Nr. 88. Freitag den 16. April 1880. Kießencr Htn^eigcr Redaetto«Sb«reau r GxpediLisnsbureau r A«M- Md Amtsblatt fit den Kreis Gießen. i ar - ®tti8 vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. } Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag-.Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Die neueste Derfaffungs-Aenderung. Verfasiungen sind Grundgesetze, und wenn dieselben auch erfahrungsmäßig der Aenderung bedürfen, weil sich die Zetten und mit ihnen die Menschen ändern, so pflegt man doch solche Aenderungen sehr ernst zu nehmen, eingebend zu erwägen und nur vorsichtig durchzusühren, insbesondere pflegen Verfassungsänderungen in constitutionellen Staaten nur in langen Zwstchen- zetken aufzutauchen. Bei unserer jungen deutschen Verfassung geht es leider mit dem Aendern ebenso flott, wie mit dem „Außerkraftsetzen" einiger Paragraphen der preußischen Verfassung anläßlich der Kirchenqesetzgebung, die man übrigens nach wenigen Jahren gleichfalls wieder über Bord zu werfen für gut befindet. Schon mit dem Socialistengesetze wurde die Verfaffung ihres Charakters als Fels im Meer entkleidet, und auch vorher hat es nicht an dehnbaren Interpretationen gefehlt. Mit dem Budgetrecht und den constitutionellen Garantien fieht es gleichfalls etwas unsicher aus. Jedenfalls hat das Volk ebenfalls diverse Wunschzettel zu freiheitlichen Verfasiungsünderungen in der Tasche, nur hat man sie bisher, um nach so kurzem Bestände des Reiches nicht an seinem Grundgesetz zu rütteln, nicht hervorgezogen. Es ist vielmehr die Negierung, es ist der Kanzler, welcher Verfassungsreformen beantragt. Eine Aenderung verlangt die zweijährige Budgetperiode, eine andere soll „zur verfassungsmäßigen Lösung eines Confllcls" bas Stimmverhältniß im Bundesrathe betreffen. Vorläufig scheint man sich in Regierungskreisen mit dem Verbot der Stellvertretung der Stimmen, einer Art Ansammlung derselben in einer Hand begnügen zu wollen, im Hintergründe ruht jedoch offenbar das Verlangen Preußens nach einer Vermehrung seiner eigenen Stimmzahl. In Bezug auf die Bevölkerungsz'ffer hat allerdings Preußen die geringste Vertretung, aber sie mußte eingeengt werden, weil sonst Preußen die übrigen Staaten majort- sirt. Würde man auf 1 Million Einwohner 1 Stimme rechnen, so fielen Preußen 25 Stimmen gegen 17 Stimmen des übrigen Deutschland zu, wobei überdies eine ganze Anzahl Kleinstaaten zusammengelegt werben müßte, um 1 Stimme zu erhalten. Man hat daher bei Gründung der Verfassung jedem kleinen Staate 1 Stimme, Mecklenburg und Braunschweig 2, Hessen und Baden 3, Sachsen und Württemberg 4, Bayern 6 und Preußen 17 Stimmen gegeben. Mit den 17 Stimmen der Kleinstaaten hat also Preußen gleiche Bedeutung, während die Mittelstaaten über 24 Stimmen verfügen. Bet der absoluten Majorität von 30 braucht also Preußen entweder die Zustimmung der drei größten oder einiger Mittelstaaten oder fämmtlicher Kleinstaaten. Setzt man erst einen allgemeinen Widerstand der Klein- und Mittelstaaten gegen Preußen voraus, so würde es dieser führenden Macht nichts nützen, wenn fie 5 bis 10 Stimmen mehr erhielte, vielmehr müßte dann Preußen 24 Stimmen mehr erhalten und dann wäre wieder erst errncht, was man vermeiden wollte, daß nämlich Preußen unbedingt eine Majorität hat. ' Es ist selbstverständlich, daß die jetzt bestehenden Stimmverhältnifie in Bezug auf die Bevölkerungsziffer willkürlich und ungerecht find. Aber soll denn das deutsche Reich auf Ziffern begründet, soll eS denn eine Art mathematisch sungirende Rechenmaschine sein? Wir glauben, daß seine Zukunft auf andern Faktoren beruht, als auf irgend einer Erledigung solcher Zahlen- und Buchstabenstretle, die nur den Partikulartsmus ausmuntern. Höher steht der nationale Gedanke, der vaterländische Geist, und jo lange Preußen diese Güter pflegt, wird ihm auch in allen wichtigen Dingen eine Mehrheit im Bundesrathe flcher sein. Keutschlarrd. Berlin, 13. April. Der vom deutschen Handelstage ausgegangene Vorschlag einer Weltausstellung in Berlin im Jahre 1885 hat bei den deutschen Handelskammern, die ihre Meinung bis jetzt darüber abgegeben, keinen Anklang gesunden. Die Dresdener Handelskammer hat zwar nichts gegen den Ort der Ausstellung, sofern die Stadt Berlin die nöthigen Garantiefonds beschaffen wolle, findet aber die Zeit zu früh, und die Stuttgarter