Mell«" empfohlen. unzSvoll r~ g«t tkskhik lL img darte Bezirke, lussteüiwK 80. aber 1880. ntfdien Xtitbt fatt« s wlogifätn Gattens Btuung kunftgewerö» zbau. Eivttitt-prritz * Abends eltctrtf*r ht Sein und Bier- m des HaurlgebLudt^ trcrrilche Lisevbßhn, ner, dkbeinischea unb -6: hur: Vierdebahn arftf*tn Eisenbahn. rtraje Nr- 5. 60 Gewinne tm ,ti eint Mark. nbfT Siebene«: •fflürjburö iKs. MT 167, Mittwoch den 21. Juli 1880. ichener "Anzeiger AMjt- uni Amtsblatt fit bei Kms Gieße». __________ ■ ■ --------- " * Preis vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit Vnngerlohn. Redae1ionSk»ureaUr \ Schulftraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. £ur(h die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Expeditionsdureanr j ____________[uuMMM ..........■■"■■■■■■ । Amtlicher HHeil. Bekanntmachung. Betreffend: Ausstellung von Lehrlingsarbeiten zu Oppenheim im Herbst 1880. . In der 2. Hälfte des Monats September l- I- soll, gelegentlich der Generalversammlung der Mitglied« des Landesgewerbvereins zu Oppenheim und der üblichen Ausstellung von Schülerarbeiten aus den inländischen Handwerkerschulen, der Versuch einer Ausstellung von Lehrlingsarbeiten aus dem ganzen Großherzogthum nminAt werden Das Proaramm dieser Ausstellung ist im Gewerbeblatt Nr. 28 abgedruckt, und es können Exemplare desselben, sowie Anwelde- X“ TÄXÄÄ’ÄÄ ÄÄS. SÄÄ a’,8|teUU^ »Md t“ Ä? Juni 1880. Großherzogltche Centralstelle für die Gewerbe und de. Landesgewerbverein. __________o i n ** t! Deutschland. Darmstadt, 19. Juli. Jedes Gericht hält es anders, so klagen heute Hile, welche mit der Justiz zu thun haben, in Betreff der Kostenfrage. Dafür, daß der Gertchtsdtener einen Bries zur Post trägt, bezieht er eine Beigütung von 20 H. Es ist das eine Vergütung, welche mit der Lei- ßung an sich zweifellos nicht im Einklang steht, sondern weitaus den Werth der be^stung ubersteigt.^^ ^se 20 H durch Postnachnahme, son- dern er erhebl sie mit einem Ausschlag von 5 H sog. Postbestellgeld. Die Post schlägt ferner 30 Portounkostcn darauf und fo kostet die ganze Geschichte, bis sie in die Hände des Adressaten gelangt, 55 H. Soviel muß der Betreffende zahlen, um zu erfahren, was er an Gettchts- kosten schuldig nicht so verfahren, daß die 20 (wenn denn der Eerichtsdiener diesen Betrag beziehen soll) in die Rechnung ausgenommen wer- den und dieselbe als portopflichtige Dienstsache zur Post kommt oder mit 10 P, frankirt aufgegeben wird, nachdem man diese 10 H Porto gleichfalls tn die Rechnung eingestellt hat! , . Sollte es denn wirklich so unüberwindlich schwer sein, dem Publikum in dm zahllosen Fällen diese unnöthige Ausgabe von 25 H zu ersparen? (N. H. V-) — Bei^der jetzigen Reise,eit ist ein Erkenntniß des Reichsgerichts hervorzuheben, das folgenden Grundsatz zur Geltung bringt: Wenn dem Führer eines von dem Gastwtrthe an den Bahnhof zu den ankommenden Zugen gesandten Wagens von einem Reisenden Gegenstände mit dem Bemerken über- geben worden sind, daß er in dem betr. Gasthofe absteigen wolle, so ist hierdurch eine den Wirth verpflichtende Uebernahme dieser Gegenstände erfolgt. Berlin, 17. Jul«. Ende dieses Monats wird stch der Kronprinz nach Kiel begeben, und zwar, wie man erfährt, aus dem Umwege über Swtnemünde- Von diesem Hafen aus wird der Kronprinz mit einem Geschwader von kleineren Kriegsschiffen die Jniel Rügen umsegeln und in den großen Kieler Kriegshafen etnfahren- Dieser Ausflug dürste ein bis zwei Wochen in Anspruch M^en. Alidann wird der Prinz In Potsdam, wo er bekanntlich im Skeuen Palais, wie alljährlich, sein Hoflager hält, zurückerwartet, bleibt jedoch nur noch kur-e Zeit daselbst, um sich Mitte August nach Süddentschland aufzumachen und dort seinen Pflichten als Armee-Jnspecteur nachzukommcn. Es sind die baieitschen und württembergtschen Truppen, welche der