1880 AiM- M KmtsM fit bei Kreis Glchn Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. ^tnkleidermqcher. Sv Anzeigen. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohiu Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mar! 50 Pf. WM bereits vor einiger Zeit schriftlich mit dem Tode bedrobt hatte und war von 50 Verschworenen durch das Loos zu dem Morde bestimmt. Die Aufregung in der Stadt ist sehr groß, die Untersuchung eingeleitet. Bukarest, 14. Decbr. (Ausführlicher.) Als Bratiano nach seiner Rede in der Kammer heute den Sitzungssaal verließ, wurde er von einem In. divtduum Namens Petraru mit einem Messer angegriffen. Bratiano faßte denselben beim Arm, so daß das Mesier nur durch den Paletot b's gegen die Brust drang. Bratiano kämpfte einige Sekunden mit dem ziemlich kräftigen Mörder und wurde dabet am Kopf und am Arme leicht verletzt. Da eilte der Deputirte Goga herbei und versetzte dem Mörder mit dem Stocke eüten Schlag über den Kopf, in Folge desien dieser das Meffer fallen ließ. Der schlecht beleumundete Mörder wurde von einem Huissier und mehreren Depu- tirten verhaftet. Die Aerzte erklärten die Wunde Brattanos nicht für bedenklich. Das Meffer hat eine neue Klinge, ist 20 Zentimeter lang und mit Blut befleckt. — Brattano wird nach dem neuesten Bulletin morgen voraus« sichtlich seine Arbeiten fortsetzen können. Cork, 14. Decbr. Di-Anhänger der Landlrga widersetzten sich und verhinderten heute die Weiterbeförderung von 30 Kindern und von Vieh, deffen Eigen thümer unter dem Banne der Landltga stehen. Das Vieh wird jetzt von 40 bewaffneten Polizetdienern bewacht. — Richter Dowse, welcher bei den Assisen tn Connauaht den Vorsitz führt, erhielt einen Drohbrief. Kesterreich. Wien, 9. Decbr. Die letzten Schiffe der seligen Demonstrattons« Flotte haben den bisherigen Ankerplatz verlaffen, die österreichischen Schiffe nämlich. Davon sind der „Prinz Eugrn" und „Sansego" zu der in Gravosa liegenden Escadre gestoßen und „Custozza" ist nach Pola abzegangen. — Der Kaiser trifft am 13. December in Wien ein, der Kronprinz geht morgen von Prag direct nach B'üffel. Eine höchst interessante Vermählungsgabe hat ihm das Kloster der Eltsabethmertnren in Klagenfurt dargebracht, die Trauringe, welche Maria Theresia und Franz I. mit einander gewechselt. Sie waren dem Kloster von der Erzherzogin Maria Anna (der Tochter Maria Theresias) vermacht, die sich dorthin zurückgezogen hatte. tzngtand. London, 13. December. Aus Nivoy wird gemeldet: Heute (8 ds.) Vormittag wurde in der Nähe von Cookstown ein entsetzlicher Mord verübt. ($tn Gerichtsdiener hatte bei einem kleinen Pächter in Lonph Fay eine Pfän- dang vorzunehmen und begab sich in Begleitung zweier Gehilfen des Kauf- u «uns, auf deffen Klage Lia der Befehl zur Auspfändung crtheilt worden war, nach deffen Gute. Dort eingetroffen, trat der Pächter ihnen entgegen, zog eine Scknur über den Weg und droht-, Jeden zu erschießen, der über die Schnur birwegschre^te. Der Gerichtsdiener beachtete die Drohung nicht, ihat b n ve-hänanißvollen Schritt und sank im gleichen Augenblicke, von einer Kugel durch' Herz getroffen. lobt nieder. Die Leiche wurde spater nach Cookstown gebracht, während sofort eine Polizeiübtheilung nach Lough Fay abgeschickt wurde. — Vor den Assisen in Omaah ist ein Pächter, Namens Nangle, der auf seinen Gutsherrn einen Schuß abgegeben hatte, zu zwanzigjähriger Zuchthausstrafe verurteilt worden. _ Die irische Bewegung nimmt immer größere Dimensionen an, und di« englische Regierung Wit sich beeilen müffen, wenn sie das Schlimmste verhindern will. Gleich ohl erklären sich die radikalen Mitglieder des Mtni- stcr-ums nock immer entschieden gegen jede energische Maßregel, und es droht d-shalb im Cabiret zu einer Krisis zu kommen. Telegraphische Depeschen. Warner'« tekßt. Cvrrespoudenz-Bureau. Darmstadt, 14. December. Die deutsche Kronprinzessin besuchte heute Vormittag feie Grabstätte der Großherzogin Alice auf der Rosenböhe, wird Nachmittags der Gedächtnißfeier im Alicespital beiwohnen und voraussichtlich morgen nack Berlin abreisen. , Gaffel, 14. December. Der Vertrag zwischen den Bevollmächtigten Preußens und dem Landgrafen und dem Prinzen von Heffen - Philippsthal- Barchfeid ist gestern in Berlin