men Mar1 d« ' ®lcftl6en Rttifen. liegen "ül ÄnznmnWn- ' ton l'fct an außer lrm un^ Nadel trägt. >bach, n con mir erkauften jWauf brmSeltns- yamüunb^, btitebenb m,t ^abmet, schönkk 1 ^ltbehör zu vermiethen niber beziehbar ie jmi., Lelterswe«. f Lkock meines Hauses ezlchdar, zu vermiethen. Logt. Ludwigsplah. Herrn Berwaiter KrebS iämlimlogis, im ftüher in der Frankfurterstr., und am 1. October zu jir Anjeigkn. w,n R-b-lw-ge« :tb,nbenUmiu8tn®" lW,*Sihr. väfif ä“"ä U77)fe-W!^ CI prsmpl^ ■ J/—' ste Ltock des August Hauses, Frankfurter , deftehend aus 8 Zim- kammern, Keller, Holz- . Oktober, auf Wunsch -m/ethen.__, L^is zu vermiethen- AnvL, ^Liendrener. iber von Herrn Horch Llraße bewohnte Logis r bis zum 1. Oktober ^flL ich Plank^euM, nm er oenniethet ljllmann, Kirchmvlatz., -S mit allem Zubehör >aus, gleich beziehbar, zu Unverzagt, Garttelo. TTmö&Iirtes Btmmer mtt Heu w . ^tborstrage A- 227^ Äticenftraße em Lager- tr zu vermiethen. Nah- lit Wohnung 1U »ttmiethm du jinbtnplaL. l iboBl««1611 Acti«**' h« : Str. 190. Dienstag den 17 August 1880. AuM- M WsM sm H Kms GW«. ä. >v; a ■ ■■ ■' " ------------- ’ I I Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloha. RedaettonSbureaur I Schulstrahe v. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des «ontagS. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 PK. Gxpeditionsbureau r / W __I „I' l'»W—« Amtlicher Hheil. Bekanntmachung. t , t._ In Gemäßheit ves § 9 des Gesetzes vom 15. Februar 1875 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Fneden werden hiermit nachstehende Durchschnittsmarktpreise vom Monat Juli 1880 veröffentlicht: Hafer Mk. 17,40, Heu Mk. 5,75 Stroh Mk. 4,75 per 100 Kilogramm. Gießen, am 13. August 1880. Großherzogliches Krcisamt Gießen. Dr. Hoffman n, Regierungsrath. Bekanntm a ch n n g. Wir Bringen hiermi, zur iscnllichk» K-»«I»ißnchm-, »aß stnll «,« s-ich-rigr» °ff-»ll!chen B-d-pl»?-- ,wisch.» °-r Männerbave - Anstalt NN« dr, Unt.-Miihl- ans ->°m lin!,n Ufr, d.r 8* -in s-«,pl», zu, ung-f-!,,»-,-» -ff-ntltch.n Benutzung von Seiten der Stadt Gießen hergestellt unv eingefnedlgt worden ,st. Gießen, den 14. August 1880. Großherzogliche Poltzewerwaltung Gießen. Fresenius._____ ___ Jeutschlavd. Aus dem Großherzogthum Heffeo, <3. August. Rach einer soeben im „Regierungsblatt" verkündigten Bekanntmachung haben die Aspiran- ten des Gymnasial- und Realschuliehramts in Zukunft vsrzulegen: Das Abgangszeugniß der Universitäten bezw- technischen Hochschule, an welcher der Gesuchsteller als Studirender ausgenommen war. Will derselbe auf der Lcm- destUniversität bis zur Absolvirung seines Examens noch an den Vorlesungen Theil nehmen, so ist statt des definitiven Abgangszeugntsics von der Landes- Universität ein provisorisches vorzulegen, weiches über das sittliche Verhalten des Geiuchstellers, sowie über die Vollendung des akademischen Tnennmins Auskunfi geben muß. Das definitive Abgangszeugniß der Landes-Umoersität ist alsdann unmittelbar vor der mündlichen Prüfung vorzulegen. Berlin 13. August. Die Rede, welche Gambetta vor der Gesellschaft der Handelsreisenden in Cherbourg, die ihn zu einem „Punsch" eingeladen, gehalten hat, war für die politische Welt nach dem telegraphisch bekannt gewordenen Auszügen als eine ziemlich bedrohliche AuSlaffung dieses maßgebenden französischen Staatsmannes aufgefaßt worden. Jetzt, wo man den vollstän- diaen Text dieser rednerischen Leistung vor sich hat, ist man sehr geneigt, ihn wenig ernst zu nehmen, ohne deshalb den bedenklichen Werth dieser Kundgebung irgend zu unterschätzen. Eine Rede, beim Punsch gehalten, verträgt vielleicht nicht ganz eine so scharfe Beurtheilung, wie «in bei nüchterner Gelegenheit gesprochenes Wort, wenn man nicht gerade geneigt, das alte. „m vino ven- tas“ auch auf diese Flüssigkeit auszudehnen. Von diesem Aesich spunkte aus entfällt die directe und für den Augenblick gemünzt- Bedrohlichkeit der Garn- betta'schm oratorischen Leistung, dafür aber bleibt die Enthüllung bestehen, daß der künftige Präsident der französischen Republik und die gut gesp.elte Bescheidenheit Gambetta's bürgt den Kammern dafür, daß auch er von seiner Anwartschaft auf die Nachfolge Grevy's vollkommen durchdrungen ist — daß also der künftige Präsident nur von einem Gedanken beherrscht wird, den er der Maffe der Franzosen einzuimpfen beflissen ist, von dem Gedanken an die Wiederherstellung Frankreichs in seine Grenzen vor dem Frankfurter Frieden. Dieses Bestreben, als die Grund-Idee Gambetta's zugestanden, muß notgedrungen unsere deutsche Politik zur höchsten Vorsicht anspornen und wenn auch Gambetta gerade jetzt, wo er im Begriffe stand, aus dem Umwege über Griechenland seinem Ideal mtt Aussicht auf Erfolg nachzujagen, sich der fried- lichen Volksströmung anbequemen und auf die thatkrästtge Unterstützung Griechenlands verzichten mußte, so lieferte eben seine Cherbourger Rede den Beweis, daß dieser Politiker das einmal gefaßte Ziel nicht aus den Augen verliert. Er hat die Revanche für jetzt durch die griechische Verwickelung nicht zu erreichen vermocht, aber er ist beständig auf dem Auslug, um die erste Gelegenheit, die ihm günstig erscheint, sofort für die Revanche auszunutzen. — Das „Verbindungswesen auf den höheren Lehranstalten' sicht für dieses Jahr aus den Tagesordnungen