D'ners und 1 C. Krausse. sRr» 113» Erstes Blatt. Sonntag fern 16. Mai 1880. Kichener Anzeiger Aissip- md Amtsbktt fit den Kreis Gieße». «rprdUionSboreav: ] Schulstraße B. 18. Erscheint täglich» mit Ausnahme des MontagA. Preis vierteljährlich 2 Mar? 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher HHeit. Bekanntmachung. Nachdem die Lungenseuche unter dem Rindvieh zu Wteseck gänzlich erloschen ist, werden nunmehr alle noch bestehenden Sperrmaßregel (s. Bekanntmachung vom 17. Februar l. I., Anzeiger Nr. 42) wieder ausgehoben. (Sielen, den 14. Mai 1880. GroßherzoglicheS Kreisamt Gießen. ___________________ Dr. Boekmann. n:el. IK m Hof, zweile etocf meines rr, Wasierleitung, mb $tr 1. August MnWrafc_ n, welcher anch zur :u vmnichkn. minbtn. tzMsweg M- Knjeigea. M M-S.. m- ninben. Adzuhilm Tierta^T Musik. J Ubr. ijjMW' Mag'- . Jlillfili «rau» . W.Wl,d Vnouchie«; T Main' iS- * ** ’0 nef klein® ,^'nigneten- Pfingsten. Schaffend und belebend durchschwebt für alle Zeit der heilige Geist das Weltall. Die Zett der Wunder und der Zeichen, die einst ntederflammten, um den Geist zu offenbaren, der von Geschlecht zu Geschlecht bildend und erziehend wirkt, sind vorüber; mit dem Schleier der Mythe bedeckt ist die Urgeschichte unserer Nation und andachtsvoll lauscht unsere Zeit der biblischen Kunde, die uns vor Jahrtausenden den Erlöser gesandt, der die Jünger in alle Welt gesendet, zu lehren die Heiden. Und über die begeisterten Apostel der Nächstenliebe und des Völkerfriedens, der Demuth und der Einheit im Glauben goß der heilige Geist sich aus, der im Herzblut der Menschheit seit Ewigkeit kreist, und erfüllte sie mit Kraft und Opfermuth, und sie redeten in tausend Zungen. Pfingsten, das liebliche Fest, erregt die Gläubigen und die Hoffenden in jedem Jahre zu neuem Preise des Schöpfers. Die gütige Allmutter Natur prangt im schönsten Schmuck, und ob daheim in der Umgebung oder ob in der Ferne, in welche schöne Gegenden locken, ob in der stillen Beschaulichkeit der Kirche oder im weiten Himmelsdom, überall tritt uns das Walten des ewigen Geistes-entgegen, der im Kleinsten zum Großen und Ewigen strebt. Wie klein erscheint uns all' daö niedere Drängen im Kampfe um das Dasein, wie unbedeutend all' der Haß und Zwist in den Glaubensstreitigkeiten, wie verächtlich die menschliche Ehrsucht, die Jagd nach Macht und Glück der Einzelnen, ja selbst der Völker gegenüber jenem Evangelium von einer Heerde mit einem Hirten, gegenüber der einstigen Erlösung der ganzen Menschheit und im Hinblick auf das Walten eines ewigen und darum heiligen Geistes. Und waltet er nicht noch heute unserer Geschicke wie ehedem? Jst's nicht derselbe heilige Geist, der von muthigen Lippen ausströmt, nicht achtend der Verfolgung, an Freiheit und Erlösung mahnt, der Geist, der in flammenden Lettern sich Bahn bricht, der im Liede der Dichter und selbst im Donner der Schlachten ertönt? Er ruft uns mit dröhnender Stimme zu, einig zu sein im Streben nach dem Wahren, Guten und Schönen, einig in der Liebe zu den Mitmenschen, einig dem Elende und der Hilflosigkeit gegenüber, einig im Gottvertrauen, weß Bekenntniffes wir auch seien, einig in der Arbeit, ein Jeder auf seinem Platze am großen Triebrade der Cultur, einig in der Treue u Kaiser und Reich, und wenn es, was Gott verhüte, nöthtg fei einig in der Stunde der Gkfahr des Vaterlandes. Zu Pfingsten flammt der heilige Geist hernieder, heute wie ehedem. Und beschämt stehen wir vor der Leuchte, die er uns vorhält, vor seiner Mahnung, die ewigen unverrückbaren Ziele der Cultur im kleinlichen Kampf des TageS nicht außer Augen zu lassen. Sind wir doch aufgegangen im unfruchtbaren Streit der Parteien, sind wir doch noch lange nicht frei von Kctzerrichterei und Verfolgungssucht, ja, wie vor Jahrtausenden stecken wir w’ im stolzen Dünkel und in der Ueberhrbung, aber mitten unter uns weilen noch Dummheit und Aberglauben, Verirrung und bodenlose Schlechtigkeit. Roch lauert der Verrath auf den Judaslohn, noch der Haß an den Grenzen auf Rache, noch immer verfeinden Selbstsucht und Neid die Söhne des eigenen Landes. Die Edlen des Landes werden darob müde, todtmüde, und das Volk erwartet einen Erlöser aus Noth