Wn, daß ich siebene l«TI. von J u ?° Pfg. lt gestattet. ^Pellmeister Ja * ,egebenen Stunde —______J7392 abe. &inW Mnfe, l9fn ivo/Ifn, dachtunq erlaube ich mir -abe und unter erde. ertrauen auch auf icrmtt unter Zu- voÖ ianus. Kopfschmerz j lopfkrampf, I tZenick uni»; Hrrntnltihfit itiat. I Pküenüu iur m lichzeitig das Blut-1 i Krtslau, eialnt- mit deal ilh M»* „ "f, AB j-tzt f«’"'m# W i, laÜ(r iaM ‘Ä •»53»« ffeslau. n Hotel „Junl prechen. * im ,»»gtn 3< "iw Ä-- ti waren, zs-oll Skr. 266. Samstag den 13. November 1SSO. Hießener MWiger Aqkigk- aai JüetäHett fit kn Kreis Sießen. **•«’ nrw II — UH.W»WWMMa—■■ bhmm UWI1WW«r——i——p———■» l i 1 »1 . - . n niii—iiii— ~ 1—irr--.- . » I B l8 Eilchcint mü Kusma!;»« »es Btento«». M»ei» »ierWISHrlich 2 Warf 20 M mit Brm;°rl°h» f I ’ " ' * * Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. -wmjw»—wayg——bwm—■bm^mhbMwiwii— Amtlicher Pheil. Nr. 19 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 6. August l. I., enthält: (9tr. 1392.) Gesetz, betreffend die SchiffSmeldungen bei den Consulaten deS Deutschen Reichs. Vom 25. März 1880. (Nr. 1393.) Verordnung, betreffend die Schiffsmeldungen bet den Consulaten deS Deutschen Reichs. Vom 28. Juli 1880. Nr. 20 deS Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 2. October l. I., enthält: (Nr. 1394.) Verordnung, betreffend die Einberufung des Bundesraths. Vom 29. September 1880. Nr. 21 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 26. October l. I., enthält: (Nr. 1395.) Allerhöchster Erlaß, betreffend die Ausnahme einer Anleihe. Vom 13. October 1880. Gießen, am 11. November 1880. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Bookman n. Bekanntmachung. Dienstag den T Deeember L I., Nachmittags 3 Uhr, findet die Ausloofung der Schöffen für das Jahr 1881 in öffentlicher Sitzung statt. Gießen, den 9. November 1880. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. ______________________________________________Langsdorfs.____________________________________________________ Betreffend: Die standesamtlichen Register. Gießen, den 10. November 1880. Das Großherzogliche Amtsgericht an die Herren Standesbeamten des Bezirks. Sie werden benachrichtigt, daß die Standes-Register pro 1881 bei uns eingetroffen und innerhalb der nächsten 14 Tage bet uns abzuholen sind. Es kann dies gelegentlich geschehen durch jede zuverlässige Person, die der betr. Standesbeamte damit beauftragt. Stammler. G l ä s s i n g. —■—■■■■■■——Bau-WA; anjogactaaiMMMM———— Aeutschland. m. Darmstadt, 11. November. [3®eite Kammer der Stände. 58. Sitzung.) Der Präsident verkündigt als neue Umläufe: Antwort der Regierung auf die Interpellation bc§ Abg Fre»herrn v. Nord eck zur Rabenau, bte Verwendung der aus den Ueberschüsscn der Reichsftruern dem Großherzogthum zufließcnden Einnahmen betreffend; Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, Gesetzesentwurf, die Anwendung der für die Großh. Civildimer bestehenden Bestimmungen auf dic Beamten und Bediensteten der Oberhessischen Eisenbahnen betreffend. — Namens des Gesetzgebungs- Ausschusses erstattet Abg. Schröder mündlichen Bericht über den Antrag des Abg. Betz auf Aufhebung deS Art. 454 des Code civi). Mit Rücksicht auf das in Aussicht stehende deutsche Cioilgesetzbuch beantragt der Ausschuß Ablehnung des Antrags. — Abg. Küchler erstattet Namens desselben Ausschusses mündlichen Bericht über den Antrag der Abgeordneten Schröder und Genossen auf Aufhebung des Gesetzes vom 3. Mai 1858, die Bildung der Ortsvorstände betreffend, und eines