;rn*t Freu Mittwoch den 11. August 1880 Mr. iss NedaetionSbureaur 1 Schulstraße B. 18. «xpeditionsbureaur f öt9Ul1tIUß c (Heft. Stamm). Deutschland. Dorstand. Teilnahme bei >rblie<>enen' kl Hauturnfrst. -e TurnseK. gebeten. er Vor-avd. F 16 16 20 16 16 9 4 >ends 8 Uhr umfang oberes Local. ttfeder» • bai fett- . ' nunb aiife1*1®1 t» "•' die * ntmtnt. Regimentswsi d°h ich nach ölelit misch» ininciroH chiral Bauen 85. , Berlin, 7. August. Die „Post" stellte cs neulich entschieden in Abrede, daß die Kaiserliche Tabaksmanufaktur in Straßburg ohne Gewinn oder «ar mit Verlust arbeite. Das Betriebs-Capital einschließlich der Gebäude, Maschinen, Vorräthe, so calculirt das freiconservative Blatt, werde in den Materialien", welche die süddeutschen Tabaksfabrikanten ihrer neulichen Ein- gab- beifügten, auf 7,300,000 M. angegeben. In den Jahren 1875-77 habe die Enquete-Commission eine „Verzinsung" des Anlage- und Betri-bs-Capitals von 5Vo pCt. ermittelt. Im Jahre 1878 belief sich der Ueberschuß auf rund 500 000 JL Rechne man davon nach der Auffassung der Beschwerdeführer 2 pEt. Abschreibung von den Gebäuden und 10 pCt. von den Maschinen ab, io verbleibt eine Verzinsung von 5 6 pCt. des Capitals. Erwägt man, daß b«r Staatscredit in diesen Jahren etwa 4,a pCt. zur Verzinsung erfordert habe so bleibt roch für die Landeskaffe für Etsaß-Lothringen ein Gewinn von 1 o—l , vCt. über di- Selbstkosten. Der Betrieb der Tabaksmanufaktur sei Met ein ganz normaler. Als Aciiengesellschaft hält- dieselbe 5-/, pCt. Divi- benfce „alljährlich" bezahlen können, oder wenn ein Theil des Capitals durch Obligationen aufgebracht wäre, sogar 6% pCt. Dividende. Aus diesem Grunde könne man nicht begreifen, mit welchem Rechte die Thätigkeit d-r $a6rit gerade von der sreihändlerischen Preffe bemängelt werde welche doch in der unbeschränkten Eoncurrenz das wirthschastliche Panacee erblckt. Dessenungeachtet werde die Manufaktur gerade von dieser Seite fortwährend ange- feinbet? Man fürchte offenbar, es könnten bem Volke bie Augen darüber auf- gehen, wie wenig richtig cs sei, daß der Staatsbetrieb sich unvorthetlhafter und theurer stelle, als der Privatbetrieb. Die Straßburger Tabaksmanufakiur beweise vielmehr handgreiflich, daß dieser Einwand gegen das Monopol cm durchaus hinfälliger sei, daß der Staat ebenso rationell unb billig probuctren könne, als bie Privatinbustrie. Daneben zerstöre bet Vorgang bie Illusion von der Fürsorge der Freihändler für den Consumenten, für das Tabaks- pfeischen des armen Mannes. Wenn die Manufaktur dem Publikum gute Maare zu wohlfeilen Preisen liefere, fo habe man von dieser Seite am wenig- sten Ursache, sich zu beschweren. Endlich erblickt die „Post" in dem direkten Verkehr der Manufaktur mit dem rauchenden Publikum einen auf gesunden Wirthschaftsprincipten beruhenden Weg zur Umgehung des bis zur Ealamitat für bie Consumenten gesteigerten Zwischenhandels. — Dazu bemerkt die Demokr. Corresp.": Was zunächst die Rentabilitäts-Ber-chnung betrifft, so steht dieselbe auf durchaus schwachen Füßen. Die Enquete-Commission hat feie Zabre 1875—77 als normale Geschäftsjahre bezeichnet. Nun betrug im Durchschnitt derselben der Bruttc-Ueberschuß 430,000 M. Zieht man hiervon di, >r,t Amortisation ersorderlichen 90,000 M. ab, so verbleibt ein Nettogewinn von 340,000 M. ober 4,6 pCt. In den drei Normaljahren war dem- nach der Gewinn auf Grundlage der Rechnung der „Post" ein minimaler von etwa 0. pCt. Bet einem solchen Gewinn kann die Privatindustrie, welcher das Capital in der Segel theurer zu st-h-n kommt, als 4,a pCt-, nicht mit Erfolg arbeiten. Geht man um 2 Jahre hinter die Normatjahre der „Post f0 flnbet man im Jahre 1873 ein Deficit von 900,000 im Jahre Nein solches von 50,000 Dies sei indeß nur nebensächlich erwähnt, weil diesen beiden Jahren wieder solche mit großen Gewinnen vorangehen, lieber die Hauptfrage aber, welche hier in Betracht kommt, geht das sreicon- servativr Blatt mit Stillschweigen hinweg. Wir fragen: Aus welchen Grundlagen ruht die Bewerbung des ganzen Etablissements der Tabaksmanusaktur mit 7 000 000 M ? Diese Summe entspricht keineswegs den wirklichen to* 2 * * 5 * 7 * großen Areal, ihren weitläufigen Gebäuden Mitthellnng enthielt die Fabrik am 1- Dctober 1870 für 7,153787’ grc«. Rohtabake. Diese Schätzung ist vom Director der Fabrik vorgenommen wor dem Schon aus dieser Ziffer ist ersichtlich, daß das Gesammt-Anlag-capital aur Zeit der U-bernahm- der Fabrik ein weit höheres gewesen fein mich, als 7 300 000 AL Diese Ziffer ist zwischen der Reichsregiernng unb der elfafp Meßmer Mnzeiger Anzeige - M A«isM fit den Kmr Gießen. , r v s «« j Preis vierteljährlich 3 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 5299") MW WstsWi-vi Ihor, L>i. C- Nr Dienstag Nach, eine Pachte 3 stehend in: gute und Klammern Pserdewagen u gleich baare Z A Iii 4456) R»! «ud)en)^ranf gegeben. . 3- «< Som oerfauH um 5291) K ^chlatsopha b^Exped^d. 5064) $ b-iAbna Bahnhof M.Ek. Ch.A.Pa Mft ‘‘»“Mtetuoi L»W°gn°r N'sl-r d, w M. E ’^enen an «faken d-m W( tz'.' öU Haden C Selegraphische Depeschen. Wag»er's telegr. (Kmtfp*tt>aei • Gastein, 9. August. Der deutsche Kaiser ist heute Nachmittag 2 Uhr abgereist. Der Kurort war festlich geschmückt und beflaggt. Die Einwohner und Kurgäste brachten reiche Blumenspenden und herzliche Abschiedsgrüße dar. Darmstadt, 9. August. Der Herzog und die Herzogin von Con- naught, sowie Prinz und Prinzesstn Christian von Schleswig-Holstein treffen morgen zum Besuche des Großherzoglichen Hofes hier ein und reisen übermorgen wieder ab. Rom, 9. August. Gegenüber einer Mitthetlung des „Moniteur uni- versel" bezüglich der Regelung der Donauschifffahrt vom Eisernen Thor bis Galatz schreibt das Journal „Dtritto": Italien habe bereits erklärt, daß Oesterreich als Uferstaat an der Ausübung der Flußpolizei theilnehmen muffe. Athen, 9. August. Die französischen Panzerschiffe „Jeanne d'Arc" und „Provence" sind heute Morgen nach Tums abgegangen. Berlin, 9. August. Heute Nachmittag 3 Uhr fand die feierliche Be- grüßung Nordenskjöld's im Festsaale des Rathhauses statt; unter den Anwesenden waren der Erbprinz von Meiningen, der Chef der Admiralität v. Stosch, Uaterstaatssecretär v. Goßler, der Rector der Universität, viele Gelehrte und Don der Bergstraße, 8. August. Gestern und heute feierte das altbewährte Gießener Corps „Starkenburgia" am Fuße der Starkenburg zu Heppenheim seinen 40jährigen Stiftungscommers. Die Mehrzahl der Theilnehmer hatte sich schon gestern Nachmittag in Darmstadt in der an der Bahn gelegenen Restauration Schrnitt-Stengel versammelt und fand hier bereits die herzlichste Begrüßung zahlreicher alter Commilitonen, welche sich teilweise seit vielen Jahren nicht gesehen, statt. In heiterster Stimmung, welche auch durch die mehr als halbstündige Verspätung des Eisenbahnzuges in keiner Weise beeinträchtigt wurde, traf man nach 7 Uhr, durch Böllerschüsse und Musik begrüßt, in Heppenheim ein, wo durch die bereits anwesenden Freunde ein herzlicher Empfang stattfand und begaben sich sodann die sämmtlichen Theilnehmer in festlichem Zug in das Gasthaus „Zum halben Mond", in dessen prachtvoll geschmückten großen Saale der Commers abgehalten wurde. Bei Beginn desselben toastnte Oberamtsricbter Ludwig auf Se. Maj. den Kaiser und Se. König!. Hoh. den Großherzog, worauf der Senior des Corps, Stud. Joseph, eine äußerst schwungvolle und begeisterte Ansprache hielt, welche er mit den Worten schloß: „Möge das Corps Starkenburgia allezeit sein eine starke Burg der Treue und Bruderliebe, eine Burg der Stärke durch Treue und Bruderliebe, allezeit hochhaltcnd cic Fahne der Ehre!" Als wettere Redner folgten Steuerrath Fröhlich, welcher im Jahre 1828 in Gießen studirte, Obcrlandesgerichtsrath v. Rtcou, sowie Geh. Mevicinalrath Director Dr, Ludwig, welcher auch ein hübsches im Chor gesungenes Festlied gedichtet hatte und in seiner Rede namentlich die Bedeutung des Corpswesens hervorhob. Vielen Beifall fand auch ein gedrucktes Gedicht von dem Major a. D. und jetzigen Stadtschulrath Cossak aus Danzig, welcher am 20 April 1850 in Gießen beim Corps die gastlichste Aufnahme gefunden und nun in dankbarer Erinnerung hieran demselben heute einen poetischm Fcstgruß übersandte. Namens des einladenden Comite's sprach Dr. Werlö den Dank für das