und Mißmuth. Aber inzwischen rastet nicht der heilige Geist, der selbst aus Verirrung und Aberwitz das Gute zeugt, und ihn wollen wir ehren, Mann für Mann, eine andächtige Gemeinde, denn vor hm muß weichen alle Noth, alles Dunkel, vor ihm fliehen die Dämonen, die unser junges deutsches Völkerglück bedrohen. Ein Jeder ist hier zum Jünger Berufen, und wer fein redlich Theil beiträgt zur ehrlichen Arbeit, zum wahrhaftigen Werk, zu guter und frommer Sitte, zur Freudigkeit der Nation an ficp selbst und zum Vertrauen auf unsere glückliche Zukunft, der ist ein Streiter des Herrn und geküßt vom Strahle des heiligen Geistes, an deffen Ausgießung M das heilige Pfingsten mahnt! Keutschland. Berlin, 12. Mai. Der „Prov.-Corresp." zufolge beabsichtigt der Kaiser im Juni Düsseldorf zu besuchen und von dort nach Ems, später nach Gastein auf je drei Wochen zu gehen. Zwischen den Aufenthalt in Ems und Gastein wird ein Besuch auf Metnau fallen. — Der bayerische Bevollmächtigte zum Bundesrathe, v. Rudhard, hat, nach der „Germania", die nachgesuchte Abberufung von seinem Posten erhalten. Welche Ve.Wendung im bayerischen Staatsdienste für ihn bestimmt ist, darüber wrlautet noch ebensowenig, wie über seinen Nachfolger. Das Gerücht in Betreff des Grafen Luxburg erledigt sich durch die Erklärung deffelben, daß er nicht gewillt sei, feine Stellung zu verlassen, allerdings noch nicht ganz, ermangelt jedoch jeder thatsächltchen Unterlage. Nach dem Vorfälle im Reichs- kanzlerpalais war die Stellung des sonst tn der WtlhelmSstraße nicht unbeliebten bayerischen Diplomaten nicht mehr haltbar; die öffentliche Rüge in der Hamburger Frage konnte er nur durch das Entlaffungsgesuch beantworten, mit dem er ohnedies einem für die bayerische Regierung noch unangenchmeren Schritte des Reichskanzlers zuvorgekommen ist. Unter der bundesräthlichen Diplomatie hat der Vorfall äußerst peinlich berührt, einige energische Naturen sollen, so erzählt das genannte Blatt weiter, einen gemeinsamen Schritt in dieser Angelegenheit angeregt haben, um die Mitglieder des BundeSrathes vor ähnlichen Zwischenfällen zu schützen, indeffen scheint man von der Schwierigkeit eines Vorgehens nach dieser Richtung zurückzuschrecken und verzichtet darauf, die Sache eines Kollegen zur Sache der Corporation zu machen. Berlin, 13. Mai. Dieser Tage brachte die „Bors.. und Handels- Zeitung" nähere Details über eine in Mailand am 15. März a. c. stattgehabte Submission, worin dem „Bochumer Verein" die Lieferung von 8000 Tonnen Stahlschienen für die Oberttalientscken Eisenbahnen erthetlt worden, und zwar zum Preise von 232,50 Lire — 186 «X für Genua und 236,05 Lire == 188.34 JL per Tonne für Venedig. Nun beträgt die Eisenbahnfrachr Bochu». Rotterdam (Seetransit) für Schienen 6 JL per Tonne, die Waffer- fracht Rotterdam-Genua in Minimo 14 bis 15 Jl., Rotterdam-Venedig 20 bis 22 Der Preis für die Schienen würde sich also auf höchstens 163 bis 163 «A ab Werk stellen. Drei Wochen später, nämlich am 7. April, als Eisen und Stahl bereits weiter im Preise gesunken war, offertrte dasselbe Etabliffement, bei einer Schienensubmission für die Rechte Oberufer-Eisenbahn, Stalschienen zu 251,50 JL für Breslau, was abzüglich der Fracht Bochum- Breslau mit 28,50 «A per Tonne, einen Preis von 223 Jl. ab Werk reprä- sentirt. Mithin hat das Ausland die Tonne Schienen — um, sage und schreibe, 60 billiger gekauft, als das Inland für dasielbe bezahlen muß. Es bedarf wohl keines weiteren CommentarS zu Vorstehendem. Man wird wohl ohne einen solchen einsehen, was die Phrase „Schutz für die nationale Industrie" zu bedeuten hat. Kassel, 13. Mai. Die „N. F. H. Ztg." schreibt: Die Wahlagitation der Fortschrittspartei findet überall im diesseitigen Wahlkreise einen empfänglichen Boden. Man findet kaum Leute, die noch national-liberalen Vorsptege- lungen ein willig Ohr leihen. Die „Segnungen" dieser Partei sind so sehr in das Gegentheil dieser Erwartungen übergeschlagen, daß man sich nun wundern kann, die „Spender" nicht von vornherein als „falsche Propheten" erkannt zu haben. Selbst die Local-Presse, soweit sie sich in Händen von „Geschäftsleuten" befindet, macht diesmal „böse — wollt' sagen gute — Miene zum guten Spiele" und thut, als ob ihr ganz fortschrittlich um's Herz wäre. Telegraphische Depeschen. Wagner'» telegr. E»rresp»nve«r • «nrean. Wien, 14. Mai. Das „Telegr. - Corresp. - Bureau" meldet: Nach verläßlichen Mittheilungen ist die von einigen Wiener Blättern kürzlich gebrachte Nachricht von der vollständigen Unabhängigkeits-Erklärung Albaniens total erfunden. Bern, 14. Mai. Sämmtltche Angeklagte im Stabio - Proceffe sind freigesprochen. SPattS, 14. Mai. Gestern Abend fanden in Roubaix und Armenttöres Kundgebungen der steckenden Arbeiter statt; von Lille wurden rettende Jäger und ein Infanterie-Bataillon beordert, durch welche die Zusammenrottungen zerstreut wurden. Die Behörde hat noch weitere Maßregeln ergriffen, um etwaigen Unordnungen am heutigen Tage vorzubeugen. London, 14. Mai. „Daily News" erfahren, der Generalsecretär von Irland, Forster, habe die Erneuerung der Zwangsgesetze für Irland empfohlen, das Cabtnet werde über diesen Vorschlag Beschluß faflen. Göschen reist heute nach Konstantinopel über Parts und Wien, um mit Frey- einet und Haymerle zu confertren. — An dem gestern begonnenen Strtke in Blackburn behufs Erzwingung von 5 pCt. Lohnerhöhung betheiltgen sich 25,000 Weber; wahrscheinlich wird derselbe noch größere Dimensionen annehmen. New'Uork, 14. Mai. Wegen Zuwtderhandelns gegen das die Zahl der Schiffspaffagiere feststellende Gesetz ist gegen die Capttäne von folgenden Dampfern Haftbefehl erlaffen: Suevia, Amsterdam, Mosel, Vtking, Rhein, Baltimore, Hohenstaufen, Ohio, Belgenlaud, Helvetius (?), Herder, Celtic, Devonta und City of Richmond. Der Capttän des „Rhein" ist bereits ver- Donnerstag von Mchm |dU btt bitW 'den Bischunge! Stadttinggräb« den Anlagen totrben. Gießen, btn 1 Trohhnz. Büi Ä. Arbeits 3U0) Bcn. am | Nächsten Mit Perm Men auf steigert werden, Steindeckerarbei ®a'8*9« J«!Nm ^Migung dreie a^tHlnngbtt «*. u ®chr «'n 21;“, ^Obf, «in Mrschräi «'n -£$, «in ^Ärani ein mn7 haftet; bett übrigen soll dies sofort nach ibrer Ankunft widerfahren. Die amerikanischen Behörden sind entschlosien. dem Unwesen, eine die gesetzliche Zahl weit übersteigende Auswanderermenge an Bord zu nehmen, mit allen Mitteln entgegemutrtten (B ) ^„ds. Meldung der „Polit. Corr." autz Konstantinopel. Die Pforte notificirte gestern Layard, , daß dem engltschen Kriegsschiffe, auf welchem Göschen in Konstantinopel eintreffen soll, die Durch- w a“ ft »>»* ,,l. *-■ Radnov wurde an Stelle Lord Hartington's, welcher auch in N°rdostlancashire gEt worden war und das Mandat für letzteres angenommen hatte, Williams (liberal) gewählt. Thielmann von Hartenrod mit Marie Gertrude Nickel, Tochter des Schmieds Heinrich Nickel von Neukirchen. 13. Fabrikant Commerzienralh Georg Christian Karl Gail, Wittwer, von Gießen, mit Marie Karoline Louise Wirth, geb. de Wedig, Wittwe des Kaufmanns Karl Wirth zu Chicago. Geborene. Mai. 1. Ernst, außerehel. von auswärts. 8- Dem Schuhmacher Heinrich Hornfeck eine Tochter. 2. Anna, Tochter des Schneiders Johs. Heuser von Homburg v- d. H 2. Johannes, außerehel. von auswärts. 2. Anna Elisabeth, außerehel. von auswärts. 11. Dem Taglöhner Justus Traudt eine Tochter. 10. Dem Bremser Wilhelm Krüner eine Tochter. 9. Eine außerehel. Tochter von auswärts. 5. Minna, Tochter des Tapeziers Ferdinand Nennstiel. 12. Georg Wilhelm, Sohn des Weißbinders Georg Wagner. 13. August Ludwig, Sohn des Schneidermeisters Ludwig Bourgeois. 13 Heinrich Jacob Georg, Sohn des Friedhofs-Aufsehers Jacob Noll. 6. Philipp, außerehel. von auswärts- 12. Marie Apollonia Anna, Tochter des Schuhmanns Stephan Pfeffer. 12. August Theodor, Sohn des Stations-Aufsehers Gustav Landmann. 