SS8 'n 8,t'4l>qttbhil^t jSSüMta 227 ^frf>£m^UTn7 •rmittben nytquem: -^6-Montanu«. rel'tz 9ait!nnt!f* ltbft öüem ist -L^uLäue B. 90. öermitthtn ^rankfurter^of. (®g * Jtutnweg 13i lt Ettes Zimmer zu _®eue Kaue K. 79. ■n ^I0(f meines Hauses 1 von 4 Zimmern mit vermieten. Rechtsanwalt tzrtel. lnd Mansärdenstock mst n Versetzung, als- vermiethen. ^ankrutterstraße 33>, rem neu'rbauten Hause, ^rl Etage, 5 Zimmer, öderes Eeltersweg. ________2. Huhn. müienogls tu vermiethen- »er, Mühlgasse D- 84. >zis m vermiethen. Zrih Zürst W». : Äcevftiaße ein Lager- eir m vemiethen. Näh. b. Kl. a den aber >u Dtrmittf)tn. Jri'br. Baug. itt Jwirtstn. jrner Aneifer auf ta ->derg um die Zchoor w Mofanung ab;ugeben in lusmhnmS von •ilfr--Xnlagen rniruction, empfiehlt sich -lohr, Gießen D- 207- r^na meiner ausgeDttrn * mc Herren Dr. M ld A^ilekt, wirb deren und Solidität nachge- Vkeine i ä-< * n I* $*,„„11 I” «»•* J! t. i-—*t7ä[#7 faW :"n LJ Pension Zrx. 182 Dienstag den 10. August 1880 Aießener Wyeiger Anfkige- Hüb Amtsblatt sm den Kreis Gieße«. «edaettonSbureaur Erpedittonlbureaur | Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Dtontofli* Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 1.1.1 JJ-MIJ.___'1'm General Hancock, der demokratische Präsidentschafts- Candidat der Vereinigten Staaten. Der Annahme-Brief des Generals Hancock ist erschienen, und aus demselben ist ersichtlich, daß die beiden großen amerikanischen Parteien in ihrer jetzigen Gestaltung sich überlebt haben. Die besieren Republikaner und Demokraten fühlen das innerlich, — deshalb der erbitterte Kampf der Ersteren gegen den Kandidaten der ultra-republikanischen Politik: General Grant; der der Letzteren gegen die verrottete Tammany-Clique. Ein neues vermittelndes Dekenntniß sichert dem General Hancock viele Stimmen aus den republikanischen Kreisen, welche sich von Garfield abwenden, dessen Charakter durch Bestechlichkeit, Korruption und die Theilnahme an den Wahlbetrügereten von Louisiana befleckt ist. Angesichts des Annahme-Briefes Hancock's müssen sich die Blätter Huben und drüben schämen, welche die Phrase nachbeten, daß Hancock kein Staatsmann und zur Führung der Regierung unfähig sei. Jedes Wort des Brieses ist bestimmt, jeder Satz in seiner knappen Form ein Paragraph eines klaren politischen Glaubensbekenntnisses. Ohne jeden Vorbehalt werden die Veränderungen, welche durch den Krieg in der Constitution eingetreten sind, als integrirender Theil derselben acceptirt und für unverletzbar erklärt; kein anderer demokratischer Candtdat hätte dies zu thun gewagt. Hancock sagt 11. A.: „Mit aller meiner Macht will ich dem Versuche Widerstand leisten, die volle Kraft und Wirksamkeit der Verfassung, die das höchste Gesetz des Landes und die Regterungsgrundlage ist, zu beeinträchtigen oder zu umgehen. Die durch die Verfassung gewährleisteten Gewalten definiren und beschränken die Autorität der National-Regierung, und die nicht durch dieselbe delegirten oder untersagten Gewalten gehören den Staaten, bezw. dem Volke im Allgemeinen. Die Staaten-Re. irrungen, eine jede innerhalb ihrer eigenen Sphäre handelnd, bilden die Union", die ein Muster einer freien und populären Regierung ist- Sie muß getreu und wirksam erhalten und gehandhabt werden, und die Rechte des Volkes dürfen wider durch Betrug noch durch Gewalt untergraben werden. Das Bajonnet ist kein geeignetes Instrument zur Sammlung der Stimmen freier Männer, und das Volk kann nur herrschen durch eine vollkommene Abstimmung, eine freie Geheimwahl und eine ehrliche Zählung der Stimmen. Der Krieg für die Union wurde vor geraumer Zett erfoigrctch zum Abschluß gebracht, und alle Klassen müssen gleichen Antheil an den Segnungen der Union genießen. Es herrscht tiefer Frieden und wir sollten Gefühle der Freundschaft und nicht tzr Feindseligkeit pflegen. Eine emsige und gewtssen- hafte Sorge um den öffentlichen Credit und eine weise und sparsame Verwaltung der Ausgaben sollte aufrecht erhalten werden. Die Zett ist erschienen, um die wesentlichen Vortheile der Verfassung zu genießen. Laßt uns Eintracht und hochherzige Nebenbuhlerschaft unter unseren Industriezweigen ermuntern, unsere Handelsmarine wiederbeleben, unseren Handel ausdehnen, und die Entwickelung