Ni riit ’s i'r,. Ur i*e Folge der e^enen |tunde I 1 hiesit™ Platze j in -schäft Werthpapieren, W v°d Coupons (<292 nana. atz. 7 Vleicherei ’b Abwerp. fort- öitichcn ibach, Bftlth. U. hF iloctil in i)tm äusburg. Platze Unterricht i Conservatorium als Lehrerin im iuf gefällige An- rutoi nzeigers") ! jeder Art :niu:«8‘Ä sofort gesucht- Lv hieß«" -u-t 4u, 9*. MP. 267. Erstes Blatt. Sonntag den 14. November 1880. AMP- 8Ä AmtÄÄ fir k» Kreis Gieße«. } E-iuIstr-ß- B. 18. Erscheint tSgttch mit «nÄahm- M tW Prki- »ierterjährttch 2 Mark 20 Pf. mir Bringerlohn. Durch die Poft be-ogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheil. Gefundene Gegen st ander 1 Paar Glacehandschuhe, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 silberner Ring, 1 Sylschett, einige Pfennige, 1 Lampenbrenner. Die Gegenstände sind auf der Polizeiwache (Weidengaffe 93) aufbewahrt. Gießen, den 12. November 1880. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. Fresenius. Deutschland. Gießen, 13. November. Der Bericht über die gestrige Sitzung der zweiten Ständekammer in Darmstadt kann wegen Raummangels erst in der nächsten Nummer d. Bltts. Ausnahme finden. Berlin, 12. November. In der gestrigen Stadtverordneter-Sitzung braLte Hermes eine Interpellation über das judenhetzerische Vorgehen zweier Gymnasiallehrer der städtischen Schulen Jungfer und Förster ein. Hermes charoctertsirt mit Entrüstung die Ungeheuerlichkeit antisemitischer Agitation, ungebührliche- Benehmcn in Schule und OeffentltchkUt beider Lehrer unter Beifall der Versammlung brandmarkend. Stadtschulraih Cauer schließt, die Interpellation beantwortend, sich durchaus dem Interpellanten an. Schon sei Einleitung zur Disciplinaruntersuchung gegen beide Lehrer beantragt. Er selbst wie Director Kempf vom Friedrichsgymnasium, dem beide Lehrer angehörrn, seien gleich entrüstet. Cauer erklärt, 'strengste Bestrafung beantragt zu haben. Er besitze Beweise, daß das Gros der Lehrerschaft entrüstet solch schmachvoller Agitation gegen gleichberechtigte Mitbürger fernbleibt. Langerhans weift noch nach, daß der Urgrund der Judcnhetze nur im Gefühl dcs erbärmlichsten Neides zu suchen sei und verurtheilt unter lauter Zustimmung der Versammlung die ganze von Stöcker eingeleitete Hetze. (Frkfir. Joumn.) Bremen, 11. November. Die Bürgerschaft lehnte mit 76 gegen 45 Stürmen den Antrag ab, welcher dahin geht, die berichtende Deputation mit der Formulirvng der Bedingungen zu beauftragen, welche bei einem etwaigen Zollanschluß von Seiten des Reiches zu erfüllen seien, und nahm mit 89 gegen 30 Stimmen den Antrag an, Wilcher zur Zrit für uropportun hält, die Freihafenstellurg aufzugeben. — Der „Nordd. Lloyd" Hierselbst hat in diesen Tagen dje Beförderung von 3000 rumänischen Israeliten nach Amerika überromv en, welche ihre längst geplante Auswanderung roch in diesem Jahre zur Ausführung bringen werden. Es hat sich ein Cvmits in Rumänien gebildet, welches unter Beihülse reicher Glaubensgenoflen tn Deutschland und Frankreich die Uetersahrtskostrn und den Ankauf von Wohnungen und Ländereien in Amerika bestreitet. Rituelle Verpflegung während der Seereise iß den Emigranten gewährleistet. Die Auswanderung dauert heuer unvermindert fort; der neulich abgefahrene Dampfer „Köln" bringt 1020 Personen nach Baltimore und rechnet man sitzt, daß 80,000 Köpfe bis zum Ende dieses Jahres mit den Schiffen des „Lloyd" befördert sein werden. Amerika. Washington, 11. November. Durch Circular des Staats-Departements wird bekannt gemacht, daß olle als Bürger der Vereinigten Staaten naturalisirten Deutschen einschließlich der Elsäffer, welche Deutschland in der Absicht, nach Amerika zurückzukehrcn, besuchen werden, Seitens der Unions- Regierung gehörigen Schutz erhalten, obgleich dieselben aufgesorde.rt werden dürften, die Naturalisation zu beweisen, sowie auch, daß sie von der deutschen Armee nicht desertirten. Telegraphische Depeschen. Wagner'- telegr. Correfpondeuz-Burean. Paris, 12. Novbr. Der Deputüte Baudly