IT r Mitling toitberum E' UNS in °rchrhen zu unlnstützt, rgt worden, 'iu 400 ere übrigen Tollien darauf, daß mal in den Mhck zu ^erloosung en spenden b't Damln -Wg setzen »tNalhn. itgliedrr ta catuscheck. cector Heß. just Noll, richtsdirector vart. Frl. Vindecker. ’arlci. ns Berlin hat (6720 s ♦ ch m't dem r freundliche ie höflichst ei"' 1880: Bahn. bet «b. tu n* ieii^ jiaHli- ^54 9»- 7S 7-, * 44^, 7V^ dtr. 243. Erstes Blatt. Sonntag den 17. October 1S8O Hichener Wueiger ZMise- ui AmtsbM fit toi Kreis Giefti. Kspe-Lttsttsbrrresir r / ^chulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme bei SRontagA. »terteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. «SSSSSSSSSSSSSSSM^____—— ** bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Tßeit. Gefundene Gegenstände: tr,.. - . * Ps-rde-eppich, 1 R-g-nschkm, 1 Trazkitzel, 1 Brieftasche, 1 Syischeit, 1 Brosche, 1 Stück Hosenreug. Die Gegenstände sind aus der Polizeiwache (Weidengaffe 93) aufbewahrt. * ’ 8 ®ie^en, den 16. October 1880. Großherzogliche Poltzetverwaltung Gießen. -------------- Fresenius. Deutschland. . , 13. Octbr. Die „Voff. Ztg." schreibt: „Nach uns zugehen- den Mtttheilunaen sind folgende Bundesregierungen gestimmt für eine allge. meine Revision des Strafgesetzbuchs: die Regierungen von Preußen, Bayern, Württemberg, Sachsen, Baden, Braunschweig und Schwarzburg. Rudolstadt. Bay^u hat bereits vor mehreren Jahren im Bundesrathe, als hier die Straf, grsetznovelle zur Berathung stand, erklären lasten, daß eine allgemeine Revision des Strafgesetzbuchs unvermeidlich fei und daß vielleicht noch vor der Antrag, stellung beim Bundrsrath das Gutachten einer besonderen Fachmänner-Com- Mission etnzuholen sein würde. Die württembergische Regierung enthielt sich damals nur deshalb, verschiedene die Abänderung des Strafgesetzbuchs betr. Anträge zu stillen, weil letztere der Art waren, daß sie ohne eingehende Unter- suchung ihres Verhältnistes zum System des Strafgesetzbuchs eine Berücksichtigung nicht hätten erwarten können, die erwähnte Regierung aber der Ansicht war, daß jene eingehende Untersuchung nur bei den Vorarbeiten zu der noth. wendigen allgemeinen Revision des Stragesetzbuchs stattfinden könne. Die Regierungen von Württemberg, Braunschweig und Schwarzburg-Rudolstadt halten insbesondere eine Aenderung des Strafsystems deshalb für dringend nothwendtg, indem sie der Austastung huldigen, daß, nachdeyr daS Militär- strafgesetzbuch bet den meisten Vergehen dem Richter die Wahl zwischen Ge- fängniß und Festungshaft gelosten und dadurch die Möglichkeit geschaffen hat, die Strafübel der Individualität anzupasten, der von dem bürgerlichen Straf, gesetzbnch in dieser Beziehung e ngenommene Standpunkt nicht mehr s'estgehalten werden könne." England. London, 13. Octbr. Ein nicht geringer Theil von England gleicht gegenwärtig einem Sumpfe, in welchem breite Wastertümpel sichtbar sind, wo sonst das Vieh auf trockenem Boden weidete. Wind und Wetter, Sturm und Regen haben ihr wildes Wesen getrieben, und leider scheint ihr zerstörendes Regiment sein Ende noch nicht erreicht zu haben, denn von Amerika werden neue Stürme angekündigt. London hat ein Lied von der Näffe zu singen, denn das Wasser hat arge Verheerungen angerichtet und die Straßen streckenweise