2? Urteile n f° reichein * und bitte gus ikbeneu. 1 Sterbe- lb« b!s°°- u»b Zauche«. Mige Frau sucht Stelle. Zu erfragen nensasse Nr. 211. m rechtlicher Mm " sucht Stelle aß idchrn. Näheres int K, 195. M 115. Juli wird ein. es Müchen für die arbeit gesucht von Neue Anlage C- 30. terkstätte rate ab Reichen- K. 224 im Hause arcue. MM K rayezier. «b. Mädchen (evgl.) chen erfahren, welches richt ertheilen kann, imchtiaung über drei Familiäre Behanv- Meres in der W- LerDgerNnn 3 schöne unmoblirte M Offerten unter Mdchev für Haus- Mredige^Ltp^_ itTDonTLande au der der GlP- M "15 iV< [firn. I »r aß enthält,^ ' Wntz '!.^man vv" Mgjjut •£ w--ts Librod““' peilage -2 * iti» I g 3^ 16 N I ’ srr. 132. Donnerstag den 10. Juni 1880« Hießener MriMger Mize- iii AmtsbM fit btn Kreis Gieße«. .. ... <*»• * ------- gyeroi s.;a rjst Amtlicher Hheit. Bekanntmachung. Betreffend: Generalversammlung des landwirthschastltchen Bezirksveretns Gießen. Zu der Samstag den 12. Juni l. I. zu Gießen im Gafthaufe zum Einhorn vormittags 10 Uhr beginnenden Generalversammlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen beehre ich mich, alle Mitglieder des Vereins und Freunde der Landwtrthschast ergebenst etnzuladen. Tagesordnung: I. Vorlage der Rechnung für 1879. II. Feststellung des Voranschlags für 1880. III. Wahl von zwei Ausschußmitgliedern. IV. Geschäftliche Mtttheilungen. V. Verhandlungen: 1) Ueber Wiesenbau. Referent der Großherzogliche Landescultur-Jnspector Herr Dr. Klaas von Darmstadt. 2) Ueber die Frage, ob eö zweckmäßig erscheint, daß für das Landgestüt außer den Anglonormannen auch noch Hengste der Ostpreußi- schen oder der Mecklenburger Züchtung verwendet werden. Referent: Herr Stadtverordneter Wortmann von Gießen. 3) Ueber die Nothwendigkeit des Samenwechsels beim Körnerbau. Referent : Herr Gutsbesitzer Schlenke vom Hardthof bet Gießen. Gießen, am 8. Juni 1880. Der I. Direktor des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen. e Dr. Boekmann. Die Vorberathurrg der Kirchenvorlage im preußischen Abgeordnetenhause. Die journalistische Berichterstattung wartet heutzutage bet der Vorbe» rathung wichtiger Gesetze nicht mehr, bis eine Commission den ganzen Entwurf durchberathen hat. Paragraph für Paragraph wird hervorgezogen und von der Presie ebenso durchgehechelt, wie von den Commisiarien der Parteien. So kann man sich von der Kirchenvorlage, wie sie sich nach den Beschlüsien der Commission des preußischen Landtages gestaltet, schon jetzt ein klares Bild machen, trotz aller unklaren Vorgänge in der Commission selbst. Der Art. 1, der eine Hauptpunkt der Vorlage, ist abgelehnt, Art. 2 ganz, Art. 3 zum Theil angenommen, zum Theil mit einem Flicken aus dem Antrag Rauchhaupt versehen, der den ganzen Artikel nahezu unbrauchbar macht, — das verspricht, zumal Conservative und Centrum einmüthig zusammengehen, nicht viel Erquickliches. Sehr wenig erbaut von diesen Resultaten der Commission ist zunächst der Reichskanzler selbst, der in den letzten Tagen wiederholt geäußert haben soll, daß mit der Einbringung dieser Vorlage die preußische Regierung ihre friedliebende Haltung bewiesen habe und die Verantwortung auf Diejenigen zmücksalle, welche diesen Entwurf jetzt abzulehnen gewillt sind. Im Uebrlgen dürfte der Kanzler jetzt kühler denken, als vor einigen Wochen und den Cul- turkampf nicht mehr zur Cabinetssrage machen, denn er gedenkt in einigen Tagen ruhig nach Kissingen zu fahren und sich um das Schicksal der Kirchenvorlage persönlich zunächst gar nicht zu kümmern. Mit der neuen Kampflust ist die Müdigkeit des Kanzlers gewichen, er denkt nicht mehr an seine Demission. Jndesten ist es richtig, daß die total ablehnende Haltung, welche die Nationalliberalen der Vorlage gegenüber einnehmen, dem Kanzler höchst unbe- quem ist. Der moralische Eindruck des Gesetzes dem Vatikan gegenüber leidet natürlich darunter, daß das Gesetz durch eine klerikal-polnisch-conservative Allianz zu Stande kommt. Der Cultusmtnister ist dagegen auch mit dem Torso zufrieden, den die bisherige Berathung geschaffen, da ein gänzlicher Mißerfolg ihm voraussichtlich fein Portefeuille gekostet haben würde. Zu seiner großen Freude haben die Herren v. Zedlitz und Prof. Gneist noch eme Schwenkung aus seine Seite gemacht. Ueber die voraussichtlichen Resultate einer Abstimmung im Landtage sind die Ansichten roch gethetlt. Würde sich das Centrum der Abstimmung enthalten, so würden die beiden conservativen Gruppen genügen, die Vorlage durchzubrirgen. Das Centrum bestreitet zwar, daß es diese Taktik befolgen würde, und will andererseits für die Vorlage nur stimmen, wenn die Regierung bestimmte Garantien giebt und außerdem die Anträge angenommen werden, welche die Commission sämmtlich verworfen hat. Die Nationalliberalen, welche außer Gneist sämmtlich Gegner der Vorlage sind, würden unter gewtffen Abänderungen, um Friedensliebe zu zeigen, Art. 1 und 5 im Hause annehmen, wodurch die katholische Kirche ihre Seelsorge wieder erhalten würde; weiter gedenken sie jedoch nicht zu gehen. Da die Commission vor dem 20. d. Mts. ihre Arbeit nicht beendet haben dürste, so können noch manche Zwischenfälle eintreten, insbesondere bezüglich der Haltung des Centrums. Deutschland. Darmstadt, 8. Juni. Das Ausschreiben Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, Section für Justizverwaltung, an jämmtltche Justizbehörden, Nr. 29 vom 31. Mat, betrifft An- und Verkauf, sowie sonstige Con- tractabschlüffe für Rechnung des Staates. m. Darmstadt, 8. Juni. Das soeben erschienene Regierungsblatt enthält eine Allerhöchste Verordnung, wonach die Erhebung der Gerichts ko st en vereinfacht wird. Das Ministerium des Innern und der Justiz