unserer ungeheuren natürlichen Hülssquellen unterstützend Es charakterisirt Hancock als National-Oeconom, als Staatsmann und Patriot, daß er seinen Bries mit den Worten schließt: „Wenn ich gewählt werde, werde ich es mir angelgen sein lassen, die Union zu schützen und zu verthcidigen, und darauf achten, daß die Gesetze des Landes in allen Theilen getreulich ausgesührt werden." Deutschland. Aus dem Großherzogthum Hessen, 6. August. Nach der auch von dem Oberlandesgericht in Darmstadt gethetlten Auffassung des Ministeriums können dem im Civtlproceß einer Partei betgeordneten Armenanwalte die Reisekosten und Taggelder für auswärtige Termine nicht mehr, wie früher, zugebilligt werden, indem sich aus der Civilproceßordnung.und den Commissions- Berathungen über die Rechtsanwaltsordnung ergebe, daß dem Armenanwalt ein solcher Anspruch an die Staatskasse nicht zustehe. Aus Hessen, 6. August. Das Ministerium hat, um eingetretene »weifel über die Art, wie Schulkinder die gegen sie erkannten Freihettsstrasen m verbüßen haben, zu beseitigen, unter Aufhebung der früher erlassenen Vor- lckrtlten bestimmt, daß wenn ein Schulkind zu einer Gefängniß- oder Haft- »raie verurtheilt ist, oder eine nicht beizutreibende Geldstrafe durch Gefängniß oder Last zu verbüßen hat, die Vollstreckung, sofern die Umstände es nur iraend gestatten, während der Schulferien und ohne daß das Kind mit erwach- lenen Sträflingen in einen und denselben Raum verbracht wird, erfolgen soll. Berlin, 7. August. Die „Kreuz-Zeitung" ersahrt aus sicherer Quelle, kn6 G„ücht, der Gouverneur von Straßburg, General-Lieutenant v. Schkopp habe seinen Abschied erbeten oder wolle ihn nachsuchen, vollständig unbegründet ist. a n Bismarck überraschte nach der „Bohemia" wäh- Berliner Konferenz die griechischen Gesandten Rhangabe und Brailas mit der Aufforderung, Griechenland möge endlich die documentarisch sestqestellte Schuld an Bayern äbtragen, da säumige Schuldner kein Anrecht an Europas »Mfi-hnthUn bitten Die Griechen versprachen sofortige Schuldabtragung, k^ bisb aber nicht gescheh«, ist Das „Tagebl." erfährt aus Wien: China macht in einer großen Waffenfabrik zu Steyr ausgedehnteste Ankäufe von Werndl-Gewehreu. — Die „Polit. Corresp." meldet aus Parts: Die Mobi- listrung der griechischen Armee wirkte auf die Regierung ungünstig ein, wes- halb die Mission des Generals Thomassin erst auf unbestimmte Zeit hinaus vertagt und jetzt womöglich ganz sistirt wird. Berlin, 7. August. Dem „Fränk. Kur." wird aus Kissingen gemeldet: Fürst Bismarck macht von seiner Behausung aus der oberen Saline aus seine gewohnten Spaziergänge, die er jedoch erst in später Abendstunde unternimmt, um den zudringlichen Enthusiasten unter dem Bade-Publikum zu entgehen, das ruhelos von der ersten Morgenfrühe bis zur Abenddämmerung die Wohnung des Kanzlers umschwärmt, um einen Blick unter den buschigen Augenbrauen hervor erhaschen zu können. Ohnlängst fuhr der Fürst durch die Stadt, bei welcher Gelegenheit er mehrere Besuche bei zur Kur anwesenden höheren preußischen Beamten abstattete. In einem zweiten Wagen folgte fern Sohn Graf Herbert. Die Nacht ist der Arbeit gewidmet, und oft trifft noch das Grauen des Morgens den Fürsten am Schreibtische. Bei dieser Gelegen- heit arbeitet unermüdlich der Telegraph, welcher durch einen eigenen Draht mit der Wohnung des Kanzlers verbunden ist und den ein zu diesem Zwecke dortselbst stationirter Telegraphenbeamter bedient. Der Sicherheitsdienst, der von dem Polizei-Osficianten Geret geleitet wird, wird von den geheimen Polt- zisten oft mit einem etwas komischen Eifer betrieben, so daß manche humoristische ©eenen dadurch entstehen. — Die angebliche Auswanderung des Reichstagsabgeordneten Hasselmann regt die Frage an, ob mit seiner dauernden Entfernung aus Deutschland sein Abgeord- neten-Mandat erloschen sei. Eine unzweideutige Bestimmung für solche Fälle enthält weder die Verfassung noch das Wahlgesetz. Es wäre von Interesse, wenn der Reichstag über diese zwetfelbaste Frage eine Entscheidung träfe; cs könnte damit zugleich auch die Frage gelöst werden, ob ein Deutscher, der auch zur Zeit der Wahl schon dauernd im Auslande gelebt, aber seine Staatsan. gehörtgkeit nicht aufgegeben hat, wählbar