• u°d M hart. te,ett htt ** IR dtt Niik Cln8 «ngdaben ^Dikan, _ EMiat Nv. 1341. Samstag ben 12 Juni 188O. Meßmer 'Zinzeigcr AWge- M AmtsM fit den Kreis Gießen. ^XMtton66tirCei«: / «chulstraße ». I». Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag-. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. dibliothektn und L__J3952 V -»G ^kr betriebene ^izen Kräften, in so reichem agkn und bitte Wwe. >♦ jon3yi)räiit inlabet ittwe. (3969 iß-Jank 155,500,000- ;rten zu. 1,103,702.64 Prämie berechnet: « }. A. in töfttn eil bu dem berschusB. tdft»_____ ’männ. Vereins rzweigte$len Ver" d 4200 Commis- r *r f6®iwn ,S. 195- J-J „ Äg. 4* ■ :l:l Fürst Bismarck s Urtheil über die Lage. Fürst Bismarck hat wiederholt gesagt, daß er eine Niederlage in der ktrchenpoltttschen Frage nicht mit demselben Gleichmuth htnnehmen werde, wie die Ablehnung von Vorlagen geringerer Wichtigkeit. So neuerdings in einem Gespräche, welches er über die kirchevpolitische Vorlage mit einem hochgestellten Diplomaten gehabt hat und aus welchem folgende Mtttheilungen zur Kenntntß der „Köln. Ztg." gelangt sind. Der Reichskanzler sprach sich mit lebhafter Entrüstung über die schon öfter in Scene gesetzte „parlamentarische Jntrigue", wie er es nannte, aus, durch welche unter der Hand die Meinung verbreitet werde, als sei er gegen das Zustandekommen des Gesetzes gleichgültig. Dies könne nach der Veröffentlichung seiner Instructionen an den Prinzen Reuß Niemand bona fide glauben. An persönlicher Vertretung der Vorlage im Landtage fühle er sich durch seine Gesundheit verhindert; zumal in dieser Sache mit einmaligem Erscheinen nichts gewonnen werde, wenn er nicht bis zum vollen Abschluß in der Commission und in den verschiedenen Lesungen mit derselben Anstrengung thätig bleibe. Dazu sei er außer Stande. Außerdem würde durch das Eingreifen des Reichskanzlers, nachdem er sich von allen anderen preußischen Geschäften zurückgezogen, der schädlichen Fiction Vorschub geleistet, als ob der preußische Ktrchenstrett keine territoriale, sondern eine Retchssache sei. Aber auch seine Stellung als Kanzler und sein persönliches Selbstgefühl würden ihm nicht gestatten, sich im Landtage ebenso wie im Reichstage der Gefahr auszusetzen, daß er mit Aufwendung seiner letzten Kräfte öffentlich in den Wind rede. Im letzten Reichstage seien von den mit Sorgfalt und Anstrengung vorbereiteten Vorlagen kaum der dritte Theil erledigt und namentlich alle im Sinne der Steuerreform eingebrachten unberathen geblieben, wenn nicht abgelehnr. Durch die Entscheidung in der Samoa-Frage fühle er seine dafür eingesetzte Autorität compromilttrt, noch mehr aber durch die Abstimmungen in der Hamburgischen Frage, in welcher er die ihm als Kanzler obliegenden nationalen Pflichten zu erfüllen strebe, daran aber durch factiöses Parteitreiben gehindert werde. Angesichts dieser Niederlagen, die er erlitten zu haben glaube, würde er schon jetzt sein Amt niedergelegt haben, wenn der persönliche Wille des Kaisers ihn davon nicht abhielte. Jedenfalls aber liege in den Verhältntffen die Nöthigung für ihn, sich von den Geschäften so wett zurückzuhalten, wie ihm dies durch das Stellvertretungsgesetz gestattet sei. In dieser Lage durch eine hervorragende Betheiligung an preußischen Geschäften, von denen er sich seit zwei Jahren ferngehalten habe, erweiterte Arbeiten und Verantwortlichkeiten wiederum auf sich zu nehmen, sei ihm nicht möglich. Auch würde er, wenn die Vorlage nach energischer Betheiligung seinerseits abgelehnt werden sollte, sich dadurch einer solchen Niederlage aussetzen, daß für ihn nach seinem persönlichen Gefühl die parlamentariscye Zwangslage zum Rücktritt nn- abwetslich etntrete, auch selbst ohne Zustimmung Sr. Majestät deö Kaisers. Eine derartige Lösung der so langjährigen und bedeutungsvollen Beziehungen zu seinem Könige und Herrn widerstrebe seinem Gefühl, und wenn der König lieber in eine Auflösung des Landtags, als in den Rücktritt des Ministers willigen würde, so könne er bezüglich einer solchen doch die Entschließungen derjenigen nicht präjudiciren, welche die preußischen Geschäfte in Zukunft ohne seine Mitwirkung weiter zu führen haben würden. Den parlamentarischen Geschäften gegenüber muffe er sich deshalb im einen wie im andern Falle dieselbe Zurückhaltung auferlegen, wie während der letzten Retchstagssession. Er werde sich in Zukunft auf die Arbeiten beschränken, welche die auswärtigen Beziehungen des Reichs mit sich brächten, eine Aufgabe, welche in jedem andern großen Lande die volle Thätigkeit eineö Ministers beansprucht. Seine Stellung dem parlamentarischen Leben gegenüber könne von jedem andern mit demselben Erfolge ausgefüllt werden, wie neuerdings von ihm selbst, denn weniger Einfluß auf die Ergebnisse der parlamentarischen Verhandlungen, als ihm selbst zu Gebote stände, würden andere auch nicht haben, und er sehe keine Nothwendig- keit, daß gerade er, der sich ein Recht auf Ruhe verdient zu haben glaube seinen Jahren und seiner Gesundheit Zwang anthun solle, um in fruchtlosen parlamentarischen Kämpfen seine letzten Kräfte zu erschöpfen. Unser parlamen- tarischeS