Mr. 133. Freitag den 11. Juni 1880, Kicherier MMiger Jijrijt* M AmtsdM str Le« Kreis Eich». Medaettousr^orea« r ExpedittooSbovesu r Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Prei- vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hsteit. Lehrer-Conferenz des Conserenz - Bezirks Großen-Bufeck: Donnerstag den 17. Juni, Vormittags 10 Uhr, zu Großen - Buseck. NB. Abgabe der Wencker'schen Uebersetzungen, wie der Beiträge für den Thierschutzverein. Gießen, den 9. Juni 1880.Büchner, KreiSschulinspector. Deutschland. Darmstadt, 9. Juni. Seine König!. Hoheit der Großherzog nahmen heute Vormittag militärische Meldungen entgegen und empfingen den Generalmajor v. Bychelberg, Commandeur der 11. Feld-Artillerie-Brigade, den Oberförster Preuschen von Ernsthofen, sowie den Pfarrer Dr. Naumann von Gießen; zum Vortrag den Gehetmerath L. Hallwachs und den Ministertalrath v. Werner. Seine Königliche Hoheit, Allerhöchstwelche am Samstag den Königlich Großbritannischen Geschäftsträger Mr. Jocelyn empfangen hatten, empfingen heute um 12 Uhr den Kaiserlich Russischen Ministerresidenlen Gehetmerath Grafen v. Osten-Sacken. Seine Königliche Hoheit werden voraussichtlich den Besichtigungen, welche morgen Freitag und Samstag auf dem Wetterstädter Exercierplatz durch den commandlrenden General Frhin. v. Schlotheim abgehalten werden, beiwohnen; in Folge dessen findet Samstag Vormittag kein Empfang stakt, und werden Seme Königliche Hoheit am Montag Vormittag Audienzen er- thetlen und Vorträge entgegennehmen. Darmstadt, 9. Juni. Seine Königliche Hoheit der Großherzog werden Dienstag den 15. ds. Mts, Vormittags 11V2 Uhr, nach Wien abreisen. m. Darmstadt, 9. Juni. Der von der ersten Kammer zur Vorbe- rathung des Gesetzentwurfes, die allgemeine Bauordnung betr., niedergesetzte besondere Ausschuß, bestehend auS dem Vorsitzenden, Sr. Durch!, dem Fürsten zu Isenburg-Birstein und den Herren Gehetmerath Dr. Stüber, Gehetmerath v. Willich, Freiherr Ludwig Riedesel zu Eisenbach und Geh. Commerzienrath Wecker, hat gestern in einer weiteren Sitzung feine Arbeiten beendigt und den von dem Vorsitzenden des Ausschusses erstatteten sehr eingehenden Bericht festgestcüt. Derselbe ist bereits theilwetse dem Druck übergeben. Als Vertreter der Regierung nahmen an den Ausschuß- berathungen Thetl die Herren Geh. Staatsrath Knorr, Regierungsrath Freiherr v. Gagern und Geh. Oberbaurath Müller. Berlin, 9. Juni. Die „Nat.-Ztg.", die Meldung der „Köln. Ztg." besprechend, daß Jacobint der deutschen Regierung Wieder-Aufnahme-Verhand- lungen mitzuthetlen habe, sagt: Sie bildet ein Pendant zu dem berühmten Telegramm, welches die „Kölnische Zeitung" am Sonntag vor 14 Tagen aus Rom erhielt. Der Inhalt des letzteren hat sich ja im Wesentlichen bestätigt und wir hoben keinen Grund, dieser neuesten Nachricht mit Mißtrauen uns gegenüberzustellen. Offenbar kämpften in Rom verschiedene Strömungen mit einander. Das ging hervor aus der Sorgfalt, mit welcher davor gewarnt wurde, diese oder jene Auslassung römischer Journale als die Meinung der Curie zu betrachten. Es ist durchaus glaubhaft, daß die „friedfertige" Strömung die Oberhand gewonnen hat. Man muß sich dabei freilich vor dem Mißverständniffe hüten, als ob die friedliebende Partei in Rom gewillt sei. größere Zugeständnisse zu machen! Der ganze Unterschied besteht darin, daß die eine ihren Vorthetl im Verzögern der Verhandlungen zu finden glaubt, die andere in dem drohenden Abbruch der Verhandlungen. Wer die Haltung der Centrumsmitglieder im Laufe der Commissionsberathungen beobachtet hat, dem muß sich die Ueberzeugung ausgedrängt haben, daß sie den Wunsch hegen, das Eisen im Feuer zu behalten. Sie haben stch mit Sorgfalt die Freiheit Vorbehalten, später ja zu sagen, wo sie heute nein sagen. Sie haben übrigens den von uns nicht gebilligten Grundsatz aufgestellt, daß man ein Nebel annehmen könne, um ein noch größeres Nebel zu verhüten. Recht etgenthümlich erscheint es, daß jene römische Nachricht, welche dem Centrum eine größere Annäherung an die Regierung erleichtert, gerade in dem Augenblicke erscheint, wo sie eine hohe praktische Bedeutung gewinnen kann. Würzburg, 8. Juni. Die Wanderversammlung der bayerischen Land wirthe