sämmtltcher Lehrer-Conserenzen. Nach dem Vorgänge der beiden preußischen Minister v. Puttkamer und Bitter ist dies weiter nicht wunderlich, aber die Vorschläge zur Abhulfe des Uebelstaudes, welche auf jenen Confereuzen gemacht werden, zeichnen sich oft mehr durch Originalität, als durch praktische Anwendbarkeit aus. So hat vor wenigen Tagen auf einer Lehrerversammlung In den westlichen Provinzen der Leiter einer höheren Unterrtchtsanstalt allen Ernstes vorgeschlagen besondere Beste- rungsanstalten für Schüler, die wegen der Theilnahme an V°rbindungen anderswo verwiesen worden wären, zu errichten , damit nicht di- Gemü her d Unschuldigen von jenen Versührungen vergis et werden könnten. Dabei wurde bann unser- neuere Gesetzgebung getadelt, die es jedem von einer Anstalt rell- girten Schüler ermöglichte, auf einer anderen wieder mit Ehren unterzukom- men. So ganz richtig erscheint das wohl kaum, wenn man sich der strengen Vorschriften erinnern will, welche Herr v. Puttkamer in dieser Beziehung noch in seiner jüngsten, das Verbindungswesen betreffenden Verordnung erlösten hat- Ueber eine mehr komische Folge des Schülerverbtndungs Unwesens wird aus Meppen, dem Hauptort des angestammten Windthorst'schen Wahlkreises, be- richtet, daß der dortige Magistrat unter ausdrücklicher Bezugnahme auf bie Kneipvereine der Gymnasiasten die Polizeistunde auf 10 Uhr festgesetzt hat und so die Väter ganz bind für die Sünden ihrer Söhne züchtigt. Eine Entscheidung des deutschen Reichsgerichts ist für alle Saufleute und das gesammte Publikum höchst wichtig. Dasselbe hat entschieden, daß der Verkauf aller Arten von Waaren mit falschen Ursprungsbezeichnungen als Betrug anzusehen ist. Fast alle unsere Cigarrenkisten tragen nun die Bezctch- nuna Habana" auch wenn der Tabak keineswegs in Westindien, sondern in der ^Psalz gewachsen und irgendwo in Deutschland bearbeitet ist. Jeder Kaufmann kann um dieses Wortes „Habana" willen, welches auf seinem Cigarrenkistchen steht, nach heutiger Lage der Gesetze wegen Betrüge- bestraft werden. Ebenso jeder Kürschner, deffen einheimisches Fabrikat an Hüten und Mützen das prunkende Etiquet „Londres" oder „Paris trägt. Feiner alle Rähnadelbüchsen und unzählig- andere Waaren, welche überall mit englischer Marke bezeichnet verkauft werden; kurz ein enormer Theil der Verpackungen und Emballagen, welche von gewissen Kaufleuten zu mehrerer Anpreisung ihrer Waaren gebraucht wird, kann wegen Betrugs belangt werden, weil die Ursprungsbez-ichnung falsch ist. Es ist auch wirklich zu wünscyen, daß Ehrlichkeit und Wahrheit auch in dieser Beziehung bei uns wieder zu Ehren gebracht und alle Falschheit nach Gebühr gebrandmarkl werde. Berlin, 14. August. Die Erfahrungen von Tausenden, rn ßettungen veröffentlichte Berechnungen der Gerichtskosten in einzelnen Proceffm, auch di- Beschwerden von Korporationen, welche stets Fühlung mit den Bedürfnissen des Verkehrs haben, beweisen anf's Schlagendste, daß d e seiner Zeit ausdrücklich nut auf Probe und bet der Unmöglichkeit, den Einzelstaaten damals finanzielle Opfer zuzumuthen, sestgestellte Höhe der G-rtchtskosten und Gebuhten eine unerträgliche ist, daß sie der ärmeren Bevolkerung " vie ° Fäll geradezu unmöglich macht, Recht zu suchen. Le det sollen das ROchsjusttzamt und das preußische Justizministerium noch in keiner Welse zu erkennen vkt- mögen, in welchen Punkten eine Abänderung bet Tarife möglich ober erfor» derlich ist. Wenigstens bat bet preußische Justizministet die ihm unterstehenden Gerichte zur Mitiheilunz ihrer Wahrnehmungen über dre Wirkung der Gebuh- renotdnung aufgefotbert. Es wäre bringend zu wünschen, daß diese Ermittelungen rechtzeitig genug abgeschlossen würden, um die geeignete Grundlage zur Abstellung mindestens der schreiendsten Mißstände während der nächsten tagssesfion zu bilden. Vor Allem wären die Nebengebuhren der ®etW8, schreibet und Gerichtsvollzieher in's Auge zu faffcn, beten Ermäßigung de a leider noch immer nicht erwünschte Finanzlage der Einzelstaaten " ‘ unmittelbare Mitleidenschaft ziehen wurde, -sie bewirken, daß bd k uwr«' Objecten di- Kosten oft sich weit höher stellen, als der Stre tgegenstan^ Wenn auch das leichtsinnige Procefstren nicht durch ^ niedrtgeGeb hrc Kosten befördert werden darf, so liegt doch hier eine solche V-rtheuerung der Rechtspflege vor, daß ein Nothgesetz geradezu am Platz« ist- $ tjti _ c,n agrarischen Kreisen werden, wie die „Kreuz-Zig- hort, Petinonen an den RZchsta^ Mmmelt! um bleiben «gj'«'„ft Börsensteuer zu bewegen- Die Agtaner denken dadurch d-^Börs giebt doch auch dort noch der soliden Geschäfte genug GarauS zu machen, während sie außer Acht lassen, daß durch so liberalen Pa-tei-n am meisten das Ptivat-Publikum mit geschädigtwird. M: HB« a er tbadeten bab-n Nck stets tm Principe für die Besteuerung der -oöqe w ranoneuer pao.n ncy i«»» -p* v > «-c »^klären lassen, bei einet wirklichen W-''e auSgefrro^en unb buirj ifa’ mit einzutreten. Allein eine @teuetreform in "stet f aenebmi«en, das werden die liberalen Pat- kten'Mdben lafff Im Allgemeinen »irb bet Schwerpunkt der Betathungen Belgien. Die gestrige Vorstellung der „Stummen von in der nächsten Reichstagssesston in der Steuer- und Zollsrage liegen. In der letzten Session har man einen Antrag auf Suspension