♦ '^rautnt 0Phl, 'ttaitutrn?,nt i ify b iNt in ffl blk 'Ut J\®tmctn" BmJ* bt,W Erstand. nlung ifDI ^rtinslecalt irttt«. ^^vrstand, ii 4' Neötn, eattftit ll. ^’djtn ftunbüfditrtL •on 74 Jahren thwiegermutter 'M gen. gen und Frau. n 11. August, Anlage C. 37, >ajtjliit E-uti». er tr bimntt imsnni rbliebenen. ZZ~mnin -ms ««>" ,um i Ödober m ™ „,Ärtk-«'s»äst «6 brlinfl iadttZP^L inötijeftW. ‘®ÄÄ «sflti? v tft mir ? -r hbttüd, W jne > \ 16 ti 16 £) 20 ,6 t 16 Lj i ti 1SSO Donnerstag den 12. August Nr. 186 AedaettorrSbureaur | Schulstraße B. 18. ErpeditiorrSbureau r / die den Genosienschaften von mehreren Seiteii zugedachte Ausnahmestellung, wonach die vorgefthlagenen Beschränkungen auf den Verkehr der Genosten- schäften mit ihren Mitgliedern keine Anwendung finden sollten, als ebe | l unausführbar wie ungenügend zurückgewtesen wurde. Die in den Debatten geltend gemachten Gründe find die wiederholt auch in diesem Blatte oargelegten. Namentlich wurde hervorgehoben, daß gerade diejenige Bevölkerungsklafie, welcher man vorzugsweise helfen wolle, die zugleich das Hauptconttngent der Credttvereine bildete: die Handwerker, Gewerbetreibenden, kleineren Kaufleute und Landwirthe, wenn ihnen die Wechselfähigkeit nicht sowohl dem Wucher entzogen, als vielmehr demselben in die Arme getrieben würden. Hinsichtlich der.Schädigung des allgemeinen Verkehrs wurde darauf htngewiesen, daß die Antragsteller im Reichstage sich die Folgen und die Tragweite der von ihnen vorgeschlagenen Maßregel nicht genügend klar gemacht hätten. Wohin solle es führen, wenn in jedem einzelnen Falle bei jedem Wechsel erst geprüft werden müsse, welche Giros gültig, welche nicht gültig seien. Was die Anlegung von Registern betreffe, so sei dieses Auskunftsmittel entweder ungenügend oder zu weitgehend. Gestatte man allgemein den Eintrag in diese Register, so sei die beantragte Beschränkung vollständig bedeutungslos, mache man dieselbe von erschwerten Bedingungen abhängig, so bleibe der Abschluß ganzer Bevölkerungsklaffen in seiner vollen Schärfe bestehen, ein richtiger Maßstab könne hier der Natur der Sache nach gar nicht gefunden werden. Daß die Besorgnisse der Genoffenschaften gerechtfertigte sind, daß wir einer ernstlichen Gefährdung unserer bestehenden wirthschaftlichen Gesetzgebung auf dem Gebiete des Wechselverkehrs gegenüberstehen, bedarf heute der Aus- führung nicht mehr. Konnte man im Mai d. Js. unmittelbar nach dem Be- schluffe des Reichstags in Anbetracht der früher ausgesprochenen Ansichten der Retchsregierung noch daran zweifeln, daß von dieser dem Antrag des Grafen Bismarck eine weitere Folge gegeben werde, so haben inzwischen der Erlaß des Fürsten Hohenlohe und das Circular des Landwirthschasts'Mtnisters Lucms leben dessallsigen Zweifel beseitigt. Hoffen wir indessen, daß es der überein, stimmend kundgegebenen Ansicht aller Volkskreise - wie die Genoffenschaften, haben sich, soweit bekannt, bisher auch die anderweit erhobenen Gutachten in überwiegender Mehrzahl ausgesprochen - gelingen möge, die drohende, Gefahr abzuwenden und unsere Nation vor einem wetteren wirthschaftlichen Rückschritt ru bewahren, der sie in einen Gegensatz zu den meisten übrigen Culturstaaten bringen würde, wie die RetchSregterung in den Motiven zu dem Wuchergesetz selbst so treffend ausgeführt hat. -- Die Beschränkung der allgemeinen Wechselfähigkeit und die deutschen Genossenschaften. 0aUi Dl7 MrÄngen diese- neuen großen Unglücks sind geradezu verheerende. Die Etsenbahndämme und Chauffeen, die ®ei*6auten ""d Wehren sind ge- sprengt und zerrissen, die reißenden Fluthen stürzten sich wie Gießbache auf Felder und Fluren und riffen die Ernte mit sich JorL nbhem ^ Geröll auf dem fruchtbaren Boden zuruckiießeii; die G^d von Oppeln bis Ratibor und von da weit über die österreichische Grenze h naus glich einem See. Der Umsang de- Schadens, der sich auf Millionen beziffert und welcher Von Dr. Herz in Mannheim enthält die „F. Ztg." folgenden Artikel: Nachdem die verschiedenen diesjährigen genoffenschastlichen Unterverbandstage in den Monaten Mat, Juni und Juli stattgefunden haben, wird der allgemeine Veretnstag in der Zett vom 22. bis 25. August zu Altona abgehalten werden. Unter den Fragen, welche diese Versammlungen beschäftigen, bezw. beschäftigen werden, nimmt die Agitation gegen die geplante Beschränkung der allgemeinen