Freitag den 10. December srr. 289 188M Ailzeige- md Amtsblatt für bt« Kreis Gieße«. !l(f in meinem Hach zu vermicthen iud zu deziehen- gilbelm Rkibn. Pferdestall mit ßesHeubödu g) ju veraik lb zu beziehe«. J. Blitz. Etrfftätte zu otr= enfuage B W. t Wtt rsiraße zu Bet hetefc bei btt zu vermiet^ „der, ^nötnM- der Bahnen, so würden Regierung und Stände sicherlich das Eingehen des vierten Zuges nicht gestattet haben. Die Abnahme des Verkehrs auf den Oberhessischen Bahnen hänge mit dem wirthschaftlichen Rückgang des Landes im Allgemeinen zusammen. Oberhessen sei kein Land, wo man znm Vergnügen reife; die große Mehrzahl der Bevölkerung müsse mit harter Arbeit ihren Lebensunterhalt zu gewinnen suchen. Durch d e Ueberführung des Verkehrs auf die benachbarten Preußischen Staatsbahnen seien die Oberhessischen Bahnen zu Localbahnen herabgesunken. Man werde bessere Resultate erzielen, wenn es gelinge, neue Tarife namentlich für die zweite Stückgut- klasse mit ermäßigten Taxen durchzusetzen, welche dem kleinen Manne die Concurrenz ermöglichen. Wenn ihm auch die Uebergabe des Betriebs der Oberhessischen Bahnen an einen Unternehmer eigentlich widerstrebe, so könne er sich doch dazu verstehen, wenn ihm die Gewißheit werde, daß dann die Interessen der Provinz in erhöhtem Maße Berücksichtigung finden, als unter dem jetzigen bureaukratischen System, wo man weder die Handelskammern, noch die Vertreter der Landwirthschaft und des Gewerbes in solchen Fragen zu Rathe ziehe, wie dies in Preußen in der Form des Eisenbahn- rathes in ausgedehntem Maße der Fall sei Je mehr Gelegenheit man dem Verkehr biete, sich zu entwickeln, desto mehr werde er dankbar nachsolgen. Er stimme deßhalb für den Antrag der Minorität. Der vräjudicielle Antrag Ellenberger auf Zurückverweisung des Gegenstandes an den Ausschuß gelangt hierauf gegen 8 Stimmen zur Annahme. Es folgt die Berathung des Gefetzesentwuifes, die Anwendung der für die Gr. Civildiener bestehenden Bestimmungen aus die übernommenen Beamten und Bediensteten der Oberhessischen Eisenbahnen betreffend, und des Entwurfes eines Besoldungs-Etats dieser Bahnen. Der Gesetzesentwurf wird fast ohne Debatte mit zwei von dem Ausschuß beantragten unwesentlichen Modifikationen angenommen Zu dem Besoldungs- Etat beantragt Ellenberger, den Maximalgehalt des Directors von 6500 auf 6000 x herabzufetzen. — Mimsterialrath Fink, sowie die Abgg. Metz und Wolfs- kehl bekämpfen düsen von dem Abg. Betz unterstützten Antrag, doch gelangt derselbe schließlich mit 19 gegen 13 Stimmen zur »Innahrne. Der übrige Besoldungsetat, mit den darin enthaltenen Minimal- und Maximalsätzen, sowie mit den als künftig wegfallend bezeichneten Gehalten und Gehaltstheilen wird unter dem Vorbehalt genehmigt, daß die Gesammtsumme der nach den Minimal- und Maximalfätzen jeweilig gewährten Gehalte den Betrag von 343,948 nur insoweit übersteigen darf, als in der Rubrik „künftig wegfallend" aufgcführle Gehaltssätze frei werden und unter dem weiteren Vorbehalte, daß bei eintretenden Vacanzen der in dem Etat aufgeführten Stellen eine definitive Wiederbesetzung derselben nicht vor weiterer Vereinbarung mit den Ständen erfolgen darf, sowie endlich, daß bei provisorischer Besetzung höchstens die in dem neuen Etat vorgesehenen Miniinalbeträge verwendet werden dürfen. Der Präsident vertagt hieraus die Kammer auf unbestimmte Zeit. Straßburg, 7. Decbr. Am Schluffe der gestern Abend zu Ehren des Landesausschuffes gegebenen Tafel erhob sich der kaiserliche Herr Statt« Halter zu folgender Rede: Auch in diesem Jahre kann ich die Herren des Landesausschuffes nicht von meiner Tafel scheiden sehen, ohne sie in offen vertraulicher Ansprache begrüßt zu haben. Ich thue dies in nicht minder ernster Stimmung als im vorigen Jahre, denn mein Alleinstehen fühle ich täglich nur mehr, aber ich thue es mit wett- größerem Vertrauen, da ich die Herren näher kenne, Zeuge ihres patriotischen Wirkens gewesen bin, und da ich auf meinen Reisen durch das Land eine der Bevölkerung tief innewohnende Achtung vor den Gesetzen erkannt und den gesunden Sinn, den früher mir erwiesene Theilnahme mich ahnen ließ, überall bewährt gefunden habe. Ich bin Niemanden begegnet, der mir Gefühle geheuchelt, und auch die Herren, welchen ihr elsaß-lothringischer Patriotismus es zur Pflicht gemacht, sich an den Geschäften des Landes zu bethetltgcn, haben es mir nicht verhehlt, daß ihnen dies schwer geworden und daß es ihnen Kampf gekostet hat. Ich wiederhole meinen schon im vorigen Jahre ausgesprochenen Wunsch, daß dieser Patriotismus auch bet den Männcin zu lebendigerem Bewußtsein komme, die unter dem Drucke persönlicher Gefühle ihrem Geburtslande ihre Kräfte noch entziehen I Ich bin nun schon über Jahr und Tag im Lande, und ist mein Urtheil richtig, so ist die weitere Entwickelung seiner Verfaffung sein Wunsch und ist Bedürfniß für seinen Frieden. Könnte ich dies Ziel erreichen, ich würde mit gutem Bewußtsein in meine Hetmath zurückkehren, aber Zett gehört zum Reifen solcher Frucht; erstürmen läßt sie sich nicht, voreiliges Fordern einzelner Prärogative führt vom Ziele ab. Die mehr oder minder schnelle Entwickelung unseres