11. Andreas, Sohn des Schuhmachers Heinrich Krausmüller. Lokales. Kieüen 15. Mai. sBerein zur Sammlung von Cigarren-Abfällen, -Bändern und 1 ctn ftolae ter Bemühungen des Herrn Restaurateurs Schnell wurden auch hier, 't?anoeien Orten seit eUva 3 Monaten in öffentlichen Localen Kästchen zur Auf- wte an vielen anveren Orten, seu er ng bekanntlich zur Unterstützung nähme vonl Cinarrenip.tzen ausgestellt- en ^en Beifall gefunden, beweist die That- bie bis setz/ entleerten Kästchen, 37 an der Zahl, neben Ctgarrenabfallen auch kleinere &ge m baanm G,ld° -nth>-lt°n unb «u8 b-m Srtragt bet Sammlungen bm.tä eine aniebnUche Summe bei der hiesigen Gewerbebank verzinslich angelegt wurde. Obwohl man mit diestm Resultate sehr wohl zufrieden sein kann, so laßt sich dock nicht verkennen, daß d.e Zwecke dieses Vereins allseitig noch nicht genug gewürdigt werden. Denn in manchen Localen bält man cs nicht für der Mühe werth, die Kasten zur Benutzung auszustellen und gar Mancker kann sich von solch kleinlichen Sammlungen nichts versprechen und .gnor.rt sie deßhalb daber alle Diestn.aen welche sich durch obige Mtttheilung tn ihrer Ansicht getaucht ^-n nunmebr unserm Derein durch Zuwendung von Cigarren-Abfällen, -Bändern unb -Kistchen fördern zu helfen. Kästen zur Ausstellung sind jederzeit bei Herrn Schnell zu haben. Die nächste Abholung derselben wird nach Pfingsten erfolgen und alödann ein Bericht über di- 618 de, .^offene stramme Eintet Ä-Ä." 3 * »»« '.'bst. H°chstSmm,,e Solen, bl, 3ie.be febeS Gartens^ sind zu Tausenden, die Coniferenarten, sowie weicheres Laubholz, alles ist erfroren Dem Gärtner, Gartenbesitzer und Liebhaber werden dieses Frühjahr schwere Opfer auferlegt, will er doch die sonst liebgcwonnenen Pflanzen und Baume, an weichen er sich oder den Naturfreund orniiirfte nickt vermissen, gleicher Lage befindet sich eben der Wenzelsche Garten, ein Allen liebgewordcner Platz, namentlich im Sommer, wo man sich hier^voll dem Genuß der freien Natur oem Genusie für das Auge und auch dem Einblick für den Magen hmgeben kann. Die im vorigen Jabre hübsck angelegten Rosenbeete fielen alle der Kalte zum Opfer. Pyramiden Taxus verschiedene Thujas u. s. w. erfroren m diesem Winter Doch der Schaden ist heute ausgemerzt In noch schönerer Anlage wie voriges Jahr prasenttrt sich ebenl dem Besucher der^Garten. Man muß cs anerkennen, daß dem Publikum ^er geboten' wird was vielleicht weit und breit in einem Wirthschaftsgarlen nickt, und wir in Gießen dürfen stolz sein, em so schönes Etablissement zu besitzen. Ist so sür das Auge gesorgt, so darf man auch wagen, für den Magen dasselbe zu verlangen. Küche und Keller sind, Herr, Wenzel fagt Daß selbst, und müssen wir dem Manne glauben, anerkannt gut, Weine vorzügttch und die Bedienung aufmerksam. Wir wollen nur noch bemerken, daß für die Klemen auch ein Spiel- unv Tmnmel- platz geschaffen ist, wie man ihn selten so schön und so groß findet. Möge baium auch dem Inhaber des Etabliffements die Anerkennung werden, welche ihm für seinen Schönheitssinn und Aufmerksamkeit gegen seine Gäste gebührt, und möge di«! bevorstehende sommers« so», welche wir gern mit Pfingsten eröffnen, ihm, durch einen wohlwollenden Himmel unterstützt, recht und sehr viele Besuche zu freundlichem Aufenthalt bringen. , ~e; 9 Gießen 15. Mai. Heute früh verschied zu Steinbach der Gcmemderechner Pfeffer, welcher 43 Jahre lang dieses Amt mit peinlicher Gewiffenhafttgkeit verwaltet. Möge rhm die Erde leicht sein. Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen Pom 8. bis 14. Mat 1880. Aufgebote* Mai. 12- Metzgermeister Heinrich Kiefer von Bußbach mit Anna Marie Phi- lippine Lang, Tochter des »erst. Wirths Christian Lang. 12. Küfer Daniel Kuhl von Staufenberg mit Johannette Marie Elisabeth Henriette Henkel, Tochter des Arbeiters Christian Senkel. 13. Regierungsrath Dr. Friedrich August Heinrich Hoffnrann, Wittwer, mit Elise Dorothea Caroline Antonie Klmgelhoffer, Tochter des oerst. Justiz- raths August Klingelhöffer von Gießen. Mai. 8. Schlosser^KaA Römer von Gleiberg und Christine Auguste Best, Tochter des Schuhmachermeifters Philipp Best von Gießen. 8. Schuhmacher Heinrich Geftorbrne. Mai. 9. Fabrikant Arnold Müller, 53 I. alt. 11. Auguste von Titzenhofer, geb- Bansa, 52 I. alt, Wittwe des Hofmarschalls Hans von Titzenhofer. 11. Gustav, 11 I. alt, Sohn des Schriftsetzers Theodor Loos. 10. Wilhelm Johann Friedrich Philipp 2 I. alt, Sohn des Schneiders Wilhelm Moritz Huppert 11. Weißbinder Julius August Weber, 58 I. alt. 10. Bleichunternehmer Karl Schürz, 45 I. alt 10. Jobanna Elisabeth, 1 I. alt, Tochter des Schuhmachers Georg Hoos. 9- Koch Georg Wenzel, 19 I. alt 12. Margarethe Lenz, 70 I. alt, Wittwe des Schuhmachermeifters Karl Lenz. 12. Schmied Georg Buchenau, 20 I. alt, von Groß-Felda 14. Georg Wilhelm, 2 T- alt, Sohn des Weißbinders Georg Wagner. 