Handelskammer glaubt im Namen der württembergischen Industriellen versichern zu können, daß sie sich überhaupt für das Project einer Weltausstellung wenig tnteresfir- ten, dagegen locale, provinziale und Fachausstellungen für wünschenswerther hielten. Wenn ähnliche Gutachten noch viele etngehen, so kann man den Gedanken der Berliner Weltausstellung vorläufig wohl als vertagt ansehen. __ Die Armee und der Wucher, so betiteln sich zwei Leitartikel der „Kreuzztg.", die das Ziel im Auge haben, den Officierstand den Krallen der Wucherer zu entreißen. Der erste Artikel schließt mit folgendem Vorschläge: „Es ist gewiß, daß in fast allen Fällen die Schulden des Officiers sich aus verhältnißmäßig kleinen Anfängen entwickeln und erst mit der Zeit durch die Häufung von Zins auf Zins riesenmäßtg anwachsen. Es gilt also, auch dem nicht wohlhabenden Osficier die Möglichkeit zu verschaffen, auf legalem Wege und unter billigen Bedingungen Darlehen zu erhalten, welche er nicht nur nicht zu verzinsen braucht, sondern deren er sich auch allmälig durch Amortisation entledigen kann. Für das österreichisch-ungarische Offictercorps, welches (u gleichem, nr "urch zugleich ai »einen Bedingun mfmtitjnm gem Maurerarbeit n vtra: steinhauerarbei! Hera . Zieimichten inc Der Zimmerarbeit in I ( vetar | !laW«axbeit dna GchrrinnaM vne SchiofferarSeit der Weißbinberarbei Vera, Malerarbeit Ina _ Veran ^Vtngleratbeit ii * Vera 881 ließen, N°ntag det ^i»tti$e6enet ‘»erfttfqert , A. Bl 6. - ' M. >r Mti$« Ä" * ?k'W » ««SÖä Ss" U ein tmlichks «fen lnußen. 1 JXn&i,eint 8? ■tyernW* !,,fe 5)89 $ ÄN 13 Lokales. , , IS. StyTil. Am Cbarfrettag geriethen auf dem Weae von dem Forffaarten nach der Sradt diverse junge Leute in einen etwas starken Meinungsaustausch uno erhielt ein junger Mann von hur. Soldat des hiesigen Regiments, derart einen Schlag auf den Kopf daß er heute nock m, Lazareth liegt. Der Thäter ist nun ermittelt und zur Anzeige aebrackt worben - Die Tage der Musterung können nun einmal nicht tooTübeYpe^en,9 ohne ba6 eTfieile* fid’ »*'" in M M«t“ bi« Rekruten von'Daub ng n und Alt-Bu,eck, wobei cm Daubringer etwas bos weg kam. Die Sckukrnannscktitt unb verhütete weiter- 6$cefie. - Weniger gefährlich sah es Im „Löwen" auf bem ®euen- tteg au«. H'« g-rletü ein R-krnt von Annerod mit einem Arbeiter von ebendaher in Streit Im Laut- desselben hieb oet Letztere bvm Rekruten mit einem tchweren Stoch woran ein eiserner «Ä Uber bas Gesicht bah Munb unb Male augenblicklich anichwollen Kür viele ^ntwolten babem Körperverletzung unb Berübung von grobem Unfug sich zu ve!° e,rflnf..7 '?tlc6cr tincm E°llegen ein g-sirickt-s Camisol gestohlen, würbe gestern D-sgterch-n heute Morgen „»Mann von bi-r, welcher erst vor Sunem E Sohlen hab'e?'^ ®efal,Snl6 «galten. In bi-sem Falle soll oer B-treffenb- -in Stück Zchk er I, ®ij1BUTs ^On i1"11 OefhTC" bemerkt, baß bei Zwangsversteigerungen in l-trter-r Zeit, b welchen Spe-.r-rwaoren zum Ausgebot kamen, zwei Frauenzimmer "sich beikommen ließen, kleine Quantitäten Maaren wcgzusttbitzen unb im Henkelkörbchen verschwinden ,u lassen ® T7’"' der Verdächtigen, eine schon bejahte Frau, bet einem solchen ^e st hl- erwischt. Sw h-tttc -m Stück Seife, i Packet deutschen Kaffee und ein Pack Zündhölzchen wegescomotirt. Wegen dieser Lapalie kommt die Frau nun wegen Diebstahls zur Anzeige. Vermischtes. O Lebenöversicherungs- und Ersparntß-Gank in Stuttgart. — Der dem- nächst erscheinende Rechenjchafts-Bencht dieser Bank wird gleich günstige Eraeb- war flÄeiP'fAie dies bei allen ftltherigen 24 Jahres-Berichten conslant9der Fall wüq 18. ^s?^Erungsftand hat sich darnach über 151 Millionen (bis Ende März scknü nro %7UQ1Ühne?^ derBanksonds über 30 Millionen Mark erhoben. Der Ueber- ^^9 betragt über 11/2 Millionen und die in den nächsten 4 Fahren an die Die ^im^FaKr^l^o^^llung kommenden Ueberschüsse bei .ufen sich über 6 Millionen. f Ct, 18-8r^ zur Vertheilung gelangende Dividende beträgt 37 Procent der ae- wohnlichen lebenslänglichen Prämie. Dadurch, daß die Brutto- (in den ersten 5 Fabien zu zahlcndeN) Prämien, besonders in den jüngeren Alterstufen wo am meisten ver- Le6r ui-drig sind, stellen sich die'Pi-mwn nach Ad üg L Dividende (die bei der Stuttgarter Bank auch aus den Prämien der ersten 5 Fabre gewählt wird) unübertroffen billig. Noch ganz besondecs günstig