S'SA Sxz,>°. “ fite Ko. w“Wn «äsT »-eigen, guten Qeu<]r Me und HaL ßoucht von 3- Zurbuch. V. Richter & Cie, nb Nürnberg agt. gegen Die. Nfaffuvg und ron dem karls- itsrath unterm erlaßenen und itt* vom 30. De- 56 abgebrudten kffmd die Bro. alle Hausfrauen" e zu erheben. ititti)tüe. bemerk leien gerichtlicheir nsp. noch veran- - vor dem weitere i Bikmintmachulig, truar 1880. >. Kali, echtsanwalt. m aus anständiger- )ame Eintritt fofott. bau-böse t wieder in Posten g Unttrzcildneten zu ItrauM jooi°r’ 'S» icht i welche in blid) erfahren sind “SS* , , öwcngasie 161^ iufc einrrlne 0< »ütrr, |W*** ,n böchst-° Worms. ißSK i«8‘ .^nkfurmH^ q-LheDOfl1 ,-^rtfn,a d99 Samstag den 10. Januar 1680. Nr. 8. } Schulstr-ß- B. WIP OiiWto vure ou t j ießener 'Anzeiger A»M- mH AmtsW fit hki Kreis Gießen. 7TT"TTT\ . a „ ~ CtM Vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit «ringerlohn. Erscheint tL-ttch vnt Ausnahme deS Mvttta-S. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Die deutsche Handelspolitik. Der Grundzug für unsere handelspolitische Entwickelung soll ein natio- naler und selbstständiger fein, so lautete die Quintessenz der volkswirthschaft- ltchen Lehren, welche Fürst Bismarck in dem Decemberbrtefe des vorletzten Jahres, sowie später in den Reichstagsverhandlungen vertreten hat. Es sind dadurch keineswegs die Verträge ausgeschloffen, nach denen man den Völker- Verkehr der Jetztzeit gleich einer besonderen national -ökonomisch- geschichtlichen Epoche als in die „Aera der Handelsverträge" eingetreten bezeichnete, aber das System Bismarck drang darauf, die Handelspolitik gleich der auswärtigen Politik von Fall zu Fall zu behandeln, d. h. also einerseits jeden Bruch und jede Umgehung oder unbequeme Interpretation des Vertrages sofort zu erledigen, und andererseits neue Verträge nur so zu fassen, daß auch alle neuen Erscheinungen im Verkehrsleben sofort geregelt werden können und nicht erst nach dem Abläufe eines langdauernden Vertrages. Eme solche concrete Behandlung aller Detailfragen macht zwar mehr Arbeit, als die Befolgung möglichst nachsichtiger und dehnbarer Vertragsbc. sttmwungen, aber sie kommt den Tagesbedürsniffen der Industrie mehr.ent. gegen und schließt Rancunen schon darum aus, weil sich jeder Staat hütet, Represfivmaßregeln gegen sich hervorzurufen. Einen Beleg für die Zweckmäßigkeit einer an die jeweiligen Verhältniffe anknüpsenden Handelspolitik bietet auch die neuerdings erfolgte deutsch-österreichische Uebereinkunft. Allerdings werden die Abmachungen zwischen Deutschland und Oesterreich, wie fie nun endlich erfolgt find, in vielen Blättern angefochten. Die Partei der Handelsverträge hätte am liebsten den zwischen Deutschland und Oesterreich bestehenden Handelsvertrag aufrecht erhalten und das System der Melstbegünsttgungsverträge erneuert. Nun handelte es sich aber gerade darum, dies in geschickter Weise zu beseitigen, und zwar so, daß Oesterreich dadurch veranlaßt werde, eite engere Einigung mit dem deutschen Reiche zu erstreben. Wäre der alte Handelsvertrag erneuert worden, so würde man in Oesterreich kaum noch den Wunsch geäußert haben, weitergehende Handelsverträge abzuschließen. Jetzt aber stellt sich die Sache nun völlig anders. Das gegenwärtige Provisorium wird auch auf österreichischer Sette kaum der Verlängerung werth erachtet werden, und man wird daher danach streben, zu einer befferen Verbindung zu kommen. Die Verhandlungen sollen Mitte Januar beginnen; welches Resultat sie bringen werden, ist natürlich noch nicht abzusehen. In- deffen ist anzunehmen, daß über die Ziele eine prtnciptelle Einigung längst erfolgt ist. Gestaltet sich nur allmälig Deutschland-Oesterreich zu einem Han- delspoltlisch geeinigten Kern des Continents, so wird dadurch die Ueberlegen- heit Englands sehr verringert werden. Es geschieht damit ein großer Schritt zur Erreichung des nationalen Systems, welches einst List empfahl, indem er als das Ziel der deutschen Handelspolitik bezeichnete: alle deutschen Lande mit Dänemark, Holland und der Schweiz zu einer kräftigen kommerziellen Einheit zu constitutren. Auch mit Oesterreich sich zu einigen, empfahl List mit der prophetischen Bemer. kung, daß jenes Land zuerst berufen sei, in der