Mt angesehenste • Januar vorigen ™ liberaler Ten- ?^?^°^"den W, ber Polks- .dasemMM^ -Iant)t. bit ntutittn icrkreises nscheimn-. Jen Vorgängen in ^nm.bie provinzielle it gröxte Veacbtunz, >s der Seb72: Wenn aber Kläger selbst behauptet, daß die Landarmenqualität des Hermann Deller zu Plauen anerkannt worden sei, so läge ihm nunmehr zur Begründung der Klage der Nachweis ob, daß dieselbe bereits vor der zu Gießen erfolgten Verpflegung in Folge des Aufhörens der Hülfsbedürftigkeit verloren gegangen sei. Dieser Nachweis aber wird von dem Kläger nicht erbracht werden können, wie dies aus nachstehenden Thatsachen hervorgeht. Unsere Annahme, daß Hermann Deller bei seiner Abreise von Plauen und bis zu seiner Ankunft in Gießen noch hülssbedürftig gewesen sei, gründet sich zunächst auf dessen eigene Angabe. In seinem am 3. December 1877 vor dem Kläger selbst abgegebenen Protokoll erklärt er, daß er seit seiner Abreise von Plauen in Folge eines schon früher vorhandenen Augenleidens nichts zu verdienen im Stande war und nur von Unterstützungen lebte. Ebenso erklärte er in seinem Protokoll vom 18. Juni v. I., daß sein Augenleiden während seiner Veipflegung in Plauen schon bestanden habe und daß er bereits im Januar 1877 wegen desselben in einer Privatklinik zu Berlin behandelt worden sei. In seinem Protokolle vom 17. October 1877 endlich gibt er an. daß er wegen seines Augenleidens um Aufnahme in die Augen-Heilanstalt zu Frankfurt nachgesucht habe und nur wegen Mangels an Platz abgewiesen worden sei. Sämmtliche Angaben des Hermann Deller erscheinen als durchaus glaubwürdig. Alle Angaben in dem von Großh. Bürgermeisterei Gießen vorschriftsmäßig aufgenommenen Protokolle vom 31. August 1877 haben sich bestätigt; Deller ist kein Stromer, der die Arbeit scheut und vom Bettel lebt; er stand in Arbeit, so lange seine Gesundheit dies erlaubte, und erbat sich erst bann Unterstützung, als er wegen seines vorgeschrittenen Augenleidens nicht mehr arbeiten konnte. Zudem werden auch alle seine Angaben durch die ärztlichen Gutachten bestätigt. Nach Inhalt des Gutachtens des Dr. Casper zu Berlin wurde Hermann Deller am 16. Januar 1877 von demselben untersucht Deller litt damals schon an Kurzsichtigkeit mittleren Grades und an mäßiger Schwachsichtigkeit, der Augenspiegel wies mäßige Veränderungen der inneren Augcnhäute nach Patient gab an: Sieht seit einem Jahre trüber und allmählig immer schlechter, zuweilen Doppeltsehen, Schrist erscheint wie zerfressen. Nach Inhalt der von dem Assistenzärzte Dr. Keller abgegebenen beiden Gutachten vom 31. August 1877 litt Deller am Sehneroenschwund und handelte es sich um ein ernstes Leiden. Nach Inhalt des von dein Vorstande der Augenklinik Professor Dr. non H i p- pel erstatteten Gutachtens vorn 7. v. Mts. läßt sich mit Sicherheit behaupten, daß Deller zu Anfang August 1877 nicht mehr im Stande war, seinen Lebensunterhalt als Schriftsetzer zu verdienen. Nach Inhalt des von dem Kläger an die Königl. Sächsische Kreis-Direction zu Zwickau geritöteten Schreibens vom 8. November 1877 ergab die ärztliche Untersuchung jiom 4. Octoöer 1877, daß Deller wegen Atrophie der Sehnerven beider Augen — also Blindheit — erwerbsunsähig war. Obige Gutachten geben in ihrem Zusammenhang ein klares Bild des Verlaufes der Krankheit und lassen keinen Zweifel darüber zu, daß die Angabe Dellers, er sei bei seiner Abreise von Plauen und bis zu seiner Aufnahme in die Klinik zu Gießen erwerbsunfähig gewesen, in jeder Beziehung als glaubwürdig erscheine. Bekanntlich muß ein Schriftsetzer stehend arbeiten und sind sowohl die Schrift als auch die Lettern so weit von ihm entfernt, daß er ein scharfes Gesicht unmöglich entbehren kann. Deß- halb mußte ihn schon der am 16. Januar 1877 conftatirte Zustand seiner Augcnkrank- heit erwerbsunfähig machen; die im Verlaufe