Str. 4S Freitag dm 30. Februar 1£SO i ebener Wnzeiger Mißt- M Amtsblatt str dr« Kreis Gikßea. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. MS Ne-aettonsbnreMr r 1 __ t „ «GpsditiortHbnveanr / Schulstraße B. IS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit UcHngerloh«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pf. Amtlicher Hyeil. ™ v Nr. 3 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 14. l. M., enthält: i^cr. 16dl.) Verordnung, betreffend den Verkehr mit künstlichen Mineralwässern. Vom 9. Februar 1880. Gießen, am 19. Februar 1880. Großherzogliches Kretsamt Gießen. _________ Dr. Boekmann. D,,> Im H, 1S80 6,1 16' «""" 1880 Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wiesenwärte? vorzuuehmen^ Wi-s-npoliz-t. Ordnung ist im Monat März der Wiesengang von den Wi-senvorständ-n unter Zuziehung der Feldschützen und Ende k. M.'mcher?°r?uleg?m dieselben hierzu baldigst aufzufordern und die über den Wiesengang aufzun.hmenden Protokolle bis längstens zum ?? Ä. POtf°atn ^°den die Wiesenvorstände, was Sie denselben noch besonders eröffnen wollen, hauptsächlich folgende Punkte aufzunehmen: 2^ Anordnungen, welche Sw bei dem im October v I. vorgenomNenen Wiesengang getroffen haben, befolgt worden sind und welche nicht M 2) welche Anordnungen von den Wiesenvorständen zur Beseitigung der U dem diesmaligen Wiesengang vorgefundenen Mängel von Ihnen getroffm P’tb,2?, f ^dervorgescklagenw-rden.hierbei wird den Wiesenvorstänten besonders empfohlen, ihr Augenmerk namentlich auch auf die Reinigung der Wiesen von Gestrüpp, Gesträuch, Moos rc.; auf die Entfernung der Herbstzeitlosen, des Erdauswurfs aus den Be- und Entwässerungsgräben, auf die Verebenung der Maulwurfshügel und dergleichen und auf di- Unterhaltung der Be- und Entwässerungsgräben zu richten und brerbei nach den bestehenden Bestimmungen zu verfahren. 8 w 3) V-rbefferungsvorschläge in Bezug auf größere Wiesenfluren, namentlich olche, zu deren Ausführung das Wiesenculturgesetz vom 7. October 1830 Regierungs-Blatt Seite 365 Anwendung findet. ' Zu Nr. 2 erläutern wir, daß Sie in der Regel, insofern kein bekohl ' zrvlul brr Lerrettendeii Wiekenbekitiei- ineel.N eeakkn». wollen, welche Mängel der Wiesenvoiftand vorgefunden hat uno vap diese Mmgel binnen der vom Wiesenvorstand zu Beltlmmenben Srift n beseitigen wären, als sonst die nöthigen Herstellungen auf Kosten der Säumigen «ngeordnet würden. Nach fruchtlosem Ablauf der gesetzten Stift mnn« nach Anhörung des Wiescnvorstandes weitere Anträge stellen. Jedenfalls sind Ke von Ihnen getroffenen Anordnungen in den von Ihnen einiufenden^u Protokollen einstweilen zu erwähnen. muz^rnvenoen Das Protokoll über den Rundgang ist von allen Theilnehmern zu untereichnen. War ein Mitglied des Wiesenvorstandes verbindert nm Theil zu nehmen, so ist dies am Schlüsse des Protokolls zu bemerken. ' UPr,tanoe$ Mr9|n0ert- am Rundgange Sollte der Wiesenvorstand, der außer dem Großherzoglichen Bürgermeier oder Beigeordneten, mindestens noch aus zwei Ortseinwnbnetn m.i*. Wiesen besitzen, oder solche zu benutzen oder zu verwalten haben, bestehen soll, nyt mehr vollständig sein, so wollen Sie den Gemeinderath wegen Er'aä uuna des Wiesenvorstandcs vernehmen und uns die Anträge des Gemeinderathes in bonderer Verhandlung vorlegen. 9 ® «wganzung Dr. Boekrann. Rau Abschrift. Berlin, den 26. Januar 1880. Von Seiten der spanischen Regierung ist darauf aufmerksam gemacht rden, daß in Palma auf Mallorca die Verzollung der mit IMimmns zeugniffen in deutscher Sprache ankommenden Maaren tnsofern Ächwierigketten egnet, als eine Uebersetzung der betreffenden Ursprungsttuanille in dn« Spanische dort - und zwar auch auf dem dortigen Kaiserlichen Konsulate - t zu beschaffen ist. " "Uprungszeugnisse in das Da ähnliche Verhältnisse auch an anderen Orten Spaniens, an welch Maaren mit Ursprungszeugnissen in deutscher Sprache einaekübrt m,rh,n obwalten, so empfiehlt sich zur Beseitigung der hieraus hervorgehenden Schwielen für die mit der Einfuhr deutscher Maaren beschäftigten Sandlunas- häuser die Anwendung gedruckter Formulare, wie solcher einzelne Firmen bet deinfuhr von Maaren deutschen oder österreichisch-ungarischen Ursprungs schon letzt sich zu bedienen pflegen. 