Leben entbehre der Führung, oder vielmehr diese Führung liege in den Händen der Massen, anstatt durch einen Generalstab der Intelligenz jeder Fraktion geleitet zu werden. Man frage sich bet keiner Vorlage, was zweckmäßig und dem Lande und seiner Zukunft nützlich, sondern nur, was bei der Menge der Wähler vielleicht populär sei. Bet den Abschätzungen dieser Po^u- larität möge viel Jrrthümltches wirksam sein, worüber die nächsten Wahlen ja Aufklärung geben würden. Augenblicklich aber sei sein Eindruck, daß in manchen Regionen, welche nach selbstständigem Ermessen entscheiden sollen, ein byzantinischer ServiliSmus gegen den muthmaßltchen, richtig oder falsch berechneten Willen der Massen der Wähler die Lage beherrsche. Gegen Befürchtungen und Ftcttonen würde er vergebens ankämpfen, wenn er sich überhaupt diese Ausgabe stellen wollte. Die Dtctate der Massen ohne Rücksicht auf politische Einsicht in Empfang zu nehmen, dazu genüge jeder jüngere und kräftigere Minister, wie immer er sonst beschaffen sein möge. Unser Gewährsmann und diplomatischer Interviewer hatte vorherrschend den Eindruck einer tiefen politischen Entmuthtgung des Kanzlers in Betreff der Möglichkeit, nach den vorliegenden Erfahrungen mit dem jetzigen parla- I mentarischeu Deutschland „Politik" zu treiben, weil diejenigen, welche poltti- | sches Verständniß haben, dasselbe bereitwillig Mehrheiten unterordnen, denen es fehle. In Berlin, hat der Kanzler gesagt, halte ihn nur noch das Be- dürfntß, keine Unklarheiten darüber aufkommen zu lassen, wohin die Verantwortlichkeit für unsere weitere innere Entwickelung tu dem Augenblick falle, in welchem er die Führung derselben andern Händen überlassen müsse. Wir selbst können, was die augenblicklich auf der Tagesordnung stehende kirchenpolitische Vorlage betrifft, unsere Ansicht nicht aufgeben, daß deren Schicksal ebensowenig einen bestimmenden Einfluß auf die Stellung des Reichskanzlers und preußischen Minister-Präsidenten zu üben brauche, wie das Mißgeschick früherer Vorlagen. Deutschland. Darmstadt, 8. Juni. Das heute ausgegebene Großherzogltche Regierungsblatt Nr. 19 enthält: 1. Allerhöchste Verordnung, den Ansatz, die Erhebung und die Beitreibung der Gerichtskosten betreffend. Dieselbe lautet: Ludwig IV. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein rc. rc. Um die Erhebung der Gertchtskosten zu vereinfachen, haben Wir, im Anschlüsse an Unsere Verordnung vom 11. September 1879, verordnet und verordnen, wie folgt: § 1. Unser Ministerium des Innern und der Justiz ist ermächtigt, den Gerichtsschreibern die Erhebung folgender Gertchtskosten (Kosten und Kosten- vorschüsse, welche in die Staatskasse fließen) zu übertragen: 1) aller Kosten, welche den Betrag von 20 JL nicht übersteigen; 2) aller Schreibgebühren; 3) aller Kosten im Mahnverfahren; 4) derjenigen Kosten, von deren Zahlung die Fortsetzung eines Rechtsstreits, die Vornahme einer gerichtlichen Handlung oder die Haft des Schuldners abhängt, oder die Ausreichung einer Schrift abhängig gemacht ist. Die Vorschriften über die Beitreibung der Rückstände bleiben unberührt. § 2. Unser Ministerium des Innern und der Justiz kann im Einvernehmen mit Unserem Ministerium der Finanzen brstimmen, daß und in welcher Weise die im 8 1 bezeichneten Kosten oder welche derselben durch Verwendung von Stempelmarken zur Staatskasse verrechnet werden. § 3. Von Unserem Mtntsterium des Innern und der Justiz kann auch bestimmt werden, daß die Gebühren für Eintragungen in die Handels- und Zeichen-Register von den Gerichtsschreibern zu vereinnahmen und in welcher Weise dieselben zu verrechnen seien. § 4. Die Gertchtsschretber sind berechtigt, Kosten, welche sonst durch die Erhebungsstelle zu erheben wären, mit der Verpflichtung alsbaldiger Ablieferung an diese Stelle in Empfang zu nehmen, wenn solche Kosten durch die Post bei ihnen etngehen oder von dem Gerichtsvollzieher vorschußweise entrichtet werden für Akte, in Folge deren der Gertchtsschretber in Vermittlung eines Parteiaustrags dem Gerichtsvollzieher Schriften zum Zwecke der Zustellung oder des Gebrauchs bei der Zwangsvollstreckung aushändtgt. § 5. Heber die Zahlungen, welche an die Erhebungsstellen geleistet werden, haben diese Stellen den Gerichtsschretbereten periodische Mtttheilungen zu machen. Einer Vorlage der Quittung bedarf es (soweit nicht an den Gertchts- schreiber gezahlt wird, § 1 Ziffer 4) nur noch in den Fällen, in welchen die Thätigkeit des Gerichts von der Kostenzahlung abhängt und vor der periodischen Mttthetlung der Zahlungen veranlaßt werden soll. § 6. Ist dem Gerichte die Zahlungsunfähigkeit des Kostenschuldners bekannt, so kann die Berechnung und Erhebung der Kosten unterbleiben, btö sich Thatsachen ergeben, welche die Vermuthung begründen, daß der Schuldner zahlungsfähig sei. § 7. Insoweit die vorstehenden Bestimmungen weitergehende Vorschriften bezüglich der Ueberwachung der Gertchtsschretber, als solche der § 11 der Verordnung vom 11. September 1879 enthält, nothwendig machen, wird Unser Ministerium des Innern und der Justiz das Geeignete anordnen. § 8. Die gegenwärtige Verordnung tritt sofort in Kraft. Unsere Ministerien des Innern und der Justiz und der Finanzen find mit dem Vollzüge derselben, insbesondere mit Erlaß der erforderlichen Con- trolvorschrtften, beauftragt. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und betgedrückten Großherzoglichen Siegels. Darmstadt, den 31. Mat 1880. (L. 8.) Ludwig. In Vertretung: Finger. Schleiermacher. 2. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz, den Absatz, die Erhebung und die Beitreibung der Gerichtskosten betr. Dieselbe lautet: In Ausführung deS 8 1 der vorstehenden Verordnung bestimmen Wir: Den Gerichtsschreibern wird bis aus Weiteres die Erhebung der b) an den Darmst« Am 16. ü des Postamts li tint Pvstagmtl „Langsdorf im Als Landl WtlkOtyirle bei Bettenhausen, B Md 16 MM Dir Dirr folgt, seßgesrht: 3 SÄ £l6er, i , 58 3974) Ul m 28. Januar Hm Johan» Zuge mit den ® der Gemarkung L Wendungen gegen Vorzugsrechtes 6t: werkseigenthümer deS Situationsriff Darmsta' Amerika. Adew'Bork, 9. Juni. Garfield hat die Ernennung zum republikani- schen Präfldentschasts-Candidaten angenommen. Dem Vernehmen nach wurde Garsteld's Ernennung dadurch ermöglicht, daß Blaine und Sherman, nach- dem sie von ihren Freunden in Chicago unterrichtet waren, daß weder der eine noch der andere Aussicht auf Ernennung hätte, den Beschluß faßten, alle bisher auf sie entfallenen Stimmen bei der erneuten Abstimmung zu Gunsten Garfields abgeben zu lasten. sämmtlichen in den §§ 1 und 3 der vorstehenden Verordnung bezeich. neten Gertchtskosten übertragen. Darmstadt, den 1. Juni 1880. Berlin, 9. Juni. Im Bureau des Reichstages ist jetzt auch das Sprechregister der letzten Session fertig gestellt. Aus demselben ergiebt sich, daß am häufigsten das Wort nahmen: Richter (Hagen) 118, Windthorst 81, Lasker 57, v. Kardorff 39 Mal. Die Abgg. Frhr. v. Maltzahn-Gültz mib Rickert finden sich noch an 68 bezw. 62 Stellen in Folge übernommener Berichterstattung. Von Bundesraths-Mitgltedern hat Staatssecretär Hofmann am häufigsten (21 Mal) gesprochen. Fürst Bismarck nahm, gleich wie der Abg. Moltke, nur einmal das Wort. Straßburg, 8. Juni. Das von der kaiserlichen Tabaksmanufactur in Straßburg an Privatleute versendete Circular hat nachstehenden Wortlaut: Wir beehren uns, Ihnen beifolgend einen AuSzug aus dem Preiscourant unserer Fabrikate zu übersenden. In der gegenwärtigen Periode, in welcher Preise und Qualität der Tabaksfabrikate vielen Aenderungen ausgesetzt find, dürfte es in Ihrem Jntereste gelegen sein, einen Versuch mit den Fabrikaten der Kaiserlichen Tabaksmanufactur in Straßburg ru machen, um sich von der Reinheit und Preiswürdigkeit dieser Producte zu überzeugen. Wir bezweifeln nicht, daß dieser Versuch bezüglich der Preise und Qualität zu Ihrer Zufriedenheit aussallen wird. Die in dem Tarife ausgeführten en xr<>3-Preise verstehen sich netto comptant, und ersuchen wir Sie, bei eventueller Bestellung den Betrag ge- sälligst beizufügen, oder uns zu ermächtigen, den Werth auf die Sendung nachzunehmen. . Wir bemerken dabet noch ergebenste daß wir, um den Consumenten den directen Bezug zu erleichtern, künftighin und versuchsweise zum en xros-Preise auch kleine Quantitäten jeder einzelnen Sorte unserer Fabrikate, jedoch nicht weniger als ein Kilo Tabak oder 250 Stück Cigarren, auf Wunsch aus mehreren Sorten zusammengesetzt, abgeben werden. Hochachtungsvoll Directton der Kaiserlichen Tabaksmanufactur in Straßburg. Wir dürfen uns wohl der Mühe überhoben erachten, schreibt hierzu die Franks. Ztg." sehr richtig, zu dieser Art des Geschäftsbetriebes einen Com- mentar zu geben. Die der Monopolzett entstammende Straßburger Tabaks- manusactur ist eine Anomalie, welche in einem Lande mit freier Tabakssabri- kation längst beseitigt sein sollte. Statt dessen dehnt dieselbe ihre Concurrenz mit der steuerbelasteten Privatindustrie durch Anlage von Filialen und durch die neue Praxis des Detailverkauss immer weiter aus. Die Absicht ist ja nur zu klar und daß sie in bethetligten Kreisen Verstimmung erregt, darf nicht Wunder nehmen. Lokales. Gießen, 8. Juni. In der heutigen Sitzung des Ausschusses deS lanbwirthjchafttichen Vereins ver Provinz Qberhesien würbe nach vollzogener Aufnahme einer Reihe von neuen Mtt- gliedern das Gutachten einer Commission über die Organisation des Ausstellungs- uno Prä- mitrunzswesens im Großherzogthum vorgetragen. Wegen der Reichhaltigkeit bes Materials und der vielen zur Sprache kommenden wichtigen Fragen beschloß die Versammlung, in eine Verhandlung hierüber nicht einzugehen, sondern das Gutachten zunächst in der Zeitschrift abdrucken und hierdurch den Mitgliedern des Vereins bekannt machen zu lassen, worauf bann ver Gegenstand auf die Tagesordnung der Generalversammlung zu sehen sei. Als Delegirte zum deutschen Landwirthschaftsrathe für die Periode 1881/83 werden sodann die seitherigen Delegirten wieder gewählt. Es erfolgte hierauf Beschlußfassung über Verwendung derjenigen 600 «X, welche demjenigen Bezirkßvereine zur Verfügung gestellt werden sollen, welcher im Laufe dtes.s Jahres eine Viehpretsvertheilung avhält und aus Vereinsmitteln