so stark mit Master überzogen, daß die Pferde knteetief durch dasselbe haben waten müsten. Schlimmer noch sieht es auf dem Lande aus, und zwar nicht allein in tiefliegenden Strichen wie das obere Themsebecken und die Grafschaften Leicestershire, Cambridgeshire, Lincolnshire u. s. w. In Brantford oberhalb London, stieg die Fluth vor einigen Tagen so schnell, daß ein Einwohner die Thatsache zuerst gewahr wurde, als das Master sein aus dem Bett heraushängendes Hemd umspülte. In Huntingdonshire und Cambridge, shire hat der Eisenbahnverkehr stellenweise eingestellt werden müsten. Aber auch in Kent z. B. steht viel Land unter Master. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Correspondenz-Bureau. Köln, 15. October, Vorm. Die Stadt ist außerordentlich prachtvoll ! bis zum letzten Hause mit Festons, Laub- und Tannengewtnden, Wappenschildern, Emblemen und Flaggen in den Reichs- und Landesfarben geschmückt j Viele Straßen sind mit Mastbäumen besetzt, die durch Guirlanden verbunden sind. Alle Schiffe auf dem Rheinstrom tragen festlichen Schmuck. Durch die j ganze Stadt wogt eine festlich bewegte Menge Kopf an Kopf. Jeder Zug ! bringt neue Menschenmaflen. Soeben rückt eine Ehrenwache mit klingendem | Spiel und der Fahne zum Empfange des Kaffers an den Bahnhof. Das Wetter ist trübe, aber bis jetzt regenlos. — Der Kaiser und die Kaiserin mit Gefolge sind 9J/4 Uhr hier eingetroffen, am Bahnhofe von den Spitzen der Behörden empfangen. Die Krtegervereive bildeten Spaliere. Unter dem Jubel der zahllos zusammengeströmten Bevölkerung begaben sich die Majestäten nach dem Regterungs- gebäude und ließen hier den überaus glänzenden Festzug defiltren. Um lOi/i Uhr fuhren die Majestäten nach der Trinttatisktrche. Das Wetter hat sich aufgeklärt. Köln, 15. October, Mittags. Die Ansprache des Kaisers bei dem beutiaen Dombausest lautet wie folgt: y 10 n Wer gedenkt in dieser Stunde nicht des Tages, an welchem weiland Könia Friedrick Wilhelm IV. der Welt geschenkt wurde! Wer gedenket nicht jenes 4 September 1842, an welchem Mein in Gott ruhender königlicher Bruder an dieser Stelle öffentlich und feierlich es verkündete, daß Er beschlossen habe, den seit Jahrhunderten seiner Vollendung harrenden Kölner Dom dieser Vollendung entgegenzuführen! Dem geschichtlich gewordenen Krahnen fügte der königliche Bauherr zum Gedächtniß Seines großartigen Unternehmens den ersten Baustein hinzu, der uns heut umkränzt dort oben Megentrttt. Die allmächtige Vorfehung hat es nicht gewollt, daß der unvergeßliche wie kühnes Unternehmen, das Er mit Vorliebe und Kraft tö bc? I' "o^ndet sehen sollte. Die königlichen Worte, die Derselbe bei der Feier vor o.MX^reikb, Ich den Alle,höchsten und Höchsten regierenden Fürsten und freien Städten im neugeeinten deutschen Vaterlande den tiefgefühlten Dank ausspreche für Wort und That, durch welche dieselben an der Spitze Ihrer Staaten diesen mächtigen Bau durchführen halten, -dcbe einzelne Gabe weit über Deutschlands Grenzen hinaus finde hier wärmsten Dank. Meinem engeren Vaterlande Preußen und dieser ehrwürdigen Stadt mit Centraldombauvereln und dessen Abzweigungen gebührt Meine Dankbarkeit für das Bestreben aller Schichten der Bevölkerung, das Riesenwerk ihres Königs gefördert zu haben. gedenken Wir in