'N *be! m,t ula unb1^ •n7kir ifrt .2^1 flU6v .,WbZ>/ Str 92. Mittwoch den 21 April 1880. Mchcner HÜMger Aykisk- 11b Amtsblatt fit btu Kreis Gieße«. SKS.! «*•>»»*.°.... ».»«-- des Volkes auf feiner Seile stehen. Die ( I kann die Dictatur mit der Reformbewegung ein klägliches Ende nehmen, wenn der Czar nicht erleuchtet und von einem guten Genius geführt nach dem Tode Gortschakoff'S den rechten Mann für die rechte Stelle wählt, um Rußland zu retten. Man hofft, daß der Dictator erreichen wird, die Revolution durch das richtige und einzige Gegenmittel, durch die politische Reform zu besiegen. Graf Lons^Melikvff weiß, daß der Nihilismus st'.rbt und Rußland den inneren Frieden erhält, wenn das Volk Vertrauen zur Negierung gewinnen würde, er veiß, daß die eigentlichen Nihilisten nur eine Minderheit der Revolultons- Elemente repräsenliren, nährend die Mehrheit durch Milde und Gerechtigkeit zu gewinnen ist, er kennt die Mängel des russischen Bildungs- und Erziehungs- wesens, er müßte also auch triften, daß die Forderungen des Volks befriedigt werden, wenn man ihm ordentliches Recht, die Theilnahme an der Gesetzgebung und die Controle der Verwaltung zugesteht. Nur der macht- und ränkesüch- : tige Hofadel, die an der Erhaltung der Volksverdummung interessirte Getst- ; lichkeit, das um seine Pfründen, Bestechungen und Erpressungen besorgte Be- i amtenthum sind seine Gegner, während die gebildeten Thetle der Armee und ' ~ * - ' ' v Die Gegnerschaft ist mächtig und leicht Die Verhältnisse in Rußland. Mehr als je sind Aller Augen nach der großen Czarenstadt an der Newa gerichtet. Fürst Gortschakoff, in welchem sich die russische Politik der letzten Jahrzehnte verkörpert, kämpft mit dem Tode, und jede Stunde kann die wichtige Nachricht von seinem Hinscheiden brmgen. Sein System liegt wie ein Alp auf Europa, denn es repräsentirte die russische Macht- uhb Ehrsucht, die Fortsltzung der großrussischen Anmaßung, welche unter dem Czaren Nikolaus ihren Höhepunkt erreicht und sich daran gewöhnt hatte, zu glauben, daß alle europäischen Nachbarvölker, vor Allem, wie die neuesten Enthüllungen über die Äffaire des Grafen Dohna gezeigt haben, Preußen, nur Großmächte von Rußlands Gnaden feien. Neben der vergrößerten Machtstellung des österreichischen Kaiserstaates, neben der Emaucipation der Türkei und der Balkanstaaten von dem russischen Einfluß, welche das Zusammenwirken Bismarck's mit Lord Beaconsfield auf dem Berliner Congrefse geschaffen und Fürst Gortschakows Verbitterung gegen Preußen gesteigert hatte, war es das Aufblühen der deutschen Kaisermacht, welche den greisen russischen Staatskanzler verschnupfte. Mit ihm — das fühlt man gleich sehr in Rußland, wie im deutschen Reich — stirbt der gehässigste und gefährlichste Gegner des deutschen Reiches, und darum erwägt man in beiden Ländern die wichtige Frage, welcher Staatsmann berufen fein dürfte, die Erbschaft Gortschakoffls anzutreten. Die Ruhe Europas hängt davon ab, ob das großrussische System aufrechterhalten wird, vier ob ein Staatsmann an daö Ruder kommt, welcher seinen Patriotismus nicht darrin setzen