d'Affon wurde gestern Abend 10 Uhr wieder sreigelaffen. Loudon, 12. Novbr. Das „Reuter'sche Bureau" meldet aus Konstantinopel vom 11. ds.: Die Chefs der Albanesen-Liga willigten ein, Dulctgno zu übergeben. Delegirte aus Dulcigno trafen in Skutart ein. Die Unterhandlungen sind noch im Gange. — In Teheran vorliegende Meldungen aus Täbris besagen, daß der persische General Cipar Salar nach dem Kriegsschauplätze abging, da der bis- hertge Oberbefehlshaber der persischen Truppen, Hismct Dowlah, erkrankt ist. Gerüchtweise verlautet, Letzterer sei bereits gestorben. Die persischen Truppen belagern die Kurden tn Soojbulagh. Einige Kurdenführer unterwerfen sich, andere find tn westlicher Richtung entflohen. Petersburg, 12. Novbr. In dem heute Nacht gefällten Erkenntniß verurteilte das Mtlttärkreisgericht die fünf Angeklagten Kwtatoffsky, Schirta- jeff, Tichonoff, Okladsky und Preßnjakcff, unter Verlust der Standesrcchte, zum Tode mittelst Stranges, die übrigen elf Angeklagten zum Verlust der Stanbesrechte und Zwangsarbeit, bezw. auf Lebenszeit und bis zu 15 Jahren. Das Gericht beschloß, den UrtheilSspruch dem Gehülfen des Chefs des Peters- burger Militärbezirke- behufs Milderung zu unterbreiten, mit dem Ersuchen, die gegen Zuckermann und die Iwanowa verhängte 15jäbrtge Zwangsarbeit durch 8-, resp. 4jährtge zu ersetzen, und hinsichtlich der beiden anderen Frauen Ftgner und Grtasnowa, sowie auch der Angeklagten Bulitsch und Trigv, anstatt der verhängten 15jährigen Zwangsarbeit die Verschickung nach Sibirien behufs Ansiedelung daselbst zu verfügen. Berlin, 12. November. Abgeordnetenhaus. Der Präsident giebt Kenntniß von dem gestern Abend erfolgten Tode des Abg. Beerbohm. — Richter erklärt: Das Facit der kürzlichen Rede des Finanzministers sei gewesen, daß von den bereits Seitens des Reichstages bewilligten 130 Millionen neuer Steuern 14 Millionen zu erlassen gegeben werden sollen und im Ganzen 64 Millionen erlaffen werden, also ungefähr die Summe, die früher ohne Hinzuzühnng von weiteren HO Millionen neuer Steuern als Ersatz in Aussicht gefüllt wurde. Nach dem December-Brtef des Reichskanzlers dürften aber erst dann neue Steuern verlangt werden, wenn den 130 Millionen bewilligten Steuern gegenüber 130 Millionen Entlastung gewährt worden seien. Finanzminister Hobrccht habe seiner Zeit verschiedene Steuererlasse in Aussicht gestellt, welche als Consequenz der bewilligten ReichSstemrn zu betrachten seien. Der heutige Erlaß solle ab-r erst eintreten nach Bewilligung weiterer Steuern. Der Haushalt habe sich ziffermäßig um 21 Millionen gebessert, aber doch nur dadurch, daß so viel Stenern mehr aufgebracht werden müffen. Weitere 110 M lliomn ' euer Sünern will Redner wegen der Abfindung von 14 Mill, keinesfalls bewilligen. Tie gegebenen cvnftituttonellen Garantien seien lediglich theoretischer Natur. Redner befürwortet seinen Antrag auf dauernde Sicherstellung des Steuerer lastet-. Ein einmaliger Steuererlaß könne doch nur in der im Allgemeinen guten Lage der Finanzen während des betreffenden Jahres begründet sein. Das gegenwärtige Jahr habe diesen Charakter keineswegs. Auch dem Verwendungsgesetze entspreche dieser einmalige Erlaß nicht. Ferner laste der neue Finanzplan sich nur durchführen, wenn man im Kriegsbudget Ersparnisse mache. Redner geht zur Kritik der Wtrthschaftspolittk des Reichskanzlers über und sucht zu beweisen, daß die ärmeren Klaffen der Bevölkerung durch die neuen Zölle und indirecten Steuern außerordentlich belastet würden. Wenn mit dem Steuererlaß nicht eine organische Reform der Klaffen- und Einkommensteuer verbunden werde, nütze der Erlaß überhaupt nichts. Daher Löge das Haus des Redners Antrag annehmen. — v. Heyden erklärt sich für die Börser steuer, Erhöhung der Brausteuer in Verbindung mit der Branntweinsteuer und für Et Höhung der Tabakssteuer im Reich. Er beantragt, daß die Etats der Eisenbahnverwaltung, der indirecten Steuern und des Finanzministeriums der Commisflonsberathung unterliegen