IS8O Mittwoch den 14. Januar Nr. 11 Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags Vorstand Aalten, Daker, iW ihren w*e*en* ^bur«. PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. irtsfkste ein dreifache iF der ganze Neuen- Fürst Bismarck, ein Schüler Lists. Vor vierzig Jahren fc^dcbnete Friedrich List den Zollverein als das wichtigste Attribut der deutschen Nationalität; er prophezeite, daß sich aus ihm eine politische Einigung Deutschlands entwickeln werde. Wenn mon zu« rückdenkt an die Territortalstrette in Deutschland, an den deutschen Bund seligen Angedenkens, an den österreichischen Einfluß, an den Mangel einheitlicher Ges- tzgebung und Hreresverfaffung, wie an die buntscheckige diplomatische Vertretung Deutschlands, wenn man sich der Zeiten erinnert, in denen das kleine Holland es wagen konnte, den deutschen Rhein für deutsche Schaffe zu sperren, als die Völker in Afrika und Asten noch der Meinung waren, daß Deutschland eine Provinz von Hamburg sei, dann treten die Ausführungen Ltst's in das rechte Licht. Wir besitzen aber noch andere Prophezeiungen des großen Volkswirthes, und diese sind um so merkwürdiger, weil die deutsche Staatslettung in neuerer Zeil dem „Nationalen System" unbedingt sich zugewandt Hot und dasielbe mit der ihr eigenen Consequenz durchzuführen gedenkt. Als Ziel der deutsch-nationalen Politik bezeichnete List: alle deutschen Lande mit Dänemark, Holland und der Schweiz zu einer kräftigen commer- ziellen und politischen E'nheit zu constituiren. Um die Uebcrlegenheit der englischen Seemacht zu verringern, müffe Deutschland die genannten Staaten sich angltedern und die englische Suprematie zum Nutzen für Europa brechen. Zur Erklärung desien fügt Lst hinzu, daß die Erreichung dieses Zieles, sich in den Besitz natürlicher Grenzen gegen Süd und W^st, in den Besitz der Mm düngen der großen Flüffe, ausgedehnter Küsten und einer entsprechenden See- und Coloniolwacht zu setzen, nöthigenfallS mit Waffengewalt zu erzwingen sei. Gegen Dänemark und sogar gegen Frankreich bat Deutschland bereits von dem Eisen Gebrauch gemacht, um Vas Programm Llst's ^us^u^fterreich gegenüber hielt List eine andere Politik für angezeigt. Deutschland habe nämlich ein unermeßliches Jntereffe, daß in der Türkei und den unteren Donauländern einmal Sicherheit und Ordnung Bestand gewinne, um einen Theil der deutschen Auswanderer, so lange das Reich keine eigenen Colonien babe, nach jenen Ländern ableiten zu können. Zu diesem Zwecke müßten Gesellschaften zur B-förderung der Colonisation gegründet werden, Oesterreich selbst sollte in der Türkei festen Fuß saffen und mit dem Zollverein einen Vertrag abschließen, in welchem sich die beiden befreundeten Mächte wechselseitige Zugesiänduisie machten. Der direkte Handelsweg nach Indien dürste auf keinen Fall in den Besitz Englands gelangen, Deutschland und das übrige Europa sollten deshalb die Obbut über jenen wichtigen Verkehrsweg Oesterreich anvervauen. Auch auf Belgien kommt List zu sprechen. Er glaubt, daß die Vereinigung dieses Landes mit einer Nachbarnation nur eine Frage der Zeit sei, um die mit der Bkschrä-.kcktit des Territoriums und der Bevölkerung verknüpften Mängel zu heilen. Als ein vorzügliches Mittel, die „Conlöderation" der klenen Staaten mit den großen zu befördern, hat List die Anlegung eines weitverzweigten Eisenbahnnetzes, die Ausdehnung der Schifffahrt und die Anknüpfung aller möglichen Beziehungen angerathen. In allen diesen Dingen erscheint Fürst Bismarck als ein Schüler List's. Es ist ihm bereits gelungen, die Küsten zu erringen und die natürliche Sprachgrenze im Westen zu erobern; er hat Luxemburg an Deutschland gekettet, die Schweiz durch eine centrale Alpenbahn verpflichtet, die Hansestädte dem Reiche einverletbt und den Holländern die Frage über den Eintritt in den Zoüoer- band nahegelegt. Ein enger Handelsvertrag mit Oesterreich ist das Z'el seiner Wünsche, das allerdings noch nickt erreicht ist, und der Berliner Vertrag hat Oesterreich jene Stellung angewiesen, welche List ewpfuhl. Dies