von 7 Monaten stetig vorschreitende Verschlimmerung dieses Leidens schließt aber die Annahme völlig aus, daß Deller um Mitte August desselben Jahres bei seiner Abreise von Plauen noch erwerbsfähig gewesen sei. Daß ein an einem so schweren Augenleiden Erkrankter auch zu jeder anderen Beschäftigung, die ihm einen irgendwie ausreichenden Erwerb hätte sichern können, unfähig sei, bedarf keiner Ausführung. Auf den Umstand, daß Hermann Deller in Plauen wegen eines Fußleidens verpflegt worden ist, feine Hülfsbedürftigkeit aber bei feiner Abreise wegen seines Augen- ? leidens noch fortbauerte und letzter s in Plauen nicht in Betracht kam, kann selbstverständlich nicht das mindeste Gewicht gelegt werden. Dies wäre nur möglich, wenn die Verpflichtung des dortigen Landarmenverbandes van dem Vorhandensein des dolus abhängig wäre; letzteres ist aber nach vielfachen Entscheidungen des Bundesamtes nicht der Fall und kommt es lediglich auf das Factum der Fortdauer der Hülfsbedürflig- keit an, und diese ist nach Obigem nicht mehr zu bestreiten. Daß wir gegenüber der Klage des Orts-Armenverbandes Gießen unterlegen sind können wir nicht in Abrede stellen; aber damals konnten wir nur behaupten, daß'der Orts-Armenverband Frankfurt als der richtige Beklagte erscheine; hätten wir gewußt, was wir erst nachträglich durch die gütige Vermittelung des Klägers erfahren haben, so wären wir sicher nicht unterlegen. r ,r Ä Nach Vorstehendem beantragen wir die Klage als unbegründet abzuweqen, und den Kläger in die Kosten des Verfahrens zu verurtheilen." In der auf den 23. Februar L I anberaumten öffentlichen Verhandlung des Provinzialausschusses gab der als Sachverständige geladene Gr. Kreisarzt Dr. Glasor folgendes Gutachten ab : ., . t Der Beklagte hat in seiner Erklärung aus die Klage die Verhältnisse ganz richtig dargelegt. Wenn Dr. Casper in Berlin bei seiner Untersuchung am 16. Januar 1877 schon Veränderungen der inneren Augenhäute constatirt hat, so ist mit Bestimmtheit anzunehmen, daß dieselben schon vor längerer Zeit begonnen haben- Uebrigens steht auch der hiesige Befund im August 1877 im Zusammenhänge mit dem in Berlin im Januar 1877 und ist als eine fortschreitende Entwickelung des damals schon bestandenen Leidens zu betrachten. . . . B „ Nach neuesten Forschungen ist em Zeitraum von mindestens fünf Monaten er» forderlich, bis der Sehnervenschwund als solcher constatirt werden kann. Die Heilung desselben ist in den meisten Fällen unmöglich, im günstigen Falle erfordert sie jahre- lange ^^©dkr in Plauen bezüglich seines Augenleidens Hospitalpflege nicht verlangt hat, so ist anzunehmen, daß er sein Fußleiden, das ihm Schmerzen verursachte, für wichtiger hielt, als das bereits bestehende Augenleiden, welches feine Schmerzen verursach^ ^agc bcr Arbeitsunfähigkeit des p. Deller zur Zeit feiner Unterstützung in Plauen ist dahin zu beantworten, daß dieselbe damals schon bestand, denn wenn er als Schriftsetzer nichts verdienen konnte, so konnte er es auch nicht mit aw bereu arbeiten. nQ^ ^llem mit Bestimmtheit annehmen, daß, wenn das Leiden nach sechs Wochen derart war, daß Deller arbeitsunfähig war, es auch schon im Juli in Plauen in gleichem Maße und Deller damals ebenfalls schon arbeitsunfähig gewesen ift Prgvmzialausschuß faßte mit Rücksicht darauf, daß nach diesem Gutachten es möglich ist, daß das Fußleiden, woran Deller im Juli und August 1877 in Plauen behandelt wurde, mit einem Rückenmarkleiden und in Folge dessen auch mit seinem Augenleiden in Zusammenhang steht, den Beschluß, daß die Verhandlung der Sache auszusetzen sei, bis über diese Frage man sich aus einem zu requirirenben Auszüge aus bem Krankenjournal in Plauen verlässigen könne. Nachdem die von Plauen requirirten Acten etwas Wesentliches nicht ergeben hatten, entschied der Provmzialausschuß in seiner