unterzeichnet worden. Darnach verzichten Letztere auf das kurhessische F-.deicommiß und erhalten eine Jahresrente, sowie emitze ^^5^’ December. Der königl. württemb. Gesandte und Bevollmächtigte zum Bundesrath, Frhr. v. Sp'tzemberg, ist gestern Abend gestorben. Konstantinopel, 14. Decbr. Eme von dem persischen Gesandten bei Pforte überreichte Note verlangt Gutmachunq der durch den letzten Kur- deneinfall verursachten Schäden. — Der französische Botschafter Tiffot hatte gestern eine lange Unterredung mit dem Stiltau. y ' agien, 14. December- Ein im heutigen Gemeinderathe verlesenes Schreiben deS Grafen Taoffe teilt mit, daß der Kaiser anläßlich der Erörte« -lunaen über einen von der Commune von Wien bei der Vermählung des Kron- vrinzen im Oprrnhavse zu gebenden Festball denselben ablehnt und ersucht, die Kosten hierfür den Armen Wiens zuzuwenden, denen er, wie der Kronprinz, noch je 20,000 Gulden spenden werde. Paris 14. December. Rochefort hat dem Secretär Gambettas, Reinach, der'seinen (Rocheforts) Brief aus dem Jahre 1871 an Gambetta veröffentlicht hat, eine Herausforderung zustellen lasten. Remach erwiderte, er habe Nickt getan, als einen von Rochefort ae- und unterschriebenen Brief veröffentlicht: er sei ihm keinerlei Genugthuung schuldig. , London, 14. Decbr. Nach glaubhaften Versicherungen sprach sich der gestrige Mmisterrath dahin aus, daß keine Nothwendigkeit vorliege, die irische «recutive zu ermächtigen, über die bestehenden Gesetze hinauszugehen oder das Parlament zur Genehmigung neuer Repressivgesetz- sofort etnzuberufen. Der Miristcrratb sei einstimmig ter Ansicht gewesen, im Falle die Zustände Irlands nichtbts zum 6. Januar sich wesentlich gebessert hätten' Nepressivmaßregeln muer Aufhebung der Habeas-CorpuS-Acte einzubringen, jedoch gemeinschaftlich mit Vorschlägen zur Reform der Bobenverlältmffe. Der heute ftattfinter.be Mimsterrath würde die irische Lanifrage weiter erwägen. Mukareit 14. Decbr. Br ittano wurde heute Abend beim Verlosten kpr Kammer von einem mit einem Küchenmester bewaffneten Individuum über. Mtn unb B«Tunbd %«r S.°ß ««’ «f W1 «m des M.n.stns g.rWeb Sfirntlano varirte den Stoß und erhielt eine leichte Wunde im Gesicht an der Unken Backe. Der Mörder ww.de von Brattano s.lber festgehalten, bis Hülfe herbeikam. Derselbe ist ein untergeordneter Bean ter im Finanzministerium unb nach seiner eigenen Angabe Mitglied einer V rschwörung, welche Bratiano MrhttttMU. arnlk-Bank - sich °ettimWdcn inr»fd)nittlid) W tm53 35* , riet vl'tgtn uni* ä"*« * tzahl. ir »et: ».88% äJ Lokales. (fließen, 15. December. Provinzialausschußsitzung vom 29. v. Mts. Fort- sei-una. Weitrr kam unter dem Vorsitz des Großh. Provmzialdnectors Dr. Boekmann zur Verhandlung die Klage des Orts-Armcnverbandts Frankfurt a M. gegen den Ortß.Armen- verband Gedern wegen Unterstützung der Katharine Stohr. Der Sachverhalt ist folgender' r b(e e^efroU be8 Wilhelm Stohr aus- Gedern mit Rücksicht darauf daß sie ist Folge der am 7. November 1878 erfolgten Einziehung ihres Ehemannes zur dre-iahngen Dienstzeit in Beilin, sowie wegen eines Augenleidens sammt ihrem am 6. October 1878 geborenen Kinde bülfsbedürftig geworden war, unterstützen unv verlangt nunmehr Ersatz der aufgewendeten £%/ Wer beanstandet nun'den Ersatz der seit Juni 1879 entstandenen Kosten weg er ... dieser önt die Uebersührung der Katbarlne Slödr in eigne Verpflegung des Bek.agten nach Gede rn in Gemäßheit des § 52 pos. 3 des Gesetzes vom 6 Juni 1870 beantragt habe und feiere Uebersührung durch eigne Schuld des Klägers verzögert worden sei. Klager setzt diesem Einwande ^^uebcrfübrung der Stohr nach Gedern habe gesetzlich gar nichts verlangt werden können, well die Unterstützung wegen einer nur vor übergebenden Arbeitsunfähigkeit des Ehemannes der Katharine Stöhr nothwendig geworden fei und zwar in so lange a s Wilhelm Stöhr genöthigt sei, seiner gesetzlichen Conwnptionßpflick't in Berlin Genüge zu leisten. Es ließe sich also ein bestimmter Zeitpunkt zum Voraus absehen, wann die HulfSbedurftigkeit das Ende erreiche; die Hülfsbcdürftigkeit sei demnach keine dauernde; es könne überdies und muffe angenommen werden, daß Stöhr alsbald nach Beendigung feiner zuruckkehrt uno die Ernährung seiner nur bis dahin hülfsbedürftigen