Alles, ob zufällig oder nickt, ftd-nfaNs überraschend. Aeutschlaud. Berlin, 10. Januar. Ueber den Fürsten Bismarck lesen wir in der „Magd. Ztg." : „Das Befinden des Fürsten ist nock kein so zufriedenstellendes, daß aus seiner Rückreise nach Berlin der Schluß gezogen werden kann, daß sein Leiden vollständig gehoben sei. Im Gegentbeil ist das Nervensystem des Kanzlers so zerrüttet, daß ärztlicherseits zu Mitteln gear'ffen werden mußte, um dem Fürsten Schlaf und Ruhe zu verschaffen. * Nebenbei existirt der Rheumatismus noch in dem Maße, daß die strengsten innerlichen und äußerlichen Arzneien zur Anwendung gebracht werden mußten und noch ange- wendet werden. Dos Weihnackts- und Neujahrsfest war keineswegs ein heiteres, welches dieses Mal in Varzin gefeiert wurde. Denn einmal waren bu Mitglieder der Familie an zwei Orten getrennt, in Berlin die gräflich w. Gail'schrn ab. siebenen- dkmmn. Januar, MM ghin) strtM- -tiuligskliegt' qtnommen: v. Ritgen über Metten Hug über W' f $n>i Dem Metzger Siegfried in Grünberg ist untersagt worden, fremde Pferde einzustellen, da seine Stallungen gesperrt worden sind, weil Der dacht vorltegt, daß unter den Pferden des Genannten Rotz- und Wurmkrankbeit herrscht. Gießen, den 12. Januar 1880. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. _____ _ Rantzau'sche Familie, bei der sich die Fürstin und Gras Wilhelm in den Feier- tagen aufhtelten und dann wurde auch Gras Wilhelm gleich nach seinem Eintreffen in Varzin derartig von Gelenk-Rheumatismus, einem Erbleiden, geplagt, daß er bei seiner Abreise am 5. Januar nach Berlin auf der Station Ham- merwühle vom Wagen in den fürstlichen Salonwagen getragen werden mußte, in dem er, auf dem Schlassopha gebettet, die Reise bis Berlin unter heftigen Schmerzen zurücklegte. Der Zustand des Patienten war ein derartiger, daß der ältere Bruder Graf Herbert als Krankenwärter nach Berlin mitsuhr. Dadurch, daß am 3. dö., Abends, der Salonwagen des Fürsten wieder m Varzin anlangte, schloß man, daß der Fürst nun gleich selbst nach Berlin zurückkehren würde, was er auch am letzten Sonntage beabsichtigte. Der Zu- stand hatte sich aber leider noch nicht nach Wrmsch des Arztes, Dr. Struck, der während seiner Anwesenheit in Varzin in der Umgegend eine ausgedehnte Praxis bekommen hat, so gebessert, daß die Reise angetreten werden konnte, so daß noch Lo.har Bucher zur Aushülfe für Graf Herbert Bismarck nach Varzin citirt wurde, der auch am Sonntag Abend dort anlangte. Nebenbei braucht der Fürst, um sich curiren zu losten, noch sehr viele homöopathische Mittel. Ob aber Aüovatbie oder Homöopathie den Sieg davon tragen wird, muß erst die Folge lehren; wenigstens rst nichts Unterlasten worden, uni bem Fürsten toUber auf die Beine zu helfen. Allerdings können iym alle Med ca- mente nicht den Aerger vertreiben, der ihm dadurch verursacht wurde, daß von dem Nachbargute Wusteken ein Viertel Hundert wilde Schweine, die durch Füttern vom Varziner Gebiet herübergelockt waren, von dem Nachbar herun- t-rgeschossen sind. Bismarck schont bekanntlich seine Jagden sehr und nament- lich Sckweine. die ihm bester schmecken sollen, als seinem Nachbar. Berlin, 10. Januar. Zwischen dem Reichskanzler und Kaiser Wilhelm findet in der auswärtigen Politik eine völlige Übereinstimmung statt. So schwer es auch damals dem Kaiser in Baden-Baden geworden ist, die Wendungen in der deutschen Politik zu Oesterreich zu machen, so hat sich doch der Kaiser völlig in diese neuen Verhältniste gesunden. An unseren friedlichen Beziehungen zu Rußland ist nicht zu zweifeln, wenn auch Wiener und Berliner Blätter aus's Neue Nachrichten über ungewöhnliche Truppenanhäufungen an der russischen Grenze bringen mit vielen Einzelheiten, die sich natürlich schwer controliren lafien. Indessen ist Rußland zu erschöpft, als daß man ihm kne- erische Absichten andeiswo als etwa in Central-Asien zutrauen könnte. — Zu der Krankheit des Fürsten B smarck ist W erwähnen, daß, als vor Kurzem Graf Hatzfeld, der Boischafker in Konstantinopel, nach Varzm gererst war, dieser erst am