istalt gt Wochen .uer, ► %?*»•< I ö s" I r f - [0 4580 en Preisen »nfelSt sei § oa-btrwtisters n »Icniar o. $. § Q oft Restaurant ;;Sw“ ?..A- ®?S txung. _,hr nid)t , t/fgin ftfyte #* *»* 6',2i ——^rri , tu f«®«*1'*' ter KtMtl' Ifltfl. 6^»^* ^r* 1S7 Freitag den 9. Juli 188«. Aießener Mnzeiger AMgt- uni) Amtsblatt fit i>e« Kreis Gieße«. «edaettO»AV»re-«r l Schulstraße B. 18. <^X>itUttiburc*ut \ Erscheint täglich mit Ausnahme des Morrtag- Prei- vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 3 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheil. B e k a n ii l m « ch u n g. Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um Berechtigung.zum einjährig freiwilligen Militärdienst im Herbst 1880. . _ „„ Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen sick der im Herbst lfd. Jahres stattfindenden rubr. Prüfung zu unterziehen, werden hierdurch aufgesordert, ihre deßfaüsigen Gesuche um Zulasiung bei Meldung des Ausschlusies von dieser Prüfung spätestens bis zum 1. August 1880 i. 4. 5. 6. 2. 3. Ueber die Anforderungen^ welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt Vie Prüfungs-Ordnung (Anl. 2 zur Ersatz-Ord. 1 ^^ciI ^er Drd. vom 28. September 1875 — Reg.-Bl. Nr. 55 von 1875) Aufschltch. . , . Bezüglich des Prüfungs-Termins, sowie des Locals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt ev. weitere Bekanntmachung; auf specielle Ladung kann nicht gerechnet werden. Darmstadt, den»28. Juni 1880. , Großherzogliche Prüfungs - Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: b) Ei^nwilUg^u n^s - At'test des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; _ n • c) ein Unbescholtenheitszeugniß, welches von der Polizei-Obrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist; Qu pos. V wird nod) besonders darauf hingewiesen, daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der > Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf und daß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein muß. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen (Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der sich Jst^ b'eretts^früher ein Gesuch um Zulaffung zur Prüfung etngereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholten- bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission einzureichen. Hinsichtlich der Anbringung der Gesuche wird im Sveciellen das folgende bemerkt: , r , c. m rr Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubnngen, wenn der sich Meldende im Großher- zogthum Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr erfolgen. . Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen m Actenformat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: Spamer. Deutschland. Aus Mainz schreibt man dem „Rh. Kur." unterm 2. ds.: Heute fand hier die Generalversammlung des Landes'Lehrervereins sür das Groß' herzogthum Hessen statt. In derselben hielt Herr Lehrer Schuhmacher von Worms einen Vortrag über die „moderne Volksschule." Redner bemerkt, daß die liberalen Ideen die besten Freunde der Schule, die reactionären Besw- bungen und Anschauungen dagegen als die ärgsten Feinde deiselben zu bezeichnen seien. Wenn es auch den Anschein habe, als ob im Augenblicke die Reaction überhand nehme, so.solle man sich dadurch nicht ine machen lassen, die liberalen Anschauungen würden sich doch wieder Bahn brechen und sör- dernd auf die Schule wirken. Herr Lehrer Backes aus Obec-Eschbach spracy hierauf über „die obligatorische Fortbildungsschule." Derselbe äußerte sich entschieden zu Gunsten der obligatorischen Fortbildungsschule, in dieser Beziehung habe er genügende Erfahrungen gesammelt, aber das könne er ver- fichern, daß in der facultatioen FortbilvungL)chule keine günstigen Resultate erzielt würden. Es würde zwar in Beziehung auf diese letzteren Schulen gesagt, die strebsamen Schüler kämen von felbst und die faulen würden zurück bleiben. Nach den Erfahrungen, welche er gemacht habe, sei dies nicht richtig. Im Anfang kämen die Schüler massenhaft zur Fortbildungsschule, sobald aber der Lehrer durch den leisesten Tadel sein M-ßfallen einem Schüler gegenüber geäußert habe, so seien die betreffenden Schüler aus der Schule sortgeblitben. Bezüglich des Werthes der Fortbildungsschulen äußerte sich Redner dahin, daß dieselben überhaupt Gutes gewirkt häiteu und die Ansicht, daß durch diese Schulen Auswüchse rc. gefördert würden, sei keineswegs berechtigt. Im