Zeigen. s°gt bit ZP 8 n Ühr, wicht. LMM lebtj. in. ’sigen Regiments- Krausse. b auf der (Merit in der MuMien- (,4703 v. wert OFfg. chaftliche ^aiies ö. Grossherzogs 1880. (4615 r fcl AoIlflP F 5.2. MM inlaftt. * *Aft I 16 16 i»^"j^biförb«1 Untettunft W W' IW1 »u<1 3insser> Freitag den 16 Juli 1S8O. Anzeige- M AmtsbM für de« Kreis Gießen. ■' w lf O1, ... > „ . a Ä . a Dreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh», ««dactionsbureaui \ Schulstraß- B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen -i-rt-ljichrlich 2 Wart 50 Pst Amtlicher Hheil. Gießen, am 13. Juli 1880. Betreffend: Die von den Gemeinden für die 1880er Holzsamensendungen zu leistenden Ersatzzahlungen. Das Großherzoglichc Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und Markvorstände. Denjenigen Gemeinden und Markoorständen, welche für 1880 Holzsamen aus dem Großherzogltchen Holzsamenmagaztn empfangen haben, übersenden wir die betreffenden Verzeichnisse in den nächsten Tagen k. H. mit dem Auftrage, für alsbaldige Bezahlung zu sorgen. vr. Boekmann._____ Betreffend: Einsendung der Sterbfallszählkarten. ©te^en, den 15. Juli 1880. An die Grohherroglichen Bürgermeistereien des Kreises Gießen. Diejenigen von Ihnen, welche bis jetzt die fälligen Sterbfallszählkarten und Todeszeugnifle noch nicht an uns eingeschickt haben, werden ersucht, dteß innerhalb dreier Tage zu thun, damit wir nicht genöthigt werden, Strafanträge zu erheben. Großherzogliches Kreis-Gesundheitsamt Gießen. Dr. Gl a s or. Bekanntmachung. Wegen Herstellung der Bahnhofsstraße ist dieselbe von der Universirätsstraße bis zur Wieseckbrücke für den Verkehr Weiteres gesperrt. Gießen, den 15. Juli 1880. Großherzogliche Poltzetverwaltung Gießen. Fresenius. mit Fuhrwerken bis auf Eine Amnestie in Rußland. Die Thätigkeit des Grafen Loris - Meltkoff in Rußland verdient um so mehr Anerkennung, als derselbe keineswegs nur im Nihilismus einen Feind besaß; vielmehr erschwerten ihm noch viele andere Widerstände die Mission der social-politischen Beruhigung. Die Gegner der milden und versöhnlichen Proxis waren zahlreich im Lager der altrussischen Hospartei, denen die Knute, Sibirien und die Bleibergwerke im Ural als die letzten Staarsretter erschienen, in den alten Polizeinaturen und Generalen, die für Masten-Exemtionen durch den Strick, in milden Fällen für Pulver und Blei schwärmen, in den Groß- rüsten, welche im Innern des Landes Kleinrußland bedrücken, Polen knechten möchten und für den Krieg mit Deutschland ebenso schwärmen, wie für die Ausrichtung des russischen Doppelkreuzes auf der Eophienmoschee zu Konstantinopel, in der mit dem Absolutismus verbündeten orthodoxen Staatskirche, jenem bornirten Popenthum, das bet jeder nationalen Erregung im Trüben fischt, endlich in dem unmoralischen Beamtenkreise, der es auf allerlei Schleichwegen verstanden hat, seine Verwaltungsdecrete über den Spruch der ordentlichen Gerichte zu stellen. In Rußland war nicht, wie einst in Dänemark, etwas faul im Staate, sondern Vieles, oder wie die wahren Volksfreunde, zu denen man Loris-Meltkoff rechnen mußte, bet ihren Friedensbestrebungen erkannten: Alles! Wachsamkeit und Strenge, aber mit ihr im Verein die Leutseligkeit und Milde, insbesondere die Verzeihung der Jugend und Unbesonnenheit gegenüber, — das war das Programm Loris-Melikoff's. Niemand kann leugnen, daß schon einzelne Sonnenbltcke der Gnade genügten, das Land ausathmen zu lasten und höchst wohlihuend tritt der Abstand zwischen der früheren Unsicherheit und der jetzigen Ruhe, zwischen der Schreckens-Aera des Verzweifiungskampses der geheimen Revolution und der Zeit einer milderen Regierungs-Praxis hervor. Graf Loris-Meltkoff hat sich um sein Vaterland hoch verdient gemacht. Nach kurzer Zeit ist „der kleine Armenier" der größte Rüste geworden! Die ruhige Beerdigung der Kaiserin veranlaßte den Czaren, der Bevölkerung zu danken, aus den Schulen und Hochschulen ist der Nihilismus verdrängt, die wirthschaftltche Entwickelung ist stetig und den Wohlstand fördernd, die Hetzereien gegen das Ausland haben aufgehört, und, wozu allerdings auch die astatischen Verwickelungen beitragen mögen, die orientalische Frage verleitet Rußland nicht zu Unbesonnenheiten. Wie man hört, hält Graf Loris-Meltkoff die Zett reif für eine Amnestie, und wollte Gott, der Czar möchte ihm bet- sttmmen! — dann wäre ein neuer großer Schritt zur socialen Pactfication Rußlands gethan. Deutschland. Berlin, 13. Juli. In Elsaß - Lothringen ist man einstimmig darin, daß der Kaiser, indem er in der Differenz Manteuffel-Herzog zu Gunsten des Ersteren entschied, weise und wohlwollend gehandelt hat. Es ist keineswegs förderlich, ein annecttrtes Volk nach fremder Schablone regieren und refor- miren zu wollen; das mußte schon Herr v. Möller erfahren, der beim besten Willen mit seiner norddeutschen „Reglemang"-Scheere das Volk sich nur entfremdete. Ein wohlwollender, mit Recht und Billigkeit zugänglicher Autokrat erwirbt sich hier eher Sympathien im Volke, als der geradeste und pünktlichste „Reglemang"-Bureaukrat. Ein annecttrtes Volk, das sich in dem vorherigen Verhältniß glücklich gefühlt hatte, gewinnt man niemals mit fremdbüreaukra- tischem Regiment. Herrn Herzog weint von Seiten der retchsländtschen Bevölkerung Niemand eine Thräne nach und das Verbleiben Manteuffel's wird als ein Ausfluß kaiserlichen Wohlwollens für die Reichslande aufgefaßt. — Der Minister für öffentliche Arbeiten hat unterm 5. ds. an die königlichen Eisenbahn Directionen und EiseubahmBetriebsämter, sowie an die königlichen Etsenbahn-Commtffariate rc., offenbar aus Anlaß der letzten Eisen- bahnunsälle, einen Erlaß gerichtet, betr. die Meldung der Eisenbahnunfälle und außergewöhnlichen Betriebseretgniste, sowie daS bei der Untersuchung derselben zu beobachtende Verfahren. Wir heben aus dem Erlaß folgende Hauptpunkte hervor: Unfälle rc., die geeignet sind, öffentliches Aufsehen zu erregen, sind sofort an den Minister telegraphisch zu melden, es sind dies Unfälle, bet denen