13. Dem Kaufmann Karl Richard Textor ein todtgeborener Sohn. 14 Eva Elisabeth Nartz, geb. Emmerich, 63 I. alt, Wittwe des Oeconomen Konrad Nartz von Petterweil Aussllg aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 8. Mai. Karl Römer, Schlosser, des Werkführers Georg Römer in Rockenberg ehel. Sohn und Christine Auguste Best, des Schuhmachers Philipp Best dahier ehel- Henrich Thielmann, Schuhmacher dahier, des verst- Feilenhauers Johann Heinrich Thielmann in Remscheid ehel. Sohn und Marie Gertrude Nickel, des Schmieds Heinrich Nickel in Neukirchen ehel. Tochter- . Den 12. Mai. Georg Karl Gail, Commercienrath dahier, em Wittwer, und Marie Karoline Louise Wirth, geb. de Wedig, des oerst. Kaufmanns Karl Wirth in Chicago Wittwe. Getaufte Den 8. Mai. Dem Schuhmacher Heinrich Thielmann eine Tochter, Anna Marie Elise, geb. den 16. März. , Den 9. Mui. Dem Hau^cassen-Buchhalter Julius Schäfer eme Tochter, Johanna, geb. den 25. März. Denselben- Dem Gastwirth Karl Heinrich Kunze eine Tochter, Karoline Johanna Margarethe, geb. den 24. März. „ . . . • s. -a Denselben. Dem Oeconomen Christoph Spieß em Sohn, Karl Friedrich, geb- den "O^Apnft^ Sem Gerichtsvollzieher Karl Bühner ein Sohn, Adolf, geb. den 29. März. Beerdigte. Den 8. Mai. Christine Gutbub, geb. Franz, Ehefrau des Schuhmachers Karl Gutbub dahier, alt 55 I. 6 M. 12 T., gest- den 5. Mai. . Den 12. Mai. Karl Schürz, Bleicher dahier, alt 45 I. 7 M-, gest. den 10. Mm. Den 13- Mai. Julius Weber, Weißbinder dahier, alt 58 I., 10 M. 9 T-, gest. beU 10i>enfeIben Auguste von Titzenhofer, geb. Bansa, Wittwe des verst. Hofmarschalls und Kammerherin am* Landgräflich Hessischen Hofe zu Homburg, Freiherrn Hans von Titzenhofer, alt 52 I. 5 M. 16 T-, gest. den 10. Mai. m I Handel und Verkehr. Gießen, 15. Mai- Auf dem heutigen Wochenmarktc kostete: Butte'-ver Pfd.^L IM bis JL 1-20, Hühnereier 2 Stück 9—O Gänseeier per Stück 9 — 10,^, Enteneier 1 Stuck 5—0 A. Käse per Stück 4—9 H, Käsemattr per Stück 3 H, Erbsen 1 Liter 22 2t, Linsen 1 Liter 25 A Tauben das Paar 0.75—O.95, Hühner per Stück JL 1.20—1.50, Habnen per St. '-40 bis 1.70, Wälscke Jl. 6-7, Enten per Stück 2.7O—O.OO, Kartoffeln per UH) Kilo 5—6, Zwiebeln p. Etr 25—30, Milch per Liter 16 und 1* H, Ocksenstetsch 68- 00 H per Pfd-, Kuh. und Rindfleisch 50-56 Kalbfleisch 40—46 Hammelfleisch 60-70 S,, Schweinefleisch 60 ,3>. Todes - Anzeige. Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser unver- geßltchcr Gatte, Vater, Schwiegervater und Großrater Conrad Ockel nach langem schwerem Leiden heute Mittag i/zl Uhr sanft entschlafen ist. Gießen, den 15. Mat 1880. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag, Vormittags 10 Uhr, vom Sterbe- haus, Neustadt 58, aus statt. (3452 Meine Heschlagschmieste befindet sich Neuenweg, im Hofe des Gasthofs „zum Löwen". Empfehle mich ferner zur Ausführung aller Schmiedearbeiten und Uebernahme von Reparaturen zu soliden Preisen. Hochachtungsvoll 3423) J. HÖSS. 3411) Ein Schreinerlehrling kann ein- treten bei Melchior Römer, Wieseck. zn verrniethen. 3381) Seltersweg C. 184. Freireligiöses! Am 17. Mai (2. Pfingsttag), Vorm. 10i/z Uhr findet die Konftr- mation im Nicke loschen Saale zu Gleiberg durch Herrn Hiepe statt, wozu ergebenst einladet 3415) der Dorstand. Das neue Gesangbuch für das Grostherzogthrrm Hessen ist zu haben bei Willi. Klee, 3156) Marktstraße. Allgemeine Die Dsmpf-Schönfsrderci, Druckerei & Chemische Wasch-Anstalt von Louis Braubach in Butzbach empfiehlt sich im Färben von Serbe, Sammt, Blonden, Federn, Tüchern, wollener und halbwollener Stoffe und Möbelstoffen aller Art in den modernsten Farben; Herrenkleider werden unzertrennt gefärbt, wieder wie neu hergelichtet und für Nichtabfärben garantirt; des« gleichen auch Damenkleid-r. Chemische Mascherer. Alle Arten Damen-Garderobe, mit den reichsten Verzierungen, wer» den bestens gereinigt; ebenso Sonnenschirme, Glaye- Handschuhe und Straustfedern, letztere werd n schönstens gekräuselt. 