ist oder nicht. Die Bestimmung des Wahlgesetzes: „Wählbar zum Abgeordneten ist im ganzen Bundesgebiete jeder Deutsche, welcher das 25. Lebensjahr zurückgelegt und einem zum Bunde ge- hörigen Staate seit mindestens einem Jahre angehört hat", besitzt in dieser Beziehung nicht die wünschenswerthe Klarheit. Formell anzufechten scheint uns die Wählbarkeit eines im Auslande lebenden Deutschen, bezw. die Gültigkeit des Mandats eines Deutschen, der sich erst nachträglich in's Ausland begeben Breslau, 6. August. Der „gefährliche Revolutionär", vor welchem eine im Amtsblatt des Kreises Falkenberg, Ober-Schles., erlassene Bekanntmachung des dortigen Landraths warnte, ist unter dem Mmen Petersen in Leipzig inhaftirt worden. Derselbe verkehrte dort mit keinem namhaften Socia- listen, sondern lediglich mit den „Anarchisten", die sich ungefähr 5 Mann hoch dort befinden sollen. Uebrigens soll der „gefährliche Revolutionär" ein sehr harmloser excentrischer Mensch sein, vor dem Niemand Angst zu haben braucht. München, 7. August. Die Staatsregierung hat bezüglich des dem Bundesrathe vorliegenden Antrages auf Beschränkung der Wechselsähigkeit, die Handelskammer des Landgerichts München I zu einem Gutachten aufgefordert. Dieselbe sprach sich einstimmig gegen jede Beschränkung der Wechselfähig, kett aii|- . 6 August. Am Samstag wurde im Kreuzgange des Pauli- nums der hiesigen Universität ein anonymer Anschlag vorgefunden, welcher die Commilitonen zur Unterzeichnung einer Petition an den Kultusminister um Vertreibung der jüdischen Commilitonen und Entfernung der Docenten judt- scher Religion auffordert. „ -rr . , Stuttgart, 7. August. Der F.stzug zur Eröffnung der Eisenbahn, strecke Schwaigern-Eppingen, des Schlußstück-s der Linie Heilbronn-Heidelberg, ist heute Vormittag In Eppingen angelangt. Heidelberg, 6. August. Die hiesige Handelskammer hat sich neulich mit Recht für Beibehaltung der allgemeinen Wechselfähigkeit ausgesprochen, schon deshalb, weil das Genossenschaftswesen mit derselben steht und fällt. Es wäre nur zu wünschen, daß von den im Wechselgeschäfte minder bewan- berten Personen auf eingeholte Belehrung mehr di- wichtigen Formen des Wech els beobachtet würden. Gar manche mangelhaft ausgestellte 2dech,el llnd weiter nichts alS Schuldurkunden und können, wenn es zum richterlichen Austrage kommt, nicht auf dem Wege des Wechselgesetzes, sondern nur auf dem des Urkundengesetzes ausgetragen werden. Auch oftmals in nöthigen Fällen unterlassen. Hierzu komm., daß d e V rwendung der nöthigen Stempelmarken ebenfalls «ur ungenau beobachtet wird. Nicht selten wird eine unrechte Marke oder eine Marke zu spät auü-klebt,z.B. erst, wenn die Sache vor Gericht kommt. Da wird dann manchmal sogar noch der Anwalt von dem Wechselkläger für die Richtigkeit ^r^tempemarken verantwortlich gemacht. Die Obliegenheit des Anwaltes ist es aber durchaus nicht, für dieses Letztere zu sorgen, sondern lediglich die der Partei und zwar sogleich bei Ausstellung des Wechsels. UranKreich. Paris, 7. August. Das „Journal officiel" meldet die Ernennung des Graten Montebello zum Geschäftsträger in München an Stelle de- Graien Leiebre de Behatne, welcher als Gesandter nach dem Haag geht. | My bisheriger Gesandter im Haag, ist aus Gesundheitsrücksichten zur Dis- Position gestellt. Baron Desmichels, gegenwärtig Gesandter in Belgrad, ist zum Gesandten in Athen, Graf Canclaux zum Gesandten in Belgrad ernannt. Pari-, 6. August. Den drei ArmeecorpS, welche diesen Herbst die großen Manöver machen, werden Felddruckereien beigegeben werden. ES ist hier der erste Versuch, den man in dieser Beziehung macht. — In Lyon fand \ gestern ein Duell zwischen zwei Ofstcieren vom 9. Cürasster-Regiment statt. Der eine derselbe wurde am Unterleibe leicht verwundet. Anlaß zu dem Duell gab ein Streit über die Jesuiteu. Hngtand. London, 6. August. Dem gesetzgebenden Körper von Jersey ist im Hinblick auf die erwartete Ankunft der französischen Jesuiten ein Gesetzentwurf vorgelegt worden, welcher die Bestimmungen einer Parlamentsacte Georgs IV. gegen die Niederlassung von Jesuiten in England einzuschärfen bezweckt. Die erwähnte Parlamentsacte verfügt die Verbannung eingewanderter Jesuiten und untersagt die