:ihr. <>S: i»H ie. 1 Mttligfn, 'land, lffe5« und Wollen So* ' Bnkius werbtn , Prästde?.t. weihe, • Beuhl. llds 8 Uhr: Illg. Vorstand. t. Septbr. : Balser. 'lisch M ist einladet W<1 nbad). Kostew .. galten« um li angelegt mit dm oßh. Keomkler. HW I Hebtmuue itnerT®^ Hitsten * 2LS. Erstes Blatt. Samstag den 12 September 1880. Melmer Mmeiaer AMtze- Er,6 MMM für kn Kreis Gieße«. --------77---c. . , ’ "~""r t ' 7 a Drei- vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerle^ «e<6«ttion#bureaui I @(f,uIfirQ6e b. 18. Erscheint täglich nut Ausnahme des Montags. Durch di« Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 P-, -- ■■-• ■_ 'l _ - ~~ 1 SB------- . S Amtlicher Ht) ei L Lehrer-Co lrferenz teS Corfeienz Bezirks GroH»Buseck 1 Donnerstag den 1 6. September, Vormittags 10 Uhr, zu Groß-Bufeck. Lehrer-Conferenz des Conferenz-Bezirks Lich-Hungen: Montag den 20. September, Vormittags 10 Uhr, zu Hungen. Gießen, den 9. September 1880. Büchner. Kreisichulinspector. , Bekanntmachu n g. Gefunden: 1 Korallenkette, 1 Rock, 1 Wagpckopsel, 1 Cigarrenetuis, 1 Flajche mit Inhalt, 1 weißes Taschentuch 1 Sonnenschirm. Zugelaufen: 4 Hunde. Die gefundenen Gegenstände ftnb auf der Polizeiwache (Weidengasse 93) aufbewahrt. Gießen, den 11. September 1880. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. Fresenius. Die liberale Partei. Aus Berlin wird uns geschrieben: Die liberale Partei — so kann man die Neu-Liberalen oder Deutsch- Liberalen mit gutem Rechte nennen, weil sie eigentlich nur formell aus der nationalliberalen Partei ausgetreten, im Grunde aber auf dem Boden der alten liberalen Partei stehen geblieben sind, — hat sich con- stttuirt. Der Kern der Partei besteht aus jenen charactervollen Führern des Liberalismus, deren Namen mit der Geschichte und der Gesetzgebung des jungen Reiche- vielfach verknüpft sind. Die Forckenbeck, Lasker, Rickert u. s. w> haben ihre Mission, dem Liberalismus und dem wahren aufrichtigen Constitutionalismus in Deutschland zum Stege zu verhelfen, niemals aufgegeben; gelähmt durch die Cowpromißpolitck des rechten Flügels, in sich gespalten konnte die nationalliberale Partei auf die Durchführung des alten liberalen Programms nicht mehr von Einfluß sein, und darum wurde das erlösende Wort einer Klärung der Partei- und Personen - Verhältnisse — längst erwartet — endlich gesprochen. Der liberalen Partei, die am verflossenen Mittwoch den 8. ds. im Hause des Reichstagsabgeordneten für Schwarzburg-Sondershausen Gustav Llpke zusammentrat, gehört die Zukunft. Sie vermeidet die Unentschiedenheit und allzu große Nachgiebigkeit der gractton von Bennigsen und den Doktrinarismus und die starre Negation, welche die Fortschrittspartei beherrschen. Das knappe, aber klare Programm hat der Partei mit einem Schlage viele Herzen gewonnen; w^r haben nicht nöthig, die einzelnen Punkte hier zu wiederholen; es genügt zu sagen, daß dieses Programm die Absicht, zu einem wahrhaft constitutionellen System zu gelangen, an die Spitze stellt, wobei aber gleichzeitig auf die in sicheren Bahn'n ruhig fortschreitende Entwickelung unserer in Kaiser und ReichSverfasiung ruhenden Einheit hingewiese.i wird. Die Freiheit, das ist der Grundgedanke des Programms der liberalen Partei, ist eine einheitliche, untheilbare; die politische Freiheit bedingt die wirth- schaftltche Freiheit und die religiöse Tole anz. Die