X X oocÜ 'nsver- tm 0 Mark. -en (SapitaU ewinnes, )i AmisdM str den Kreis Gieße«. -------—------------Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. ^uxd) bie $oft ^zogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Bekanntmachung. SSI, bringen |M zur °«-n.ii»-n K-.n.niß, p.ß °.r E.-«i» S°im-. L-.d-ch-», Reuim.ift.r t>... 1» ium Polireikommiffär für die Gemarkung Arnsburg bestellt worden ist. ' ’ ® ™" nn. 16. R-,z 1SS0. G,-ß»-.,°gU».. K,„«m, S.-ß-n. p ' Dr. 33 o et mann. _________________— en erwartet. Nun geht der Kanzler mit > Ablehnung der zweijährigen Etatsperiode > Zwischen Birne und Käse. Der Reichskanzler liebt es, an feinem gastlichen Tische freimüthigc Aus. «ärungen über wichtige politische Fragen an die zu ihm geladenen Abgeord- neien xu geben. Jedenfalls sind diese Aeußerungen, welche in den parlamen. tarischen Soireen oder jetzt nach einem Souper gemacht werden , von hoher politischer Bedeutung, und ein Geschichtsschreiber, sei es nun , daß er vaterländische oder speciell parlamentarische Geschichte schreibt, wird die Aussprüche des Kanzlers beim Glase Münchener Salvatorbier genau so tn Rechnung riehen wüsten, wie die Historiker anderer Länder sich auf das osficielle Material jener Aktenbücher der Politik stützen, die man nach allen Regenbogenfarben (Selb» Grün- oder Blaubücher nennt. „ . Fürst Bismarck ist kein sonderlicher Liebhaber der Presse,von der er einst im Reichstage nur zugab, daß doch auch Manches, was die Zeitungen brächten, wahr sei, aber er sühlt doch einigermaßen die Nothwendigkeit heraus, das Publikum und damit die großen und kleinen Tag-sblätter nicht gänzlich tnt Dunkeln iapp.n zu lasten. D-r Reicbstag hat sich leider daran gewohnt in ber auswärtigen Politik das „Noli me tangere“ des Kanzlers zu respectiren, er stört die Kreise des Leiters der Reuhspolttik nicht. So muffen wir: denn dankbar fein für die politischen Brosamen, die von deS Fürsten Bismarck Tafel ^^"üxuesten Brocken, Welche die Korrespondenten der National- und 4 _ Oßiniidien Reltung servirt haben, sind kleine publicistische Delikatesten. FEüm^erstei^Maleb w"u"r^de dw Thatsache des engen öfterre.ch.sch-deutschen BmW- nilles zugegeben, mit der interestanten Bemerkung, daß Erzherzog Albrecht, einst untt/Benedek Führer der Avantgarde bei Nachod, nicht zu den Gegnern, sondern zu den eifrigen Freunden der Allianz gehört. Wo wir die^eigentlichen er»..ÄoÄ«,u ». l» "Ä ÄSXäLSiM» °^wi^ das Eenirum diese neue Bestätigung der Thatsache aufnehmen Ld"^a7übe?sLm L hinweg be^belt Snb Frieden geschlossen wer. den wirr. balbvertrauliche Bemerkungen des Kanzlers, ein R^^ehels a><7d»«-P»">« -i. «i«»»«»»»“ ben Reichstag noch in diesem Jahre, und $war vor dem preußischen Landtage in den Monaten October, November und December einzuberusen. Ist bis dahin der Entwurf des Tabaksmonopols vom Bundesrathe genehmigt, so soll derselbe dem Reichstage in dieser Herbstjesfion zur Genehmigung vorgelegt werden. Für den Fall einer Ablehnung des Monopols durch den Reichstag würde desten Auflösung durchaus nicht zu erfolgen brauchen, da diese Herbst- sesston die letzte in der lausenden Legislaturperiode ist. jedenfalls steht