Familie alßbald wieder zu uber- ne'mCn) die Uebersührung der re. Stöhr hätte aber auch, selbst wenn sie für zulässig hätte erackitet"werden sollen, erhebliche Härten und Nachtbetle füt die Ehefraui Stöhr mit sich geführt denn die Stöbr sei ausweislich der vorgelegten ärztlichen Atteste schon jahrelang äugen- idend und habe lediglich in Frankfurt, wo mehrere aus Pr.vatm tteln dotirte Augen-He,l- anstalten unter Leitung bewährter Augenärzte bestanden, die Gelegenheit zu dauernder kostenloser Augenbebandlung. Ohne Gefahr des gänzlichen Verlustes der Sehkraf wäre sie aus dieser unausgesetzten ärztlichen Pflege nicht hcrauszunehmen. Eine solche Harte, einen solchen Rach- theil für die Gesundbeit der -c. Stöbr habe Kläger nicht verantworten können, er habe daher Den Transport der Person nack Gedern, wo sie voraussichtlich ohne genügend Augenpflege bliebe, nicht zulasten Dürfen und berufe sich zum Beweise dessen auf die Bestimmung des $ 56 M i>.r ei»6r °bn° °°° ilp< S4ulb beS ®§- U.b.rfübru.g b,t Kaihari», Sibhr I nach Gedern ins Werk zu fetzen RedactionSbureaur \ Schulstraße B. 18. Expeditionsvureau r J Er. 2SL Erstes Biart. Donnerstag den 16. December --.Ui-Mr-LeÄMde Mm itn ch iJci - -: b« itralltltn tiheibuiitiutmi. -»tgut ein: i;: ri:6.D:.Kmj'S tcfcnlt ton zvltrlt in jiiM. f.'jg auf die Bekanitli > b.manne? im geftrigtn hiermit, daß teinielhn 1 zustrht, riech daß ich : an der Vachgasse gk- . in verkaufen. ich hiermit Jedermann, I r meinen tarnen etwa? ch für nichts hafte rber, W-ischmn. de Amme sucht Sicke. ed. d. Vi- TäütT^wr^ , ^U^tn unb 3'l- -erden anßdauit rger, Äeuenwcg 193. ZähT- rftr unb chamlcG Bekanntgabe genöthigt. Die Expedition des „Gießener Anzeigers". Allgemeiner Anzeiger. SuppenanstaLt 8020) in der Herberge jur Heimath, Bahnhofstraße. Ausgabe der Suppe täglich von 11V2 bis 1 Uhr Mittags. Preis der Portion (3/4 Liter) 10 Der Vorstand. 8139) 1 bis 3 uyr 1 ®ttP< swpvv von H 7177) Mit Bezugnahme auf die in der gestrigen Reformationspredtgt von Herrn Gymnasiallehrer Stamm gegebene Schilderung der Bibel als des Familtenfreundes protestantischer Familien, in welche man die Erinnerunqstage der Familie etnzuschretben pflegte, mache ich hiermit bekannt, daß bet mir Bibeln mit Familienchronik von 1,85 Jt. an bis zu reich künstlerisch aus- geschmückten zum Preis von 3 bis 10 JL, sowie auch die gleichfalls erwähnten berühmten Erbauungsbücher unserer protestantischen Kirche zu haben sind. Gießen, den 1. November 1880. Gg. Schlosser, Pfarrer loitn. Er besaß demzufolge dieses Hrimathsrecht noch am 30. Juni 1871. Nach den lieber- gangsbestlmmungen in § 65 pos. 1 des UnterstützungSwohnsitzgejetzeS vom 6. Juni 1870 sollen aber diejenigen Deutschen, welche am 30. Juni Kl innerhalb des Bundesgebietes ein Heimathk- recht besitzen, kraft desselben am 1. Juli 1871 den UnterstützungSwohnsitz in demjenigen Orts- Armenverbande haben, welcbem ihr Heimathsort angehört. Hiernacd lat Wilbelm Arthur Sinsheimer am 1. Juli 1871 den Unierstützungswodnsitz in Sckadges gehabt. Dieser Unter- stützungswohnsitz konnte nach $ 22 des Gesetzes vom 6. Juni 1870 nur verloren gehen durch Erwerbung eines anderweitigen Unterstützungswohnsitz^s oder durch zweijährige ununterbrochene Abwesenheit nach zurückgelegtem vierundzwanzigstem Lebensjahre. Da keine dieser beiden Mög ltckkeiten hier 'n Betracht kommen kann, so besitzt Wilhelm Arthur Sinsheimer dermalen noch seinen Unterstützungswohnsitz zu Schadges und mußte demzufolge wie geschehen der Beklagte verurtheiit werden. Gießen, 15. December. Veranlaßt durch die schlechte Geschäftslage und der damit verbundenen Arbeitslosigkeit, sowie auch durch das immer mehr überhand nehmende Stromer- thum, beschloß der hiesige Schuhmacherverein in einer früheren Generalversammlung die Errichtung eines Arbeitsnachweis und Unterstützungs-Bureaus für wandernde Schuhmacher- Gehülfen. Von der Ansicht ausgehend, daß es einestheils Pflicht eines jeden Meisters ist, besonders in ungünstigen Zeiten, die wirklich Arbeit juchenden Gehülfen seines Gewerbes zu unterstützen, anderntheils aber auch Pflicht ist, dem zwecklosen arbeitsscheuen Herumtreiben, wozu auch mancher braver Arbeiter verleitet wird, entgegenzutreten, wurde beschlossen, die von dem Verein zu