wird nach § 1 ermächtigt, den Gerichtsschreibern die Erhebung folgender Gerichtskosten (Kosten und Kostenvorschuße, welche iv die Staatskasse fließen) zu übertragen: 1. aller Kosten, welche den Betrag von zwanzig Mark nicht übersteigen; 2. aller Schreibgebühren; 3. aller Kosten im Mahnverfahren; 4. derjenigen Kosten, von deren Zahlung die Fortsetzung emes Rechtsstreits, die Lornahme einer gerichtlichen Handlung oder bie Haft des Schuldners abhängt, oberbie Ausreichung einer Schrift abhängig gemacht ist. Die Vorschriften über bie Beitreibung ber Rückstänbe bleiben unberührt. Das Ministerium bes Innern und ber Justiz kann nach § 2 im Einvernehmen mit dem Finanzministerium bestimmen, baß unb in welcher Weise bie in 8 1 bezeichneten Kosten ober welche derselben durch Verwendung von Stempelmarken zur Staatskasse verrechnet werden. Von ersterem Ministerium kann nach 8 3 auch bestimmt werden, daß die Gebühren für Eintragungen in die Handels- und die Zeichen-Register von den Gerichtsschreibern zu vereinnahmen und in welcher Weise dieselben zu verrechnen seien. Die Gertchtsschreiber werden ermächtigt, Kosten, welche sonst durch bie Erhebungsstelle zu erheben wären, mit ber Verpflichtung alsbalbiger Ablieferung an biefe Stellung in Empfang zu nehmen, wenn solche Kosten burch bie Post bei ihnen eingehen ober von bcm Gerichtsvollzieher vorschußweise entrichtet werben für Akte, in Folge deren der Gerichtsschreiber in Vermittelung eines Parteiauftrages dem Gerichtsvollzieher Schriften zum Zwecke der Zustellung ober bes Gebrauchs bei ber Zwangsvollstreckung aushänblgt. „ Ueber die »Zahlungen, welche an die Erhebungsstellen geleistet werden, haben diese Stellen den Gerichtsschreibereien periodische Mittheilungen zu machen. Einer Vorlage der Quittung bedarf es (soweit nicht von den Gerichtsschreibern gezahlt wird) nur noch in den Fällen, in welchen die Thätigkeit des Gerichts von ber Kostenzahlung abhängt unb vor der periodischen Mittheilung der Zahlungen veranlaßt werden soll. Ist dem Gerichte die Zahlungsunfähigkeit des Kostenschuldners bekannt, so kann die Berechnung und Erhebung der Kosten unterbleiben, bis sich Thatsachen ergeben, welche die Vermuthung begründen, baß ber Schuldner zahlungsfähig sei. Diese vom 31. Mm datirte Verordnung tritt sofort in Kraft und sind die Ministerien des Innern unb ber Justiz, sowie ber Finanzen mit bem Vollzug berselben, insbesonbere mit Erlaß ber erforber- lichen Conttolvorschriften, beauftragt. Eine Bekanntmachung des Ministeriums des Innern und der Justiz überträgt bis auf Weiteres die Erhebung der sämmtlichen in den 88 1 und 3 der Verordnung bezeichneten Gerichtskosten den Gerichtsschreibern. Berlin- 6. Juni. Das Erkennlmß des OberlandeSgerichis tu Braunschweig in der Proceßsache der natürlichen Tochter des Herzogs Karl von Braunschweig, der Marquise Civty, wider den regierenden Herzog Wilhelm von Braunschweig und die Stadt Genf m zweiter Instanz ist gestern dahin publicirt worden, daß zwar die Beiladung der Stadt Genf zu dem in Deutschland schwebenden Proteste für formell zulässig zu erachten, daß jedoch in der Sache selbst die Klägerin mit ihrer Klage abzuweisen sei. Voraussichtlich wird diese noch die dritte Instanz beschreiten, welche jedoch nicht vor das Reichsgericht, sondern, weil der Proceß bereits vor dem 1. October 1879 anhängig war, vor einem anderen Senate des Oberlandesgerichts Braunschweig geführt wird. Durch die Entscheidung in der Sache selbst ist nun auch die Adcitation der Stadt Genf gegenstandslos geworden, zumal eine Aenderung des Urtheils in dritter Instanz schwerlich zu gewärtigen ist. — Aus Konstantinopel wird der „Köln. Ztg." geschrieben: Der Sultan hat der deutschen Regierung vor Kurzem eines der schönsten Grundstücke am oberen Bosporus zum Bau eines Sommerhauses für ihre Botschaft zum Geschenk gemacht. Das Grundstück, mit ausgedehntem alten Parke, liegt in Therapia und bildet, wenn auch der darauf befindliche Kiosk, den der Sultan früher selbst bewohnt hat, in Trümmern liegt und es zur Unterbringung der Botschaft eines Neubaues bedürfen würde, immerhin einen überaus werthvollen Besitz. Die Villcggiaturen der französischen und englischen Botfchast liegen in der Nähe, gleichfalls in Therapia, diejenige des russischen Vertreters nicht all- zuweit davon in Bujukdere. — Die seit einigen Jahren von verschiedenen größeren Städten ernge- rtchteten „Fertencolonieen" für arme kränkliche Schulkinder haben nach einer Mittheilung des Unterrichtsministers so segensreich gewirkt daß eine weitere Ausbreitung dieser Einrichtung gewünscht werden muß. Auf amtlichem Wege eine solche herbeizusühren, kann nicht Sache der Unterrichtsverwaltung sein, zumal keine Mittel zur Förderung der Angelegenheit zur Verfügung stehen; vielmehr wird eine gedeihliche Entwickelung auch fortan nur von der freien Vereinsthätigkeit erwartet werden müffen; indessen wird diese in vielen Fällen der Mitwirkung der Bezirksregierungen nicht entbehren können, namentlich wenn es sich um die Bethetligung derLchrer handelt. Der Unterrichtsminister fordert daher in einem Erlaß vom 26. Mai die Regierungen unter Mitthet- lung eines ausführlichen Berichtes über den Stand der Angelegenheit aus, die hervortretenden Bestrebungen für die Einrichtung von Feriencolonieen thunltchst zu fördern. Frankreich. Paris, 6. Juni. Der 29. Juni rückt heran, und noch immer haben die nicht erlaubten Ordensgemeinschaften nicht die nöthigen Schritte gethan, um ihr Leben zu fristen. Die Jesuiten, welche keine Aussicht auf Erlaubniß haben, wollen zur größer» Ehre Loyolas, daß es den andern nicht bester ergehe als ihnen. Das soll tmponiren. In den Ministerien des Innern und des Cultus