fest, daß der Reichskanzler mit bekannter Energie die Angelegenheit des Tabaks Monopol, 1* IM.MAH M .Händler um Vermehrung der steuerfreien Niederlagen für Tabak ift ani ben Vorstand folgendes Schreiben gelangt: „Das von Ew. :c. an den Bundes rath gerichtete Gesuch vom 8. December v. Js. um Vermehrung der steuer freien9f»iebeilagen ist dem Bunbesrath vorgelegt worben. Derselbe hat m einer Sitzung vom 9. b. M. beschlosten, die Eingabe ablehnend zu bescheiden. Der Reichskanzler- I- V-: Eck." Kostanda ernannt. triebenen Ermm langen bezüglich der Wirkung der Gesetzgebung auf das Handwerk und dessen Entwickelung. Staatsminisier Hofmann erklärt, daß die Regierungen an dem Principe der heutigen Gesetzgebungfesthalten, aber bezüglich einzelner Punkte einer Abänderung n-cht abgeneigt feiern Die Wiederbelebung des Jnnungswesens sei durchaus nicht dem Geiste der Gewerbe-Ordnung entgegen. D-esc habe die Innungen nie aufgehoben, sondern sogar Bestimmungen über die Bildung neuer Innungen getroffen. Das korporative Bewußtsein, das tu den Innungen Ausdruck finde, habe eine hohe ethische Bedeutung — Sczaniecki ist ,m Wesentlichen mit dem Anträge einverstanden und befürwortet dessen Vorberathung m einer Commission. Kayser erklärt sich gegen den Antrag, der keine Besserung der Lage des Handwerks zur Folge haben werde, da er die Selbstständigkeit des Arbeiters untergrabe. - v. Kleist-Retzow erklärt sich für den Antrag den er mit emem Hinweis auf die angeblich durch die Gewerbe-Ordnung von 1869 entstandenen Schaden zu begründen sucht. Der Antrag wird hierauf einer Commission von 21 Mit- glredern überwiesen. , t folßt nunmehr die Berathung des Antrages der Abgg. Heyl und Thilenius, betreffend die Berufung einer Commission von Sachverständigen zur Untersuchung des Zustandes des Rheinstromes. Heyl begründet den Antrag, welchem Minister Hofmann eme sympathische Aufnahme seitens der verbündeten Regierungen zusagt. - Schröder (griebberg) schließt sich dem Anträge an. An der weiteren Debatte betheiligen sich Reichensperger (Crefeld) und Gerwig, worauf der Antrag angenommen wird. — Nächste Sitzung morgen IOV2 Uhr. Tagesordnung: Dritte Lesung des Etats. Paris, 17. März. Meldung der „Agence HavaS" aus Montevideo. Der Präsident von Uruguay hat abgedankt. Der gesetzgebende Körper wählte Francisco Vidal zum Präsidenten. Das gesammte Ministerium ist rurückae« treten. Die Ruhe ist ungestört. Berlin, 17. März. Die Militärgesetz-Commission des Reichstages beendete die zweite Lesung dcs Gesetzentwurfs. Der bei der ersten Lesung angenommene Antrag, daß in außerordentlichen Fällen die beiden jüngsten Jahres, klaffen der Ersatzreserve erster Klaffe zu einer höchstens achtwöchentlichm Uebung durch kaiserliche Verordnung einberufen werden können, wurde abgelehnt, die Befreiung der Geistlichen von den Uebungen genehmigt und schließlich da- ganze Gesetz mit 13 gegen 8 Stimmen angenommen. Pari-, 17. März, Abends. Orloff, deffen Abreise auf heute festgesetzt war, suchte telegraphisch in Petersburg einige Tage Aufschub nach und reist nun voraussichtlich Freitag oder. Samstag ab. Seine Familie verbleibt hier. Seit Montag fungtrt Botschastsrath v. Kapnist als Geschäftsträger. Berlin, 17. März. Die „Prov.