dritten Tage eine Unterredung mit ihm erlangen konnte. — Dem Vernehmen nach ist am 18. v. Mts. gleichzeitig mit der Bestätigung des den Grafen Monts freisprechenden Erkenntnisses ern kaiserlicher Erlaß erschienen, worin da- Marine-Osficier-Corps aufgefordert wird, den durch du Untergang der Panzerfrcgatie „Großer Kursürst" entstandenen Un- glückssall mittelst erhöhter Leistungen vergesien zu machen und im rüstigen Be- strebungen fortzusabren, wobei dem Chef der Admiralität das kalftrliche Lob gespendet wird. Wahrscheinlich wird auch dieser E.laß mit der Darstellung M Ganges der in der Angelegenbeit des Unterganges genannten Schiffes geführten Untersuchung veröffentlicht werben. — Die E senbahn Commissionen der Staatsbahuen sollen, wie -s heißt, in E'senbahn>Be!riebsaatt«r umgewan- beit werden, mit einem Directionsmitgliede als Betriebsleiter. Die Aenderung würde mit dem 1. April 1880 eintreten. Berlin, 10. Januar. Die erste Sitzung der Eisenbahn-Commission des Abgeordnetenhauses nach den Ferien war auf gestern Abend 7 Uhranbe- räumt und dauerle bis nach 10 Mr. Es wurde mttgetbeilt, daß der Abg. Miquel, welcher einen 1 tägigen Urlaub sich erbeten, aus der Eiseubahn- Comm'ssion ausgeschieden sei und daß an seiner Stelle von der b.Ab Heilung Herr Abg. R ckerl gewählt worden. Als Gegenstand der Tagesordnung lag der Eitwuif ewes Gesetzes, betr. den Bau voii zehn kleineren Bahnen, m ge- sammtem Kostenbeträge von 49 330,000 M., sowie Betheiltgung an drei kleineren Eisenbahn Unternehmungen durch Uebernahwe von Äetien im Betrage von zusamwen 2,280,000 JC. vor. Referent für diese Vorlage Nr. 6 ist der Abg. v. Hammerstein, Correferent Abg. Kalle. Ersterer bezeichne e dieselbe als eine mittelbare Cons-qu-nz der Verstaatlichung; dem Staate seien neue, ausgedehnte Pflichten für den Bah,.bau erwachsen; es sei »unm,hr seine Aus. gäbe, die Landcsiheile, welche noch ohne Bahnverbindung seun anfzuschließeN und eine rubige, überlegte, planmäßige Entwicklung unseres Eisenbahnnetzes zum Ziele zu nehmen, dieses nach Fertigstellung der Haupt',nien besonder- durch den Ausbau von Bahnen minderer Ordnung. Der Correferent Ab«. I Kalle b.richtete über die dem Gesetzentwürfe beigesügten Vorlagen, betr. »ie \ Schulstraße B. 18. (pxpevMonSdrereair r I ufen fann Slftk Inserat- tn_@runbe\^ " Mn ersteHypo- BtÄX gesucht tütST! **' 8t? !*• werdeir ' den U. Januar, 1 der ResiamEvn wegen Besprechum denden Vorstands: M r für Alle! 'Men zu Kindern, Frankfurter Hof. enburg. jse u(|6a()n ^Szesahr. m'on. Kütten finip lösen. IVeUer V. LI. en Freunde ie von Bulgaren am Christtage in Philippopel gewaltsam occupirte griechische Kirche ist der dortigen griechischen Gemeinde wieder übergeben worden. — Montenegro weigert sich, Kommissare zur E tgegennahme der Cesstonsurkunde über daS abzutretende Gebiet zu ernennen, und verlangt zuvor die Entwaffnung der Bevölkerung von Gujsinje und die Heimbeförderung der in Gussinje angesammelten Albanesen. „ London, 12. Januar. Ein Individuum Namens Alexander Schoffa feuerte am Sonnabend in der katholischen Kirche ^dt. Peter in Hatton Garden auf den die M-ste celebrireuden Geistlichen fünf Schüste ab, vernichtete demnächst die Altarbkkleidung und zündete die Vorhänge an. Der Geistliche blieb unverletzt. Schoffa wurde verhaftet; derselbe gestand ein, daß es seine Absicht gewesen sei, den Geistlichen zu tödten Die Polizei vermuthet, daß Schoffa mit den deutschen Socialtsten in Verbindung stehe. Pesth, 12. Jan. Gestern Abend versammelten sich etwa 200 Studenten uno A'beiter vor dem National Casino, um gegen dasselbe zu demo-r- striren. Der Ober-Stadthauptmann requirirte eine Compagnie Militär. Dasselbe taui aber nicht zum Einschreiten, da die Abgq. Szalaw und Hermann die Menge durch gütliches Zureden zerstreuten. Berlin, 12. Januar. Abgeordnetenhaus. Vor dem Eintreten in die Tagesordnung bringt der Finanzminister einen Nachtrags-Etat ein; für den Bau eines Schifffahrts-Canals von Zehdenick nach Liebenwalde werden gekordert 500,000 ;tur die Canalisirung des Mains von Frankfurt bis