MMitunz Ntaak§, seitdem - und liberaler Ten- all« httDorragenben rolttik, der Polks- LbQ§ einzig hessische -klmde, die neueften eserkreises erscheinen- 1 den Vorgängen in westen die provinzielle lelonWche Stoff die iblungtn von hcrvor- L'iieratur in durchaus wird den Abonnenten liefert. Zocke ist die Hessische te, sondern auch das rlspreis beträgt nur :t!tung und bit gute btn btjjtr ötuirttn bat der HeMe/r - Tie Einrückung; für die gespolkne 1880. "S.&IW *•*85 ' 3,btnb8 £ ®(i"= und LL'SZ ML? ,rt,fd't» Eis-nb,s', Mt Sir. 5. iber: (6°" elften luseck, va^Comitö^ Wetjtor ■ 1.3. ?“>“ On . LauwbE trir hindurch bil ichlerchrn u xfi yroßmutttt- 16. b.«- * J sta>i. , „faul' *5? Rr. 217. Freitag den 17. September 188«. Gießener Anzeiger AnMk- «Ä Amtshkit sn-tzni Kms Gießt«. ~—IV . > Merete üteneijannim 2 man 2V pj. mu «cniav.m^ J | Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MsntagS. £ur($ bie Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 n __LJ-Jl-IIL " I III "JL'T ------- Amtlicher Hhei 1. Lehrev-Confevenz des Confcrenz- Bezirks Grünber^ Donnerstag den 23. September, Vormittags 10 Uhr, zu Grünberg. Gießen, den 15. September 1880. Büchner, Kreisschulinspector. Die Reichsbank und der Goldabfluß. Die DiscontmErhöhuuge» der Reichsbank in einer Zett, in welcher in allen Ländern ein niedriger Discontosatz besteht, haben in unseren industriellen und gewerblichen Kreisen um so mehr Aufregung hervorgerufen, als die Verwaltung der Reichsbank verkündete, ste werde so lange weitere Erhöhungen eintreten lasten, bis der Gvldabfluß verschwunden sein werde. Allerdings ist die Erhöhung des Ditcontos der wtrksan.ste Schutz des Gcldvorralhs, aber sie schädigt tue heimische Industrie, und diese Schädigung, so berechnete man, sollte n onatlich etwa 10 Mill. M. betragen I Dauerte eine abnorme Erhöhung des Disconios also ein Jahr, so würden Handel und Gewerbe 120 Mill. M., eine Summe in Höhe des dculschen Reichskrtegschatzes einbüßcn. Unter diesen Verhälinisten ist sicher eine übertriebene Furcht vor zu starkem Gvldabfluß gefährlich, und daß diese Furcht sich io stark äußern konnte, lag in dem Fehler unserer Bankleitung, zu wenig Gold auf Lager zu haben, wit anderen Worten: den Verkauf des Silbers über Gebühr verzögert zu haben. Wie groß nun eigentlich ter Gvldabfluß gewesen tst und wie lange er andauerte, das erfährt man leider nicht und unterl egt nur unsicheren Schätzungen. Es ist in neuester Zeit viel Gold von Deutschland noch Amerika geflossen, endeflen lehn d:e Erfahrung, daß nach einem Goldabfluß unter regelmäßigen Verhälinisten bald ein Goldrückfluß eintritt, uud dies ist diesmal sicher, als weniger Deutschland, vielmehr Frankreich und England nach Amerika zu zahlen haben, und vorläufig nur eine Verschiebung dieses Verhältnistes stattgefunden hat. Wie man hört, hat übrigens nech während der Disconto-Erhöhung der Goldabfluß angedauert, aber tn vermindertem Maße. Jetenfalls wird die Erhöhung den Gvldrüüfluß beschirm igen. Vergleichen wir aber den Schaden, der durch die Goldverwerthung Har del und Industrie beticffen hat, so wäre zu u ünschen gewesen, daß man zunäckst die übrigen der Rerchsbank zu Gebote stehenden Mirtel versucht hätte, um Gold heranzuztehen und sestzuhaltcn, z. B- die Ausgabe von Reichskoster.scheinen und dte Aufnahme von Roten anderer Bauten zu beschränken. Seiber kann man aus der -tgenariigen Münz- und Drscontv-Politik terRnchsbank nicht recht klug werden; man versteht sic nur, wenn man die Rückkehr zur Doppel- oder Srlbernährung für möglich hält, tnd'ste» soll Fürst Bismarck sich neuerdings für dte energische Durchführung der Goldwährung erklärt haben. Deutschland. m. Darmstadt, 15. S'pibr. Der von der zweiten Kammer der Stände für den Gesetz«sentwurf, dte allgemeine Bauordnung betreffend, niederpesitzte besondere Ausschuß wird auf Einladung seines P> äsidenten, Abg. Küch ler, Montag den 20. d. Mts. zusommentreten, um sich über die in den Beschlüssen beider Kammern noch bestehenden Differenzen schlüssig zu machen. Berlin, 13. Slptbr. Ueber die Pflichten der zur Ersatzreserve erster Klaffe überwiesenen Militärpflichtigen