wählte Speyer zum nächstjährigen Versammlungsort. Freiherr von Thüngen-Roßbach sprach stch gegen die neuen Entwürfe des Finanzmintsters v. Riedel betreffend die Reform der neuen Steuern aus. Die Versammlung nahm den Antrag v. Thüngens gegen diese Reform-Entwürfe an und wählte eine Commission zur Ausarbeitung von Detatlvorschlägen, bestehend aus von Thüngen, Baron Lerchenfeld und Dr. Buhl. Der Minister des Innern v. Pfeuffer proteflirte gegen v. Thüngens Aeußerung: „die Beamten trügen alle Schuld an der schlimmen modernen Gesetzgebung" und gegen seine Angriffe auf den abwesenden Ftnanzmtntster, worauf er die Versammlung verließ. Unter den Anwesenden befand sich Prinz Ludwig. Die Wanderversammlung wurde heute geschloffen. Frankreich. Paris, 7. Juni. Diesen Mittag wurde in der Kirche Saint Augustin eine Messe für den kaiserlichen Prinzen gehalten, der in und der Umgebung der Kirche an die 10,000 Personen, darunter Rouher und Paul de Caffagnac, anwohnten. Der Prinz Napoleon Jerome war nicht erschienen. Die Feier schloß um 11/2 Uhr; der Abzug der Gläubigen dauerte eine volle halbe Stunde. Als Paul de Cassagnac aus der Kwchthüre trat, erscholl in der Menge der Ruf: „Hut ab !" Caffagnac grüßte und machte mit der Hand Zeichen zur Ruhe; er hatte Mühe, durch die Volksmenge sich durchzuwinden. Ein Polizeibeamter trat an ihn heran und äußerte, er dulde keine Kundgebung, da dem Minister des Innern das Wort gegeben worden, daß keine solche vorkommen solle. Als Caffagnac am Eingänge der Rue Pepiniöre angelangt war, fing die Menge an zu schreien: „Es lebe Caffagnac!" Sofort trieb eine Anzahl Polizisten die Volkshaufen auseinander und verhaftete acht Personen, die zum Polizeicommissär der Madeleine geführt wurden; davon wurden drei, die aus Versehen sestg^nommen worden, sofort wieder entlassen, dagegen vier: ein Berichterstatter des „Untvers", Candon, früherer Redacteur des „Courier de Versailles", ein Maschinist und ein Beamter, wurden verhört und dann entlassen, ein Schreiner aber wegen Auflehnung gegen die Polizei in Verwahr behalten. England. London, 7. Juni. Bewahrheitet sich die neueste Nachricht über den Verbleib des unglücklichen Uebungsschiffes „Atalanta" und stellt es sich als richtig heraus, daß der von der „Scotta Queen" gesehene schwimmende Gegenstand wirklich ein Floß war, so fällt die Annahme, daß das Schiff im Sturme umgeschlagen sei, und es handelt sich um einen viel ernstlicheren Unglücksfall. Es würde dann anzunehmen sein, daß die „Atalanta" zu einer so weiten Fahrt in stürmischem Wetter überhaupt nicht geeignet war und für die Angehörigen der Untergegangenen eröffnet sich das traurige Bild, daß ihre Verwandten den unvermeidlichen Tod lange haben kommen sehen und in ohnmächtigen Versuchen zur Rettung und dem fruchtlosen Harren auf Hilfe einen qualvollen Kampf haben durchmachen müssen. London, 8. Juni. Unterhaus. Der Staatssecretär für Indien, Harttngton, erklärt: Die Instructionen für den Vicekönig von Indien seien vollständig erschöpfend; eine Veröffentlichung derselben sei nicht möglich. Die Regierung verfolge zwei Ziele. Das erste sei: die gegenwärtige militärische Operation in Afghanistan zu beendigen. Die Sicherung der Vor- räthe und Communicationen sei nothwendig, so lange das Verbleiben der britischen Truppen in Afghanistan erforderlich sei. Rivon's erste Ausgabe sei, die räumliche Ausdehnung der Operationen baldmöglichst zu beschränken und außerhalb der britischen Positionen Zusammenstöße mit den dortigen Stämmen zu vermeiden. Das zweite Ziel sei: eine Art stabile Regierung in Afghanistan zurückzulassen, wenn das Hauptcorps der britischen Truppen stch zurückziehe, was hoffentlich im nächsten Herbst geschehe. Bezügliche Unterhandlungen seien im Gange. Die Angelegenheit betreffs Kandahar habe die vorige Regierung dahin geregelt, daß Kandahar von Afghanistan getrennt und dort eine unabhängige Negierung unter britischem Schutze errichtet werde. Er (Hartington) habe kürzlich erklärt, alle die L^ndeeehre engagirenden Verbindlichkeiten müßten respectirt werden. Er könne augenblicklich nicht sagen, daß ein anderes Arrangement jetzt möglich, und selbst wenn es möglich erwünscht fei, aber die Regierung betrachte eS weder