Prinz zu mustern hat. Die dies- iäbrige Jnspicirung dürfte eine ausgedehntere werden, als in de» letzten Jahren, und man rechnet, daß der Aufenthalt des Kionprinzen sich zu diesem Zwecke aus etwa drei Wochen erstrecken wird. Am 7. September sollen alle Armee- Jnspectionen beendet sein. Von einer Kissinger Badereise des Kronprinzen, üb« die hier und da gesprochen worden ist, verlautet an unterrichteter Stelle nichts. Es wird versichert, daß dieses Project gar nicht in Frage gekommen sei Ebenso wird die Nachricht als völlig falsch bezeichnet, daß die Vermählung des Prinzen Wilhelm schon 'm Herbste dieses Jahres stattfinden solle. Die Verbretter dieser Nachricht haben völlig übersehen, daß das Trauerjahr der hohen Braut erst Ende Herbst abläuft. Der von seiner Reise um dre Welt bald zurückkehrende Prinz Heinrich wird zunächst im Kieler Schlöffe Wohnung nehmen. Ob er die Universität Straßburg auf etwa ein Jahr besucht, ist noch g.faßte Resolution betreffs Beschränkung der Wechselsähtgkeit und di- in dieser Angelegenheit ergangene Anfrage des Reichs- kanzlers an die Bundesregierungen hat diese für unsere Creditverhältn^ffe überaus w'chttge Frage In den Vordergrund des öffentlichen Jnteresies gedrängt. Es sind anläßlich der neuesten Anregung schon eine Reihe von Gutachten sachverständiger Genossenschaften, Handelskorporationen, Gewerbevereine u. dgl. bekannt geworden, welche sich alle gegen die vorgeschlagenen Maßregeln erklären, während unS ein zustimmendes Unheil bis jetzt nicht b" ^ren gekommen ist. Auch die Preffe, soweit sie nicht reactionär-ultramonta» ist, hat sich mit groß r Energie und Einmüthigkett gegen diesen Vorschlag erklärt. Wir hoffen, die Tbatsache, daß sich die öffentliche Meinung überwiegend gegen eine Beschränkung d« Wechselsähigkeit ausgesprochen hat und ohne Zweisel noch stärker aussprechen wird, bewirkt, daß mit neuen gesetzgeberischen Versuchen aus diesem Gebiete nicht vorangegangen wird. Wir haben daS Wuchergesetz nnt An- erkennung begrüßt und legen den Klagen fortschrittlicher Blätter über die nach- theiltgen Folgen, die dieses Gesetz für die Befriedigung deS nothwendtgen und berechtigten Creditbedürfnisses haben werde, einstweilen keinen großen Werth bei, bevor sich die thatsächliche Wirkung dieses neuen Gesetzes nach längerer Praxis beurtheilen läßt. Auch daß hier und da eine wirthschaftliche Existenz, die stch vielleicht noch ein paar Monate hätte länger ausrechterhalten können, in Folge des Wuchergesetzes und der dadurch hervorgerufenen plötzlichen Kündigung von Darlehen zusammengebrochen ist, kann uns keineswegs über- zeugen daß dies Gesetz seinen Zweck verfehlt hat. Allein mit dem Wuchergesetz halten wir diejenigen Maßregeln für abgeschlossen, welche gegen bte Möadckckeit «griffen werden können, daß das Creditbedursniß mißbraucht werden könnte. Weitergehende Einschränkungen würden in der Th-t über d-n. beabsichtigten Zweck hinausgretsen und einem praktischen Bedurfmß hindernd in den Weg treten. Man sollte sich daher an den tm Wuchergesetz gebotenen Waffen genügen laffen, die ohne Zweifel wirksam genug sind und bei richtiger Anwendung ihren Zweck vollständig erreichen können, ohne daß unseres Erachtens die schädlichen Wirkungen, die vielfach befürchtet werden, einzutreten brauchen. Wir fürchten, gerade durch ein das richtige Maß überschreitendes Vorgehen auf diesem Gebiet würde der heilsame Versuch aus der vorigen ReichStagssesstou, dem Wucherunwesen zu steuern, diScreditirt und in seiner Wirksamkeit beeinträchtigt. — Die Lohnerhöhungs- und Arbeitsetnstellungsbewegung ist feit einiger Zeit wieder sichtlich im Aufschwung begriffen; aus verschiedenen Orten werden Beispiele dieser Bewegung berichtet; in Berlin ist z. B. seit Wochen eine sehr umfangreiche Bewegung dieser Art unter den Tischlergesellen im Gang. Ob man darin