rk, (3994 c 8. 1Z, »'/, »r. Mags 12 Uhr >fe zu haben. ii. Borstand. sHrs Publikum ttl chen wie früher, e die Schul- z von 10—12 Zonn- und br. 3n Men io datz Die ver- tönntn. ,e per Wärterin sind fremvliO rfab«n, «I» 133 Erstes Blatr. Sonntag dkN 13. Juni 1880« Meßmer 'Anzeiger AiM- »ai> Amtsbiütt str Leu Kreis Gieße«. B- 18- Erscheint tägttch mit «uömchme deS Montags Preis Vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Die französischen Republikaner. Der Philosoph Schopenhauer verthetdigt bekanntlich die Monarchie gegen die Republik, weil der Verstand in Monarchien immer noch viel bessere Chancen gegen seinen allgegenwärtigen, unversöhnlichen Feind, die Dummheit, hat, als in Republiken. Er nennt die monarchische Reglerungsform die dem Menschen natürliche und weist nach, wie alle menschlichen Unternehmungen einem leitenden Willen gehorchen muffen. Die Monarchie findet sich in der Thierwelt im geordneten Bienenstaat, der Monarch des menschlichen Leibes ist das Gehirn, der Herrscher im Planetensystem die Sonne. Eine Staatsverfaffung, welche das abstracte Recht verkörperte, wäre vortreiflich, wenn die Menschen fehlerlos wären, aber sie sind, wie der große Philosoph sagt, höchst egoistisch, ungerecht, rücksichtslos, lügenhaft, mitunter boshaft und leider meist mit sehr dürftiger Intelligenz ausgestattet. Ueber die amerikanische Union bemerkt Schopenhauer treffend: „Bet aller Prosperität des Landes finden wir daselbst als herrschende Gesinnung den niedrigen Utilitarismus neben seiner unausbleiblichen Gefährtin, der Unwiffenheit, welche der stupiden anglikanischen Bigotterie, dem dummen Dünkel, der brutalen Rohheit, im Verein mit einfältiger Weiberveneration, den Weg gebahnt hat; und sogar noch schlimmere Dinge find dort an der Tagesordnung, nämlich immer wachsende Pöbelherrschaft und der ganze verderbliche Einfluß, welchen die Verleugnung der Rechtlichkeit in der obern Region aus die Privatmoralität ausüben muß." Es thut uns leid, sagen zu muffen, daß diese harten Worte ganz genau aus die moderne französische Republik zu paffen ansangen. Der rechtliche Präsident Grevy vermag der Corruption, welche sich breit macht, nicht zu steuern. Jeder Tag bringt uns eine neue Kunde sür die alte Wahrheit, daß die Republiken nichts taugen, wenn ihmn die Rkpublikaner, die idealen Bürger fehlen. Niemals ist eine Verwaltung rücksichtsloser vorgegangen gegen die Beamten, welche nicht den Al.sichten der modernen französischen Republik huldigen. Sogar dos Fundament der Regierungen, die Justiz, wird erschüttert; der neue Plan, die Richter absetzbar und dem republikanischen Parteigetst dienstbar zu machen, gleicht der berühmten „Trockenlegung der Justiz", vor welcher sogar ein Gerlach in Preußen warnte, als man die Unabhängigkeit des Rtchtelstandes bedrohte. In der Armee ist der Geist der Ungerechtigkeit gegen militärische Verdienste zur Geltung gekommen, wo die Gesinnung der Generäle und Offiziere dem herrschenden System nicht genehm war. Die Jagd nach mühelosem Gewinn ist angebrochen, und an der Gründerei, am Börsenspiel sind hervor- ragende Politiker, ist die Preffe betheiligt. Der Kampf gegen die Unwiffenheit und gegen len Jesuittsmus ist zwar ausgenommen, aber es mangelt die Energie, ihn durchzusühren. In den Salons herrscht der politische Dünkel, der Gambetta-Cultus, der Blaustrumpf, die Uepptgkett und der Götzendienst vor den Größen des Tages. Die Duellmanie ist nur der Ausfluß sittlicher Fäulniß, ganz ebenso, wie in Ungarn. Dabei wächst der Radicalismus, immer frecher erhebt der communistische Pöbel das Haupt, und die Corruption in den oberen Regionen wirkt nachtheilig aus die Privatmoralität. Das neue Bündntß mit England ist der erste Versuch der Republik, das Prestige im europäischen Concert wieder zu gewinnen und der Chauvinismus erhebt wieder