aubi ich mir aus. eigers“) «Batet md 16 xal in -kw usburg. habe ich in retoffl 182, Keifen mit Ut» aud) auf it unter Zu- ig |en D» ibeiien. nus. ®Uusbuta , 0. 48. 8 t Sluinen: MC. K, jotoit laijten. le, Bürsten, ilageche Artikel _______(7300 U ’e um unlet .p, 3nbent J» Hen. ,un9 lett. K I. W (7490 M O I 16 16 MN. 270 Donnerstag den 18. November 1880 ichener "gültiger GKKedkLsEOvVr-O«r J Schulstraße B. 18. Erscheint tLgttch mit Ausnatzme beß Preis »iertetjährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 56 Pf. Die Höhe der durch die directen Steuern zu erhebenden Beträge bemißt sich im Großherzogthum, wie fast in allen deutschen Bundesstaaten, jeweilig nach der Höhe desjenigen Theiles der Staatsbedürsnisse, welcher durch die sonstigen Staatseinnahmen nicht gedeckt zu werden vermag. Es ist daher selbstverständlich, daß, wenn dem Staate Einnahmequellen eröffnet werden, wie dies jetzt durch Ueberweisung von Ueber- Darmftadt, 13. November. Zur Ergänzung unseres Referates über die gestrige Sitzung der zweiten Kammer theilen wir nachstehend nach der „Darmst. Zeitung" den Wortlaut der Antwort mit, welche Großh. Ministerium der Finanzen auf die Interpellation des Abg. Frhrn. v. Nordeck zur Rabenau bezüglich der Verwendung der aus den Ueberschüssen der Reichssteuern dem Großherzogthum zufließendcn Einnahmen er- theilt hat. Dieselbe lautet: neue Einnahmequellen eröffnet werden, wie dies jetzt durch Ueberweisung von Ueberschüssen aus den Reichseinnahmen der Fall ist, und wenn die Staatsbedürfnisse nicht in gleichem Maße steigen oder Regierung und Stände sich nicht etwa dahin vereinbaren sollten, zunächst zur Beseitigung oder Verminderung anderer, zu den directen Steuern nicht gehöriger Auflagen die neu zufließenden Einnahmen zu verwenden, diese letzteren zur Verminderung des Bedarfs an directen Steuern zu benützen sein werden. Von einer ähnlichen Betrachtung des Verhältnisses der directen Steuern ausgehend, hatte bereits bei den Verhandlungen über das in Geltung befindliche Finanz- gesetz vom 27. März v. I. der Finanzausschuß der zweiten Kammer der Stände zu dem § 1 folgenden Zusatz beantragt, welchem von der Großh. Regierung zugestimmt und der von beiden Kammern angenommen worden ist: „Sollten jedoch für ein oder mehrere Etatsjahre der bevorstehenden Finanzperiode die an die Reichshauptcasse zu leistenden Matricularbeiträge um ein Viertheil oder mehr unter der hierfür in Haupt- abtheilung VI der ordentlichen Ausgaben des Hauptvoranschlags eingestellten Summe bleiben, so soll über die Höhe der Steuerausschläge weitere Vereinbarung mit unseren getreuen Ständen erfolgen." Paul Haffe, die Ueberbürdung unserer Jugend rc. Die Leser btefeti Blattes werden sich erinnern, daß im August ds. Js. auf der Versammlung der deutschen Jirepäizte zu Eisenach der Director der Herzoglich Braunschweigischen Irrenanstalt zu Königslutter, Medicinulrath Dr. Paul Haste, die „Ueberbürdung unserer Jugend auf den höheren Lehran- st-lten mit Arbeit im Zusammenhang mit der Entstehung von Geistesstörungen" zum Gegenstand eines Vortrages gemacht hatte, über den dann viele Zeitungen mehr oder weniger eingehende Berichte brachten. Die Frage ist ja von zu großartiger Bedeutung für das Wohl und Wehe unserer Jugend und damit unserer Nation, als daß sie nicht auf das allseitigste Interesse hätte rechnen dürfen. Freilich gab sich dies in sehr verschiedenartiger Weise, namentlich Seitens der Vertreter des Lehrerstandes kund. Während bas Eltern- Publikum wohl allgemein die Besprechung als eine berechtigte und werthvolle ansah, glaubten manche Vertreter des Gymnasiums sie als vorurtheilsvoll und tendenziös bezeichnen zu