resp. Abschaffung der Getreidezölle noch für inopportun gehalten, weil man deren Wirkung erst abwarten wollte; die Verhältnisse werden die Stellung eines solchen Antrages rechtfertigen. Sämmtliche auf Abänderung des Zolltarifs eingegangene Petitionen sind in der letzten Session in der Budget-Commisston sowohl von Freihändlern als von Schutzzöllnern als ungeeignet zur Berathung im Plenum erklärt worden, weil allseitig anerkannt wurde, daß der Zolltarif noch zu kurze Zeit in Geltung sei, um dessen Wirkung genau feststellea zu können; man kam aber frühzeitig überein, daß in der nächsten Session, also 1881, der Zeitpunkt eingetreten sein wird, in welchen alle Petitionen auf Aenderung des Zolltarifs einer eingehenden Prüfung würden unterzogen werden können. Die Petenten aus der letzten Session werden also jetzt die Gründe erfahren, warum ihre Eingaben haben unberücksichtigt bleiben müssen. Köln, 14. August. Die Domthürme sind fertig, der Bau ist vollendet, die Stadt ist beflaggt. telegraphische Depescherr. Lelrgs. G-rrespOitderrr - Petersburg, 15. August. Die „Agence ruffe" weist das von der Wiener „Neuen freien Preffe" gebrachte Gerücht, Rußland werde dle Ausführung der Entscheidung her Berliner Conferenz übernehmen und hierzu bet Bender 45,000 Mann zusammenziehen, als gänzlich unbegründet zurück. Gerüchte dieser Art sollen nur Mißtrauen gegen Rußland erregen, welches so wenig wie irgend eine andere Macht daran denke, sich von der gemeinsamen Action zu trennen. Unbegründet sei ferner die Meldung verschiedener Blätter, daß eine der interessirten Regierungen die Einholung eines Schiedsspruches in der Kuldscha.Frage abgelehnt habe. An den Vorschlag einer schiedsrichter- lichen Entscheidung sei bis jetzt nicht gedacht worden. Paris, 15. August. Das Journal „La Veritd" veröffentlicht einen Brief Gambetta's an ein Generalratys-Mitglied, in welchem er seine persönlichen Ansichten über den Charakter der letzten Wahlen darlegt. Gambetta sagt, die Wahlen sind durchaus republikanisch und demokratisch ausgefallen. Die Generalräthe haben es sich zur Aufgabe zu machen, die Interessen und Bedürfniffe der Bevölkerung auf's Gründlichste zu studiren. Die demokratische Partei will nicht blos die formelle Republik, sie will organische Einrichtungen, welche aus der Demokratie nicht mehr eine Lüge und aus der Republik einen Rumänien. Bukarest, 14. August. Das Amtsblatt veröffentlicht die Ernennung Demeter GianPS zum Justtzminister an Stelle Stolajan's, dessen Demission von dem Fürsten angenommen wurde. Türkei. Konstantinopel. In der türkischen Hauptstadt herrscht trotz Muste- schar Wettendorf nach wie vor die schreckliche Finanznvth. Am 7. August begann der Ramasan, und da man bei diesem Anlaffe der Armee und den Beamten wenigstens einen etnmonatlichen Sold und Gehalt auszahlen mußte, so war man genölhigt, eine Anleihe zu machen. Der Finanzminister verlangte von der Banquiersgruppe, welche die Verwaltung der sechs indirecten Steuern über sich hat, 150,000 türkische Lire, konnte aber nur 50,000 Lire erhalten, die überdies recht ungern geliehen wurden. Lokales. Gießen, 16. August. Leider beginnen die Abende schon wieder länger zu werden und die Petroleumlampe tritt in ihr Recht. Da wollen wir nicht unterlassen, darauf aufmerksam zu machen, daß bei einer längere Zeit nicht benutzten Lampe die Gefahr der Explosion ziemlich groß ist, wenn man nicht, bevor die Lampe in Gebrauch genommen wird, vorher das etwa in ihr verbliebene Petroleum heraußschüttet und auch einen neuen Docht etnzieht. Das alte Petroleum erzeugt nämlich bei längerem Stehen das Petroleumnaphta, welches v»el explosibler ist, als das Petroleum selber und führt daher sehr leicht zur Explodirung einer sonst guten Lampe. Es muß abgegosien und neues Petroleum aufgegossen werden. Ebenso empfiehlt sich das Erziehen neuer Dochte, denn die alten sind meist inzwischen verfilzt, saugen nicht mehr, sondern kohlen, lasten die Flamme nach dem Bassin herunterzüngeln, erhitzen dasselbe und das schon bei 35 9 R- explosible Ngphta sprengt plötzlich das Bassin und die Lampe auseinander, das brennende Petroleum auf alle erreichbaren Gegenstände herumspritzend und sie in Brand setzend. Man gebe den Lampen also neuen Docht und neues Petroleum ehe man sie nach längerem Stillstehen wieder in Gebrauch nimmt, so wird man in der Regel ror der Gefahr einer Explosion geschützt sein. — Die hiesige Rudergesellschaft benachrichtigt uns, daß nächsten Sonntag den 22. er. die zweite Ludwigs Regatta zu Bad Nauheim unter Betheiligung der Vereine von Hanau, Mainz, Offenbach und Gießen stattfindet, wozu unter Anderen Seine Königliche Höheit der Großherzog einen Preis stiftete. — Heute Rückt "gegen 12 Uhr geriethen drei Männer von Wleseck vor einet dortigen Mrthschast in Streit, in Folge besten einem derselben, Cigarrenmacher Heinrich Reuter, mit Backschetten derart über den Kopf gehauen wurde, daß die Hirnschale zersprang und der Verletzte bereits heute Morgen gestorben ist. Der Getödtete hinterläßt eine Frau mit zwei kleinen Kindern — Ein hiesiger Geschäftsmann hörte gestern Abend, als er nach Hause kam, in seiner Schlafstube Geräusch, als er dieselbe betrat, bemerkte er, daß Jemand durch das Fenster schlüpfte und entdeckte später, daß ihm mehrere Kleinigkeiten aus dem