: 'N, £?8 *« a.M. * die S* W«J> «Hl? auf für Ui 1880 Ä«*» *° Pfennige Thr: »kapcllc ■Itipet. ""''-Vrkis an diesem :eethiere. ads: ilTalm in curius AEOLÜS“. i 3 Ubr. rtu i fasst. des Luftballons ist für Aktionäre und oMngsrch. rlhschaftliche alzgaues 1880. ■ des Grossherzogs üi 1880. (4615 OlerrriFJiestlerW- r^iiT" hfest * 16 16 20 D-rn H 8tP’' 2d>aM»; . r'' r;,U 4 -S-S 17-21 38-« 16 69-2< » 1P drp. 16S. Erstes Blatt. Sonntag den 18. Juli 1880 Mchemr Wneiger ANM- «nS WstlÄ fit Sell Kreis Gieße« Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Prell vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. NedBettso-kmee««r 1 Schulstraße B. is. Gxpeditis»rSb«reck«r J ___________ Gefundene Gegenstände: Mehrere Einthaletstücke, 1 Fuhrmannspeitsche. 1 Portemonnaie mit Inhalt. Die Gegenständ« sind auf der Polizeiwache (Weidengasie 93) ausbewahrt. . .. 6 Gießen, den 17. Juli 1880. Großherzoglich^Polizeiverwaltung Gießen. Bekanntmachung. Betreffend: Ausstellung von LehrkingSarbeiten zu Oppenheim im Herbst 188«. . In der 2. Hälfte des Monats September l. I. soll, gelegentlich der Generalversammlung der Mitglieder des Landesgewerbveretns zu Oppenheim und der üblichen Ausstellung von Schülerarbeiten aus den inländischen Handwerkerschulen, der Versuch einer Ausstellung von Lehrlingsurbeiten aus dem ganzen GrWcrjogtyum -em-cht werden. Das Programm dieser Ausstellung ist Im G-werb-bl-tt Nr. 28 abgedruckt, und es können Exemplare desselben, sowie Anmeldeformulare von den Vorständen sämmtlicher Localgewerbvereine, von den Vorständen der Handwerkerschulen und von uni> »W® we?,nö b lt Bei bltfer T Wir gestatten uns, Lehrmeister und Eltern zur thunlichsten Veranlassung einer recht regen und zahlreichen Bethetligung ihrer resp. Lehrlinge bei dieser Ausstellung ngebenst zu 1880 Großherzogltche Centralstell. für di- Gewerbe und den Landesgewerbverein. _______Fink. Busch. _________ Deutschland. Darmstadt, 15. Juli. Die „Darmst. Ztg." schreibt: Das Ober- conflstorium ist wegen zweier amtlicher Kundgebungen, di- in der neueren Zeit von ihm ausgegangen sind und in welchen über den Stand des Religionsunterrichts in den Volksschulen des Großherzogthums bezw. der Stadt Darm, padt di« Urthetle ausgesprochen waren, der Gegenstand heftiger Angriffe ge- worden, und in den letzten Tagen wurden insbesondere darüber Vorwürfe ausgesprochen, daß das Oberconststorium zu diesen Angriffen schweige. Das eine Aktenstück ist der an die Landessynode nach den Vorschristen der Kirchen- versaffung zu erstattende Bericht über die kirchlichen Zustände des Landes. Es ist selbstverständlich, daß das Oberconststorium durch Artikel in öffentlichen Blättern zu einet amtlichen Rechtfertigung seines Berichts sich um so weniger veranlaßt sehen kann, als diejenige Corporation, an welche der Bericht erstattet wurde, wegen der von ihr selbst beschloffenen Vertagung ihrer Sitzungen noch keine Gelegenheit hatte, zu diesem Bericht Stellung zu nehmen; es ist auch Wetter begreiflich, daß die von der Generalversammlung des LandeSlehrer- vereins, welcher keinerlei amtliche Autorität hat, angenommene Resolution eine amtliche Kundgebung hervoizurufen nicht geeignet ist. Uebrigens hat sicherem Vernehmen nach die oberste Schulbehörde aus Veranlassung des erwähnten Berichts weitere Ermittelungen angeordnet und diese werden wohl Gelegenheit geben, die fragliche Angelegenheit zwischen den cowpetenten Behörden zum Austrag zu bringen. — Was das andererseits viel besprochene Schreiben des Oberconsistvriums an das Kreisamt Darmstadt wegen Anstellung eines Theo- logen zur Erthetlung des Religionsunterrichts in den oberen Klaffen der Schulen zu Darmstadt betrifft, so ist dem Oberconststorium der ablehnende Beschluß des Stadtvorstandes erst in diesen Tagen amtlich mitgelheilt worden. Das Oberconststorium wird derjenigen Behörde gegenüber, an welche das erste Schreiben gerichtet war, die durch die Verhältnisse gebotene weitere Erklärung abgeben; ob und in welcher Ausdehnung Veröffentlichung der betr. Aktenstücke erfolgen wird, kann erst Gegenstand späterer Erwägungen sein. Darmstadt, 16. Juli. Seme Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädtgst geruht: Am 12. Juli den ordentlichen Profeffor Dr. Schneider zum Rector der Landes Universität für die Zeit vom 1. October 1880 bis dahin 1881 zu ernennen. Paris, des Boulogner die Armee: Irankreich. 14. Juli. Bet der Fahnenaustheilung auf dem Longchamps Wäldchens hielt Präsident Grery folgende Ansprache an Osficiere, Unterosficiere und Soldaten, die Ihr das französische Heer bei dieser Feierlichkeit vertretet! Die Regierung der Republik ist glücklich, sich in Gegenwart dieser wirklich nationalen Armee zu befinden, welche Frankreich aus dem besten Theile seiner selbst bildet, indem es ihr seine ganze Jugend gibt, das heißt, was es Theueres, Großmüthiges und Tapferstes hat und sie so mit seinem Geist und seiner Gesinnung durchdringt, mit seiner Seele belebt und von ihr in der männlichen Schule der militärischen Disctvltn erzogene Söhne zurückerhält, aus welcher sie in das bürgerliche Leben dte Achtung vor der Auiorttät, das Pflichtgefühl und den Sinn für di- Hingebung an die Pflickt mit der Blüthe der Ehr- und Vateriandsiiebe und di- männlichen Tugenden deS Waffenhandwerks mitbringen, welche so wichtig sind, um Männer und Bürger zu bilden. (L-nganhaliender Beifall). Wenn es d m Vaterland nicht zu viel gekostet hat, s-ine Armee wieder zu erheben, so