eine Tödtung oder Verletzung von Personen stattgefunden hat; alle Unfälle, welche bei Reisen fürstlicher Personen dem von denselben benutzten Zuge zustoßen; Betriebsstörungen, welche voraussichtlich ein Haupt- gleis für den fahrplanmäßigen Gang der Züge länger als 12 Stunden unfahrbar machen; bedeutendere Feuersbrünste. Schriftlicher Bericht hat sofort dem telegraphischen zu folgen. Die wetteren bezüglichen Verhandlungen find in die Monats-Rapporte über Unfälle aufzunehmeu. Besonders erwähnens- werth erscheint Abschnitt 4 des Erlaffes, derselbe lautet: „Die Eisenbahn- Verwaltungen haben dafür zu sorgen, daß etwaige unzutreffende Zetlungsnach- richten über vorkommende Unfälle auf das Schleunigste sachgemäß berichtigt werden. Auch ist jedesmal zu erwägen, ob es sich nicht etwa empfiehlt, in geeigneten öffentlichen Blättern eine anderen Nachrichten zuvorkommende officielle Mittheilung Über den Unfall zu machen. Die Betriebsämter haben der vor- gefetzten Direction anzuzeigen, was in dieser Beziehung von ihnen veranlaßt worden ist. Seitens der königl. Directionen, bezw. Eisenbahn-Commiffariate, ist zu controliren, ob die erforderlich scheinenden Veröffentlichungen stattgefunden haben." Der weitere Erlaß betrifft die Anmeldung der Unfälle bei der Staatsanwaltschaft, die Anordnung, daß sofort die schleunigste Untersuchung angestellt wird und Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, sowie endlich, daß das Resultat der Untersucbung der Staatsanwaltschaft mitzutheilen ist. Aus Elsaß Lothringen, U. Juli. Wenn das amtliche Organ der Reichslande erklärt, daß alle Agitationen gegen die Errichtung von Verkaufsstellen der Straßburger Tabaksmanufactur erfolglos sein werden, da der elsässische Landesausschuß für den Bestand der Manufactur bereitwilligst die Mittel gewährt habe, so ist die Logik schwer verständlich, da mit der Bewilligung der Mittel der Landesausschuß keinesfalls zugleich die Autorisation zur Ausdehnung des Geschäftsbetriebes der Manufactur in der Art und Weise ertheilt hat, wie dies jetzt geschieht. Im Gegentheil sind wir in der Lage, mittheilen zu können, daß, nachdem die Verwaltung auch in Straßburg, Äolmar, Mülhausen und in anderen Städten, also in den Reichslanden selbst, Filialen der Manufactur eröffnet, dieses Vorgehen im Elsaß, trotzdem dort gerade das Monopol so viele Anhänger besitzt, eine ziemlich scharfe Verurtheilung gefunden hat. Es haben sich sogar im Elsaß die Tabaks-Jntereffenten zufammengethan, um in einer einzuberufenden Versammlung einen Protest gegen dieses Vorgehen der kaiserlichen Tabaksmanufactur in Straßburg zu erlassen und darüber zu berathen, welche Schritte zur Abwehr gegen diese Maßregel zu unternehmen sein möchten. Irankreich. Paris, 12. Juli. Wenn die Regierung auch keineswegs ernstlich be- fürchtet daß -s beim Nationalste zu Unruhen kommen «erde, o haben die Polizei, und Militärbehörden doch umfassende VorstchtSm-ßregeln getroffen. ES sind sogar jedem Soldaten für die Revue sechs Pakete scharfer Patronen Der Bauernstand und die Lebensversicherung. Sie „Kasseler Landwirthschaftliche Zeitung" enthält einen sehr anerkennenswerthen Artikel aus der Feder des Herrn Oberamtmann Thon in Kassel, welcher namentlich telegraphische Depeschen. tBeg*er*» telegr. - GALearz» Breslau, 14. Juli. Nach Meldungen hiesiger Blätter hat in der Nacht vom 12. zum 13. ds. ein neuer Wolkenbruch tn der Umgegend von Lauban, (Steiffenberg, Flinsberg und Friedeberg furchtbaren Schaben ange- richtet; der Eisenbahndamm bei Greiffenberg ist auf einer Strecke von 100 Meter zerstört und der Post- und Güterverkehr unterbrochen. Berlin, 14. Juli. In einem Artikel über die Ernte-Aussichten in Preußen sagt die „Prov.-Corresp." : Die günstige Witterung im Monat Juni habe allgemein die Hoffnung erweckt, daß die Ernte keineswegs zu den schiech- teren zählen, in mehreren wichtigen Fruchtarten sogar nicht unwesentlich über eine Durchschnitts-Ernte sich erheben werde. Die vom „Staats-Anz." jüngst veröffentlichten Berichte constatiren fast ausnahmslos, daß die Ernte-Aussichten im Allgemeinen durchaus nicht unbefriedigend sind. Mehrere Berichte erklärten ausdrücklich, an einen Nothstand sei nicht entfernt zu denken, ja nicht einmal ein Mangel an irgend einer Fruchtart sei zu erwarten. Zu den hier und da verbreiteten, weitgehenden Befürchtungen gebe kein Bericht Anlaß; man erwarte mit Zuversicht das Schlußresultat der Ernte, vorausgesetzt, daß die gegenwärtig vollberechtigten Hoffnungen nicht noch durch ungünstige Witterungsver- hältniffe zerstört würden. Bukarest, 14. Juli. Die rumäniscke Regierung führte in einer Note an die russische Regierung über das agitatorische Treiben des russischen Eon- suls in Jafly Beschwerde. Paris, 14. Juli. Die Rede des Präsidenten Grevy bei der Ueber- gabe der Fahnen an die Armee brachte die Befriedigung deffelben, eine wirklich nationale Armee vor sich zu sehen, zum Ausdruck. Die in der Schule der militärischen Dtsctplin erzogenen Franzosen würden die Achtung vor der Autorität und das Gefühl der Pflicht in das bürgerliche Leben mit hinübernehmen. Die Armee sei für Frankreich eine Garantie der ihm schuldigen Achtung und des Friedens geworden, den es bewahren wolle. Die Rede Grevy's wurde durch die Rufe: „Es lebe die Republik, es lebe die Armee, es lebe Grevy!" erwiedert. Die Menschenmenge war eine ungeheure. Das Wetter ist ausgezeichnet. Die Physiognomie der Stadt ist eine vollkommen ruhige. — Der Senat genehmigte gestern die Vorlage über den Steuernachlaß bei Zucker und Wein. Der Finanzminister erklärte, die Hülfsquellen des Staasschatzes flöffen reichlich und liege für das Jahr 1880 kein Bedürfniß vor, amortisirbare Rente auszugeben. Der Staatsschatz werde noch 167 Millionen Francs Schatzscheine einlösen können. Loudon, 14. Juli. Der hiesige chinesische Gesandte hat sich gestern nach Petersburg begeben. Constanz, 14. Juli. Der Kaiser und der Großherzog nebst der Großherzogin mit Gefolge sind heute von Mainau per Dampfschiff über den Untersee hier