VerfaffungSlebens liegt vorzugsweise in der Hand der Herren, welche im Landesausschuß tagen. Darf ich meine Ansicht aussprechen, so ist erforderlich: Festhalten an der bisherigen rein sachlichen Erledigung der Fragen, bei selbstständiger Vertretung der Jntereffen des Landes; Festhalten an der bisher bewährten Mäßigung, aber auch offen furchtlosen Anerkennung der Zusammengehörigkeit von Elsaß- Lothrtngen mit Deutschland. Mißverstehen Sie mich nicht, meine Herren, ich verlange heute noch keine Sympathien für diese Zusammengehörigkeit; mein Rath ist nur, daß das Land eS sich klar macht, daß dieselbe definitiv ist. Tine Hoffnung, die ich im vergangenen Jahre hegte, ist nicht in Erfüllung gegangen, auch in diesem Jahre ist Straßburg im Landesausschuß nicht vertreten. Meine Schuld ist es wahrhaftig nicht, eine Art Protest in den öffentlichen Blättern war die Antwort auf mein Handbieten, so mußte die Sache ruhen, denn nie kann ich einen Sckrttt thun, den zurück thun zu müffen ich genöthigt werden könnte. Aber die Hoffnung g.be ich nicht auf. Im vorigen Jahre waren es drei Städte, deren Municipalverhältniffe Ausnahmen geboten, heute gibt es deren nur zwei. Daß die Haltung dieser btiden Städte auch von Einfluß auf die Fortbildung unserer Verfaffung ist, bedarf keiner Erwähnung. Hier möchte ich schließen, und dennoch nehme ich Ihre Aufmerksamkeit in einer mich persönlich betreffenden Angelegenheit ferner in Anspruch. Es ist ja immer peinlich, von sich selbst zu reden, aber ich sühle m ch gewtffermaßen verpflichtet, den Repräsentanten deS Landes Auskunft über meine Stellung in dieser Frage I zu geben. Sie wissen sämmtlich, meine Herren, daß ich seit Anfang Juli dieses Jahres vielfach Angriffe in der Presse erfahren habe. Zu meiner Ge- nugthuung haben diese in den elsaß-lothringischen Blättern keinen Widerhall gefunden. Die Angriffe jener Blätter hätten dahin führen können, die Beamten im Reichsland mir zu entfremden. Das ist nicht gelungen. Ich weiß mich heute mit den Beamten, die mit mir in Elsaß-Lothringen dienen, einiger als je. Verschiedene Artikel waren wieder angethan, Mißtrauen zwischen dem Herrn Reichskanzler und mir zu säen. Wo liegt diese Frage? Ich bin so durchdrungen von der moralischen Verantwortlichkeit, welche der Reichskanzler dem Kaiser und dem Reiche gegenüber trägt und so überzeugt davon, daß die Entwickelung der Verhältnisse in Elsaß Lothringen mit den Jntereffen des R-iches zusammenhängt, daß ich es für Pflichtwlvrigkeit erachten würde, wollte ich vielleicht, auf Buchstaben-Auslegung mich stützend, mich nicht über die Grundsätze mit dem Herrn Reichskanzler einigen, nach denen ich die Verwaltung leite. Nach diesen beiden R-chtungen find die Preßrrtikel spurlos vorübergegangen. Ein Drittes kann eintreten: Sie können Veranlasiung werden, daß meine Verwaltung im Reichstage zur Sprache kommt. Dem sehe ich ruhig entgegen. Ich kenne den Grundton der deutschen Nation zu gut, um nicht zu wtffen, daß ihre Vertreter eine dictatorische Behandlung von Elsaß Lothringen nicht wollen und die Möglichkeit herbeiwünschen, Elsaß-Lothringen auch in Bezug auf seine Verfaffung gleichberechtigt neben den anderen deutschen Ländern zu sehen. Den Weg, der hierzu führt, habe ich angedeutet. Aber selbst die irregeleitete Presse hat ihr Gutes; sie veranlaßt den gewiffenhafien Mann, mit sich Rath zu halten über das, was in der Preffe über ihn ausgesprochen wird. Die Prüfung habe ich auf den Bergen Gasteins ernstlich mit mir gehalten. Die Blätter beschuldigen -mich, daß ich die unter mir dienenden Beamten nicht vertrete; dreist werfe ich hier eine mehr als fünfzigjährige Vergangenheit in die Wagschale. Von dem Tage an, wo ich Rekruten retten ließ, habe ich den Soldaten, der seine Pflicht that, voll und ganz vertreten, wo es nöthig wurde, und dem Princip bin ich in all' den oerschiedeiien Stellungen, in welche mein Geschick mich geführt, treu geblieben und bin es auch hier in Elsaß-Lothringen. Handlungen blind vertreten, aus dem alleinigen Grunde, weil es Handlungen von Beamten sind, das will das deutsche Beamtenthum nicht und das steht auch nicht in meinem Dienstkalechtsrniis. Die Blätter klagen ferner, daß ich vollständig unter dem Einfluß der hochwürdigsten Bischöfe von Straßburg und Metz stünde. Beide Herren Bischöfe sind mit noch höherem Alter gesegnet als ich es bin, daß ich gegen dieselben höflich, zuvorkommend und rücksichtsvoll verfahre, beruht in meiner ganzen Erziehung. Daß ich die Stellung und Gerechtsame der Kirche anerkenne, beruht in den Landesgesetzen und in meiner Ueberzeugung. Daß ich aber, wenn Anforderungen der Kirche über das Gesetz hiuausgehen und mit den Rechten des Staates in Colliston gerathen sollten, die Rechte deS Staates aufrechterhalte, beruht auf meinem Eide und somit in meiner Pflicht gegen Gott. Auch hier sind die Befürchtungen jener Blätter grundlos. Diese klagen mich ferner an, daß ich das Deutschthum gefährde und Schwäche übe gegen französische Sympathien. Ich glaube nicht, daß der stolzeste Römer je stolzer auf Rom gewesen ist, als ich es auf mein Vaterland bin, und daß die Laadeseinwohner, welche mit dem Auslande pactirc-n