gestaltet sick^ das b« den abgekürzten (alternativen) Lebensversicherung n h er wird neben Dividende für die Lebensversicherungsprämie extra noch bie Hälfte diese? lb b.aUt lie aIleviJatI°e Zuschlagsprämie den Versicherten einaeräumt unb er- W M ^CI den aufs 60. Lebensjahr alternativ Versicherten 'oblae Dividende von 37 Prozent, wenn nur auf d.e Prämie der berechnet, aus durchschnittlich über 49 Procent. ' ^evcnsverstcherung e . Dorfall hat sich in Riga zugetragen: Ein achtjähriger Knabe ermordete sein kleines Schwesterchern Ueber die Beweggrünoe und Einzelheiten der frauenhaften That machte der achtjährige Mörder die folgenden Angaben: „Von meiner Mutter bin ich eintae Male wegen Unsolgsamkeit bestraft worden, und auch dafür, daß meine kleine Schweister^ welche ich wahrend der Abwesenheit der Eltern beaufsichtigen und warten mußte, häufig geschrteen hat L mein Stiefvater dafür geschlagen, daß er mich beim Nachhausekommen an b« ffiiege elngeschlafen angetroff-n, sonst bin ich von meinen Ellern nicht sehr streng behandelt worden und habe besonders meine Mutter und die einzige kleine Schwester aeliebt 9 2ln i<-nem M°rg°n (den 5 b »i« , hat.« mich m-in° Mutier bafür g-scholt-m daß ii^ g'n -tnem k'-.nen Äajtcben, mit welchem ich gespielt, das Gold abgekratzt; sie drohte mir mit Schlägen und sagte qp^ct' »,Hol der Teufel es ist em Unglück, solche Kinder auf dem Halse zu haben." Als die Mutter darauf fortgrng, stieg in mir der Gedanke auf, zu sterben und mir das Leben zu nehmen. Um diesen Vorsatz auszuführen, entfernte ich mich von der Wiege der Schwester; letztere fina W Z fd)?eiCnrA Tb ld) bQd)tC nui daran, sie erst st.ll zu machen Ich nahm darauf oen Strick, welchen der Vater zum Holztragen benutzt, warf denselben, nachdem ich auf einen Stuhl gestiegen, über den Querbalken im Zimmer, machte eine Schlinge fertig, nahm darauf das Schwesterchen aus der Wiege, beruhigte es auf meinem Schooß, stieg dann auf eine kleine Bank und steckte Schwesterchens Kopf durch bie Schlinge, worauf ich letztere festzog. Da die Kleine ^.en Spelte, nahm ich einen von Papas Stiefeln, schlug mit dem Absatz die Schwester zweimal auf den Kopf, worauf dieselbe ruhig wuroe Hiernach ergriff ich em Tiick- .v^uchte mir den Hals zu durchschneiden; oa das Meffer aber stumpf war so m- fwebte ich es erst an der Schwester, indem ich dieselbe zweimal in den Nacken und Kopf schnitt. Es fiel mir nun ein, daß Mama mir einmal verboten hatte, Zünvhölzchen zu nehmen weil dieselben giftig seien, unt> tooflte ich mich nun vergiften. Deshalb schüttete ich ein Päckchen Zündhölzchen m einen Biechtopf, legte etwas Zucker hinzu und goß Wasser auf, doch konnte ich nur einen Schluck davon nehmen, da es mir sehr widerlich war. Ich nahm nun eine Schnur welche zu Lampendocht benutzt wird, machte eine Schlinge, legte mir diese um den H^^und wollte mich neben dem Schwesterchen aufhängen, doch war die Schnur zu kurz so bSnb k ?«b nc/ Rheinprovinz, betr. das Verbot der Einfuhr von en ber Einschleppung der Reblaus, beantragt die Kt^nc*Onrnn-!-lOn' ble Petition dein Reichskanzler zu überweisen mit dem Ersuchen, huv ahnliche Bessimmungen rote im preußischen Gesetz vom 27. Februar 1878 für das ganze Reich erlassen worden. Sc^öder (Friedberg) beantragt, statt „für das ganze Reich" zu setzen „in den $unbe3ftaaten''. -- An der Debatte bethciligen sich Buhl, Ackermann, Schulze- ^bittnlus und v. L^chenseld. Die Commissions-Anträge werden angenommen nebst einem Amendement Schulze s, daß eine Strafbestimmung für Contraventionen Sprüngen einzelner Landestheile etnsühren will. — Nächste Sitzung Donnerstag. Tagesordnung: Mtlttarge,etz, Flachszoll. B den heutigen Reichstagsverhandlungen. Der -'lÄU Wege der Reichsgesetzgebung den Verkehr von Reben und Nebthnlen, ausschließlich der Trauben, in den Gegenden des deutschen Reiches, wo Weinbau getrieben ro.rb, zu verbieten und das Zuwiderhandeln mit an- aemessener Geldsttase zu belegen. Unter dem Weinbau wird die Cultur von Reben behufs Weinbere.tung verstattden. Die bezirksweise Abgrenzung der dem Verbote bestimmt^^^euden Welnbau-Dlstricte wird durch die betreffenden Landesregierungen Paris, 14. April. Minister Freycinet wird, der „Aqcnce Haoas" zufolge, demnächst an sämmtliche Vertreter Frankreich« im Auslande ein sehr ausführliches Rundschreiben richten, welches eine rückschauend- Darlequna der französischen Politik in allen auswärtigen Fragen seit Einsetzung des Ministeriums Freycinet enthält. - Der Erzbischof von Paris hat bezüglich der Decrete vom 29. März ein Schreiben an die Regierung erlasien, welches mit der Sitte, um Zurückziehung der Decrete schließt, weil zu befürchten sei, ^Muhrung der darin angedrohten Maßregeln schmerzliche Conflicte zwischen Gesetz und Gewiffen herbeiführen würden. Frankreich werde alsdann in eine Periode innerer Unruhen eintreten, deren Ende Niemand zu be- stimmen vermöchte. 