mindestens 250 JL zu Preisen zuschießt. Es bewarben sich um diese 600 J4 die Bezirksvereine Alsfeld, Büdingen und Friedberg fSection Butzbach). In besonderer Berücksichtigung, daß Alsfeld in 1877 und Bübingen in 1873 Unterstützungen des Provinzialvereins zu Prämiirungen erhalten hatten und daß eine Reihenfolge emzuhalten sei, wurden die 600 JL dem Bezirksvereine Friedberg zuerkannt. Nach einer Reihe geschäftlicher Mittheilungen erfolgte noch eine Besprechung über die Geschäfte des Wiesenbaumeisters, sowie über den Antrag, daß der Ausschuß durch bas Präsidium die Bezirksvereine auffordern lasien möge, rechtzeitig ven Ankauf junger Obstbaumstämmchen aus guten Quellen zu vermitteln und eventuell die Kosten des Ankaufs und Transports auf die Vereinskassen zu übernehmen. Dieser Antrag, welcher durch Hinweis auf Die Frostschäden und die Befürchtung eines bedeutenden Preisaufschlags begründet würd'), gelangte zur Annahme. (D. Z ) Telegraphische Pepeschen. «vaguer'S telegr. Gorresp-udeirr • Brrrrearr. Berlin, 10. Juni. Die Kirchengesetz-Eommission nahm die §§ 9 und 10, sowie den Antrag Schmidt, die Geltungsfrist des Gesetzes bis zum 31. Dccember 1881 festzusetzen, an, lehnte aber § 11 mit 14 gegen 7 Stimmen ab. Das ganze Gesetz wurde in der Schlußabstimmung mit 13 gegen 8 Stimmen (Conservative und Freiconservative) abgelehnt. Paris, 10. Juni. Die Deputirtenkammer hat mit 315 gegen 138 Stimmen die gerichtliche Verfolgung des Herzogs von Padua wegen doppelter Ausübung seines Stimmrechts in Paris und Versailles genehmigt. Im Laufe der Discussion wurde gegen Casiagnac eine Rüge ausgesprochen. Challemel.Lacour hat den Botschafterposten in London angenommen. Das „Journal officiel" wird feine Ernennung nächstens publiciren. London, 10. Juni. Meldung des „Reuter'schen Bureaus" aus Simla. General Stewart gab Befebl, daß die britischen Truppen sich so rasch wie es möglich und mit Ausrechterhaltung eineB guten Gesundheitszustandes verträglich sei, aus Afghanistan zurückziehen sollten. Kabul soll spätestens am 31. October geräumt sein. Es heißt, Gundamuk und Shuiargardan blieben die äußersten Posten der englischen Oceupaiion. Petersburg, 10. Juni. Durch kaiserlichen Befehl wird im Amur- gebiet ein neuer Militär-Gouverueur-Posten errichtet; Sitz des Gouverneurs wird Chacarowka, wohin der Stab der dort stationirten Truppen, die Administration und das Kreisaericht aus Nikolajewsk verlegt werden. — Die Ernennung des seitherigen Ministerresidenten am Großherzoglich Hessischen Hofe, v. Osten-Sacken, zum außerordentlichen Gesandten am Bayerischen Hofe ist nunmehr erfolgt; an seinerstait kommt nach Darmstadt der Wirkliche Staatsrath Höltzke, bisheriger Ministerresident an den Höfen von Oldenburg und Braunschweig. Wie«, 10. Juni. Die „Politische Korrespondenz" meldet aus Konstantinopel vom 9. ds.: In der vorgestrigen und der gestrigen Conferenz der Botschafter wurden die Grundzüge der an die Pforte zu richtenden identischen Note festgestellt. Heute soll abermals eine Conseren, stattfinden, in welcher über die Abfassung der Note berathen werden soll, unbeschadet des Umstandes, daß die Detail-Jnstruetionen für einen einzigen Botschafter noch ausstehen. Brüssel/ 10. Juni. Gegenüber einer Korrespondenz des Journals Le Mode" erklärt „L'Etoile Belge", die Aufhebung der belgischen Gesandt- schäft beim Vatikan sei in diesem Augenblicke vollzogene Thatsache. Paris, 10. Juni. In parlamentarischen Kreisen heißt es, der Minister des Innern hätte dem Ministerratb gestern vorgeschlagen, bei den Kammern die Ertheilung einer Amnestie zu beantragen und der Ministerrath hätte beinahe einstimmig zugestimmt. 3ur ] 56 Mio» ?bem Lichn abß Ai?' ben »Mm* Breme""" Dieser h°"^ Ä'sttntas^JthtN, WÄrt, l»1 Vermischtes. Darmstadt, 9. Juni. Die Direktion der Aachen Münchencr-Feurrverstcherunfls-Ge- sellschaft hat in diesem Jahre auch dem landwirthschafitichen Provinzial Verein für Oberbesien ebenso wie denjenigen von Starkenburg und Rheinhessen ben Betrag von je lOUü JL zugewandt, abgesehen von den Zuschüssen an die einzelnen Bezirksveretne des Landes. Darmstadt, 9. Juni. Vorgestern fanden auf verschiedenen Linien der Hesi. Ludwigs- bahn Probefahrten mit dem Thomas'schen Dampfwagen statt. Denselben wohnten bei: vom Reichs-Eisenbahn Amt in Berlin die Herren Geh. Ober Regierungsrath Streckert und Geh. Regierunqsratti Wiebe, von hessischer behördlicher Seite die Herren Geh. Minifterwlrath Fink und Regierungs-Commisiär Ober-Finanzrath Schulz, von Setten der Main-Neckar Bahn Herr Geh. Ober-Baurath Lichthammer, von der Oberhessischen Bahn Herr Dtrector Allvater, von Setten des Vcrwaltungsraths und der Special-Direction der Hesi. Ludwigsbahn die Herren Vtcepräsident Werner, Geh. Baurath Kramer und Thomas, ferner Herr Obcr-Jngenier Hoch- gesanv Maschinen Controleur Leorti und Betriebs - Controleur Römer. Zunächst wurde em fahrplanmäßiger Zug von Darmstavt nach Erbach i. O. (derselbe, welcher seit Anfang April l I. vurch diesen Dampfwagen befördert bezw. ersetzt wirb) gefahren. Sodann würbe ein- Ertrafahrt nach Darmstadt gemacht und nach dieser eine solche von