gewährende Unterstützung nur dann zu geben, wenn bei einem Vercinsmitglicd keine Arbeit nachzuweisen ist, ferner wenn der Gehülfe nicht länger als 6 Wochen außer Arbeit und endlich dieselbe nicht in Geld, sondern in einer Karte zu geben, auf welch- Essen oder freie« Logis auf der bestimmten Herberge gegeben wird. Die Einrichtung trat mtt dem 1. d. M. ins Leben und dürfte, wie es den Anschein hat, der gute Zweck der Sache damit erreicht werden. Möchten fick andere Gewerbe angeregt fühlen, diesem Beispiele zu folgen, damit Jeder das ©einige zum Wohle des Ganzen beiträgt — (Sterblichkeit in Gießen.) In der Woche vom 5. bis 11. December ereigneten sich in Gießen im Ganzen sieben Todesfälle und zwar wurden vier Erwachsene und dre, Kinver davon betroffen. Bei den erwachsenen Personen war Todesursache: Altersschwäche 2 mal, Lungenentzündung, DrighUjche Krankheit je 1 mal. Ein Kind im ersten Lebensmonate starb an Darmcatarrh, zwei ältere Kinder an Diphtheritis. G — In der F-rber'jchen Buchhandlung ist ausgestellt: Königin Louise, Photographie nach dem Oclgemälde Gustav Richter's. DiescS Bild ist das beste Portrait, welches die neuere Kunst hervorgebracht hat, und die Photographie di- schönste Zimmerzterde, welche man sich zu Weihnachten wünschen kann. Georg Petri, Giessen, 50. Seltersweg 50. Atelier für alle Arten Haar-Arbeiten. Speeialität: Feine Flechtereien, als: Uhrketten, Armbänder, Glas-Malereien re. Größtes Lager fertiger Zöpfe, Chignons re. 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Die Hercer lucht, dieses übliche Weis- Gießen, bei Der Rechne Ve Freitag von $ werden in | Emstadt) na -^Mahlung . Eme P^I Shlipse, H Kn Barb ^aschentüch Taseliöch-r Strumpfe, ffir Mädch- M'g- in Wagende z Einladung. Zu der Weihnachtsbescheerung unserer Kleinkinder- Vewayranstalt, die am Sonntag, den 19. December o. Abends sechs Uhr, in der städtischen Turnhalle stattfinden soll, laden wir alle Freunde der Kinder und Wohlthäter unserer Anstalt hiermit freundlichst ein, wir bitten aber uns wie früher so auch in diesem Jahre zu^erlaubni daß wir zur Deckung der Kosten und zum Besten der Anstalt für den Eintritt m den Saal der Turnhalle 20 und auf die Gallerie 10 H als Eintrittsgeld erheben. Gießen, den 15. December 1880. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann, Pfarrer. 2 •> $’6N A* i Fs-i, Q^'fUsir Iä Hlj (f. Entscheidung des Bundesamtes für das Heimathswesen vom 4. März 1876, mitg-th-ilt in der Zeitschrift für Staats- und Gemeindeverwaltung im Großh-rzog- thum Hessen I. Jahrgang 1877 S. 36), , sofern nicht aus einem der in §. 56 des Unterstützungswohnsttzges-tz-s angegebenen Grunde da« Verbleiben der auszuweisenden Person durch di- zur Entscheidung zuständige Behörde des OrtsarmenverbandeS angeordnet war, m , ... . ,. paß «8 an einer solchen Anordnung irgend welcher Behörde überhaupt fehlte, nidem bte Polizei-S-ction ves Magistrats zu Frankfurt untern 7. D-c-mver 1878 nur Kosteneriatz und Erklärung an den OrtSarmenverband Hebern forderte, ober Nichts gemäß § 5b mit Gedern verhandelte oder anordnet-, am 21. December 187» aber nur „anrat^en* zu onnen ^klärte, die Hilfsbedürftige am Ort in Frankfurt a. M. weiter zu unt-rstutz-n, unv im Uedrt- gen einfach die verlangte Rücklieferung der p. Stöhr unterließ; 8 ^ß hiernach eine nach § 56 des Unterstützungswohnsitzgesetzes annehmbare Ausnahme, welche formell nur in einer ausdrücklich darauf gerichteten Anordnung der zuständigen Behörde begründet sein könnte, eine Ausnahme, übet deren materielle Begründung zu entscheiden der Provinzial-Ausschuß der Provinz Ob-rh-ffen auch gar nicht zuständig gewesen Ware, gegenüber bet U-berfühtungspflicht bes Klägers nicht vorliegt ; daß dem unterliegenden Thetle die Kosten aufzuburden sind, zu Recht, daß ble Klage des OrtsarmenverbandeS Frankfurt a. M gegen den OrtSarmenver- band Gedern abzuweisen und Kläger in die Kosten sowie in einen Averstonalbetrag von 20 Mark zu verurtheilen sei. Die in der Sitzung vom 30. v. Mts. folgende Verhandlung nimmt ein erhöhtes Interest- in Anspruch, wril in diesem in tatsächlicher Beziehung möglichst verwickUten Fall die schw engsten Fragen der früheren Gesetzgebung in Betracht kommen, und weil dieser Fall klar !eiat wie auch unter den früheren