Mr. 271 Freitag den 19. November isso. Kichener Mmeiger AüMk- SÄ AsckM fir Lks Krm Gieße«. »IrdaettonAbure«« r GzDe-ttion-dnrea« r | Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit «uSnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh* Durch die Post bezogen viertelWriich 2 Mark 60 P^ Die innere Lage der europäischen Großstaate«. Die Beziehungen der europäischen Mächte zu einander haben sich im Lause des jetzt zu Ende gehenden Jahres derartig gestaltet, daß an eine Störung des friedlichen Verhältntsies, in welchem sich die Staaten zur Zett gegenüberstehen, vorläufig nicht zu denken ist. Die Letzteren können daher einmal mit einer gewissen Ruhe daran denken, sich ganz der Förderung ihrer inneren Interessen hinzugeben. (5< ist dies um so erfreulicher, als wohl kaum ein Moment zu denken ist, in welchem jeder einzelne unserer europäischen Groß» staaten in solchem Maße der Beschäftigung mit sich selbst bedurft hätte, als gegenwärtig. Innere Gährung, lebhaft wogender Parteikampf, — das sind die charakteristischen Kennzeichen der augenblicklichen EntwickelungSphase sowohl Englands wie Frankreichs, Italiens und Rußlands, Oesterreich-Ungarns und leider auch des deutschen Reiches. Wir nannten soeben in erster Linie England. Dieser Staat, das „Musterbild des Constitutioualismus", ist lange genug mit einem gewiffen Neide von den Politikern der europäischen Conttnental'Staaten betrachtet worden, zumal nachdem es den Engländern gelungen, durch vorbeugende gesetzgeberische Acte der internationalen Socialdemokratie die Basis zu erfolgreicher Agitation in ihrem Lande zu nehmen. Es hat Momente gegeben, in denen man in Folge der sich häufenden Capitaiverbrechen socialdemokratischer Fanatiker in der That geneigt sein konnte, das Land glücklich zu preisen, welches keine socialdemokra- ttsche Partei besaß. Indessen, wenn sich England auck in dieser angenehmen Lage befand, so »st es damit doch noch lange nicht über alle Schwierigkeiten btnaus. Nirgends ist der Unterschied zwischen Arm und Reich so bedeutend, so kraß hervortretend, wie gerade bet den Briten, und es ist keine Aussicht vorhanden, daß sich diese Kluft allmälig mehr und mehr ausgleichen wird, im Gegentheil wiid sie von Tag zu Tage unaussüllbarer und es ist unzweifelhaft, daß sich daraus in Zukunft so viele Stürme entwickeln werden, fi&er deren Tragweite heute noch fnunt eine Vermuthung auszusprechen ist. Allein sehen wir von den künftigen Dingen ganz ab, so leidet auch schon gegenwärtig das britische Reich an einem schwrr-n inneren Krebsschaden, an den unerträglichen Zuständen Irlands. Daß die Engländer im Stande sind, jede revolutionäre Bewegung der Iren zu unterdrück-n, ist nicht in Frage zu stellen; wer n es jedoch gelungen wäre, die beute sich auflehnenden Unzufriedenen Irlands mit Waffengewalt und hinter Kerkermaurrn zum Schweigen zu bringen, so wäre damit doch die Unzufriedenheit und deren fortwirkende Ursache nicht beseitigt. Die Letzter?, die absolut haltlose sociale Lage Irlands, namentlich die aus den Agrarverhältniffen hervorgegangene Lage der ländlichen Bevölkerung deff-lben ist das Resultat des von der englischen Regierung auf dem „grünen Erin" befolgten Ausbeutungs-Systems. Dieses System möchte man heute in den leitenden Kreisen Englands vielleicht sehr gern außer Wirksamkeit setzen, ind'ffen auch dagegen liegen Schwierigkeiten vor, die sich nicht ohne Weiteres beseitigen lassen. Indem einerseits die Rechte des irischen Volkes mit Füßen getreten worden sind, sind andererseits neue Rechte geschaffen, die in der einen oder der audcrn Weise verletzt werden müffen, wenn man jenem unglücklichen Volke nur einigermaßen zu einer der modernen Civtlisation würdigen Existenz wieder verhelfen will. Und cs handelt sich dabei nicht allein um die wirthsckaftliche, sondern auch um die moralische Hebung btr Iren, denn die Verkommenheit, die sich in Folge der Noth, des Elends unter ihnen entwickelt hat, ist längst zu einer Kalamität geworden, deren Beseitigung eine Aufgabe ist, vor welcher die englischen Staatsmänner rathlos stehen. England hat sich