öffentlichen Sitzung vom 16. Ium I I. in welcher von Seiten der Parteien nur der Gr. Provinztal-Director Dr. Boek» mann als Vertreter des Beklagten erschienen war, dahin, daß die Verhandlung auszusetzen die erforderlichen Gutachten zu erwirken und zum demnächst anzuberaumen- ben Termin bie Sachverständigen sowie der Unterstützte zu laben seien. In ber auf den 29. v. Mts. anberaumten öffentlichen Sitzung erschienen al8 Vertreter des Beklagten der Gr. Provinzialdirector Dr. Boekrnann, als Zeuge Hermann Deller von Cassel und als Sachverständige der Gr. Kreisarzt Dr. Glasor, der Director der academischen Augenklinik Professor Dr. von Hipp el, ber Augenarzt Dr. Keller von Mainz unb ber Buchdruckereibesitzer Keller von Gießen. Hermann Deller, der durch sein anständiges und bescheidenes Auftreten, sowie burch die Bestimmtheit unb Klarheit seiner Antworten einen sehr günstigen Eindruck machte, erklärte im Wesentlichen: Schon in Berlin ging es ihm wegen seines Augen- leibens recht schlecht mit ber Arbeit; in Pirna konnte er nur mit vieler Mühe arbeiten unb kaum noch lesen. Von Pirna reiste er in 5 Tagen zu Fuße nach Plauen, wo er wegen eines Fußleibens - wunber Fußreihen — Hosp'talpflege nachsuchte und fand. In Plauen erwähnte er fein Augcnleiben nicht, weil er zu dem Arzt^ der kein Augenarzt war, kein Vertrauen hatte, unb er auf ben Dr. Stephan m Frankfurt, ber ihm burch rühmende Zeitungsartikel bekannt geworden war, all leine Hoffnung sehte In Cassel, wo er sich seit seiner Entlassung ans der academischen Klinik in : Gießen aufhielt, erhält er feit dem 1. April I- I. keine Unterstützung mehr ; cr wohn in einer Familie und muficirt mit einem Spielwerk das ibm Freunde angeschafft ha- : ben Abends in öffentlichen Localen. Er verdient hierdurch seinen reichlichen Unter, halt und hat nicht nothwendig, öffentliche Unterstützung 'N Anspruch zu nehmen 9 Der Experte Professor Dr. non Hippel hat den Deller auf der Klinik unter. 0*' Ä c fev Mr daß Ar Karten, d- tn AUS"" SÄ»' rbehauE iar v>°r ls Zum Korb- fu anderen - tote sie i*011 flirt baden. WÄ die graste ^ droh-n muß Mlingen vi nicht brauch- Der P mann Deller feines Augen Unterstützung Vie Ausnahm 31. August n vägung nebe; vorgerufenen schon bestand, mann Deller gung Herman Mtzung aus fremde Beihu ist; in Erwo Unterstützung ■flunfl gefickt Klage des x lung der m seid, sowie' Kläger in d • Vierzig Ma (-sie d. ?• gegen Karl jforstwart i Großh. San Im nähme oon oblag. Er beiisiage dc über die £>i Lei Arbeiter üb, und für eint Forst« auch etwas f Hch Montag Boin sollen in bi in verschieb nett Hoirsi al8: 58 SU Holz 49 S'l 13! 155 (§id 585 Ngs 2910 M 47 Rui 21 32 3300 We 1100 3500 ' 450 ' 3 Ro! Die p Mfhaufi Beuern, tz"'° Sttifafl '•Wtaj fe,» Ma .. rüiny-,. $ W d Ni? s* ; Mti 8099)®'^- w ö 't öbl I'« »»rt,n‘* ä* . QlS r' JW ttft b!” ZN^ *Ä‘n,§ $W)tn, 5 unb h-ndelte Wt behaupt^ ^eintn LebensunleihL Se Kreis-Direktion 6 -lztl-cheUntechchn! beider Augen? ?nSbS8trIfl“l« tli rnt Sdannthj 'st iud) bk Setten 5 enlbchen tann. Tch anb feiner Au^cnkrG :n stetig vorschreiteiit, 'S °us, daß Zeller yB 1 noch erwerbsfähig jt alter auch zu jeder ® 'werb hätte sichern fit m eines Fußleibens M ie wegen feines Allgir j cht kam, kann iclbfm- äre nur möglich, mm üorhandensein bräte. des Bundesamtes ch Bier der HWbcdÄ^ ides Gießen untnstW m wir nur M«* r erscheine,' bättm mit des Klägers erfahren imbti odMeM, w fudit Der Augenspiegelbefund ergab die Atrophie der Sehnerven, welches Leiden nach inb nach sich entwickelt, inanchuwl in 2 Jahren, manchmal tn Ve Jahre. Die s. Z. dabier beobachteten Befunde weisen darauf hin, daß das Leiden schon langer bestand. Das damals constatirte Sehvermögen befähigte ihn auch schon vier Wochen vorher nicht mehr zu einer Beschäftigung als Schriftsetzer, da die Fortschritte in der Entwickelung der