Türket festen Fuß zu faffen und Deutschland den Orient zu öffnen. Deutschland. m. Darmstadt, 8. Januar. Zufolge der Recommunication der ersten Kammer bezüglich der Vorlage Großh. Ministeriums des Innern, den Gesetzesentwurf, die Errichtung einer Landescultur-Rentenkasse betreffend, hat Namens des Finanzausschusses der zweiten Kammer der Abg. Schröder nunmehr folgenden weiteren Bericht erstattet: „Hohe erste Kammer hat nunmehr allen, zu der oben gedachten Gesetzesvorlage von der zweiten Kammer gefaßten Beschlüssen zugestimmt, so daß, da auch Großh. Regierung sich damit einverstanden erklärte, die Verabschiedung dieses Gesetzes zu erwarten steht. Gleichzeitig hat die erste Kammer ein bereits von ihr auf dem vorigen Landtage gestelltes Ersuchen wiederholt, dahin lautend: „Sobald als möglich ein Gesetz zur Gründung einer Landescreditbank nach dem ungefähren Muster der in Kassel, Hannover, Wiesbaden und Gotha bestehenden derartigen Institute behufs Hebung des gesammten landwirthschaftlicken Realcredits vorzulegen." Nach dem jenseitigen Ausschußbericht könne die Wirksamkeit der jetzt von beiden Kammern beschlossenen Landescultur-Rentenkasse nur dem kleineren Theil der Noth abhelfen, in der so mancher Landwirth, ja die gesammte Landwirthschaft sich befinde. Jener Bericht fährt dann fort: „Gewiß ist es von hohem Werthe, Verbesserungen von Grund und Boden vorzunehmen, die in so häufigen Fällen nur durch Zusammenwirken vieler, ganzer Gemeinden oder Verbände hergestellt werden können, gewiß sollen die segensreichen Folgen von Zusammenlegungen nicht verkannt werden, aber einem der bedeutendsten Krebsschäden der landwirthfchaftlichcn Bevölkerung, dem Wucher, wird dadurch nicht direkt entgegengetreten. Diesen zu bekämpfen, ist eine ernste Pflicht Derer, denen das Wohl der Landwirthschaft anvertraut ist, und eine Kasse, wie die Landescreditkassen, die unter verschiedenen Namen in Kassel, Wiesbaden u. s. w. bestehen, ist, wie die bewährte Wirksamkeit derselben beweist, unter den heutigen Verhältnissen, wo Wucher ein freies Gewerbe wie jedes andere ist, ein nicht zu verachtender Damm gegen denselben. Es ist ferne von uns, leichtsinniges Schuldenmachen zu begünstigen, aber wir erachten es für eine Pflicht des Staates, mit allen Kräften zu verhindern daß Nothstände, wie sie jetzt unter dem Drucke allgemeiner Verhältnisse über unsere heimische Landwirthschaft hereingcbrochen sind, durch herzlose Wucherer ausgebeutet werden, und in welchem Grade dies gerade jetzt geschieht, hat wahrlich Der Gelegenheit zn beobachten, der auf dem Lande wohnt und tu vielfacher Berührung mit , allen Klassen der ländlichen Bevölkerung sich befindet." Auf dem XXL Landtag hatte die zweite Kammer Großh. Regierung ersucht, die Frage der Errichtung einer Landescreditkasse in nähere Erwägung zu ziehen und detz- halb den Ständen Vorlage zu machen. Die erste Kammer trat damals diesem Beschlüsse nicht bei. Auf dem folgenden Landtage brachte Großh. Regierung den in Rede stehenden Gescnescntwurf ein und äußerte sich in den Motiven dazu dahin, daß es nicht Sache des Staates iein könne, durch Hingabe seiner Mittel Aufgaben zu erfüUen, die naturgemäß den einzelnen Gemeinden, kleineren Consortien oder gar Privaten obliegen und von deren Lösung diese zunächst Vortheil ziehen. Außerdem mache die der- malige Finanzlage des Großherzogthums die Gewährung von Mitteln des Staates hierzu vollständig unmöglich. Uebrigens wolle man der Frage wegen Schaffung eines allgemeinen Bodencredit-Jnstituts nicht vorgreifen, eine Frage, die weiterer Erwägung und umfassender Vorbereitung bedürfe. Die zweite Kammer theilte diese Anschauung, zumal man neuerdmgs m Preußen von dec Errichtung von Landescreditbanken mit Gewährung von Staatsgarantie absah und solche nur bestehen ließ, wo sie, allerdings mit guter Wirkung, vorhanden waren (in Kassel, Hannover und Wiesbaden). Vielmehr beschränkt man sich dort darauf, Normativbestimmungen für die fakultative Errichtung von Landescultur-Rentenbanken in den verschiedenen Provinzen der Monarchie festzustellen.j Keineswegs verkennt Ihr Ausschuß die schweren und schlimmen Folgen, welche einerseits leichtsinniges Schuldenmachen und andererseits wucherische Zinsnahme und