Nr. 40 Dienstag den 17. Februar 1880. etger KBcncr As?kiße- ttii Amtsbllltt fit iti Kreis Gieße« | Schulstraße B. 18. Erscheint ILgttch mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit VMgerlohu. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Theit. Betreffend: Nothstand der ländlichen Bevölkerung.^ Gießen, am 12. Februar 1880. Das Großhcrzoglichc Krcisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Indem wir Sie auf die Vorlage der Grobherzoglichen Staatsregterurg an die Landstände, wonach denselben zur Abwehr eines etwaigen Nothstandes die Bewilligung von 100000 Ji. aus Staatsmitteln angesonnen wird, verweisen (siehe Darmstädter Zeitung Nr. 36, zweites Blatt), machen mir besonders darauf aufmerksam, daß mit der angegebenen Summe bedürftigen Gemeinden unverzinsliche Darlehen gegeben werden sollen, um damit gute Eaatkartoffkln oder Saatfrucht zu kaufen, oder öffentliche Arbeiten (z. B. Wegbauten) vornehmen zu taffen, damit dadurch Verdienst gewährt werde. Wir beauftragen Sie daher, alsbald den Gemetnderath zu vernehmen, ob, aus welchen Gründen und zu welchen Zwecken Ihre Gemeinde um die Gewährung solcher unverzinslicher Darlehen vom Staate nachsuchen, und eintretenden Falles in welchen Beträgen. Gesuche um solche Darlehen aus Staatsmitteln müffen bei Meldung der Nichtberückstchtigung längstens am 29. l. M. bei uns eingelaufen sein. vr. B o e k m a n n. ________________________________________________________ - Gießen, am 12. Februar 1880. Betreffend: Nothstand der ländlichen Bevölkerung. Der Director des landwirthschasttichen Besirks-Dereins an die Herren Bürgermeister des Kreises. Diejenigen Ortsvorstände, welche in Folge memes Ausschreibens vom 16. Januar l. I. (Anzeiger Nr. 15) bereits Bestellungen von Saatkartoffeln bei mir eingereicht haben, oder nock einreichen werden, wollen sich jedenfalls auch noch darüber erklären, ob die durch den Ankauf der Kartoffeln entstehenden Kosten aus der Gemeindekaffe vorgelegt werden sollen. Ohne eine solche Zusicherung wäre ich nicht in der Lage, die Bestellungen ausführen zu können, da der landwtrthschafttiche Bezirks- und Provinztal-Verein Mittel hierzu nicht zur Verfügung hat. * . Neue Bestellungen von Saatgut, oder Nachträge zu den beieits bei mir eingelaufmen, sowie die Erklärungen der Ortsvorstände über die Vorlage der Kosten müffen längstens am 29. l. M. in meinen Händen sein, wenn sie Berücksichtigung finden sollen. Auch füge ich noch an, daß bis zu dem bezeichneten Termine auch etwaige Wünsche über die zu bestellenden Kartoffelsorten angegeben werden können. Solche Wünsche würde ich, wenn irgend möglich, berücksichtigen.Dr. Boekmann. Die Reichstags-Thronrede. Eine Erhöhung der Matrikularberträge und eine Anleihe, das ist das einzige Neue, was uns die Thronrede bietet, und eigentlich ist gerade das — etwas Altes, denn wenige Reichstage sind überhaupt ohne diese Gaben, bei denen eS sich allerdings mehr um das Nehmen, als um das Geben handelt, ..'orübergegangen. Die Ausgaben sind also in den Grenzen gehalten, welche durch das dringende Bedürft iß vorgezeichnet find, aber von dem Segen eines Ueberschuffes ist, wie ja auch mehrere deutsche Finanzminister schon früher erklärt haben, keine Rede. Erst später — peut etre — sollen die ReichS- finarzen, etwa in 3 Jahren, wie Herr Bitter behauptete, diesen Segen in reichem Maße ausströmen und die Finanzen der Einzelstaaten von jeglicher Noth befreien. Die Thronrede spricht nun allerdings von einer Fortsetzung der Resorm der Fmanzgesetzgtbung, sie theilt mit, daß der gegenwärtige Mehr- dedarf des Reiches nur den Zweck dabe, den einzelnen Regierungen die Mittel gerechter und wirthschastlicher Ausgleichung der Landessteuern zu geben, aber es ist immerhin charakteristisch, daß sie der bedeutenden Erwartungen, welche doch sowohl Volk als Regierung au die Aera des neuen Zolltarifs knüpften, gar nicht gedenkt. Und da zuweilen, was die Thronreden verschwei- gen, ebenso wichtig ist als das, was fie verkünden, so wird es sicherlich auf. fallen müffen, daß überhaupt unserer wirtschaftlichen Lage weder mit einem Worte deS Trostes für die Gegenwart, noch mit einem vertrauensvollen Hinweise aus die Zukunft gedacht ist, obwohl die im Handel und Wandel auf «inen kleinen Aufschwung hindkulenden Befferungen der Erwerbsverhältniffe «in ermuthigendcs Wort an das arbeitende Volk nahe gelegt hätten. Die Thronrede begnügt fich mit der Versicherung, daß das Reich fortgesetzt bemüht fei, dem Handel und der Schifffahrt Deutschlands Schutz und Förderung zu gewähren, wobei allerdings zunächst an Hawaii, Samoa und andere Südsee- Jnseln gedacht ist. Es kann nur in den weitesten Kreisen Befriedigung erregen, daß das vsficielle Aktenstück eine äußerst mäßige Sprache bezüglich der umfaffenden Heereserweiterungen in den benachbarten Staaten führt. Das Reich, heißt es, müffe unbeschadet der Friedfertigkeit seiner Politik, im Jntereffe seiner Sicherheit seine militärischen Einrichtungen vervollständigen. Der Appell an das