hat cs d e Armee sich nicht zu viel kosten lassen, den Anstrengungen des Landes entgegenzu- kommen, und durch Fleiß bei der Arbeit, durch Studium , durch Instruction und durch Dlsciplin ist sie für Frankreich «ine Bürgschaft geworden sur die Achtung, die sie ihm schuldig ist, und für den Frieden, den es wahren will. Ich beglückwünsche euch dafür und ich danke Euch. (Beifall und Bravorufe). In dieser Gesinnung übergibt die Regierung der Republik euch die Fahn-n. (Beifall und Bravo). Empfanget sie als ein Pfand ihrer tiefsten Sympathie für die Armee. Empfanget sie als Zeugnisse Euerer Tapferkeit, Euerer Pflicht- treue, Euerer Hingebung für Frankreich, welches Euch mit diesen edlen Feldzeichen die Verthetdtgung seiner Ehre, seines Gebietes und seiner Gesetze übergibt. England. London, 15. Juli. Im Unterhaus antwortet Unterstaatssecrctär Diike auf die Anfrage Wolff'S: Der Regierung sei es nicht bekannt, daß Rußland Waffen und Munition nach Ostrumelten Importe; aber bekannt sei cs ihr, daß 3000 Gewehre nach Rumänien Importe würden. Es finde darüber gegenwärtig ein Meinungsaustausch statt. Darüber, ob russische Unterosficiere in Ostrumelien ankämen, sei er nicht infotote; die in Bulgarien an- gekommenen Unterosficiere seien in Folge eines im letzten October getroffenen Abkommens eingetroffcn. Von einer angeblich angeregten Theilung Ostru- meliens sei der Regierung nichts bekannt. Die bulgarische Regierung habe keine Schritte gethan, um ihre Verpflichtungen gegen die Varna-Eisenbahn- Gesi lischest zu erfüllen. Die Regierung suche die Pforte zur Auslieferung der für die Feststellung der Rechte dieser Gesellschaft erforderlichen Schriftstücke zu bestimmen; sie halte inzwischen Bulgarien zur Erfüllung seiner Verpflichtungen an. Von der Ankunft deutscher Militär- und Etvilbeamten in Konstantinopel Zwecks Organisation der türkischen Armee und Finanzen sei ihm Nichts be- kannt; er werde Erkundigungen einziehen. — Der chilenischen Regierung seien wegen der Beschädigung britischen Etgenthums durch die chilenische Flotte Vorstellungen gemacht und die Forderung von Schadenersatz in Aussicht ge- stellt. Der Erfolg sei noch unbekannt. Der englische Vertreter in Chili sei später angewiesen worden, sich den Vorstellungen seiner französischen und italienischen Cvllegen gegen Handlungen anzuschließen, wodurch civilisirte Kriegsbräuche verletzt würden. — Hartington erklärte, die Regierung sei der Ansicht, daß England substantiell zu den afghanischen Krtegskosten beitragen müsse. Da tndeß die indische Regierung die allgemeine Ftnanzzu- stände Indiens nicht für unbefriedigend halte, so wolle die Regierung alle wer- teren Vorschläge bis dahin verschieben, wo sie über die genauen Thatfachen unterrichtet sei. — Hieraus ward die Specialberathung der irischen Pächter- Entschädigungs^ Bill fortgesetzt. Die Regierung erklärte sich damit einverstan- den, die Frage wegen eines Limitums des Pachtzinses bis zur Berichterstattung darüber zu vertagen. Die Opposition greift die Regierung heftig an. Glad- stone weist die Angriffe zurück. Die Debatte dauert fort. DaS Oberhaus nahm die Volkszählungs-Bill in zweiter Lesung, sowie die irische Volkszählungs-Bill ohne Abstimmung an. Telegraphische Depeschen. gßfiflwet’e telefit. G-rrespsndetr - «vsearr. Berlin, 1«. Juli. Begreiflicher Weise findet zwischen den Mächten ein Meinungsaustausch über die Möglichkeiten statt, dem an die Pforte gemein- sam gestellten Verlangen Nachdruck zu geben. Bestimmte Anträge in dieser Richtung sind jedoch nicht gestellt, auch noch keine Flattendcmonstration der sechs däc^e verabredet. „ „klärt das vielverbreitete Gerücht von Verhandlungen "über di- Verstaatlichung der Bergisch - Märkischen Eisenbahn für feglichen Grundes entbehrend. , Konstantinopel, 16. Juli, lieber di- von den Mächten übergeben« Collectivnoie ordnete der Sultan Berathungen an, auf Grund deren der Ent- 16. Juli. Osficiell. Einem Berichte des General Wahrheit seien. Auf wisse nicht, daß den worden sei, in Aden zunehmen. wurs einer Antwort dem Sultan unterbreitet werden soll. Die Uebcrzabe der Antwort dürfte frühestens Anfangs August erfolgen können. — Den persönlichen Wünschen des Sultans, ihm deutsche Offictere, deutsche Fmanzverwal- tungs- und Justizbeamten zur Förderung der administrativen Reformen in der Türkei zu überlassen, wie dies bezüglich der Offictere schon früher geschehen, wurde deutscherseits aus das Entgegenkommendste entsprochen. Von Beamten ist bereits der Regierungsrath Wettendors von Koblenz hier eingetroffen. London, 16. Juli. Unterhaus. UnterstaatSsecretär Dilke antwortet auf eine Anfrage Wolffs, er glaube, daß die Mitthetlungen der Pforte/'ber das Treffen zwischen Albanesen und Montenegrinern das Gegentheil von der eine weitere Frage Wolffs antwortet Gladstone, er nach China gehenden russischen Kriegsschiffen gestattet oder in anderen britischen Besitzungen Vorräthe ein- Die mustergültigste, vollständigste und genaueste Zusammenstellung aller Zeitungen der ganzen Welt bietet der soeben ausgegebene Insertions- Tarif (Original-Zettungspreise) der ältesten und ersten Annoncen-Expedition von Haasenstein <$? Vogler in Frankfurt a. M. (4077 Petersburg _ Skobeleff zufolge wurde der am 3. Juli aus Bami nach Bendeffen comman- dirte Arzt Studitzky mit einer Escorte von 12 Kosaken von 300 Tekktnzen überfallen. Die Kosaken vertheidigten sich acht Stunden hindurch, bis endlich eine herbeigeeilte Compagnie Infanterie