für günstig, noch für vortheilhast, auf irgend ein Arrangement einzugehen, wonach eine permanente Besetzung Kandahars durch eine große Streitmacht nothwendig werde. Der Vicekönig werde die Frage von diesem Gesichtspunkt aus weiter prüfen. In Betreff der in Folge des Vertrages von Gundamak besetzten Grenzstellungen sei die Regierung nickt überzeugt, daß die Stärke der Grenze dadurch vermehrt werde; auch scheine dies eine sehr bedeutende Vermehrung der Grenztruppen zu involviren, was die Regierung bedauern würde. Der Vicekönig werde den besten militärischen Rath über militärische Fragen enthalten und unabhängig darnach handeln. Die Frage, ob die Stellungen beizubehalten oder aufzugeben, sei nicht allein vom politischen, sondern auch vom militärischen Gesichtspunkte aus zu erwägen und dürfe nicht blos durch die Thatsache beeinflußt sein, daß das durch den Vertrag von Gundamuk Erworbene besetzt bleiben müsse. Der Vertrag von Gundamuk sei als ein solcher anzusehen, welcher aufgehört habe, zu bestehen. Wumänien. Bukarest, 8. Juni. Das Amtsblatt publicirt eine neue Vorschrift über die Bedingungen, unter welchen Ausländern der Aufenthalt in Rumänien gestattet wird. Diese Vorschrift hebt alle Bestimmungen des Reglements vom 26. Februar 1880 auf, welche als vexatortsch angesehen werden könnten. In Rumänien reisende und wohnende Fremde müssen eine Aufenthaltskarte haben. Befreit hiervon find Reisende, welche nicht über 30 Tage im Lande sich auf- Verwischte-. Ueber die Harte der Srecutionen halten. Fremden, welche im Lande immobile, industrielle ober commercielle E-ablifiements besitzen, oder fett 5 Jahren im Lande ein Gewerbe ausüb-n, wird die Ausenthaltskarte unentgeltlich gegen Vorzeigung ihres Paffes aus gefolgt. bleiben. — Ein kaiserlicher Hat an den Premierminister und den Minister des Auswärtigen bestehlt die Ausführung der Reformen in kurzer Frist und Aufrechterhaltung guter Beziehungen mit den Großmächten unter Wahrung der Eouveränetätsrechte. ernannt unter Beibehaltung des Portefeuilles des Handelsministeriums. Abed- din Pascha ist zum Minister des Auswärtigen ernannt. Die übrigen Minister Härte empfunden. Hinzufügen möchten wir noch, daß auch der Umstand zu Beschwerden Veran- liffung bietet, daß die Gerichtsvollzieher gezwungen sind, ihre Amtshandlungen in Uniform vorzunehmen, was dann zur Folge hat, daß jeder einleitende Schritt zu einer Execution sich coram publico abspielt. Dadurck wird natürlich neben dem eigentlichen Zweck der Execution eine doch wohl unbeabsichtigte Nebenwirkung erreicht; eine Schädigung, vielleicht eine Vernichtung des Credites Desjenigen, der von der Execution betroffen wird. Die „Nat.-Ztg." sucht nun diese größeren Härten zu rechtfertigen. Sie weist darauf hin, daß diese Zustände, wie sie jetzt herbeigefuhrt sind, durchaus vorausgesehen und beabsichtigt seien. Eine straffere Handhabung der Realexecution fet als Cornpen- sntion für die Aufhebung der Schuldhaft und die Beschränkung der Lohnarreste unerläßlich gewesen, wenn nicht unser ganzes Creditwesen schwer leiden sollte. Wir seien gewohnt, diejenigen Länder als wenig civilis,rt zu betrachten, m denen der Verfolgung rechtlich begründeter Ansprüche verzögerliche Hindernisse m den Weg gelegt werden. Der Kritiker solle sich nicht auf den Standpunkt des schleckten Schuldners stellen. Hier wird wieder das Kind nut dem Bade ausgeschüttet Die Fälle, in denen dem Gläubiger ein schlechter Sckuldner gegenübersteht, insbesondere ein solcher Schuldner, d- r sich seinen Verpflichtungen entziehen will, sind doch die an Zahl weitaus geringeren, diejenigen, wo die Execution auf Noth und Armuth trifft, wo ihre Härte nicht einen renitenten Schuldner zur Zahlung zwingt, sondern den Armen das Letzte nimmt, was ihm das Leben in den bescheidensten Grenzen verschönte, sind die Regel. Die ganz vo zur Verwendu Stadt noch sehr w, Main-Weser-Hm jederzeit zu haben s fon weit schlechtere immer vorzuziehen Mauerwerk und B jeglichen Zusatz vo Mrt, cementarl demselben Hüttenv Aus den Werken t reits seit Jahren z nur Gement und1 und zwar pflegt, Türkei. Konstantinopel, 8. Juni. Die Botschafter sind heute zusammenge< treten, um die Coüectwnvte an die Pforte zu berathen. gemäß