Volk und seine Vertreter bezüglich des Schutzes der höchsten Güter der Nation fehlt natürlich nicht und dürfte im Reichstage nicht ungehört verhallen. In einem kleinen Gegensätze hierzu befinden fich die Erklärungen im Schlußpaffus der Thronrede, daß nämlich die Beziehungen des deutschen Reiches zu allen auswärtigen Mächten friedlich und freundschaftlich seien, daß das Vertrauen des Kaisers auf die Sicherung des Friedens ein berechtigtes gewesen, daß Deutschland an allen weiteren Bestrebungen, den Frieden zu erhalten, nach wie vor eifrig betheiligt, daß mit der Herstellung der nationalen Einigung die friedlichen Neigungen des Volkes in ihr Recht getreten seien und daß die Politik des Kaisers eine friedliche und erhaltende bleibe. Man hört dabei so viel von Frieden, daß die Kriegsgerüchte der jüngsten Zeit absurd erschei- nen könnten! — aber dennoch stellt die Eröffnungsrede nicht nur das Gefühl der eigenen Kraft, sondern auch die Mitwirkung und Unterstützung gleichge- finnter Mächte noch als Friedens-Bürgschast dazu. Ein ziemlich deutlicher Avis nach Ost «nd West! Die übrigen Punkte der Eröffnungsrede, die zweijährige Etalsperiode und die Verlängerung des Socialistengesetzes, endlich die Maßregeln gegen die Rinderpest und die Viehseuchen, welche sonderbarer Weise sich daran an» schließen, sind bereits bekannt. Deutschland. m. Darmfiadt, 15.Februar. Zweite Kammer der Stände. 46. Sitzung. Vor Eintritt in die Tagesordnung erbittet sich Abg. Freiherr von Nordeck zur Rabenau mit Rücksicht aus die dem Reichstag angehörigen Mitglieder der Kammer Auskunft über die voraussichtliche Dauer der gegenwärtigen Session und knüpft daran bin Wunsch, die wichtigsten Berathungsgegenstände zunächst zur Berathung gebracht zu sehen. Präsident Kugler erwidert, es erscheine ihm zweifelhaft, ob die Arbeiten der Kammer im Laufe der nächsten Woche ihre Erledigung finden können, doch solle dem Wunsche des Vorredners so viel als thunlich willfahrt werden. An neuen Eingaben werden verkündigt eine Bitte des Tobias Deiß von Offstein, die Erbauung einer Secundärbahn durch das Eisthal betreffend, ein Antrag des Abg. Heidenreich, die staatliche Szlboentionirung des Ausbaues der projectirten Verbindungsstraße zwischen der Mörlenbach-Hirschhörner und Fürth-Erbacher Staatsstraße betreffend, und eine Interpellation der Abgg. Küchler, Diehl und Wolfskehi, die Prüfungsordnung für das Lehrerinnen-Seminar in Darmstadt betreffend. — Geheime Staatsrath Knorr beantwortet diese Interpellation sofort dahin, daß die betreffenden Verhandlungen mit den anderen Staaten zu Ende geführt seien und daß die Prüfungsordnung in den nächsten Tagen definitiv fcstgestellt werde. — Es folgt Berathung der Vorlage Großh. Staatsminifteriums in Betreff der Aufbefferung der Ruhegehalte der vor dem 1. Januar 1874 pensionirten Civil-Staatsdiener. Hiernach sollen diese Ruhcgebalte bis 1200 um 20%, bis 2400 Jt. um 15% und bis 3600 JL um 10% zu Lasten des Pensionsfonds nut Wirkung vom 1. April 1879 ab aufgebeffert werden, zu welchem Ansinnen der Finanzausschuß die Zustimmuug der Kammer beantragt. Die Abgg. Diehl und Büchner beantragen, die Regierung zu ersuchen, die ausgestellte Scala in gleichem Sinne für alle Pensionen vor 1874 zu erweitern und dem entsprechend Vorlage zu machen. 2lbg. Diehl begründet diesen Antrag. — Abg. Ellenberger beantragt mit den Abgg. Heidenreich, Wadsack, Stephan «Heßloch- und S ch ö n b er g er, die Ruhegehalte der in Frage stehenden Civil-Staatsdiener bis zu 1200 JL um 20, von 1200—1800 um 15, und von 1800—2400 JL um 10% nach Bedürfniß provisorisch aufzubessern. El len berg er motivirt diesen Antrag. — Abg. M u h l führt aus, wie die nämlichen Gründe, welche den Staat veranlaßten, den aktiven Beamten eine Gehaltserhöhung zu bewilligen, ihn auch veranlafsen müssen, den Cioilpensionären eine solche zu gewähren Wenn es ihm auch nicht angezeigt erscheine, diese Gewährung an die Bedürsnißfrage zu knüpfen, so empfehle er doch zur Vermeidung aller Weiterungen Annahme der Regierungsvorlage. — Abg. Theobald tritt ebenfalls für die Regierungsvorlage ein, ebenso Staatsminister Freiherr v. Starck, sowie die Abgg. Baur und Wolfs kehl. — Letzterer tadelt es, daß man die Bewilligung der Erhöhung der Pensionen ohne Weiteres an das Maß der Einkommen,teuer knüpfen will. — Abg. Schröder betont, daß es sich um eine vorübergehende und verhältnißmäßig kleine Ausgabe bandle und empfiehlt Ablehnung des Antrages Ellenberger. - Abg. Wasserburg hält den Standpunkt, auf welchem Regierung und Kammer in dieser Frage stehen für eine kleinliche, da die zu gewahrenden Pensionserhohungen gewissermaßen den Character eines Almosens an sich tragen- — Er glaubt, daß auch in dieser Frage noblesse oblige. - Abg. Betz stimmt der Regierungsvorlage ebenfalls zu, will nur in der Erwägung der Bedürsnißfrage nicht so weit gegangen haben, wie vorgeschlagen. - Auch Abg. Falk hätte gewünscht, daß die Aufbesserung ohne Rücksicht auf die Bedürsnißfrage geschehen wäre, schließt sich