die Tekkinzen zerstreute. Der Arzt Vermischtes. Darmstadt, 15. Juli. Dem „Mainzer Journal" wird von hier geschrieben: Unsere Staatsanwaltschaft geht mit der Absicht um, für Darmstadt eine eigene Guillotine auzuschaffen und wurde bereits ein Mainzer Schlofferrneister, welchem Die Unterhaltung der Mainzer Guillotine anvcrtraut ist, damit betraut, einen Kostenüberschlag über eine für Darmstadt anzufertigende Guillotine, resp. über die Eisenarbett an derselben vorzulegen. Auch für Gießen soll ein solches Instrument angeschafft werden. Frankfurt, 16. Juli. Der Central-Ausschuß des Turnfestes hat gestern folgenden vom Fest-Ausschuß und der Commission des Preß-Ausschuffes ihm vorgelegten Aufruf festgestellt: „Mitbürger! Nur noch wenige Tage und aus allen Gauen des großen deutschen Vaterlandes und des dcutschbrüderlichen Oesterreich, von den letzten Firnen Tyrols bis zu den Wogen des Katcgat strömt begeistert herbei die Jugend nach Frankfurt zum fünften deutschen Turnfest, der alten Kür und Kaiserstadt der Deutschen. — Weit her über das Meer kommen die Söhne der freien Union, die in der neuen Heimath im Herzen unsere Brüder geblieben, die Glätten ihrer K'.ndheit und die Erinnerung an Deutschland hochhalten, um Thetl zu nehmen am deutschen Feste. Aus ihren Alpenthälern, von den Ufern ihrer grünen Seen kommen die freien Söhne der Schweiz; aus seinen sonnigen blühenden Gefilden schickt uns Italien seine Turner zum fünften deutschen Turnfest, und des meerumgürtetcn Albions Söhne wollen den Wettkampf aufnehmen mit der deutschen Jugend. Mitbürger! es gibt ein Fest ächt volksthüm- licher Art und Frankfurt hat die Ehre, in seinen Mauern es zu feiern. Zeigt Euch dieser Ehre würdig. Reiht an die unvergeßliche Schillerfeier, reiht an die Feier des großen ersten deutschen Bundesschießens, reiht an alle die großen Feste, die ihr zum Ruhme des Vaterlandes gefeiert, auch zu Ehre des deutschen Namens das fünfte deutsche Turnfest! Schmücket Eure Häuser mit Kränzen und Fahnen zum Empfang der Turner, zum Empfange der Gäste, daß die Feststadt in vollem Glanze prange, Deutschland soll sehen und die Völker sollen schauen, daß der alte deutsche Geist, daß die Lieve zu Freiheit und Vaterland noch so lebendig in Euch ist, wie cs immer war! Im Namen des Gesarnrnt - Festausschusses: Ober.Bürgermeister Miquel, Vorsitzender; Adam Wolff, Stellvertreter; Jonas Dörr jun., Vorsitzender des Bau- ausschusses; Friedrich Drexel, Vorsitzender des Wirthschaftsausschuffes; Director Dr. Fr. Eiselcn, Vorsitzender des Empfangsausschuffes; Franz Fabricius, Vorsitzender des Feftausschuffes; C. L. Funk, Vorsitzender des Finanzausschusses; Dr. Berth. Geiger, Vorsitzender des Preß- ausschuffes; Julius Giessen, Vorsitzender des Turnausschusses; Dr. mev. Ferd. Aug. Marx, Vorsitzender des Ordnungsausschusses; Sam. R- Dr. A. Spieß, Vorsitzender des Wohnungs- Ausschusses. — Der Central-Ausschuß hatte bekanntlich zum Besuch des Turnfestes Einladungen an den Kaiser, den Kronprinzen, den Reichskanzler, an die Minister des Innern und Kriegs ergehen lassen. In den letzten Tagen sind die Antwortschreiben eingegangen. Aus dem kaiserlichen Civilkabinet wird geantwortet, daß der Kaffer mit großem Interesse von der Mtttheilung Kenntniß genommen, für die Einladung bestens danke, jedoch bedauere, derselben keine Folge geben zu können, da das Fest in die Zeit der Badekur in Gastein falle. Der Reichskanzler hat in folgendem eigenhändigen Schreiben geantwortet: „Fnedrichsruh, den 12. Jul, ISrtü. Eure Hochwohlgeboren bitte ich dem Central-Ausschuß meinen verbindlichen Dank übermitteln zu wollen für die Einladung, die er mir hat zugehen laffen. Ich würde derselben um so lieber folgen, als ich den Festort, in welchem ich acht glückliche Jahre verlebt habe, seit einer langen Reihe von Jahren nicht wieder besuchen konnte und bedauere lebhaft, daß mein Gejundhetts- zustand mir diese Freude versagt, v. Bismarck. An den ersten Präsidenten des Central-Ausschusses für das fünfte allgemeine deutsche Turnfest, Herrn Ober-Bürgermeister Dr. Miquel Hochwohlgeboren, Frankfurt a. M. — Auch die anderen Minister haben unter Danksagung abgelehnt. Von dem Kronprinzen ist eine Antwort noch nicht eingetroffen. — Aus dem Kreise Lauban, Anfangs Juli. Nach einer vorläufigen Berechnung find durch das Hochwaffer am 14. Juni im Laubaner Kreise 436 Gebäude beschädigt worden: "Hiervon sind a. 128 Gebäude ganz weggertffen oder nicht mehr reparaturfähig, b. 209 Gebäude stark beschädigt (mit einem Schaden von mehr wie 100 pro Gebäude), c. 99 leicht beschädigt (mit einem Schaden unter 100 pro Gebäude). Unter den beschädigten Personen sind 44 von der Klassensteuer befreit. 