wird, durch allerlei abenteuerliche Allianzen und Kriegsgedanken den Conlinent zu beunruhige, sondern im eigenen Lai de Frieden und Ordnung, eine ruhige innere Entwickelung und womöglich verfassungsmäßige Zustände zu schaffen. Noch immer erhält sich die Hoffnung, daß Graf Loris-Meltkoff die nihilistische Bewegung, richtiger beurtheite, als seine gewvltthätigen Vorgänger, welche auf der abschüssigen Bahn von der Beamtencorruption zur Polizeiwill- fur und schließlich zur Mtlttärdespvtie gelangt sind, der letzten verzweifelten Station des Absolutismus, die nur noch ein großer Krieg überbieten könnte. Telegraphische Depeschen. Wagner'» telegr. Correspsndenr ■ Bareau. Straßburg, 19. April. Die „Elsaß'Lothr. Ztg." meldet: Der Bischof von Straßburg hat nunmehr die staatliche Genehmigung zur Anstellung der Lehrer für das in Zillisheim zu eröffnende Knabenseminar bei dem Statthalter nachgesucht. Die Genehmigung ist ertheilt und dem Bischof heute zu- gestellt worden. Paris, 19. April. Der Gesandte v. Radowitz überreichte heute Nachmittag 2 Uhr dem P-äsidenten Grevy sein BeglaubigungS-Schreiben als Vertreter des deutschen Reiches während der Abwesenheit des Fürsten Hohenlohe. London, 19. April. Beaconsfield hat, wie „Standard" erfährt, der Königin in der gestrigen Audienz das E§ tlassungsgesuch des Cabinets übermittelt und die Königin dasselbe angenommen. Am Mittwoch ist Cabinetsrath. Der „Times" zufolge wünscht Bright in das neue Cabinet einzutreten, um bei der Lösung der irischen Grundeigenthumssrage mitzuwirken. Konstantinopel, 18. April. Wie es heißt, sind sämmtliche Botschafter der europäischen Mächte nunmehr bevollmächtigt, das Protokoll des türkisch - montenegrinischen Abkommens zu unterzeichnen. — Der Großvezir Said Pascha machte dem Sultan den Vorschlag, die Nationalversammlung auf Basis eines veränderten Wahlgesetzes einzuberufen. — Aus Armenien wird berichtet, daß die Hungersnoth noch andauert. Die Pforte traf Maßregeln zur Linderung des Nothstandes. Bombay, 19. April. „Bombay Gazette" meldet: Eine Bande Pathous tödtete einen Osficier eines Detachements des 19. Regiments der Armee von Bombay jenseits Quettah, blokirte die Straße von Quettah nach Kandabar und zerstörte den Telegraphen. Konstantinopel, 19. April. Die Botschafter der europäischen Mächte haben die türkisch-montenegrinische Convention und deren Zusatzprotokoll rotificirt. Berlin, 19. April. Reichstag. Fortsetzung der zweiten Berathung der Vorlage wegen Verlängerung der Geltung des Socialiftengesetzes. Zu § 28 liegt der Antrag Windthmst vor, wonach die Verhängung des Belagei ungszuftandes nur über Berlin und dessen viermeiligen Umkreis zulässig sein soll. Käufer beantragt, den 8 28 aufzuheben. Minister des Innern Graf Eulenburg rechtfertigt die Verhängung Aeuljchland. Darmßadt, 17. April. Dic (Errichtung einer Landescultur-Renten- fafie tu. Großherzogihum Hiffev. In Nr. 8 des Groß. Hess. Regierungsblattes 'aird das G>setz über die Errichtung einer Landescultur-Rentenkafle vom . 