Thcils des Gesetzes vom 22. November 1872, die Mitwirkung der Forensen bei Feststellung des Gemeindevoranschlags betreffend. Der Ausschuß beantragt unter Hinweis auf die bevorstehende generelle Revision der VerwaltungSgefetze, dem Antrag vorerst keine Folge zu geben. — Aus demselben Grunde beantragt der Ausschuß nach dem von dem Abg. Maurer desfalls erstatteten mündlichen Bericht Ablehnung des Antrages des Abg. Muhl, die Ausübung der Jagd und Fischerei betreffend. — Die Kammer erledigt sodann nach kurzer Debatte den Rest der Recommunication der ersten Kammer bezüglich des Gesetzesentwurfes, die allgemeine Bauordnung betr., ebenso die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, die stattgehabten und noch stattfindenden Berichtigungen der Grundbücher über die Domänen des Großh. Familienfidcicommissts und des Landeseigenthums betr., durch Annahme des Ausschußantrags. — Bezüglich der Anträge der Abgg. Schröder und Stephan (Heßloch) auf Erhöhung der Staatsstraße zwischen Nierstein und Nackenheim zum Schutze gegen Ueberschwemmungen durch den Rhein hatte der Ausschuß beantragt, die Kammer wolle die Regierung ersuchen, nähere Erhebungen eintreten und weitere Mittheilungen au die Kammer gelangen zu lasten. Nachdem der Antragsteller und Abg. Racke die schweren Mißstände geschildert, welche bei Hochwasser auf der genannten Straßenstrecke entstehen und Ministerialrath Fink Namens der Regierung eingehende Prüfung zugesagt, wird der Ausschußantrag angenommen. — Weiteren Gegenstand der Tagesoidnung bilden die verschiedenen Anträge und Vorstellungen wegen Erbauung von Secundärbahnen, über welche Namens des vierten Ausschusses der Abg. Baur Bericht erstattet hat. Im Anschluß an den früher gestellten Antrag, die Kammer wolle an die Regierung das ausdrückliche Ersuchen stellen, die Frage der Erbauung von Secundäreisenbahncn in den drei Provinzen des Groß- herzogthums nach allen in Betracht kommenden Seiten hin ohne Verzug einer eingehenden Prüfung zu unterwerfen und auf Grund deS Ergebnisses hinsichtlich der für zweckmäßig erachteten Ausführung sowohl, als der Art und Weise der Ausbringung der nöthigen Mittel sobald als thunlich Vorlage zu machen, beantragt der Ausschuß, alle in Rede stehenden Anträge und Petitionen nebst Anlagen vorerst an Großh. Staatsministerium zum geneigten Gebrauch bei der in Aussicht gestellten allgemeinen Prüfung der Frage gelangen zu lassen. — Abg. Kugler, welcher in dieser Angelegenheit das Präsidium an den zweiten Präsidenten Muhl übertragen, stellt in Verbindung mit den Abgg. Stephan (Osthofen), Schröder, Hanstein, Seubert, Freiherr v. Nord eck zur Rabenau, Osann, Reinhart und Möllinger den Antrag: Die Kammer wolle die Ausjchußantröge ablehnen und beschließen: 1. Großh. Regierung de» früheren Antrag des Abg. v. Rabenau und sämmtliche zur Berathung gestellten Eingaben und Vorstellungen nebst Anlagen zu übermitteln; 2. dieselbe zu ersuchen, erwägen zu wollen, welche gesetzlichen Bestimmungen zur Förderung des Baues von Seeundärbahnen notbwendig sind und der Kammer alsdann Vorlage darüber zu machen; 3. alle Anträge und Petitionen, die Erbauung von Secundärbahnen betreffend, in der Richtung zu prüfen, ob und unter welchen Bedingungen dieselben zur Ausführung zu bringen sind. An der Debatte betheiligen sich die Abgg. Kugler, Ellenberger, Freiherr v. Nordeck zur Rabenau, Frank, Matty, Wasserburg, Schröder, Haustein, List, S teph an (Osthofen), Osan n, Wolz, Freiherr von Wedekind, Lautz, Dittmac und Maurer. Allgemein wurde die Frage der