Darmstadt nach Aschaffenburg und ebenso zurück, so daß ca. 191 Kilometer durchfahren worven sind. Alle Fahrten gingen vortrefflich von Statten und es ward anerkannt, daß selten ein Etsenbahnzug einen ruhigeren Gang bietet. Die Fahrgeschwindigkeit, welche Seitens der Behörde bis zur aenügen- den Erprobung auf 30 Kilom. per Stunde begrenzt worden war, erreichte und überstieg bet den genannten Fahrten meistens 50 Kilom. Besonders günstig erwies sich sodann auch der KohlewVerbrauch. Ohne Zweifel wird nunmehr eine größere Fahrgeschwindigkeit für ben Wagen gestattet werden, wodurch die Vortbeile, welche burch Dampfwagen als Ersatz von Zügen mit verhältnißmäßig schwacher Frequenz erzielt werden, erst völlig zur Geltung kommen können. Darmstadt, 9. Juni. Die Großherzoglichen Behörden warnen vor einem gewissen C. Göthling aus Berlin, der sich practischer Landwirthschaftslehrer nennt und in den Gemeinden des Landes umherzteht, um Vorträge zu halten. Der Hauptzweck des Genannten durfte jedoch in dem nebenher betriebenen Verkauf von angeblichen Mitteln gegen Thierkrankhelten bestehen. (N. H. V.) Berlin, 4. Juni. sAuch ein Motiv zum Selbstmord.) „Weil mir mein liebes, theures Lieschen, mit welcher ich gestern bet „Kalbos" war, auf dem Nachhausewege auf mein Verlangen, am Rosenthalerthore, keinen „Schmatz" gegeben hat, sonbern, meiner nicht achtend, von dannen gegangen ist. mag sie, des Wortes der Liebe und Treue, das sie mir gegeben, gedenken , weil ich mir sofort das Leben nehme." Nachschrift: „Sollten wir uns mcht wieder- sehen, so werden wir uns jenseits des Grabes sprechen!" Ein Brief vorstehenden Inhalts ist am Mittwoch Vormittag in der Wohnung des in der Steinstraße wohnenden, 32 Jabrc alten Brennmaterialienhändlers H. auf dem Schretbsecretär vorgefunden worden. Der Schreiber jener Zeilen hatte durch Einathmen von Kohlendunst seinem Leben ein Ende gemacht. Seligenstadt, 6. Juni. Die Kindesmörderin Margaretha L-Ppert, welche ibr Kind dadurch tödtete, daß sie eS im Kahler (Bayern) Walde an den Beinchen faßte und mit Dem Kopfe wider einen Baum schlug, bis es tobt war, ist von dem einschlägigen Schwurgerichte in Bayern zum Tode verurtheilt worden. Sie hat noch kein Gnadengesuch eingereicht und wird, dem Vernehmen nach, auch keins einreichen. Man glaubt hier allgemein, daß die Person auf ihre Zurechnungsfähigkeit geprüft werden dürfte. (H- L-) — Abgedrehte Reichsgoldmünzen kommen jetzt öfter in den Verkehr, und zwar ist die Abdrehung so künstlich erfolgt, daß die Stücke nur der Umschrift am Rande „Gott mit uns" entbehren und nur mit der größten Aufmerksamkeit von den vollwichtigen Münzen zu unterscheiden sind. Die durch 'die Manipulation vorgenommene Entwerthung ist indessen nach der „Vossischen Zeitung" eine erhebliche, denn sie beträgt beim Zehnmark 180 H, beim Zwanzigmarkstück 220 Pfeddersheim, 8. Juni. Nachdem in hiesiger Gemeinde unlängst das Gerücht entstanden war, daß ein hiesiger Tagarbeiter, der vor 7 Jahren plötzlich verschwand, nicht, wie es damals hieß, nach Amerika ausgewandert, sondern von seiner Frau und Schwiegermutter erschlagen und im Garten oder Keller seines Hauses begraben worden sei, wurde eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet, bei welcher sich, wie wir hören, einige Verdachtsmomente ergeben haben sollen. In Folge desicn wurden nun am gestrigen Tage auf Anordnung und in Gegenwart des Gerichts in' dem betreffenden Keller und Gärtchen urnfasiende Nachgrabungen vor- aenomrnen, welche jedoch von keinem Resultate begleitet waren; es fand sich nirgends eine Spur eines menschlichen Sceletts. Jenes Gerücht hat sich sonach als unwahr erwiesen. Mainz 8 Juni. Nach erhobenen Informationen befinden sich in Folge des Lampertheimer Unfalles'hier 27 Personen in ärztlicher Behandlung. Soweit es sich äußerlich beur- theilen läßt, bestehen die Verletzungen größtentheils in Contustonen, die keine schlimmm Fo gen befürchten lasien. Die gestern Nachmittag unter großem Zudrang des Publikums in ihre Wohnung verbrachte Gemahlin des Dampfmüllers Schäfer ist. weniger bedenklich verletzt, alS man anfänglich glaubte; ebenso sind die Verletzungen des Herrn Sautter glücklicher Weise nut leichter Natur. Am bedenklichsten ist die Beschädigung des Kellermeisters Liepelt, der wahr- scheinlich einen Fuß einbüßen muß. — Der Führer, wie auch der Heizer be8 Extrazuges sind vorläufig von dem Dienste suspendirt. — Der „Mainz. Anz." schreibt: Das Verhalten der in ziemlicher Anzahl auf der Stätte des Unglücks anwesenden Bewohner von Lampertheim verdient eine öffentliche Rüge. Keinem derselben fiel es ein, hilfreiche Hand anzulegen, kaum, daß sie den Ruf nach Waffer durch einen Hinweis auf den bei der Station befindlichen Brunnen beantworteten Dagegen drängten sie sich neugierig in ben ohnehin überfüllten Wartesaal wo bie Verwunbeten zunächst untergebracht wurden, und standen hier als müßige Gaffer, bis sie von der Gensdarmerie hinausgewiesen wurden. Miltenberg 31. Mai. Die erste Heunensäule aus dem Stadtwald von Miltenberg, bestimmt für das germanische Museum in Nürnberg, wurde heute unter großen Schwierigkeiten