höchster Anerkennung der Männer, welche an der Hand der Wlstenschaft und Kunst diesen Bau schufen und in der Dombauhütte Kräfte erlogen und leiteten, die mit Ausdauer so Großes darftellten. So begrüßen Wir Alle dieses herrliche Denkmal, und bleibe cs durch des Allmächtigen Gnade Frieden verheißend auf allen Gebieten, Gott zur Ehre und Uns zum Segen!" .., 15 October. Der Kaffer langte aus der Trtmtattsklrche um n 74 Uhr am Westportale des Domes an, empfangen von der Dombanver- waltung. Bei dem Eintritt in den Dom trat Sr. Majestät der Domdechant Weihb schof Baudri entgegen in Begleitung von 5 Prälaten und begrüßte den Kaiser und die Kaiserin. Hierauf hielt der Dechant eine Anrede an die Maje- Men, in welcher er auf den Tag hinwteS, den der Kaffer zu dem Feste be- stimmte, sowie auf GotteS Beistand zur Vollendung dieses Ihm geweihten Tempels und mit Segenswünschen für den Kaiser und Sein Haus schloß. — Der Kaiser dankte und wies darauf hin, daß nunmehr ein Tempel vollendet sei, der dem Höchsten Herrn geweiht sei; die ganze deutsche Nation feiere diesen hohen Festtag, und er danke für die Ihm und Seinem Hause darge- brachten Wünsche. — Nachdem der Kaiser auf die Begrüßungsrede des Weih, blschofs erwidert hatte, führten der Domdechant und die Prälaten den Kaiser durch das Schiff zum Altäre im hohen Chor. Dort tntontrte der Dechant das Tedeum, das von einem Knaben, und Sänger-Chor vorgetragen wurde. Während des Tedeums standen der Kaiser und vte Kaiserin mit Gefolge an den Stufen des Altars. Nach dem Tedeum geleiteten der Dechant und die Prälaten den Kaiser bis zur Thür des Südportales. Als der Kaiser heraus- trat, wurde Se. Majestät durch Tausende von Stimmen jubelnd begrüßt. Die hier aufgestellte Kmderschaar begann den Gesang des Vollendungs-Liedes. Der Kaiser schritt durch die Reihen der Kinder und Spalier bildenden Werkleute unter immer stärkerem Jubel dem Kaiser-Pavillon zu. Tribünen und Dächer waren bis auf weiteste Entfernung dicht mit Menschen besetzt. Die Urkunde wurde durch den Dombaumeister verlesen, sodann erfolgte die Unterzeichnung derselben. Eine zweite für das Stadtarchiv bestimmte wurde eben- falls vom Kaiser, den Prinzen des königlichen Hauses, den Fürsten und Mini- stern unterzeichnet. Hierauf hielt der Kaiser die vorstehend mitgetheilte Rede. Es folgten sodann die Reden des Oberprästlenten der Rhetnprovtnz und des Vorsitzenden deö Dombauveretns, die Htnausschaffung der Urkunde auf die Thurmspitze, der Choral „Nun danket alle Gott", schließlich das Hoch auf den Kaiser unter dem Donner der Kanonen, Glockengeläute und Jntoniren der Nationalhymne. Um V/2 Uhr fand die Abfahrt der Majestäten nach dem Bahnhofe zur Rückkehr nach Schloß Brühl unter brausenden Hochrufen der Menge statt. Wien, 15. October. Der „Polit. Corresp." zufolge ist in hiesigen maßgebenden Kreisen von einem angeblichen Widerstande der Albanesen nichts bekannt. Stuttgart, 15. Octbr. Die „Deutsche Reichspost" meldet, Mtssions- Jnspector Fabn, Verfaffer der bekannten Broschüre über Colonialpolitik, sei nach Berlin berufen behufs gutachtlicher Vernehmung über Colontalwesen. Loudon, 15. October. „Times" bezweifelt, ob Europa im Stande oder Willens fein werde, Zwang gegen die Türkei zu Gunsten der Ansprüche Griechenlands anzu-oenden, und ermahnt die Griechen zur Geduld. Europa habe noch nicht sein letztes Wort gesprochen; die Griechen würden ihre Sache lffcht fördern, vielmehr die Sympathien Europas verwirken, falls sie sich auf Lokales. den 8. October. 