zum Rhein 800,000 als erste Rate der 41/2 Millionen betragenden Gesammtkoften. Der Minister wünscht möglichst schleunige Berathung. „ , , rr . . . Es folgt nunmehr die erste Berathung der Vorlage, betreffend den Nothstand m | Oberschlesien. Für den Entwurf haben sich zum Wort gemeldet 12 Mitglieder, dagegen ■ Niemand. — v. Hüne bemängelt den Verpflegungssatz von 20 H pro Tag und Kopf, beklagt die Ausschließung der katholischen GeistUchkett von den Notbstands-Comites und verbreitet sich über bcr. geistlichen Nothstand, den der Cu turkampf hervorgerufcn, bezüglich bei mangelnden Seelsorge und Krankenpflege. Finanzmimster Bitter er klärt: Er freue sich der entgegenkommenden Aufnahme der Vorlage. Dre Maßregeln würden nicht nur auf das platte Land, sondern auf Stadt und Land gleichmäßig ausgedehnt werden. Bezüglich der Eisenbahnen würde Alles von reiflichen lokalen Erwägungen abhängig gemacht werden, hinsichtlich der Dailehne nur das Erforderliche geschehen. Die Ausschließung der katholischen Geistlichkeit bei den Nothstands-Comüe 6 I bedauert der Minister; er wünsche und hoffe Abhülfe. i Cultnsminister v. Puttkammer erklärt: Hinsichtlich der Sanitatsverhaltmsse habe sich in den Nothstandsbezirken keine bedrohliche Erscheinung gezeigt. Er und der ! Minister des Innern hätten im weitesten Umfange alles Erforderliche gethan, um Bor- \ kehrungen gegen Epidemien rc. zu schaffen. Ueberdies besitze Oberschicsten rote kaum ! ein anderer Landestheil die umfassendsten Anstalten und Einrichtungen für Krankenpflege. Wenn es sich um Vermehrung des Personals für Krankenpflege handele, fo fei 1 solche ohne das mindeste Hinderniß Seitens der Gesetzgebung herbeizumyren Du i Gründung neuer geistlicher Niederlassungen fei allerdings durch das Geletz verboten. I wenn aber ambulante Einrichtungen für vorübergehende Nothstande gewünscht werden, ! so würde dagegen von keiner staatlichen Seite em Hindermß entgegen g es tellt werden Der Minister erinnert ferner an die Volksschulküchen, welche sehr wohlthatig wirken. Die crschiverte Ausübung der Seelsorge durch die Verwaisung ^yelntr recht beklaaenswerth, allein der Uebelstand sei durch Aushulfe aus den Nachbarbezirken namentlich in Oberschlesien wesentlich gemildert. Die Praxis der Staatsanwalte sei dort milder; verbotene Amtshandlungen seien wenig vorgekommen. Bezüglich der Klagen über die Schulen seien die allgemeinen Vorwürfe unbegründet namentlich )et die Leistungsfähigkeit der Gemeinden stets geschont^worden. Der Regrerungsbezirk Oppeln beziehe erhebliche Staatsunterstützungen. Der Minister habe die Gehalte für emertirte Lehrer und für Hinterbliebene von Lehrern m den Nothstandsdistrlcten erheblich vermehrt, auch für Zuschüsse für Schulgemeinden gesorgt. Das sei ia wenig, aber I Alles, was innerhalb des Etats sich habe tbun lassen. Das Haus werde hoffentlich erkennen, daß es am guten Willen Seitens der Regierung zu helfen nicht fehle. Aba. Schellwitz, der sich nachträglich gegen die Vorlage zum Work.gemeldet, bezweifelt den Werth der zur Hebung der landwirthschastlichen Verhaltniste Oberschlesiens gemachten Vorschläge und mahnt zu vorsichtigem Verfahren, v. Stablcwsk' dringt auf Förderung der pölnischen Nationalität, Hebung des Bauernstandes und Beseitigung des Culturkampfes. - v. Meyer (Arnswalde) bemängelt bie den Kreis- ausschüssen gegebenen großen Vollmachten- - Virchow frihftrt bic Ausführungen Hüne's Stablewski's unb Schellwitz's und wünscht die Heranziehung von Privatpersonen und Vereinen bei Vertheilung von Unterstützungen, größere Fürsorge für den Volksschulunterricht und Herstellung größerer leistungsfähiger Gesammtgemernden- Der Cultusminister stellt einige Behauptungen bezüglich der geistlichen Niederlassungen an Hand der Maigesetze richtig und gesteht zu daß eine erhebliche Anzahl vonSchitt- lehrerstellen in Oberschlesien vakant sei. Die Schulkinder seien iebod) beshalb nicht ohne jeden Unterricht. Der Lehrermangel werde hoffentlich bald verschwinden- D»c Unterballnngspflicht gegenüber den katholischen Schulen sei den