Uebrigen beständen die Fortbildungsschulen erst eine kurze Zeit, als daß jetzt schon greifbare Resultate wahrzunehmen seien. In Bezug aus einen jüngst erstatteten Bericht des Oberconststoriums, in welchem in Beziehung auf den durch die Lehrer ertheilten Religionsunterricht gegen die Lehrer der Volksschule ein scharfer Tadel ausgesprochen wurde, kam es nunmehr auch zu einer eingehenden Berathung, nach welcher folgende Resolution einstimmig angenommen würde: „Die in der heutigen Generalversammlung des hessischen Lehrerver- einS anwesenden Lehrer weisen die von Setten des Oberconststoriums in dem Berichte an die Landessynode erhobenen Anklagen gegen die Lehrer an der Volksschule des Großherzogthums Hessen als nicht gerechtfertigt zurück." Berlin, 6. Juli. Eine Angelegenheit, welche gänzlich in den Hinter- gründ getreten, ja, fast vergeffen ist, bildet die gesetzliche Regelung der Eisen- bahn-Frachttarise. Zu Ende der vorletzten Session des Bundesraths war die Frage in den Ausschüffen stecken geblieben und während der ganzen letzten Session ist man nicht wieder darauf zurückgekommen. Der Reichskanzler soll nicht gewillt sein, die Frage schlafen zu lasten. Man hört nielmehr, eS solle daraus in der nächsten Session mit besonderem Nachdruck zurückgegriffen werden. (Köln. Ztg.) — Eine Mannheimer Versammlung von über Hundert Tabakshändlern, industriellen Detailliuren, welche im Saalbau daselbst stattfand und an welcher die Reichstags-Abgeordneten Köpfer und Dr. Blum theilnahmen, verwarf einstimmig das illoyale Gebühren der Straßburger TabakSmanufactur als Vorläuferin des Monopols. , , c ,„r, — Der ehemalige Botschafter des beuischen Reiches bei der französischen Republik, Graf Harry Arnim, ist neuerdings schwer erkrankt. Während seines jüngsten Aufenthaltes in Florenz trat zu seinem alten Diabetes-Letden — vielleicht auch in ursächlichem Zusammenhang mit demselben — die Waffersucht. Letztere machte schnell bedrohliche Fortschritte und da in Florenz ausreichende ärztliche Hülse nicht zur Hand war, wurde Graf Arnim nach Gens überge- führt, wohin auch sein Sohn, Freiherr v. Arnim Schlagenthin, sich in diesen Tagen von hier aus begiebt. — Die Umgebung des unglücklichen Staatsmannes ist ohne Hoffnung, daß derselbe den nächsten Winter überleben wird. — Der Centralbahnhof zu Halle a. d. Saale ist wieder — nach kurzer Frist zum dritten Male — der Schauplatz eines Eisenbahnunsalles gewesen. Auf dem der Thüringeu'schen Bahn zugehörigen Theile des Bahnhofes stießen ein Rangtrzug und ein Güterzug aufeinander. Die Maschine des letzteren entgleiste, der Führer des Güterzuges kam um's Leben. — Wie der „Tils. Ztg." mitgetheilt wird, hat das Ministerium dorthin gemeldet, daß laut Bericht der deutschen Consuln die Diphteritis im südlichen Rußland in schreckenerregender Weise auftritt und verheerend um sich greift! die Sterblichkeit ist eine ganz bedeutende. Man befürchtet, daß sich die Epidemie der preußisch, russische!. Greuze nähern könne und sollen bei Zetten von dieffeitigen Behörden Verhütungs- refp. Vorsichtsmaßregeln getroffen werden. Sttkrmd). Wien, 6. Juli. Die „Polit. Corresp." meldet aus Konstantinopel: In der Antwort, betr. die Reformen in Armenien, erklärt die Pforte, daß sie zum Zwecke von Verbesserungen Specialcommissionen entsendet, die Organisirung der Gensd'armerte begonnen und nationale und auswärtige Osficiereuttt der Ausarbeitung eines Reglementsentwurfs betraut habe. Die armeniscken Distrtcte wurden in Rahta« oder Gemeinden geteilt. Der Präfekt jeder G-me nde wurde ans der consessionellen Majorität, der Unterpräfekt ans der Mmori ät entnommen. Für eine bestimmte zu einer Gruppe vereinigte Anzahl Rahien wurde ein ambulanter Schwurgerichtshof eingesetzt, welcher an den Ort des Verbrechens | ginge, um die Procedup zu beschleunigen und der zehnte Theil der Steuern, f 22. ® sK« Wn- i " ßM *' < nt'" *” ernte iw*1 ^aö d'fitoi'* *;rp88' «65» Sch,«»'" «,b 81 Mainz. Dame, v-m < 3ö Klged jetzt an bi- aus i lablungrn an den Gleichzeitig der Erhebung au Gießen, I G. Lebensjahre und 6 bet älteren Kindern erfolgten. 