in Irland eine Provinz geschaffen, deren Lage nicht mit Unrecht mit derjenigen der Provinzen des türkischen Reiches auf der Balkanhalbinsel verglichen worden ist, und es wird längerer Zeit und großer Anstrengung bedürfen, um diesen Krebsschaden an seinem Staatskörper zu heilen. Noch mehr als England bedarf aber Frankreich der inneren Sammlung. Im Widerstreite der Parteien um die Obergewalt im Staate ist die Republik im Geiste des Liberalismus erstarkt und hat so einen doppelten Kampf zu kämpfen, einerseits gegen die den Umsturz der gesummten bestehenden Gesell- schafts-Orgar.isation anstrebenden communistischen Elemente, andererseits gegen die der republikanischen Staatsform feindlichen Vertreter politischer und kirchlicher Reaction. In diesem Kampfe hat der Gegensatz zwischen Staatsgewalt und Kirche gegenwärtig eine Schroffheit erreicht, die zu unerhörten Thatsachen geführt hat. Daß die Regierung von Seiten der Royalisten und der Klerikalen wegen der Aussührung der verfassungsmäßig geschaffenen Gesetze auf das Heftigste angefeindet wird, ist erklärlich und bei der Stellung der Parteien sogar natürlich, daß aber die royalistischen und klerikalen Abgeordneten als Führer ihrer Parteien am liebsten den Bürgerkrieg herausbeschwörcn möchten, haben sie bewiesen, indem sie in der Deputirtenkammer selbst von der Oppo- sitton mit Worten zu den brutalsten Thätlichkeiten, zu einer pöbelhaften Prügelei übergegangen sind. Wo die Würde der Volksvertretung, der g-setzgebrn- den Gewalt, in dem Maße mit Füßen getreten werden kann, wie dies vor wenigen Tagen in Frankreich geschehen ist, da herrschen in der That bedenkliche Zustände, die es den Lettern der Staatsregterung und Allen, die sich ihrer politischen Ueberzeugung nach zur Befestigung der bestehenden Staatsform berufen fühlen, zur ernstesten Pflicht machen, ihre ganze Kraft aus die Siche- rung des inneren StaatslebenS zu richten und jeden Gedanken an eine chauvinistische auswärtige Politik vorläufig von sich abzuwetsen. Wir erwähnten sodann Italiens und Rußlands. In Rußland erscheint der Nihilismus augenblicklich durch die Energie und Umsicht eines einzigen Staatsmannes, Loris Meltkoff's, kräftigst ntedergeworfen, ob damit aber die Gefahren für das russische Reich beseitigt sind, darüber darf man wohl ernste Zweifel hegen. Die seit lange eingeriffene Corruption hat in der russischen Verwaltung so tiefe Wurzeln geschlagen, daß sie nicht mit einem Schlage, ja nicht in Jahrzehnten völlig zu beseitigen sein wird, und so lange nur noch eine Spur von ihr besteht, wird sie immer den radikalen Umsturzideen neue Nahrung gewähren. Dazu kommt, daß Rußland als absolute Monarchie durch jeden Thronwechsel in seinen inneren Verhältniffen viel stärker erregt werden muß, als ein constitutioneller Staat, und daß bet dem leidenden Körperzustande des Kaisers Alexander der Thronwechsel vielseitig als nicht mehr fern liegend angesehen wird. Auf den Eintritt dieses Faktums bauen die ver- schiedrnen Parteien ihre Hoffnungen ; sie bereiten sich darauf vor, den Moment, sobald er kommen wird, nach Kräften auszunützen, wodurch die inneren Zustände Rußlands im Ganzen den Charakter eines auf die Dauer haltlosen Provisoriums annehmen. In keineswegs erfreulicher Lage befindet sich ferner das Königreich Jta- lien. Seit die italienische E nheit erreicht worden ist, befindet sich dieser Staat in fast fortwährenden Krisen. Die Nachwirkungen der früheren Miß- wtrthschaft und der früheren Zerrissenheit sind dort noch lange nicht überwurden; sie treten in den socialen Zuständen, in der Verwaltung und im Partei- leben sehr deutlich hervor und hemmen den Fortschritt in der Entwickelung des Staatsganzen In höchst bedauerlicher Weise. Ob sie nicht auch noch zu inneren Erregungen und Bewegungen von erheblicherer Bedeutung führen We den, muß die Zukunft lehren; jedenfalls liegt dergleichen nicht außerhalb des Bereiches der Möglichkeit. Was sodann endlich die inneren Zustände Oesterreich-Ungarns und des deutschen Reiches anlangt, so müffen wir uns die Erörterung derselben für einen besonderen Artikel