Wechselfähigkeit die erste Stelle ein. In der Tbat sind es die Genoffenschaften, die Vereinigungen der Gewerbe- treibenden, kleinen Kaufleute und Landwirthe, welche durch den beabsichtigten wirthschaftlichen Rückschritt am meiste» bedroht werden, und sie sind vor allen Anderen verpflichtet und berufen, demselben nach Kräften entgegenzu- treten. Diese ihre Aufgabe wurde denn auch von ihnen keinen Augenblick verkannt. Schon als erstmals vor nahezu zwei Jahren in der Reichensperger', schen Broschüre: „Die Zins- und Wucherfrage" die Wiedereinführung der Ztnsschranken und die Aushebung der Wechselfähigkeit als Mittel zur Bekämpfung des Wuchers bezeichnet wurden, und entsprechende Gesetzesvorschläge für den Reichstag in Aussicht genommen waren, kamen aus allen Theilen unseres Vaterlandes Petitionen von Creditverctnen bet dem Reichstage ein, welche an diese Versammlung die Bitte richteten, „unter die Maßnahmen gegen den Wucher jedenfalls die Wiedereinführung der Ztnsschranken und die Aufhebung der allgemeinen Wechselfähigkeit nicht aufzunehmen." Bekanntlich hat die vom Reichstage ernannte Commission, deren Arbeiten die Grundlage für die spätere Wuchergesetzvorlage der Regierung bildeten, sich gegen beide Maßregeln erklärt, und auch diese Gesetzesvorlage selbst legte in treffender Weise dar, daß man die von klerikaler und conservativer Seite vorgeschlagenen Beschränkungen der Zinsfreiheit und der Wechselfähigkeit unmöglich etnführen könne. Es erschien darauf jede Gefahr beseitigt, als plötzlich bet der brüten Lesung des Wuchergesetzes im Reichstage von dem Abgeordneten Grafen Wtl- Helm Bismarck, dem Sohne des Reichskanzlers, eine Resolution beantragt wurde, dahin gehend: Der Reichstag wolle dem Reichskanzler zur Erwägung anhetmstellen, in wieweit es geboten sei, den in Art. 1 der deutschen Wechselordnung gege- bencn Begriff der Wechselfähigkeit im Allgemeinen einzuschränken, namentlich durch Anlage von Registern dafür Sorge zu tragen, daß nut in dieselben ein- getragene Personen nach Erfüllung bestimmter näher festzusctzender Bedingungen die Wechselfähigkeit erlangen." Dieser Antrag wurde wider Erwarten, trotz der energischen Bekämpfung deffelben durch eine Reihe von Rednern mit einer nicht gerade unerhebllchen Majorität (136 gegen 99) zum Beschluß erhoben. Die Annahme der Resolution konnte insbesondere mit Hinsicht auf die Person des Antragstellers nicht verfehlen, sofort in genoffenschastlichen Kreisen eine lebhafte Beunruhigung bervorzurufen, und so wurde denn bereits am 12. Mai d. I. von dem Ver- faffer dieser Zeilen (zu vcrgl. Nr. 135 dieser Zeitung, Morgenblatt) für den unterbadtsche» Verbandstag ein Antrag eingebracht, lautend: „Der Verbandstag erklärt: Die Beschränkung der allgemeinen Wechselfähigkeit, wie sie durch die vom Reichstage in seiner Sitzung vom 7. Mai d. I. angenommene Resolution in Anregung gebracht wurde, wäre nicht geeignet, dem Wucher Ernhalt zu thun oder denselben zu beseitigen. Dagegen würde eine solche Beschränkung, ganz abgesehen von dem in ihr enthaltenen Rückschritt unserer wirthschaftlichen Gesetzgebung und der durch sie herbeigeführten Störung des allgemeinen Wechselverkehrs, die Creditsähigkeit wichtiger Bevölkerungsklaffen, insbesondere der Handwerker, kleinen Gewerbetreibenden und Landwirthe erheblich schädigen. Der nämliche Antrag wurde Ende Mai auf dem hessischen Verbandstage in Grünberg mit dem Zusatze gestellt: , n t _ «Die Nichtbeschränkung der Wechselfähigkeit ist daher eine Lebensfrage für die Genoffenschaften, namentlich für Vorschuß, und Creditveretne", und nachdem sich der dort anwesende Anwalt der deutschen Genoffenschaften, Dr Schulze-Delitzsch, mit demselben einverstanden erklärt hatte, einstimmig angenommen. Für den Antrag sprachen sich seiner aus: Die Versammlung der Starkenburger Credttvereine In Bensheim und diejenige der oberbadischen Genoffenschaften in Donaueschingen. Resolutionen in gleichem Sinne faßten die Unterverbandstage der mittelrhetnischen, thüringischen, schlesischen, sächsischen und der pfälzischen Genoffenschaften. Gleichzeitig wurde beschloffen, einen ähn- lichen Antrag dem allgemeinen Veretnstag in Altona zu unterbreiten. Von einigen Verbänden, wie beispielsweise von dem pfälzischen, sollen außerdem Denkschriften an die betr. Staatsregierung abgesandt werden. Auf die Verhandlungen der Verbandstage tm