20. März l. Js. veröffentlicht. Das neu zu errichtende, mit der Haupistaats- laffe zu vereinigende Institut soll die Beschaffung von Copitalien für Landes- i culiurzwecke durch Hingabe von Darlehen erleichtern. Als solche Zwecke sind Wiejencullnren, Bachregutrrungen, Entwäfferung von Grundstücken, Zusammen- kgungen von Grundstücken und Anlagen von Feldwegen, sowie Schutzvorrich- ' jungen gegen Uebcrschwemmungen bezeichnet. Großh. Ministerium des Inner» und der Justiz läßt die von den Uebernehmern, durch Vermittlung des betr. ltreisawtS, vcrzulegenden Pläne von dem mit Wirkung vom 15. April I. Js. atl ernannten Großd. Landescultur-Jnspcctor (Herrn Dr. A. Klaas, ehemaliger Generalsecretär des landw. Vereins in Wiesbaden) geeignet prüfen rc. und sitzt die zu bewilligenden Beträge fest. Die Leistung eines Darlehns erfolgt baar oder m Obligationen der Kaffe mit 4procentigcn halbjährigen Coupons (in Stücken von 2000, 1000, 500 und 200 Grohh. Bürg« m ‘M“** b(T nx ^bitnerg »,ei5"."8 4»«t'hi A ub« t«i t„ ita eint ! ® 6lt.b*« ' 7lW8 7 Uhi U- M 18xo Ätnbiib'« /Ä^8 (int8 8 r°dkSurthnl, dir ft fit auf Cem •" 5 fu1 ’ ;r^ nie" Dieses • IflUtrr VL’- r r-- , B f»1 f'4",, S-K g)(t 'N"'' scholl nnddreißig mit Rothstift mehrfach unterstrichen, was bedeutet das? Angekl.: Ach, das sind zweiunddreißig Knödel, im Landesgericht rechnen wir mit Knödeln. Richter (verwundert): Wie das? Angekl.: Jeden Freitag kriegen wir vier Knödel, so san zweiunddreißig Knödel acht Wochen zum „Absitzen" Der Richter verunheilt ihn zu sechs Wochen Arrest „Sind oierundzwanzig Knödel", meint Schröck zu dem ihn abführeu- t>en Gefangenaufseher. Theater. M. G. v. Moser, Verfasser von „Veilchenfresser", „Stiftungsfest", „Hypochon- d:r" und des neuesten Schwankes „Der Biblothekar" zeigt uns wie man' — wenn auch nicht Präsident, so doch ein gefeierter Lustspieldichter wird. Sein Recept ist: „Natürlich schreiben!" und die daraus entspringenden Folgen: ein glatter Dialog und die Natur copirende Erfindungen. Sein neuestes Stück „Der Bibliothekar" gehört wohl zu den gelungensten Produkten. Der Grundgedanke ist die von den Lustspieldichtern so oft und mit so vielem Erfolge angewandeten Verwechslungsfälle. Es kommen im Leben hundert ähnliche Fälle vor und wirkt auch nichts komischer als ein qui pro quo, ein Verwechseln verschiedener Persönlichkeiten und die daraus resultiren- den Verlegenheiten. Abgesehen davon sind die uns in diesem Stücke vsrgesührten Personen dox einer solchen Komik, daß wir fast nicht aus dem Lachen herauskommen Ein Sonderling von Onkel, der sich einen liederlichen Neffen wünscht, ein solider Neffe, der sich mit Beihülfe seines Freundes auf diese Marotte des Onkels scheinbar einläßt, ein dupirtwerdender Gutsbesitzer, zwei heirathsfähige Mädchen, ein abfahrender Gent- Leman, eine spiritisirende Gouvernante und ein komischer Schneider sind Figuren, wie sie leben und nicht besser copirt werden können. Dieses Stück hat daher auch an den größeren Bühnen einen großen Lacherfolg gehabt und bei seiner, wenn auch noch so oftmaligen Aufführung immer ein volles Haus erzielt. Wir glauben, daß dasselbe bei der vorliegenden guten Rollenvertheilung auch hier den verdienten Beifall erhält und ein recht zahlreiches Publikum findet, wie dies die Benefiziantin Frau Schubert-Schneeberger und der Benefiziant Herr Schubert für ihre seitherigen trefflichen Leistungen in vollstem Maße verdienen. Handel und Verkehr. Gtesisn, 20. April. Auf dem heutigen Wochenmarktc kostete: Butter per Pfd.