zahlreiche Erscheinen der alten Herren aus und fürwahr, es war eine stattliche Anzahl, welche sich hier neben den jugendlichen Corpsbrüdern eingefunden hatte, um die Erinnerungen an die schöne Zeit des akademischen Lebens wieder aufzufrischen. Wie aus der mit einer (von der Meisterhand unseres genialen Professors Herm. Müller herrührendcn) hübschen Vignette gezierten und durch Ueberdruck vervielfältigten Vräsenzliste sich ergab, betheiligtcn sich 135 Herren an dem Feste und welch' regen Anthcil auch die in der Ferne weilenden alten Starkenburger, welchen eine persönliche Anwesenheit nicht vergönnt war, an demselben nahmen, dafür lieferten die zahlreichen durch Dr. Hartmann aus Langen verlesenen Telegramme einen sprechenden Beweis. Pfarrer Büttel aus Mainz wies darauf bin, wie heute Väter mit ihren Söhnen und sogar ein Vater mit drei Söhnen als Mitglieder des Corps anwesend seien und toastete auf das Blühen und Gedeihen der „Starkenburgia". Es folgten nun in harmonischer Reihenfolge noch weitere begeisternde zündende Toaste und entwickelte sich eine Feststimmung, wie sie nicht animirter gedacht und gewünscht werden konnte. Dazwischen ertönten die lustigen Weisen der Heidelberger Stadtkapelle und fröhliche, zu der Feier eigens verfaßte Lieder (worunter wir neben dem bereits erwähnten des Herrn Director Ludwig noch das lateinisch abgefaßte des Herrn Gymnasial lehrer Dr. Textor aus Gießen hervorheben) hallten durch den Saal. Schon graute der Morgen, als die letzten Theilnehmer das Local verließen, um nach wenigen Stunden der Ruhe sich heute Vormittag zum Frühschoppen tn ungeschwächter, ja sogar durch weitere Zuzügler verstärkten Anzahl einzufinden. Mainz, f(Sine Sängerfahrt.) Künftigen Samstag den 14. August treffen von Frankfurt kommend, 50 Mitglieder des „Innsbrucker Männer Gesangvereins" hier ein, um Vormittags 10 Uhr mit einem Dampfer der Köln-Düsseldorfer Gesellschaft nach Köln zum Sängerfest zu fahren. Die Mitglieder des hiesigen Gesangvereins „Liederkranz", welche sich ebenfalls an den in Köln stattfindenden Wettgesängen betheiligcn werden, treten in Gemeinschaft mit den Innsbruckern die Fahrt von hier ab an. In Biebrich werden die von Wiesbaden kommenden Sänger das Dampfboot besteigen Ueberbaupt soll die Anordnung getroffen werden, daß alle Gesangvereine der am Rhein liegenden Städte, welche sich an dem Feste beteiligen, das Schiff gemeinschaftlich benutzen, so daß es im wahren Sinne des Wortes eine Sängerfahrt werden wird. Schalternmehreu a. Rh., 4. August. Während eines am 29. Juli Nachmittags gegen 4 Uhr niebergegangenen Gewitters traf laut der „Tr. Ztg." her Blitz die Schafherde des Dorfes, tödtete 102 Schafe und betäubte den Schäfer derart, daß er sein Gehör verloren hat. Berlin, 6. August. Zwölf Personen sind gestern Abend durch zwei gewaltige Explosionen in wahrhaft entsetzlicher Weise verstümmelt worden. In den „Akademlschen Bier- Hallen" (Hegelplatz i ist seit etwa drei Wochen ein Gassparapparat aufgestellt, der mit Gasäther nach Bedarf gefüllt werven muß. Um den Apparat gestern Abend zu füllen, begaben sich — so berichtet das „Berl. Tagbl." — gegen 7 Uhr der Inspektor Julius Müller, der Kellner Sporreuter und der erst seit zwei Tagen im Dienst der „Akademischen Bierhallen" stehende Arbeitsmann Jobann Behrendt mit einem unverhüllten Lickte in den an der östlichen Sette des Hauses, direkt unter den mit Gästen dicht gefüllten Bierhallen, gelegenen kleinen Keller, m dem der Apparat steht. Aus den Vorrathsräumen, in denen der Gasäther aufbewahrt wurde, theiliaten sofort von der Beschlagnahme ;n benachrichrigen und vor der Eröff- | nuna von Briefen und anderer Postsendungen zur Erklärung aufzufordern find, j Dieser Antrag blieb in der Commission tn der Minderheit. Abg. Eysoldt führte aus, wie die Beschlagnahme von Briefen eine Maßregel sei, die mit der Haussuchung und Arrelur auf gleicher Linie stehe, von welcher der Be- troffene in jedem Falle Kenntniß erhalten muffe, um seine Rechte geltend machen zu können: der Zweck der Post sei nicht der, die Schuldigen gewlffermahcn tn die Falle zu locken. — Jedenfalls wird diese wichtige Frage der Verletzung