liberale Partei wirb mit den übrigen liberalen Gruppen in freunb» nachbarlichem Sinne zu wirken bemüht fein. Wie sich von Tag zu Tag die Zahl der Fraktionsmitglieber mehrt, fo traten auch Vertrauensmänner in ben Wahlkreisen zusammen; auch bie Presse zeigte vielfach eine sympathische, zu« stimmenbe Haltung, was im ersten Augenblicke nicht zu bemerken war. Die erste Parteiversammlung bot bas Bild einheitlicher Gesinnung, eine volle lieber« einstimmung bezüglich des Weges und ber Ziele, unb bet Ernst unb Eifer ber Parteimitglieder verrieth ein Vertrauen, welches bie Bürgschaft des Er- folges zu fein scheint.__________________________________________________________________ Aus dem Reichslande. Die „Straßb. Reichslänbische Correfp." bringt folgende recht pikante Enthüllungen in die Oeffentlichkeit: „Wir sind durchaus nicht dafür, schreibt die „R. E-", daß die Reichsländer mit Dampfkraft unb entsprechender Schnelligkeit zu Denischen gemocht werden sollen, sondern wollen das lieber ber Zeit und einem ruhigen verständigen Vorgehen Seitens der Regierung überlasten- Die geübte Nachsicht baxf aber nicht ausarten , namentlich Demonstrationen gegenüber, die an öffentlichen Orten ausgeführt , nur zu leicht geneigt sind, den großen Haufen in der sich ohnehin bereit machenden Ansicht von der Schwäche der Regierung zu bestärken. Wenn beispielsweise in dem von ber „Kaiserlich beutschen Tabaks-Manusaklur" neuer« bings hier eingerichteten Laben zur Zierde besteiben ein großes blau-weiß-rothes Bouquet aufgestellt ist, so ist bas entweder eine Albernheit Seitens der fugend« sichen Verkäuferin, oder eine geschickte Speculation auf die internsten Gefühle ihrer elsässischen Kundschaft (einer deutschen kann sie sich bei dem Fabrikate überhaupt wohl nicht rühmen). Es sollte das aber nicht geduldet werden. Ist es nicht aber ein vollkommener Hohn des deutschen Reiche«, ein „In das Gesicht schlagen" jedes Deutschen, wenn wir in dem vornehmsten Gottesbause der Reichslande, dem eigentlichsten Heim des Bischofs Räs, der sich zur Zeit eines so bedeutenden Einflustes auf unsere Regierung erfreut, dem Heim der famosen neuen Zeitung „Union", wenn, sagen wir, im Straßburger Münster in ber Kreuzkapelle, an bem Marienaltar, vor besten Bilb täglich Hunberte von Gläubigen ihre Anbacht verrichten, als Zierbe beflelben bas Kreuz der Ehren-Legivn und bie St. Helena-Medaille erblicken, während in dem gebrückten Text, bet dort in französischer und deutscher Sprache ausgehängten Gebets- fotmel bie Stelle vorkommt: nous reeommandons ä votre puissante inter- cession la prospdritd de 1‘Eglise, de notre patrie la France et de cette ville. älnfcoeintnb ist wohl einmal ber Versuch gemacht worden, im deutschen Text die Stelle zu überkleben unb im Französischen statt „la France“ lAlsace zu setzen (non l’Allemagne war nie bie Rebe). Die Ueberllebung ist längst entfernt, bas l’Alsace verwischt, unb nach wte vor werben täglich Hunbene von Gläubigen angehalten zum Gebet für „unser Vaterlanb Frankreich." Telegraphische Depeschen. Wagner'« telegr. Correspondenz-Burea«. Bukarest, 10. Septbr. „Rvmanul" bedauert in seinem heutigen Leit- ariikel, daß die Oppositionspreste aus ber Thrvusvlgesrage eine Paneiwaffe gemacht habe. Fürst Karl habe mit Regelung bieser Frage hohen Patrioiis- muS und Hingebung bewiesen, wofür das Land dankbar fein muffe, besten zukünftiger