Erbauung von Secundärbahnen im Lande als eine hochwichtige anerkannt und deren Regelung auf Grund gesetzlicher Bestimmungen als wünschenswerth bezeichnet. Nur die Abgeordneten Maurer und Dittmar glauben vor einem allzu raschen Vorgehen der Regierung warnen ;u sollen und befürchtet namentlich Ersterer große Belastung des Staates beim Bau von Secundärbahnen. Bon Seiten der Regierung, vertreten durch Herrn Ministenalpräsidenten Schleiermacher und Ministerialrath Fink, wird die Wichtigkeit der Sache vollkommen anerkannt und eine eingehende, reifliche Prüfung aller einschlägigen Verhältnisse gugejagt Nach einem Schlußworte des Berichterstatters, Abg. Baur, wird der Antrag Kugler und Genossen mit 22 gegen 19 Stimmen angenommen. Nächste Sitzung morgen. Darmstadt, 9. Novbr. (Offenbacher Brücke). Der zweiten Ständekammer ist Seitens des Offenbacher Brücken-Comits- eine Denkschrift über die Verkehrcveihältnifse und eine Petition zugegangen, in welcher die Bedenken der Großh. Regierung gegen die Wahl der alten Uferstellen zu widerlegen gesucht werden. Diese Petition ist nebst den mit ihr zusammenhängenden Belegen allerdings geeignet, die Kammer zu der Erwägung zu veranlaffen, ob sie es verantworten kann, die geforderte Summe der Großh. Regierung mit , offener Vollmacht für die Wahl der Uferstelle zu bewilligen ; denn es ist zu Händur des Herrn Abg. Böhm eine ernste Offerte einer gut renommirlen Unternehmer-Firma niedergelegt, welche den Bau an der Schloßstraße um 95,000 «X billiger offerirt, als Herr Holzmann an der Kaiserstraße. Die technischen Bedenken sind durch ein Gutachten von tüchtiger fachmännischer Seite zerstreut. Die Petition schließt mit folgendem Anträge: „Wir bitten demgemäß, hohe Ständekommer wolle unter Abänderung des Alinea 3 des Antrages Großh. Regierung, hochdieselbe ermächtigen, den Brückenbau öffentlich auszuschreiben und denselben innerhalb des limitirten Preises an denjenigen General-Unternehm r in Entreprise zu geben, welcher in seinem Project eine Veikehrsverschiebung am besten vermeidet." Darmstadt, 10. Novbr. Durch Decret vom 8. Septbr. l. Js. wurde dec Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Grünberg, Karl Röth, seines Dienstes entlassen. w Durch Decrete vom 21. Septbr- I. Js. wurden der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Ulrichstein, Karl Riegelmann, zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Grüuberg und der Steueraufseher zu Michelstadt, Ludwig Schnur, zum Ge.ichtsvollzteher mit dem Amtssitze zu Ulrichstein ernannt. Durch Decret vom 5. Octbr. l. Js. wurde der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Fürth, August Geiß, auf sein Nachsuchen seines Dienstes entlaffen. Durch Decret vom gliichen Tage wurde der Gerichtsvollziehet- Asptrant Anton Ferdinand Forch ans Siefersheim zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Fürth ernannt. Durch Decrete vom 27. Octbr. I. Js. wurden ernannt: der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Lorsch, August Wey land, zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Herbstein, der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Herbstein, Philipp Kn ter im, zum Gerichtsvollzieher mit bew Amtssitze zu Alsfeld und der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Alsfeld, Ph. Rettig, zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Lorsch. Berlin, 10. Novbr. Die „Prov.