sollten, das Tischtuch zwischen sich und mir zerreißen, habe ich bei dem Betreten des Landes schon ausgesprochen. Daß ich aber, wenn mir ein Fall zur Entscheidung vorgetragen wird, fragen sollte, ob der Petent zur Protestpartei gehört, oder noch blutige Thränen weint, weil die deutschen Fahnen auf den Wällen von Straßburg wehen, das thue ich nicht, oder daß ich, wenn ein Vater kommt und mich bittet, daß sein Sohn auf einige Tage in's Land dürfe, weil feine Mutter auf dem Sterbebette liegt, Inquisition üben sollte, anstatt zu denken, wie ich der Mutter die letzte Freude und dem Sohne den Segen der Mutter gewähren könnte, daö thue ich auch nicht. Aber das gefährdet doch das Deutschthum nicht, das ist echt deutsch. Se. Majestät der Kaiser hat mich in das Land gesandt, Wunden zu heilen, nicht solche zu schlagen. Ich soll Gefühle schonen, die in der Natur liegen, bei der Trennung des Landes von einem Staate, wie Frankreich es ist, nach zweihundertjährigem Zusammenhänge mit diesem. Ich soll durch gerechte, die geistigen und materiellen Jntereffen fördernde Verwaltung den Elsaß-Lothrin- gern diesen Uebergang erleichtern. Das ist die Instruction, die mein Kaiser mir gegeben. Das Resultat meiner Selbstprüfung ist: daß die Angriffe jener Blätter unbegründet sind und daß ich bleibe wie ich bin und nun trinke ich aus meinem tiefsten Herzensgründe auf das Wohl von Elsaß-Lothringen. Elsaß-Lothringen hoch! hoch! und noch einmal hoch! Die Rede wurde Sei- tent6 der zahlreichen Versammlung mit Beifallsbezeugungen, zuletzt mit begeisterten Zurufen begleitet, die in einem von Seiten eines Mitgliedes des Lan- desausschuffes nach Schluß der Rede ausgebrachten, von der Versammlung freudig aufgenommenem Hoch! es lebe der Statthalter! allseitig den lebhaftesten Wiederhall fanden. Kossand. Haag, 7. Dec. Die zweite Kammer lehnte die beantragten Beträge für die Erhöhung der Ministerresidenten in R- m und Konstantinopel zum Range von außerordentlichen Gesandten und zur Besoldung des für Bukarest zu ernennenden Geschäftsträgers ab. Telegraphische Depeschen. Wagners telegr. Correspondenz-Bureau. Agram, 8. December. Heute Nacht 121/, Uhr erfolgte eine ziemlich heftige wellenförmige, zwei Secunden anhaltende Erderschütterung.mit dumpfem Rollen, ohne Schaden zu verursachen. Konstantinopel, 8. Decbr Die Pforte hat heute den Text einer die griechische Frage betr. Note festgestellt: Die Pforte hält als äußerste Territorial-Zugeständniffc die in der Note vom 3. October angebotenen Con- cessionen fest, wonach Lariffa, Metzowo, Janina und Tschamurli von der Abtretung an Griechenland ausgeschloffen sein sollen. Die Pforte verlangt wirksamen Beistand der Mächte gegen die offenkundigen Rüstungen Griechenlands, welche die Pforte zu gleichem Vorgehen zwingen. London, 8. Decbr. Die „Morning Post" erfährt, daß eine neue sehr ernste Schwierigkeit im Schooße des Cabinetö entstanden sei. Die letzte Rede Parnell's habe viele Mitglieder der Regierung überzeugt, daß eine Reform der Bodengesetze allein Irland nicht befriedigen werde. Die Fürsprecher der Politik des Zwanges, an deren Spitze Forster steht, erneuern das Verlangen der sofor- tigen Anwendung von Gewalt zur Aufrechterhaltung des Gesetzes. — „Daily News" erfährt, daß am 15. ds. ein Cabinetsrath stattfinden werde. Straßburg, 8. Decbr. Die „Elsaß-Lothr. Ztg " publicirt eine Verordnung des Statthalters, betr. die E nsch mz vo.i Bezirksu.iterrichtsräthen für jeden der drei Bezirke des Landes; dieselben bestehen, außer dem Bezirks- Präsidenten uud dem Schulrath des Bezirks, sowie einem Kce sschulinspector, aus Vertretern der Gastlichkeit aller C»fe>sionen, je zwei richterlichen Beimten und vier Kceiseingeseffeiien, von denen zvei Mitglieder der Bezirkstage sind. Die Untecrichtsräthe sind jährlich mindestens zweimal zu versammeln; si; sind zur Begutachtung der auf vas niedere Unterrichtswesen bezüglichen Verhältniffe berufen, und können die Mitglieder bara is bezügliche A uräge einbringen, welche mit dem Gutachten des U terrichtsrathes nem Ministerium einzureichen sind. — Dieselbe Zeitang tye-lt m ihrem nichtamtlichen Theile ferner mit, daß die erste Session der Unterrichisräthe im März statifindea soll und daß die dessallsigen Vorlagen bereits in Beirbeitung begriffen sind. Berlin, 8. December. In Bezug auf die Frage, betr. Dulcigno, schreibt die „Prov.-Corresp." : Bei Erledigung dieser Angeleaenh.it, sowie bei Auflösung der gemeinsamen europäischen Flotte ist von allen Mächten den Be- ftimmu-igen und zugleich auch dem Geiste des Berliner Vertrages gehuldigt worden. Dortmund, 8. Decbr. Die Mälzerei in der hiesigen Kronenbrauerei mit reichen Vorräthen ist heute Vormittag vollständig ausgebrannt. Der Schaden beträgt etwa eine halbe Million Mark. Paris, 8. Decbr. Von dem Marineminister der amerikanischen Union Thompson ist, wie die „Agence Havas" meldet, an Leffeps telegraphirt worden, daß Thompson definitiv die Functtonen beS Präsidenten des amerika iischen Comir6s der Panama-Canal'Gesellschast annehne. Stuttgart, 8. Decbr. Der „Staats-Anz." meldet: Der König und die Königin werden am 29. Decbr. nach Cannes abreifen, um in Südfrankreich mehrere Monate Aufenthalt zu ntnmen; die Maj stäken werden im Liuse des Monats Mai nich Stuttgart zurückkehren. Dem seitherigen preußischen Gesandten v. H ydebrand ist das Großkreuz des Friedrichsordens verliehen. Berlin, 9. December. Die „Rordd. 