Einzelnen einzugehen, würde hier zu weit führen. Bemerkenswerth ist, daß auf allen diesen Ver- sammlunaen sich auch nicht eine einzige Stimme für die vorgesch agenen Maß- Deutschland. m. Darmstadt, 10. August. Dem Bureau der zweiten Kammer gingen in den lebten Taaen zur Uebermittelung an die Abgeordneten eine entsprechende Anzahl Abdrücke einerBorstellung und Bitte zu, welche die für Veranlassung der Erbauung von Secun^dä*rbahnen"?n Rheinhessen gewählte Commission der Obmänner der Reürksvereine Alzey, Nieder-Jngelheim, Nreder-Olm, Oppenheim Es wird darin beantragt: 1. dem Landtag baldmöglichst em Gesetz vorzulegen, welches die Drincivien beim Bau und Betrieb von Secunoarbahnen regelt, 2. dem Landtag Vorlage zu machen bezüglich des Baues einer Secundärbahn auf S^latskosien von Nieder-Jngelheim über Nieder-Olm, Undenheim, Gau-Obernhenn no^) Alzey (Selz- tbalbahn) mit den beiden Flügclbahnen Undenheim-Nierstein und Gau-Odernhenn- äuntersblum • oder im Falle sich die Staatsregierung hierzu nicht entschließen sollte, eventuell: 3 dem Landtage Vorlage zu machen bezüglich eines nach gründlicher Prüfung der Tbatsacken zu bewilligenden Staatsbeitrages zum Bahnbau obiger Limen, sowie den inte re s Mt e n em ein d en Darlehen zu einem billigen Zinsfuß und unter zweck- entsvreckenden Amortisationsbedingungen zu gewähren- In den Motiven des An^ages wird besonders des Umstandes Erwähnung gethan, daß auf den genannten Strecken Terrainschwierigkeiten überhaupt nicht oder doch nur m sehr geringem Umfange zu überwindendem würden, wodurch die Erbauung dieser Secundarbahnen mit bem ge; Tnffpnaufmflnb bewerkstelligt werden könnte. Auch wird noch darauf hm- Sen Äba6 fämmtli^e in Betracht kommenden Otte durch Chausseen mtteinander Z (bunden swd de« Breite es allenthalben gestattet, da wo thunlich, die geplanten Bahnen äu oder unmittelbar neben diesen Straßen herzufuhrem Es haben außerdem bereits fast sämmtliche nteressirten Gemeinden in richtiger Würdigung der für sie und die Allaeme nhest zu erwartenden Vortheile durch Gememderathsbe chluste die Bereis wMiakeit^n erkennen gegeben, die Bahnanlage durch finanzielle Unterstützung nach Maßaabe der dessallsigen Bestimmungen eines zu erlassenden Gesetzes über den Bau von Seeundärbahnen zu fördern. Aus den vorliegenden statistischen Nachweisen über die ErSisse des Acker- und Weinbaues, der Viehzucht u. f. n>. wirb betfmeBw«fe erwähnt daß in den Gemeinden Elsheim und Sauerschwabenhenn zahrlrch über 1O OOÜ Centner stieglerwaaren, Kalk und Backsteine probucirt unb ausgeführt werden, zu'deren Herstellung die Zufuhr von 25,000 bis 35,000 Gentnern Lwarkohlen er- f°rbertÄ«or. (Die Ueberschwemmungen in Oberschlesien.) Das „Land bes Elends" ist von einem neuen schweren Schicksalsschlage betroffen worden. In den Karpathen, welche die österreichischen Gru»d/r entwaldet haben, ist e n ungeheuerer Wolkenbruch niedergegangen, und die Oder schwoll da^ch so plötzlich und so hoch an, wie seit Menschengedenken nicht. Der höchste Wafler stand seit hundert Jahren betrug bei Ratibor am 21. August 1854 , Mir., während er sich am 6 August aus 7,30 Meter erhob. Zwei Tage^ später war das Wasser um 2 Meter gefallen und dennoch stehen viele Ortschaften noch chichcner Wyeiger Alütige- ttnb Amtsblatt für den Krns Gießen. £ ■ ""ll" A o «rez» vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit BrmgerlohU. Erscheint täglich mit Ausnahme deS VlontagS. g)ur($ t>ie Post bezogen vierteljährlich 2 Mark SS außcr den Fürsten von Ujest, von Lichnowsky, den Herzog von Ratibor und \ dem in jener Gegend reich begüterten Wiener Rothschild meist eine arme, bereits oft und schwer geprüfte Bevölkerung trifft, läßt sich noch nicht genau ermitteln. Da aber die Getreide-Ernte ganz vernichtet und die Kartoffel-Ernte schwer beschädigt ist, so ist ein neuer Nothstand die unausbleibliche Folge des großen Unglücks. Es fällt schwer, immer und immer wieder bei den widrigen, verheerenden Elementarereign'ffen die so oft in Anspruch genommene Privat- wohlthätigkeit zu neuen Opfern aufzusordern, und bei dem geringen Ergebniß der Sammlungen für die Lausitz dürfte es sich empfehlen, daß der Staat helfend eingreift. Hesterreich. Wien, 9. August. Meldungen der „Polit. Corresp." Aus Konstantinopel, 8. ds.: Die Pforte beschloß, Truppen nach Dulctgno zu senden, um die Lösung der montenegrinischen Frage zu