261 zur 1. Stufe, 103 zur 2. Stufe und 59 zur 3. Stufe der Klaffensteuer veranlagt. Es sind also 864 Personen verunglückt. Nur mit kurzen Worten sei darauf hingedeutet, daß, wenn eine nachhaltige Hülfe geschaffen werden soll, diese Personen ihren Schaden werden voll ersetzt erbalten müssen. Die hierzu unumgänglich noth- wendige Summe hat sich noch nicht festftellen lassen, wird sich jedoch schwerlich unter \ Mill. beziffern. Unterstützungsbeiträge werden ja von nah und fern täglich eingesandt, haben aber bisher erst die Höhe von ca. 20,000 JL erreicht; dies ist ein sehr kleiner Theil des Noth- wendtgsten und es bleibt somit noch außerordentlich viel zu thun übrig. Wir können deßhalb nicht umhin, immer und immer wieder das Mitgefühl für das vom Hochwaffer tn unserem Kreise geschaffene große Elend wachzurufen und an alle bester situirten Mitmenschen die dringende Bitte zu wiederholen, doch recht reichlich Beiträge an die Kreis-Communalkaste zu Lauban, die Zahlstelle des Central Unterstützungscornite's etnsenden zu wollen. ” (Rothhäutige Schultnspectoren j Seltenen Besuch hat Ende des letzten Monats die Schule für Jndianerkinder zu Carlisle in Pennsylvanien erhalten. Dreißig Häuptlinge von den verschiedensten Sioux-Agenturen in Dakota fanden sich daselbst ein, um ihre unter Den 175 Zöglingen befindlichen Kinder zu besuchen. Die berühmtesten der Gäste sind: „Bunt- schwänz", „Rothwolke" und der „Weiße Donner". Man zeigte ihnen Alles, auch den ganzen Lehrgang, und das Meiste gefiel ihnen. Buntschwanz hielt darauf eine Rede in der Dakota- spräche, worin er der Anstalt warmes Lob zollte. Nur eins tadelte er, die Einsperrung wider- spanstiger Zöglinge in den Carcer; er meinte, Jndianerkinder seien es nicht gewohnt, daß man sie wie schlechte Soldaten behandle dazu seien sie zu jung und sie seien auch keine Sklaven Kürzlich war der Sohn von Buntschwanz selbst, weil er einen Mitschüler geprügelt hatte im Carcer einquartiert worden und das hat der alte Häuptling offenbar übel genommen. Von Carlisle begaben sich die hohen rothen Herren nach Fort Monroe, um auch die dortiae Jndianerschule zu besichtigen. ö Handel und Verkehr. Gießen, 17. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd je 0 80 biö^/L 0.90, Hübnereier 1 Stück 5—6 H, 2 St. 0 Enteneier 1 Stück 6 —7 Gänsee'ter 1 St. 12—13 Käse per Stück 4—9 Käsematte per Stück 3 Erbsen 1 Viter 22 A Linsen 1 Liter 24 H, Tauben das Paar 65—100 H, Hübner p. St. JL 0.80—1.10, alte Hahnen p. St. JL 0.80—1.00, junge Hahnen 0.65— l.Oli^, Wälsche JL 11.0—12 0, alte Enten per Stück' JL. 1.50—2.00, junge Enten JL 1.20—1.70, Ochscnfletsch 68-00 H per Pfd., Kuh« und Rindfleisch 50-56 Kalbfleisch 10-44 H, Hammelfleisch 64-68 Schweinefleisch 64-00 alte Kartoffeln per 100 Kilo ..#.8.00—9,00, neue Kartoffeln 100 Kilo JL 15—18 Zwiebeln p. Ctr. 15—00, Milch per Liter 16 und 18 Kirschen per Pfund I 7—20 Studitzky und 2 Kosaken find tobt, 5 Kosaken verwundet. Die Tekkinzen ließen 5 Todte und eine bedeutende Anzahl Waffen zurück. Dieselben waren von einer unbekannten europäisch gekleideten Persönlichkeit befehligt. — Der Kaiser verlieh sämmtlichen Kosaken den Militär-Verdienstorden. Bukarest, 16. Juli. Gegen die Forderung eines Schadenersatzes von 14 Mill. Frcs. Seitens Rumäniens wider die russische Regierung wegen der Beschädigung rumänischer Straßen durch die russische Armee, machte der russische Commisiär Fürst Obolensky geltend, daß die rumänische Regierung den bezüglichen Anspruch vor zwei Jahren auf nur eine Million Francs bezifferte. Loudon, 16. Juli. „Daily News" meldet aus Kabul vom 15. ds.: Abdurrahman hat den Hindukusch mit einem kleinen Gefolge überschritten und ist heute in Tudundarrah angekommen. Nom, 16. Juli. In der Kammer der Deputirten erklärte Cairoli auf die Interpellation Capelles und Bonghi'S in Betreff der Berliner Con- ferenz, er müffe diese Fragen mit großer Reserve beantworten. Die Collecttv- nvte sei gestern der Pforte übergeben worden. DaS Emverständniß der aus der Conferenz vertretenen Mächte sei ein vollständiges gewesen. Er glaube, die Türkei werde ihren einstimmigen Beschluß annehmen. Diese Etmnüthig- keit zeige auch den allgemeinen Wunsch, den Frieden zu erhalten. Italien werde übrigens seine Rechte und Interessen zu wahren wissen. Bremerhafen, 16. Juli, Abends. Während eines heftigen Gewitters, das heute Abend über Bremerhafen sich entlud, schlug zwischen 6 und 7 Uhr der Blitz in einen Güterschuppen auf der Westseite des alten Hafens. Dieser, zwei andere Güterschuppen und die hannoversche Wasserstatton stehen in Flammen. Der Wmd kommt von Osten, die Schiffe scheinen daher nicht gefährdet zu sein. London, 16. Juli. „Reuter's Bureau" meldet aus Simla: Die Truppen Shir Ali's in Cadhar erhielten Befehl, sich von Geriskh zurückzuziehen. Die Infanterie des Truppencorps desertirte aber mit Kanonen und Munition. Die bei Geriskh stehende britische Brigade verfolgte die Deser- teurs, tödtete deren 200 und nabm ibnen die Kanonen und das Gepäck wieder ab. Die Ernteaussichten in preusien. Ein Berliner Telegramm in Nr. 163 ds Bl. brachte einen kurzen Auszug eines Artikels der „Prov.-Corresp." über die Ernteaussichten in Preußen, welchen wir nun- mehr, da uns inzwischen der betr. Artikel in seinem Wortlaute vorliegt, in Folgendem ergänzen: „Die ungünstigen Witterungsverhältnisse bei Beginn des Frühjahrs namentlich die noch so spät, erst in der zweiten Hälfte des Monats Mai, emgetretenen starken Nachtfröste — schreibt das Blatt — hatten in wetten Kreisen der Bevölkerung die Befürchtung hervorgerufen, daß in diesem Jahre eine allgemeine Mißernte ein treten werd/ Nachdem jedoch der Monat Juni eine den Saaten äußerst günstige Witterung mit sich gebracht, hat jene Befürchtung allgemein der Hoffnung Platz gemacht, daß die (Ernte keineswegs zu den schlechteren zählen, sondern sich in mehreren wichtigen Fruchtarten sogar über eine Durchschntttsernte nicht unwesentlich erheben werde. Diese Erwartunaen finden volle Bestätigung tii den zahlreichen, fast aus allen Theilen der Monarchie em- aegangenen, von den landwirthschaften Centralverbänden auf Grund der Meldungen der Zweigvereine aufgestellten Berichten, welche in den jüngsten Tagen im Staatsanzeiger" zum