sollen. — Die Fortsetzung der Debatte wird sodann auf morgen 11 Uhr vertagt. Elberfeld, 12. November. Die „Elberfelder Zeitung" meldet: Der Regierungspräsident a. D. v. Maffenbach in Düffeldorf ist heute Morgen gestorben. Das Erdbeben am 10. November. In Wien ist das Erdbeben nur sehr gelinde aufgetreten, viele Bewohner der Stadt haben es überhaupt gar nicht bemerkt und das hier und da vorgekommene Stehenbleiben der Uhren anderen Ursachen zugeschrieben. Viel ernster klingt, was aus der Provinz gemeldet wird. Von der Central-Anstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus wird folgende Meldung ausgegeben: „Nach den bis jetzt über das heute Morgen stattgehabte Erdbeben bei der k. k. Central-Anstalt für Meteorologie eingelangten Berichten zu urtheilen, ist das Centrum dieser so heftig aufgetretenen Natur- erschrinung in Croaten bei Agram zu vermuthen; daselbst äußerte sich dieselbe am stärksten und es wird von dort telegraphirt: Um 7 Uhr 34 Minuten 15 Secunden früh fand in der Dauer von 10 Secunden ein außerordentlich starkes Erdbeben statt. Der Beginn war wirbelförmig mit nachfolgenden starken Schwankungen in der Richtung Nordnordost. Nach dem ersten Stoß hüllte sich die ganze Stadt in eine Staubwolke: Rauchfänge, Dachziegel, Feuermauern stürzten nieder und bedeckten die Gassen mit Schutt, viele Menschen wurden verwundet, einige sind todt, fast jedes Haus wurde mehr oder weniger beschädigt. Der Schaden ist bis jetzt unberechenbar, doch jedenfalls sehr groß. Diesem ersten Erdbeben folgte nach etwa 5 Minuten ein zweites und um 6 Uhr 27 Minuten 55 Secunden ein drittes, jedoch nur schwaches." Ferner meldet die „N. Fr. Pr." aus Agram: „Ueber die Katastrophe ist Agram berichtet unser dortiger Correspondent noch in später Abendstunde: Das ungeheure Unglück, welches heute Agram betroffen hat, läßt sich in feiner vollen Ausdehnung noch immer nicht übersthcn. Die sofort constituirte gemeinderäthliche Commission stellte bisher an fünfhundert Häusern größere Einstürze fest. Die Bevölkerung hat sich noch nicht von ihrem namenlosen Schrecken erholt. Noch in später Nachtstunde wogte trotz des schlechten Wetters die Menge voll Furcht und Bangen durch die Straßen, weil man einen neuen Stoß befürchtet, der den geborstenen Häusern unfehlbar den Zusammensturz bringen müßte. Auf den öffentlichen Plätzen wurden notdürftig Baracken her- gestellt, um zahlreiche delognte Familien aufzunehmen. Von öffentlichen Gebäuden litt namentlich die Domkirche, dann die kürzlich restaurirte Marcus- und die Marien- kirche; beide Letzteren dürften gänzlich abgetragen werden müssen; weiter die Universität, das Generalcommando, der Neubau der kroatischen Sparkasse, der israelitische Tempel, wo sechs Minuten vor dem Beginn einer Trauung die gewölbte Decke einsiürzte. Eine merkwürdige Erscheinung bietet der Thurm der Klosterkirche der Barmherzigen Schwestern, der um fast drei Zoll verschoben wurde. Außerordentlich gelitten hat auch die ungarische Tabakfabrik. Fast ganz zerstört ist die neugebaute Strafanstalt. Die voranstehende Schilderung bietet jedoch nicht annäherud ein vollständiges Bild der Zerstörung unserer Stadt Der Bonus hat über den entsetzlichen Unglücksfall sofort Bericht an den Kaiser erstattet. Im Lause des Nachmittags langte vom Monarchen eine Antworts-Depesche ein, welche vom Präsidenten in der Abendsitzung des Landtages verlesen wurde. In derselben spricht der Kaiser seinen Schmerz über das große Unglück, welches seine Hauptstadt Kroatiens betroffen hat, aus, und fordert den Banus auf, ihm sofort bekannt zu geben, was behufs der Linderung der Noth der armen Bevölkerungsklasse erforderlich sei. Der Landtag nahm die kaiserliche Depesche mit stürmischen Ziviorufen auf. Merkwürdig ist, daß trotz der ungeheuren Zerstörung verhältnißmäßig wenig Verletzungen vorgekommen sind. Bisher sind nur 2 Todesfälle und etwa 30 Verwundungen bekannt. Auch aus allen Thetlen Kroatiens und Sla- voniens laufen Meldungen über das Erdbeben ein, hier scheint jedoch das Centrum desselben gewesen zu sein.