begannen bereits die Besuche der Präfecten, die nacheinander zu erscheinen haben, um persönliche Weisungen für den 29. ds. entgegen zu nehmen. Die Präfecten von Oise, Marne und Loire, Orne, Nieder-Pyrenäen und Arriöge erhielten ganz besondere Weisungen, weil ihre Departements vorzugsweise durchwühlt sind. — Die hiesigen communisttschen Organe und Boulevardsblätter sind mit langen Berichten über das Duell zwischen Rochefort und Köchlin, der früher Kavallerie-Ofsicter war, angesüllt. Die übrigen Blätter behandeln die Sache als eine einfache Duellgeschtchte. Bemerkt zu werden verdient nur, daß Köchlin, den Rochefort aus so höchst gemeine Weise behandelt hat, sich nach den Aussagen der Freunde des Letzteren sehr edelmüthig benahm, und als er sah, daß seinem Gegner der Degen entglitt, seinen Stoß zurückhielt, so daß derselbe nicht tödtlich verwundet wurde. Die communisttschen Blätter suchen Rochefort als einen Helden darzustellen und behaupten, daß „ganz Parts" voll Sympathie für ihn seil Dies ist jedoch so wenig der Fall, daß man selbst in den excentrischen Faubourgs über den Laternenmann die Achseln zuckt. Die Regierung steht der nächsten Zukunft mit großer Ruhe entgegen. Dabei darf man nicht übersehen, daß die klerikal-communisttschen Agitatoren bei den Pariser Arbeite!n wenig Anklang finden. Die Arbeiter wollen das, was sie wünschen, mit dem Stimmzettel durchsetzen und nicht mehr durch unnütze Straßen-Kundgebungen ihre Haut zu Markte tragen. Die Vorgänge vom 23. Mat sind in dieser Beziehung lehrreich: fast alle Arbeiter blieben der Kundgebung fern, und die Organisatoren dieser Kundgebung gaben Gegenbefehl, als sie sich überzeugt hatten, daß die Arbeiter nicht marschtren würden. Man verdenkt es Köchlin, daß er Rochefort heraussorderte, und er hätte viel bester gethan, zu erklären, daß dieser Mensch unzurechnungsfähig sei, Der beste Beweis, wie die Stimmung betreffs Rochesort's in Paris ist, ist- der, daß der „Rappel", besten Mitarbeiter Rochefort bis zu seinem Duell war, ihn nicht zu Vertheidigen wagte. Belgien. V Brüssel, 7. Juni. Auf Antrag Bischofs Dumont b^etzen zwei Gensd'armen wegen seiner angeblich bedrohten Sicherheit Schloß Villers- Perwin. Seine Papiere, mehr als tausend Briefe, sind sichern Ortö deponirt. In einem Schreiben Dumont's an die „Tribüne" in Mons verurthetlt er in den heftigsten Worten das Treiben der politisch-katholischen Partei in Frank» reich wie in Belgien, wo ihre eigentliche Brutstätte sei. Er klagt Leo XIII. an, daß er sich mit Verkennung aller Rechte der Religion bediene, um die Welt seiner politischen Präponderanz zu unterwerfen. Nußland. Petersburg, 6. Juni. Gestern fand die Überführung der entschla« fenen Kaiserin von dem Sterbeztmmer in die Schloß Kirche statt. Nachdem der langjährige Beichtvater der Kaiserin, Baschanow, im Sterbezimmer die Liturgie gelesen, erfolgte die Sarglegung im Beisein der kaiserlichen Familie. Sonst waren nur die Staatsdamen du jour zugegen. Mittlerweile hatten sich gegen i/ziZ Uhr die Generalität, andere Standespersonen sowie die Stabs- und Ober-Osfiztere der Garnison und der Marine im weißen und Alexander- saal versammelt. Um 12 Uhr verkündeten die Ceremontenmetster das Herannahen des Trauerzuges. Voraus schritten die Kammerlakaien und Hof-Ktrchen- sänger, ihnen folgten Offiziere des Cürassir-Regtments der Kaiserin, welche nebst zwei Kammerherren den goldenen Sargdeckel trugen; dahintec schritten zwei Generaladjutanten und zwei Hosmetster, welche die prachtvolle goldbrokatene, reich mit Hermelin verbrämte Sargdecke hielten. Sodann folgten die Chorknaben, Sterbelieder singend, und Diener der Kaiserin mit brennenden Kerzen in der Hand. Einige Geistliche gingen dicht vor dem offenen Sarg, der vom Kaiser und den sämmtlichen hier anwesenden 18 Großfürsten getragen wurde. Der Kaiser hatte die Cürassier-U- iform des Regiments der Kaiserin angelegt und hielt die Hand am Kopfende des Sarges. Er sah tief ergriffen und sehr bleich aus. Die todte Kaiserin ruhte in dem metallenen, mit Goldplatten überzogenen Sarge in einem weißen Sterbekletde, das Antlitz war mit einem Gazeschleier bedeckt, hinter dem Sarge schritten die Großfürstinnen, an ihrer Spitze die Thronfolgerin und die Königin von Griechenland; dann folgte der gesammte Hofstaat. Der Sarg wurde in der Mitte der Schloßktrche unter einem goldenen, mit Hermelin gefütterten Baldachin ausgebahrt auf einem dreistufigen Catafalk nebst Postament, das mit carmotsinrothem Sammet überzogen ist. Der offene Sarg ist dicht mit Blumen bedeckt. Zwei Offiziere des Regiments der Kaiserin, zwei Generäle und ein Flügeladjutant bilden nebst drei Damen der Kaiserin die Ehrenwache. Das Antlitz der hohen Entschlafenen gleicht einer sanft Schlummernden, der man nur wenig die lange schwere Letdenszeit ansieht. Um 1 Uhr verließ die Kaiserfamilie die Palaiskirche. Alle Diejenigen, welche nicht der Todtenmesie beigewohnt, begaben sich nun in die Kirche zum Handkuß bei der entschlafenen Kaiserin. Während der ganzen Feierlichkeit wurde der düstere Ernst noch erhöht durch ein Gewitter, welches sich zusammengezogen hatte und sich gleich darauf entlud. Telegraphische Depeschen. Wagver'» telegr. Evrresp»vde«r - Brrrea«. Berlin, 8. Ju-n- Der Bundesrath hat heute unter dem Vorsitz des Reichskanzlers in erster Berathung mit großer Stimmenmehrheit den Antrag Preußens, betr. die Einverleibung der Unter-Elbe in das Zollgebiet angenommen. — Der Kaiser begibt sich voraussichtlich am 18. Juni nach Ems. Paris, 8. Juni. Deputirtenkammer. Der Kriegsmintster theilt mit, daß die Regierung beschloffen habe, die Fahnen der Republik am 14. Juli an alle Armeecorps zu vertheilen; derselbe bringt