-Corresp." wirft in einem Artikel über ! den bivorstehenden Geburtstag des Kaisers einen Rückblick aus das eben sich vollendende Lebensjahr und bebt hervor, bezüglich der auswärtigen Politik habe der Kaiser das Ansehen Deutschlands unvermindert bewahrt • es sei Ihm gelungen, alte Bande der Geschichte und Culturgemeinschaft neu m befestigen, welche der Zukunft erhöhte Sicherheit verleiben. Lokales. ,R Irlr ®CT Handelsverein, welcher in feinet Generalversammlung am l6- in ckussicht stehenden Neicksst<-mpelal>gabc näbtr getreten, hat, in Anbetracht der Verwerflichkeit der vorgeicklagenen neuen Steuern, besonders Lei dcn gejammten Verkehr er- ! B e r ru i f ch t e s. ™ (Militärdienstnachrichten.) v. Grolman, Lana, Port. -Fähnrichs vorn 2. Großh. Drag.- (Leib-Drag.) Regiment Rr. 24, zu Seconde- - lnutenants befördert; Leydhecker, Hauptmann und Batteriechef vom Westpre-iß. Feld- Art.-Regt. Nr. 16, früher dem Großh. Artilleriecorps angehöiig, unter'Stellung ! k la suite des 16. Regts. zum etatsmäßigen Mitgliede der Artillerie-Prüfungs Commission i 5'nannt; Hoffmann, Vicefeldwebel von dem Res.-Landwebr-Regt. «Berlin' z«m Sec'-Lt. ! der Res. des 1. Großh. Ins.- (Leibgarde-) Regt. Nr. 115 befördert; Cellarius, Vicc- feldwebel vorn ! Bat. (Wetzlar) 2. Nassau. Landw -Regt. Nr. 88, zum Sec.-Lt der 2.Grobb: Jnsant.-Regts. (Großherzog) Nr. 116, Nömheld, Bicescldwebel vom 2. Bat. (Gießen) 2. Großh. Landw.-Regt. Nr. 116, zum Sec.-Lt. der Res. des 1. Großb- Inf.- (Leibgarde-) Regts. Nr. 115, Koch, Vicefeldwebel von demselben Bat. zum Sec.-Lt. der Res. des 2. Großh. Jns.-Regts. (Großherzog) Nr. 116 befördert; v. Hom- bergk zu Back, Vicefeldwebel vom 1. Bat. (Darmstadt) 2. Großh. Landw.-Regt. Nr. 115, zum Sec.-Lt. der Res. des 2.. Garde-Feld-Art.-Regts. befördert; Koeliß Sec.- Lreutenant von der Landwehr-Inf., des 2. Bats. (Worms) 4- Großh. Landw.-Regts. Nr. 118 der Abschied bewilligt. Darmstadt, 17. März. (Militärdienstnachrichten.) Die unter'm 12. Februar verfügte Verletzung der Kasernen-Jnspectoren Dubois in Bruchsal und Muller in Mainz ist aufgehoben und statt des ersteren der Kasernen-Inspector Lampert in Metz nach G-eßen versetzt worden. > schwereren unr sehr belaücnden Quittungssteuer beschlossen, sich durch Eingabe an hohes Mini- sterrum zu wenden mit Le: Bitte, baß dicie neue Belastung abgelehnt werbe. Großherzogliche I Handelskammer, sowie der Vertreter des hiesigen Wahlkreises im Reichstage sollen von diesem 1 Schritte unterrichtet werben. ' ! ~ 18. März. sSchwurgerichtsverhandlung.j Am 17 stand G. R. Back von i ^aucrnheim, ^ Jahre alt, Schuhmacher, vor den Schranken des Schwurgerichts, anarklaat die j Susanne Walther von Freienseen vorsätzlich getövret zu haben Der Hergang der Sache ist kurz folgender: Der Angeklagte knüpfte mit der Getöbteten ein intimes V'"hältniß an, in Folge dieselbe ein Kind gebar, welches Bach als das seine anerkannt hatte, drßterer war der Mutter und 8U?c^.en' b‘e 28(11 ex lohnte jedoch diese Liebe sehr schlecht, indem sie ein Liebeßverhültniß mit einem Anderen anknüpfte und bcm Angcklaqtcn und ihrer Mutter Geleaen- $e’t