herrscht trotz des klaren Wortlauts der letr. Bestimmungen tn dem Nachtrag zum Reichsuulttärgesetz vom 6. Mai d. I. und obwohl vor einiger Zett von unterrtchteter Seite eine übersichtliche Zu- scmmenstellung jener Pflichten durch die Preste verbreitet wurde, immer noch so große Unklarheit, daß es cnaezetgt erscheint, auf das unmittelbar bevorstehende Erscheinen der zu dem Gesetz vom 6. Mai ausgearbeiteten Ausführungs-Bestimmungen aufmerksam zu machen. Diese enthalten in Bezug auf t>ie Ueberweisung der Ersatzreserve 1. Klaffe dem Vernehmen nach eine Reihe von Vorschriften etwa folgenden Inhalts: Es werden dieser Klaffe der Ersatz- reserve vorzugsweise diejenigen Personen überwiesen, welche tauglich befunden, aber als Ueberzählige nicht zur Einstellung gelangt sind. Ergiebt diese Kategorie nicht den Bedarf, so ist dersibe zu entnehmen aus denjenigen Militärpflichtigen, deren häusliche Verhältniffe für den Fall eines Krieges dte weitere Berücksichtigung nicht gerechtfertigt erscheinen lasten, aus den nur bedingt Taug- lichen welche also wegen geringer körperlicher Fehler befreit worden, und aus den zeitig Untauglichen, welche wegen zeitiger Dienstuntauglichkeit vom Frieder sdienst befreit bleiben, aber deren hinreichende Kräftigung in den nächsten Jahren zu erwarten steht. Falls dagegen sich ein Ueberschuß ergiebt! so ent- scheidet die Reihenfolge der Loosnummer bei der erstgedachten Kategorie u>d sonst das Lebensalter, die bestere Tauglichkeit und die Abkömmlichkeit. Der Bedarf an Uebnugspflichiigen tst aus der Zahl der wegen hoher Loosnummer oder wegen geringer körperlicher Fehler der Eisatzreserve 1. Klasse Ueberwte- Jenen zu entnehmen. Geistliche, welche ordinirt sind oder die Priesterweihe empfangen hoben, find von der Uebungspflicht befreit. Denjenigen, welche zur Ersatzreserve 1. Klasse überwiesen, wird, wenn sie nur im Falle der Mobilmachung eingezogen werden sollen, ein „Ersatzreserveschein L", wenn ste dagegen auch im Frieden übungspfltchtig sind, ein „Ersatzreservepaß I." ertheilt. In den allgemeinen Bestimmungen lauten beide Doeumente überein. Der In- Haber derselben steht unter der Controle der Landwehr-Compagnie des Land- wehr-Bezirkscommandos und muß sich daher sofort beim Landwehr Bezirks- Feldwebel melden, auch im Falle einer Wohnungsveränderung die bezügliche Meldung machen. Wer tn's Ausland verzieht, bleibt in der Controle derje- ntgen Landwehreompagnte, welche bet der Ueberweisung zur Ersatzreserve die Controle zu übernehmen hatte. Inhaber kann ungehindert verreisen, hat jedoch geeignete Vorkehrungen zu treffen, daß ihm eine etwaige Gestellungsordre jeder Zeit zugehen könne. Vor Antritt einer Wanderschaft ist dem Bezirksfeldwebel Meldung zu erstatten. Während der Wanderschaft finden weitere Meldungen nicht statt, außer wenn der Ersatzreservist in feste Arbeit, es sei im Jnlande oder im Auslande, tritt. In den übrigen Bestimmungen weichen die beiden Documente entsprechend von einander ab. Diejenigen, welche den Ersatzreserve- schein I. besitzen, haben sich bet Mobilmachungen, auch wenn sie sich tm Auslande befinden, sofort zu stellen. In friedlichen Zeiten haben sie das Recht, ohne Weiteres auszuwandern; nur haben sie davon Anzeige zu machen. Die Inhaber eines Ersatzreservepaffes I. dagegen sind im Frieden zur Theiluahmc an vier Uebungcn verpflichtet. Zurückstellungen von der ersten Uebung sind unzulässig. Diejenigen, welche nach außereuropäischen Ländern, jedoch mit Ausschluß ter Küsten des Mittelländischen und des Schwarzen Meeres, gehen wolle,, können nach geleisteter erster Uebung tm Frieden von der Thetlnahme an ferneren Uebungcn auf zwei Jahre, uud falls sie sich im Auslande eine feste Stellung erworben haben, von der Rückkehr im Falle der Mobilmachung bis zur Entlaffung aus der Ersatzreserve entbunden werden. — Dte Manöver der deutschen Armee bet Berlin liefern der englischen Preffe Stoff zu zahlreichen Leitartikeln. So bringt der „Daily Telegraph" einen Artikel, welcher mit folgenden Betrachtungen schließt: „Die auf Ein- ladung des deutschen Kaisers tn Berlin versammelten Fürsten und Militärs werden bei ihrem Ritte