Vorbehalten. Mö^e- für heute nur die Bemerkung gestattet sein daß boit b?r Nationalitäten-Ha>er, hier bie principielle Umkehr in ber Rührung der Gesetzgebung, sowie der noch immer ungelöste kirchenpolitische Streit unb die neuerdings in höchst bedenklicher Weise auftretende an'i- semitische Agitation genügende Veranlaffung sind, den Blick auf die inneren Zustände zu richten. Oesterreich-Ungarn unb das deutsche Reich sind hinsichtlich der letzteren wahrlich ebenfalls richt auf Rosen gebettet. Ueberhaupt hat keiner der europäischen Großstaaten Ursache, bie andern wegen ihrer augenblicklichen inneren Verhältnisse mit neidischen Augen zu betrachten, und es ist ei. e gewiß becichtenswerthe Erscheinung, daß trotz der großen politischen Umwäl- zungm, trotz der gewaltigen Kriege, trotz der bedeutenden Fortschritte in den Wisst nschaften, -n her Technik, rm Verkehrswesen, in der Industrie u. s. f., daß trotz oQäthe öffentlich t baare Zahlung di Time is nioiiey. Jeder, der nicht Zurückbleiben will in dieser Zeit der Eisenbahnen, Dampfschiffe, Telegraphen, Schnellsprechcr, Rohrposten rc-, siudirt genau, wie er am bett en Zeit — Stunden, Minuten, ^ccunben — spart- In gut geführten Geschäften fällt dies am meisten auf- — Früher verlor der Detaillist viel von seiner Zeit und die seiner Kunden mit Auswiegen seiner Maare, j-tzt führt er vorzugsweise solche Artikel, die in Paketen verpackt fertig zum Berkaus sind. - Fabrikanten studiren den Geschmack und Bedarf des Publikums und bemühen sich, hauptsächlich sslche Artikel an den Markt zu bringen, die dem Publikum Zeit und Geld sparen. — L>o ein Artikel ist z. B- Hudson's Seifen- Ertract, der, wie seit Jahren in England, auch bald hier den Platz der alten greife cinzunehmen verspricht, so bedeutende Ersparnisse bietet er den Hausfrauen an Zeit, Arbeit und Leinwand. Derselbe ist eine fein pulverifirte Seife, in niedliche Packetchen verpackt, lost sich im Wasser leicht auf, reinigt d;e Wäsche, ohne ihr zu schaden, und bietet zum Abwaschen des Anstrichs, der Tische, Küchengeschirre, Reinigen des Silberzeugs, der Hände rc- rc-, der Hausfrau so große Vortheile über die bisherigen Seifen und Waschmittel, daß wir .hm die schnellste Einführung versprechen können. Die Drühl'sche Nmv.-Driukerei (Verlag und Expedition des „Giessener Anzeigers“) hält sich zur Anfertigung von DrilCkft&’bcitCU Jeder Art bestens empfohlen. □ Stuttgart, 3. Novbr. [Allgemeiner deutscher Versicherung s- $ er ein.] Laut Monatsbericht des Vereins, der die Unfall-, Invalidität«-, Veriorgungs-, Kranken und Sterbeeasse in sich schließt, wurden im Monat Oetober 1X80 126 Schaomfälle angemelvet, und zwar 108 äußerliche Verletzungen und 18 innerliche Erkrankungen. Von den Unfällen hatten 4 den sofortigen Tod und 22 eine gänzliche oder teilweise Invalidität der verletzten zur Folge. Von den Mitgliedern der Sterbecaffe starben im Monat Dctober 13. — Neu ausgenommen in den Verein wurden in diesem Monat 2392 Penonern — Alle vor dem 1. September d. I. eingetretenen Schäden incl. der Todes- und Jnvaliditätsfülle sind bis auf die von 22 noch nicht genesenen Personen vollständig rcgulirt. Amerika. New-York, 16. November. Vergangene Nacht brannte das Irrenhaus St. Peter tn Minnesota ab. Dceiß g bis vierzig Geisteskranke kamen durch das Feuer oder durch die hochgesttegene Hitze um. Handel und Berkeyr. Frankfurt, 17. November. -Marktbericht.! Der heurige Heu- und Stiolnnarkt war schleckt befahren. Heu kostete je nach Qualität der 6tr. X 3.00—4.30, Strob X 2.50 3 00 Butter das Pfd im Großen 1. Quäl. X 1.00 -00, 2. Qual X 0.90-00, im Detail oa» Pf. X 1.20—25. 2. Qual. V*L 1.10-00. Eier das Hundert X 0—7. Ochienfietsch per Pfund 60— 0 Kuh, Rind und Farrenflench 50- 60 H, Kalbfleisch 50—7o Hammeistoisch 35—65 Schweinesteisck 65--80 -3}, ein Habn X 1.0" 1.50, ein Huhn 90 - 1 50, eine Ente X 3.50 4.00, eine Taube 50 - 00 H, Gons X 5.0.—8 00, Hasen das Stück JL 3.00—4.00, Feldhuhn X 1.00-1.50, Nehbock das Pfd. 75-hü Kapaunen X 0—0 0i> Wälscher Halm X 5—6 Kartoffeln 10«! Ko X 4.00—5.50, Kohlrabi 7 9 H, Blumenkohl' 1 St. 15-50 ^>, Wirsing 15-20 Gelberüben 1 Bund 0-0 Zwi.