zugleich einen Gesetz- Entwurf ein, in welchem ein Ergänzungöcredit für Decorattonen zu dieser Ceremonie gefordert wird. — Der Entwurf wird an die Budget-Commission verwiesen. — Blachere (v. d. Rechten) interpellwt die Regierung wegen ihrer inneren Politik; er tadelt die zahlreichen Absetzungen von Beamten in der Armee und im Rtchterstande als den Dienst desorgantsirend und geeignet, das Land mißvergnügt zu machen. Der Kriegsmintster erwidert bezüglich der getadelten Absetzungen in der Armee unv sagt: Was die Armee desorgantsirt, das ist die Einführung der Politik in die Armee. Die Interpellation hat weiter keine Folge. Die Kammer nimmt einen Antrag Raspail's an, worin erklärt wird, daß das Nattonalsest am 14. Juli als Jahrestag der Erstürmung der Bastille gefeiert wird. Berlin, 8. Juni. Der „Reichsanzeiger" sagt: Verschiedene Zeitungen haben neuerdings Mtttheilungen mit der Einleitung versehen. „Osficiös wird uns geschrieben" oder „Man schreibt uns officiös". Die Redaction des „ReichS- anzeigers" ist mit Rücksicht auf den weiten Spielraum, den solche Andeutungen für Vermuthungen bezüglich der Urheberschaft solcher Artikel verstatten, zu der Erklärung ermächtigt, daß aus der erwähnten Bezeichnung niemals der Schluß aus eine Betheütgung oder Verantwortlichkeit seitens der Reichsbehörden gezogen werden kann. Chicago, 8. Juni. Die 36 Abstimmung ergab für Garfield 399, für Grant 306 für Blatne 42, für Sherman 3 und für Washburne 3 Stimmen. Conkltng, der Führer der Anhänger Grants, beantragte, Garfield einstimmig zum Präsidentschafts -Candidaten zu ernennen. Der Antrag wurde ang.'nommen und Garfield enthusiastisch mit Einstimmigkeit ernannt. Garfield, welcher bis jetzt Mitglied des Repräsentantenhauses von Ohio war, winde kürzlich zum Senator für Ohio ernannt. Dortmund, 8. Juni. Die „Wests. Ztg." meldet: Heute Morgen sand im Schacht 2 der benachbarten Zeche „Neu Iserlohn" eine Entzündung schlagender Wetter statt, wobei mehrere Bergleute getödtet wurden. Bis Mitiag wurden bereits 8 Todte zu Tage geschafft. — Späterer Meldung zufolge blieben bei der Explosion in Zeche Neu- Iserlohn todt 19 und wurden verwundet 7 Bergleute. Die Ursache der Ex- plosion ist nickt bekannt. Petersburg, 8. Juni. Laut osficteller Bekanntmachung erfolgt die Beerdigung der Kaiserin am 9. Juni, Morgens 10 Uhr, in der Peter-Pauls- Kathedrale. Lokales. Gießen, 9. Juni. ^Sterblichkeit in Gießen.) Im verfloßenen Monat Mai betrug die Zahl der in Gießen vorgekommenen Todesfälle im Ganzen 41 und zwar wurden betroffen 21 Ewachsene, 8 Kinder im ersten Lebensjahre und 12 Kinder, welche sich im 2. bis 15. Jahre befanden. Von den Erwachsenen starben an Lungenschwindsuckt 8, an Lungenentzündung, Schlagfluß, Kindbettfieber je 2, an Brighttscher Krankheit, Vergrößerung der Prostata, Fettherz, chronischem Nierenleiden, Altersschwäche, Harnruhr je 1. Ein von auswärts hierher gebrachter Mann, der in einem Bergwerk verunglückt war, erlag bald seinen Verletzungen. Von den 8 Kindern im ersten Lebensjahre konnten 3 wegen angeborener Schwäche ihr Leben nicht fortsetzen, 2 starben an Krämpfen, 2 an Darmcatarrh, 1 an Gehirnentzündung. Von den älteren Kindern erlagen Gehirnentzündungen 3, häutiger Bräune, Rachenbräunc, Scharlach, Lungenschwindsucht, Lungenentzündung, Brochienentzündung, Keuchhusten, Brighttscher Krankheit je 1. Einmal ließ sich eine bestimmte Todesursache nicht angeben. Dergleichen wir die gleichnamigen Monate der beiden früheren Jahre, so finden wir verzeichnet im 9Jiat 1879 im Ganzen 24 Todesfälle, darunter 7 bei Kindern im ersten Jahre und 5 bei älteren Kindern, im Mai 1878 im Ganzen 40 Sterbfälle, wovon 11 auf Kinder im ersten Lebensjahre und 15 auf ältere Kinder entfielen. G. Gießen, 9. Juni. Ein Schwindler und Betrüger von Profession, welcher schon zum öfteren mit der Polizei Bekanntscbaft gemacht hatte, schwindelte gestern auf fremden Namen 4 Kistchen Cigarren aus. Der Kaufmann schickte zur Vorsorge seinen Hauöburschen zur Empfangnahme des Gelbes resp. der richtigen Ablieferung mit. Der Schwtnvler machte dem Hausburschen aber die Sache insofern leicht oder schwer, daß er denselben im Rhein. Hof sitzen ließ und er selbst die Cigarren forttragen unv dann bas Geld abliefern wollte. Der Haus- bursche wartete und wartete, aber wer nicht kam war unser Bursche. Die Schutzmannschaft nahm sich ver Sache an und verhaftete den Betrüger. Vermischtes. Darmstadt, 5. Juni. Der vor einiger Zett durch den hiesigen Schwurgcrichtshof zum Tode verurtheilte Muttermörder Pfaff von Oberramstadt hat, nachdem daß Reichsgericht die von ihm verfolgte Revision als unbegrünbet verworfen, den Gnadenweg beschritten. Sicherem Vernehmen nach haben sich indessen die über das Gesuch des Verurthetlten mit Bericht gehörten Behörden gegen eine Gewährung ausgesprochen Sowohl in oem Gnadengesuche wie dem Ge» fängnißgeistlichen gegenüber beharrt Pfaff auf seiner Unschuld, indem er, entgegen bem objectiv und subjektiv festgestellten Thatbestande des Erwürgens und darauf folgenden Aufhängens |einer Mutter einen Selbstmord der lctztern behauptet. Bezeichnend ist, daß die Verwandten Pfaffs das Ansinnen des Ver.heidiges desselben, sich für eine Begnadigung zu verwenden, ablchnten. Die endliche Entschließung des Regenten steht unmittelbar bevor. Mainz, 8. Juni. Das Eisenbahnunglück bei Lampertheim bildet noch immer daS Tagesgespräch, denn es ist fast keine Familie in Mainz, welche nicht unter den 387 Mitglicbern des Vereins „Moguntia" einen Freund, einen Verwandten oder Bekannten gehabt hätte. Nachdem der erste Schrecken vorüber ist, hat sich tndeffen herausgestellt, daß die Zahl der nicht erheblich Verwundeten eine ganz beträchtliche