verlies. Athen, 9. Ium. Die Congreßmächte werden der Pforte zwei identische Noten (nicht Collectivnoten) übergeben. Die erste zeigt den Zusammentritt der Conserenz am 16. Juni in Berlin zur Erledigung der griechischen Grenzregulirungsfrage an. Die zweite fordert von der Pforte die Ausführung der Congreßbeschlüfle, bett. Montenegro und Armenien. Der Berliner Con- ferenz werden sechs Vorschläge betreffs der griechischen Grenzfeststeüung vorliegen, nämlich: die von dem Congreffe protokollarisch ausgestellte allgemeine Grenzberichtigung, zwei im Laufe der Verhandlungen tülkischerseits und zwei griechischerseits gemachte Vorschläge und endlich ein feiner Zeit von Waddington gemachter Vorschlag. Die locale Grenzfixirung wird der die Con- ferenzbeschlüffe aussührenden Commission übertragen, welche sich an Ort und Stelle begibt. Wien, 9. Juni. Meldung der „Polit. Correspondenz" aus Athen: Die griechische Regierung wurde von den Vertretern einiger Großmächte darauf vorbereitet, daß sie eventuell nach den Ergebniffen der Berliner Conferenz die Aufforderung gewärtigen könnte, die etwa von der Türkei abzutretenden Grenz- districte milttärisch zu besetzen. Ministerpräsident Trikupis antwortete daraus, die jetzt 12,000 Mann starke griechische Armee könne innerhalb 20 Tagen auf filier toi «inbarung bei u Fahrpreis-Lrinä 1) An 6t' den Züge werbt welche für Hin- Lokales. Gießen 10. Juni Im Kreise Gießen haben Masern eine größere Verbreitung gewonnen; neuerdings sind dieselben in Alt-Buseck aufgetreten und höchstwahrschemUch aus dem benachbarten Rödgen eingeschleppt worden. Die von der Krankheit befallenen Kinder werden auf 3U0 geschätzt und ist der Verlauf ein sehr leichter. Die Maserneptvemte zu Romrod ist erloschen. ) - Die M tglieder des Oberbessischen Vereins für Localgeschichte werden künftigen Sonntag, den 13. d. Mts., einen Ausflug nach Melbach machen, um den dortigen „Haag" zu besichtigen. Der Vorsitzende des Vereins, Prosesior Dr. Gar eis, wird Nachmittags gegen 3 Ubr an Orr und Stelle eine Rede über den Ursprung und Zweck dieies merkwürdigen Hügels kalten Es wird also den Bewohnern der Wetterau Gelegenheit geboten, «inen lehr- uno genußreichen Tag zu verleben. Möge die Versammlung recht zahlreich werden. (O. A.) — Ein junger Mann (Student), welcher heute Nacht die verschiedensten Allotria trieb und sehr oft von Schutzleuten verwarnt wurde, mußte, um Ruhe zu stiften, nach der Bachgaste verbracht werden. . - Gestern Abend lieferten sich die Jnsasien der Herberge in der Wolkengasie in und vor derselben eine kleine Schlacht. Zahlreiche blaue Auge uno dicke Nasen waren bas Endresultat, bei welchem ein Schutzmann das Finale einleitete. _________________ sollen in eine Wtu'" ®it£ > wn' den 8 E Big M, ben Ausschluß bet C Np erfolgen, vie bei gewöhnll Die tißt, broitrtt ist, auf M für toeld ^heiligten Bal 2) Aus A minbeRtnS ?on 21/3 Psg. in 1 hin- unf 'M unter »a * bat, J Anmelbu welcher b Albers Köni, Dienstag B J den 9. Nr* c Lü schreibt die „B. V.": Unter ben mancherlei Klagen, zu welchen die neuen Justizgesetze Anlaß bieten, gehört auch die größere Strenge bei Exemtionen, welcher die „Nat.-Ztg." eine Betrachtung an leitender Stelle widmet. Die Fristen — so resumirt das nationalliberale Organ diese Klagen — binnen deren die Mobiliarexemtionen zur Durchführung gebracht werden sollen, seien verkürzt- es sei ferner die Vollstreckung der Execution aus den Händen der Bezirksexecutoren, welche mit den Verhältnissen ihrer Bezirkseingesessenen vertraut gewesen und Neigung gehabt hätten schonende Rücksicht zu nehmen, in die Hände der Gerichtsvollzieher übergegangen. Ein überschuldeter Mann steht nicht mehr wie früher einem einzigen Exccutor gegenüber, mit welchem er sick über die Erfüllung seiner sämmtlichen Verbindlichkeiten zu einigen hat, sondern er kann auf den Antrag verschiedener Gläubiger gleichzeitig von verschiedenen Gerichtsvollziehern heimgesucht werden. Da nun der Gerichtsvollzieher nicht wie der Exemtor ein festes Gehalt bezieht und von Amtswegen verpflichtet ist, Exemtionen vorzunehmen, vielmehr auf Sporteln angewiesen ist, deren Höhe davon abhängig ist, in welchem Umfange er von seinen Kunden mit Aufträgen bedacht wird, so