nndLeid, '■:n d)t -!a' b- $L Köbch^ fcfcK I pthhf Vr ^er tfrttie. ,flMnCTSf V ®*"ib?r «§s* Weither ' «ürnüti ff ®c” ©arten ara ßWflen werten le I*1 geben ver» ; *'c herangezogen 2 Wrt. k Z «ge Zeit ohne | Väter ausgeltehen I Frankfurt a. NL । ofZ I L J274t| iß-M | 1 X 154 Miü. , 30 „ , 14'/? „ . 7Vi ii len zu. i die tzrwöhvlichk i ienzahluug bis j. 8. mt z. B. im 6W Giessen. in bic W. o • Anzeige die ioi Scharlach- t. $* ' ilbolU W-ber. April, M* Nr. 90. Zweites Blatt. Sonntag den 18. April 1880. Kießener MDPr Agskige- i«b Amtsblatt fit ben Kreis Gieße«. Redaetiorrsbrrrean r Expe-ittonsbureau r | Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheit. Gießen, am 14. April 1880. Betreffend: Vermessungen der Königlich Preußischen Landesaufnahme in der Provinz Oberhessen. Das Großhcrzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. In Folge Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 9. I. M. thetlen wir Ihnen den hierunter abgedruckten Ministerial-Erlaß zur Nachachtung mit. Dr. Boekmann. Die von der trigonometrischen und topographischen Abtheilung der Königlich Preußischen Landesaufnahme projectirten Vermessungen nerven in diesem Jahre sich unter Anderem auch auf Gebtetstheile der Provinz Oberhessen erstrecken und im Setzen von Nivellementssteinen (Granitsteine mit eingelassenen Bolzen) auf der die genannte Provinz durchziehenden Staatsstraße Hanau-Wetzlar bestehen. Die bet den rrigonometrischen Feldarbeiten fungirenden Dirigenten, Officiere, Trigonometer und Hülfstrigonometer werden unter dem Befehle des Chefs der trigonometrischen Abtheilung der Landes-Aufnahme, des Oberstlieutenants ü la suite des Generalstabes der Armee, Herrn Schreiber, die bet den topographischen Feldarbeiten fungirenden Dirigenten, Officiere, Topographen und Hülfstopographen unter dem Befehle des Chefs der topographischen Abtheilung der Landesaufnahme, des Oberstlieutenants ä la suite des Generalstabes der Armee, Herrn Baumann, stehen. Da zur Ausführung dieses gemeinnützigen und wissenschaftlichen Unternehmens aber die Mitwirkung der Grundeigenthümer uns Eingesessenen, Lforoie der Verwaltungsbehöiden, namentlich auch der Forstbeamten, in den betreffenden Gebietstheilen der Provinz Oberhessen erforderlich ist, so werden die genannten Behörden und Personen hierdurch aufgefordert, zur Förderung der erwähnten Arbeiten auch ihrerseits kräftig und eifrig mitzuwirken. . Die den Herren Oberstlteutenantö Schreiber und Baumann, sowie dem ihnen unterstellten Personal zu gewährenden Hülfsleistungen bestehen vorzüglich in Folgendem: 1) Bei Besteigung der Kirchthürme und anderer erhabener Orte, wenn es verlangt wird, einen oder zwei der umliegenden Gegend kundige Leute mttzugkben, welche die entfernten Ortschaften zuverlässig zu benennen wissen. 2) Die zur Besteigung der Thürme und zur Eröffnung von Aussichten etwa nöthigen Anstalten zu gestatten. Die Forstbeamten werden angewiesen, bet den zur Gewinnung von Durchsichten unumgänglich nörhig werdenden Durchhauen förderliche Unterstützung zu leisten. 3) Bei Besichtigung der Gegenden sind auf Verlangen Führer, zum Transport und zur Bewachung von Instrumenten, sowie zu anderweitig noth- wendigen Arbeiten und zu Botengängen geeignete Leute gegen ortsübliche Zahlung zu gestellen. 