8 5861 ber heutigen Ersatzwahl im zweiten Berliner Reichstagswahlkreise wurden für Virchow 8150, Duncker 1852 und Körner (L-ocialdemokrat) 2725 Stimmen abgegeben; zersplittert 70. Somit ist Atrchow gewählt. 1 April. Das Kriegsgericht veröffentlichte heute das Urtheil "sch Angeklagte, von denen zwei sreigesprochen, die übrigen zu ^veijahriger "^"^nglicher Zwangsarbeit verurtheilt wurden. Das Kricgsgerrcht beschloß, den Generalgouverneur um Milderung der Strafen zu ersuchen; dieser bestätigte das Urtheil und genehmigte die Strafmilderung. Soße» 5*^ i» »ffffll i's F-eikg MÖtn »erben.0 Nabt, b,n W "r _ t [® in o t i ß i n c 11 et Re > senb - r.s Am Donnerstag traf in einem B-rltn-r @a(ll)ofe em ziemlich bejahrter Herr auS Stockholm ein, ber ben seh-nsw-rthest-n Th-il Eurovaü aaf Ieinem eigenen Gefährt, von drei isländischen Hunden gezogen, zu burchr-ts-n beabsichtigt Die R-ts- von Stockholm über Hamburg bi8 Berlin ist ohne Zwischenfall von Statten ae- gangen; von dort g-hts über Breslau nach Men, Tyrol, bie Schweiz, Italien, Frankreich England nach seiner Heimath Schweden zurück; eine Zeitdauer von sechs Monaten ist für da« 8Tm.ul' ™ Aussicht genommen. Der Tourist ist zu tiefem Unternehmen in der erdenklich praktischsten Weise ausgerüstet. Der Wagen ist nur für einen Passagier uno Geväck zc eingerichtet, mit Hemmvorrichtung und L-deraufschlag zum Schutze gegen bas Wetter °eri-h-n' Dl- Hunde graues struppiges Haar, langbeinig wie Windhunde, aber mit breiter Brust - fmb von der ausdauerndsten Raffe. Für den Fall, daß einer der Hund- unt-rw-g« fällt oder baBACt ffl,=liety,t unbrauchbar wird, sind In Hamburg ein R-f-roewag-n und u°K drei Hunde derselben Rare oeponirt. Im G-päck des Alten befinden sich voizüglich- Schußwaffen zu etwa nothwendtg werdender V-rth-tdigung, überdies bieten die kräftigen Gebtüe d» drei wohldressirten Hunde jede weitere Garantie. Der Reisende spricht fertig beut ck> italienifch, französisch unb englisch und hofft so ausgerüstet allen Eventualitäten gewachsen zu fein' m — M-s Leben einer Katze.s Während des Umbaues einer Hütte der Tramwa» in RuoolfShetm kroch eine Katze in die offene Traverse und wurde, unbemerkt von ben Arbeitern bort -ing-mau-rt. ^rzlich würbe von der Decke herab ein klägl.ck-s Miauen vernommen. Kein Atensch konnte sich das erklären; endlich wurde die Decke aufgebrochen und bie Kaue tn e nem «barmUchen, abgemag-rt-n Zustande entdeckt. Man befreite das Thier aus blefem förcbterltAen ©efangntne, m dem es nahezu vierzehn Tage zugebrachi hatie, und labte es zuerst mit Milch. Nach zwei Tagen sprang dl- Katze wieder auf den Dächern herum. ’ “ [®,le ma" "ut El0Ien derkehrt.s Von Loris-Melikoff wird folgende charakter- lstisch- Anekdote erzählt: „Gleich nach dem Attentat- Mladetzky^s wollte der Dietator die traurige Botschaft selbst dem Czaren überbringen, und zwar in einer nickt alarmirenden Art Zu diesem B-Hufe begab sich Loris-Melikoff, sobald nur Mladetzkp In Gewahrsam gebracht luorom war, zum Wmterpalals und ließ sich beim Czaren zur Audienz melden. Der Kiat über bie,°n Besuch nicht wenig erstaunt, weil der Di-tgtor kaum zwei Stunden vorher den Winterpalast derlaffen hatte, wo er längere Zett mit dem Sjaten konferirte. „Was über. bl'7 .Du m.r Neues?» rüg der C,ar - „Ich komm-, mich ,-lbst anzuklag-n, Eure Masestat, und gleichzeitig dafür um Vergebung zu bitten " — „Was ist gescheben»" — -tck habe eme ehr unanständige Handlung begangen, ich habe nämlich öffentlich auf der Sttaße einen Menschen g-ohr e.gt.» - Ist denn das jo strafwürdig?" - „Wie man’» nimmt . . Mein dieser Mensch Hal auf mich geschossen, Eure Masestät, und dies wollte ich auch melden “ 3n der That konnte man kaum geschickter eine derart sensationelle Meldung einem so auf; ««egten Manne wie der Czar eS ist zu Ohren bringen, einem Manne, dem es seit einigen Monaten sehemt daß um ihn rings herum ein Wald von Dolchen sich bewegt, daß lim ein Hug von Revolverkugeln bedroht und daß unter dem Fußboden eines jeden Zimmers Dhna- mit-Mmcn gelegt sind. y rrt. _ lber 6 SJ» die zfc41 ■-**« 1 Mfe erlten 5 15er restaltel sichre öier wir?n^ d-e Hülste h 6n &<«%“ ?? obige Di- ^uso-chch-^ !"8,,bt'tmi>rtet( •Bä «n btr 1 > frf1| d!h„d!