ch beziehbar ^leibe^ g öS. tränniig^^ Mtthrn. Näh. lVc 3immer Lbftl-w Ai??* F^WiT JM- 138. FZ- “MiM iU|tJu 2_Lnunm Idgen. Ung sucht ülügelsgasse, en 'er Finder wirb' e Belohnung in. 'en- (IM S " i besorgt , Seit rsweg. cben mit guten auf gleich ober autzann.Ver- 1__ Gelder tragen, auf aftcn, zu auszuleihen (1591 ikind rt a. M. i tüchtiges Hans- (yngel-^pothefc- ■ Mus. fltnbc 8 Uhr: ntal-Couctrt ich Helfen orf, Gesuch. ,g non 4 ßimmcni pril (in der W r Offerten mit t Wed. d. m E___ Familie MM Ostern an freund f5 m b;r Wed. istem fc •> Freitag den IS März 18SO srr. 61 / ^chulstraße B. 18. Erscheint täglich mit AnSmchme bet Montag». rc. an Großh. Hauptstaatskaffe. Preis »ierteljichrlrlh 2 Mark 20 Pf. mit ß«)tngerloh«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pf. Wir theilen Ihnen nachstehende Verfügung Großheizogltchen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 5. d. M. zur Kenntnißnahme und Bemessung mit. Dr. Boekmann. Abschrift. des Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Com- muml-Bedürfniffen in den Gemeinden des Kreises Groß-Gerau. 3. Uebersicht der für das Jahr 1880 von Großherzogltchem Ministerium des Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Conmunal - Bedürfniffen in den Gemeinden des Kreises Bingen. 4. Ordensverleihung. 5. Dienstnachrichten. Am 14. Februar wurde dem Schulamtsasptranten Jaob Schreiber aus Mommenheim eine Lehrerstelle an der Gemetndeschule zu Apenhetm, am 16. Februar wurde dem Schulamtsasptranten Ludwig Schäfer am Rodheim eine Lehrerstelle an der Gemetndeschule zu Hergersdorf übctragen. 6. Charaktererthetlung. 7. Ruhestandsversetzungen. Se. Köntgl. Hoheit der Großherzog haben allegnüdtgst geruht: am 29. Januar den eoang. Pfarrer Wilhelm Dornseiff zu Eschollbrücken auf sein Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen. Am 13. Januar wurde die Lehrerin an der Volksschule zu Mainz Katdrtna Schaller auf ihr Nachsuchen, am 26. Januar wurde der Gefangenen- wär-r im Provinzialarresthaus in Gießen Andreas Heutzenröder unter Aner- kennng seiner mehr als 40jährigen treu geleisteten Dienste, am 16. Februar wm'e der Schullehrer an der Gemetndeschule zu Leiselheim Hermann Wagner, auf rin Nachsuchen, in den Ruhestand versetzt. 8. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die evang. Pfarrstelle zu Kaictn mit einem dotationsmäßigen Gehalt von 3163 «X; dem Freiherr» v. Lmhardi zu Bessungen steht das Präsentattonsrecht zu dieser Stelle zu. Die Dang. Pfarrstelle zu Grebenau; dotationsmäßiger Gehalt 915 Eine (neuerrichtete) mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Ge- metreschule zu Fretenseen mit einem jährlichen Gehalt von 900 Mainz, 8. März. Den „N. Hess. Volksbl." wird von hier geschrieben : Vor der Cioilabthetlung des hiesigen Landgerichtes sind, in Folge des am l. November v. Js. in Bischofsheim stattgefundenen Etsenbahnunfalles, zur >eit nicht weniger als fünf Entschäbigungsklagen von in Mitleidenschaft gezcenen Passagieren gegen die Ludwtgsbahn anhängig. Wie wir hören, klaxt: 1) Hauptmann Garrisch von Kulmberg, der bet dem Unfall seine Frau imtfetn Töchterchen verloren; die Ludwtgsbahn hat Herrn Garrtsch, der, da er löst gelähmt und seine Frau ihm die uothwendige Pflegerin war, durch datUnglück doppelt hart betroffen, in unbeschreiblicher Großmuth 8000, sage 80t Entschädigung angeboten. 2) Der in einer Frankfurter Großhand- lun thätig gewesene Buchhalter Schmitt von hier, der sich nicht nur seinen ferren Lebensunterhalt nicht mehr verdienen kann, sondern auch schon zu der fielen Bewegung von einem zu einem anderen Punkt der Hülfe zweier Person b-dürftig ist. 3) Die Wtttwe des Wagenwärters, der bei dem Zusam- metoß aus einem Bremserhänschen herunterstürzte und sodann von den Wenrädern erfaßt und nur als Leiche wieder hervorgezogen werden konnte; dtBahnverwaltung hat der Wtttwe, die mehrere Kinder zu ernähren hat, 40& monatlich angeboten. 4) Der Amerikaner Harry Winns, der sich einen Bch zugezogen, in Folge deffen er seinen Beruf als Maschtnenmonteur nicht mc erfüllen kann, und 5) der Deutsch-Amerikaner Kaufmann Bandel tu Frksurt, der eine Reihe innerer Verletzungen erlitten hat. Für die beiden Lesren werden die Klagen durch den amerikanischen Consul in Franksurt be- trtm. Es zeigt keineswegs von besonderer Nobleffe, daß die Ludwtgsbahn Gießen, am 10. März 1880. Be treffend: Die Auszahlung der Staatsbeiträge zu Besoldungen der Volksschullehrer an die Gemeinden. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an di- Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Deutschland. Darmstadt, 8. März. Das Großherzogl. Regierungsblatt (Beilage Nr. 6) Vorlesungen, Uebungen und Praktika, weiche im Sommer-Semester 1880 in den fünf Fachabtheilungen der Großherzogl,chen technischen^Hochschule^zu ^DarmstM^geha^lte^^ ^^bh«zoglichem Ministerium Der Umschwung an der Börse. Schon seit einigen Wochen machten vorsichtige Börsen-Bertchterstatter darauf aufmerksam, daß auf dem Elfen- und Kohlenmarkte eine Reaktion bevorstehe, da Amerika in seinen Aufträgen plötzlich nachließ. Wenn aber erst einmal di« Spekulation entfesselt ist, so werden di- Warnungen der Dreße verhöhnt und die Coulisse lacht die „Angstmeier" aus. Di- Letzteren haben aber wieder einmal Recht gehabt, und nicht