angekommen. Mit Salutschüffen und Glockengeläute empfangen, durchfuhr der Kaiser die geschmückten Straßen, in denen die Feuerwehr und die Gewerke Spalier bildeten, und wurde überall mit begeisterten Hochrufen begrüßt. Die Rückkehr nach Mainau geschah zu Wagen. Washington, 14. Juli. Dem hiesigen chilenischen Gesandten meldete seine Regierung, das chilenische Geschwader sei in Callao angekommen und werde die zur Cernirung der Stadt erforderliche Truppenzahl landen, wenn Peru die Friedensbedingungen zurückweise. Paris, 14. Juli. Präsident Grevy hat die Mittheilung erhalten, daß der Municipalrath von Athen beschloffen habe, zur Mitfeier des französischen Nationalfestes zu illumtniren. — Abends. Die Bevölkerung durchzieht in großen Maffen die Straßen und Plätze. Die Ordnung ist überall aufrechterhalten; weder auf dem Pere- la-chaise noch anderswo war bis 5 Uhr eine Störung vorgekommen. — Die „Agence Havas" meldet aus Ragusa über den Zusammenstoß zwischen Albanesen und Montenegrinern bei Tust: Die Albanesen griffen die Positionen der Montenegriner bei Golubowska unwe.t Tust an. Die Mon- tenegrtner mußten sich zurückziehen und verloren einige Todte. Der Fürst von Montenegro befahl, möglichst die Defensive zu beobachten. zuaetheilt. Die Truppen, welche während der Arbeiten auf dem Longchamps des Boulogner Wäldchens den Dienst thun, sind bereits damit versehen. Die Pariser Bevölkerung ist, wie aus allen Polizeiberichten hervorgeht, durchaus friedfertig gesinnt und ganz allein von dem bevorstehenden Feste in Anspruch genommen. Dir Vorsichtsmaßregeln wurden daher auch nur getroffen, weil man gegen alle, selbst die unwahrscheinlichsten Zufälligkeiten geschützt sein will. England. London, 13. Juli. Unterhaus. Auf eine Anfrage Colthurst's ant- wortet Staatssecretär Dilke, es werde unzweifelhaft erwartet, daß, im Falle die Pforte den Compromiß-Vorschlag des Grafen Corti ausführe, Montenegro auch den Art. 27 des Berliner Vertrags (betr. die Freiheit der (Suite) durch- sühre. Es bestehe kein Zweifel, daß dies auch die Ansicht sämmtlicher europäischer Mächte sei. .. „ . n. Wolff zeigte an, er werde am Donnerstag die Regierung tnterpelliren, ob es begründet fei, daß der Fürst von Bulgarien die Einverleibung eines Theils von Ostrumelien mit Bulgarien angeregt habe, ob russische Freiwillige auf der Donau-Flotille von Ismail nach Rustschuk befördert wurden und ob dies mit der Zustimmung der europäischen Mächte geschehe. Aus eine Anfrage Dourke's, ob es wahr sei, daß Rußland die Absendung russischer Truppen voraeschlagen habe, um Griechenland bet der Uebernahme der ihm zugesprochenen Gebietstheile au unterstützen, antwortete Unterstaatssecretär Dilke, die Regierung habe es kürzlich für nnthunlich erklärt, Ausschluß über die Um terhandlungen zu geben. Er könne jedoch sagen, die Regierung würde zu keinem Schritt ermutigen, welcher nicht vollständig mit ihrer Politik und dem europäischen Concerte im Einklänge stehe. Die Regierung erhalte fortgesetzt und ohne Ausnahme von fämmtlichen Mächten Versicherungen, daß dieselben ein gleiches Ziel zu erreichen wünschen. Auf eine Anfrage Wolff's erklärte Gladstone, er habe keine Meldung erhalten, daß die Collecttvnote der Pforte überreicht worden sei Er glaube nicht, daß dies bereits geschehen. auch die Frage der Lebensversicherung für den Bauernstand behandelt. Nachdem er daigelegt har, daß ein Bauerngulsbesitzer unmöglich existlren kann, wenn sein (S>ut mehr als zur Hälfte belastet ist, und daß nur bei erheblich geringerer Belastung auf eine gesicherte Existenz gerechnet werden darf, liefert der Verfasser an einem Beispiel den schlagenden Beweis, daß ein junger Landmann, welcher mehrere Geschwister hat, das väterliche Gut m der Regel nur dann übernehmen kann, wenn ihm dasselbe im Erbtheilungsfalle weit unter dem wirklichen Werthe zugesprochen wird. „Wird grundsätzlich darauf gehalten." heißt es in dem Artikel dann weiter, „die Bauerngüter zum höchstmöglichen Preise zu verwerthen, um die Erbschaft unter die Geschwister zu gleichen Theilen vertheilen zu können, so ist es unbedingt unmöglich, einen richtigen Bauernstand zu erhalten. Die Blutsauger werden unter allen Gestalten gegen die ohnehin halb wehrlosen Landleute losgelassen und es werden die so schätzenswerthen Eigenschaften der Letzteren, ihre Liebe zum Boden, mit dem sie durch ihre Arbeit und den sauer auf demselben vergossenen Schweiß verwachsen sind, von dem sie sich so ungern trennen, zu Waffen gegen sie selbst. Innerhalb einer Generation wird das wohlhabendste Bauerndorf verarmt sein, wenn die Güter, wie es bei einem solchen Verfahren unvermeidlich ist, höher mit Schulden belastet werden, als verzinst werden können. Eine derartig heruntergekommene Landbevölkerung kann das nicht leisten, was Volkswirthschaft und Staat von ihr verlangen müssen. Sie kann den Feldern nicht den Ertrag abgewinnen, welchen eine gesunde Volkswirthschaft haben muß, sie besitzt nicht das Selbstgefühl, den Muth und die sittliche Kraft, Stürme, mögen sie von Außen, von Unten oder von Oben kommen, welche dem Staat und dem Volk Gefahr bringen, niederzuhalten. Mit der Verarmung kommt die Verlodderung und die Unzufriedenheit; eine solche Landbevölkerung wird jeder Agitation zugänglich und in ihrer Fäulruß eine Gefahr im Staate sein, nicht aber ein Glied, auf das man sich verlassen kann. Der Bauernkrieg am Ende des Mittelalters, die französische Revolution von 1789 und die heutigen Zustände in Irland liefern die Beweise. Männer, welche die Verhältnisse der Landbevölkerung genau kennen, v. Bennigsen und Miquel, haben diese Gefahr erkannt und für die Provinz Hannover das sogenannte Hufengesetz erwirkt. Jeder Besitzer eines Bauerngutes kann in eine Liste sich eintragen lassen und bei seinem Tode erhält alsdann der älteste Sohn oas Gut zu einer nach der Abschätzung zur Grundsteuer berechneten Summe, wobei die Berechnung so eingerichtet ist, daß dieser Sohn ungefähr um den dritten Theil des Gutswerthes bevorzugt ist. Es haben sich