sein Haupt. Das Gesammtbild der Lage ist ein unerfreuliches, und Deutschland hat alle Ursache, auf seiner Hut zu jein. Keutschkand. AuS dem Großherzogthuw Hessen, 10. Juni. Die Großh. Brandversicherungs»Commission in Darmstadt hat in den letzten Tagen eine prtncipiell nicht unwichtige Entscheidung getroffen. Eine in Mainz domicilirte Gesellschaft hatte nämlich bet der dortigen Behörde die Abschätzung eines neu errichteten Anbaues an ein älteres unverändert gebliebenes Object behuss Auf- nähme in das Landesbrandkataster beantragt. Die Brand-Experten glauoten bei Bemeffung ihrer Gebühren die Sache so ansehen zu sollen, als ob neben dem Neubau auch der ältere Bau von ihnen hätte abgeschätzt werden müffen. Auf erhobene Reclamaiion Seiten der belr. Gesellschaft hat aber die oberste Behörde verfügt, daß nur der Werth des neu errichteten, durch eine Brandmauer getrennten Gebäudetheiles zu ermitteln und der bekannten Versicherungssumme zuzuschlagen, demnach auch nur die sich nach dieser verminderten Leistung berechnende Expertgebühr zu entrichten sei. Berlin, 10. Juni. Ueber den Gotthard-Tunnel sind in letzter Zeit wieder einmal allerlei beunruhigende Nachrichten verbreitet worden, namentlich spach man von einer sog. „blähenden" Stelle, welche auf das Mauerwerk einen so großen Druck ausübe, daß die Steine sich schon gespalten hätten und Dr. Stapf, der Geologe des Tunnels, habe geäußert: Muthmaßlich muffe die Stelle im Tunnel mit einem weiten Bogen umgangen werden. Von fach- männtscher Seite werden diese Nachrichten heute im „Vaterland" auf ihr richtiges Maß zurückgeführt. Allerdings wären an einer sog. „blähenden" Stelle einzelne Steine der Wölbung gespalten. Die Reconstruction der zer- störten Mauerung ist aber seit September vorigen Jahres in Ausführung begriffen und wird von beiden Enden aus nach der Mitte der druckhasten Strecke zu betrieben. Der Ring, auf welchen sich die gemeldeten Beschädi- güngen beziehen, gehört nun zu dem in der Mitte befindlichen, noch nicht reconstruirten Mauerwerk. Wenn deffen Dimensionen auch sehr kräftige sind, fo ist er dennoch wesertlich anders gebaut, als dies bei dem neuen Mauerwerk der Fall ist. Die neu ausgeführten Mauerringe aber haben bis zum heutigen Tage keine Veränderung gezeigt, so daß kein Grund vorliegt, an deren Haltbarkeit zu zweifeln oder gar von dem Reconstructions-System abzugehen. — ES stellt sich heraus, daß das Eifenbahn-Unglück, welches am 6. ds. auf der Hess. Ludwigs-Eisenbahn bei Lampertheim stattgefunden, lediglich auf Nichtbe- achtung des Signals Seitens des Führers des Frankfurier Zuges beruht, welcher jedoch im letzten Augenblicke die Gefahr erkannte, sofort Contredampf gab, und hierdurch den Zusammenstoß milderte. Wenn die Specialdirection der Heff. Lub- wtgsbahn in ihrem osficiellen Berichte behauptet, daß der Extrazug vor dem Haltesignal nicht rechtzeitig zum Stehen gebracht werden „konnte", so ist dies nicht recht verständlich, scheint aber immerhin anzudeuten, daß das Signal- wesen Mitschuld an dem Zusammenstoß hat. Um so mehr ist es von Jn- tereffe, daß der Bundesrath gegenwärtig bekanntlich die Eisenbahn-Signalordnung durch übereinstimmende Regelung der Bestimmungen für alle Bundesstaaten zu ergänzen im Begriffe steht. Handelt es sich auch dabei vorwiegend um militärische Jntereffen für Kriegsfälle, fo kommt doch die Herstellung einer Uebereinstimmung dem Betriebe überhaupt zu Gute, da dieselbe wesentlich durch Vereinfachung erzielt wird. Das Reichseisenbahnamt befürwortet deshalb auch die Einführung von nur zwei Bahnhofssignalen, das eine, welches dem Zugführer anzeigt, daß das Geleise frei, das andere, daß auf dem Bahn- Hofe eine Abweichung von dem Geleise stattfindet. Dazu liegt bekanntlich noch ein sächsischer Antrag vor, welcher die Anbringung von Flügeln an den Siq- nalstangen