-Corresp." schreibt in einem Artikel unter der Uebeischrift „Der Steuererlaß" : Eine ernste Prüfung ber.ginanj* läge ergab für die Regierung die Möglichkeit eines Steuererlaffes zunächst für das kommend? Jahr. Daß die Volksvertretung bet gleich gewtffenhafter Prü-- sung zu anderrr Ergebntffen kommen und den Steuererlaß zurückwetsen sollte, ist um so weniger cwzunehmen, als die Parteien, welche im Großen und Ganzen mit dec Regierung über die Reformziele einig sind, kein geringeres Interesse au Erfüllung der verh tßenen Erleichterung der dtrecten Besteuerung haben dürften als die Regierung selbst. Nicht Diejenigen wahren die In- tereffm der Bevölkerung, welche einer Doctrin zu Liebe sich der Entlastung der armen Bevölkerung widersetzen; auch nicht Diejenigen, welche über die Grenzen der Möglich? it der Entlastung hinausgeh/z und AbendS 8—W1,^ Uhr) und bieten die größtmögliche Äbmechs lung, so daß Musikfreunde jeder Richtung ihrem Geschmacke Zusagendes finden. Vom 1 bis 12. Dec.mber d. I. werden im Zoologstchen Garten zwei Eskirnofamilten zur Ausstellung gelangen, welche aus Labrador stammen und mit Schlitten, Hunden, Booten und Waffen aller Art Vorstellungen ihrer heimischen Lebens- und Ja.chwelje geben werden Bet dem großen Interesse, welche derartige Einblicke in die Lebensweise fremder Völkerschaften be- sondeiö für die Jugend bieten, wird den Volksschulen, welche elaffenweijc in Begleitung der Lehrer den Garten beiucken wollen, dies zu einem sehr ermäßigten Prciie ermöglicht werden. Im Uebrigen wird bei dieser Ausstellung, nicht wie in früheren ähnlichen Fällen, ein besonderes Eintrittsgeld erhoben werden, sondern jedem Besucher des Gartens dieselbe unentgelolich zugänglich sein Frankfurt, 8. November. In den letzten Tagen haben sich auf den hier etnmünden- den Strecken der Hessischen Ludwigsbahn mehrere UnglückSfäüe bet dem Personale eretgnet. So wurde am verflossenen Samstag auf der Station Eppstein einem Bremser, der seinen abgehenden Zug besteigen wollte, durch Ausgletten von dem Trlttbrette der eine Fuß durch lieber; fahren beschädigt. Am gestrigen Tage gerieth auf der Station Lampertlseim ein Arbeiter zwischen die Buffer zweier Wagen und soll hierbei ziemlich bedeutend verletzt worden sein; ebenso fiel am gestrigen Vormtrtage tn der Nähe der Station BtbliS ein Lokomotivführer während der Fahrt von der Maschine und beschädigte sich am Kopf Darmstadt Dieser Tage wurde ein Paar um 12 Uhr standesamtlich, Mittags 3 Uhr kirchlich getraut, in der Zwischenzeit aber von einem Gerichtsvollzieher unter Assistenz der Dchutzmannichaft ausgepfändet. Offenbach, 8. 9ioü. Vor einigen Tagen hatte sich ein junger Ehemann von hier vor dem Landgericht m Darmstadt wegen verübter Körperverletzung zu verantworten. Während derselbe nun dort seiner Bestrafung entgegen sab, benutzte deffen Ehefrau die Gelegenheit, sich aus dem Staube zu machen; sie nahm dabei ihre Sachen mit und als der Ehemann darauf zu Hause ankam, fand er die fast leere Wohnung, Hanau, 8. Nov. Gestern Mittag fand im Langenselbolder Wald ein Pistolenduell zwischen ein.m Officier aus Hersfeld und einem israelitischen Referendar aus Gelnhausen statt. Der Erstere wurde sckwerverwundet in das hiesige LandkrankenhauS verbracht. Tübingen, 9. Nov. (Duell.) Wir erhalten folgende Mittheilung: Gestern Nachmittag fand 'm Bebenhauser Waid zwischen 2 hiesigen Studirenden. einem Polen aus Warschau und einem Brandenburger Namens Grimm ein Pistolenduell statt, in welchem der Letztere einen Schuß in's Herz erhielt und nach einer Stunde verschied. Das Duell wurde beim Billardspiel von dem Gelödtet-n provoctrt, wie er sich auch für die iödtliche Waffe entschieden