nur viele Borfenleute, son- dein leider auch ein- f-hr beträchtliche Anzahl von kleinen Kapitalisten, von den Auftraggebern in kleinen Städten und auf dem platten Lande, bedauern heute, die Mahnung zur Vorsicht unbeachtet gelaßen zu haben. Was nützt ihnen der gute Rath, daß st- nunmehr von der Hauste in die Baiffe überzuspringen, statt Vorprämien Rückprämien zu nehmen , statt zu kaufen zu verkaufen hätten? Dieser gute Rath ist in fast allen Fällen nichts anderes als eine Anweisung, sich bei dem nächsten Umschwünge wieder scheeien ru lasten, und die guten Schafe, welche den biederen Rathschlägen folgen, finden bei ein- oder mehrmaliger Procedur, daß ihr reiches Vließ bis aus die Haut abgeschoren ist. Dann ertönt das Klagelied, »Was fang ich armer Teufel an, die Gelder sind verzehret?" und die alte ehrliche Arbeit kommt ^ötft hat eine schlimme Woche hinter sich, eine Woche der blassen Furcht- Die Panik grinste wie ein Gespenst hervor und brachte CurSstürze, wie sie sonst nur bei den schlimmsten politischen Anläßen eintreien. Allerdings war der Schluß der Woche etwas ruhiger geworden, aber bte Spekulation hat einen Schlag erlitten, von dem sie sich erst nach Wochen erholen wird. Wie fides Unglück sein G'ück hat, so wird die neueste bittere Erfahruiig wenigstens dazu beitragen, im Publikum, welches sich in jüngster Zelt ungemessen der Svlelwuih bei Börse ergeben hatte, eine Ernüchterung z» schaffen, und diese Ernüchterung wird dazu beitragen, den Markt selbst allmälig gesunden >» lasten. Das erschreckte Publikum wirft bei einem plötzlichen Ruckgange Alles auf den Markt und macht dadurch die Stimmung noch schlechter , als ste ist- Es ist die Geschichte von dem Bauer, der auf dem Ast sitzt, den er alffägt, von der Schlange, die sich selbst in den Schwanz beißt, es ist ein altes und doch immer neues Lied mit wundersamer gewaltiger Melodei, wobei die Wellen den Schiffer im kleinen Kahne zuerst verschlingen. An der Börse hält man, nachdem der See seine Opfer erhalten, die panikartige Bewegung für beendet, die Tage der Aufregung "''d d-r Verluste — meint man — seien vorüber, aber es wird zunächst eine mächtige Ab- lvannung eintreten, von der wir im Jntereste des kleinen Capital« hoffen, g, nickt nur eine kurze Stille vor dem Sturme sein möge, sondern gestatten werde, aus dem unsicheren und erregten Meere des Börsenspiels wie- der in dem Hafen zu landen, wo Fleiß, Arbeit und Sparfamkeit langsam die Güter mehren die noch nicht von der Brandung der Baiße verschlungen sind. Nach dem Anträge Ihres Berichts vom 25. v. M. zu Nr. H. St. K. 755 genehmigen wir, daß mit Wirkung vom 1. April 1880 an die Staats- betrüge zu Besoldungen der Volksschnllehrer an die Gemeinden in zweimonatlichen Rate» und zwar in den Erhebungsmonaten der direkten Steuern ausgezahlt wnden.^ @emc(nben bie Auszahlung viertel- oder halbjährlich oder jährlich wünschen, so ist diese Zahlungsweise nicht zu beanstanden.________ —— — Gießen, am 10. März 1880. Betreffend: Das Ableben Sr. Durchlaucht des Fürsten Ernst zu Solms-Braunfels. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Bellersheim, Bettenhausen, Birklar, Dorf-Gill, Grüningen, Hol,heim, Hungen, Langsdorf, Muschenheim Nieder-B-sst-tg-n, Nonnenroth, Röthges und Vellingen. Wir beauftragen Sie dahin Anordnung zu treffen, daß zu Ehren Seiner Durchlaucht des am 7. d. M. verstorbenen Fürsten Ernst zu Solms- Braunfels das in Art. 5 des Gesetzes vom 18. Juli 1858 vorgeschriebene Trauergeläute 14 Tage lang, Vormittags von 11 bis 12 Uhr, auf Gemeindekosten statifindet. vr. Boekm.nn. Meßmer Wueiger AiM- ui AmtsM fit ilkll Kreis Gießen. ditse unglücklichen Personen zwingt, aus gerichtlichem Wege ihre Entschäbi- gungsansprüche zn realtfiren und nicht aus freiem Antrieb ihre Pflicht ihut IranLreich. Pari-, 9. März, Abends. Senat. Berathung des Art. 7 des Unter« richt-gese-es. Freycinet erklärt«, Art. 7 verletze keineswegs die Freiheit. Nach Ansicht der Regierung hätten die Congregattonen, di« nicht autorisirt seien, gleichviel ob religiös« od«r nicht, kein Recht zu existtren. Freycinet stellte in Abrede, daß der Gesetzentwurf die Religion anlaste; er betonte, daß die Regierung unterscheiden werd« zwischen den alten und neuen Institutionen; sie würde di« neuen untersagen, wenn sie nicht legal, gegenüber den alten die ge- schlichen Bestimmungen in Anwendung bringen. Man werde von ihnen verlangen, sich die staatliche Autorisation zu verschaffen und ihre Statuten vor- zulegen. Eine Untersuchung werde angestellt werden und diejenigen I stitutionen fernerhin gebildet werden, deren Unterricht vorwurfsfrei sei. Freycinet wies darauf hin, daß die Ablehnung des Art. 7 schwere Folgen haben würde. Die Erecutivgewalt würde in den Stand gesetzt werden, die vorhandenen gesetzlichen Bestimmungen noch strenger anzuwenden. Die Annahme des Artikels sei «tue Nothwendigkett; er ersuche den Senat dringend, demselben zuzustimmen. Hierauf ergriff Dufaure das Wort. Er erklärte, der Art. 7 sei tbat- sächlich ein« Krttgswaffe gegen die Religion. Der UnterrtchlSminister Feiry habe dies selbst in seinen Reden auf seiner Durchreise durch Frankieich erklärt. — Ferry protestirt dagegen. — Dufaure fuhr fort: Dieser Gesetzentwurf fei ohne jeden ernsthaften Grund vorgelegt. Wenn die