über die sandigen Ebenen und Hügel im Gefolge ihres rüstigen Wirthes, der trotz seiner 83 Jahre ihnen bei einem ununterbrochenen 4- bis östüudigen scharfen Ritte den Weg zeigen wird, alle malerischen Setten des Krieges, unbeeinträchtigt durch deffen Gräuel, kennen lernen. Nicht zu den wenigst erfreulichen und sympathischen Anblicken eines königlichen Manövers gehört unstreitig der erhabene alte Monarch selber, der auf einem seiner Lieb- lings-Schlachtpserde so frisch und unermüdlich das Terrain bereitet, wie der Jüngste seines glänzenden Stabs. Sein Helles graues Auge wird strahlen vor Freude, wenn er die Aufmerksamkeit seiner Begleiter auf eine ausnahmsweis gut ausgesührtc Bewegung seiner geliebten Truppen lenkt, die, durch seine Anwesenheit begeistert, sich selbst zu übertr-ffen suchen. Seine Hobe und athletische Gestalt ist so aufrecht, wie sic vor einem halben Jahrhundert gewesen, und sein sreundliches, angenehmes Gesicht strotzt noch von Gesundheit und strahlt in ungekünstelter Heiterkeit. Er ist tn ver That der paffende Führer der ruhmreichen Tiuppen, die ihre unübertroffene Tüchtigkeit hauptsächlich der intelligenten Sorgfalt und unermüdlichen Energie verdanken, die er denselben während voller sechzig Jichre seiner langen und «hreuvollen militärischen Lauf- bahn gewidmet, die tm Jahre 1807 begonnen, hoffentlich noch lange nicht ihr Ende erreichen wird." — Auf Grund des § 12 des Reichsgesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Socialdcmokratie vom 21. October 1878 ist dte ohne Angabe des Druckers und Verlegers erschienene nichtperiodischc Druckschrift mit der Ueberschrtft: „Der Congreß der deutschen Socialdemokratie 1880", enthaltend ciueiDarstellung der Verhandlungen auf einem vom 20. bis 23. August in Schloß Wyden (Schweiz) staktgehabten Soetalistencongreß, nach § 11 des gedachte» Gesetzes durch das königl. Polizei-Präsidium in Berlin verboten worden. Telegraphische Depeschen. Wagner's telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 15. Septbr. Fürst Bismarck tst zum Handelstmnistcr und der seitherige Oberpräsident v. Bötticher zum Staatssecretär des Retchsamtes des Innern und zugleich zum Staatsminister ernannt worden. — Die „Prov.-Corresp." bringt einen Artikel unter der Ueberschrift: Der Gegensatz von liberal und conservativ in Deutschland e$ ^ißt: Wenn nun den Werken der Gesetzgebung, welche in den ätzten 14 Jahren die verbündeten Regierungen mit den Reichstagen zu Stande brachten, weder die wissenschaftliche noch praktische Kritik erspart bleibt, wenn gewisse Einseitigkeiten bereits lebhaften Tadel Hervorrufen und schleunige Anlegung der bessernden Hand verlangt wird, so giebt dies Niemandem das Recht, die reformt- deutsche Eisenbahnen, die jetzt schon auf pro 1000 Stück, Herrn Gerold hiervon Mittheilung machen und ii \ 84 70 56 42 deS 80 Stationen etngeführt sind, ergebenst anzubteten- Ueber alle Einzelheiten nehme ich auf das pfehle mich Ad. Num. 13917IL Reich so fest stehe, wie dem anderen ab." Wiesbaden, spondenz aus Nassau: I''•«.«! inliegende Rundschreiben Bezug und em- Hochachtungsvoll Carl Gustav Gerold Niederste Vittlere Vittel früh Höchste - ^jederschl^ 12. September. Die „Frankfurter Zeitung" bringt folgende Corre Man thetlt uns folgendes Aktenstück zur Veröffentlichung mit: An den Herrn Bahnhofsrestaurateur zu...... Berlin W., 31. August 1880. fing an, ebenso ruhig und in derselben Weise den Rock des H«rrn zu bearbeiten. Auf die Frage des letzteren: „Herr, was machen Sie an meinem Rock?" fragte der Wirth: „Herr, was machen Sie an meinem Tische?" Worauf der Schnitzer unter dem Gelächter der Gäste Die als solid bekannte Firma Carl Gustav Gerold zu Berlin hat nach deren Mtt- theilung 4 hauptsächlich für den Verkauf auf den Bahnhofsreftaurattonen bestimmte Ctgarren- sorten unter dem Namen: „Gerold's Cigarren-Specialität für deutsche Eisenbahnen" scheltend davonltef. — Aus Fürth wird der „Dorfztg." folgende hübsche Anekdote vom deutschen Kronprinzen mit dem Bemerken mitgethetlk, daß der Herr Einsender sie aus glaubwürdiger Quelle habe. Bet der jüngsten Anwesenheit des Kronprinzen in Nürnberg