Kleiderschranke fehlten. von Deserteuren und solchen Militärpflichtigen, welche sich der Recrutirung entzogen oder die Gestellung versäumten. Anethan erklärte im Namen der Rechten, daß die Opposition an der politischen Feier des Jubiläums theilneymen werde. — In der Deputirtenkammer gab Malou die gleiche Erklärung ab. Ministerpräsident Frere-Orban nahm davon Act und beglückwünschte die Rechte zu ihrem Patriotismus. Köder machen. Gambetta schließt mit folgenden Worten: Durch die ununter- . brochene Anwendung eines derartigen Verfahrens im Innern wird es der ! Demokratie gelingen, ihre unvergleichlichen Hülföq rellm und Schätz? zu ge- ' brauchen kraft der Macht, welche unser großes Llnd birgt und welche Frank- i reich erlauben wird, ohne Ueberstürzung und ohne Abenteuer den Rang, der , ihm in der Welt gebührt, wieder einzunehmen und die ihm gnvaltsam ent- j riffenen Provinzen wieder zu erlangen, um aus seiner wiederhergestellten Integrität ein Pfand des europäischen Friedens zu machen. Die „Berits macht in Betreff des Schluffes des Briefes Vorbehalte, indem sie erklärt, daß jeder Plan einer Revanche mit bewaffneter Hand den europäischen Frieden für immer compromtttiren würde. London, 16. August. Aus Kandahar wird unterm 11. August gemeldet : Der Feind errichtet Belagerungswerke. Wie es heißt, sind ein oder i zwei britische Ofstciere Gefangene Ajub Khan's. Paris, 15. August. General Greoy, Bruder des Präsidenten der Republik, ist zum Senator gewählt. — Heute wurde in Notre Dame eine Seelenmesse für Navoleon I. gelesen. Es fand hierbei eine Manifestation statt, welche zu einigen Verhaftungen Veranlassung gab. — Der „Siecle" sagt bei einer Besprechung der (Kommentare der ausländischen Blätter über die Rede Gambetta's in Cherbourg: Frankreich will den Frieden. Wir sind überzeugt, Gambetta kennt zu genau die Gefühle des Landes, um sich in eine unbesonnene Politik einzulaffen, deren einziger Vertreter er sein würde. K Paris, 16. August. Bezüglich eines gestern von der „Berits" veröffentlichten Gambettaffchen Briefes erklärt die „Republique francaise", daß der betr. Brief bereits am 16. October 1871 geschrieben wurde und damals von allen Journalen und in besonderer Druckschrift veröffentlicht worden ist. Brüssel, 14. August- Portici" im Theater Royal de la Monnate veranlaßte eine ergreifende Manifestation. Im zweiten Act war kaum das berühmte Duo „Amour sacFd de la Patrie“ augestlmmt, so erhob sich daS ganze übervolle Haus und acclamirte die letzten sieben überlebenden Veteranen des Freiheitskampfes, welchen die Di- rection eine Prosceniumsloge eingeräumt hatte. Die Alten weinten Freuden- thränen und rührten wiederum bas Publikum zu Thräneu. Das Orchester stimmte die Brabanconne an. Hierauf mußten die Sänger das für Belgien historische Duett nochmals wiederholen. Brüssel, 14. August, Abends. Der Senat genehmigte den bereits von der Deputirtenkammer angenommenen Gesetzentwurf betreffs Amnestirung Die Rindergärtnerei. Wir gewöhnen uns nachgerade daran, diesem wichtigsten Kapitel aus der Erziehung des Menschen die gebührende Beachtung zu schenken. Die Kinder sind uns die werthvollsten anvertrauten Kleinode und es ist mehr als Frevel, ihre Behandlung leicht zu nehmen, sie in ihrem Entwickelungsgange sich selbst zu überlassen. Gerade im Kindesalter bis zum 6. Lebensjahre etwa ist Herz und Eigenart unserer Kleinen noch wachsweich, noch überaus bildungsfähig. Der Former dieses dankbaren Materials, und dazu sind Eltern und Lehrer berufen, hat ein verantwortungsschweres Amt; er muß es verstehen, die mannigfachen, vielgeartet hervorbrechenden Keime der Individualität richtig in ihrem normalen Wachsthum zu halten, gute, vielversprechende besonderer Pflege zu unterziehen, schlechte thlerische Triebe zu unterdrücken oder zu veredeln. W^r sind es leider nur zu sehr gewohnt, die eigensinnige bösartige Tyrannei eines kleinen Herrn als allerliebsten kindischen Trotz zu belächeln, zu unterstützen — „es ist eben noch ein Kind" — die ausgeprägte Zerftbrungssucht einer kleinen Dame, wenn sie die neugeschenkte Puppe in der ersten Viertelstunde schon kritisch secirt, als reizende Findigkeit, als vielversprechende Wißbegierde zu bewundern. Es ist ein bejammernswerther Jrrthum insbesondere der Eltern, wenn sie den Trost bereit halten: „solche Unarten legen sich später, wenn das Kleine erst einmal Verstand hat". In den ersten 2 oder 3 Jahren schon muß das Kind eist deutliches Bewußtsein von Recht und Unrecht haben: es muß genau wissen, was es thun darf und was es lassen muß. Der leider viel zu früh für die Wissenschaft und die Menschheit verstorbene Professor Bock in Berlin sagt einmal in einer seiner populärmredicinischen Schriften: „Ein dreijähriges Kind, das der Ruthe noch bedarf, ist ein gründlich und unverbesserlich verzogenes Kind." Nicht durch Züchtigungen und Strafen soll der kleine Weltbürger in eine Schablone gepreßt, sondern durch unermüdliche Aufmerksamkeit, durch freundlicher, aber festen Ernst Seitens der Eltern und Erzieher daran gewöhnt werden, einen höheren Willen zu beachten, als seinen eigenen. Viele Eltern haben weder Lust noch Muße, sich in diesem nothwendigen Umfange ihrer Pflicht zu unterziehen: viele sind auch nicht in der Lage, ihren Kindern eigene Erzieher, die die ersten Schritte des