Tein. i cis*' 5 Uhr, ’A Zeichner UlSe Knispei mist® Herrn er Musik in, Künstler Srvdel-s-hn, ANtsblM fit iw Kreis Gießen. Ä " Dreis vierteljährlich 2 Mari 20 Pf. mit Bringerlohn. t } Schulstraße B. 18.Erscheint ISgli» mit Ausnahme des Montags. Durch bie Post bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 Ps. Amtlicher Hheit. Gießen, am 12. Januar 1880. Betreffend: Die Ausstellung der Feldrügeregtster. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen BürgernreiKereien des Kreises (mit Ausnahme von Gießen). Zur Vermeidung verschiedener seither bei Aufstellung der Feldrügeregister vorgekommsner Unregelmäßigkeiten wird hiermit auf nachstehende dabei zu beobachtende Punkte, deren genaue Befolgung wir einschärfen, aufmerksam gemacht: . _ . , , . » . „ 1) D>e Feldrügeregister bezw. die Berichte, daß Frevel nicht vorgekommen, sind nicht mehr, wie früher, an das Landgericht bezw. das an dessen Stille getretene Amtsgericht, sondern an den Amtsanwalt einzusenden. (Vergl. § 6 der Verordnung vom 29. August 1879, das Verfahren in Forst- und Feldrügesachen bktrtffend.) Diese Einsendung hat spätestens bis zum 26. desjenigen Monats zu geschehen, an welchem die Periode "bläust und zwar empfiehl es sich, die Register in doppelter Ausfertigung einzusenden, da der Amtsanwalt schon bis zum Schlüße des betreffenden Monats die geprüften und verbesserten Register mit Strafanträgen an die Amtsgerichte abzugeben hat. Eilende Sachen sind sofort an den Amtsanwalt ewzusenden. 2) In den Registern müssen die Anzeigen genau a lphaberisch nach den Wohn- oder Aufenthaltsorten der Frevler und, wenn von einem Ort mehrere Frevler da sind, genau alphabetisch nach den Namen derselben geordnet sein. 3) Die einzelnen Anzeigen müßen genau die Angaben enthalten, die in den §§ 2 und 6 der angeführten Verordnung bezeichnet find. Jnsvefon- dere ist es nöthig, daß bei Freveln, welche von Kindern begangen worden, stets das Alter derselben genau angegeben wird, ^äßt stch em Kind öfters Feldfrevel zu Schulden kommen, so daß anzunehmcn ist, daß die Eltern oder andere aur Aufsicht verpflichtete Personen es an ber eTfon)er> lichen Aussicht fehlen laßen, dann ist zugleich eine Polizeianzeige wegen Uebertretung des § 361, pos. 9 besReichs-Straf-Gesetz-Buchs zu veranlaßen. Bei Feldfreveln, die nur auf Antrag des Beschädigten strafbar sind, z. B. in den Fällen bet 60, 71 des Feldstraf - Gesetzes, ist stets anzugeben, daß der Beschädigte die Bestrafung verlangt, im Gleichen ist, wenn eine dritte Person zu haften hat (Art. 11, pos. 4 und o des Feldstraf-Gesetzes) anzugeben, daß dem haftbaren Dritten rechtzeitig Anzeige vom Frevel gemacht ist. Keutschland. Darmstadt, 12. Januar. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnär igst geruht: Am 3. Januar den Ober-Rechnungsrevisor bei der ersten Iustificatur- Abtheilung der Ober-Rechnungskammer Ludwig Htsserich auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen, treu geleisteten Dienste in den Auhestand zu versetzen; die Ober-Rechnungsrevisoren bei der zweiten Abtheilung der Ober-Rech rmngskammer Friedrich R ühl und August Schuchard in den Ruhestand au versetzen; dre Ober-Rechnungsprobatoren 1. Klaffe bei der zweiten Justtficatur- Abtheilung der Ober-Rechnungskammer Heinrich Wagner und Ludw. Warn- bold zu Ober-Rechnungsrevtsoren bet der ersten Justificatur-Abtheilung zu k nennen; die Ober-Rechnungsprobatoren 1. Klaffe Kaspar Henkel, Ferdinand Scharmann und Heinrich Pusch zu Ober-Rechnungsrevtsoren, die Ober Rechnungsprobatoren 2. Klaffe August Rettberg, Michael ft au cb, Jacob Grtmm und Joseph Brücher zu Ober-Rechnungsproba- toren 1 Kl ffe, die Revesionsgehülfen Georg Hoos aus Alsfeld, Peter Wambold aus Darmstadt, Konrad Zeh aus Groß Gerau und Otto 3immer aus Kletn-Eichen, im Kreise Schotten, zu Ober-Rechnungsprobatoren 2. Klasse bei der zweiten Abtheilung der Justificatur der Ober - Rechnungskammer zu ernennen. m. Darmstadt, 12. Januar. Aus Anlaß des von dem Abgeordneten Freiherrn Nordeck zur Rabenau in der zweiten Kammer gestellten Antrages, di e Erbauung von Secundärbahnen betreffend, hat sich die Gemeindevertretung von Westhofen an die zweite Kammer mit der Bitte gewandt, im Falle der Annahme dieses Antrages ihre Gemeinde in Berücksichtigung zu ziehen. Dieselbe sucht die ftentabilität einer von Osthofen nach Westhofen führenden und an einer Station der hessischen Ludwigsbahn, Strecke Worms-Alzey, einmünder.den Bahn durch folgende Ausführungen darzulegen. Westhofen erpedire pro Jahr circa 40—50,000 Centner K-lebsand, 120.000 Centner Zieglerwaaren, zu welch' letzterer Fabrikation wiederum 30,000 Centner Saarkohlen bezogen werden; ferner seien effectuirt worden 200,000 Zentner Sodasteine, welcher Vertrieb indessen im Laufe des Jahres 1879 habe eingestellt werden müssen, oa die Transportkosten per Achse zu hoch stehen und deren Lieferung durch die Eisenbahnstation Gundersheim billiger ausgeführt werden können. Der dadurch Westhofen, für welches seit 20 Jahren diese Steinbrüche eine ergiebige Erwerbsquelle gewesen, durch welche sich viele Familien ihren Lebensunterhalt haben verschaffen tonnen, erwachsene Verlust sei unberechenbar. Bei Einmündung einer Eisenbahn in Westhofen würde die Exploitation der Brüche sofort wieder beginnen. Es betrage sodann der Export und Import der oben genannten Rohmaterialien in runder Summe 400000 Centner Hierzu kommen noch die auszuführenden Produkte und die einzu- sührenden Bedürfnisse der Landwirthschaft und der zahlreichen, mitunter sehr bedeutenden Mühlenetablissements Osthofens, Mühlheims und Westhofens. Einen ferneren Anlaß des regen Verkehrs in Westhofen bewuken bie den Ort durchkreuzenden fünf Staatsstraßen, welche nach amtlicher Aufnahme täglich von 260 Pferden, im Maximum ; sogar täglich von 370 Pferden passirt werden und für deren Anlage die Gemeinde seinerzeit die Summe von 37,000 Gulden habe aufbringen müssen. Es sei deßhalb einleuchtend, daß, wenn in Westhofen sich eine Bahnstation befinde, bie Umgegend diesen Ort als ihren natürlichen Centralpunkt zur Verladung ihrer Produkte benutzen würde. Die Gemeindevertretung von Westhofen glaubt deßhalb, daß eine eventuell von Osthofen über Mühlheim und Westhofen nach einem Ausmündungspunktc in die Bahnstrecke Worms-Alzey der Hessischen Ludwigsbahn zu erbauende Bahnlinie, welche bei kaum nennenswerthen Bauschwierigkeiten höchstens die Länge einer deutschen Meile betrüge, umsomehr Aussicht habe, das Anlagekapital zu verinteressiren, als die oben angegebenen Ein- und Ausfuhrwaaren nur den bisherigen tatsächlichen Erfahrungen entsprechen und bei dem Anlaufen einer Eisenbahn sich wohl bald auf das Doppelte erhöhen dürften. m Darmstadt, 13. Januar. Bei der vor Kurzem an die'Stände gelangten Vorlage Großh. Staatsministeriums in Betreff derRegelung der Militärgerichtsbarkeit über die vor dem 1. Januar 1872 in Pension getretenen, bezw ä la suite gestellten Großherzoglich Hessischen Officiere, über welche nunmehr Namens des Gesetzgebungs- Ausschuyes Der zweiten Kammer der Abgeordnete Maurer Bericht erstattet hat, dreht es sich im Wesentlichen um folgende Verhältnisse. In Folge der im Jahre 1867 mit Preußen abgeschlossenen Militärconvention wurden die Königlich Preußischen Milttar- strafgesetze im Großherzogthurn eingeführt. Durch das Hessische Emführungsgesetz von 1868 wurde bezüglich des Gerichtsstandes über die zum Soldatenstande gehörigen Personen insbesondere angeordnet, daß der Militärgerichtsbarkeit unterworfen bleiben sollten Die pensiomrtcn und zur Disposition gestellten Officiere und Militärbeamten im Officiersrange, wenn und so lange sie einen Militärcharakter behalten. Zur Verwaltung dieser Militärgerichtsbarkeit waren durch das Gesetz vom 19. April 1868 besondere in Der Großherzoglichcn Division angeordnete Gerichte berufen. Nach Der späteren, am 13. Juni 1871 mit Preußen abgeschlossenen Militärconvention trat inDeffen das Hessische Kontingent in den Verband Der Königlich Preußischen Armee ein und zwar mit Wirkung vom 1. Januar 1872 an. Eine Folge dieser Veränderung war. Daß die Durch Das Gesetz von 1868 angeordneten Hessischen Militärgerichte in Wegfall kamen und während bezüglich der vor Dem 1. Januar 1872 pensionirten und zur Dis- vosition gestellten Officiere die Militärgerichtsbarkeit an sich bestehen blieb, fehlte es an Organen, Durch welche diese Gerichtsbarkeit ausgeübt werden konnte, denn eine Ausnahme dieser Officiere in den Königlich Preußischen Militärverband hatte nicht stattgefunden und die Militärgerichte der Hessischen Division waren in Wegfall gekommen. Um diese Lücke auszusüllen, ist die Hessische Regierung mit der Preußischen in Verhandlung getreten, deren Crgebniß in einer Vereinbarung vorn 15. Februar 1879 enthalten ist, welch letztere den Ständen zur verfassungsmäßigen Zustimmung vorgelegt wurde, weil durch dieselbe Die Gerichtsbarkeit über Hessische Untertanen an Königlich Preußische Gerichte übertragen werden soll. In Folge dieser Vereinbarung soll die Militärgerichtsbarkeit über die vor dem 1. Januar 1872 mit Jnactivitäts- gehalt entlassenen, zur Disposition gestellten und mit Pension veradschiedereii Officiere, welche nicht Dem Verbände der Preußischen Armee angehören, sowie die ä Ja suite ernannten Officiere, insoweit die Letzteren überhaupt den militärstrafgerichtlichen Bestimmungen unterworfen sind, durch Königlich Preußische Militärgerichte verwaltet werden. — Der Gesetzgebungsaussckuß Der zweiten Kammer glaubt nach Dem erstatteten Berichte, diese Vereinbarung der Genehmigung empfehlen zu sollen, weil es, wie der Bericht ausführt, nicht ausführbar ist, für Die überDies nicht erhebliche Anzahl der bezeichneten Officiere besondere Hessische Gerichte zu bestellen, und weil es sachlich gerechtfertigt erscheint, alle unter gleichen Verhältnissen stehenden Hessischen Officiere der nämlichen Gerichtsbarkeit zu unterstellen. Es handle sich bei Der fraglichen Vereinbarung nicht um Die Einführung einer dauernden Einrichtung, da nach dem deremstigen Absterben der betreffenden Officiere dieselbe selbstverständlich gegenstandslos werde. Der Ausschuß beantragt hiernach, der getroffenen Vereinbarung die ständische Zustimmung zu ertheilen. Berlin, 11. Januar. Ein Abgeordneter, der der Eisenindustrie äuge- hört, schildert in einem Prtvatschreiben von vorgestern die augenblickliche Lage der Industrie wie folgt: „Sie machen stch von dem Drängen und Treiben In der Eiienindustrie gar keinen Begriff; es gleicht dem Spiel von 1871/72 auf ein Haar. Die Preise von aestern gelten heute nicht mehr; morgen kann ich schon nicht meine Esten ,u vem Preise kaufen, den man mir heute stellte. Das ominöse Wörtchen „Freibleibend" spielt in den Offerten wieder eine Rolle, so toll wie jemals. Ehe ich von Berlin ans auf eine Offerte ein gehen kann, sind die Preise schon wieder gestiegen. Bevor meine VerkaufchOfferten Antwort finden, haben stch die Einkaufspreise, aus denen meine Berechnungen fußten, wieder gänzlich verändert. Wrl,draht «st seit Mitte November von 130 aus 160, dann 180, daraus aus 210 gestiegen und kostet seit einigen Tagen 240. Koaks kostete im Herbst 102 Jl„ jetzt 300 JC. Ich befürchte wie- der eine arge Ueberstürzung und demnächstigen — Jammer." Direktoren von Aktiengesellschaften in Berlin rathen allen Freunden und Bekannten, zu den jetzigen Courfen ihrer Actien nicht zu kaufen, da sie . außer ftdem Verbäilnch zum Werth der Papiere stünden. । Berlin, 12. Januar. Die „Diesd- Ztg." bemerkt: Von vorzüglich ; unterrichteter Seite.wird uns geschrieben: Die Mtttheilung oou einer bestän- ? big wachsenden Zersplitterung der socialdemokratischm Partn ist bekanntlich > von den in Leipzig wohnenden socialisttschen Abgg. Bebel, Freyraq, Fritzsche, l Hasenelever, Liebknecht und Puttrich als eine Erdichtung bezeichnet worden. , Nichtsdestoweniger bin ich in der Lage, Ihre Mittheilung vollmh Mich zu be. stätige». Es existirt nicht nur ein Zerwürsniß zwischen den Leipziger Parteiführern und Herrn Most in London — auch die alten Streitigkeiten zwischen früheren Laffaüeanern und den Anhängern des Eisenacher A bciteroereins sind neuerdings wieder aufgetaucht und haben die socialistische Parte: in vielen Orten, jo in Berlin, Hamburg und in den Jndustrtebeztrken Rheinland-Westfalen- in zwei sich scharf befehdende Lager getheilt. Die Lasialleaner stehen unter der Führung deS schon während der vorletzten Reichs.ags-Sesfion aus der socialdemokratischen Partei ausgestoßenen Reichstags-Abgeordneten Hiffel- mann und die von demselben in Hamburg herausgegebene „Deutsche Zeitung" gilt als Organ derselben. In Hamburg hat man allerdings den Versuch gemacht, eine Einigung zwischen Herrn Haffelmann und den anderen Führern der Partei herbeizusühren, sowie ersteren zu veranlaffen, seine Zeitung elngehen zu lasten, resp. dieselbe mit der Hamburger „Gertchtszeitung", welche in der früheren Druckerei der Hamburger Genossenschaft gedruckt wird und an welcher die Herren Blos, Auer rc. beschäftigt sind, zu verschmelzen, jedoch ohne Erfolg. Als Parteiorgane können die genannten Zeitungen, sowie der in Leipzig erscheinende „Reichsbürger" selbstverständlich nur in dem Sinne gelten, daß sie \ Mn Socialdemokraten gelesen werden — osficielle Parteipublicationen sind in » denselben natürlich nicht möglich. Es sei noch erwähnt, daß der nou den \ socialdemokratischen Reichstags-Abgeordneten im Züricher „Socialdemokeat" ? veröffentlichte Rechenschaftsbericht von dem Führer der Laffalleaner, ReichS- tags-Abgeordneten Haffelmann, nicht mit unterzeichnet worden ist. IsrarrKreich. Paris, 10. Januar. Dem „Figaro" wird aus Ca> ries bestätigt, daß das Befinden der Kaiserin von Rußland den schlimmsten Besorgntffen Raum gibt. Beide Lungen der Kranken sind ziemlich schwer angegriffen. Man hat in ihrem Zimmer zwei Apparate aufgestellt, um ihrer beklommenen Respira- tion das nöthige Maß Oxygen zu liefern. Hartnäckiger Husten legt der Hoven Frau seit zwei Tagen die strengste Einsamkeit aus; selbst ihre Ehrendamen werden nicht zu ihr gelaffen und Fürst Orloff weilte zwei Tage in Cannes, ohne seine Souveränin sehen zu können. Sei es eine üble Ahnung oder sonstige Sehnsucht, die Kaiserin verlangt nur immer, sobald als möglich nach Rußland zurückzukehren. Man würde, schon zu ihrer Beruhigung, gern diesem Wunsche willfahren; aber die Aerzte wollen es nicht auf sich nehmen, die Kaiserin in ihrem gegenwärtigen Zustande eine so weite Reise anrreten zu lassen. Man will lieber eine Befferung abwarten, dann aber auch sogleich einen Entschluß faßen. Im günstigsten Falle wird man nicht vor fünf oder sechs Wochen an die Abreise denken können. Fürst Orloff, der auf Befehl des Kaisers nach Cannes ging, um zuzuseheu, ob die Reise sich bewerkstelligen ließe, wird nur kurze Zett dort bleiben, aber nächstens wtederkommen. O^ gleich persönlich für einen möglichst schnellen Aufbruch, will der Fürst doch, Io lange die Kaiserin nicht ausdrücklich bestehlt, den Äerzten durchaus freie Hand zu lassen. Der Herzog von Edtnburg kehrt heute nach England zurück; mit feiner Gemahlin befinden sich bet der Kaiserin deren beide jüngsten Södne, die Großfürsten Sergius und Paul Man erwartet auch den Großfürsten Nikolaus, einen Bruder des Kaisers, die Kaiserin selbst hat ihn aber, da sie ihn jetzt nicht empfangen kann, bitten laffen, seinen Besuch vor der Hand aufzugeben. Denselben Wunsch ließ sie dem Fürsten Orloff äußern; aber der Botschafter durste ihn nicht berücksichtigen, da der Czar selbst ihm befohlen hatte, sich nach Cannes zu begeben. Telegraphische Depeschen. Wagner'« telegr. Correspondenr - Bnr-an. Berlin, 13. Januar. Abgeordnetenhaus. Erste Berathung der Gesetzentwürfe betreffend d>c Verwaltungsreform Die Discufsion über die Gesetzentwürfe mit Ausnahme desjenigen über die Kreisvertretung im Kreise Herzogthum Vauenbuig wird verbunden. 16 Redner sind gegen, 10 für die Vorlagen eingeschrieben. v. Bennigsen anerkennt Namens seiner volitischen Freunde, daß die Vorlagen den unfertigen Zuständen in der Verwaltung ein Ende machen wollen und erklärt die Bereitwilligkeit seiner Partei, zur Durchführung des Reformwerks ihre Milwirkung zu leihen. Redner geht aus die Entwicklung der Verwaltungygesetzgebung ein. Bei dem Entwürfe betreffend die Organisation der allgemeinen Landesverwaltuug spricht er sich gegen die Uebergangsbestimmungen aus, wonach das Gesetz mit gewissen spe- ciellen Maßgaben auch für Posen, für die neuen und die westlichen Provinzen zur Anwendung kommen soll. Redner bemängelt ferner die Vertheilung der Geschäfte zwischen den Regterungs-Collegien und dem Oberpräsidium sowie die Zusammenlegung der hannoverschen Landdrosteien zu Regierungsbezirken und empftehlt schließlich die Verweisung der Vorlagen an eine Eommissiou von 21 Mitgliedern Rauchhaupr betont die Vorzüge der Entwürfe, ihre Klarheit und systematische Durcharbeitung, kritisirt die bestehende Gesetzgebung bemängelt den Dualismus von Zweckmäßigkeit und Rechtmäßigkeit in den liberalen Verwaltungsgesetzen, bringt seinerseits auf Vereinfachung des Behördenorganismus und äußert verschiedene Wünsche bezüglich der Verfassung und des Verfahrens der Verwaltungsgerichte. Meyer (Arns- roalbe) erklärt sich gegen bie Vorlagen, unterzieht die Kreisordnung und d'c anderen Selbftoerwaltungsgesetze einer eingehenden