2lUg Ztg." erklärt, daß die Zsi- tungs-M-ldungen über angebliche Unterrebimgeü des deutschen G'i nidten v. Radowitz mit dem König von Griechenland und dem griechischen Minister auf Authenticität keinen Anspruch haben, vielmehr in daö Gebiet publicistischer Fiction gehören. Lokales. Gießen, 9. Decbr. Nach der am 7. Decbr. stattgehabten Ausloosung werden in den Sitzungen Gr. Schöffengerichts Gießen p.o 1881 als Schöffen sungiren: Zu den Sitzungstagcn am 4., 11 und 18 Januar die Herren Kaufmann Johann Wilhelm Kurz in Gießen und Bürge meister Conrad Brücke! V. von Lang-Göns. Am 25. Januar, 1. und 8. Februar die Herren Fabrikant Adolf Carl Theodor Noll von Gießen und Fabrikant Louis Hornberger von Gießen. Am 15. und 22. Februar und 1. März die Herren Turnlehrer Ludwig Christoph Rübsamen von Gießen und Photograph Philipp Uhl von Gießen. Am 8., 15 und 21 März die Herren Kaufmann Carl Friedrich Heinzerling von Gießen und Handelsmann Isaac Löwenstein von Daubringen. Am 29. März und 5. April die Herren Kreiskasserechner Carl Grüueberg I. von Gießen und Bierbrauer Friedrich Textor von Gießen. Am 12. und 19- April die Herren Bauaufseher Ludwig Hahn von Groß-Buseck und Gemeinderechncr Johannes Braun V. von Staufenberg. Am 26. April und 3. Mai die Herren Graveur Julius Bach von Gießen und Bürgermeister Johannes Engelhard II. von Annerod. Am 10. und 17. Mai die Herren Bürge,meister Johannes Hetz XVI. von Leihgestern und Schreibmaterialienhändler Philipp Schlatter von Gießen. Am 24. und 31. Mai tue Herren Kaufmann August Montauus von G esten und Buchhänder Georg Wilhelm Ferber von Gießen. Am 7. und 14 Juni die Herren Drechsler Jacob Neide! von Wieseck und Fabrikant Louis Heiligenstädt von Gießen. Am 21. und 28. Juni die Herren Ingenieur Friedrich Schiele von Gießen und Landwirth Peter Stiehl von Alt-Buseck. Am 5. und 12. Juli die Herren Weinhändlcr Otto Schmidt von Gießen und Bauunternehmer Conrad Koch VI. von Gießen Am 19. Und 26. Juli die. Herren Fabrikant Ludwig Scheid von Gießen und Fabrikant Georg Renzel von Gießen. Am 2. und 9. August die Herren Bauunternehmer Johann Georg Krausgrill von Gießen und Fabrikam Ludwig Georgi von Gießen. Am 16. und 23. August die Herren Agent LouiS Wittich von Gießen und Müller Karl Volkmaun II. von Heuchelheim- Am 30. August und 6- September die Herren Fabrikant Otto Ludwig Kempf von Gießen und Landwirth und G.meindeeinnehmer Ludwig Seipp IV. von Lollar. Am 13. und 20. September die Herren Bauunternehmer Julius Hoch von Gießen und Fabrikant Karl Wilhelm Wallenfels von Gießen. Am 27. September und 4. October die Herren Bürgermeister Johannes Wagenbach VII. von Alt-Buseck und Fabrikant Friedrich Leonhard Bender von Gießen. Am 11. und 18. October die Herren Apotheker Dr. Mettenheimer von Gießen und Schmied und Beigeordneter Johann Ludwig Schaum von Klein-Linden. Am 25. October und 1. November die Herren Landwirth Heinrich Lang von Wicseck und Fabrikant Georg Heinrich Ludwig Schirmer von Gicß.n Am 8. und 15. November dir Herren Gememderechner Balthaser Stephan I von Groß-Buseck und Kaufmann Karl Wenzel von Gietzen. Am 22. und 29. November die Herren Tapetenhändler Heinrich Philipp Hoch- stätter von Gießen und Privatdocenl Dr Johann Baptist Braun von Gießen. Am 6 und 13. December die Herren Kaufmann Ludwig Plank von Gießen und Müller Philipp Rühl II von Trohe. Am 20. und 27. December die Herren Weinhändlcr Karl Heinrich Schwan von Gießen und Liqueurfadrikant Rudolph Krause von Groß-Lmden. Im Januar, November und December beginnen die Sitzungen um 8'/r, in den übrigen Monaten um 8 Uhr Morgens. Gießen, 9. December. sDas gestrige Kirchenconcert in der Stadtkirche.j Selbst ein auf der schiefen Ebene des Weltschmerzes und des Pessimismus angelangtcs Gemüth mußte auf» gerichtet und gestärkt werden von der Allgewalt gleichsam göttlicher Offenbarung, wie sie bald engelgleich sanft in diesen Kirchenarien wie aus lichten Höben niederschwebte, bald ernst mahnend, markerschütternd im rauschenden Chor an das Ohr des Lauschenden herantrat. — Vor Allem nennen wir das von Herrn Lux trefflich gegebene Präludium für Orgel von S. Bach,, diesem mächtigen Wirker durch die Fuge, jenes nach ihm von der Kirchenmusik auch in die weltliche übergegangene herrliche musikalische Reizmittel. Lotti's, des ehrwürdigen italienischen kontra- punctisten. „Crucifixus“ gab den ganzen Seclenschmerz des gebeugten Herzens wieder. Frln. Tiedemann zog mit Stradella's Kirckenarie auf den Schwingen ihres herrlichen Sopran die Herzen himmelan. Herr Siehr wirkte in Händel's „Josua" Gediegenes. Auch Beet- hoven's „Bußlied" war von Fräulein M. Langsdorfs im Ganzen gut gesungen. Ruffs Arie aus der „Schöpfung" war meisterhaft gesungen, was wir bei deffen trefflich geschultem Tenor nicht anders erwarten konnten. Vor Allem aber gebührt M. Hauptmann's „Meße", die unter Herrn „ Musikvirector Felchn er's Leitung wohl eingeübt war, bervorgehoben zu werden. ®a8 „Kyrie“ ist eine schneidig wirkende Fuge, in dem Abschnitt „gloria in excelsis“ bewundern wir mehrmals eine gleichsam verschlungene magisch wirkende Trinität von Sopran, Tenor und Baffo. Der Abschnitt „Credo“, welcher da« Glaubensbekenntniß an die Dreifaltigkeit musikalisch wiedcrgiebt. ist wegen des spröden dogmatischen Gebalt-s des Tbemas weniger ansprechend, und gewinnt erst wieder von „Et resurrexit“ an, einschließlich des „Credo in Spiritum Sanctum“ worin wir schon mehr das moderne Element der Composition gewahren. Wir wittern gleichsam die hereinwehende Morgenluft deS 19. Jahrhunderts. Dasselbe gilt von dem Schlußsatz „Agnus Bekanntmachung 1880, (7999 Preisen 1881, Januar auf- batjer im Ritter. 