Geistes und des Körpers derselben bewachen sollen, zu geben. Es haben sich deßhalb schon seit Jahrhunderten Männer der Wissenschaft und aufopfernde Menschenfreunde mit der Lösung des Problems beschäftigt, dem Kind einen Ersatz für die ihnen mangelnde elterliche Erziehung zu geben. Aber erst in den letzten Jahrzehnten kam man dem Kern Sache näher, nachdem man vorher mit den verschiedensten Systemen des Zusamm.npferchens der Kinder die schlimmsten Erfahrungen gemacht. Erst Fr. Frobel, dem Schüler des großer. Pestalozzi, war es vorbehalten, mit seinem im Jahre 1840 unter dem heftigsten Widerspruche von allen Seiten durchgeführteu Plane eines sogenannten K ndergartens auf diesem Gebiet epochemachend Bahn zu brechen Er normirte die Anforderungen, die geistig uud körperlich an das Kind zu stellen sind, nach der Individualität "beneiben und ordnete die Beschäftigungen und Spiele der Kleinen systematisch. Er verbannte Alles, was die Entwickelung des jungen Menschenlebens stören und suchte Alles zu benutzen, was dieselbe fördern konnte. Der dem Kinde angeborene Spieltrieb muß durch planmäßige Beschäftigung entwickelt und verwerthet werden, damit auf diese Weise Hand und Auge des Kindes geübt, sein Form- und Schönheitssinn ausgebildet wird. Es wird so vom Zerstören auf eine ihm angenehme Weise abgehalten und unbemerkt, ohne lästiges Jnstruiren, auf den richtigen Weg des Schaffens hingeleitet Das Kind soll nicht vereinsamt im Kinderzimmer oder nur im Kreise seiner Geschwister die ersten Lebensjahre zurücklegen, sondern, sobald es nur gehen kann, im Kindergarten mit anderen gutgearteten, gutgeleitetcn Gespielen zusammengcbracht werden, um sich hier seiner Eigenart nach innerlich selbstständig, aber durch den Umgang mit den andern auch vielseitiger zu entwickeln. Leider sind die Institute derK:ndergärten noch viel zu wenig benutzt, obgleich dieselben mit großem Eifer und vielem Verständniß geleitet werden. Ein Schriftchen, das Eltern und Erziehern einen beachtenswerthen Fingerzeig über obiges Thema bietet, ist „der Kindergarten" von Eduard Kriens, Lehrer am Technikum der Stadt Rheydt (daselbst erschienen bei H. Leuchtenraths. Hesterrcich. Wien, 14. August. Die Donau, welche seit gestern ^capid steigt, ist bei Nußdorf über ihre Ufer getreten. Aus Mähren und Schlesien werden große Verheerungen durch Hvchwafler gemeldet. Ischl, 14. August. In Folge erneuerten Regens ist das Master noch immer im Steigen begriffen. Einzelne Theele des Ortes sind gänzlich überschwemmt ; es ist jedoch keine wettere Gefahr vorhanden. Der Kaiser hat das Jnundationsgebtet besichtigt. Arankreich. Paris, 13. August. Die deutsche Nation, schreibt der „Standard", hat weislich den Beschluß gefaßt, an dem herrannahenden Jahrestage von Sedan sich jeder großen Kundgebung des Triumphes zu enthalten. Eine Zett lang habe die Absicht Vorgelegen, den Jubelton dtefes Jahr ganz besonders kräftig ertönen zu lasten als Antwort auf die jüngste Kundgebung tu Paris bet der Fahncnvertheilung; allein man habe die Idee fallen gelaffen. Man habe ge» fühlt, daß die Franzosen in der Vertheiluug neuer Fahnen an lhre Truppen einen gewöhnlichen militärischen Act vollzogen und Niemanden herausgefordert hätten. Unter allen Umständen wünsche Deutschland dem Vorfall in Long» champs keine solche Auslegung zu geben. Allein während Deutschland auch Alles vermeide, was beleidigen oder als eine Herausforderung betrachtet werben könnte, laste es das alte Sprichwort nicht außer Augen, daß das beste Mittel zur Erhaltung des Friedens in der Kriegsbereitschaft liege. Seine Armee fei niemals in besserer Verfastung gewesen, wovon sich die ausländischen Kritiker überzeugen könnten, welche dem bevorstehenden Herbstmanöver in der Nähe Berlins anwohnen würden. Bieichseife empfiehlt Fritz Flimm. wieder angekommen. in f7#r. Reiber am Kreuz. 5407) (5397 btt 4610) M Weißbäcker. 4870) * CD CD CH co 40 5142) bet Wilhelm Klee. Wiederverkäufer erhalten hohen Rabatt L 25 und 50 Niederlagen in Gießen: P. 3« Mobs, C. F. Semmler, Rod. Stuhl, Gg. Wilh. Weidig. H. F. Nassauer, B. 114 am Kreuz B. 114. (5045 Louis Lony. Fahrer hinkende Bote Kandkateilder, Reichsbote, lt! W ll w* Reguli»-Füttofen, Wormser Dfen, H-atent Kochherde schöner Auswahl empfiehlt (5404 A. Kröll. In allen Zeitungen bet Welt findet man Stellengesuche, Vacanzen An- und Verkauss-Gesuche ic., billig und discret besorgt durch Haasen- stein «fe Vogler in Frankfurt a. M. Ein Beweis, welch' allgemeines Vertrauen diese älteste Annoneen' Ekt>editinn besitzt und sich zu bewahren versteht. (4212 Bernsteiu-Oel-Lackfarbe, sofort trocknend, neuestes, ve, besfirtes, sehr haltbares Fabrikat zum Anstreichen der Fußböden empfichlt (5326 Fritz Flimm. 5409) Meiner geehrten Kundschaft zur Nachricht, daß ich wieder wie in früheren Jahren rein geläutertes Petroleum aus den besten Quellen Amerikas unterhalte und bitte um geneigten Zuspruch. Gustav Bühl, Spengler. Bekanntmachung. 5398) In dem Concurse über das Vermögen des Kaufmanns Wilh. Keuser von Gießen ist zur Verhandlung und Beschlußfaffung über einen Zwangsvergleich Termin auf: Freitag d. 17. Feptbr. I. I., Vormittags 9 Ahr, anberaumt. Gießen, den 13. August 1880. Großherzogl. Amtsgericht Gießen. Gebhardt. IFeue Häringe, per Stück 10 Pfg 540*3)______Fr. Seibel- .für Dt’fionomcn. Ein bei der Butzbacher Verloosung gewonnener Pflug (sog Schwalbenpflug) ist billig zu verkaufen. Näheres bet der Exp. ds. Bltts. ___________________E Buchene Hostlrohlen in jedem Quantum billigst bei Ieikgeöotenes. 