G-s-tz-n über Heimathwesen ebenso auffallende Härtest sich ergeben konnten, wie dieselben der neuesten Gesetzgebung täglich vorg-wotfen werden. In diesem Falle mußte eint kleine arme Gemeinde verurtheiit werden, einen taubstummen Knaben dauernd zu übernehmen, weil dessen Großvater vor ca. 80 Jahren in dieser Gemeinde durch die Geburt H-imathsr-cht erlangt hatte, während Dieser Großvater bereits vor ca 60 Iahten Schadges verlosten hatte und desten Tochter und Enkel niemals nach Schadges gekommen waren Das Sachverhältniß ergtebt sich aus den Entscheidungsgrüno-n. In Sachen des Orts - Armenverbandes Mannheim gegen den Orts - Armenvetband Schadges wegen Unterstützung des Wilhelm Arthur Sinsheimer erkannte Der Provmzial- «usschuß i u Recht, daß der Beklagte schuldig sei, den Untetstützungswohnsitz des Wilhelm Arthur Sinsheimer anzu-rk-nnen und demgemäß ben|elben in eigene Fürsorge zu übernehmen so- wie an den Kläger bte vom 3. Juli v. I. an erwachsenen Unterhaltungskosten in d-r Gt. Taubstummenanstalt mit jährlich 225 Mark bis zum Tage bet etwaigen Uebemahmern eigene Verpflegung zu bezahlen unb bie Kosten bes Verfahrens zu tragen. Entscheibungsgrünbe. Nach Inhalt bet Acten erweisen sich nachstehenbe, für bie Entscheibung maßgebenden Thatsachen^alS ^festgchellt^ . wurde im Jahre 1804 in Schadges geboren, entfernte sich dort im Jahre 1824 und starb im Jahre 1842 in Mannheim, ohne das ihm durch die Geburt in Schadges zust-hende Heimathsrecht verloren zu Haden. Et hinterließ eine eheliche Tochter, Katharina Schwätzet. Dieselbe kam niemals nach Schadges und gebar im Jahre 186o einen unehelichen, taubstummen Knaben, Wilhelm Arthur. Als desten Vater wurde durch Urthetl Gt Badischen Oberhofgerichts Mannheim der nunmehr vermögenslos verstorbene Kaufmann Sinsheimer erklärt. Im Iahte 1865 begab sich bie Mutter unter Zurücklassung ihres Kindes nach Paris und v-rheirathete sich dort int Iahte 1869 mit einem Franzosen Sevot-, Bis zum Jahre 1876 unterstützte Katharina Sevot ihr Kind durch Zusendung von Geldbeiträgen; von da an verweigerte sie mit Rücksicht auf eigene Bedürftigkeit jede weitere Unterstützung. Nach Obigem kann ein Zweifel darüber nicht obwalten, daß Heinrich Schwotzel sein Heimathsrecht in Schadges niemals verloren hat, daß auch seine eheliche Tochter Katharine Heimathsrecht zu Schadges vermöge der Geburt erworben und erst durch ihre Verheirathung mit einem Ausländer im Iahte 1869 verloren hat, und daß auch deren uneheliches Kmd durch seine Geburt HeimathSrecht in Schadges erwerben mußte. Ebenso st-ht fest, daß dieses Kind durch die Verheirathung seiner Mutter mit einem Ausländer sein Heimathsrecht zu SchadgeS nicht verloren hat, weil letzterer nicht der Vater deS Kinde« ist, und bet der Verheirathung der Mutter weder eine Legitimation noch eine-Anerkennung deS Kindes erfolgt ist, eine ausdrückliche Aufnahme des Kindes in den franzosiichen Staatsverband ober nickt in Frage steht. Nach den in Frankreich bestehenden gesetzlichen Vor schriften erwirbt nämlich das uneheliche Kind einer Ausländerin, welche sich mit einem Fran »Ofen verheirathet, falls nicht eine Legitimation bezw. Anerkennung erfolgt ist, die dortige Staatsangehörigkeit nicht eo ipso, und ist ein förmliches Aufnahmegeiuch nforoerlld). Ebenso wenig kann angenommen werden, daß da8 Kind in Folge des oben erwähnten gerichtlichen Unheiles sein Heimathsrecht in Schadges verloren und die Staatsangehörigkeit in Baden gewonnen habe. Nach §. 5 des Gothacr Vertrages vom 15. Juli 1851 sind uneheliche Kinder nack demjenigen Unterthansverhältniste zu beurtheilcn, m welchem zur Zeit der Geburt vestelben deren Mutter stand, auch wenn sich später eine Veränderung in diesem Ver hältniste der Mutter ^getragen hat. Nach § 4 des StaatsangehörigkeltsgesetzeS vom 1 Juni 1879 erwirbt ein uneheliches Kind, desten Mutter auch die Staatsangehörigkeit des Vaters besitzt durch eine den gesetzlichen Bestimmungen gemäß erfolgte Legitimation Die Staatsangehörigkeit des Vaters. Die Frage, ob eine Legitimation den gesetzlichen Bestimmungen entspricht, ist selbstverständlich nach den Landesgesetzen zu beurteilen. Nach Satz 331 folg, des Badischen Landrechtes wird aber ein außereheliches Kind nur durch eine Anerkennung mit nachfolgender Ehe im Sinne des obigen §. 