Ü ?'llbt' än j-ntm La1V'"'mh-ii«n e™3‘» unb i«,t( ai« bi. ■ibil=Mu nehmt,,. '*'• K»tm fing iw nahm daraus ven °uf einen Stuhl * darauf das cuf «ne kleine Bank °S- Da die Kleine 01:1 dcm Ibsaß die rN ich em riich. Wf wat, io ver- n und Kops schnitt, zu nehmen, weil lt >ch em Päckchen : Qat, doch konnte nahm nun eine ; mir diese um den öchnur zu kurz, so nun alle Versucht, '6, rief bi- daselbst eben nehmen könne, m (Lhaksachej, ich achkammer, wo ich berköiper durch bas |og. 34 wm sehr cchen sehr leib, baß • M vergangenen relweiß, jene zarte :ie Blumen kamen iberHehen würben. gewesen, unb \ dem Äedtrge mit fülnowen versuchen, lanze aus Dresden | in einem Berliner itjten Shell Karovas :ebtei|en beabfidjtigt ill von Statten Italien, Frankreich, tonalen ist für bas Unternehmen in ber agier und Aepack:c. >s Wetter versehen, it breiter Brust - Herwegs fallt, oder Aeiervewagen und en sich vo'Hlicht Die kräftigen Sebiffe richt fertig W :n gewachsen zu sein- , cer rramway tn von den Sebeitern, luauen cetnommen. - und die ,n Thier aus biesew unD labte es zu- it herum. xi w W«IOVJ‘ ■ dn**,j2 T« 6«n ß«ä *' fifw« reff eo i . ,।it । daß ib» i-°" M örttftp r» jibei^ rtff gegen 'jlal j uieoer, fhjrW“ Theater. M. „Durch die Intendanz", PretSlustsptel von (S. Henle, ist jetzt fast an allen Deutschen Bübnen aufgeführt und mit dem ungetheiltesten Betfalle ausgenommen worden. Die : Handlung darin ist einfach und gewöhnlich, die Sprache der Dichterin aber, die AuSfübrung der Rollen eine ungewöhnliche, eine vortreffliche. Hans Waldau, der Dichter von Gottes Gnaden, liebt Marte, die Tochter des Commerzienraths Freiherrn von Kuhn. Er hatte sie in dem Wartezimmer der großherzoglichen Intendanz kennen gelernt, ihr von dem etwas phantastischen Borhaben, zur Bühne gehen zu wollen, wohlmeinend abgerathen und sich dadurch nicht nur den Denk Mariens, sondern auch die Gelegenheit erworben, in dem Hause des Eommerzien- icatheS zu verkehren und so seine ihm beschiedene Gattin kennen zu lernen. Der Widerstand Les Commerzienrathes gegen die Verbindung ist zu rechtfertigen und wird auch befriedigend beseitigt, ebenso der Wiverstand der Freifrau von Kuhn gegen eine Verbindung ihrer jüngsten Tochter Hedwig mit dem Adjutanten Baron Rotteck und wir sehen am Ende unseres Stückes zwei glückliche Paare. Die übrigen Personen sind mit Lebenswahrheit geschildert, wie auch ver Laie ein treuliches Bild davon erhält, mit welchen Hinderniffen die Dichter von Gottes Gnaden Kämpfen müffen. Die Entwickelung des Verhältniffes von Hedwig mit Rvtteck ist unstreitig eist Meisterstück, eine solche Naive verdient mit Recht diesen Namen, da weht noch Luft ver Kinderstube und diese Luft ist ächt und nickt auf Flaschen gezogen. Wie freuen uns, daß sich Fräulein Wern er dieses Stück zum Benefiz gewählt, denn in der Rolle der Hedwig wird sie sich in ihreni Fahrwasser befinden, und durch richtige Wiedergabe die Zuschauer erfreuen, wie sie dies schon oft gethan Das Stück wurde hier zum ersten Male vor vollem Hause gegeben unfr "langte den Beifall, den es verdient. Hoffen wir auch, daß die Benefiztantin Fraulein Werner und ihr Mitbenefiziant Herr Mahler ein volles Haus erlangen, wie Beide es verdienen. — 333 Handel und Verkehr. . ov.?rÄnffUTt' 141 April- (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war ziemlich befahren. Heu kostete je nach Qualität der Centner X 2—3.20, Stroh X 2.00—3.40. Butter das Pfund tm Großen 1. Qual. X 0.90-00, 2. Qual. X 0.80, im Detail das Pfund Jü 1.20 00, 2. Qual. X 1.10—00. Eier das Hundert ital. X 5.50, deutsche Eier 4 50 X. Ganze Erbsen das Pfd. 20-26 geschälte Erbsen 32-37 Bohnen 27-29 X Linsen 40—50 H. Weißkraut das Stück 20—25 H, Rothkraut, 1 St. 20-30 H, Kohlrabi — X Kohlkraut -H, Blumenkohl 1 St. 20—90 Wirsing 10-20Kartoffeln 100 Ko. X 6—7.50, Zwiebeln 1 Bund 6 H, Merrettig 100 St. 14—16 X, 1 Stück 12—20 X Qchsenstestch per Pfund 45—60 Kuhfletsch 45-60 