0 w Dem Großh. Staotsministerium beehre ich mich in den Anlagen Absch freier solcher, von der Kaiserlichen Gesandtschaft in Madrid als Muller eingereichter Formulare, in denen das Ursprungszeugniß in deutscher unD sicher Sprache enthalten ist und nur die nähere Bezeichnung der Maare in spanischer Sprache einzuschalten bleibt, zur gefälligen Kenntnißnahme ganz ergeb zu übersenden. Die Benutzung dieser Formulare dürste dem Interesse der betheiligten tschen Exporteure entspreche», da die letzteren die tarifmäßig richtige Wahl der in den spanischen Text des Formulars einzutragenden Bezeichnung ieinznfuhrenden Maaren mit Hülfe ihrer Geschäftsfreunde in Spanien ober auf Grund der vorhandenen sonstigen Hülssmtttel leicht werden ermöglichen kö. Gegenüber der in der Circular-Verfügung des spanischen General-ZcectorS vom 17. August v. I., welche ich mir durch das ganz eraebenll. Schreiben vom 22. October 1878 Nr. 11643 I mttzutheilen beehrte, getroffeiAnordnung, wonach die Uebersetzungen der nicht in spanischer SvraLe abaefaßten Ursprungszeugnisse auch durch die Konsuln der Ursprungsländer in uien angefertigt werden können, ist nicht außer Betracht zu lassen daii eine unbedingte Verpflichtung der deutschen Konsuln zur Ansertigung solcher-ersetzungen nicht besteht und daß daher in erster Reihe von den Handel, treibenden selbst dafür Sorge zu tragen sein wird, ihre Ursprungszeugnisse inr Sprache abzufassen, welche an dem Orte, nach welchem die Waaren geführt werden, verstanden oder übersetzt werden kann. Dem Großherzoglichen Staatsmtnisterium stelle ich ganz ergebenst an dem betheiligten Handelsstande hiervon die geeignete Mittheilung gefälligst »»gehen lassen zu wollen. yer Rei-nzler. An das Großh. Hessisch- Staatsministerium In Ve'ng : in Darmstadt. Öc3- •& önn- B e k a n n t g a ch u u g. Aus Ersuchen des Vorstandes des Pferdezuchtvereins im Großherzogthu bringe ich zur öffentlichen Kenntniß, daß Anmeldungen -u einem von Zuchtstuten und Stutenfohlen aus Norddeutschland bis zum 10. März l. Jbet mir -ingereicht werd7n können. »nmeivungen zu einem Bezüge Die Herren Bürgermeister werden gebeten, dies auf geeignete Weise zuKenntniß der Interessenten zu bringen. Gießen, den 17. Februar 1880. Der Direktor des ldwirthschaftlichen Bczirksvereins. I Boekmann. Betreffend: Erhöhung des Spanischen Zolltarifs, hier insöndere die Ausstellung von Ursprungszeugnissen. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz übersendet ununter Bezugnahme auf das lithographirte Ausschreiben vom 31 Oetntz.r 1878 die ihm von Großherzoglichem Staatsministerium mitgetheilte, abschriftlichlachstehende Zuschrift des Reichsamts des Innern vom 26 v 'm« J Kenntnißnahme, welche wir hierdurch mit dem Bemerken vcröffenilichen, daß dierrin erwähnten Formulare zur Einsicht des betheiligten Landelsönnb,« dem Büreau des Unterzeichneten offengelegt sind. I es auf Gießen, den 18. Februar 1880. GroßherzogliäHandelskammer. M. Hn berg er. Deutschland. tn -er W in dem ©tj Arankreich. Lokales. Gießen, 16. Februar. (Viertes Concert des Concert Vereins. (Schluß.]) Was das Ausland. toi ■ itlr । Die Idee, 1 bekanntlich keine n zurück. Sie ist ne merken, nicht aus; mtgegenzutreten, s< bestattung in der ( ift, die üblen Nach wesung dem Bode dessen Wasser wir frei gewesen von k M»»tag feien tn betn M^Mtnbe H 1) Rvnt Ja l0 »irfen/ Kiefern- 280 Fichten-T 2) Dienst es steht aber zu erwarten, daß sich die Thäter bereits entfernt hatten. Die Erbitterung des Volkes ist außerordentlich. Alle Häuser sind beflaggt und vor dem Palais stehen Tausende und singen die Nationalhymne. Zezug auf die gestrigen Leistungen kurz fassen können. Herr Rap poldi bekundete vielfach en guten Geiger, namentlich in dem „Einfach leise" der Schumann'schen Sonate, ragt aber icht ganz heran an die Vortreffltchkeit der beiden Mttwirkenden im Joachim'schen Quartette . »elche wir in diesem und in dem vorigen Jahre das Vergnügen hatten, hier zu hören und dem . : früher ebenfalls angehörte. Dagegen war das Spiel der Frau R a p p o l d i ein durchaus ‘ deutendes. Sowohl in der Schumann'schen Arabeske und Henselt'schen Etüde, sowie audi der Ehopin'schen Polonaise spielte sie reizend mit vollkommenster Gewandtheit und vollem erständnisie und tiefer Auffasiung der Composition. Beiden Künstlern wurde mit enthusiasti- >cm Beifalle gedankt, namentlich der Claviervtrtuosin, was um so gewichtiger erscheint, da rselben einer der bedeutendsten Künstler auf dem Pianoforte kurz vorausgegangen war. Telegraphische Depeschen. Wagner'- telegr. (Lorrespsudenz • ivnreau ' erlin, 18 Febr. (Reichstag.) Der Präsident theilt die Ablehnung Holders mit. Die Neuwahl des zweiten Vicepräsidenten werde der Gegenstand der nächsten Tagesordnung sein. Hierauf folgt die erste Beralhung des Etats pro 1880/81, verbunden mit der Berathung des Anleihegesetzes für die Post, Telegraphie, Marine und Heer. Staatssecretär Scholz leitet die Debatte mit der Darstellung der Finanzlage ein. Der Etat des Jahres 1878/79 schließt mit einem Deficirt von 5,987,592 JL Im laufenden Jahre hat sich die Finanzlage wesentlich verbessert. Die Ueberschüsse werden sich möglicherweise auf das Dreifache beziffern. Die Mehreinnahmen von Zöllen und der Tabaksteuer beziffern sich allein auf ca. 24 Millionen. Diesem Plus stehen bedeutende Ausfälle an der Rübenzucker-, Brau-, und Branntweinsteuer (ca. 10 Millionen) buchen pichen a?" %un$tn rocrbe‘ 9,ba Nek tritt ebenfalls entschieden für die Vorlage ein, während Elle nb er g er ’>en 3 Nadelh.