-ö-ln 1 Bund 0 ä Sellerie das Stück O-ÖO^. Meerrettig 1 Stück < 0-00 Spargel dad Pfund 00—00^, Romain-Salat 00 00 Endivien 10—0 Rolhkrsut 15-20 Weißkraut 15—20 H, Artischoken 50^, Erbsen das Pfd. 00 Limburg, 17. November (Fruchtmarkt.) Nother Weizen X 18.70, Weißer Weizen X 18.00, Saatkorn X 0*1.00, Korn X 16.60, Gerste X 10.65, Hafer X 6.65, Erbsen X 00.00, Kartoffeln X 0.00. (Durchschnittspreis pro Malter.) 7510) -einsten Obst-Gelee 7528) ® ten Bolksz auf W l-®1 ^trautntc Arilin-- u> ■auf < Mittlvlllh 0k verlegt. Wchlar, den Der M Sonntag, den 2L November: Altkathvlischer Gottesdienst vormittags 9 Uhr in der Hospiialkirche. Dich so lange beschützt hat, von welchem Du Dich aufgeschwungen hast, um gehen zu lernen, und Du thuft es, um Dich zu einem Manne zu verfüzm, den Du nicht kannst, an deffen Gesellschaft Du nicht gewöhnt bist. Ich rathe Dir, ihm eine Sclavin zu sein, wenn Du willst, daß er Dir ein Diener sei. Begnüge Dich mit Wenigem Achte beständig auf das, was seine Augen sehen können, und sorge, baß seine Augen niemals schlimme Handlungen sehen. Wache über seine Nahrung, wache über seinen Schlaf; der Hunger verursacht Aaffwallung, die Schlaflosigkeit erzeugt böse Laune. Trage Sorge für sein E'genlhum, behandle seine Angehörigen mit Güte. Sei stumm für seine Geheimnisse; wenn er fröhlich ist, zeige Dich nicht verdrießlich; wenn er verdrießlich ist, zeige Dich nicht fröhlich — bann wird Allah Dich segnen." — (Originell.f An eine Berliner Behörde wurde kürzlich ein Bericht eingereicht, der tatsächlich folgenden Wortlaut hatte: Die Leiche wurde in dem Waffer gefunden, worin sie allem Anscheine nach schon 14 Tag lag. Doch waren alle Wiederbelebungsversuche vergeblich. — Thatsache! — Stuttgart, 16. November. sUnglücksfall im Hoftheater.) G-gen Schluß der gestrigen Vorstellung im hiesigen Hofiheater ereignete sich ein bedauernswerther Unfall. Man gab Robert und Bertram. Die beiden Titelhelden (die Herren Iur.kermann und Kaser) sollen der Polizei auf einem Volksfest entwischen, indem sie in einen gerade in der Nähe zum Aufsteigen parat.-n Luftballon einsteigen und so durch die Lüfte entfliehen. Ein Gensdarm soll nach dem Luftballon schießen und dieser dann langsam zur Erde fallen. AlS nun g-stern der Sckuß abgegeben wurde, fiel die Gondel mit ihren beiden Jnsaffen aus einer Höbe von etwa 10 Fuß plötzlich herab. Herr Kaser blutete heftig auS Mund und Nase, konnte jedoch selbst Weggehen, während Herr Junkermann auf den Hinterkopf fiel und bewußtlos weggetragen werden mußte. Das Stück konnte nicht zu Ende geipielc werden, der Vorhang fiel alsbald nach dem Sturz und in tiefer Erregung verließ das Publikum das Theater Glücklicherweise hat Herr Junkermann außer der Hirnerjchütterung, die ihm große Ruhe auferlegt, ferne Verletzung erlitten. Der Schuß trägt an dem Unfall jedenfalls keine birecte Schuld. Allem Anschein nach war die Gondel nicht sorgfältig genug an dem Ballon (ein bemaltes Brett) befestigt gewesen. — Aus die Deutschenhetze 'n Ungarn haben die Münchener und Düsseldorfer Maler eine würdige Antwort gegeben. Zur Kunstausstellung in Pesth hatten sie ihre schönsten Bilder zugesagt. Jetzt aber erklären sie, Bilder nach dorten nicht senden zu wollen. — sEm schlauer Lehrer) In einer Berliner Lehranstalt hatten kürzlich die gejammten Knaben einer Klaffe folgendes Dictat des LehrerS in ihr Heft emzutragen: „Siebe Eltern! Ich bin jetzt in der dritten Klaffe; hier muß ich viel lernen. Unser Lehrer heißt (folgt der Name) Derselbe gibt alle Tage von drei biS vier in seiner Wohnung (folgt genaue Angabe derselben) Nachhilfestunden für sechs Mark rnonallick pränumerando. Diese Stunden sino von großem Nutzen. Darf ich auch Theii daran nehmen? Dein Sohn (folgt Unterschrift bcs auf diese eigentümliche Weise zu einer Correspondenz mit den Heben Eltern veranlaßten Knaben)". Das Heft hatten die Kinder den Eltern vorzulegen, damit sich dieselben schrfftlick unter dem Dictat bezüglich des so dringend geäußerten Wunsches ihrer Kinder äußern möchten. Viele Eltern bejahten