^L 1 05 1.12, Hühnereier 1 Stück 4—5 Gänseeter per Stück 10 —11 Enteneier 1 Stück 5—00 Käse per Stück 4—9 H, Käsematte per Stück 3 H, Erbsen 1 Liter 22^, Linsen 1 Liter 26 H, Tauben vas Paar 0.65—0.90, Hühner per Stück JL 1.20—1.50, Hahnen per St. JL 1.20 bis 1-70, Enten per Stück JL 2.20—2.50, Kartoffeln m 100 Kilo 5.00—6, Zwiebeln p- Etr. JL. 15—00, Milch per Liter 16 und 18 H, Ochsenfleisch 66—68H per Pfd., Kuh- unv Rindfleisch 48—56 Kalbfleisch 38—46 Hammelfleisch 60—70 Schweinefleisch 60^. Frankfurt, 19. April. (Fruchtbericht.) Mehl Nr. 1 JL 42, Nr. 2 40, Nr. 3 Jt. 34, Nr. 4 31, Nr. 5 jt 24, Roggenmcbl o/t (Berliner Marke) JL 26 00—00 do. I (Berliner^Mark-) 24.50—OO.uO, do. 11 (Berliner Marke) JL 20.00—00.00. Weizen effectiv hiesiger ab Bahnhof hier 23.75 24.00, ab unserer Umgegend JL 23.50—23.75, do ftemder je nach Qualität ..*L 23.25—24.00, Roggen, je nach Qualität JL 18.75—20.25, Gerste JL 17.50-20.50, Hafer JL 12—16.25, Kohlsamen J4 00-00, Erbsen 19—27, Wicken JL 16-18, Linsen JL 20-40, Bohnen, weiße, Jü 23—25, Roggenklete , Werzenkleie, grobe und feine —, Rüböl, detail, 60. Stimmung flau. Hauptsächlich gefragt war: —. Dringend offerirt: —. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo.) Frankfurt, 19. April. Der heutige Biehmarkt war gut befahren. Angetrieben waren ca. 360 Ochsen und Stiere, 260 Kühe und Rinder, 250 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. J4 67—69, 2. Qual. J4 60—64, Kühe und Rinder 1. Qual. 3L. 57-60, 2. Qual. JL 45-52, Kälber 1 Qual. 52-56, 2. Qual. 4j —50, Hämmel 1. Qual. JL 57—59, 2. Qual. JL 45 -50 per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Schweine je nach Qualität das Pfund 60 SchiH'Mberkht. Mitgethetlt von dem Agenten des norddeutschen Llovd SEB. Dietz in Gießen. Bremen, 18. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Rhein, Capt. H. C. Franke, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 4 d. M von Bremen uno am 6. d M. von Southampton abgegangen war, ist gestern 1 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Submission. Zur Fassung der Wasser in dem Stollen der städtischen Wasserleitung sind ca. 400 laufende Meter gut gla- ’ firte Thonröhren erforderlich, welche i in Partien von 100 Meter innerhalb : 14 Tagen bis 3 Wochen zu liefern j find und weiden Lieferungslustige er# lucht, ihre mit entsprechender Aufschrift i versehenen Offerten, welche den Preis per laufenden Meter enthalten müssen, ! bis -um 23. d. M. Vormittags 9 Uhr auf unserem Bureau etnzuretchen. Die eingegangenen Offerten werben in dem vorbestimmten Termine in Gegenwart der etwa erschienenen Sub# mtttenten eröffnet und bekannt gegeben. Gießen, den 20. April 1880. Großh. Bürgermeisterei Gießen. s 2816)_____A. Bramm._________ Holzversteigerung im Fangsdorfer Gemeindewald. Donnerstag den 22. und Freitag I den 23. April 1880 sollen nachverzetch# | riete Holzsortimente versteigert werden: t 1. Donnerstag den 22. April tm Distrtct Hegrich: 26 Fichten-Stämme und »Stangen, 30 Raummeter Buchen-Schcitholz, 371 „ Buchen-Knüppel, 632 „ „ -Reiser, 220 „ gemischt Reiser. 