äab! [,d) toDn Untr. 2.) — Gestern Abend gegen 10 Uhr stieg ein Mann, aus Mainzlar gebürtig, von außen l eine Scheune einer Hofraithe der Neuenbäuen, um daselbst zu nächtigen. Heute früh wurde derselbe nun in einer großen Blutlache liegend und am Kopfe schwer verletzt auf der Tenne der Sckeune gefunden. Er war durck eine Lücke bcrunterqestürzt und fiel unten auf das Rad einer Chaise, wodurch er sich so fürchterlich zerschellte. Er wurde in die Klinik verbrach'. — Unnütze Buben transferirten heute Nacht zum wiederholten Male eine Statue au« dem Hoch'ichen Garten an der Wieseckbrücke des Seltersthors auf die Brückenmauer. Hoffentlich werden dieselben doch einmal eiwischt und für ihre Ungezogenheit entsprechend belohnt. - Em Dienstmädchen, welches von diversen Herrschaften den Miethzins abschwindelte, I wurde gestern dingfest gemacht. — Die „Volksküche" vertheilte beute 937 halbe Portionen. Verkauft wurden lüeivon 33, 904 Portionen erhielten Arme, Kinder und Handwerksb'chen. Eingesandt. — Zur Feier des Allerhöchsten Geburtsfestes Sr. Majestät des deutschen Kaisers findet nächsten Samstag Mittags 1 Uhr in Wenzels Gatten ein Festessen statt. Von einer öffentlichen Einladung zur BctHeiligung an demselben hat man, entgegen dem Vorgehen anderer Städte, hierorts Abstand genommen. Warum? wissen wir nicht. Man hat vorgezogen, eine Liste circularen zu lassen. Es scheint das neuerdings hier Mode werden zu wollen. —t. Handel und Verkehr. Limburg, 17. März. (Frucktmarkt.) Rother Weizen 19.30, Weißer Weizen ./l 19.00, Korn 14.65, Gerste JL 11.50, Hafer, 7.35, Erbsen JL —. (Durchschnittspreis pro Malter.) Kartoffeln (50 Kilo) X 0.00. Frankfurt, 17. März. ! Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Ccntner X 2.00—3.50, Stroh 2.00—3.00. Butter das Pfund im Großen 1. Qual. X 1.10—20, 2. QuaL X 0.00, im Detail das Pfund X 1.30—40, 2. Qual X 0 0—0. Eier das Hundert italL X 9.00, deutsche Eier 6 50 X, Ganze Erbsen das Pfd. 28-32 H, geschälte Erbsen 32-37 H, Bohnen 27—29 A Linsen 40—50 H Weißkraut das Stück 20-25 H, Rothkraut, 1 St. 20-30 H, Kohlrubi — Koblkraut 12 15^, Blumenkohl 1 St. 4n—60 Wirsing — ^, Kartoffeln 100 Ko. 8 - 6, Zwiebeln 1 Bund — Merrettig 25 St. — 1 Stück 20 Ochsenftetfck per Pfund 60-70 ^^Rindfleisch 45-60 Kuhfleisch 45-60 H, Kalbfleisch 45-55 Hammel steisck 44—65 2^, Schweinefleisch 00-00 ein Hahn X 2.00—2.50, ein Huhn X 2.00 -2 80. eine Ente X 3.00-0.00, eine Taube 60—70 H. Allgemeiner Anzeiger. Molsr er Steigerung in den Ireiherrlich von Kabenau'schen Waldungen. Häuser Heck » 3—7 cm Die E chen« und Buchen-Stämme sind zu Wagnerholz vorzüglich cm cm cm cm m m m m m 15-56 36—70 12-26 9—11 Eichen.Stämme Buchen- Achten- „ Länge, n ii und n n n von it ii 3—17 2-12 7—14 6-10 4—7 e n: Durchm. H ff II rm 431 78 Eichwald Wald Stöcke rm 108 46 । und Zlmmen- Buchen Eichen Donnerstag den Knüppel rm 85 12 im District ii geeignet. Die Zusammenkunft findet am ersten Tage Vormittags 9 Ühr im District Mchwald (an den Wiesen) statt und wird nur Brennholz versteigert; am zweiten Tage Nachmittags 1 Uhr im District Etchwald (an der Getls- Häuser Grenze). Kessel bach, den 14. März 1880. 