Krankheit nicht sprungweise erfolgen. Er kann also positiv behaupten, daß Deller in Plauen schon erwerbsunfähig war, sowohl als Schriftsetzer, wie auch für andere Arbeiten, da diese, insbesondere solche, welche körperliche Anstrengungen erforderten, das Leiden nur verschlimmert hätten. . Augenarzt vr. Keller bestätigt sein früheres schriftliches Gutachten sowie dasjenige des vorigen Experten. Die Beobachtung Deller's gab ihm die Ueoerzeugung, dast er schon 2 Jahre vorher als Schriftsetzer untauglich war. Mit Bestimmtheit kann er behausten daß Deller bei seinem Eintritt in die Klinik dahier vollständig unbrauchbar war als Schriftsetzer und er dies auch schon 3 bis 4 Wochen vorher gewesen ist. oum Kgrb- und Stuhlflechter konnte man ihn wohl brauchen, wie überhaupt Bunde, zu anderen anstrengenden Arbeiten aber nicht. „Einen Menschen mit solcher Sehkraft, wie sie schon in Berlin und Pirna bestand, wurde er schon lange für untauglich erklärt haben, es wäre eine Quälerei gewesen, ihm noch langer Arbeiten als Schrift- keker unumutben. Deller's Leiden schloß die Möglichkeit jeder Arbeit aus. Es war U größte Vorsicht geboten, da bei jeder Anstrengung die Gefahr der Netzhautablosung drohen mußte. Er würde dem Deller die Arbeit jeder Art schon lange vor Plauen untersagt^ habem^ Dr- ® [ a f 0 r schließt sich aus vollster Ueberzeugung den Ausführungen des vorigen Experten an- Zu anderen Arbeiten konnte man den Deller nicht brauchen Stuhl- und Korbflechten hatte er vorerst lernen müssen. Der Provinzialausschuß entschied, in Erwägung die Hülfsbedürstigkeit des Hermann Deller im Sinne des Gesetzes nach den stattgefundenen Erhebungen bezüglich seines Augenleider^ schon bestand, als er. in Plauen am 17. Juli 1877 öffentliche Unterstützung in Anspruch nahm, alsdann im folgenden Monat m Frankfurt a. M. Die Aufnahme in eine Augen-Heilanstalt vergeblich versuchte und dann in Gießen am 31. August 1877 Hospital-Aufnahme erhielt, worauf er sich nach Cassel begab; in Erwägung neben der durch Arbeitsunfähigkeit in Folge eines schweren Augenleidens hervorgerufenen Hülssbedürftigket, welche nicht erst in Gießen eintrat sondern vorher schon bestand auch die in Plauen bereits anerkannte Landarmen - Qualität des Hermann Deller'noch fortbestand, als er in Gießen in das Hospital eintrat; in Erwägung Hermann Deller seiner eidlichen Anssage nach seit April 1880 keine Unterstützung aus öffentlichen Mitteln mehr bezieht, sondern sich durch1 Musiciren ohne remdc Beihülfe seinen Unterhalt erwirbt, sonach dermalen nicht mehr hulssbedurftig ist; in Erwägung hiernach die Klage, welche auf Zah ung der in Cassel erwachsenen Unterstützungskosten des Hermann Deller, sowie aus Uebernahme desselben in Verpflegung gerichtet ist, in beider Hinsicht als nicht begründet erscheint; - dahin, daß die Klage des Ortsarmenverbandes Cassel gegen den Landarmenverband Gießen auf Zahlung der in Cassel erwachsenen Unterstützungskosten des Hermann Deller aus Hersfeld sowie auf Uebernahme desselben in Verpflegung, als unbegründet abzuweisen und Kläger in die Kosten des Verfahrens und zur Zahlung eines Averstonalbetrags von Vierzig Mark in die Prooinzialkasse zu verurtheilen sei. Ziesten, 14 Decrmber. Schwurgerichtsverhandlung am 13. December d. o. gegen Karl Sommer, Forstwart zu Ettingshausen, wegen Verbrechens un Amte. Karl Sommer von Ettingshausen, 35 Jahre alt, verherrlichet, evaugel., wurde als Forstwart der Gemeinde Ettingshausen angestcllt, nachdem er am 21. Juli 1874 von Grosch. Landgericht Lich in eidliche Pflichten genommen worden war Im Frühjahre d. I. war in den Waldungen der Gemeinde Ettingshausen die Vornahme von Culturarbeiten nothwendig, deren Ueberwachung dem Forstwarten Sommer Mag. Er hatte namentlich die Lohnzettel bezüglich der Arbeiter zu führen, d. r. die Arbeitstage der einzelnen