die Wirkung eines geschäftlichen Aufschwungs «blicken darf, laffen wir dahingestellt. Bemerkenswerth gegen frühere Vorgänge ähnlicher Art scheint uns aber die Ruhe und Besonnenheit, die dieser Bewegung jetzt eigen ist und in Aussicht stellt, daß sie zu einer billigen Verständ gung fuhrt. Darm wird man unstreitig eine wohlthätige Wirkung des Soeialistengesetzes «kennen dürfen, welches einer Agitation und einem Terrorismus schranken setzt, die früher diese Arbeilersragen aufts Tiesste verbitterten. „ Vvm Rhein. Zum Dombausest in Köln schreibt bte „Köln. Ztg. , daß im Gegensatz zu einigen ullramontanen Heißspornen rm Vorstand des Kölner Central-Dombauvereins das hochwürdige Domkapitel schon im März d. IS. die Einladung des Vorstandes vom 26. Februar in freundlichstem Entgegenkommen erwidert hat. Der Wortlaut des Schreibens ist folgender« SMn den 13. März 1880. Dem Vorstände des Central-Dombauvererns beehren wir uns, auf das geschätzte Schreiben vom 26. v. Mts. ergebenst zu erwidern, daß wir gern bereit sind, bei der bevorstehenden Feier der 2>°t n- düng unseres Domes mitzuwirken und zu dem Ende einen feierlichen Dank- goitesdtenst anzuordnen. Das Metropolitan-Domkapitel, (gez.) Dr. Muncheii. Welter schreibt die „Köln. Ztg.": Der Frühling nächsten Jahres ist^d e letzte Krist für eine Feier der Vollendung; ob eine Verschleppung der getet bis dahin aber dem Feste günstig ist, muß immerhin als fraglich hingestellt wer- den Es wäre sehr zu wünschen, daß endlich diese Frage gelöst wurd Die Domthürme sind von der deutschen Nation und von Angehörigen aller Eon- sessionen gebaut worden, nicht um der katholischen K.rche in Kö-n ein Gottes. Haus zu den vielen anderen zu schaffen, sondern um ein deutsches Bauwerk zu errichten, das in der ganzen Welt unerreicht dasteht. Norddausen, 18. Juli. Der heute hier stattgefundenc Berbandstag der thürwglschm Mwerbevereine berie.h einen Antrag d°s Gewerbeverems von Nordhausen, den Bundesrath um die Ablehnung Reichstagsbeschlusses zu ersuchen wonach die Gewerbemdnuug dahin den?Del?girten de/deutschen Baugewerke bekämpft und schließlich abgelehnt. Zum nächstjährigen Verbandsort wurde Jena gewählt. Amnkreich. Pari-, 18. Juli. Die Regierung der Republik hat ihre Vertreter im Auslande dahin instruirt und ermächtigt, bedürftige Amnestirte, welche sich wegen ihrer Rückkehr nach Frankre ch an sie wenden, mit dem Röthigen zu versehen. — Dos „Journal osficiell" veröffentlicht ein Decret, durch welches der Kriegsmtnlster ®er erd Farre zum Großosficter der Ehrenlegion ernannt wird, sowie einen Circulatbesthl des Kriegsmmisters an die Corpscomman- danten der Armee, wodurch diese benachrichtigt werden, daß die Ukbergabe der Fahnen an die Truppen in der Provinz am 25. Juli, und zwar in feierlicher Parade vorgerommen werden soll. >eirgraphische Depeschen. Wag»er'- telegr. ®»wefp*n*e*i • NBwtcatu Rosenheim, 19. Juli. Kaiser Wilhelm ist heute früh um 8 Uhr nach Gastein weitergereist. Bet seiner Abreise fanden abermals enthusiastische Huldigungen Seitens der zahlreich versammelten Bevölkerung statt. Gestern Abend waren auf den umliegenden Bergen Freudenfeuer angezündet. Berlin, 19. Juli. Die „Rordd. Allg. Ztg." meldet: Der von dem Auswärtigen Amte nach Haifa gesendete deutsche Consul in Beirut meldet unterm 17. ds.: Alles ist ruhig, wettere Confltcte ntcht zu befürchten. Dte Schuldigen sind verurthetlt; dte Verwundeten bts auf dret gehellt. London, 19. Juli. Die Parlaments-Deputtrten für Chester, darunter Dodson, welcher als Präsident des Localregierungs-Amtes Mitglied des Cabt- nets ist, wurden wegen von den Wahlagenten begangener Wahlumtriebe ihrer Sitze verlustig erklärt. — Meldung der „Times" aus Kabul vom 18. ds.: Die Räumung Kabuls hat begonnen. — Meldung der „Daily News" aus Konstantinopel vom 18. ds.: In Adana (Kleinasien) hat eine