erleichtern. Hinsichtlich dieser Frage schweben noch immer Verhandlungen, welche sich thetls auf territoriale Details beziehen, theils auf die von den Mächten beanspruchten Garantien, daß die an Montenegro zu cedirenden Gebtetstheile nach ihrer Abtretung gegen Angriffe der Albanesen sichergestellt werden. — Aus Sofia: Der Fürst verweigerte die Sanction des von der gesetzgebenden Versammlung vottrten Gesetzes über die bulgarische National-Armee, weil daffelbe festsetzt, daß der Armee- Commandant wählbar sei. Rußland. Petersburg, 9. August. An der unter dem Vorsttze des Wirklichen Geh. Raths Walujew zusammentretenden Commission zur Revision des Preß- gesetzes nehmen Theil: Loris-Melikow, Makow, Laburow, Abaza und andere höhere Beamte. Die Nachricht, daß die Preffe durch Mitglieder derselben innerhalb der Commission selbst vertreten sein würde, bestätigt sich nicht; doch dürfte die Commission sich mit solchen behufs Vernehmung derselben in Verbindung setzen. Rumänien. Bukarest, 9. August. Fürst Karl reist morgen nach Wien ab, wo er sich einen Tag aufhalten wird, von da nach Ischl zum Besuche des Kaisers von Oesterreich und von Ischl direct nach Sigmaringen zu seinem Vater. telegraphische Depeschen. tBea*er’< telegr. E-rresp»«ve«r • Brrras. Auffee, 10. August. Kaiser Wilhelm ist gestern Abend um 73/4 Uhr mittelst Separatzug unter strömendem Regen hier etngetroffen und am Bahnhofe von der Fürstin Hohenlohe, dem Grafen Elz und der Baronin Andrian, welche ein prachtvolles Bouquet von Alpenblumen überreichte, empfangen. Bei der am Markte errichteten Ehrenpforte, wo die Gemeindevertretung, die Cur- Commission und mehrere Honoratioren den Kaiser erwarteten, intontrte die Bürgercapelle die preußische Nationalhymne. Der Kaiser nahm hieraus die Ansprache des Bürgermeisters entgegen. Die Seminarien überreichten einen Alpenstrauß. Das Curhaus und viele Prtvathäuser waren decorirt. Heute früh empfing der Kaiser den Bürgermeister und die Vorsteher der Cur Com- Mission. Das Regenwetter dauert an. London, 10. August, früh. Oberhaus. Minister Granville erklärt auf Befragen Stanley's: Wenn der Türkei gestattet werde, zu bleiben, wie sie ist, wenn in Konstantinopel nicht einmal Leben und- Eigenthum gesichert sei, dann würde man bet dem sehr nahen Ende der bestehenden Zustände in der Türkei angelangt sein. Der Zweck der vereinbarten europäischen türkenfreundlichen Action sei die Verhinderung einer Katastrophe, welche nicht nur für die Türket, sondern auch für Europa sehr gesährltch sei. Die türkische Antwort auf die Collecttvnote über die griechische Frage fet keine Weigerung, trage aber einen dilatorischen Character. Göschen sei von der Haltung und Sprache der übrigen Botschafter sehr befriedigt. Der Vertreter Englands bei der internationalen Commission, Fttzmaurtce, berichte von der herzlichen Einhelligkeit sämmtlicher Delegirten. Die Sprache und Haltung der Vertreter der Großmächte sei bis heute noch fortwährend und vollkommen veretnbarlich mit dem Wunsche ihrer Regierungen, das vereinigte Concert Europas aufrechtzuerhalten. Diese Vertreter glauben ebenso wie Redner, die Pforte könne sich dem geeinten Willen Europas nicht widersetzen. Ukber weitere eventuelle Schritte sich auszusprechen, sei unzweckmäßig. In einer europäischen Frage, welche die anderen Mächte ebenso wie England betreffe, werde England nicht als alleiniger Polizist Europas zu handeln versuchen. Dagegen sei England entschloffen, vor der Verantwortlichkeit einer gemeinsamen Actton mit den anderen Mächten nicht zurückzuschrecken, um eine Katastrophe zu verhindern, welche in gefährlichster Weise enden und gerade die Nebel und Verwickelungen herbetführen würde, welche Stanley befürchte. London, 10. Aug., früh. Unterhaus. Der Generalpostmeister theilt mit, die Regierung entsendet einen Vertreter zu dem internationalen Packpost- congresse in Parts. Unterstaatssecretär Dilke antwortet Balfour, England, Frankreich, Deutschland und Oesterreich hätten Anfang Juli Griechenland empfohlen, die Mobtlisirung bis zum Emgange der Antwort der Pforte zu verschieben. Am 28. Juli habe England erfahren, daß außer England alle Großmächte ihre Einwendungen gegen die Mobtlisirung zurückgezogen hätten. England habe darauf die Verantwortlichkeit, die Mobtlisirung auszuhalten, nicht allein übernehmen wollen. Griechenland habe erklärt, die