5384) Eine gute eichene Bettstelle zu oer= kaufen Neustadt D. 153 parterre rechts. Handel und Verkehr. Frankfurt, 14. August. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war Ziemlich befahren. Altes Heu kostete je nach Qualität der Centner X 4.00—0.00, neues Heu 3.00—0.00, Stroh X 2.50—3 00 Butter das Pfd. tm Großen 1. Qual. X 0.90—00, 2. Qual X 0.80-00, im Detail das Pfv. X 1.15—20, 2. Qual. X 1.05—10. Eier daS Hundert ital. X 6.00, deutsche Eier 4.50 X, Ochsenfleuch per Pfund 65—70^, Kuh-, Rind- und Farrenfi-eisch 45-60 X Kalbfleisch 40—55 Hammelfleisch 40-65 Schweinefleisch 65—70 4, ein Hahn X 1.60—2.00, ein Huhn X 2.00—2.30, eine Ente X 2.70—3.20, eine Taube 50-00 H, Kapaunen X 3-3.50, Wätscher Hahn X 6-12. Kartoffeln 100 Ko. u 6—7, das Gescheid 10—12^, Kohlrabi 5-8 Blumenkohl 1 St. 30-70 Wirsing 00-0 H, Gelberüben 1 Bund 6-10 Zwiebeln 1 Bund 6 Sellerie das Stück 50^, Meerrettta 1 Stück 00-00 Spargel das Pfund 00-00 Radieschen 0-0 Artischoken 50 H, Erbsen das Pfund 20 Romain-Salat 25-30 Bohnen 100 Stück o.OO—0 X. Gurken 6—0 H. Der Ausverkauf von lii|iittii. NM null Wlu wird »oii heute an im 1. Stock fortgesetzt. Gnlsverkrms. Ein Bauerngut in fruchtbarer Gegend am Ausgange des Ebsdorfer Grundes, 1 Stunde von Station Fronhausen, ca. 80 Casseler Acker groß, mit guten Wohn- und Wirthschaftsgebäuden, Ge> metndenutzen (Ve dlntheil an circa 153 C. Acker Wald mit gutem Boden und Holzbestand) beabsichtigt der Besitzer Familienverhältnisfe halber mit der diesjährigen Erndte und complettem Wirthschafts-Jnventar zu verkaufen. Termine hierzu sind auf Mittwoch den 18. August und Mittwoch den 25. August er., jedesmal Nachmittags 2 Uhr, in der Wohnung des Herrn Bürger- meisters P i e h zu Erbenhausenbestimmt. Bei annehmbarem Gebote kann der Zuschlag schon im ersten Termine er- folgen. Nähere Auskunft ertheilt der Unterzeichnete. Fronhausen, 10 August 1880. 5335) G- Homburg-________ 5299) Wegen U-bergabe meines Geschäfts lasse ich in nieiner Hofraithe, Selters- thor, L>t. C. Nr. 40 Dienstag den 17. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, eine Parthie Rüstzeug für Maurer, bestehend in i guten Stangen, Hebeln, Bohlen und Klammern, mehrere gute 2|panmge Pferdewagen und Karren öffentlich gegen gleich baarc Zahlung versteigern. Äug. Nauheimer Wwc. sam e««M m vo" V, h,T Kapitel aus der Er- Dle Kinder sind uns ihre Ächandluna zu überlassen. Gerade MN unserer Kleinen sdankdarenMneMtz, rungtzschweres Amt; er ^Vme derJndioiduali- ^Mprechende besonderer oder zu veredeln. Wir Ivrannci eines kleinen iwtzrn - „es ist eben en T ttne, wenn sie die irt, als reizende Findig- ein befammernsivetther halten: „solche Unarten ja den ersten 2 oder W und Unrecht haben: ME- Der leider viel zu sior Äock in Berlin sagt Dreijährig^ Kind, das rMnes Md." Nicht ine Schablone gevvÄ, aber ieilen Ärnfl ..... VNn zu de.- ch Muhe, sich in diesem auch nicht in der Lage, Mes und des Körpers i-ion seit Jahrhunderten ait der Lösung des Pro- lnde elterliche lftz-ehung i m b »-> ».?■* '»•«iii', JLWmtai btt •letie Duon «l, Wanifeftatfon (fat ’ »Siede“ (J t ! p1 Ü6ir bii Rid! Rnb Merlen ln eine unbtfonneni "bet .Dniti« «n, francsife“, biß bet 5e und bamal« m it worden ist. „ IU werdm unD J in 6fl>l«r,tn ’’ n 'jt' 60 , el6 etwa I« nglofibl« 'kl °°i 2,ßr sondern ^antn, Man i tztS- sie l3"9 Arplofio" , ArfoU einer W WerMischtes. .... - 2 ZuavewRegimente, welche sie nach Afrika nach und war Dlarketenderm m 32. Httten- Es gicbt in Frankreich fünf oder sechs der Krim, nach Italien und dem 9 h in g ' oßeT Annette Drcvon ist die einzige, die es Frauen, welche das Kreuz Ehrenlegt^ g , erhalten hat. Es war bet Magenta Zwei als Belobnung einer Waffenthat auf p,nnt;aemGuae einer Fabne des 2. Zuaven-Rcgimcnts be- vstcrreichische Soldaten hatten sich im H g auf x>je Oesterreicher tödtcte den mächtigt. Annette Drevon stürzt s , . - S kehrte frohlockend mit der Fahne zu einen verwundete den artetenü wurde sie decoritt. Es war dies nicht den Ihrigen zurück. Mr diese he dr mtthtge H st Während deS deutsch-französischen das letzte Mal, datz Annette sich durch Nach dem Waffenstillstand wurde sie Kriege« war sie Rark-tenb.'.n «'n- ^k?au ösf-nttichir Straßern ciU baierifchen -'"-s Tages an den Tb°"n « 9besinnen, streckte sie ihn mit einem Revolverschnjfe Soldaten befchvnstft. Ohne fiä la g; J t flgget'iä|t ^rurtheilte sie in Wetz knrz darauf nieder Man verhast» std °° ^unsg^e ein Zufall den Prinzen Friedrich Karl nach Metz. Li? dak^eine Krau er choffen weraen sollte, ließ er sich die Prozehaeten zeigen, d e Als er horte, day eine vrau er ~ tiDn to;€T Taae später begnadigt und in die Hinrichtung wurde ver.ckoben d »,r * 30 ^hre lang die Feldflasche trug, ist Heimath zuruckgeswickt. Dls eine Privataudienz bei dem Marschall X 18,700. ..........— wwt e • von vorzüglicher 141 AinPQQltT Qualität, stets frisch 11 gestvß- gelbes und grünes Senfmehl, sowie sämmtliche zum Einmachen nöthißen Gewürze empfiehlt (5327 Fritz Flimm* Bohnen-u. Gurkenfässer Umzugshalber verkauft meine Küchen- und Hiunshultungsurtikel, Bürsten und Korbwuaren, zu herabgesetzten Preisen. IjOUiS pQBy^ Hohwaarenlager. Reinschmeckende KaSee’s» roh, im Preise von 90 an bis X l,70 p" h Kilo, eb rannten Kaflee von X 110 bis X r - per '/- Kilo, empfiehlt ,.