Kritik und führt aus, dieselben hätten eine Verwirrung erzeugt, an der auch die gegenwärtigen Vorlagen nicht viel bessern würden. Er empfiehlt Verweisung an eure Commission von 28 Mitgliedern. Liebermann erklärt sich für die Gesetzentwürfe, Heeremann dagegen. Derselbe verlangt volle Selbstverwaltung, namentlich unbedingt freie Wahl der Amtmänner und Bürgermeister auch für die Katholiken. Die Diskussion wrrd hierauf bis morgen vertagt. Berlin, 13. Januar. Die „Nordd. Allg. Ztg " fd^eibt: Die letzten Unruhen auf den Samoa-Inseln, worüber eine in verschiedenen Blättern wiedergegebene Korrespondenz aus San Francisco berichtete, beschränkten sich auf eine kleine Plänkelei Ende September. Einem größeren Zusammenstöße war dadurch vl>rgebeugt, daß die Vertreter der fremden Mächte, besonders die Commnndanten des deutschen Kriegsschiffes „Albatroß" und des amerikanischen Kriegsschiffes „Lackawanna" dem Versuche der Parteien, den durch die Muni- cipal-Convention vom 2. Septbr. neutraltsirten Apia-District zu Kriegszwecken zu benutzen, entschiedenst entgegentraten. Berichte von Ende Novbr. melden von keinen '.reuen Kämpfen, daher ist anzunebmen, daß die frühere Regierung sich der vom König MalMoa angerufenen Entscheidung Deutschlands, Englands und Amerikas unterwerfe. Der im letzten Sommer ohne Kampf wieder zur Herrschaft gelangte Maltetoa richtete Ende August Schreiben an den deutschen Kaiser, die Königin von Großbritannien und den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, worin er dieselben ersuchte, seiner Regierung in dem Beströen, geordnete Zustände h zustellm, gemeinsam beizustehen, da das Land ohne äußere Hülfe nicht zur Rahe kommen werde. Die drei Mächte einigten sich auf den dreffe.tigen Vorschlag, Malietva als König von Samoa anzuerkennen, ihn durch ihre Vertreter bei A ffrechtertzaltu g der Ruhe und Ordnung wirksam zu unterstützen und über Die zweckmäßige Organistrung des Samoa'schen Staatswesens sich weiter unter einander zu verständigen. Der vor Jahresfrist abgefcb1 offene Vermag mit Samoa verlieh Deutschland das Rech' , gegen jede Bevorzugung einer anderen Nakron Seitens der Samoaner Einspruch zu erheben; der Vertrag bot aber keine ausreichende Sicherheit gegen B^inlrächt-gungen deutscher Interessen durch Anarchie und die erwaiqen Folgen derselben Dies: Sicherheit kann nun nach erzielter Verstänvigunz der drei qe-a .ntm Mächte über die gemeinsame Anerkennung und Unterstützung Molietoa's als verbürgt bezeichnet werden. London, 13. Januar. D?r Prinz von Wales und Lord Salisbury haben sich zum Besuch des Lord Beaconsfield nach Hughenden begeb m. — Der wegen des Attentats in der katholischen Kirche St. Peter verhaftete Alexander Schoffa ist auö Mailand gebürtig. — Rach einer in St. John (Neu-Braunschweig) gestern publicirten Privatdtpefche aus Callao hat die chilenische Regierung die Guanooerschiffun- gen von dei> Lobosinselu verboten und die Ladungsplätze zerstören laffen. Die noch nicht beladenen Schiffe gehen wahrscheinlich nach anderen Plätzen, um Guano aufz'-suchm. Wiesbaden, 14. Jan. Herzog Friedrich Christian August von Schleswig-Holstein-Augustenburg ist heute früh hier plötzlich am Herzschlag gestorben.__________________________ Lokales. Gießen, 14. Dcccmber. Wäbrend der Woche vom 4. bis 10. Januar ereigneten sich in diesiger Stadt im Ganzen 8 Todesfälle Ein von auswärts hierhergebrachtes Kind von 2 Jahren erlag der Diphleritis, 2 Personen starben an Schlagfluß, 2 an Lungenschwlnosucht, eine an organischer Herzkrankheit, eine an Gehirnerweichung, eine an Schlagfluß. G. Gießen, 14. Januar Wie wir hören, soll im Laufe dieses Jahres eine NemNurnrne- rirung der Hauser in unserer Stadt vorgenommen werden. Wir begrüßen dies-n Schritt mit Freuden, wird doch damit einem so sehr fühlbaren Mangel, namentlich in der Außenstadt, abgeholfen. Betrachtet man z. B. die Rummerirung der Häu,er mit runq der Neunummerirung Äer Wohngebäude nochmals erscheinen zu lasten, dürfte aber keinen Werth haben. Dieses den vielfach An- fragenden Aiir gefälligen Nachricht — Wie wir vernehmen amrngirt das Eomitä der vorjährigen Wohlthätigkeits Vor- stellung im Laufe der nächsten Woche, im hiesigen Clubfaale an zwei Abenden zwei versch'ebene Aufführungen, deren Erlös fpeciell für hiesige Arme, sowie für die Roth- leidenden in Oberhefseii verwandt werden soll. — Von ganzem Herzen wünschen wir diesem so lobeswerthen Unternehmen den besten Erfolg, der wohl, unterstützt durch den anerkannten Wohlthätigkeitsfinn der hiesigen Einwohner nicht ausdleidt und für den uns die umsichtigen und bewährten Leistungen des Comitös im vergangenen Jahre theilweise bürgen dürften. — Rach uns weiter zugehenden Mittheilungen sind die Proben und Vorbereitungen für die theatralischen und gesanglichen Leistungen in vollem Gange und hat Acir Capellmeister Krause mit seiner Capelle zu diesem Zweck in bereitwilligster Weise seine Mitwirkung zugcsagt. Detailirte Programme hoffen wir in einer unserer nächsten Nummern brtng-n zu können. — Das gestrige Eoncert der Tyroler Sänger-Gesellschaft L- Rainer im Saale des Cafe Leib war ubeivoll besucht. Die Sänger ernteten für ihre Vorträge lebhaften Beifall. — Eine höchst komische Scene spielte sich gestern in einer Restauration, wo fast nur Wein getrunken wird, ab. Ein Butterhändler aus W., im Gewände eines Bauersmannes, trat in das Local und verlangte ein Glas Wein. Obgleich sein Geldbeutel gut gespickt, wurde ihm jedoch der Wein verweigert mit dem Bemerken daß hier nur bester gekleidete Gäste verkehrten. Der Butterhäedler, hierüber sehr erbost, leistete ohne ein weiteres Wort zu sagen, dem Ver- I langen des Wirtbes Folge und verließ das Local. Nach Verlauf von einer halben Stunde kehrte er jedoch mit mehreren in hiesiger Stadt