Mobtlisirung sei nöthig, um tüchtige^ Mannschaften, deren Dienstzeit sonst abltefe, unter der Fahne zu behalten. Staatssecretär Hartington theilt mit, die Regierung habe die zweifellose Absicht, ungeachtet der Niederlage bet Kandahar, sämmtltche Truppen sofort aus Kabul zurückzuztehen. Dte Absicht habe längst bestanden. Die jüngste Niederlage sei kein Grund zur Modtficatton. General Stewart habe sich mit diesem Entschluffe einverstanden erklärt. Redner glaubt, da alle Zwecke erreicht seien, erübrige e6 nur. Emir Abdurrhaman Kabul zu übergeben. Ein Widerstand bet dem Rückzüge nach Gundamuk werde nicht erwartet. Es sei keine Nachricht vorhanden, daß Chaman von den Afghanen genommen sei. In Betreff des Schluffes der Parlamentssesflon sei es noch unmöglich, den Tag festzusetzen. Cherbourg, 10. August. Bet einem gestern Seitens des Handelsund Jndustrieveretns den Vertretern der republikanischen Preffe dargebrachten Banket war auch Gambetta anwesend. Derselbe gedachte bet Beantwortung eines Toastes seiner Anwesenheit zu Cherbourg im Jahre 1870 und knüpfte daran noch folgende Worte: In unglücklichen Zetten müffen die Völker in Ruhe und Ueberlegung, in der Versöhnung aller guten Gesinnungen, frei tm Gebrauch ihrer Hände und Waffen sowohl im Innern wie nach Außen, sich abwartei.d verhalten. Große Reparationen können aus dem Recht entspringen • wir oder unsere Kinder können auf dieselben hoffen; dte Zukunft ist Niemandem verboten. Auf den Vorwurf, einen allzu prononctrten Cultus für dte Armee zu hegen, erwiderte Gambetta, es sei nicht kriegerischer Geist, welcher diesen Cultus dtcttre, sondern die Nothwendigkett, Frankreich wieder emporzuheben, da man es so gesunken sehe, damit es seinen Platz in der Welt wieder etnnehme. (Beifall). Wenn unsere Herzen schlagen für Erreichung diese- Zieles, so handelt es sich nicht um das Streben nach einem blutigen Ideal, sondern um die Erhaltung des Ganzen, was von Frankreich übrig bleibt,* damit wir auf die Zukunft rechnen und wtffen können, ob es htenteden eine Gerechtigkeit gibt, welche zur geeigneten Stunde herbetkommt. Berlin, 10. August. Auf das Begrüßungstelegramm der geographischen und anthropologischen Gesellschaft sandte der König von Schweden an Nachttgal und Virchow folgende Antwort: Ich spreche Ihnen freundlichen Dank aus für Ihre Anerkennung der Thaten schwedischer Forscher. — Zu heute Nachmittag 1 Uhr sind Nordenskjöld, Schliemann nebst dem Vorstande und Comit6 des Anthropologen-Congreffes zum Kronprinzen geladen. Ischl, 10. August. Der Kaiser von Oesterreich, preußische Uniform mit dem Schwarzen Adlerorden tragend, traf um 11 Uhr mit dem Prinzen Reuß und dem Generaladjutanten v. Mondel in Obertraun ein. Küfer Wilhelm traf von Auffee um 11 Vr Uhr ein, worauf Kaiser Franz Joseph zu Kaiser Wilhelm tn's Coupe stieg, wo die herzlichste Begrüßung stattfand. Hierauf fuhren beide Monarchen nach Ischl, wo sie, am Bahnhofe von der Kaiserin von Oesterreich erwartet, um 12 Uhr eintrafen. Trotz heftigen Regens war hier ein zahlreiches Publikum versammelt, welches dte Allerhöchsten Herrschaften enthusiastisch begrüßte. Der deutsche Kaiser fuhr sodann mit dem Kaiser und der Kaiserin von Oesterreich und dem Prinzen Reuß nach dem Hotel Elisabeth, wo um 2 Uhr Hoftafel stattfanv, wozu auch Fürst Milan geladen war. Wegen des schlechten Wetters unterbleibt der Ausstuz nach Strobl und die Rundfahrt um den Wolfgang-See. Konstantinopel, 10. August. Wetteren Nachrichten zufolge schifft fich der Kriegsminister am Mitt och auf dem Kriegsschiffe „Selmie" für Dulctgno ein. Dte ihm betgegebenen Truppen werden auf ctrca 4000 Mann angegeben. Straßburg, 10. August. Nach der „Elsaß,Lothr. Zig." hat der Kaiser den königlich preußischen Staatsmintster Hofmann zum Staatssecretär von Elsaß-Lothrtngen mit dem Prädikat „Sxcellenz" ernannt. Loudon, 10. August. Unterhaus. Unterstaatssecretär Dilke antwortete Bourke, dte Nachricht, daß dte Pforte aufgefordert worden fei, sich den Zwangsmaßregeln gegen Albanien zum Zwecke der Regelung der montenegrinischen Frage anzuschlteßen, sei im Wesentlichen correct. — „Reuters Bureau" meldet aus Konstantinopel von gestern: Der britische Botschafter Goschen erklärte Abeddtn Pascha, die Mächte würden einer Abänderung der von der Conferenz gezogenen türkisch-griechischen Grenzlinie nicht betstlmmen. — Abends. Nachrichten aus Kandahar vom 6. d. zufolge war Ayub Khan tn Koharan, 6 Meilen von Kandahar etngetroffen. Dte Vorbereitungen zur Vertheidigung der Stadt waren vollständig beendet; die Stadt ist auf 35 Tage verprovianttrt, mit Ausnahme von Fourage. Lokales. Gießen 11 August. Tagesordnung für dte Stadtverordneten - Sitzung am Donnerstag, den 12. August 1880, 4 Uhr, im alten Realschur, gebäude r 1. Servi^vergütungen für dte Mannschaften des Bezirks Commandos. 