Chrtstenmetzelet stattgesunden. Details fehlen. Konstantinopel, 19. Juli. Aus Philippopel wird gemeldet, daß die Gemahlin des Generals Skobeleff auf einem Ausfluge nach Tzirpan, welcher dte Unterstützung von Spitälern zum Zwecke hatte, gestern Abend nebst einer Kammerfrau unb einem Adjutanten beraubt und ermordet ward. Es sind Truppen an den Ort der That abgesendet, dte Mörder aber bisher ntcht ermittelt. — Aus Philtppopel wird ferner gemeldet: Der Mörder der Gemahlin deS Generals Skobeleff tst ermittelt; derselbe entleibte sich, als er sich umzingelt sah. Drei andere der Theilnahme verdächtige Personen sind verhaftet; es soll sich bet dem Verbrechen um Raubmord handeln. Petersburg, 19. Jult. Mit der rumänischen Regierung findet schon seit einiger Zett eine Correspondenz über die Ansammlung revolutionärer, zu Attentaten fähiger Personen längst der rumänischen Grenze statt, welche ntcht allein Brandschriften einschmuggelten, sondern auch Explosionsmaterial etnzuschmuggeln versuchten. Rumänien wurde solches unter Beschwerde gegen dte Haltung ter rumänischen Behörde in Bukarest ausführlich mitgetheilt. — Die von der auswärtigen Presse venttltrte Hierherkunft des chinesischen Gesandten in London oder Paris dürfte auf einem Jrrthum beruhen. Mittheilungen über eine solche Mission sind hierorts ntcht erfolgt. — Dte tendenziös wtederkehrende Behauptung, daß in Folge schlechter Ernten ein Getreideausfuhrverbot bevorstehe, tst ohne jede Unterlage, ebenso sind die Mittheilungen über einen schlechten Ausfall der Ernte recht übertrieben. Brüssel, 19. Juli. Das gestern Abend den Angehörigen der europäischen Presse im Stadthause gegebene Banket ist sehr glänzend verlaufen. Der Präsident der Deputtrtenkammer, Guillery, toastete auf die Souveräne und Häupter der fremden Staaten und auf die Presse. Gallengo (von der „Times") erwiderte den Toast im Namen der Presse. Gastein, 19. Juli, Abends. Der deutsche Kaiser ist bei prächtigem Wetter hier eingetroffen und vom Grafen von Meran, dem Statthalter, dem Landeshauptmann und dem Bürgermeister unter den Klängen der preußischen Volkshymne unb lebhaften Hochrufen bes Publikums begrüßt worben. Wien, 19. Juli. Abends. Heute war womöglich noch größerer Zudrang zum Schützensestplatze im Prater als gestern. Erzherzog Rainer wurde beim Besuche der Festhalle und Schießstände mit brausenden Zurufen empfangen. Das Monstre-Concert sämmtlicher Gesangvereine ist glänzend ausgefallen. Paris, 19. Juli. Gestern fand in den Vororten von Paris eine Nachfeier des Nationalsestcs statt. Im 20. Arrondissement wurde ein Musik- fest abgehalten, wobei Gambetta die Preise vertheilte. In seiner daran ge- knüpsten Rede erklärte derselbe: Alle Gesellschaftsklassen seien über die Untrenn- barkeit Frankreichs und der Republik einig. Die neuen Institutionen der Republik böten allen Angriffen trotz, von welcher Seite dieselben auch immer kämen. Die dreifarbige Fahne fei jauchzend begrüßt: sie sei das Symbol der Gesetzlichkeit; ohne die Gesetzlichkeit gebe es nur Gefahren, Verwickelungen und Umsturz. London, 19. Juli, Abends. Nach einem hier eingegangenen Telegramm wurde Manilla gestern durch ein heftiges Erdbeben heimgesucht; der Gouverneurs-Palast unb viele anbere Gebäube sollen zerstört sein; genauere Nachrichten liegen noch ntcht vor. Lokales. Gießen, 20. Juni. Tagesordnung für dte Stadtverordneten - Sttzuna am Donnerstag, den 22. Juli 1880, Nachmittag- 4 Uhr, im alten Realschul- 1. Die Vergebung der Hastischen Stiftungszinsen. 2. Die Prüfung der Rechnung der Armenkasse vom Jahr 1879. 3. Die Prüfung der Rechnung der Plocktschen Stiftung vom Jahre 1879. 4. Die Quellwasserleitung. 5. Statistische Ermittelung der landwtrthschaftlichen Bodenbenutzung und des Ernteertrags im Deutschen Reich. 6 Die Räumung der Wieseck. 7. Die Reparatur des Wehrs bei der Obermühle. 