Herrfcher im Lande heranwachsen und bei der Thronbesteigung seine Sprache und seine Sitten kennen werde. Die Angelegenheit, welche weder in Ischl noch Sigmaringen, sondern in Berlin mit dem Vater des Thronfolgers verhandelt worden sei, werde aus streng constitutionellem Wege geregelt. Die Nation werde glücklich sein, wenn die Thronfolge festgestellt fei, jo daß bie Zukunft gesichert sei und bie Entwickelung des Laubes nicht durch Jntriguen und Kämpfe werbe unterbrochen werden können. Leipzig, 10. Septbr. Die dritte Abiheilung des deutschen Junsten- tags sprach sich einstimmig gegen die Beschränkung bet Wechselfähigkeit aus. Konstantinopel, 10. Septbr. Es heißt, bie Botschafter bet Großmächte würden der Pforte als Antwort aus die Anträge der Pforte hinsichtlich bet Reformen m Armenien eine Collectivnote überreichen, worin ein großer Theü der Vorschläge ber Pforte nicht gebilligt würde. Petersburg, 10. Septbr. Die „Agence rüste" veröffentlicht Folgen- des: Ruch den kategorischen Etkiärungen Hartinglon's uno Dilke's und ber ebenso würdigen und bestimmten Thronrede der Königin Victoria erscheint jeder Zweifel an dem Einvernehmen ber Mächte in ber orientalischen Fruge als ungerechtfertigt. Das Emoerstänbmß der Mächte ist vollständiger als jemals vorher. Nur Ungeschicklichkeit und Uebelwollen können die Pourparlers zwt- scheu den Cabinet.n über einzelne Detailfragen pessimistisch interpretiren. Auch diese Detailfragen dürften einer günstigen Lösung entgegensehen. Berlin, 10. Septbr. Die „Nordd. Allg. Ztg." bespricht einen vor Kurzem erschienenen Artikel der „Königsb. Hartnng'schen Ztg." über die deut- scheu Eisenbahnen im Jahre 1880, welcher offenbar den Zweck habe, den Emfluß des U-bttgangeS mehrerer Privatbahuen auf den Staat in möglichst ungünstigem Lichte erscheinen zu lasten. Die „Norddeutsche" stellt mehrere Angaben und Schlußfolgerungen jenes Artikels richtig unb bemerkt weiter: Die Vorarbeiten für Zusammenlegung der neu erworbenen Linien mit den älteren Staatsbahnköipern zu größeren Verwaliungsköip-rn seien nahezu abg,» schlossen, auch die vom Minister ber öffentlich,n Arbeiten in allen Zweigen der Verwaltung und des Betriebes im Verkehis-Jntereste zugesagten Erleichterungen bereits in erheblichem Umfange dn.chgesührt. Daß die Befeliigung ber übelempfunbenen Zustände in vielen Fällen erst allmäiig möglich fei, daß die segensreichen Wirkungen des einheitlichen Staatsbahnenbetrieves erst mit der Zeit zur Geltung kommen könnten, Hege für einen Halbwegs sachkundigen aus der Hand. Lokale». Gießen, 11. September. Morgen Vormittag wird die neueebaute sehr hübsche Kirche zu Annerod eingeweiht. Aus dem P,ogra,nm heben wir hervor: Versammlung auf der Platte um 10 Uhr Vormittags, von da nach Begrüßung der Gäste und Uebergabe der belügen Bücher und Gefäße an den Vorstand der Kirche duich den Großh. Superintendentenu g unter idem Geläute der Glocken nach der Kirche. Hierselbst angelangt feierliche Ueberreichung der Schluffe! an den Großh. Kreisrath und von diesem an den Großh. Superintendenten, der foCann bie Kirche öffnet. Während des Fesigottesdienstes finden «inweihung»rede, Predigt, Taufen, «bendmahlsseier statt. Der Gesangverein zu Annerod wird durch Absingen Obstversteigerung. Donnerstag den 16, Septbr., Vormittags von 8 Uhr an, soll da- Gemetndeobst, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zwetschen, an Ort und Stelle versteigert werden. 