1880 Meßmer "Anzeiger Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS Borstand. daß unser im Mer jliebenen. entsprechendes Befähigungszeugntß beizubrtngen haben. Deutschland Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Gießen, am 10. April 1880. Gesetz über die Retchsstempel-Abgaben nach der einen oder der anderen Richtung zum Abschluß zu bringen. Unter solchen Umständen steht man dem Schlüsse der Session nicht vor dem 8. Mat entgegen. Zu Nr. M. I. 2356. Betreffend: wie oben Das ZrWerzogliche Ministerium Öes Innern unö Öer Justiz an die Großherzoglichen Kreisämter. Mädch-n. wM dl, ®irbjuÄ >rr Sxped. Es ist zu unserer Kenntniß gekommen, daß die Beobachtung der Bestimmung des Art. 289 des Poltzetstrafgesetzes — wonach Maschinisten und Kesselwärter, welchen die Bedienung einer Dampfmaschine oder eines Dampskesseis überlassen wird, sich über ihre Tauglichkeit zur Besorgung dieser Funktionen durch ein Zeugniß der Polizetverwaltungsbehöcde auszuweisen haben — nicht genügend durch die Polizeibehörden controlirt wird, und daß Kesselwärter Jahre laug fur.ctiontren, ohne den Nachweis ihrer Befähigung zu dem fraglichen Geschäfte erbracht zu haben. Indem wir Ihnen daher die strengste Handhabung der betreffenden Bestimmung und entsprechende Weisung an die Localpolizetbehörde empfehlen, bestimmen wir, daß die in unserem Amtsblatte Nr. 54 vom 29. April 1856 bemerkten Zeugnisse für die Regel erst dann auszustellen sind, wenn der betreffende Wärter sich auf Grund einer mit ihm vorgenommenen praktischen Prüfung durch eine Bescheinigung des staatlich bestellten Keffelprüfungstechntkers über seine Besähigung ausweist. Die Ausstellung des Zeugntffes Ihrer Seitö kann dann in der Weise erfolgen, daß Sie der Bescheinigung des Keffelprüfungstechntkers Ihre Anerkennung des Aspiranten als geprüften Kesselwärters beifügen. Anträge auf Vornahme der Prüfung sind direkt bei dem Prüsungstechniker zu stellen, welcher bet seiner nächsten Anwesenheit in der betreffenden Gegend den Aspiraten nach einem Orte bestellen wird, wo die Prüfung praktisch vorgenommen werden kann. Findet die Vornahme der Prüfung nicht gelegentlich der Revision des betreffenden Keffels statt, (in welchem Falle der $ 10 der Instruktion des staatlichen Dampskeffelprüfungstechntkers diesem die Prüfung eventuell zur Pflicht macht), so hat der Keffelrevtsor für die Vornahme der Prüfung und Ausstellung der Bescheinigung von dem Aspiranten 2 Mark zu beziehen. Entsprechenden Prüsungsbeschetntgungen der Dampskeffel-Ueberwachungsveretne in Offenbach und Mannheim werden Sie hinsichtlich der von Vereins- Mitgliedern beschäftigten Wärter die Anerkennung gleichfalls nicht versagen. Endlich ermächtigen wir Sie, in Fällen, in welchen die Verwendung eineß Kesselwärters ohne Nachthetl sür den betreffenden Keffelbesitzer nicht bis zur Vornahme der oben bemerkten Prüfung verschoben werden kann, solche Aspiranten für den Dienst eines Kesselwärters, welche sich über ihre Befähigung hierzu durch anderweite Atteste, wie sie in unserem Amtsblatte vom 29. April 1856 angegeben sind, auswetsen, unter der ausdrücklichen Bedingung vrooisortsch als Keffelwärter zuzulaffen, daß sie sich innerhalb einer Frist von drei Monaten der vorgeschriebenen Prüfung zu unterziehen und auf Grund derselben ein RedatttortSbirreaur 1 Sxpcditionsdur-aur / dchulstr-ß- B. 18. Betreffend: Die Prüfung von Keffelwärtern (Art. 289 des Polizet-Stras-Gesetzes). Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grvßh. Bürgermeistereien des Kreises (mit Ausnahme von Gießen) und an die Großh. Polizeiverwaltung Gießen. Nachstehendes Ministerial-Ausjchreiben vom 23. v. M. bringen wir mit dem Auftrage zu Ihrer Kenntniß, hiernach die Maschinisten und Keffelwärter gehörig zu überwachen und wenn solche ohne Prüfungszeugntß fungtren, uns sofort Polizei-Anzeige einzusenden resp. bet vorkommenden Fällen in Gießen solche an die Gerichtsbehörde abzugeben und uns Kenntniß davon zu geben. Dr. Boekmann. aebildetrr JJ Frankreich. Paris, 11. April. Die Klerikalen in der Provinz lassen jetzt nicht allein gegen die Decrete vom 29. März, sondern auch gegen den von der Kammer bereits angenommenen Gesetzentwurf, welcher die Garnison-Geistlichen abschafft, Petitionen unterschreiben. — In der Nacht vom 5. auf den 6. ds. wurde am Institut und anderen Gebäuden folgende aufrühr'.sche Proclamation angeschlagen : „Franzosen I Eine Regierung von Despoten hat uns den Krieg erklärt, indem sie die Jagd auf die Ordensgesellschaften verfügt. Werdet ihr das Verbrechen ruhig geschehen lassen? Werdet ihr das Element vernichten lassen, welches den arbeitenden Klassen den Unterricht ertheilt? Werdet ihr es, mit einem Wort, im Namen der Freiheit ächten lassen? Nein! Ein Jeder, der ein wahrhaft französisches Herz hat, muß aus den Reihen heraus- treten und Widerstand leisten dieser Polit k der Lärmmacher, die dem Lande ihren Willen aufzwtngen. Bleiben wir nicht gleichgültige Zuschauer bei einem Kampfe, der mit den Waffen in der Hand enden muß; schlafen wir nicht ein. Vielleicht schon morgen führt man die französischen Mönche an die Grenze, und da man nicht aus die Stimme Frankreichs hört, so wird man Gießen, am 12. April 1880. Betreffend: Die Einführung einer allgemeinen Einkommensteuer, hier die Wahl der Einschätzungs-Commissionen für 1881. Das Gwßhcrzogliche Krcisamt Gießen an die Großherzogliehen Bürgermeistereien des Kreises, mit Ausnahme der Bürgermeisterei Gießen. Nach Art. 33 des Gesetzes vom 21. Juni 1869 soll behufs der Einschätzung in die Steuerklassen der Einkommensteuer zweiter Abtheilung für jede Gemeinde eine örtliche Commission gebildet werden, welche von dem Ortsvorstand gewählt wird. Von den zu wählenden Mitgliedern dürfen nicht mehr als zwei Dritttheile dem Gemeindevorstand selbst angehören; wenigstens ein Mitglied muß aber demselben angehören. Der Bürgermeister ist wählbar. Zu Mitgliedern der Commission können nur solche gewählt werden, welche zur Zett der Wahl volle 30 Jahre alt sind und deren Staatsbürgerrecht weder suspendirt noch verwirkt ist. Nach Versügung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen sind für Gemeinden bis zu 3000 Einwohnern, sonach sür alle Gemeinden des Kreises Gießen mit Ausnahme der Stadt Gießen, 3 Mitglieder und 2 Ersatzmänner zu wählen. Sie wollen den Gemeinderath versammeln, die Wahl vornehmen laffen und das darüber ausgenommene Protokoll binnen 8 Tagen etnseuden. Dr. Boekmann. Aus Oberheffen, 13. April. Die „Neuen Hess. Volksbl." enthielten in einem der letzten Blätter einen Artikel aus Oberheffen, in welchem behauptet wurde, daß dem Vernehmen nach eine Deputation des Comitös für Erbauung einer Secundärbahn von der Mücke nach Friedberg in Darmstadt gewesen sei und dort den Bescheid erhalten habe, daß die Regierung beabsichtige, eine Vollbahn im Anschluß an die Oberhessische Strecke von Alsfeld nach Grünberg, von letzterem Ort auS durch das Herz der Provinz in der Richtung nach Frankfurt zu bauen. Au der ganzen Sache ist nicht ein wahres Wort, indem eine Deputation des genannten Comtlss überhaupt gar nicht abgeordnet, demnach auch nicht in Darmstadt war. — Es ist dieser Vorgang charakteristisch