4 legitimirt, nicht aber durch eine bloße - freiwillige ober gerichtlich erzwungene — Anerkennung, welche nur clvilrechtliche, aber keine staatsrechtliche Folgen haben kann. Nach Vorstehenbem hat Wilhelm Arthur Sinsheimer durch feine Geburt Heimathsrecht in Sckabg-8 erworben und dastelde weder durch die gerichtlich erzwungene Anerkennung von Seiten seine« Vaters, noch durch bie Verheirathung feiner Mutter an einen Auslanbcr ver- x . weiche am Tage der Aufgabe erscheinen sollen, bitten wir bis längstens Vormittags 10 Uhr W an uns gelangen zu lasten. Im Interesse der rechtzeitigen Fertigstellung unseres Blattes sind wir zu dieser wiederholten Vermischtes. Mainz, 11. Dec. Wegen einer Reihe dahier, in Wiesbaden und Frankfurt verübter Einbrüche und großartiger Diebstähle wurde vor Kurzem eine Frau, welche seit mehreren Jahren hier wohnte, in Wiesbaden zu einer Gesammtzuckthousstrafe von 12 Jahren verurtheiit. Der Mann dieser Frau ernährte sich seither hier fammt (einen 5 Kindern al« Schul,macher unb wohnte derselbe in einem Hause auf der mittleren Bleiche. Seit einigen Tag n hörten nun bie übrigen Bewohner bes Hauies aus ber Wohnung bes Mannes einen eigenthümlichen Lärm, bie Kinber schrieen häufig jämmerlich zusammen. We.icn bieieß Vorfalls würbe gestern bet ber Polizei bie Anzeige gemocht unb als diese mtt Gewalt bie Thür- bet Wohnung öffnete, fand man die 5 Kinder in völlig verwahrlostem Zustande; Der Mann aber saß nackt in dem Zimmer und schnitzte mit einem Messer sein noch übriges Mobiliar in kleinen Spähnen zusammen. Der Mann war irrsinnig geworden, er bildete sich ein. Zuschneider in einer Fabrik zu sein unb er müsse daher das Leder zu Schuhwerk 6u)"ammen(d)neiDen Der Unglückliche wurde iofort angekleidet und in das HoSpital gefahren, während die Kinder als UnterstützungSwohnsitzbcrechligte vollständig der Stadl zur Last fallen. Dieselben wurden vorläufig in eine Anstalt unter- gebracht. — fSittlicher Zorn.) Eine Dame wird in einem Laden abgefaßt, wie sie mehrere Maaren escamotirt. Reumüthig will sie diese zurückgeben. Kaufmann: „Bitte, meine Dame, was Sie sich soeben angeetgner, müssen Sie bezahlen!" — Dame (entrüstet): „Nein, eine solche Prellerei tst mir noch nicht vorgekommen!" ____________________________________________ Unter den vielen Hausmitteln, welche gegen Gatarrb unb Lungenverschleimung empfohlen werben, verdient vor Allem Die vom Apotheker Carl Engelhard in Frankfurt a. M. bargestellt- JslänDisch-Moos-Pasta angeführt zu werben. Dieselbe wirkt beruhigend auf den lästigen Hustenreiz und vermindert den schleimigen Auswurf ohne bei längerem Gebrauche, wie so manche arbirc Mittel, einen nachteiligen Einfluß auf den Magen auszuüben. Die Moos- Pasta ist in den Apotheken zu haben. SeMflF*beriefet. Mitgetheilt von dem Agenten d-8 norddeutschen Llovd E. W. Dietz in Gießen. t , Bremen, 31. Dccbr. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Mosel, Capt. H. A. Neynaber, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 28. November von Bremen unb am 30. November von Southampton abgegangen war, ist gestern 7 Uhr Morgen« wohlbehalten in Newvork angekommen. ______________ 49 leihweise zu und gewähre entsprechenden Rabatt. (8052 Bekanntmachung 8097) Ranft. 7939) (9L8L 8124) auf- Inserate aller Art XXXXXXXXXXXXXIXXXXXXXXXXXX sowie den Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Dienstag Mittwoch Donnerstag s Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag nadt in btm Jiman r$iintn jujommtn. Jx n gabtil zu [tm um 6 i iif tttnbe ufert mir slikunziirohnsixiaklbw g in eine Änfialt um tigtfa&t, Bit fit mejtni :„Sitft, tntirt Samt, tntrifirt): „Htm, tmt 155 585 2910 17 21 32 3300 1100 3500 450 3 als: 58 Henckel, Gräfl. Rentmeister. Stämme Eichen-Bau- und Werk- Hol^ mit 11 Fstm., Stämme Nadel - Bauholz mit 13 57 Fstm., Eichen-Derbstgn. mit 10,65 Fstm. befördert die Expedition des Giessener Anzeigers in alle Zeitungen des In- und Auslandes unter denselben Bedingungen und Preisen wie bei den Zeitungen selbst. 