des Briesgeheimntffes einer eingehenden Dlscussion im nächsten Reichstage unter- zogen werden müssen. — Traurige Nachrichten langen aus Amerika über das Schicksal der in diesem Frühjahre zu Tausenden ausgewanderten Bauern Posens ein. Die k polnischen Ausgewanderten sind hiernach zum bettelnden Proletariate herabgesunken, oder theilweise gar untergegangen und des Hungers gestorben, oder ° wie es drüben heißt: Sie starben aus Heimweh! Köln, 7. August. Die „Köln. Ztg." erhielt nachstehende Zuschrift ; des Herrn Haflelmann: r , Die von der „Köln. Ztg." am Dienstag dieser Woche gebrachte Nachricht, „daß ich mit Hinterlassung bedeutender Schulden nach Amerika flüchtig geworden sei", ist gänzlich erfunden. Wegen des aus Grund des Socialisten- gesetzes erfolgten Verbotes des von mir redtgirten „Hamburg-Altonaer freien Volksblattes" und aus sonstigen Gründen politischer Natur mache ich gegenwärtig eine Rundreise, und zwar lediglich zu politischen Zwecken. Dieser Umstand hat gewisse, von mir in letzter Zeit scharf charakterifirte Persönlichkeiten veranlaßt, boshafter Weise jenes Gerücht auszusprengen. Ebenso aus der Lust gegriffen, wie die Hauptsache, sind die Nebenumstände. So habe ich z. B. durchaus keine Privatschulden. Ich leiste allerdings für die von einem Freunde verlegten Zeitschriften „Deutsche Ztg." u. s. w. Bürgschaft; diese werden aber in meiner Abwesenheit sortgesührt. Sollten dieselben sogar unerwartet, z. B. durch ein Verbot auf Grund des Socialistengesetzes, unterdrückt werden, so käme zunächst in Betracht, ob die vorhandenen Verpflichtungen nicht vollauf durch die ausstehenden Guthaben gedeckt würden. Erst wenn die Liquidation dann ein Deficit ergäbe, würde ich als Bürge regreßpflichtig und dann auch erbötig sein, die etwaigen Schulden, die übrigens nicht im mindesten den in den Zeitungen genannten hohen Betrag erreichen könnten, zu b zahlen. Es sei noch erwähnt, daß Arbeiter mit kleinen Beträgen nicht tn Mitleidenschaft gezogen werden können, da sich die ganze Summe der von Arbeitern eingeschossenen Beträge ä 5 auf HO beläuft, die wohl Niemand für gefährdet halten wird. Die Urheber dieser böswilligen Erfindung wegen Verleumdung zu belangen, behalte ich mir vor. Alle Zeitungen ersuche ich um Abdruck dieser Berichtigung. W. Hasselmann, Reichstags Abgeordneter. München, 7. August. Nachträglich erfahre ich, daß auch unser sonst der hohen Politik fernstehendes Bayern an der Berliner Conserenz über die griechische Grenzfrage einen gewissen Anthetl nahm. Das kam nämlich auf folgende Art. Aus der Zeit von König Otto her, aus den Jahren 1835—37, hat Bayern noch heute eine Forderung an Griechenland, Dem Frankreich, England und Rußland durch den Vertrag vom 7. Mai 1832 zu einer Anleihe von 60 Mill. Frcs. verhelfen wollten, für welche sie die Bürgschaft übernahmen. Da aber diese Operation nicht rasch genug von statten ging und das junge Königreich viel Geld brauchte, so wurden demselben bayerischerseits Vorschüsse bewilligt. Ueber diese Darlehen extstiren rechtsgültige Urkunden, die von den griechischen Ministern und Gesandten contrasignirt sind und in welchen sich stets „Griechenland" oder die „griechische Regierung" als Schuldner bekennt, so daß nicht emgewandt werden kann, es sei dieses Darlehnsgeschäft nur zwischen den Dynastien abgeschlossen worden. Aus jenen Verschreibungen schuldet Griechenland noch heute an Capital ungefähr 3 M.ü- Frcs., wozu dann noch die 4pCt. Zinsen kommen, die vertragsmäßig bedungen wurden und deren Ergebniß die Capitalsziffer übersteigt, so daß man von rund 7 Mill. Frcs. als der Gesammtsurnrne dieser dubiösen Forderung sprechen kann. Die bayerische Regierung hat stets dafür gesorgt, daß eine Verjährung durch Stillschweigen nicht etntrete. Als aber die jüngste Conferenz in Berlin zusammen- trat, benutzte sie diesen Anlaß, um den Fürsten Bismarck zu ersuchen, er möge auf die hellenische Regierung in dem Sinne etnwirken, um sie zur Erfüllung ihrer alten Verpflichtungen zu bewegen. Fürst Bismarck, dem gleichzeitig ein umfassendes Rechtsgutachten eines hiesigen Professors über den Stand dieser Sache übergeben wurde, nahm keinen