5>r Anfang ist am Auweg. AltemBuslck, am 10. Septbr 1880. Großb. Bürgermeisterei Alten - Buseck. 5927) Wagenbach. Dienstag den 14. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe 1 Sopha, 1 Kommode. 1 Nähmaschine, 1 Wanduhr, 1 Spiegel, 2 Rohrsessel, 1 Kommode, 1 Waschtisch, 1 Kleiderschrank und 1 Tisch meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. September 1880. 5923)______Geißler, Gerichtsvollzieher. Dienstag den 14. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe 1 Kleiderschrank, 1 Tisch, eine kleine und eine große Commode, 1 Wanduhr und 3 Bilder meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. September 1880. 5922)______Geißler, Gerichtsvollzieher. Dienstag den 14. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe 1 Sopha, 1 Kommode, 1 Nähmaschine, 3 Schweine und 6 Kanarienvögel mit 5 Käfigen meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. September 1880. 5921) Geißler, Gerichtsvollzieher. 5914) Ein gepolsterter Fahrsessel für 20 im Bürgerhospital zu verkaufen. Fri Bestell werden V Probeblätle Der A auf das Sai Die Al Mich ersc berichte aUf ,De" n( &eP‘ember, geliefert. G'esSl 5908) steigert werden: Steinhauerarbeit, veranschl zu 1469,04 o 1 gh-'j 5709) 5917) Dern. 5513) 5928) Lang. -DK ff ff ft M ff ft ft ft II Puainte Re Priorate si Priorate d Badalono Gamache Sherry Malaga Madeira Oporto Vino Hanoi Basaltstetnlieferung, Steinfuhrlohn, Schlosserarbett, Wetßbtnderarbeit, C^ausflrarbett, Pflästererarbett, Schnellste und Beste zu bedienen. Giessen, im August 1880. Li. Bramm in der Neustadt ! - 240,— 720,— 179,50 252,45 762,50 3281,10 einiger Lieder mit Musikbegleitung die schöne Feier zu verherrlichen suchen. Nach der kirchlichen Feier findet gesellige Vereinigung bei Wirth Steller statt. — Ein Bäckerlehrling wurde wegen Unzucht (§ 175) heute Morgen verhaftet; desgleichen ein Mcchanikcrlehrltng wegen groben Vergehens gegen die Sittlichkeit (§ 183). Letzterer hatte erst vor Kurzem eine Gefängnißstrafe von 6 Wochen wegen desselben Vergehens zu« dtctirt erhalten — Vorgestern verunglückte ein Weißbinderlehrling an tincm Neubau auf der Mäusburg dadurch, daß ihm ein leerer Speiskübel auf den Kopf fiel. Der Verletzte soll ganz allein die Schuld an seinem Unfall haben. 5944) Einem verehrt. Publikum zur gefl. Nachricht, daß ich in meinem Hause ein Steinkohlen-, Holz- und Braunkohlen- Geschäft etablirt habe. Für reelle Bedienung werde stets besorgt sein und empfiehlt sich bestens Osthofen, 8. September. Bei einem kürzlich in der Nähe von Lambrecht abgehaltenen Treibjagen wurde von einem sogenannten Sonntagsjäger auch ein weidendes Kalb erlegt Der glückliche Schütze hatte es trotz seines Blockens von einem Rchbock nicht unterscheiden können. — Oberursel, 8. September. Vergangenen Samstag Abend geriethen in einer hiesigen Wirthschaft zwei Oberurseler in Streit und richteten sich beide nicht unerheblich zu; es mußte jeder ärztliche Hülfe in Anspruch nehmen. Das Traurige war aber, daß ein Unbetbeiligter, der friedlich eine Zeitung las, durch das Herabfallen einer Petroleumlampe, unter welcher derselbe saß und deren Inhalt sich über ihn ergoß, in Feuer gerietb. Ein anderer Mann erfaßte den Brennenden, trug ihn an eine mit Wasser gefüllte Maischbütte und tauchre ihn ein, zog sich aber dadurch ebenfalls bedeutende Brandwunden zu. Der von der Petroleumlampe Getroffene ist auf's Gräßlichste verbrannt, so daß man nach dem „T.