bereits über 60% der hannoverschen Hofbesitzer in diese Liste eimragen lasten, v. Schorlemer-Alst hat im Abgeordnetenhause den Antrag eingebracht, für Westphalen ein sogar noch weiter gehendes Gesetz zu erlassen, und die Abgeordneten vieler Provinzen, für den Regierungsbezirk Kassel Landrath Weyrauch, haben beantragt, auch für die anderen Provinzen ähnliche Gesetze vorzubereiten. Mit gesetzlichen Bestimmungen allein kann aber der Zweck nicht erreicht werden- Man läuft Gefahr, in das andere Extrem zu verfallen und zum Nachtheil einer kräftigen Entwickelung die dazu unentbehrliche freie Entfaltung der Kräfte einzuschnüren; es muß unbedingt die Sitte hier sehr kräftig noch mithelfen. Es wird nicht schwer halten, in der Sitte eine bereitwillige Gehilfin en der Erhaltung eines geschlossenen wohlstehenden Bauernstandes sich zu verschaffen. Die Anschauungen und Wünsche der Mitglieder der Bauernfamilien sind ohnehin schon auf die Erhaltung ihrer Güter in der Familie gerichtet und werden auf das Entschiedenste m dieser Richtung Mitwirken, besonders wenn es gelingt, ein Mittel ausfindig zu machen, mit dessen Hilfe man den abgefundenen Geschwistern ein angemessenes Erbthell verschaffen kann. Dieses Mittel hat die neue Zeit, welche den Güterschluß aufgehoben und den Grundbesitz beweglich gemacht hat, auch geboten — es ist die Lebensversicherung. Die Prämien sind nicht hoch, kaum 3%, wenn Jemand mit 30 Jahren sein Leben versichert. Beim Todesfall sind alsdann baare Geldmittel vorhanden, um die Abfindung der Geschwister zu erleichtern. In England haben sogar die Mitglieder der höchsten Aristokratie, die Lords, die großen Vortheile solcher Versicherungen erkannt. Bei ihnen erbt der älteste Sohn den Grundbesitz allein und hat ein Einkommen, welches ihm gestattet, zu einer Million Mark und höher noch sein Leben zu versichern. Das thun sie denn auch zum Vortheil ihrer anderen Kinder. In Deutschland liegt die Sache bei dem Grundbesitzer, wenn auch in kleinerem Maßstabe gerade so, und doch wird von der Landbevölkerung noch sebr wenig Gebrauch von diesem herrlichen Mittel gemacht. Der Wunsch und die jetzt schon bestehende Sitte die Güter in der Familie zu erhalten, wird durch die Lebensversicherungen ganz ungemein gestützt und gestärkt und wird im Verein mit gesetzlichen Bestimmungen ähnlich wie Hannover sie hat, auch zum Ziele führen. Diese beschränken nämlich den Vater nicht testamentarisch, andere Bestimmungen zu treffen, sie regeln den Ansatz des Guts nur für den Fall, daß der Tod ihn überraschte oder er mit den Bestimmungen, welche das Gesetz enthält, einverstanden ist und deßhalb also kein Testament gemacht hat. Die wohlthätigen Wirkungen, welche die Lebensversicherungen üben, werden zwar erst nach Jahren fühlbar werden. Wer aber Obst ernten will, muß damit anfangen, Bäume zu pflanzen. Bis dahin muß Wunsch und Sitte sich ohne diese Hilfe blos mit einer klaren Rechnung zu helfen suchen, damit man sich nicht eine Schuldenlast auf den Hals ladet, gegen deren Wucht aller Fleiß und Sparsamkeit vergebens kämpfen" _ , • c Wir stimmen dem Herrn Oberamtmann Thon von ganzem Herzen bei und wünschen dringend, daß seine Worte von Seiten der Landwirthe recht gewissenhaft beherzigt werden möchten. Auch wir sind überzeugt, daß bei Lösung der hochwichtigen Frage, wie dem drohenden Verfall des deutschen Bauernstandes vorgebeugt werden soll, die Lebensverficherung eine hervorragende Rolle spielen wird. Allerdings ist es unbestreitbar, daß gerade der Bauernstand, wie kein anderer, zäh an dem Althergebrachten festhält und nur nach großem Widerstreben einer Neuerung sich zuwendet, und thatsächlich war derselbe bisher noch der einzige Stand, welcher sich mit Hartnäckigkeit dagegen sträubte, an den Wohlthaten der Lebensversicherung theilzunehmen. Die Erfahrung hat indessen gelehrt, daß auch seine Vorurtheile nicht unbesiegbar sind und namentlich einer wahrhaft guten Sache gegenüber nicht Stand halten. Wir erinnern an die landwirtschaftlichen Maschinen, welche heut zu Tage auf keinem Bauernhof fehlen, aber Jahrzehnte gebraucht haben, bevor sie sich gründlich einzubürgern vermochten. Es zeigt sich denn auch bereits heute schon, daß der Bauernstand durchaus nicht unempfänglich ist für die Vortheile, die sich gerade für ihn in seinem Streben, das väterliche Gut Kind und Kindeskindern zu überliefern und zu erhalten, in der Lebensversicherung bieten. Woran es in dieser Beziehung hauptsächlich noth thut, ist die Verbreitung einer genügenden Kenntniß von dem Institut der Lebensversicherung und es kann daher allen Jenen, die mit dem Bauernstände in steter Fühlung stehen, namentlich aber den Landgeistlichen und Lehrern nicht genug empfohlen werden, ihre Gemeinde-Mitbürger eingehend und eindringlich darüber zu belehren. Es wird für diese Kreise eine dankbare Aufgabe sein, den Sinn für die Lebensversicherung weiter zu beleben und zu kräftigen, und ihre Bemühungen werden die besten Früchte tragen, wenn es ihnen gelingt, diesem humanen Institute im Bauernstände kräftig Bahn zu brechen. __ Lokales. ©icfjeil, 15. Juli. Nächsten Sonntag, Nachmittags 3% Uhr wird sich der Gießener Bienenzucht-Verein im Cafö Klein versammeln. Tagesordnung: Besprechung über die Einwinterung. Btenenfteunde sind willkommen. — Gestern Abend gegen 9 Uhr verausgabte ein Unbekannter in einem hiesigen Geschäfts- laden einen falschen 20-Markschein. Die bisherigen Nachforschungen nach dem Thäter blieben bis jetzt erfolglos. Verwischtes. Aus Oberhessen. Mit welcher Strenge man hier gegen die Lebensmtttelverfälscher einschreitet, dürfte folgender, dem „N. A." entnommener Fall klar genug beweisen. In Gießen wurde nämlich durch Schutzmänner bei mehreren Mtlchlteferanten eine Milchverfälschung con- statirt und in Hungen abgeurtheilt; eine Milchlieferantin wurde mit 250 Geldstrafe und 20 Tagen Arrest, das Dienstmädchen, welches hierbei behilflich sein mußte, zu 20 Jt Geldstrafe und 4 Tage Arrest, eine andere mit 150 Geldstrafe und 11 Tagen Arrest bestraft. Solch unprofitable Aussichten werden wohl die Lust am Verwäsiern der Milch und ähnlichen Bereicherungs-Experimenten gründlich verderben. Möchte dies nur überall der ^Frankfurt, 12. Juli. Die Arbeiten auf dem Festplatze zur Abhaltung des Turnfestes schreiten rüstig voran und ist der Besuch desielben augenblicklich ein sehr reaer (gestern haben ca. 2000 Personen Karten gelöst) und namentlich für diejenigen, welche sich für Kücheneinrichtung interessiren, ein ganz besonders lohnender. Es wird nämlich eben an der Fertigstellung der Küche in dem großen Wtrthschafts-Gebäude hinter der Festhalle gearbeitet, welche gleich nach ihrer Vollendung in Betrieb gesetzt und alsdann dem Publikum nicht mehr zugäng- c>h:t , uifl * .je en Si«""" Asä- 6* ln "'S* S*? w yi* Nal 9-Ä io»». w«” ’’’ ... 