-Sti 65 Nadelb. St Zusawi straße an der Die Ltä M Ausgebot. Nur unb zu versteigern. Tießen ®t! 1027) Vermischte-. Mainz, 16. Februar. Wie in maßgebenden Kreisen verlautet, sollen die hier statio- ten beiden (3. und 4.) Eöcadrons des 1. hesi. Husaren Regiments Nr. 13 tn nächster Zett h dem Elsaß dislocirt werden und an deren Stelle eines der Großh. hessischen Dragonrr- gimenter dahier in Garnison zu liegen kommen. — Obwohl der Rhein seit einigen Tagen ständig eisfrei ist, wird mit dem Auffahren unserer Nheinbrücke noch nicht begonnen werden, man erst abwarten will, bis das Eis vom Oberrhein und Main hier durchpassirt ist. _ e „Neue Zeitung für das katholische Deutschland" wird nach kaum anderthalbjährigem Bern demnächst zu erscheinen aufhören. Wie indeß verlautet, wird deren Verlag an eine andere ellschaft in den Neichslanden übergehen. Die von der hiesigen Verlagsgcscllschaft gegründete ickerei, in welcher bekanntlich unser bürgermetsterliches Amtsblatt hergestellt wird, hat der ictige verantwortliche Redakteur übernommen, um solche für seine eigene Rechnung weitertreiben Die ziemlich unverhofft eingetretene Auflösung soll zunächst darin ihren Grund n, daß nach vollständigem Aufbruch der s. Zt. bei Aufhebung des deutschen Katholiken- ins paraten Mittel, die bei der Gründung des Blattes beteiligten rheinischen und west- chen Grandezzen in einer jüngst dahier stattgehabten Versammlung es abgelehnt haben, zur existenz des Blattes die erforderlichen Substdien zu gewähren. (Frff. Zig.j gegenüber. Der gegenwärtige Etat konnte nicht ohne eine erhebliche Erhöhung der Matri- kular-Beiträge (mehr als 7 Millionen JL) zum Abschluß gebracht werden. Der Redner erläutert die Ansätze für die Erträge von Zöllen und Tabaksteuer (in Summa 22 Millionen und führt aus, daß trotz dieser Mehreinnahmen wegen der Mehrausgaben die Matrikular-Beiträge erhöht werden mußten. Unter den Mehrausgaben figuriren die Militär- und die Marineverwaltung mit den erheblichsten Posten, unter den Mindereinnahmen die Bier-, Branntwein- und Rübenzuckersteuer. Scholz berührt noch die Münzreform und betont, die Abänderung der gesetzlichen Münzwährung sei weder in Anregung gebracht, noch in Aussicht genommen. Die Sache liege vielmehr genau so, wie sie der Reichskanzler im Juni des Vorjahres dargelegt. Richter bekämpft den Etat. Die Finanz- und Steuerpolitik in den Einzelstaaten entspreche nicht den Erwartungen und Versprechungen, welche man an die Reichsfinanzreform geknüpft. Statt der verheißenen Erleichterungen hätten die Regierungen der Einzelstaaten noch Steuererhöhungen vorgeschlagen. Andererseits habe sich die Finanzlage des Reiches verschlechtert, wie die Erhöhung der Matrikular-Beiträge beweise. Richter kritisirt ferner die Thronrede. Der Passus über die auswärtige Politik werde weithin befriedigt haben. Die Friedensliebe des Kaisers sei unbezweifelt. Der deutschen Politik sei ein Einfluß auf die Erhaltung des Friedens sicher nicht zu bestreiten. Deutschland habe indessen seit 1871 genugsam hohe Aufwendungen für Armee und Marine gemacht. Der Reichstag habe vollen Antheil an dem Gefühl der eigenen Kraft Deutschlands. Mit um so größerer Ruhe werde man an die weiteren Vorschläge der Thronrede für das Heer herantreten können. Es müsse ein Ausgleich zwischen den Anforderungen der Wehrkraft und der finanziellen Leistungsfähigkeit des Reiches gefunden werden, v. Minnigerode ist mit der Etatsaufstellung einverstanden und wünscht die Unterstützung des Reichstags für die Militärvorlage. Rickert wendet sich gegen Minnigerodes Ausführungen und bekämpft die zweijährige Etatsperiode aus finanz- wirthschaftlichen und allgemein politischen Gesichtspunkten. Redner dringt auf baldige Steuererlasse und möglichste Sparsamkeit. — Die Fortsetzung der Berathung wird auf Petersburg, 18. Februar. (Telegramm der „Köln. Ztg.") Hier ausg-g-b-n- Extrablätter und der amtliche Regierungsbote" bestätigen den bereits gemeldeten Mordversuch. Di- Explosion erfolgt- »m 7 Uhr Abends 6,fli5biate drei Etagen des Palais. Es gab dabei 8 Todte und gegen 50 Verwundete der dem finnischen Regiment angehörigen Wache, auch Ver> mundete vom Eivil. Der G-sainmtverlust ist noch