Verantwortlichke t bei Minister dabet in Frage komme, so sei dies der gleiche Fall mit dem Senat, „denn wir müffen tm Voraus die Folgen der Annahme des Art. 7 vergegenwärtigen, muffen gegen Gesetze Opposition machen, welche wir für gefährlich erachten, wie beispielswesie derjenige über die richterlichen Beamten, ohne daß wir uns dabet durch dle Stimmung in der Deputirtenkammer präoccupiren lassen. Dufaure unterzog den Gesetzentwurf einer weiteren genauen Prüfung und kam zu dem Schluffe, daß derselbe die Religion erniedrige und an die Gesetze despotischer Regierungen erinnere. — Die Sitzung wurde hierauf suspendlrt und nach der Wiederaufnahme Art. 7 abgelehnt. — Der Sengt nahm die drei letzten Artikel des Unterrtchtsgesetzes an und setzte die zweite Berathung auf Montag fest. Telegraphische Depeschen. Wagner « telegr. Eorresp»n»ruj • »nreau. Berlin, 10. März. Die feierliche Enthüllung des Denkmals der Königin Louise im Thiergarten hat Henle Mittag um 1 Uhr, von dem herrlichsten Frühlingswetter begünstigt, stattgesunden. Noch vor Ankunft des Kaisers und der Kaiserin hatten sich der Kronprinz und alle Prinzen wb Prtmelsinnen des königlichen Hauses, die Großherzogin-Wittwe von Schwerin und der Erbgroßherzog von MecklenburgStrelitz tm kaiserlichen Zelte versammelt. Auf den Estraden in der Nähe des Denkmals hatten die Mtniser, die früheren Minister Delbrück und Falk, die Generalität, die Damen des Louisenstists, das Comite, die Vertreter Berlins und die Deputationen der Studentenschaft Platz genommen. Brausende Jubelruse verkündeten die Ankunft des kaiserlichen Paares, welches das Comite nach dem kaiserlichen Zelte geleitete. Nach einem Chorgesang des Domchors und der Sängerinnen des Louisenstists hielt Minister Hobrecht die Festrede, worauf nach einem wm Kaiser gegebenen Zeichen unter dem Abstngen des Chorals „Lobe den Hern' durch die Versammlung die Hülle des Denkmals fiel. Die Feier schloß ntt einem von Forckenbeck ausgebrachten Hoch auf ben Kaiser, in welches bi« Ser- sammlung unter bem Jntoniren bet Volkshymne begeistert einstimmte, »er Kaiser war tief ergriffen unb umarmte wieberholt seine Geschwister, ben Prigen Karl unb bie Großherzogin von Mecklenburg. Hierauf verließ ber Kaiser las kaiserliche Zelt unb richtete an bas Comite, bie Vertreter ber Stubentensckst unb die Minister Worte bes Dankes, bei Mahnung unb bet Befriebigmg- Slde zum Denkmal sührenben Straßen unb Alleen waren mit Menschenmasen gefüllt. Die öffentlichen unb viele Privatgebäube tragen zu Ehren bes Tges festlichen Flaggenschmuck. — Die „Norbb. Allg. Ztg." berichtigt bie Mittheilungen ber „Nalinal- Zeitung" über bie Aeußerungen bes Reichskanzlers bei bem vorgestrigen ßar- lamentS-Diner unb sagt, ber Reichskanzler habe nicht gesagt, er könmbas Verfahren bet französischen Regierung nicht mißbilligen, sondern gesagt, ethabe bas Verfahren ber französischen Regierung vorausgesehen aus Grünb« ber inneren französischen Politik, welche eine Auslieferung für bie Zukuns ber gegenwärtigen Regierung bebenklich machten. Das Blatt fügt hmzu: Wir haben biefe Ansicht aus bem Munbe bes Fürsten schon bei ber ersten Nwricht von ber Forderung bet Auslieferung gehört. Berlin, 10. März. Die „Prov.-Corresp." hebt bei Besprechun ber ersten Berathung ber Heeresvorlag« vor Allem ben patriotischen Embrusbet- selbe» hervor; nicht minber bebeutungsvoll aber sei bet burchaus frilliche Einbruch Aus ben Reben bes Kriegsministers unb Moltke's habe basllus- lanb entnehmen können unb sich auch, wie allseitig wahrzunehmen, der Ernnt- niß nicht verschloffen, baß D-utschlanb nicht aus ben Angriff ausgehe, sädern lediglich für ben Zweck ber Selbsterhaltung seine Streitmittel bem Moe zu yjhxrn suche, welches es von anderen Mächten bei Weitem überschritten nbe. Karl-rnhe, 10. März. Zweite Kammer. Kiefer beantragt ein Aß- trauensvotum gegen ben Präsidenten des Ministeriums des Innern, Sßer. Dieser vertheibigt sich unter Hinweis auf bie Dolibarität bes Ministerms unb stellt in Abrede, baß er Anlaß zur Störung bet Harmonie zwischeiRe- (itetung unb Kammer gegeben habe; er werbe übrigens bie Consequenzewes Antrages für seine Person ziehen. Staatsminister Turban bittet bas His, von bem Mißtrauensvotum abzusehen, ba basselbe unbegrünbet unb (ne Systemsänberung nach Allerhöchstem Willen nicht beabsichtigt sei. — ad) einer langen Debatte, in weicher ultramontane, bemokratische unb conservive «bgeorbnete für Ablehnung bes Antrages sprechen, wirb ber Antrag Ker mit 29 gegen 19 Stimmen angenommen; sechs Abgeorbnete enthalten sicher Abstimmung. San Francisco, 10. März. Eine Anzahl der wohlhabendsten Mitglieder der Kaufmannschaft San Franciscos bildeten einen Verein zum Sitze des Lebens und Besitzthums, des Handels und der öffentlichen Ordnung nd forderten die Einwohner auf, sich der gegen die Vergewaltignngsversuchpes Pöbels gerichteten Organisation anzuschließen. Kearney, der Führer der V- senfetndlichen Arbeiterpartei, bezeichnet den Verein als ein Vlgilanz-Co!tö, bebarrt in der Agitation gegen die Chinesen und bedroht die Gegner mit Gewaltmaßregeln. Ragufa, 10. März. Dienstag Vormittag brach zu Nevestnje tm Hause eines Türken Feuer aus, durch welches in Folge eines Oikanes drei Vtertheile der Ortschaft eingeäschert wurden. Das