dergleichen in nur zu vielen Fällen zu Tage fördern, glaubt aber, daß solchen Uebeli. kaum mit Aussicht auf Erfolg durch Errichtung einer Landescreditbank begegnet werden könne. Solide, geeignete Sicherung bietende Geldbedürftige finden nachweislich aud) heute bei den verschiedensten Kassen und Geldinstituten reellen Credtt gegen die landesübliche Verzinsung von kaum mehr als 5 vom 100, Creditnehmer anderer Art oder leichtsinnige Schuldenmacher werden aber am Wenigsten bei einer Landescreditbank Gewährung ihrer Wünsche finden. Auch wird tatsächlich der Wucher viel mehr im kle nen Geschäftsleben bei verhältnißmäßig kurzen Creditftisten, als im großen Verkehr betrieben, wobei wir von allen Börsengeschäften ausdrücklich absehen. Für jenen kleinen, insbesondere ländlichen Geldverkehr ist die genossenschaftliche Selbsthülfe mit Darlehenskassen u. s. w. am Meisten angezeigt und ersprießlich. Jedenfalls wäre der Staat nicht wohl anders, als durch Ausgabe von im Voraus gesicherten Pfandbriefen im Stande, für die Mittel einer Landescreditbank zu sorgen. Demnach hält es Ihr Ausschuß für angezeigt, mit der Errichtnng eines solchen Creditinstituts mindestens zu warten, bis sich über die Wirkun§en der erst zu errichtenden Landesculiur-Rentenkasse mit Sicherheit Einiges sagen laßt, und beantragt, dem von der ersten Kammer beschlossenen Ersuchen nicht beizutreten. Berlin, 7. Januar. Durch Erlaß des Chefs der Admiralität ist das bisherige Ruder-Commando von den Kriegsschiffen verbannt und dafür das entgegengesetzte eingeführt. Die Worte „backbord" und „steuerbord" und die zur Bestätigung oder Wiederholung dieser Commandoworte dienenden Zeichen und Signale werden in Zukunft diejenige Richtung bezeichnen, nach welcher der Kopf des vorwärts zu bewegenden Schiffes sich wenden soll, und nicht mehr die Stellung, welche der Ruderpinne zu geben ist. Die „Wes.Ztg.", welche sich mit den technischen Einzelheiten dieser Neuerungen beschäftigt, knüpft daran folgende Betrachtung: In Deutschland sind wir durch das Vorgehen der Admiralität nunmehr in die eigenthümliche Lage gerathen, daß auf der Kriegsmarine die Ausdrücke „backbord" und „steuerbord" künftig gerade die entgegengesetzte Bedeutung von derjenigen haben werden, welche fie in der Kauffahrtet'Marine besitzen. Dort beziehen sie sich auf den Kopf des Schiffes, hier nach wie vor auf die Stellung der Pinne. Wenn „backbord" gerufen wird, wird der Matrose aus einem Kriegsschiffe das Rad nach links, auf einem Kauffahrer das Rad nach rechts drehen muffen. Da die Besatzung der Kriegsschiffe aus der Handelsmarine entnommen wird und nach zurückgelegter Dienstzeit in dieselbe zurückkehrt, so steht allerdings zu befürchten, daß es ohne Irrungen nicht abgeben wird, und man kann nur hoffen und wünschen, daß dieselben nicht böse Folgen haben mögen. Ganz angenehm sind die Aussichten nicht. Unsere Kapitäne und Steuerleute werden den Matrosen, welche nach vollendeter Dienstzeit auf der Kriegsflotte wieder in die Handelsmarine ein- treten, scharf auf die Finger zu paffen haben, damit sie am Ruder nicht arges Unheil anrichten. Für die Matrosen ist die Sache auch nicht leicht. Dieselben werden ihre fünf Sinne gut bei einander halten und in jedem Augenblick deffen eingedenk sein müffen, ob sie das Rad eines Kauffahrers oder eines Kriegsschiffes in der Hand haben. — Unmittelbar von einem Ohrenzeugen höre ich, daß die Aeußerung des Kronprinzen, er habe sich in Italien geschämt, als er von den Agitationen gegen die Juden in Deutschand hörte, Montag den 29. December, Abends, im Englischen Hause gethan worden ist, und zwar in der Sitzung des Cura- toriumS der Victoria.J'.validensttstung (1866), dem Stadtrath Magnus gegenüber. welcher bekanntlich erster Vorsitzender im Vorstand der hiesigen jüdischen Gemeinde ist. Mehrere Mitglieder des Stiftungs-Curatorinms, welche dabei standen, haben die Aeußerung gehört. — Die kaiserliche Tabaks-Manufactur in Straßburg hat zur Umgehung des erhöhten Zolls noch weit stärkere Speculations-Emkäufe von Tabak gemacht, als die Privat Industrie. Nach ihrem neuen Etat braucht diese Manu- factur auch un ganzen, eist im April 1881 ablaufenden Etatsjahr keinen Tabak einzukaufen. — Wiederum hat der Finanzmtnister