Arbeiter zu verzeichnen und auf Grund derselben die Bescheimgimg über die Höhe der fälligen Löhne zu ertheilen. ... Bei den in Rede stehenden Eulturarbeiten war der Tagelohn jur einen männlichen -Arbeiter über 16 Jahre auf 1 X 17 4, für einen solchen unter 16 Jahren auf 77 H und für eine Frauensperson auf 87 accordmäßig festgesetzt. Forstwart Sommer, welcher für seine Mühe, die er bei den Eulturarbeiten hatte,, euch etwas für sich erlangen wollte, notirte, um dies zu ermöglichen, m den Lohnzetteln mehrerer Arbeiter eine größere Anzahl von Arbeitstagen, und dem entsprechend auch höhere Löhne, als die Arbeiter in Wahrheit zu beanspruchen hatten. Auf Grund dieser absichtlich unrichtig geführten Lohnzettel bescheinigte der Forstwarth Sommer die Höhe des auszuzahlenden Lohnes, woraufhin der Großh. Bürgermeister die Zahlungsanweisungen ertheilte. X 11 2 dem dem dem dem dem 5) 6) 7) 8) 9) 70 H 76 „ 68 „ 85 „ 51 „ 34 „ 51 „ 17 „ 34 „ W. Mohr 3 Tage mit . . Georg Keil 2 Tage mit . . Nicolaus Pfeifer 3 Tage mit Karl Sann 1 Tag mit . . Johs. Mohr 2 Tage mit. . 4 5 3 2 3 So hatte namentlich Forstwart Sommer 1) am 9. April 1880 eine Bescheinigung über 160 X und 2) am 24. April 1880 eine solche über 93 X 87 H ertheilt, obwohl er zugestandenermaßen in den Lohnzetteln, auf Grund deren die vorstehenden Bescheinigungen ausgestellt wurden, den nachverzeichneten Personen aus Ettingshausen zu viel in Ansatz gebracht hatte, nämlich: 1) dem Georg Diehl 10 Tage mit . 2) dem Wendelin Diehl IV2 Tage mit 3) dem Reinhard Löbrich 4 Tage mit 4) dem H. Abendroth 5 Tage mit . 36 X 86 Nachdem auf Grund der obigen Bescheinigungen Zahlungsanweisung ertheilt und auf Grund der von Georg Diehl (dem Accordanten) ausgestellten Quittungen die Auszahlung der angewiesenen Beträge erfolgt war, zahlte Forstwart Sommer, welcher den Georg Diehl zu bestimmen wußte, die Quittungen im Voraus zu unterschreiben, und sich den Besitz des Geldes verschaffte, nur den den Arbeitern wirklich zu gut kommenden Lohn aus und behielt die oben unter 1-9 berechneten Beträge für sich, indem er die Arbeiter in den Lohnzetteln in die Columne „Empfangsbescheinigung" ihre Namen setzen ließ und nachher die fälschlich berechneten Summen in der vor den Empfangsbescheinigungen befindlichen Columne eintrug. Angeschuldigter ist der ihm zur Last gelegten falschen Beurkundungen, wie der Absicht, sich einen rechtswidrigen Vermögensvortheil zu verschaffen, geständig und auch durch die Aussagen der oben bezeichneten Arbeiter überführt. — Die Geschworenen erkannten den Angeschuldigten für schuldig, worauf der Gerichtshof denselben in eine Zuchthausstrafe von 1 Jahr, 200 X Geldstrafe und tn die Kosten verurtheilte, ihm auch die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren absprach. Die auf Dienstag, den 14. December d. I., anberaumte Schwurgerichtsverhandlung wurde weaen einqetretener Krankheit eines wichtigen Zeugen auf das nächste Quartal vertagt. Gießen, 14. December. Heute Morgen wurde ein Kutscher verhaftet, welcher vor einigen Tagen von einem Fremden statt eines 50-Pfennigstücks em 20-Markftück irrthümlich erhalten und solches stillschweigend für sich verbraucht hatte. Nach langem Leugnen suchte er den Rest des- Geldes im Stroh des Pferdestalles hervor. Handel und Verkehr. Gießen, 14 December. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Md- X 1,20 bis X 1.25 Hühnereier 1 Stück 7—OH, 2 St. 00 H, Gänseeier 1 St. 10-11 H. Käse per Stück 5—9 H, Käsematte per Stück 3—0 H, Erbsen 1 Liter 22. H, Linsen 1 Liter 24 H, Lauben bc8 Paar 60—70 H, Hühner v. St. X 0.85—1.20, Hahnen p. St. X 0.70—1.20, Gänse pr. Pfd. 48—56 H, Enten per Stück X 1.60—2.00, Ochsenfleisch 66- 00 H per Pfd., Kuh« und Rindfleisch 45—50 H, Kalbfleisch 45—50 H, Hammelfleisch 50—66 H, Schweinefleisch 64—68 H, Kartoffeln per 100 Kilo X 4.00-0.00, Zwiebeln p. Etr. X 9—10, Milch per Liter 16 und 18 H, Weißkraut 100 Stück X 4.00—6.00. Frankfurt, 13. December. Der heutige Vtehmarkt war gut befahren. Angetrieben waren ca. 320 Ochsen und Stiere, 230 Kühe und Rinder, 190 Kälber und 700 Hammel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 68—69, 2. Qual. X ^2—64, Kühe und Rinder 1. Qual. X- 50—52, 2. Qual. X 44—48, Kälber 1. Qual. X 52—54, 2. Qual. 40 -46, Hämmel 1. Qual. X 52-54, 2. Qual. X 40-46 per 100 Pfd. Schlacht, gewicht. Schweine je nach Qualität das Pfund 61 00 Rumrjt Dr. LllnisseMMigbW g am 16. damiar IM ist mit Nid* jaben- UebrigensM mit dem in Berlin a bamal§ schon b«ft<® tftttf fünf MonMv den fmn. Fillr trforbirt sie Hosvitchflegr nicht« m Llmeij-n vemM wrlches ferne SchE n es °uch nicht nt» kw wenn das r es auch schon'^ 5 jdjon arbeitSunfatufl S- Zr-s lod-n -xjmtn ,n Zitzung tWL »oekinan"- Alast! - Kreisarzt 1-! Holzversteigerung. Montag den 20. December, VormitiagS von 9 Uhr an, sollen in dem Beuerner Gemeindewald, in verschiedenen Districten, nachverzetch« nete Holzsortimente versteigert werden, als: 58 Stämme Eichen-Bau- und Werkholz mit 11 Fstm., 49 Stämme Nadel - Bauholz mit 13 57 Fstm., 155 Eicben-Derbstgn. mit 10,65 Fstm. 585 Nadel- „ „ 31 48 „ .2910 Nadel-Reisstgn. „ 37,98 „ 17 Nmtr. Buchen-Knüppel, 21 „ Eichen- „ 32 „ Nadel- „ 3300 Wellen Buchen-Reisholz, 1100 „ Eichen- „ 3500 „ Nadel- „ 450 „ Aspen- 3 Rmtr. Eichen- und NadelStöcke. Die Zusammenkunft ist oberhalb Fünfhausen. Beuern, den 13. December 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Beuern. 8097)_______Ranft.___________ Versteigerung. Freitag den 17. December, von Vormittags 9 Uhr an, werden in der Restauration Bramm «Neustadt) nachstehende Gegenstände gegen Baarzahlung versteigert: Eine Parthie Kragen, Manschetten, Shlipse, Handschuhe, Stickereien, Lätzchen, Barben, Leinwand, Handtücher, Taschentücher, Shirting, Matapolam, Tafeltücher, Futter- und Leinenzeug, Strümpfe, Hauben, Schürzen^ Kleider für Mädchen, Hemden, Vorhänge und sonstige in das Weißwaarenf. ch einschlagende Artikel; ferner 1 Copirpresse, 2 Hobel, 2 Schraubzwingen, 2 Koffer, 2 Musterkarten, 1 Petroleumherd rc. Gießen, den 13. December 1880. 8099) Bauer, Gerichtsvollzieher. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Aus der Stiftung des Gemeinderathsmitgliedes Louis Labroisse ist 'm Januar nächsten Jahres Brennmaterial an zehn arme Familien zu vergeben. Bewerbungen nimmtArmenkafserechner Wittich bis zum 31. d.M. entgegen. Gießen, den 13. December 1880. Die Armen-Deputatton der Stadt Gießen. A. Bramm. Holzversteigerung. 8102) In den Waldungen der Stadt Lich kommen nachstehende Holzsorttmente zur Versteigerung: 1) Dienstag den 21 December 1880: I. Dau-) Werk- und Nutzholz: den Districten Eichwald und Fichtenkopf am Hattenröder Weg): (in Länge, Durchm. und bis m >r December 1880: II. Brennholz 113 158 316 651 15 20 7 18 Eichenstämme von 12—45 cm Fichtmstämme „ 12—36 „ Eichenstangen „ 8—12 „ Fichtenstangen „ 7—12 „ 2) Mittwoch den 22. (in den Districten Eichwald, Ftchtenkopf, Unterspeierlingskopf und Maurer- kasperskopf): 36 rm Buchen-Scheitholz, 98 „ „ Knüppel, 1180 Buchen-Wellen, 2500 Eichen-Wellen, 2400 Nadel Wellen, 32 rm Buchen-Stockholz, 93 „ Eichen „ 113 „ Nadel- DaS Werk- und Nutzholz eignet sich besonders für Wagner. Die Zusammenkunft ist jedesmal am Hattenröder Weg vor dem Wald, Morgens 9 Uhr, der Anfang im District Eichwald. Lich, den 12. December 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Walz. 8104) Ein Mitleser für die Darm- I 8116) Eine goldene «rille verloren, städter Zeitung wird von 1881 an ge- Abzugeben gegen Belohnung Neue Anlage | sucht. Näheres Seltersweg C. 104. I Lit. C. 29, 3. Stock. Mittwoch den 5. Jan. 1881, Vormittags 11 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe der Justus Traudt Eheleute, als: Flur. Mir. V989 50 Hofraithe in der Flügelsgasse, V992 85 Miststätte daselbst, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 30. November 1880. Großherzogl. Ortsgericht Gießen. 