wohnenden Freunden wieder unv zwar diesmal [ in einen fog. Kaisermanrel gekleidet und den Cylinber auf dem Kopfe, welche Kleidungsstücke | er von enem Freunde geliehen hatte. Der Wirth erkannte den vorher abgewiesenen Gast nicht mehr, dieser aber mit seinen Freunden zechte fest drauf los. Als die Gesellschaft nun ein ziem-. liches Quantum vertilgt, fragte der maskirte Butterhändler nach der Zeche. Dieselbe betrug nahezu 50 JL Hierauf nahm der Händler seine Angströhre ab, zog den Kaisermantel aus und im blauen Kittel vor dem verdutzten Wirthc stcbend, bezahlte er die geforderte Summe. Er . machte dem Wirthe, der ihm vorher das Loeal verwies, in bescheidener Weise Vorhalt unv ! fragte ihn schließlich, ob ein solcher Bauer, wie er, wiederkehren dürfe was ihm von Seiten ; des Wirthes nunmehr herzlich bejaht wurde. L. — Das Recurrenssicber ist nunmehr auch in Kastel constatirt worden. Wie man bet I „Germania" schreibt, sind daselbst mehrere Erkrankungen am Recurrenssicber beobachtet worden, i Die Erkrankten waren meist polnische Arbeiter und ungarische Mausfallhändler. Auch in Darmstadt sind dem „D. T. A " zufolge zwei Diakonnisstnnen am R-currensfieber erkrankt, i Der „Darmst Ztg." wird von hier berichtet, daß man sogar den Fall ins Auge faste, daß das Hofgertchtsgebäude nicht mehr ausrelche. Schöne Aussichten! — Ein von Düsseldorf aus verfolgter Einbrecher wurde heute Morgen von der Schutzmannschaft hi ct ermittelt und verhaftet. — Vor einigen Tagen fanden Fischer in der Näbe der Pulvermühle eine Anzahl Briete im Eis eingefroren Dieselben waren bei dem letzten Eisgang hi-r angetr.cben worden. Der Poststemvel wies auf einen Ort tn der Nähe von Marburg hin. Wie die Briefe in das Master gekommen sind, wird wohl eine einzuleitende Untersuchung ergeben. Dieselben sind an das Landrathsamt Biedenkopf abgeltefert worden. — Unsere Leser machen wir auf die im heutigen ^amtlienblatte beginnende Abhandluna des Herrn Professor Br a tusch eck über „Die Berliner Volksküchen und die Volksküche t« Gießen" besonders aufmerk'am. — Für die „Volksküche" gingen noch ein; Durch Beruhenlassen eines Strafantrages wegen Sachbeschädigung 8 «X, Med. Rath Dr. Kehrer 10 Summa 18 Jt, mit den früher quittirten 1989 JL 38 H nunmehr 2007 38 — Indem wir unsere Sammlung hiermit schließen (unser uns gestecktes Ziel von 2000 «M, haben wir erreicht), danken wir nochmals allen freundlichen Gebern herzlich. — Die „Volksküche" vertheilte heute 936 Portionen. Verkauft wurden hiervon 105, oie übrigen 831 Portionen erhielten Arme. Kinder und Handwerksburschen. Vevmisctztes. Mainz, 9. Januar. Die Inhaber der Firma Baruch v. Schönfeld in Worms, welche fl wegen der in ihrer Mühle flattpefunbenen Kestelexplosion, die den Tod mehrerer Arbeiter zur B Folge hatte, von dem hiesigen Landaerichte zu namhaften Freiheitsstrafen verurtheilt wurden, | wurden durch ein gestern erlassenes Urtheil der Reichsgerichts in Leipzig sreigesprochcn. (q'uIc von «n» »** spitllv'tN «s«*» 1» I® Mt YM-l „,t> t« ®"'« tibl*N6lu' tu ftnen fi'" »uto 1««'* Dibell Linterthür unv milien enilasser von DI L.slh «rzwanz halte tagten unb bald zu ’ Desch res nun wird a fanden sich 1 mdjt in ihre We tt Lei cmiim. U tief in den welche auf d umgaben der merk. SDara Dtrgaa wird weise beuliaub Die Festigkeit, der Stadt her Schule beute' Pari -Hut: Die ei dem fie (in Bi daß der Zögli^ nach Einigen t lingt bebauet! mit einem sein untnjvgcn 1 nach Aussage dauert fort. . seiden wieder turoM (im ? lltutt früh qu Staatsanwai! M An ildineten (J Erckge erfol A. Unkel Die Uri Tießen ivui Testhäfts d Schulhof 8. Unterm 0 Die Ges M aufq »er 11/ Handlunj ^ernonis 11 Jann, Nrnia I .1 ntt & ** Jat bje Edarl «be»», d'M Hk wias . erteilt. 4j *Dhta (. 4 zl 5 den, ] ^(8irn, J Ravitz 1) ca. 100 n 2) 3) 4) MW fi> di' .<« I M 4%o/35/ioo Pieh. 363) Gebhardt. 364) eine eine 30 25 10 7 4 n H ii Gerste, Korn, Walzen, 2 2 1 2 9 i/ Mir. 353 481 487 427 79 403 Partie Stroh, Partie Dickwurz, Kraut und Pferde, Kühe, Mutterschwein mit 6 Ferkeln, Schweine (Bicke), Stück Hühner, Wir erlauben unS unsere Leser auf die in jüngster Zeit gebrachte Annonce der Firma „Cäsar Fuchs S5 Cie. in Wörth a. M., Bayern" aufmerksam zu machen. Mit diesem neuen Artikel ist Dem Wunsche und dem Bedürfnisse einer jeden Hausfrau Genüge geleistet, um auf eine rasche und sichere Weise sich jederzeit Feuer zu verschaffen Die Anwendung ist eine äußerst einfache, indem es nur eines kleinen Würfels der Tafel des Feuerzünders bedarf, um denselben auf den Rost (des Herdes oder Ofens) zu legen, anzuzünden und mit wenigen Stückchen Holz zu belegen, um ein derartiges Feuer zu erreichen, daß die darauffolgende Auflage von Steinkohlen oder sonstigen Materials in eine volle und dauerhafte Gluth geräth! Bei der außerordentlichen Billigkeit eines derartigen Feuerzünders und in An bettacht der großen Reinlichkeit, die das Verfahren mit sich bringt, dürfte der seitherige Gebrauch von Kienholz, Tannäpfel rc. entbehrlich gemacht werden und dürften sich die Feuerzünder in aller Kürze einer allgemeinen und wohlverdienten Anerkennung erfreuen, umsomehr, als bei deren Gebrauch keinerlei Feuergesähilichkeit zu befürchten ist, wie dies bei dem leider üblichen Mißbrauch von Einschütten von Petroleum, der Fall ist. __________________________________________________________ Bekanntmachung. 365) Die Gläubiger des Nach- lafles der Georg Burger II. Ehe- ftute von Steinberg haben heute ein Arrangement, das hier eingesehen werden kann, über Vertbeilung unzureichenden Nachlaffes abgeschloffen. Es soll vollstreckt werden, wenn nicht in einer Woche Einspruch erhoben wird. Gießen, am 8. Januar 1880. Großh. Amtsgericht Gießen. Langsdorfs. lieben Bauten. C. Unterm 10. Januar 1880. 1) Die Firma Löb Süß zu Watzenborn wurde gelöscht. 