Kalbfleisch 45-55 Hammel- fletsch 40—65 H, Schweinefleisch 60—70 H, ein Hahn X 2.00—2.50, ein Huhn X 2.10—2.50. eine Ente X 2.70—3.50, eine Taube 70—80 Wätscher Hahn X 5—11, Kapaun X 3. -^"!?urg, April. (Fruchtmarkt.) Rother Weizen X 20.15, Weißer Weizen 19.90, Korn X 15.50, Gerste X 11.55, Hafer, X 7.50, Erbsen X —. (DurchschntttS- preis pro Malter.) Kartoffeln (50 Kilo) X 3.50. Submission. Die zur Erbauung eineS Schulgebäude- für die Gemeinde Bönstadt unten aufgeführten Arbeiten und Lieferungen sollen auf dem Weg öffentlicher Submission vergeben werben und wollen Submittenten ihre Angebote, welche in Procenteu der Anschlagssumme anzugeben sind, bei unterzeich- Bürgermeisterei bis zum 24. April lfd. I., Vormittags 11 Uhr, eiureichen, an welchem Tage die Eröffnung der Submissionen vorgenommen wird. Die Submittenten werden hier- ; durch zugleich auf die nach den allgemeinen Bedingungen zu leistende Caution aufmerksam gemacht. Maurerarbeit exclus. Material, veranschl. zu 3107,80 X, Steinhauerarbeit inclus. Material, veranschl. zu 1477,23 X, Steinrichten inclus. Material, veranschl. zu 360,— X, k Zimmerarbeit inclus. Material, veranschl. zu 3881,— X, Dachdeckerarbeit incl. Material, veranschl. zu 1226,43 X, i Schreinerarbeit inclus. Material,: veranschl. zu 2140,82 X, I Schiofferarbeit inclus. Ma-erlul, veranschl. zu 1512,31 «X. i Weißbinderarbeit inclus. Material, veranschl. zu 1532,75 X. Glaserarbeit inclus. Material, veranschl. zu 1055,10 X, i, Spenglerarbeit inclus. Material, veranschl. zu 216,— X, Tapeziererarbett inclus. Material, veranschl. zu 109,— X Pläne, Kostenanschläge und ^u6» misstonsbedingungen können aus rem Bureau deS bauleitenden Technikers (Wenck zu Affenheim von Montag den 19. bis Freitag den 23. April eiligeseben werden. Börrstadt, den 13. April 1880. Großh. Bürgermeisterei Bönstadt. 2637) Geibel. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. II Montag den 19. April 1880 von Vormittags 9 Uhr an, M im Gießener Stadtwalde, in dem District Strangswiese nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Label !lSpen Birken Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter. Wellen. 7 45,3 57,3 4960 2 8 4,2 3000 __ _ — 250 8. Bau-, Werk- und Nutzholz: 7 Eich-n-Stärnrnc mit 1,33 Fstm., 249 Kiefern- und Fichten- Stämme mit 88,69 Festmtr., 2589 Fichten-Stangcn mit 41,94 Fstm-, 2000 Fichten-Bohnenstangen. Die Zusammenkunft ist an der LLrangswiese. Gießen, am 13. April 1880. tzroßherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 25 99) A. Bramm. Allgemeiner Anzeiger. Hoteveretelgertmg in der Freiheitlichen Oberförsterei Rabenau. 2 36 rra 8 Freitag, den 23. April berg cm Durchm. und 4—9 m n Reistg 32 am Scheiter 102 rm 166 18 80 4 2 88 6 160 it n Buchen Eichen Nadel tt tt rm tt tt tt Knüppel 38 rm Länge, it rm tt , , -...... O- - ------- — ersten Tage tm Dtstr. Range (am tobten Weg) und am zweiten Tage tmDistr. Alter Brunnen statt. 3 Buchenstämme von 47—53 101 Nadelstämme von 15—71 Scheiter Stöcke 52 rm 2 „ Es wird versteigert: Donnerstag, den 22. April d. im Distr. Range: Eichenstärnm« von 18—25 cm Duichm. und 4—8 m Länge, 4-5 „ 3-20 „ Reistg 118 rm .4: 3 „ Buchen Eichen Birken Nadel 88 „ 40 „ 32 „ _ Die Zusammenkunft, jedesmal Vormittags 9 Uhr, findet cm Duichm. und 4—8 m Länge, Knüppel d. I., im Distr. Alter Brunnen, Stein- v 15 und Schiffelbach: 17 Eichenstämme von 17—32 Stöcke 27 rm 2 r, 275 „ Kesselbach, den 13. Avril 1880. 2648^ Jreiherrliche tz^erförsterei Rabenau. Holzversteigerung tn den Maldungen des Eroßherxoglichen Hauses der Oberförsterei Maulbach. Wir versteigern Freitag den 23. und Samstag den 24. April, von Vormittags 9 Uhr an aus verschiedenen Distrikten der Forstwartet Ober- Gleen : I. Stämme: 608 Eichen mit 112,96 fm; Bau-, Wagner- und Grubenholz, 46 Fichtenstämme; Bauholz, mit 7,65 fm. II. Derbstangen: 50 Eichen- und 18 Fichteustangen zu Wagnerholz. Stämme und Derbstangen kommen zumeist am Samstage zum Ausgebot. — Mehrere starke Eichen im Distrikte Eichwäldchen werden bei der Versteigerung nicht vorgezetgt, und wären deßhalb vorher zu besichtigen; dieselben werden im Districte Stuckbirken ansgeboten. III Brennholz: 319 rm Buchen-, Birken-, Eichen-, Kiefern- und Espen-Scheiter, 436 „ Buchen-, Birken-, Kiefern« rc. Knüppel. Zusammenkunft am Freitag im Districte Wetterauerberg auf der Straße Kirdorf-Ehringshausen; am Samstag im Districte Stuckbirken bet Ober-Gleen, oben auf der Hauptschnetße. Weiter versteigern wir Freitag den 30. April im Districte Tauben- thal bei Erbenhausen: 6 rm Kiefern-Scheiter, 688 „ Kiefern'Knüppel- Zusammenkunft im Holzschlage um 9 Uhr Morgens. Maulbach, den 14 April 1880. Croscherzogliche Oberförstern Maulbach. 