1880* srr. 212 ^ssdorf, ationen «! edaettonsbureau r «xpeditionsbureau r Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Amtlicher Hl) ei L Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohr^ Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 iseck, nffu» »■ Mai«, W ts., (5850 Kllwirlh. kel [Fr. L Fehsenfeid) belrhrenden Jnhalls. ?g. Zweimal wöchent- W Melier fr. 8>, in dem >er der Weidengasse. Arten Kunden aufs agsvoll ; Orth, raph. W a. JMj. »fltaonne zu erhallrr Archen EU®C Hivrrem Selben, trübt arteigen. lr. Schneider. l Slitrn: t und AaU' clius, be»e«. ,UHI r°8 u-LLK Bekanntmachung. In Gemäßheit des § 9 des Gesetzes vom 13. Februar 1875 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden werden hiermit nachstehende Durchschnittsmarktpreise vom Monat August 1880 veröffentlicht: Hafer «X 14,20 Heu /, pCt- zuläßt. Paris, 9. Septbr. Dem „Moniteur" zufolge empfing Cardinal Gut- bert die Declarationen von fast allen Congregationen unterzeichnet. Wahr- scheinlich wird keine Congregation die Unterz-'chnung ablehnea — Die „Republ. francaise" glaubt, es sei keine Aussicht auf einen dauerhaften Frieden im Orient vorhanden, so lange nicht Griechenland und Montenegro in den Besitz ihrer neuen Grenze gelangen. Das Blatt zweifelt nicht, daß das Einvernehmen der Mächte dieses Resultat herbeiführen werde. London, 9. Septbr. Im Gegensatz von seinen gestrigen Mittheilun- gen meldet „Daily Telegraph" aus Konstantinopel von gestern, es scheine, daß die Note der Pforte, weiche die Bereitwilligkeit der Albanesen, Dulcign» ab- zutreten, anzeigte, im letzten Momente zurückgehalten worden sei, weil die Pforte die neuesten Bertchie Riza Paschas über die Stimmung der Albanesen Montag 1 von Vor Werden in der linken W — Oberförster versteigert: A. Bau- 10 Atzend Dmchrr M 7,1 8 Stück I 8-14 3-7 e B. 31,3 Rmtr. streckt. Es mag schwer und unbehaglich sein, aber eS ist wicht g für den wirthschastlichen Aufschwung Deutschlands, daß eine Lebensph.losophie der Entsagung, der Einschränkung und Sparsamkeit Geltung erlangt, welche den tbatsächlichen Verhältniffen entspricht. Eine solche Einschränkung in Bezug auf Quantität und Qualität der „Bedürfnisie" muß emtreten, ehe die Noth dazu zwingt, dann wird die Festigkeit der einzelnen Existenzen und damit eine Besserung der allgemeinen Lebenslage nicht ausbleiben. _______________ dürfen diese Ziffern nicht. München, 7. Septbr. Die nationalliberalen „Münchener Neuesten Nachrichten", jetzt Organ der liberalen Secessionisten, schreiben zur „Fahnen- frage": „Es war am 8. Mai d. Js., daß der deutsche Reichskanzler Fürst BiSmarck in bewegter Rede das Wachsen des Partikulartsmus b-klagte und feierlich Zeugniß ablegte für die nationalen Bestrebungen gegen den Parttku- larismus. Er hatte wahrlich Ursache zur Klage, denn schon damals machte sich in seiner eigenen Nähe, in dem führenden Staate Preußen, der Partiku- lariSmus breit. Eine Geburt des partikulartstischen Strebens in Preußen scheint uns der kurz vor dem Sedantage verkündete Erlaß des preußischen Justizministeriums zu sein, wonach bei festlichen Gelegenheiten zur Ausschmückung staatlicher Gebäude nicht Fahnen in den Farben des deutschen Reiches, sondern nur Fahnen in den preußischen Landesfarben gewählt werden sollen. Man traute in Süddeutschland seinen Augen kaum, als man diesen merkwürdigen Erlaß in den Zeitungen las, ja hier in München glaubten Viele zuerst an eine böswillige Erfindung, gemacht, um den Exceß gegen die Reichsfahne am Tage des Wtttelsbachersestes gewisiermaßen zu rechtfertigen. In der That, wenn die Behörden des Landes, desien König der deutsche Kaiser ist, die Farben des Reiches verschämt in die Ecke stellen und verhüllen, wenn sie glauben, daß man den greisen Kaiser in seinem Lande nur mit Preußens Farben ehre, wie könnte man da der ungebildeten und noch dazu verhetzten Menge in München die