7799)_____Müller.__ Mittwoch den 15. December, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe (Gasthaus zum Schwanen) nachstehende Gegen- stände versteigert werden: 1 Küchenschrank, 3 Sopha, 1 Erntewagen, 3 Kommoden, 1 Schränkchen, 2 Stühle. 4 Spiegel, 1 Tisch, 2 Uhren, 2 Schränke, 1 Waschtisch, 1 Nähmaschine. 1 Sekretär, 1 Nachttisch, 1 Nähtisch, 2 Kleiderschränke, 1 Pferd. Gießen, 9. December 1880. 8092) Bauer, Gerichtsvollzieher. Aeilgeöotenes. Billige Weihnachtsgeschenke. Eine Parthte wollene Kleiderstoffe sind mir zu Händen gekommen und gebe solche zu 45 H per Meter. 8109) EL G-rünebaum. Kaiseranis empfehlen (8113 S. A. Busch Söhne. Schnellwaagen, Decimal- waagen, Tafelwaagen neuester Constcuction, sowie Sst)aalwaagen und Gewichte in schöner Auswahl empfehle zu billigen Preisen. (8095 I. Kröll. Champagner 8101) empfiehlt 7505) Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. vo 8 r? F. C. B Koch, Wilk. Wallenfels Lond Pom'Uag (Sin Gericht düng vorzur mann®, auf nah dessen (ine Schnur Schnur bk. b n verhäng durchs Herz gebrach!, U rrurde. — auf seinen (t hausstraft im - SDii Ib'.e englische ' vnhwtnn tt sterimS noi d-Shaib im Kien -rlotte haben Liäml^ch- Da i legenden 6^' Saiser trifft c Prag direct j das Klost-r d gliche Maria dem Kloster v vermacht, die 6953) Möblirtes Zimmer zu vermiet then bei Carl Stückrath, Gartseld. 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Die fortwährend steigende Verbreitung und die gute Aufnahme des im 23 Jahrgang stehenden Blattes in den besser fitmrten Kreisen der Einwohnerschaft in Stadt und Land, sichern den der Hessischen Morgenzeitung zugewiesenen Anzeigen den besten Erfolg. — Die Einruckungs- gebühr beträgt 20 H, im Regierungsbezirk Cassel Id H für die gespaltene Petitzeile. Cassel, December 1880. Perlag und Redaction der Hessischen MorgenMung. ♦ 8119) Da mir mein Schwiegervater den Verkauf feiner selbst- £ gezogenen Rheinweine übertragen, offertre ich dieselben zu fol- S genden Preisen: X 1876er per Liter 1.40, 1877« „ „ n 1.20, Bei Durchsicht des Uluflrlrtrn Buches: Dr siirt)’» Heilmethode" werden sogar Echwrrlrnnke die Ueber»eugung gewinnen. 6a6 auch sie, wenn nur die richtiaeu Mittel zur Anwendung gelangen. noch Heilung erwarten dürfen ES sollte daher jeder Leidende. selbst wenn bei ihm bislang alle Mcdicin er» folaloS gewesen, sich vertrauensvoll dieser bewährten Heilmethode zuwenden und nicht säumen, obiger Werk anzuichasfen. Ein „Auszug" daraus gratis u. franco. 1878c® „ „ „ 1.—. Ferner empfehle ich "direct bezogene Rothweine: Ober-Ingelheimer per Liter «M. 1.60, Burgunder Bordeaux per Flasche „ 1.40, 3.50^ 2.50. 8.05) Mit Bezug auf die Bekanntmachung meines Ehemannes im gestrigen Anzeiger erkläre ich hiermit, daß demselben weder ein Recht zuftcht, noch daß ich W'llens bin, mein an der Bachgasse gelegenes Wohnhaus zu verkaufen. Zugleich warne ich hiermit Jedermann, meinem Manne auf meinen Namen etwas zu borgen, indem ich für nichts hafte Justine Ferber, Wäscherin. 8117) Eine gesunde Amme sucht Stelle. Näheres in der Exped. d. Bl.