8. Anlagen in dem Stadtbach. 9. Di- Ablösung der auf der Gr°ßh»z°gitch-N Hauptstaatskasi- hastenden fiänbiaen jährlichen Renten. 0 10. Den Brennmaterialbedarf für dte städtischen Anstalten pro 1880/81. 11. Gesuch des Steinhauers Emil Kalbfleisch um Erlaubniß zum Lagern von Steinen an dem Weg nach den Etchgärten. Gießen, 20. Jult. Einer unserer geachtetsten Mitbürger, Herr Rendant Bieler begeht heute tn aller Stille ein seltenes Fest, das der Brillant-Hochzeit. Es tst der ganz ausdrückliche Wunsch des Jubilars gewesen, daß Niemand davon erfahre unb keinerlei Ovation stattfinde Einer Schleichpatrouille des hiesigen Kriegerveretns, desien Ehrenmitglied Herr Bieler tst war es aber doch gelungen, dte feindliche Stellung auszukundschaften und so wurde dieselbe'denn heute Morgen durch Vorstandsmitglieder überfallen, welche dem Jubilar im Namen und Auftrag des Vereins eine Gluckwunsch-Adresse überreichten. Vorher brachte die Regimentsmusik dem sklben ein Ständchen. Von einer öffentlicher Feier hat der Verein in Berücksichtigung des Wunsches des Herrn B t e l er abgesehen. Wünschen wir dem allverehrten biederen Ehepaare noch manche Jahre des gesunden und ungetrübten Zusammenlebens. ____ I ~ Der am Vorabend des V. allgemeinen deutschen Turnfestes in Frankfurt a. M. sta»t- ■ findende alte Herren Commers wirb von circa 15 älteren Mitgliedern deS hiesigen Turn- i verc.ns (aus 1848 und früher) besucht. Dle nach Frankfurt gehenden Turner müssen ihr : 7"pack bezeichnen mit „Turne;gepäck, Namen unb Wohnort". An der Abgangsstation muß i basielbe txpcdirt werben, Damit jeber Turner im Besitze eines Gepäckscheines ist, welcher nach ; Ankunft in Frankfurt von den im Bahnhofe anwesenden Gepäckwarten in Empfang genommen । unb dasselbe von Letzteren in bas Festbüreau geschafft wirb. Auf dem Festbüreau (am 14. Juli tm @aalbau Die übrigen Tage auf dem Festplatz) angekommen, wird gegen Vorzeichung der I Festkarten bas Gepäck verabfolgt und jeder Turner durch Die Fremdenführer in das Quartier geführt. Jeder Turner muß mit vorgeschriedener Jacke unb Hut versehen sein, ebenso muß ; berielbe an Der linken Brustseite mit einer weißen Schleife (Vereins-, Kreis-, Gau- uno Orts- । namen) versehen fein. | Soeben läuft die Nachricht ein, daß der ab Hannover kommende Extrazug zum 5. allgemeinen deutschen Turnfeste nicht in Marburg, Butzbach, Friedberg anhält, wie in voriger I Nummer dieses Blattes angegeben, sondern blos in Gießen. — Gestern früh entstand tn der Stadt das Gerücht, es sei in der Nacht vom Sonntag zum Montag ein Mann in der Marktstraße von einem Schutzmanne blutig geschlagen und sodann liegen gelassen worben. Angestellte Nachforschungen haben jedoch ergeben, daß der Sachverhalt im Wesentlichen anders und die Derbächtigung Des Schutzmannes Das Werk einer oder ^bhrerer loser Zungen waren, für welche es jedenfalls besser wäre, wenn sie nicht so blindlings in Den Tag hinein reden würden. Es dürfte dieses vielleicht einmal sehr unangenehm für die- n1. Der Sachverhalt ist so: Am Sonntag Abend kneipten zwei Männer im u ®*ncT derselben war Nachts gegen 1 Uhr so betrunken, baß er seine Wohnung nicht mehr wußte. Oec rnbere ersoc sich nun auf Anfocoern bes ersteren, ihn nach der- ftlben zu verbringen. In der Marktstraße am Spengler Marx'schen Hause fiel nun der Betrunkene hin und der andere hierüber vielleicht erboßt, schlug ihn und versuchte ihn nach ver Bachgasse zu zerren. Durch den Lärm wuroe die Nachbarschaft aufgeweckt unb als Der Bc» glciter des Betrunkenen dieses merkte, lief er Der Bachgasse, wo bekanntlich das Arrestlocal sich befindet, hinunter. Dieses Davonlaufen veranlaßte einen hiesigen Einwohner, die Vermuthung auszusprechen, daß Der Davoneilende ein Schutzmann sei und nun ging es in nicht sehr liebenswürdiger Weise über diese Leute her. Verschiedene