Anstand, sich der Forderung Bayerns anzunehmen. Und zwar that er das in der ihm eigenen energischen drastischen Weise, indem er eines Tages die griechischen Gesandten Braila und Rhangab6 mit der Aufforderung überraschte, diese Angelegenheit ordentlich auszutragen, und ihnen zu bedenken gab, daß säumige Schuldner kein Anrecht auf die Sympathien Europas haben. Darob entsetzten sich die griechischen Diplomaten und gelobten, sofort ihre Regierung zu vermögen, daß sie diese leidige Sache zum Austrag bringe. Bis zur Stunde ist man indessen hier ohne jede hierauf bezügliche weitere Mittheilung. Immerhin hofft man doch wenigstens einen Theil dieses alten Debet hereinbrtngen zu können, das man im Grunde genommen doch schon aufls Verlustconto gesetzt haben mag. (Wes.-Ztg.) t«ll< 1,1 heftige ■Ä IN6' ,„r dessen l 'al« haben; SS«**? sss*- yuD Gesicht rillt en, anderer Hände gliche Das Aücbenpersonal Vannschaftrn der 8 t,i den Reltungsarb B unbedeutend, o * eW“*; die Langendes sche re Äge der Feuerwehr Meß. Da« von' wie nähere Untersw in Brandstelle halt M vier Polizeilie schreiten der Mann' son der Größe des Wien. 5 Backstein ein M dann und rersch leine Frau, er BMern wird brachte eine ents 4 Uhr Nachmitti Mädchen, auf bi gewisse Meigun die Staatsbehörden. Begrüßungsreden hielten Oberbürgermeister v. Forcken- beck Namens der Neichshauptstadt, Dr. Nachtigall Namens der geographischen Gesellschaften, Admiral v. Stosch Namens der Marine, der Rector der Universität Namens der Universität und Professor Ecker Namens des anthropologischen Congreffes. Nordenskjöld dankte für Den Empfang unter Hinweis auf die hohe Stellung und Verdienste der deutschen Wissenschaft. Cherbourg, 9. August. Der Präsident der Republik wurde bei seiner Ankunft von dem Municipalrath, den Senatoren und Deputaten, dem Stabe der Garnison und Marine empfangen. Hierauf fand in der Seepräfectur eine Vorstellung der Mitglieder sämmtlicher Verwaltungen statt. Der Präsident der Republik wurde auf der Herreise in Ltzon, Caen und Bayeux von den Bürgermeistern begrüßt. In Bayeux sagte der Bischof, der Clerus setze trotz seiner Befürchtungen und Beunruhigungen Vertrauen in den Präsidenten und i halte sich fern von der Politik. Der Präsident erwiderte darauf, der Clerus \ habe keinen Grund, sich zu beunruhigen, da weder die Religion noch die Kirche ; bedroht sei. Wien, 9. August. Das „Telegr. Corresp.-Bureau" meldet aus Konstantinopel vom 8. ds., die Pforte sei entschlossen, den Wünschen der Mächte nach Abtretung Dulcigno's an Montenegro zu entsprechen. München, 9. August. Aus Anfrage der Kammer-Directton tn Betreff der Ueberreichung der von beiden Kammern des Landtags votirten Huldtgungs- adreffen anläßlich des Wittelsbach-Jubiläums, hat der König den Ministerpräsidenten v. Lutz ermächtigt, die Huldtgungsadreffen der beiden Kammern in seinem Namen in Empfang zu nehmen. Cherbourg, 9. August, Abends. Gcevy, Say und Gambetta besuchten im Laufe des heutigen Tages das Arsenal und das Kriegsschiff „Colbert". Der Marine-Minister erklärte tn einer Ansprache an Grevy: Sie sehen hier i Männer, welche sich fernhalten von Zänkereien der Parteien und nur den Einen Gedanken haben, die Flagge des republikanischen Frankreichs zu ver- theidigen. Gtevy erwiderte mit der Versicherung, die Marine besitze seine volle Sympathie und die Sympathie aller hohen Staatsgewalten. Grevy, Say und Gambetta besuchten auch die britische Aacht „Enchantreß". London, 9. August, Abends. Meldung des „Reuter'schen Bureaus" aus Konstantinopel vom 8. ds. Der Sultan befahl heute dem Kriegsminister, am 11. August mit 2000 Mann nach Dulcigno aufzubrechen. Der Minister soll die Garantie übernehmen, daß der Dtstrict Dulcigno in der stipulirten Zeit an Montenegro übergeben werde. Der Sultan befahl, eine genaue Grenz- linie zwischen der Türkei und Griechenland auszuarbeiten, welche den Mächten unterbreitet werden soll. London, 10. August. Gladstone hat sich gestern nach Windsor begeben, wo er als Ggst des Decans von Windsor einige Tage verweilen wird. Konstantinopel, 10. August. Der Kriegsminister geht am 11. ds. mit 2000 Mann nach Scutari in Albanien. 