7971) (7638 empfiehlt billigst bei 7491) Marmor-Märmfleine, Wärmflaschen in Zinn von und cbm von cbm sowie den 418 Fichten- und Kiefernstämme 15 —31 cm Durchmesser 9—21 m Länge mit 188 Inhalt und 319 F chten- und Kiefernstangen 9—16 m Länge, mit 48 Inhalt. dem erwähnten Uebel schon mehrere Jahre. Während des Sommers befand er sich ziemlich wohl; gegen den Herbst hin aber trat der Catarrh regelmäßig ein und dauerte dann mehr oder weniger anhaltend den ganzen Winter hindurch bis in den Frühling hinein fort Der Husten war, bei nicht beträchtlicher Schleimabsondeiung heftig, trat namentlich anfallsweise auf und war dann immer mit geringerer oder stärkerer Schwer- athmigkeit verbunden. Bei der rationellsten Behandlung konnte dem Patienten während der letzten vier Winter nur vorübergehend eine nennenswerthe Erleichterung verschafft werden, und war ich namentlich im letzten Winter oft genöthigt, zum Gebrauch des Morphiums zu greifen, um dem Kranken nur während der Nacht die so sehr gewünschte Ruhe zu verschaffen. Mit dem Eintritt des Herbstes meldete sich dann auch in diesem Jahr der Catarrh an und trat gleich in den ersten Tagen mit voller Heftigkeit auf. Ein Versuch mit den mehrerwähntcn Pillen erschien mir vollkommen gerechtfertigt. Patient nahm alle 2 Stunden 3 und vor Schlafengehen 6 Pillen. Schon nach zwei Tagen trat eine namhafte Besserung aller Erscheinungen ein und nach weiteren acht Tagen befand sich Patient in einem höchst befriedigenden Zustande. Der Husten hat bedeutend abgenommen, ein dicklicher Schleim wird in geringer Menge, aber ohne alle Anstrengung ausgeworscn und die Nächte verlaufen ohne größere Störungen, Erfolge also, die zum Fortgebrauch des Mittels auffordern. — Der letzte zur Beobachtung gekommene Fall betrifft einen siebenjährigen Knaben, welcher nach den Masern, die nicht zur ärztlichen Behandlung kamen, einen heftigen Husten wochenlang zurückbchalten hatte, welcher das Kind in der letzten Zeit während der Nacht dergestalt quälte, daß es nicht zum Schlafen kommen konnte. Die dem Alter des Patienten ent'prechenden beruhigenden Mittel hatten kaum einen Erfolg, was mich be- stlmmte, versuchsweise die Pillen zu verordnen; 2 mal 2 Stück innerhalb 2 Stunden am Abend genommen, übten eine sehr zufriedenstellende Wirkung aus und bei in derselben Weise fortgesetztem Gebrauch war der Husten in wenigen Tagen als beseitigt zu betrachten." Die günstigen Erfolge können nur anregen, die Dr. Voß'schen Catarrhpillen, welche von dem Apotheker Dr. Ew. Voß in Frankfurt a. M. hergestellt werden und tn kleinen Blechdosen mit gesetzlicher Schutzmarke und dem Facsimile des Verfertigers versehen, zu dem billigen Preis pro Dose 75 Pfg. in den Apotheken erhältlich sind,— in gleichen Erkrankungsfällen zu versuchen. In Gießen sind dieselben bei Apotheker vr. Hempel zu haben. Schädliche Stoffe enthalten die Catarrhpillen nicht, welche die Anwendung etwa bedenken ließen; die Bestandtheile sind jedem Fachmann bekannt. Buchenes und tannenes Brennholz, Eichen- und Buchen-Dohlen verschiedener Stärke bei (6511 TT. Keck. Erne Stimme aus ärztlichen Kreisen. 7730) Das übereinstimmende Lob und die allseitige Anerkennung, welche man aus den verschiedenen Kreisen der hiesigen Bürgerschaft über die neuerdings bekannt gewordenen sogenannten Dr. E. Voß'schen Katarrhpillen vernimmt, lassen es wun- schenswerth erscheinen, auch ein Urtheil aus ärztlichen Kreisen zu hören- Der m Frankfurt a. M. lebende pract. Arzt Dr. meä. Wittlinger, welcher mit den vr. Voß'schen Katarrhpillen die vielseitigsten practischen Versuche bei verschiedenen Erkrankungsfällcn der Athmungsorgane anstellte und interessante Berichte darüber veröffentlichte, entnehmen wie letzteren nachstehende Mittheilungen: Auf einen Fall von chronis ch en Lunge n catarrh , in welchem die Pillen ganz ausgezeichnet: Dienste leisteten, 'will ich etwas näher eingehen. Patient litt an timiren. £ r , Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihrer Gemeinde auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 27. November 1880. Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. Korbwaaren, als: Sessel, Blumentische und Kinderstühle empfiehlt zu billigen Bnuholz- Versteigeruug in der Fürstl. Oberförsterei Lich. Dienstag den 14. December sollen in den Districten Münchwald und Meilbach v.rst"igert werden: Gegenwärtiger Preis in der Gasanstalt 1 — per Centner. „ „ in's Haus geliefert „ 1.05 „ „ Wird das Zerkleinern des Eokes gewünscht, so werden hierfür 10 H per Centner berechnet. Der Transport in das Haus erfolgt von der Gasanstalt aus bet Abnahme von mindestens 5 Cmtner, von Herrn Emil Pistor auch in kleineren Quanttäten. (780* 8008) Hente und morgen treffen frische Schellfische in Eisvackung ein Gg. Wüh. Weidig. Del“ Den Solls, woran auch Frau Dr. Weiffenbach und andere biesige Sanger Thell nahmen sowie den allen Schwierigkeiten des Singstückes spottenden, wohleingeübten Chören .ollen wir allen Beifall. Nur wäre ein gewisses Gebändigtsein des Fuoco an einzelnen Stellen der Chöre zu wünschen gewesen. Auch für Sänger gilt Hamlet's Mahnung an seine Schauspieler : „In dem Sturm der Leidenschaft Eurer Rede bewahret eine gewisse Mäßigung, die ihr Milde verleihen mag." —r- — Gestern wurde eine Bauersfrau wegen Diebstahls verhaftet. Dieselbe hatte sich in einem Laden zwei Tücher anzueignen gewußt, nach ihrer Aussage waren dieselben jedoch in den Korb gefallen. Ieilgebotenes. 7998) 8 Weinfässer von ca. 6—8 Ohm Inhalt werden billig verkauft bei L Mühlhausen, Gießen. Nürnberger Lebkuchen aus der Fabrik des Herrn Jacob Goess in Nürnberg empfehlen Gebrüder Adami, 14. 15. 16. 18. 21. 22 23. 28. 29. 30. 4. 5. 6. 8. 11. 12. 13. 15. ni rrt“"1* nfif -ot (jontw „ .ult«1’1 f-rfln ’**!*'** S Wx. * -.tfSÜ’* 16 (flU«1 ., fifW®. . Ci*'* : * *ci« 'M,, s « > 1,8 “«»dch l«nenörauElej gebrannt. :ri,a* Union Wxt tootben 16 Amerika lischt Dn König ch ln 'Sübfranfrtii en '® Liufe sei pr^ßischrn iZr. verliehen. &Ii' bie Zri- ®*hnbtin WM NmKer Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres sällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt und zwar: L-amstag den 11. December Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Dienstag Mittwoch Donnerstags Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag „ -- Die Interessenten werden gefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legi; Äusioosung werben ’tn iungirtn: i ftüuimann Züui i Lang-Göns. Aooli Carl cr Sniwig Wch rith htiiijerliaz m rl Grimberg I. n o m Gioß-BM von ySitfitn unb it% X'JL vvri Lch ai Den GtMch >n Wieseck unb Fck idt oon Gießen und üt von Gießen und He von Gießen uni »cor? Nraubgrill ooi n Gießen unb Mulla , ctte Ludwig M in IV. von vvnSM ter Zohannes 8i|» tr von SW , , ellheiwer von W Inn-Linden th Heinrich Laug ° ^°ier sWW'*1 Heinrich Mlißb H von Gieße^', . illD| von Heinrich nifltn um 8'/k SflbM | Zu Weihnachtsgeschenken | M geeignet empfehlen in großer Auswahl Neuheiten Von M dkeglig^hauben, Schleifen, Lavalliers, Caputzen, Ä W wollenen Tüchern rc., wollenen Damen- und (5 w Kinderstrümpfen zu herabgesetzten Preisen. w 1 Geschw. Feth, M Seltersweg. Eingesandt. Ueber die für das reisende Publikum so unpractischen Fahrpläne der Oberhess. Bahnen ist schon viel, wenn auch bis heute leider ohne Erfolg geschrieben worden, weniger dürfte jedoch bekannt sein, daß die Fahrpläne der Kaiser!. Post in Oberhessen auch nicht immer bequem sind. Ä _ Schreiber dieses kam vor einigen Tagen mit dem ersten Zug von Fulda m Ermgs- bausen an, um mit der Post nach Kirtorf zu fahren, horte Jedoch zu seinem Erstaunen, daß die Post '^Stunde vor Ankunft des Zuges abgefahren sei, m Nieder- Gemünden ging es ihm dann nicht besser, dort war die Post eine Stunde vor Ankunft des Zuges fort. s- Zusammenkunft Morgens 10 Uhr, auf dem sog. Schlazweg im Mönch- wald, 1 Stunde von den Bahnstationen Lich und Reiskirchen. Lich, 4. December 1880. 7921) Wimmenauer, Forstrath. Freitag den 24. December, Vormittags 11 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des Schreiner Hermann Werner Eheleute dahier, als: Flur 27, Nr. 77,“/ioo, «3 Mir. Hof- raithe am kleinen Steinweg, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 1. December 1880. Großherzogl. Ortsgericht Gießen. 7834) Müller. Z. H. Fuhr, Sonnenstraße. NB. Altes Zinn wird in Tausch ge- nvkymen.___________________________ Pr. Nürnberger Lebkuchen, Anis in diversen Sorten, sowie täglich frische mürbe Backwaaren empfiehlt (7949 Karl Plank, Bäcker, Wolkengasse. Grosse Weihnachts -Ansstellung 7782) in JtinÖer=Snieüuaaien von @oToTa6c J* H. FUHR ®DttToTa6c Gleichzeitig mache auf eine schöne Auswahl angekleideter Puppen, Puppen Zimmer, -Möbel, -Küchen u. -Küchen- Ginricktnngen, Läden, Festungen, sowie die neuesten Gesellschafts- u. Selbstbefchäftigungs-Spiele aufmerksam. 7778) Wegen Urbrrfüllung des Lagerraumes habe ich einen Verkauf von Möbeln zu bedeutend ermäßigten Preisen begonnen. Es ist dies eine günstige Gelegenheit zur Anschaffung von wirklich gediegenen Möbeln aller Art. P. Hollmann, Neue Baue 100. Frische Schellfische in Gispackung treffen heute ein. Z Gg Mich. Weidig. Unterzeichnete verkauft ein 5jähriges Arbeitspferd (Grauschimmel), 6 doppel- spännige Wagen und mehrere Fahrutensil'en. (7985 Gebrüder Stumm'iche Bergverwaltung in Leun. 7673) Ein in Marburg gelegenes großes geräumiges Hous, worin seither Bäckerei und Wirthschaft । betrieben wurde, steht veränderungshalber preiswürdig zu verkaufen oder zu verpachten | Ul JZHUllllll» 4V VI II Näheres in der Expedition dieses Blattes. " ' 7928) Selbst angefertigte Zinnspielwaaren für Mädchen und Knaben empfiehlt billigst IohS. Zufall, Zinngießer, Neuenbäuen86. Canaldeckel, Trottoir-Rinnen, sowie Rinnen-Reiniger empfehle zu billigem Preise (7682 Äugust Kröll._ Frielendorfer Jkiquettes Ferd. IVennstiel^ ___________Tapezier, N-uenweg. 