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Kümmel-, Kirsch- und Pfeffermünz-Ligueure in anerkannt guter Qualität, per Schoppen 28 Pf. Reinen Zwetfchen- und Fruchtbranntwein, Magen-, Pommeranzen-, Englisch- und Jäger-Bitter, per Schoppen 28 Pf. (nicht 18, wie in letzter Nummer irrthüml. gestanden). Branntwein, stark und zart, per Schoppen 18 Pf. la. gereinigten Spiritus per Schoppen 40 Pf. empfiehlt Ieisgeöotenes. 8121) Aechte Brenten, sowie feinste Sorten Anis empfiehlt täglich frisch zu den billigsten Preisen Conditorei H« Hinkel, Marktstraße D- 205. empfiehlt zu billigen Prels-n Eondttor Heinrich Kinkel. t untren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihrer Gemeinde auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 27. November 1880. Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. Brod-, Speiselieferung re. 8155) Die Lieferung des Brodes und der warmen Speisen, sowie die Wäsche für die Gefangenen des Pro- vinztal-ÄrresthauseS dahier soll für die Dauer des Jahres 1881 int Sub- misstonsweze vergeben werden. Offerten sind bis zum 20. d. M. verschlossen und mit bezüglicher Auf- schrift versehen bei dem Unterzeichneten etnzureichen. Die betreffenden Bedingungen können täglich während der Büreaustunden auf der Kanzlei der Staatsanwaltschaft (Zimmer Nr. 44 des Justizgebäuves) etngesehen werden. Gießen, den 11. December 1880. Der erste Staatsanwalt am Großh. Landgericht der Provinz Oberheffen. Zimmermann. Die Zusammenkunft ist oberhalb Fünfhausen. Beuern, den 13. December 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Beuern. Die Destillation von 8. El*ofl*er, Marktstraße 205. Bei Abnahme von mindestens 10 Liter einer Sorte gebe Faß 'M 'S -MurqpM uchrastz usMysg nk szhrjctms usquszsstas uagV^sg usösguyV iuhöoi gjjjo 13qn 'uatioVaq ism uoa aippcu ^uazvqzistz irp>q u6i 6 a. 3® ,» biifa wtol* ich,« norbbtutiim n cm 28. » i ceftm 7 Ubt iS . ~ -- - . -- - . - qun aqiatzatzivfiutaoist; uastPgh iaq pahpn Mv; Bekanntmachung. 8139) Die Ausgabe von Christbäumchen im städtischen Holz, magazin findet von Montag den 20. December d. I. ab Nachmittags zwischen 1 bis 3 Uhr statt. Gießen, den 14. December 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. B. Bramm. Versteigerung. Freitag den 17. December, Vormittags 10 Uhr, werden in dem Pfandlocal babter (Seltersweg 6) 1 Küchenschrank mit Aufsatz, 1 Kommode, 1 Spiegel, 7 Stühle, 1 Bild, 1 Taschenuhr und verschiedenes Weißzeug meistbietend gegen Baarzahlung versteigert- Gießen, den 14. December Id 80. 8128)______________________Horn. Donnerstag den 16. d. M., Nachmittags Vr2 Uhr, Fortsetzung der Versteigerung im Selzer- schen Laden. Es kommen zur Versteigerung : 600 Cigarren, ein Faß Senf, Branntwein, 1 Beit und kleinere Möbel. Gießen, 15. December 1880. 8140) Geißler, Gerichtsvollzieher. Die Aufstellung befindet sich dtrect hinter dem Laden. Hochachtungsvoll Ko inert Hans, > Seltersweg C. 59. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt und zwar: ~ den 18. December 1880, ir.tiutt a. 'S. itxarnt «s ton W :rem ®ebxaud»t, »« 1° i ac^uiiben. die Rmtr. Buchen-Knüppel, „ Eichen- „ „ Nadel- „ Wellen Buchen-Reisholz, „ Eichen- „ „ Nadel- „ „ Aspen- w Rmtr. Eichen- und Nadel-Stöcke. fit? [alt &lfI -laiN' 1 21. „ „ 22. „ » 23. „ „ 28. 29. „ ii 30. „ * 4. Januar 1881, 5* „ ir 6. ii » 8. „ » H. „ 12. „ 13. „ Samstag „ 15. „ ,, Die Interessenten werden daher gefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legi- Stiel als * in d't vl'U 6(i mir ■ L.fcfn ftnb- XXXXXXXX^XXXXIXXXXX^j^XXXXX H Maschinenstriekerei X M von M R K. Pietsch ff., x U Nahrungsberg. X Cämpcfjen von für Christbaum - Beleuchtung, alle Sorten Wachslichter empfiehlt (8132 Carl Schwaab. Patent-lniversalstiihl. Alles in Einem: Salon-, Lehn-, Lese-, Rauch-, Invaliden- und Krankenstuhl, Chaise - longue, Bett rc. empfiehlt (7919 Th. Brück, Schloßg. B. 1. Bahnhofstr. 0 93?. 8122) Große Auswahl in schönster Ausführung meiner so beliebten Nadel- „ „ 31,48 Nadel-Reisstgn. „ 37,98 Weihnachts-Ausstellung. Dieselbe bietet große Auswahl sämmtlicher Neuheiten, als: Tücher, Umhänge, Tüll- und ChenillefüchuS, Kaputzen, Schleier, Borstecker, LavallierS, Damenkragen und Manschetten, Garnituren, Schürzen in Se de und Lüstre, weiße und farbige Schürzen in allen Größen, Glacs-, Wildleder- und Buckskinhandschuhe, Ballhandschuhe bis zu 6 Knöpfen. Herrenkragen und Cravatten, Cachenez, Taschentücher in Carton. •aWVMHJS-VSSVJ autpUsgaiQ drfü fffWTiuesiN’JM stUU ayaj -ramj '3113$ ää Anfertigung aller Arten Herren-, Damen- und Kinderstrümpfe n i ' P 1L 11 .. i 2 und Socken, in Wolle, Baumwolle und Vigognia. 