Stationscommando«Ge- fcäubx*, das Bezirks-Gebäude, das Post- und Telegraphea-Amt, das Krankenhaus und die Wohnräume für zwei Compagnien der Besatzung nebst den dazu gehörigen Stallungen find abgebrannt. Die Sreueramts-Kaffe und das Ver- pfiegungsmagaztn wurden Gerettet. Verlust von Menschenleben ist nicht zu beklagen. Biele Leute find obdachlos. Paris, 10. März, Abends. Di- Bureaux der drei Gruppen der Linken der Deputtrtenkammer kamen in ihrer heute Abend stattgehabten Vereinigung überein, aus Annahme des Artikels 7 der Ferry'schen Vorlage als unerläßliche und geringste Forderung zu bestehen, auch jedenfalls eine bez. Interpellation an die Regierung zu richten. Rom, 10. März, Abends. Anläßlich des TodeStAges Mazzini'S beab- stchttgten einige Personen, an Mazzini's Büste auf dem Capitol Kränze nieder- zulegen. Einer der Kränze trug die Inschrift „die Jraltener der Julischen Alpen." Ein Polizei-Jnspector ordnete die Entfernung der Inschrift, sowie der rothen Bandschletsen an. In Folge deffen entstand ein kurzes Handge- menge, wobei die Kränze zum Theil zerriffen wurden; die übrigen wurden an der Büste niederg legt. Emer der Bethetltgten dielt eine republikanische Rede und wurde beim Fortgehen verhaftet. Eine Compagnie Militär traf alsdann auf dem Pl-tze ein, indeß kam es zu keinem weiteren Z vischenfall. Des Nachmittags um 3 Udr begaben stch einige Personen nach dem Friedhof, um das Grab von Moritz Quadr st, des treuen Freundes Mazzint'S, zu bkgränzen; hierbei wurden auch verschiedene Reden gehalten, indeß die Ruhe nicht gestört. Lokales. Gießen, 11. März Die Wahl des Herrn Gymnasiallehrer Dr. Carl Naumann aus Worms zum I. hiesigen Stadtpfarrer wurde von Sr. König!. Hoheit dem Großherzog unterm 22. Februar bestätigt. — Gestern Abend hielt das wettere Comitö der „Volksküche" im Caf4 Ebel eine Ver« sammlung ab. Auf der Tagesordnung stand: 1) Schluß der Volksküche. 2) Rückerstattung von gezeichneten Beiträgen im Betrage von 350 JL 50 an das Comttä der „Herberge zur Heimath". 31 Wahl einer Prüfungs-Commission. 4) Verwendung des übrig bleibenden Capitols und 5) Veräußerung des Inventars. Nach eingehenden und manchmal zu gründlichen Debatten beschloß die Versammlung, daß mit Schluß der Schule, am 19 ds., die Volksküche ihre Thätigkeit einstelle, eine Rückerstattung von für die Volksküche gezeichneten Beiträgen an das Comitö für die „Herberge zur Heimath" wurde mit ziemlicher Majorität abge- lrhnt. In die Prüfungs-Commission werden die Herren Dr. Dittmar, Emil Fischbach und Wilh. Demuth gewählt. Das übrtg bleibende, über 3000 JL betragende Capital wird der Bürgermeisterei zur Verwaltung überwiesen unter der Bedingung, daß a. die Zinsen dieses Capitols bis auf Weiteres dem Frauenveretn zugedacht werden und b. daß das Capital auf Grund Beschlusses einer Stadtverordneten - Versammlung nur wieder einer tm Nothfalle zu gründenden Volksküche überwiesen wird. In Betreff des Inventars beschloß die Versammlung, daß dasselbe dem Herbergs Comitö zum civilen Preise angeböten und wenn solches hierauf nicht eingehen sollte, demnächst öffentlich versteigert wird. Einen eingehenden Bericht über die ganze Thätigkeit dieser in eminenter Weise in diesem harten Winter wohlthätigen Anstalt, welche so außerordentlich von unserer wohlthätigen Bevölkerung unterstützt wurde, hoffen wir demnächst bringen zu können. Zum Schluffe können wir nicht umhin, denjenigen Damen und Herren, welche mit aller Hingabe fast Tag für Tag ihre Zett zum Wohle der Armen opferten, und welche vielleicht auch manchen Verdruß mit in den Kauf nehmen mußten, hier öffentlich den Dank auszusprechen, der ihnen in reichstem Maße gebührt. — Die „Volksküche" vertheilte heute 1075 halbe Portionen. Verkauft wurden hiervon 49. 1026 Portionen erhielten Arme, Kinder und Handwcrtsbschen- Derruischte-. — Ucber den großen Brand in Donaustauf meldet ein Telegramm deS „Bayer. Kuriers" vom 5. ds.: „Donaustauf ist jetzt größtentheils ein Schutthaufen. Von 175 Firsten sind HO abgebrannt Gerettet wurde die Pfarrkirche, das PfarrhauS, das ölte Schmhaus und einige Wohnhäuser. Abgebrannt außer Privathäusern sind. Rathhaus, Post, neues Schul» Haus, fürstlich Tarts'schc Stallungen, Domestikenhaus, von der Sommer-Residenz der Dachstuhl mit den oberen Stockwerken; das erste Stockwerkt ist gerettet, ebenso bet dem Gastbofe Walhalla. Einige Personen sind verunglückt. Abends wurde der Brand gedämpft. Zwei Kom- pagnieen Soldaten wachen. Die Roth ist jammervoll, Hilfe dringend notowendig " Literarisches. — D t e Bestattung der Todten in Bezug auf Hygteine (Gesundheitsverhältnisse), geschichtliche Entwicklung und gesetzliche Bestimmungen. Bearbeitet von Dr. A. 2B ernt) ct. Gießen, I Ricker'sche Buchhandlung 11480." Dieses Buch von 425 Seiten ist jedenfalls das Gründlichste, was gegen die LetckenverbrenTung, diesen dem frommen Gemüthe so widersprechenden Auswuchs des Materialismus (Kraft- und Stoffglaube), geschrieben werden kann. Nach einer das ganze Streitgebiet überfliegenden Einleitung behandelt es erst die Vorgänge beim Verwesen der Leichen in der Erde, zeigt, da, bie Verderbniß der Luft durch Leichengase aus Gräbern und die Verderbniß der Brunnen durch Dodengase nur großartige Uebertreibung ist, um die unkundigen Halbgebildeten in Feuer