- Aus den zahlreichen von anderen Städten vorliegenden Berichte» greifen wir noch die folgenden heraus, die besonders geeignet sind, ein Bild von der Heftigkeit der Erderschütterung zu geben: Fünfkirchen: Die Erschütterung war hier so groß, daß während der Messe in der Stadtpfarrkirche der Pfarrer und mehrere Anwesende umfielen und daß mehrere Gebäude nicht unbedeutende Beschädigungen erlitten. Die Erdbewegung wurde von Nord gegen Süd verspürt. — Domborn: Heute um 7/3/t Uhr Morgen war hier ein fürchterliches Erdbeben mit lautem Getöse; die Häuser geriethen in's Wanken, es entstanden Sprünge in den Mauern, das Kreuz stürzte vom Kirchthurm herab, ein panischer Schrecken ergriff die Bevölkerung; dieselbe flüchtete während des Gottesdienstes; einzelne erlitten Verletzungen. Lokales» Gießen, 13. November. Vor gänzlich ausverkauftem resp. übervollem Hause fand gestern Abenv das erste Abonnement-Eoncert der hiesigen Regimentsmustk in Wenzel's Palmen Saale statt. Grund zu dieser außerordentlichen Frequenz mag wohl hauptsächlich der tnS Leben gerufene Palmen Saal sein. Und in der That kann man sich für unsere Stadt keinen schöneren, freundlicheren und anheimelnderen Aufenhalt denken, als das fragliche Local. Tritt man in den Saal ein, so sieht man int Hintergründe desselben eine wunderschöne Grotte, vor welcher ein Blumenkörbchen mit brennenden Blumen hängt. Uebcr der Grotte versinnbildlichen uns eine Anzahl rothleuchtender Flammen bas Alpenglühn. Rechts und links dieser Grotte stehen hochstämmige Palmen und niedere Pflanzen, welche ungemein effectvoll wirken. Noch schöner freilich würde sich die Grotte ausnehmen, wenn vor derselben ein kleines Bassin mit Springbrunnen und der nothwendigen Decoratton herum angebracht wäre. Doch was nicht ist, kann vielleicht noch werden! Mitten im Saale unter dem Kronleuchter steht auf einem Ständer eine werthvolle Sago-Palme, auf welcher es klitzert, als wenn dieselbe mit Sternchen besäet wäre. Im Anfang deS Saales stehen hüben und drüben zwei sehr schöne große Fächer-Palmen, während weiter in der Mitte rechts und links recht große und frische Dracenen indivisa plactrt sind. Daß jede Ecke und jeder Durchgang hübsch und praktisch benutzt und decorirt ist, brauchen wir nicht herorzuheben. Selbst der Anbau ist dem Ganzen entsprechend ausgestattet. Was dem Palmen-Saale selbst auch noch einen sehr freundlichen Anblick gewährt, ist, daß derselbe mit nur runden Tischen, weiß gedeckt, ausgcstattet ist. Dieses Arrangement hat noch den Vortheil, daß mehr Personen plactrt werden können und daß Familien und Freunde an einem kleineren Tische intimeren Verkehr pflegen könnnen, als dies an langer Tafel der Fall ist. Hoffen wir, daß der Palmen-Saal das bleiben werde, was er am gestrigen Abend bot: ein freundliches und wohlthuendes Concertlocal ohne Rauchbelästigung. Gießen, 12. November. Heute Nachmittag um V22 Uhr stürzte von der steilen Böschung der Westanloge, Lony's Bierkeller gegenüber, ein 3 bis 4 Jahre altes Kind in den Stadtgraben und würde, wenn nicht ein vorübergehender menschenfreundlicher Briefträger, dessen Weg zufällig vorbetführte, hinunter in das Wasser sprang und dasselbe mit Mühe und Aufopferung herausholte, ohne diese Hülfe darin ertrunken sein. Zwei Vorübergehende kamen eben dazu, als das durchnäßte Kind (dem Schneidermeister K . . . . gehörig) glücklich oben ankam und sogleich von seiner größeren Sckwester nach Hause geführt wurde. — Ein festeö Geländer an diesem gefährlichen Orte würde den kleinen Schulkindern, sowie Kindern von geringerem Alter sehr erwünscht sein. Sehlffsberlelit, Mttgetheilt von dem Agenren des norddeutschen Lloyd, C. W» Dietz in Gießen. Bremen, 11. Novbr. sPer transatlantischen Telegraph.j Der Postdampfer Nürnberg, Capt. A. Jäger, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 20. October von Bremen und am 23. October von Havre abgegangen war, ist gestern wohlbehalten in New-Orleans angekommen. Bremen, 12. Novbr. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Rhein, Capt. G. Meyer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 31. October von Bremen und am 2. November von Southampton abgegangen war, ist heute 3 Uhr Morgens wohlbehalten in Newvork angekommen. Handel und Verkehr. Gießen, 13 November. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. „*1,10 bis JÄ 1.15, Hühnereier 1 Stück 7—0H, 2 St. 00 Enteneier 1 St. 11 — 12 H. Käse per Stück 5—9 H, Käsematte per Stück 3—0 H, Erbsen 1 Liter 22 H, Linsen 1 Liter 24 H, Lauben das Paar 60—75 H, Hühner p. St. 0.70—0.90, Hahnen p. St. JL 0.50—0.70, Gänse pr. Pfd. 50—00 H, Enten per Stück 1.50-0 00, Ochsenfteisch 66—00 H per Pfd., Kuh« und Rindfleisch 45—50 Kalbfleisch 50—00 H, Hammelfleisch 50—66 Schweinefleisch 66—68 H, Kartoffeln per 100 Kilo JL 3.50—4.50, Zwiebeln p. Ctr. JL 8—0, Milch per Liter 16 und 18 H, Weißkraut 100 Stück 3.00—5.00, Verkehrsnachricht. Von einem Freund unseres Blattes in Newark (New-Aersey, Amerika) geht uns folgender Brief zu: Im Interesse meiner engeren Landsleute glaube ich es nicht unterlassen zu sollen, an dieser Stelle mit besonderem Ausdruck darauf hinzuwetsen, daß Briefe von dort nach den Vereinigten Staaten, gleichviel nach welchem Orte dieselbe gerichtet sind, wenn sie mit dem deutlichen Vermerk „via England" versehen worden, durchschnittlich um 3, 4, 5 und häufig sogar um 6 und 7 Tage schneller befördert werden können als andere, nur die volle Adresse tragende Briefe, und gilt dies sowohl von Briefen von Deutschland nach der Union, als auch von solchen aus der Union nach Deutschland. Briefe, welche dorten unter einfacher Adresse nach Nordamerika aufgegeben werden, gehen regelrecht direct nach Hamburg oder Bremen, je nachdem nun in ersterer oder letzterer Hafenstadt der nächste Dampfer nach New-York abgeht. Für gewöhnlich geht nun sowohl von Hamburg als auch von Bremen jede Woche nur je ein Dampfer nach New-York ab, während von England aus, sei dies nun mit dieser oder jener Linie, durchschnittlich jeden Tag ein Dampfer nach New-York in See stickt. Erstere Dampfer brauchen nun in Folge ihrer zweitägigen Fahrt durch die Nordsee und den Canal, sowie ihres gewöhnlich 24—36stündigen Ankerlegens in Havre resp. Southampton oder Plymouth und ihrer überhaupt verhältnißmäßig geringeren Fahrgeschwindigkeit gegen die englischen durckschnittlich immer 14 Tage bis New- Aork, wo hingegen letztere meistens nur 8, 9 und 10 Tage Fahrzeit nach dorten haben. Aus angeführten Umständen ist cs eclatant ersichtlich, daß die für Nordamerika bestimmten deutschen Briefe, wenn sie über England befördert werden, waS geschieht, sobald di-seS deutlich und in'S Auge fallend auf der Adresse bemerkt wird, ganz wesentlich schneller an'ö Ziel gelangen, als wenn dieselben bittet mit deutschen Dampfern aus deutschen Häfen er- pedirt werden. Ebenso werden Briefe von Nordamerikn nach Deutschland, wenn nicht darauf deutlich eine bestimmte vortheilhafte Route vermerkt ist, ausichließlich nur mit deutschen Dampfern befördert, die doch von hier im Vergleich zu den englischen in ebenso geringer Anzahl abaehen. als von dort aus. ' Es ist deßhalb auch in diesem Falle am dringlichsten, die nach Deutschland bestimmten Briefe immer über England zu dirigiren, auf welche Weise selbst diejenigen, die mit den an der kngliscken Küste anlaufenden Bremer Dampfern expedirt werden sollten, dort schon durch die englische Post weiter gehen, was nicht geschieht, wenn fraglicher Vermerk unterbleibt. Von Frankfurt am Main beispielsweise brauchen Correspondenzen nach englischen Häfen durchschnittlich nur 2 Tage. Von der Richtigkeit vorstehender Ausführungen kann sich Jedermann selbst überzeugen. Des Weiteren möchte ich hier noch darauf aufmerksam machen, daß man wegen der vielen gleichnamigen Städte in Nordamerika nächst dem deutlichen Namen des betreffenden Ortes am besten daran thut, auch den Staat, worin derselbe gelegen, abgekürzt auf die Adresse des Briefes zu