srr. 2ia. Dienstag den 14. September 188«. s Kiekener Anzeiger AMize- isi AMMatt ftr in Kreis Sich«. Wftn. nk50/«$M liegen °°° ftt m Mß!i rm u»d Radel trag,, bad), lnN$ zu vermielhen H Schmidt II., günbcrfltrftrafc, ttnwohnunA an eint nnittbtn. Mtt, Nahrungsberg. ’blirtt Zimmer zu vtt- Etadt Caffrl. moblmei ßimmeFper n. Böger, Ubrmatbtr. ie Man,'arbenwohnuil§ W. Tenling." t möblirteS Zimmer jii Neue Baue B. 79. 5 zu oermiethen bei z, Neuenweg B. 138. ! non 5 Zimmer rc. za MlWyüM 145.__ | ogii zu vermittln. M, Kchendiener. )crrn Verwalter milienloB.mMer in der yxant\UTUx)tT., mb am L Oüober p 3tod des Lugvst Dauses, Frankfum bestehend aus 8 Zm- fanmenr, Mer, W 1. £tober, auf Wunsa Tffl'ftben-___- nW« Mm Md Int tu mm-thin. rqlmöW! S. i, woijiw iu verrnielhen bei -rhardt, MdenM. SW ren fl”v üttif»' ■ ti*1* :: ,ron«>|tr i; „Ilt ß,T' ite Kvitigen. «w- GsW v o«*' 'J i AedaettonS bureau t ExpeditionSdnreau r Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag-. SSSSSSSSS« PreiA vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh* Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 59 Amtlicher Jheil. Betreffend: Die Volkszählung im Jahr 1880. Gießen, am 7. September 1880. Das Großherzoglichc Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Am 1. December 1880 soll eine Volkszählung im Deutschen Reiche stattfinden. Zur Ausführung derselben hat Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz besondere Bestimmungen betreffs der Volkszählung und Instructionen für die Zähler erlassen, von welchen die nöthigen Exemplare an Sie abgeschickt werden. Die Zählung geschieht in den einzelnen Orten durch die für diesen Zweck ernannten Zählungs-Commissionen. Je nach Bedürfniß können diese Com- misfionen besondere Zähler zum Verthetlen und Elnsammeln der Zählbriefe und Zählkarten zuziehen. Zur Erleichterung der Arbeit sind den Zählungs- Commissionen die bei der Volkszählung in 1875 aufgestellten Controllisten zur Verfügung zu stellen. Die Ihnen zugehenden Bestimmungen und Instructionen für die Zähler sind diesen sogleich mitzutheilen, damit sie sich vor Beginn der Aufnahme vollständig mit ihren Obliegenheiten vertraut machen können. Die Bestimmungen und Instructionen sind nach beendigter Zählung von Ihnen in Verwahrung zu nehmen. Von den nachbenannten Commisstonsmitgliedern haben je die Erstgenannten den Vorsitz zu führen. Die mitwirkenden Gemeinderathsmitglieder sind von dem Bürgermeister oder dessen Stellvertreter zu bestimmen. Die von uns ernannten Commissionsmitglieder sind: Für Mach. Bürgermeister Schäfer, Beigeordneter Balser, Lehrer Kammer. Allendors a. d. Lahn. Bürgermeister Volk, Beigeordneter Gümbel, Lehrer Schwary. Mendorf a. d. Lda. Bürgermeister Bieber, Beigeordneter Moll, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Schmehl. Allertshausen. Bürgermeister Römer, Beigeordneter Peucker, Lehrer Lenz. Alten-Buseck. Bürgermeister Wagenbach, Beigeordneter Krämer, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Roth. Annerod. Bürgermeister Engelhard, Beigeordneter Pitz, Lehrer Kolb. Bellersheim. Bürgermeister Bopp, Beigeordneter Hahn, Lehrer Bangel. Beltershain. Bürgermeister Hartmann, Beigeordneter Bast, Lehrer Seip. Bersrod mit Winnerod. Bürgermeister Bocher. Beigeordneter Hainbach, Lehrer Deines. Bettenhausen. Bürgermeister Rückel, Beigeordneter Rückel, Lehrer Leuer. Beuern. Bürgermeister Ranft, Beigeordneter