Großgrundbesitze'n tn weitem Umfange auserlegt Betreffs Erlernung der deutschen Sprache durch Schulkinder polnischer Nationalität bemerke er: er könne sich keine preußische Unterrichtsverwaltuny denken welche nicht dafür Sorge trage, daß jedes Schulkind die deutsche Sprache ausgiebig und vollständig erlerne. (Beifall.) Der Finanzminister bemerkt gegenüber Virchow: es habe der Regierung ferngelegen, bei Feststellung der yroject rten Eisenbahnlinien die Jntereffen von Privateigenthümern zu fördern. Die Projecte hatten die Billigung des Provinzial-Ausschusses gefunden. — Löwe iBcrlin) erörtert seinerseits die Ursachen des Nothsiandes und beklagt die der jüdischen Bevölkerung heute und bei I früheren Gelegenheiten gemachten Vorwurfe. — Minister Graf Eulenburg rechtfertigt ! die erst jetzt erfolgte Einbringung der Vorlage und bemerkt weiter: die Kartoffel- Mißernte sei von der Regierung vorhergesehen und die Beschaffung von Kartoffeln rechtzeitig angeregt. — Roch weiteren Ausführungen der Abgg. v. Saurma unb Schlöder (Lippstadt) wird der Gesetzentwurf an die Budget - Commission verwiesen- Nächste Sitzung Dienstag. London, 12. Januar. Meldung des „Reuter'schen BureauS" am Korstantinopel: Layard hat die officiellen Beziehungen mit der Pforte wieder ausgenommen. Der Sultan zeigte Layard an, er beabsichtige die Familie Mc« °>ocde oon der Regierung sestgestellten Grundzüge für principielle Regelung d-s Baues und Betriebes von Secundälbahnen. In einer gedrängten, höchst m- tereffauten Schilderung entwarf er ein Bild der geschichtlichen Entwicklung der Nebenbahnen im letzten Jchrzehnt. Wiederholt habe die Volksvertretung die königliche Staatsregierung aufgefordert, Normativbestimmungen für den Bau von Secundälbahnen auszusteüen; die Erfüllung sei nicht am guten Willen, sondern an der Schwierigkeit gescheitert, die vielverzweigte, einheitlich nicht zu ordnende Materie gesetzlich zu tegtln. Einmal habe man1 al« stellen wollen, die Vollbahnen seien durch den etaat, die Nebenbahnen durch die Provinz oder durch die Kreise mit provinzieller Subvention herzusteüen ; dann habe man eigene Secundärbahnen gebaut. 1877 sei zum ersten Mal die Frage der Schmalspur htnzugetreten. Alle Versuche, ein allgemeines Lan- dessvsiem von Secundärbahnen aufzustellen, seien bis jetzt gescheitert.wurden bei der großen Verschiedenartigkeit der Bedürfniffe und der Ansprüche auch wohl fernerhin scheitern. Wenn es unmöglich erscheine, einem allgemeinen Vrincip jede einzelne Forderung unterzuordnen, so sei man doch noch nicht aenötbiat, vrinciplos zu arbeiten. Das Bedürfniß sei in jedem einzelnen Fall ru prüfen nach den Jntereffen der allgemeinen Landeswohlfahrt und denen der Kreises und nach den Beisteuern auö den Jntereffenten-Kreisen, durch welche das materielle Jntereffe, welches die Landestheile an dem Bau haben konnten, am zuverlässigsten seftgestellt werde. Was man vom Staat für den Betrieb der Secundärbahn verlangen dürfe, seien erleichterte Vorschriften in Bezug auf den Bau und die Sicherheitspolizei, Aufhebung oder Verminderung der Pfl'chten, welche die Vollbahnen für Post-, Militär, und T-legraphenwesen zu erfüllen hätten, Erleichterung der Stempelgebühren zu Eisenbahnsteuern und größerer Selbständigkeit in der Tarifirung der Güter. Langsame Fahr, geschwindtgkeit sei eigentlich die einzige Definition, welche man für die Secundärbahnen geben könne, diese mache eine große Ersparniß in Bau nvd B^tr.eb an sich möglich; mit dem Fortfall vieler Staatspflichten und Staatsabgaben könne die Hauptfrage für die Ausdehnung des Bahnnetzes minderer Ordnung die Billigkeit der Tarife, in weitestem Umfange erreicht werden. Schließlich schlugen die beiden Referenten eine Resolution vor des ungefähren Inhalts: Es erf$eine eine gesetzliche Regelung des SecundLrbahn-Betriebs zur Zeit nicht zweckmäßig, dte königliche Staatsregierung sei aufzusorder.