Eröffnung von Jesuttenschulen ohne Erlaubniß der Legislatur bei einer Geldstrafe von 50 L. telegraphische Depesche«. telegr. • Burean» Gastein, 8. August. Der deutsche Kaiser nahm heute ein Bad, pro- menirte und fuhr sodann zur evangelischen Kapelle, wo Hofprediger Frommel die Predigt hielt. Morgen erfolgt die Abreise des Kaisers über Auffee nach Ischl. Pari-, 8. August. Grevy, Gambetta und Say mit den Ministern Constans, Jaureguiberry und Varroy nebst deren Cabinetschefs und Prtvat- secretären sind heute Vormittag nach Cherbourg abgereist. Sosta, 8. August. Das diesjährige bulgarische Ausgaben-Budget ist auf 27,306,267 Frcs. veranschlagt, wovon auf das Kriegsbuoget 11,250,000 kommen; der Mehrbedarf von 4 Millionen im Vergleich zum Vorjahre wird durch Erhöhung der Zölle, der Salz- und der Tabaks-Abgabe, sowie Neuein- führuna von Zöllen gegen Rumelien und Makedonien gedeckt. New-UvkE, 7. August, Abends. Dr. Tanner beendete heute Mittag glücklich seine 40täg(ge Fastenzeit. Saarbrücken, 8. August. Heute Mittag hat die feierliche Uebergabe des neuen Rathhaussaales mit den von dem Kaiser gestifteten historischen Gemälden durch den Oberprästdenten der Rhetnprovinz an die Stadt statt- gesunden. Lokales. Gießen, 9. August. Wie in jedem Jahre, so wird auch gcgenwärstg in der Zett vom 9. bi8 zum 14. August der sogenannte Laurentiusschwarm der Sternschnuppen auftreten. Die meisten Meteore zeigen sich in den Nächten des 10. und 11. August, doch handelt es sich hierbei keineswegs um einen sogen. Sternschnuppenregen, sondern um ein zahlreicheres Auftreten der Meteore, als in anderen Nächten. Im verflosienen Jahre wurden am Abend des 16. August zwischen 9 und 10 Ubt von einem Beobachter 49 Meteore ausgezeichnet, darunter 10, welche einen Lichtschweif nach sich zogen. Die Erscheinung ist schon vor sechszehn Jahrhunderten in China beobachtet worben, bei uns machten erst vor einem Menschenalter Forster und Quetelet darauf aufmerksam. Die meisten Meteore kommen aus dem Sternbilde des Perseus, weshalb man neuerdings den Schwarm auch als Perseiden bezeichnet. Daneben strahlen auch aus den Sternbilden Andromeda, Cassiopeja und Schwan, sowie aus dem Kopfe des Drachen Meteore aus. Gegenwärtig weiß man, baß dieser Sternschnuppenschwarm im Raume eine elliptische Bahn beschreibt. in welcher fast jeder Theil des Umfanges von Sternschnuppen besetzt ist und daß sich gleichzeitig in dieser Bahn auch der Komet III des Jahres 1862 bewegt. — Am 3. d. Mts. wurde in einer mit Wasser gefüllten Lehmgrube in der Gemarkung Münster der ll/zjährige Sohn des Backsteinmachers Dörr von Münster aufgefunden. Wiederbelebungsversuche biteben, trotz einiger noch vorhandener Lebenszeichen, erfolglos. — Gutem Vernehmen nach beabsichtigen die Herren Gebrüder Buderus den Hochofen der „Margarethenhütte" bei Gießen demnächst als Ersatz für einen außer Betrieb gesetzten Ofen der Main Weser-Hütte in Kürze in Betrieb zu setzen.__ Vermischte- Lich, 8. Juli. Durch die in neuester Zeit in dem nahe gelegenen Langsdorfer Wald stattgefundcnen Untersuchungen sind bedeutende Ablagerungen von Eisenerzen aufgefunden worden. Es ist das Gelingen dieses Unternehmens umsomehr zu begrüßen, als dadurch den Arbeitern und Fuhrleuten der Umgegend eine neue Erwerbsquelle bargeboten wird. Rufen wir deßhalb dem Unternehmen ein fröhliches „Glück auf" entgegen. Offenbach, 6. August. Heute Mittag 1/-12 Uhr ereignete sich in der Biederer Straße, Ecke der Karlstraße, ein sehr schweres, bedaucrnswerthes Unglück. Es stürzte ein im Bau begriffener Kanal ein und begrub drei Arbeiter unter seinen Trümmer». Zwei davon waren mit dem Oberleib noch frei und konnten erst nach breivienelstündiger Arbeit, jedoch leider schwer verwundet, nach dem Hospital gebracht werden. Der dritte, gänzlich verschüttet, wurde um 2 Uhr todt ausgegraben. Frankfurt, 7. August. Das Publikum wird es wohl interessiren, authentisch zu erfahren, wie viel Bier auf dem Festplatz getrunken wuide und wer am meisten ausgeschenkt hat. Die folgenden Zahlen sprechen: Groß u. Oberländer 109 Heetoliter 3,4 Liter, I. I. Jung 145 Heetoliter 78,7 Liter, Brauerei Leschhorn's Nachfolger 152 Heetoliter 56^3 Liter I. G. Henrich 155 Heetoliter 68,8 Liter, Fritz Reutlinger 189 