-B." den schlimmsten Ausgang befürchten muß. In der Bütte schwammen die Fletschfetzen des Verunglückten herum, die aber, da sofort eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet wurde, vorerst nicht entfernt werden durften. Mittwoch den IS. I. Mts., von Vorm. 9 Uhr an, sollen im alten Rathhaussaale ver- Dienstag den 14. d Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe dahier 1 Bett, 1 Tisch, 1 Waschtisch und 1 Nachttisch meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. September 1880. 5924) Geißler, Gerichtsvollzieher. Obstverlleigerung. Mittwoch den IS. Septbr., Morgens 10 Uhr ansangend, soll das hiesige Gemeinde-Obst, .bestehend meistentheilS aus Aepfeln, versteigert werden. Eberstadt, am 9. September 1880. Großh. Bürgermeisterei Eberstadt. 5918) Görlach. Obstverfleigerung. Donnerstag den 16. Septbr., des Morgens um 11 Uhr, soll im fiscalischen Garten zu Alten- Buseck das Obst von 59 Aepfel-, 7 Birn- und 7 Zwetschenbäumen an Ort und Stelle versteigert werden. Gießen, dm 10. Septbr. 1880. Großherzogl. Obersörsterei Gießen. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 5. September. Schreinermeister Ferdinand Martin Ludwig Emil Carl Leonhard Krailmg dahier, verwittwet, und Louise, geb. Kramer, verwittwete Fricke. Denselben Kohlenhändler Heinrich Zey dahier und Caroline Appel, ledige Tochter des verst. Schmiedemetsters Adam Appel zu Etchelsdorf. Den 9. September. Kaufmann Otto Ludwig Hein dahier und Wilhelmine Auguste Louise Schlatter, ledige Tochter des Kaufmanns Philipp Schlatter dahier. Getaufte Den 5. September. Dem Bataillonsbüchsenmacher Albert Schultz eine Tochter, Clara Bertha, geb. den 26. Mai. Denselben. Dem Braucrctbesitzer Johann Adam Förtsch ein Sohn, Friedrich Wilhelm Hans, geb. den 19. August. Denselben. Dem Bierbrauer Philipp Lindenstruth ein Sohn, Carl Heinrich Georg, geb. den 4. August. Denselben. Dem Bierbrauer Wilhelm Schupp ein Sohn, Friedrich August Ludwig Heinrich, geb. den 30 Juni. Denselben. Dem Gensdarmen Friedrich König eine Tochter, Elisabeth, geb. den 12. Aug. Denselben. Dem Locomotivhetzer Andreas Köber ein Sohn, Friedrich Carl Martin Johannes, geb. den 13. Juli. Den 9. September. Dem Kutscher Heinrich Krafthöfer eine Tochter Louise, geb. den 21. August. Berichtigung. In dem Verzetchntß der „Getauften" in voriger Woche muß es heißen: „Dem Glaser Heinrich Gröninger eine Tochter, Anna Elisabeth Christine Ernstine, geb. den 3. August." Getragene /lei 'S.!; 1 an bei 3688).— Hochachtungsvoll Ludwig Orth, Photograph. Kaufmanns Philipp Schlatter von Gießen. 10. Maschinenschlosser Johann Daniel Oechsle ^n Ulm nut Sophie Karoltne Ködding, Tochter des ZimmermeisterS Johannes Ködding von Geborene. August. 29. Dem Bremser Heinrich Vöhl ein Sohn, Heinrich. 31. Dem Locomottv- heizer August Lichte ein Sohn, Hugo. September. 3. Dem Portier bei der Main-Weser- Vahn Melchior Wallbott eine Tochter. 4. Dem Hilfsweichensteller Balthasar Dapper ein Sohn. 8. Dem Bahnarbeiter Heinrich Habermehl eine Tochter, Louise. 1. Ein Sohn von auswärts, Joseph. 5. Dem Secretär Georg Alexander Wilker ein Sohn, Alexander Heinrich Wilhelm. 7. Ein Sohn von auswärts. 7. Dem Kaufmann Julius Buch eine Tochter. 