schreiben und ferner nicht unterläßt, auf die Rückseite die Adresse des Absenders zu vermerken, um so bet etwaiger Nichtvestcllung des Briefes denselben sofort zurückerhalten zu können. Deutsche Briefe nach Südamerika werden am besten immer über England dirigirt, solche nach Australien (gleichviel ob nach Neu Süd-Wales oder Victoria rc.) adressirt man hingegen besser über Brindisi (Italien) und Suez, welche Route dieselben tndeß ohnedieß heute gewöhnlich nehmen, obgleich die beste Passagierbeförderung nach dort über San Franzisco stattfindet. Newark (New-Uersey) U. S. A., den 7. October 1880. Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen Vom 7. bis 13. November 1880. Aufgebote. November. 10. Kaufmann Marcus Kann von Ruttershausen mit Recha Henriette Isaac, Tochter des Leichencommissärs Susmann Hirsch Isaac von Frankfurt a. iöi. 11. Kutscher Wilhelm Balthasar Hofmann von Großen-Buseck mit Johanna Listmann, Tochter des Arbeiters Leonhard Listmann von Schlitz. Eheschließungen. November. 6. Kaufmann Karl Gottfried Neubert von Lichtenau mit Karoltne Wilhelmine Bergen, Tochter des verst. Modeüjchretncrs Friedrich Bergen von Gießen. Geborene. November. 5. Dem Taglöhner Johannes Weber eine Tochter. October. 30. Dem Fruchthändler Mayer Löwenstein eine Tochter, Auguste. November. 1. Dem Eisenbabnarbeiter Johannes Damsheuscr ein Sohn, Friedrich. Ociober. 31. Dem Gerber Karl Becker II. ein Sohn, Wilhelm Georg Christian. 31. Dem Tapezier Georg Ludwig Vogel ein Sohn. November. 1. Dem Heizer bei der Cöln - Mindener Bahn Wilhelm Böttner Zwillingkmder, ein Sohn und eine Tochter. 2. Dem Wirth Georg Schäfer in Darmstadt ein Sohn. 4 Dem Schneivmüller Philipp Euler IV. eine Tochter, Anna Marie. 6 Dem Schreiner Heinrich Johann Friedrich Helmuth Jenzen ein Sohn, Heinrich Andreas Louis. 8. Dem Schlosser Karl Mattheiß eine Tochter. 4. Eine Tochter von auswärts, Elise. 6. Dem Schneider Ludwig Größer eine Tochter. 12. Dem Arbeiter bet der Main - Weser - Bahn Johannes Wagner V. ein Sohn, Heinrich. Geworbene. November. 6. Oeconom Christoph Lein, 54 Jahre alt, von Hainbach. 8. Eduard Johannes, 1 Jahr alt, Sohn des Schreiners Eduard Menn. 7. Karl Ludwig Maximilian, 13 Jahre alt, Sohn des verst. Schneiders Julius Adolf Röhner. 9. Louis Georg, 2 Monate alt, Sohn des Metalldrehers Georg Kreiling. 9. Nätherin Katharine Schmidt, 66 Jahre alt. 9. Bäcker Hugo Heimbrock, 28 Jahre alr, von Rade vorm Walde. 10. Marie DaubertS- häuser, geb. Römer, 43 Jahre alt, Ehefrau des Jacob Daubertshäuser, von Vetzberg. 12. Johanna, 4 Jahre alt, Tochter des Porzellanmalers Johann Simon. Ä Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 6. November. Carl Gottfried Reubert, Kaufmann in Cassel, des verst. Bäckermeisters in Lichtenau, Johannes Neubert, ehel. Sohn und Caroline Wilhelmine Bergen, des verst. Modellschreiners Friedrich Bergen dahier ehel. Tochter. Getaufte. Den 7. November. Dem Bremser Gottfried Lauber eine Tochter, Anna Margarethe Katharine, geb. den 29. September. Denselben. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Heller eine Tochter, Katharine Christine Ottilie Johanna, geb. den 6. October. Denselben. Dem Schuhmacher Louis Feldhaus eine Tochter, Wilhelmine Henriette Louise Susanne, geb. den 18. September. Denselben. Dem Bremser Johannes Höfer eine Tochter, Marie Elisabeth Friederike Katharine, geb. den 12. September. Den 11. November. Dem Bierbrauer Heinrich Schraner eine Tochter, Karoline Louise, geb. den 10. September. RS* DaS Museum des historischen Vereins (imRahhaas) ist jeden Montag von 11—12 Uhr den M tgliedern des Vereins geöffnet.^ Allgemeiner Anzeiger. Dersteigerungs -Anzeige. 7293) Dienstag den Iti. und Mittwoch den 17*. Mts. laßt der Unterzeichnete im Saale des Gastwirths Bramnr, von Mittags 1 Uhr ab, die verfallenen Pfänder öffentlich gegen Baarzahlung versteigern. Gleichzeitig werden mit versteigert mehrere Hundert Bett- und Pfcrde- teppichc, sowie eine große Partie Winterübcrzreher. Die Pfänder können noch längstens bis 13. d. Ms. ausgclöst oder protongirt werden. K. iwHmeltaäiniM. Neustadt D- 94. Mine zu verkaufen. | . 