4) Bei Quartierwechseln oder sonstigen dienstlichen Veranlassungen haben vie Großherzoglichen Bürgermeistertien den Herrm Oberstlieutenants Schreiber und Baumann, sowie dem ihnen untergebenen Personal, auf Verlangen Miethssuhrwerke gegen eine billige die ortsüblichen Preise nicht überschreitende Vergütung, die sofort baar bezahlt werden wird, zu beschaffen und überhaupt für ihr schnelles und^stchereß Fortkommen zu sorgen. 5) Die zur Errichtung eines Signals erforderlichen Arbeiter werden, da die Aufrichtung nur einige Stunden Zeit erfordert, auf Verlangen m.r 25 für den Mann bezahlt; bei Signalbauten dagegen, welche mehrere Tage Zeit erfordern, erhalten die Arbeiter ortsüblichen Taglohn. Den Gemeindevorständen wird empfohlen, den Herren Oberstlieutenants Schreiber und Baumann oder deren Beauftragten zur Beschaffung der nöthigen Arbeiter möglichst behülflich zu sein. 6) Gegen Vorzeigung dieser offenen Ordre sind die genannten Dirigenten, Officiere, Trigonometer und Topographen, Hülfstrigonometer und Hülfstopographen überall, wo sie es verlangen werden, für sich und ihre Diener resp. Burschen, die Dirigenten auch noch für ihre Pferde, mit geeignetem Quartier und entsprechender Verpflegung zu versehen. Für diese Leistungen hat von den Betreffenden unmittelbar eine angemessene Bezahlung zu erfolgen. Qe Fouroge für die Pferde der Dirigenten ist gegen die vorschriftsmäßige Quittung herzugeben. Ueberhanpt wird erwartet, daß den Herren Oberstlieutenants Schreiber und Baumann und dem gesammten ihnen unterstellten Personale alle anderen Hülfsleistungen, deren sie zur Beförderung und Erleichterung ihres Auftrages bedürfen werden, gewährt werden unv es wird insbesondere zu den Grundbesitzern, Geistlichen und allen Emwohnern überhaupt das Vertrauen gehegt, daß sie mit Bereitwilligkeit deren Wünschen entsprechen und dadurch z.nc Erleichterung des nützlichen Zwecks dieser Unternehmung beitragen werden. Darmstadt, den 2. März 1880. Großherzogltch Hessisches Ministerium des Innern und der Justiz. Großherzoglich Hessisches Ministerium der Fmanzen. (L. S.) gez. von Starck. (L- S-) gez. Schleiermacher. contras. Rantenbusch. Offene Ordre für die Herren Chefs der trigonometrischen und topographischen Abtheilung der Königlich Preußischen Landes-Aufnahme, Oberstlieutenants a la suite des Generalstabes der Armee Schreiber und Baumann sowie die denselben untergebenen Dirigenten, Officiere, Trigonometer und Topographen, Hülfstrigonometer und Hülfstopographen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, die Grundbesitzer, Geisti'chen rc. und die bei der Landes- Rerwallung angestellten Beamten in der Ptooinz Obekheffen. Daß der von mir mit der Ausführung Feldarbeiten beauftragt und ihm zu dem Zwecke obige offene Ordre übergeben ist, bescheinigt . den ten 1880. Der Chef der Abtheilung der Landes-Aufnahme. 3>- 71 oorr Die 16 16 20 16 Oberstlieutenant.