denn auch — (Photographische Spielerei.j Auch die Spielern bat oft gewerblichen oder kaufmännischen Werth, so z. B. mag leicht eine Laune der Käufer sich den photographischen Bildern zuwenden, die mit den Augen zu winken scheinen. Dieselben werden einfach so hergestellt, daß man ein Negativ aufnimmt, so lange der Sitzende die Augen geschloffen hat und em zweites bei geöffneten Augen. Diese beiden Negative werden auf die zwei Seiten des Papiers so geklebt, daß sie genau decken. Hält man sie nun vor eine flackernde Lampe oder jonfbge bewegliche Flamme oder Lichtquelle, so zeigt die combinirte Photographie rasche Abwechselungen von Oeffnen und Schließen der Augen, welcke einen merkwürdigen Effeet machen. Lokales. Kielen. 18. November. Am Montag miethete ein junger Mann, angeblich ein Studiosus der Medlcin mit adeligem Namen eine möblirte Wohnung mit dem Bemerken, daß er verschiedene Sachen in diversen Geschäften gekauft, welche der Hauseigenthumer nur in Em- bfana nehmen mßae Er wolle des Nachmittags einzrehen und dann die Sachen an sich nehmen. Ku». 3.U darauf schickt, benn auch .in Schuhmuch« ein Paar Waffe,sties.tn, eine Herren. Garderobehandlung einen Kaisermantel, ein Hutmacher einen Cyltnder u. s. f. Der Vermtecher, bem die Sacke einigermaßen verdächtig vorkam, lehnte jedock Wahren mit oem Hinweis ab daß sein Mirther noch nicht eingezogen sei und er hatte darin nicht Unrecht; denn bis beut bat sich derselbe noch nickt sehen laffen. Jedenfalls liegt hier eine große Fopperei ober ein Schwindel vor, auf welchen wir hiermit zur Warnung aufmertiam machen wollen. _ Herr Pfarrer S t e i n w a ch s aus Offenbach wird am Samstag, den 20. November, tnteressiren, sind hierzu freundlichst eingeladen. Gießen, 18. Novbr. Soeben, 4 Uhr, wird Groß-Feuer in Lang-Gons gemeldet. Nürnberger Lebkuchen, Honig- kuchensignren, Anisgebackenes,Pseffer- nüsie und sonstiges Consect empfi hlt 7498) Georg Busch, Kreuz. Vermischtes. - Die Volkszählungen sind unstreitig die großartigste und wichtigste statistische Overation, welche überhaupt von einem Staate unternommen werden kann ; daß sie aber auch kostspieligste statistische Erhebung sind, davon dürften die nachfolgenden Angaben einen neuen Bro.ie ii.feVn. - Di. Herstellung der für d,e VeikSzähiung im ™ 1 Deeember d. I. erforderlichen Forrnularien veriintaßte eine Ausgabe von 5446 X, die Ab- zählung, Verpackung und Versendung dieser Drucksachen, welche sich, wie beiläufig bemerkt sein mag auf 348 Packete mit einem Totalgewicht von 6100 Kilogramm vertheilten, eine solche von 760 X lo daß im Ganzen, auf etwa nöthige Nachsendungen, bezw. weitere Druckarbeiten Be^ baefat genommen, rund 6300 X für die wahrscheinliche Zahl von 92^,000 Bewohmr unseres Landes in Anschlag zu bringen sind. Vorausgesetzt nun, daß in fammtlidjen «Staaten des deutschen Reichs g'ldcbe, oder wenigstens annähernd dieselben Kosten für İ^ungömaterial rc. erforderlich wären, so ergibt sich, unter Annahme einer Bevölkerung von 44,5 Mill. Köpfen, für das Deutsche Reich ein Gesammtaufwand von mehr als 300,00.» X nUn noA bie bedeutenden Kosten der Gemeinden - für Gießen z B sind 800 ^ vorgesehen - ferner der nickt zu unterschätzende, in Zahlen kaum darstcllbare Zeitverlust der Bewohner und endlich die gleickfalls sehr btträcktlichen Ausgaben für Prüfung, Concentnrung und ycioffents lichung ^r Z^lungSergebn sft^ geisteskranker Schriftsetzer den Versuch gemacht, im Zoologischen Garten 'n den Käfig zweier Tiger einzudringen; em Wärter hat ihn gerettet — Ein kräftiger Santmann wandert, auf seinen derben Stock gestutzt , gemuthlich dem Heimathsdorfe bei Pans zu. Er hat seine Frucht gut an den Mann gebrockt und tragt den ErlöS wohlverwahrt an der Brust. Da, fast hart an feinem Dorfe, eS munkelte bereits steht ein Mann vor ihm, der kurz und bündig: „Das Geld ober das Leben! ruft; dabei blinkt ein lange« Messer in Der Faust des Strolches. Wortlos starrte der Bauer den Räuber an und dieser sagt: „Na, wenn's nicht wenig ist, so theilen wir; aber nur beraus mit dem Mammon. Der so Bedrohte kratzte sich schwer athmend hinter