sür die Zuverlässigkeit der Correspondenzen der „Neuen Hess. Volksblätter." Berlin, 10. April. Die dritte Lesung der Mtlitärgesetz-Novelle soll am Donnerstag und die zweite des Socialtstengesetzes gleichfalls vor dem Ausgange der nächsten Woche stattstnden. Es liegt, wie mit Bestimmtheit versickert wird, keineswegs in der Absicht der Retchsregierung, nach Feststellung dieser beiden Vorlagen, wie dies hier und da verbreitet worden war, die Session zu schließen; vielmehr wünscht man, so weit wie möglich, alle bis dahin etngebrachten Vorlagen und jedenfalls auch noch das zu erwartende \ i sich wohl vor dem Arm seiner Kinder unterwerfen müssen. Bürger! Gesetze sind mit uns; die Geschichte wird ihr Urthetl über uns fällen!" — In Saint-Denis bei Paris wurden an 150 Personen durch Brod vergiftet. Zwei Soldaten starben unter gräßlichen Schmerzen; die sämmtlichen Mitglieder und Zöglinge eines Mädchen »Instituts wurden ebenfalls vergiftet. Bis auf 10 Personen sind sämmtltche Vergiftete jetzt außer Gefahr. Nach einer Angabe hat der Bäcker, welcher das Brod gebacken, die Unvorsichtigkeit begangen, sich beim Backen alten lackirten Holzes zu bedienen. Nach einer andern Angabe ist der Bäcker unschuldig, da das zum Backen des Brodes benutzte Holz die vorschriftsmäßige Beschaffenheit gehabt habe; dagegen ist Louis Baude, welcher das Kasstreramt in der Bäckerei verwaltete, verhaftet; es heißt, derselbe habe, um Unterschleife zu verbergen, das Brod vergiftet. Das Nähere wird jedoch erst die Untersuchung ergeben. Kutzland. Petersburg, 11. April. Die „Mosk. Ztg." berichtet über die Ver- hastung eines Courters im Domänen-Mintsterium, welcher seit acht Jahren die Paßfälschung für Nihilisten besorgte, mit denen seine Söhne und seine Frau in Verbindung standen. Er hat 14,000 Püffe gefälscht; von dem hierfür empfangenen Honorar wurden noch 92,000 Rubel vorgesunden. In Smolensk wurde die Druckerei Pereplotschtkows geschloffen und einer der Eigen- thümer verhaftet. Telegraphische Depeschen. Wagners telegr. Gvrresporrdeur • Brrreau. Berlin, 13. April. In der gestrigen Sitzung des Bundesraths betonte der württembergtsche Bevollmächtigte die Nothwendigkett, derartige Aende- rungen der Geschäftsordnung des Bundesraths vorzunehmen, daß Vorgänge, wie bei der Abstimmung vom 4. April, vermieden werden dürften. Aenderun- gen der Verfassung werden, sicherem Vernehmen nach, keinerseits beabsichtigt. Die Anträge auf die erforderlichen Aenderungen der Geschäftsordnung dürsten Preußen überlasten bleiben. — Die Gewerbeordnungs-Commission des Reichstags hat mit 13 gegen 7 Stimmen den Antrag v. Sodens angenommen, wonach Schauspiel-Unternehmer zum Betriebe ihres Gewerbes der Erlaubniß bedürfen, die Erlaubniß aber zu versagen ist, wenn die Behörde auf Grund von Thatsachen die Ueberzeugung gewinnt, daß den Nachsuchenden die zum Gewerbebetriebe erforderliche Zuverlässigkeit besonders in sittlicher, artistischer und finanzieller Hinsicht abgeht. Stockholm, 13. April. Das gesammte Ministerium hat heute demissionirt. Der König übertrug, sicherem Vernehmen nach, dem Grafen Arvid Poste, die Neubildung des Cabtnets. Petersburg, 13. April. Fürst Gortschakoff befand sich gestern Abend etwas bester, nahm einige Nahrung zu sich, schlief etwas, verbrachte aber die ganze Nacht schlaflos. Der Schwächezustand ist heute unverändert, die Herztätigkeit schwach, der Kopf frei. London, 13. April. Die Führer der Liberalen treten am Donnerstag zu einer formellen Berathung zusammen. — Das Uebungsschiff „Atalanta", welches mit 300 jungen Seeleuten im October eine Uebungsfahrt nach West- tndien antrat, wird, seitdem es Bermuda am 31. Januar verlassen hat, vermißt. Das Canalgeschwader ist zur Aufsuchung des Schiffes abgegangen. — Die „Times" meldet aus Konstantinopel von gestern: Die zwischen der Türket und Montenegro abgeschlossene Convention wird in den nächsten Tagen unterzeichnet werden. 