Abdruck gelangt sind. Dieselben conftatiren fast ausnahmslos" daß die allgemeinen Ernteaussichten durchaus nicht unbefriedigend sind, und in mehreren Berichten wird ausdrücklich erklärt, daß an einen Nothstand, von welchem sogar schon in einem Theil der Presse die Rede war, nicht entfernt gedacht werden könne ja daß Nicht einmal em Mangel an irgend einer Fruchtart zu erwarten stehe. Nicht unerheblich hat der Roggen durch die späten Nachtfröste gelitten und aus einigen Kreisen lauten allerdings die Berichte über den Stand dieser Frucht wenig günstig. Aber v el- fach bezieht sich dies nur auf den Zustand, in welchem die Roggenäcker sich unmittelbar nach den Maffrösten befanden, während in verschiedenen Berichten herooraeboben wird, daß sich der Stand des Roggens in den letzten Wochen gehoben habe und daß namentlich die Gegenden von besserem Boden und mit guten Culturverhältnissen menin gelitten hatten. So ist z. B- in verschiedenen Diftricten Schleswig-Holsteins der Stan6 des Roggens em recht guter, ebenfalls in der Landdrostei Lüneburg, wo die Nachtfröste nicht überall gewirkt haben. Aus dem Regierungsbezirk Stralsund und den westlichen Kreisen des Regierungsbezirks Stettin wird ausdeücklich auch hinsichtlich des Roggens hervorgehoben, daß em Mangel daran m Folge ungünstigen Ertrages in keiner Wette befürchtet werde. Nächst dem Roggen hat die Ungunst der^^Witterung imtarnen- lich auf die Futterkrauter und das Wiesenheu nachtheilig eingewirkt, da besonders d e längere Zett anhaltende Dürre das Wachsthum aufgehoben hat, so daß der erste Schnitt in den meisten Gegenden nicht als gut bezeichnet werden kann. Jedoch hofft man - gemein auf einen ertragreichen zweiten Schnitt, wozu der gegenwärtige Stand der Wiesen in Folge der feuchten und warmen Juniwltterung vollauf berechtigt Es icMto aber keineswegs an Meldungen, welche selbst in Betreff des ersten Schnitts keine Kp erheben, sondern überhaupt günstig lauten. Sv wird u. A. aus dem Reaierunasberttk Gumbinnen berichtet, daß die Futterkräuter in den meisten Kreisen gut steh n und hnfc in dem Kreise Gumbinnen sogar eine reiche Futterernte in Aussicht zu nehmen ift Lassen nun aber immerhin die Aussichten der Roggen- und Futterernte zu wünschen übrig, so sind dagegen die Meldungen über den Stand von Weizen, Sommerirücksttn und Kartoffeln fast allgemein sehr erfreuliche. Eine eigentlich schlechte ja selbst nur mittelmäßige Ernte m diesen wichtigen Fruchtarten wird kaum irgendwo befürrh sondern beinahe überall werden reiche oder wenigstens gute Erträge erwartet S. werden u. A. m dem Berichte aus Schleswig-Holstein die Ernteaussichten für WettTn Sommerfrüchte und Kartoffeln, sowie für die sonstigen Feldfrüchte als recht gute tbeil' weise sogar ganz vorzügliche bezeichnet. Im Regierungsbezirk Gumbinnen stebt d/r Weizen m allen Kreisen gut und verspricht eine gute Ernte. Ebenso steht im Landdrnsttf- bezirk Luneburg der Weizen überall recht gut, der Stand der Sommerfrüchte ist nie cki- salls ein recht guter und von den Kartoffeln wird eine gute Ernte erwartet Än Regierungsbez rk Münster stehen die Sommerfrüchte an den meisten Orten fehr iinni? ebenso die Kartoffeln. In den Regierungsbezirken Magdeburg, Merseburg und Erst steht der Weizen mindestens gut, überwiegend vorzüglich, die Gerste durchwea ans- gizeichnet, der Hafer im Durchschnilt 0ut, der Stand der Karwff-ln kann als -°r- trefflich angesehen werden und die Rüben gewähren gute Aussichten. In gleicher Weste lauten die Berichte über die genannten Fruchtarten aus fast allen übrigen Regierungsbezirken mehr ober weniger günstig; m einem derselben befindet sich sogar die Aeuße- rung, daß der sruchtbare Ium reichlich geheilt habe, was der Mai geschädigt, und einer „gesegneten Ernte" in saft allen Fruchtarten eittgegengesehen werden könne. Zu so weitgehenden Befürchtungen, wie sie hie und da verbreit t worden, wird in keinem Berichte ein Anlaß gegeben, man erwartet vielmehr mit Zuversicht das schließliche Resultat der Ernte, vorausgesetzt natürlich, daß nicht noch jetzt besonders ungünstige Witterungsverhältnisse eintreten, welche die gegenwärtig voll berechtigten Hoffnungen wieder zu Schanden machen." Lokales. Gießen, 17. Juli. Die gestrige Wohlthätigkeits-Vorstellung, welche sich eines so großen Zuspruches erfreute, daß schon vorher die Nachfrage nach Billets nicht befriedigt werden konnte, verlief in allen ihren Theilen recht befriedigend. Was das Spiel der Mitwirkenden selbst betrifft, so wurden die meisten Nollen recht brav gespielt, ja es zeigten einige der Dilettanten eine gewiße Meisterschaft, die denn auch durch laute Beifallsbezeugungen entsprechend belohnt wurde. Allgemeine Bewunderung erzeugte die Vorführung lebender Bilder und war es hier namentlich vas „H a i d e r ö s l e t n", welches rauschenden, nicht enden wollenden Beifall erntete. Sollie sich die Nachricht, daß in den nächsten Tagen eine Wiederholung dieser Vorstellung veranstaltet wird, bestätigen, so wäre Denjenigen, die Billets nicht mehr erhalten konnten, Gelegen hett geboten, sich von den vortrefflichen Leistungen der Mitwirkenden zu überzeugen, denen man in Anbetracht des edlen Zweckes die Anerkennung für die aufgewenbcte Mühe ganz und voll zollen muß. 4804) Untei nom 28. Januar V dir DnMkstzrsil LGinitdnnWn' KrrP br Hitzung tnüfitn bei Monaten durch l Macht werden. 