überreichte der Magistrat Sr. Kaiser!, und König!. Hoheit ein schönes, künstlerisch ausgestattetes Album mit 100 der besten photographischen Ansichten Nürnbergs, worüber derselbe sehr erfreut war und den das Album überreichenden Herren in huldvollster und freundlichster Weise seinen Dank aussprach. Beim Durchlesen der Widmung, welche auf der ersten Seite angebracht war, bemerkte er indeß in Bezug auf die Versicherung, daß die Treue der Bürgerschaft Nürnbergs zu Kaiser und ~ ....... vie Mauern der Stadt: „Die Herren brechen ja aber ein Stück nach Indem wir Ihnen auf Wunsch , .... -----y Ihnen einen Versuch mit diesen Cigarren anempfehlen, bemerken wir Ihnen, daß das qu. HauS c>hnen eine diesbezügliche Offerte noch direct übersenden wird. Königl. Eisenbahn-Detriebs-Amt. Gestützt auf die Empfehlungen des Königl. Eisenbahn-BetriebS Amts Wiesbaden erlaube ich mir nochmals meine Cigarren-Specialitäten für d -Lex-- ,,c Vermischte-. Gießen, 15. Septbr. [Univ.-Nachr.) Der Herzog von Meiningen hat den Profeffor Dr. Hermann Stützer in Gießen zum Forstmeister ernannt und Demselben die Verwaltung des Forstbezirks Hildburghausen übertragen. — In Jena hat der Profeffor der Mevtctn Hofrath Dr. Schwalbe eine Berufung nach Königsberg empfangen und angenommen. Darmstadt, 14. September. Welche Annehmlichkeiten die Stellung eines Staatsanwalts unter Umständen im Gefolge haben kann, dafür hat sich in Darmstadt unlängst ein inleresiantes Beispiel ereignet. Herr Amtsanwalt Dr. Meisel erhielt nämlich am Tage nach der jüngsten Schöffengerichts-Verhandlung gegen die Polytechniker Müller und Vogt eme Herausforderung zum Duell, weil er sich erlaubt hatte, in Ausübung seiner Amtspsttcpt, das Verhalten der betr. Herren vom Standpunkte der Anklage aus darzulegen. Darin wurde eine sofortige „Satisfaction" erheischende Beleidigung erkannt und der Herr Amtsanwalt hier- ür in aller Form auf die Mensur gefordert. Letzterer hatte aber natürlich auf die es in Den Annalen der Geschichte des Zweikampfes wohl ohne Beispiel dastehende Ansinnen keine andere Antwort, als die Thatsache einfach dem Strafrichter zur geneigten Kenntnißnahme zu unterbreiten, der auch hierüber demnächst zu befinden haben wird. Darmstadt, 10. September. [@in 86jähriger hessischer Veteran aus den Befreiungskriegen 1813-1815 in Amerika.) Im verflossenen Herbst traf bei dem biesiaen Krieaerverein von einem amerikanischen Rechtsanwalt und öffentlichen Notar zu Buffalo am Erie-See ein Schreiben ein, in welchem mitgetheilt wurde dorten lebe ein alter hessischer Veteran Namens Georg Straub, aus Griesheim tm Großherzogthum Mfen gebürtig, welcher das 85 Lebensjahr bereits überschritten habe, in sehr dürftigen V rhältnissev. Derselbe sei Mitglied des im Jahre 1840 gegründeten Ludwlgs-Veteranen- Vereins gewesen und habe von einem ehemaligen Kameraden in Erfahrung gebracht, der Verein habe sich aufgelöst und es sei das vorhandene Capital unter die noch lebenden Mitglieder vertheilt worden. Es wurde sodann gebeten, wenn möglich dem bedürftigen, aber streng rechtlichen alten Manne, der das Bett nicht mehr verlassen könne und von seiner ebenfalls sehr alten Frau nothdürftig gepflegt werde zu seinem Antheil zu verhelfen. Der damalige erste Schriftführer des Kriegervereins, Herr E-, unternahm die Eruirung des Sachverhaltes, welcher ergab, daß sich der ehemalige Veteranen- Verein dahier im Jahre 1868 aufgelöst und sein vorhandenes Vermögen dem vormaligen Kriegsministerium mit der Bestimmung übergeben habe, alljährlich am 26. December, als am Stiftungstage des Vereins, die Zinsen an bedürftige Veteranen zu vertheilen. Herr E. übermachte das Gesuch der Militär-Wittwen- und Waisen- Commissson, an welche bei Auflösung des hessischen Kriegsministerlums die obige Angelegenheit übergegangen war, erhielt jedoch gegen Ende des Monats Januar d. I. die betrübende Nachricht, daß Straub bei der am 26. Deeember v. I. stattgehabten Zinsenvertheilung nicht habe berücksichtigt werden können, man habe denselben jedoch für die Zukunst vorgemerkt. Herr E. ließ nunmehr das Gesuch des Straub Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog unterbreiten. Der edle, milde und gerechte Fürst ließ diese Gelegenheit, einem, wenn auch jenseits des Oceans, in Noth befindlichen hessischen Veteranen zu helfen, nicht unbenutzt vorübergehen und verwilligte dem Alten nicht nur eine einmalige Beibülfe, nein, er bewilligte mehr als erbeten — er setzte demselben sofort eine ansehnliche jährliche Unterstützung aus der Cabinetskasse aus und befahl, daß die erste Jahresunterstützung sofort an das deutsche Consulat zu New- Bork zur Auszahlung an Straub abzugehen habe. Leider hat die Unterstützung den alten Veteranen im Leben nicht mehr erreicht, das Geld ist jedoch nach hier einge- troffener Nachricht der Wittwe ausbezahlt worden. Straub hatte unter Seiner Groß- herzoglichen Hoheit dem Prinzen Emil von Hessen in der 4 Compagnie des 2. Garde- Regiments (Hauptmann Eigenbrodt) die Befreiungskriege mitgemacht, wurde am 16 Juli 1816 beabschiedet und betrieb sodann bis zum Jahre 1852 in seinem Heimaths- orte eine Wirtschaft, wanderte dann mit seiner Familie nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika aus, wo er seitdem bis zu seinem vor einigen Monaten erfolgten Ableben in Buffalo am Erie-See gelebt hat. Frankfurt a. M., 14. September. In einer frequenten Aepfelweinwirthschaft saß gestern ein junger Mann und las die Zeitung. Als er mit derselben fertig war, bearbeitete er die neupoltrte Tischplatte mit dem Messer. Der Wirth kam hinzu, sah die fleißige Arbeit und rende Bewegung als überall unberechtigt und als künstlich gemachte R-action i darzustellen. Es tst die Pflicht der nattonalen Parteien, der canservattven weder liberalen, an der Vervollkommnung der Gesetze, der ruhigen Ecörte. rung ihrer Princtpten sich beiderseits zu beiheiligen Zum Schluß des Artt> kels heißt es: Es wäre eine schwere Gefahr für die deutsche Zukunft, wenn es gelänge, zwischen beiden Richtungen, der conservativen und der eberalen, den Gegensatz bis zur Unversöhnlichkeit zu verschärfen; so lange die besten und geistig tüchtigsten Elemente in beiden Parteien für ihre Bestrebungen die Schranke des nationalen Wohles und der Pflicht gegen das nationale G-mem. wesen anerkennen, wird es dahin nicht kommen. „ „ , Wien. 15. Septbr. Die „Polit. Corresp." meldet aus Konstantinopel. Die Botschafter der Großmächte haben eine sogleich beim Beginn der dtplo- mattschen Action als Bedingung der gemeinsamen Flottendemonstration verein- barte und „Protocole de desintdrressement“ benannte Declaration unterzeich- net worin fie lick gegenseitig verbindlich machen, in allen den Orient betr. Eventualitäten kein Sond-rtnteresie zu verfolgen. Dieses Protokoll wird der Pforte mitgetheilt. ^ptbe. Meldungen des R-uter'schen Bureaus aus Kapstadt: Der Basutoführer Letharodl hat am 13. b8. auf eine Abtheilung Colonialtruppen, welche Mafeteng besetzt hält, einen erfolglosenAngriffgeamchn — Der .Times" wird aus Raqusa von gestern bestätigt, daß 5000 ! Montenegriner mit 3 Geschützen auf Dulcigno marschiren. - Demselben Blatte wird auS Rom von gestern gemeldet, die Admirale der Flotte seien nicht verpflichtet, den Regierungen zu refertren, ehe sie ein zweckdienliches Vor- gehen beschließen. Diese Actionsfrethett erstrecke sich auch auf ein Bombardement Dulcignos, im Falle es erforderlich sei. Die Landung von Truppen sei in den Instructionen aber streng untersagt. Ilaaufa, 15. Septbr. Die Albanesen leisten energischen Widerstand gegen die Abtretung von Dulcigno, wohin sie in großen Schaaren eilen, und sollen beschlossen haben, Riza Pascha $u tobten. Letzterer steht mit 1500 OTann regulärer Truppen, bie nichts ausrichten können, bei Katerkol. Di- Albanesen richteten eine neue Drohnote an die Pforte. Berlin, 15. Septbr. Die Kaiserin reist morgen Abend nach Baden- 93oben ab Rom, 15. Septbr. Der Finanzminister hat dem Kammerpräsidium das Budget für 1881 übersendet; dasselbe beziffert die ordentlichen Einnahmen auf 1210 Millionen, die ordentlichen Ausgaben aus 1118 Millionen, den Ueberschuß auf 92 Millionen; die außerordentlichen Einnahmen 8 Mill., die außerordentlichen Ausgaben 65 Mill., macht hier ein Deficit von 57 Mill., zusammen jedoch