13 April. Die deutsche Kronprinzessin ist heute früh nach Neapel abgereist. Stuttgart, 13. April. Ein heute veröffentlichtes Bulletin meldet: Der Kö ig hatte heute Nacht heftigen Husten, doch ohne Fieber und befand sich heute einige Stunden außer Bett. Petersburg, 13. Avril. Die „Agence Rüste" reproductrt einen Brief deS Correspondenten der „Neuen Zeit" über eine Unterredung, die derselbe mit dem Gesandten Chinas, Tseng Kee-tzen, gehabt. Letzterer erklärte, die ch nefische Regierung wolle um jeden Preis einen Krieg mit Rußland vermeiden und freundschaftliche Beziehungen mit Rußland aufrechterhalten. Die „Agence Rüste" bemerkt dazu, ihre eigenen Informationen würden hierdurch bestätigt. Tseng Kee-tzen werde bei seiner Hierherkunft unzweifelhaft mit all' der Achtung empfangen und gehört werden, welche seinen wohlmeinenden Absichten aebührten. Petersburg, 13. April. Die „Agence rüste" erklärt die Meldung verschiedener Blätter, daß 20 000 bis 40,000 Chinesen die Grenze überschritten Härten, für unrichtig, ebenso die Mtttheilung, wonach die russische Regierung den russischen Gesandtschaften ein Ctrcularschretben habe zugehen lasten, um Informationen über die Gesetzgebung des Auslandes bezüglich der Auslieferung einzuzieben, ebenso ferner die Meldung von einer bevorstehenden Zusammenkunft der drei Kaiser. Die „Agence rüste" fügt hinzu, die Regierung beabsichtige zweifellos die Einfälle der Turkmenen nicht ungestraft zu lasten, bis jetzt sei aber noch kein darauf bezüglicher Plan festgestellt worden. General Skobeleff sei nur abgereist, um an Ort und Stelle Informationen etnzuztehen. Paris, 13. April. Der „Temps" versichert, Freycinet habe bis jetzt keinen Protest des heil. Stuhles erhalten. — Da die Streichnng des Cultus- budgets beantragt war, so beschloß die Subcommisfion für Vorberathung des Budgets, die verlangten Credite im Principe zu genehmigen, um den im Concordate eingegnngenen Verpflichtungen nachzukommen, daran aber die Bedingung zu knüpfen, daß der Clerus keine Feindseligkeit gegen die Staatseinrichtungen an den Tag lege. Einige wenig erhebliche Creditforderungen wurden indessen von der Subcommission abgelehnt. Konstantinopel, 13. April. Das türkisch-montenegrinische Ueber- einkomwen bestimmt eine zehntägige Frist für die Räumung der an Montenegro abzutretenden Gebietstheile seitens der türkischen Truppen. Die montenegrinischen Commandanten sind von türkischer Sette 24 Stunden vorher von der Räumung eines jeden Punktes zu verständigen. Die türkischen Behörden stehen für die Ordnung in den zu räumenden Oertlichkeiten nur bis zum Augenblick der Räumung ein. Wien, 13. April. Die „Poltt. Corresp." meldet aus Konstantinopel: Sawas Pascha richtete unmittelbar nach der Unterzeichnung des türkisch- montenegrintschen Übereinkommens ein Rundschreiben an die Vertreter der Die z Türkei im Auslande, in welchem er dieselben einladet, auf den Zusammentritt der Botschafter der Mächte tn Konstantinopel zur Ratification des türkisch- montenegrinischen Urberetnkommens hinzuwirken. Lokales. Gießen, 14 April. ^Sterblichkeit in Gießens In Gießen kamen wahrend der Woche vom 4. bis 10. April tm Ganzen 9 Todesfälle vor, wovon 5 Kinder und 4 Erwachsene betroffen wurden. Von den Kindern starb eins von 31 /2 Jahren