5 der Aerglvcherei ö Darmstadt, ' 14. ei« ÄS ♦0* »* SnbttaB Lod"- ®*Ä «• • ®tn" . w „„n D«oi*" J totfta Wil«, «<* b 4805) Unter Born 28. Januar IS i>« Cöln-Müs «item Men Sa ®marlung $i([tn Meten i-Iiehen i mißen bei Vermeide,, Me«iWi,e$[a Wmd dieser W 'W«Winflef D-mßadt, (51 Mnben ’"f 4817) «18 anSSito Wal *' °°> 11 8 Uh «uf r W d>e •8» btl1 4806) U. s * § " Johann 5* * i>etn E £ Kcht Ein 4“ Verluße« des D d'n 3ebe» ®'nl S-ßattet. Dem geb. den 10. Junt. Beerdigte. Dem Schmied Johannes Becker ein Sohn, Friedrich Ludwig Wilhelm, Dem Kaufmann Wilhelm Hansult eine Tochter, Elsa Lina Dorothea Amalie, Den 12. Juli. Der Großh. LandgerichtSrath Johann Christian Carl Avolf Steinberger, alt 53 I., gest. den 10. Juli. Denselben. Denselben, den 30. Mat. Denselben, geb. den 9. Juni. Denselben. Getaufte- Den 10. Juli. Dem Lokomotivführer Heinrich Ludolph eine Tochter, Anna Marie Elisabeth Gertrud, geb. den 21. Mai. n , Denselben. Dem Rechtsanwalt August Metz ein Sohn, Adolf Carl August, geb. den 9. April. Den 11. Juli. Dem Kaufmann Carl Vaeth eine Tochter, Lina, geb. den 30. Mai. Denselben. Dem Schuhmachermetster Christian Weeg eine Tochter, Lina Katharine, geb. ^^nMen^ Dem Bierbrauer Heinrich Ludwig Pfeil etn Sohn, Conrad Friedrich Ludwig, geb. ^^bnftlbem^ Dem Scribent Johanne« Möckel eine Tochter, Christiane Jacobine Katharine "Denselben^ Dem^Tapezier Ferdinand Nennsttel eine Tochter, Hedwig Minna Marie 0Cb‘ Den' 13^ Juli. Dem Lehrer Dr. Georg Matthes in Witten ein Sohn, Georg Wilhelm, aeb. den 23. November 1873. . , w , Den 15. Juli. Dem Gastwirth Justus Lenz etn Sohn, Ferdinand Carl Anton Johann, Sabine, geb. den 5. Mat. - - Dem Weißbinder Conrad Hock ein Sohn, Heinrich Martin, geb. den 13. Juni. Bremser Christian Heinrich Simon ein Sohn, Friedrich Albert, geb. . welche am Tage der Aufgabe erscheinen sollen bitten wir bis längstens Borwittags 10 Uhr »ns gelangen zu lassen. Im Interesse der rechtzeitigen Fertigstellung unseres Blattes sind wir zu dieser wiederholten Bekanntgabe genöthigt. o u Die Expedition des „Gießener Anzeigers'. ■ Pfarrer. 4824) Der Vorstand. stattfinden. 4817) Iellgeöotenes. 4802) Verschiedene gebrauchte Oefen werden billig abgegeben. Kreuz Ltr. D. Nr. /. Auswg aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Den 14. Juli. J°h°»n Georg Edmund V°"t, Bl°ibr°un°lb.sib-r In G-ra bei Ilmenau, M v--ft.O«°n°m«n Johann Nicolaus H-.n-ich Voigt i-Ob-rgorl.g l-d. Sohn und Ottilie Ernestine Müller, ve« Schretnermeisters Eobanus Muller dahier led^Tochter. Einladung. Die Mitglieder der Gemeindevertretung der evangelischen Gemeinde Gießen werden, vorbehältlich der an die einzelnen Herren noch besonders ergehenden Einladung, hierdurch ergebenst eingeladen zu einer Sitzung, die am Donnerstag, den 22. Juli d. I., Bormittags 11 Uhr in der Stadtkirche stattfinden soll mit folgender Tagesordnung: 1. Verpflichtung der neu gewählten Herren Kirchenvertreter. 2. Ergänzungswahl für den Kirchenvorstand. Im laufenden Jahre treten aus dem Kirchenvorstande aus die Herren Rentner Ludw. Bücking, Gastwirth Bath. Lenz, Goldarbeiter I. Noll, Weißbinder A. Petrt, Professor Dr. Thaer, Bankoorstand Wortmann. Sechs Kirchenvorsteher sind also neu zu wählen. Die Austretenden sind wieder wählbar. Betreffs der gesetzlichen Ersorderntffe der Wählbarkeit wird auf die 13, 18 und 38 der Ktrchenverfassung hingewiesen. 3. Schreiben Großherzoglichen Oberconsistoriums und Vorlage des Klrchen- vorstandes betreffs Errichtung einer dritten Pfarrstelle. Gießen, den 17. Juli 1880. Der Vorsitzende des evang. Kirchenvorstandes.' Dr. Naumann, Bekanntmachung. 4804) Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Berggesetzes 8om 28. Haimar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntntß gebracht, daß die Bergwerksgesellschast Germania zu Kalk bei Deutz unterm heutigen Tage mit dem Eisenerz.Bergweike „M i n n tn der Gemarkung O d e n h a u, e n, Kreises Gießen, beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Ver. lethung muffen bet Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen d-n B-rgw-rks-igenthumer geltend gemacht werden. Während dieser Frist «st die Einsicht des Situationsnsses bet der Bergmetsteret Gießen Jedem gestattet. Darmstadt, den 24. April 1880. Großherzogliche Obere Bergbehörde. Jaup. Tecklenburg. «Ä1» '>«'■ >8 »itfR tu ' fctntn man S«nz und vvü ^ßffc>080 von ber Großherz. Salme Bad Nauheim aus nrabirter Soole bargestellt, auöge^ei^ net bmch seine Schärfe unb Leichtlösltch- feit ist stets vorräthia unb zu ben billigsten qireifen ui beziehen bei Herrn Kaufmann j. G. D. Haltet auf bem Markt in Gießen. „ (2687 Großhcrzogl. Salinen- unb Verkamt Bad Nauheim. 4704) Ein Stoßkarren wirb billig abgegeben bei , tv Adolf Zinßer, Weinhanblung- itn. )n , Un?eußt: wird in .y“ so ”**6<6*g • ;T ytobtn: Unift» t 'Äuillotint aujujchjR.. “ lvll «in solche M S'üern folgende :lr Mm drutsch«, big fünften deutL tßmmen .\lne geblieben, zu nehmen veen kommen dir 3i«lint fetne • - » Leone wollen den nn Krä ächt volksthüm. :f? Znzt Such djkfn ' - (T großen ersten 1 tes Vaierlandes irrün’. Stbmüdtt gute c-riru bei baft t-t Bolhx ioütn schauen, i t* jo ItbtnCig in' gud) Lder Nrzermelster Loistzendn des Baui Dinctor Dr. Fr. KestLt»ichusfes-, ’ l-orn^tnla des Prest- st:. Fert. Äug. ]Rar^ r jaber des Wohnungs» Lirrfrftti Smlabunftin an bet jnnnn und KriegS eganzen. dem kaijex- :nrt Mn tn Äll'.hellung irrt '.erleiden keine Folge ue Der «nchSkanzler hat '.lL 12 Juli IM Eure ■i'i TM übermitteln zu ;.:t der'elbw um io litber .dr kU int nner langen ... .