beantragt, damit durch Stellung derselben die Abweichung specialifirt werden kann. Wegen der geringeren Einfachheit dieses Systems scheint man in Bundesrathskreisen feem sächsischen Anträge abgeneigt. andererseits spricht aber für die Ansicht der sächsischen Techniker der Umstand, daß die sächsischen Staatsbahnen sich durch große Betriebssicherheit vorthetlhaft auszeichnen. Jedenfalls ist die Regelung der Angelegenheit sehr dankenswerth. — Aus allen Theilen der östlichen Provinzen kommen schwere Klagen über den Schaden der kalten Witterung. So schreibt man aus Stargard der „N. Stett. Ztg." : Welchen Schaden die neulichen Nachtfröste angerichtet haben, das zeigt z. B. die Domaine Marienflteß, deren Roggenfelder besonders gelitten haben. Der dadurch entstandene Schaden beziffert sich da für diese Frucht auf 21,000 Daraus läßt sich ermessen, welch' ungeheueren Nachtheil die Güter, namentlich mit leichtem Boden, erlitten haben Viele derselben werden, wie ihre Besitzer versichern, Roggen kaufen müffen. — Des- gleichen wird aus Posen der „Voff. Ztg." geschrieben: Noch immer kommen aus allen Theilen der Provinz Klagen über den bedeutenden Schaden, welchen die allgemein vorzüglich stehenden Roggenfelder durch die Nachtfröste im Mai erlitten haben. In den zumeist betroffenen Kreisen wird der Schaden durchschnittlich auf 50—60 pCt. geschätzt und ist für die Landwirthe um so empfindlicher, als auch die Sommersaaten vielfach durch anhaltende Dürre gelitten haben. In diesen Kreisen erhebt sich auch vielfach der Ruf nach Staatshülse und es ist stellenweise eine Agitation im Gange, welche den Erlaß von Petitionen an die Staatsregterung behnsv Erlangung von zinsfreien Darlehnen oder Steuer-Nachlaß zum Ziele hat. Im Kreise Czarnikau hat zu diesem Zwecke bereits eine Versammlung von Landwirthen unter Vorsitz des Kreis- Landraths von Boddien stattaesunden und über die zu unternehmenden Schritte berathen. Es wurde beschlossen, zunächst ausreichendes Material zu sammeln und zu diesem Zwecke auch mit din benachbarten Kreisen in Verbindung zu treten. In den landwirthschaftlichen Vereinen und auf den Kreistagen soll die Angelegenheit dann zu weiterer Erörterung gebracht werden. — Die traurige Finanzlage der Türkei wird wohl am Treffendsten durch die Thatsache illustrirt, daß am 31. Mai dgs türkische Pfund von 100 Piastern (ein Pfund Sterling ist gleich HO Piqster) in Konstantinopel 1100 Piaster in Papiergeld (Kaimes) galt. Die Obligationen der türkischen allgemeinen Staatsschuld haben gleichzeitig einen Cours, von 12 Piastern. Die Ziffern spreche» mehr als alle diplomatischen Noten für die Notwendigkeit einer radikalen Reform der Verwaltung in der Türkei. AranKreich. Paris, 8. Juni Gestern wurde an der Universität von Montpellier ein Schreiben des Unterrichtsmtnisters Ferry und ein Erlaß durch schlag bekannt gemacht, worin es heißt: die medicinische Fakultät bleibt bis auf Weiteres geschloffen; die Studenten dieser Fakultät könne» weder Einschreibungen noch Prüfungen vor den Fakultäten anderer Städte machen. Ini dem Briefe des Unterrichtsmintsters wird gesagt, der Minister werde sich durch die Auflehnung der Studenten nicht zum Nachgcben bewegen lasten. Lrlegraphischt Depeschen. tBeget*’« tel.gr. ■ «uieau. Dortmund, 11. Juni. Die „Wests. Ztg." meldete Die heute statt, gehabte Versammlung bergbaulicher Jutereflenien beschloß, die zur Reduktion der Kohlensördcrung tm Vorjahre vereinbarte Convention aus das Jahr 1881 I auszudehnen. inr W ’ vertrell 4031) Di Wänzungs«^l | •*«» Stadt! 