muß der Gerichtsvollzieher darauf bedacht sein, sich eine Kundschaft zu verschaffen und zu erhalten. Selbstverständlich wird derjenige Gerichtsvollzieher am sichersten auf die Zufriedenheit seiner Kunden rechnen können, der ihnen in der umfassendsten Weise Befriedigung verschafft- Es ist daher selbstverständlich, daß im Durchschnitt die Gerichtsvollzieher, um dem Kläger zur Befriedigung zu verhelfen, größeren Eifer, mehr Schneidigkeit und Findigkeit aufwenden, als es vordem die Executoren gethan- Dasjenige, was auf Seiten der Gläubiger als prompterer Rechtsgang gerühmt wird, wird auf Seiten der Schuldner als größere , um mich««m gson tzpM nennen,®* 1 * * * * * * * * * * *'’ ueUtI? eni’ü^ eim W s-L-m EÄ läf® f«« r" M d7, aus vei Jj11 c.ebtt)untotie Ä« w 6««?1 anzunchmen ist, dffltabenen ’ Anne vnkohlte Änoc dn Begrabenen »er der rechten unb «n Hoffnung >t dich h W«,m i»nnh->° Seltyraphische Krpeschen. tekflX. N>»rresp,u»r»l ■ Bettelt. Berlin, 9. Juni. Zwischen den Conservaiiven und Freiconservativen finden Verhandlungen statt behufs Veiständtgung über die lirchenpolitische Vorlage welche dahin neigen, im Allgemeinen auf Grund der sretconservativen Abänderungsvorschläge zu einer Verständigung bet der zweiten Lesung zu gelangen. Das Centrum hielt heute Nachmittag Fractionssitzung bezüglich der ktrchenpolitischen Vorlage. Paris, 9. Juni. Die „Agence Havas" meldet aus Athen vom 9. ds.: Die bisher im PiräuS stattonirte französtsche Flotten-Abtheilung hat gestern diesen Hafen verlafien, um nach der B-stka-Bat zu segeln, wo sich auch «inenglische und eine italienische Flotten-Abthetlung concentriren werden. Athen, 9. Juni. Gerüchtweise verlautet, die griechische Regierung habe von der französischen die Ueberweisung höherer Osficiere erbeten zum Zwecke der Reorgantfirung des griechischen Heeres. Petersburg, 9. Juni. Um 12 Uhr 45 Min. Mittags verkündete Kanonendonner von der Peter-Pauls.Festung den Einwohnern der Residenz die erfolgte feierliche Beisetzung der verewigten Kaiserin, welche programm- Wenn man auch zugcben mag, daß Erschwerung oder recht enge Beschränkung der 1 Execution auch unserem Creditwesen engere Schranken ziehen wurde so ist dies doch sicher ein besserer Weg, der Ausbeutung der Noth und Unerfahrenheit zu st.uein, als derjenige, den der Reichstag mit seiner Wuchergesetzgebung emgeschlagen hat. Der Handelsstand scheidet hierbei ja vollständig aus; seine Crebttverhallnisse sind dmch das Handelsgesetzbuch angemessen geregelt. Ganz anders hegen d e Verhältnisse bei dem ! kleinen Mann. Dieselben sittlichen Gründe, welche jur Aufhebung der iLchutdhasc und Beschränkung der Lohnarreste sprachen, sprechen auch für eine mildere Handhabung der | Realexecution; und mit derselben Logik, mit welcher die „Nat.-Ztg. k"^^"oghchste Härte des Executionsverfahrens eintritt, läßt sich die Wiederemsuhrung der Schuldhaft rechtfertigen. Nicht durch härtere Zwangsmittel, die ihn befähigen, einem m §övth geratenen Schuldner zu völligem Ruin zu verhelfen, sondern bureb größere Vorsicht beim Borgen wird sich der Darleiher vor Verlusten und schlechten Schuldnern schätzen, und diese größere Vorsicht beim Borgen wird wiederum bei den Ereditbedürftigen naturgemäß zu der Selbsthilfe durch Association, durch Betheiligung an Hilfskassen und anderen Versicherungen gegen unverschuldete Noth führen, die am Ende doch m der größten Rabl von Fällen die Vorläuferin der Execution ist. . . Dürfen wir auch auf Fortschritte nach dieser Richtung für btc nächste Zeit kaum hoffen so können wir doch verlangen, daß aller unnötiger Krimskrams, welcher nur dazu geeignet ist, die Mißstimmung im Volke gegen die neuen Justizgesetze zu vermehren beseitigt werde; dazu rechnen wir auch bie Uniformtrung der Gerichtsvollzieher, denen das ehrliche bürgerliche Kleid wahrhaftig nicht zum Schaden gereicht. Bei einer etwaigen Novelle zu den Justizgesetzen sollte zum mindesten dieser Trödel Über Bord geworfen werden. ________ Frankfurt. Im vorigen Jahre mißhandelte ein junger Techniker seine hochbetagce Mutter in einer Weise, daß sie ein schweres Gehörleiben bekam und auch sonst bte körperlichen Folgen nur langsam überwand. Sie stellte jeooch keinen Strafantrag gegen den unnatur