8. Dem Hetzer bet der Main-Weser-Bahn Ludwig Klein eine Tochter, Phtltppine Elisabeth.' Gestorbene. September. 3. Katharine, 3 Monate alt, Tochter deS Schloffers August B.mk. 3. Elise, 3 Jahre alt, Tochter des Holzhändlers Jacob Wagner II. 4. Philippine Marie Margarethe, 3 Jahre alt, Tochter des Bahnarbeiters Friedrich Büchner. 5. Lina Helene Marie Rosa Henriette, 1 Jahr alt, Tochter des Schreiners Karl Schwan. 6. Clara Wilhelmine, 2 Jahre alt, Tochter des Holzhändlers Jacob Wagner II. 5. Taglöhner Peter Starek, 62 Jahre alt, von Saasen. 7. Metallgießer Georg Karl Heinrich Schoffstädt, 63 Jahre alt.' 8. Sophie Louise Friederike Emmelius, geb. Remy, 53 Jahre alt, Wtttwe des Fabrikanten Johann Karl Emmelius. 9. Elise, 3 Jahre alt, Tochter des Schutzmanns Johannes Ochs. 9. Johann August, 2 Monate alt, Sohn des Weißbinders Konrad Hock. 9. Wilhelm, 6 Monate alt, Sohn des Weißbinders Adam Prasch. 9. Marte Barbara, 4 Monate alt, Tochter des Gensdarmen Bernhard Schlegel. 11. Buseck, Jahnstraße 43. Frankfurt a. Main. Mein Photographisches Atelier befindet sich jetzt IVeiienbäuen LiL B. IVr® 8T, in dem früheren v. tirolmanischen Hause, gegenüber der Weidengasse. Werde mich bestreben, wie bekannt, meine geehrten Kunden aufs Gießen, den 11. September 1880. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 5943) A. Bramm. »m- liefert vom 15. & oder Armen w ®tei Barmen und' 5909) « Mied J. IVfi), ek; Ä nag «rSs 5919) Aetl! 3 eich' SW»* A TV/Tih k 1 am neuester Construction, berühmt durch leichten ■■w ■ mLUAIvA Gang, vorzügliche Leistung und solide Bau- art, ganz neues System, erfordern wen g & ^ShlliirPlTPil Raum zur Aufstellung, pressen in doppelter AAB lll Upipi K V II Geschwindigeit als frühere Keltern, sind x leicht zu handhaben, solid und dauerhaft gebaut. Preis je nach der Größe von JL HO.— an. (5910 Ph. Mayfarth Co., Maschinenfabrik, Frankfurt a/M, B nimm. 7. Dienstag den 14. ds. Mts., Nachmittags von 5 Uhr an, sollen die Aepfel und Birnen von den Bäumen am Wieseckcr und Krofdorser Weg, auf dem Schulberg im Oswalds Garten, in den Anlagen am Lerchenwäldchen und auf dem Lutherberg, so« wie am alten Steinbacher Weg versteigert werden. Zusammenkunft um 5 Uhr am Oswalds Berg. Gießen, den 11. September 1880. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 5941) A. Bramm. Obstversteigerung. Künftigen Donnerstag den 16. September I. I., Nachmittags 2 Uhr, soll das hiesige Gemeindeobst, meistens Aepfel, meistbietend versteigert werden. Hausen, am 10. September 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Hausen. Handel und Verkeyr. Gießen, 11. Septbr. Auf Dem heutigen Wochenmarkte koffere - Butter per Pfd, JC 0 95 bis JL 110, Hühnereier 1 Stück 5—6 H, 2 St. 00 Enteneier 1 Stück 0-0 Käse per Stück 5—10 Käsematte per Stück 3—0 H, Erbsen 1 Liter 20 H, Linien 1 Liter 26 Tauben das Paar 35—60 Hühner p. St. JL 0.70—1.00, Hahnen p. St. JL 0.40—0.70, Wälsche JL 0.00—0 00, Enten per Stück JL 1 30-1.70, Ochsenfletsch 66- 68 H per Pfd., Kuh. und Rindfleisch 50—00 Kalbfleisch 45—50 Hammelfleisch 60—70 Schweineflelsch 66—68 Kartoffeln per 100 Kilo 5.00-6, Zwiebeln P. Ctr. JL 6—7.00, Milch per Liter 16 und 18 H. Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen Vom 4. bis 10. September 1880. Aufgebote. September. 8. Kaufmann Ludwig Marx in Frankfurt a. M- mit Karoltne Friederike Antonie Jäger, Tochter des verst. pensionirten Stabstrompeters Johann Friedrich Gustav Jäger von Cannstadt. 