Ueberschuß von 35 Mill., welcher sich indeß mit Rücksicht auf weitere Ausgaben und Schuldentilgung auf 7 Mill, reducirt. Für neue Eisenbahnen sind 81 Mill, eingestellt und ein ebenso großer Betrag in das Activum als Ertrag der zu diesem Zwecke zu beschaffenden Rente. Wie», 15. Septbr. Gegenüber den theilweise abfälligen Journal- Kritiken der diesjährigen Schlußmanöver in Galizien ist die „Polit. Corresp." zu der Erklärung ermächtigt, daß jene Kritiken aus völliger Unkenntntß der Thatsacheu beruhen; die Obe-leitung habe sich vielmehr zu dem Ausspruche veranlaßt gesehen, daß, wie das Corps überhaupt, so auch die beiden Cavgllerie- dtvisionen und deren Führer den ihnen gestellten Aufgaben ganz entsprachen. anfertigen lassen und offerirt dieselben: Nr. 1 zum Preise von „ 2 „ ,, „ ti ,, ,, ii An die Bahnhofsrestaurationen Frankfurt a. M., Höchst, Castel, Mainz, Wiesbaden Rh. B- u. T. B., Rüdesheim, O.-Lahnstein resp. N.-Lahnstein, Coblenz, Diez, Zollhaus, Limburg, Hadamar, Weilburg, Wetzlar, Aumenau. Daß das Etsenbahn-Betriebsamt dahier zugleich Agenturen für Cigarren-Fabrikantcn übernimmt, ist jedenfalls neu und muß Heuer wohl zu den berechtigten Nebenbeschäftigungen gehören Keineswegs rechtfertigt dieses indessen die Manier, derartige Nebengeschäfte von Amts, wegen zu fördern. Wenn hinter jener Empfehlung sich kein einträgliches Geschäft verbirgt, was wir zur Ehre der betr. Herren Beamten annehmen, so bliebe blos die Deutung übrig, daß das Haus Gerold die Herren durch eine größere Mustersendung von der Vorzüglichkeit seines Fabrikats so überzeugt hat, daß sie dem Drange nicht widerstehen können, auch anderen Mitmenschen den Genuß zugänglich zu machen. Nun, seit dem Vorgehen der Kaiser!. Manufactur braucht man sich nur noch zu wundern, daß nicht schon längst auf den Staat!. Bureaux Mufterlager von Staatsfabrikaten oder sonstiger protegtrten Persönlichkeiten eingerichtet sind, das wäre denn so ein Stückchen staatlich prtviligirtes Wanderlager. — Die Bewohner des Dorfes Herne in Westfalen sind schon seit längerer Zeit durch eine Reihe fortgesetzter Schandthaten, denen Frauen und Mädchen zum Opfer fielen, deren Urheber aber nicht zu ermitteln waren, in beständiger Aufregung und Unruhe gehalten woroen. Man requirtrte endlich die Hülfe der Berliner Criminalpolizei, die sich schon in vielen der- artigen Fällen bewährt hat, und der List eines der entsendeten Beamten gelang es auch bald, einen der Attentäter dingfest zu machen. Der Criminalbeamte wußte dem Verbrecher eine geschickte Falle zu stellen, indem er sich als Frau verkleidete, um so, auf vereinsamten Wegen allein gehend, einen der Patrone anzulocken. Seine Absicht gelang ihm vollkommen. Als er auf seinem Wege in die Nähe der Zeche .Hibernia" gelangt war, wurde ihm plötzlich eine Schlinge übergeworfen von einem Manne, der nun versuchte, dieselbe zuzuziehen. Es kam indessen schleunigst Hilfe herbei; so gelang es, den Schltngenwerfer festzunehmen __ sDer Dampfwagen.) Die Nachrichten von den Erfolgen der Bollee'schen Dampf- Calesche hat folgendes Echo in der „Leipz. Ztg." wachgerufen; derselben wird aus Chemnitz geschrieben: Berlin hat seine Dampf-Calesche. Dagegen ist nichts zu sagen, aber aufmerkjam machen dürfen wir wohl darauf, daß Chemnitz, und zwar länger schon, seinen Dampffrachtwagen hat und daß der sich in aller Stille gar trefflich bewährt und seinem Herrn seit Monat Juli, wo er erbaut ward, bereits 184,395 Kg. Güter in 44 Fahrten bequem und leicht und — billig befördert hat. Er geht leicht auf allen Straßen, überwindet jede Steigung, lenkt in den schwierigsten Curven sicher um und folgt seinem Lenker so sicher und pünktlich, daß er z. B. nicht blos in den Hof der sächsischen Maschinenfabrik, wohin er Guß liefert, glatt im Bogen ein-, sondern auch, wie am Lineal abgemessen, auf die große Waage auffährt. Der Erbauer und Besitzer ist Herr Michaelis. Die Construction tst außerordentlich sinnreich, namentlich auch insofern, als die eigentliche Last über den hinteren Rädern aufgeschichtet ruht und so den Druck auf den Straßenkörper mit vermehren, dadurch aber die Fortbewegung erleichtern