Frauen secundirten und der Spektakel war da: cs hat ein Schutzmann Den Menschen blutig gehauen und dann liegen gelassen. Ein nun hinzugerufener Schutzmann, sowie ein eitirter Chirurg transportirten den immer noch fdjtoer Betrunkenen in das Arrestlocal. Der Chirurg erklärte hierbei ausdrücklich, daß es eine ältere Wunde sei, welche blutete, und ebenso, daß der Mann sinnlos betrunken sei. — Nehmen wir also den Sachverhalt so wie er eben wahrheitsgetreu geschildert worden, so wird sich dem Unbefangenen die Schuldlosigkeit der Schutzleute aufdrängen. Auf der andern Seite ist aber die grave leichtfertige Beschuldigung n'cht genug zu rügen, mit welcher namentlich ein Einzelner "ch bei dieser Gelegenheit hervorthat. Ob die Schutzmannschaft diesen Fall so leicht hinnehmen wird, ist eine Frage, welche wir heute noch nicht beantworten wollen. Vermischtes. Krofdorf, 20. Juli. Das Gewitter vom 18. Juli hat in unserem Felde großen Schaden angerichtet. Hauptsächlich trifft es das Gersten-Feld zwischen Gleiberg und Hardt, der Berltn-Coblknzer Bahn entlang. Gerste, die man dieses Jahr sehr schön nennen konnte, fleht jämmerlich aus. An derjenigen, welche schon mehr reif war, sind die Körner abgeschlagen oder Die Halmen in Dct Mitte gebrochen, während die noch grüne weniger beschädigt ist. Gestern hat ein Wirth aus Krofdorf an der Bahnbrücke am Gleiderger Weg noch von dem zusammengeflossenen Hagel geholt, um denselben als Eis zu benutzen. ^anffurt, 19. Juli. Trotz der außergewöhnlichen Sommerhitze strömten gestern Nachmittag große Menschenmengen nach dem Zoologischen Garten, wo der diesmale Fünfzigpfennigtag den Besuchern das besondere Schauspiel des Aufsteigens der Frau Auguste Securius mit ihrem Luftballon „Aeolus" in Aussicht stellte. Das Füllen und allmählige Entfalten des Ballons bietet viele interessante Momente und selbstredend steigert sich die allgemeine Spannung mit jeder Minute bis zu dem Augenblick, wo das Kommando zumLoslassen ertönt. Frau Securius bewies eine große Ruhe und Sicherheit in allen ihren Anordnungen. Als Alles zur Abfahrt bereit war, erschien die kühne Luftschifferin in dunkelblauem weiß eingefaßtem Gewände und koketten Matrosenhütchen. Es wurden ihr von Seiten der Zoologischen Gesellschaft ein Blumenbouquet und ein Lorberkranz überreicht und außerdem ging ihr im Auftrage eines Ungenannten eine Blumenspende in Form eines Luftballons mit Gon- dcl und Anker zu, die im Geschäfte des Herrn A. Müller Sohn dahier angefertigt war. Sobald der Ballon einige Minuten nach 7 Uhr freigegeben wurde, stieg er mit großer Schnelligkeit fast senkrecht empor bis zu einer Höhe von 2000 Metern nach Angabe des Aneroid-Barometers. Er wandte sich zunächst etwas südöstlich und passirte Offenbach, aber bie Absicht hinter dieser Stadt zu landen, foiuite nicht ausgeführt werden, da die Gegend nicht geeignet erschien. Es wurde deßhalb Ballast ausgeworfen, worauf sich das schon etwas niedergehende Luftschiff wieder hob und die Richtung gegen Hanau ernschlug. Dort fand sich in der Nähe des Schützenfestplatzes eine ge- eignete Stelle zum landen und dies geschah denn auch alsbald oh r e irgend einen Un- • a4; Die herbesgeströmte Menschenmenge war sehr bedeutend, so daß das Entleeren und Zusammenfalten des Ballons durch dieselben erschwert wurde. Der letzte 3ua IPoSaF+Irtw k.P t.'