gegen den Bahnhof Miltenberg gefahren, wozu eigens etn Wagm fernher geholt wurde. Die- selbe wiegt bei einer Länge von 7,61 Meter und 1 Meter mittleren Durchmesier ca. 289 Str , Der Wagen 84 Str. Die zweite Heunensäule, für das National-Museum m München bestimmt, kommt wohl Dienstag zur Abfuhr. Letzterer mißt 7,55 Meter in der Länge, U /,05 Meter mittleren Durchmesier und wiegt ca. 309 Str., mit dem Wagen 395 Ctr. Mit 6 Pferden und 2 Ochsen konnte erstere im Wald auf der Vicinalstraße kaum bergab transportirt werden, indem der Wagen stellenweise tief eingriff, obwohl die Straße fest und trocken war. Gin eigen« ' von München 'kommender Wagen von 800 Ctr. Tragkraft, der einzige 'n Bayern wird d.ese ' Säule uns nächstens entführen. Weitere 8 Säulen liegen noch in derselben WaldabtHeilung als Seltenheit, durch schöne Anlagewege leicht zugehbar, von AlterthumSforschern und Touristen . vielfach aufgesucht. , Avvenzell. (Das dreißigste Kind.) Als große Seltenheit theilt der „Freir 1 Appenzeller" mit, daß vor ungefähr 14 Tagen das dreißigste! Kind des Johann Mnch ' Siegner im Rinkenbach (Appenzell) zur Taufe getragen wurde. Gegner hat ein Alter ' von 64 Jahren. Beim 3971) Dte L ^chm-Scheithi .Ntlocal *0. M i. I. M am 4. fl. .Die tz ÄJ** " "‘«’n 8». ? ™ eine ’ 8«JWnft gfe •'"“f»-«#„ Ws »hbtn **- welche bim- WWhÄ f ";,en ruich'ch. lrW«8(6«Ho» Unter: £lne Reihenfolge u4R über die M M Prz. 1^9« Qb^üLA- ’ ur>t ttanibottÄ tie M die Fevst- Ttf- gelangte zur (M) u>kvlcherungS:He- t» für Obklheffa A zugewaM, d» Hess, Ludwigs- »ohmeu bei: vom bfrtdert und Geh. Rimümilratb Fm! ’SRerfar Bahn Herr ttor Allvater, von zSdahn bie Herren bei^ngtmer Hoch» junädiit wurde em feit Anfang April obarm mürbe eine abt nai Aichaffm- ib. Alle Fahrten ilfenbahnzug einen >e biö wx aenügen^ und überstieg bei ich fobann auch bet iwrntigfeit für ben 3gen al? (Sxjag von ur Geltung kommen (K H. S.) , vor enum gewissen ucb in ben Gemein-- ei (Benannten durfte -w rbierkrankheiten (A.H.L-) tl mir mein litbtfc, aufewtgt auf mm einer nicht achtend, it mit v*, at- lT uni Mi wudn- itbtnben InbaltS ist ttn 32 3abtt alten m.' Der Schreiber ibe gemacht- 56nt, welche ibt M m faßte unt mit w iqiqen r und zw" 'st d» ,rte JNt mit uni n Münzen zu * . . ,ß incessen nach ver j beim Zmanzig- ssS »*** ’-EsT tn=. ’Ä’taii« '-•£*■** -T d« »*' 8A U1ti f>»‘ :: n «tun'101 Menber^ l' 4ei Die' <*•“£’ 2*’ ®"" 1* «’< [fctW L yirw Hch, Christ. 3887) Oberhemden (551 g des Kaisers, der Kaiserin u. d. Kronprinzen CX3 >■ Louis Frohnhausen. Heinzerling & Tribus. C. F. Henzerling. Carl Hoffmann. H. Kinkel, Conditor. Wilh. Flett. Karl Schwaab. Georg Wilh. Weidig. 3970) Ein fleißiger cautionsfahiger Mann findet sofort bauernbe Anstellung als Emcassirer. Schriftliche Offerten mit Angabe der bisherigen Tbättgkeit sino unter der Adresse „Emcassirer" an die Exped. b. Bl. zu richten. Blumeupflauzen. Levkoyen, Astern, Petunien, Geranium, Fuchsten, Blattpflanzen empfiehlt (3937 Carl Deines, Mchen. JL 1,60 JL 2 — JL 2,— Bekanntmachung. 3971) Die Lieferung von 20 Mir. Buchen-Scheitholz bester Qualität für das Hastlocal dahier soll an den Weniastnehmenden vergeben werden. Schriftliche Angebote sind bis zum 10. <=\uH l. I. dahier einzureichen. Lich, am 4. Juni 1880. Die Gerichtsschreiberei Großherzoglichen Amtsgerichts Lich. Will. Gang besehen werden. K , ,ßftn Kunstmühle Lollar, den 5. Ium 1880. Samstag den 12. d. Di., Vormittags 11 Uhr, sollen auf meinem Bureau eine Nähmaschine, eine Kommobe und ein runder Tisch meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden. . 4OOA Gießen, den 10. Ium 1880. 3967j Geißler, Gerichtsvollzieher. 74r „ »„•••• WinzenheimerRieslmg-Auslese 3989) Die auf morgen anberaumte Versteigerung der Etsenwaaren fällt aus. , . G eßen, den 11. Juni 1880. Geißler, Gerichtsvollzieher. von sehr dauerhaftem Chiffon mit feinsten leinenen doppelt gefütterten Einsätzen liefern nach Angabe der Halsweite genau passend zu «X 4.2o pr. Stuck. 3921’ Gebr. Stamm. Kirchliche Anzeigen der eoangklischciiScmeinde,u«ietzen. Gottesdienst: Sonntag, den 13. Juni. Morgens 91/2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. (Feier deS heil. Abendmahls.) Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Schlosser. Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 13. bis 19. Juni besorgt Pfarrer Dr. Naumann. Irischbäcker in Metzen. Sonntag, den 13. Juni. Hermann Vogt, Seltersweg. LouiS Alemmrath, Zur gefl. Beachtuiig. Die schon seit längerer Zeit aus der Weinhandlung des Herrn O. Mögen- bürg bezogenen Monzinger Wcine verkaufe zu den alten Preisen und zwar: 75r Weißwein ä Ltr. . • • «M. 1,20 Viehmarkt in Birstem Nienftag drn 15. Ium. (59‘2 MFAMerU Mühtenbauer! f^aUfe®nc Wafferradwelle, 415 Ctm. lang, 17 fit«, dick, sammt zwei eiserne,. Fußlagern. s^wei sechsarmige Rosetten. Ein Stirnrad, 207 Ctm. Durchmesser, 108 Holzzähne. Eine Vorlegwelle, 213 Ctm. lang, 13 Ctm. dick, 2 eiserne Fußlager. (Sin Stirnrad, 105 Ctm. Durchmesser, 54 Etsenzähne. Ein conisches Rad, 170 Ctm. Durchmesser, 120 Holzzähne, m.t G-trieb, Bohrung 159 Millim., 80 Ctm. Durchmesser, 54 E.senzähne. Das Werk geht sehr schön und kann bis zum 27. l.Mts. täglich im Bekanntmachung. 