für 39 Mill. Mk. 4V2procentifle Prioritäten der angekauslen Bahnen gekündigt (im Ganzen find jetzt 116 M'll. Mk. gekündigt), obwohl alle Börsenberichte dahin Übereinkommen, daß die Abgtneigtheit des deutschen Foudsbcsitzers sich in dieser Zeit steigender Preise eine Verminderung seines Zinseinkommeus im Verbältniß von 9 zu 8 gefallen zu lüffen, das sretgeniackte Capital entweder der Actienspecu' lation oder den Auslagen in ausländischen Prioritäten und Renten zuführt. — Börsenkundige wollen den Geschäsisgewinu des mit allen unseren staats- wirthschastlichen Transactio'-en so eng verflochtenen Hauses Bleichröder pro 1879 auf 6 Mill. Mk. beziffern. Die Neujahrs-Ausmerksamkeiten des Herrn Bleichröder für distingiiirte Persönlichkeiten sind diesmal besonders geschmack- voll und kostbar ausgefallen. ___ Prinz Wilhelm ist, wie man dem „Tagebl." mnthetlt, von seinem Lokales. Gießen, 9. Januar. Den zahlreichen Freunden des Ludwig Rainer aus Achensee hiermit die Nachricht, daß derselbe mit seiner Tyroler-Gesellschaft im Laufe der nächsten Woche im Saale des Cafä Leib zwei Concerte veranstaltet. Hoffentlich ernten die Lieder wiederum den gewohnten reichen Beifall des Publikums. — Die „Volksküche" vertheilte heute 850 Portionen. Verkauft wurden hiervon 113, die übrigen 737" Portionen erhielten Arme, Kinder und Handwerksburschen. Schaden am Bein leider noch immer nicht so weit wieder hergestellt, daß er seine Wohnung verlassen kann, er dürft- vielmehr wohl noch reichlich 14 Tage das Zimmer hüten müssen. Der Kronprinz pflegt sich einen Tag um den an- dern rum Besuch seines Sohnes nach Potsdam zu begeben. Frankfurt, 7. Januar. Auf Grund des Socialtsiengesetzes «st durch Rescript der königl. Regierung zu Rastel dem Ctgarrcnhändler, Schrstisteller und socialtstischen Agitator Frohme in Bockenheim, sowie dem Buchdrucker Schilde do-.tsilbst die Besugnch zur Verbreitung vor. Druckschrlften überhaupt entzogen (also nicht blos, wie die Blätter mittheilten, die Frohme'sche Broschüre „Freikugeln" verboten) worden. Elbing, 7. Januar. Bezüglich des dem hiesigen Magistrat ertheilten Vertrauensvotums wird dem „Berl- Tagebl." von hier geschrieben: In der Stadtverortnetensitzung wurde ein Schreiben des Magistrats verlesen, welches die Gemeindevertretung auffordert, sich einem Protest g-gen die Schmähungen Hnb Beschuldigungen des Abg. Röck-rath wider die Elbtnger Gemeindevertretung anzuschlteßen. Die Stadtverordnetenversammlung schließt sich in voller Ueberetnstimmung dem Proteste des Magistrats an. Ste erklärt Röckerath's Auslastungen für unwahr und eine Entstellung. Diese öffentliche Erklärung gegen Röckerath wurde mit S4 Stimmen, darunter drei Katholiken, in namentlicher Abstimmung beschlosten gegen die einzige Stimme des Stadtverordneten Kolberg, des Hauptunterzeichners der bekannten Petition in Sachen der Simul< tanschulen an den Cultusminister. England. London, 6. Januar. Aus der neu ausgegebenen Flottenliste geht her. vor, daß gegenwärtig 131 englische Kriegsschiffe auf verschiedenen Punkten der Erde sich in Dienst befinden. In den chinesischen Gewästern unter Vice- Admiral Cootc nicht weniger als 23, darunter aber nur 1 Panzerschiff, wäh. rend die übrigen meist Kanonenboote sind- Das zweitgrößte Geschwader, aus 21 Fahrzeugen (darunter 6 schwere Panzerschiffe) bestehend, liegt unter dem Befehl des Admirals Hornby im Mittelmeer. Auf der nordamerikanischen Station befinden sich 14 Kriegsschiffe (1 Panzerschiff), deren Obe>b,fehl jetzt an Sir Leopold M'Clintock übergegangen ist. Das ostindische Geschwader unter Contre-Admiral Gore Jones, zählt 12 Fahrzeuge (kein Panzerschiff) dafür befinden sich 2 Panzerschiffe unter den 10, die unter Contre-Admiral Stirling den Stillen Ocean bewachen. Am Cap und der Westküste Afrikas versehen ebenfalls 10 Schiffe unter Commodore Richards und in den australischen G-wästern deren 9 unter Commodore Wilson den Dienst. An der Südostküste Amerikas sind 4 Kriegsschiffe stationirt; die heimische Canalflotte aber ist gegenwärtig auf 3 Panzerschiff- und 1 Aviso-Dampfer vermindert, wobei freilich nicht zu übersehen ist, daß als erste Reserve derselben 9 Pan- zerschiffe, allerdings nicht vollständig bemannt, unter dem B-sehl des