ist und dtescrbalb eine Reihe von Personen sich ärztlicher Pflege unrerziehen mußten. Die Schwerverwundeten, Frau Schäfer und Herr Sautler, befinden sich den Verhältniffen nach ziemlich wohl, während das Befinden des Herrn Lipelt deßhalb besorgnißerregend ist, da in den meisten Fällen solche Verletzungen eine Amputation nach sich ziehen. Allgemeine Entrüstung herrscht übrigens über das Betragen der Bevölkerung Lampertheims nach dem Unglücksfall. Mit den Händen in den Taschen standen die Lampertheimer an der Un->lücksstätte und ergossen sich sogar einige Leute, welche zur Hülfe angerufen wurden, in gemeinen, beleidigenden Ausdrücken. Ein Arzt, welcher Waffer für einen der Verletzten verlangte, erhielt zur Antwort: „Die l— Mainzer hätten ja zu Hause bleiben können, wir holen kein Wasser und dann nur, wenn es die Bahn bezahlt." Das Zugpersonal ist vorläufig seines Dienstes suspendirt worden und fanden gestern bereits die ersten Verhöre statt — (Meine gärige Notiz über den Unglücksfall bedarf insofern einer Berichtigung, als es nicht ein Wormser Zug war, welcher mit dem Dergnügungszug zusammenstieß, sondern der Zug Nr. 168 von Frankfurt kommend.) (8- 3 ) Berlin, 7. Juni. Der Reichs-Anzeiger meldet: Im Anschlüsse an die in Nr. 127 des Reichs- und Staatsanzeigcrs enthaltene vorläufige Mittheilung über das beklagenswerthe Eisenbahnunglück bei Blumenberg kann über das Ergebntß der von einem Commiffar deS Ministers der öffentlichen Arbeiten angestclllen Ermittelungen an Ort und Stelle folgendes mit- getheilt werden: Der Schnellzug von Berlin über Kreiensen nach Köln, ab Berlin 8 Uhr 45 Meuten Vormittags, ist, nachdem er 11 Uhr 52 Minuten Vormittags (Berliner Zeit) die Station Blumenberg passirt hatte, ungefähr 2 km westlich derselben auf freier Bahn entgleist. Der Zughaken des Tenders ist während der Entgleisung zerrißen, die Maschine an der südlichen Seite des etwa 3 m hohen Dammes herabgestürzt, während die neun Wagen ocs ZugeS an der nördlichen concaven Seite des Geleises ebenfalls theilweise bis an den Fuß des DammeS gestürzt sind. Die vorgenommene Untersuchung hat ergeben, daß weder ein Defect an dem rollenden Betriebsmateriale noch auch ein fehlerhafter Zustand des Bahnkörpers zu dem Unfälle Anlaß gegeben hat; insbesondere scheinen Locomottve und Wagen sämmtlich in bestem Zustand« gewesen zu sein. Der auf der Strecke Magdeburg-Oschersleben befindliche Oberbau entspricht * ■’S?«»'* ge!ai der ufjffi?nben8 Don dt" cier(T dnc IrtÄ« S'fe _ ©ejugliffl 1 Mtbeilung 3U: Die Rech ßr 1879 liegt 8 im Einsicht offen. Gießen, < Steinkohlen DerBrdüffvonca Mtkohlm und 3 Stückkohlen für NM ^ollmit mben werden. £)' 18. ds. Mir 10 Uhr, versi Misier-Büreau de .zusenden, woselbst Bedingungen zur Gießen, den 7 2. Grohh. Heff. 3929) Di, Nn stete X'Ä 3925) ' Mg bnt tollen in ®i( „ Mde». den 9. < W Argen Eej &Ntt, Die Ä von 34 Rmtr. Holz \$, Ws d, vergeben werden Offerten bis zu, Arvmikasierechnn abzugeben. Gießen, am 7 Die Armen-D C A. r NNi S-wstag den Nachmitt W® ta Sürjtrtn Jagden bet *■ « 6 Me; <»• 1350 j „vGeilt, auf Gosdorf, bi 3828) 3 7" 'to mit ffA t M««, bo« WM«; ^"ftlation bat Totl” Echütmiiaz tDttb Sfr** lWtutWn Matten, "als der Schieß etchsbehörden gr. ür Garfield 399 str Washburn! ^gie, Garfield rr Antrag wurde “«nt. Garfield, 'bio war, wu:bt Heule Morgen eine Entzündung '1 wurden. Bis « in Leche Neu. Ursache der Ex. ichung erfolgt die der Peler-Pauls- fflonat Mai betrug die »ar wurden beti offen 4 un L. blS lö. Jahre an Lungenentzündung, iz en Prostata, Fett- auSwärts bierhn ge- tn Lniexungen. Von ;äd)t tbr Leben nicht ‘jinbufio $on btn ntraunt, Scharlach, ZnghNschn Krankheit M \t> Wjw Lvnn im ersten Jahre ttcson 11 aus Kindn G. iicn, welcher schon iam r auf fremden Namen Hautburschen zur Sm> >Lwtndler machte dem r ® tom. ..i». r--^ ßchußmannichast lO ui „ -06 immer daS rÄ&üs i-M *He** gi*«-* n **JftSS* not ’fjrji R _ können, ,,|gt8 2 'ß 681140 sfl; £* , -jrt. 127 «n * Luwcw Lpl '^.miffae , Y rtüel gelt)* . . fi« ®vL Un^ d-m Gyst-M der Stuhlschiemn, unter anverm auck auf der von SchneUzva 1 b'cnl,.t roir0. Die Sckwcllrn des fraglichen fcUTti ?nnr welches vor der Verlegung mit Zinkchlorit imprägnirt worden; Geleises bestehen aus Ki f h. S- ber gz^lsion in oednunqSmäßlgem Zustande be-- bk sömmtl.chen Oberbau«Mater alkn sind beider unb ^en Köpfen derselben Kunden worden Auch waren dre R Ei enden angeblich Theile „morscher Schwellen" auf gehörig mit Kies versüM -w werken, daß viele Schwellen nach der Entgleisung der Unglucksftelle gesammelt f Räder zerrissen und zersplittert worden sind. Eine sorgfältige »on b.n auffr8rnb dtt Glicht auf d.n Umstand to, ck- Ma7d-burg°Ofch-rii-b.n feit einet Neid- »an Jahren mit Schnellzügen jetest, daß d« Streck 8 9 ,„hetiae Detstätkung des Odetbaeie« feit dem io. Mai d. I. üb-rh-ui-t bekat f^ sKen ist a’jufübten, daß einetieii« in Pteußen bei ?e7z77stt7ÜokdsO tbam/b!nVk°bahnen seitd« ein Un.etfchied bezüg.ich des Betties «,7t Sckn-ll und Petfonenzügen nickt gemacht ist. und daß andetetfettö auch bot dem 15. M-i d ld^cknlll' sahtende Petfonenzüge übet die stagliche Stteeke „nausgefetzt be otdett endEndUch M darauf hinzuweisen, daß tote dem im Rede stehenden Schnellzuge fahrplanmäßig zugctheüte M-schwindiakeit von 75 km den äußerst günstigen Steigungs und Krummungsverhaltnrssen der sJj-L fcHTcfaaug anaemesien ist. Soviel zur Berichtigung mannigfacher ,rrthumlrcher Annahmen „®b S^etu^^n; bu Sältigften Erhebungen zur Aufklärung det Utfachen des beklagens^ wertben Unfalles werden fortgeführt. , r , . — Bezüglich bet Wüddi-baffan- in Willebadessen gebt dem »Wests. Vbl. noch fotflenbe Mittheilung zu: Det Fitstet Gieß e,hielt aus nächstet Näh- die, Schuss-i -S-wurd-N-SK Eckußwunden sdutch Schtot) eonstatitl. Et wutde in bet Nähe bet sogenannten „Katlsschanze" um 9 Ubt Motgens ausgefunden! In seinem mit Blut befleckten Notizbuch-hatte et mit det dutch einen Schuß vetstümmelten Hand noch ausge,-lehnet: „flinbet, betet für euren Batet , auf einet anderen Seite: „Ach, Herr Baron (ist Freiherr d Wr-de gemeint), sorgen Sie süt meine Kinder und Stau." Aus einer folgenden Seite wird der Schur!