Verhöhnung der Retchsfahne als schwere Versündigung ge^en das Reich anrechnen! Wenn an großen nationalen Gedenktagen, wenn bei der Feier der einzelnen Landessürsten, die trotz ihrer hohen Würde doch auch Glieder der großen deutschen Volksfamllie sind, die Verschiedenheit in den Landes' färben hervortreten, das Symbol der Einigung aller Deutschen aber fehlen soll, muß da nicht der Gedanke im Volke auftauchen, als sei die alte deutsche Zerrisienheit wieder in der Herstellung begriffen, die Deutschland zeigte, als es die fremden Völker mit höhnischem Mitlctden einen geographischen Begriff, ein staatliches Conglomerat nannten? Wie soll das Ausland die deutsche Fahne ehren, wenn sie zwar auf den Masten der jungen Kriegsmarine und unserer großen Handelsflotte sich bläht, während man sie im eigenen Hause aus Mißachtung im Winkel verstauben läßt?" ßngland. London, 7. Septbr. Das „Reuter'sche Bureau" meldet aus Belgrad vom 5. d. Mts.: Im Magazin der hiesigen Festung erfolgten gestern Abend zwei Explosionen, welche den oberen Stock des Gebäudes in Brand fetzten. Der Vorfall rief große Bestürzung hervor. Das Feuer wüthet noch immer und das Gebäude ist ein- vollständige Ruine. — Die Gattin des russischen Konsuls in Jaffy wurde unlängst angeblich wegen Bethciligung an nihilistischen Jntriguen verhaftet. Es gelang ihr indeß zu entkommen und sie ist Mit bem 15. * Nachtrag -Mtz-Wu Derselbe cnth< mäßigte V.nie Sachsenh Worms und d nühmetarissatze mosaisches de für „Holzdraht Verlaussvren Gießen, de 5887) Großh . . Ka schäft bis z werden. ---Schiff«1 Irentta,,c iott M'«ml "11 . Zusam 9 Uhr im UklN t Alt-Buseck. Treis a.d. Freihmliä 5809) $ Um ANttwvks y >" dm bie Ui Mchlagt tottbtn. ö Berlin, 8. Septbr. Der „Nat.'Ztg." zufolge trug die heutige Besprechung einiger aus der nationalliberalen Partei ausgetretener Abzeordneier mit einzelnen Vertrauensmännern aus verschiedenen Theilen Deutschlands einen privaten Charakter. Man constatirte den günstigen Eindruck der Austritts- Erklärung. Beschlüffe wurden nicht gefaßt. Berlin 7. Septbr. Die neueste Nummer der „Statistischen (Sorte- spondenz" bringt eine Zusammenstellung der Preise der wichtigsten Lebensmütel im Monat Juli dieses Jahres gegenüber den Preisen rm Ernttjahr 1879/80, fomie im Juli 1879. Wir ersehen daraus, daß vom Juli 1879 bis zum Juli 1880 von 23 einzeln ausgeführten Lebensmitteln ein einziges sich verbilligt und außerdem rin einziges sich nicht vertheucrt hat. Das Kilo Rmd- lleisck ist in der angegebenen Zeit von 1,16 auf 1,15 M. im Preise zuruck- gegangen, das Kilo Kalbfleisch hat sich im Preise von 97 erhalten. Auch Hammelfleisch ist nur unwesentlich, v»n 1,10 auf 1,11 JC. vertheuert; dagegen ist Schweinefleisch binnen Jabressrrst um 9, Speck um 7 und Butter um 14 per Kilo im Preise gestiegen. Das Schock Eier ist um 19 H, das Kilo Weizenmehl um 5, Roggenmehl um 6 und Schweineschmalz um 6 teurer geworden. Die Gctreidesorten haben sämmllich eine V-rtheuerung „fahren. Der Preisunterschied beträgt per Doppel.C-ntner beim Weizen 2 80 M., Beim Roggen 5,80, bei der Gerste 3,00, beim Hafer 2 70.X Erbsen sind um 3,30, Speisebohnen um 4,00, Linsen sogar um 8,69 M. per Dopp-1- Centner binnen Jahr-Sfrist im Preise gestiegen. — Eines Commentars be- ’A. J Si8tn,‘ W ® „ctbot* U" „ 0(Jcb Urteff1“1‘Mg"wtV«1 lintnl w* st Literarische-. Von Dr. AndreeS Allgemeinem Hand ÄtlaS sind jetzt Lieferung 3 und erschienen und wir können nur unser früheres günstiges Unheil über denselben bestätigen. Der Atlas hält sich auf der Höhe und leiftet eher mehr als versprochen. Die astronomischen Karten, das Sonnensystem, der Mond mit höchst interessanten Neben- karten, die Planigloben in physikalischem Kolorit (Hoch- und Tiefland darstellend), sind wahre Mufterblätter- Von allgemeinen Karten finden wir Europa mtt einer besonderem Nationalitätenkarte und zahlreichen Kartons