2) d°ß <0 ®etntw Vnzeich gewählt wirb r off'» *! find w! 3) daß b-z Wählb- Gikße», D-S Gui den 21., sondern Freitag -en von Vormitt sollen im hiesigen versteigert werden Maurerarbeit, vr Steinhauerarbeit, Zimmerarbeit, DaLdeckerarbeit, Sihreinerarbeit, Slhlosierarbeit, Weißbinderarbeit Lichtung von L ansckl. zu. .. Tießm, 12.; ^roßherzogl. B 4030) A. Berlin, 11. Juni. Als Secretär der Berliner Conserenz wird dem Vernehmen nach Geh. Rath Busch fungiren. Paris, 11. Juni. Der Gouverneur von Paris, General Aymard, ist ^^""Konstantinopel, 11. Juni. Die europäische Reform-Commission tritt am 16. Juni zusammen. - Ueber die angebliche Enisendung von fran- zöstschcn, englischen und italienischen Flottengeschwadern nach der Bestka-Bat ist der Psorte keinerlei Benachrichtigung zugegangen. Petersburg, H. Juni. Der Kaiser gestattete, daß die Emweihung de! Puschkin-Denkmals am 16. Juni stattfinde. Der Kaiser genehmigte ferner die Statuten der russischen Gesellschaft für internationales Recht und autori- strte den Prinzen von Oldenburg, den Vorsitz der Gesellschaft zu übernehmen. Die Oberleitung der Wohlthätigkeits-Anstalten, welche von der Kaiserin ge. führt wurde, ist nunmehr der Gemahlin des Thronfolgers übertragen. Berlin, 11. Juni. Im 5. Berliner Wahlkreise ist heute Rechtsanwalt Träger (Fortschrittspartei) mit 4266 von 4571 abgegebenen Stimmen zum R-ichstagsabgeordneten gewählt. Paris, 11. Juni. Abends. Die bereits im letzten Mmtstcrrathe verhandelte Amnestiefrage wurde in der heute Abend stattgehabten Versammlung der Minister bei Freycinet weiterberathen. Die Frage soll principiell entschieden sein; die bezügliche Vorlage würde in dem morgen unter Grevy's Vorsitz stattfindcnden Ministerrathe festgestellt, die Verkündigung der Amnestie am 14. Juli erfolgen.__________________________ Lokales. Gießen, 12. Juni. Das Großherzogltche Ministerium des Innern und der Justiz hat an die Großherzogttcheu Kreisämter folgende Verfügung erlaßen: „Glaubwürdigen Mit- thetlungen zufolge zieht seit einigen Monaten ein gewisser C. Göthling aus Berlin, der sich praktischer Landwirthschaftslehrer nennt und einen Legitimationsschein zum Aufsuchen von Bestellungen auf landwirthschaftliche Geräthe und Schriften besitzt, in den Gemeinden des Landes umher, hält nach vorgängiger Anmeldung bet den Bürgermeistern Borträge über lanvwirthschaft- liche" Gegenstände, nimmt Bestellungen der erwähnten Art an, verkauft daneben auch nach glaubwürdiger Mitthetlung angebliche Mittel gegen Thierkranketten, Pillen und, Salben. Um irr- thümltchen Auffasiungen über die Stellung und Bedeutung des rc. Göthling zu begegnen, beauftragen wir Sie, die Großh. Bürgermeistereien dahin zu verständigen, daß derselbe zu den landwirthschaftlichen Vereinen des Großherzogthums in keinen Beziehungen steht und das be. merkte Auftreten nur geeignet sein kann, die Thätigkeit der Organe der Vereine zu stören. Zugleich sind die Bürgermeistereien anzuweisen, den rc. Göthling, falls er unbefugt Heilmittel verkaufen sollte, zur Anzeige bei Gericht zu bringen. Gießen, 12. Juni. Nächsten Montag, Dienstag und Mittwoch, den 14., 15. und 16. Juni, Vormittags 9 Uhr, finden Sitzungen des Provinzialausschusses dahier statt. Am ersten Tage werden verschiedene wichtige Gegenstände in geheimer, an den beiden anderen Tagen folgende Gegenstände zur öffentlichen Verhandlung kommen: 1. Reclamation des Johannes Schneider zu Reichlos gegen das Heberegister des Schweinehirtenlohnes. 2. In Sachen des Orts-Armenverbandes Ortenberg gegen den Orts-Armen- verband Selters wegen Unterstützung des Wilhelm Burk. 3. In Sachen des Orts-Armenverbandes Hanau gegen den Orts-Armenverband Nieder-Erlenbach wegen Unterstützung des Wenzeslaus Noll. 4. In Sachen des Orts-Armenverbandes Frankfurt a. M. gegen den Orts- Armenverband Rabertshausen wegen Unterstützung des Friedrich Fischer. 5. In Sachen des Orts-Armenverbandes Queck gegen den Orts-Armenverband Stockhausen wegen Unterstützung der Elisabeth Odenwald. 