Feußer, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Fischer. Birklar. Bürgermeister Krausch, Beigeordneter Seipp, Lehrer Seipp. Burkhardsfelden. Bürgermeister Albach, Beigeordneter Gottwalz, 1 Gemeinderathsmitglied. Lehrer Bernhard. Climbach. Bürgermeister Stein, Beigeordneter Stein, Lehrer Sellin. Daubringen mit Heiberlshausen. Bürgermeister Walter, Beigeordneter Schäfer, Lehrer Lehr. Dorf-Gill. Bürgermeister Knopper, Beigeordneter Schmidt, Lehrer Graf. Eberstadt mit Arnsburg. Bürgermeister Görlach, Beigeordneter Görlach, Lehrer Hasselbaum. Ettingshausen- Bürgermeister Sommer, Beigeordneter Opper, Lehrer Hessinger. Garbenteich. Bürgermeister Schwarz, Beigeordneter Hinterländer, Lehrer Funk. Geilshausen. Bürgermeister Wagner, Beigeordneter Müller, Lehrer Ziegler. Gießen mit Schiffenberg. Bürgermeister Bramm. Beigeordneter Keller, Stadtverordneter Wortmann. Stadtverordneter May. Stadtverordneter Wenzel. Göbelnrod. Bürgermeister Wilhelm, Beigeordneter Weber, Lehrer Cloos. Großen-Buseck. Bürgermeister Wagner, Beigeordneter Wagner, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Wagner. Großen-Linden. Bürgermeister Zörb, Beigeordneter Luh, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Ploch. Grünberg. Bürgermeister Pracht, Beigeordneter Dippel, 2 Gemeinderathsmitglieder, Lehrer Reuß. Grüningen. Bürgermeister Leidich, Beigeordneter Marsteller, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Eckel. Harbach. Bürgermeister Münch, Beigeordneter Albert, Lehrer Amend. Hattenrod. Bürgermeister Mengel, Beigeordneter Albach, Lehrer Braun. Hausen. Bürgermeister Dern, Beigeordneter Müller, Lehrer Hotz Heuchelheim. Bürgermeister Jung, Beigeordneter Rinn, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Wämser. Holzheim. Bürgermeister Jäger, Beigeordneter Klotz, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Hanstein. Hungen. Bürgermeister Bender, Beigeordneter Weck, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Gunschmann. Inheiden. Bürgermeister Reitz, Beigeordneter Junker, Lehrer Weck. Kesselbach. Bürgermeister Becker, Beigeordneter Stein, Lehrer Otto. Klein-Linden. Bürgermeister Germer, Beigeordneter Schaum, Lehrer Schmidt- Langd. Bürgermeister Ronthaler, Beigeordneter Ronthaler, Lehrer Walther. Lang-Göns Bürgermeister Drücket, Beigeordneter Wagner, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Mann- Langsdorf. Bürgermeister Köhler, Beigeordneter Scheld, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Bach. Lauter. Bürgermeister Feldmann, Beigeordneter Reidt, Lehrer Sommerlad. Leihgestern. Bürgermeister Heß, Beigeordneter Wagner, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Koch. Lich mit Hof Albach, Colnhansen und Mühlsachsen. Bürgermeister Walz, Beigeordneter Vogt, 2 Gemeinderathsmitglieder, . Lehrer Sauer. Lindenstruth. Bürgermeister Krug, Beigeordneter Schepp, Lehrer Roth. Lollar. Bürgermeister Fuchs, Beigeordneter Spuck, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Schäg. Londorf. Bürgermeister Weber, Beigeordneter Appel, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Laubinger. Lumda. Bürgermeister Schultheiß, Beigeordneter Maus, Lehrer Buch. Mainzlar- Bürgermeister Vogel, Beigeordneter Rein, Lehrer Fröhlich. Münster. Bürgermeister Gontrum, Beigeordneter Heß, Lehrer Simon. Muschenheim mit Hof-Güll. Beigeordneter Roth, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Holtz. Nieder-Bessingen. Beigeordneter