8004) Eine zur Zucht sehr geeignete, gerittene und gefahrene Stute zu verkaufen. Wo? sogt die Exped. d. Bl.__ Wenzels Winter- (Palmen-) Garten Freitag den 10. December: (801t Achtungsvoll Kunst- u. Kandelsgärtner. geschnitzt. 8003 7989) Ein kleines möblirtes Stübchen Neuenweg 116. zu vermiethen. a Dr. Nauma n n, Pfarrer. 8007) o: (7929 o: =s CD Geld» Cours. ;immer mit Cabinet Lansburg D. 16. — Druck und Verlag der Brühl'schen Uuiv.-Druckeret (Fr. 65 r. 93tetfd)) in Gießen. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. Spiegelglas in allen Sorten und Grössen. Neuvergoldungen werden solid und bald gefertigt. Specialität: Einrahmen von Bildern und Kunstblättern in billigster und sauberer Ausführung. empfiehlt verehrlichem Publikum durch die Errichtung eines Ladens grosse Auswahl fertiger Spiegel, Bilderrahmen jeder Art, Consol- u. runde Tischchen, Vorhangstangen u. Halter, Goldleisten von den gewöhnlichsten bis zu den feinsten Barockleisten in Gold, schwarz u. Gold, antik Eichen und naturholz Bei Durchsicht be8 iUustrirtrn Bucht?: Dr Airy's Heilmethode" werden sogar Echwcrkranke die Ucbtrjcugung gewinnen, daß auch sie. wenn nur die richligrn Mittel zur Anwcnduny gelangen, noch Heilung erwarten dürfen. ES sollte daher jeder Leidende, selbst wenn bei ihm bislang alle Medicin erfolglos gewesen, sich vertrauensvollbiqer bewährten HeilinctboSc -.nwenden unb nicht säumen, obiger Werk anzmchaffcn. Ein „Auszug" baranS gratis u. franco. 7698) Möblirte Zin zu vermiethen. Mi Reparaturen u. üeberziehen von Regenschirmen wird rasch und flut besorgt von (6390 J. WeilxenKorns ........................ »II .LLLL »Die Gicht» finden >8>cht- u. NhrumatlSmuS-Lcidenbc di- bewährtesten Mittel gegen ihre ost sehr schmerzhasten Leiden angegeben — Heilmittel, welche selbst bei veralteten Fallen noch die ersehnte Hrilnug brachten. Prospect gratis u. franco. — Gegen E>n- sendungvon 1M. 2NPsg.wrrd »vr.AiryS Heilmethode" u. für eOPsg. das Buch „Dre Gicht" franco überall hin versandt von Lichter'» Hcrlags-Anstalt in Zripsig. Ml nicht wieder ou ” DieL noch an vns g' Aermischte Anzeigen. 8006) Gründlicher Zitherunterricht wird ertheilt. Zu erfragen bei _______ Friseur Conrad. Gegen hohe Provision sucht eine bedeutende Tapetenfabrik ihre Musterkalten an zahlungsfähige, thätige Geschäftsleute, Maler, Tapezier, Sattler aufzulegcn- — Man schreibe an 0. P. 1881 Darmstadt, postlagernd.(8000 Zinn-Bettflaschen, Marmor-Wärmfteine, Deckelgläser, Litergemäße, Dorleglöffel, Eßlöffel, Gemüselöffel, Theelöffel, Einladung. Die Mitglieder der evangelischen Gemeindevertretung lade ich, vorbehältlich der an die einzelnen Herren ergehenden besonderen Einladung, hierdurch ergebenft ein zu einer Sitzung, die am Montag, den 13. December d. I., Vormittags 11 Uhr, in der gHeizten Stadtkirche statlfinden soll mit folgender Tagesordnung: Berathung und Beschlußfassung über den vom K'rchenvorstand festgestellten Voranschlag der ev. Kirche zu Gießen für die Zeit vom 1. Januar 1881 bis 1. April 1882, unter Anderem enthaltend Herrichtung neuer Sitzplätze in der Kirche durch Umänderung der Emporen und Erweiterung der Orgelbühne-i, sowie Beschaffung einer Aushilfe für den Kirchendiener. Gießen, den 9. D cember 1880. Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes: | Bibelstunde. Freitag den 10. December, Abends 6 Uhr, im Gymnasium, Matth. 5, 10—16. Pfarrer Dr. Naumann. Beste Sorten Steinkohlen, gew. steinfreie Nußkohlen, sowie Braunkohlen bester Qualität bei (7683 A. Kröll. Darm .Das von de bahn'Gesellsch in der zweiten druck gesunde, Rente ver M Frucht in den man rin ähnl sichtige, um g: Denn daß der digkeit ist und ja ziwi/ich Iba tigtn Linien ern den Kreisen feil Mainz Mt hiesige Haschen Eisenbah die ausgesprvl liche Verkehre für die /eßtere gen über natu stehenden direc hinaus bezeichn Reglements un dm Beschluß, tnesien der ei, direc'.en Weg fanzler gegen Verkehrsmaßr sten Protest z der desfallst^ Berlir worden, daß? zeit bei der K gen befreit |in °°ß ihre Land Mann °"hrere Arbeit octaldemofratj uchungen in d fuchungen der f«5t ein ?!önn gewort ten- daß der einer fc „ Aus R Mr 4 fmige Mädchen von 14—16 Jahren sucht der Fraurn- vercin Dienste. Es wird nur geringer Lobn beansprucht. dagegen besonders darauf gesehen, daß die Famil'.n sich der weiteren Erziehung und Ausbildung der Mädchen freundlich annehmen. Auskunft ertheilen die Schwestern im Hospital am Seltersweg. f8902 13 6 Kttn h fcfäi 6746) la. Stück-, Nuß-, und meinte Steinkohlen, Cokes, trockene Braunkohlen (ä Cntr. 68 bei Ladungen), Tannenholz, Kohlenkasten (broncirt und lackirt), Cokestrommeln, Ofenschirme, Feurrgeräthe rc. bei Emil Ptstor. 7968) Ein Mädchen vom Lande wird auf sofort oder Weihnachten gesucht. _JEßo? sagt^d. Exped. d. Bl.