- genannt, welcher ehn, während er sein Gewehr „in Ruhe" hatte, meuchlings erschoß Der dritte Schuß ist augenscheinlich abgegeben, nachdem der Förster schon gestutzt war. Der Thw^er, e n Wilddieb beruch. tigster Sorte beißt, wie schon gemeldet, Hagemeyer. Auch im Braunschweigischen wurden dieser Tage zwei Förster von Wilderern erschossen. Gingesandt. Es scheint als solle in Zukunft jeder gutgesinnte Kmserl. Deutsche ^M^üraer nur noch Straßburger Kaiser!. Tabacke und Cigarren rauchen, denn die Direktion der Kaiser!. Tabackmanusaktur zu Straßburg sendet neßenroartig ®trcuIafrL1|1r^n0S^[n ^hrt umher, selbst an Nichtraucher, wenn der Betreffende nur ermn schonen T'tel fuhrt, z. B. so ein gut deutschgesinnter Gießener Stadtverordneter laßt sich vielleicht auch> einmal von einer patriotischen Kaiser!. Cigarre verfuhren und kauft der Offerte gemäß pr. comptant 1 Kilo Taback oder 250 Stück Cigarren, auf Wunsch aus mehreren Sorten zusammengesetzt, per Mille Jt 20-95, benannt: Bordell Alsaüa, Maravilla, Etrangers, Regalia, Victoria etc., mit dem Fabrikzeichen einer langstngerlgen Hand. Wenn ein hiesiger Fabrikant oder Händler Privatleute mit solchen Offerten belästigt^ würde man darüber anders denken und offen aussprechen wie bet der patriotisch Kaiser!. Tabackmanufaktur in Straßburg.________________ _______ Ml HUCKS Ä =c te) B Seltersweg. 435) Colnot. 3828) 9.— 1.20 2 geschnitten. . gehackt . . ■ ober per Ctr. Montag den UL. Juni, Nachmittags 1 Uhr, sollen in der Wohnung der Frau Sekretair Eckstein, Seltersthor E. 96, sehr gut erhaltene Möbel, als: einige Sophas mit Stühlen, Tische, Commoden, Bettwerk, Küchen und Haus- geräthe. Waschbütten, Hslz und Kohlen meistbietend versteigert werden. Die Gegenstände können am Tage der Versteigerung von Morgens 10—12 Uhr eingesehen werden. Gießen, den 9. Juni 1880. 3935) Muller. Aagdverpachtung. Samstag den 12. ds« Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen im Bürgermeisterei-Locale dahier die Jagden der Gemarkungen: 1. Atzbach, ca. 800 Hect., aus 6 Jchre; 2, Krofdorf-Gleiberg mit Vetzberg, ca. 1350 Hect., in 4 Reviere getheilt, auf 3 Jahre verpachtet werden. , .OOA Crofdorf, den 3. Ium 1880. Der Bürgermeister, Bekanntmachung. Die Rechnung deS Plockischen Hospitalvermachtntffes für 1879 liegt 8 Tage lang auf Großherzoglicher Bürgermeisterei Gießen tut Einsicht offen. Gießen, am 7. Juni 1880. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. A. 23t am m. AleUgeöoteues. 3927) Verkauf einer Bettlade mit Sprunarahmen und ein Sopha bei A. Haubach. Blumeupflanzen. Levkoyen, Astern, Petunien, Geranium, Fuchsten, Blattpflanzen empfiehlt (3937 Curl Dernes, Gießen. 3945) 2 Zentner gute Wolle billig zu verkaufen. „ p e H. Sculing, Alten-Buseck. UTeiße Vorhänge aller Art, Rouleaux-Drell in den gangbarsten Dessins, Anfertigung jeder DeeorationS-Arbeit in geschmackvollster Ausführung bei (45 Th. Brücke Zchloßgasse H. von Gimborn s Schreib' und Covir-Tinten zeichnen sich durch lebhafte Farbe, große Flüssigkeit und schnelles Trocknen aus und liefern nach längerer Zeit scharfe, nie bleichende Gopten. Lager in den dio. Sorten, sowie auch in rothcr Tinte, blauer Tinte, Stempelfarben, flüssigem Leim ic. befinden sich bei den bekanntenSchreibmatcrialten« Handlungen. ($487 Buchenholz per Ctr. . . . . „1-30 Bei 10 Zentner frei m's Haus, liefert 48)Andr. Euler. Brennholz. ä Rmtr. Tannenscheitholz, la. Qualität Jü 7.— VlIltgeSlsCIWTZMARkEj V unübertroffenes Wasch XReinigungsMittei Alleinige Fabrik von JULBESSEY STUTTGART Vm^-th in in beFseren Handlungen Vorrathl9 1 Prospekte gratis. Hauspäne werden abgegeben. (3932) LoutS Lony. 3783) Baumwollene Frauen- und Kinderstrümpfe, Socken und Beinlängen, weiß und farbig, sowie große Auswahl in wollenen und baumwollenen Strick- und Häkelgarnen empfi '* Lr Robert Stuhl, Marktstraße 23. Alle Sorten ©eifarben nuf's Feinst- gerieben, fertig zum Anstrich sowie sämmtliche Sorten Lack-, Oel- u.Weingeistfirniffe empfiehlt in anerkannt vorzüglichen Qualitäten (l423 Fritz Flimm, Materialist, Wallthorstraße. Steinkohlen-Keftrung. Der Bedarf von ca. 4000 Ctr. meinten Fettkohlen und 3000 Ctr. gesiebten Stückkohlen für das unterzeichnete Regiment, soll mittelst Submission vergeben werden. Die Offerten sind zum IS. ds. Mts., Bormittags JO Uhr, versiegelt aus das Zahl- meistec-Büreau des 2. Bataillons ein* zusenden, woselbst auch die Lieferungs- Bedingungen zur Einsicht offen liegen. Gießen, den 7. Juni 1880. 2. Großh. Hess. Jnf.-Rgt. Nr. 116. 3929) Die Commisston. - Die Lieferung von 34 Nmtr. Buchen-Scheit- hvlz soll aus dem Submissionswege vergeben werden und sind deßfallstge Offerten bis zum 21. Iso. Mts. bei Armenkafferechner Wittich verschloffen abzugeben. Gießen, am 7. Juni 1880. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. A. Bra m m. .fitfjfhibenlarticii in allen Nüancm, rasch u. hart trocknend sowie IjeinSlsiccKtlf zum Einölen empfiehlt Fritz Flimm, Materialist, 1422)___________Wallthorstraße. Eiserne Träger, Säulen und sonstiae Bauartikel zu habm bet August Kroll, Leichte Sommer-lnterhosen u -Jacken, letztere von 1 an, empfiehlt Julius Schulze, 3658)______Sonnenstraße 58. "Buchene Holchohten wieder eingetioffm bei 3906) Carl Hoffmann. Häcksel-Futterschneid-Maschinen, nrämiirt mit 60 Preisen, bewährter Construction in vorzüglichster Ausführung. 