Contre- Admtrals Herzogs von Edtnburg bereit stnd. Sonst b-finden sich noch 12 Kriegsschiffe auf besonderem Dienst außer Landes, 6 andere find auf dem Heimwege begriffen und wieder 6 andere stnd mit Vermeffungs - Arbeiten beschäftigt. (Köln. Ztg.) sionsgesuch nicht zurückgenommen habe, im Einverständniß mit der Regierung aber bereit sein dürfte, provisorisch di« Leitung der Botschaft zunächst einige Zett sorkzuführen. Pesth, 8. Januar. In Folge einer Eisstauung bei Komorn ist die Waagbrücke weggerissen; das Wasser drängt den Waagfluß aufwärts, daS Waagtdal ist überschwemmt. London, 8. Januar. „Reuter's Bureau" meldet aus Konst mtinopel vom 6. vS.: «Oer Mimfterruch beriech heute über vie Forderung des bnti- schen Botschafters, daß Tew fit nicht nur nach einer üou Christen bewohnten Insel verwiesen, sondern daß auch das gegen ihn gefällte Urtheil formell an- nulltrt weide. Die muhamedanischen Reltgtonsbehörden unterstützen bas Verlangen Liy-rd's und so erwartet man, die Pforte werde zustlmmen. Washington, 8. Januar. Im Repräsentantenhause sind Vorlagen eingebracht, wonach Eisenerze zollfrei emgehen sollen, die Steuer von Brucheisen auf 3 und von Stahlschienen auf 10 Dollars pro Tonne festgesetzt, die Steuer auf Baumwollgarne um 25 pCt., auf Letnenfabrikate um 10 pCt. erhöht werden soll. Wien, 8. Jinuar. Die Ausschüsse der ungarischen Delegation begannen heute ihre Berathungen. Der Marine-Ausschuß votirte die Nachtrags- Ccedite für die Kriegsmarine. Der Ausschuß für die auswärtigen Angelegenheiten beschloß, daß der Ausschußbencht, wie in früheren Jahren, auch den allgemeinen politischen Thetl enthalten solle. Die Mitglieder, welche Fragen an den Minister des Auswärtigen zu stellen gedenken, sollen dies in der am S^mstig stattfindenden Sitzung des Ausschusses thun. Lemberg, 8. Januar. Der Verkehr auf der Bahnstrecke Zloczow- Podwoloczyska der Galizischen Karl Ludwtgsbahn ist wegen Schneeverwehung eingestellt worden. _____________________ Vermischtes. Offenbach, 7. Januar. Der Rechnungsabschluß der Landes Industrie-Ausstellung von 1879 ergab einen Ueberschuß von 57,000 JL Hiervon wurden 40,00'» der Staoi zur Gründung eines Fonds zur Erbauung einer Kunst- und Industrieschule überwiesen Die wetteren disponiblen Beträge erhalten die Handelskammer, die Stadt Offenbach zur Anschaffung von Glocken für die evangelische Kirche und verschiedene Armenstiftungen. — Zu der aus Stuttgart gemeldeten Morvafffaire wird jetzt geschrieben: Der Raubmörder Johann Waibel, welcher am 30. December seinen Bruder, den Zimmermann Ferd. Waibel, sowie dessen Frau nebst zwei Kindern ermordete und die beiden anderen Kinder schwer verwundete, ist in der Sylvesternacht verhaftet worden. Johann Waibel wird als ein äußerst gewalttätiger Mensch geschildert. Nachdem er vom Militär entlasten war, kam er nach Stuttgart zu' seinem Bruder auf Besuch. Waibel wußte, daß sein Bruder ca. 400 JL Geld vorwitzig liegen batte und wollte dies Gelb haben. Sein Bruder verweigerte ihm dies mit dem Bemerken, er brauche bas Gelb selber, er habe Kinder und müsse für diese sorgen. Zwischen 2 und 4 Uhr am Morgen des 31. Decemdcr erfolgte der Mastenmord. Offenbar schlug der Mörder zuerst seinen Bruder, dann die Schwägerin uno dann die 4 Ktnder, von denen 2 im Olgatzospilale mit dem Tode ringen. Nachdem Der Mörder sein schauerliches Werk vollbracht, erbrach er alle Kästen und Schränke und suchte das vorhandene Geld zusammen Die Spielsachen der Kinder warf er auf ihre Leichen, die Kleider zerstreute er auf dem Boden. Dann zog er Kleider von seinem ermordeten Bruder an, nahm besten mit einem Htrschhorngriff ver sebenrn Stock und einen Sckirm mit, verrammelte die Thür der Wohnung unb entfernte sich bei Tagesanbruch. In der Sylvesternacht wurde er in der Bardili'schen Wirthschaft verhaftet. Er wurde nach dem Polizeigebäude gebracht; eine Volksmenge folgte dem Transport unter den heftigsten Verwünschungen. Einer der Umstehenden soll sogar den Vorschlag gemacht haben, in den Schloßhof zu ziehen und den König zu bitten, Se. Majestät möge der Gerechtigkeit freien Lauf lasten. In allen Tonarten der Erbitterung erging sich die Menge. Als der Mörder nach dem O'te seiner Blutthat geschafft werden sollte, hatten