2650)___________Koch. _________________ Febensoerficherungs- und Ersparnis-Bank 2664) in Stuttgart. Versicherungsbestand pr. Ende März 1880 36,648 Pol. mit X 134 Mill. VermogenSdestand pr- Ende 1879 .......... „30 An Versicherungssummen ansbezahlt ......... ' Wk .. „ Dividende _ „ ......... Ir \ 71/z „ Aller Gewinn fliesst ungeschmälert den Versicherten zu. Prämie hat Anspruch auf Dividende. « »?--c ^^Ilhe 1880 vertheilt wird, beträgt auf die gewöhnliche lebenslängliche Prämier 37o/o an die Versicherten auf Lebenszeit, ferner (durchschnittlich) „ Versicherten auf Lebenszeit, jedoch mit Prämienzahlung bis z. B. ,,GU, nur zum 60sten Jahre; /o „ „ alternativ Versicherten, deren Versicherungssumme z. B. im 60sten Jahre oder bei früherem Tode zahlbar ist. Der Dertreter der Dank: A« Scheyda in Cviesseu« Fristablauf. Zur Fürstlichen Rentei Lich sind bis zum 1. Mai die 9tü# stände au- 1879 bei Vermeidung gerichtlicher Beitreibung zu bezahlen. Die Großh. Bürgermeister der Umgegend werden ersucht, dies in ihren Gemeinden tm Jntereffe ihrer Ortsangehörigen durch die Schelle bekannt machen zu lassen. Lich, den 14. April 1880. 2651)_____Kreutzer, Rentmeister. Versteigerung. Freitag den 16. d. MtS., Nachmittags 1 Uhr, werden in der Hofraithe des Herrn L- F l e t t dahter „Gastwirth zum Schwanen" folgende Gegenstände meistbietend versteigert: 4 Sopha, 1 Goldspiegel, • 2 kleine Schränkchen, 8 Kleiderschränke, 7 Kommoden, 3 Anzüge, 1 Nähmaschine, 1 Strickmaschine, 1 Winterüberzieher, 1 Paar Hosen, 1 Schreibsekretair, 1 Standuhr, 1 runder Tisch, 2 Oelbilder, 1 Spiegel, 2 Tische, 2.Nachttische, 1 Schrank, 1 Comptoirpult, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz, 2 hölzerne Bettladen. 2 Matratzen, 2 Federkissen und 2 Federdecken, 1 fettes Schwein, 2 Gänse. Gießen am 14. April 1880. Bühner, Gerichtsvollzieher 2634)__________________zu Gießen-______ Holzverfteigerung. Donnerstag den 22. d. Mts., Vormittag 10 Uhr anfangend, sollen im District Dehnbcrg. Gemar. kung Seelbach, an der Straße zwischen der Hankelsburg und Eisernhand ca- 150 Rmtr. Buchen-Scheitholz I. Qual., darunter eine Partie Nutzholz von 1,5 Mtr. Länge, ca. 50 Rmtr. Buchen-Prügel, ca- 50 „ „ Stockholz, öffentlich mechbietend verkauft werden. Lohra, den 14. April 1880. Der Bürgermeister, 2666) gz. Hunrath. Aeilgeöotenes. 2612) Von heute an empfehle wieder la. Schweizerkfine. __C. W. Dietz. Koclmefchirre, roh, emaiuirt und verzinnt, empfiehlt (2662 Wilh. Seibert9 Marktstraße. 263b Mehreie Wagen Mist sind zu verkaufen bei ___________Löwenstein Sc Tlransi. Laberdan und Stock tisch (gut gewässert) empfehlen (2655 X A. Busch Mut. M billigst bei (2190 Scherfs Germania zu billigen Preisen Ein zuverlässiges (231? 2225) zu verkaufen. Ehr. Horeyseck. Johann Zufall 2473) unb DU derlegen. Unserm lieben Freunde 2653 Heinrich 6 d 2544) Möblirte Zimmer zu vermiethen bei P. Herbert, Neuenweg. □goagno Die Direction. 2657) Verantwortliche Redattion: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühuschen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. zu seinem 23. Geburtstage ein dreifach donnerndes Hoch! dass der „Schipka - Pass“ und das „Kalt-Loch“ wackelt. D. Bauwe. 3. Wohlfeile Auslage. 40 Lief, ä 40 Pfg 2477 Ferber’sche Univ -Buchh., Gießen. Acrmis<8te Anzeigen. 2643) Eine ältere Person sucht Stelle als Haushälterin bei einem einzelnen Herrn. Näheres bei der Exped. d. Bl. IO In 2620) Ein junger Braubursche, womöglich gelernter Küfer auf sofort gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 2647) Zum Beitragen von Geschäftsbüchern und Ausschreiben von Rechnungen wird jemand gesucht, welcher exact und zuverlässig zu arbeiten versteht. Offerten mit Angabe der Gehaltsanspruche beliebe man unter Chiffre C. 2 bei der Exped. d. Bltts. niederzulegen. XXXXXXXXXXXXXIXXXXXXXXXXXX x Coiifiriiiaiiileii- und x x Knaben-Anzüge % x «Mik 2355) Möblirtes Zimmer mit Cabinet auf sofort zu vermiethen bei Earl Stückrath, Gartfeld. Theater in Giessen. Freitag den 16. April 1880: Benefiz-Vorstellung für Frl. Louise Werner und Herrn Wilhelm Mahler. Auf Verlangen zum 2. Male: Durch die Intendanz, Lustspiel in 4 Akten von Henle. Wilhelm ülee9 Papier- & Schreibmaterialienhandlung, G-iessen, Marktstraße, empfiehlt sein Lager in sämmtl. Schulbüchern, Heften und allen son stigen Schulartikeln, ferner in Büreau-Requiflten aller Art.