aber, nm etroa§ zu erreichen, dem Anträge des Ausschusses an. - Für den Antrag des Abg. Ellen berg er spricht nocp Abg. L a u tz aus Gründen des wirthschaftltchen Nothstandes. — Abg. Theobald beantragt, die Erhöhung der Pensionen bis zu 600 X ohne Rücksicht auf die Einkommensteuer eintreten zu lassen. — Abg. S ck r ö d e r tritt letzterem Anträge entgegen und nach einem Schlußwort des Berichterstatters, Abg. Scrlda, gelangt der Ausschußantrag unter Ablehnung aller übrigen Amendements gegen 9 Stimmen zur Annahme. — lieber die Gesetzentwürfe in Betreff der Regelung der Militärgerichtsbarkeit über die vor dem 1. Januar 1872 pensionrrten, beziehungsweise ä la suite gestellten Großh. Hess. Officiere, in Betreff der Ausübung der Strafgerichtsbarkeit über die vor jenem Zeitpunkt pensionirten und zur Disposition gestellten Militärärzte und Militärbeamten, in Betreff der Mahregeln gegen die Reblaus und in Betreff des Verkehrs mit explosiven Stoffen entsteht keine Debatte und gelangen dieselben einstimmig zur Annahme. Zu dem Gesuche einer Anzahl Lehrer um Aufbesserung der vor dem Erlaß des Pensionsgesehes pensionirten Volksschullehrer beschließt die Kammer nach kurzer Debatte, an welcher sich die Abg M u h l, E l l e n b e r g e r, H a n st e l n, Schröder, Lautz und Diehl, sowie Geh. Staatsrath Knorr betheiligten, in Gemäßheit des Nusschußantrages, ihre Zustimmung dazu zu ertheilen, daß die Regierung aus Mitteln der Provinzialschulfonds die Ruhegehalte der vor 1872 pensionirten Volksschullehrer auf 600 .AL jährlich aufbessert und zwar mit Wirkung vom 1. April 1879 an. — Einem Gesuche einer Anzahl christlicher Einwohner zu Angenrod, um Verwandlung ihrer mit den Israeliten gemeinsamen Schule in zwei confessionell getrennte Schulen, wird nach einigen Bemerkungen des Abg. Muhl und des Geh. Staatsraths Knorr keine Folge gegeben- — Zu dem auf diesem Landtage von beiden Kammern angenommenen Gesetzentwurf in Betreff der Errichtung einer Landeskultur-Rentenkasse hatte die erste Kammer das Ersuchen an die Regierung beschlossen, so bald als möglich ein Gesetz zur Gründung einer Landes-Creditbank nach dem ungefähren Muster der in Kassel, Hannover, Wiesbaden und Gotha bestehenden derartigen Institute behufs Hebung des gesammten landwirthschaftlichen Realcredits vorzulegen. Die zweite Kammer beschließt dagegen nach kurzer Debatte, in welcher Abg. Freiherr von Nordeck zur Rabenau wiederholt die Gründung eines solchen Instituts befürwortet, dem Ersuchen der anderen Kammer nicht beizutteten. Bei der Vorlage wegen Bewilligung der Kosten, welche durch Wiederherstellung der Brandbeschädigungen im Gr. Residenzschloffe, sowie durch die gegen Ausbreitung des Feuers bei einem in diesem Gebäude ausbrechenden Brande zu treffenden wirksamen baulichen Vorkehrungen entstehen werden, erklärt Abg. Wasserburg, sich einer Abstimmung enthalten zu müssen, da ihm die Rechtsfrage nicht klar sei. Die Anforderung wirb bewilligt, ebenso der Betrag von 28,000 M zur Errichtung einer Haltestelle der Main-Neckar-Bahn bei Beffungen- — Weiter erklärt die Kammer ihre Zustimmung damit, daß nach dem Vorschläge der Regierung nach Eingang des für den Gr. Antheil an der Main-Weser-Bahn stipulirten Kaufpreises derselbe zur vollständigen Abtragung der älteren Eisenbahnschuld und, soweit er hierzu nicht erforderlich sein wird, zum Rückkauf von Obligationen des für die Erwerbung der Oberhessischen Bahnen ausgegebenen Anlehens verwendet werde. — Schließlich wird eine Anforderung der Regierung für die Erweiterung der Räumlichkeiten des Landes-Zuchthauses Marienschloß ohne Debatte bewilligt. — Nächste Sitzung Dienstag den 17. Februar. Tagesordnung: Antrag Osann, die Amtstracht der Rechtsanwälte betr., Antrag Schröder auf Revision der Verordnung vom 30. August 1879, die Gerichtskosten und Gebühren betr, Recom- munikation der ersten Kammer bezüglich des Gesetzentwurfes, die Ausübung des Er- ziehungsrechtes in Bezug auf die Religion der Kinder betr., Gesetzentwurf, die Erbauung einer stehenden Brücke zwischen Mainz und Kastel betreffend. Berlin, 14. Februar. Der französische Botschafter Graf St. Vallier wird morgen hier zurückerwartet. Der russische Botschafter Saburoff ist nach Petersburg abgeretst. Berlin, 14. Februar. Dem Bundesrathe ging der Freundschasts-, Handels-, Schlfffahrts- und Consular-Vertrag zwischen Deutschland und dem Königreich der Hawaii-Inseln zu, ferner der Antrag des Reichskanzlers auf Ermächtigung, über einen Freundschafts-, Handels-, Schiffsahrts- und Con- sular-Vertrag zwischen Deutschland und Madagascar mit der Hooa-Regierung zu verhandeln, auf der Grundlage, daß dadurch den deutschen Reichsongeböri- gen auf Madagascar dieselben Rechte wie den Angehörigen anderer Staaten, besonders auch das Recht zur Erwerbung von Grundbesitz, zugeflchert werde. Dom Rhein, 14. Febr. Ueber oie Einführung einer Claviersteuer als Communalsteuer in der Rheinprovinz wird aus Düffeldorf gemeldet, daß dort kürzlich bei der Bürgerschaft Umfrage nach Clavieren