Die Schutzleute alle Mühe, die rasende Menge adzuhalten, daß sie fick nicht auf den Wagen stürzte und den „Bluthund" in Stucke zerriß. In raschem Trabe enteilte dann der Wagen nach der Weberstraßc. Das Haus der Bluttbat war aber, wie Den ganzen Vormittag, so auch jetzt noch von einer Menschenmenge umlagert. Als die>e den Wagen herankommen sah, wiederholten sich die ©eenen vor dem Po liieiqebäuve in verstärktem Maße. Man wollte den Schlag öffnen und den Mörder lynchen. Die Polizeimannschaft mußte den Mörder schützen. Dieser aber flieg aus dem Wagen, so höhnisch lackend, daß auch dem besonnensten Zuschauer das Blut wallen mußte. „Keine Gnade diesem Unthier!" „Dem muß der Kopf unter allen Umständen herunter!" so schrie die Menge unten während der Mörder oben mit den Leichen der von ihm hingeschlachteten Verwandten durch 'bas Gerichtöpersonal eonfronttrt wurde. Er soll, tote die „Württemberg. Landeszeitung" meldet die Leickcn der erschlagenen Kinder lächelnd betrachtet unb trotz der erdrückenden Beweise 'trotz der Aussagen seiner Nichte fortwährend geleugnet haben. „Haben Sie denn gar kein menschliches Gefühl mehr im Leibe? Sehen Sie die Lerchen dieser unschulbigen Kinder an und sagen Sic, warum Sie diese armen Würmer mit Ihrem Bruder und Ihrer Schwägerin hingcschlachtet haben", soll der Untersuchungsrichter gefragt, „Pah, so was habe ich schon oft gesehen," habe der Mörder geantwortet. (!) Nackdem Die Konfrontation zu Ende war, wurde der Mörder wieder zur Droschke geführt. Abermals betrachtete er bohnlächenb die Menge. Schmeißt die Cbarie um, schlagt ihn tobt!" schrie bie Menge, welche von ben Schutzleuten nur mit größter Müde zurückgehalten werben konnte Dann wurde der Mörder in bas Er» minatqefängniß gebracht. — Das war ein schauerlicher Sylvcsterabend in Stuttgart. In jedem Hause, auf der Straße, in den Wirthschaftcn, überall bildete der gräßliche Mastenrnorb beinahe das einzige Gespräch. Die Leichen der vier Erschlagenen wurden noch am Mittwoch Nachmittag in die Tobtenkammer bes Bürgerhospitals gebracht, bie beiden noch lebenden Kinder in das Olgahospital. Freitag Vormittag' soll der Mörder seine That mit allen Details cingestan- den haben- Mainz, 7. Januar. Es ist in den letzten Tagen mehrfach das Gerücht verbreitet worden, die Eisenbahnbrücke habe in Folge des starken Eisganges Noth gelitten und sei aus diesem Grunde das Passiren derselben mit Gefahr verknüpft. Nach den uns von maßgebender Stelle zugegangenen Mittheilungen beruht diese Annahme auf einem Jrrthum. Die rechtsseitigen Strompfeiler waren am Vormittag des 2. Januar allerdings sehr gefährdet- Nach dem Durchbruch des Maineises indessen war für die Brücke alle und jede Gefahr beseitigt, und es liegt durchaus kein Anlaß zu irgendwelcher Bcsorgniß vor. Die Passage über die Rheinbrücke ist lediglich zu dem Zwecke- gesperrt, um den die Wiederherstellungsarbeiten störenden Andrang der Neugierigen von dem bei Bischofsheim beschädigten Bahndamm fern zu halten. (D- Z ) Mainz, 6. Januar. Der Verkehr auf der Ludwigsbahn von Darmstadt und Frankfurt aus, tritt von heute an, aber nur bis zur Station Bischofsheim, wieder in Kraft, die Verbindung mit Mainz bleibt noch unterbrochen, da es des Hochwassers wegen nicht möglich ist eine Nothbrücke über die durch den Eisgang gebrochenen Dämme herzurichten. Die Verwaltung ist indeß unausgesetzt thätig, um den Verkehr, sobald als möglich, wieder mit Mainz herzurichten. — Auf der Rheinischen Bahn sind sämmtliche Dammbrüche wieder hergestellt und ist sowohl der Personen- als der Güter- Verkehr wieder eröffnet. (M. A.) — Als ein Zeichen der Noth in Paris wird folgende rübrende Episode mitge- theilt: Am Sonntag nach Weihnachten erschienen Abends über 100 Arbeiter vor dem Polizeibureau des Justizpalastes und verlangten mit Weib und Kind als Landstreicher eingesperrt zu werden, da sie weder Arbeit, noch Lebensmittel, noch Obdach hätten. Als ihnen die Bitte dort verweigert wurde, wandten sie sich an den nächsten Polizei- Commissar, der die Berechtigung ihres Gesuches anerkannte und sie allesammt aufnehmen ließ. Telegraphische Depeschen. Wagner'- telegr. Correspsudeur - Bureau. Darmstadt, 8. Januar. Prinz Alexander von Hessen ist aus Cannes hier