Heetoliter 10,7 Liter, Konrad Dmding 244 Heetoliter 84,2 Liter, Heinrich Henninger und Söhne 265 Heetoliter 72,4 Liter, Aepfelwein Gebrüder Freyetsen 312 Heetoliter 87,6 Liter, Flaschenbierverbrauch in der Festhalle: Henninger und Söhne 7000 Flaschen und I. I. Jung 3000 Flaschen. Frankfurt, 7. August. Die Befürchtung vor einem Defieit bet dem fünften allgemeinen deutschen Turnfest schwindet von Tag zu Tag mehr. Wenn auch mancher Voranschlag um einige Hunderte, nicht Tausende von Mark überschritten sein möge, so wird dies doch wieder auf anderer Seite durch erzielte Ersparniffe und Mehreinnahme mehr als zur Genüge gedeckt. Es ist demnach die Hoffnung vorhanden, daß die erzielten 240,000 JL Einnahmen allen etwa noch bis zum 12. d. zu stellenden Anforderungen vollkommen genügen werden. St. Andreasberg, 3. August. Die hiesigen Kanarienzüchter sind mit ihren Zucht- ergebniffen in diesem Jahre im Allgemeinen sehr zufrieden, durchschnittlich entfallen auf einen alten Hahn zehn junge Hähne. Die bedeutenderen Züchter erhalten von Händlern aus Berlin, Hamburg, Dresden, Frankfurt q. M. 8-9,50 für's Stück. Außerdem behalten die Züchter Vögel zum. Einzelverkaufe, welche zum Preise von 20—150 JL an Liebhaber verkauft werden. Die Aufträge sind so zahlreich, daß schon jetzt wenig gute Vögel mehr zu haben sind. Im Ganzen mögen für 200,000 X Kanarienvögel ausgeführt werden. Eberstadt, 4. August Die hiesige Station erhielt heute Mittag einen ebenso unliebsamen wie überraschenden Besuch. Laut telegraphischer Benachrichtigung von Darmstadt trabte ein auf der hessischen Ludwtgsbahn entsprungener Ochse dem Schien, ngelets entlang nach hiesigem Bahnhof und traf auch daselbst, nachdem er unterwegs den hochbetagten Bahnwart Nungesser niedergestoßen und schwer verwundet batte, ein. Mehrere Beamten des Bahnhofpersonals gingen dem ganz rasenden Vteh entgegen, um es womöglich von dem Bahnkörper abzulenken, aber siehe da: Kaum gelang es den Beamten und Arbeitern, sich zu flüchten, denn der Wüthende ging auf jeden in den Weg Kommenden mit gesenktem Kopf los und hätte ihn unfehlbar aufgespießt Nachdem er sich auf diese Weise den Weg frei gemacht, stieg er zu nicht geringem Schrecken der vielen anwesenden Paffagiere, welche nach allen Himmelsgegenden flüchteten, auf den Perron und jagte auch, hier jeden sich nur Nähernden den Bahndamm hinunter. Die Gefahr wurde nun noch erhöht dadurch, weil ein Per'onenzug von Heidelberg jeden Augenblick eintreffen mußte. Selbst als Vieser einlief, blieb der Ochse ruhig auf dem Perron, stets zum Angriff bereit stehen, so daß das Aus- und Einsteigen der Reisenden von der anderen Seite des Zuges bewerkstelligt werden mußte, was bc« der Angst, die Jedes beseelte, keine Kleinigkeit war. Bei Abfahrt des Zuges ging er selbst auf die Maschine los und schritt sodann ganz gemüthlich vor dem Zuge längere Zeit her, bis es endlich gelang, ihn auf die Seite zu bringen. Alle Züge waren in Folge dessen genöthigt, auf der Strecke anzuhalten, bis es dem Thier gefällig war, aus dem Wege zu gehen. Erst Abends 6 ,/.J Uhr gelang es den ihm folgenden Metzgern in der Nähe von Beffungen, nachdem sie ihm die Augen ausgeschlagen, seiner Herr zu werden und zu fcffeln. Nur der großen Aufmerksamkeit Seitens des Bahnpersonals ist es zu verdanken, daß zu dem einen traurigen Fall nicht noch ein größeres Unglück hinzu- gefügt wurde. Frankfurt, 6. August. Den durch die Explosion auf dem Festplatz verunglückten Personen geht es sowohl in den Spitälern wie in der Privatpflege den Verhältnissen entsprechend gut. Zu den erheblich Verletzten kommt noch ein Arbeiter aus Nied bet Höchst, der durch einen.Eisensplitter am Kinn verletzt ist und sich in ärztlicher Behandlung befindet. Derselbe ist vollständig erwerbslos. Die Sammlung für die Verwundeten hat die Höhe von 21,000 JL erreicht. London, 5. August. Amtlicher Meldung zufolge hat ihrer Majestät Schiff, „Danae", zwei Dörfer in Samoa beschoffen, deren eingeborene Bewohner gedroht hatten, sämmUiche Weiße zu ermorden. Ein später im auswärtigen Amt eingegangenes Telegramm meldet inbefi, daß die Rebellen sich ergeben haben und die Ruhe wieder hergestellt sei. — Die Zuckerzange war seit ungefähr 50 Jahren von der feinen Gesellschaft