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Saunte übergegangen und kann ich nicht unterlassen meinen Freunden und Gästen für ihren bewährten Zuspruch bestens Dank zu Landw. Local Verein Gießen Probepflügen, Prüfung von Ackerinstrumenten am Freitag den 21. Mai, Nachmittags 2 Uhr, in der Nahe der Gail- schen Wollspinnerei. Zutritt unentgeltlich. Gäste willkommen. Hochachtungsvoll A. Saame (blieb««611. Eichen- und Kirfern-Bohlen von 1 bis zu 3 Zoll stark sind billig abzugeben in Klein-Linden bei (3401 Kaspar Jung IV. Ieilgevotenes. Feinster Dorsch-Leberthran^ fast geruch- und geschmacklos in Flaschen ä 60 H, X 1 und X 1,70. (3397 Derselbe eisenhaltig 1 X pr- Fl. C. Lemmler. In Betreff der Parcellen-Vermeffung der Gemarkung Gießen wird den Betheiligten wiederholt eröffnet, daß etwaige Reclamationen gegen den Stein- satz dahier binnen 8 Tagen bei Meldung Ausschluffes vorzubringen sind. Gießen, den 12. Mat 1880. Großherzogltche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Schuhmochns Karl gift, bin 10- Mai. j' 1U M. y T, geft. vrrst. hosmarschalls hms von Vorsiiglichen Apfelwein bei 3450 Theodor Schmidt, Gartfeld. Papierwäsche ? Fabriklager von Mey &. Edlich in Leipzig. Franklin mit Stoffüberzug 55 Stac mit Stoffüberzug 65 Gloria A. „ 55 „ Lincoln „ 60 „ Sämmtliche Artikel so billig wie direct bezogen in der Papier- unfrt »»»*'■ ter el „tt «mw* eine Wanduhr, 1 Faß Pfeffermünz. Gießen, am 10. Mai 1880. 3442) Bühner, Gerichtsvollzieher. TANZ-MUSIK auf dem Westphälischen Hof, welche in voriger Nummer irrthümlich auf den 2. Feiertag angegeben war, findet am 3. Feiertag statt. (3435 Ernst Balser Hch. Volkmann. I Heuchelheim. Die— Einem geehrten Publikum hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich mit dem Heutigen die Restauration Klein, Wagengasse 26, übernommen habe. Halte mich unter Zusicherung guter Speisen und Getränke sowie aufmerksamer Bedienung bestens empfohlen und bitte um freundlichen Zuspruch. Hochachtungsvoll Tafelglas in Kisten, sowie im einzelnen, ist durch den Einkauf von einer bedeutenden Quantität billig abzugeben bei (3402 Kaspar Juna IV. in Klein-Linden. oiaRömer inRockm- s Philipp Best dahier 5 vast, Feilenbauers t Gertrude Mel, des , ein Äittwer, und inns Karl Wirth in anschl. zu...... 248,— Wteseck, den 14. Mai 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Wieseck. Dienstag den 23. Mai, Nachmittags 2 Ubr, sollen die zum Nachlaß der Joh. Jster- linfl Ww. gehörende Immobilien, als: Flur. Nr. Mtr. I. 359 u. 359,4 56 Hofraithe im Tiefenweg, 39 68 625 Acker unter dem Waldbrunnen nochmals versteigert werden. Gießen, den 14. Mai 1880. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. wA. . e-dnea pn öt. > - tUtn W° W6-*3'8' "Jx 6)«-0U A * Herfleigermig. Donnerstag den 20. I. M., Nachmittags 1 Uhr, werden in der Hofraithe des Louis Flett „Gasthaus zum Schwanen" dahier folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert • sechs Bilder, drei Sopha, vier Tische, ein Ofen, em Nähtischchen, eine Bettlaoe, ein Ladentisch, ein Ladengestell mit Schubladen und Kasten, ein Blcchpetroleumfaß zum Auszapfen, zwei Schalwaagen, zwei Hobelbänke, zwei Küchenschränke, eine Eommode, ■ein Pfeilerschränkchen, ein Schrank, sechs Stühle, ein Waschschrank, ein Bett, ein Nachttisch, ein Waschtisch, eine Anrichte, zwei Spiegel. Gießen, am 10. Mai 1880. 3440) Bühner, Gerichtsvollzieher. Versteigerung. Donnerstag den 20. I. M., Nachmittags 1 Ubr, werden in der Hofraithe des LouiS Flett „Gasthaus zum Schwanen" dahier folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: sieben Kleiderschränke, fünf Eommode, eine Standuhr, ein Schreibsecretär, ein Sopha, ein Schränkchen, Pierers Konversationslexikon, 18 Bände, das Kapital, von Marx, 1 Band, Westermanns Monatshefte, 6 Bände, von Hartmann Philosophie, 2 Bände, Büchner, Kraft und Stoff, 1 Band. Gießen, am 10. Mai 1880. 3441)Bühner, Gerichtsvollzieher. Donnerstag den 20. Mai d.J., von Nachmittags 2 Uhr an, soll die diesjährige Grasnutzung von den Böschungen der Wieseck und der Stadtrtnggräben, auf Wegen und in den Anlagen öffentlich versteigert werden. Gießen, den 15. Mai 1880. Großherz. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. (3434 '.s.inA*. MU Gute reingehaltene Weine empfieht 3448 C. Brandes, Frankfurter Straße Nr. 30Vio. 3439) Die Eröffnung meiner Gartenwirthschaft zeige hiermit au. Ml M Für gute Speisen und Getränke (Gießener Actien-Bier) ist ilc.von Titzenhofer L 1L?U'N pX' Wcitzbinder 45 5. alt Mod) Dn @roB:§elba 14. • . U Dem Kaus- -l '^beth Narh, geb Petterweil Frischgekochten Schinken empfehlen (3430 Z. A. Busch Söhne. StroMmte von 50 an, elegante Herrnhüte von 1 X 50 an bis zu dm Feinsten, Kinder- büte im den modernsten Sorten. Große Auswahl, billige Preise bei (3409 A. Schultheis junior, __Seltersweg 10. WrrhtMt Eisenbahnen. Bezugnehmend auf unsere Bekanntmachung vom 1. d. M. bringen wir nachträglich zur öffentlichen Kenntmß, daß durcb die mit dem 1. Juni d. I. zur Einführung gelangenden neuen Tarife für Beförderung von Leichen, Fahrzeugen und lebenden Thieren im Frankfurt - Bebra- Oberhessischen- und Oberhessisch-Hessischen- Verkehr auch die im Tarif für die Beförderung von Personen und Reisegepäck zwischen Stationen der Frankfurt-Bebraer-, Hessischen Ludwigs- und Oberhessilchen Bahn vom 1. Januar 1875 enthaltene Taxe für Beförderung von Hunden außer Kraft tritt. (3444 Gießen, den 13. Mai 1880. Grostherzogliche Dtrection. 3446) Die im Bereiche der Cöln- Mindener, Bergisch - Märkischen und Rheinischen Eisenbahnen und im gegen- seittgen Nachbar- Verkehre derselben am Samstag den 15. Mai er. zur Verausgabe gelangenden Retourbillets I., II. und III. Wagenklasie (excl. der eintägigen besonders ermäßigten Re- tourbillets III El.) wird ausnahmsweise eine verlängerte Gültigkeitsdauer Lis einschließlich Pfirgstdienstag den 18. Mai er. zugestanden. Cöln u. Elberfeld, den 8. Mai 1880. Königliche Direktionen der Cöln-Mtndener Eisenbahn „ Bergisch-Märkischen „ „ Rheinischen zierbesserle | Jaiiclipumpe und II Spritze 1 ■ mit Frostventil, leicht aufzu- stellen und auseinander zu nehmen, transportabel, verstopft sich nie, zum Preis von X 30 bis 40 Vorräthig bei Ph. Mayfarth & Co. n Frankfurt a. Main, 3060) Baumweg No. 7. nimmt entgegen unser Agent Herr H. Bellof in Wteseck b. Gießen. Gras- und Kleeernte pro 1880 zu verkaufen. 3410) Chr. Lony. Maiwein, per Liter 36 bis Juni 1880 zu jeder Zeit zu haben bei (3408 Jacob Kröck in Heuchelheim. I Uerftetgerung. Donnerstag den 20. I. M., Nachmittags 1 Uhr, werden in der Hofraithe des LouiS Flett „Gasthaus zum Schwanen" dahier folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 9 vollständige Betten, 7 Nachttische, 6 Waschtische, 2 Kleiderschränke, frühstück wie bekannt (3436- I I f 'S- ä s (3405 Schuhmacher Bick el- wozu ergebenst einlabet Fh. Weller 1 W\ Hofmann. 3414) Tüchtige Tünchergesellen waörengeschäft ist für Eisen- und Colonial- Aug. Zimmermann zu Lollar. .tir R T - F. C. Bauer, Specialist, Wertheim a. M. > 3395) Ein Landauer, wenig gebraucht, säst noch neu, ein vollständiges Chatten- ß schirr, eine Bierpumpe, ein Wiener Flügel hat zu verkaufen im Auftrag Schwarz, Hof-Taxator zu Friedberg. heute Morgen 4 Uhr nach kurzem Leiden im 78. Lebensjahre sanft verschieden ist. «a«utien»dn 3420) Ein Lehrling gesucht. Georg Philipp Gail. ....... einen jungen Mann eine Lehrlingsstelle offen. gesucht von 3445) PH. Schäfer, Brand 107. Verantwortliche Redaction: A. Schevda. — Druck und Verlag der Brübl'schen Univ.-Druckerei (Fr. n cert ausgeführt von der hiesigen Regimentsmustk. .Anfang V2IQ Uhr. — Entree 30 Pfg. (3396 ..Zur Liiideiiburg". Restauration mit Grartenwirthschaft (Heuchelheimer Straße). Empfehle für die Feiertage: Gutes Exportbier, Vorzügl. Weist- u. Roth- weine, Maibowle, sowie diverse Speisen und lade zu zahlreichem Besuche ergebenst ein. (3425 D. Weller V. 3393) Sichere 3451) Ein gesetzter junger Mann, welcher die doppelte und einfache Buchführung, sowie Correspondenz und alle sonstigen Comptoirarbeiten gründlich versteht, eine Reihe von Jabren auf dem Comptoir einer hiesigen Cigarrenfabrik thätig war und auch einige Jahre der Leitung des Geschäftes selbstständig vorgestanden hat, sucht gestützt auf die besten Empfehlungen anderweitige Stellung. — Offerten beliebe man sub L. 10 an die Exped. ds Bl. gelangen zu lassen. L ;* Vä , ' i.’M Am 3. Feiertag: Tanz - Musik. 