eingetroffen. Berlin, 8. Januar. Abgeordnetenhaus. Etatsberathung. Bei dem Etat des Handelsministeriums legt Handelsminister Hofmann die Gründe dar, welche die neue । Gestaltung des Handelsressorts veranlaßten, sowie zur Entwicklung und Ausdehnung der Thätigkeit dieses Ressorts führten. Verschiedene Gründe der Zweckmäßigkeit hätten es angezeigt erscheinen lassen, die Leitung eines Ministeriums für Handel und Gewerbe demjenigen Beamten zu übertragen, welcher Handel und Gewerbe in Ler Reichs- verwaltung vertritt Aber irrig sei es, anzunehmen, daß der neue Minister nur eine untergeordnete Thätigkeit entfalte, daß seine Wirksamkeit durch die Thätigkeit der Reichsregierung absorbirt werde- Gerade das Gegentheil sei der Fall. Je weiter die handelspolitische Thätigkeit des Reiches sich entwickelte, um so mehr wurde die Mitwirkung des preußischen Ministers in Anspruch genommen. Die preußische Regierung sei es, welche bei der Handelspolitik des Reiches das entscheidende Gewicht in hie Wagschale werfe. Die Aufgaben des preußischen Handelsministers seien eminent wichtige. Solle er seine Thätigkeit für das Reich nutzbringend entwickeln, so genüge nicht, daß der Handelsminister nur das einschlägige Material sammele; das Material müsse vielmehr durchgearbeitet werden, um dem Reiche in brauchbarer Weise überwiesen zu werden. Abgesehen von den Beziehungen zum Reiche, habe der Minister noch eine sehr umfangreiche Verwaltung unter sich, wie die Schifffahrts-Angelegenheiten, den Verkehr mit den Handelskammern u. s w. Der Minister bittet schließlich, den Etat unverändert zu genehmigeti. Bei Titel 1 der Ausgaben (Gehalt des Ministers) weist Seiffart auf die Mängel des Gesetzentwurfs über den Schlachthauszwang hin. Der Handelsminister stellt ote baldige Einbringung eines Gesetzentwurfs wegen Abänderung des Schlachthauszwanggesetzes in Aussicht. Nach weiterer unerheblicher Debatte wird der Etat nach den Be- jchlüssen der Budget-Commission erledigt. Eine Position, deren Ablehnung die Commission beantragt hatte, wird gleichfalls bewilligt. Es folgt hierauf der Etat der Staatsarchive. Schmidt (Stettin) hebt bie in der Presse vorgekommenen Angriffe auf die Amtsverwaltung der Archivbeamten hervor. Der Director der Staatsarchive, v. Sybel, bezeichnet die Angriffe für unbegründet. Bachem und Lieber bemängeln ihrerseits einzelne Seiten der Archivverwallung, besonders die von Letzterer hcrausgegebenen Publikationen. Bachem beantragt die Resolution, wonach die Archivbeamten die für die Publikationen aus den Staatsarchiven bestimmten Fonds nur zur Herausgabe von Quellen- Material und Regesten, und nicht von historischen Schriften verwenden-sollen. Schmidt (Stettin), v. Cuny, Petri und Director Sybel bekämpfen die Resolution. Windthorst rechtfertigt dieselbe. Bachem zieht schließlich die Resolution zurück. Petri nimmt sie jedoch auf. Bei der Abstimmung wird die Resolution beinahe einstimmig abgelehnt. Der Etat der Staatsarchive wird genehmigt. Der Etat des Finanzministeriums wird von der Tagesordnung abgesetzt. Die Etats der beiden Häuser des Landtages werden bewilligt. Nächste Sitzung morgen. Wien, 8. Januar. Die „Polit. Correjp." meldet unter Resiroe aus Cettinse: Die Albanesen aus Gussinje sind heute früh gegen die montenegrinischen Truppen ausgerückt; letztere, die strenge Ordre hatten, den Kampf zu vermeiden, hätten sich zurückgezogen, seien aber bei der Rückwärtsbewegung von den Albanesen angegriffen worden; der Kamps habe 9 Uhr früh begonnen. Konstantinopel, 8. Januar. Die Hungersnoth in den Districtm bon Baskala und Bayazid hat zugenommen. In Diabekr und Mosul herrscht große Th'uemng. Die englischen Eonsuln verlangen, daß England pecuniäre Hs lfe leisten solle. — Bulgarische Miltztruppen haben eine griechische Kirche in Philippopel gewaltsam in Besitz genommen. Aleko Pascha nahm die Kir- cheaschlüssel in Verwahrung. Paris, 8. Januar. Bezüglich der Demission des Botschafters in D rlin, Grafen St. Vallter, verlautet, daß derselbe das eingeretchte Demis- empfiehlt Z. Bärmann, Hotel Einhorv. 41) I. Retter. empfiehlt haben, dieses (249 Uner aus Acheche dn nächsten Woche du Lieder wiederum Binbai hiervon 113, 251) Eine größere Partie gut erhaltene Cigarrenkistchen verkauft H. Linker, Frankfurter Straße. 