unbekannt, da noch viele den Trümmern liegen- Ob Dynamit verwandt oder ob Gas in den Me/fldeikt wurde, ist noch unermittelt. Ein- -tg-ntliche Min- kann keines. Ms gelegt worden fein, da weder di- Lage, noch der Untergrund, auf dem das Palais st-ht, -in- solch- gestattet; wahrschernIch aber hat man Dynamit nerwendet b-aab mich gestern Abend sofort nach der Katastrophe an OU und Stelle Um 8 Uhr Abends war das Wtnterpalais dunkel, weil alle Gasröhren geplatzt sind- Aeußerlich ist nichts zu bem-rk-m Die Feuer- mebr und eine groß- Menge berittener und unberittener Polizisten waren zur Stelle Das St-h-nbleiben vor dem Palais wurde nicht geduldet, weßhalb auch verhältnißmäßig wenig Publikum bemerkbar war. Rach dem Plan- der Nibtltö-n sollte vermuthlich die Explosion tn dem Momente erfolgen, wenn alle Glieder der kaiserlichen Familie im Speisesaale versammelt waren. Der Sveilesaal hat gelitten, die Explosion erfolgte aber einige Minuten zu früh. Aus d-m Palais wurde nach dem Verbrechen Niemand mehr hinausgelasien, - DI- H*i cWstriüc Utber £ai Die Jllu Die W Daheim Der Bai Die »*Dl zllusirin Fliegende Alavderal berliner Wester mai Deutsche Nord unt tzS sinv Vies Illustrat The Ga Journal Punsch, Revue c Cornhill Bilgravif Die wettaui laubt mit 350,000 MstrirM Frauen Land und Mer ° gottesdienst und die Stadt aufis Festlichste beflaggt. Die zufällige Verspätung des Kaisers mit dem Diner hatte ihren Grund darin, daß der Kaiser sich zum Empfange des Prinzen von Hessen begeben hatte. Wien, 18. Februar. Nach hier eingetroffenen Nachrichten des öfter- reichischen Botschafters Kalnoky fand die Petersburger Explosion 2 Stunden, nachdem Kalnoky seine Creditive überreicht hatte, statt. Die Czarin, welche , v t n tn einem naheliegenden Zimmer schlief, soll auffallenderweise die Explosion DariS, 17. Februar. Der „Köln. Zrg." wird telegraphirt: Mster^^^ gehört haben. In hiesigen höchsten Kreisen herrscht die größte Bestür- ........2 ------------ fn ^"zung. Die Zahl der Todteu und Verwundeten soll die gemeldeten Zahlen 8 unb 45 noch übersteigen. morgen vertagt. Wilhelm-hohe, 18. Februar. Der Nachmittags-Schnellzug nach Frankfurt ist im Bahnhof Hierselbst zufolge Achsenbruchs eines Packwagens entgleist. Es wurde Niemand verletzt. Petersburg, 18. Februar. Der „Regierungsbote" meldet: Gestern Abend gegen 7 Uhr erfolgte in dem Erdgeschosse des Winterpalais unter dem Hauptwachzimmer eine Explosion, wobei von den aus der Wache aufgestellten Soldaten des finnländischen Leibgarde-Regiments 8 Mann zetödtet und A5 Mann verwundet, wurden. Die Diele des Wachzimmers und mehrere Gasröhren find beschädigt. Dte amtuepen Erhebungen sind im Gange. — Unmittelbar nach der Explosion im Winterpalast begab sich der deutsche Botschafter v. Schweinitz zum Kaiser, um denselben anläßlich seiner I Errettung zu beglückwünschen, und erschien heute nochmals im Palast, um ! officiell im Namen des diplomatischen Corps dessen Glückwünsche zu überbrin» Ab-nd 10 Uhr verhafteten zwei Polizeibeamte einen jungen Raffen in d-m Augenblicke, wo er mit vier anderen Personen aus einem Gasthofe in den ..... Ehamps Elisäes trat. Die vier Begleiter vertheidigten den Verhafteten, bod)„, flelang es den Polizeibeamten, den Gefangenen wohlbehalten nach der Polizei- präfectur zu bringen. Das Signalement idiesesRussen war\D°r c"' Leben R a p p o Id i betrifft, s° ist schon f° viel Rühmendes und theilweisc'Zuneff'enH aus Rußland eingesanbt worden: derselbe ist eines Attentars aus vav ku8 auswärtigen Recensionen in Ihrem geschätzten Blatte zu lesen gewesen, daß wir uns in des Ezaren angeklagt. verhindern " die in dem Antrag gestellten Forderungen zu ö-n-hmia-n. (Seibenreid) glaubt aus der Nichtbetbeiligung der Provmz Rhemhesi Rtndt Mainr an den Kosten des Brückenbaues den Schluß ziehen zu können, daß die Abauuna der Brücke für di- Provinz und di- Stadt Mamz keme Lebens,rag- fet — ^i’afthfiaIrab%i®rürfena^Ibeit'überne^me=’t—t3I?0.tO “an"« hält sowohl bie^^tage] d-m Kaiser ihre' Huldigungen darbringen wollen. In allen Kirchen ist Dauk- Hnnb,,?na hurd, den Ausschuß für übereilt und gesteht, nut der Zu- aottesdienst und die Stadt aus's Festlichste bestaaat. Die »usälliae N-rsvätiina stimmung^z^em^ ursprünglichen Ausschußlntr^ einen Fehler gemacht zu haben. Er b?r g e r wird die Fortsetzung der Berathung auf morgen Vormittag 9 Uhr vertagt. w. Darmftadt, 18.Februar. Zweite Kammer der Stände. 