vertreten; ganz neu erscheint eine Liefen- karte des Atlantischen Oceans mit den Kabeln nach den Arbeiten der englischen, amerikanischen und deutschen Tiefensee-Expeditionen. Sehr interessant sind die Regen- und mittleren Jahrestemperaturen von Deutschland. Mit Freuden begrüßen wir die durch Genauigkeit sich auszeichnenden Provinzial- und Länderkarten Deutschlands, von denen diesmal Bayern, Württemberg, Baden, Elsaß-^othringen, Rheinprovmz, Hessen-Nassau- Hessen, Westfalen, Provinz Sachsen, Walt unbJWecflen^)^ Von außerdeutschen Staaten finden wir in den beiden Lieferungen. die Niederlande, Dänemark, Norwegen und Schweden, Großbritannien und Irlands das europäische Rußlan nebst einer sehr instructiven Völkerkarte des letzteren. Der Stich lst fein, überall les - lich, der freundliche Druck harmonisch in oen Farben und sehr sauber. Dazu kommt der vortreffliche, meist statistische Text- Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Correfpondenz-Bureau. Ikagusa, 9. Septbr. Zu dem bereits versammelten Geschwader stießen vergangene Nacht noch eine russische Corvette und ein russischer Klipper. Offenbach, 9. Septbr. Gutem Vernehmen nach werden auf Schloß Rumpenheim zum Besuche des Prinzen Georg und der Prinzessin Luise von Heffen am 12. ds. die Königin von Griechenland mit Kindern und einige Zett später die Könige von Dänemark und Griechenland, Herzog von Cambridge, der Herzog und die Herzogin von Naffau, sowie die landgräflich hessische Familie eintreffen. Wien, 9. Septbr. Die „Polit. Corresp." meldet aus Konstantinopel: Riza Pascha telegraphiere am 7. Septbr. an die Pforte, er treffe Anstalten, noch an demselben Tage mtt 4 Bataillonen nach Dulctgno abzugehen, um die Uebergabe des Platzes vorzubereiten. Berlin, 9. Septbr. Der Kaiser stattete heute Mittag 12^ Uhr dem Herzoge von Cambridge, der am Morgen hier eingetroffen war, einen Besuch im Schlöffe ab. Der Kaiser und die Kaiserin empfangen um 1 Uhr den Herzog im königlichen Palais. Um 5 Uhr ist Hoftafel, zu welcher der Kronprinz, die hier eingetroffenen fremden Fürstlichkeiten, Botschafter Ruffel, Graf Moltke und viele höhere Officiere geladen sind. — Die Bilanz der Laurahütte ergibt nach Abschreibungen von 900,037 Mainz, 7. September. Cigarrenvorräthe. Dieser Tage fand sich die Polizei veranlaßt, gegen die Besitzer zweier Ctgarrenlädcn einzuschreiten, da gewichtige Gründe, zu der Annahme vorlagen, daß neben dem Cigarrenhandel noch andere Geschäfte gemacht würven. Bei der Untersuchung im Geschäfte fanden sich im Hauptladen 3 (sage drei) Stück Cigarren, im Filialgeschäft aber 105 (Einhundertfünf) Stück Cigarren vor. Cigarren waren also in diesen Mustergeschäften im buchstäblichen Sinne des Wortes in seltener Auswahl vorhanden. Die Sache wird aber vor rem Strafgericht noch einen Nachsatz erhalten und den Geschäftsinhabern bewiesen werden, daß wenn man auch wenig Cigarren verkauft, man doch darum vieles Andere nickt nebenher thun darf. PirmasenS, 8. September. Der Handelsmann Samuel Kahn I. von Thaleischweiler, welcher an den diesigen Ackerer Wilhelm Adolf ein Pferd verkauft hatte, mtt der bestimmten unter Garantie abgegebenen Versicherung, daß es erst sechs Jahre alt sei, wurde, nachdem es sich herausgestellc, daß das Pferd schon weit über 30 Jahre alt war, in der Sitzung des kgl. Landgerichts Zweibrücken vom 31. August wegen Betrugs zu einer Gefängnißstrafe von 4 Monaten, sowie zu einer Geldstrafe verurthcilt. — In weiten Kreisen ist die Meinung verbreitet, daß in Jnjuriensachen von dem Ver- urtheilten auch für den Anwalt der anderen Partei die Kosten zu tragen sind. Das ist ein Jrrthum; in solchen Procesien hat jede Partei, ob siegend oder unterliegend, für ihr Theil elbst die Anwaltskosten zu tragen. Jnjuriensachen sind nämlich, obgleich sie nur auf Anrray verfolgt werden, keineswegs Privatklagen, sondern sind als „Antragsvergehen" Anschuldigungen