(2556 vom Einfachsten bis zum Kunstvollsten liefert in bester Ausführung in allen Steinarten nach eigenen wie nach eingesandten Zeichnungen zu billigsten Preisen die Marmorwaarenfabrik von Neumann & Block in Wetzlar. Zeichnungen auf Wunsch zur Verfügung. Auswahl fertiger Sachen stets auf Lager. (2213 Frauenkleider, noch wenig getragen, in verschiedenen Stoffen, billig zu verkaufen. (2603 I. Rothenberger, Lindenplatz. 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Die Ausstellungsräume werden des Morgens um 8 Uhr geöffnet und des Abends um 7 Uhr geschloffen. Die Concerte beginnen des Nachmittags 4 und enden des Abends um 7 Ubr. Der Schluß der Ausstellung ist vorläufig auf den 1. Mai er. festgesetzt. W etz l a bm 14. April 1880. 2640) Der Vorstand der Geiverbe-Ausstellungs-Coinmisston. Gebratene Häringe (in pikanter Sauce) empfehlen (2656 I. A. Busch Söbne. 2573) Gebrauchte, gut erhaltene Wagen, als: Halbverbeck, Kaleschen, Break und ein 12sitziger Omnibus stehen billig 2659) Der zweite Stock meines Hauses bestehend aus 5 Zimmern, Küche, abgeschlossenem Corridor nebst allem Zubehör ist bis zum 1. Juli beziehbar. W. Rusag ^rankfurterftraße. 2667) Ein freundliches Familienlogis mit allem Zubehör zu vermiethen. Gottlieb Helfenbein, Marburgerstr. 2669) Ein kleines möbl. Zimmer zu vermiethen.______________Ar. Decker 266b) Ein Kneiplokal für 40—50 Personen zu vermiethen. Restauration ,z. Stern". 2670) Ern kleines Mansardenlogis ver- miethet I. Heß. Teufelslustgärtchen. Mein Haus mit Laden, Schloßgasse A. 252, ist vom 1. Juli anderweit zu vermiethen event- zu verkaufen. 2665) Wilh. Herbert. 331) Der 2. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und gleich beziehbar. ___________________Emil Pistor. 2459) Eine Wohnung, vier Zimmer mit Zubehör, zu vermiethen. Bismarckstr. B. 170,12. 2652) Ein tüchtiger und befähigst Äeiseittler der Tabak- S» Cig -Branche mit bei Kundschaft Süddeutschlands und Elsaß- Lothrinaens seit Jahren bekannt, sucht Engagement Gefl. Off. unter E. c. 6788 bef. Haasenstein lirtes Parterrezimmer zu vermiethen. 2381) Franz. Bettstellen in Nußbaum- holz empfiehlt 3. Heck, Schreiner, Bleichstr. Pflanzen- oder G-itter- pressen ä 3 Mark env pficbit 1j. JVIöller, Optiker, Gießen, Sonnenstr. (2671 2584) 500 Kilo frostfreie rothe Kartoffel sind zu verkaufen bei Dr. Weber. 2638) Freundliches, möbl. Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Wolkengasse C. 88. "2639) Selter sbergE- 37, gleicher Erde, ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiede n-___________________________ 2641) Ein möblirtes Zimmerau vermiethen. Flügelsgasse 94. 2644) Sonnenstraße B. 75, ist ein kleines möblirtes Zimmer zu vermiethen "1920) Möblirte Zimmer zu vermiethen Jng. Merz, Bahnhofstraße. 2602) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei Fleischbeschauer Lo ny Ww., ___________________Neuenweg.________ 2606) Ein möblirtes Zimmer, parterre, zu vermiethen.^ Lindengasse 229. 2597) Der obere Stock nebst Zubehör ist in meinem Hause zu vermiethen. Advokat Wiessell. Kleesamen, Grassamen empfiehlt (2663 Wilh. Seibert, Marktstraße. 2611) Ein kleiner Kochherd, 2 Ofen, 1 Waschmange sind billig zu verkaufen bei Frau Pfarrer Wagner, Seltersthor E. 86. i Ein Lehrling gesucht von Georg Philipp Gail. 2658) Gesucht bei hohem Lohn eine Köchin, die ganz selbstständig zu kochen versteht. Zu erfragen in der Expedition dieses Blattes. Ein gkwandter Junge kann bei mir in die Lehre treten. 2660) Heinrich Hollmann Tapezier. 2645) Ein gesetzter junger Munn, welcher die doppelte und einfache Buchführung, sowie Correspondenz und alle sonstigen Comptoirarbeiten gründlich versteht, eine Reihe von Jahren auf dem Comptoir einer hiesigen Cigarren-Fabrik thätig mar und auch einige Jahre der Leitung des Geschäftes selbstständig vorgestanden hat, sucht gestützt auf die besten Empfehlungen anderweitige Stellung. — Offerten beliebe man sub L 10 an die Exped. ds. Blattes gelangen zu lassen.