„rt E Ml i0' 7,«t"> Zu verkaufen. Das Anwesen von J.Anzer (die frühere f. 0. Lohmühle) mit Wasserkraft re., ist >u verkaufen, event. zu verpachten durch 5130) _________________I- Bl'tz. Unentbehrlichfür feine Wäsche Brillant-Stärke-Glanz von Franz Coblenzer in Cöln. Dieses ausgezeichnete neue Präparat^ver- ltziht als Zusatz zur Stärke der Wasche einen prächtigen Glanz, elastische Steife und blendende Weiße. In Päckchen mit Gebrauchsanweisung 5341) Montag, Mittwoch und Freitag von 9 Uhr an frischen Zwiebelkuchen. Heinrich Fass, Ludwigsplatz. Heue Häringe, per Stück 12 Pfg., 1 Neue Essiggurken, bei C. Roth, Neue Baue. Dienstag den 17. August, von Dorm. 10 Uhr an, werden in der früheren Brauerei von Ernst ^ries dahier nachstehende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung °CrftÄe M-lzbütten. 1 Ausschöpfer, 1 Zuber, 2 große Bütten, 1 kleine Bütte, 1 Malzbütte, 1 Kühlschiff, 1 Wagen mit Faß, sodann in dem zugchörigen Felsenkeller an der Hardt: 15 große Lagerfässer, 1 Gährbottig. Gießen, den 6. August 1880. 5381) Bauer, Gerichtsvollzieher- DODDOaCODOOQI o Frankfurter |Fest-lepfelwein Q von Gebe. Freieisen n bei g K, Engbrocks o 5226) im Stern. Baoaoouaaoooo'ciooaixiooocx i Bekanntmachung. Wilhelm Kaiser von Stein- heim ist wegen Verschwendung em- mündigt worden. Zum Kurator ist Johann Hofmann VII. zu Stein- heim bestellt. Hungen, 12. Augüst 1880. Großherzogl. Amtsgericht Hungen. 5401)_______Krauß._______ Srntk-Versteigerung. Donnerstag den 19. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, läßt die Gemeinde Groß-Buseck die Hafer-Ernte von 6 o Morgen auf dem Löser in Abtheilungen versteigern. Die Zusammenkunft ist bec der Fuß- "^Groß-Buseck, am 15. August 1880. Grvßh- Bürgermeisterei Groß-Buseck. 5415) Wagner. ______ Ausverkauf, 5389) Wegen Aufgabe meines Detail-Geschäftes verkaufe von heute ab sämmtliche zum Detail - Geschäft gehörigen und im Anbruch befindlichen Waaren, um schnell damit zu räumen, unter Fabrikpreis. Ich empfehle unter Anderem eine große Parthie Werkzeuge, als: Kreissägen, Mühlsägen, Spaltsägen, Bauch- und Kerbsägen, Spannsägen- blätter, Fuchsschwänze mit und ohne Rücken, Baumsägen, Fleischersägen rc.; ferner Hobeleisen in allen Sorten, Meisel, Schraubenzieher, Schränkeisen, Zirkel, Bohrwinden, Schraubenschlüffel, Schneidkluppen, Blechscheeren, Hufzangen, feine Schweizerzangen, Brettbetle, Zimmeräxte, Quer- und Stichäxte, Zugmesser, alle Sorten Bohrer, Sägefeilen, halbrunde, flachspitze und flachstumpfe Feilen und Raspeln, alles in Prima-Maare unter Garantie, sowie eine große Quantität Sarggriffe, Sargbeschläge in Zinn und Blech, Schrankschloß (ordinäre, halbfeine und feine Schweizer), Schubladschloß, Commodeschloß, Kellerschloß, Ktstenschloß, Jagdschloß, Zapfenband, Ftschbänder, Charniere, Vorhangschloß, Bettbeschläge, Riegel, Hämmer, Hut- und Mantelhaken, Schrauben, Striegel und Kartätschen, Halfterketten, Stückketten, Aufhalt- ketten, geschmiedete Schloßnägel, Hufnägel, Muttern, Strohfeilen und alle in das Kleineisenwaarenfach einschlagende Artikel. Gießen, den 10. August 1880. Heine*« Battenfeld, Lindenplatz A. 247, ______im fe des Herrn Gustav Gerhardt. Neu! Neu! Kein falsches Geld mehr. Steiner’sche Probirstelne für Gold, Silber, Schmucksachen etc. in Westentaschen - Format, unentbehrlich für jeden Geschäftsmann, Cassenbeamten, Goldarbeiter, Privatleute. ä Etui 1 M. 50 Pf. Alleinverkauf (4416 bei (xg. Schäfers Nachfolger (Alb. Berger), Giessen. Ausverkauf. Wegen Aufgabe meines Geschäftes verkaufe ich von heute an mein sämmtliches Waarenlager zu Einkaufspreisen. Darunter empfehle ich besonders meine anerkannt guten Qualitäten Leinen, Handtücher, Tischtücher, Servietten, Herren-Hemden, Kragen und Manschetten re., ferner Bett- Drell, Barchent, Bettzeug, Cattun, verschiedene gute Qualitäten Shirtings, Pique'S u. s. w. Gießen, den 13. Juli 1880. 5333) A. Lüttringhaus. Evangelische Kirche zu Giessen. Mittwoch den 18. August 1880: »Wie Musik - Miliriing gegeben von Frau Alexandrine Doetsch, Sängerin aus CöIn. Anfang Abends 7 Uhr. — Ende 8 Uhr. Freiwillige Beiträge werden am Eingang der Kirche entgegengenommen. (54 i 2 25. Wanderver sam ml ung des landwirthsch. Centralvereins für den Reg.-Bez. Cassel vom 9. bis einschl. 12. September 1880 im Altstädter Schlosse zu Hanau, verbunden mit Viehausstellung (Viehmarkt); Ausstellung von Feld-, Garten- u. forstwirthsch. Erzeugnissen, landwirthsch. Maschinen und Geräthschaften r Blumenausstellung in einer eigens hiezu erbauten Halle. Prämlirung der schönsten zur Ausstellung geführten Thiere (Rindvieh, Pferde und Schweine); Geldpreise, Medaillen uud Ehrendlplome. Verloosung: Höchster Gewinn im Werth von Jl 500; geringster Gewinn nicht unter 5; Preis des Looses 1 JL Täglich Concerte zweier guten Kapellen ; Abends mit denselben abwechselnd Gesangsvorträge hiesiger Vereine. Täglich Bankett in der Festhalle; außerdem Hallen für Bier und Aepfelwein. Eintrittspreise: Familienkarten 3 «X, Einzeln-Karten JL 1,50; Tagespreise r 9. Septbr. 