2. Freitag den 23. April im Dtstrict Rutels. 134 Fichten-Stämme und -Stangen, 23 Raummeter Buchen-Knüppel, 26 „ Ki-fern-Knüppel, 60 „ Birken-Besenreiser, I- 1800 „ gemischte Reiser, 80 „ Buchen# und Nadel- Stockholz. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr. Langsdorf, den 10. April 1880. Großh. Bürgermeisterei Langsdorf. ! 2762) Köhler.____________ Arbeitsversteigerung. Donnerstag den 22. April, Nachmittags 4 Uhr, soll das Liefern, Setzen und Schlagen > von 120 cbm Unterhaltungssteinen, sowie Pflasterarbett in Accord gegeben werden. Alten-Buseck, am 17. April 1880. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. ' 2799) Wagenbach. Kleesamen, Grassamen empfiehlt (2663 Wilh. Seibert, __Marktstraße._______ 2381) Franz Bettgellen in Nußbaumholz empfiehlt 3. Heck, Schreiner, Bleichstr. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. 2743) Die Schulgelder für die höhere Mädchenschule, sowie für die Stadtknaben- und Stadtmädchenschule pro I. Quartal 1880 können in den nächsten acht Tagen, an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkaffe bezahlt werden. Das Dchulgeld beträgt von einem Kmd: a. für die höhere Mädchenschule: 1) in der Fortbildungsklasse (Director Vigelius) 11 25 2) in den Klaffen I — IV b 10 „ 50 „ (Mitprediger Dr. Buchhold, Fräulein Frank, Lehrer Dr. Molly, Ebel ng, Fräulein Tischö, Lehrer Curjch- mann und Schmidt), 3) in den Klaffen V—VIII 7 50 H (Lehrer Felstng, Aubel, Lehr und Brücher). Wenn jedoch mehrere Kinder derselben Aeltern die nämliche Schule besuchen, so ermäßigt sich das Schulgeld für das zweite Kind auf zwei Drittel, für das dritte und jedes folgende auf die Hälfte des für ein einzelnes Kind zu zahlenden Betrags. b. für die Stadtknaben- und Stadtmädchenfchule 1 «X — Bei dem Besuche dieser Schule durch mehrere Kinder derselben Aeltern, ermäßigt sich das Schulgeld für das zweite Kind auf drei Viertel, für das dritte und jedes folgende auf die Hälfte des für ein einzelnes Kind zu zahlenden Betrags. Gießen, den 15. April 1880. Der Stadtrentmeister: __Enders._________ Die Papier- Schreihmaterialien-Handlung von Eduard Spier x^e8 empfiehlt bei Bnug der neuen Töchterschule ihr Lager in allen Sorten Schulheften, Schulbüchern und sonstigen Schulgebrauchsartikel. (2591 xxxxxxxxxxxxxixxxxxxxxxxrex X SMK* Confirmanden« und X x Knaben«Anzüge 9g x X billigst bei (2190 X x Mocler 4* Kats» X xxxxxxxxmxxxixxxxxxxxxxxxx ey Herren-Wäsche: "W» Weiße und bunte Hemden, Kragen, Manschetten, Chewis- fetten, Hemden-Einfätze, Taschentücher, sowie seidene, wollene- und baumwollene Unterjacken, Unterhosen, Socken. Stets das Neueste in schwarzen und farbigen Shlipsen, Hosenträgern, Glaeö- und Sommer-Handschuhen, Regenschirmen für Damen u. Herren rc. empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen II. Rübsamen. NB. Herren-Hemden nach Maaß unter Garantie des Gut-Passens liefere zu billigen Preisen._______________________________________________________(2252 Eröffnung eines Versteigerung^-Bureau» 2805) Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich unterm Heut'gen in meinem Locale gr. GalluSstraße 15, verbunden mit meinem Möbelgeschäft, ein Versteigerungs-Bureau eröffnet habe — Ich übernehme Versteigerungen und Taxationen von Waaren aller Art, sowohl in meinem Locale, als auch außerhalb desselben und suche meinen Auftraggebern durch billige und coulante Bedienung, sowie durch schnelle Abrechnung in jeder Hinsicht gerecht zu werden. Mein neues Unternehmen empfehle ich einer gütigen Berücksichtigung. Blum-Hauser, 15 gr. Gallusstrasse 15. FRANKFURT a. M. Ziegelei- und Immobilien-Versteigerung. Dienstag den 11. Mai I. I., Vormittags 11 Uhr, sollen nachverzeichneteLiegelei und Immobilien wegen Forderimg der von Schrau- tenbach'schen (Stiftung zu Friedberg auf dem Bureau des Unterzeichneten zwangsweise versteigert werden: 225 Meter Hofratthe, die Ziegelhütte, 5231 „ Acker, überm Kleineicherweg, 869 „ Acker, unterm Kleineicherweg, 3406 „ Wiese, Wolsbachsgalle, 2544 „ Wiese, Neuwiesenacker, 600 „ Wiese, Kellerswiese, "825 „ Wiese, neben der Eichwiese, 1650 „ Wiese, Dörrwiese, 156 „ Krautland im Ahle, 1675 „ Acker im Habich, 3850 „ Acker, Weidenhäuserseld, 1844 „ Acker, Dammengrund, 1769 „ Acker, Stückersbette, 1476 „ Acker, Jacobshöhe, 1350 „ Acker, Kellershacke. Groß Eichen, den 19. April 1880. I. A. Großherzogl. Amtsgerichts Grünberg. Großherzogliches Ortsgericht Groß-Eichen. 2797) Zimmer. ArUgebotems. 2803) Sehr gute Dickmilch ist stets zu haben bei Philipp Müller, Löwengasse 161. Neu! Neu! Vexir-Spiel der Fünfzehn empfiehlt (2815) L. Frohnhäuser. 2821) Täglich frisch gestochene Spargeln bei G. K. 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Pietsch) in Gießen. in schönster empfiehlt vM. 16 16 20 16 16 9 4 liefere zum W \\v 65 52-56 18-21 18-21 35—40 M. Hege Auswahl von 50 Pfg. Martin Scheel Marktplatz. w Monats- Uersnmmlung Donnerstag, den 22. April, Abends 8 Uhr, im (2809 Cafe Klein. /<£ '§7 2827) Zwei möblirte Zimmer, sowie ein Pferbestall mit Zugehör zu vermiethen. Frankfurter Straße 37, im Hinterbause. Lehrlingsgesuch. In einem hiesigen Fabrikgeschäft kann ein junger Mann mit guter Schulbildung als Lehrling eintreten. Näheres bei der W Die bei Mt Adriger 8 Gieße 2794) Ein Mädchen, welches kochen kann, die Hausarbeit versteht und gute Zeugnisse besitzt, wird gesucht von Frau B. Blumenthal, Grünbergerstraße. Pflasterarbeit jeder Art wiro untir Zusicherung so« Udester und reellster Bedienung übernommen von (2605 Carl Port, Pflastermeister, Liudengasse 229. 