Lotz, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Walther. Nonnenroth. Bürgermeister Koch, Beigeordneter Jacob, Lehrer Listmann. Obbornhofen- Bürgermeister Leschhorn. Beigeordneter Leschhorn, Lehrer Gerlach. Ober-Bessingen. Bürgermeister Serth. Beigeordneter Walther, Lehrer Walz- Ober-Hörgern. Bürgermeister Müller, Beigeordneter Alles, Lehrer Müller. Odenhausen mit Appenborn Bürgermeister Rahrgang, Beigeordneter Lang, Lehrer Schweitzer. Oppenrod. Bürgermeister Petri, Beigeordneter Mandler,' Lehrer Kraußmüller. Oueckborn. Bürgermeister Schillinger, Beigeordneter Schmidt, Lehrer Würtenberger. Rabertshausen mit Ringelshausen Bürgermeister Widdersheim. Beigeordneter Scherer, 1 Gemeinderathsmitglied. Reinhardshain. Ä Bürgermeister Hartmann, Beigeordneter Müller, Lehrer Euntz. Reiskirchen. Bürgermeister Jünger, Beigeordneter Stumpf, 1 Gemeinderathsmitglied, Lehrer Heid. Rodheim mit Hof-Graß. Bürgermeister Raab. Beigeordneter Momberger, Lehrer Koch. Rödgen. Bürgermeister Jnderthal, Beigeordneter Jnderthal, Lehrer Lauder. Röthges. Bürgermeister Döpfer, Beigeordneter Meckel, Lehrer Holzheimer. Rnddingshansen. Bürgermeister Loth, Beigeordneter Sohl, Lehrer Adam. Ruttershausen mit Kirchberg. Bürgermeister Klinket, Beigeordneter Schön, • Lehrer Glitsch. Saasen mit Vollnbach,. Veitsberg und Wirrberg. Bürgermeister Wilhelm, Beigeordneter Glatthaar, Lehrer Gompf. die Sistirung wett besseres in etwas zu Wenn die 5- so würde der Hauptkasse auszuzahlea und hier die Auszahlung mit auffälliger Langsamkeit bewerkstelligen zu laffen, so daß wenigstens um Tage der Abfluß von Goto verzögert wurde. — Zu alledem kam noch eine Agitation für Beseitigung der Goldwährung, welche thatsächlich noch nicht besteht, und für Einführung der Doppelwährung. Daß diese Agitation von mächtigen Bankhäusern unterstützt wird, glauben wir ganz gern; diese mächtigen Bankhäuser würden bet Ausführung der Doppelwährung außerordentlich gewinnen, denn sie wären in der Lage, sich rechtzeitig die auf Stlberwährung lautenden Staatspaptere (z. B. die öfter, reichtschen) zu dem jetzigen, in Folge der Unterwerthigkeit des Stlb rrs gedrückten Course anzuschaffen und den erheblichen Gewinn zu ziehen, welcher daraus erwachsen würde, daß das Silber in ein bestimmtes günstigeres Werthverhält- Kleinverkehr mehrere hundert Millionen Goldmünzen unbedingt festhaltm, weil er ungefähr eine Milliarde braucht und nur etwas über 400 Millionen Mark Scheidemünze hat. Von den Freunden der Goldwährung ist im vorhinein verlangt worden, daß man nicht vermittelst der kleinen Caffenschetne den Goldmünzen Concurrenz mache und letztere verhindere, sich im Kletnvrrkehr etnzubürgern. Berlin, 11. Septbr. Die „Magd. Ztg." schreibt: Ja einer vor seinen Wählern in Ludwigsburg gehaltenen Rede hat Freiherr v. Vrrnbüler zur Begründung seiner Haltung den militärischen Mehrforderungen gegenüber die folgende interessante Darstellung derjenigen internationalen Verhältnisse gegeben, welche zu der Verstärkung der deutschen Militärmacht und zum Abschlüsse des deutsch-österreichischen Bündnisses geführt haben. Es war, sagt Herr v. Varnbüler, officiell nachgewiesen, daß Rußland auf zwei Stunden von der deutschen Grenze rückwärts, angehäuft an den Eisenbahnen, eine kriegsbereite Armee aufgestellt hatte. Es ist darüber eine Karte von Major v. Tröltsch herausgekommen, woraus