dürfen, weil der Redner an die Mittheilung seiner wistknichaftlichen Beobachtungen und Ueberzeugungen die Ansicht geknüpft hatte, „daß, wenn die von den Aerzten so gebieterisch geforderte Entlastung der Jugend auf unseren höheren Schulen von geistiger Arbeit berücksichtigt werden solle, nichts gründlicher, nichts radikaler, nichts bester helfen werde, als die Theilung der Arbeit, unter der ausdrücklichen Bestimmung, daß Realschulen erster Ordnung, wie sie heute bestehen, und humanistische Gymnasien de facto und de jure als gleichberechtigt zu behandeln seien." Es giebt leider, namentlich in der Lehrerwelt, noch zu Viele, die den Kampf für die Gleichberechtigung der Realschule erster Ordnung mit dem Gymnasium als hervorgegangen aus dem eigennützigen Streben der nächstbetheiligten Kreise und nicht als eine aus unserer Culturentwickelung beruhende Nolhwendigkeit, die ihn als eine Anfeindung des Gymnasiums an sich und nicht als ein Sichgeltendmachen berechtigter Bildungs-Faktoren ansehen. So hatte der Haste'sche Vortrag eine sehr absprechende Kritik in der Berliner „Post" erfahren, und zwar zugleich unter solchen Entstellungen der Ansichten des Redners, daß dieser sich zu einer Erwiderung in derselben Zeitung veranlaßt sah. Auch auf der Stettiner Philologen-Versamwlung war die Aeußerung des Karlsruher Oberschulraths Wendt, die Ueberbürdungssrage sei in neuester Zeit in frivolster Weise zum Gegenstand von Besprechungen gerne cht, offenbar auf die Haste'schen Artikel gemünzt, und der bekannte tüch- tige Pädagog, Geh. Regierungs- und Provinzialschulrath Dr. Schrader von Königsberg, bezeichnete es geradezu als ein unzulässiges Sichetndrängen in fremde Gebiete, wenn die Irrenärzte auf ihren Versammlungen über Fragen der Pädagogik reden wollten. Wem daran liegt, sich ein unbefangenes Urthetl über das Haffe'sche Vorgehen zu bilden, dem bietet sich eine paffende Gelegenheit durch die vor Kurzem bei Vieweg u. Sohn in Braunschweig erschienene Veröffentlichung des Vortrags von Haste, an den sich noch Auszüge aus den Vorträgen von Gehetmrath Snell, Direetor der Irrenanstalt zu Hildesheim, Geh. Santtärsrath Dr. Lähr, Director der Privat-Irrenanstalt Schweizerhof und Geh. Regierungsrath Dr. Finkelnburg anschließen. Jeder vorurtheilsfreie Vater wird Haffe Recht geben, wenn derselbe sagt: wer Vater oder vielleicht beides ist, der wird an mancher Stelle sich fragen: Hast Du nicht etwa hierin oder darin unbewußt und absichtslos deinen Schülern, deinen Kindern geschadet; mußt Du nicht in Zukunft bester so oder so verfahren? Auch die drei anderen Vorträge, von Snell: „Naturwissenschaftliche und ärztliche Standpunkte dem Unterrichtswesen dieser Zeit gegenüber", Lähr: „Ueber den Einfluß der Schule aus Verhinderung von Geistesstörungen", Finkelnburg: „Einfluß der heutigen Unterrichts-Grundsätze in den Schulen auf die Gesundheit des Heranwachsenden Geschlechts" geben dem Leser viel zu denken und zeigen ihm namentlich auch, daß die Ansichten Haste's nicht auf zu- fällig nur ihm vorgekommenen Erscheinungen beruhen, sondern von Fachge- nosten auf Grund ähnlicher wissenschaftlicher Beobachtungen durchaus getheilt werden. Es kann daher jedem Vater, der einen Sohn in einer höheren Unterrichtsanstalt hat oder demnächst in eine solche zu schicken gedenkt, und vor Allem einem jeden Lehrer dieser Schulen das Haste'sche Schriftchen: „Die Ueberbürdung unserer Jugend rc." nur angelegentlichst empfohlen werden. Dr. W. Damit ist aber die Berechtigung über die Sache auch öffentlich zu sprechen und zu schreiben von selbst gegeben. „Ich finde, daß die Beurteilung einer solchen Frage, ob eine öffentliche Einrichtung, wie