6. In Sachen des Orts-Armenverbandcs Groß-Felda gegen den Orts-Armenverband Elpenrod wegen Unterstützung des Christian Rühl- 7. In Sachen des Orts-Armenverbandes Meiningen gegen den Orts-Armen- verband Ilbenstadt wegen Unterstützung des Karl Stock. 8 In Sachen des Orts-Armenverbands Gelnhaar gegen den Orts-Armenver- ' band Conradsdorf wegen Unterstützung der Martin Möser Wittwe. 9. In Sachen des Orts-Armenvcrbandes Pfordt gegen den Orts-Armenoerband Uellershausen wegen Unterstützung des Adam Kraft. , , 10. In Sachen des Orts-Armenverbandes Cassel gegen den Land-Armenverband Gießen wegen Unterstützung des Hermann Deller. — Soeben 12 Uhr Mittags tobt ein furchtbares Gewitter über unserer Stadt. Man befürchtet, daß der Blitz mehrfach eingeschlagen habe. Es wird uns die Mit- tbeilung daß ein sog. kalter Schlag in die Wetterfahne aus dem sog. a ten Anatomie- aebäude (Reitbahn) eingeschlagen habe. Der Blitz zertrümmerte die Fahne warf eme Anzahl Ziegel herunter und verlief sich im Kandel. Ein äußerst heftiger Regen überschwemmt Straßen und Plätze. Vermischtes. Friedberg. Am 10. d. M. fand im Hotel Trapp dahier infolge ergangener Einladung eine Versammlung von Vertretern der Orte Homburg v. d. H., Friedberg, Friedrichsdorf, Rod- beim v v H. Ober- und Niever-Rosbach statt, in welcher durch einen Vertreter der Firma Paulsen u. Ruppel in Siegen die Mittheilung gemacht wurde, daß ein zum Zwecke der Erbauung von Eisenbahnen, insbesondere von Verbindungs- und Secundarbahnen, zusammen- aetretenes Konsortium (Syndikat) von Bankhäusern die Absicht habe, unter gewißen Voraussetzungen eine Bahn von hier nach Homburg zu bauen. Als solche Voraussetzungen wurden bezeichnet - daß von Seiten der dabei interessirten Gemeinden die Kosten für Profection und Vermessung der Babnlinte, nebst Aufstellung vorläufiger Ueberschläge der Baukosten vorlagsweise bestritten und —' wenn auf Grund des Ergebnißes Vieser Vorarbeiten und der daran zu knüpfenden weiteren Verhandlungen das Syndikat sich veranlaßt sehen sollte, von der Aus. führuna des projectirten Bahnbaues abzustehen — definitiv übernommen würben; ferner sollen die Gemeinden das in die Bahnlinie fallende Gelände auf ihre Kosten erwerben und unent- geldlich zum Bahnbau hergeben und endlich sollen dieselben (oder an deren Stelle der Kreis oder wer sonst) den dritten Thcil der Baukosten (nach vorläufiger Berechnung etwa eine halbe Mill Mk.) als fonds perdu bezahlen. Aus den an diese Mtttheilungon anknüpfenden Verhandlungen war zu entnehmen, daß die Gewährung der Kostenvorlage für die Prosecttons- und Vermessungsarbeiten keinem Anstand unterliegen dürfte, und auch bezüglich des Geländes keine Schwierigkeiten erwachsen möcklcn. was dagegen den letzten Punkt, das Drittel der Baukosten, anbelangt so war aus dem allgemeinen Kopfschütteln, welches diese Forderung erregte, zu entnehmen daß die Gewährung desselben so ganz ohne Anstand nicht von Statten gehen wird. 9 ' (Oberh. Anz.) Darmstadt, 11. Juni. Von Großh. Cabinets Schulden-Tilgenkasse-Direk- tian ist dieser Tage eine Liste über d>e, aus der 36ten bis 44ten und letzten Ziehung (1871 bis 1879) bis zum 15. Mai 1880 noch nicht zur Einlösung gelangten Großh. Rrämien-Scheine vom 15. October 1834 a fL 25 veröffentlicht worden. * Es dürfte von Interesse sein zu vernehmen, daß den Großh. Rentämtern und Distrikts-Einnehmereien Exemplare dieser Listen mitgetheilt worden sind, wodurch den ^nbabern auf dem Lande Gelegenheit geboten ist, bet den bezeichneten Dienststellen Näheres über derartige rückständige Loose in Erfahrung, auch solche dort, wie bisher schon tbeilweise geschehen, zur Erhebung zu bringen. icy imeii ^^^^Verein für das Großherzogthum Hessen hatte im Monat Mai d I den hocherfreulichen Zuwachs von 98 neuen Mitgliedern zu verzeichnen, welche r"o’ ist her Aufenthalt d» «rü°°r Sacks ermittelt Dies-lbcn befinden sich in Madrid. Mit Spanien existirt leider kein Aus- lteferungövertrag und nützt daher die Kenntniß ihres Aufenthaltsortes ihre Gläubiger nichts. Sacks hatte für den Garantiesonds des Turnfestes 100 JL gezeichnet. __ Für das Frankfurter Turnfe't sind sämmtliche Mainzer Infanterie-Musikchöre engagtrt worden Das Musik-Corps vom 117. Regiment ist speciell für das Abholen der Turner von den Babnböfen und für die Festlichkeiten auf den Straßen bestimmt, wahrend die Kapellen ves 87. 