gehalten worden ist. Auf eine bezügliche Anfrage in der letzten Düsseldorfer Stadtverordneten- Versammlung erklärte der Oberbürgermeister Becker, bet der letzten Versammlung der Bürgermeister rheinischer Stävte sei Berathung darüber gepflogen worden, neue Einnahmequellen für communale Zwecke zu finden und darüber in einzelnen Städten Erhebungen anzustellen und statistisches Material zu sammeln. Ihm sei es zugefallen, die Zahl der in Düffeldorf vorhandenen C!a- viere zu ermitteln, damit die Einführung einer Eiaviersteuer in Berathung gezogen werden könne und welche Erträge eine solche liefern werde; die ganze Angelegenheit sei also eine rein theoretische Frage, da ja ein? Steuer nicht so ohne Weiteres eingeführt werden könne. Er sei der Ansicht gewesen, daß dieser Aufnahme Seitens der Bürgerschaft keine Schwierigkeiten bereitet werden würden, und habe daher eine vorherige Mitthetlung an die Bürger für uanöthtg gehalten. München, 14. Februar. Adele Spitzeder wurde auf Requisition des Staatsanwalts des hiesigen Landgerichts wegen erneuten Dachauer-Bankbetriebes verhaftet. Allgemein« Friedberg - Hanauer Eisenbahn. 1008) Die Anlieferung von 75 ebm Auflagersteinen von Niedermendiger Basaltlava oder von Lungsteinen aus der Gegend von Gießen für den Nidda- viaduct bei Affenheim soll in öffentlicher Submission vergeben werden. Zeichnungen, Bedingungen und Submissionsformulare liegen aus dem Abtheilungsbüreau und dem Sectionsbüreau in Friedberg offen und können daselbst letztere für 1 Jt. bezogen werden. Offerten sind versiegelt und mit der Aufschrift: „Offerte auf Lieferung von Auflagersteinen für den Niddaviaduct" bis Montag den 1. März d. I., Morgens 11 Uhr, an den Unterzeichneten einzureichen. Friedberg, den 13. Februar 1880. Der Eisenbahn-Baumeister: ________________________Francke. Wirthschafts - Verlegung. Von heute ab befindet sich meine Restauration Hirchenplatz Nr. 6 und halte mich mit guten Speisen und Getränken bestens empfohlen. Achtungsvoll rost) •/. Kmtss. Salzburg, 14. Februar. Heute vor 6 Uhr Morgens ist abermals ein Brand im hiesigen Bahnhofe ausgcbrochen. Der Dachstuhl des österreichischen Empfangsgebäudes, sowie das Vestibüle vor den Hofsalons sind total abgebrannt. Die Entstehungsart des Feuers ist unbekannt. Der Schaden wird auf 30,000 fl. geschätzt. Iraukreich. Paris, 14. Februar, Abends. Der Senat genehmigte den auf dem internationalen Telegraphen - Congreß in London 1879 vereinbarten Depe- schen-Tarif. ItaNe«. Neapel, 14. Februar. Das Nordpol-Expeditions-Schiff „Vega" ist in Begleitung zweier Dampfer und zahlreicher Boote in den hiesigen Hafen eingelaufen; der Befehlshaber und die Mitglieder der Expedition wurden von den Sivil- und Militärbehörden empfangen. Kußlaub. Petersburg, 14. Februar. Die Journale constatiren den friedlichen Charakter der deutschen Thronrede. Das „Journal de St. Petersbourg" charaktenst-t die Thronrede in gleicher Weise, indem es gleichzeitig auf die der Erhaltung des europäischen Friedens günstigen Auslaffungen der „Republique francaise" hinweist. Petersburg, 14. Februar. Die „Agence ruffe" bestätigt, daß das Petersburger Cabinet dem Anträge Italiens auf freundschaftliche Lösung des wegen der Anqeleaenheit von Gussinje zwischen der Türkei und Montenegro entstandenen Conflictes beigetreten ist und bemerkt, daß Rußlands Zustimmung von der Annahme des italienischen Vorschlages durch die übrigen Mächte und vor Allem durch den hauptsächlichsten Betheiligten, den Fürsten von Montes negro, abhängig gemacht worden sei. Keröie«. Nisch, 14. Februar. In der heutigen Sitzung der Skupschtina inter- pellirte Jovan Boöcovic über den Stand der Unterhandlungen mit Oesterreich- Ungarn. Ristic sprach die gegründete Hoffnung einer baldigen günstigen Lösung der E'senbahnfrage und der Handelsvertragsfrage aus. Oesterreich- Ungarn hege keine feindselige Disposition gegen Serbien. Die Skupschtina zeigte sich durch diese Erklärung befriedigt. Türkei. Konstantinopel, 14. Febr. Der britische Botschafter Layard zog sich durch einen Sturz mit dem Pferd eine Quetschung an der Seite zu, ist indeß nicht bettlägerig. Telegraphische Depeschen. Waguer's telegr. CorrespVNderrr - Vnre«. Stuttgart, 16. Februar, v. Hölder hat die Wahl zum zweiten Vicepräffdenten des Reichstags abgelehnt. London, 15. Februar. Meldung des „Reuter'schen Bureaus." Es heißt, die Ernennung der internationalen Liquidations-Commission für Egypten sei beschloffen und Rivers Wilson zum Präsidenten derselben bestimmt. Handel und Verkehr. Frankfurt, 11. Februar. (Marktbericht.i Der heutige Heu- und Strohmarkt war schlecht befahren. Heu kostete je nach Qualität der Gentner ,AL 2.50—3.40, Stroh JL 2.20—3.40. Butter das Pfund im Großen 1. Qual. » Mgnt Hafk» On lvurden von den friedlichen • Pelersbourg" ili8 M die dec der M9lepubUque W> daß das ^chk Lösung des Jnb Montenegro ndS Zustimmung Mächte und ien von Monte- kupschtiaa inter- mit Oesterreich« ldizen günstigen us. Oesterreich- Die Skupschtina after Lazard zog der Seite zu, ist bl zum zrocken . DureauS." Ts sston für Men bestimmt. mV Sttvbmarkt w« Wt JH 2.20-3.4(1. „ Detail bal Pfunk alte Sier 7.00 *, . 