...cX.... ZT1 ._____‘ 1 9 * > James Collins von der Redaktion des hiesigen Generalanzeigers wieder nach Frankfurt zurück, wo der Ballon wieder nach dem Zoologischen Garten gebracht wurde. Frau Securius rühmt das überaus freundliche Entgegenkommen der Beamten am Westbahnhofe zu Hanau und Frankiurtz Nach ihrer Mittheilung war der Blick auf Frankfurt, welches im hellen Sonnenschein dalag ein überaus freundlicher und namentlich trugen die dicht mit Hu- s?aair^" Wege und Terrassen des Zoologischen Gartens viel zur Belebung die nächsten Umgebungen dieses Etablissements in denen eine unzahlbare Menschenmenge sich aufgestellt hatte, zog ihre Aufmerksamkeit auf sich. Im Nordosten lagerte eine hochaufgethürmte Wolkenmasse, welche den Luftschiffern abgetönt" erschi?nSeite zuwendete und vom hellsten Lichte bis zum tiefsten Schatten ~ Lachender Erbe der Ott'schen Millionen ist nun also doch, wie aus Wien be- nch e wird der Fiskus geworden. Das ganze, zwei Millionen viermalhunderttausend betragende Vermögen des verstorbenen Martin Ott wird in Ermangelung npHm>^er ®rbln dem Staat zufallen. Den zahllosen Personen, welche Erbansprüche geltend zu machen versucht hatten, bliebe jetzt nur der Prozeßweg übria den ru he- * - et-"'/v bie Meisten wohl hüten werden. Die Langwierigkrit und^Kostspieligkeit emes Erbschaftsprozesses sind ja sprichwörtlich geworden. So^hat denn der Fall ^Ott genommen, wie ihn eine auf Effekte dressirte Phantasie nicht anders erbenfen kennen. Ein Geizhals, dessen Nachlaß Millionen beträgt, eine roman- i,e,!>??Is.^Leschichte — eine ^nunae Ausgrabung — eine Legion eingebildeter IC$ Cnn des Schatzes an den Fiskus, für dessen Säckel er niajt mrhr bedeuten will, als em Tropfen Wasser für die Donau. ro , N e w'' N o r k, 26. Juni. Endlich ist Aussicht vorhanden, daß der vorn „Doctor" ^triebenen Phtladelphier Doctor-Fabrik, über die ja auch in deutschen Blättern so vielfach Beschwerde geführt wurde, ein Ende gemacht wird. Seine formelle Berechtigung zu ntTDkCfUpI^pn^n^^a^r9^n J°-nb ^U?Qnm c-m Besitze eines Freibriefes für eine „Universität",^und fr.r Andrangens der Behörden und der Presse von der Legislatur Pennsvlvantens endlich für aufgehoben erklärt wurde, entschieden die Gerichte, daß die Aufhebung aesctzwidrta K; ÄÄA? Major Stockley von Philadelphia fortwährend Briefe von Deurichland über das Treiben der Agenten Buchanans Daselbst, besonders über das eines gewissen Van de Vyver, genannt Medicus, in London oder auf der Insel Jersey. Es kamen officielle und private Anfragen über die Universität Buchanans und Mittheilungen über indigntrte Auslassungen der on medtcinischen Zeitschriften, über dieses Treiben. Nachdem der frühere Ge- sandte Schenk tn London unb der amerikanische Konsul Hancock tn Barcelona ebenfalls Klagen etiar^U^apeahri»?°benft auch der Gesandte White von Berlin aus darüber an Secretär HnhLrfi^ brnT n-aJm der Sache an; aber von den Nächstbetheiligten war weder die ^v«sität von Pennlylvanien, noch der ärztliche Verein in Philadelphia zur Hergabe von Geld behufs Verfo gung der Sache zu bewegen. Endlich fand sich ein Privatmann, der Local-Re- „Philadelphia Record", welcher die erforderlichen Mittel vorstreckte und sich selbst der Arbeit unterzog, den Weg des Diplom-Vermittlers auf Schritt und Tritt nacb- juMren. Das Resultat seiner Bemühungen tst, daß Buchnan jetzt wegen Erschwindelung von Geld unter falschen Vorwänden unter Anklage steht. (Kreuz-Jta) Thier Todlschleßens einer Katze Seitens eines Ackermannes aus Effenheimf der das e^feTne^ »n«Aheer 3?0b semem Reviere sich befand, in einem Weinberge traf, als t S l ^ber einen jungen Hasen sich hergemacht hatte, wurde vom Schöffen- Bttusun« ?e m e ne Verurteilung zu 5 Geldbuße ausgesprochen. Hiergegen erfolgte JÖerufung beim Landgerichte, um, wie ausgesprochen wird, das Prtncip zu retten. Es "Sä ... Ä"" jSÄi1 4883) Sei «st MW |M Hummern 8e3°0en l Lilr. A. . B. , », B. , * U< H Dir Besitz Laben ihre N Schuldverfchreib^ Kfteö bei der V findet nur bis Gießen, d hte-Vei*! Samstag Ben Nachmitta soll bie Ernte von Herrn R. Melchior in Korn unb Hafer, i jwb‘- Sti“.