ichen Sohn. Als dann dieser, sie sich selbst überlassend, von hier verzog nahm sich der berlapenen Dame eine im selben Hause wobnenve Handwerkcrfamilie nut der herzlichsten Theilnahme an. Als sie kürzlich starb, setzte sie ihre Krankenpfleger zu Erben ihres Nachlasses im Betrage von ca. 37,000 Jü ein, während bim Sohne nur das gesetzliche Pflichtthetl zufaüt. Frankfurt, 9. Juni. Voriges Jahr wurde bekanntlich zur Weihnachtszeit zwischen Frankfurt und Darmstadt ein bedeutender Postdiebstahl verübt. Wie man uns heute mtttheilr, soll der Dieb in Mannheim in einem Postunterbeamten entdeckt sein. __ Mit Einführung des Sommerfahrplanes ist auch die Thellstreckc der Berlm-Wetzlarer Bahn von Lemefelde bis Eschwege, 36,7 km, eröffnet worden, j.dock wird vor der H"»d die 35 000 gebracht werden. I schnelle Personenbeförderung nickt über diese Wnte, sorckern über Kassel erfolgen. Zwischen ' Paris, 9. Ium Abends. An der b.lgüchen Grenze fand henke ein Duell statt zwischen dem Redacteur des Mot d'Ordre , Lepelletier, und dem rwüch-n.Dmgellted «„zögert hat. Die Entfernung von Berl.n bis Wehlar früheren Redacteur des „Gaulois", Lajeunevillars ; letzterer wurde zweimal, ° -,t ”uf direkten Strecke 490 km, der Umweg über Kassel 512 km, also 22 km mehr, am Vorderarm und in der Nähe der Schulter, verwundet. Früher benutzte man zur Reise von Berlin nach Wetzlar die thüringische Lime übe,- Halle und Konstantinopel, 9. Juni. Kadri Pascha ist zum Premierminister W 550 km, ob« * »urte H« Ä 1 bte -....... SH.lÄ.hnthmo des Nartekeuillks de« Sandelsministerium«. Abed- I »W mX.« @unt«8baufen g-jchmttm wirb, am 15. Mat 1879, von Matbf-lb bi« Tr-yia am 1 Auaust 1879 eröffnet. Da bie Anfangs geplant' Abkürzung v°n Kirchhain nach Lnllar auf .„.den ist tone v°n Trepfa über Marburg bis L-llar, 65 km, bie MainMeser-Babn benu6t. son Lollar bis Wetzlar ist, um bie Berührung großherzoglich hessischen Gebiets zu «eimeicen, eine eigene Strecke, 1» km lang, am 15. Oetober 1878 eröffnet worben. Gräv-neck, 7. Juni. fFuchsjagb., Einige Jager gingen mit ihre» Hunden auf die Fuchsjagd. Nach langem Hin- und H-rwandern und suchen fand man einen Fuchsbau, welchen abzugraben man sich anschickte. Das Resultat war ein günstiges; man erlegte zwei Füchse, während ein Dritter, o, denkt Euch dieses Jagermalheur, - "avonlief und in einen - 30 Fuß tiefen Schacht sprang. Das war von dem Lang- sckwanz zu viel gewagt und die Geduld unserer Jager zu viel auf die Probe Sesiellt. Man ließ mit langen Stricken die Hunde in den Schacht gletten, denen es gelang sich des Fuchses zu bemächtigen und denselben zu zerflnschen. Dte Jager hatten habet aber vera?ssen die Hunde an den ©triefen festzuhalten, sondern hatten m ihrer Aufregung die lelltercn mit hinabgleiten lassen, wodurch die Verbindung zwischen ihnen uni> ben Hunden aufgehoben war. Man hielt lange Rath, was da wohl zu thun wäre, wahrend von unten herauf das Geheul und Gewimmer der armen Thtere fein Ende nehmen wollte. Da nahm einer der Jäger, der für seinen Hund wohl etwas mehr fühlen mochte als seine Kameraden, ein ©eil, band es sich um den ßejb und liefe sich tn ben tiefen Schach mit den Worten hinabgleiten: „Ein schlechter Jager, der seinen Hund im Stich läßt." Nach langer Mühe gelang es denn endlich, .die Hunde und zuletzt auch den Jäger wieder empor zu ziehen. So endete eine Ftichsiagd bei Graoeneck von her man sich noch lange erzählen wird. v - — fEin Viklngerschiff in Norwegen.^ In einem Grabhügel in Sandeherred in Norwegen bat man, wie schon neulich gemeldet worden, jüngst ein Vikingerschiff gefunden, welches offmbur iu b-n Hüget hine.nqesetzt worb.u ist. Schon s.lt längen, Zeit flnb 16 «'bet,er bischäftigt, das Schiff auszugraben, um es sodann nach Chnstiama zu schaffen, wo es ver Alterthumssammlung der Universität etnverleibt werden soll. Ueber den Fund geht dem , ß C " aus Bergen (Norwegen) der folgende intcreffante Bericht zu: Es wird immer klarer, daß man es hier mit "einem antiquarischen Funde merkwürdigster Art zu thun hat Schon iekt ist es Thatsache, daß man einen Griff in eine wahre archaologi'che Goldgrube gethan hat, und daß man aus dem Schoße der Erve ein Monument der Vorzeit ohne Gleichen in Skandinavien, ja