21-29 Ans» -ohlrabi 4-5 A 100 M 7-9, £m nS ^^200-2.50, bahn- M Spriegel zur s, Außen N »»«Ä 1. Änl d. j UttO urf»"' 977) In dem Hofe Haus Nr. 4S zu Langenstein, 20 Minuten von der Stanon Kirckbain, Main-Weser- Bahn, wird am 19. Februar, Vormittags li Uhr, gegen sofortige Zahlung versteigert: 3 Pferde von 3, 8 und 12 Iah- ren Alte , 10 Stück Rindvieh, wob-i 2 Fahrkühe, Pferdegeschirre, 2 schwere Wagen mit (Srniflettern, 1 Walze, Pflüge, Eggen, 1 Häckselmaschine u. b. m., auch 100 Ctr. gutes Heu._________ Donnerstag den 19. Jebruar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht auf freiwilliges Ansuchen der Christian Belloff Wittwe und Kindern die denselben gehörigen in Nr. 37 ds- Bltts. bezeichneten Grundstücke, sowie die nachstehende Hof- raithe meistbietend versteigert werden: Flur. lHMtr. V1171 38 Hofraithe in der Sandgasse, Vn72 119 Hofraum daselbst, Gießen, den 12. Februar 1880. I. A.: Großh. Ortsgericht Gießen. 911) Müller. 90 45 von 16—21 cm 160 cm 13 auf der Steinbergerstratze an 120 30 2) Freitag den 20 Februar 439 267 Rmtr. Bachen-Schettholz, #/ 79 11260 Walz. 885) 13730 49 34 31 662 Dern. 939) 430 2,5 5 2,88 Buchen- 6 0,39 27 3 2 7 196 4%o/36/ioo 403 940) Wagner. 2002 400 4360 1400 II ff 13 55 843 12 143 2 73 Durchmesser, 11 — 15 m Länge Durchmesser, 6—17 in Länge 9000 151 tt u n ff 113 2 36 32 1425 260 56 68 26 96 34 4330 600 2) 106 Hofraithe links d. Chaussee, Grabgarten daselbst, Grabgarten daselbst, Straße daselbst, Grabgarten daselbst, u n n Mtr. 353 481 487 427 79 Nadel Eichen 2008 26 I. Bau- und Werkholz: Elchenstämme von 16—47 cm Durchm. und 4—16 m Länge, Buchenstämme von 30—56 cm Durchm. und 5—9 m Länge, Fichtenstämme von 15—34 cm Durchm. und 15—24 m Länge Ltndenstämme von 30—56 cm Durchm., Eichen- und Buchen - Wagnerstangen, Fichtenstangen. m m e 76,5 42,5 Durchmesser und 3—9 rn Länge mit 24,45 cbm, Fichtenstämme mit 4,57 cbm, Elchenstangen mit 1,98 cbm unb Fichtenstangen von 3—14 cm Durchmesser u. 4 — 15 rn Länge mit 23,49 cbm Inhalt, -Knüppel, -Reisig, -Stöcke, Wellen nn Flur «°/40» *°/40»/4/19 ^/-tt/Vio *0/4ü/0/lü M/40/’/l0 36 518 3150 105 3 Stück Nadelholz-Stämme 718) Die mit unbekanntem Aufenthaltsorte abwesende Emilie Groß- ftirfb Tochter der Karl Groß- ikurth Eheleute auS Cassel, wtrv gemäß Antrags ihres Mtterben bezüg. Ito des Nachlasses des Andreas Weidig IV. von Gießen, nämlich des Rentners Georg Weidig da- stlbst, welcher bereits, wenn auch in nicht genügender Weise, Auszahlung ihres Erbantheils an sie bescheinigt hat, hiermit ausgefordert, etwaige Ein- Wendungen gegen Ueberschreibung des zu fraglichem Nachlasse gehörigen un- beweglichen Vermögens in dem Grundbuche aus den Namen ihres vorgenannten Mtterben binnen zehn Wochen, von heute an gerechnet, dahier vorzubrtngen, als sonst Einwilligung hierzu Ihrer- HettS unterstellt wtrv. Gießen, dm 21. Januar 1880. Oroßherzogl'ches Amtsgericht Gießen. Stammler, Amtsrichter. Die Zusammenkunft ist jedesmal am Hattenröder Vtcinalweg am Pstanz- garten, Morgens 9 Uhr. Lich, den 9. Februar 1880. Großh. Bürgermeisterei Lich. Vicinalweg von Hausen nach Annerod. Gießen, am 12. Februar 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Hausen. Buchen - DurchsorstungSwellen und Eichen-, Nadel- und Weichholz- Wellen. Buchen-Durchforstungswellen, Nadel'Stümme von 23—33 cm Durchmesser und 17—18 m Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr Her Sandkautenfchneitze. Gießen, am 16. Februar 1880. versteigert werden. Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde im District selbst. Großen-Buseck, am 12. Febr. 1880. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck Holzversteigerung. Donnerstag den 19. d. M„ von Morgens 9 Uhr an, sollen im hiesigen Gemeinde -Wald, 104 51 Holzversteigerung. Donnerstag den 19. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll im hiesigen Gemeinde-Wald, District Beckertswald und Bruch nach- verzeichnetes Holz versteigert werden: Knüppelh. Stockh. Retsh. Raummeter. Wellen. mit = 0,98 fm. G5 Slück Nadelholz-Stangen von 6—14 mit = 6,89 fm. Versteigerung. Mittwoch den 18. d. Mts., Vormurags 9 Uhr, sollen in dem Hose des neuen Gesäng- nisies dahier eine Anzahl Bretter, daran anschließend im Dachstock des neuen Gerichtsgebäudes eine Parthie noch brauchbare Tische und Stühle versteigert werden. Gießen, den 14. Februar 1880. Großh. Kretsbauamt Gießen. I. A.: Klein, 968) prov. Kretsbaufseher. Holzversteigerung in der Fürst!. Mersörsterei Lich. Im Münchwald bei Burkhardsfelden sollen versteigert werden: Montag den 23. Februar Länge, = 9,14 fm Inhalt, Nadel-Stangen von 6—12 cm Durchmesser, und 10—16 m Länge, = 51,60 fm Inhalt. Zusammenkunft zur bestimmten Stunde im District Bruch beim Wegweiser am Holzverfleigerung tit der Oberförsterei Schiffenberg Dienstag den 24. 1. M. Rau Buchen 181,7 Eichen 29 Aspen 3 Gießen, den 13. Januar 1880. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Müller. (361 District Hoherberg: ' Eichen-Stämme mit 0,40 cbm M in dem District Tempel nachverzeichnetes Holz versteigert werden: rm Nadelholz-Schetter, Wellen BucheN'Reisholz, » Eichen- „ Freitag den 20. d. M. Eichen-Stämme, 58 Festmeter haltend, Nadel-Stämme, 8,30 Festmeter haltend, Buchen-Stämme, 5,18 Festmeter haltend, Eichen-Stangen, Nadel- „ Dienstag den 24. Februar Elchenstämme von 25—44 cm Holzversteigerung in den Waldungen der Stadt Lich, District F'chtenkopf und Kronau, 1) Donnerstag den 19. Febr.: zwar: 1) Donnerstag den 19. d. M. Rmtr. Buchen Scheitholz, Durchmesser, 75 Fichten-Stämme mit 20 Fstm. Scheith. Prügelb. Stockh. ReiSH. t e r. Wellen. ........ Grabgarten daselbst, meistbietend versteigert werden. Steinbrechen, veranschl. zu 262 — 50 Elchen- und Klefern- Prügelholz, Erchen- und Nadel- Stockholz, Nadel Ä. Bau-, Werk- und Nutzholz: <77 Eichen-Stämme mit 62 44 Fstm., darunter Stämme bis zu 52 cm Steinsahren, „ « Steinsetzen, -Schlagen und Decken, verantchlagt zu 3d4 U5 Groß Linden, am 14. Februar t vo». Großh. Bürgerin-isterei Groß-Linden. 983i Zörb- Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 23. Februar 1880, von Vormittags 9 Uhr an, Holl im Gießener Stadtwalde, in den Distrikten Ob-rhag und Htrtenbrunnen Nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Samstag den 21. d. Nachmittags 2 Uhr, sollen im Rathhaussaale zu Groß- finden nachverzeichnete Arbeiten und Lieferungen an die Wenigstfordernden öffentlich in Accord vergeben werden: Bettwerk LoulS Rothenberger 673 Neuenweg 193. Eichen« „ Buchen-Knüppelholz, Eichen- Buchen-Stockholz, Eichen- „ Sckneise. Gießen, am 14. Februar 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 4006) A. Bramm.__ "Mettsversteigerung. Inhalt, Nadel-Stämme mit 3,96 cbm Inhalt, Rmtr. Bucheu-Scheitholz, „ Eichen- „ „ Buchen-Knüppelholz, „ „ -Stockholz, Wellen „ -Reisholz ti 7 Eichen-Stangen „ 10 Fichten- „ . ^0,65 Die Zusammenkunft ist auf der Staatsstraße nach Lich an der sechsten Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. 4027)__Georgi._____________________ Wieseck, den 13. Februar 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Wieseck. 997)________Lang.___________ Dienstag den 2. März, Nachmittags 3 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hofraithe des Karl Kratzenberger, als: Zusammenkunft jedesmal Morgens 9 Uhr auf dem sog. Schlagweg im Mönch- wald, ca. 1 Stunde von den Eisen- bahi'stationen Lich und Reiskirchen. Lick, am 14. Februar 1880. 1009) Wirnmenauer. Forstrath. Holzvekftcigermg im Wiesecker Gemeindcwald. Donnerstag den 19. u. Freitag den 20. d. Mts., jedesmal von Morgens 10 Uhr an, soll in dem hiesigen Gemeindewald, District Badenburger-Wäldchen, nachstehendes Holz versteigert werden und II. Brennholz: Rmtr. Buchen-Scheitholz (erste Qualität), „ Buchen- und Eichen- Prügel, Wellen Reisholz, Rmtr. Buchen-, Eichen- und Ftchten-Stockholz. Drenstag den 17. Februar, Vormittags 11 Uhr, sollen auf meinem Bureau zwölf Stühle öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 15. Februar 1880. 1015) Geißler, Gerichtsvollzieher. Versteigerung von Schlosserwerkzeug Dienstag den 17. Februar d. I., Nachmittags 2 Uhr, lasse ich in der Wohnung des Schlossers -erd. Werner die zum Nachlasse desselben gehörigen Werkzeuge, sowie die noch vorhandenen Materialien, öffentlich meistbietend versteigern. Glelchzeitig kommen noch eine Partie sonstige Gegenstände, Kleider, ein fast neuer Kinderwagen, ein sehr solid gearbeiteter feuerfester Kassenschrank, sowie mehrere Oefen, ein eisernes Kesselgestell und mehrere große Werkstattfenster, eine Decimalwage u. s. w. mit zum Ausgebot. Sämmtliche Werkzeuge sind noch fast neu und in sehr gutem Zustande. 919) In Auftrag: H. Werner. Dienstag den 2ZL Febr., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die Immobilien des Johanne- Anzer dahier als: Flur. Nr. Mtr. II. 3u. 4 337 Hofraithe amWißmarer Weg und der Lahn, II. 9 612 Grabgarten daselbst nochmals versteigert werden. Gießen, den 16. Februar 1880. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. 1025)_____Müller._________ Mittwoch den 18. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in meinem Geschäftszimmer folgende Gegenstände meistbietend gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden: 1 Schrank, 3 Kanarienvögel | .. «äfi 1 Distelfink ! m‘r ^rg- Gießen, den 4. Februar 1880. 1034) Bauer, Gerichtsvollzieher. Aeilgevoterrer. 1016) Eine noch in gutem Zustande befindliche Scheuer und dazu geräumige Stallung ist preiswürdig event. auf den Abbruch zu verkaufen bei Caspar Hof- manu, Reinhardshain bei Grünberg. Heu uud Stroh in gepreßten Ballen (je 75 Ko.) in schöner Qualität jederzeit und stets in halben und ganzen Waggonladungen zu beziehen von Theodor Glaub., Kirchhain, 1012) Main-Weser-Bahn. NB. Bestellungen nimmt in Gießen Her-r Kaufmann Ph. Nau entgegen und legt Probe zur Ansicht vor.