2. '.'-versionirung des Octrois auf Steinkohlen. 3. Dte Bezahlung eines Beitrags zu der Besoldung d-s ersten Lehrers in Gießen ander Kirchenkaffe zu Groß Linden. 4. Die Versetzung der Pumpe auf der Mäusburg. 5. Den Brunnen in den Friedhofsanlagen betr. 6- Reparaturen im Bürgerhospitale betr. 7. Gesuch des Heinrich Becker I. von Rödgen um höhere Vergütung für Unterbaltuna der Wilhelmsstraße. 8. Gesuch des Tapezierers Wilhelm Reiber um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderungen. 9. Desgleichen des Kaufmanns Karl Schlüter. 10. Gesuch des Fuhrmanns Ludwig Pfaff um Erlaubniß zur Anlegung einer Einfriedigung. 11. Gesuch des Heinrich Mühlig und des A. C. Moog um Erlaubniß zu Anlegung von Einfriedigungen. 12. Gesuch des Balthasar Lenz um Erlaubniß zur Anlegung eines Luftschachtes. Gießen, 11- August. Am Montag Nachmittag fand eine vertrauliche Sitzung der Stadtverordneten statt. Auf der Tagesordnung stand: Unterbringung des neu zu errichtenden 3. Bataillons des Großh. Heff. 2. Infanterie-Regiments Nr. 116 Da über den Verlauf der Sitzung unrichtiae Mtttheilungen in das Publikum gedrungen sind, geben wir nachstehend den wirklichen B schluß der Stadtverordneten wieder. Derselbe lautet: „Da eine officielle Anfrage bezüglich der provisorischen resp. definitiven Verlegung des 3. Bataillons des Großh. Hess. 2. Infanterie-Regiments Nr. 116 nach Gießen an die Bürgermeisterei noch nicht gerichtet worden ist, so sieht sich die Stadtverordneten - Versammlung nicht in der Lage, eine darauf bezügliche Entschließung zu faßen " Wir glauben, daß die Stadtverordneten ganz im Sinne der Bürgerschaft gehandelt hat. indem sie diesen Beschluß faßte, und halten die Vermuthungen und Befürchtungen, wie sie da und dort laut wurden, für Spiegelfechtereien vielleicht eines Einzelnen. — sSterblichkett in Gießens Während der Woche vom 1 bis 7. August kamen in hiesiger Stadt im Ganzen 9 Todesfälle vor, nämlich fünf bei Erwachsenen, drei bei Kindern im ersten Lebensjahre und einer bei einem 2 Jahre alten Kinde, welches an einem Darmcatarrh starb. Von den 3 jüngsten Kindern starb das eine gleichfalls an Darmcatarrh und bei den beiden andern ließ sich die Todesursache nicht mit Bestimmtheit feststellen, da sie nicht ärztlich behandelt worden waren. Bei den Erwachsenen erfolgte der Tod 2mal durch Altersschwäche, je einmal durch fettige Entartung des Herzens, Krebs und Knochenfraß. G. — Gestern wurde vor hiesigem Schöffengericht ein hiesiger Bäcker wegen Verkaufs von zu leichtem Brod in eine Strafe von 80 JL und in die Kosten verurtheilt. Dieses ist der erste Fall. — Gestern Abend 7 Uhr passirte die deutsche Kaiserin Den hiesigen Bahnhof. — Am Mittwoch vergangener Woche ging der 17jährige Sohn eines WtrthS in Kroff dorf nach dem nahe gelegenen Wetterberg, um Futter zu holen. Dort übergab er mehreren Jungen das Fuhrwerk mit dem Bewirken, daß er alsbald nachkommen werde. Bis heute ist er jedoch noch nicht nach Hause gekommen und hat man trotz sorgfältigsten Nachsuchens noch keine Spur von ihm gefunden. Verwischtes. Allendorf a. d. Lva., 9. August. Heute schlug bei einem Gewitter in einer Wohnung dahier der Blitz ein, ohne jedoch besonderen Schaden anzurichten. -en di« le j’6 ^rei Im ‘Menu H' M *-l«fi «£*: "«•Sfr* Mü iur btt «4 °b S h"9 M lal ilen,ebt" i «MÄJ ,M. zusoige war Äyub Die Mttnluip bit Stabt ist ßf :::firrtietnii 6i$ung v , iw «Ita 9talW rsintoi. a Lehrer- in Sießen «- /Tflfiuirfi für UnterbflltBr? tgT öorrahwe von .« InW emer «te Ä Iirlaub4 I« ,fl „jei gufttN^1 J a« Il em^^ben ’’mLn! StMf dn Ll ^.ytih-rhend -'•r „^rteen Dnlrga"? j fr tt6 N«t 0li" "■ °» eiaMeff IM*1"’“’1* • X", ®k * ijeUi kaaen ii . Danncatflnl | ... a, enmn we-tfJÄ»* m ne n11* ,-ai H*. .* glitt*8*1 trü ’• u- e^n r.