2) David Katz zu Gießen betreibt daselbst unter Firma David Katz ein kaufmännisches Geschäft. Gießen, am 10. Januar 1880. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. Donnerstag d. 29, Dan. 1880, Rachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des Friedrich Weber, als: Flur 8/io Hoftaithe links der Chaussee meistbietend versteigert werden. Gießen, den 18. December 1879. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. 24) Müller. net wurde gelöscht. Die Firma I. G. Appel in Gießen wurde gelöscht. Israel Rothschild In Gießen hat die dem Carl (genannt Charles) Levy aus Hamburg ertbeilte Procura zurückgezogen und dem Herrn Bernhard Rehe- «riaS aus Hamburg Procura ertheilt. Konrad Koch und Georg Koch zu Gießen betrieben daselbst leit dem 1. October 1879 ein kaufmännisches Geschäft unter der Firma C. Koch # Sohn; ste sind Unternehmer von öffent- B. Unterm 3. Januar 1880. Die Gesellschaft Geschwender nnd Wagner zu Gießen hat sich ausgelöst; Jacob Wagner II. bat das Geschäft (eine Handlung mit Baumaterialien) übernommen und führt es vom 1. Januar 1880 ab, unter der Firma Jacob Wagner II. auf alleinige Rechnung weiter. Die Firma Geschwender Sf Wag- Bekanntmachung. In dem Firmenregister des unterzeichneten Gerichts sind folgende Einträge erfolgt: A. Unterm 2. Januar 1880. Die Firma H. Schulhof zu Gießen wurde in Folge Aufgabe des Geschäfts durch den Inhaber Herz Schulhof gelöscht. Flur 4°/40a 4%ua/4/io 40/40/5/10 40/40/9,10 j.ititM*' Versteigerung. Donnerst ag den 22. l. Mts., von Vormittags 9 Uhr, sollen in der Hofratthe des Karl Müller in Nieder-Ohmen, als zu deffen Concurs gehörig, versteigert werden: ,f.n schwere Verletzungen wurden an verschiedenen Stellen, namentlich auf der Brust und in den Lenden festgestellt. Man braucht nach Mner anderen Todesursache zu suchen. Soeben ist auch ein Mitschüler des jungen Guyot, den seine Kameraden, wenn auch nicht gefährlich, aber doch noch sehr übel zugerickiet hatten, bei seiner Familie in Moulins eingetroffen. Frankfurt, 11. Januar. Dieser Tage wurde von der Hauptwache in Folge von Un aufmerksamkeit des Postens ein Gewehr von dem Gewchrstänver weggestohlen. Der Dieb hat keinen Vortbeil davon, da er die dazu gehörige Munition nicht erlangen kann und zudem die Waffe an allen Tbeilen den Staatsstcmpel trägt, also nicht leicht verkauft werden kann. (F. I.) Versteigerung von Birken - Besenreifig in der Großh. Oberförsterei Maulbach. Wir versteigern am Mittwoch den 21. Januar, von Vormittags 10 Uhr an, zu Maulbach in der Wirtschaft der Peter Simon Wwe. aus dem Districte Buls, obnwelt Ober-Gleen, und dem Districte Hirtenwiesenkopf, ohnweit Maulbach, 612 Rm. Birken - Besenreisig in Schichten von ganzer Länge des Holzes. — Die Forstwarte: Müller in Ober-Gleen, und Bernlus in Maulbach, zeigen den Steigliebhabern das Holz auf Verlangen vor der Versteigerung vor. Maulbach, am 12. Januar 1880. Großherzogi. Oberförstern Maulbach. Koch. (366 Volksküche zu Gießen. III. Verzeichnis vor Beiträgen an Geld und Naturalien, welche bei dem Rechner der Volksküche, Herrn K. Grüne berg, abgeliefert wurden. Ucbertrag aus dem I. und II. Verzeichniß 3361 50 H. Für oie „Volksküche" ferner gesammelt 266 AL 50 H von: R. Scheel 20 AL, Geschw. H 5 AL. A Sckmtdt 2 AL, I. Weitzenkorn 2 AL, I. Schäfer 3 AL, H- Kuhn 2 AL, A. Hilgard 3 AL, Chr. Reiber 3 AL, L. Stein 3 AL, Zeuner 2 AL, Gail 2 AL, H- Rubsamen 3 AL, Engbrocks 2 AL, I Kohlcrmann 2 AL, L. Kohlermann 1 AL, Julius Buch 2 AL. B. Schmidt 2 AL, Job«. Hormann 2 AL. C. Berg 3 AL, Dr. Hempel 5 AL, Johanna Lang 1 AL, G. Schultbeis 2 C. Schultheis 3 .AL, B. Kullmann 3 Al., L. Wittich 3 AL, Robert Stuhl 3 AL K- Wallenfels II 3 AL, Max Sepp 80 L. Lang 2 AL (S> Malkomesius 3 AL, M. Fillmann 2 AL. Eg Ebel 50 Gg. Schwan 1 AL, Gregori 4 Al., Justus Benner 50 Aug. Roll 1 50 X Th- Geilfus 5 AL, Ä. Möhl 2 AL, Friede. Möhl 5 AL, G. W. W. 60 A W. Müller 50 H, W. Plaut 2 .AL, A. Möhl 3 AL, K Zöller 3 AL, E. May 10 AL, Lony 1 Pb. Pfeiffer ' Al., Löwenstein t AL. g. g- 3 AL Ehr. W. Plank 10 AL, A. Kühne 10 AL, Ephraim Grünewald 3X W. Kohlcrmann 50^, L. Kron nberg 1 AL, Henrich ilanf 3 «X, Aua. Brühl 1 .AL, G. Dörner 2 AL, Geschw. Weidig 2 AL, Ehr. Roll W'ttwe 3 AL, W. Lony 50 G- Ockel 1 AL, Vogt 1 AL, H Weeg 1 AL, Eh Sony 3 AL, Louis Repp 2 At, W. Llndenstrut 2 JL, Konrad Äreiling 2 AL, L- Bramm 4 AL, Oßmann 1 AL, Dienstbach 1 AL, L Homberger 30 AL, Clar 2 AL, I. K- 1 AL, H N 1 ^0 N. N- 4 AL, L. Noll Wittwe 2 AL, C. I- Keller 2 AL, I- Leierzapf 50 Earl Graf 30 L. Reuter 50 X E. H. Braun 2 AL. Adolf Hoß 1 AL, H- Schomber 3 AL, Hecker dO H, L. Kohlermann 11 1 AL, Ed. Noll 2 AL. Gg. Spieß 2 AL, Fr. Müller 2 .jl, Schneider 2 AL, M. Werner 3 AL 91. Lauber 3 al, Balth. Euler 3 AL, Kasvar Schomber 4 AL. Gesammt-Summe des 1. II. und III. Verzeichnisses 3628 AL Berichtigung. In dem I Verzeichniß (siehe Nr. 9 vom 11. ds.) muß es statt Hirsch 2 AL - S AL beißen. 