1 68?) 'M Kens werde» i» Gießen, 16. October. Die gestrige GeneraLoersammlung des Vereins der Deutschen Fortschrittspartei im Saale des Gaf6 Veib war ganz außcroi deutlich zahlreich besucht. Vom Boi sitzenden, Herrn Fabrikant Georgi, eröffnet, ertheilte derselbe nach kurzen einleitenden Bemerkung n dem Herrn Aicichslagsabgeordneten Ludwig Löwe das Wort zu feinem angekündigten Vortrage Der Herr Redner entwickelte in 5/4= stündiger fließender Rede das Wesen und die Ziele der Deutschen Fortschrittspartei. Lebhafter Beifall folgte dem Vortrage. Nach Schluß desselben brachte Herr M. Hom- derger den Bestrebungen der Deutschen Fortschrittspartei und dem Vorredner ein Hachaus, woraus die Versammlung geschlossen wurde. — Daß das, was dem einen glückt, nicht jedem anderen glücken kann, mußte vor Kurzem ein hiesiger Ofenputzer erfahren. Derselbe batte bei einem Sachverständigen gesehen, daß man mit einem kleinen Quantum Pulver em Ofenrohr hübsch sauber von Ruß befreien kann und gedachte er nun fern Wissen auch an einem größeren Ofenrohr, welches durch einen Laden hinzieht und das des Schmutzes halber nicht abgenommen werden sollte, zu probiren. Gedacht, gethan. Es wird statt des kleinen Quantums eine richtige Ladung genommen und — pardautz, flogen unter heftigem Knall Ofenrohr, Ofen, Ofenputzer und Zuschauer im Laden umher, bllligerweisc erstaunt, daß Pulver im Ofenrohr so gründliche Arbeit verrichtet. Hoch und theuer soll sich der Osenputzer verschworen haben, dieses Radikalm ttel nicht mehr anzuwenden. Handel und Verkehr. Gießen, 16 October. Auf Bem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. .*0 95 biß JL 1.00, Hühnereier 1 Stück 6-7H. 2 St. 00 H, Enteneier 1 Stück 7-8 H. Käse per ©tüd 5-8 X Käs «matte per Stück 3-0 H, Erbsen 1 Ater 2 t X Linsen 1 Liter 26 H, Tauben ba6 Paar 30—50 H, Hühner p. St. JL 0.75-1.20, Halmen p. St. 0.50-1.20, Göns« pr. Pfd. 50—60 ,Ä, Enten per Stück 1.50 1 70, Ocksrnfleisch 68-CO^ per Pfd., Kuh- unr Rindfleisch 48—50 X Kalbfleisch 56-60 X Hammelfleisch 50- 68 X Sckweinefletfck * -1 — o -<\ ti O WAt ak, IA4 7 7 A tief Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 10. Octobcr. Johann Emil Ludwig Karl Kranz, Arbeiter dahier, Wittwer, und Friederike Wilhelmine Marie Geruand, geb. Klingelmeyer, Wittwe des verst. Rangirers Valentin Gernand, Dm 13. October. Conrad Wagner, Arbeiter dahier, ein Wittwer, und Katharine Elisabeth Bender, des verst. Leinwebers Johann Georg Bender in Zierenberg ehel. Tochter. Geraufte Den 9. October Dem verst. Steiger auf dem Bergwerk Flußberg bei Eiferfeld. Christian Stand» eine Tochter, Christiane, geb. den 17. August. Den 10. October. Dem Kaufmann Ludwig Lang Zwillingsföhne, Paul Friedrich und Richard Ludw ig, geb den 25. Juli. Denselben. Dem Arbeiter Georg Merkel eine Tochter, Elisabeth Magdalene Margarethe Louise Marie, geb. den 14 September. Denselben. Dem Heizer Ludwig Klein ein Tochter, Philippine Elisabeth, geb. den 8. September- , _ . _ Denselben. Dem Kohlenhändler Ludwig Bramm eine Tochter, Frieda Hermine Anna, geb. den 