den Ohren und meinte seufzend: „Ware schon recht, wenn der Andere nicht wär." — „Weicker Andere", ruft der Gauner. „Nun der hinter Euch steht." Blitzschncll roenbefe sich der Strolch um, und blitzschnell versetzte ihm der Bauer in diesem Momente einen so kraftvollen Hieb auf den Kopf, daß der Räuber bewußtlos niederstürzte Der Bauer geht, als ob nichts vorgefallen wäre, seines Weges. __ sRkl-xpt für eine gute E^e.j Wenn eine arabische Mutter ihre Tochter verheirathet, albt Üe dieser im Augenblick der Abreise folgende Rathschläge mit auf den Weg: „Du verläßt jetzt Diejenigen, von denen Du ausgegangen bist; Du entfernst^Dich^aus^dem^Neste, das Zeil 7525) Zwci r 'oihbiaim, 143 ( Zwei Paar St Haise (400 4 Verzug. WiLinWs, Hw schön weiß und 7533) . ^D^haben gU £ Jndlvi wi 6'5* Telegraphische Depeschen. Wagner'- telegr. Correspondenz-Burean. Darmstadt, 17. Novbr. Die deutsche Kronprinzessin ist mit ihren Töchtern zum Besuche am Gcoßh. Hose emgetroffen. Berli«, 17. November. Der Gesetzentwurf über die Abänderung des Penstonsges.tzei füt bi. Hinterbliebenen der El-mentarlehrei ist dem Lmbtage .nn.ftnngen und enthLit ai« Hnuptb.st.mmnng, daß der Mmimalsatz für bie Pensionen bet Hinterbliebenen ber Elementarlrhrer vom 1. Spril ab von 150 auf 2st, m contumaciam jeder ,u 15 Monat Gesängniß und 2000 Frcs. Buße v-rurih-llt. Rom, 17. Novbr., Abends. Die Deputirtenkammer genehmigte bie vroviivruche Jollconvention mit Serbien. V London, 18. November. Die Seitens der „Times" mttgetheilten Gerüch.e vou Meinungsverschiedenheiten innerhalb d-S Cabinets scheinen wohl begründet. Man bestätigt, daß Chamberlain, Bright und ein anderer Minister sich im Labinet g-gen Zaxrngsmaßregeln tn Bezug auf Irland aussprachen. Mebrere andere Minister erklärten sich für Elnberufung des Parlaments im Deeember, um die G-u-hmigung zur Aushebung der Habeas-Cvrpus-Aete zu erlangen. Sin Beschluß wurde nicht gefaßt. Tafetlumig., birect von einem Bi nenzüchtcr bezogen, per Pfund 80 W empfiehlt 7530) H F. Nassauer. 7511) Neue Dtctoria-Erbfcn, Linsen, Bohnen, gut kochend, empfiehlt I. Netter. »kill tcerben im M Hos", dahier, die ftanbt gegen B Dttsteigeü: eine Dccunalw Wiegen lebe' 3 Schwtineträ 200 Stiick We 5 große Häng 1 Gewehr, 1 Wanduhr, 2 Dutzend Hai .. Tis eme Anzahl B ftrirte Welt, 6 Stühle, 2 große Lagerb 1 Nähmaschine i fiomnwbe, 2 runbe 3 vollständige L -Jinb Loimittags 1 in meinem Bür idie „Gennstma" tx uub V,4 Mir. bxi Gießen, den 11 <502) Gris BESTER U WKI Vl\ee VOT^ s>« A>eVot Wahl4\ij twT /Olli y.a.x\novC 7516) Alle Sorten Oelfarben, (3494 Farbwaaren - Handlung (7538 Cerrl Schwaab 6350) (6511 verschiedener Starke bei H. Heck. eingetroffen bei (7536 Jos. Stein Wwe, Wetzsteingassc. Eifenlack, Seccatif, Leinölfirnis. dick, sowie zum Anstrich fertig, Aufiboden-Anstrich, Fußboden Lack, Damariack, Copallack, empfiehlt in besten Qualitäten die Material - und 7528) Wegen der bevorstehenden Volkszählung, wird vtr auf den 1. Dezember er. Hierselbst anberaumte Kram und Diehmarkt auf Mittwoch drn 24. Novbr. er. verlegt. Wetzlar, den 17. Novbr. 1880. Der Bürgermeister: Moritz. Buchenes und tannenes Brennholz, Eichen- und Suchm-Dohlen LkrsicherungK >itöt6-, Serioiflung^, '‘O 126 ElhaHtnfallk rarfungtn. Lon Jen weise Invalidität ter Benot Oktober 13 - n. - 8lle vor dem tö.'sfälle sind bis auf ntn, DampssWr, am bäten - üttn fallt bit§ am > tnt \ivwx Kunden ittL bit in Paketen ochmack und 'Mali n Markt ;u brngen, R. Hudion's Leisen- lay der alten Leisi nuSfrauen an Zeit, -tchen verpackt. lest und bietet zum Ab- 5 Silberzeugs, Je Seiten und MV Reparaturen und Veränderungen in solider geschmackvoller Ausführung. Georg Schult hei* Mrktstr. D. 20 Kürschner Marktstr. 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RSs1 Nur direkter Bezug garantirt Aechthcit; fremdes Fabrikat ist jedes Werk, das nicht meinen Namen trägt. Fabrik im eigenen Hause. (7512 'ODUÜJj -qusl usMZzsach apiiynnS -ßunjia^j -rsL anb 1 udß oe S!st avqmsao^ moa uszumpzdZ) uoa u.ujnp^ uaq ar;un wunuoj ZauvaL OOO'OS uoa röoapK hu sza-W urflugtpj aaq 001 Persteigerung. Freitag den 19. ds. Mts., Nachmittag? 