__ “ B e k a n ii t in a ch u u Die Garten- und Feldbesitzer werden hiermit aufgefordert, binnen 3 Wochen Bäume, Sträuche und Hecken von den Raupennestern zu reinigen, bet Vermeidung der im Art. 80 des Feldstrasgesetzcs angedrohten Strafe. , Gießen, den 13. April 1880. Großherzogltche Polizeiverwaltung Gießen. Fresenius. . Polemik über die Frage, ob jene Vereinbarungen der Zustimmung des Reichs- tages bedürfen oder nicht. Die Officiösen hatten sehr überflüssiger Weise die Frage verneint. , r , Dem Ministerium Taaffe in Oesterreich geht der Beschluß des Abgeordnetenhauses, der mit zwei Stimmen Majorität die geheimen Fonds für Preß- oder Repltlienzwecke im Betrage von 50,000 Gulden verweigert hat, sehr nahe. Man weiß noch nicht recht, ob die parlamentarische Niederlage eine Cabtnetrkrisis bedingen wird, wenigstens Hai das Ministerium noch feinen Beschluß gefaßt. Graf Taaffe soll aber enischlossen sein, die Consequenzen des Votums zu ziehen, obwohl das Parlament nicht abgeneigt sein soll, die Politische lieber ft cbt. Das Pater peccavi, welches der Bundesrath bezüglich der Besteuerung der Postanweisungen gesagt, hat dem Reichskanzler nicht genügt; es ist vielmehr bereits durch den Fürsten Bismarck der hohen Rcichsbehörde ein Antrag Preußens unterbreitet worden: Der Bnndesrath wolle eine Revision und Vervollständigung der Geschästsordrung vom 27. Februar 1871 beschließen. Mit der Vorlage des deutsch-österreichischen Handelsvertrages im Reichstage zur verfaffungsmäßigen Befchlußnahme erledigt sich die 50 000 Gulden durch Einstellung des gleichen Belrages in einen andern Bnd- geiposten zu ersetzen. Der Kaiser nimmt, wie man versichert, eine Demission Taaffe's nicht an, und da die j-tzigen Parteiverhältmsse gesunde Zustände ,,icht ermöglichen, hält man die Auflösung des Parlaments nach Erledigung des Budgets für wahrscheinlich. Frankreich spitzt sich der Culturkampf immer mehr zu. Der Papst soll durch den Nuntius dem Cabinetspräsidentcn Freycinct einen Protest gegen die Decrete vom 29. März überreicht haben, und der Erzbischof von Paris hat die Regierung aufgesordert, diese Decrete zurückzunehmen. Die französischen Minister nehmen den Kampf gegen die Jesuiten nicht auf die leichte Schulter, sondern machen auch in der Bevölkerung für ihren Rechtsstandpunkt Propaganda; ob diese Beredtsamkeit gegenüber Leuten, welcke mUst jesuitisch erzogen sind und ihr Leben durch unter dem Einflüsse der Gesellschaft Jesu stehen, Erfolg haben wird, kann nur die Zukunft lehren. Während auch in Deutschland die Frage des Friedens mit dem Vatikan in ein neues Stadium getreten ist, da der Papst ein Ultimatum stellt, bekundet die römische Curie auch in Belgien neue Energie. Bielleicht bricht trotz des „versöhnlichen Sinnes", den man Leo XIII. zuschreibt, der Culturkampf wieder auf der ganzen Linie aus- Italien arbeitet gegenwärtig rüstig daran, an seiner Ost- und West, grenze Vertheidigungswerke zu errichten. In seiner militärischen Organisation ist das Königreich gegen andere Staaten allerdings weit zurück, und getreu seiner Großmachtspolitik muß es Alles ausbieten, um die Armee zu verbessern und zu reorganistren. Zur Completirung der Cadres fehlen 3000 Offlciere, und die Landwehr steht bisher nur auf dem Papiere. Die Osficiöjen ver- sichern natürlich, daß alle militärischen Maßregeln keinen kriegerischen Zweck haben, man wolle nur auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Die Folgen