4610) 5263) Eine große Parthie Einmaclifässer in allen Größen billigst bei Carl Heil, Schloßgaste. ab Hamburg. Preislisten stets zur Verfügung. J Frankfurter ZIefl-AepselwcinZ > von Gebr. Freieisen. ♦ ♦ Restauration Fr. Lony ♦ J5297) Markistcaße. 4, Wichtig für jeden Haushalt t Englische Fussboden Oel-Lack-Farbe @tunben im Preise von 90 H an bis 1,70 per Vr Kilo, gebrannten Kaffee von JL 1 10 bis M. 2 - per */2 Kilo, empfiehlt H. F. Nassauer, B. 114 am Kreuz B. 114. Nroßer Ausverkauf von Tapeten und Möbeln :t’®lttctwn in Bikch »Wtten^ibi9Un8'i bm MinPm ■' biidw Kammern s» Aeikgeöotenes. 4456) Rouleauxstangen, Weinflaschen, rin viersitziger Comptoirpult, 0ro^r Küchenschrank, 1 Divan werden billig aD' gegi-ben^ ^^Ehenberger, Lindenplatz. 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Jung IV. in fiktiv Linden. __________________ Um mit meinen großen Vorräthen von Tapeten und Borden m den neuesten Mustern möglichst schnell zu räumen verkaufe ich dieselben unter dem Fabrikpreis und gebe bei Abnahme von größeren Parüen noch besonderen Ra- batt Hurückaesetzte Tapeten und Rester zum Papierwerth. 4n Möbeln empfehle ich gut gearbeitete Kanapees, Causeusen, Stuhle tische, Etageren, Wandmappen, Wachstücher und Ledertuche. Qualität ' Roßhaare, Seegras, Bettfedern und Sprungfedern m guter ^uamar ! ,u sehr billigen Preisen. Wiederverkäufern besonderen Rabatt. , , Chr. Reiber, am Krens. 4340 ------------------------ 5299) Wegen Uebergabe meir^s Geschäfts lasse ich in meiner Hosrarthe, Selters- thor, Lil- C- Nr. 40 smia» Dienstag den IT d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, eme Parthie Rüstzeug für Maurer, bestehend in: guten Stangen, Hebeln. Bohlen und Klammern, mehrere gute 2spanmge Pierdewagen und Karren offentllch gegen gleich baare Zahlung versteigern. Aug. Nauheimer Wwe. °d ®amSetla kfufita ^ugtschifs „golitri* Sie ßhm hin .-arteiw und nur den :n 8rankreichz zu Den Hmc besitze (eine volle ten. Trevy, Sah und r ^eutn'schen Bureaus' ute dem Sriegsulinißer, * Der Mlnißei M in der stipulirtev abl eine genaue Grenz, m, welche den Wächter item nach Windsor fo gr Tage verteilen wird, aunster geht am 11. bi. ‘Uet^V Sorten. ment »lanä ienfjuft. er Hl"i°eii i«uhru“t02ei2i',tt der si, "1 State i«t S'^tlne und b« filernr £ f* leba^aJ 'a’on N die Kirch, mudb,tou6 ®ä»Wtn der Mich,, Handel und Verkehr. Gietzen. 10. August. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostere: Butter per Pfd. 0 80 bis JL 0.88 Hühnereier 1 Stück 5—6 2 St. — Enteneier 1 Stück 0—0 \ Käse per Stuck 4—9 H Kä'sematte per Stück 3—0 Erbsen 1 Liter 20 H, Linsen 1 Liter 22 ^uben das Daar 50-70 ^ Hühnn p. St. Ä 0.85-1.20, Hahnen p. St. JL 0.50-0.90, Wälsche 0.00—0.00, Enten per Stück 1.30—1.70, Ochsenflestch 68-00 ^ per ^Kuh'und 50 56 >5» Kalbfleisch 40—44 Hammelfleisch 65—70 -Dchweineflet.ch Ml per lOOKtlo 5.50-700, Zwiebeln P. Ctr. 9-10, Milch per ff ran Hutt 9. Auaust. (ffruchtbericht.) Mehl Nr. 1 JL 41, Nr. 2 JL 39, Nr .3 u R3 ^)?r 4 4/ 29 Nr 5 JL 23 Roggenmehl % (Berliner Marke) JL 28.50—29, do. ^4 ^ 27 00-27 50 t9D9. II (Berliner Marke) JL 22.50-00.00. Weizen "-"l-r-r Umgegend X 23.50-24.00 60. fremder st nach Qualität X 22.5V-24 UO Roggen, "ach Qualität^. t7chO-20.25, /n.rL n i7 ik Laker AL 14.00—14.50, Kohlsamen JL 27.50—00, Erbsen JL 19 2/, 2öicfcn JL 16—18 Linsen JL 20—40, Bohnen, weiße, JL 23—25, Roggenkleie J4 —, BÄ s& &. säj: 200 Pfund Zoügewicht — 100 Kilo.) Frankfurt 9. August. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. ^"^meben waren kmÄ Qchs'-n und I.«, 320 W und Rmd-r, 280 Eer und 30° Hammel Die Preis- st-llt°n sich: Ochsen 1. Quach f 1QuaL Jt. 52-54 2.Quti. ÄZh?8-6of 2. Qual. 40-50 per 100 Psd. Schlacht- aewicht. Schweine V- nach Qualität das Pfund 66 ______ ■ ________ ... Tn—F—""" dn6n Ballon entnommen, um au8 diesem die Füllung zu b-w-rkst-llig-n. Wahr, nlkb iit man mit btm ungeid;ü|it=n 8ld;t= dem A-th-r zu nahe gekommen, denn plötzlich beftiae Detonation, die Gäste in den oberen Raumen sprangen entietzt empor, MA ?r 9täucb fii«ä9au8 dem Keller auf, während der markerschütternde Aufschrei der drei mit > ? «üll^na b-schästiat-n Leute den Umfang des Unglücks erkennen ließ. Sofort wurde von l »melde? am^Kuvferaraben und von der Garde du Corps Caserne aus die Feuerwehr dem 8-u-r , „ ■ PQ.