2 Uhr, werden im Gasthaus „zum Rheinischen Hof", dahier, die nachverzeichneten Gegen- släude gegen Baarzahlung meistbieteyd versteigert: eine Decimalwaage mit Vorrichtung zum Wiegen lebender Thiere, 3 Schweinetröge, 200 Stück Weinflaschen, 5 große Hängelampen, 1 Gewehr, 1 Wanduhr, •2 Dutzend Handtücher, -Vr „ Tischtücher, eine Anzahl Bücher, (Gartenlaube, iku- strirte Welt, über Land und Meer), 'ö Stühle, 2 große Lagerbalken, 1 Mähmaschine, 1 Kommode, 2 runde Tische und 3 vollständige Betten und Vormittags 11 Uhr desselben Tags in meinem Bureau ein Oelaernälde, Sie „Germonia" darstellend, 2Vi Mtr. hoch und IVt Mtr. breit. Gießen, den 17. November 1880. 7502) Geißler, Gerichtsvollzieher. Nienstsg, drn 23. November, Nachmittags 1 Uhr, liessen die Erben des Clubdieners Krämer Möbel, Bettwcrk, Haus- und Küchenge- räthe öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigern. (7531 schön weiß und gutschmeckend, empfiehlt 7533)______H. F. Nassauer. 7478) Ein Pferd und ein Break verkauft________________Eduard Noll 7521) Birnstämmchen in großer Aus- rvahl zu haben im Kö'rner'sch en Garten. ^6h0Slflwl Envd F2.50 -300 10-00, i-l ^e:allJ u 6-7. O-hirn^ ÄoLbfitifi 50-70 4 «kJ* 75-'0 •5". M'”?' a;,y Ttt 0-0 X 5 fepaicfi ,ut 55-2» 4 m ___von Gg. Wilh, Weidig, Markt 8. Theilnehmerinnen an meinem Unterricht im Maafinehmen, Zufchneiden und Anferti- gen von Damenkleidern können jederzeit eintreten und werden in dem kurzen Zeitraum von vier Wochen befähigt, jedes Kleidungsstück nach jeder Mode selbstständig anzufertigen. Der Journallesezirkel von E Heinemann s Univ.-Buchh. 8t 2lnttq. (Fr. E. Fehsenfeid) enthält 26 verschiedene illuslrirte Journale unterhaltenden und belehrenden Inhalts. Der Abonnementspreis beträgt vierteljährlich nur 3 Mk. 50 Pfg. Zweimal wöchentlich Wechseltag. Abonnenten werden jederzeit ausgenommen. (3809. 7520) Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, I Ä daß unser innigftgeliebter Bruder, Schwager und Onkel I Gottfried Schmall I W am 17. d. Mts. sanft verschieden ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Wies eck, den 18. November 1880. I 9 Die Beerdigung findet Freitag den 19. d. M., Nachmittags I Ä 2 Uhr, vom Sterbehause aus statt. wpuiilftUHftat“-- ■ gfiaBnunwIlBIHIlüF' r’1 Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — SOnttf und Verlag bir Brühl'schen Univ-Druckerei (Ft-. Ehr. Pietsch) m Gießen. fttpOÜMW E «it CT W »tot Darwst" teute militi* tM-" «Z tirn. »• ®*(" ton St#«-.’ Mi*l ®'„ Ks-ni-ch! iu”; Darmsta blatt« (M«8<' 9. ßontuti zu ditztzt^e SeÄta, m't EiW ton 901 Lchielstrüe an jählltchkn Teha Lehrelstrlle an Gehalt von 10 an der Gemein von 900 JL ; der Gemrlndesc 900 bi« meirdefchvle zu mit der Stell Lehrer zu btjc such, im Äreil Wschreiöen in mit ziirückgezogrr erste Är^ntzlchi 1200 <Ä; eine Schule zu Seli raihe zu Osten' iationölkcht zu rung^blattS tri: Decanate Zarin O^enheim, 10. Sterl ?tibinanb Liebe zu Mainz; an am 5. Octbr. Tage der beleg am K. Octbr.' gen; am 8. S Herbst zu Ach stabt; an bemj ber Staatsann M Güßen. Binge, raths Pennrtck scheu Landtage Berlin von Professor beck und 60 h Hauptstadt ur welche folgend SU einem niäch dadurch, daß i öusammengrhö jontm0/ Wc t l^iebe den ein und trifft vor Zusmr Mn wird es Decken zu ffr, ö:ä ä,' 5* * Frielendorfer Vriquelles 7491) bei C. Schmitz X- Co. Wermiethungen. 7515) Eine neu hergerichtete Familienwohnung, bestehend aus sechs Zimmern, Garten, Bleichplatz rc., per sofort zu ver- miethen. Frankfurterstraße E. 41, Hinterhaus. 7517) Wegen Uebernahme einer Dienstwohnung beabsichtige ich meine Wohnung im ersten Stock, bestehend aus 6 Zimmern, Mägdekammer mit Eorridor und sonstigem Zubehör, sowie Garten, vom 1. Dezember o. I. ab zu vermiethen. _______________Gerhard, Riegelpfad Ein Logis von 6 Zimmern nebst Zubehör in einem freistehenden Hause, mit Gartenantheil und Garrenvergnügen, ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. Näheres bei 7523)__J.-Blitz. 