70 die folgenden Tage 50 ä Person, Kinder 20 Zu freundlichem zahlreichen Besuche ladet ein 5402) Das Central-Conilte. Inserate aller Art befördert die Expedition des Giessener Anzeigers in alle Zeitungen des In- und Auslandes unter denselben Bedingungen und Preisen wie bei den Zeitungen selbst. Die Auftraggeber sparen also Briefschreiben, Zeit und Porto. — Das Abfassen der Inserate wird bestens besorgt, sowie jede gewünschte Auskunft bereitwilligst ertheilt. Wermiethungen. 5394) Drei ineinander gehende sehr freundliche Zimmer, desgl. ein möblirtes, sind per sofort oder 25. September zu ver- miethen. Näheres bei der Exped. d. Bl. und bei I. Blitz.__ 5418) Ein Logis zu vermiethen bei ______F. Felstug, Neuenweg B. 138. i,. 5413) Drei Zimmer mit Cabinet zu vermiethen bei W. Dietz, Sonnenftraße. 5410) Vogis, gleich beziehbar, zu ver- miethen.____________Neue Baue B. 90. 5143) Ein freundliches Zimmer, mit oder ohne Möbel, ist zu vermiethen bei Heinrich Arnold II., Schloßgasse, im Herbert'schen Hause. 5195) Ein Logis, 2 Zimmer, Cabinet, Küche, zu vermiethen. __________Adolf Hoß, Schießgärten. 5198) Zwei ineinandergehcnde, am Kreuz gelegene, gut möblirte Zimmer, Bel- Etage, per 1. Oktober zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl.______ 5386) Ein möblirtes Zimmer zu ver- rniethen.___________Marktstraße D- 218._ 5124) Möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermiethen._________Gartfeld 1146/10. 5214) Ein freundlich möblirtes Zimmer, in der Nähe des Justizgebäudes, zu vermiethen. Näheres durch die Exp. d. Bl. 5405) Laden mit Comptoir zu vermiethen Wolkengasse C. 94,5. Vermischte Anzeigen. 5414) Für ein Lumpengeschäft wird hier ein solider Mann gesucht, der das Sor- tiren genau kennt, lokalkundig ist, und nur beste Zeugnisse vorlegen kann. Angabe des Namen kann in der Exped. d. Bltts. niedergelegt werden. Aeadem. Krankenhaus. Ein zuverlässiger (lediger) Mann, der auf einem Rechnungsbureau thätig war, wird als Gehülfe auf das Bureau des academischen Hospitals, zum alsbaldigen Eintritt gesucht. 5396)_______Die Direktion. 5399) Ein zuverlässiger, milttairfreier junger Mann sucht in einer Mühle oder einem Hofgute Stelle als Verwalter. Gesl. Offerten sub J. c. 61684 an ftein L5 Vogler in Frankfurt a. M. 5354) Gesucht ein kräftiges Mädchen für Küche und Hausarbeit. Professor Stade, Frankfurterstraße. Verlreter-Gesiith. 5400) Eine rheinische Weinfirma und Champagnerfabrik ersten Ranges sucht für ihre Rhein- und Moselweine, sowie beft- renommirten Mousseux und Champagner geeignete Vertreter, welche vermöge ihrer gesellschaftlichen Stellung Verbindung in den besten Kreisen haben. Nur wirklich qualisicirte, mit besten Referenzen versehene Neflectanten belieben sich unter H. 61683 bei Haafenstein Ls Vogler, Frankfurt a. M. zu melden. 5395) Eine zweitstillende Amme sucht auf sofort Stelle. Näheres in der Exped. ds. Bltts.______________ 5408) Eine Stube mit zwei Betten für Arbeiter gesucht. Näheres in der Exped. d. Bltts.__________________________ 5416) Eine Wittwe in den besten Jahren sucht als Gesellschafterin oder Pflegerin Stelle bei einer älteren Dame oder Herrn. Nähere Auskunft ertheilt die Exped. d. Bl. Mein Möbeüager bringe in empfehlende Erinnerung. Zu äußerst billigen Preisen verkaufe ich verschiedene Garnituren Möbel in Plüsch, Rips, Damast und Modestvffen; ferner eine Partie polirte und lacktrte Kleiderschränke, Bettstellen, Tische, Seffel, Stühle, Nachtschränke, Waschkommoden. Alle Vorkommen- den Polster- und Tapezier-Arbeiten werden gut und billig ausgeführt. Billige Jutestoffe zu Gardinen. Vollständige Vorhangseinrichtungen. Fantaleon. Hollmann, Tapezier öt Möbelhändler, 4803) Neue Baue 100* Neue Baue 100, UMMBMMMMI1 llffll1 IUI IIM11 II 5417) Ein Kellner sucht Beschäftigung als Lohnkellner. Näheres Schießgärten D. 115. ♦ Culparteure t mit Landkundschaft können die Ver- ♦ tretung einer renommirten Land- ♦ wirthschaftlichen Zeitung gegen loh- ♦ ♦ nende Provision übernehmen. Nach £ H erprobter Tüchtigkeit ev. Anstellung v : gegen Fixum. Offerten mit Refe- £ renzen sind unter W. X. an < < die Expedition dieser Zeitung porto- ch» frei einzusenden. (5276 ♦ Mk. 30(W 4$ Giessener Stadt-Oblig. werden zu kaufen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. (5350 V erloren! 5382) Von Gießen nach Treis a/L. ist ein Eigarreu-Etuis verloren und wird gebeten, solches gegen eine angemessene Belohnung an Kaufmann Moll in Mendorf a/ L- oder im „Hotel zum Rappen" in Gießen abzugeben. ____ Der Verein beabsichtigt den Ankauf des von den Mitgliedern etwa gewünschten Geflügels und ersucht, desfallsige Bestellungen bei Herrn L. Frohuhäuser bis zum 20. d. M unter genauer Angabe der Art, Stückzahl und Farbe rc. schriftlich abzugeben. (5383 <31 mm an werden stets von jeder Gegend nadjQerotefen durch (4912 Treusch, Fahrg. 63, Frankfurt a. M 5380) Ein ordentliches Dienstmädchen wird alsbald gesucht. Zu erfragen bei der Expedition d. Bl. hä Geld - Cours. 20-Francs-Stücke. . - do- in Vs . Englische Souvereigns . Russische Imperiales . Holländische fl. 10-Stücke Ducaten...... Dollars in Gold . . . 16 19-23 16 18-22 20 38-42 16 70-75 16 65 9 53-58 4 18—21 Verantwortliche Redactton: A« Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Ak. ffiir i Zu Ni Unter Wung der achtunz mit. 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