des Regierungswechsels m England treten am meisten in den Balkanländern zu Tage. In Petersburg will man keine Zeit verlieren, um die Gewährung einer localen Selbstregierung für diejenigen christlichen Provinzen zu beantragen, welche unter der türkischen Herrschaft verblieben sind- Das hieße nichts anderes, als die orientalische Frage von Neuem aufwerfen. Das russische Programm im Orient verlangt, wie der „Standard' erfahren haben will, neben der neuen Bedrohung der Türkei auch ein Zu- rückdrängen Oesterreich-Ungarns von der Balkanhalbinsel. Das wäre eine rasche Consequenz der englischen Wahlen! Vorher dürfte allerdings das übrige Europa, insbesondere Deutschland und Oesterreich, ein Wört- lein mitsprechen, bevor es zugiebt, daß der kaum zwei Jahre alte feierliche Vertrag von Berlin in seinen wichtiglien Punkten vernichtet wird. Lokale». Gießen, 17. April. (Sitzung der Stadtverordneten am 15. April.) Anwesenv: Herr Bürgermeister Bramm, Herr Beigeorvneter Heß; von Seiten der Stadtverordneten die Herren Gail, Grüneberg, Haustein, Hoch, Hornberger, Kauf. Lüdeking, Ao.Noll, Aug. Noll, Petri, Pfannmüllcr, Schopbach und Wortmann. — Herr Bürgermeister Bramm theilt der Versammlung die Ernennung des Herrn Schulinspectors Vigelms zum Dtrector ver höheren Mävchenschule, sowie der Herren Lehrer Dr. Aug Buchhold und Dr. Eduard Molly zu Lehrern an derselben Schule mit - Nach einem Bericht der Commission über die Trinkwasierlcitung ist die Wölbungsarbcit im Hauptstollen fertig, so daß die Rohrleitung gelegt werden kann Das Quantum des Wassers beträgt im Durchschnittz 8- Cubikfuß per Minute. Auf. Vorschlag der betreffenden Commission wird der Boden nicht, wie vorher bestimmt, cementtrt, sondern sollen zur Faffung des Wassers 5zöllige Thonröbren gelegt werden. Von ver Erschließung anverer Quellen soll vorläufig abgesehen werden. Für die Wicdcrauf- richtung ver durch Feuer zerstörten Arbeitshütte an der Wasserleitung werden die nötbigen Kosten im Betrage von 20 JL bewilligt. — Die Erhebung der Klage gegen die Ortßarmen- verbände Probbach und Freiberg, welch' ersterer auf die an ihn ergangene Aufforderung zur Zahlung von Derpfligungökosten gar nicht antwortete, letzterer wohl die Kosten entrichtete, aber die Portoauslagen zurückzuerstatten sich weigert, wird genehmigt. — Das Fahren der 2 städtischen Gießfäsfir wird dem Fuhrmann Christian Spies hier zum Preise von Jt 17.50 per Tag übertragen. — Auf ein Rescript Gioßh. Kreisamts an sämmtliche Bürgermeistereien des Kreises, hier an die Bürgermeisterei Gießen, dieselbe möge unter den Ortstafeln auch die sog. Anncxtafeln, welche das Landwehrverhältniß der Stadt Gießen bezeichnen sollen, anbringcn, beschließt die Versammlung, die Anbringung von Annextafeln abzulehnen und spricht sich überhaupt gegen die Aufstellung von Ortstafeln aus. — Heinrich Becker, welchem auf sein früheres Gesuch um Erlaubniß zum Bau eines Hauses neben Dem Justizgebäude gestattet worden, das aufzuführende Gebäude 3 » Fuß von der Straßenflucht entfernt zu bauen, will nach einem weiteren Gesuch nur 20 Fuß zurückbauen, da ihm sonst zu viel an dem für Garten und Hof- raum vorgesehenen Platze hinter dem projectirten Gebäude verloren