48. Sitzung. Die Gallerien des Hauses sind dicht gefüllt. In Forttetzungi der ^rathung der Vo - läge Großh. Staatsminlsteriums, den Gesetzentwurf, die Errrchtungeiner stehenden Nbeinbrücke rwttcken Mainr und Kastel betreffend, bemerkt zunächst Plaudent Kugler, daß der gestern von den Abgg. Ellenberger und Genossen gestellte Antrag zuruck- gezogen und statt dessen von den Abgg. ^ll-nb-rg-r, Schönberger, W-v- rnuA Nsannstiel Wadsack, Sturmfels, Matty, Hanitern, Muyl, Leidenreich Stephan (Osthofen) und Seubert folgender Antrag emgelangt 8i: ^ Die Kammer^Zwolle die Berathung und Beschlußfasiung über die Vorlage betreffend die Errichtung einer stehenden Brücke zwischen Mainz und Kastel, vorerst von der Taaesordnuug^ absetzen und die Großh. Regierung ersuchen. 1) zunächst ein defi- nittves^Bauproject der stehenden Brücke zwischen Mamz und Kastel feststellttl zu lassen, 21 mit dem Reiche in Verhandlung darüber zu treten: a ob und welche Befesttgungs- werke^in Folge des fraglichen Brückenbaues nothwendig sind b. ob und mw.ewett oas Reich dieselben auf seine Kosten auszuführen bereit ist, c. welche Vergütung oder KoPi- tal ntschädigung das Reich für die freie Benutzung der Brücke m militärischer $e= riebung gewähren will, wobei vorausgesetzt ift, daß mit der, Inbetriebnahme der zu erbauenden stehenden Brücke die jetzige Schiffbrücke beseitigt wird; 3i durch Verhand- luna mit der Stadt Mainz und anderen an der Bruckenerrichtung durch ihre ßage be- sonders interessirten Gemeinden klarzustellen, welche Beiträge dieselben zu den Kosten des Brückenbaues leisten werden" — Die Abgg. Mol Ung er, Wolfskehl, Theobald und Metz beantragen: „Die Kammer wolle die Art. 1 und 2 ber Vorlage gn- nehmen unter der Beschränkung, daß 1) die Großh Regierung den Bau der Brücke nicht früher in Angriff nehmen darf, als durch Feststellung des Planes und Vergebung der Arbeiten sicher gestellt ist, die vorgesehene Bausumme reiche vollständig zu Wen Vollendung aus; die von den Reichsmilitärbehorden verlangteni wrtificatorischm Anlagen an der Brücke, sofern sie die Summe von 20000 «A überschreiten, aus Reichs- misteln ausgeführt werden; 3) Großh- Regierung sich bemüht, von dem Reichs eine Vergütung für die Benutzung Seitens des Militärs, fei es durch eine Kapnalzahlung, sei es durch einen jährlichen Beitrag, zu erlangen; 4) das Brückengeld auf ber feiten Brücke für Personen von 3 auf 4 unb für Fuhrwerke rc. entsprechend erhöh und eine zweite Erheberstelle auf der Mainzer Sette errichtet wird, und endlich 5) mit der Uebergabe der festen Brücke an den Verkehr die Schiffbrücke entfernt wird. — Zunächst erareitt das Wort Abg. Bocken Heimer, um vor einer Widerlegung der Ausführungen des Abg. Muhl in der gestrigen Sitzung der Großh. Staatsreaierung Namens ber Stadt Mainz den aufrichtigsten und wärmsten Dank 5.uszusplechen ur das Wohlwollen, welches sie durch die Einbringung der Vorlage der Stadt Mainz und damit der Provinz Rheinhessen entgegengebracht habe. In Weicher Werse danke er dem Finanzausschuß der Kammer für das freundliche Entgegenkommen in dieser wichtigen Frage. Redner weift eingehend nach, daß in einer Vertagung der Angelegenheit in Folge des gestellten Antrages nichts als ein vollständiges Fallenlassen des Unternehmen- erblich werden müsse, eines Unternehmens, bezüglich dessen die Bedursnißsrage über jeden Zweifel erhaben sei und dessen alsbaldige Ausführung nicht allem der Stad Mainz? sondern auch der Provinz Rheinhessen und damit dem ganzen Lande zum Seger gereichen werde. Er wünscht, daß diese Brücke der Weg werden möge, der aus Rhein Hessen in das Herz der Schwesterprovinzen geht, damtt em für allemal alle Sonderinteressen aufhören. - Nach dieser Seitens der Gallene sowohl wie vieler Kammtt- mitglieber mit lautem Beifall aufgenommenen Rede ergreift Staatsmmlster Freiherr von Starck das Wort und führt aus, wenn er sich bei Berathung der Vorlcge wegen des Verkaufs der Main-Weser-Bahn schweren Herzens angeschickt habe, dtse Vorlage zu vertteten, so könne er nun das Gegentheil sagen, denn nut voller Freudg- keit trete er in die Debatte über die gegenwärtige Vorlage em, weil er überzeugt sn, daß damit der hessische Staat einen Beweis seiner Lebenskraft ablegen werde unb biß die Brücke ein Band zwischen ber jenseitigen unb den diesseitigen Provinzen fern rpene. Im Verlauf seiner »KÄmMÄ «.«■ D-> fclt« liii|wi»i h»•#*>***, »•« te. ™ Ä ÄSSS WÄÄ« auszusprechen. Im Winrerpalais fand ein Tebeum unb in allen Kirchen feier- den heute emgebracqten mooinuucH uiuiuu o“ *■ - * v• : '«pnolz-Q»ant>täten haben wir demnächst noch zu versteigern^^ 16 Februar 1880. GroHherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Holzoersteiqerung tn der Oberförsterei Schiffenberg Holjversteigerung. Donnerstag den 26. d. MtS., von Morgens 9 Uhr an, sollen im hiesigen Gemeinde - Wald, District Streitwald: Eichen-Stämme von 4—8 m 209 rm „ -Stöcke, Nadelh.