88. und 118 Regiments bei Aufführung eines Monstre-Concerts tbätig sein werden. Die Militärbehörde hat die Genehmigung hierzu bereits ertheilt, dabei aber bestimmt, daß die Betheiligung der Kapellen in Ctvilkleidcrn zu erfolgen hat. Dortmund, 8. Juni. Wie bereits durch Telegramm mitgetheilt, hat heute auf der Zeche „Neu-Iserlohn" bei Marten, unweit Dortmund, wieder ein schreckliches Grubenunglück stattgefunden. Ich sage „wieder". Zeche „Neu-Iserlohn" hat nämlich in bergmännischen Kreisen den Namen „das Unglücksloch" erhalten, weil auf dieser Zeche die größten Grubenunglücke vorgekommen sind, die überhaupt das westfälisch-niederrheinische Kohlenrevier bis jetzt erlebt hat. Wer im weiten deutschen Laterlande erinnert sich nicht ves schrecklichen Unglücks, welches im Jahre 1868 über Neu-Iserlohn hcreinbrach? Dreiundachtzig kräftige Männer, die am Morgen frisch und gesund eingefahren waren, wurden gegen Mitrag entseelt zu Lage gebracht; in wenigen Augenblicken halte der Tod eine reiche Ernte gehalten. Kurz vorher waren bereits auf derselben Zeche gegen 30 Bergleute verunglückt und zwar ebenfalls durch schlagende Wetter. Die Zeche Neu-Iserlohn fördert eine ausgezeichnete Gaskohle und cs ist ja notorisch, daß sich in den Flößen der Gaspartie mehr schlagende Wetter entwickeln, als in Der mageren Kohlenpartie. Es war gegen 11 Uhr, als plötzlich eine heftige Lufterschütterung erfolgte, welche alle in der Nähe beschäftigten Arbeiter zu Boden warf. Nachdem sich die glücklich Davongekommenen von dem ersten Schrecken erholt hatten, wurden sofort Anstalten zur Rettung getroffen. Glücklicherweise war die Ventilation in Dem Flötze eine so gute, daß man bald zur Unglücksstätte Vordringen konnte. In den Orten 1 bis 4 wurden die daselbst beschäftigten Arbeiter zwar betäubt, aber noch lebend angetroffen und, nachdem man sie in gute Luft gebracht, war die Gefahr für sie beseitigt. Schreckliches fand sich hingegen in den Orten 5 bis 9 vor. Die sämmtlichen daselbst beschäftigten Arbeiter waren todt und trugen an ihren bis zu den Hüften entblößten Oberkörpern (der großen Hitze wegen tragen die Arbeiter größtenteils nur eine leichte Hose) schreckliche Brandwunden. Die verheerenden Wetter hatten ihre furchtbare Wirkung sogar bis in die über der Unglücksstätte belegene Sohle ausgeübt; auch dort wurden noch mehrere Todte aufgefunden. Bis gegen V/z Uhr waren die Tobten, 19 an der Zahl, zu Tage gefördert. Außerdem waren 3 schwer und 4 weniger stark Verbrannte aufgefunden. Die letzteren 7 wurden sofort nach dem Kronkenhause in Kirchlinde geschafft, die Schwerverbrannten sind jedoch, wie ich erfahre, auf dem Transport gestorben, so daß darnach also Die Zahl der Todten 22 betrüge. Die 19 Leichen liegen, Mann an Mann geschichtet, in einem engen Schuppen, viele sind fast bis zur Unkenntlichkeit verbrannt unv sehen eher allem andern, als einem Menschen ähnlich. Mehreren ist durch den gewaltigen Luftdruck der Schädel gänzlich zertrümmert, während einige andere, darunter zwei Brüder, Daliegen, als schliefen sie. Kein Todeskampf hat ihre Züge entstellt. Den Jammer, das Weinen und Wehklagen der Angehörigen Der Entseelten, von Denen 10 verheirathet sind, unterlaßen Sie mir wohl zu schildern; der Anblick ist geradezu herzzerreißend (8*- 3-) Handelund Verkehr. Gießen, 12. Juni. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. JL 0 82 bt6X 0.90, Hühnereier 1 Stück 5 H, 2 Stück 9 Enteneier 1 Stück 5-6 H. Gänseeier 1 St. 10 4, Käsr per Stück 5—10 H, Käsematte per Stück 2—3 H, Erbsen 1 Liter 20 H, Linsen 1 Liter 24 H, Tauben das Paar 70—80 H, Hühner p. St. JL 1.20—1.50, alte Hahnen p. St. JL 1.20—1.60, junge Hahnen 1.00-1 40 Wälsche X 8.00—9 00, alte Enten per Stück Jt 1.40—2.00, junge Enten JL 1.00—ISO, Kartoffeln per 100 Kilo 7.50-8, Zwiebeln p. Ctr. Ji. 25—00, Milch per Liter 16 und 1« Ocksenfleisck 68-00 per Pfd-, Kuh- unv Rindfleisch 50—56 Kalbfleisch 40—40 H, Hammelfleisch 60—70 H, Schweinefleisch 60 H. Kirschen per Pfunv 25—40 H. ____ Ein unehelicher Sohn von auswärts, Friedrich Karl, geb. den Dem Forstcandidaten Eugen Laris eine Tochter, Friederike Wil- April. geb. den 16. Mai. Den 7. Juni. 28- Mai. Den 9. Juni, helmine, geb den 13. $ Den 7. Juni. Ludwig Johannes Christ, Hülfsgerichtsschreiber in Butzbach, alt 29 I. 4 M. 13 T-, gest. den 5. Juni. Den 8. Juni. Clara Rinkler, des verst. Schuhmachermeisters Philipp Rmkler ehel. ledige Tochter, alt 74 I. 10 M- 24 T-, gest. den 5. Junl. , Den 9. Juni- Anna Elisabeth Bagus, des verst- Maurers Johann Adam Bagus in Hirzenhain ehel. unverh. Tochter, alt 52 I. 3 M 10 T-, gest. den 7-, Juni-, , Beerdigte. Den 4- Juni- Christine Wießner, geb. Karthäuser, Ehefrau des Magazindleners i Balthasar Wiener, alt 36 I. 7 M. 25 T-, gest. den 2. Juni. Den 6. Juni. Johannes Leycrzapf, Häfner, alt 50 I- 2 M. 4 T-, gest. den Auszug sus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen Vom 5. bis 11. Juni 1880. Aufgebote. Juni 8. Der Feldwebel im 2. Großh. Hessischen Jns.-Regt- Nr. 116 Friedrich Meißinger zu Gießen mit Marie Katharine Karoline Louise Georgine Unger, Tochter des Bauverwalteis Martin Unger von Londorf. 8. BierbrauerelbesitzerJohann Georg Edmund Voigt öoii Obergörlch mit Ottilie Ernstine Müller, Tochter des Schremer- meisters Erbanus Müller von Grebendorf. 10. Kutscher Johann Georg Wild von \ Rockenberg mit Louise Henriette Rössel, Tochter des Arbeiters Georg Wilhelni Rostel I von Vöhl- Eheschließungen. Juni 5. Postschaffner Georg Wilhelm Kumpf, Wittwer, von Beerfelden mit Katharine Förster, Tochter des Forstschützen Georg Christoph Förster von Buchenau Geborene. Juni. 1. Dem Sattlermeister August Brühl ein Sohn. 2. Wilhelniine Karoline Regine, Tochter des Lehrers Johann Adam Lehr. Mai. 30. Ludwig Johann, Sohn des Zieglers Heinrich Winther. Juni. 3. Katharine Margarethe Tochter des Fabrikarbeiters Karl Wahl. 3. August, Sohn des Fuhrmanns Ludwig Leukel. Mai- 31. Peter Richard N. von auswärts. Juni. 6- Dem Tapezier^Ludwig Stroh em Sohn. 2. Emma Henriette Clara, Tochter des Architecten Jacob Stein, b. Elisabeth Margarethe, Tochter des Fabrikarbeiters Eduard Lind. 3. Emilie, Tochter des Liqueur- Fabrikanten Snnon Reis. 4. Wilhelm, Sohn des Fuhrmanns Wilhelm Bonarms. 5. Ludwig N- von auswärts. 8. Wilhelm N- von auswärts Gestorbene. Juni 5. Der Hülfsgerichtsschreiber Ludwig Johannes Christ, 29 Jahre alt, von Grünberg. 4. Agnes Rühl, geb. Starck, 70 Jahre alt, Wittwe des Ackermanns Johannes Rühl. 5. Anna Louise Pauline Emilie, 3 Jahre alt, Tochter des Schuhmachermeisters Karl Orth. 5. Clara Rinkler, 70 Jahre alt. 6- Cigarrenmacher Johann Manassar, 54 Jahre alt, von Brüssel. 7. Wäscherin Anna Elisabeth Bagus, 52 Jahre alt. 8. Louise Elisabeth, 4 Jahre alt, Tochter des Sergeanten tm 2 Großh. Hess. Jnf.'Regt- Nr. 116 Friedrich Wilhelm Reibeling. 8. Ein todtgeborener Sohn von auswärts. 