80 6 34 46 1500 Derbstangen , Reisslängen „ 1852) Es wird versteigert: Mittwoch den 24. März im District Eich Reisig Scheiter rm 328 36 25. März Freiherrlich von Rabenau'sche Obersörsterei Rabenau. Franz. Holzversteigerung Buchen-Scheitholz, (1810 1880. Fürstl. Rentamt. w II H Prügelholz, Stockholz, Durchforstungs-Reiser, öffentlich verkauft werden. Hungen, den 15. März Raummeter » im Iiirfllichen Lchutzbeftrb Dittingen, Distrikten Herrngarten, Neuheege, Dietrichsberg und Eichkopf. Montag den 22. dsS. Mts., Morgens 10 Uhr, Hollen im obigen Schutzbezirk 18 Stück Eichen-Stämme von 2,50 km, 153 Fichten- Stämme von 16,30 km, 4 Elsbeer-Stämme von 0,21 fm und 4 Kirschbäume Aon 0,27 fm Inhalt; sodann Mittwoch den 24. dfs. MtS., Morgens 10 Uhr, ebendaselbst 8 136 21 1346 Mobiliar Versteigerung. Nächsten Dienstag den 23. und Mittwoch den 24. d. M. Von MorgenS 9 Uhr ab wird in btr Villa Brittania, Haus Nr. 400 dahter. wegen Abreise daS vollsiärchlge Mobiliar von 4 Zimmern, als: Betten, Schränke, Commoden, Tische, ein SR a n f L Buchen - Wiegeklötze im Durchmesser von 4—5 Fuß, sowie ein Haufen Mist zu verkaufen bei (1856 Hermann Culer. Holzverstcigcriingen in der Oberförsterei Krofdorf genehmigt. Die am 15. und 16. d. Mts. zu Krofdorf abgchaltenen Holzversteigerungen über Einschlag aus den Schutzbezirk n Krofdorf, Salzböden und Wißmar sind genehmigt und können die Verbürgungen der Käufer sogleich ihren Anfang nehmen. Krofdorf, den 17. März 1880. Der Königliche Oberförster: 1868)________Müller._____________ Obflbaumversteigerung bei der Stadt Gießen. Samstag den 20. d. MtS., Vormittags von ^l Uhr an, sollen auf dem Marktplatz vor dem Rathhause: 150 Apfelbäumchen, 50 Mirabellen- und Reineclauden- Bäumchen und 1000 Stück Hainbuchen-Heckensetzlinge, versteigert werden. G'eßen, den 16. März 1880. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 1787) A. Bramm. AeUgeöolcnes. 1869) Klee-und (Krassamen, landwirth- schaftliche und Gartenwerkzeuge, Gartenmöbel in Eisen und Holz empfiehlt ___________Emil Phlor 1 Vorfiigl. Aepselweiit empfiehlt H. Schnell, Brandgasse. In Folge der Aufgabe meines Geschäftes laffe ich am Montag den 3. April, Vormittags, im Rathhause zu Lauterbach öffentlich meistbietend versteigern: 1) Mein am Marktplatz zu Lauterbach gelegenes Geschäftshaus und können an Liebhaber auch die Geschäftseinrichtungen und noch vorräthtgen Maaren vortheilhaft freihändig mitverkauft werden. 2) Meine vor der Stadt in der Richtung der Staatsstraße nach Blitzen- rod zu gelegene Bleiche im Ganzen oder auch in mehrere Parcellen getheilt. Die Versteigerung findet nur einmal statt und wird spätestens innerhalb 8 Tagen die Genehmigung an einen der 3 höchst Bietenden ertheilt oder verweigert. Die näheren Bedingungen werden vor der Versteigerung bekannt gemacht und sind bis dahin bei Herrn Franz Dtehm im Hinterhaus meiner Wohnung zu erfragen. (1872 I. F. Diehm. Tokayer, Sanitätswein, Madeira, Portwein, Sherry, Malaga, Muscat Lunel empfehlen unter Garantie der Reinheit Z Gebrüder Schwan. 