ginge. Es wird jedoch in Rücksicht auf die bereits stehenden Gebäude in dieser Linie auf Antrag der Baudeputation ber schloffen, auf dieses Gesuch nicht einzugehen. — Von den zablreich eingdaufenen Gesuchen um Baucrlaubniß re. werden genehmigt die der Herren Georg Stühler (Erbauung eines Wohnhauses in der Wolffstiaßci; Philipp Wilhelm (Erbauung eines Wohnhauses und Herstellung einer Uebcrbrückung am Wiesecker Weg); Fabrikant Wilhelm Wallenfels (Erbauung eines Pfcrdcstallö und Errichtung eines Hofthors in der Braugaffe); Metzger Wilhelm Vogt (Erbauung eines Nebengebäudes in der Löwengaffe); ZirnmerrnannHeinrich Ruckstuhl II. (des» gleichen an der Stcinstraße); Karl Plank II. l Errichtung eines Anbaues in der Wolkenqaffe); Philipp Strack (Anlegung einer Einfriedigung an der Bahnhofstraße); Friedrich Emil Loos (Anlegung eines Abweissteir.s); R. Oppenheimer Sohn (Anlegung einer Treppe nach dem Schoorgraben); Friseurs Georg Petri (Anlegung einer Gosse); Maurermeisters Christian Hanbach (Verlegung eines Kalkofens); Karl Euler lVornahme von Bauveränderungen an seinem Hause in der Neustadt!; Maurermeister Jünger (Erbauung eines Nebenhauses); Weißbinder Wilhelm Seipp (Erbauung eines Schuppens am Wohnhause auf der Grünbergcr Straße); August Montanus (Anlegung einer Einfriedigung); Balthasar Lenz (Anlegung von Abortsgruben an der Bahnhofstraße), werden genehmigt, desgleichen das Gesuch des Vereins für innere Mission um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderungen an dem für die Herberge zur Heimath bestimmten Hause auf der Rcicheniand Bahnhofstraße. — Den Balth. Schmidt Erben und I. Hormann wild auf deßfallsigcs Gesuch auf Antrag der Baudeputation gestattet, ihre Häuser auf der Mäusburg mit Holz zu erbauen. — Das frühere Pfandhaus ist soweit wieder restaurirt worden, daß es anderweit verwendet werden kann; die Versammlung beschließt, dasselbe zur Verpachtung auszuschreiben. - Das Gesuch des Gemüsehändlers Johannes Buch um Ueberlassung eines Platzes zur Aufstellung einer Verkaufsbude wird befürwortet und demselben ein Platz an der Ecke der Bahnhofstraße und Universitätsstraße gegen einen jährlichen Zins von 3 JL widerruflich überwiesen. — Dem Bierbrauer Eduard Pöschel wir die Errichtung eines Hühnerstalls, der theilweise auf städtischem Eigenthum gebaut werden soll, gegen Entrichtung einer jährlichen Abgabe von 40 H auf Widerruf gestattet. — Das Gesuch des Weißbinders Heinrich Repp um Ueberlassung eines Lagerplatzes für Kies findet Genehmigung unter dem Bemerken, daß der Platz vom Stadtbaumeister anzugeben sei. — Ein weiteres Gesuch des Turnlehrers Chr. RÜbsamen um Ueberlassung städtischen Geländes am Hamm behufs Errichtung eines Wohnhauses in Der Nähe seiner Badeanstalt sand theilweise Erledigung in dem B-.schlusie, den Gcsuchstellcr zu veranlassen, die Sage und Größe des benötigten Geländes vorerst anzugeben. — Auf eingegangene Anfrage, ob tas zwischen der neuen Aula und der Realschule befindliche Gelände für Bauplätze vorgesehen und deshalb verkäuflich sei, wird beschlosien, das betreffende Gelände nach Bauplätzen einzutheilen und zur Versteigerung auszuschrc.bcn — Nach Genehmigung zur Herstellung von Bänken in den Anlagen, sowie zur Errichtung mehrerer Grabdenkmäler auf dem hiesigen Friedhöfe schloß die öffentliche Sitzung. Gießen, 15. April. (Herberge zur Heimath.