0 »ad ®'ulfölanb bag ’ Sämoan,, ft ®Niit ”Lblc "-aiq-a 5 der 1,6 U «tr(lut„na Ctr. Heu, „ Grummet, Fuder Hafer, Lord Lallsbury begeh n. - verhaftete publicirtea Täanooerschiffag, Wien lassen. Die trtu Plitzea, um Man Äugust «te ftüh hin Dienstag den 2. März, Nachmittags 3 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsaericht die Hof- raithe des .Hari Kratzenberger als: Aariß 9 Januar. Der in vielen ftanzösiickcn Lehranstalten now hcrrichende und ^ickt genug zu verdammende Un'ug der Br.maden tFucl.staufe) bat soeben in ber Knnftgetoerbe: Icl'ulc^vonVnüerS em Opfer gefordert. Wcnn wir bnmade mit Fuchstaufe übersetzten, so ist dies n^ckt ganz M ffend: em Zögling braucht, selbst wenn er schon längere Zeit der Anstal nnn«.bärt nur E naend einem Äi unde das Mißfallen seiner Kameraden zu erregen und sofort Een diese sich zusammen, drängen den Unglücklichen gegen eine Wand oder einen Schulttsch , - ,( 0 . c'. ipikft sornsaaen eine lebendige Schraube bilden, oft mit einer beir spielloffn ^Grausamkeit, mißhandeln ibn mit Schlagen und Fußtritten, bis er, mit blauen Flecken bedeckt röwclnd und bald entseelt auf dem Platze bleibt. Die Müitarschule von Saint - Cyr war von eber wegen ihrer Brimaden besonders berüchtigt und hier w e in anderen Staats: anstalten baden auch die strengsten D.sciplinarvorschriftm diese barbarische Sitte nie gänzlich ausrotten könnten Die neuen Ankömmlinge blieben wohl vor der Fuchstause geschützt; aber bläulich wurde mitten im Semester dann ganz unversehens an einem oder mehreren Zöglingen, d e sich manchmal sehr unverdienter Weste bie Ungnade ihrer Mittchüler zugezogen hatten, die Bnmade «eübt. Daslelbe geschah nun vor einigen Tagen unter ganz besonders empörenden Umständen in der Ecole des arts-et-raetiera zu Angers, deren Zöglinge sammtlich erwachsen und im Durchschnitt zwanzig Jahre alt sind. Drei Schüler batten nicht -twa du^) eine unlöbliche Handlung ober unkameradichaftliches Benehmen, sondern ledtglick»durch die Belobungen, die ihnen für ihren Fleiß zuerkannt worden waren, den Zorn ihrer Mitschüler erregt. Ats neulich das Gas in der Anstalt eingefroren war, stürzte sich die junge Banvc unt^ der Gunst btT Dunkelheit auf die drei mißliebigen G^nosien; zwei derselben entkamen glücklich durch eine Hinterthür und eilten zu dem Director, ihn flehentlich bittend, er möge sie doch zu ihren Familien entlassen, da sie hier »bres Lebens nicht mehr sicher waren. Der Dritte aber, Namens Guyot, von der zweiten Division, aus Escurolles gebürtig, wurde von den Unholden an einen Tisch gezwängt und der Presic unterzogen; er empfing, wie es scheint, äußerlich keine Verletzung, hattt dagegen in seinen inneren Organen dermaßen gelitten, daß er nach der ^nkenabtheilung itnh halb iu den Seiniaen geschafft werden mußte, wo er vorgestern Abend verschieden ist. Auf Befehl des Handelsministers Hal die Staatsanwaltschaft sofort eine Untersuchung etngeleitet, nun wird aber dem .Evenement" aus Angers vom 6. Januar telegraphirt: Heute ftüh befanden sich die erste und zweite Division der Schule in vollem Aufstande und wollten durchaus mckt in ihre Ateliers zurückkehrcn. Der Director benachrichtigte den Prafect des Departements Maine et Loire und dieser ließ Vie Schule von hundert Solvaten und etwa zwanzig Gendarmen ^mtten Um 2 Uhr öffnete man das GütertHor und die Soldaten drängten die Meuterer bis tief in den Hof zurück. Nun richtete der Generalprocurator an sie eine beredte Ansprache, welche auf die jungen Leute einen tiefen Eindruck zu machen schien. Den Generalprocurator umgaben der Präfect, der Maire, der Untersuchungsrichter und der Commandant der Gendar- mettc. Darauf begann die Untersuchung; -ebn Zöglinge wurden verhaftet und elfausgewiesen. Der Kall wird demnächst vor die Gc'chworenen kommen. Die Schule wird wahrschetnttch strafweise beurlaubt werden; sicherlich wird sich die Zahl der Ausweisungen auf vierzig belaufen. Die Festigkeit, mit welcher der Dircctor der Sckule seine Pflicht tbat, verdient alles Lob. In der Stadt herrscht unbeschreibliche Aufregung. Eine Abtheilung von vierzig Soldaten wird die Schule beute Nacht bewacken. „ D „ , Part-, K Januar. Vom 7. Januar wird dem „vsnvenement" aus Angers telegra- phirt- Die elf'verhafteten Zöglinge Laben die Nacht im Gefängniß verbracht und sind, nach, dem sie ein Verhör bestanden, in d,e Schule zurückgeführt worden. Es ist nicht erwiesen, (?) daß der Zögling Guyot an den Folgen der ihm widerfahrenen Mißhandlungen gestorben ist; -nach Einigen wäre sein Tob auf eine innere Krankheit zurückzuführen. Die beteiligten Zog- Unge behaupten, daß sie sich an ihm nicht thätlich vergriffen hatten; wohl aber batte er sich mit einem seiner Kameraden herumgeschlagen. Der Leichnam wird einer gerichtlichen Obduktion unterzogen Die Sache stellt sich jetzt minder bedenklich dar, als im Anfänge- Guyot war nach Aussage seiner Mitschüler einer der tüchtigsten Zöglinge drr Anstalt. Die Untersuchung dauert fort. Heute wurde abermals ein Kürassierposten in die Anstalt gelegt, obgleich tn derselben wieder vollkommene Ordnung herrscht. Dagegen berichtet man dem „Temps" aus E8- eurollcs (im Allier - Departement), wo der junge Guyot gestorben ist: Die Leichenschau hat lieute früh auf dem Fnedhofe von Escurolles in Gegenwart des UntersuchungSnchters und des Staatsanwaltsgebülfcn stattgefunden. Der Körper war über und über mit Wundmalen bedeckt; Kartoffeln. Grünberg, den 11. Januar 1880. Der Maffeverwalter: 358) Karl, Sparkafferechner. Bkssentlicher Hosiverkaus. Mittwoch den 21. Januar, von Vormittags 10 Uhr an, sollen In der E r b e n h ä u s e r Gemeinde- Waldung 52 Stück Eichen«Stämme von 5 blS 17 Meter lang und 28 bl- 55 Eentimtr. Durchmesser, sehr gute Qualität, sowie 14 Stück Fichten Stämme von 8 bis 11 Mtr. lang und 15 bis 21 Centlmtr. Dmchmeffer meistbietend verkaust werden. Zusammenkunst ist im Forsiort oberster Wald, woselbst auch die Ver- kaussbedtngungen bekannt gemacht werden. Ich ersuche die Herren Bürgermeister, indem ich mich zu Gegendienst bereit halte, obiges in ibren Gemeinden bekannt wachen zu lasten. Erbenhausen, am 13. Jan. 1880. Der Königliche Bücgermeistei ' .ii 6 ' tritt* Hofraithe links d. Chaussee, Grabgarten daselbst, Grabgarten daselbst, Straße daselbst, Grabgarten daselbst, ______ Grabgarten daselbst, Gießen, den 13. Januar 1880. Großherzogliches Ortsgericht Gießen Müller. (361 5-rnu-r ereigneten sich ngkttachiks -ind ron m ku«grnsä>»lnvsucht, hiazflü- G.' )tt ’>nMlungtn fmh n Vfhrungtn tn volles iU die''M .Zweck ib lsogramme hosten o»- Rainer im Ire Lonräge Aiuersmannes, * 'at ae'M ' St 0Tt ’,J Übet Stuntt ' i*# Sleibunasstuo' welche »ti - jj,; 'abge^ien« Nie man r,t werd'!' SSflÄ- Bekanntmachung. 