12.: '* *!?•»** He WfunS »>n Mtm in iw westlichen >it Hofften in m an »ulen ©»fltnben wurde u 5^ PchMt । M DeMng a. inachuntz Dom 14. A; hiermit weiter bekam Ranstadt mit dem Len Güterverkehr in , öffnet werben wirb. Larffs bejw belaßt rem Localtarffe perwei Msuniereoben angeführt Gießen, den 13. Juli GrHerzogliche Wchi im Gießener 2 Montag -en 19 von LormittagS loll im Gießener Si Dißricten Annaberg i tiachverzeichneteS H, werben: A. Iren« i 2 Rmtr. Aspen«§ Ä » 8l»en= mx" Eichend Wfa&jjeti, 18866 . Mn. W> holj. B. M-, M 5 Eichen-Stäm 20 Fichten 29y*ten.®fan" äufatnmen ft» '"tt1*1*. d «m WerJJMb brtre -nn iffjjner -wirb ba&‘ ML ®rb t"9"’1 Z bQ§ wohl- °^°lchen ^er, werden r^^kifkn, ft kn?5p Aldern fit „ mt- Mvam fip RfrlT?ttn W '^"°dderung und i®4 und ?ur das man sich 'M-ReoolL } daden Vusengeietz er; Wn lauen und ltr nard dn Ab- io emgerlchtet S Qb?°W ’& tle Lifte eintragen ft emgedracht, für ' die Abgeordneten ■ °a°en beantragt, "u gesetzlichen n lauft Gefahr, in n Gntwntelung die muh unbedingt die m der Sitte eine den Bauernstandes >er Äauernfamilien richtet und werden nn es gelingt, ein n Geschwistern ein e Zeil, welche den , auch geboten — kaum 3°/0, wenn md Llsdann baare nein. )n England nt großen Pottheile n Grunddentz allein tatt und höher noch )rtr anderen Kinder. in kleinerem Maß- lir wenig Gebrauch 3i schon befte^enbt xrndfmingen ganz den Pestimmungen Lnken nämlich den ein den Ansatz des )en Bestimmungen, restamcnt gemacht üben, werden zwar 15 damit anfangen, ; ohne diese Hilfe lidn eine Schulden- ariamkeit »ergebens -m Herzen bei und > recht gewissenhaft ; der hochwichtigm vorgebeugt werden Allerdings ist es ib an dem Alther- Tung sich zuwmdtt, 4er sich mit Hart- rang tbtiliunttom- chl unbesiegbar sind b halten. ®,r tTS au- keinem 'Bauern; : e.nzuburgern ver- mmvtanb durchaus m seinem streben, iu erhalten, m dn Lvä) notb M 'st V,t,T Fühlung stehen, :%/ kräftig Bahn 2,k'Swilt,3’n®* i * »Kw«£ i-'lk ft bestraft. ' •* unb »W d" lJ luttu 'Ä 5“£Ä Gerichtsvollzieher. 4740) 1 M Etchen-Scheitholz, 18860 1 1 Zu verkaufen« 4631) Ein HauS mit Scheune, Stallung und guten Kellerräumen, worin sich leicht 2 Geschäfte betreiben lassen, ist zu verkaufen durch J. Blitz. Neue holl. VollluiriDKe empfiehlt (4728 Gg. Wrlh. Weidzg. K Verkauf,u 5abrikpreise> bei Ph. Lüdeking Giessen. Somiuerröeke verkauft um damit zu raumen unter Enr- kaufspreisen (4617) H« Rubsamen. beschädigt und daS deutsche Gebiet kann diesmal nur auf eine Mtttelernte rechnen. Von den großen Consumtionslandern hat auch England in Bezug auf Roggen keine gute Ernte zu erwarten, dagegen versprechen die Weizenfelder ein mittleres Erträgmß. Was das für einen aroßen Thetl von Westeuropa als Productionsland so wichtige Ungarn betrifft, so können wir ein entschieden gute« Ernteresultat prognosticiren, da die Weizenernte gerade in den maßgebendsten Komitaten als gut mittel in Aussicht steht. Wenig hat es zu lagen, wenn einige weniger oder vielmehr gar nicht maßgebende Striche minder günstige Ernteaussichten haben. Man hat sich zwar seit 1867 in Ungarn fast regelmäßig über das Ernteergebn ß getauscht, doch diesmal dürften selbst die sanguinisttschen Hoffnungen übertroffen werden. Uebrtgens scheint die Nester und Wiener Getreidebörse diese Ansicht über die ungarische Ernte zu theilen, wie aus dem Verhältniß zwischen dem Preis für Unsance-Weizen mit den ausländischen Notirungen zu schließen ist. Auch in Oesterreich hat man nach den letzten Nachrichten keine Ursache, mit den heurigen Ernte-Aussichten unzufrieden zu sein, so daß beide Retchshalften der Monarchie in die Lage versetzt werden dürften, einen bedeutenden Theil des Ueberschuffes an Brodfrüchten an das Ausland abzugeben. Unter solchen Umständen wird Heuer auch Oesterreich-Ungarn mit Amerika und Rußland am kontinentalen Getreidemarkt in Concurrenz zu treten in die Lage kommen. _________________ , ■— > 2 5,8 7,8 250 850 Freitag den 16. L Mts - Nachmittags V?2 Ubr, werden in meinem Versteigerungslocal bet Herrn Louis Flett dahier folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 15 Dtzd. Vorhangschloßchen, 15 „ englische Sägefeilen, 1 „ gute Kartätschen, 40 Pack Schmiedefeilen, 4 Stück messingene Buffethahnen, 20 „ Zimmeräxte. Gießen, den 10. Juli 1880. Bühner, 4743)Gerichtsvollzieher- Glasaufsatz, 1 Standuhr, 1 Wanduhr, Nähttschchen, 1 Nähmaschine großes Oelbild und 3 Stahlstiche m Freitag den 16. I. Mts., Nachmittags V22 Uhr, werden in meinem Versteigerungslocal bet Herrn LouiS Flett dahier folgende Gegen- stände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 3 Sopha's, r, „ , 9 Kleiderschränke, 2 Küchenschranke, 6 Commoden, 1 Tisch, 1 Nähmaschine. Gießen, den 10. Juli 1880. Bühner, 4741 Gerichtsvollzieher. MrhessW Eisenbahnen. Mit Beziehung auf unsere Bekanntmachung vom 14. April d. I. geben Mr hiermit weiter bekannt, daß bie Haltestelle Ranstadt mit dem 1. August d. I- für den Güterverkehr in Wagenladungen eröffnet werden wird. In Ansehung des Tarifs bezw des Nachtrags VIII. zu unserem Localtarife verweisen wir ebenfalls auf unsere oben angeführteBekanntmachung- Gießen, den 13. Juli 1880. (4764 Grohherzogliche Direktion. Rmtr. Aspen-Scheitholz, ASpen- u. Erlenknüppel, Freitag den 16. d. Mts.