zu ersehen, wie die Truppen angehäuft sind, und zwar so, daß sie in drei Tagen mit über 300.000 Mann bei Breslau über die Grenze gehen können. Dazu kam, daß Rußland Frankreich den Antrag gestellt hatte, ein Offensiv-Bündniß gegen Deutschland abzuschließen und sofort zu verwirklichen, und zwar deshalb, weil Deutschland zugegebm, daß Oesterreich Bosnien und die Herzegowina besetzt habe. Dieser Antrag wurde nach Paris Deutschland. Darmstadt, 11. Septbr. Der zweiten Kammer der Stände ist in diesen Tagen seitens des Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz ein Gesetzentwurf, betreffend das Civildiener-Wittwen-Jnstitut, zugegangen, durch den namentlich die Aufnahme der durch die Organisation der richterlichen Behörden neugeschaffmen Dienststellen herbeigeführt werden soll. Es sollen danach Aufnahme finden in der I. Klaffe des Instituts der Präsident des Oberlandesgerichts, in der II. Klasse die Präsidenten der Landgerichte, Senatspräsidenten und der Oberstaatsanwalt bei dem Oberlandesgericht; eine neu zu bildende Klasse Ilb., in der die Pensionen, Eintrittsgelder u. s. w. genau die Mitte zwischen den für die Klassen II. und III. geltenden Normen einhalten, soll die Oberlandesgerichtsräthe, die Dircctoren und ersten Staatsanwälte bei den Landgerichten aufnehmen; die Mitglieder der Landgerichte, Amtsrichter, Staatsanwälte, Gerichtsschreiber bet dem Oberlandesgericht und den Lmd- gerichten reiht der Entwurf in die III. Klasse ein, wenn sie einen Gehalt von 4400 eX oder mehr jährlich beziehen, in die IV., so lange sie einen geringeren Gehalt beziehen.' Außer der Einreihung der richterlichen Beamten sieht der Entwurf uoch eine rnibere Klasflfication einzelner bestehender Stellen und die Aufnahme von einigen neuentstandenen, beziehungsweise noch nicht aufgenommenen Stellen vor. Darmstadt, 11. Septbr. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 8. Septbr. den ordentlichen Professor an der technischen Hochschule Dr. Philipp Büchner — auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen, mit Eifer und Treue geleisteten Dienste — in den Ruhestend zu versetzen. — Deine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: bem Dtstrictseinnehmer der Distrtctseinnehmerei Gießen 1, Peter Walther, den Chrarakler als „Rendant" zu verleihen. Berlin, 11. September. Seit geraumer Zeit hat unsere Münzpolitik mannigfache Schwankungen erfahren. Die Goldwährung, welche durch Gesetz in Deutschland eingesührt worden ist, und welche jüngst noch als ein Theil der Neuordnung unseres Münzgesetzes von der ministeriellen „Prov.'Corr." alS besonders preiswerth bezeichnet wurde, ist eigentlich noch gar nicht zur Tharsache geworden. Die großen Silbervorräthe, welche wir aus der Zeit der Silberwährung noch besaßen, sind nicht alle abgestoßen worden, sondern wir haben die Thaler in sehr erheblichem Betrage erhalten und uns für die Uebergangszeit das Auskunftsmittel geschaffen, die Thaler als Goldmünze zu behandeln, jeden Thaler gleich 3« Londo»' < Mit wn Dulcign" London, *1 «WM Uüchl -r -D" . CnglmW ju er®«t m-H i“ Madrid, Ilm worden. Petersbu Telegramm deS $ Habe gestern brfoh Wir Prüfung vorz Dec sibirischen M nommen werden I Wahnstreäe, der 8 M einer verdienstl ßpnflanti Hon Sukigno im 5961) Di M Hannover mit 1 Ischastlichen Körper Uas Effenbahnwefei Wir bringen • Aufforderung, etw< eichen, damit wir 'vertreten undbuür Gießen, d 