^ Es gingen weiter ein: a. Einmali ge Beiträge : Von Herrn Pfarrverwalter Schöner 5 JL, W. Godef- sroy sen in Hamburg 300 JL, Prof. Dr. Schürer 30 Jt, Frhr. von Löw in Wiesbaden 20 «X, Frhr. von Rabenau zu Friedelhausen 20 JL Frau N. 25 JL b. Jahres beiträge: Von Herrn Friedrich Tcxtor 10 JL, Rechner Weitz in Dorf- Gill 2 «/Ha- Zusammen mit den früher quittirten Beiträgen 4759,40 Weitere Beiträge nimmt Kreisamtsgebülsc Döring dahier in Empfang. Zugleich wird zur Kcnntniß derjenigen Bewohner hiesiger Stadt, welche Beiträge zu zeichne» die Güte hatten, gebracht, daß in den nächsten Tagen ein Sammler (der frühere Schutzmann Stoff er) mit dem Erheben der Gelder beginnen und außerdem eine Hauscollectc vornehmen wird. Wir bitten daher die hiesigen Einwohner, uns durch reichliche Gaben die Mittel zur Erreichung des gesteckten Zieles zu gewähren. Das Comite. llolmrsteigeruüg bei der Stadt Allendorf an der §nmda. In Len Distrikten Homberg, sowie vorderste und hinterste Mark werden versteigert: Donnerstag den 22. April, von Vormittags 9 Uhr an, 73 Etchen-Stämme mit 22,29 cbm Inhalt, 289 Nadel-Stämme mit 79,82 cbm Inhalt, 3 Buchen-Stämme mit 2,02 cbm Inhalt, 28 Etchen-Derbstangen mit 2,27 cbm Inhalt, 137 Nadel-Derbstgn. mit 18,43 cbm Inhalt, 1625 Nadel'Reisstangen mit 4,20 cbm Jnbalt. Freitag den 23. April, von Vormittags 9 Uhr an, 134 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 6 „ Eichen- „ 23 „ Nadel- 54 „ Buchen-Knüpp lholz, 25 „ Eichen- „ 180 „ Nadel- 6850 Wellen Buchen-ReishoU, 500 „ Eichen- „ 20100 „ Nadel- 35 Rmtr. Buchen-Stockholz, 30 „ Eichen- u. Nadil-Stock- holz. Die Zusammenkunft ist jedesmal bei der hiesigen Kleinmühle oder auch im District Homberg. Allendorf a./Loa., 15. April 1880. Gr, Bürgermeisterei Allendorf a./Lda. 2678) Bieber. Allgemeiner Anzeiger. Holzverfteigerung. Donnerstag den 22. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen im District Dehnberg, Gemarkung Seelbach, an der Straße zwischen der Hankelsburg und Eisernhand ca. 150 Rmtr. Buchen - Scheitholz I. Qual., darunter eine Partie Nutzholz von 1,5 Mtr. Länge, ca. 50 Rmtr. Buchen-Prügel, ca. 50 „ „ Stockholz, öffentlich meistbietend verkauft werden. Lohra, den 14. April 1880. Der Bürgermeister. 2666) gi. Hunrath. Jeilgeöotenes. 2693) Ein trächtiges Pferd ist preiswürdig zu verkaufen im Darmstädter Haus. roh, emaillirt und verzinnt, empfiehlt (2662 Wilh. Seibert.) Marktftraße. 2681) Ein gut erhaltener Confirman- dcnanzug ist zu verkaufen. Wo? sagt die Expedition._______________________________ 1 Mtoim roh und vergoldet, in großer Aus- wähl empfiehlt (2319 Carl Hensel. 2584) 500 Kilo frostfreie rothe Kartoffel sind zu verkaufen bei Dr. Weber. 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Herbert. • 2300) Freundlich möblirtes Parterre- Zimmer.__________Marburgerstraße 162. , 2223) Die Parterre-Wohnung in meinem Hause, Seltersberg, ist zu vermiethen und am 1. Juli d. I. beziehbar. __________S. Katzenstem, Holzhdlg. 