1865) Mehrere gesunde Zucht Schafe mit Lämmer verkauft ______Karl Euler, Neustadt D. 152. Vorzügl. Äepfelwein empfiehlt (1874 C Roth, Neue Baue. 1851) Ein neues massives Wohnhaus nebst großer Scheuer, V/a Stunde von Gießen, ist m verkaufen oder zu verpachten. Dasselbe eignet sich zu einer Eigarren- Fabrik, sowie auch zu einem sonstigen Geschäft. Bemerkt wird, daß in selbigem Orte circa 50 geübte Cigarrenmacher sind und noch 100 zu haben sind. Zu erfragen in der Exped. d. Bl.______________________ JußBoöenan|lndj. fußbodeulack, sofort trocknend, einölflceativ zum Einölen. Oelfarben, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstige Ingredienzien zum Anstreichen und Wichse» der Fußböden empfiehlt (1861 Emil Fischbach, 33*UL2£ ä Korb 30 H. (1845 Marburgerstr. 178 im Nebenhaus. Um i versal- Reiziigungssalz von A. W. Bullrich vorm. F. C. Stegmann in Berlin. Nur ächt wenn mit obiger Firma und Siegel versehen. (1108 Zu haben in Vi-, Va5 und V»-Pfund- Packeten bei ________Heinrich Wallach. 1864) Ein Haufen Dung, zusammen oder Wagenweisc zu verkaufen. G. Malkomessius^ -r Kohlen^ der Vertreter: 1090) Ed. Lejeune in Prankfurt a M. von Zeche verein Hamburg b. Annen an der Ruhr für Maschinenheizung und Hausbrand. Anfragen u. Bestellungen erledigt prompt im Anschnitt, empfiehlt (1860 Emil Fischbach. 1063) Die Preise der, neue Anlage C. 41, verkauft werdenden wollenen Strickgarne sind herabgesetzt worden und schließt der Verkauf daselbst unabänderlich Ende März. Königs-Reisstärke, unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche, empfiehlt (1862 Emil Fischbach. Niederlage | I. Heyer'scher Sanitäts-Weine: Pueinte Reine per Flasche 1 — Priorate secco „ „ 1 20 Priorato dulce „ „ 1 30 Badalono „ „ 1 60 Garnacho „ „ 1 90 Sherry „ „ 2 50 Malaga „ „ 2 60 Madeira „ „ 2 80 Oporto „ „ 2 80 Vmo Rancio ,, „ 3 — L, Frohnhäuser, s.. Giessen ^ELTERSWEG C. Papiere L Bureau-Requisiten und ger von J. C. 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"45Ö” 600 800 netto Emil Staudt & Co., 1061) Frankfurt a. M. Hesstslhe Morgen;eitnng. Das anerkannt erste politische Organ des ehemaligen Kurstaates, seit dem 1. Januar d. I- erheblich vergrößert, bespricht in nationaler und liberaler Tendenz in Leitartikeln und in einer übersichtlichen Tagesschau alle hervorragenden Ereignisse deS In- und Auslandes auf den Gebieten der Politik, der Volks- wirthschaft und des Handels. Die Hessische Morgenzeitung, das einzig hessische Blatt, welches täglich zweimal erscheint, ist dadurch im Stande, die neuesten Nachrichten früher mitzutheilen, als die im Bereiche ihres Leserkreises erscheinenden Concurrenzblätter. Ganz besondere Bedeutung wird den Vorgängen in Hessen und Waldeck beigelegt, in ihr spiegelt sich am Getreuesten die provinzielle Entwickelung wieder. In neuester Zeit findet der feuilletonistlsche Stoff die größte Beachtung. Unser Organ bringt Novellen und Erzählungen von hervorragenden Autoren, beleuchtet die Erzeugnisse der Kunst und Literatur in durchaus unabhängiger kritischer Weise. Mit der Sonntagsnummer wird den Abonnenten ein besonderes, illustrirtes Unterhaltungsblatt kostenfrei geliefert. In Anbetracht des 12maligen Erscheinens in der Woche ist die Hessische Morgenzeitung nicht allein das größte und inhaltreichste, sondern auch das billigste Blatt des