„ntnjü ne(c6t und wenig- Minuten später trafen bereits die ersten XMftTWS der Gröb°°dek »7ahr wrnde sosort „Mittel" nachgemeldet, in Folgten weiter. Mannschaften mit der Dampsspritze C vorrückten. Inzwischen war man bereits ^ ^den trennenden Keller Unaedrungen und hatte die drei Verunglückten aus ihrer entsetzlichen ^ae b-srelt Der «stnspecior Müll» war verhältnißmäßig glücklich davongekornrnen, auß-r aller- 8 a iA«Ln «,anhmunt>en an beiden Händen war er nicht weiter verletzt i der K-llmr ding« kemeiickütternd!« Geschrei bi« tief in das Kastanienwäldchen hinein hörbar « "".n an d?n Händen und ,rn Gesicht erlitten, am schlimmsten w,aT' ^ Lr ÄrM?Ämann Bebrendt verletzt, dessen Brandwunden sich als lebensgefährlich heraus- “Äi □« sofort in die Langenbeck sche Klinik geschasst, fl«?;111 und auch dort verblieb.. Das au«. kebr°ch?n?Ech!detim?l war währenddem durch zwei Handdruckspritzen schnell gelöscht worden gebrochene Schadenfeu b fünften Compagnie waren bereits wieder abgeruckt di- Dampfspritze unddi- Manni-yasi n t » Um Me näthigen Aufräumungs- ‘«•“Ä «'«». iÄÄ’-’S ssSS: yrÄ$ r.::: w i$£," ‘»täs: M"»'**■**«; war der Anblick, ^als die Neun durch opfermuthige Kameraden aus dem brennenden Keüer al8 unbedeutend Für die Verwundeten war Indessen einer der Mannschaftswagen schäft e-s-tzt worden und unter Anwendung der größtmöglichen Sorgfaltwurden in L 'La^g'°L.ck-sch° Klinik gefahren. Die Damp fl-r.tz° sSSB.Sääss'“ — JÄÄ SSS«“»SSS 4 Uhr Nachmittags ? Er zwicktt das Kind? dem er stets eine schlug ihm noch überdies die Hirnschale. In den letzten Momenten kamen ztvet Zeugen^ ein .fiert und eine Dame, am Fenster vorbei und sahen das Kmd röchelnd daltegen. Ein Arzt war eben zwei Häuser weiter bei einem «Patienten; bet H-» holte ihn herbei aber die Hülse kam zu spat für das Kind, es verschied. Anfangs schien der Mordet aleichailiia als aber die Menge tvüthend würbe und der Arzt sich seiner zu versichern suchte, leugnete er, gestand j-doch, als die Sicherheitsperson kam. Der nächste isug entsührte ihn nach Prag. Peinliches Aufsehen erregte es, daß ihm beim Abschiede die Mutter um den Hals fiel und äußerte: „Mach' Dir nichts daraus, ich besuche Dich bald!" Heute findet hier die Leichenbeschau statt. Literarisches. — -stn dem VON uns mehrfach angezeigten patriotischen Prachtwerk Germania VON -sohnNN-S Sch-tr, dem rüstigen Kämpen für Deutsche Freiheit, Deutsche Zucht und Sitte, Deutiche Treue und Deutsche Mannhaftigkeit, erkennen wir eines der werthvollst.n Bucher, welche in den letzten Jahrzehnten uni-rem Volk geboten worden sind. Der Verfasier gliedert seinen gewaltigen Stoff (zweitausend Jahr- Deutscher «eschichte!) in vier große Gruppen: Atterihum, Mittelalter, R-foemationszeit und Neuzeit. Von dm Tagen grauer Vorzeit, wo noch der Auerochs in unseren Wälbern g-iagt wurde bis zur Ausrichtung des neuen Deutschen Reiches, weich' unendlicher Abstand I Und w,e weiß der B-rfafl-r diese unge- beutte q-itpann. mit der Kraft seines Worte«, mit dem heiligen Ernst seiner U.berzmgung zusarnrnmzufaffenI Das ist -in Buch, welches Gutes stiftet, wo es gelesen miröl ra'lerla9t 6 s MS ~ ad. ö 3 Die soeben erschienene Nr. 43 enthält: Die Erbin wider Willen. Novelle von Sophie Junghans. «Fortsetzung.) Oliver Cromwell. Ein Lebensbild von Oscar Jäger. Mit dem Bilde von Professor Schrader: Cromwell in Whitehall vor dem Bildniß Karls I. — Eigenheiten. Plauderei von Zoe von Reuß.