7400) Zu verkaufen wegen Platzmangels eine eiserne Bettstelle mit 2 Matratzen. I Auskunft bei der Exped. d. Bl. Bekanntmachung. Seit dem 9. d. Mts. sind drei weitere Stadtbrieskasten aufgestellt und zwar: Ecke des Ludwtgsplatzes und der Gartenstraße, Ecke der Ludwigs- und der Alicenstraße und Ecke der Schillerstraße und der Nordanlage. Die Leerung dieser Briefkasten findet zu den auf denselben angegebenen Zetten statt. An Sonntagen fallen bei sämmtlichen Stadtbrieskasten die Leerungen um 10 Uhr Vorm-, 3 bzw. 4 Uhr und 5 bzw. 6 Uhr Nachmittags aus. Kaiserliches Postamt. In Vertretung: Ritsert. Wt Wach. ^'b'N Serben nun fnl1 Xaf«n= 'I.'! «ra*. M fiben >6re«b »Wte (s ^8 'In 14 w«’ ’Ht), k" 6lMl» $,l»= ÄÄ. ;""*4 E*i« 1 *«&■; -ÄtzL Äg*>* t«n, bort u ben an Elchen Hjk^ s4Sä* i,'i,i'«f Ä JL«** b,z gb‘ *"Wil" ’ofort |u4 “"?*» bitiglü, £ o!)n.bi(j 1 Sn ä«»ji«w 1 biecha Henrirtte Waat I a- Ä. 11. Schcher L rochtn des arbeite nit Raroline Wilhelmine en. Oktober. 30. Dui Dem 6ii (S 9 L N I Strickgarne in Wolle und Baumwolle, sowie Damen- und Kinderstrümpfe empfiehlt zu sehr billigen Preisen (7432 Aobert Haas, Seltersweg C. 59. Nur echt wenn die vorgedruckte Schutzmarke auf den Etiquetten steht. das Sparkassehaus eingeladm. Tagesordnung: 1) Erstattung des Rechenschaftsberichts für 18 9. 2) Ccgänzungswahl des Ausschusses. Gießen, den 27. October 1880. . (C. f Der Director des Spar- und Lechlrasteverems zu Gießen Haberkorn. Für Pferdebefitzer Meine hier emgeführten und im vorigen Winter gut bewährten Steckftollen, bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung- E. Mohrmann, Lebrfchmted, Wegen Gefchästsveränderung empfehlen wir einen Posten reinwollene Buckskin-Knaben - Anzüge, neueste Fa^on, von 6 Mark an, in Halbwolle von 3,50 Mark an. Buckskin-, Kammgarn-Cheviot-Winter-Anzüge für Herren, von 22 Mark an, in gediegener, solider Arbeit. Ueberzieher für Herren, in den neuesten Stoffen und Fa^ons, von 12 Mark an; desgleichen für Knaben staunend billig. Schlafröcke in guten Stoffen und schöner Ausstattung, von 12 Mark an. 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Erbammgsschrislen. 7177) Mit Bezugnahme auf die in der gestrigen Reformatio»spredigt von Herrn Gymnasiallehrer Stamm gegebene Schilderung der Bibel als des Familienfreundes protestantischer Familien, in welche man die Eri:merung«tage der Familie einzuschreiben pflegte, mache ich hiermit bekannt, daß bet mir Bibeln mit Familienchronik von 1,85 JL an bis zu reich künstlerisch aus- geschmückten zum Preis von 3 bis 10 JL, sowie auch die gleichfalls ermähnten berühmten Erbauungsbücher unserer protestantischen Kwch-^- haben sind. Gießen, den 1. November 1880. Gg. Schlosser, Pfarrer. Moras haarstärkendes Mittel (Kölnisches Haarwasser) erfunden 1832 von A. 31 OK AS & Co. König!. Hoflieferanten in CÖLN a/Hli. Als das feinste Toilettenmittel in der ganzen '■Volt ei »geführt, und als das reellste Haar- ' uttel beliebt. Beseitigt in 3 Tagen die schuppen- und Schinnenbildung, macht die Haare geschmeidig und scidenglänzend, befördert deren Wnchsthum und verhindert ihr Ausfallen und Grauwerden. 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Achtungsvoll •J. 18 Jnmemt« ! Wenzels Winter-(Palmen)-Gartei). Sonntag den 14. Hovember: GROSSES CONCERT (ä 5a Strauss) von der Capelle des II. Gr. Hess. Inf.-Regts. Hr. 116 unter Leitung ihres Capeilmeisters Herrn C. Krausse. Anfaiis 4y2 Uli&e. Entree 35 rffe. ■HOBMHI 33ier im Grlas. «xe*™—™ LS' NB. Verehrl. Publikum zur gefl. Nachricht, dass für die Folge der Anfang der Concerte ganz bestimmt zur angegebenen Stunde präcis beginnt. (7413 Liederkranz. Heute, Sonntag den 14. jSTovbr., Abends 8 Uhr: Abend-Unterhaltung 7447) im tofe Ijeib. Kandwcrkcrschule des Gcwerbevereins 7437) Nachdem die Bauv^ränderungln soweit gediehen sind, beginnt die Abendschule am Mittwoch den 17, November, Abends V28 Uhr. Die Theilnehmrr sollen sich zu dieser Stunde in unserem Schullokale am Asterweg (Erdgeschoß) einfinden. I. A. d. V.: _____________________Aug. Hug.