1 DRFRCH MASCHINEN für alle Verhältnisse passend mit neuesten A erbesserungen, ?S önkrautsamen-Auslese.Maschine-- für Landwirtbe und Mühlen fatal» Speeialität; Zeichnungen und Preise auf Verlangen gratis. (3936 PH MAYFARTH & Co., Maschinenfabrik, Frankfurt a. M. Aufträge nimmt entgegen Herr Heinrich Bellof in » K-e.1. bei Giessen. ,JÜI Mütter 4 Mühtmbauer! Wegen Gefällausnutzung verkaufe ich wie folgt: Ein oberschl. Wafferrad, circa 4 Mir. hoch, 2 Mtt. breit, 48 Eisen- Wassirradwelle, 415 Ctm. lang, 17 Ctm. dick, sammt zwei eiftrnen Fußlagern. Zwei sechsarmige Rosetten. Ein Stirnrad, 207 Ctm. Durchmesser, 108 Holzzahne. Eine Vorlegwelle, 213 Ctm. lang, 13 Ctm. dick, 2 eiserne Fußlager. Em Stirnrad, 105 Ctm. Durchmesser, 54 Eisenzähne. Ein conisckes Rad, 170 Ctm. Durchmesser, 120 Holzzähne, mit ©etneb, Bohrung 159 Millim., 80 Ctm. Durchmeffer, 54 Eisenzähne. Das Werk geht sehr schön und kann bis zum 27. l. Mts. täglich im Gang besehen werden. , Kunstmühle Lollar, den 5. Ium 188(. , 3887)__Heb, Christ, ggtebtta für jeden Haushalt! vi haltbarstes Fabrikat zum SelbU- HjliniSCnC Lackireu der Fuß"äden, tvocfi.ct Fussboden Oel-Lack-Farbe Niederlage bei: _ 295m Fr. Seibel, Mausburg. «QuOv ) Donnerstag den 10 Juni, Nachmittags 2 Ubr, wird aus dem Bürgermeisterei Büreau zu Wiescck eine Dreschmaschine (Dreschwagen ohne Lokomobile) öffenilich meistbietend aegen Baarzahlung versteigert. Gießen, 24. Mai 1880. . 3925)______Bühner, Gerichtsvollzieher. Freitag den 11. ds. Ms., Nachmittags 2 Uhr, floll-n in ber R-stauration Kamp dahier eme Bierpumpe, em großer Tisch mtt zwet verschließbaren Schubladen metstbtetend versteigert werden. , 3944)fcen' beIl(9df)kr, Gerichtsvollzieher- Donnerstag den I0. Juni, Morgens 10 Uhr, läßt die Unterzeichnete eine Parthte Thüren, Fenster, Oefen, Falzziegel, altes Bauholz rc. meistbietend versteigern. I. Friedel Wwe., 3916) Retchensand-Bahnhofsstraße. Fatent-Gasöl- Kochapparate, geruchlos brennend und nicht schwärzend, empfiehlt in schöner Auswahl zu billigsten Preisen <2883 August Kröll, Seltersweg. Haus verkauf. 3783) Cin Wohnhaus mit Hofraum und Werkstätle an der Hauptstraße ?u öer= kaufen. Zu erfragen auf der Exp- d. Lll. Großblätteriges Evheu, 1—2 Meter koch, sowie Levkoyen- vflanzen, stark gefüllt, bei 3647) Gärtner Schaum. Salatöl. Neben feinster franz. Oelette ä 60 ^i empfehle vorzügliches deutsches Salatöl ä 42 per -/- Lir. 3348) Carl Hoffmann. Bettfedern und Daunen, Drell, Barchent u. Feder^inen, Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung empfiehlt Die Möbelfabrik u. 'Lager von Th. Brück, Schlossgasse Lit. B. Nr. I. Die Delicatessenhandlung von Carl Scteaab 3947) empfiehlt Prima Gothaer Schinken "AWE im Gewicht von 2, 4 und 6 Pfund. 3HK" Braunschweiger fc Gothaer Cervelatwurst “3KE Diverse Sorten geräucherte Leberwurst tQZzsT Dorsiiglichen Blasenschinken. Alle Sorten OglfayhCTI auf das Feinste gerieben, fertig zum Anstrich, rasch und VvMM Mvm hart trocknend, sowie alle zum Anstreichen erforderlichen Lacke, Firnisse, Pinsel etc. empfiehlt 2951) _______________________Fr. Seibel, Mäusburg. «M- Herren-Wäsche: Weiße und bunte Hemden, Kragen, Manschetten, Chemis- setten, Hemden-Ginsätze, Taschentücher, sowie seidene, wollene und baumwollene Unterjacken, Unterhosen, Socken. Stets das Neueste in schwarzen und farbigen Shlipsen, Hosenträgern, Glaee- und Sommer-Handschuhen, Regenschirmen für Damen u. Herren rc. empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen II. Rübsamen. Das XIII. Sängerfest des wird am 20. und 21. Juni d. I. in Butzbach abgehalten. 3690) G I Xiemand. welcher im Besitze irgend einer Art von Wertbpapieren oder Loosen ist, o sollte versäumen, auf das wöchentlich in Frankfurt a. M. erscheinende — „Allgemeine Börsen- und Verloosungsblatt“ zu abonniren, was u bei allen Postanstalten zum Preise von z Einer Mark vierteljährlich « geschehen kann. — Dieses Finanzblatt enthält neben ganz ausführlichen Courstabellen der Frankfurter, Berliner, Wiener und Münchner Börse, g alle nur irgendwie belangreichen finanziellen Nachrichten, sowie Situations- und Wochenberichte der bedeutendsten Börsenplätze. Außerdem erscheint mit jeder Nummer eine Verloosungsbeilagf, welche die Ziehungen aller ” europäischen Werth- und Loosegaltungen enthält- Probeblätter sind durch j2 den Herausgeber S. Michelbachr in Augsburg franko und unent- ,o geltlich zu erhalten. Neu eintretende Abonnenten erhalten das Verzeich- « niß der bisher unerhobenen Trefferloofe und den Verloosungskalender “ unentgeltlich. (3928 E NB. Herren-Hemden nach Maaß unter Garantie des Gut-Passens liefere zu billigen Preisen.______________________________________________________(2252 3492) Außer meinen seit Jahren bewährten veffarbm & MeingeiMcke r« m*«, empfehle ich noch Fußbo-enlackfarbe, in wenigen Stunden trocknend und rasch erhärtend, als besonders gute Anstrtch- mafse für Fußböden. Emil Fischbach. Wermietyungen 3939) Möblirte Zimmer zu vermiethen __im Frankfurter Hof. 3943) Neue Anlage C. 30 ist der erste Stock aui 1. Juli zu vermiethen. _______________Prof. Naumann. 3941) Em möblirtes Zimmer zu vermiethen im Hause des Herrn Bergen, 2. Stock, Ludwigsstraße._________________ 3940) Der untere Stock im Hause des Herrn Maurermeister Jünger, Schiffen- berger Weg, ist anderweit zu vermiethen und bis 1. Juli beziehbar. Näheres bei Herrn H. Debus.__________________ 3772) In meinem Hause, Seltersweg C- 66, sind die Keller- und Lagerräume nebst Comvtoir vom 1. Juli, sowie eine Familienwohnung ; allein stehendes Haus) von jetzt ab zu vermiethen. Auf Wunsch mit (Nartenankheil. Otto Schmidt. 