7092) Familienlogis, 1. Stock mit Mansarde, bestehend aus 7 Zimmern, 2 Cabi- nets und Küchen nebst allem Zubehör, ist zusammen oder getrennt zu vermiethen und alsbald zu beziehen. ______________Frankfurter Straße 323. 7417) Ein schönes Familienlogis sofort zu vermiethen bei __________Metzger Schulz, Wallthor. 7349) 1 gut möbl. Zimmer zu verm. ____________________Lit. E- 1. am Kreuz. 7188) Ein möblirtes Zimmer mit Kost zu vermiethen._________Neustadt D. 85. 6985) Der 2. Stock in meinem Hause in der Bahnhofstraße zu vermiethen und per 1. Januar 1881 zu beziehen. _______________Wilhelm Neiber. 6953) Möblirtes Zimmer zu vermie- then bei Carl Stückrath, Gartfeld. 6841) Mehrere Zimmer mit oder ohne Möbel sofort zu vermiethen. H. Kühn. 6879) Ein neu rcstaurirtes FamUten- loais ist zu vermiethen und alsbald oder später zu beziehen im Darmstädter Haus. 7103) Em großes schön möblirtes 3hn: mer zu vermierhen. Garteristraße 155,6. 7480) Elegant möblirtes Zimmer mit Cabinct zu vermiethen. Frankfurter Str E. 30, erster Stock 7497) Em Familienlogis zu vermielhen bei Heinrich Fröbel, Schießgärten. Ein Laden mit oder ohne Logis zu vermiethen. Zu erfr. in der Exped. d. Bl. 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NheumatiSmuS-Lcidende die bewährtesten Mittel gegen ihre oft sehr schmerzhaften Leiden angegeben, — Heilmittel, welche selbst bei veralteten Fö tot noch die ersehnte Heilung brachten. ProHect gratis u. franco. — Gegen Einsendung von 1M. 20Psg. wird „Dr. Airy'S Heilinethode" u. fürKOPfg. daS Buch „Die Gicht" franco überall hin versandt von Kichtcr's Verlags-Anstalt tn Keiprig. 7264) Die Ausführung schriftlicher und in das Rechnungswesen einschlagender Arbeiten,sowie das Beischreiben vonGeschäfts- büchern wird pünktlichst besorgt. Off. sub Chiffre F. E. 311 bei der Exped. d. Bl. abzugeben. Wenzel's Wiiiler-(Palineii-) Garten Freitag den 19. November: (7527 T. Äbonaie»i®ui8>Coiiceri. Zweite Abtheilung: Rossini-Verdy. Zürn ersten Mal: ,,Kommt a Vogel geflogen“, im Style alter und neuer Componisten, etc. Anfany priieis 9 Or. --- EZntree 90 Pfy* 687) Stets frisch gebrannten remschmeckenden 0Ä per Pfd. Mk. 1.30, HTWWa*- I SO, 1.70 und 1.90, empfiehlt Btuhl, Warktstrahe 23, (Sl® 7461) Unterzeichneter empfiehlt sich im Aufsi tzen von Kesseln, Oefen rc., sowie im Reinigen und Putzen derselben. Fr. 2tZ1ll, Garffeld, bei Schreinermeister Kratzenberger. Frische Backfische zu haben auf der (7537 Pulvermühle. Täglich frische Milch zum Wiederverkauf gesucht. Off. unter K. 200 besorgt die Exped. d. Bl. (.7524 Möbel-Transport Püt. Müller GIESSEN w w 7518) Ein Zapsjunge gesucht. __________ „Restauration Busch". 7524) fein bis zwei anständige Mädchen können das Kleidermachen gründlich erlernen bei Frau Brautipam, Kaplansgasse 233. 7494) Ein Commis, mit ber doppelten und einfachen Buchführung vollkommen vertraut, der viele ahre in einer Ci narren- fabrik conditionirte, sucht per 1. Januar 1881 andere Stellung. Gute Zeugnisse sind vorhanden. Gest Offerten durch die Exped. d. Bl. unter Nr. 408 erbeten.___________________ Schakbclub. Spielabende: ÄÄ? in Wenzel’« Garten, kleiner Saal. Gäste jederzeit willkommen. 7470)Der Vorstand. 7016) Lumpen, altes Eisen, Zinn, Kupfer, Mesfing, Flaschen und Zei- tungSpapier rc. werden angekauft Louis Rothenberger, Neuenweg 193. Stadt Mainz. Freitag den!9. Nov., Abends 8 Uhr: Magische Vorstellung, zustammrngsstellt und vorgetragen von dem berühmten Salon-Künstler E. von Gschmeidler-Manno. Hierdurch die ergebene Mittheilung, dass mein Lager in (7371 § in cv « CO KL C cü o S "cd Möbel- und Vorhangstoffen, Bettfedern und Daunen, Cocosmatten und Läufern, Wachs- und Ledertuchen, Tapeten und Kovleaux, Drell und Barchent, Corticine Horkteppichen, Tischdecken, 2 co er cv ZU M Permanentes Lager in completen Einrichtungen für Salons, Wohn-, Speise- und Schlafzimmer, in schwarz, nussbaum, eichen polirt, sowie matt nussbaum, nussbaum mit schwarz etc. dem von mir erkauften früher Heinemann/schen Hause befindet. Das Lager in Teppichen aller Arten, Billigste Anfertigung von Möbeln nach besonderen Maassen und Zeichnungen. Reparatur-Werkstätte für Polster- und Kasten-Möbel. cv co QL '”♦* -- cv 3 Q. cv —. 3