3974) Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Berggesetzes J°en Johann EotÄ heutigen MZMMK des Situationsristes bei der B-rgmeisterei Greß en Jedem gestattet. Darmstadt, den 22. Mai 1880. Größtmögliche Obere Bergbehörde. Tecklenburg. Bekanntmachung. 91m 16 Juni d. IS. wird in dem, gegenwärtig zum Landbestcllbezirke to-.Ä SS ■8a"Wi»Ä Bestellbezirke des Postamts in Lich gehörigen,Orte und ^nzelnted-rlastunge. Bettenhausen, Birklar, Muschenheim, N-umuhie, Bahnwärterhäuser 14, Wb ^Di?Di.nststunden sür den Verkehr mit dem PubUkum «erden, wie folgt, festgesetzt: ^n gewöhnlichen Wochentagen: von 9 bis H Uhr Vormittags und von 5 bis 7 Uhr Nachmittags. an den Sonntagen und den nicht auf einen Sonntag ) fallenden gesetzlichen Feiertagen. von 8 bis 9 Uhr Vormittags und von 5 bis 6 Nachmittags. Darmstadt, den 8. tomm. Ober-Postdirector. Hageman n. a Ltr.......• • Monzinger Nothwem (Burgunder) ä Ltr. ••••- 3980) C. Fr. Temmler. - sChinesisch« 8>rnch ] ®e^'1tb'4 ^ile„ gelöstem Kal?^K°lkhydi°t) und -twaS l,i>chgkichlachtetei deftbitntrtei Blut mit 4 Th Ina ™enbin. P»pvd-ck-I, welcher damit L°rstr.ch.°7wlrd,^ «"tst Ä'e Ä Ä S.r-Htörbe können mit Hilf- dehelben wnst.r- -und öldicht gemacht werden. — Literarisches. Bremen und .. . welcher im Portemonnaie oder der Dieser handlich, und lässig. ist wiederum, mit allen Westentasche bequem mitzufuhren rst L gestatteter Ausgabe erschienen und enthält auf 176 Aenderungen versehen, ^uer, sch 8 vie vollständigen Fahrpläne aller nord-, Seiten in T°sL-ns°-mat 8-ata »4«". n.bst den Fahrpreisen dritter mittel- und suddeutschen, sowie schwetz w Courier Schnell-, Personen- und Guter- Tlasie von Station zu Station. Dabei P Nachtzeit'genau unterschieden und dennoch w». «Wate? ä s ..SS wÄ Lbatnkari?erhöh! den Werth de-s.lben, so dah.der Preis von 50 H ein äußerst billiger zu nennen ist. Englische Dainpf-Dresch-Maschinen, . y, „ an 10(4 Rat? abeesetzt haben; in Paris mit der golaenen Medaille prä« — Kleine Dampf-Dresch-Maschinen von Rmk. 2450. an. , PH. MAYFARTH & Co., Maschinenfabrik in Frankfurt a. M. Zur Beachtung! 3987) Von unterzeichneter Stelle werden 56 schöne Elchenflamme von 0,38 bis 1,70 Cubikmeter Inhalt in dem Sicher Stadtwald lagernd, aus der Hand abgegeben. Sich, den 10. Junt 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Sich. Wal,.__ Montag den 14. Juni, Nachmittags 1 Uhr, sollen in der Hosraiihe des Herrn Flett (Gasthaus zum Schwanen) nachstehende Gegenstände ineiftbicUnb gegen Baarzay- luug öffentlich versteigert werden: 3 Schränke, 1 Sopha, 2 Kommoden, 3 Bilder, 1 Spiegel. Gießen, den 10. Juni 1880. 3985) Bauer, Gerichtsvollzieher. 3990) Meine selbstgeferttgten Reise Artikel, als: Holzkoffer in alle» Größen, Handkoffer, Courier-, und Damentaschen, Hosenträger bis zu den feinsten Sorten, empfehle zu billigen Preisen. Karl J¥oll, Sattler, Kaplansgasse. NB. Reparaturen werden gut und billig aus geführt. ________________. 3991) Eine gut erhalteire Holzhalle 45' lang und 25' breit, mit Ziegeln gedeckt, ist auf Abbruch billig zu verkaufen. Ioh. Fischer, Alicenstraße E- 104 Sensen, Sicheln, Wetzsteine e.-'vficht c^'6 WHh. • - Buchene Mchohlen wieder eingetroffen bei 39061 Carl Hoffmann. 3927) Derkauf einer"Bettlade mit Sprungrahmen und ein Sop^dei^^ j&Stollwercksche Origiaa1’ C\\ocO ®leeaen AeUgeboteues. 3975) Zwei gute Schleisste i n e , je 70 °m Durchm-st°r, Täglich abgeschnittenk Nosen 3977) bei Gärtner Schaum. 3982» Eine Partie Packkisten zu veH kaufen bei B (rv, Iultuö HooS am Markt. Vorzügl. Aep fei wein empsi blt (1874 E. Roth, Neue Baue. 2418) Eine Ladeneinrichtung zu verkaufen. Näheres bei M. WeißbäSer. uoäaGDODaooD aoooaaoaDDOO g 202) Carl Metz 8 0 in Heidelberg, Maschinenfabrik, g Specialitäten n in Spritzen u ^euerlöfchgeräthen P O Jllustrirte Eataloge gratis u. franco, y ßoaaaoaoaaDaiaoooaDoacxxxi Wensefs Garten. Sonntag den 13. Juni 1880: Grosses BriHanl-Kiinst-Feuerwerk, angefertigt von dem Kgl. Kunstfeuerwerker Herrn C. Vidaccovich. in Höchst a. M., verbunden mit Grossem Goneerf. ausgeführt von der Kapelle des 2. Großh. Heff. Inf. - Regiments Nr. 116, unter Leitung des Kapellmeisters Herrn C. Krausae. W Anfang des Concertes präcis 5 Uhr. (3992 DM" Bei ungünstiger Witterung findet das Concert im Saale statt. ■■ Entree 50 Ffg ä Person. ■■■ Sänuntliche Weine auf Eis. ---- Bier im Glas. Nennleistungen. 3978) Logis mit allem Zubehör, 6. Aug. beziehbar, zu vermiethen. _____________Sier, Franksurterftr. 33,1. 3979) In meinem Hause, Grünberaer StraßeB. 166,6, ift dn-^. Stock, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör, zu ver- miethen und am 1. September zu beziehen. . ______Ä Weißgerber. 3986) Eine Familienwohnung zu ver- miethen, Anfangs Juli beziehbar. __H^Seibert, Mäusburg. 3513) Ein freundliches Logis, brei Zimmer und aller Zubehör sowie Theil am Garten, alsbald zu vermiethen. _____________________Gartfeld A. 121. "2056) Mansardenwohnung in unserem Hause am Ludwigsplatz aüf 1. Juli, eoent. auch früher, zu vermiethen. ___________________L. S5 A. Petri. 331) Der 2. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und gleich beziehbar. _____________ Emil Pistor. 3812) Ganz in der Nähe des Iuftir- gebäudes ist ein gut möblirtes Zimmer, gleich beziehbar, zu vermiethen. Zu er- fragen bei der Exped. d. Bltts.________ 3772) In meinem Hause, Seltersweg E. 66, sind die Keller- und Lagerräume nebst Comptoir vom 1. Juli, sowie eine Familienwohnung (allein stehendes Haus) von jetzt ab zu vermiethen. Auf Wunsch mit Gartenantheil. Otto Schmidt. 3897) Ein Logis im 2. Stocks 6 Zim- mer mit Zubehör und 2 Bodenkammern, in der Bismarckstraße zu vermiethen. Näheres bei____________L^Huhn. 3866) Ein schönes großes möblirtes Zimmer zu vermiethen im Hause des Herrn Merz, Neichensandbahnhofstraße, 2 Tr. rechts._____________________________________ 3792) In meinem Hause im Gartfeld (Steinstraße) ist eine schöne Wohnung, bestehend aus drei Zimmern, Küche, Bodenkammer, abgeschlossenem Corridor und allen Bequemlichkeiten zu vermiethen und per 15. Juli l. I. beziehbar. __ __W. Seuling. 2870) Mein seitheriges Ge- fchäftsloeal im Ginhorn habe ich zu vermiethen. _______8. Rewüinger. 1396) Ein Familienlogis zu vermiethen. Jakob Reiber, Gartfeld 3943) Neue Anlage E. 30 ist der erste Stock auf 1. Juli zu vermiethen. ____________Prof. Naumann. 6968) Ein auch zwei schön möblirte Parterre-Zunmer sind in der Nähe der Kaserne '(Schloßgasse B 1) zu vermiethen. 2732) Ein Familnnlogis zu vermiethen und Anfangs Juli beziehbar, bei Ehr. Noll III., Canzleiberg B. 66. Vermischte Anzeigen. 3988) Ein Mädchen vom Lande wird auf sofort gesucht. Wo? sagt die Exped. 3981) Ich suche zu kaufen die früher in den Jahren 1850—70 in Cours gewesenen Fostcouverts von Thurn u. Taxis, Sachsen, Baden, Württemberg rc. und zahle dafür hohe Preise. Diese Couverte müssen in ganzen Exemplaren, wenn auch gebraucht und aufgeschmtten, erhalten sein. A. Laiisch, Breslau. 3973) Ein Krankenpfleger, ärztlich em- pfohlen und gut otteftirt von Privaten und Anstalten, empfiehlt sich zur Prioat- pflege. Werthe Aufträge erbeten bei Herrn Schirmer, im Russischen Hof. Mühlenverpachtung. 3954) Anton Nerrsch auf der Scheivemühle bet Groß-Buseck beabsichtigt seine Mühle, bestehend aus zwei Mahlgängen, auf 6 Jahre, mit oder ohne Oeconomie und Ernte, zu verpachten. Pachtliebhaber können sich bis längstens den 20. d. M. bei demselben melden. 3963) Mehrere Mädchen, welche im Kochen und in aller Hausarbeit gründlich erfahren und mit guten Zeugnissen versehen sind, suchen auf Johanni oder auf sogleich Stelle' Zu erfragen bei Frau Müller, Löwengasse 161. 3976) Eine Fabrik in Mödelverzier- ungen und eine Lackfabrik, beide zu den rL t!Ir-^err®ranc^e zählend, suchen gemein- schaftlrch bet der Kundschaft gut eingeführte, soltde und thätige Provisionsreisende. Franco-Offerten mit genauer Angabe der bisherigen Thätigkeit werden sub €1. 880 an Rudolf Moffe in Annabrrg in S. erbeten. Liederkranz. Sonntag den 13. Juni er.: JJurtijie aus Staufenßerg mittelst Extrazrrg nach Dollar. Abfahrt 2>/r Uhr. ------- Rückfahrt 9>/4 Uhr. Btllete für Hin- und Rückfahrt a 60 H bis Mittags 12 Uhr- bet Herrn Polizei-Secretär Krämer und später am Bahnhofe zu haben. Kinder von Mitgliedern, unter 14 Jahren, fahren frei. 3983) Der Borstand. Bade- und Soliwimin-Anstalt von Rubsamen ist in allen ihren Theilen eröffnet und lade verehrliches Publikum zum Besuche ein. Die Damenschwimmanstalt ist abermals vergrößert. Der Schwimmunterricht für Knaben und Mädchen wie früher. Unterrichtsstunden und Badezeit für die Schuljugend sind an Wochentagen Vormittags von 10—12 und Nachmittags von 3 — 7 Uhr, an Sonn - und Feiertagen nur Vormittags von 7—12 Uhr. In diesen Stunden wird gute und strenge Aussicht geführt, so daß die ver- ehrlichen Eltern in jeder Beziehung beruhigt sein können. Verehrliche Badegäste, welche ihre Badewäsche der Wärterin zum Aufbewahren und Trocknen übergeben wollen, sind freundlichst ersucht, diese vorher deutlich zeichnen zu wollen. Die Herberge zur i» Hiessen, Nähere Bedingungen sind in der Anstalt zu erfahren, wo auch die Abonnementsliste offen liegt. L. Ohr. Rübsamen. Bahnhosgstraße 935, nahe der Westanlage, 3872) SJtucFe, den 7. Juni 1880. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'schen Univ-Druckerei (Fr. Chr. Pi ets ch in Gießen. Köln-Gießener Bahn. Abfahrten von Gießen nach: bietet wandernden Gesellen für billigen Preis eine gute Unterkunft. Luftige Schlafräume, vortreffliche Betten, billige und gute Beköstigung, freundliche Behandlung, Nachweis von Arbeit.(3831 Moria Stiebei Söhne B ankgeschäft in Frankfurt a. M. besorgen reell und billigst den An- und Verkauf aller Staats- und Werthpapiere, Serienloofe, Wechsel auf Amerika rc., Jncasio rc., und ertheilen fachmännischen Rath und jede zu wünschende Auskunft 3668) gratis. 4 Plan, die Richt wachen, gleicht ein Gcrlach in t bedrohte. In Verdienste zur ziere dem Herrs, Gewinn ist ang ragende Politik« tat rnib gegen Mergle, ihn tu ver Gambetta-C, v°r den Größen ** « el W erhebt d S ?bnen Reg P^dniß mit Mschen Co, Haupt. D ^hat alle U » ,^ris de X’J'M nicht &ft 5t. s *«■« “Ia[ - btt Ä de, S.-K S S1*