crimineller Natur, für welche jede Partei etnzustehen hat. Will sie sich dabei einen Anwalt zu Hü>fe nehmen, so steht ihr das allerdings frei, aber sie hat ibn auch selbst zu honorirrn. Viele Parteien machen jetzt in dieser Beziehung unangenehme Erfahrungen und bedauern erst hinterher, weniger um der qu. Beleidigung willen, als in der Absicht geklagt zu haben, der Gegenpartei recht viele Geldkosten zu verursachen, denn die Kosten ihres Rechtsanwalts fallen nicht dem Verurtheilten, sondern ihnen selber zur Last. — iDer Minister im Wartesaale.) Dem „Egyetertes" theilt man aus Aes folgende lustige Geschichte mit: An einem der jüngst verfloßenen Tage reiste der österreichische Minister Baron Kemeny in Begleitung einer seiner Räthe incognito durch die Station Aes, wo er längere Zeit auf einen Zug warten mußte. Zwischen 1 und 3 Uhr Nachmittags pflegen hier der Skctwnschef und der dortige Postmeister zu „karteln". So war es auch an jenem Tage. Die Herren spielten mit Karten, auf welchen einzelne Mitglieder des Ministeriums und des Abgeordnetenhauses abkonterfeit sind. Minister Kemeny stand hinter dem Postmeister und schaute dem Spiele zu. Einmal, da der Postmeister auf die vom Partner ausgespielte Karte „zugeben" sollte, schlug Ersterer seine Karte (eine Schellenfigur: mit dem Ausrufe auf den Tisch: „Eh, das ist Baron Kemeny und wenn ihn gleich der Teufel holt!" Der Minister lächelte über die Episode; der Postmeister aber erfuhr zu seinem Schrecken erst später, wer sein „Kibrtz ^gewesew^ dichter als antworten.) Aus dem Hildesheimschen schreibt die „Lpp. Lztg.": Ein Pfarrer eines Hildesheimschen Dorfes hält am Sonntag Nachmittag Katechitzmus- lehre. Es werden ihm gute Antworten gegeben, aber auch schlechte. Besonders ein flacks- köpfiger Bengel zeichnet sich entweder durck dumme Antworten aus oder er bleibt sie schuldig. Als der Pastor endlich unwillig sagt: „Aber Fritz, du mußt mir doch ordentlich antworten können, die Fragen sind ja so leicht," da antwortet Fritz unter Krokodilsthranen: „Ja, Herr Pastor, fragen is ok lichter (leichter) als aritworten." „SD," sagte der Pastor, „das ist nicht so, du kannst mich fragen, wonach du willst, ich will dir auf alles Antwort geben." — Einen Augenblick bentt der Junge nach, dann hebt er dummdreist lächelnd den Fmger. — „Nun?" fragte der Pastor. — „Herr Pastor, woveel Ticken (Zacken) hat denn Hufe Egge?'' „Ja, mein Sohn," sagt der Pastor, „das ist etwas ganz anderes, das kann ich natürlich nickt wißen." — „Na, seihn Se wühl, Herr Pastor," sagt triumphirend der Schlingel, „sechn Se wohl, fragen ts doch lichter als antworten!" , . Bärwalde, 5. September. In eine schreckliche Gefahr geriethen nm Sonntag zwei Mitglieder der Kolter'schen Seiltänzer-Gesellschaft. Director Kolter hatte bereits dreimal seinen Gang auf dem über den Marktplatz gespannten Seil ohne irgendwelchen Unfall zurückgelegt und nahm nun ein anderes Mitglied auf die Schulter, um dasselbe hinüberzutragen. Das Seil war an dem Sparrenwerk des Daches eines Hotels befestigt- Kaum hatte der Seiltänzer mit seiner Last einen Schritt auf dem Seil zurückgelegt, als ein furchtbarer Schreckensruf des Publikums die Luft durchtönte: die Holzbekleidung der Dachluke und das bereits morsche Sparrenwerk war gebrochen und beide Seiltänzer stürzten rücklings auf das Dach nieder, wo glücklicherweise die gut befestigte Dachrinne ihr Herabstürzen verhinderte. Wäre der Bruch nur eine einzige Secunde später erfolgt, dann wären beide Seiltänzer aus der Höhe auf den Marktplatz hinuntergestürzt. r . .. .. « Frankfurt, 4. September. Bekanntlich sollte, um festzustellen, inwieweit du von dem Feuerwerker Dünges bei dem Feuerwerke auf dem Turnfestplatze zu Frankfurt a M- gebrauchten Mörser eine genügende Sicherheit geboten, einer derselben von Fachmännern geprüft werden. Die Probe ist nun, wie der „Franks. Ztg." von