3784) Schloßgasse 251 ist Anfangs September ein kleines freundliches Logis anderweit zu vermiethen.__ 3778) Ein fchönes Logis von mittlerer Größe, seither von Frau Landrichter Geyger bewohnt, ist anderweit zu vermiethen. _________August Noll im Stern. 3021) Ein schönes Familienlogis von 6 bis 12 Zimmern mit Vorgarten rc. auf dem Seltersberg zum 1. Juli zu vermiethen._____________Pütz, Ingenieur. 2630) Der 3. Stock meines Hauses, 6 Zimmer, Mädchenkammer und Wasserleitung rc-, ist aus Juli oder August zu vermiethen.______________KrauSgrill. 3320) Ein neu hergertchtetes Familienlogis bestehend aus 6 Zimmern mit Zubehör ist anderweitzu vermiethen. A. Wallenfels Wittwe. 3400) Parterre-Wohnung, bestehend aus zwei größeren Zimmern mit allem Hugehör, zu vermiethen. Schloßgasse A. 258. 3583) Eine Familienwohnung von fünf Zimmern nebst allem Zubehör, Wasserleitung und Bleichplatz, ist zu vermiethen und am 1. Oktbr. zu beziehen, jedoch nur an eine ruhige stille Familie. Gartenstr. B. Nr. 171 a. d. Wieseckbrücke. 3703) In meinem Hause ist ein kleinerer Laden, worin seither Ellenwaarengeschäft betrieben wird, nebst Familienlogis, auch ein kleines Familienlogis mit verschließbarem Corridor pr. 1. September zu vermiethen. Jean Boeck, Wallthorstraße 223. 1396) Ein Familienlogis zu vermiethen. Jakob Reiber, Gartfeld. .. 2075) Im unteren Stock meines Hauses ist eine Wohnung von 4 Zimmern mit allem Zubehör zu vermiethen. Rechtsanwalt Brie!. 1234) Eme Wohnung im Vorderhaufe zu vermiethen und alsbald zu beziehen. _______August Kröll. 2^23) Die Parterre-Wohnung in mei- nem Hause, Seltersberg, ist zu vermiethen und am 1. Julk d. I. beziehbar. ____________S. Katzenftcin, Holzhdlg. 2998) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen. ___Moritz Heichelheim. Ein Logis mit allem Zubehör in meinem Vorderhaus sofort zu vermiethen. 2311)________I» Georg Unverzagt. 1930) Der mittlere Stock unseres Hauses bestehend aus 6 Zimmern rc., ist auf den 1. Juli zu vermiethen Kauffmann & Go., Alicenstraße. 3909) Ein Stübchen, möblirt oder un- möblirt, zu vermiethen. ______________ Sandgasse D. 180. 2870) Mein seitheriges Geschäftslocal im Einhorn habe ich zu vermiethen. _______So Reutliiiger, 3792) In meinem Hause im Gartfeld (Stemstraße) ist eine schöne Wohnung, bestehend aus drei Zimmern, Küche, Bodenkammer, abgeschlossenem Corridor und allen Bequemlichkeiten zu vermiethen und per 15. Juli l. I. beziehbar. _________ W. Seultng. 3897) Ein Logis im 2. Stock, 6 Him- mer mit Zubehör und 2 Bodenkammern tn ber Bismarckstraße zu vermiethen. Näheres bei ß Huhn 3866) Ein schönes großes möblirtes Zimmer zu vermiethen im Hause des Herrn Merz, Reichensandbahnhofstraße, 2 Tr. rechts. 3541) Laden mit oder ohne Logis vermiethen. Hermann Euler. zu 3308) Eine Scheune mit Stall per 1. Juli zu vermiethen. Spruck, Asterweg. Vermischte Anzeigen. Ein Mädchen, welches auch Hausarbeiten versteht, wünscht eine Stelle als Hausmädchen. Auch würde dasselbe die Pflege eines jüngeren Kindes übernehmen. Näh. in der Exp. d. Bl. (3934 Danksagung. 3942) Allen Denjenigen, welche unserer unvergeßlichen Schwester, Schwägerin und Tante Klara Rinkler die letzte Ehre erzeigten, sagen hiermit den innigsten Dank. Gießen, den 9. Juni 1880. Die trauernden Hinterbliebenen. Toves-Anzeige. Freunden und Verwandten die schmerzliche Nachricht, baß unser liebes Töchterchen Louise Freisag im 5. Lebensjahre gestern Abend 9 Uhr nach kurzem aber schwerem Leiden gestorben ist. Um stille Thetlnahme bitten Gießen, 9. Juni 1880. Die trauernden Eltern: Friedr. Wilh. Reibeliug und Frau Marie, geb. PreisÄg. Die Beerdigung findet Donnerstag Nachmittag 5 Uhr vom Sterbehause, Sandgafle 163, aus statt. (3946 3938) E ne Wiese mit sehr schönem Gras, 1288 Klft, auf der Hohleiche, zu verpachte»._______I. M. Jughardt. 3930) Eine stille Familie sucht auf Anfang Septbr. in freundlicher Lage eine hübsche Wohnung von 3 Zimmern mit Zubehör. Gefl. Offerten bittet man 3. 8 10 bei der Exped. d. Bl. abzugeben. 3933) Ein Mann, der in der Buchführung, sowie im Rechnen gut bewandert ist, wird für einige Stunden in der Woche gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. 3762) Eme Frau empfiehlt sich im gewöhnlichen, sowie im feineren Glanzbügeln und Kleidermachen. Näheres im Hinterhause des Herrn Metzgermstr. Nuppel, Ludwigsplatz. Zu dem Sonntag den 13. Juni stattfindenden BALLW laden ergebenst ein Gebrüder Eich, Salzhausen. Kurhauspächter. (3931 3920) Unterricht in feineren Handarbeiten ertheilt sowohl Kindern als auch erwachsenen Mädchen Frau Zöllner, Tiefenweg 54, wohnhaft bei Ww. Fürst, parterre. Textor s Hardt. Täglich Sommerlager-Cxportbier, sowie einen guten Kaffee. Jeden Donnerstag und Freitag während der Sommermonat- frische Dresdener Pfannkuchen (Kreppe!) zum Kaffee. (3775 Ein Mädchen jÄ» Haus- oder Kindermädchen. Näheres im Hause Neuenweg Lit. B. 195.______(3907 littet* DOn ausgekämmten Haaren; werden bestens anöefertiflt bei Ehriftian Frech, Marktstraße. (17t8 3913) Zum 1. oder 15. Juli wird ein tüchtiges, zuverlässiges Mädchen für die Küche und alle Hausarbeit gesucht von Prof. Schürer, Neue Anlage C- 30. 3902) Ein Mädchen vom Lande aus sofort gesucht. Näheres bei der Exp. ds. Blattes.______________________________ 3911) Eme zuverlässige Frau sucht Monat- cder Aushülfe-Stelle. Zu erfragen __________ Kaiharinengasse Nr. 211. Meine Werksitätte befindet sich von heute ab Ikeichen- sand-Bahnhofstr. 224 im Hause des Herrn A. Mareus. Will). Briedel, 3917) Sattler St Tapezier. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. - Druck und Verlag der Briühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch in Gießen.