____________. “'7016) Lumpen, alte« Eisen, Zinn, Kupfer, Messing, Flaschen und Zri- tungspapicr rc. werden angekaust Louis Rothenberger, Neuenweg 193. Hessische Morgcnstitmg 23. Jahrgang. finden Gicht- u. RhcuniaUSmuS-Lc'dende die bewährtesten Mittel gegen ihre oft sehr schmerzhaften Leiden angegeben — Heilmittel, welche selbst bet veralteten Fällen noch die ersehnte He,luno brachten. Prosveet gratis u. franco. — ®cgen tttiu sendung von 1M. 20Psg. wird „Dr. Atry.S Heilmethode" u. sur60Psg. das Buch „Die Gicht" franco überall hin versandt von Lichter'» Verlags-Anstalt tu getpjtfl. „Mainzer Nachrichten". Gclescnstes und verbreitetstes $rgan in Main, und Umgegend. Abonnement Bestellgeld. u .. naÄ» Jnstmtc scheinenden Tagesblätter haben und zudem noch»an den Städtischen Anschlagsäulen uild -Tafeln bertn Pächt-r di- Verleger der „Mainzer die zweckdienlichste Verbreitung und kostet die bspaltige Petitzetle Raum nur 20 H. -------------------------- für die Evangelische Kirche im Großherrogthum Dessen ist erschienen und durch alle solide Buchhandlungen und seitherige Gesangbuchs- Verkäufer zu beziehen. Darmstadt, 12. December 1880. 8103) <■. Jonghaus, Verlag. Weinverkauf. 8115) Meine Monzinger Weine werden von heute ab zu folgenden Preisen durch die Herren E. Orbig, Bahnhofstraße und C. K. Semmler, Wallthorstraße, abgegeben und zwar: . o. 75er Monr. Weißwein & Ltr. «AL I-IUI 74er Monz. Weißwein (Auslese) » Ltr. X 1.50>ohne Flaschen. Monzinger Rothwein (Burgunder) Ltr. 1.80) O. Mogenburg, Weinhandlung. 6879) Ein neu restaurirtes Familien- logts ist zu vermiethen und alsbald oder spater zu beziehen im ____________ Darmstädter Haus. 7698) Möblirte Zimmer mit Cabinet zu vermiethen.______Mäusburg D. 16. 7981) Zimmer mit Cabinet im ersten Stock, mit Aussicht nach der Straße, hochfein möblirt, vermiethct S. Elsoffer, Marktstraße 205. Hamburger Rauchfleisch im Anschnitt, empfehlen (8114 J. A. Busch Söhne. Ueusahrsgratutationen mit Photographien. Bei Einsendung von Photographien liefert (8112 1 Dutzend feine Karten mit 2 Photogr. (Wir gratuliren) X 3 50, 1 Dutzend dto mit 1 Photogr. (Ich gra- tulire) X 2.50 Franz Gerbode. Sackwagen für Fruchthändler und Müller, solid und stark, Wurzelmühlen, verbksierter Constructton, empfehle zu billigsten Preisen (8096 A. Kröll. Für die Donnerstag den 16. d. M. stattfindende Ergänzungswahl von drei Mitgliedern Großherzoglicher Handelskammer schlägt man als bewährt, bezw. besonders geeignet, vor die Herren Adolf Noll, Wermietsiungen. 8106) Ein feiner Herr findet e-n schön möblirtes Zimmer im Hause des Herrn Bahnmeister Ziegler,, ____________ Wkstanloge E. 87,5. 811V) Ein Logis von 4 großen Zimmern, in nächster Nähe des Wenzel's Garten, mit Gartenantheil und allem Zu- behör, zu vermiethen durch I. Blitz. 7969, Ein neuhergerichtetes Familien- Logis, bestehend aus 6 Zimmein mit Zubehör, ist bis zum 15. Februar 1881 anderweitig zu vermiethen u. kann dasselbe auch früher bezogen werden. _____________A Wallenfels W'tlwe 7803) äßen je 1’3 Garten gegenüber, B. 163,3, mittlerer Stock, 5 Zimmer zu oer mi ethen._____________________ 7629) 2 Stuben, Küche und Kammer sofort an ruhige Leute zu vermiethen. Lit D. 2a. 7350) Das se.ther v. Hrn. Hauptmann von Gerhardt bewohnte Logis '.st durch dessen Wegzug anderweit zu vermiethen. Gießen.__llr. Gaquotn. -"8018) Möblirtes Zimmer mit Cabimt zu vermiethen-Ätatl Wenzel. Männer vorgeschlagen: Fabrikant Ed. Silbereisen, g, Eeorgi, _______________W-inhändler Adolf Zinper. M-hrrre Wähler, ^ebensversicherungs- und Ersparnisi-Bank iit Stuttgart. . Bei dieser höchste Sicherheit und äußerste Billigkeit in sich vereinigenden und darum in ganz Deutschland großes «ertrouen fleme«enbcn 37 stellt sich die jährliche Prämie nach Abzug der Dividende (durchschnittttch 37,b ,0) für -in- B-rsich-rungSsmnm- «■ auf l-w -- 3e6eU»?ämi^ hA«nsp-uch -ufDivi'Ä» undwird KM-'-j-nach k>Jahr-n LÜbVetrüi-?tenU®er^^d?^r71ne^ denden noch bei Lebzeiten ausbezahlt roub emptieblt sich Der Agent: A. Scheyda rn Gießen. 8091) Laden mit Werkstätte zu ver« miethen. Sonnenstraße B. 106. Aermischle Anzeigen. 8098) Gestern Abend von der Franks. Straße bis zur Sandgasse eine Weste verloren. Der redl. Finder wird gebeten, solche gegen Belohnung an Schnerdermeistev Jacob Kahn, Sandgasse, abzugeben. 8120) Einen tüchtigen Rockarbeiter 1Ud)2B- Stumpf, Herrenkleidermacher.