__ KLeinkinder-Bewahranstalt. Weihnacktl-r; rückt Heron und damit unser? Aufgabe, den Kindern unserer Anstalt den Weihnachtstisch zu decken. Wir haben in diesem Jahre für 150 arme Kinder unserer Schule zu sorgen und möchten ihnen allen eine fröhliche Christbescheerung bereiten. Das können wir aber nur, wenn der bereits vielseitig in Anspruch genommene Wyhlthätigkeitssinn der Einwohner Gießens auch uns reichlich zu bedenken sich willig finden läßt. Darum richten wir an alle Freunde und Wohlthäter unserer Anstalt und ihrer Kinder die herzliche Bitte, uns ndt geeigneten Kleidungsstücken und Stoff zu denselben, mit Strümpfchen oder Garn zu denselben, mit neuen oder getragenen Schuhen, auch mit Spielsachen unterstützen zu vollen. Ganz besonder- ist uns natürlich auch baares Geld willkommen zur Bestreitung der nöthigen Anschaffungen. Die durch jede Gabe erhöhte Freude der Kleinen möge zum Voraus der schönste Dank für die Gäbe.! fein. Wir bemerken ausdrücklich, um früher vorgekommene Täuschung des Publikums zu verhüten, daß wir keine Liste in Umlauf setzen und unaufgefordert durch Niemanden Gaben in bin Häusern abholen lasten; vielmehr bitten wir die geehrten Geber und Geberinnen freundlichst, ihre Geschenke für unsere Weihuachtsbescheerung an eine der nachbenannten Vorstandsdamen gelangen zu lasten: Frau Bürgermeister Bramm, Frau Dr. Brttel, Frau Pfarrer Köster, Frl. L- Langermann, Frau Pfarre- Naumann, Frau Pfarrer Simon, Frl. C. Simon, Frau Kanzl.r Wasserschleben, Frl. L. Wortmann. Gießen, den 12. November 1880. Für den Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt: Dr. Naumann, Pfarrer.___________________ WWW Arabische Gummikugeln bekannte, von den meisten Aerzten empfohlene Brust-BoiiBmmih in stets frischer Waare per Schachtel 20 H und 40 H bei (661& H. BZallach u Giessen, H. Moog in Büdingen. v- 7427) Gestern Abend 6 Uhr verschied nach kurzem Leiden, in Folge eines Schlaganfalls, der frühere Kaufmann in Gießen Herr August Oeser. Dies allen Verwandten und Freunden zur Nachricht mir der Bitte um stille Theilnahme. Namens der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Weser. Darmstadt, den 11. November 1880. 7264) Die Ausführung schriftlicher und in das Rechnungswesen emschlagender Arbeiten,sowie das Beischreiben von Geschäftsbüchern wird pünktlichst besorgt. Offerten »ub Chiffre F. E. 311 bei der Exped. d. Bl. 7426) Montag Abend: Restauration Junker. Geld-Cours. v4L 20-Francs-Stücke . . • 16 12-16 do. in Va • 16 11—15 Englische Souvereigns . 20 29-34 Russische Imperiales . 16 70-72 Holländische st. 10-Stücke 16 65 Ducaten ...... 9 60—65 Dollars hi Gold . . . 4 19—22 Vsrantwortltcke Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag de. Brühl'schen Univ^Druckeret (Fr Ehr Pietsch) in Giestcn. Hierzu em zweites Blatt und eine xretrage. w !ss»,r, «ufiilmg d» "■* L fterlum ÄL’J J i i-iüglch-" BlUiaten, vor allen x) neuen Cabinets «W das neue Mnet e- Ausnahme nMM v erfüllt welche- die der Eröffnung der K I auch feine Haltung ir tragen hat, die Vem scheu Frieden zu gefs | gelungen, den GW der Flottendemonstrat die Situation nicht g aber feiner energisches drohende Gewitter vo Unter solchen Saint. Htlaire die Hc werde, als dem Eabin ihrem 3u[amtncntrÜt Verstauen kundzugeben, weiche zur Eröffnung verleien wurde. Es V tung, das auf der ei' ihren Aufgaben nach gung gerecht zu werd die Verdienste der 9 und den ernsten Wi und nach Außen Gel f/dinnp wird hervorg> sanze Vertrauen der, Majorität derselben e ßrrinm - hM n ch ! Billigung zufrieden gi । md ertrage. Wir d> ten gebe oder verwei Noch dieser Er verlesen wurde, dürft Ministerium ein Ve fchehen. Die erste i I «ünstige. Die Regii , Tagesordnung die v । anderer Sette war1 M, Wilcher schor l J?7un0 «lijurämiK vtiotität sür die z° men angenommen. D>-sir Bischd der trat so s«L 'ÄS 116 .Ä1« «Ine 6 NufieÄ k en9