______________ “1010) Dclicate, goldgelb geräucherte Kieler Sprotten, pr. Kiste ä ca 5 Pfd. ca. 200 St. enth., 2 JA 25 H, 2 Kisten 3 80 H, 6 Kisten 10 vtl 20 Ä, zollfrei und franco gegen Postnachnahme. Verpackung gratis. A. Mohr, Ottensen b. Hamburg- "1020j- Luzerner Kleesamen, Grassamen, künstliche Dünger empfiehlt Emil Ptftor. Uorchgliches Sauerkraut > empfiehlt (991) I. Retter. Die Als de sähtl'chen Be er nicht von sollte, im 3 dem Gedankt Gchtzes und Hörden zu gl . Geltung zu artig zur Ar Die L derselben Der den lauten j Gesetz und F DruSr der verschiedener der arbeiten demokratisch breitet, alll Führer wich Weise zu ui verbotene P, Haupts Z^ung „gn drinokrat" |n und die Noti landes betont Ordnung drr lß. Nimmt Mehreren Eij kommunistisch N' M die yl4 von 1 dteselben zu \ bie Wirksam, Es tDl Wjm zu ni Uv gebvter w V|t Q- Men' s ’M; dem ole Dauer gen der Ti Rusern Beri °Ü--> klar f Lin ^llen. be,, l'Ä'^en •Al! MS V Iwit *<»«**•** W,MH» 1033) Gestern Abend 11 Uhr verschied nach kurzem Krankenlager unsere innigst geliebte Mutter, Schwiegermutter und Groß- mutter Katharine Plank, geb. Plank. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen• Gießen, am 16. Februar 1880. Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag 3 Uhr vom Sterbebause (Reichensand) statt. 988) 1023) Dtz. per 969) Garantie für beste Qualität. Nähmaschinenhandlung von Th. Gaubach 40,512 4(U begutachtet von (140 C* Roth• Neue Bäue. Verantwortliche Redaction: A. Sch-yda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Um».-Druckerei (gr. Chr. Pietsch» in Gießen. ä 6 ä 8 a 8 N Dr. uU. —.50. „ -.60. 878) Kapaunen zu verkaufen. Fr. Textor, Hardt. Grüne Schnittbohnen, Sauerkraut, Essiggurken empfiehlt Albach, Reallehrer. Bramm, Bürgermeister. Dr. Bra- tuscheck, Professor. Ebeling, Lehrer. Ferber, Buchhändler- Dr. GareiH, Professor. Haberkorn, Neglerunasraih. Han- stein, Stadtverordneter. Jung, Lebrer. ' Keller, Beiaeord- neter. Koch, Zahnarzt. Mayer, Weinhänvler. G. Stoll,. D^kctor. Dr Oncken, Plvfefior. Soldan, RealschUdirectoiv Vigelius, Schulinspector. r r gebogene Wheeler 85 Wilson, sowie alle Kolbennadeln Singer-Schiffchen. Wertheim u. Original Grover u. Baker Schiffchen Singer 85 Grover 85 Baker Spulen • • Gummiringe ...... Alle anderen Theile entsprechend billig. Belehrungsbuch für junge Frauen und Mütter. Pre s eleg. gebd. 3 Mk. 75 Pf. E. Heinemann’s Univ.-Buchhdlg. und Antiquariat F JE. Fehseiüeld. Futter-, und Nübenschncidmaschinen Strohbänke, Schrotmühlen, amerikanische Dunggabeln rc. empfiehlt 914) Emil Pietor. Die Telegraphen- Bau-Anstalt und Telegraphendraht-Fabrik von Alix de Genest in Berlin hat mir für die Provinz Oberhefien den Allein»Verkauf ihrer Fabrikate übertragen. Empfehle eleetrifche und pneumatische (Luftdruck) Haustelegraphen , Läute - Apparate, Zug - und Druckcontaete, Versicherung gegen Einbruch, Elemente, Leitungsdrähte und -Rohre, Contaet - Thermometer, eleetrifche Lampen, Tableaux, Wecker- und Zeigerwerke, Blitzableiter-Artikel, pneumatische Thüraufzüge, Sprachrohre. Einem hochgeehrten Publikum halte mich zur Anlage dieser Artikel unter Garantie für solide Ausführung bei mäßigen Preisen bestens empföhle?. Reparaturen und Umänderungen werb en prompt besorgt. Fertige Muster-Apparate sind in meiner Wohnung aufgestellt, zu deren Besichtigung ergebenst einlade. Rudolf von Wagner, kgl. Hosrath und o. ö. Prof a. d. Universität Würzburg. Zu haben bei den Herren Hch. Kinkel, Conditor, Gmil Fischbach und Carl Schwaab. (783 Soeben erschien in 23. Auflage Dr. A. von Ammon, die ersten ülutterpfllchten und die erste Hindespflege. WM' Messina-Orangen 3W* Valenaia-Orangen Hochachtungsvoll Fried. Baumann, Uhrmacher, Neuenweg 116. in allen Größen mit extra starkem verzinntem Bandeisen gebunden, aus gutem böhmischem Holz gearbeitet, verkauft unter jahrelanger Garantie sehr billig M. Weissbäcker, Holzwaarengefchäft. Kochgeschirre, verzinnte und emaillirte aller Art empfiehlt (1021 Wilhelm Seibert, Markrftraße. Ausruf. Indem sich der unterzeichnete Vorstand des Volksbildungsoereins fr» biefetn Jahre an die Einwohnerschaft Gießens mit der Bitte um Beiträge für Volksbildungszwccke wendet, kann er ein gewisies Gefühl der Bangigkeit nicht unterdiücken. Nöthigr doch die wirtschaftliche Lage diesen Winter so manchem unser er Mitbürger Einschränkungen, ja Entbehrungen mancherlei Art auf und wie vielfach wird die Wohlthätigkeit und der Gemeinsinn angerufen,. u»n jetzt Dürftigen zu Hülfe zu kommen! Dennoch wagen wir es, unsere Bitte um Beiträge laut werden zu lassen; denn auch unser Verein ist ein Werk bürgerlichen Gemeinsinns, eine wahre Wohlthätigkeitsanstalt Davon kann sich jeder überzeugen, der einmal die Leseabende besucht, welche wir indem uns vom verehrlichen Stadtvorstande zur Verfügu g gestellten Rathhaus, saale (Mittwochs und Samstags von 8—10 Uhr) eingerichtet haben. Außerdem hat der Verein nun auch eine allgemeine Volksblbliothek gegründet; er fördert die bestehende öffentliche Fortbildungsschule, sorgt dafür, daß im Sommer, wo dieselbe geschlossen