8. Fuhrmann Johann Georg Dönges von Ahrdt mit Katharine Keßler, Tochter des Taglöhners Johannes Keßler von Altenkirchen. 9. Gensdarm Heinrich Weingärtner von Pfungstadt mit Eva Scherer, Tochter des Maurermeisters Nicolaus Scherer III. von Ober-Mörlen. Eheschließungen. September. 5. Kohlenhändler Heinrich Zey von Neunkirchen mit Karoline Appel, Tochter des verst. Schmiedemeisters Adam Appel von Eichelsdorf. 5. Schreinermeistcr Ferdinand Martin Ludwig Emil Karl Leonhard Krailing, Wittwer von Gießen, mit Louise Fricke, geb. Kramer, Wtttwe des Schretnermeisters Johann Ernst August Fricke zu Gießen. 9. Kaufmann Otto Ludwig Hein von Darmstadt mit Wilhelmine Auguste Louise Schlatter, Tochter des 5925) Zur Einlösung oder Prolongation der verfallenen Pfänder bei der Pfand- und Leih-Anstalt des Unterzeichneten ist eine nochmalige Frist bis Ende dieses Monats gestattet, nach Ablauf derselben erfolgt deren Verkauf. Gießen, den 10. September 1880. _____________________A. Henrich. syio Solms-Laubach Obligationen kauft zu sehr guten (Sourfen und erbittet Anstellungen Wichtig für jeden Haushalt! TCno-lisMiP haltbarstes Fabrikat zum Selbst- Lackiren der Fußböden, trocknet Fussboden Oel-Lack-Farbe ®tunben 6art unb Niederlage bei: 2950) Fr. Seibel, Mäusburg. 1 ®«fa. «&?'■ 3. 5«®”*' Btt. ' <£»«!> Slöbnn $,7*mint, s& 1* »•;•-*; ““''«ft; feil 6«l Sfonto **- l,liJ'M m CO 1» f. n r.e Dreschmaschinen mit und ohne Göpel. Häckfelschneider, Schrotmühlen in schöner Auswahl zu Fabrikpreisen empfiehlt (5729 A. 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Dauksaguug. 5916) Für die uns bei dem Ableben unseres unvergeßlichen Gatten, Vaters, Schwiegervaters und Großvaters Heinrich Schaffstädt gewordenen vielfachen Beweise der Thetlnahme, für die zahlreiche Begleitung zu seiner letzten Rubestätte und den reichen Blumenschmuck sagen ihren tiefgefühltesten Dank Gießen, den 11. September 1880. Die trauernden Hinterbliebenen. Heute Samstag Abend r Gans und Hahnen. Restauration Fr. Sony, 5913) Marktstraße. M M « r-i-kr«o"»p In inwiglii Barniüler, M ®«{e ßioipt ut de» 3 In* bl“ r-P-iwS-» «i* eS, Me A»S' Ntn * unb be Ztrllung der Rel Tabaksindustrie r *t, was ße Die nein £)xy*tlon de Mehl damit im ^raphirte Corres jltche Breslau welche gleichzeiti dem Breslauer Aesellschasten t an dem tresf'ch Herrn v. Motive des Für 'Allianz klaren 8n das @ebid l ötr ttyitlWii) । IlPrrer Boten die IM, daß das en lübrr umd Kßland w ößerreHNen !Dünduiß, aufs: > bekräftigt, fieht । Iltch abhalten laj gu erfüllen. Troß der Hönb zuerst laui 'der ^ottenbe In Konst an Cvnßsteuz. tretmg ton Di Pascha das Aeu Der Eiea blick für die dis Politik. Hv pichen Concer , 9anz Europa i bedrohen. Todes - Anzeige. 5932) Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unser geliebtes Söhnchen und Bruder Carl Lony im Alter von 9 Jahren aus seinem langen schweren Leiden in ein besseres Jenseits abzurusen. Um stille Theilnahme bitten Carl Lony und Kamilre am Neuenweg. Gießen, den 11. Septen.ber 1880. Die Beerdigung findet morgen, Sonntag den 12. dss., Nachmittags 5 Uhr, vom Sterbehause statt. Wermietfiungen. 5911) Das von Herrn Rechtsanwalt Steinberger bewohnte Logis ist vom 15. Oktober d.J. anderweit zu vermiethen. ____A. Petri. 5934) Im neuen Hause (Eck der Alicen- und Ludwigsstraße) sind Wohnungen zu vermiethen.____P. König. 