2195) Der von Frau Landrichter Otto bewohnte dritte Stock meines Hauses ist durch deren Wegzug per 1. Juli ander- weit zu vermiethen. Fabrikant Iughardr, ____________________Kanzlewerg.________ 2075) Im unteren Stock meines Hauses ist eine Wohnung von 4 Zimmern mit allem Zubehör zu vermiethen. Ä Rechtsanwalt Brie!. ** 1930) Der mittlere Stock unseres Hauses bestehend aus 6 Zimmern rc. ist aus den 1. Juli zu vermiethen. Kauffmann & Co., Alicenstraße. 1510) Die Mansardenwohnung, welche Herr Verwalter Schneider, Alicenstraße Nr. 98, bewohnte, mit Wasserleitung rc. ist per 1. Juni anderweit zu vermiethen. _____________ H. Adami. 2669) Ein kleines möbl. Zimmer zu vermiethen. Fr. .Decker. M vermiethen. 2334) In meinem Hause auf der Nord' anlage die erste Etage, bestehend aus fünf Zimmern, Küche, zwei Bodenkammern, Gartenantheil und allen Bequemlichkeiten und per 1. Mai beziehbar. _______________ W. Seuling. "" 2304) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei Chr. Reiber am Kreuz. 2055) Ein großes gut möblirtes Zim- mer, mit oder ohne Cabinet, zu vermieth en _________________Gartenstraße B. 165,6. 2622) Zwei ineinandergehende Stüb- chen zu vermiethen. Messerschmied Schwan. 2641) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Flügelsgasse 94. 2602) Em möblirtes Zimmer zu vermiethen bei Fleischbeschauer Lony Ww., _______________ Neuenweg.________ 2606) Ein möblirtes Zimmer, parterre, zu vermiethen. Lindengasse 229. 2597) Der obere Stock nebst Zubehör ist in meinem Hause zu vermiethen. Mvokal Wieffell. 1234) Eine Wohnung im Vorderhause zu vermiethen und alsbald zu beziehen. ____________________August Kröll. 2659) Der zweite Stock meines Hauses bestehend aus 5 Zimmern, Küche, abgeschlossenem Corridor nebst allem Zubehör ist bis zum 1. Juli beziehbar. W. Rusag, Frankfurterftraße. 2535) Laden mit Wohnung auf ersten Juli zu vermiethen. _ Fritz Fürst Ww. Aaden ;u vermiethen. 2527)C. 92, 3. Vermischte Anzeigen. 2658) Gesucht bei hohem Lohn eine Köchin, die ganz selbstständig zu kochen versteht. Zu erfragen in der Erpedition dieses Blattes. Tüchtige Weinbauer auf sofort gesucht von (2601 Aug, Nauheimer Ww. Märlerpersonal NLL" 2680) Fr. Chr. Rübsamen. Mk. 7000 41/2 0/0 Gießener Stadt-Oblig. werden zu kaufen gesucht. Zu erfragen bei der @xp. d. Bltts.(2604 11 ffwird in Umtausch zum höchsten Preis von dem Unterzeichneten angenommen. 2557)K Jung, Neustadt. 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Wm und chikanöse Hc dem Gebiete des gegen das Gesetz oben künstlich gr sei eine Art Cab möglich, wenn m Cultur herstelle, sührung vieler wodurcd das Ve Hänel gib gründung entbel Haupt nöthige il klagt die finterd Die Polizei beh> regel« zur Hehn die einzelnen Al graphcn des Si horst'schen Antr lösungen die Be SociaWengesetz zu verhängen, ai harst begründet Mlvndr-M rufen, ols tT Socialdernokral Ordnung gauf in London nan setz sei ein Ver l-chen Instanz, kuiston geschlosi borst befürwort ioci'aldemokratis und beschwert st ^gesetzlich verst «emacht habe. F des Münchener s «en allerdina Versammlung Va S? ?nb Rf ? ! «holt die Kl boltc wird hieiQ. ft"« i,tr' d-n $M§, w $ctlin. ’P um in bei ^ö/gangrn. 'Jj c,. . Aktien ü n 5 pro \ ptn hn Acti unU0""11 S d» Buch t b°r«uf 18 ,i Ul1. L„»u--L k?6klkgt tnetb N btn । ,*ln Mlteu et