an Lungenschwindsucht, eins von iy2 Jahren an Darmschwindsucht. Von drei noch im ersten Lebensjahre sich befindenden Kindern starben 2 an Krämpfen, eins an Gehirnentzündung. Bet den 4 verstorbenen erwachsenen Personen wurde 2mal Altersschwäche, Imal Brightische Krankheit und Imal Magenkrebs als Todesursache angegeben. q. Gießen, 14. April. Der „Darmst. Ztg." wird von hier geschrieben: Nachdem bekanntlich die Landstände ihre Zustimmung dazu ertheilt haben, daß ein Betrag bis zu 25,000 JL aus Staatsmitteln dazu verwendet werde, um ärmeren Gemeinden unverzinsliche bis Ende dieses Jabres rückzahlbare Darlehen zu gewähren, damit diese ihren bedürftigen Einwohnern die Anjchaffung von Saatkartoffeln und Saatfrucht ermöglichen können, sind an fünf Gemeinden des Kreises Gießen auf deren Ansuchen im Ganzen 2600 f in°M'- tzL 8 'üllisch. chru Ach-uravl z« ücintn bejut^i wirb, flfttn Späßni Da! nn äutznst lüihlign :btflnlid?cr SchulM- mit ter Zeit zu ganz m Lchrol und florn, zu inttrieOiren, doch 3 immer unterblieben, vlich „Diel anfuhren', >eft nach der andern unserem allen Pas» ttV bestellte, faßte er qoni trocken, abn unten liefe Stille >n z «immer: „$tften tgtn ÄutiBOrt, W Jeirle und - befielt iit Kiiinung in SMtt. 2tdte"- r>>---!»«. ^,7'»"-»-» rin w-wnbnt. 1452 6 1308 »ngrößnt. btI. unter der hoch- am Ende bet ?»■ 7. S. 43 - 48). Jen. noch nicht ganz lbuT8 (Fabrikant £ ^Menschenlttbe sich 'nüber, ausgezeichnet «nordens 4. Classe ern 3tachmtttag war Lischt gegen Reuß ie P^ficalsbeamten Leiche des Wtrthe« gemein angenommen rnorben ist, vielmehr jedenfalls ^at aber ufene Äufngung des tobe das ihrige bei- eßunz mit tödllichem i,8- « ) Landgerichts wurttit der Referendar Gerten Festungshaft der freigesprochen wurde, wegen einer gering» Härt batte, während Der fjnHifampf war ichkung der üblichen er auf feiner Seite ; von einem totte die nach dem nsren 'Ebenen e^°" 7' s ^°chdem be- ’.8? i" 25,000 , 7"ch- bi« L ^»‘42 !,b,e'« 3»<* te , s* '',dt” Mette k" ^>chz°ff- ■m nl-d» L ^mens Sraßl. jure in dir Pfankilch em wob« . ^ojef «edschitztgS"' «p Die beiden vet> .,*< «'*■ ’■ r,..° 1'75 S k^«ttdtt Kans 1 °Ä» flf e M,i( 3Bei|< k« ■: "f? , * I“ •HU®* •’ t» SBIi«< St«*“® '•n! sind. r t> Grenz' jafcotoe« ( ,z« °' .u^tn?, ° ,0 gif1 Allgemeiner Anzeiger. Konkursverfahren. 2220) Ufber das Vermögen des Kaufmanns Wilhelm Häuser m G eßen wirb, da derselbe den Antrag auf Eröffnung des Coukursversahrens gestellt hat, heute am 31. März 1880 Vormittags 11 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Der Herr Max Pilger in Gießen wird zum Concursoerwalter ernannt. CoakurSforderungeir sind bis zum 24. April 1880 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläu- Drgerausschuffes und eintretenden Falls über die in § 120 der Conkursord- r.ung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen aus Donnerstag d. 13. Mai188O, Nachmittags 3 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Ter- mtn anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Eoncursmaffe gehörige Sache in Besitz haben oder zur Concursmaffe etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitz? der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Con- eursverwalter bis zum 24. April 1880 Anzeige zu machen. Gießen, den 31. März 1880. Das Großh Amtsgericht Gießen. Gebhardt. Zur Beglaubigung: Neidhardt, Gerichtsfchreiber. _ Uersteigerungsanseige. Donnerstag den 29. Ap ril, Nachmittags 2 Uhr, soll die den Herren Adolf Zinßer und Otto Schmidt dahier gehörige Hofraithe mit Garten 474 \ auf dem glur I. 9h-4753/)o| Seltersweg an Ort und Stelle einer freiwilligen Versteigerung abtheilungshalber ausgesetzt werden. Die näheren Bedingungen sind bei Obigen und dem Unterzeichneten zu erfahren. I. A.: L. Kauf, 2563) Ortsgerichtsmann. Bekanntmachung. Dienstag den 27. ds. Mts., Vormittags um 10 Uhr, soll eine Hofraithe mit sehr geräumigen Oeconomiegebäuden und circa achtzig Morgen Ackerland und Wiesen zwangsweise auf hiesigem Ortsgerichtsbüreau versteigert werden. Nieder-Ohmen, am 5. April 1880. Großh. Ortsgericht Nieder-Ohmen. 