12 August. Denselben. Dem Eisenbahnmbester Justus Walther eine Tochter,. Kaiolrne Margarethe, geb. den 22. August Denselben- Dem Kaufmann Anton Fangmann ein Sohn, Heinrich Max, geb. den 13- September. Denselben Dem Küser Georg Friedrich ein Sohn, Kilian Max, geb. den 9. Aug, Denselben. Dem Weichensteller Balthasar Dapper e n Sohn, Heinrich Martin geb. den 4. September. Denselben- Dem Schmelzmeistcr Friedlich Kliukel em Sohn, Wilhelm, geb. den 2. October.' y e e r d i g t e. Den 9. October. Anna Kauß, ledige Tochter des Wirths Johannes Kautz dahier alt 19 I. 6 T., gest. den 1. October. Denselben. Wilhelmine Wagner, geb. Valentin, Ehefrau des Weißbinders Georg Wag»« babicr, alt 22 3. 10 M. 25 9eft. ben 6. Oct ober Dcu 11. October. Anna Gertrude Margarethe Drescher, ledige Tochter des verst. Landgerichts-Actuars Georg Ludwig Erhard Drescher, alt 42 I- 4 M. 7 T-, gest. als: Säge», Schubla beschlag' boh's^ tälsche» WO 20. ■ in ia N" frtef*"; Gieße' 6809) TS 6715) U( Ackers Hein wird heute ai Vormittags verfahren eröff Der Herr A wird zum Kon! Aonkiirssort 10. Nover Gerichte anzui U wird ) die Wahl eil sowie über di bigerausschch über die in § bezeichneten G Prüfung der rungen auf Dienstag d Vor« vor dem unter, mm anbuaumt Allen Perfoni kursmassr gehö haben oder zui schuldig sind, \ an den Gemein' oder zu Men ausrrlegt, von und von den sie auS der ( ftitbißimg In KonkurSverwalt 1880 Anzeige z Tirß.n, den Eroßherzozl. I Zur 5 N Ger Verst eines Gin von dei verein benutzte Samstag Vorn dein neuen §l,r' 3'öttner xlgm werde, ^sicht der A und wolle au ben f ivendtn. 4 ®i’6en, ben Äfwui _ 6804)^ Auszug sus denStandesamtsregistern des Standesamts Gieren Vom 10. bis 16. October 1880. Aufgebote. 11. Der practische Arzt Dr. Fritz Georg Oito Haupt mit Pauline Buchheim, Tochter deS verst- Prosessors Dr. Rudolf Buchheim zu Gießen. 13. Der V'cefeldwelui im 2. Gvoßh. Hess. Inf. - Regt Rr. 116 Karl August Tennstädt von Naumburg a. d. Saale mit Mai garethe Brück, Tochter beo Foi st warten Heinrich Brüst von Rödgen. 14 Kürschner Friedrich August Krets-Imrar vo • G»oßeuhain mit Marie Karostue Krämer Tochter des verst- Privat - Scnbentcn Christian Krämer von Gießen. 15. Gärtner Nicolaus Rodert Fischer von Trier mit Magdalene Wilde, Tochter des verst. Winzers Michael Wilde von Neustadt a- d Haardt- Eheschließungen. 13 Arbeiter Konrad Wagner VIII, Wittwer, von Großen-Buseck mit Katharine Elisabeth Bender, Tochter des ocift. Leinwebeis Johann Georg Bender von Zieren berg 15 Schreiner Philipp Damm von Reiskirchen nut Elisabeth Balser, Tochter des Ackermanns Johannes Balser VH. von Burkhardsfelden. Geborene. 7. Dem Schreiner August Weber ein Sohn, Karl Hermann Johann. 2 Dem Mrth Louis Hormann ein Sohn, Karl Hermann Franz. 1. Eine Tochter von aus - wärts Elisabethe. 3. Ein Sohn von auswärts, Karl. 8. Ein Sohn von auswärts. 10. Dem Eonditor Heinrich Kinkel eine Tochter, Gertrude Louise Minna Marie Karoline. 14. Dem Maurer Karl Friedrich Busch eine Tochter. 9. Dem Schmied Wilhelm Nacht» gall ein Sohn, Otto Johann Heinrich. Gestorbene. 8. Katharine Georg, ledig, Dienstmädchen, 32 I. alt, von Alsfeld. 9. Schneider Emil Zinßer, 62 I. alt. 12 Dem Schuhmacher Georg Luh ein todtgeb. Sohn. 15. Heinrich Karl, 4 M. alt, Sohn des Taglöhnes Johannes Stecker. Kteßen. 