3370) Anfang 3 Ubr. Heirrr. Rau in Kirchberg. bhfn öiün ti in gM. ^nz uni) 8^ Bad Salzschlirf Eisenbahnstation bei Fulda. Eröffnung der Saison 20. Mai. Erfrischende Wald- und Gebirgsluft in geschützter Lage. Kohlensäurereichste Gesundbrunnen und zwar: I. Kochsalztrtnkquellen: 1. jod-, brom- und ltthionhaltige — Bonifaciusbrunnen, — 2. etsenrelche — Tempelbrunnen, — 3. milde — Kinderbrunnen; II. Bittersalzquelle — Hessisches Bitterwasser —; III.GchwefelwasserstoffgaShalttge,— Schwefelbrunnen. — Kohlensäureretche Mtneralwafserbäder nach Schwarz'scher Methode, — Moorbäder aus Salzschlir- fer eisenreichem Bademoor. Comfortabeles Kurhaus darin Post und Telegraph). Elegante Logirhäuser, Restaurationen, Privatwohnungen rc. Großer Kurgarten, mit dem Walde verbunden. — reizende Spaziergänge, Jagd, Fischerei, Concerte rc. Billiger Aufenthalt. Vom 20. Mai bis 15. Juni sowie vom 1. bis 20. September besonders ermäßigte Logispreise. — Arzt: Sanitätsrath Dr. Sponholz. — Brunnenversandt das ganze Jahr hindurch ; vorräthig in allen größeren Handlungen und Apotheken. — Brunnenschriften und jede gewünscht werdende nähere Auskunft besorgt die Brunnen- und Badeverwaltung zu Salzschlirf, (3219 Der Ren zeigt, d->ß die £ Hefühl der UlW spruch Ist teinesw« n''seine Eiklärunj Reglements und n Vnminderung best Thätigkeit befiledi, streit ist nickt un leben. Der Kan weit wichtiger, ol finge oder der po eine Untersuchung Leuteil miserem Vc ziehen, so wäre d Worlkawps über i Die Conse Freiheit; die Lib Verhältnisse festhalt Schlagworte der sollen; die Regt ote legislatorischen wenn es nicht gei leben nicht, so fii tverth, bessern sie Handwerk erb au. r-gen, fei ti and) laoienHaufes, tg on schöpferischer I, Der Fried, Fwsten > Preußischen Le geregt und dem s »UowL locuta es u?d Fürst Morst verstän größte Nm d^sterrei Pi en des neuen l b'plowatischen Derk "ach find die Dtff M veitagt; ausbrecher 6n Ä Rußlan S"J* ®raf J! .* Emlch Mn Nach 1 3m L)rten" t,r di! jt|| -K Am 3. Jeiettag: Tanz-Musik bet Carl Schwalb, 3316) Großen-Buscck. Heilung garantire Allen, die an Krank-Z 5 beiten der Blase : (insbes. Bettn.3 Z .schmerzh. Urin, Stein rc.), berg-8' ^Haut. (Flechten, unreiner Teint, — ^sowie alle Ausschläge), des Blu-W teS. (Blutarmuth, Schärfe, 5, Z^Schwäche rc) selbst in denU schlimmsten und veraltesten Fällen leiben. 3437 3422) Einen Lehrling sucht I. Höß, Schmieb, __Neuenweg. Wermietpungm. 3432) Eine geräumige Mansardenwoh- nung vermiethet Stabtbaumeister Stief. 3398) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen, auf 1. Juli beziehbar Balth. Euler Ww., Hamm D. 107,o. 3400) Parterre-Wohnung, beflehend aus zwei größeren Zimmern m>t allem Zugehöi-, zu vermiethen- Schloßgasse A- 258. Restauration zum Schützenhof. Am 3. Psingftfeiertage: Früh - Concer l Entree frei. Grosses Concert*”««* Entree 20 Pfg. NB. Für ein gutes Glas Aktien«Exportbter ist bestens gesorgt, wozu ergebenst etnladtt HierM ein Weites Blatt und eine Beilage. 3703) Eine Wohnung, dem Kölner Bahnhof gegenüber, zu vermiethen. Näheres bei KaSpar Jung IV. in Klein-Linden- 3449) Ein kleines Familienlogis in meinem Nebenhaufe zu vermiethen. Heinrich Schomber, Heuchelheimerstraße. Logis mit allem Zubehör, 6. August beziehbar, zu vermiethen. (3428 Frankfurter Straße 33,1. 3424) Der 3. Stock meines Hauses an der Grunberger Straße, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör, gleich beziehbar, zu vermiethen- Auf Verlangen kann auch ein Pferdestall dazu gegeben werden. Ziegler I. Wißner. 3424) Der untere Stock meines Hauses, bestehend aus 5 Zimmern nebst allem Zubehör ist per 1- Juli zu vermiethen. Heinrich Nuckstuhl II., Gartflld. 34331 Parterrewohnung, Ende September beziehbar, vermiethet W. Wendel, Gartfeld. 3309) Geräumige Werkstätte mit Hofraum ist Asterweg Lit- A. 108 zu vermiethen. Vermischte Anzeigen. 3431) Allen Freunden und Bekannten bei meiner Abreise ein herzliches Lebewohl! Adolf Bühllgen. £ na}.in>lud)!siA puu -sso-ipy Q Z O ä 0) -h ’S z Ul O Z 3 z I o Ul w O z w CD o -J L W ui N I u o & Cft cB S ® dL s z UJ u. Ul L 1 ui U) s p kC ' -tdpiTipsio.tüD^L ua))anb|)3-u|8M 3WWVHDOHj enudj^t c -- A 5 ® B A Tabellen und Formulare aller Art, J'RACHTBRIEFE \ Begleit-Scheine / \ Declarationen / \ COUVERTS / /