absolut ohne Gleichen in ganz Europa hervorgezogen hat. Was diesen^Fund so außerordentlich intereffant macht, ist die einzig dastehende trotze und die ebenso einzig dastehende vollständige Ausrüstung. Eine am 1 >. Mai vorgenommene Messung ergab eine an dem Tage ausaegrabene Länge von 71«/, Fuß, und es wird angenommen. die Totallange circa 75 Fuß ist- Was die Ausrüstung des Schiffes betrifft, so kann man deutlich sehen, daß es ebenso vollständig ausgerüstet und ausgestattet in den Grabhügel geietzt worden st. als ob es segelfertiq für die Fahrt auf einem V.k'ngerzuge läge. Namentlich scheint -s, soweit man in dem gegenwärtigen Stadium der Ausgrabung sehen kann daß alle Gerathe welche damals zum Manoveriren auf See verwendet wurden, ganz besonders vollständig vertreten sind. So finden sich Riemen in verschiedenen Dimensionen, aber meistens von gleicher Form vor Der größte Theil ewes Mastes ist in gutem Zustande erhalten; die ganze Lange des Mastes scheint circa I 22 Fuß aewesen zu sein. Reste von Segel- und Tauwerk gibt es ebenfalls hausig, und außerdem Bruchstücke oder ganze Exemplare von Gerätbschaften und Schiffstheilen, deren ursprüngliche Verwendung und deren Platz den Alterthumssorschern sicher harte Nuffe zu knacken geben I wird Man hat u. A. einige Holzstücke von auffälliger Form gefunden, vorzüglich conservirt und besonders bübsch gearbeitet. Daß diese ca. N/r Fuß langen Theile dazu verwendet worden I sind ziemlich dicke Taue durchlaufen zu lasten, lehrt der Augenschein, denn die ^eiförmigen Ausschnitte, durch welche die Taue liefen, sind durch diesen Gebrauch vollstand g abgenutzt, was zugleich deutlich Kunde davon gibt, daß dieses e-chlff hausig dir See gepflügt hatbevo es seine Ruhestätte in dem Hügel erhielt. Wie aber die genannten Stucke, welche aus aus gezeichnetem Eichenholz gearbeitet sind, an den Masten oder dem Schiffstrumpf selbst befestig, aeweien sind dieses Rätbsel zu lösen, wird außerordentlich intereffant sein, und gelingt es. das- felbe zu lösen dann wird man einen bisher ungeahnten Einblick in die Methode bekommen. 2 Tage ii H Henckel. 3964) 4 8 H H r 3948) Ein Kinderwagen zu verkaufen. Näheres Krofdorfer Weg D. 113. Großh. LandeszuchthauS'Direktton. 3955) Kattretn._________ Dienstag den 15 d. M Nachmittags 2 Uhr, Fohhosi-Versteigerung. Montag den 14. ds. Mts. kommen in dem Gräflich Solms»Lau- bach'schen Revier Feldhetm zur Versteige ung: 168 Schichten Eichen-Schälstangen, 478 Rmtr. Etchen-Reiser, ferner: 37 Eichen-Stämme von 18—26 cm Durchmester, 6-9 m Länge, = 9,95 cbm, 16 Kirschen-Stämme von 19—30 cm Durchmesser, 5 — 9 m Länge, = 4,74 cbm. Die Versteigerung beginnt des Morgens präcis 10 Uhr im Lohschlag. Arnsburg, den 8. Juni 1880. Die Dampf Kaffee Brenucrci von J. A. Busch Söhne Samstag den 12. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen auf meinem Bureau eine Partie Eisenwaaren meistbietend gegen Baarzah- lung versteigert werden. Gießen, den 10. Juni 1880. 3965) Geißler, Gerichtsvollzieher. Freitag den 11. bs. , Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Nestauration Kamp dahier eine Bierpumpe, ein großer Tisch mit zwei verschließbaren Schubladen meistbietend versteigert werden. Gießen, den 9. Juni 1880. 944) Geißler, Gerichtsvollzieher. empfiehlt täglich frisch gerösteten Kaffee: Holländische Mischung per Psd. Mk. 1.40 Wiener -- " " " J*’”' Prima 28iener „ »» »» »» >♦»<> Rohe Kaffee s von 90 Pfg. bis Mk. 1.60 per Pfd» Originalballen und en detail. I Versteigerung. Mittwoch den 16. M. MtS., Vormittags 10 Uhr, werden dahier 17 Gentner frische Butter, sowie 10 Gentner weiße Hammelwolle, unter den vor An. fang drr Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, zur alsbal« digen Lieserung öffentlich versteigert. Marienschloß, den 8. Juni 1880. NeUgeöotenes. Neue Matjes-Häringe empfehlen £3961 J A Busch Söhne. 