-t, zunächst alle Erleichterungen zum Bau solcher Bahnen selbst zu geben und bei der Reichsbehörde die eben dahingehenden Schritte zu thun. Nach diesen Vorirägen wurde die Frage zur Erörterung gestellt, ob man schon in eine Vorberathung des Gesetzentwurfs und in die Discussion über die Principieu, nach welchen der Baubetrieb von Secundärbahnen zu regeln sei, eintreten wolle. Man kam bet der Schwierigkeit der Frage und unter der Erwägung, daß sich rnt Laufe der Discussion über die einzelnen zur Erörterung stehenden Bahnen dte Anschauungen klären würden, zur Verneinung dieser Frage. In Fortsetzung dieses Beschluffes ging man sofort zur Berathung des § 1 Absatz 1 der Vorlage Bau einer Elsenbahn von Erfurt nach Grimmenthal und Rttschen- hausen, 'Kostenpreis 27,252,000 M* über. Nach sehr eingehendcn Darlegungen der Verhältniffe durch den Referenten und dte Regierungs-Commtffare wurde die Regierungsvorlage mit allen gegen 3 Stimmen angenommen. Damit schloß die Sitzung. Voraussicktlich wird dte Commission bis Ende nächster Woche die jetzt vorliegenden Arbeiten beendet haben und werden ihk dann wohl für die darauf folgende Woche die Anträge auf Verstaatlichung der Rheinischen und Berltu.Potüdam-Magceburge? Bahn zugehen. Das Verkchrs- mtntsterium wird mit den Motiven zn diesen Vorlagen erst tn einigen Tagen fettig fein. (Köln. Ztg.) — Dte staatsanwaltlichen Untersuchungen über das Zwickauer Grubenunglück. welche nunmehr zum Abschluß gelangt sind, haben festgestellt, daß wegen Mangels einer nachweisbaren Verschuldung der Direction des Brücken- beraischen Stetnkohlenbau.Vereius eine Pflicht, die Hinterbliebenen der verunglückten Bergleute gemäß § 2 des Reichshastpflicht Gesetzes zu entschädigen nicht obliegt.' Die Opfer sind tobt, sie können nichts aussagen, und es ist so gekommen wie bei der Berathung des Retchshaftpflicht-Gesetzes Fachkenner voraussagten, daß namentlich bei Maffenverunglückungen sich eine Verantwort- lichkeit der Directionen so gut wie niemals werde nachweisen laffen. Die Wiitwen und Waisen der Bergleute find auf die öffentliche Wohlthätigkeit angewiesen. — Wie wir erfahren, hatte neulich der Kronprinz eine längere Unterredung mit dem Reichstags-Abgeordneten Dr. Schultze-Delitzsch, die sich speciell auf genossenschaftliche Angelegenheiten bezogen har. Der Kronprinz wird näm- lick, wie wir erfahren, nach feiner Rückkehr nach Pegli eine bereits angemeldete Deputation hervorragender Vertreter des italienischen Genoffenschafts- wesens empfangen. Die! Winter id)on in zu mischen Dü Nothstand 1 Kariossel - der Provm fctut Halbs a Kranthe^ dies von c meine vp nothleibent das Sedür wie biefim fcamodj bei unterließ t feilen mass ^uterSa Znso au§ „Zum grün-n Baum" für bie Straße von Groß - Linben bis Butzbach und von Pohl-Göns gegen Wetzlar. 5) Montag den 26. d. M., .Mittags 12 Ubr zu Lollar im Gemeindehaus für bie Straße von Gießen über Lollar bis zur Preuß. Grenze. Die resp.Großherzogl. Bürgermeistereien Werden ersucht, diese Versteigerung im ^ntevcffe ihrer Gemeinden besonders ve- fannt machen zu lassen. Gießen, den 12. Januar 1880. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Das Faß auf dem Eis vor 30 Jahren. Heute, den 14. Januar, sind es 50 Iahte, daß ein Meisterwerk, welches wir mit dem vollsten Recht auch so nennen können, gefertigt wurde. Es wurde nämlich ein Stuckfaß aus rauhem Holze dis zum Füllen auf der Lahn, in nächster Nahe ver ^tzigen'Brücke bei einer Kalle, welche wir biß zur Jetztzeit noch nicht wieder hatten, nämlich -7-28 verfertig.. Mit frischem Muth und Unerschrockenheit ging ver damals kurz vorher Meister Daniel Schneider (jetzt ein im Alter von 75 Jahren stehender und fast arbeitsunfähiger, der nothwendigstcn Bedürfnisie oft entbehrender G«is) mit 3 Gehilfen °ns Werk. Den ersten Laa wurde das Lolz ausgehauen, den zweiten Tag ging cs ans Aufstcllen und endlich»den dreien Tag stand das Faß vollendet da. Es wurde nun unter den Langen der Musik durch die Stavt zu jedem Küfer und Weinhändler zur Ansicht gefahren, welche dasselbe durch Anbinden eines Bandes an den dazu eigens gedrehten Spunden schmückten. Dienstag den 24 Februar, Vormittags 11 Ubr, soll auf dabiesigem Orlsgericht bie Hof- raithe des Jakob Fourier IX., als: Flur. Meter. V,237 100 Hofraithc m der Sandgaste meiitbietenb versteigert werben. Gießen, ben 13. Januar 1880. Großh. Ortsaericht Gießen. 