16. October. (Sitzung der Stadtverordneten am 14. October.) An. - c Nüraerrneister Bramm, die Herren Beigeordneten Keller unv Heß, von täSSSSSS 8®Ä an ber^lebtem enSanVene ©21^0010^0 eines Theiles der Bleiche eine toeacn tz„ichtung von Spalieren 0kgen entsprechende Ab0aben stattgegeben. Betreffs L0NY wegen r,rri^run0 v » j Herstellung von Dtraßenanlagen zivstchm R-»", und W°ll h^r soll »otc.fi wegen U-bcrlciflungo«" ® ' ft#Qt _ Dem Gewerbeverein wird gestattet, in von Btbe s un en s ,L(ttn |m Schulhause am Asterweg verschiedene bauliche Ver d.n ihm überlo^en R°unütchkeiten tm SchMY Schorsteins in genanntem Schülhause genehmigt. - Dem'Gesuch um Kufll^Uebedafi^ verfrühte Unternehmungen einigen, zu deren Durchführung sie nicht stark ßCtlUfl SPariS, 15. Octbr. Die „Agence Havas" meldet aus Ragusa, die albanesische Liga habe die Forderung Riza Pascha's, sich> in die friedliche Uebergabe von Dulcigno zu fügen, abgelehnt und sei entschlosien, Dulcigno zu vertheidigen. Riza, welcher als Commisiar feiner Regierung bestimmte Instruction erhalten habe, Dulcigno unverzüglich zu übergeben, ziehe in Folge besten Truppen zusammen, um den Widerstand der Albanesen zu beseitigen. Pari-, 15. Octbr., Abends. Minister Barhelemy empfing die Mitglieder des Postcongrestes, beglückwünschte dieselben, daß es ihnen vergönnt sei, an dem Werke der Eintracht und des Friedens mttzuarbetten und bemerkte noch weiter: Wenn Sie in Ihre Heimath zurückkehren, werden Sie die au - richtige Liebe Frankreichs für den Frieden bekunden können, den es aufrecht» erhalten hat und mit unerschütterlicher Beharrlichkeit aufrechterhalten rotrb. In Folge der Enthüllungen im Proteste Jung-Woestyne suchte General Cistey feine Enthebung von dem Posten eines commandirenden Generals nid). oöin 15 Hcteber Die Ansprache des Domdechanten an den Kaiser und dic Kaiserin lautete folgendermaßen: Kaiserliche und Königliche Majestäten. Das Metro- volitan-Domcapitel hat die Ehre, Ew- kaiserlichen und königlichen Maiestaten an dem bcutigai^age in seinem Gotteshause allerunterthänigft und ehrerbietigst 'N Abwesenheit des Errbischoss zu begrüßen. Ew. Majestät ist vom Allgütigen das hohe Glück be. schieden heute ^en Schlußstein zu legen auf diesen herrl chen Gottesbail, we cher eine so würdige Stätte für den Dienst des Herrn und zugleich eine Zl"de deutscher christlicher Kunst, nun in seiner Vollendung sich vor unseren Blicken erhebt. Zuc Feie' dec Vollendung haben Ew. Majestät den heutigen Tag festgesetzt, den Tag, an welchem längere Jahre hindurch wir unsere Gebete und Segenswünsche für Allerhöchst Ihren Hochfellgen Bruder König Friedrich Wilhelm IV. dem Herrn dargebracht haben. Vor 3§ Jahren haben Se. Äaj. der Hochsel.ge Kome.denGrund, tem gelegt mm Fort- und Ausbau dieses Domes, an welchem mehrere Jahrhundeite fast cheilnahmlos und müßig oorübergegangen waren. Segen dafür Seinem uns ewig theurcn Andenken! Innigsten Dank insbesondere Ew. katierl- und konigl. Majestäten für die große Huld und Gnade, womit Allerhöchstdieselben als Protectoc des ^ottesbams das große Weik b-s zu dem ersehnten Ziel zu schützen und zu unterstützen toitgefabrcn habe.?l Mögen die Hoffnungen und wünsche, welche vor fast vier Jahrzehnten Se. königliche Majestät bei der