3611) Die so beliebte Marmelade ist wieder eingetroffen. Carl Hoffmann. fr9 ib hQt Der Jnt b-- bnn unt, btt Wbbait L'-N” 8»riät S«Wn, rrhÖ«n natur; "^kaffen unb doch in der Zeit kaum '.mdd)er nur W zu oer- ty- Bä tinti )tl »der M Der heutige Heu- und Strohmarkt war aut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Centner X 2 50—3.o0, Strohs 2.40 3.40. Butter das Pfd tm Großen 1. Qual. 0.90—95, 2. Qual 0.90—00, im SDetatl W* M j 20—00 2 Qual. X LIO—OO. Eier daS Hundert ital. X 5 20, deutsche Eier 4.20 X, Qckienlleuch ver Pfund 65—70 Kuh-, Rind- und Farrenfleisch 45-60 Kalbfleisch ?5-5b T 45-65 Schw-in.stnsch 65-70 5,, ein Hahn JL 2.40-2.60, ein Huhn^iL 2.00 - 2.50, eine Ente X 2.50-3.00, eine Taube 60- 00 H, Kapamien ^3-3 50. Wällcher Hahn X 6-12. Kartoffeln 100 Ko. X 6.50-0, Weißkraut das Stück 00-00H, Rotbkraut 1 St. 0-00 X frische Kohlrabi 6—0 H, neuer Blumenkohl 1 St. 50—100 Wirsing 00—00 Zwiebeln 1 Bund 6 Mcerrettig 1 Stück 12—20^, Portion 10—15 H Kopfsalat 10 i'O frische Spargel das Pfund 50—60 Radieschen 3—4 4. junge ßrbfen ta8 Pfund - 4. 60-70 neue Buhnen 100 Stück 2 00—0 X, neue Gurken 20— 30 - Limburg, 9 Juni. (Fruchtmarkt.) Rother Weizen X 20.50, Weißer Welzen jl 00.00, Korn^iL 16.30, Gerste X 11.70, Saatgerste X 00.00, Hafer, X 8.70, Erbsen X — • (Durchschnitts preis pro Malter.) Kartoffeln (50 Kilo) X 0.00. sollen auf meinem Bureau eine Nahmaschine, eine Kommode unb ein runder Tisch meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden- Gießen, den 10. Juni 1880. 3967)________Geißler, Gerichtsvollzieher Freitag den IS* d. Mts., Vormittags 11 Ubr, sollen auf meinem Bureau 18 Stück kleine unb 2 Stück große Ncvolver mciftbietenb gegen Baarzahlung versteigert werden. Gießen, ben 16. Juni 1880. 3966) Geißler, Gerichtsvollzieher. w°ndt wurde. übrigen > ber amerikanischen und n-nnen; diese Spaten sind allerdings nicht v n 3ngenieuifunft englischen heutigen Tages h 8°^ ben Eindruck, daß Spaten zu denjenigen haben, aber beim An ^00 Jahren verbältnißmäßig wenigen Veränderungen unter- D.ngen ,-hl-n, d.° ,m L-u »un IW» ^»ren ° 1(t”btr gunC vi-lm Schilden. Venn von dem Hulijchild ist nicht« übilg geblieben, es sba iW>8« 8'fQS*< WCI*,8 ble Außenseite des Schildes ve,stärkt wurden. ba8 uns »sä f« (UfaSun0)Äefen S . .İg°ng.n, die W* in der Nuemandi. k nden worden ist Dieses einzig dastehende Stück Tapete, oder richtiger Broderie, denn es aus dickem Leinen welche, so vermuthet man, aus den letzten Jahren k.s ?, 7n^7 stammt Mi Li.ch wie Mannt t.n Zug Wilhelm des Eroberers über den Canal nach England dar, und auf den dort abgebildeten Schiffen, von welchen doch an unedmen M daß sie ziemlich getreue Kopien der Wirklichkeit sind, findet man just die «Lid- an der inneren Seite des Schiffes plaeirt, wie man dieses jetzt hier auf dem aus- 6 Schiff- leben kann Don menschlichen Gebeinen bat man bisher nur einige wenige hingeorbeitet hat. das Schiff in feiner «oUen Läng, und B-'ite von b,n e^** .ti1” eg an.«« mn« ofuSrtTQbunci vollendet bat, wird man das Schiff aus Die Hvye zieyrn. nm von dort dieselben «etoäffe, zu durchichiff-n. w°lch- -» jed.nfalls ichun häufig mit derben Wikingern innerhalb seiner Räume durchpflügt hat. Schlackenmehl. erx;p vorrüalicken Eigenschaften, welche ber Schlackensanb unb bas Schlacken- UMMZPWWN ZWMWUSS-E Anmeldungen find minbtfienS 3 Tage vorher bei derjenigen Station, Von welLer die Reise angetrete» werden soll, »u machen. Elberfeld und Köln den 8. Juni 1880. (3956 Königliche Eisenbahn-Direktion ui Elberfeld. Königliche Direktion der Cöln-Biindener Eiienbahn, Coln. Königliche Direktion der Rheinischen Eisenbahn, Coln. | Samstag den 12. d. M., Vormittags 11 Uhr, : stli» bo^btlogit st bie lcivtüichm : Sasiegung Mk» Jnt fi» * ett W«» * -SrJÖ rft't M» ..1* !<»"•„ K f. gll *v . •c<*n * ,an i" 4 »ellht ta66 üfiven 'M at6P i in*r 4 IHM- uTf«WJ ' efl,T " 4tbtii ’S*<’•*> 2a et< i'J Ldi»!1, Düsseldorfer Zemerbe- «.<*><•‘Ä btn Züge werden B'llels zum Einzelreise-Pretse nach Dufieldois auSgegrben, welche sür Hin. und Rückfahrt gelten und bet Entfernungen bis zu 50 Kllometer 1 Tag . „ über 50 bis zu 200 : : „ 200 „ „ 4oo 400 üültla find den Tag der Ausgabe mitgerechnet. Die Rückfahrt kann, unter Ausschluß btt CölmMindener und Bergisch-Märkischen Erpreßzuge, mit allen Zügen erfolgen, welche die entsprechende Wagcnclasie fuhren, Freigepäck wird ”U ^DieT?ge.^°n w/lchem o^Billets, aus welchen die GÜMgkeitsdauet -vermerkt ist, auf den verschiedenen Bahnstrecken ausgeqeben werden und die Züge, für welche dieselben zur Hinfahrt gültig stnd, werden von jeder der etetn31enu®