und Flamme gegen die bisherige Beerdigung zu versetzen. Das Buch geht auf die verschiedenen Arten der Verbrennung ein, wie wenig die Feier dem Sinne der Hmterbliebenen entsprechend, wie schwierig und kostspielig sie — zumal sie ganz unnöthig ist — für die Gemeinden werde, und macht dann die Nützlichkeitsrückstchten lächerlich, die aus einem Verstorbenen noch einen Gewinn ziehen wollten, der durch 3 — 4 Pfund Kalkphosphate ersetzt werde. — Das Buch liefert den gründlichen Beweis, daß richtig angelegte und ordnungsmäßig gehandhabte-Friedhöfe durchaus keine Brutstätten für KrankhettSkeime seien und daß z. B. die Brunnen auf ben meisten Friedhöfen das reinste Waffer der größeren Städte führten. Mit großer Kenntniß, ungemeiner Belesenheit führt der Verfasser über die Friedhöfe der großen Städte, über Schlachtfelder, durch die engen FestungS- räume hin und belehrt uns über das Begräbntß der ältesten Völker und die Letchengebräuche bis in die Jetztzeit. — Das Werk ist wiffenschaftlich und liest sich dabet so leicht wie die Artikel der „Gartenlaube", gegen die cS besonders ankämpft. Die große Menge der Belegstellen aus ältester und neuester Zeit und der pietätvolle Standpunkt des Verfaffers gegen die r e l i- g i ö s e n und c o n f e s s t o n e l l e n Anschauungen reizen zu stets wetteren Betrachtungen auf den gelehrten und geschichtltchen Feldern dieser Zetifrage. Deßhalb wollte ich dies Buch den Aerzten, besonders denen, di- in Gesundbeitsämtern flehen, aber auch den Geistlichen, die sich oft mit Freunden, welche der neumodischen Anschauung sich verwandt fühlen, über diese Frage unterhalten, warm empfohlen haben. Niemand wird es aus der Hand legen, ohne mit mir zu bekennen: Mich hat es von dem Gedanken, daß die Leichenverbrennung eine gesundheitliche Notbwendigkeit und deßhalb gerechte Forderung unserer fortgeschrittenen Wissenschaft sei, vollständig geheilt. (Ev. Bl.) Handel und Verkehr. Frankfurt, 9. März. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Centner 2.30—3.40, Stroh 2.00—3.30. Butter das Pfund tm Großen 1. Qual. JL 0.90—95, 2. Qual. 0.85, tm Detail das Pfund 1.25—30, 2. Qual. JL 1.15—20. Eier das Hundert itall. JL 8, deutsche Eier 6.30 Ganze Erbsen das Pfd. 28—32 geschälte Erbsen 32—37 H, Bohnen 27—29 H Linsen 40—50 H Weißkraut das Stück 20-25^, Rothkraut, 1 St. 25—30 Kohlrabi 4—5 A Koblkraut 12 Io H, Blumenkohl 1 St. 4u—60 Wirsing — H, Kartoffeln 100 Ko. 8 —10. Zwiebeln 1 Bund — Menettig 25 St — H, 1 Stück 20 H. Ochsenfietsch per Pfund 60-70 Rindfleisch 45-60 H, Kuhfleisch 45-60 Kalbfleisch 45-55 A Hammelfleisch 40—65 Schweinelletsch 60—70^, ein Hahn JL. 1.70—2.50, ein Huhn 1.40—2.50. eine Ente JL 2.70—3.20, eine Taube 40—50 H. Limburg, 10. März. (Fruchtmarkt.) Rother Weizen JL 19.50, Weißer Wetzen 19.40, Korn 14.60, Gerste JL 11.50, Hafer, JL 7.20, Erbsen JL —. (Durchschnittspreis pro Malter.) Kartoffeln (50 Kilo) X 0.00. “"«liilite i« br« 1 M«. T °°° d,>„ Va‘ B«. 16 «Ht j« !’b" Bitten llinf« teoi. ä’J' nieb«. ’M * In« lei H mbgt. wurden an wische Rede 1 traf als, Zvischenfall. Fried, i A^stnis, die Ruhe rl Saumann ,to| TrosLnzog übel eine $«. Rckerßattung nHnberge zur Heiteren ia- |u gninblid)tn btt VdlMche 8ei; Kajsntät ebge? nil Fischbach idr Kapital wird »e Zinien dieseS -ü Lapiial auf im $otbfaöe za it Lnsammiunz, 1 soicheb hierauf Vmchi über die y Inhalt, welche tu wir demnächst im m Herren, opferten, unb ifftnflitb den wurde» hitvos» mu bei ,datzee. Bon 175 Firsten alte EchulbauS ;ofi, neues Schul- lliz der Dachstuhl i'Mbtfe Wal- ,ft e)®ei Äoffl: eine (ftfinb? Vearbeieet von ->uch von 425 en dem frommen Nglcube), B» ettuna behanoell Berverbi'H w sgife nur groß- iamme gegen die w Berbrennung vlnrz und kost- macht dann die , .iehen wollten, Elchen vrr taut feine tbiieu tetnflt tnU fichrt d« 1 erim W* , L^engebrauch io leicht »le ™ netee sE »gegen die r «fe™ N "1 h.4 Juch den ;4X, * M ÄS ;sj&f ‘!Ä «ä» wi Wj LN 6>O *' v"tfl »»-« Holseersteig ertettg zur i 44 rm 74 335 39 Freitag den 19. März: Rmtr. Buchen-Scheitholz, 66,9 Der 3 Stück Eichen-Stämme mit 0,70 fm. Stöcke Scheiter R x m Fuchs. 1605) Freitag den 19. März in den Districten Mühlberg und Röderloch: Stück Eichen-Stämme mit 1,30 fm, fi Stöcke r m 12 und 93 ft und 35 n und 3150 1614) 111 Schäfer. 1615) 86 325 I 1527) Römer. 145 5 64 21 96 Buchen Eichen Nadel 141 25 54 58 1600 4900 1350 7500 144 2 2 77 2 24 4 rm rm rm 2 4 517 265 Buchen Eichen Nadel 31 17 5225 22 1 10 5 26 22 700 10 73 53 150 434 952 353 250 1 4 56 Knüppel a u m 126 16 26 ft ft H tt ff It H n it it Reisig e t e 394 10 14 Die Zusammenkunft ist im District Langenbruch bei Stammholz Nr. 4. Das Etchen-Stammholz kommt zuerst zur Versteigerung. Alertshausen, den 6. März 1880. Großh. Burgerme sterei Allertshausen. 25,2 12,8 7,2 9,7 2642 Reisig e t e 182 10 8 141 Eichen* und Nadel-Stämme, 185 Nadelstangen. Der Anfang ist im Pohlheimrrwald. Watzenborn, den 10. März 1880. Großh. Bürgermeisterei Watzenborn. Wellen Buchen-, Eichen« Nadel-Retsholz, Vormittags 9 Uhr, im District Pfaffenstrauch, bei der Holzmühle. Lollar, den 8. März 1880. Großh. Bürgermeisterei Lollar. 