ist, der Fortbildungsunterricht facultativ weiter ertheilt wird, veranstaltet im Winter in Verbindung mit dem Gewerbe-Verein wöchentliche Vorträge für Jedermann, unterstützt andere Vereine von gleicher Tendenz,, wie den Alice Verein für Frauen-Bildung und Erwerb, und betheiligt sich an der Wirksamkeit der über ganz Deutschland verbreiteten Gesellschaft für Volksbildung, sowie des Verbandes mittelrheinischer Bildungsoereine. Mit Rücksicht darauf, daß in unserer Zeit das Volk der Aufklärung und Belehrung im höchsten Grade bedarf, hoffen wir, daß unsere bemittelteren Mitbürger auch fernerhin unsere gemeinnützigen Bestrebungen, die keiner politischen oder con- fessionelleu Partei dienen, nach Kräften unterstützen werden. In einigen Tagen werden Listen zur Zeichnung von Beiträgen herumgehen. Wir bemerken dabei^ daß im vorigen Jahre keine Beiträge gesammelt sind. Auch die kleinste Gabe fällt auf fruchtbaren Boden! Zugleich werden die Jahresbeiträge der Veremsmitglieber (h, 2 Mark) erhoben. Möge die Zahl unserem Mitglieder bei dieser Gelegenheit durch die Jedermann freistehende Einzeichnuna fich mehren! 1011)____________________ -fettijtielen Preisermässigung für Nahmaschinennadeln und-Theile. Singernadeli!, Wertheim und Original ä 5 Grover 85 Baker, gerade * " für Schweine- und Hundefutter, stets zu haben bei (1030 P. I. Mobs, Seif»nsied<- . 992) Gesch. Victoria-Erbsen, Linsens kleine weiße Bohnen, sehr weich kochend, empfiehlt _______________________I. Retter. „ -.80. „ —80. „ 150. „ 2.50. „ --io. „ -.io. (1019 1028) Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß unser unvergeßlicher Gatte, Vater und Großvater, der ■Oroßfj. Mrgermkister Weigel ?u Klein-Linden, Sonntag Abind gegen 7 Uhr nach kurzem Leiden sanft dem Herrn entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Mittwoch Nachmittag um 2 Uhr statt. Dienstmädchen, das kochen kann, auf 25. März gegen guten Lohn in eine kleine Familie gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bl._______(955 1014) Ein Mädchen im Alter von 16 Jahren, Wirthstochter, sucht zur Erlernung im Kochen in einer hiesigen Restauration oder in einem Gasthof Stelle. Gest, schriftliche Offerten erbittet man unter K in der Exp- d. Bl. niederzulegen. 1017) Unserem lieben F . . L . . . zu seinem gestrigen Geburtstage die herzlichsten Glückwünsche. ___Frohsinn, 963) Em erfahrenes Kindermädchen sucht auf Ostern. Prof. Weiland, Neue Bäue. vermischte Anzeigen. 1022) Donnerstag Abend wurde von dem Wallthor durch die Blockstraße und Neue Anlage bis zu dem Uhl'fchen Hause' em Arbeitstäschchen mit Häkelei verloren. Abzugcbcn gegen Belohnung bei __Minna Peters. 2026) Unterzeichnete beabsichtigt, dar zur L'ebigshöhe (i/4 Stunden v. Gießen) gehörige Gelände, circa 16 Morgen, nebst Scheuer und Stallung, zu verpachten ober dasselbe nebst Wohn- und WirthschaftS- gebäulichkeiten zu verkaufen. Reflekt wollen sich gef. an meinen Schwiegersohn C. Brück am Kreuz od. direkt an mich wenden. ____________C Kappes Ww. 1013) Ein gut möblirtes, ruhig gelegenes Zimmer, nut oder ohne Schlaf- kabinet, in der Nähe der Frankfurter Straße, wird von emem Studenten gesucht. Adressen bittet man unter gesucht in der Exped. d. Bltts- abzugeben 1029) Ein Bursche wird zum sofortigen Eintritt gesucht. Emil Lotz, Kirchenplatz. empfiehlt (1032 Carl Schwaab’s Delicatesseahaudlimg. Waschbülten 1018) Ein kleines möblirtes Zimmer billig zu vermiethen. Markt B. 15. 851) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen im_______Frankfurter Hof. 331) Der 2. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und gleich beziehbar. Emil Pistor. 762) Möblirtes Zimmer nebst Schlafstelle zu vermiethen. __Flügelsgasse Lit. A. 87. 961) Em heizbares Stübchen mit Bett zu vermiethen.___Wehstemgas33. 321) Ein Logis im Bordcrhause, sowie ein solches im Nebenhause, zu vermiethen bei August Kröll, Seltersweg. Logis. 890) Ein Logis von 5 Zimmern mit Lagerraum, sowie ein Mansardenlogis von 4 Zimmern mit allem Zubehör sind auf dem Seltersberg zu vermiethen und per 1. April zu beziehen. Näheres bei __________________________I. Blitz. 444) Eine kleine freundl. Wohnung ift wegzugshalber zu vermiethen und alsbald beziehbar. Näheres ___________________Universitätsstraße 78'. 908) Ein Logis von 3—4 Zimmern mit Zubehör zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bltts.______________________ 934) Ein Laden mit Logis in der Reichen- sand-Bahnhofstraße zu vermiethen. Näheres bei _______________Bäcker Karl Plank. 986) Möblirte Zimmer zu ver- miethcn._________CL JHl Lindenhof. 1002) Der zweite Stock meines Vorderhauses, bestehend in drei Zimmern (Cabi- net) nebst Zubehör, ist zu vermiethen und im April beziehbar. _______Ludwig Möser, Neuenbäuen. 889) Ein Geschäftslokal an frequenter Straße zu vermiethen und bis 1. Mai beziehbar. Näheres bet I. Blitz. Aermietöungen. 1005) Ein großes und ein kleine- Zimmer zu vermietben. __Selterswcg 10. 1021) Eine Stube zu vermiethen. Gegen Hüsten _ Wucherers ___ Gumi-ßpust-Bonbons