345) M ü Her. Kreppel, gi füllt und ungefüllt, sowie täglich alle Sorten Kaffeekuchen, empfiehlt Heinrich. Kinkel, Condito r, 228)Marktstraße Nr. 205. 888 daselbst, Acker an der Steinkaute gegen bie Hohl, meistbietend versteigert werden. Gießen, ben 13. Januar 1880. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. 353)________Müller.__________ tzS« L" Jedermann L behrlich das wasserdichte Lederfett. Zur Erleichterung des Detailverkaufs liefere ich auch jetzt in kleinen Blechdosen ä 30 Gr. zu 10 H, 50 Gr. zu 15 X 240 Gr. zu 50 500 Gr. zu jl 1.20, 1 Ko. ju JL 2, 2 Ko. zu JL 4. — Wiederverkäufern und Kleinhändlern, die Laudkundschaft be. suchen, lohnenden Rabatt. Man wende sich an das Haupt-Depot Jeati Schräder, Mainz. Auch für Pferde- geschirrt und Kutfchleder rc. sehr zu empfehlen. "0 £*** ent. fh|°, Die neue *** •«* kettet '^et' hMe untet »nbenten1 i6t rb veranlaßt! ba. ltun0'n Achmed Tewfik's zu unterstützen. Layard schrieb dem deutschen G-schäftsträger, SM* *<«. T ärafftTftUT.» aber nicht andeuten. Wie « beweisen. Das Cabinet werde ein- ment zur Sprache gebracht würden. ----- ; wie fy® I , dtsdeimmhren M än\’Ä»«S!" 0,16,6 Särti wirk» SÄ» ; ’ttesSS Ifr'bflbh5b ftricttn erb^ «Ssi y»*»s«s & --- ~ Lokales. •w» » wl» ssls »ä":.“ i« - ""ä:: Jaffe« worden: Friedclbausen, am 12. Januar 1880 Betreffend: Den Nothstand unter dem ärmeren Theile der Bevölkerung Der Präsident des landwiNdschafflichen Vereins sür die Provinz Oberhessen Krankheit zur Folge haben wird Daß h er h-ff-n» «ng a n Staate - oder RSM“ &X «Ä - « » » ÄS SH»- - mÄSiÄ »-»- - »- """ALL Sie »» »Soll«! MIM«. W0S.I1««« ««■«« 31™ Untersuchungen zu ersuchen. D Rabenau. «such' um Ausnahme folgend« B-etLtignng. ,, . (xc-,- aeftrtaen Notiz habe ich zu bemerken, daß nur ein allerdings heftiger -ZMZWWWMZ z^bl"ut°. ?-^e Irs-nn das nut -m M.ioungS-uS.aus-h gewesen ist, dann haben wir Mellich «„theilie heute 800 Portionen. Verkauft wurden hiervon HO, Jie Übrigen S!»0 "Portionen erhielten Arme, Kmder uno Handwertsburichen. Handel knd Verkehr. «ieften. 13. Januar. Auf dem heutigen Wocdenmarkte kostete : Butter Psd.per 0,75 0.85^Lühncreier per Stück 7—8 3), Käse per Stück 3—11 Kasematte per Stuck 3 J> (Srbien 1 Liter 22 Linsen 1 Liter 24 Tauben das Paar JL 1.20, Hühner Stuck VT 5..-0 00 Hahnen per Stück JL 1.40-0.00, Emen per Stücks 1.85-0.00, Ganse pr.Pfund 50-60 / Kartoffeln per 100 Kilo 8.00-0.00, Weißkraut, 100 St^ 5 - 8 Zwiebeln P.Etr. U 10—oö Milch per Liter 16 und 18 H, Ochsensieisch 68 $ per Pfo., Kuh- und Rindfleisch 48-S6 L, Kaibfirijck 40-50 4, Hammciflc.ich 50 -60 .5,, Sckweinep-tfch 60 * «^“4?»’»“ 4uat. (Lruchtd-richt.) M-hl Sh. 1 JL 43, Rr. 2 JL 41, Nr 3 M o5 4 u 31 5 3t, 35, Roggrnmrhl °/i hD-rlinrr Marie) 3t 28 28.50^ bo. M-rlkn r M^k- ^ 27 -^00.-4), 11 ^Berliner Marke) JL 20.00-21.00 »^« effecti» hiesige- ab Bahnhof hier JL 24.25 24.50, ab unsrer Umgegend 23.7o-24, do. fremder s- nach Qualität JL 24-24.75 Roggen, I- u°«^-20.W, rtio,rL 17 0(1 — 21 Laser 13—15.50, Kohlsamen JL 27—28.00, Erchen JL iv £4, Micken 16—17 Linsen JL 20—40, Bohnen, weiße, JL 23—21, Noggenkleie JL —, ^7,7 , 7717. Mböl, detail, JL 65. Stimmung unsicher. Haupt- £4»im.1"‘ •" sä wraw r/Ä tat gewicht. Sckweine je narb Qualität das Pfund - — gjfrru'n« ‘fee^ , - ti Aet Verwischtes. - Auf der Mainzer Linie der Hessischen Ludwigsbahn wimmelte es gestern von Neu- aieriaen, welche sich die Verheerungen bei Bischofsheim ansehen wollten. Die Zerstörungen sind dort chel schlimmer, als man nach den Berichten erwarten durfte. 2Beite eonM bieten das Bild eines Eismeeres. Der unterspülte Bahndamm, der nach der Gustavsburg fuhrt, zeigt die Geleise bald in der Luft schwebend, bald herunterhängend oder gar unter Eismaffen ver- sckwunden. Dieses Geleise diente nur dem Güterverkehr. Von den Festungswerken an btc GustavSburg zeigt das rechtsseitige Beschädigungen; doch ist linker Hand der Bahn die größte Verheerung zu tohen. _________ Montag den 26. Jan. 1880, Vormittags 11 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die Grundstücke des Heinrich Weber tn Heuchelheim als: Flur Mtr. II. 137Vio 383 Grabyarten tn d. mittelsten Schießgärten, II. 137Vio 394 daselbst meistbietend versteigert werden. Gießen, den 15. December 18/9. Großherzogl. Ortsgerickt Gießen. 