^ Didt* ’t* ,. -■ ü ^ihof A.J rJs*Ä - । Mit ü Slirf fr* Holzverfteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 16. August er., von Vormittags 9 Uhr an, foll im Gießener Stadtwalde in den Districten Heegholz, Venusberg und Alteviehweide nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 137 Rmtr. Radel-Scheitholz, 144,5 „ -Prügelholz, 52 „ „ -Stockholz, 3370 Wellen „ -Reisholz, 184 Fichten- und Kiefern-Stämmemit 50 Festmtr-, 369 Fichtenstangcn mit 19,65 Fcstm. Die Zusammenkunft ist auf dem Trieb an dem Exercierplatz. Gießen, den 10. August 1880. Großh- Bürgermeisterei Gießen. 5317) A- 58ramm. Arbeitsversteigerung. Der zu 60 50 veranschlagte Oelfarbenanstrich der Subsellien in den Schulen zu Leihgestern soll Freitag den 13. ds. Mts., Mittags 1 Uhr, in den Schullocalen daselbst öffentlich an den Wenigstnehmenden veraccordirt werden. Leihgestern, den 7. August 1880. Großh- Bürgermeisterei Leihgestern. 5281) Heß. Montag den 16. August, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Besitzung des Herrn Professor Dullers an der Hardt sehr gut erhaltene Möbel, Bettwerk, 2 Handwagen, Fässer, Bütten, Küchengeräthe meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. August 1880. £. A-: 5324) Müller._________ Donnerstag den 9. Septbr., Vormittags 11 Uhr, soll auf dahiestgem Ortsgericht die Hof- raithe des Hermann Werner, als: Flur. Nr. Mir. 27 7794/ioo 484 Hosraithe am kleinen Steinweg irieiflbietenb versteigert werden. Gießen, den 24. Juli 1880. Großherzogl. Ortsgericht Gießen. .5016)______Müller.__________ Freitag den 13. August, Nachmittags 2 Ubr, sollen in der F lettischen Hosraithe (Gasthaus zum Schwanen) nachstehende Gegenstände meistbietend gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werbens 2 Schränke, 3 Kisten, 4 Uhren, 1 Backtrog, 2 Kommoden, 3 Bilder, 2 Spiegel, 3 Sopha, 2 Tische, 1 Sekretär, 1 Glas- Ichrank, 1 Petroleumapparat, 2 Nähmaschinen, 2 Küchenschränke, 1 Kleiderschrank, 1 Stuhl. Gießen, 2. August 1880. 5331) Bauer, Gerichtsvorzieher. Ileilgeöotenes. 5323) Neues Kornstroh und Kartoffeln verkauft __Carl Lony am Neuenweg. Das Neueste in empfing 5313) M. Haan. vormals I. Meimersheim. 5314) Zu verkaufen: ein Oefos nomie-Wagen, ein- und zweispännig eingerichtet bei Heinrich Fritzel _________________________in Reiskirchen. MU7 • e von vorzüglicher WWPinPQQIOT Qualität,stets frisch TV vlllVoolSm gesloß. gelbes und grünes Genfmehl, sowie sämmtliche zum Einmachen nöthigen Gewürze empfiehlt (5327 Fritz Flimm t Allgemeiner Anzeiger. 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Reichensand C. 130. 5187) Ein geräumiges, gesund belcge- nes Zimmer ist mit oder ohne Möbel billig an eine ruhige Person zu öcrmie; then. Sonnenstraße, dahier, Nr. 77. 5020) Im älteren Hause im früheren Mö hl'schen jetzt Koch'schen Garten am Seltersthor ist ein Zimmer ohne Möbel zu vermiethen.___________________________ 5255) Zu vermiethen ein kleines Familienlogis von 3—4 Zimmern für zwei einzelne Damen oder ein kinderloses Ehe- paar. Näheres in der Exped. d. Bl. 5193) Möblirte Zimmer zu vermiethem Ingenieur Merz, Bahnhofstraße. 5183) Ein Logis zu vermiethen. _______________Fritz Fürst Ww. 5080) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Ad. Bertram, Lahnstein. 5037) Der mittlere Stock meines Hauses vis-ä-vis von Wenzel's Garten, bestehend aus 5 Zimmern nebst allem Zubehör, ist bis 1. Septbr. zu vermiethen. __I. B. 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Kiefer, Neuenweg. 5269) Schloßgasse 251 sind im ersten Stock zwei schön möblirte Zimmer zu vermiethen, auch kann auf Wunsch ein ©d)au5 fenster ebener Erde dazu gegeben werden. 5224) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen ________________Katharinengasse C. 208. 5223) Wohnung von 3 Zimmern, Küche, Speisekammer rc. zu vermiethen bei Jakob Wagner, Grünbergerstr. 5019) In der Alicenstraße ein Lagerraum mit Comptoir zu vermiethen. Näh. durch die Exped. d. Bk. 5143) EiN- freundliches Zimmer, mit oder ohne Möbel, ist zu vermiethen bei Heinrich Arnold II., Schloßgasse, im Herbert'schen Hause. 5124) Möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermiethen.__________Gartfeld 1146/10. 5033) Ein Stall nebst Bodenraum zu vermiethen bei Ehr. Bellof Ww, 5198) Zwei ineinandergebende, am Kreuz gelegene, gut möblirte Zimmer, Bel- Etage, per 1. Oktober zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl._________ ~ 5290) Ein kleines Logis zu vermiethen. Schreiner Lenz, Frankfurterstraße. "5195) Ein Logis, 2 Zimmer, Cabinet, Küche, zu vermiethen. ___Adolf Hoß, Schießgärten. Kaden mit Wohnung zum 1. September zu vermiethen bei 5339) Gustav Gerhardt, Lindenplatz. Mermischte Anzeigen. 