sie die Schule ist, mit ihren Anforderungen einen schädigenden Einfluß auf die körperliche wie geistige Gesundheit der Jugend ausübt, in erster Linie dem Arzte gehört." Es ist hinlänglich bekannt, daß die hierbei zu Grunde gelegte Voraussetzung, es würden seitens des Reichs die zu erwartenden höheren Einnahmen unmittelbar zu einer Verminderung der Matricularbeiträge benutzt werden, sich später nicht verwirklicht hat, vielmehr die Einrichtung so getrosten worden ist, daß unter wesentlicher Aufrechterhaltung der Matricularbeiträge die nach den reichsgesetzlichen Bestimmungen sich bemessenden Ueberschüsse aus den Reichsamlagen unter die einzelnen Bundesstaaten zu vertheilen sind. Hiernach könnte der Zweifel erhoben werden, ob unter solchen veränderten Verhältnissen die oben erwähnte Bestimmung des Fmanzgesetzes noch von der dabei beabsichtigten Bedeutung fei; allein die Großh. Regierung erkennt vollständig an und hat diese ihre Absicht bereits früher in einer Verhandlung mit dem Finanzausschuß der zweiten Kammer der Stände erklärt, daß nach dem Sinne jener Bestimmung dieselbe auch für den jetzt eingetretenen Fall vollkommen zutreffend ist, indem nur der Zusam- menhang zwischen den Mehreinnahmen des Reichs und dem Bedarf an directen Steuern, welchen man sich damals als einen mittelbaren, durch die Höhe der Matticularbeiträge bedingten gedacht hat, jetzt unmittelbar hergestellt ist. Es wird sich demnach der Zw ck, welcher bei der in Frage stehenden Maßnahme des Reichs geleitet hat, nämlich durch Ueberweisung von Reichseinnahmen die Einzelstaaten in der directen Besteuerung zu erleichtern, im Großherzogthum stets erfüllen lassen In welchem Maße aber eine Herabminderung der directen Steuern eintreten kann, wird jeweilig von der Höhe des gesammten Staatsbcdürfnisses abhängig gemacht werden müssen, da die directen Steuern immer den Character von Ergänzungsabgaben zu behalten haben werden. Für die laufende Finanzperiode ist nun der Zeitpunct, mit welchem eine neue Vereinbarung über die Höhe der Ausschläge von directen Steuern zwischen Regierung und Ständen eintreten soll, gesetzlich festgestellt und, wie bereits erwähnt, davon abhängig gemacht, daß während eines oder mehrerer Etatsjahre die seitens des Reichs betätigte Erleichterung ein Viertheil oder mehr des in dem Staatsbudget für Matri- cularbeiträge vorgesehenen Betrages erreiche. In dem Etatsjahr 1879—80 betrug der von dem Großherzogthum zu entrichtende Matricularbeitrag 95,156 JL mehr, als die im Staatsbudget dafür vorgesehene Summe von 1,422,501 Jt., nämlich 1,517,657 ßer Ai^ bei 7481) Marktstraße D- 205- 7353) Schmitt. 7363) Engl. Bückinge (7467 zum Rohesten, empfiehlt Gg. Wilh. Weidig. Chr. Keiber am Kreuz 5717) Äj 2 Uhr dHart, roeldjtt owitz iß nach ßtnn beabflch- ifelb, werde in Irland hierher aber noch vor cttüt iw Aas- ide Schreckens- Den Tag über bei dem bevor« rben die zum gehängt. - ätker über die der Sude gr« 'ung Betreffen, hingen Bitten ZerständiMtz lOh^tn W- Der Ausverkauf oon Tapeten, Möbeln und Spiegeln wird im 1 Stock fortgesetzt. «rhrere Erd. um 4 uh; 1 Agram: Um nander. Die eldet ans Korn , Dulcign^ w r werde Jeden, Versteigerung eines Flügels. Die am 23. vorigen Monats statt« gefundene Versteigerung des von dem academischen Gesangverein früher benutzten älteren Zügels ist ni cht geneh migt worden. Es wird nunmehr Termin zu einer nochmaligen Versteigerung auf Samstag den 20. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, in dem neuen Universitätsgebäude dahier, Zimmer Nr. 13, mit dem Bemerken anberaumt, daß der Flügel zur Ansicht der Jnterestenten daselbst bereit steht. Gießen, den 9. November 1880. Großh. Universitäts-Rentamt. ijet ans Kvn« । bem Grasen Wgen Urber- W M die tnifl von 1UW 'ilbien zufolge 1 des Knrban« ltach Dlllcigllo 'es Widerstall' egen dir Auto« Versteigerung von Wrrthschafts-Mobiliar. Donnerstag den 18. l. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend. werden in dem Gasthaus zum Rheinischen Hof, dahier, folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 10 vollständige Betten, 8 Nachttische, 7 Waschtische, 3 Kleiderschränke, 20 Tische, 88 Stühle, 8 Spiegel, 3 Oefen, 1 Bierapparat mit Büffet, 1 Regulator, 1 Wanduhr, 1 Faß Pscffermünz. Gießen, am 15. November 1880. 7483) Bühner, Gerichtsvollzieher. Winter Ueberzieher in großer Auswahl Lillig bei (6464 K. Grünebaum. Urtheils-Auszug. In der Strafsache gegen den Georg Hahn von Ettingshausen wegen Beleidigung hat das Großh. Schöffengericht zu Lich am 5. November 1880 für Recht erkannt: daß der Angeklagte Georg Hahn von Ettingshausen wegen der öffentlichen Beleidigung des PolizeidtenerS Keil in der Repp'schen Wirth- schaft zu Ettingshausen in eine Geldstrafe von fünf Mark, wegen derjenigen auf dem Großh. Bürger- melsteret-Büreau in eine Geldstrafe von zehn Mark, sowie in die Kosten des Verfahrens zu verurthetlen sei, und daß dem Beleidigten Keil die Befugniß zuzusprechm sei, auf Kosten des Schuldigen die Verurtheilung binnen 14 Tagen durch einmaliges Einrücken in den Gießener Anzeiger veröffentlichen zu lasten. V. R. W.: Langermann. Kleberger. Die Richtigkeit der Abschrift der Urtbeilssormel wird beglaubigt und die Vollstreckbarbeit des Urtheils bescheinigt. Lich, den 9. November 1880. Will, Gerichtsschreiber des Großherzogltchen 7484) Amtsa-rickts. Ätz 'Iel6,n r 10 Papier, fe** «Ä K- SA 5^ Auch von hier l«'WiWen en "langirz^ iu9ei)ongentn • Die Loco« 'kn find nicht 'nfiructio-iö- Versteigerung. Freitag den 19. ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr, werden im Gasthaus „zum Rheinischen Hof", dahier, die nachverzeichneten Gegenstände gegen Baaczahlung meistbietend versteigert: eine Decimalwaage mit Vorrichtung zum Wiegen lebender Thiere, 3 Schweinetröge, 200 Stück Weinflaschen, 5 große Hängelampen, 1 Gewehr, 1 Wanduhr, 2 Dutzend Handtücher, i/2 „ Tischtücher, eine Anzahl Bücher, (Gartenlaube, illu- strirte Welt, über Land und Meer), 6 Stühle, 2 große Lagerbalken, 1 Nähmaschine, 1 Kommode, 2 runde Tische und 3 vollständige Betten und Vormittags 11 Uhr desselben Tags in meinem Bureau em Oelgemalde, die „Germania" darstellend, 2V4 Mtr. hoch nnb VIa Mtr. breit. Gießen, den 17. November 1880. 7493) Geißler, Gerichtsvollzieher. rWfl4'mei^t’on L. Schmitz & Co. Thee Ernte 1880>81. 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(7500 Unsere heutige Nummer bringt für alle Abonnenten eine Extra-Beilage des rühmlichst bekannten Benediktiner Doppelkräuter - Magenbitter von C. Pingel in Göttingen. Niederlage in Gießen bei Fr. Seibel, Mäusburg. (7075 Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Sie inner. Die Bezieh»' Saufe des At zu rung M stteMel überstehe«, vorläust mit einer gewiffen gdereffen Wf Moment zu denken ftaaten in solchem . gegenwärtig. Inne' die charakteristischen Englands wie leider auch des bei M nannten bild drs Eonstimt den Politikern bei nachdem es den 6 der internationale! ihrem Lande zu n der stch häufenden gtnfigt fei'! könnt« tische Partei besaj Lage befand, so ' hinaus. Nirgends so kraß hervortret' vorhanden, daß ste Oegentheil wiid st haft, daß stch dar denn Tragweite he! sehen wir von den das britische Reich lick' n Achckcken I tivnare Dewe-nn- wnn es ftoch ge iar.ds mit Waffen so wäre damit dc beseitigt. 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