311) Mülle r. _____ Montag den 19. Januar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgencht die zur Concursmafse des Kurl Berger gehörigen Grundstücke, als: Das Brechen, Anfahren und Zerschlagen der zur Unterhaltung der Staatsstraßen im Baubezirk Gießen nöthigen Sterne soll an nachbenannten Tagen u. Orten werngst- sordernd versteigert werden: «rettag den 16. d. 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Ouvertüre „Meeresstille und glückliche Fahrt“ von Mendelssohn^ 2. Arie „Frag’ ich mein beklommen Herz“ aus dem „Barbier von Sevilla“ „ Rossini. 3. Concert für Pianoforte mit Orchesterbegleitung E-moll . ............„ Chopin. 4. Lieder für Sopran : a) Die junge Nonne „ Schubert. b) Der Mond .........„ Mendelssohn. c) Widmung „ Schumann. 5. Pianoforlevorträge. a) Gavotte „ Hiller. b) Ungarische Rhapsodie „ Ljsst. II. Symphonie Nr. 5 (C-moll) „ L. v. Beethovens 1) Allegro con brio. 2) Andante con moto. 3) Allegro. 4) Finale. Der Concertflügel von Blüthner in Leipzig ist aus dem Piano- fortelager von Wilh. Rudolph dahier. Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind in der Ricke r’schen Buchhandlung (Sonntags nur bis 12 Uhr) und in der R u d o 1 p h'schen Musikalienhandlung ä v4l. 2,50 (Sperrsitz ä JL 3,50) zu haben. *) Der Zutritt zum Concertsaal findet nur durch den Nebensaaf statt; während der Aufführung eines Stückes ist auch dieser geschlossen.. Für Grubenfeldbefitzer. 332) Das Abbohren der Grubenfelder in mildem Gesteine, als: Thon, aufgelöstem Schiefer und Schalstein rc., wird übernommen und ausgeführt, bis zu 50 Meter Teufe pro Meter zu- 2 Mk. 50 Pf., von 50 bis 100 Meter entsprechend höher. Von wem? sagt die Grpev. d. Blattes. 134) Bei Beginn des neuen Jabres werden Abonnements zu sämmtlichen Zeitschriften entgegengenommen und solche prompt geliefert. Garten- laube, Bazar, Fliegende Blätter, illustr. Zeitung rc. beginnen soeben ihren, neuen Jahrgang. Probenummern gratis. Gleichzeitig bringe ich meinen Journal - Lesezirkel in empfehlende Erinnerung der künftig immer mehr durch Erweiterung und Aufnahme neuer gediegener Zeitschriften das Wohlwollen des Publikums sich erringen wird: Deutsche Rundschau, Erholw gestunden, Berliner Wespen, sind neu anfgenommen, so daß 26 verschiedene B ätter darin enthalten sind. Der Preis beträgt vierteljährlich nur 3 Mk. 50 Pfg., wofür wöchentlich 2mal je 6—8 Journale frei ins Haus g tragen werden- Gest. Beitrittserklärungen erb tte möglichst bald, da spätere Aufnahmen mancherlei Störungen veranlassen. Gießen, den 1. Januar 1880. E. Hememann’s Unio.-Buchh. u. Antia. Fr. E. Fehsenfeid. Lehrling gesucht für ein Colonial- und Eisenwaarengeschäft. Zu erfragen bei der Exped. d. Bl. (291 205) Wir danken Allen recht herzlich, die unseren lieben, guten Sohn und Bruder Leopold Rothenberger zu seiner letzten Ruhestätte geleiteten, ihm die letzte Ehre erzeigten. Wir danken den Aerzten, Herren Dr. v. Löhr und Dr. Ploch, weiche bei Tag und Nacht dem lieben Dahingeschiedenen zur Sette standen; unseren inntgsten^Dank der Schauster Louise, dem Bruder Severin und Bruder Sebastian ans Frankfurt, welche unseren Sohn und Bruder mit, aufopfernder Thättgkeit so liebevoll gepflegt und gewartet haben; möge diesen guten Leuten Gott vergelten, was wir denselben nicht vergelten können. Die tief trauernden Hinterbliebenen. Verantwortliche Nedaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. vi Zm teobachikiitt 9« L ki 2)3 £ 3)2 b ö- l c a 8 L ° » Ätz | $atmi U 3.1 iechen unitt Ruhestand ji die Ot ^ligskamvier n verseßkn; die Ob Mtbdlung de i'ld ]U Lk 'Wtien; L, di- Oi« ^•^otuiQnn , Ob,i 3«« 1t«n *■ KI fi, . R-° * l" INltn' z Ernennen. Ä9”’ Safi Ä* L7,'s M üßefk' -11 b Sä?