Regierungsbezirks. Der Abonnementspreis beträgt nur 3 JL 75 $ pro Quartal. Die fortwährend steigende Verbreitung und die gute Aufnahme des im 22. Jahrgang stehenden Blattes in den besser fituirten Kreisen der Einwohnerschaft in Stadt und Land, sichern den der Hessischen Morgenzeitung zugewiesenen Anzeigen den besten Erfolg. — Die Einrückungsgebühr beträgt 20 im Regierungsbezirk Cassel 15 H für die gespaltene Petitzeile. Cassel, März 1880. Uerlag und Redaction der Hessischen Morgenzeitung. 1870) Einem hiesigen wie auswärtigen Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ick mtck dnhjer als Dachdecker etablirt habe. Durch gute und dauerhafte Arbeit werde ich meine werthen Kunden zufrieden stellen und bitte um gütigen Zuspruch. Acktilnasvoll Emil Noll, Sandgasse 165. Großh. Gymnasium zu Gieße«. Samstag den 20. Mars, Nachmittags 3 Nhr, findet im Festsaale des Gymnafiums eine Kaiser - Feier statt. Wir beehren uns die Eltern unserer Schüler und alle Freunde der Jugendbilvung einzuladen. 1873)________________Director und Lehrerkollegium. Geschäfts - Eröffnung. 1857) Hie durch die ergebene Mittbeilung, daß ich mit dem Heutigen in. dem Haufe des Herrn Plank9 Bahnhofsstraße E. 913/10, ein Specereiwaaren- und Flasdienbiergescbäft eröffnet habe und halte mich geehrtem Publikum, unter Zusicherung reeller Bedienung, bestens empfohlen. Gießen, den 18. März 1880. ________________Philipp Bob. Turnverein. Für die activen Turner jeden Dienstag und Freitag Riegen- turnen von Abends 8y4 Uhr an. Bei Nichterscheinen findet jetzt §. 14 der Vereinssatzungen Anwendung. Donnerstags von 8—9 Uhr Vorturnerstunde. Samstag von 8^/2 bis 9^ Uhr Turnen der Männerabtheilung.. 1871)____________________Der Tvxnwart. Meger-llerein W Samstag den 20. März, Abends 8V2 Uhr, im Bereinsloeal (Restauration Bramm, Neustadt). Zur Feier des Geburtstags Sr.Maicflät des Kaisers •s<4) CONCERT. Nur Mitglieder haben Zutritt. Ein Eintrittsgeld wird nicht erhoben. Der Vorstand. 3n Damen - Umhängen etc Dotier & Katz im SaugewcrKs-hule Wehlar 44 n 1809) Die Direction. 1858) Q19/37#. Kec. Kais. Geb, (mi Geld - Cours Näheres bei J.Blitz. 4 20-24 empfehlen Öas Neueste 1726) Vermischte Anzeigen. 1853) 900 A werden gegen doppelte Sicherheit zu leihen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 20-23 20-23 41—45 71 65 55-60 16 16 20 16 16 9 Theater in Giessen. Ireitag den 19. Mär; 1880: (11. Vorstellung im 1. Abonnement) Vorletztes Gastspiel des Hrn. C. Bischoff Zum ersten Male! Der Freund des Fürsten-. Lustspiel in 4 Acten von Ernst Mchert. (Neuestes Repertoirstück aller Hof- und bedeutenden Stadttheater.), Samstag den 20. Mär; 1880: (12. und letzte Vorstellung im 1. Abonnement.) Letztes Gastspiel des Herrn C. Bischoff Zum ersten Malek Das Preis - Lustspiel: Durch die Intendanz. Original-Lustspiel in 5 Acten von L. Heule. (Vom Wiener Preisgericht unter 360 Lustspielen mit dem ersten Preis prämiirt.) (In der Charwoche incl. Palmsonntag, bleibt das Theater gesetzlich geschlossen.) 1766) Ein Pferdeknecht, welcher Ackerbau versteht, sowie ein Mann zum Füttern und Melken einiger Kühe werden in Dienst gesucht. Näheres auf der Exped. d. Bl. 1776) Dienstmädchen gesucht bei M. Schäfer, Gastwirth, Grünbergerstr. 