— Dauerlauf! Marsch — Marsch! Zur Erinnerung an den Tag von Spichern. Von Herm. Ferschke. — Uebergerollt. Text und Bild von F. Lindner. — Die Kinder der Madonna. Von Th. Trede in Neapel. — Am Familientische: Zur Badesaison. Von Julius Stinde. Ein jüdisches Parlament. — Zu Heinrich Leo's: Aus meiner Jugendzeit. Mit einer illustrirten Beilage: Auf dem Turnplatz. _____________________________ von ausgekämmten Haaren werden bestens angefertigt beiEhristian Frech, Marktftraße. (1718 Bürger - Club. 5308) Da die auf Sonnlag den 8. bss. anberaumt gewesene Italienische Nacht (Gartenbeleuchtung und Feuerwerk) wegen Ungunst der Witterung nicht stattsinden konnte, so halten wir dieselbe an einem der nächsten schönen Abende ab unb zwar in Gemeinschaft mit der hiesigen Militärkapelle, welche an demselben Tage ein großes Concert veranstalten wird. Näheres wird bekannt, gemacht. Der Vorstand. Krieger «Verein Weihbindergesellen sucbt 5233) SVfssti: Geld - Cours Die Beerdigung findet Mittwoch den 11. August, Vormittags 9 Uhr, vom Sterbehaus, Neue Anlage C. 37, statt. Kar! Sreinmüller II., Heuchelheim. Monats- Uersammlung Donnerstag, den 12. August, Abends 8 Uhr, im (5304 Cafe EbeL F. C. Röntgen. Prof. Dr. W. C. Röntgen und Frau. Mittwoch den 11. August, Abends V29 Uhr, in dem Uereinslocale (Rest. Brumm). Tagesordnung: Geschäftsbericht. Sedanfeier. Verschiedenes. Es wird dringend um recht zahlreiches Erscheinen gebeten. 5287) Der Dorstand. Danksagung 5296) Allen Denjenigen, welche unsere unvergeßliche Gattin, Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Katharine Möser zu ihrer letzten Ruhestätte begleitet haben, sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. Der so große Beifall, welcher meinem Unterricht bisher zu Theil ward, veranlaßt mich, denselben, Gartfeld bei Herrn Jutzt, noch fortzusetzen. siel) Marie Struth, Lehrerin der amerik. Glanzdügelei und holländischen Kunstwascherei. 5000) Ein junger Mann aus guter Familie kann bis zum 1. October in ein hiesiges Cigarrenfabrtk - Geschäft als Lehrling eintreten. Näheres in der Exped. d. Bl. 5301) Am 8. d. Mts. starb im Alter von 74 Jahren unsere innig geliebte Gattin, Mutter und Schwiegermutter Charlotte Constance Röntgen, geb. Frowein. Die trauernden Hinterbliebenen. Lehriing; für ein hies. Detailgeschäft gesucht. Schriftliche Offerten befördert die Exped. ds. Bltts. (5305 20-Francs-Stücke. . . do. in Va - Englische Souvereigns . Russische Imperiales . Holländische fl. 10-Stücke Ducaten...... Dollars in Gold . . . Die Mitglieder werden gebeten, angesichts Besprechung mehrerer nndjtiger 2higelegen; heiten, recht zahlreich zu erscheinen.__ 4307) Ein braves Dienstmädchen wird zum 25. September gesucht von _____A. Bergsträßec, Markt B. 32. Agenturen. 5247> Eine der größten Lebensverstche- rungs - Gefellfchaften sucht unt^r sehr vortheilhaften Bedingungen tücht. Haupt« und Special-Agenten für die Provinz Hessen-Nassau. Bewerber, welche gute Referenzen, sowie ausgebreitete bessere Beziehungen besitzen, wollen mit näheren Angaben versehene Anerbieten unter Chiffre W. 8. 259 an die Centr.-Ann.-Exped. von G. L. Daube LCie., Frankfurt a/M., richten. 5212) In einer gebildeten Familie, nahe den Unterrichtsanstalten, finden junge Leute volle Pension. Auf Wunsch auch Beaufsichtigung der Schularbeiten. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 5274) Gin solider tüchtiger Bäckergeselle sogleich nach Wetzlargesucht. Näheres in der Exp. d. Bl. 5256) Ein schwarzer Hühnerhund, auf den Namen Hector hörend, ist mir entlaufen. — Dem Wiederbringer eine Belohnung. ___________Ferd. Burk, Kunstmühle. 5266) Ein Mädchen mit guten Zeugnissen wird als Hausmädchen gesucht im Darmstädter Haus. JL 16 20-24 16 18-22 20 38-42 16 70-75 16 65 9 53-58 4 18-21 Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch in Gießen. gg » ä*«" und i M Tr. H'' di- # Swen fW» MiMg in d-r S Mir im H“' \ * nimmt bk ■ WWgk-"d° In der Tbat | kleinen MastlilhenRu Ölten verpsuo Wen. Diese ihre tot Schon als Broschüre: , Wanken und Wng des ffiud st den Reichstag t Vaterlandes 9 an diese Vesiamml Wucher ^ebenfalls der allgemeinen ° tom Reichstage tx spätere Wucherges erklärt, und auch man die von fleril 'der Zinsfrecheit un Es erschien d Lesung des Wucher Helm Bismarck, bi wurde, dahin gehe „Der Reichs in wieweit es gedi denen Begriff der durch Anlage von getragene Perforier gen die Wechselst'- Dieser Antra desselben durch eine Majorität (136 ge W konnte insbe fehlen, sofort uni 'M dieser Zeilen unterbadischen Verb »Der Verbar DieVrschrä, ^Mtagei ttvn in Änrrguna thun oder den W abgesehen v Mebung uni Verkehrs, die ( Handwerker, kleir Der nämli tö8e in Erünbm Tenoffens i Sfr l'ch S-nmeL g ®tatttn6urfl, % WbeStblt * Att daß imakt.. ** nnvA.