gut unterrichteter Seite milgetheilt wird, in Koblenz unter Leitung dortiger Officiere vor sich gegangen. Der betreffende Mörser wurde dreimal geladen und zwar schließlich mit 20 Loth Pulver, also dem doppelten Betrage der Normalladung und er Hal obn< eingegraben gewesen zu sein, die Probe zum Besten bestanden, indem an ihm weder eine sichtbare Veränderung noch auch eine Verrückung der einzelnen Theile (Ringe und Verstärkungsdauben) zu constatiren gewesen. , _ x . — An den Folgen der Tollwuth starb in der Nacht vom 1. September der Amtsgerichtsrath Linz von Katzenelnbogen. Er war im Juni von seinem Hühnerhunde den er wegen einer Unart züchtigen wollte, in die Hand gebissen und batte diesen'Biß nicht weiter beachtet. Erst vor Kurzem stellten sich Symptome der Tollwuth ein welche seine Ueberführung nach Limburg nothwendig machten. Die letzten Tage waren schreckliche. Linz hinterläßt eine Wittwe mit drei Kindern.________________ OberhesMe Eisenbahueu Ausverkauf 31,3 Rmtc. Kehr. 5809) (5886 5851) Eine Hofraiihe, bestehend aus Wohnhaus, Nebenhaus, Scheune und JÄVW**^'»*»'**«i** ■ , Stallung, Hofraum und Garten, zu jedem Carl Lauge, Seltersw-g. n n n u it n u n n 2,2 19,5 3,5 2,6 80 91,5 27 25 11,5 4,2 2,8 Bremen, 8. Septbr. sPer transatlantischen Telegraph."! Der Postdampfer Habsburg Capt. R. Ringt', vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 25. August von Bremen abgegangen war, ist gestern 8 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen. Holzverfteigerung. Montag den 13. September, von Vormittags 9 Uhr an, Werden in der Freiherrltch von Mil ch- l in gaschen Waldung Oberfeilbach — Oberförsteret Treis a. d. Lda. — versteigert: A. Bau- und Nutzholz: 10 Eichen-Stämme von 14—50 cm Durchmesser und6—14m Länge, mit 7,77 fm, 8 Stück Ech-n-Derbstangen von 8—14 cm Durchmesser und 3—7 m Lange mit 0,63 fm. B. Brennholz: Geschäft geeignet, in sehr schöner Lage gelegen, preiswürdig zu verkaufen durch Jeitgeöotenes. Regulir-Oefen, Wormser Oefen, gewöhnliche Kochöfen, Ofenrohre rc. empfiehlt billigst (5896 Carl Lange, Seltersweg. 5891) Eine Parthie Mist billigst ab,u- gebe» bei Goldenberg, Löwengasse. > Montag den 13. September, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Fl etlichen Hosraithe (Gasthaus zum Schwanen) nachstehende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baar-' zahlung versteigert werden: 4 Sopha, 4 Schränke, 3 Kommoden, 2 Nähmaschinen, 2 Spiegel, 2 Tische, 2 Betten, 1 Kleiderschrank, 1 Pult, 1 Sekretär, 1 Standuhr, 1 Waschtisch, 1 Petroleumherd, 30 Pack Feile, 10 Zimmer, mannsäxte. Gießen, den 7. September 1880. 5907) Bauer, Gerichtsvollzieher. rohe, verzinnte und emaillirte, in schöner Auswahl. (5897 werden. Zusammenkunft Morgens präcis 9 Uhr im Distrikt Oberseilbach auf dem Weg von Treis a. d. Lva. nach ^T?eis a.d.Lda., am 4. Septbr. 1880. Freiherrlich von Milch ling'sche Administration. U6S Meter i.o, viumvivuwHi« — —™~ ___ , große Posten-weiße Dorhangsstoffe Q | Ztl VCFkaillCIl zwei gute Zuphunde. (5901 5901) Bäcker Kroneberg in derNeustadt. " 5893)^ Ein Haufen guter Mist im Gasthaus „zum Löwen«_abzugeben.____ "'5874 Ein Hausen Dung ist abzugeben. Lit. A. 132. Von deute an meine fämmtlicden Schuh-Waaren Schöne, Qtofte Cinmachzwetschen täglich frisch gebrochen. (5895 frankfurter Str. 37, im Karten. MrhrfjW kistudahm». Mit dem 15. September d. I. tritt der Nachtrag II. zum Gütertarif für den Ober- hessisch Hessischen Verkehr in Kraft. Derselbe enthält theils neue, theils ermäßigte Frachtsätze für die Stationen der L nie Sachsenhausen - Mannheim bezw. Worms und darüber hinaus und Ausnahmetarifsätze für den Artikel „Holz, europäisches des Specialtarffs H. , towre für „Holzdraht" und „Holzmehl". Verkaufsvreis 0,50 «X Gießen, den 8. Septbr. 1880. 