ausgeschloffen und fristete ihr Dasein nur mehr auf einsamen Ladensitzen. Die launische Mode, welche sie verworfen, hat sie plötzlich wieder zu Ehren angenommen und gegenwärtig soll sie auf keinem Kaffeetische fehlen. Es ist Übrigens nicht ganz leicht, mit der Zuckerzange umzu- gehen^sie hat ihre kleinen Bosheiten und es bedarf immer einer gewissen Dosis Vorsicht und Selbstvertrauen, um sich ihrer mit Grazie zu bedienen. Herr Z. ist nun ein gescheidter und liebenswürdiger Mann und ein freier Schweizer dazu — und mag sich mit der Zuckerzange nicht befreunden. Vor Kurzem war er mit Andern bei dem reichen Bankier M. in Frankfurt zur Tafel geladen. Der Kaffee ward in einem Salon neben dem Speisesaal servirt und die Dame des Hauses nahm mit ein paar Auserwählten auf dem Balkon Platz. Als Herrn Z. der Kaffee präsentirt wurde, legte er die Zuckerzange auf das silberne Plateau und nahm sich, feiner Gewohnheit gemäß, den Zucker mit den Fingern. Die Dame runzelte die Stirne und winkte dem Diener. Wortlos leerte sie die Zuckerbüchse über den Balkon aus. Die Gäste sahen einander bestürzt an, der Bankier M. war in tödtlicher Verlegenheit über die beleidigende Handlung seiner Frau, nur Derjenige, dem die schroffe Lehre galt, blieb unbekümmert. Herr Z. trank mit Behagen seinen Kaffee aus, dann erhob er sich, trat an ein Fenster und warf die reizende ächt chinesische Taffe mit samrnt dem goldenen Löffelchen ebenfalls auf die Straße. Werden, 30. Juli. Die „Eff. Volks-Ztg." berichtet: In vergangener Nacht brack in hiesiger.Strafanstalt ein zu 15 Jahren verurtheilcer, in Einzelhaft sich befindender Gefangener aus dem über der Zellentbür angebrachten Gitter eine Stange heraus und schlüpfte durch die Oeffnung in den Flur. Mit Schlüsseln, die er sich zu verschaffen gewußt, öffnete er nun noch toter Zellenthüren und befreite zwei zu lebenslänglicher, einen zu 15jährtger und einen zu 18monatlicker Zuchthausstrafe verurthetlte Mitgefangene. In der Nähe der Krypta der nebenan- liegenben Abteikirche bogen dieselben in einem Flurfenster vermittelst eines mttgebrachten Weber baurnes eine Stange im Eisengttter so weit aus, daß ein Mann sich durchzwingen konnte. Der in der Nähe stehende Posten Nr. 4 scheint jedoch hinderlich gewesen zu fein; die Flüchtlinge schlugen nun den Weg zur Thür der Anstaltskirche ein, die mit dem oberen Flur in Verbindung steht; da diese aber mit starken Hängeschlössern versehen war, zu denen die vorhandenen Schlüffel nicht paßten, so war guter Rath theuer. Bei dem Vorhaben, nun durch die nebenanliegende Anstaltsschule einen Ausweg zu suchen, wurden sie von den Nachtdienst habenden Aufsehern ertappt und wieder in Nr. Sicher geschafft. Rüdes heim, 30. Juli. Auf dem am Sonntag Morgen um 9 Uhr zu Thal fahrenden Salonboot ereignete sich kurz vor Bingen eine herzzerreißende Scene, welche leider zwei Menschenleben zum Opfer forderte. Ein Vater nämlich, in Begleitung seines kleinen Töchterchens, saß mit mehreren anderen Herren im Salon zu Tische, während das kleine Mädchen in beffen Nähe auf dem Verdecke umherltef Plötzlich ertönte ein Schrei, die Herren sahen in dem Augenblick das Kind über das Geländer des Schiffes in die Tiefe fallen. Ohne Besinnen wirft der Vater den Hut von sich, springt seinem Kinde nach und beide fanden, ohne noch einmal das Licht zu erblicken, in den Wellen ihr Grab. Der ganze Vorfall war das Werk einiger Sekunden; die Matrosen des Schiffes, welche sogleich mittelst eines Kahnes gründliche Suche hielten, konnten leider keine Spur der Verunglückten mehr entdecken. — sAus der höheren Töchterschule.^ Vorsteherin (lehrend): „.. . Und so, meine Damen, werden wir erleben, daß der Mensch, das Ebenbild Gottes, nicht mehr das arme Thier hinschlachten wird, um seiner Nahrung genügen zu können, da sich der Fleischextract und die mannigfaltigen Fleischconserven, die in England und Amerika massenhaft angefertigt werden, immer mehr und mehr in unserem Haushalte Geltung verschaffen und die verschiedenen rohen Fleischsorten nach und nach verdrängen!" — (Der Liebe Sieg.) In allerletzter Zeit spielte sich in Hamburg ein Geschicht- chen ab welches einen neuen Bewe-s für die Richtigkeit der alten Wahrnehmung liefert, daß das Leben Dinge zu Tage