*“ °»Ä * d-i MmSÄ ““ «» dn tzpchM » L •tn. de (irbanfprW L iS. k* ? »•;: der Fall Ott oLtfiir nicht anber5 eine roman- ’iartft 12 E,Lt vnechtiguag zu i;tä»s8 . früh -Xu . . < goeslrAEr SglJiJfßi n^: 7ntets das Neueste in schwarzen und farbigen Shlipsen, Hosenträgern, Glaes- und Sommer-Handschuhen, Regenschirmen für Damen u. Herren rc. empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen H. Rübsaniene NB. Herren-Hemden nach Maaß unter Garantie des Gut-Paffens liefere zu billigen Preisen.___(2252 Mineralwasser SÄ' ,n *“ ltWn Emil Fischbach. Oberhessischer Verein ^ra/nhfwrt «• M* 4826) Gütigster Beachtung empfohlen! tC Marktstraße D. 33. 4341) ■' O Inserate aller Art 4 Geld - Cours. t Fr. Seibel, Miiusburg. -- L empfiehlt 2951) Gießen, den 19. Juli 1880. 4850) befördert die Expedition des Giessener Anzeigers in alle Zeitungen des In- und Auslandes unter denselben Bedingungen und Preisen wie bei den Zeitungen selbst. 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Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr- Pietsch) in Gießen. gy,(»ttW»2 4827) Mit Dem Heutigen übernehme Die Restauration „zum ckruhstückskeller und halte mich einem verehrten Publikum bestens empfohlen. Hochachtungsvoll Jo/l. Alle Sorten AAlfavkAM auf das Feinste gerieben, fertig zum Anstrich, rasch und MwXl hart trocknend, sowie alle zum Anstreichen erforderlichen Lacke, Firnisse, Pinsel etc. Darmstadt haben allngliM Arn 6. U bet Finanzen w Mttwenkch und Verpflichtung, auch Wen und des Sta dn v- Schullte'ichei utib v. Gatzertlchen |jen Stiftung zu zu ernennen; am 12. Juli {dultit der Landes Mrkung vom 1. i an W\. T ^rvdor Weitzal p Reuen Dien? Matz da8 Mer fli;n zu verleihen. Berlin, / ia g^re 1870 bi nchkl inan, Feie btzchen, ist doch ei eines Voltes ein be dürste es gerade in mmte, dir in licke Wckheü noch nid zi»rner des Gtaftn Ainchmin M N den Menen. $ i Wreift des Königs rchr chlgt. M dir Wze Zukunft : (in Wagen fu $ dem Fenster h ^"prinz kommt!" Wgm, und bieje w Zimr Dnuberliegenden i K die Beamten in Km schritten t. «sterpräfidenten wnn sagte der K iuikgserlläruna «»■»inbeten j "isrnarck's. Die chnMiMtn!eh M“ Mm« ® «Uten 6lüb der jL'tÜi, _ d„ u?le d"i S lt« ito, um L« '°g'»ch 7ch . 6e8. Mögenburg, Wemsaal. 4712) Ein Logis, bestehend aus vier Zimmern, Cabinet, Küche u. s. w. ist bis zum 1. Septbr. zu vermiethen ____________I. Leyerzapf Wwe. 4364) Wohnung von 5 Zimmer rc. zu vermiethen. Wallthorstraße 145. 4347) Familienlogis zu vermiethen. «voll, Kirchendiener. 4346) Das von Herrn Verwalter Krebs bewohnt gewesene Familienlogis, im früher Thorn'schen Hause in der Frankfurterstr., ist zu vermiethen und am 1. October zu beziehen. ______________ 4172) In meinem Hause im Gartfeld (Steinstraße) ist die dritte Etage, bestehend aus 6 Zimmern, Küche, abgeschlossenem Corridor, Bodenkammern und allen Bequemlichkeiten zu vermiethen und per 15. Juli beziehbar. ~ W. Seuling. 4152) Der erste Stock» des August Ackermann'schen Hauses, Frankfurter Straße Lit. E- 41, bestehend aus 8 Zimmern, 2 Speicherkammern, Keller, Holzstall rc., ist per 1. Oktober, auf Wunsch auch früher, zu vermiethen. 4768) Der obere Stock meines Hauses, Anfangs October beziehbar, zu vermiethen. Heinrich Vogt, Ludwigsplatz. 4812) Ein schön möblirtes Zimmer bei Frau Oberförster Etgenbrodt, Markt- platz 8, zu vermiethen. _______ ” 4671) Ein Familienlogis mit Zubehör ist per 1. October zu vermiethen. Näheres bei LoulS Lony, Marktstraße. Ieinste Margarinbutter ä Pfund 82 H empfiehlt (4791 _______S. Elsoffer, Bahnhofsstraße. g Zwiebelkuchen Montag, Mittwoch und Freitag, Morgens von 9 Uhr an bei Fr. Hennings, Seltersw. WermielHungen. 4890) Ein kleines möblirtes Zimmer zu vermiethen. Hirz, Glcher, Seltersweg Nr. 8. 4876) Ein Familien-Logi^it 5^ Zimmern rc. per August vermiethbar. Näheres b. d. Exp. d. Bl. ____________ 4. 20-Francs-Stücke . . . 16 18-22 do. in Vr » 16 17-21 Englische Souvereigns . 20 38-42 Russische Imperiales . 16 70-75 Holländische fl. 10-Stücke 16 65 Ducaten...... 9 53-58 Dollars in Gold . . . 4 18-21