1565) Ein Lehrling gesucht bei Emil Euler, Schmied, Asterweg. Die Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Franz. bolz, Buchen«, Eichen- Nadel-Knüppelholz, Buchen-, Elchen- Nadel-Stockholz, Holzversteigerung Montag den IS. März, Vormittags 9 Uhr ansangend, sollen in dem Allertshäuser Gemeinde« wald, Distrttten Langenbruch, Buchkopf und Burghain, nachverzeichnete H 0 l z s 0 r t i m e n t e zur Versteigerung kommen: Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel-Retsholz, Rmtr. Buchen-, Eichen« und Nadel-Stockholz. Anfang ist an beiden Tagen, Versteigerung. 1) Donnerstag den 18. März I. I I. Bau-, Werk- und Nutzholz: Holzversteigerung. Im Lollarer Gemeindewald, District Pfaffenstrauch, Kopf und Boden, sollen folgende Holzsortimente versteigert werden: Bau- und Werkholz: Donnerstag den 18. März: Eichen-Stämme blö zu 55 cm Durchmesser und bis 13m Länge, Nadel-Stämme bis zu 31 cm Durchmesser und bis 15 m Länge, Nadel-Deibstangen 3,47 fm. Brennholz: Elchenstämme von 17—45 cm Durchm. und 4—15 m Länge, Nadel - Derbstangen von 9 bis 12 cm Durchm. und 8—13 m Länge, Nadel-Reisstangen von 4—7 cm Durchm. und 5—10 m Länge, rm Buchen- und Eichen-Scheiter, rm Eichen-Knüppel, Buchen, Eichen- u. Nadel-Wellen, rm Buchen« und Eichen Stöcke. Holzverfteigerung. Freitag den 19. lfd. Mts von Vormittags 10 Uhr an, 1349) Unterzeichneter empfiehlt sich im Anfertigen jeder Art Pumpenanlagen, Wasserleitungen, Bade- und Clofet Einrichtungen. Reparaturen werden bestens besorgt. Chr. Zimmer, Kupferschmied, Bahnhofsstraße C. 125. Herrn- und Damen Strohhüte werden gewaschen, gefärbt und fayomttrt. Muster vorrätbig. (1577 C. L. Gail, Schulstraße 19. 1606) In den Waldungen der Stadt Lich, District Langenbuchen, Dickestall und Schwetnstallsheege, kommen nachstehende Holzsortimente Holzversteigerung in den Jreiherrt. von Kabenau'schen Waldungen Es wird versteigert: Donnerstag den 18. März im District Märzacker: Kauflustigen wird der König!. Förster Kleinwächter zu Forsthaus Haina auf Verlangen das Holz vorzeigen. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr an der Lehnchen-Wiese, gegenüber dem Hofe Bubenrod. Forsth. Strupbach, d. 10. März 1880. Der Königliche Oberförster: 1628) Baumann. „ «Knüppel, Eichen-Schett, „ -Knüppel, Holzverfteigerung in der Kgl. Merförsterei Strupbach. Samstag den 20. März er. sollen in den Districten Lehnchen 13a/b, Etzbachsseite 13c, Großer Rothe- berg 12, Vierruthen 8a, Rothebergs- kops 14b, Kleiner Rotheberg 7 und Rothebergswand 16, sowie an Totnli- tätshölzern, öffentlich versteigert werden: Buchen-Schettholz, H Prügelholz, Eichen- „ Buchen-Stücke, Eichen- „ Bon den unter Nr. 1 bezeichneten Eichenstämmen find TO Stück zu Schnittholz tauglich. Die Zusammenkunft ist jedesmal Morgens 9 Uhr beim Pflanzgarten am Vicinalweg von Lich nach Hattenrod, der Anfang in der Schwetnstallsheege beim Pflanzgarten. Lich, den 10. März 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Walz. Lieferungen re. Für das Rechnungsjahr 1880/81 sollen die Lieferungen von Fleisch, Backwaaren, Milch und Bier für das academlsche Hospital in Gießen vergeben werden. Leistungsfähige Lieferanten wollen ihre Offerten innerhalb 8 Tagen der Verwaltung dieser Anstalt einreichen. Zugleich bringen wir zur Kmntniß, -aß alle Neuanfertigungen, Reparaturen rc. für die Anstalt auf Grund von der Verwaltung ausgestellter Bestellbücher oder Bestellzettel zu liefern find. Die Rechnungen für derartige Beschaffungen und Arbeiten sind quartaliter unter Anschluß der ausgestellten Bestellzettel einzureichen. Gießen, den 10. März 1880. 4619) Die Direktion. Scheiter Knüppel Raum 72 70 8 2 Die Zusammenkunft ist jedesmal um 9 Uhr, am ersten Tage im District Märzacker (an der Wettershainer Chauffee), am zweiten Tage im District Mühlberg (Appenborn gegenüber) und wird mit dem Stangenholz der Anfang gewacht. Kesselbach, den 10. März 1880. Reisstangen „ 5—6 cm Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. 1613) Vom 15. ds. MtS. ab geht die Verwaltung der Gräflichen Rentei Arnsburg an Herrn Rentmeister Henckel, seither zu Utphe, und diejenige der Utpher Rentei an Herrn Rechner Johann Klein zu Wohnbach über. Laubach, am 7. März 1880. Gräflich SolmS'sche Rentkammer. Weber. soll in dem Watzenborner und Steinberger Gemeindewald, Districten Trtsch, Goldkops und Pohlheimerwald nach- verzeichnetes Holz versteigert werden: Rmtr. Eichen« u. Nadel-Scheit- UMtniOrb billigst zu verkaufen bei Louis Rothenberger, 673 Neuenweg 193. 1560) Ein solides junges Mädchen, welches gut bügeln und alle Handarbeiten verrichten kann, wünscht Stelle in einem Laden oder eine fonftige passende Placirung. Näh, bei der Expeo d. Bl. 1262) Zum Anfertigen von Hütten, Hallen, Gartenspalieren, Wafchpfählen und allen in dieses Fach einschlagenden Artikeln, sowie zum Decken dieser Hallen und Hütten mit Schiefer, Ziegeln Asphaltdachpappe und geölter Leinwand, halte mich unter Zusicherung promptester und reellster Bedienung bestens empfohlen. Jacob Helfenbein, Marburger Straße. Holzverfteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 15. März 1880, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in den Districten WaldShute und Annaberg nachverzetchnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter. Wellen. Buchen — 0,8 1,2 14330 (Die Buchenwellen sind Durchforstung I. Qual.) Eichen 1,5 — — 50 Radel 1,5 12,3 51 2200 B. Bau-, Werk- und Nutzholz: 205 F