hilft. Der Wagen arbeitet ohne sonderliches Geräusch und ohne große Rauchentwickelung. Er weicht begegnendem Fuhrwerk leicht und sicher aus und stört weder dieses, noch sonst Jemand. Bisher durchfuhr er ctrea 220 Km. in den verschiedenen Straßen der Stadt. Herr Michaelis will auch Fahrten zur Beförderung von Personen auf den fiscaltschen Straßen — Chausseen — der Königlichen Amtshauptmannschaft Chemnitz, zunächst im Umkreise von zwei Meilen um Chemnitz, veranstalten. Es wird sich nun die Frage erheben, wem die Ehre der Erfindung dieser Dampfwagen für Straßenbetrieb zuzuerkennen ist, ob Herrn Bollee oder Michaelis oder beiden. Der Bollee'sche Dampfwagen ist, wie wir hören, vor vier Jahren construirt und dann auf der Pariser Weltausstellung gezeigt worden. Es tst aber möglich, daß die Construction beider Maschinen grundverschieden tst und daß der Franzose tn Le Mans und der Deutsche tn Chemnitz auf verschiedenen Wegen zum gleichen Ziele gelangten. — [Ein merkwürdiger Bergsteiger.j Ein Engländer, M. I. Campbell, bestieg am letzten Sonnabend mit seinen drei Söhnen, drei Führern und einem Träger den Montblanc. Sie begannen um 7 Uhr den Aufstieg und erreichten Sonntag Mittag den Gipfel des Berges. Das Merkwürdige an der Sache ist, daß Herr Campbell blind ist. — [Nachtseiten einer Großstadt.^ Jedermann weiß, daß in einer >L>tadt mit vier Millionen Einwohnern die Zahl der Verbrechen und Verbrecher keine geringe sein kann, allem überraschen dürfte denn doch die dem Berichte der Londoner Polizeidirectton entnommene Thatsache, daß im Jahre 1879 mehr als vierzig Personen tobt tn den Straßen von London gefunden wurden, welche durchaus nicht identtficirt werden konnten trotz Photographien, trotz aller Anstrengungen der Behörden. Gänzlich unbekannt, verloren oder verstoßen, 9*nflcn » CTr!? Personen in dem Strudel der Weltstadt unter, ohne daß auch nur eine menschliche Seele sich um dieselben bekümmert hätte. — Der herzogliche Doctor, Karl Theodor von Baiern, der, wie man sich vielleicht entsinnen wird, vor einiger Zett zum Arzte promovtrt ist, scheint die ärztliche Kunst auch unter Umständen practisch auszuüben. Ein bekannter Dresdener Bürger, der trotz jahrelanger Con- sultatton berühmter Augenärzte keine Besserung seines Leidens verspürte, entschloß sich vor einigen Wochen, Herzog Karl Theodor in Baiern um Rath zu befragen. Er hatte sich be demselben in Tegernsee einer ausgezeichneten Aufnahme zu erfreuen; mit großer Theilnahme behandelte ihn dieser hochgestellte Arzt und zeigte ihm einen practicab en Weg zur^Beseitigung seiner Krankheit. Man kann sich wohl denken, daß der Herzog bei diesem Debüt als „praktischer Arzt" auf jedwedes Honorar Verzicht leistete, ein Luxus, den sich die meisten seiner College« wohl kaum gestatten könnten. - Am 6. September stand vor dem Schwurgericht ,u Retchenberg ein Bankno^nfätscher, der zu vierjährigem Kerker verurtheilt wurde. In den Medaillons der gefälschten Bankno en befand sich statt der üblichen Warnung vor Nachahmung und Anfuhrung der betreffenden Gesetzesstellen wörtlich folgende Inschrift: „Wer diese Banknote nachmacht, wird mit lebenslänglichem Kerker bestraft, wenn man ihm bekommt. Vivat." , ® Dietz i" Sören«’’, rÄ'SH8 ? , hrflim«'“” * Miet Kv «Ä Auffo Georg Kini lil in dastS°r 51t. 580 und e [tute von bi, b“ a Johanne! liute biM J1 «er haben d tS lann jldotz bigung der Un brait werden. mHerAchrük mhrn Iä Ql 6. Botzen hi' widrigenM folflt angesehei des beschränkt !lchen Versügu Gießen, am Troßherzoglich $025) La Berge Baue Diebeivrrjchli Tunken in der Hießen vvrkom Afirnn^rn, nä Maurerarbeit, Zimmerarbeit, Dachdeckerarbei Zchreinerarbelt Schlofferarbeit, Glaserarbeit, Weißbinderarbei Träger-, Guh- rohrtichrung, sollen aus dem geben werden. Die Ossertei Dienstag Vor« unter ensspre siegelt und pv «abzugeben, wl onschläqe und Acht offen lier Eießen, de Großh. § 6040) < Eisenbc Bezirl Gnbahn-z (Main-V V5 aller Z b( M'n tme grx 'M 1880 M md e» 6 Ötrolb ' J“!