fördert, die romanhafter sind, als das m Romanen gewöhnlich Erzählte. Ein mit Glücksgütern reich gesegneter 86jähriger Mann verlobte sich ganz im Stillen mit seiner 35jährigen Haushälterin. Als die Verwandten des alten Herrn das durch das Standesamt vollzogene Aufgebot in den Zeitungen lasen, versuchten sie alles Mögliche, um die Schließung der Ehe zu verhindern. Sie ließen eine Untersuchung des Geisteszustandes des Bräutigams durch einen Physikus beschaffen und verlangten, auf deren Ergebniß gestützt, daß der Ehelustige unter (Suratei gestellt werde Da indessen sein Hausartt ihn für geistig und leiblich gesund erklärte, verwies das Gericht die Sachlage zur Prüfung an ein Collegium von fünf Aerzten zur Entscheidung — und siehe da, das Ergebmß war, daß der Bräutigam unter Curatel gestellt ward, also die Eheschließung vorläufig nicht anging. Der Liebende zog nun mit seiner Herzenserwählten nach Altona, um vor dem dortigen Standesamt ein zweites Aufgebot zu erwirken, aber der Hamburger Curalor paßte auf, that Einspruch, und auch in der Nachbarstadt konnten sick Hymens Bande nicht um die „Liebenden" schlingen. Der alte Herr verlor auch den Muth nicht; er dampfte mit seiner Donna nach der englischen Felseninsel Helgoland, wo schon manches Paar getraut ward, welches dies in Deutschland nicht fertig bringen konnte. Der Heirathscandidat war von der Seereise so angegriffen, daß er vom Landungsboote bis ins Logis getragen werden mußte. Aber der Curator, ein Hamburger Anwalt, hatte auch von diesem neuen Schritte seines Pflegebefohlenen Kunde erhalten und telegraphiite an den Gouverneur von Helgoland, daß derselbe gütigst die Trauung untersagen möge. Der Telegraph brachte die Rückantwort: „Zu spät!" Das glückliche Brautpaar war bereits in den Hafen der Ehe eingelaufen. Von den Verwandten ist nunmehr die Nichtigkeitserklärung der Ehe gerichtlich beantragt. Der alte Herr ist jedoch von den vielen Liebesbeweisen seiner Verwandten wenig erbaut; er hat einen tüchtigen Anwalt mit der Sache betraut, um zuerst von dem lästigen Curator befreit zu werden und dann seiner Gattin fein sehr bedeutendes Vermögen testamentarisch vermachen zu können. Handel und Verkehr. Lauterbach (Oderheffen). Der am 2. ds. abgehaltene Viebmarkt war, wie es in Folge der begonnenen Ernbte voraußzusehen war, sehr schwach, mit 330 Stück bestellt. Die Qualität des zugeführten Viehes war eine gute unv ging auch bas Meiste zu höheren Preisen um. Bezahlt würben für Ochsen 36 — 45 Carolin bas Paar, für Kübe 8—12 Carolin bas Stück. In Schweinen, wovon 19* Stück zugetriebcn waren, war bas Geschäft noch lebhafter und wurde fa t Alles verkauft unb sehr gut bezahlt. Nächster Markt 30. August. Frankfurr, 7. August. (Marktbericht.) Der heutige Heu- unb Strohmarkt wa, gut befahren. Altes Heu kostete je nach Qualität ber Centner JL 3.00 — 4.00, neues Heu JL 2.50—3.00, Stroh at 2.00 - 3.40. Butter bas Pfb tm Großen 1. Qual. 0.90—00, 2. Qual JL 0.80-00, im Detail bas Pfd. JL 1.10—00, 2. Qual. JL 1.00—00. Eier bas Hunbert ital JL 6 20, deutsche Eier 4.80 JL Ochsenfleych per Pfunb 65—70 H, Kuh , Rind unb Farrenfleisch 45—60 H, Kalbfleisch 45—55 Hammelfleisch 40—65 H, Schweinefleisch 70—75 H, ein Hahn JL 1.90—2.50, ein Huhn 2.00-3.50, eine Ente JL 3.00—3.50, eine Taub- 50- 00 H, Kapaunen 3 — 3.5<>, Wälscher Hahn JL 5 — 10. Kartoffeln 100 Ko. «X 6—7 bas Gescheib 10—12 Kohlrabi 5—8 \ Blumenkohl 1 St. 40—100 H, Wirsing 00—0 H, Gelberüben 1 Bunb 6 — 10 H, Zwiebeln 1 Bunb 20 H Sellerie bas Stück 50 Meerrettig 1 Stück 00—00 Spargel baS Pfunb 00—00 H, Radieschen 3—4 H, Arttschoken 50 Erbsen bas Pfunb 20 Nomain-Salat 30-00 4, Bohnen 100 Stück 0.00—0 3L. Gurken 6 — 0 H In allen Zeitungen der Welt findet man Stellengesuche, Vacanzen, An- und Verkaufs-Gesuche rc., billig und discret besorgt durch Haasen- stein •$*< «rt ,'’ “'W' Sott : dn'L'A 101 Ü' M« «Ä 2V’*«1 taifa ? SJiq. SJ Ä* ^'--u M £b(?