__ 7990) Indem ich dem verehrten Publikum die Mittheilung mache, dasi ich nach Aufgabe meines Geschäfts in den nächsten Tagen Gießen verlasien werde, bitte ich Diejenigen, welche noch Zahlungen an mich zu leisten haben, dies baldigst zu thun, damit unnöthige Kosten erspart bleiben. Hochachtungsvoll Otto Garn. 7904) Die Bremer Lebenrverffche- rungs-Bank in Bremen sucht für Gießen und Umgegend, namentlich für die neu eingeführten Abtheilungen: Militärdienst und Au-steuer- Vcrstcherun. zuverlässige und thätige Mitarbeiter als Platzagenten und Acquisiteure. Reflectanten wollen sich an die bestehenden Agenturen oder an die Bank-Direction nach Bremen roenben.________________________ Suppen Anstalt. Suppenmarken tn Büchelchen geheftet zum Verschenken an Bedürftige sind zu kaufen: Bahnhofstraste beim Hausvater der Herberge und bei Herrn Kaufmann H a i n b a ch ; Markt bei Herrn Wilhelm Klee; Grünbergerstraste bet Herrn Kceisamtsgehilfen Döring. 8001)____________________________ Der Vorstand. Georg Petri, Giessen, 50. Seltersweg 50. Atelier für alle Arten Haar-Arbeiten. Specialität: Feine Flechtereien, als: Uhrketten, Armbänder, Glas-Malereien rc. Größtes Lager fertiger Zöpfe, Chignons re. Damen, welche auf sittlich gediegene Arbeit bei geschmackvoller Ausführung refL-cHren und welche den Werth der auf marktschreierische Weise angepriesenen billigen Anfertigung von Haar-Arbeiten kennen gelernt haben, wollen sich vertrauensvoll an mich wenden. (7677 u mäntel und Pelzgarnituren empfehle wegen vorgerückter O § Saison zu herabgesetzten Preisen. (7934 g ß Moritz Heichelheim. Z OOOOODQgXMXQODSO W W OOSOaöGOCCaaCGOCO Für Weihnachten empfehle mein ausgewähltes Lager schönster Stahl- und Kupferstiche und Photographien, unter Andern: Richter, Königin Luise. — Piloty,Thusnelda. — Plockhorst, 4Christusbilder. - Kaulbach, Zerstörung Jerusalems und 4 Pendants. — Raphael, Madonna di San Sisto und della Sedia u. a. m. Lithographien in grosser Auswahl. Aquarelle von Ed- Hildebrandt: Reise um die Erde 34 BL, Aus Europa, 14 Bl. ä Bl 12, 6 Bl. zusammengenommen 54 u. A., — Oelgemälde und Oeldruckbilder u. a. m., ältere Kunstblätter zu herabgesetzten Preisen. Ferber’sche Universitäts-Buchhandlung in Giessen. Hinter der Kirche KARL LEIB Hinter der Kirche sowie alle in dieses Fach einschlagende Artikel. Johe. Zufall, Zinngießer. 7996) Einen noch sehr gut erhaltenen Kinderwagen verkauft billig Louis Wittich II., Marktstr. 22. 7832) Einem hiesigen und auswärtigen Publikum, sowie meinen früheren Kunden zur gefl. Nach'cht, daß ich, von Amerika zurückgekehrt. mich wieder mit Kleider machen beschäftigen werde. Durch längeren Aufenthalt in größeren Städten glaube ich darin jeden Anforderungen entsprechen zu können. Auguste Fliesse, geb. Meier, Seltersweg bei MessersHpued Reinig. Aufträge werden auch im Laden bei Geschwister Meier entgegrngenommeu. Job. Hoffs MalzPräparate stc.s frisch bei (7744 Heinrich Wallach. ; Hotel Herltom ■ Kockenheim bei Frankfurt a./M. - Neu möbl- Zimmer. Gute liüche. H Feine Weine- Dio- Biere. Aufmerk- n same Bedienung. Mäßige Preise. I 11 Trambahn-Verbind. in. d. Bahnhöfen. | Mermietyungen. 7997) Möblirtes Zimmer nebst Kost zu vermiethen._______Frankfurterftraße 31,5. 8009) Das von Henn Rechtsanwalt Steinberger bewohnte Logis ist auf 1. Januar 1881 anderweit zu vermiethen. _________________________A. Petri. 7846) Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen. PH. Kreiling im Gambrinus. 7612)) Ein schönes Familienlogis '(im 2. Stock), bestehend aus 2—3 Zimmern, Küche, Corridor, Balkon rc., per 15. Jan. beziehbar, zu vermiethen. D. Weller V.. Heuchelheimer Str. 7092) Familienlogis, 1. Stock mit Mansarde, bestehend aus 7 Zimmern, 2 Cabi- ncts und Küchen nebst allem Zubehör, ist zusammen oder getrennt zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Frankfurter Straße 323. 7947) Ein kleines Familien - Logis zu vermiethen bei Karl Plank, Bäcker, _______________________ Wolkcngasse. 7913) In meinem neuerbauten Hause, Grünbergerstraße, ist der 2. Stock mit abgeschlossenem Borplatz und sonstigen Bequemlichkeiten auf sofort zu beziehen. __________________Georg Stühler. 7884) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen im Hause des ___________A. Stern, Bismarckstraße. 6953) Möblirtes Zimmer zu veimie- then bei Earl Stuckrath, Gartfeld. 6985) Der 2. Stock in meinem Hause in der Bahnhofstraße zu vermiethen und per 1. Januar 1881 zu beziehen- ______________Wilhelm Reiber. 7103) Ein großes schön möblirtes Zim- mer zu vermiethen. Gartenstraße 165,6. 6879) Ein neu reftaurirteö Familien logt« ist zu vermiethen und alsbald oder später zu beziehen im ___Darmstädter HauS. 5. Abonnements- Concert ____Anfang 9 Uhr. --- JEntree 90 Pfg* Laden - Cröffnung. 7930) Einem geschätzten Publikum zur Nachricht, daß ich im Laden des Herrn Gustav Gerhardt am Lindenplatz eine Filiale meiner Manien- und Nmnenhandlung etc. errichtet habe. Empfehle daselbst Kränze und Bouquets jeder Art, sowie Blattpflanzen und blühende Pflanzen, wie solche die Saison bietet. Täglich frische Veilchen. 20-Francs-Stücke . . • do. in ’/s • Englische Souvereigns . Russische Imperiales . Holländische fl. 10-Stücke Ducaten...... Dollars in Gold . . . JL H. 16 12-16 16 11-15 20 30-35 16 71-76 16 65 9 56-59 4 17-20