5965) ' Aentiitz 5962) Am! U leigen St E 'f^etha i Wrt Zu ihr, Win dem Gesetze N"beth« fi mit N, S'mmel, Der IP Uii6efan kiff biefcm , ?r!grn Beth m3: *■' Ä111 'ÄS ^»tmler keil Friedberg de MLrz. Der 1 diesem Vinter lioumdger, dem Spänen 31 dir 2. SUflt nt Ätnntnifie an» Me 45, für btt ?a heften Steden chulmsvector. [ttijti Langlmkeil äbsliß von @o!d r Lese tigunz der r 8-nsthrung der \y wirb, glauben Ausführung der u bet Lagt. Wq Q, P. btt Wt- d’M grvrüäten i, lvützer daraus ne- Wrrthverhäil- nun al§ ein Vetil nicht die ®olb‘ olonArung allein unbene Calamität I Deutschland ad- Arund, d^ß mir itt Selb schuldig, ) mehr imyortim bat unS sehr viel n wir nach Nord' len, unsere Schuld en mit Aold oder mufft" mir *ffl woiuunfttti® A °°° S°i° !° Ü- tvon tnttoSi I«" -eite btt i rin wtit Wfj* M in ltoai 1 ’ Jßenn btt5' ,w fo ®ütbt btt ■“ .'f ftbitt-a, »!1 TJi ’lr* „ cflhrf l)0 Ulllioueu W 00,7 tJB oorhiuem M. «»«* . ctfl einer vvr itr ü. L-r-M >l,1äi6fN! I? h,ft von der 3yi£ •''L unb fofj i. ^schickt und der französische Minister Waddington hat diesen Antrag an Bis- f marck nach Gastein gesandt. Wie klar Fürst Bismvrck diese Lage erkannt hat, geht daraus hervor, daß er sofort seine Kur abbroch und nach Wien reiste, um das bekannte Bündniß zum Schutz gegen solche Angriffe abzuschlteßen. Waddington ist von Gambetta gestürzt worden, welcher vor wenigen Wochen bk bekannte Rede gehalten hat. Oesterreich. Wien, 11. Septbr. Die „Polit. Corresp." meldet aus London, das britische Cabtnet habe die Mitthetlung erhalten, daß der Fürst von Montenegro unter der Bedingung aus Dtnosch uud Grudo verzichte, wenn die Pforte Dulctgno friedlich und förmlich übergeben würde. Arankreich. Paris, 11. Septbr. Die „Agence Havas" meldet aus Ragusa von heute: Albanesische Freiwillige verließen auf einen Augenblicke ihre Posttionen, worauf diese von regulären türkischen Truppen besetzt wurden. Die Freiwilligen wollten die Positionen wieder einnehmen, wurden aber zurückgewiesen, wobei einige derselben verwundet wurden. England. London, 11. Septbr. Das Reuterffche Bureau meldet aus Konstantinopel: Die Flottendemonstration sei auf einige Tage vertagt, da die Botschafter den guten Willen der Pforte und die Schwierigkeiten bet der Ueber- gabe von Dulcigno berücksichtigen wollten. London, 11. Septbr. Die „Times" sagt, indem sie die Gerüchte in Betreff deS eigentlichen Separatvorgehens Rußlands und Englands im Orient erwähnt, eS existtre nicht allein keinerlei Grund, ein solches Verfahren Seitens Englands zu erwarten, sondern es sei der stärkste Grund vorhanden, es als unmöglich zu erklären. Spanien. Madrid, 11. Septbr. Die Königin ist von einer Prinzessin entbunden worden. Rußland. Petersburg, 11. Septbr. Der „Regierungsbote" veröffentlicht ein Telegramm des Ministers des Innern aus Livadia, welches besagt, der Kaiser habe gestern befohlen, dem Mtnister-Comits durch den Ftnanzminister die Frage zur Prüfung vorzulegen, auf welchem Wege ungesäumt der Bau eines Theiles der sibirischen Eisenbahn zwischen Tjumen und Jekaterinburg in Angriff genommen werden könne, um, abgesehen von der öconomischen Wichtigkeit der Bahnstrecke, der Bevölkerung des Wolgagebiets, welche durch Mißernte gelitten, zu einer verdienstlichm Arbeit zu verhelfen. Türkei. Konstantinopel, 11. Septbr. Riza Pascha versammelte die Notabeln von Dulctgno und legte denselben die Nothwendigkeit der Ausantwortung Dulcignos an Montenegro dar. Derselbe theilte ihnen außerdem mit, daß der Sultan die Ausgaben der albanestschen Führer für die Befestigung aus eigenen Mitteln zurückerstattet. Konstantinopel, H. Septbr. Wie es heißt, sind die Mächte über- eingekommen, Dtnosch bei der Türkei zu belaffen, wenn sie Dulcigno sofort an Montenegro übergeben wird. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 12. Septbr., Vormittags. Kronprinz Rudolf von Oestereich traf heute früh 83/4 Uhr hier ein. Er wurde am Bahnhofe von Sr. Majestät dem Kaiser, von dem Kronprinzen, den Prinzen Friedrich Karl, Albrecht und Wilhelm, dem Großherzog von Mecklenburg-Schwerin, sowie von dem österreichischen Botschafts-Personal und der Generalität empfangen. Der Kaiser geleitete den Gast in das königliche Schloß. Simla, 12. Septbr. In Herat ist ein Aufstand ausgebrochen. Der Gouverneur wurde ermordet. — Ajub Khan hat auf seinem Wege nach Herat mit seinen ersten Ofstcteren und einigen Hundert Rettern Zamtndwar passtrt. Paris, 12. Septbr. Der „Temps" wendet sich gegen die pessimistischen Urthetle der Journale der Rechten und constattrt, daß das Verhalten Frankreichs in der Orientfrage ein besonnene- und reservtrtes sei. Das Blatt betont die friedlichen Absichten der Republik, welche das Jntereffe an den Tag legten, mit den Mächten in Frieden zu leben und sich ganz den inneren Angelegenheiten zu widmen. Berlin, 12. Septbr. Der Kaiser hat den Kronprinzen Rudolf von Oesterreich zum Generalmajor ernannt. Der König und die Königin von Griechenland sind heute Nachmittag hier eingetroffen und im „Hotel du Nord" abgestiegen. Madrid, 12. Septbr. Die Taufe der neugeborenen Infantin ist auf Dienstag festgesetzt. Pathin ist Königin Isabella. Mutter und Infantin befinden sich wohl. Ragusa, 12. Septbr. Wie verlautet, würden 6000 Montenegriner mit 8 Geschützen in der Richtung nach Dulctgno in Bewegung gesetzt, um einem etwaigen Widerstande zu begegnen. Es heißt, die formelle Uebergabe erfolge am 15. September. Handel und Verkehr. Frankfurt, 11. Septbr. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Altes Heu kostete je nach Qualität der Centner X 2.50—4.00, neues Heu X 0.00—0.00, Stroh X 3.00—0.00 Butter das Pfd. tm Großen 1. Qual. X 1.00—00 2. Qual X 0.90-00, tm Detail das Pfd. X 1.30—00, 2. Qual. X 1.20—00. Eier das Hundert ital. X 7.00, deutsche Eier 5.50 X Ochsenfletsch per Pfund 65—70 Kuh, Rind und Farrenfleisch 45—60 Kalbfleisch 40—55 Hammelfleisch 45—60 H, Schweinefleisch 75—80 H, ein Hahn X 1.80—2.50, ein Huhn X 1.90-2.10, eine Ente X 2.70-3.20, eine Taube 50—00 H, Kapaunen X 0—0.00, Wälscher Hahn X 0—00. Kartoffeln 100 Ko. X 6—7, das Gescheid 0—00 H, Kohlrabi 7—10 X Blumenkohl 1 St. 40—90 X Wirsing 00—0 X Gelberüben 1 Bund 0—0 H, Zwiebeln 1 Bund 6 X Sellerie das Stück 6 Meerrettig 1 Stück 00—00 X Spargel das Pfund 00—00 X, Radieschen 0—0 H, Artischoken 50 H, Erbsen das Pfund 20 X Romain-Salat 30 - 00 X Bohnen 1 Centner 8—10 X» Gurken das Hundert X 2—0.00. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. 5961) Die periodische Conferenz der Königlichen Eisenbahn-Dtrectton zu Hannover mit den in ihrem Bezirke bestehenden Handelskammern und wirth- schaftlichen Körperschaften wird in nächster Zeit wieder stattfinden, um über bas Eisenbahnwesen betreffende Gegenstände zu berathen. Wir bringen dies zur Kenntniß des betheiligten Publikums mit der Aufforderung, etwaige Defiderien binnen 3 Tagen schriftlich bei uns einzureichen, damit wir dieselben, insoweit sie sich für die Verhandlungen eignen, vertreten und bezügliche Anträge in die Tagesordnung aufnehmen laffen können. Gießen, den 14. September 1880. Großherzogliche Handelskammer. M. Homberger. AffeMcht Murttnmj. 