-Stämme von 16-21 cm Durchm, 11 -15 m Länge mt = 0,98 fm. Nadelb. Stangen von 6 — 14 cm Durckm., 6—17 m Länge mit —6,89 fm. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr aus der Stemberger- ttrdfte an der Sandkautenschneiße. , B 5)ie Stämme uuD Stangen koamen bei dem Beginn der Versteigerung Eichen- „ Nadel' „ BucheN'Stockholz, Eichen- „ Nadel- „ Dienstag den 24. 1. M. in dem District Tempel nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 105 rm Nudelholz-Scheiter, 754 „ „ -Knüppel (hiervon 4 rm = 4 m lang), 4500 Wellen „ -Reisig, Georgi. 1027) II II ft H in t e u 9 40 10 Uhr im Versteigerung ist jedesmal Vormittags ti H 46 29 10 50 200 280 15—31 14-24 12—40 12-32 5-11 n ii Sichen- Hainbuchen- Birken- Kiesern- ii ii u n ti ii n Reisig 30 R a 80 von ii ti ii n ii Knüppel m m e 55 102 27 101 Stämme ii tt Buchen Eichen Birken nud Aspen Nadel Der Anfang der 4—8 6—12 6—12 4-17 5-15 dem District Galgenwald. Stöcke r. 124 27 HolMrsteigerung. Montag den 23. und Dienstag den 24. Februar d. I., -ollen tn dem Stadtwald zu Hungen, in dem District Galgenwald, nachstehende Hol-sortim-nte verlleigert werden: 1) Montag den 23. Februar, in dem District Galgenwald. 15—28 Cim. Durchm. und 2—17 Mtr. Länge, 2) Dienstag den 24. Februar, Scheiter Fichten- Fichten-Derbstangen (1037 District Galgenwald. jungen, am i 4. Aeoruar 1880. GroHherzogliche Bürgermeisterei Hungen. Bender. Gr. C. Hisgen’s deutscher OelAanstack, anerkannt vorzügliches Material zum schönen und dauerhaften Anstrich von Fußböden. Nur ächt zu haben bei 1082) Emil Pislor. 859) Bettstellen mit Federmatratzen billigst bei dir« Hovey secK. iüottmorb billigst zu verkaufen bei JßllUUvlK LoutS Rothenberger, 673 Neuenweg 193. 350 „ Erchen- „ 2500 „ Nadel- „ versteigert werden Die Zusammenkunft ist oberhalb der Dorswiese. Großen-Bujeck, am 18. Febr. 1880. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. 1091) Wagner. Holzverfteigerung Dienstag den 24. Februar, VormitlagS um 10 Uhr anfangend, soll im Albacher Gemeindewald, District Kreuzholz und Buchwald, das am 16. d. Mts. nicht zur Versteigerung gekommene Bau- und Nutzholz, bestehend in: 67 Eichen'Stämme mit 24,28 Festmeter Inhalt, 70 Fichten-Stämme mit 20.55 Festmeter Inhalt, 116 Fichten-Stangen mit 13,11 Festmeter Inhalt öffentlich versteigert werden. Bemerkt wird, daß sich die Eichen- Stämme vorzüglich zu Bau-, Wagner- und Grubenholz eignen, sowie die Fichten-Stämme und -Stangen von außerord-ntlicher und egaler Länge und Dicke sind. Albach, am 17. Februar 1880. Großh. Bürgermeisterei Albach. 1092) Schäfer. 1109) Das öffentlich bekannt gemachte allgNeine Veräußerungs- und Perpfändungsoerbot von Georg Damm von Beuern wird zurückgenommen. Gießen,^Ven 17. Februar 1880. Großherzogl. Amtsgericht Gießen. Ludwig. Zur Beglaubigung: Neidhart, Gerichtsschreiber. Konkursverfahren. In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Joseph Simon zu Großen Linden ist zur Prüfung der nachträglich angemeldeten Forderungen Termin auf Freitag den S. März 1880, Vormittags 10 Uhr, vor dem Großherzoglichen Amtsgerichte Hierselbst, Amtszimmer Nr. 12, anberaumt. (025 Gießen, den 9. Februar 1880. Neidhart, Gerichtsschreiber des Gr. Amtsgerichts. versteigert«^. Freitag den 20. d. Mts. Nachmittags 2 Uhr beginnend, sollen in der früheren Brauerei von Ernst FrteS in Gießen nachstehende Gegenstände meistbietend gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden: wr 110 Fässer verschiedener Große, ca. 14 große Fässer, 4 große Malzbütten, 1 Gießkanne, 1 Ausschöpfer, 1 1 1 1 2 1 Zuber, j Bütte, kleine ( große Bütte, kleine Fässer, Malzbütte, 9 Fässer 1 Kastenschubkarren, 1 Kühlschiff, 1 Wagen mit Faß, 4 Fässer, 1 Schrank, ferner in dem zugehörigen Felsenkeller an der Hardt: 12—15 große Lagerfässer, 1 Gährbottig. Gießen, den 9. Februar 1880. 1074) Bauer, Gerichtsvollzieher- Holzverfteigerung. Montag den 23. Februar werden aus der Privat-Waldung des Rechtsanwalts Briet in der Gemarkung Leihgestern und Obersteinberg ver- steigert: 12 Rmtr. Kiesern-Knüppel, 1800 Ktefern'Wellen, 82 „ -Stämme und -Stangen. Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr, an der Sandkaute im Leihgesterner Privatwald, um 1iy2 Uhr auf dem Oberfleinberger Hof. Butzbach, 18. Februar 1880. 1084) I. Reuß, Oberförster. werden: 94 1. Alpenlieder-Marsch von Beckmann. 7. Jos. Hellige. 8. Laug. 9. Horlbeck. Gutmann. Reuk. Rmtr. 73 Während eines Vortrags wird 79 11260 13730 1024 1400 3274 xsx 1105) C 20/2 präc. 7 U. Rec. (1055 Wagner. Kaltofe«. 