5887) Großherzogi. Direktion. bester Qualität zu bezeichnen. . Verkaufsstelle in Gießen bei Carl Schwaab. Buchen-Scheiter, Elchen- fl Buchen-Prügel, E chen* „ Aspen- „ Buchen-Stammreis, Buchen-Zopfreis, Eichen- „ Aspen-Stammreis, AspeN'Zopfreis, Buchen-Stöcke, Jrischbäcker in Gießen. Sonntag, den 12. September. Ernst Wallcufalls, Wallthorsteaßi. Friedrich Henning«, Seltersweg. Georg Spieß, Reustadt._________________________________ daß 1 ?*• 2 raffinirten Dampf-Medicinal-Leberthran (allgemein bekanntes, werthvolles Heilmittel) en, der frischen Dorechleber bereitet, rein und unverfälscht, fast gänzlich geruchlos and von reinem Geschmack, vom beeidigten Handels-Chemiker Herrn Dr. G. L. Ulex in Hamburg als Dorschleberthran bester Qualität bezeichnet, empfiehlt die . n , Lofoden-Fischguano-u. Fischproducten-Gesellschaft in Hamburg, Eigenthümerin der bedeutendsten Thran-Fabrik auf den Lofoden-Jusel« in Norwegen. Laut Attest des Geheimen Hosraths und Prosestors Herrn Dr. R. Fresenius in Wiesbaden ist unser Losoden-Dorschleberthran als ei» vollkommen reiner Leberthran M & UVmCAMTUKNäMeClS fie schwerlich ein anderes ähnliches Unternehmen in der kurzen Zeit von vier Monaten aufzuweifen hat. Arbeitsversteigemng. Mittwoch den 15. Septbr., Nachmittags 2i/i Uhr, soll in dem Gemeindehaus zu Lang- Göns die Umpflasterung einer Gosse, veranschlagt zu 425 X, durch öffentliche Versteigerung in Accord vergeben ^"ang-Göns, den 8. Septbr. 1880. Großh. Bürgermeisterei Lang-Gons- I- A-: 5847) Seuling. , ^'ganen, im ^ibanben. Dir t«nn Häcksel-Futterschneid-Maschinen, prämiirt mit 60 Preisen, bewährter Construotion in vorzüglichster Ausführung, DRESCH-MASCHINEN für alle Verhältnisse passend mit neuesten Verbesserungen, TRIEUR „Unkrautsamen-Auslese-Maschlne“ für Landwirthe und Mühlen fabrieiren al» Specialität; Zeichnungen und Preise auf Verlangen gratis. (3936 PH MAYFARTH & Co., Maschinenfabrik, Frankfurt a. M. Aufträge nimmt entgegen Herr Heinrich Bellof in Wleeeck bei Giessen. . Sueben ( Wt.8* ^lnverneh, 5888) Wir bringen hiermit zur allge^ * - I meinen Kennlniß, daß in unserem Local- Aufgabe meines Geschäfts verkaufe rch verkehr die Fracht für frisches Obst m LBegen ' B K « Wagenladungen von letzt ab bis zum * —-----Ablauf diele- Jahres nach den Sätzen des Specialtarffs I. berechnet wird- Gießen, den 4. Septbr. 1880. Großherzogi. Direetion. _ Seit einer langen Reihe von Jahren Ist der Leberthran als vorzügliches Arzneimittel , , . । l;ä fe;nc Anwendung so allgeniein geworden ist. wie seine mcdtcinisä) bränchlichen Sorten, wie in dem Umstande liegen, dah ba8 7XÄ m di-Hände V°rk°nsumev.en gelangt. - FiMdn^ÄNaft : »i® b"ofobem3n(dn;3910we8en)9e1unflen bie?n beiden 5,Je. £!. SÄ tud£0/z Uhr: Pfarrer Schlosser. sKatcchtSmuSlehre für die weibliche Jugend.s Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Die im Festgottcsdienst am Sedantage zum Besten des Landesvereins für deutsche Invaliden erhobene Collecte betrug 38 Jt, und ist an den Vereins-Schatzmeister Herrn Hauptstaatskasse Director Michell in Darmstadt eingesandt worden. Die Vkarraeschäfte für die Woche vom 12. bis 18. September besorgt Pfarrer Schlosser. unterm Fabrikpreis. „ 5Baii) W. Seibert, Mausburg. Englische Dampf-Dresch-Maschinen, deren wir schon an 100 Satz abgesetzt haben; in Paris mit der goldenen Medaille prii- miirt sind, halten grosses Lager und liefern unter Garantie mit Zahlungserleichterungem — Kleine Dampf-Dresch-Maschinen von Kmk. 2450.— an. I PH MAYFARTH & Co., Maschinenfabrik in Frankfurt a. M. cäaöröoöoMacöooTOaöoööCQ o 5856) ®(nt Partie hochfeine Decken und Gardinen-Kat- U O tune in Coupons Meter 36 am S'ück 45 große P^tiee«. Q öE 61 rein leinene Creasleinen Meter 70 Bielefelder Haus' Q 2S tuch Meter 65 H. 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Mai mit Kunstreiter Wilhelm Althof von Bad Wildungen aus entfernt, ohne daß bis jetzt Nachricht von ihm seinen Eltern geworden. Man bittet vorkonnnenden Falls um Nachricht über den jetzigen Aufenthalt an Jacob Demuth, Herberge zu Nie derr ad bei Frankfurt a. M. Vermischte Anzeigen. 