1262) Zum Anfertigen von Hütten, Hallen, Garten fpalieren, Waschpfählen und allen in dieses Fach einschlagenden Artikeln, sowie zum Decken dieser Hallen und Hütten mit Schiefer, Ziegeln Asphaltdachpappe und geölter Leinwand, halte mich unter Zusicherung promp« tester und reellster Bedienung bestens empfohlen. Jacob Helfenbein, Marburger Ztrasie. Anmeldungen hierfür nehme ich täglich von 9 bis Nachmittags 4 Uhr Local des Kindergartens entgegen. Melanie Härtel. Logis. 1573) Ein Mansardenlogis von 4 Zimmel n, in der Wilhelinstraße, ist billig zu oermiethen und vom 1. April ab zu beziehen. 20-Francs-Stücke. . . do. in - Englische Souoereigns . Russische Imperiales . Holländische ft. 10-Stücke Ducaten...... Dollgrs in Gold . . . Kindergarten. 1847) Unterzeichnete erlaubt sich ihren Kindergarten in empfehlende Erinnerung zu bringen und bittet geehrte Eltern um recht rege Theilnahme. Beginn des nächsten Quartals Dienstag den 6. April. Die Ausstellung der Schülerarbeiten findet Samstag den 20. und Sonntag den 21. d. Mts. im Schulgebäude am Schillerplatz statt. Zu dem Besuche derselben ladet hierdurch ergebenst ein der 1866) Für ein Eisenwaaren-Geschäft wird ein Lehrling gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 1609) Für ein Fabrikgeschäft, zu dessen Betrieb auch Dampfkraft abgegeben weiden könnte, steht ein Raum von etwa 100 qm Bodenfläche zu vermiethen bei H. Keck. Laben mit Logis | alsbald zu vermiethen. Ltt. D. 25. Director BaumbacÄ. Wohnungs-Gesuch. 1819) Eine geräumige Wohnung von 7-y8 Zimmern wird vom 15. April ab zu miethen gesucht. Offerten mit Preisangabe sind alsbald abzugeben bei Hausverwalter Hofmann (Collegiengebäude)._________ 1804) Ein in häuslichen Arbeiten be- wandcrtes Mädchen, das gut kochen und bügeln kann, wird auf Ostern gesucht von Dr. Weber. 1821) In einer gebildeten Familie finden 1 auch 2 Pensionäre, von Ostern an, freundliche Ausnahme. Näheres in der Exped. d. Bltts. 1624) Zwei Pensionäre finden zu Ostern gute Ausnahme. Markt B- 32. 1727) Lehrling gesucht von August Schlessiugsr Aermiethungen. 1848) Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen bei C W. Dtetz am Markt. 1850) Im Hause des Herrn Oberförster 9tcuenhagen (Nord-Anlage, ist ein schön möblirtes Zimmer an einen ruhigen Herrn auf sogleich oder für nächstes Semester zu vermiethen.__ 1846) Ein Zimmer mit oder ohne Kammer, für eine einzelne Dame, ist vom 15. April ab zu vermiethen im Vorderhaus des Herrn K e ck. 1863) Ein möblirtes Zimmer. _______ Lit. E. 90. 1867) Ein Parterre-Logis von 7 Zimmern, welches sich auch zu Comptoirs eignet, zu vermiethen. Näheres bei I. Blitz. 1537) Ein kleims Familienlogis und eine Werkstälte ist zu vermiethen. ______________Neuenweg Lit. B- 116 1815, Em freundliches möbl. Zimmer nebst Cabinet (nach der Straße gehend) zu vermiethen. Auf 'Wunsch wird auch Kost gegeben. Markt B. 32. 1779) Ein kleines Familienlogis per 1. April zu vermiethen bei Geo-g Llticder, Marktstraße. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüh loschen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. P ietsch) in Gießen.