- Nachmittags V22 Uhr, werden in meinem Versteigerungslocal bei Herrn LouiS Flett dahier folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 1 Pult, 2 runde Tische, 1 Schrank, 2 Sopha's. Gießen, den 10. Juli 1880. Bühner, Wellen Buchen-Retsholz, e . i k ohr, *niafle aewäbrt einen interessanten Einblick in das Wesen der Massen- ltch sim wird. Ihre Ang 9 9 xfuna. j0 gewahren wir einen gemauerten Haupt- verpfiegung und die en gros blieben K chk«M > \ ° rechrs von ihm einen schmiedeisernen b-rb M.hr-Is Hnen Wer 1b«U und über 10 ib w Unt8 ,|nc toeilett F-u-rungs- Herd bon flnnnem aber immet wmB fe$t t ^ack und Bratöfen sind in zwei Abtheilungen Anlage mit met eingemauerten Keffeln. jebet ^„z bequem das bekannte „historische von je vier Etnzelraumen^rhanden, von 5flüd)e vesinoet sich ein Raum zur Ochsenviertel in sich aufnehmen konn •rÜT bje Lagerung der Flaschen, 26 an der Aufbewahrung der Westrvorrathe. Die Bersch ag J RflU|n für ba8 Eis und Zahl, sind sehr praktisch eingerichte, si «Flaschen. Es ist Raum zum gleichzeitigen Lagern r-clsis und links von diesen die Facher ^r die Flaschen ^um von 3 Centner» ron über 20,000 Flaschen vorhanden^ Id B h etwa 700 Centner. Für dieses Eis; für reden Tag also.60-80 und s t J i büxftc btc Lieferung in diesem Umfange Quantum ist denn.auch dieAuSsch g f 8^^.^ unentgeltltd)en Lieferung von 60 Ctrn. kaum erforderlich sein , Hr. Henmng hat \ V Großbrauer diesem schönen Beispiele nach bereit erklärt und steht zu erwarten, i dl ^das Leben auf dem Festplatze den Charakter sich richten werden Borni 18. t J T Festhallc, sondern auch die meisten einer Vorfner annehmen, t Bierhallen dem Publikum geöffnet f«tn werven. be8 Schützenfestes hier allein IM. Wie der J toorben. bage0en sollen die Metzger unserer über 12,000 Flaschen Schüdenwetn verbrauch^ ^schlachtet haben; dies Stadt in vergangener Woche nicht h, be^ Schluffe, daß viel mehr Durst als ist eine Eigenthümliche Erschein g finanzielle Resultat ist, dem Vernehmen nach, ein Hunger vorhanden gewesen sein muß. DaS « j steht ein Gewinn von 46,000 <82*’ ■ lÖTÄ UcberfW «bidt wird und «entueU den Herren Ä?ichnern ihre 10 pCt. zur Verfügung gestellt werden können. Zeichnern »Y v s ° Enderesultat des Metsterturniers bcl dem mternationalen W i e ^b a d e n, 12. Julü D^s Envnesmta unb Blackbourne Schacheongreß ist folg nd^S- Die Melster n 3 (1000 JL, (London) hnbtti I, n 8 The,len Sckalopp (Serlin) erhielt mit 10'J« ’ ” l* A gJ Schottländer (Breslau) uni) 8. Paul,en V»(ÄÄ « » Wemmers lKöln) 6, etub. griB ÄVÄWÄS l Dr. Schmid (Dresden) und ®r. Knurre (Berlin) jk 2 Partien. Mnalücklicke ^mvfuna.j In Preungesheim hat dieser Tage unter S chm«ien an, '« bildetm sich Seite wird folgender lleberblick der Lage, lo rniit sie sich m ÄÄta W %£aurbe * häu^ dkn^gel degletm^rew Freitag den 16. l. Ms., Nackmittaas i/z2 Uhr. werden in meinem Versteigerungslocal bei Herrn Louis Flett dahier folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: • Kleiderschrank, 1 Küchenschrank mit Ein g es a n d t. Kteüen. 15. <^uü. Das «estern Abend im „Frankfurter Hof" abgehaltene Concert des seit d m vorigen Jahre hier in gutem Andenken stehenden Baritonisten B e ck aus Wurzburg befriedigteSdie zahlreich anwesenden Gäste sichtlich und riß dieselben mehrfachem Hervorrufe bin. Jedenfalls bieten sich durch diese Concerte für Gesangsfreunde einige genußreiche Stundm, da der genante Sänger mit einer selten schönen großen Stimme begabt ist und über ein sehr reichhalttges Repertoir verfügt, sowohl aus Opern, als seriöse und komische Lieder unserer beliebtesten Componisten.__________ Handel und Verkehr. Frankfurt 14. Juli. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befaßen Heu 'kostete je nach Qualität der Centner 2.50-3 59 Sttoh^ 4 00-01)0. Butter das Pfd tm Großen 1. Qual. X 0.90-00, 2 Qual. ^0.80-00, tm Düatl das Pfd. u i lo—OO 2 Qual. X 1.00—00. Eier das Hundert dal. X 5.60, deutsche ©er 4 80 X, dÄ?Ä«5-7O Kuh-, Rind- und Farrenfleisch 40-60 Kalbfleisch 4 f ?SmÄ4e0^« i'2 7®l“'20Setta1 Zaube SO-bo'XsX^n 13-3 5o'( Ä i». X O.00-0, W.lhkr-7 das Sih- 00 00^, ibTh-O 5. frlf&t Kohlrabi 3—5 neuer Blumenkohl 1 St. 40—80 o’o 1 o® «, qwiebeln I Bunb 5 J,, M-err-ttig 1 Stick 15-20 Lattich per Portion Wirsing 00-W ^e-g t da« Pfund 70-00^, Radieschen 3-4 4, «r^choken 50^, junge Erbsen da« Pfund 20 Romain-Salat 20-00 neue Bohnen 100 S'ück2M-0 JL. neue 0ml«. Weizen X 21.10, Weiß« Wetzen 3L 21.00, Sorn X 1630, Gerste J4 '2.35 Saatg-rst-^. 00^00 Hafer, X 8.55, Erbsen I (Durchschnittspreis pro Malter.) Kartoffeln (50 Kilo)^FL^00^^^^^^^^^ „ Eichen-Retsholz. v Nadel- und Weichholz- Holzverfteigemng im Gießener Stadtwalde. Montag den 19. Juli 1880, von Vormittags 9 Uhr an, soll tm Gießener Stadtwalde in den Districten Annaberg und Faulerboden nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Ieikgeöotenes. 4747) Eine große Parthie Packtücher billig zu verkaufen in E. Heinemann'S Univ.-Buchhandlung. _________ Darmstädter Kunst-Verloosung Ziehung den 31. Juli c. Loose ä 1 Mk. zu haben bei Th. Roloff, Wallthor. 4757) C- Roloff, Brandgaffe. 4456) Rouleauxstangen, Weinflaschen, ein viersitziger Comptoirpult, 1 großer Küchenschrank, 1 Divan werden billig ab- gegeben^ dkothenberger, Lindenplatz. sZwiebelkuchen Montag, Mittwoch und Freitag, Morgens uvn9Uhr an bei Fr. Hennings, Seltersw. 4751) Ein noch ganz neues,feines Pianino ist Verhältnisse halber billig zu verkaufen. Offerten sub 138 an die Expedition dieses Blattes._____ 4442) Empfehle frei in's Haus geliefert feinstes Sicher Grportbrer ä Flasche 18 Pfg., feinstes Gießener Aetienbier h Flasche 23 Pfg. Georg Dörr Ww., Flaschenbierhandlung, Canzleiberg B. 66. Reiser, 8 Rmtr. Aspen- und Nadel-Stock- Holz. B. Bau-, Werk- und Nutzholz: 5 Eichen-Stämme mit 4,44 km, 20 Fichten „ « 5»— „ 2903 Fichten-Stangen „ 58.81 „ Die Zusammenkunft ist aus der Cbausiee nach Ltch an der 9. Schneise. Gießen, den 13. Juli 1880. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 4725) A. Bramm. ______ Freitag den 16. L Mts., Nachmittag- V32 Uhr, werden in der Hofraithe des Herrn L. Flett (Gasthaus zum Schwanen) dahier folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 5 vollständige Betten, 7 Nachttische, 6 Waschtische, 2 Kleiderschränke, 8 Spiegel, 20 Stühle, 1 Wanduhr, 1 Regulaior, Gi?ßen, den 10. Juli 1880. Bühner, 4742) Gerichtsvollzieher. Goldrahmen. Gießen, den 10. Juli 1880. 4744 . Bühner, Gerichtsvollzieher. Freitag den 16. d. Mts., Nachmittags V22 Ubr, werden in der Hofraithe des Herrn Flett, Gasthaus zum Schwanen dahier, folgende Gegenstände: 3 Sophas, 4 Commoden, 1 Standuhr, 1 Etagäre, 12 polirte Stühle öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 10. Juli 1880. 4739) Bühner, Gerichtsvollzieher. Samstag den 17. Inti, Nachm. 1 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe (Gasthaus zum Schwanen) nachstehende Gegenstände meistbietend gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden: 170 Stück Bohlen, 1 Tisch, 1 Kommode, 1 Sopha, 1 Spiegel. Gießen, den 7. Juli 1880. 4769) Bauer, Gerichtsvollzieher. 4749) Die bet Herstellung des Hofs vorkommende Pflasterarbett, ctrca 250 □fflttn, sollen Mittwoch den 21. dS. MtS«, Vormittags lO1^ Uhr, in der Behausung des Caspar Neeb zu Nieder-Ohmen öffentlich versteigert werden. Grünberg, den 14. Jult 1880. Seibert, Kreisbauausseher. Zu verkaufen. 4630) Ein Haus mit Nebenbau und schönem Garten, vor dem Wallthor gelegen, ist billig unter sehr günstigen Zahlungsbedingungen zu verkaufen ourch IS3 Lebende Bberkrebse empfiehlt (4736 Carl Schwaab a Delicatessenhandlung. 4616) Eine Parthie zurückgesetzte leinene Kragen von 20 H an das Stück, sowie bunte Hemden verkauft, um damit zu räumen, zu sehr billigen Preise: H. RübsMiien. Ieinfles frankfurter Export-Kier aus der Brauerei Leschhorn'g Nachfolger liefert frei in^s Haus ä Flasche 23 4150) I. Weber, Stadt Cassel. (395T" $ontmi$8ion$-£agct fertiger Geschäftsbücher aas der Fabrik M). C. König & Ebhardt Hannover. großer Ausverkauf von Tapeten und Möbeln wegerr Räumung des Mals. Um mit meinen großen Vorräthen von Tapeten und Borden in den neuesten Mustern möglichst schnell zu räumen verkaufe ich dieselben unter dem Fabrikpreis und gebe bei Abnahme von größeren Partien noch besonderen Ra- batt. Zurückgesetzte Tapeten und Rester zum Papterwerth. In Möbeln empfehle ich gut gearbeitete Kanapees, Causeusen, Stühle und Sessel, sowie Rohrstühle, Strohstühle, Klappsessel, Comptoir- und Gartenstühle, ovale Tische, Spieltische, Ausziehtische, Glasschränke, Kleiderschränke, Kommoden, sowie Bettstellen mit und ohne Matratzen, Wollmatratzen; Gold- und Politurleisten, Vorhangsstangen und Holzrosetten in allen Größen, sowie Goldleisten zum Einrahmen, Spiegel- und Spiegelgläser in allen Größen. Blumentische, Kinderstühle, Korbsessel, Vorlageteppiche, Cocosmatten und Läufer, gemalte Rouleaux, Rouleauxstoffe und Möbelstoffe, Vorhangszeuge und Marquisenleinen in allen Breiten. Garderobehalter, Schirmständer, Servir- ttsche, Etageren, Wandmappen, Wachstücher und Ledertuche. Roßhaare, Seegras, Bettfedern und Sprungfedern in guter Qualität zu sehr billigen Preisen. Wtederverkäufern besonderen Rabatt. 4340 Chr. Keiber, am Krem. — Neue holl. Vollhäringe = empfiehlt H. F. Nassauer, 4729) B. 114 am Kreuz B 114. Eine Muster-Collektion der von Herrn eJ* Bertram in Siegburg fabrtctrten Thonwaaren: als Blumentöpfe, Pfianzenständer, Baumstämme, Jardiniören u. s. w. halte einem verehrltchen Publikum bestens em« pfohlen und lade zu deren Besichtigung ergebend ein. B. PfeifiEer, Geschirrhandlung, 4589) Neuen-Bäuen. Ausverkauf. Wegen Aufgabe meines Geschäftes verkaufe ich von heute an mein sämmtliches Waarenlager zu Einkaufspreisen. Darunter empfehle ich besonders meine anerkannt guten Qualitäten Leinen, Handtücher, Tischtücher, Servietten, Herren-Hemden, Kragen und Manschetten re., ferner Bett- Drell, Barchent, Bettzeug, Cattun, verschiedene gute Qualitäten ShirtingS, Pique s u. s. w. Gieß en, den 13. Juli 1880. 4723)_____________A Lüttringhaus. Feinst geröst. Kaffee Str.« (Privat-Mischung) per Pfd. 2.— „ „ „ rf 1 (Holländer „ ) „ „ „ 1.80 ff ff ff ff 2 (Wiener „ ) „ „ „ 1.60 empfiehlt in anerkannt besten Qualitäten 497)Emil Fischbach. Zu Krofdorf ist eine von Holz erbaute geräumige Scheune auf den Abbruch zu verkaufen durch Schultheiß Wagner daselbst. (4714 4722) Die Klee-Ernte von einem Acker im Wallpförter Feld hat zu verkaufen L. Petri II., Ludwigsftr. Werrniethungen. 4754) Der erste und zweite Stock in meinem neuerbauten Hause an der Grünberger Straße zu vermiethen. Näheres bei Geschirrhändler Wagner, ______________________Neustadt._________ 4760) Ein Stübchen mit Bett vermiethet ____G. Loeb, Neustadt D. 54. 4762) In meinem Hause, Grünberger Straße B. 166,6, ist der 2. Stock, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör, zu vermiethen und am 1. September zu beziehen.____________I. Weißgerber. 4768) Der obere Stock meines Hauses, Anfangs October beziehbar, zu vermiethen. _______Heinrich Vogt, Ludwigsplatz. 4671) Ein Familienlogis mit Zubehör ist per 1. October zu vermiethen. Näheres _______bei LouiS Lony, Marktstraße. 4531) Familienloais, mittlerer Stock, per 1. Oktober, auf Wunsch auch früher, zu vermiethen. W. Wendel, Gartfeld. 4364) Wohnung von 5 Zimmer rc. zu Vermiethen.________Wallthorstraße 145. 4104) Die von Frau Appel bewohnte Mansardenwohnung (6 Piecen nebst allem Zubehör) ist per 15. September lfd. Js. anderweit zu vermiethen. ____PH. Böger, Gartfeld 118,6. 4707) Ein Zimmer vermiethet Chr. Dan. Fillmann, Kirchenplatz. ' 4706) Im Vorder- und tm Hinterhaus le ein Familienlogis zu vermiethen bei _______________I. Mannberger. 4347) Familienlogis zu vermiethen. __________________Knoll, Kirchendiener. 4346) Das von Herrn Verwalter Krebs bewohnt gewesene Familienlogis, im früher Thorn'schen Hause in der Frankfurterstr., ist zu vermiethen und am 1. October zu beziehen. _______________________________ 4567) Familienwohnung, 4 Zimmer, Gartenantheil und alle Bequemlichkeiten zu vermiethen. ________O. Mögenburg, Weinsaal. 