5848) Hafer- und Gerstenftroh hat zu verkaufen Georg Hammel, Mühlg. 83. Auch ist daselbst ein kleines Familienlogis zu vermiethen. Oeffeniliche Auffor-erimg. Der Unterzeichnete empfing von Gießen unterm 28. Aug. d. I. eine Postkarte, auf welcher vergessen worden, die Adresse anzugeben und bittet nun hiermit betr. 5664) Ich mache hiermit bekannt, daß sich mein körperliches Leiden gebessert bat und ich Meßbriefe, Situations- und Baupläne, Kosten- Überschläge nebst Baurechnungen anfertigen kann. Garten- und Wiesenanlagen, Wasserleitungen habe deren viele angelegt mit dem besten Erfolge. Gießen, den 30. August 1880. Körner, Großh. Geometer. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüh loschen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. ** 3 g Q 3 Keinschmeckenden Kaffee stets frisch gebrannt, per Pfund eX. 1,20, 1,40, 1,60 u. 1,80 Ferner rohen Kaffee von «X 1 bis 1,60 pr. Psd. empfiehlt KranKenunterflützungs- und Sterbekaffen-Derein. (Eingeschriebene Hilfskaffe t Die Stelle eines Rechners obigen Vereins ist neu zu besetzen und wollen sich cautionSfähige Bewerber bis zum Montag, den 13- September, Vormit- mittags 12 Uhr schriftlich bei mir melden. Mitglieder des Vereins werden BALL. Montag den 27 d. M. (Laubhüttenftst) findet dahier BALL statt, wozu ergebenst einladet fPaulus Gerhard । Kriegerverein Glessen. Zur Mer des Geburtstags Sr. Kgl. Hoheit des Grohhcrzvgs Sonntag, den 12. September Ausflug nach dem Wind Ha l. Abmarsch präcis 3 Uhr von der Lahnbrücke- Nur Mitglieder und deren Familien können sich betheiligen. 20-Francs-Stücke. . . do. in Vs • Englische Souvereigns . Russische Imperiales . Holländische fl. 10-Stücke Ducaten ...... Dollars in Gold . . . Kochst wichtig!! Von heute an binnen nur weniger Tage sollen in Gießen unter strengster Rcellität zum totalen Ausverkauf gelangen: Elegante Chenille-Umhänge-Tücher, Damen.Jupon-Röcke m größter Auswahl spottbillig. 1 Partie siinste franz. Mulls für die Hälfte des Ladenpreises, gestickte Taschentüchcr, weiße Unterröcke, Oberhemden, Chemisettes, Kragen, Shlipse, Cravattes spottbillig. Gestiickte Kinderstrümpfe 25, 30, 40 gestrickte Kinderjäckchen 50 bis 75 gestrickte Kinderröcke 75 große gestrickte Damenröcke von 2 «X, Sophaschoner ton 25 H an, Sttckereien-Reste in den neuesten reizendsten Mustern, 7 Ellen von 50 H an, ebenso Trimming zur Wäsche Confectkon, 1672 Ellen 75 S\, ein Posten prachtvolle Zwirngardinen-Reste von 1—4 Fenster, Fenster schon von 2 an, ganz breite hochelegante engl. Tüll» gardinen, Elle 80 weiße Taschentücher V3 Dtzd. 65 solche in Rein» le.nen V2 Dtzd. lJ/4— l3/4 «X, Battisttücher mit Kante, V2 Dtzd. 1 JL, große echtfarbige Herrentücher 25 Herrenhosen, Gesundheitshemden 1V4, 11/2—3 «X, seidene Knüpftücher 30 Herren-Cachenez, Herren»Stulpen 3 Paar 45 Damen-Stulpen 3 Paar 75 S\, für Kinder 3 Paar 50 Nähtischdecken 60 Auswahl von Panzer-Corsetts 2 «X., reinleinene Küchen- Handtücher 6 Stück 1 «X. 75 H, reinleinene Drill-Stuben Handtücher 6 Stück 3—31/2 *X, prachtvolle Wagen- und Wiegendecken spottbillig, gestrtckte Damen- strünpfe 40—75 Herrenstrümpfe 25—50 H, seidene Herren Eravatten 20—50 Bindeshlipse, 4fach gelegt, 3 Stück 50 H bis 1 «X., reizende Kinderschürzen 25 große Haus- und Küchenschürzen um das ganze Kleid 60 leinene Latzschürzen 50 garnirte Alpacca- und Moir^-Schürzen für Damen 75 H, für Kinder 40 und vieles Andere gut und billig. Der Verkauf zu spottbilligen jedoch festen Preisen findet unter strengster Reellität statt, hat heute begonnen und dauert nur wenige Tage. In Gießen einzig und allein im Laden Seltersweg 1S4, im Hause Die soeben erschienene Nr. 49 enthält: Die Erbin wider Willen. Novelle von Sophie Junghans. (Fortsetzung.) — Die Wünschelruthc. Von K. Wolf in Warburg. — Der Kölner Dom. Von Leopold Witte. Mit einer Abbildung des Kölner Doms kurz vor seiner Vollendung mit den Thurmgerüsten. — Ein Nachtwäckter- lied. — Unsere Manöver. Von C. Freiherrn von der Goltz. Mit zwei Original Zeichnungen von G. Koch: „Der Spielmann im Quartier" und „Vor dem Appell". — Am Familientische: „Was Wünschel- rüthen feyn und wie sie würken." Von K. Storch. — Galgenhumor. — Rechts- ratb.i Mit einer illustrirten Beilage: Touristen auf dem Wege zur Wartburg. Nächsten Sonntag und Montag Gambaelier Kircliweilie wozu freundlichst einladet G a m b a ch, den 9. September 1880. 