5319) Ein Jagdhund, braun mit weißen Flecken auf der Brust und der rechten Vorderpfote, haarloser Stelle im Nacken, wird vermißt. Dem Brmger eine Belohnung bei Landger -Dir. Muth, Bahnhofstraße C. 124. Kaden in Wiesbaden. Laden-Derpachtung im CurhauS. (Colonade.) In der neu hergerichteten, aus Stein erbauten füdlichen Colonade(Wan. del bahn und Trinkbrunnenhalle) vor dem Curhause zu Wiesbaden tft ein zweibogiger Laden für die Zeit vom 1. Oktober 1880 bis 31. März 1884 zu vermiethen. Der Laden hat gleichzeitig Wohnung (ein großes 2fensteriges Zimmer). Pachtbedingungen (bisherige jährliche Miethe ca. 840 JL) und weitere Auskunft sind durch die unterzeichnete Verwaltung zu erhalten. Oeffentliche Verpachtung am Mittwoch den 1 September, Vormittags 10 Uhr. Städtische Cur-Direction: 5316) F. Hey'l. 5243) Zur gründlichen und preis- würdigen Ausführung aller Weißreua- ^?biten empfiehlt sich eine Dame und bittet Auftrage gütigst Frau Eichenbera übermitteln zu wollen. >81) Ein bis zwei Schüler finden in der Nahe der höheren Lehranstalten in emer gebildeten Familie gute Pension und Beaufsichtigung. Näheres in der Exped. d. Bl. % Monats- Nersammlung Donnerstag, den 12. August, Abends 8 Uhr, im (5304 Cafe Ebel. Die Mitglieder werden gebeten, angesichts Besprechung mehrerer wichtiger Angeleaen- heiten, recht zahlreich zu erscheinen 8 WeiMndergefellen Karl «reinmüller ll„ 5318)_____________ Heuchelheim._______ 5256) Ein schwaner Hühnerhund, auf den Namen Hector hörend, ist mir entlaufen. — Dem Wiederbringer eine Be- lohnung. _________ Ferd, Burk, Kunstmühle. s Ä - erhaltene Exemplare des„Giepener Anzeiger" Nr 177 und 178 werden in gekauA"^' * ' ®tm rurück- Restauration Oswald m-ustM) Mittagstisch von 12—1 Uhr, zu 50 und 80 (5322 Ein Gesellschaftszimmer ist noch für vier Abend in der Woche frei. H. Oswald« 5307) Ein braves Dienstmädchen wird zum 25. September gesucht von A. Bergsträßer, Markt B. 32. von ausgekämmten Haaren werden bestens angefertigt bei Lhristian Frech, Marktstraße. (1718 4861) Hardtfteine können aus meinem Steinbruch täglich abgefahren werden, auch wird grober Bauschutt unentgeldlich abgegeben. ________Aug. Nauheimer Wwe. 5303) Ein Mädchen sucht einen Morgendienst. Näheres bei der Exped. d. Bl. Wenzel’s Garten. ' Donnerstag den 12. August, Adends 7 Uhr: GROSSES EXTRA-CONCERT von der Capelle des II. Gr. Hess. Inf.-Regts. Nr. 116 unter Leitung ihres Capeilmeisters Herrn C. Krausse« Illumination des Gartens! Feuerwerk! Fawilienbillets bis zu 4 Personen 1 M. 20 t Personenbillets......— „ 40 „ ftno bet den Herren Plank und Gerhardt zu haben. Entree an der Kaffe 30 Pfg. Mitglieder des Bürger - Club haben gegen Vorzeigen ihrer Karten freien Zutritt. ZSb Bier im Glas! NB. Bei ungünstiger Witterung findet das Concert im Saale statt.__(5330 Restauration ;um Gambrinus! Unterzeichneter beehrt sich ergebenst anzuzetgen, daß er mit Heutigem die „Ikestauration zum GambrinuS" übernommen hat und bittet, das ihm früher geschenkte Vertrauen auch auf das jetzige Local übertragen zu wollen- Angenehmes großes Local mit Nebenzimmer und Gartenwirthschaft. Cafe. Vorzügliches Bier und. Apfelwein. Reingehaltene Weine. Restauration zu jeder Tageszeit Miltagstisch in und außer Abonnement. Billard. Karl Fuhr, 5279)_______________früher Restaurateur des Cafe Klein 5235) Einem geehrten Publikum zur Nachricht, daß ich nach wie vor das Anfertigen von optischen und mechanischen Schreiner- Arbeiten jeglicher Art übernehme. Achtungsvoll // Sehwan9 Neuen Bauen 85. Sonntag den 15. und Montag den 16. August: 532,5 Fahnenweih Fest des Mangoerems zu Staufenöerg, wozu ergebenst einladet_______________Der Vorstand. -«> Ametbe-llusstessung für Rheinland, Westfalen u. benachbarte Bezirke, in Verbindung mit einer Attgem. Deutschen Kunst-Ausstellung Düsseldorf 1880. Geöffnet vom 9. Mai bis Ende September 1880. 3786) Die Ausstellung, die größte', die bisher im Deutschen Reiche stattgefunden, bietet in Verbindung mit den herrlichen Anlagen des zoologischen Gartens dem Besucher jede Annehmlichkeit. Eine sehr bedeutende Ausstellung kunstgewerblicher Alterthümer befindet sich in einem hervorragenden Annexbau. 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