157) Ein am Sand gelegener Ackerest ganz oder auch getheilt zu verkaufens 'Näh. I bei der Exped. d. Bltts- Gänseleberwurst mit Trüffeln, Straßburger Hausmacher Leberwurst, geräucherte Vraunschw. Leberwurfl, VtiRITABLE LIQUEUR BÜNEDICTINE \ Brevetec en France et a IE tränier. Versteigerung. Montag den 12. Januar, Mittags 2 Uhr, werden in dem Pfandlocal dahrer folgende Gegenstände: ein Spiegelschrank, ein Sopha, ein Secretair, ein Goldspiegel und drei Sopha öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, 21. December 1879. 243) Bühner, Gerichtsvollzieher. 248) Die tägliche Lieferung warmer Speisest für das Krankenhaus (vormaliges Hofgerichtsgebäude) soll vergaben werden und wollen -qualificirte Bewerber ihre Offenen aus dem Bureau des Herrn Stadtverordneten Scheel einreichen, woselbst auch jede gewünschre nähere Auskunft ertheilt wird. Gießen, den 10. Januar 1880. Die städtische Commission für die Einrichtungen des Krankenhauses. Emser Pastillen ohne oder mit Pfeffermiinz - Aroma. (in plombirten Schachteln) ein bewährtes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung. Magenschwäche und Verdauungsstörung. Eitiser Quelhalz in flüssiger Form zu Inhalationen und zürn Gurgeln empfohlen. Emser Victoriaquelle. Vorräthig in Giessen bei Emil Flürgibnch. (239 König Wilhelms-FelsenqueHen in Ems. Echter Benedictiner Liqiieur der Beneclictiner Mönche der Abtei z.u Fecamp der beste aller Liqueure, vortrefflich stärkendes Verdauungsmittel. Zum Schutze gegen Fälschungen trägt jede Flasche äusser den Schutzmarken die Unterschrift des General-Direktors. __ Bekanntmachung. B -treffend : Die Löber'sch« Stisiung. 261) Aus obiger Stiftung ist eine Pfründe von 260 M. jährlich an eine in Gießen geborene Handwerker - Wittwe zu vergeben. Unter mehreren Bewerbern erhalten solche den Vorzug, welche von den Eltern des Stifter« ibstammen und das Verwandtjchaftsverhäitniß Nachweisen- Anmeldungen wer- Len von heute an binnen 14 Tagen auf unserem Bureau entgegengenommen. Gießen, den 8. Januar 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Stamm. Irischbäcker in Gießen. Sonntag, den 11. Januar. August Noll, MLusburg. Wilhelm Lange, Neustadl. Jacob Klingelhöfer, Wallthor. (256 die Dclicateffenhandtung von Carl Schwaab — (Für Gemeindeverwaltungen und Feuerwehren), welche m die Lage kommen, ihr«* finfA; unb Rettunasgeräthschaften zu erneuern oder zu vervollständigen, bietet der überaus^reichhaltige Katalog der altberühmten, 1842 gegrürcheten Maschinenfabrik Karl Metz in Heidelberg eine seltene Auswahl solcher Gerätschaften,, httgestelU a,ts (Arnnd der neuesten Erfahrungen und Verbesserungen. Die Firma, welche auch Schlauchwcberei besitzt, fabrizirt Alles selbst, verbürgt msthm neben solider ..Herstellung auch mäßige Preise. ___ Literarisches. ftS 8*Ä dochPflich. Äch°n M « sich mÜ der Bns°slung u. i. jeineS wlto» unb engeren İt.r>°nd-s »°r,»ut m°cht. Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeinde ^uGiesten. Sonntag den 11. Januar. Allgemeines Landes - MtffionSfest. Gottesdienst: Morgens: Pfarrer Schlosser. — Nachmittags: Pfarrverwalter Schöner. (Collecte für die Heidenmission.) Die Pfarrgeschäftc für die Woche vom 11. bis 17. Januar besorgt Pfarrverwaiter Schöner. — imnundneunria Minister.) Eine interessante Notiz geht dem „Berl. B^C. Ms Seit bem Jahre 1871, alfo seit ungefähr 9 Jahre», hat Frankreich IN den verschiedenen Ressorts zusammen einundncunzig Minder Aeilgeöolenes. 255) Ein guter Ponny billig zu ver- kaufen. Näh, bei der Exped. d. Bl. |~~Sauerkraut ^ntuffntiu^ellung Dv x tn Statt prt rwitira Dir weitem lin Aoichaffung von rjt gki'chnebkv: Der er. jünmmnann Feld- »roerm tinber schwer »irt all ein äußerst r kam er nach Stutts }' M JL Seid vorne ibn 6i« mit dem Kit sorgen. Zwischen Offenbar schlug der Ver, von denen 2 ioi fyi fiat wßbraty, amnen Dir Spick ütm Loden. Dam i HirschdvrngrH vrr Lr: und entfernte sich L-ndichaft vrrdaftrt. Transport unter den ,:o annachl haben, in 'ttt Srrechl'gkck frrirn 4^ der üöiber uaw -I, Bin, ta «w* atuit 'it tut W . «nMMmenge sä-,-»« w Aörver lynchen, ari dem W- £ ■ritt. .Seine Snade * •ifld»re«n Derwansten nbXg- ranveSzawnß "ÄÄ tztuttqort- J 1 be id) gMN b