‘ M hexen M ,fn Mtaifc Liganev: ntn* bel'bttl(11 d«'tz Sä&5* -rD- iinen ®sn>6 6,11 M <*’kH I -•■US» | “44'»s,m' I ktthnlung machen uni vrn. daß das qu, Haui MMMm für foganen^abiifintti jten Rebmbeschästigun-n Rrbengeschastr von t verbirgt, Las wir zu ng übrig, daß das Hau ighifeit seines ^asnkal- anderei Mtmenschrn Rannfactur braucht mm öurearrx 3Merlagtt cor fort, das wäre denn sk leit längerer Zeit b«xä ium Odsn llnrabt fältln WIL Kch schon in vielen in iten gelang es auch M t dem Verbrecher eine ge auf vereinsamten Atzv ,bm vollkommen. Ais n morde ihm plößlich ei« zrzlgikbkn. Es kam » runebmen t„ 8ol«W« Ou# ,H,n wirt nue . ab» «Mj 5n innen Dumpsslacht- n tiquim unb W4 ,t it6e ©teiffung. I«« »I i «»u ..“ÄS* f ^Sm4Ä3-> •■".V«««** "^«-Ebochtn- i *ne9' Keilen us ”°JJ oer örfiilduh e-v" ^Maelis oW vcü« eJ*L?tt unb M”| ggswi . t.fl bestieg 0* leß ßt«H Bit* i m Sm * ri )n”9' .jnintnf if* '■Ci« .““ Ä.°» ^Ä,e,e d. ftjfö n -Vt( -anst flU„ ßcr S I* M >r. 8<« •?. prodil^ ‘%ebüt alS.P^ " ^_,,sten felfle M t M'" ,, "güS5$ Der Aufßchtsrath. 6064) Die Ausschreibung zur General-Versammlung sür den 21. September Reiber am Kreuz. 5717) empfehlen (6034 J. A. Busch Söhne Qm<. Georg Petrie 4008) empfiehlt billigst (5831 Vergebung von Sauarbeiten. + 6,3 4-13,98 4-13,52 4-22,0 n 11 ii n u ii zu ii ii ii H H H 0 R. n 3215,02 1948,74 33,20 6195,42 875,— 1083,10 5206,37 582,80 deponirt haben. Gießen, 10. September 1880. Zimmerarbeit, Dachdeckerarbeit, Schreinerarbett, Schlofferarbeit, Glaserarbett, Moras J haarstärkendes Mittel Handel und Verkehr. Frankfurt, 15. Septbr. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war out befahren. Heu kostete je nach Qualität der Centner X 2.35—4.00, Stroh X 2.50—3.00. Butter das Pfd. tm Großen 1. Qual. X 1.05—00, 2 Qual X 0.90—00, im Detail daS Pfd. X 1.20—00, 2. Qual. X 1.10—00. Eier das Hundert ttal. X 7.00, deutsche Eier 5 30 X Ochsenflench per Pfund 65—70 H, Kuh, Rtnd< und Farrenfleisch 45—60 H, Kalbfleisch 40-55 X Hammelfleisch 45—65 Schweinefleisch 70-75 H, ein Hahn X 180 big 2.50, ein Hubn X 1.90—2.10, eine Ente X 2.70—3.20, eine Taube 50—00 H, Gans X 4.00— 6.00, Hasen das Stück X 4.00—0.00, Feldhuhn X 3.00-3.50, Rehbock das Pfd. 75—80 H, Kapaunen X 0—0.00, Malscher Hahn X 0—0. Kartoffeln 100 Ko. X 0—0.00, Kohlrabi 5—8 X Blumenkohl 1 St. 40-80 H, Wirsing 00-0 Gelberüben 1 Bund 10-15 Zwiebeln 1 Bund 6 H, Sellerie das Stück 6^, Meerrettig 1 Stück 00—00 H, Spargel das Pfund 00—00 k, Romain-Salat 30-00 H, Endivien 10-00 Rothkraut 20—25 k, Weißkraut 15—20^, Artischoken 50 Erbsen das Pfd. 00^, Bohnen 1 Ctr. 10—14 X, Gurken das Hundert X 1.50—1.80, Essiggurken das Hundert 50 H. Limburg, 15. September. (Fruchtmarkt.) Rother Weizen X 18.10, Weißer Weizen X 00.00, Korn X 14.60, Saatkorn X 16.50, Gerste X 10.30, Hafer X 6.40, Erbsen X- 00 00. (Durchschnittspreis pro Malter.) Aeitgeöotenes. 5054) Ein Wohnhaus mit Hinterhaus und Garten in sehr guter Lage preiswürdig zu verkaufen. Näheres Flügelsgasse A. 87. (Kölnisches Haarwasser) erfunden 1832 von A. NORAS & Co. Königl. Hoflieferanten in CÖLN a/Rh. Als das feinste Teilettenmittel in der ganzen Welt eingeführt, und als das reellste Haarmittel beliebt. 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Es wird darum Jeder, welcher Ansprüche an den Kaufschilling machen kann, aufgefordert, solche binnen 6 Wochen hier geltend zu machen, widrigenfalls die Zahlungen als er- felgt angesehen und die zur Löschung des beschränkten Eintrags erforder- lichen Verfügungen erlassen werden- Gießen, am 8. September 1880. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. «025) Langsdorfs. Mas puh- und Modewaaren-Geschäft von Gescltw» Pellt empfiehlt eine grosse Auswahl in: -Hauben, Schleifen, libi MC V' ~ Nachd, «°mb Sfittiin le iu'llung tn Düssl r 'Etüg niit g.q prene unb *anb abgereist. 5976) Schüler hiesiger Lehranstalten finden freundliche, liebevolle Aufnahme in einer geb. Familie. Nachhülfe in allen Schularbeiten von einem stud. theol. Gefl. Offerten unter B. L. poste restante Gießen. Hagel-Versicherung. Die Haupt - Agentur einer beliebten Hagelversicherungs-Gesellschaft ist zu vergeben. Da eventuell ein größerer Bezirk überwiesen wird, könnte dieselbe eine gute Existenz bieten. 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