326) Die für das Garnison^Laza- reth zu Gießen vom 1. April 1880 bis dahin 1881 erforderlichen Verpflegungs-Bedürfnisse, wie Fleisch, Back- woaren, Victualien, Bier und Wein, sollen den 23. Januar l. IS., Vormittags 10 Uhr, im Wege öffentlicher Submiffion im Geschäftslokale des bezeichneten Laza- reths verdungen werden, wo auch die Bedingungen zur Einsicht ausliegen. Unternehmungslustige haben ihre Offenen bis zur Eröffnung des Termins, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, daselbst einzureichen. Gießen, den 12. Januar 1880. Großherzogi. Garnison-Lazareth. Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt und zwar: Donnerstag den 15. Januar 1880. Samstag „ 17. „ „ Die Jntereffenden werden daher aufgefordert die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Jntereffenden der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind- Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihrer Gemeinde auf ortsübliche Weise bekannt macken zu lassen. Gießen, den 28. November 1879. Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. Frische Schellfische empfiehlt (371 362) 350) (374 sind wieder elnaetroffer. J*. A. Busch Söhne. 320) jr. Blitz 3E 20) empfehlen Curacao Kanaster . . . 310 mir von Hl Halfkanaster . . . TZoort ..... HZoort..... Fyne Shag .... Varinas en Portorico Canaster I. . . . . Feinen holländischen Tabak der Firma Henricus Oldenkott H. Zoon & Cie. • • 90 „ • . 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Allen Verwandten, Freunden und Bekannten statt besonderer Anzeige die schmerzliche Nachricht, daß es gestern Abend dem Allmächtigen gefallen bat, unseren guten unvergeßlichen Gatten, Vater, Schwiegervater und Großvater ^373 Balthaser Euler im 63. Lebensjahre in ein besseres Jenseits plötzlich abzurufen. Gießen, am 14. Januar 1880. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag 3 Uhr statt. §anz in derselben streng reellen We'se, im früheren Bepler’sehen Hause., Sonnenstrasse IVr. 106, fortführen werde und halte mich bei Bedarf in Schirmen utter Art bestens empfohlen. Das Ueberziehen u. Rkpariren drr Schirme wird schnell und billig besorgt Achtungsvoll Marie Zufall, geb. Mng. Wiiiiufadur- t Wewaaren ju ganz erftaunlick billigen Preisen bei "> I. Bärmann, Hotel Einborn. Bäckerei, sehr frequent, billig zu verkaufen durch 290) Wohnung (5 Zimmer rc., im April beziehbar) zu oeimiethen bei Jng. Merz, Bahnhofstraße. 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E- ,ei Mfe *■’ velill ■e 16t H i bi. h« * W g'be 7'"» «i.r | 8 S$,lb 1 *4y Zur gefälligen Beachtung. 124) Meinen geehrten Knuden hiermit zur Nachricht, daß'ich das von. seither unter der Firma Marie Lang beitiebene Schirmgeschäft heute ab unter der Firma: doftannes Zufall Mermischte Anzeigen. 369) Ich beabsichtige meinen in dcm Gartenseld gelegenen Gatten zu vermiethen oder zu verkaufen. G. Schneider, Sonnenftraße Nr. 57. Wr>u beute ab befindet ficb meine Wobnuugu. Bureau in dem Hause der Herren Gehr. Stamm, Marktplatz. Gießen, 15. Jan. 1880. 372) Gi-eissler, Großh Gerichtsvollzieher. 336) Gesucht ein möblntes Zimmer. Offerten nnt A. Z. abzugeben im „kühlen Grund". Wärter. Für die mrdicinffche Klinik dahier werden zwei Wärter zum Eintritt am 16 b. M's. g s-cht. (279 Die Direetion des aceademifchen Hospitals. 378). Eine Manusakturwaaren-Handlung sucht eine tüchtige Verkäuferin und einen Detailreisenden. Anmeldungen nimmt die Exped. d. Bl. entgegen. Die Grundbesitzer in der Gemarkung Gießen, deren Grundstücke theilweise oder qani zwischen dem Wismarer und dem Crofdorfer Weg, sowie die, deren Grundstücke zwischen dem Aulweg, Schutzgesbrunnenweg bis auf Ben Bachweg liegen, werben aufgesordert zu einer Besprechung am Donnerstag den 15 Januar, Mittags 3 Uhr, auf dem Lahnstein zusammenzukommen. Es handelt sich darum auf den bezeichneten Flächen Gewannwege und Entwässerungsgräben -um allgemeinen Besten anzulegen. 8 Ä. ®tmon, (Scbtenf«., Louis Flett, (9fl. Lampns II Wilhelm Lmdenstruth, E. Wallenfels, in Gießen' Georg Abel, Kroftors. Georg Todt, Launsbach. (288 Jfarenpet, gefüllte und ungefüllte, empfiehlt 359) Aug. JVoll m Stern. Strickwolle empfiehlt sehr billig 377) A. Haubach. Frische Hasen » Stück 3 «X 50 sind zu haben bei 292) Wildhändler Ebel, Marktstrabe. 376) Eine frequente Restauration ist zu verkaufen ev. zu verpachten und kann vom 1. Äpril ab übernommen werden. Näheres bei ______JhJBSitz. Cölner Dombaii - Loose sind auch dieses Jahr wieder in Posten und einzeln bei dem Unterzeichneten zu haben. Moritz Strauss junior, in Mainz, 62) Generalagentur, Staatseffecten- u. Loosen-Geschäft. Emil Fischbach. 360) grifi^ßebiannten Wafser- kalk sowie Fettkalk zu haben tn er Kalkbrennerei von €’. Haas. Wermiethungen. Eine freundliche Mansardenwohnung ist aus gleich zu vermiethen. 370) Neuenweg 192. 205) Ein schönes Zimmer mit Eabinet mit oder ohne Möbel zu vermiethen. Marburgerstraße A. 179. 159) Der dritte Stock meines Hauses, Alicenstraße lO25/io, bestehend aus sechs Zimmern mit Zubehör, ist zu Anfang April zu vermiethen. Dr. Th. Tasche. 235) Wohnung von 5—6 Zimmern nebft Zubehör zu vermiethen. Näheres bei der (5xved. b. Bltts.__ 253) Eine Mansardenwohnung mit Gartenantbeil rc., am 1. April beziehbar zu vermiethen. Weinsaal. 254) 1 Laden zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bltts. 298) Mansardenzimmer mit Eabinet, unmöblirt, an eine ruhige Person zu vec- miethen. Beziehbar Ende März Earl Vogt, Schulstraße. 71) Der zweite und dritte Swck meines Vorderhauses, bestehend aus 8—9 Zimmern, Kammern, Gartenantbeil rc ist zusammen ober auch getrennt zu vermiethen. H. Keck. Hehler & Wensä Ausverkauf 1 L