5935) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen. Neustadt D> 56, 1 St. hoch. 5948) Lit. 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Vollständige Garantie wird geleistet und Unterricht gratis eitheilt die Masckmen vorstehende Fabrikmarke, sowie auf dem Arm derselben die Firma „The Singer ®enn ...S JL mH wtnnr UnHrMmtt Neidlinaer" versehenen Karantie. Mamifacturina Co “ tragen und von einem mit meiner Unterschrift „G. Neidlingen verfehenen Garantie- jMUr aCflVy find, alle sonst unter dem Namen ,Singer" ausgebotenen Nähmaschinen sind nachgcmachte. ”571ieidiiiiser, Giessen. KeichensandrBahnhofstrasse 226 Singer Maschinen-^uUviu pro Stiick 5 Pfg., pro Dtzd. 50 Pfg._______________ Berlin Dienen ^artd ‘ WltnnIli6(IüIe| Mtem er |n *l«i fine Op Inn ®l das poltitjcl S»Ä Darlnme ,,b»Ä Allen Damen!! zur Nachricht, daß der Berliner Ausverkauf nur noch einige T ge dauert und bis zum Schluß unter strengster Reellität geräumt werden soll: 1 Posten prachtvolle Damenhemden vom besten Hemdenluch, von l*/4. li/z—2 X, Herrenhemden von 1'/-, 2-2'/, X, Knaben- und Mädchen- Hemden, letztere in prachtvoller Einfassung 60, 75 H, 1 1 Vi X, imitirte Flanellbeinkleider für Mädchen, 80 H, 1 — 1% X, für Damen 2 X, ganz starke Coad Barchentbetnkleider für Damen l3/t X, prachtvolle wollene Kopf, tücher 75—90 H, elegante Chenillctücher sehr billig, hechelegente reinwollene Filzröcke billig, weiße elegante Unterröckk 2 X, seidene Schleier 50 1 Posten Stickereien, neue reizende Desstns, Reste von 7 Ellen von 50 H an, neue Muster Trimmtng sehr billig. 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September, Nachmittags 3 Uhr M Metzlar futifmt-encen Auffahrt des Wetzlarer Ruder-Club bctheiligt sich auch unsere Gesellschaft mit mehreren Booten und laden wir unsere verehr!, pasfiven und activen Mitglieder hierzu höflichst ein. Zu dieser Auffahrt und dem Abends stattfindenden Balle haben sammtliche Mitglieder unserer Gesellschaft freien Zutritt. Der Vorstand 5945) _________der Gießener Ruder Gesellschaft. «rfte Gießener Kirmes im „Kühlen Grund". Montag trn 13. l>. M., von Nachmittags 6 Uhr ab: Concert ä la Strauss nU§aefü6rt von den berühn>t-sten Künstl-rn der Welt unter Leitung ihres Kapellmeisters „Saniniteii vom Raster“. Nm erbauter Musik-Pavillon. Vorzüglich gut gehopftes Lagerbier im Mas. Rcinaehaltenc Weine. Pumpen Auch N>chtm>tg ieber baden Zutritt, jedoch nur in s-stlicher Kleidung. Mehrere RirmesDurscn« Bei der elften Abtheilung bittet man nicht zu rauchen. — Bei ungünstiger Witterung findet das Concert irn Saale statt._______________: 3492) Außer meinen feit Jahren bewährten De(far6en tfc IVeingeistlacste für Md-d-n, empfeble ich noch ____ _ < Fußbodenlackfarbe, in wenigen Stunden trocknend und rasch erhärtend, als besonders gute Anstrich- 5931) Eine Frau wünscht Tage zum Flicken, auch übernimmt dieselbe das Neustürzen und Flick' . von Betttüchern und Ueberzügen m oder außer dem Hause (mit Maschine). _ Wo? sagt die Exped. d. Bl. Für Handelsleute. 5929) Bei mir kann jeder Zeit Vieh eingestellt weiden. Karl Euler, am Viehmarkt. Glcibcrg. Neuer Apfelmost, frischer Zwetschenkuchen zu haben im (5915 „Schwaben Wallfisch" _______bet H. Wagner. 5236) Meinen Möbelwagen halte bei bevorstehenden Umzügen einem verehrten Publikum unter billigster Berechnung bestens empfohlen. ____F. Fürst Wttw* Ein silbernes Pincenez