chten-Stämme mit 59,1 Fstm. 1402 Fichten-Stangmmit 69,93 Fstm. Die Zusammenkunft ist auf der Chauffee nach Lich an der 6. Schneise. Gießen, am 6. März 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 1543) A. Bramm. Buchen-Ästwellen, „ Durchforstungswellen, Eichen,Astwellen, Na>el- und Weichholz-Wellen. Holzverstcigcrnng. Donnerstag den 18. März, von Morgens 9 Uhr an, werden in dem hiesigen Gemeindewald, District Grubenwäldchen, versteigert: 59 Eichen-Stämme von 25-34 em Durchmeffer, 1 rm Eichen-Scheitholz, 8 rm „ Knüppelholz, 1025 Wellen Eichen-Reisholz, 10 rm Buchen-Stockholz, 5 rm „ Scheitholz, 525 Wellen Buchen Reisholz. Königsberg, den 10. März 1880. Der Beigeordnete: 1627) Scherer. Eichenstamm mit 0,42 fm, Eichenstangen 2. Claffe, Buchenstangen 2. „ rm Eichen«Scheiter, rm „ Knüppel, Wellen Eichen Reisholz 3. Claffe, rm Eichen-Stockholz, rm Buchen« Scheiter, rm „ Knüppel, Wellen Buchen-Reisholz 3. Claffe, Eichen-Stämme von 12 — 50 cm Durchm. und 3—12 m Länge, Hambuchen- „ „ 21—25 „ „ „ bis 6 „ „ Fichten- „ „ 12 25 „ „ „ „ 7 „ „ Eichen- und Buchen-Stangen von 11 cm Durchm. und bis 6 m Länge, Fichten-Stangen von 7—12 cm Durchm. und bis 7 m Länge. 2) Freitag den 19. März I. I. n. Brennholz: Fichten- „ „ 0,84 fm, Derbstangen von 6—12 cm Durchm. u. 7—14 m Länge, „ 6—9 m Wellen anderes Laubholz - Reisig, 3. Claffe, rm Nadelholz-Scheiter, rm „ Knüppel und rm „ Reisig 3. Claffe. tf tt 2 n «X tt r« tf „ Stockholz, Submission. f Die zur Erbauung eines neuen Mühl- oebäudes von Herrn Heinrich Schudt auf der Görbelheimer Mühle bei Bruchenbrücken erforderlich werdenden Arbeiten, veranschlagt: v Maurerarbeit excl. Material- lieferung 4249,07 Steinhauerarbeit incl. Mate- riallieferung 1558,65 Zimmerarbeit desgl. Dachdeckerarbeit desgl. 1397,46 Schreinerarbeit desgl. 4289,30 Glaserarbeit desgl 1052,20 Schlosserarbeit desgl. 2766,02 Weißbinderarbeit desgl. 1713,81 Spenglerarbeit desgl. 157,10 Anfertigen u. Aufstellung eines Blitzableiters mit einer Auffangstange 350,00 Lieferung von 430 Centner Wasserkalk 473,00 Lieferung von 83 cbm Luftkalk nach nassem Maß, pro cbm 16,0 JL 1328,00 sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Pläne, Voranschlag und Submissionsbedingungen liegen auf dem Privatbüreau des Unterzeichneten zur Einsicht offen, bei welchem man auch die Offerten, in denen die Angebote nach Procenten der Voranschlagssumme anzugeben sind, verschlossen und ftankirt bis spätestens Donnerstag den 18. März l. I., Vormittags 11 Uhr, einzureichen bittet. Friedberg, den 9. März 1880. 1620) Reust, Großherzogl. Kreisbaumeister. Holzversteigerung in der Fürst!. Bbersörsterri Ltch. Montag den IS. März, von Morgens 9 Uhr an, in den Dlstricten „Langberg" und „Mühlwäldchen"; Zusammenkunft in Langberg unweit Mühlsachsen: Scheith. Prügelh. Stockh Reish. Raummeter. Wellen. Buchen- 100 21 51 2160 Eichen» — 2 — 50 Radel- — 89 38 2750 Wcichholz — — — 100 sodann Nachmittags 1 Uhr am Erlcsberg aus den Dlstricten „Eilesberg und Häuserberg: 5670 Wellen Kiefern-Durchforstungs- reisig und 1175 Kiesern-Bohnenstangen. Dienstag den 16. März, von Morgens 9 Uhr an, im District „ßji gberg"; Zusammenkunft unweit Mühlsachsen: 140 Fichtenstämme von 15—28 cm Durchmesser und 11 — 21 m Länge mit 59,90 cbm, 4 Eichenstämme mit 2,80 cbm, 6 Buchenstämme mit 6,17 cbm und 434 Fichtenstangen mit 43,21 cbm Inhalt. Lich, am 6. März 1880. 1530) Wimmenauer, Forstratb. Holzversteigerung. Montag deit IS. März d. I. soll im Albacher Gemeindewald, Dlstricten Buchwald und Roderde, nachverzeichnetes Holz öffentlich meistbietend versteigert werden: 5 Buchen-Stämme mit 4,07 fm, 12 Nadel- „ „ 2,03 „ 35 Derbstangen „ 2,08 „ 295 Reisstangen „ 3,26 „ 105 rm Buchen-Scheit I. Qualität, 14 rm „ Knüppel, 42 rm Eichen- „ 22 rm Nadel- „ 15,1 Hundert Buchen-Reiswellen, 2 „ Eichen- „ 5,8 „ Nadel- 45 rm Buchen-Stöcke, L Qualität, 2 rm Eichen- „ 10 rm Nadel- „ Der Anfang beginnt um 10 Uhr im District Buchwald und 11 j/2 Uhr im District Roderde. Albach, am 6. März 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Albach. 1526) Schäfer. Mehvcrsteigerung. Donnerstag den 18. d. M., von Vormittags 91/2 Uhr, sollen auf dem Gräflichen Hofe zu Münzenberg aus 34 Stück Stieren die für den Metzger geeigneten Thiere öffentlich zum Schlachten auf dem Hof unter den alsdann bekannt zu gebenden Bedingungen versteigert werden. Laubach, den 10. März 1880. Gräfliche Rentkammer. 1612) Weber. w_ Freitag den 12. Mär), Nachmittafls 2 Uhr, soll in der Wohnung des Metzger Schneider am Wallthor eine Commode, ein runder Tisch, ein Sopha, ein Kleiderschrank und sechs Stühle meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. März 1880. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. 1623) Müller. AeUgeSoteue». 1468) Auf der Bergermühle bei ArnSburq wird eine große Quantität Korn-, Walzen- und Gerstenstroh aus der Hand abgegeben.________________ Müssiges Baumwachs, Brumataleim empfiehlt (1622 _______Emil Fischbach. Sei/'ett. 1630) Alle Sorten HauShaltungS- und Toilettenseifen empfiehlt zu den billigsten Preisen P. J. Mobs, Seifensieder. _______Laden Ecke Kreuz und Neuenweg. 