10. Taglohnerin Katharine Mink, 65 Jahre alt, Wittwe des Johannes Mink von Ahlbach- Auszug sus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 5. Juni. Georg Wilhelm Kumpf, Postschaffner dahier, ein Wittwer, und Katharine Förster, des Forsiwarts Georg Förster in Dannenrod ehel. Tochter. Den 6. Juni. Wilhelm Hausmann, Rangirer an der Cöln - Mindener Bahn dahier und Elisabeth Fischer, des Mühlenknechts Jacob Fischer in Hatzdorf ehel. Tochter. Getaufte. Den 4. Juni. Dem Magazindiener Balthasar Wießner ein Sohn, '.Hermann August, getn den 13. Mai. ... r - ., . . Den 6. Juni. Dem Schneidermeister Louis Bourgeois ein Sohn, August Ludwig, geb ^^bnselbem Dem Bierbrauer Christian Heinrich Herpichböhm ein Sohn, Georg Martin Louis Christian, geb. den 18- Mai. n T. Denselben. Dem Buchbinder Johannes Hauser ein Sohn, Johann Georg Leopold Louis, g^e^den^l8 ^April^^^^^ Wilhelm Kinkel ein Sohn, Wilhelm Karl, geb. den 27. April. _ , Denselben. Dem Rangirer Wilhelm Hansmann em Sohn, Jacob Wilhelm Mittwoch bei foQ in dem ®tmti Weißbinder, i“ 3U41 ln Accorb dergil L-mgMnS, bi Bürßkri 4005) Mgt „ Auf J? nltbt hat 2 am ®orgtn Xteatcn bttkliS dah sich ?°9Mn Äobun^ °^le, Md/X ^yommtnen Glück- "rUnMsstättk J a!6,lt,r Zwar Mt, war die Die «P-u1 Wen uchtbanDniMa )0Tt wurden noch M ju Lag. “fStfunbm. Die r-bwnverbrannten ti’° die Zahl der ” Etuppen, viele ® untm Menschen riimnurt, während Gestampf har ihre ter Walten, von Anblick »st geradezu - (8'-3-) er tn W.^082 4- Sanseeier I 6t Eller 20 Lins« eite Hahnen p. St. önten per Stück 7.50—8, Zwirbeln ■n Kuh- und Lrremefleisch 60 ÄMls Gießen Str. 116 Friedrich it Unger, Tochter xer Johann Oorg ter des Lchremer- Heorg ilßilb von -g Rössel n fytrfdbtn mit r von Suchencm DME Karo- vuMDig Sotyann, artttie, Tochter des )ll>ja £tu(tL «ubwifl Liroh ein 'tein- ö- Elisabeth »chter des Liqaeur- q-^dm Sonams. O, 29 Jahre alt, „ d,s Ackermann» wU* lünarrenmacher , Mavclh ^agus, mt-n un 2 ** .„ntbottntr ew" Ad-SZ°h°"»-s ein Bi«®“' _ e* -!*•»* J' ,a:ll^btn 5 * .azindle"^ gest-^ «inflrt tipp 71 . rt Aäg^ Allgemeiner Anzeiger. Einladung pr regelmäßigen Ergänzungsmaht für die Gemeindevertretung der evangelischen Gemeinde Gießen. 4031) Die stimmberechtigten Mitglieder unserer Gemeinde werden zur Ergänzungswahl für die Gemeindevertretung hierdurch mit dem Ansügen etn- geladen: 1) daß die Wahl am Donnerstag den 17» Junr d. I., von 9 Uhr Bormittags bis 1 Uhr Mittags, tn unserer Stadtkirche vorgenommen werden soll; 2) daß 40 Mitglieder, und zwar 35 auf 6 und 5 auf 3 Jahre, zur Gemeindevertretung in Einem Wahlakt neu zu wählen sind. Ein Verzeichniß der Herren Gemeindevertreter, die als im Jahre 1877 gewählt noch weitere drei Jahre in der Gemeindevertretung bleiben, wird während der Wahl in der Kirche zur Einsicht der Wähler offen liegen. Die aus der Gemeindevertretung ausscheidenden Herren sind wieder wählbar; 3) daß bezüglich der gesetzlichen Erfordernisie der Wahlsähigkert und Wählbarkeit auf § 13 und § 18 der Kirchenversassung verwiesen wird. Gießen, den 11. Juni 1880. Der evangelische Kirchenvorstand: Dr. Naumann, Pfarrer. Berichtigung. Das Gustav-Adolf-Fest zu Watzenborn wird nicht Sonntag den 21., sondern Sonntag den 29. Juni gehalten. Freitag den iS. l. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im hiesigen alten Rathhaussaale versteigert werden: Maurerarbeit, veranschl. zu 1604,65 Steinhauerarbeit, „ „ 23,30 Zimmerarbeit, „ „ 313,20 Dackdeckerarbeit, „ „ 30,— Schreinerarbett, „ „ 454,84 Schlofferarbeit, „ „ 297,50 Wetßbtnderarbett, „ „ 53408 Lieferung von Lahnkies, ver- ansckl. zu......... 190,— Gießen, 12. Juni 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 4030) A. Bramm. Arbeitsversteigerung. Mittwoch den 16. Juni d. I. Nachmittags 2 Uhr, soll tn dem Gemeindehaus zu Lang'Göns Weißbinderarbeit, veranschlagt zu 344.41 .öffentlich wentgstsorderud in Accord vergeben werden. Lang-Göns, den 12. Juni 1880. Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. I. A. 4005) Seultng. JeUgeboteue». Aufzüge (Fahrstühle) für Lagerhäuser und Fabriken für Hand- und Maschinenbetrieb liefern in bewährter Construction (Patent angemeldet.) 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