13 55 843 Gutmann. Lachmann. «X 319 77 161 148 523 83 288 620 H H U n n n H n u i> n * 29 60 25 29 W. Böck. (110? Durchmesser und 3—9 m Länge mit 24,45 cbm, Meeresstille . . . Solo f. Streichzither. Dresdener Polka . Buchen-Schettholz, Eichen- und Ktefern- Prügelholz, Eichen- und Nadel- Ftchten-Derbstangen mit 28,69 cbm, zu Letterbäumen u. Hopfenstangen geeignet, Fichten-Reisstangen mit 21,23 cbm, zu Hopfenstangen und Baumstangen geeignet, Holzversteigerung. Montag den 23. Februar werden im Vllltnger Gememdewald folgende Holzsortimente versteigert: 27 Eichen-Stämme von 20—33 em Durchmesser und 4—18 rn Länge mit 16,44 cbm, 131 Eichen-Stämme, geringere Sorte, zu Wa^ner-Werkholz geeignet, mit 16,22 cbm, 84 Kiefern-Stämme von 20—29 cm Durchmesser und 8—20 rn Länge mit 49,30 cbm, 36 Fichten-Stämme von 14—28 cm Durchmesser und 10 — 17 m Villingen, den 14. Februar 1880. Großh. Bürgermeisterei Villingen. 1049)Zimmer. Dienstag den 24. Februar 49 Elchenstämme von 25—44 cm Versteigerung. 1053) Das Abästen und Ausmachen von Pappelbäumen an nachbenannten Straßen soll an den dabei bemerkten Tagen und Orten wenigstfordernd versteigert werden: 1) Auf der Straße Gießen—Groß- Linden Freitag den 20. d. Mts., Morgens 10 Uhr, bei Abtheilungs- stein Nr. 17. 2) Auf der Straße Gießen—Reiskirchen Montag den 23. d. MtS., Morgens 11 Uhr, bei Abtheilungs- stein Nr. 40. 3) Auf der Straße Gießen-Lollar Dienstag den 24. d. MtS., Morgens 10 Uhr, bei Abtheilungs- stein Nr. 5. Gießen, den 17. Februar 1880. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Vertretung: M. Wahl, Großh. Kreisbauaufseher. ß^sitiorr^ Ikrjtrigmingrn. Dienstag den 24. l. MtS., von Vormittags 9 Uhr, sollen tm alten Rathhause versteigert Frisch blühende Topfgewächse, Camelien, Azaleen, Maiblumen, sowie auch schöne Zimmerpflanzen in großer Auswahl. Bestellungen auf frische Bouquets, Kränze, Guirlanden, trockene Bachen werden zu soliden Preisen schnellstens effectuirt Otto Garn, Handelsgärlner, 1106) Lindenplatz Länge mit 7,92 cbm, 189 Eichen-Derbstangen mit 11,81 cbm, zu Wagner-Werkholz geeignet, rrn Fichten-Nutzreiser, zu Bohnenstangen. Der Anfang ist Vormittags 9 Uhr. Die Zusammenkunft am Vicinalweg nach Hungen, Distrikt Buchwald. Fichtenstämme mit 4,57 cbm, Eichenstangen mit 1,98 cbm und Fichtenstangen von 3 — 14 cm Durchmesser u. 4 — 15 rn Länge mit 23 49 cbm Inhalt, Zusammenkunft jedesmal Morgens 9 Uhr auf dem sog. Schlagweg tm Mönch- Wald, ca. 1 Stunde von den Eisenbahnstationen Lich und Reiskirchen. Ltch, am 14. Februar 1880. 1009) Wtmmenauer, Forstrath. Sonntag den 22. Jebruar: Wohlthätigkeits - Concert zum Besten bedürftiger Recurrenskranker (vergl. Auftuf des Herrn Prof. Dr. Riegel und Dr. Lachmann im Gießener Anzeiger) veranstaltet vom Giessener Zitherkranz im Saale des Prinz Carl. Anfang 8 Uhr Abends. - Entree 50 Pf. ohne der Wohlthätigkeit Schrankeir zu setzen. Holzversteigerung Fürstl. Mersörsterei Lich. Im Münchwald bei Burkhards, selben sollen versteigert werden: Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. CHr. Pietsch) in Gießen. Hierzu eine Beilage 1089) Ein möblirtes Stübchen zu ver- nuethen. L. Fricbel, Sandgasse. 2. Fantasie .... Solo für Elegiezither. 3. Liebesklänge, Walzer 4. Ihr Berge lebt wohl Duett. 5. Gesellschafts-Marsch 6. Schöne Gedanken, Ländler, arrang. . Duett. Gothaer Cervelatwurst, „ Zungenwurst, „ Leberwurst empfiehlt in besten Qualitäten, auch im Anschnitt (1099 Emil Fischbach. J. CL Hohler Bettenhausen. Gruß aus der Ferne, Polka-Mazurka . . von Gutmann. Der Morl „Am i- den Kaiser A. Warum unb c hervor-rachte, hier des Näher, inständig, sich schrecken zu lasse künslighin verwc glücklich entgang wird faßen, uni gangen hat." So schrieb lutions-Comtti" ist, so liegt die Verluste, welche sähigkeit nicht \ desto verzrvelsklte brrcherlschen Ziel ttgsten Polizeiapl Polizei bei weite stehen ihnen zu Vorbereitung wo bedeutende Geld' stüherer gelt die unbegreistichi selben an-etrifft. Balsers gefthrdei eigene von Trup) N versolgt, ui ei^chlüvßn Im E seiner ganze >n seiner Nähe Augen Schuldig Nachdem sühren, muß ma land nicht durchs Allmacht der 9H1 °ft schon wurden wenn eirflußreichi nach Sibirien an Nie, immer k verkündeten, und Me Mittel zur * Wirkung gk Stehen soll, tre erschreckenden The P Ivrchtbar unb 2 Nf«r ™aM mit t b.n ni unb sI( t ' 8tö6ttn $iot ^chrrld dafür m ^ttung vill- i ÄJ" I« 'lnem e tol Von der q/rivähn P°li7,ai '"'toi HA SH ?Ä‘ /fein Gnmnasiast.oder Realschüler kann bei einer anständigen Familie Kost und Logis erhalten. 1087)Neustadt D. 44. Darmstäfiler -früWhrs-Wrkle- u. -foljIcih-Tluirfil am 12., 13. und 14. April 1880 VErloosung und Prämierung auf dem Vtchmarktplatz nächst den Bahn- Küüfer freunUichs^eirckade?