5962) Am 25. Juni 1879 v.r> ßarb ledigen Standes Katharina Elisabetha Kimmel von Alt- Vuseck. Zu ihrem Nachlaffe als Mit- rrbin dem Gesetze nachgerufen erscheint ihrer vorverstorbenen Schwester Anna Elisabetha Kimmel hinterlassene Tochter, mit Namen Elisabetha Kimmel. Der Aufenthaltsort derselben ist unbekannt, und ergeht deß- salb aus diesem Wege dem Antrag ier übrigen Betheiligten gemäß Auf- Forderung an sie, binnen 10 Wochen, ion heute an gerechnet, sich über Erb- schaftsantritt dahier zu erklären, andern- salls unterstellt werde, sie schlage die Erbschaft aus. Gießen, 8. September 1880. Eroßherzogliches Amtsgericht Gießen. Stammler, Amtsrichter. ~ Obstversteigerung. Donnerstag den 16. Septbr. soll das Gemeindeobst zu Holzheim, bestehend in einer großen Quantität Achseln und Zwetschen versteigert werden Anfang der Versteigerung ist aus 9 Mhr Morgens bestimmt. Holzheim, den 8. Sept. 1880. Großh. Bürgermeisterei Holzheim. 59165) Jäger. Mittwoch den 13. l. Mts., von Vorm. 9 Uhr an, sollen im alten Rathhaussaale ver- steigert werden: Steinhauerarbeit, veranschl. zu 1469,04 Basaltsteinlteferung, H ii 240,— Steinfuhrlohn, n ii 720,— Schlofferarbett, ii " 179,50 Weißbtnderarbett, ii ti 252,45 Cbaussirarbeit, n ti 762,50 Pflästererarbeit, II u 3281,10 Gießen, den 11. September 1880. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 5943) A. B r a m m. Obstverfleigerung. Donnerstag den 16. Septbr., von Morgens 9 Uhr an, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Obst, bestehend größtentheils in Aepfeln, versteigert werden. Der Anfang ist am Pfingstweg. Groß-Buseck, am 12. Sept. 1880. Großh. Bürgermeisterei Groß - Buseck, 5950) Wagner. Dienstag den 14. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe dahier 1 Bett, 1 Tstch, 1 Waschtisch und 1 Nachttisch meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. September 1880. 5924) Geißler, Gerichtsvollzieher. Arbeitsversteigerung zu Rödgen. Donnerstag den 16. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei Rödgen nachstehende an den Pfarrgebäuden daselbst erforderlichen Arbeiten öffentlich wentgstnehmend in Accord gegeben werden: «X Maurerarbeit, veranschl. zu 34,— Dachdeckerarbett, „ „ 30,— Schreinerarbett, „ „ 8,50 Glaserarbett, „ „ 9,50 Weißbtnderarbett, „ „ 18,45 Spenglerarbeit, „ „ 17,— Großen-Buseck, den 11. Sept. 1880. I A.: L. Hahn, 5958) Beztrksbauaufseher. Mittwoch dkn 15. Srptember, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Fl e t t'schen Hofraithe (Gasthaus zum Schwanen) nachstehende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden: 1 Kiste, 1 Wanduhr, 2 Kleiderschränke, 1 Küchenschrank. Gießen, den 4. September 1880. 5964) Bauer, Gerichtsvollzieher. Dienstag den 14. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe 2 vollständige Betten und 1 Küchenschrank mit Glasaufsah öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. September 1880. 5920) Geißler, Gerichtsvollzieher. Dienstag den 14. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe 1 Sopha, 1 Kommode, 1 Nähmaschine, 1 Wanduhr, 1 Spiegel, 2 Rohrsessel, 1 Kommode, 1 Waschtisch, 1 Kleiderschrank und 1 Tisch meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. September 1880. 5923) Geißler, Gerichtsvollzieher. Dienstag den 14. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe 1 Kleiderschrank, 1 Tisch, eine kleine und eine große Commode, 1 Wanduhr und 3 Bilder meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. September 1880. 5922)______Geißler, Gerichtsvollzieher. Dienstag den 14. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe 1 Sopha, 1 Kommode, 1 Nähmaschine, 3 Schweine und 6 Kanarienvögel mit 5 Käfigen meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. September 1880. 5921) Geißler, Gerichtsvollzieher. Dienstag den 14. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe dahier 1 Kleiderschrank und 1 Kommode versteigert werden. Gießen, den 11. September 1880. 5919) Geißler, Gerichtsvollzieher. Ieikgeöotenes. 5957) Zwei noch ganz neue steinerne Tröge, sowie zwei schöne Hühner Malaien) sind zu verkaufen. Seltersweg C. 102. Regulir-Füllofen, Wormser Ofen, Patent-Kochherde in schöner Auswahl empfiehlt (5404 _________A. Kröll. 5949) Ein großer massiv eichener Kleiderschrank billig abzugebeu. Wo? JflßOte Exped. d. Bl. Prima Bier-Preschcfc ohne jeden Zusatz, garantirt rein, triebskräftiger als Getreidehefe, versendet täglich frisch ä Pfd. 30 H G. E. Nottstedt, Sachfenhausen-Frankfurt a. M. (5845 Kochgeschirre, rohe, verzinnte und emaillirte, in schöner Auswahl. (5897 ®atl Lange, Seltersweg. 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Schulhof, Hessisch-Rheinischer Bergbau-Verein in Gießen. im Der Aufstchtsrath (5896 (5397 dem und wir Regulir-Oeferr, Wormser Oefen, gewöhnliche Kochöfen, Ofenrohre re. empfiehlt billigst 5851) Eine Hofraithe, bestehend aus Wohnhaus, Nebenhaus, Scheune und Stallung, Hofraum und Garten, zu jedem Geschäft geeignet, in sehr schöner Lage gelegen, preiswürdig zu verkaufen durch Zu verkaufen zwei gute Zughunde. (5901 5901) Bäcker Kroncberg in der Neustadt. deponirt haben. Gießen, den 10. September. 5969) Niederlagen in Gießen: P. I. MobS, E. F. Semmler, Rod. Stuhl, Sg. Wilh. Weidig. Freiw. Gail'sche Feuerwehr. Außerordentliche Generalversammlung Mittwoch den 13. September, Abends 8 Uhr in der Restauration Spieß. Tagesordnung: 1) Stiftungsfest. 2) Ersatzwahl des Obmann-Stellvertreters. NB. Die zehnte Rotte wird um Becheiligung gebeten. 5966)Der Vorstand. Stets frisch gebrannten Kaffee von vorzüglicher Qualität, per Pfund cX 1.40, X 1.60 und 1.80, empfiehlt (5757 Wilhelm Seibert, Marktstraße. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüh loschen Univ.-Druckeret (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Localveränderung. Vom 15. September ab befinden sich unsere Geschaftslocalitäten und Wohnung am Kreuz D. Nr. 6 im vormals Christian Reiber'schen Hause. (5970 Moritz Gregor! Aeinhardsyar ltl zickh-rdShaw 1) daß stai M 2) daß ein? Bei 3) daß Sol 4) M 3« uni ®l Seine a« die Wir 6en BellerWn hl 7 e $t' Darmft Kammer wirb q Donnnslag den 23 ^orberaihustg unte Wti (Srbauunc vnhMün. Reiei Huden bettte ftü Zeit noch eine Ein ©ecutibarbahr Ausschuß sür die 'st und bezüglich zusammentreten u des Abg. Heide, dn bet dieser Gele falls erledigt wer Darmst Allergnädiqst ne , äm 12j Justiz, Hel, PhstW des ($ an dkms. btacknburg, $ ,, an dems. k'Dntliihe ( meißner, r an dems. j Schenck an dems. s &4 an dems. c irvr