4172) In meinem Hause im Gartfeld (Steinstraße) ist die dritte Etage, bestehend aus 6 Zimmern, Küche, abgeschlossenem Corridor, Bodenkammern und allen Bequemlichkeiten zu vermiethen und per 15. Juli beziehbar. _______________W. Seuling. 4152) Der erste Stock des August Ackermann'schen Hauses, Frankfurter Straße Lit. E. 41, bestehend aus 8 Zimmern, 2 Speicherkammern, Keller, Holzstall rc., ist per 1. Oktober, auf Wunsch auch früher, zu vermiethen. Werrnischte Anzeigen. 4765) Ein im Kleidermachen erfahrenes Mädchen sucht Stelle in einer besseren Familie, wo es die übrige Hausarbeit noch erlernen kann. Auf hohen Lohn wird nicht gesehen. Näheres bei Frau Bärrn» 4717) Ein tüchtiger zuverlässiger Müller sucht dauernde Arbeit, am liebsten in einer Kunstmühle. Näheres in der Exp. d. Bl. Lehrling gesucht. &in junger Mann mit guten Schul - Kenntnissen kann in einem hiesigen Fabrikgeschäft in die Lehre treten. Näheres bei der Exped. d. Bl. Vorstellung )um Besten des hiesigen Frauenvereins Freitag den 16. Juli 1880, Abends 7'/r <7hr, tn Wenzel^Laatbau. Programm: Badekuren. Lustspiel in 1 Act von G. zu Putlitz. Jedem das Seine oder das häusliche Gleichgewicht. Lustspiel in 1 Act von G. von Moser. Die Eifersüchtigen. Lustspiel in 1 Act von R. Benedix. Lebende Bilder: Schach. — Schach matt. Haideröslein. Ich schnitt es gern in alle Rinden ein. Der musikalische Theil wird ausgeführt von der hiesigen Regimentsmusik unter persönlicher Leitung des Herrn Capellmetsters Krausse. Karten: Sperrsitz L «X 2. Plätze tm Anbau und auf der Gallerte Jl. 1, sind in der Buchhandlung des Herrn Ricker und tn der Musikalienhandlung des Herrn Rudolph zu haben. (4703 Der Journallesezirkel von E. Heinemann s Univ.-Buchh. St (Fr. E. Fehsenfeld> enthält 26 verschiedene illustrirte Journale unterhaltenden und belehrenden Inhalts. Der Abonnementspreis beträgt vierteljährlich nur 3 Mk. 30 Pfg. Zweimal raöc^ent^ lieh Wechseltag. Abonnenten werden jederzeit ausgenommen._____________________(3809 Bürgers. Franken- unö 8terbekaste. Samstag den 17. I. M., Abends 8V2 Uhr: Generalversammlung in der Restauration Oswald (Neustadt). (4753 Tagesordnung: Rechnungsablag?.Der Borstand. Auszuleihen. 529 «X liegen tn hiesiger Kirchen- kaffe gegen genügende Sicherheit zum Ausleihen bereit. Heuchelheim, den 14. Juli 1880. 4746) Schleenbecker, Kirchenrechner. Nr. 21 hat das gehäkelte Tuch gewonnen. (4750 Ein wahrer Schatz für die unglücklichen Opfer der Selbstbefleckung [Onanie] und geheimen Ausschweifungen ist das berühmte Werk: Dr. Retau’s Selbstbewahrung. 77. Ausl. Mit 27 Abbild. Preis 3 JL Lese es Jeder, der an den schrecklichen Folgen dieses Lasters leidet, seine aufrichtigen Belehrungen retten jährlich Tausende vom sichern Tode. Zu beziehen durch G. Pö nicke's Schulbuchhandlung in Leipzig, sowie durch jede Buchhandlung in Gießen. (3137 L "350 Beginn des neuen Quartals. Beste Zeit zum Abonnement. 6 S'e? L ® 3 4 Ö3 ■ iil * Iff l»*5 $ Die soeben erschienene Nr. 41 enthält: Gerettet. Erzählung aus dem Volksleben von C. Michael. (Fortsetzung.) — Diebösen Nachbarn. Skizze vonM. Kühne. Mit Originalzeichnung von L. Braun: Abschied vom Vaterhause. — Martensens christliche Ethik in ihrer Bedeutung für die Gegenwart. Von L. Wiese. — Unter dem Westwind. Text und 6 Bilder von F. Lindner. — Die Kaiserin-Augusta-Stiftung in Charlottenburg. — Am Familientische: Zur Geschichte der Jnterpunction. — Die Eigenschaften des Käse. — Gesundheitsrath. — Hauswirthschaftliche Fortschritte. Mit 3 Abbildungen. Mit einer illustrirten Beilage: Die Krupp'sche 40-Centimeter-Riesenkanone auf der Düsseldorfer Kunst- und Gewerbeausstellung. — Umschau auf gewerblichem Gebiete. 4748) Für einen jungen Mann aus guter Familie mit Gymnasial- oder Realschulbildung ist eine Lehrlingsstelle bei mir offen. Fr. Ernst Fehsenfeld, Fr. E. Heinemann's Univ.-Buchhandlung u. Antiquariat.. 4766) 1000—1400 find bet der ev. Kirche Gießen gegen hypothekarische Sicherheit zu 5% auszuleihen. Der Kirchenrechner: ___Wittich.___________ 4752) Allen Freunden und Bekannten^ insbesondere denjenigen, welche den Abschied von Wieseck mit mir in so würdiger Weise, wie am Sonntag Abend gefeiert haben, sage nochmals beim Verlassen des deutschen Bodens ein herzliches Lebewohl. Hamburg, den 14. Juli 1880. ___ ___Heinrich Speier III. Weihbindergesellen finden Beschäftigung bei 4770)__Jakob Reiber. liTrt /M bat das Nähkästchen ge- wonnen.____________(4759 4756) Für ein Oelgeschäfl en gros wird ein j. Mann als Buchhalter und Correspondent gesucht. Eintritt sofort oder Anfangs August. Offerten sub Nr. 4756 an die Exped. d. Bl. Ein angehender Kellner wird gesucht in der 4767) _________Brauerei Pöfchel. Abhanden gekommen ist am Mittwoch Morgen zwischen 9—10 Uhr vom Justiz- gehäude bis zum Neuenweg ein Schriftstück. Es wird gebeten, dasselbe gegen gute Belohnung in der Expedition dieses Blattes abzugeben.__(4763 Steins Hatten. Heute Donnerstag Abend r Gesang: - Soiree des Baritonisten Beck aus Würzburg. Dtorgen Freitag Abend in Pvschel'S Bierhalle. 4758 Freundlichst ladet ein Der Obige. 4761) Eine Frau sucht einen Lauf- dienft. RähereS bei der Expedition d. Bl.______________ Ein Mädchen für Hausarbeit und Kinder gesucht. Näh. in der Exped. d. Bl. (4730 18/7 Ioh. x. nicht iy4, sondern 12 U. präc. (4771 Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Es wird vom 21. Juli bis Während Fristen dadurch ni Gießen Es u Mährend der Zeit ” Während Tristen dadurch UN ö Gießen di. $ 1 test Der 14. J an in Hranlreiä GrunPhe: „K der Bastille bez< dm Dcho/iswl faiiltn ßd/wfai nalftß an eine ; anzuknüpsen. Die rnonan Jtbel zu verstehen cllerorts der gerni den Cchi der Ordnung nn Wn, einen nti 1r9 hat das \i\ 14 Zuli 1880 | W dem Ranbn getrährt. 6t(pt Wer 'st, die e: MüWhrrn, ichrlten, aber nich Eine Repud Mck; wenn fie •■Nit wurde z ^»lste derielben, vüeichrrib ^Mdinden nnte D^tzcnlrei ^/"dkn nenen Nei ders, WMe. $ Gliebe keine, Ebenheit irdd 'Mung zeigen. rdt Wb, “ M'n1,9,1 m Ur