Grundsteinlegung an dte Vollendung unseres Domes ge. knüpft haben, in Erfüllung gehen! Möge bald der heißerfehnte Tag erscheinen welcher dec Kirche den Frieden, dem vollendeten Dome die Hirten wiedergibt! Gott erhalt, Gott schirme und schütze, Gott segne Ew. kaiserlichen und königlichen Maiestatcn und das ganze königliche Haus für und für! Köln, 15. October. Heute Nachmittag fanden öffentliche Festconcerte auf dem Heumarkt, Neumarkt und Alten Markte statt, am Abend prachtvolle Beleuchtung der Stadt mit electrischer Beleuchtung des Domes. Die Festrede des Oberprästdenten enthielt folgenden Paffus: Jetzt.aber, nachdem das deutsche Reich in Kraft und Herrlichkeit unter dem mächtigen Scepter Ew. Maj. glorreich wiederaufgerlchtet ist, gelangt auch der deutsche Dom unter den Augen Ew. Majestät, des. ersten deutschen Kasters aus dem Hause Hohenzollern, zur Vollendung. Der gütige Gott, welcher Ew. Majestät, wacher uns allen gegeben hat, den heutigen unvergeßlichen Tag zu erleben, möge Ew. Majestät theureö Leben zum Segen der Völker Deutschlands und Preußens noch lange Jahre erhalten! DaS deutsche Reichaber ^gegründet wie der Heldenbau dieses Domes, möge bestehen bis ans Ende der Tage! Gesuch um käufliche ueveiiassung avgegorvener ^vs vaume au, • ver 100 Kilo M 3.70 -5, Zwiebeln p. Ltr JL 7-7.50, Milch per städt. Pacht^unDstücken wirv entsprochen und W, eventuell noch weiteren einlaufenden | 68-00^ «a^ffeln^p« WO Mo MS * ^.^-6-0, diesbezüglichen Gesuchen die Genehmigung zu ertyenen. Vermischtes. — Die „Wupperthaler Volki-blätter" schreiben in Bezug auf da« Dombaufest: „Die Festcantate zum Kölner Dombaufest ist von unserem GelegenluttsDichter Emil NltterShaus ge- dichtet. Da« ist sehr charakteristisch, denn „Bruver" Rittershaus ist „der Sänger der Freimaurer"! Zur Baufeier des katholischen Gotteshauses rüsten sich bis jetzt 1) Freimaurer, 2) Evangelische, 3) Juden, 4) AitkatHoliken und 5) politlschliberale Katholiken! — Ferner unter Köln: „Das Dombaufest gestaltet sich immer charaeteristijcher. Bei Vertheilung der Rollen für den Dombau-Festzug ist wie verlautet, die Germania auf eine - Jüdin gekommen Man erzählt sich hicr, DaS Dieselbe bei dieser Darstellung allein für 15,000 JL Goldschmuck am Selbe tragen wird Da möchte man doch schier glauben, die Tage am Sinai seien wiever gekehrt und Mojes weile auf dem Berge. Erzbischof Conrad von Hochstaden hat bei der Grundsteinlegung des Domes sicher nicht geahnt, daß eine jüdische Germania dte Vollendung desselben verherrlichen würde." —.....,Der Kölner Witz nennt den historischen Festzug „hysterisch", lieber denselben noch Folgendes: Die erwähnte schöne Sara will die „Ger- mania" nicht machen aus Furcht vor Ermüdung. Von den 40 gewünschten Damen hat fick bis jetzt Die Hälfte bereit erklärt, geschminkt und maSkirt durch die Straßen zu reiten. Auch einige Herren Stadträtbe werden ben Zug mitmachen, der eine als Kölner Bauer, der an Der e als bahnbrechender Patrizier. Von den Plätzen auf der Neumarkttribüne wurde die Hälfte von Wuppe,thalern in Elberfeld und Umgegend untergebracht." — So das edle Organ für „Waln- hrit, Freiheit und Recht". Erne gehässigere Sprache läßt sich kaum denken. Sie kann vielleicht nut' noch von dem berüchtigten Dr. Sigl. in München übertroffen werden. (Barm. Z.) WWWWMUWWWWWWMWUM WWWWW Gießen. ’’Ä: -Di, ' 1 * öTtimauth, .7 »nnn untn nl“"S der Sollen Summen $fln 1 ®oltid>mud flB lna* s'ien wieder. lbtn hat bei der ibl( eoQenbun. 