-i nnn HefundbeitL- der Lkntl-l-LllS' ^rzer-rmöex Dr. Wq-tt . ::rni nnter Dat^agung ntffn. -...-ar. Btrechnung fm . 'eijj werben Hier- . p-Uj. L. 209 Stbäuve e'.:uhi c. 99 Mit be‘ tn ^ädigren Personen , 2. Lrufe und 59 zur J; )!ux mit kurzen n werden soll, ..mJ ur.umging . „n,id) unter 1 ®’ll. * .^unarantt, haben -der . Ibeü trf M; ' Du können ceßhalb .'"Hc-w-ßn " " die dttnsende ■,ä< -> eM .... SW“, ' -;N e,« «*"* itzre unter VM .** " ■,•7«* dn> I°"i" w»w Ta,°“: r Sn». ® " !,>». 6fl«» ■ •iw w'"9* rN, _ Zu verkaufen 1 Bierapparat mit Büffet, 3 Wirthstische, 2 kleine Marmortische, 1 Billard, bei P. Kauss, 4834) Fcldschloßchen. la. Bonner üort(anÖ=6ement, frische Sendung, billigst bei (4328 Angnst Kröll. A»a«mausdtN Stsndesamtsregistern des Standesamts Gießen ? # Vom 10. bis 16. Juli 1880. Aufaehole. 11 fitrMnanb Martin Ludwig @mil Lari Leonhard K-aMng, . 3““„ m S2 »iW« Art Kramer, WUtwe des Sch.ein.rm.tsters Johann ? n^einr?ck August Kr ck. zu Ättßen/ 15. Bla,er Georg «uh »°n Groß-Linden mit 6tUnt WtVu “fl e°n.2°aar' Ottilie Ernestine Müller Tochi r de« Schr-m.^m gelblnQnb Gehler von Lette- »itz °i^M-gd^n^ Mchnbach, T°chi!r des verstorbenen Landmann« Wilhelm Diesenbach von Niederhadamar. @ e 0 r , n e. *- 53% alt 11 Carouss-lb-sitz-r Adam Müller, 50 I. alt, von «Vsdtn» ®n Sine t'odtgeboren Tochter von ouswart«. II. Johann, 14 I alt, Sohn ke«^n «nt°n P.PPl"- -°n Kiein-Lmden. 12. Lina, 3 I. alt, Tochter de» Heize.» Karl Mon». 13. Eine Tochter, 14 Tage ait^vo^swarl^E— Meiste Vorhänge aller Art, Rouleaur-Drell in den gangbachen Dessins, Anfertigung jeder Decorations-Arbeit in geschmackvollster Ausführung bei (4458 TTh. Brfick^ Schloßgasse K. L 4797) Oefen und Herde in großer Auswahl, sowie alle Sorten Kochgeschirre empfiehlt Carl Hensel. 4807) Ein scböner antiker zwcithüriger Kleiberschrank, Bettlabe, Bügelttsch unb sonstiges Hausgeräthe zu verkaufen _______________Neue Baue 82. -4813) Ich bin Willens, meine Korn-, Hafer- unb Weizen-Ernte auf bem Halm event. auch mit dem Lanb zu verkaufen. __Balth. Schmidt Wwe. Bettfcdern und Daunen, Drell, Barchent u. Federleincn, Lieferung vollständiger Betten in strenq reeller Ausführung empfiehlt Die Möbelsabrik u. -Lager von Th. Brück, W59 Schlossgasse Lit. B. Nr. I. Montag den 19. IM, Nachmittags 2 Uhr sollen in ber Wohnung ber Dienstmann Weller Wwe., Sanbgasse, sehr gut erhaltene Möbel, als: Schränke, Tische, Bettstellen, Sopha, Glasschrank, Küchen-Ein- richtung, Porzellan, Glas u. s. ro. meist- bietenb versteigert werben. Gießen, ben 16. Juli 1880 Großherzogl. Ortsgericht Gießen. 4782)________Müller._____________ Dienstag den 20. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, sollen auf meinem Bureau eine Partie Eisenwaaren meistbietenb versteigert werben Gießen, ben 17. Juli 1880. 4831) Geißler, Gerichtsvollzieher. Dienstag den 20. ds. Ms., Nachmittags 3 Uhr, sollen auf meinem Bureau em Sopha, ein runder Tisch, ein zweithüriger Kleiberschrank unb eine Comrnobe meistbietenb versteigert werben. Gießen, ben 17. Juli 1880. 4830) Geißler, Gerichtsvollzieher. Bekanntmachung. 4805) Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird klerdurch zur öffentlichen Kenntntß gebracht, daß der Cöln-Müfener Bergwerks - Actienverem zu Creuzthal unterm heutigen Tage mit dem Braunkohlen-Bergwerk- «Marie 1 tn der Gemarkung Villtngen, KreiseS Gießen, mit einem Felde von 1.203,820 Qua- dratmetern beliehen worden Ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihung muffen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerkseigcnthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Sltuationsriffes bet der Bergmetsteret Gießen Jedem gestattet. Darmstadt, den 23. Juni 1880. Großher?ogliche Obere Bergbehörde. ___________ S-"’-___ Bekanntmachung. 4806) Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Derr Johann Anton Waldschmidt zu Wetzlar unterm heutigen Tage mit dem Eisenerz.Bergwerke „Joseph" in der Gemarkung Birklar, Kreises Gießen, mit einem Felde von 817,175 Quadratmetern beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihung muffen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Situationsriffes bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt, ben 24. Juni 1880. Größtmögliche Obere Bergbehörde. ^lauv. ________________ _________________Tecklenburg. Die Mitglieder der evang. Gemeindevertretung, sowohl die seitherigen alS auch die am 17. Juni d. I. neu gewählten, erlauben wir uns zu einer Versammlung auf nächsten Dienstag, den 20. Juli d. I., Abends S Uhr, in das Cafe Ebel freundlichst einzuladen zum Zweck einer Besprechung über die auf künftigen Donnerstag anberaumte Ergänzungswahl von sechs Kirchenvorstehern. Gießen, den 17. Juli 1880. Im Namen des evang. Kirchenvorstandes: 4825) ________Dr. Nanurann. Herberge zur Heimath. Der aus Sonntag ohne unser Wissen angezeigte Vortrag wird nicht Wegen Geschäftsübergabe werden von jetzt ab bis zum 15. August alle vorrätigen Artikel in Kurz- und Weißwaaren, Wollwaaren re. zu bedeutend herabgesetzten Preisen verkauft. 4822 Georg Vogt. 4836) Der Ausverkauf zu ermäßigten Preisen wird während des Umbaues vorerst in dem Ladenraum Eingang Schulstraße, 2. Thüre, fortgesetzt. <*ebr. Stamm* Blaue Herren Sonnensehirme (En gros & en detail) empfehle zu 1.80, hell zu JtL 1,50. Zanella-Regenschirme von X 1,75 bis zu den feinsten Qualitäten. Bet Abnahme von V- Dtzd. extra Rabatt. Reparaturen und Ueberziehen von Schirmen werden schnellsten« ausge. führt. Weifsen körn, 4835) Kreuz. Wermielhungen. 