hat. Der Gegner stellte sich sofort dem Staatsanwalt, befindet sich jedoch gegen Öautton auf freiem Fuß. Wiesbaden, 10. Nov. Ein Buchhändler Namens Ackermann betrieb hier unter der hochlöncndcn Firma „Artistische Anstalt" einen Handel mit allerlei obskuren Dingen, welche er in Annoncen mit der Ueberschrtft „Pikant, amüsant, intereffant". „nur für Herren" fetlbot. — Dieser Kunstanstalt entstammen nun zwei Leistungen, welche den Herausgeber mit den Behörden in Confliet brachten; eine Karte, überschrieben „Citate aus Schiller's Gedichten" und in der Zusammenstellung einen gemeinen Sinn gebend, brachte Herrn A. in bir gestrigen Sitzung deS Schöffengerichts 9 Monate Gefängnißstrafe ein, während die Verbreitung von Nachahmungen von Fünfmarkscheinen (ein willkommenes Material für Bauernfänger) mit 50 «M. Geldstrafe geahndet wurde. Kassel, 9. Nov. Ein erschütternder Vorfall bildete die Grundlage zu der heutigen Schwurgcrichtssitzung. Der Taglöhner Konrad Oswald von Altmorschen steht vor Den Schranken, um sich auf die Anklage wegen Todtschlags seiner eigenen Frau zu verantworten. Man wird sich nocb des unglückseligen Ereignisses, wie'eS derzeit durch die Preffe ging, erinnern. Es war auf der Domäne Heidau im August d. I. im Felde beim Gersteabmähen. Die Gerste mähte sich schlecht und Oswald ging auch nicht mit der notbigen Sorgltchkeit und Akurateffe zu Werke. Scinc Frau machte ihm Vorwürfe und erinnerte ihn daran, daß er bereits einmal von dem Besitzer deS Grundstücks vom Lande fortgejagt worden sei und daß solche« womöglich wieder geschehen könne, falls der Arbeitgeber zur Stelle komme. Oswald darüber aufgebracht, nimmt nach kurzem Wortwechsel die Sense und wirft solche nach der etwa 14 Schritt entfernt stehenden Ehefrau und zwar so überaus unglücklich, daß dieselbe, von der Spitze der Sense in s Genick getroffen, zusammenbricht und tn Folge Verblutung nach wenigen Minuten in den Arnzen des bestürzt herbeieilenden Gatten und Thäters ihren Geist aufgtbt. Durch die Zeugenaussagen wurde das reumüthig abgelegte Seständniß des Angeklagten unterstützt, daß er seine riit,ni! dir .„saßen diesem 6morotlw Perls"' u c(i PoiSdc Äy spx /Potsdam) noch haftet worden- Le Courier , -nd p» ch :u btn Sil'«'”- W» W* w tobt. itrttu«»1' «-i W«* Schuld des Echlu und setzte seine - [Qine S «ttichM- Tin seine Mittel erlan Rede für ihn eint tutd) dir wwt ÄnMg i Nac füllen in der F 3 Oesen, 1 Ti Stoßk>men u meiitbktenb oei Gießen, den : 7396) Grt Ierl 7400) Zu oerk eine eiserne Bell Äuskunst bei) w cmyßehit Gm 727J) MH ‘Sfiiif 0 we Kari Sutbi Uu und 1 Ml ___| 6430) 3 Ciga bringe in em. 7193) j mein retchhc Pc tn enipfehlet Reparg Kurschne beiten werd qesührt. H taj I ä «a Frische Schellfische (7391 empfehlen J. A. Busch Söhne sB Loose (7401 zu haben. ML MVIM DNKWUW ' ■ Louis Frohnhäuser. C. F. Henzerling. Carl Hoffmann. L. Kalkhoff. Tfi ■ Ä 2000 Gewinne. /> cn CD CD Z«i ver^üaifeu eine Nähmaschine für Schuhmacher und Sattler und eine Partie Leisten. 7107) Kirchenplatz Nr. 23. Reparaturen u. Ueberziehen von Regenschirmen wird rasch und gut besorgt von (6390 J. WeilzenKorn9 Kreuz. y ^869 Gingesandt. — Betreff der in Nr. 264 gebrachten Nachricht, daß im Hofe des Gasthauses zmn Löwen einem Bauersmann ein Sack mit Maaren vom Wagen gestohlen worden sein sollte diene die Mittbeilung, daß es sich nur um den Verlust von V2 Pfd. Kaffee, 1/a Pfd. Nudeln und 1 Pfb. Drathstiften u. s. w. im Merthe von 1 °o«n°n noch die weit.» Frag- nach sah,Iäisig-r K°r»-r Schw//tchtsh°f to'egen fabxläjfiger K°>p«r»nl°dung mit t°°tlich-m Erfolg oen «ng,!l°gt-n zu ömonatlicher Gefängnißstrafe verurtheilt. Berlin, 8. November. U-b-r ein fchweres Eifenbahnunglück, welche« sich g-si-rn Abend bel P°t-dam zugeiragen, entnehmen wir der „Wta. überfahren. Wra W § e n bcute Früh an den erhaltenen chweren Verletzungen aeNorb/n ist Der °nuf der LA- .