'ßodidjen Festzuz Will die w@ei. Damen ha, sich iu reiten. Anch au,Ii der onDeit be di« Hälfte ton g» lÜT „®al)T: 6u W titOeldit __ fDnm. ^f'i^park. ä; «« b»ch- I'S 'VSte Ars fite latt tzesM ,»te Ä6 babier, Mtlwei. I Jrttroe des versl. 8 fr, unbjtatbarinc I ldng rhet. Tochttt. I berg bei Eiserseld, j lie, Paul Friedrich I abetb Magdalene | • Elisabeth, geb. I Frieda Hcrmne I Wrr Sa* I einrick Max, geb. I , geb. den 9. M I Heinrich Martin I öilhelni, geb. den I ^nars Sauß da- Z.thdiuders Geoig I ieMat Tochter bts VSl. 7 L, geil mZw DerL-ceieldwedM 4 (6777 Montag: Uebung, Wetzlar 6<*, 8*e, 10, 12, 4^, 7«, 7», 9S. N p d (D P O d N Deutz 6", 12, 4<«. Dillenburg 6", 12, 4", 9». Stegen 6«, 12, 4«. a d o o ct e des BrandeS gelegen, wird zu miethen gesucht. Näheres in der Gxped. d. Bl.___________ 6811) Unserem lieben I. F............. zu seinem heutigen Geburtsfeste die herz- Aufausr 7 Uhr Die Tyroler Krautschneider sind hier eingetroffen. Bestellungen wollen gefl. bei Herrn LouiS Flett im Schwanen Wegen Geschästsveränderung empfehlen wir einen Posten reinwollene Buckskin - Knaben - Anzüge, neueste Fa§on, von 6 Mark an, in Halbwolle von 3,50 Mark an. Buckskin-, Kammgarn-Cheviot-Winter-Anzüge für Herren, von 22 Mark an, in gediegener, solider Arbeit. Ueberzieher für Herren, in den neuesten Stoffen und Fa^ons, von 12 Mark an; desgleichen für Knaben staunend billig. 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M. feiert die Freiwillige Gail sehe Feuerwehr ihr 23 jähriges Stiftungsfest. — Die geehrten Einwohner werden freundlichst gebeten, durch Beflaggen ihrer Häuser an diesem Tage der Stadt ein festliches Ansehen zu geben. Der Borstand. 5727) Meine amerik. hijnamo electrifcfje Anstatt, behufs Vergrößerung nach der Bockenheimer Landstraße Nr. 179 hierselbst verlegt, mit den allerneuesten und besten Betriebsmitteln versehen, vernickelt, versilbert, vergoldet, verkupfert, vermessingt, bronztrt re. Gegenstände jeder Art und Größe in dauerhaftester und schönster Ausführung. Ganze Einrichtungen für galvanoplafttsche Anstalten, Anoden und Ehemicalien reinster Qualität, fertige Bäder, die neuesten und zweckmäßigsten Batterien, sowie die unter Nr. 9796 D. N.-P. patentirte Moehring-Bauer'schen dynomo-electrischen Maschinen stets vorräthig und wird Käufern Gelegenheit geboten, sich in meiner Anstalt in der Behandlung und dem Verfahren praetisch zu inftruiren. Frankfurt a. M.H. 6. Moehring. 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Ders den Widerstand würde sich nui haben, wenn < gefaßt Hütte, urb Frankreich aus der Balkan Schranken getre und auf die fro Letztere muß erk Türkei nichts m Bei rinn können, dch s willkürlich mit; in die Soiiver trag ahgesch/osj Pforte noch im akzumarkten. I und durch eine Weise gelungen, sächlich gethan, Uebergabe destel Streitkräfte zur Gnen, trotzig« selbst den wentc das Wort zu < . Es könnt, “» iS 6, haben nicht erst selbstständig gec müthig gewesen ^'gkeit im eur vorhanden WA i’W, Bit Jiiji ®'< Roth. ben Stabt m(: bfe f J ? al8 gute C W«, und mc är« tibte KÄ Ä ieim ei ln «34* "N die s »a6 »de