5894) Fenchel tfe KeuhL Walser, Wagenbauer, in Ravensburg (Mürttembg.) 5587) Zwei Schüler von Auswärts welche die hiesigen Lehranstalten besuchen wollen, finden mit oder ohne Beköstigung, gegen mäßige Vergütung, bei einer ruhigen Familie freund!. Aufnahme. Wo? sagt die Exped. d. Bltts._______________________ 5866) Ein ordentlicher tüchtiger Schäfer wird zum 1. October ds. Js. gegen guten Lohn gesucht auf dem Neuhof bei Lang'Göns. ^Schuch ard, Verwalter. 5868) 2 ordentl j. Leute (Handwerker) suchen Kost und Logis in einem Privathause. Adr. unter C. K. 100 in der Exp. d. Bl. abzugeben.__________________________ Vermittlungen. 5899) Der seither von Herrn Lehrer Kalbfleisch bewohnte mittlere Stock meines Nebenhauses, 4 Zimmer u. s. w-, per 15. Novbr. zu vermiethen. _________H. Bepler, Ludwigsstraße. 5889) Ein freundliches Logis an ein stille Familie, alsbald beziehbar, zu oer= mietben. Grünbergerstraße Lit B- 1517- 5906) Ein freund l. möbl. Zimmer, mitten in der Stadt gelegen, sofort zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl._________ 5195) Ein Logis, 2 Zimmer, Cabinet, Küche, zu vermiethen. __________Adolf Hoß, Schießgärten. 5805) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen.________Katharinengasse 212. 5739) Ein kleines möbUrtes Zimmer Cordelia« Samstag, den 11. ds. Mts., Abends 8 Uhr: <6eneraforr|amm(iing. 5902)____________________________________Der Vorstand. Sonntag den 12. unv Montag den 13. Septbr. : Mch-Lmweihimgs-M 5143) Ein freundliches Zimmer, mit oder ohne Möbel, ist zu vermiethen bei Heinrich Arnold II., Schloßgasse, im Herbert'schen Hause. 58621 Em kleines Familienlogis zu vermiethen. Neustadt D. 56, 1 St. hoch. 5427) Ein kleines Logis an eine ruhige Familie zu vermiethen bei ____________W. Böger, Seltersweg. 5603) Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen^bei__Kennel am Riegelpfad. 331) Der 2. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und gleich beziehbar. ____________________Emil Pistor. 2056) Mansardenwohnung in unserem Hause am Ludwigsplatz auf sogleich zu vermiethen._________L. & A. Petri. 3513) Ein freundliches Logis, 3 Zimmer und allem Zubehör, sowie Theil am Garten, alsbald zu vermiethen. Gartfeld A. Nr. 121. | Dürgergesellschaft. Samstag den 11. September, Abends 9 Uhr: außerordentliche Generalversammlung im Vereinslocal (Lu d w. Herbert). Tagesordnung: Ersatzwahl des Vorstandes und allgemeine Vereins- angelegenhetten. Der Vorstand. 5905) Hierdurch bte Nachricht, daß ich Ende Seplbr. wieder einen Cursus im Anmeflen, Zuschneiden und Anfertigen vonDamenkleidern eröffnen werde. Theilnehmerinnen werden gebeten, ihre Meldungen bei Herrn Kaufmann Fuhr, Sonnenstraße, abzugeben. _____C. Schneider. Zwctschen ZUM Brennen kauft die Destilr lation von Mayer Katz, Steinbach.(5890 5820) Zwei junge Mädchen (oder auch zwei Schüler), welche hiesige Lehranstalten besuchen wollen, finden freundliche Behandlung, Kost und Logis. Wo? sagt die Exped. d. Bltts._______________________ ausgenommen. VlBIllvIl Hebamme Müssig in Mannheim.____________________(664 Mn-Gießener Bahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6", 12 4*8. Dillenburg 641, 12, 448, 95. Siegen 6", 12, 4,^. Wetzlar 6", 8»e, 10, 12, 4« 7«*, 96. v*L 16 15-1A 16 15-19 20 38-42 16 72-76 16 65 9 60-65 4 20-23