«Ä Kutscher war bei dem Zuiammenstob- auf di. Vuffer der Maschine geworfen und befand sich beim Einfahren d.-s Zuges in den Bahnkörper Mr der Maschine gewors n i Bahnwärter ist in derselben Nacht noch ver- haft, morde? Ein Ä Berichterstatter schr.tbie Ai« der um 10 Uhr von Berlin °b- a-h°nd. Courler.ua den in der Nähe de« Kais.rvavillon« befindlichen Skahenubergang Pasfirte, befand sich ein mit Getreide beladener Wagen des DampfmuhlenbesitzerS Janicke Hierselbst mitten auf den Schienen Wie eS heißt, war die Barriere nickt rechtzeitig geschlosten worden. Der Wagen wu7de"ön d» mit voller Geschwindigkeit daherbrausenden Maschine erfaß und voll- lländia rertrümmert Der Kutscker, ein Familienvater von 7 Kindern, blieb aus der öteue ?obt Ein auf dem Wagen bfindlicher Knecht wurde mit fortgeichleudert und ist so schwer verwundet, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Die Untersuchung über tont « bieieß bedauerlichen Unfalls ist bereits im Gange. Da bie Barriere unverletzt ist, scheint eine Schuld des Schlußers vorzuiiegen. Der Courierzug blieb, so viel bis jetzt bekannt, unverletzt und setzte seine Fahrt ungestört fort. _ [(Sine Vertagung auf 99 Jahre.s Ein englisches Journal erzählt nachfolgenden Gericktsfall: Ein Kaufmann war wegen betrügerischen Bankerotte« angeklagt und d» .es ihm seine Mittel erlaubten, wählte er einen Advocaten zu seiner Verttoidigung, der in fu^ante^ Webe für ihn eintrat. Der Ankläger, ein höchst ehrenwerther Mann, fühlte sich im Innersten kurch ^/7nr^ und ließ sich schließlich zu der lauten Aeußerimg iLciki nicht nur wähmd auch im tikfstkn Wintn e vor der Sinwirkung da ' i ßch aufbalttn können, j tfn ß.-taujungen unter- !, Kit jederzeit zugänzlich 1 ihren üdlichen Leüaiif 8 ;r»Mö;liche Ädwechs | siLdrii. tn zwei TUmvsamilien r Aitlen, Hunden, Booten L sei « geben weroen Bei inllver Bölkerichoften dt- ricie in Ltglenung der ßrei'f ermöglicht werden, en Fällen, ein tcionDetei " :trelbe unentgelolich zu- juf den bin einmünden- ttm ^ttionale ereignet. Kremier, ott ieinen ab- :: eine Futz durch Ueber- ampirteeim ein Arbeiter enD »erlegt worben fein; Dii| ein öocomo'ivführn ßandesamtlich. : !,ollzieher unter «iM . fanget Ehemann von hin oerantworten. Wabtenl etrflU die Sckgenhe.t, - . Q16 der ö?emann dara-s ,23fllt ein Pist-len^I ou« Selnhousen s>°»- ^en Sitzung deSSreiS- ln der Semüikung ' unlen gestrige Notiz i'n Namen eine« Wnk- Werihe von ca. 27 nb 1 Äorb Cutter auch Die Polizei ist dem Bekanntmachung. Dir verehrltch-n Mitfilikder des Spar- und Leihkaffe - Vereins Gießen werden zu einer Hauptversammlung auf Montag den 13. November d. I., Nachmittazs 3 Uhr, in das Sparkassehaus eingeladen. Tagesordnung: 1) E-stattung des R-chenichfflsberichls für 1879. 2) Ecaänzunqsivahl des Äusfchufses. Glesien, den 27. Ocwber 1880. Der Director des Spar- und Leihlrasseverelns ?u Gießen ^aberfvrn.______ 0^(161R6HC JllÖOßl, schränke mir Giasaussatz Nachtttsche U. s. co., daucrbaft und g-?schmickooll qerrbeitet, cmpfichlt zu möglichlt b'Uigen Preisen (7401) Karl Zimmermann^ Neuenbäue 84. Q Giessen H. Kinkel, Conditor. Wilh. Flett. Garl Schwaab. Georg Wilh. 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