®'™nl'ta die tr K«! \8,lkn «««• 0,ynl'8'”tfit ibn fei, ' «5 Wil * s hat an nn ebenfanl JW* Nt brach b b'luldrndn Sefammrr u«d Ichlüpftr durch die oifnttr er nun noch MRtr und eintn M* Züchtlinge ■nen plur in Setbmount :i< vorhandenen LchHet ■ -T_t kle nebenantiegende mR habenden Aufjehern $ W ibal fahren- ::tBt seiche beider zwei ---i Leinen LöLterchenS, ttcr.t Märchen in deflen dre Herren iahen in dem ftlau Ohne besinnen Fanten, ebne noch ein: t SerfaU sar dal Werk : eines Lahnes gründliche lecken. y< r-. Unh jo, meine *ortt§, nidjt m^r das foanai, ba jid) btr fnglanb und Ämenka :m ywshM (Müntz 'verdrängen'." .;:TibUT6 ein Veichichl- n Ä^rnchmung liefert, als das m Romann ädriger Kann nerloblt 1; die Lemandten des den jntunjen lasen, otv. nxm. Sie ließen eine rnr rhoiikus beschaffen .. urter Kuratel gestellt - und erklärte, verwies 8rjnf Aerzten zur Snt- :T. unter Curatel geftellt - e zog nun mt seiner ewmt em zweites w ,2i Hnl'vruch, und auch . • ödenden' l^'nfl”1 ‘„•nn ?onna nach der •auf -ard, welches dies war von der& -nagen werden mußte- ;t«mr w« WjÄ 2Tapb brachte die W- ■n M H-Ini bn ttrflinnie ‘"K . dhtutiitn ltintr»" g MtTflUl UNi zE f*** - 0it t8 in T°l?r Tie Qualität * ®«brf «** ju Aich; iflrtiViu»eer Mi- .... K* •* »II Allgemeiner nzerger. Bekanntmachung. Die Landbriefträger führen auf ihren Bestellungsgängen Bücher mit sich, Welche zur Eintragung der ihnen vom Publikum zur Beförderung nach der nächsten Postanstalt übergegebenen Sendungen mit Werthangabe, Einschreib» Sendungen, Postanweisungen, gewöhnlichen Packeten und Nachnahmesendungen bestimmt sind und zu größerer Sicherheit für die richtige und rechtzeitige Ablieferung dieser Gegenstände dienen. Will der Absender die Eintragung selbst bewirken, so hat der Landbrief- jräger demselben das Buch vorzulegen. Bet Eintragung des Gegenstandes Seitens des Landbriefträgers muß dem Absender auf Verlangen durch Vorlegung des Buches die Ueberzeugung von der stattgehabten richtigen Eintragung gewährt^werden. und das dem Publikum durch dieselbe gebotene Mittel zu seiner Sicherstellung nicht genügend bekannt zu sein scheint, so wird auf das Bestehen derselben besonders aufmerksam gemacht. Darmstadt, den 31. Juli 1880. Der Kaiserliche komm. Ober-Postdirector. Hagemann. Mcherei-Perpachtung. Donnerstag den 13. I. MtS., Vormittags 11 Uhr, «oll in dem Amtszimmer des Unterzeichneten der Ftscheretbezirk Rr. UL der Oberförster« Schiffenberg »die Lahn in den Gemarkungen Heuchelheim , Gießen und Mendorf von dem f. g. Badwehrgraben an abwärts" für den Rest der laufenden Bestandzeit, bis zum letzten December 1882, ander- weit verpachtet werden. Gießen, den 4. August 1880. Großh. Obersörsterci Schiffenberg. 5272) Georgi.__________ Arbeitsverfteigemng. Der zu 60 M. 50 H veranschlagte Oelfarbenanstrich der Subsillien in den Schulen zu Leihgestern soll Freitag den 13. ds. MtS., Mittags 1 Uhr, in den Schullvcalen daselbst öffentlich an den Wentgstnehmenden veraccordirt werden. Leihgestern, den 7. August 1880. Großh- Bürgermeisterei Leihgestern. 5281)Heß. Neue Häringe, per Stück 12 Pfg., 1 Neue Essiggurken, bei C. Roth, Neue Baue. Reinigen al- bleibt Zu haben in allen Colonial- u. Material waaren-Handlungen. Unentbehrlich in jedem Haushalte. schädlichen Substanzen! OD Ov Blendend weisse Wäsche ohne 7 Bleiche! ------------------/Cj /r Das beste u. billigste / Mittel 2. Waschen Java Arrsschrrst- Cigarren mit amerikanischer Einlage per Stück 3 Pfennige empfehlen (4991 J. A. Busch Söhne. 5278) Umzugshalber verkaufe meine Küchen- und Haushaltungsartikel, Bürsten und Korbwaaren, zu herabgesetzten Preisen. 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August 1880. 5262) Bühner, Gerichtsvollzieher- .50 Pf. 12.82 Pf. 10.92 Pf. 10.45 Pf. 9.50 Pf. 7.60 Pf. 4 — Pf. 2.50 Pf. 2.-Pf- in Han,bürg, an der Koppel 50 Hihere Kgl. angestellte Beamte erhalten die Waare auch auf Wunsch ohne Postnachn. 91, Pfd feinfltn Mevado 9^ Pfd. drill. Perl Ceylon 9aon 5Vr P@t. ermi 500,000 Ä Rech 2 M. Mschreibunl |d verbleibt eine V< kr Staaiscredit \\ labt, jo bleibt tiod l,3—1,4 M. übt ^aher ein ganz nv i»ende „alljährlich' Obligationen aufl Eulnde könne m Fabrik gerade voi in der unbejchrän mngeachttt werde ßrindet. Man sü *, wie wenij und theurer stelle beweise vielmehr durchaus hinM könne, als bie J von der toorae Wen des aTE ®a"e »i wvhlje ^'"Ursache, Verkehr der Mai Ife die Sonfumei -Diwokr. C°i »Ht dieselbe - ™ 3-hre 1875- Minüt derse J* 340,001 S n” ff«0*»®- 8 in d-. S «Beiten, j 1874'5 fej «' Mi kn *oI^e6 v *hti'te0t0^ »4 öa6t tut öS11 aus I