2 Hansel- U. U1 etllelllällSClien X Anstricken von Strümpfen und Socken. (7278^ Versteigerung. Freitag den 17. December, von Vormittags 9 Uhr an, werden in der Restauration Bramm (Neustadt) nachstehende Gegenstände gegen Baarzahlung versteigert: Eine Parthie Kragen, Manschetten, Shlipse, Handschuhe, Stickereien, Lätzchen, Barben, Leinwand, Handtücher, Taschentücher, Shirting, Matapolam, Tafeltücher, Futter- und Leinenzeug, Strümpfe, Hauben, Schürzen, Kleider für Mädchen, Hemden, Vorhänge und sonstige in das Weißwaarcnfrch einschlagende Artikel; ferner 1 Copirpresse, ‘ 2 Hobel, 2 Schraubzwingen, 2 Koffer, 2 Musterkarten, 1 Petroleumherd rc. Gießen, den 13. December 1880. 8099) Bauer, Gerichtsvollzieher. Donnerstag den 16. December, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Flett'schen Hofraithe (Gasthaus zum Schwanen) dahier folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 6 Kommoden, 2 Sopha's, 2 Oelbilder, 2 Schränke 1 runder Tisch, 1 Pianino, 2 Kleiderschränke, 1 Wanduhr, 1 kl. Schränkchen, 2 Bilder, 1 Spiegel, 1 Theke, 4 Wirthstische, 7 Wirthsbänke, 2 vollst. Betten, «etwa 30 Ctr. Heu und Grummet und ca. 10 Ctr. Stroh. Gießen, den 10. December 1880. 18129) Bühner, Gerichtsvollzieher. tat $jl3tn Citi: ieMt. T .m l^ngt uJ'. '" N £tl,ln 1 % •säs* beioN Tumtrtib.n toe 8ooS^ u6er e. u ,lnt W unb enbin 1'6bfT ftoMHogigj f' tt'e *8 ben Slnjd^ iU foln damit Df«mbn ereigneten fii ’ S! au b.tn Sl"6a «Mdttiofy 2 mal «bnismoyalk starb Q G dhvtozraphie no* ti? neuert ^to. Md)t man sich z. Vl\ee G' K ■W ■I -fUSBSvt von Schuhwaarcn J. (>. Jacob Lindenplatz 6350) Geld-CourS. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. gut der SY s s Z Aäsentir-Tablelts, 6 vorzügliche Messerleger Erystall, 6 echt englische Desserttassen, 3 schöne massive Eierbecher, 3 prachtvolle feinste Zuckertasten, 1 vorzüglicher Pfeffer- ob. Zuckerbehälter, 1 Theeseiber feinster Sorte, 2 effektvolle Tafelleuchter, (54SMck) (7807 Bestellungen gegen Nachnahme oder vorherige Geldeinsendung sind zu richten an das Bereinigte Britannia-Silber-Fabriks-Depöt M. WEISS. WIEN, Stadt, Hohenstaufengasse 4. 8138) Zu Weihnachten empfehle meine reiche Auswahl blühender Topf-11. Blattpflanzen, Bouquets, Kränze re. in geschmackvoller Ausführung. Christian Georg, Handelsgärtner, Seltersweg. 8094) Ein Pferd zu verkaufen im Hotel Prinz Carl. j. li. Jacob. Scliulil'ahrikanl, ^Darmstadt. Unmiherrufficfj 2 nur von Mittwoch den 13. bis Dienstag den 21. Dee. ^Abends im Haufe des Herrn Gustav Gerhardt,, S an der Ecke vom Lindenplatz: ! Großer Ausverkauf J. c. B. ICoch.____ Lheiwehmerümen an meinem Unterricht im Maaßnehmen, Zuschneiden und Anferti- aen von Damenkleidern könn.n ieDe^ii eintreten uno werden m dem kurzen Zeilraum von vier Wochen befähigt, jedes Kleidungsstück nach jeder Mode selbstständig anzuiertiaen. Johanna. Rothenberger, Wermielfiungen. 8141) Ein kleines Familienlogis mit abgeschlossenem Corridor und allen Bequemlichkeiten zu vermietben und alsbald zu beziehen.____________W> Leuling. 8130) Möblirtes Zimmer sogleich zu verm. bei Ich. Zufall, Neuen Bäue 86. Weihnachtsbescheerung. 8144) Der Verein zum Sammeln von Cigarren-Abfällen etc. feiert Sonntag, den 19. December, Nachmittags 4 Uhr im Schullocale in der Schulst', aße seine erste BescheerunH und ladet hiermit Alle, welche sich für die Sache interessiren, freundlichst ein. __________ Bur sachlich! den Freunden der Biblischen Dorträge: Die Versammlung in dem Saale der Restauration jllM Stern findet nicht, wie gesagt ist, Donnerstag, sondern erst Montag, den 20. December, Abends 8 Uhr statt. (8136)C. Bimstet». Vermischte Anzeigen. 8133) Ein tüchtiger Pferdeknecht wird zum (Antritt auf Weihnachten gesucht. Nur Solche wollen sich melden, die gute Zeugnisse vorlegen können. _______S. Katzenstein, Holzhandlung. 8143) Slricklumpen werden fort* während gekauft, das Pfund zu 20 L. Hosch. Friedrich Georg, vormals (£. Deines, empfiehlt zum bevorstehenden Weihnachtsfeste -.ine große Auswahl von Blatt- und blühenden Topfpflanzen. 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