2422) Ohnacker. Donnerstag den 13. Mai, Nackmitlaas 2 Ubr, soll auf dahicsigem Ortsgcricht die Hofraithe des Adolf Vogt, als: Flur. Mir. V?83 381 Hofraithe in der Sonne meistbietend versteigert werden. Gießen, den 2. April 1880. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. 2280- Müller. Versteigerung. Freitag den 16 d. Mts., j Nachmittags 1 Uhr, werden in der Hofraithe des Herrn L- F l e t t dahier „Gastwirth zum Schwanen" folgende Gegenstände meistbietend versteigert: 4 Sopha, 1 Goldspiegel, 2 kleine Schränkchen, 8 Kleiderschranke, 7 Kommoden, 3 Anzüge, 1 Nähmaschine, 1 Strickmaschine, 1 Winterüberzieher, 1 Paar Hosen, 1 Schreibsekretair, 1 StaNduhr, 1 runder Tisch, 2 Oelbilder, 1 Spiegel, 2 Tische, 2 Nachttische, 1 Schrank, 1 Comptoirpult, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz, 2 hölzerne Bettladen. 2 Matratzen, 2 Federkissen und 2 Federdecken, 1 fettes Schwein, 2 Gänse. Gießen am 14. April 1880. Bühner, Gerichtsvollzieher 2634) zu Gießen. IleUgebotenes. flummi=Stempe( empfiehlt (2370 H. Kühn. 2418) Eine Ladeneinrichtung zu verkaufen. Näheres bei _______________M. Weißbäcker. 2612) Von heute an empfehle wieder la. Schweizerkäse. C. W. Dietz. 2611) Ein kleiner Kochherd, 2 Ofen, 1 Waschmange sind billig zu verkaufen bei Frau Pfarrer Wagner, * Seltersthor E. 86. W <&===& <&=^— Worms. Direction Dr. Schneider CL Weber und. Familie. 2628) 2629) Hie Direction. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. & & 9 9 & 2358) Einen Lehrling sucht Georg Böger, Mechaniker. Mein Geschäftslocal befindet fich von heute an in meinem Haufe Die UJorinfer trauer aßaöemie, stets zahlreich besucht von Bierbrauern aus allen Ländern, beginnt ba& Sommersemester am 1. Mai. — tprozramme und Auskunft durch die befördert die Expedition des Giessener Anzeigers in alle Zeitungen des In- und Auslandes unter denselben Bedingungen und Preisen wie bei den Zeitungen selbst. Die Auftraggeber sparen also Briefschreiben, Zeit und Porto. — Das Abfassen der Inserate wird bestens besorgt, sowie jede gewünschte Auskunft bereitwilligst ertheilt. 259b) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen._________________Gartfeld 115,s. L •o" <• S —O -a o »54 & 3 Die soeben erschienene Nr. 28 enthält: Die Eichhofs. Roman von Moritz von Reichenbach. (Fortsetzung.) — Eine Celluloidnase. Von Julius Stinde. — Die Orangengewächse. Von E. Goeze in Greifswald. — Vom alten Mieten. Mit Porträt. — Wetzlar und bte Wertherperiode. Von Dr. Wilhelm Herbst. — Am Namilientische: Der Hypochonder. Mit Originalzeichnung von Siemering: Schlecht Wetter. — Das Spatzenlied des alten Treuner. - Lustiges Leichenbegäng- niß. — Rechtsrath. Mit einer illustrirten Beilage: Der Rord- Ostsee-Kanal. Mit einem Kärtchen. — Umschau auf gewerblichem Gebiete. Kedactiovs erpMoni Clavierstimmen lasse ich bestens besorgen und empfehle solches zu billigem Preise im Abonnement. (368 Reparaturen an Pianos und allen anderen Instrumenten führe gut und billig aus. Wilk. Rudolph^ Musik - u. Änstrum.-Han-lung. Gartfeld, gegenüber der neuen Töchterschule Gießen, den 14. April 1880. Zinsser