1571) Ein Stetnbruch an dem Hardtberg ist billig zu verkaufen. Näheres bei_________ÄL_ Giessen ^ELTERSWEG C. l'J'J. Papiere & Bureau-Requisiten age^üR u nd lager j. C. König L ELhardt, Hannover pNIIR -^NSTALT & Steindruc^ ' r __________1042 Gothaer Cervelatwurst, „ Zungenwurst, „ Jeberwurfl empfiehlt in besten Qualitäten, auch im Anschnitt (1099 Emil Fischbach. Niederlage | $. Heyer'scher Zanitäts-Weine: L. Frohnhäuaer. Pueinte Reine per Flasche 1 — Priorate secco H 1 20 Priorato dulce n 1 30 Badalono 1 60 Garnacho 11 1 90 Sherry 11 2 50 Malaga ,, 2 60 Madeira n ii 2 80 Oporto 11 •r 2 80 Vino Rancio if M 3 - *hohlen * von Zeche verein Hamburg b. Annen an der Ruhr, für Maschinenheizung und Hausbrand. Anfragen u. Bestellungen erledigt prompt 1090) der Vertreter: Ed. Lejeune in Frankfurt a- M. p p, Gießen, den 7. März 1880, 1517) Hiermit erlaube ich mir, Ihnen die ergebene Mittheilung zw macken, daß ich meine Journal - Expedition, verbunden mit Schreibmaterialien-Handlung, in Lit. A. 220, Brand- unfr Lindengaffe Ecke verleg- habe. Sie um Ihr ferner geneigtes Wohlwollen ersuchend, zeichne Hochachtungsvoll Herrn. Goes» Todes - Anzeige. | 1626) Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerz- I liche Mittheilung, daß heute Morgen 3/410 Uhr, unsere liebe Mutter, I Großmutter und Urgroßmutter Zwu Marie Campus, geb. Campus, I nach langen schweren Leiden sanft dem Herrn entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 10. März 1880. Die Beerdigung findet Freitag den 12. März, Nachmittags | 4 Uhr, von dem Sterbchause, Lit. D. 94, Neustaot, aus statt. Icrmietyungen. 1607) Ein freundlich möblirtes Zimmer zu vermiethen. Gambrtuus, 1 St. hoch. 1617) Eine Stube mit Cabinet und Küche ist zu vermiethen. A Lynker. 1629) Familienlogis vermiethet ______________PH. Pfeiffer, Tiefenweg. 1616) Der untere Stock meines Hauses, sowie Scheuer, Stall und Hofraum sind zu vermiethen. ___________Gg. Lony, Fleischbeschauer. Logis. 1573) Ein Mansordenlogis von 4 Zimmern, in der Wilbelmstraße, ist billig zu vermiethen und vom 1. April ab zu beziehen. Näheres bei______________I. Blitz. 1467) MöblirteS Zimmer zu ver- miethen. Asterweg A. 104, Nebenhaus. 1396) Ein Familienlogis zu vermiethen. ___________Jakob Reiber, Gartfeld 1554) Zwei ineinandergehende Zimmer sind zu vermiethen und gleich beziehbar. ________________________Canzleibeig 68. _ 1551) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet (Parterre) im Vorderhause ;u vermie- then.___L. Brumm. Logis 1570) Zwei Logis von je 7 Zimmern mit allem Zubehör sind zu vermiethen und vom 1. April bezw. 1. Juli ab zu beziehen. Näheres bei_____________I. Blitz. Kaden mit Kogis ß alsbald zu vermiethen. Lit. D. 23. 1537) Ein kleines Familienlogis und eine Werkstätte ist zu vermiethen. __________ Neuenweg Lit. B. 116. 1609) Für ein Fabrikgeschäft, zu dessen Betrieb auch Dampfkraft abgegeben werden könnte, steht ein Waurn von etwa 100 qm Bodenfläche zu vermiethen bei H. Keck. vermischte Anzeigen. 1610) Zur Uebernahme einer bei einer Hypothekenbank stehenden 5°/0igcn, sehr guten und sicheren ersten Hypothek von 22000 Jt, welche der Kapitalschuldner kündigen und abtragen möchte, kann Gelegenheit nachgewiesen werden. Näheres bei der Exped. d. Bl._______________ , 1608) Auf Grund stattgehabteu Sühneversuchs mit Herrn Kaufmann Martin Steinmeyer in der Schloßgaffe dahier bin ich zu der Erklärung veranlaßt, die angeblich gegen ihn ausgestoßenen Worte „derselbe sei ein meineidiger Hund" hierdurch zurückzunehmen. Gießen, den 10. März 1880. J. Rothenberger, Lindenplatz A. 243. Wer liefert billigst Cigarren „Espana Kaiser" bei größeren Posten. Franco-Off. sub N. 5808 befördert die Annoncen-Expedition von Rudolf Mässe in Cöln. (1529 1611) Für einen anständigen jungen. Mann aus guter Familie, gebildet und gewandt in allen schriftlichen Arbeiten, sucht, man Stelle als Büreaugehülfe unter bescheidenen Ansprüchen. Näheres bei ber Exped. d. Bl._______________________________ Ein Buchhalter der die doppelte Buchhaltung zu führen versteht und perfect deutsch correspondirt^ wird von einer Cigarrenfabrik gesucht. — Solche, die in der Branche bereits gewesen sind, erhalten den Vorzug. Offerten unter Chiffre A. B. Nr. 926 befördert die An- noncen-Expedition v. Rudolf Mose«». Man nheim.____________(161 ö 1624) Zwei Pensionäre finden zu Ostern. gute Aufnahme._________Markt B. 32. 1621) Ein schwarzer Hut gefunden. Abzuholen bei E. Ohr, _____________Sandgasse Lck. D. 172. jgamörüms. Heute Donnerstag den lLr Abends V-8 Uhr: Pokal- u. Instrumental-Concert der beliebten Gesellschaft Helfen 1625)____aus Düsseldorf. 1499) Ein Logis mit Garten, eventuell' ein kleineres Haus wird zu miethen gesucht. Gefällige schriftliche Offerten mit Preisangabe sub Chiffre H. G. 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Pietsch) in Gießen. Unter zur Vertilgung i sordelung nicht Kosten der Säur Wir er! befiher anzuordm geführt ist. Aus Aus de! *,bn‘t*fe \ ‘«”8 Wch,, . N«ttlt i(|n.9 *> N j MM» W1858 6,1 das iß Franz i9 W vold U‘’> < Berlin, bringt Mlttheill scheu Reiche am im Octobn v. stellen in Brrlil den BundeSrath lausen: Tie n> stnden, urd mitt rölkerung un gc nt Beruf, Liaalla seststellrn. Den errreitern. Mi! den einzelnen -ählung verbuni arbeitung der kaiserlichen stat Mn, die sich Kombinationen Vorschläge iß, ^en wird, ^ählung rec Aus B« tinb ui Ed Strbienfl d°ß bit Wirtheim bei $ 6el M»«Htii Münch, ™8