4811) Logis zu vermiethen in den Neuen-Bäuen B. 90. 4812) Ein schön möblirtes Zimmer bet Frau Oberförster Eigenbrodt, Marktplatz 8, zu vermiethen. 4815) Möblirtes Zimmer und eine Schlafstelle zu vermiethen. Kaplansgasse ($^219._ 4104) Die von Frau Appel bewohnte Mansardenwohnung (6 Piecen nebst allem Zubehör) ist per 15. September ds. Js. anderweit zu vermiethen. __________PH. Böger, Gartfeld 1186. 4819) Ein Zimmer, möblirt oder un- möblirt, zu vermiethen bei _______Rothenberger, Kaplansgasse. 4829) Logis mit allem Zubehör, 6. August beziehbar, zu vermiethen. PH. Sier. Frankfurtecstr. 33,1. 4837) Familienwohnung, 4 Zimmer, Gartenantheil und alle Bequemlichkeiten, zu vermiethen. _________L>. Mögenburg, Weinsaal. 4842) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Löwengasse C. 160. Vermischte Anzeigen. 4838) Hindernisse halber kann ich meine Vorlesung am Sonntag Abend 8 Uhr nicht in der H erb er ge zur Heimath abhalten, sondern im Darmstädter Haus. Dr. Carl Hertzog» 4814) Ein junges Mädchen gesucht. Näheres durch die Exped. d. Bl. 4348) Ein braver Junge, welcher Schreiner lernen will, wird gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Heute Sonntag den 18. Juli hält der Kriegerverein Heuchelheim eine Festlichkeit bei Gastwirth Jacob Kröck. — Gute Speisen und Getränke. (4818) Ein Krieger« 4801) Zur Ausführung von Blitzableiter-Anlagen in bewährtester Construction, empfiehlt sich Carl Stohr, Gießen D- 207. Durch Nachprüfung meiner ausgeführten Blitzableiter durch die Herren Dr. Buchner und A. Hug, Architekt, wird deren Leitungsfähigkeit und Solidität nachgewiesen. 4766) 1000—1400 Jl. sind bei der ev. Kirche Gießen gegen hypothekarische Sicherheit zu 50/0 auszu- lethen. Der Kirchenrechner: ___________Wittich.___________ 4828) 2 Lohnkellner finden Beschäftigung. Leid, Philosophenwald. 6)QQ hat die Tuschzeichnung wOO Schiller gewonnen. (4800 / Technicuni Mittweida. 1 / (Sachsen.) — Höhere Fachschule/ /für Maschinen - Ingenieure und/ Werkmeister. Vorunterricht frei./ / Aufnahmen; Mitte April n. Ootober. / 4820 - Für einen angehenden Studenten, der einige Jahre als Elementarlehrer amtirt hat, wird passende Wohnung gesucht. Auch würde derselbe einige Privatstunden übernehmen. Offerten sub 4820 an die Exped. d. Bl. erbeten. Gütigster Beachtung empfohlen! 4827) Mit dem Heutigen übernehme die Restauration „zum /rchflückskester" und halte mich einem verehrten Publikum bestens empfohlen. Hochachtungsvoll •Joie- Moss« llenlsdies ® Turnfest Frankfurt a. M» Allen seinen das Turnfest besuchenden Landsleuten hält sich der Unterzeichnete während der Festtage bestens empfohlen. Ausgezeichnetes Lagerbier aus der Jung'schen Brauerei. Reingehaltene Weine, eigenes Wachsthum. Vorzügliche Küche. — Billige Preise. -WS 4826)__________________________ 4798) Einen tüchtigen selbstständigen Bäckergesellen zum baldigen Eintritt sucht August Jüngst in Wetzlar. C. Hillgärtner, Fahrgaffe 20._______ 4842) Ein Mädchen, welches kochen kann, wird gegen guten Lohn gesucht im Darmstädter Haus. Eintritt sogleich. Pöschel’s Bierhalte. Montag den 19. Juli: ABEMI-CONCERT 4839) Von der hiesigen Regimentsmustk. Anfang 8 lll|t.Entree 25 pfg. :s z c o o c < s Lr- Tabellen nnd Formulare aller Art, ^Frachtbriefe \ Begleit-Scheine / \ Declaralionen / \ COUVERTS / / Lony s Bierkeller. Heute Samstag Abend 8 Uhr: (Entree 20 Pfg.)I W Soiree des Sängers Beck aus Würchurg mit famosem heiterem Programm. Morgen Sonntag den 18. ds. Abends 8 Uhr: • Soiree des Sängers Beck, sowie erstes JZUllIII U Wullvlt. Auftreten des Fräulein Eugenie aus München. Repertoir: Tragische Lieder, komische Lieder, Duetts, tragischen und komischen Inhalts u. s. w. Freundlichst laden ein (4833 Entree 25 Pfg.____________________Die Obigen. K* Gross-Bteseefc. Unterzeichneter erlaubt sich einem verehrltchen Publikum seine Mrthschaft „zur Carlslust“ in empfehlende Erinnerung zu bringen. — Solide Preise. — Ein vorzügliches Glas Actienbier. — Vergrößerte Wtrthschasts-Räumltchkeiten im Garten. — Angenehmer Spaziergang durch das Buseckerthal. 4808)___________________Carl Schwalb. Gesellschaft „Victoria“. Sonntag den 18. Inti 1880: Tattsttaler haltaag auf dem Westphälischen Hof. Anfang 4 Uhr. Das Comite. 4821)_______________ Karten sind an der Kaffe zu baben. _____________ 4823) Promenadehaus. Auf bevorstehenden Kirschenmarkt gut besetzte Tanz- Masih. F. St. F. Montag: Hebung. Besprechung w. Dillenburg heute Abend 8 Uhr bei Grün. (4843 4797) Einen Lehrling fuchk Carl Hensel. O 18/7 Ach. nicht l*/4, sondern 12 II. präc. (4771 Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch in Gießen. Hierzu ein zweites Blatt und eine Beilage. JndM * § soll, Ich» u laffen. B ** I |o wett Md wiM treten tM - Sitte 1 d-s gotmuli Wir erwart' wie fie seither immer und vom 11. Dctobe Schließlich I to unb dch t»it die Am 30. Am Der sog. „po siege der Sociald besonders der Fort linken Mel der No massen verhelfen. Ze sch nut tlne verwinde bie außer der Refigna iegungen zeitigen büifi raten einen Parti dieser großen Partei1 »i« » 5 -S'S «««.» fcA fite ,in: 1 « SonftanHSau”en 'S »!g „ "°M |< «’M? 4,'n H t“nb 0eto'tu'tn h^'lche "H 'M Aus vielen Anze tionen begonnen ha MH Wahlen nid die rührtgße Thäiigke Trtreidezölle, der enl ßlvßes Sündenregister man (intet als Mcholitik, die 8 auf dem oie TOttanberung, di 5”** A tont: i bil -«hi e 01 öOrberm se5 Vs t* W d,e