^"' 6,6 6emn . Verkaufs uni> a* unL ^>t“mfinne: I eleganter Glaslandauer mit zwei Pferden und completem Geschirr tm EVerthe von 5000 M., 1 Reitpferd mit Sattel und Zaum im M., 3 Pferde im Gesammlweltde von ca. 4000 M., m . un^, ^0^lcn >« Gesammtwcrthc von ca. 10,300 M., 380 andere Gewinne im Gesammtwerthe von 3200 M. übernommot. 8oofeuertncI’ *>nt General - Agent M. Streue* jun. in Main^ Der Darmstädter Dferdemarkt-Verein. Holzverfteigerung Dienstag den 24. dS. MtS., Vormittags von 11 Uhr an, sollen tm Jnteressentenwald zu Oberwalgern, Dtstrict Kletnewald, V2 Stunde von der Bahnstation Fronhausen 56 Eichen-Stämme von 3—12 m Länge und 40—72 cm Durchmesser, zus. 86 fm haltend, aufs Metstgebot an Ort und Stelle verkauft werden. Oberwalgern, am 17. Febr. 1880. Der Bürgermeister: 1085)S chlund. Montag den 23. Februar 2 ~ ~ - - ^Ltockholz, Buchen - Durchsorstungöwellen und Eichen-, Nadel- und Weichholz- Wellen. Maurerarbeit, veranschl. zu Steinhauerarbeit, 996) Familienwohnung, 4 Zimmer mit Gartenantheil, Bleichplatz und Zubehör, zu vermiethen.Weiusaal. 82) Möblirte Zimmer mit Cabinet aus sogleich billig zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. vermischte Anzeigen* 1107) 900 Mark ZU leihen gesucht, von einem Nichtjuden, am liebsten von e. reellen Geschäft. Zuverlässigster Personalkredit. Verzins. 10% pro anno. Rückzhl. im Septbr. 1880 nach Vereinbrg. Off, sub 1107 an d. Exp. d. Bl. E^095^En^unge^Madchen^nA?^te!le in einem Laden oder bei Kindern als Stütze der Hausfrau. Hauptbedingung: familiäre Behandlung. Näheres bei der Exp. d. Bl. A'aden mit Jamilienlogis vollständig neu hergerichtet, in bester Geschäftslage hiesiger Stadt, ist zu vermiethen und gleich beziehbar. Näheres 1079)__Neustadt D. 193. 51) Der mittlere Stock meines Wohnhauses, bestehend aus sechs ineinandergehenden Zimmern, verschiedenen Mansarden und allem Zubehör ist zu vermiethen und kann sofort oder auch später bezogen werden. ______Helfrich, Marburgerstraße 177. 321) Ein Logis im Vorderhause, sowie ein solches im Nebenhause, zu vermiethen bei August Kröll, Seltersweg. 1038) Im Doflein'schen Hause ist die Wohnung im mittelsten Stock anderweit zu vermiethen und bis zum 15. Mai zu beziehen. Chr. Dix, am Neuenweger Thor. **;1057) Ein kleines FamilienlogisH vermiethen und den 1. April beziehbar ____________A. Wallenfels Wwe. Zimmerarbeit, Schreinerarbeit, Schlofferarbrit, Wetßblnderarbeit, Erdauffüllung, Handarbeit, Gießen, den 19. Februar 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 1104) A. Bramm. Wermietyungen. 1096) Das von Herrn Dr. Rausch seither bewohnte Logis ist an eine stille Familie anderweit zu vermiethen und kann bereits am 1. April bezogen werden. _____________Georg Philipp Gail. 1081) Eine Familienwohnung mit allem Zubehör zu vermiethen bei _________Heinr. Roth, Feldschlößchen. 10. Versöhnungs-Walzer „ 11. Das Glöckchen im Thal ...... Solo f. Schlagzither. 12. Immer Heiter . . „ um möglichste Ruhe gebeten. Gesucht in der Nähe des Ludwigsplatzes Stallung für 2—3 Pferde, nebst Zubehör. Von wem ? sagt die^Expcd. d. Bl._______(1097 1080) Gesucht: Wohnung von 5 bis 6 Zimmern nebst Zubehör, in freundlicher Lage, von einer ruhigen Familie. Offerten mit Preisangabe sub V. A. an die Erved. d. Bltts. erbeten. 1078) Ein Mädchen sucht Stelle als Amme. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Ein junges Mädchen ttn Kleidermachen erfahren, sucht Stelle als Stütze der Hausfrau oder auch zum Unterrichte kleinerer Kinder. Hauptbedingung : mmiliäre Behandlung? Näheres bei der Exped. d. Bltts.____________(1094 ^^86^i5000^^ierder^aüä^n^heil- betragen auf ländliche Liegenschaften ausgeliehen. Offerten unter K. 8. nimmt an die Exped. d. Bltts. Für Schneider. 1098) Nock>, Hosen- und Westen-Arbeiter für die Werkstätte bei dauernder Arbeit gesucht.________________M. Weiner. 674) Lumpen, altes Eisen, Zinn, Zink, Papier. Glasscherben kauft Loulg Rothenberger, Neuenweg 193. Aeilgeöolenes. 1088) OcheenfleiBch per Pfd. 66 H __bei Karl MalkomefluS, Neuenweg. Astrachan: Caviar, Elb-Caviar, Pommer. Gänsebrüste empfiehlt \ (HOI Emil Fischbach. Universal- Reinigungssalz von 21. W. Bullrich norm. F. C. Siegmann tn Berlin. Nur ächt wenn mit obiger Firma und Siegel versehen. (nos Zu haben in Vi-, V-- und V4-Pfund- Packeten bet Heinrich Wallach. Schinken «feinst. Mestphälischen» empfiehlt (HOO Emil Fischbach. Drainrohren allen Größen, bester Qualität, zu den btlligsten Preisen stets vorräthig auf der Zlegelet bet (i102 __ Jacob Schmidt in Butzbach. Vorgearbeitelks MerKIwlt für Wagner, u. 21. ca. 10C0 Stück Felgen find abzugeben bei I) 6 n von Zeche verein. Hamburg b. 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