2820) Zur Eröffnung des Sommer-- semesters soll nächst'n Donnerstag den 22. d. M., Abends 8 Uhr, die erste Monatssitzung abgehalten werden Tages ordnung: 1) Einrichtl.ng des stenogr. Unterrichts im Sommer-Halbjahr, 2) anbei c Vcreinsangelegenheiten. Zu zahlreicher Betheiligung ladet er- gebenst ein Ak buch, T. Vorstand. M Str sh hüte für Herren und Damen w.'rden gewaschen, gefärbt und moderuisirt. Muster liegen zur Ansicht bereit. (1542 Louis Gail, Mäusburg D. 8. In den R« Bnathung des 9 ttlser Woche D Ht|er Sejsion im wrbe. Bestätigt ziehen, daß näm in den Reichstag Mgiößün We: haben, er ttrnnji des Tabaks-Mor Verhältnisses zu gen bestehl für l sestigung des de inneren und äug Wanzen des Rc völkriung entlast, wird nicht von d in der Vnsolgm Wn betrat, Tagesordnung x Kanzler nur bai des Tabaks-Mo Die stnan zur Genüge öff, Hier befremdet vrrbiffene Parsit Gierung dem V H mag der ffr vlisührung nicht Mhschastlichen Mn des deutsch Das Besteneri le 601 schmerz mitschre töÖ würde aus bc , Das Tabak "Ä10 uni> na^ M ei zu J!J» 9efVanr ba6 „ L'LL Statin «nb k n? Sta, •mit 15 Schw. Cacheniiie von 0,90 Pfg. per Elle bis zu den feinsten eingehende Bestellungen billiger als die, welche nach diesem Tage einlaufen. Preiscourante, sowie kleine Probe-Sendungen stehen zu Diensten. Job. Braun Fabrik eingemachter Gemüse und Früchte in Blechbüchsen. in Mumbach bei Mainz. 2823) Ein Zimmer mit Cabinet zu ver- miethen. Frankfurter Straße E- 28. 2703) Em möbl. Zimmer in schönem Garten unweit der Aula und Klinik zu vermiethen. Näh. bei der Exv- d. Bl. 2802) In der Nähe der Aula, Bleichstraße 378/io, 2—3 möblirte Zimmer zu ver- miethen-________________ 2826) Ein kleines Logis ist zn oer- mietheu. B. Sack, Mühlgasse. 2822) Ein kleines freundliches Logis ist vom 15. Mai zu vermiethen. Näh. bei Karl Guter, Neustadt D. 152. Gesucht eine Wohnung von 3 Zimmern mit Zubehör auf dem Seltersberg oder in dessen Nähe Gef. Offerten sub A. 100 mit Preisangabe beliebe man an die Exp. d. Bl. abzugeben. 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Wie in früheren Jahren, so auch in diesem Jahre alle bis 1. Juni Wermischte Anzeigen. 2804) Mit Bezug aus die Anze ge in Nr. 85 des „Gießener Anzeiger" be?r. die Zurücknahme der Beleidigung gegen Eduard Lind erkläre ich hiermit, daß Marie Keßler, Tochter des Johannes Keßler von Groß- Linden mit der Angelegenheit nichts zu thun hat. Marie Weinand, gen. Marie Keßler. 2796) Gesucht ein braves fleißiges Mädchen, welches waschen, kochen und putzen kann. Dienstantritt auf Wunsch sofort oder innerhalb vier Wochen. Nur Mädchen mit guten Zeugnissen wollen sich melden. Bei? wem sagt die Exp. d Bl. Acrmietyungen. 2795) Freundliche Mansardenwohnung an eine ruhige Familie bis Juli zu vermiethen. Schreiner Schmidt, Grünbergerstraße. Zimmer pt vermiethen. 2801) Em möblirtes Zimmer für einen Gymnasiasten oder Neakschülcr ist per 1. Mai zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.__________________________ 2800) E'n möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. 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Bl.___ Alte abgetragene ^öpte werden nach einer ganz neuen Methode wieder in ihren ursprünglichen Farben aufgcfärbt und für Haltoarkeit garantirt- 2380) Georg Petri, Seltersweg. 2817) Auf dem Wege vom Phiiofopbenwald über den Trieb, Grünberger Cbnussee, bis zum Lud- wigsplatz, eins KiorkLÜenbrosehc verloren. Dem Finder eine Belohnung. Alice strnße C. 78, mittlere Stock. M Ion