1480,36 1283,52 166,70 2986,24 236,20 4564,33 Schlosserarbett Weißbtnderarbeit ausgenommen die Zölle auf Tabak und Salz, würde Unterrichtsrwrcken und öffentlichen Arbeiten gewidmet werden. Wien, 5. Juli. Die Weigerung der Pforte (richtiger wohl der Albanesen), das Zemgebiet gegen Dulcigno auszutauschen, hat sowohl hier wie in London peinlich berührt. Die Gesinnung der Mächte gegen die Pforte hat sich entschieden verschlechtert. In der griechischen Grenzsrage scheint türkischer Widerstand sicher erwartet zu werden. Gewiß ist, daß die Türkei die Dardanellen befestigt und Truppen, Artillerie, auch Positionsgeschütze täglich nach Salonichi befördert. Es finden thalsächlick vertrauliche Verhandlungen der Cabinete wegen Zwangsmaßregeln statt. Die Nachricht, Oesterreich wider- spreche grundsätzlich der Bethetligung Italiens an einer etwaigen Executton, ist durchaus irrig. (Köln. Ztg.) Lokales. Gießen, 8. Juli. (Sterblichkeit in Gießens Die Summe der im Monat Juni hier vorgekommenen Todesfälle beträgt 33. Hiervon ereigneten sich 4 bei Kindern im ersten Lebensjahre unv 7 bei älteren Kindern. Von den 22 verstorbenen Erwachsenen erlagen 4 der Lungenschwindsucht, 3 starben an Altersschwäche, je 2 an Nierenentzündung und Schlagfluß, je eine an Recurrensfieber, Krebs, Harnruhr, Rose, Gehirnentzündung, Lungenentzündung, eitrigem Erguß in die Brusthöhle, Bauchfellentzündung, Brtghtticher Nierenkrankhett. Ein Mann machte freiwillig seinem Leben ein Ende, indem er sich ertränkte und ein junger Mensch ertrank beim Baden. Die Leiche eines neugeborenen Kindes wurde aus der Lahn geländet und von 3 anderen Kindern im ersten Lebensjahre wurden 2 durch Darmcatarrh weggerafft und eins durch Darm- Verschlingung. Bei den 7 Kindern vom 2. bis 15. Jahre wurde als Todesursache bezeichnet: Entzündung des Gehirns und seiner Häute 3mal, Krämpfe, Diphterttts, Lungenentzündung, Lungenschwindsucht je einmal. Im Juni des vorigen JahreS hatten wir eine fast gleich große Zahl von Todesfällen, nämlich 34, von denen 11 bei Kindern im ersten Lebensjahre und 3 bet älteren Kindern erfolgten, während im Juni 1878 hier nur 24 Sterbfälle sich ereigneten, wovon 3 bet Kindern im ersten — Der Nothstand, welcher uns diesen Winter hetmsuchle, hat auch unserem Frauen- Verein schwere Opfer auferlegt Es ist daher gewiß anerkennenswerth, wenn sich die Damen, unter deren Leitung die Wohlthätigketts-Vorstellungen zu Anfang dieses Jahres in Scene gesetzt wurden, bereit erklärt haben, eine ähnliche Aufführung auch diesen Sommer zu arrangiren. Das Comite ist bereits in Thätrgkeit und liegt es in seiner Absicht, eine in kleinerem Maßstab gehaltene theatralische Aufführung zu Stande zu bringen. Der Ertrag würde zum Besten des Frauen - Vereins verwandt werden und glauben wir, daß das Comtte sicher auf den Dank und die Unterstützung der Einwohner Gießens in jeder Hinsicht rechnen kann. Gießen, 8. Juli. In der Nacht vom 4. auf den 5. d. Mts. brach in dem Gerbhause des Karl Schmidt und dem Wohnhause des H. Redling zu Hungen, außerhalb der Stadt an der Straße nach Hof Graß gelegen, Feuer aus, welches beide Gebäude bis auf die Umfassungsmauern zerstörte. H. Redling, der Brandstiftung verdächtig, befindet sich in Haft. — Am 30. v. Mts. wurde aus der Freiherr!, v. Rabenau'schen Papiermühle bei Kessel» bach ein kupferner Kesiel gestohlen. Der Dieb, ein übelberüchtigtes Individuum ist bereits ermittelt. Brüssel, 7. Juli. Der „Moniteur" bezeichnet das Gerücht ausländischer Zeitungen über eine hier herrschende Pocken-Epidemie für gänzlich unbegründet. Paris, 7. Juli. Kammer der Deputirten. Berathung der Amnestie- Vorlage. Cassagnac behauptet, das Ministerium habe am Samstag eine Niederlage erlitten und hätte zurücklreten sollen. Rlbot vom linken Centrum ersucht daö Ministerium, seine Ansicht über den Amnestie-Entwurf .auszusprechen. Frcyctnet sagt, die Regierung habe das Amendement Bozerian abgelehnt wegen der Schwierigkeiten, die sich seiner Ausführung entgegenstellen würden. Aber die Minister, welche Senatoren seien, hätten dafür gestimmt, um gewiffe Berechnungen zu zerstören. Freycinet constatirt, daß das so an die Kammer zurückgelangte Gesetz immerhin den Weg der Verständigung offen laffe. Die bonapartischeu Deputirten erklären, daß sie für den Commissions-Entwurf stimmen werden. — Die Kammer nahm sodann den Commissions-Entwurf an. Derselbe in dem gestern Abend gemeldeten Amendement Labtche. London, 7. Juli. „Daily Telegraph" erfährt, daß der gestrige Cabi- netsrath die Haltung der Pforte gegenüber der Entscheidung der Conferenz erwogen habe. — Dem „Standard" zufolge ist das Gerücht in Betreff einer gemeinsamen Action der Mittelmeer-Geschwader Englands und Frankreichs verfrüht. — Die „Times" sagt: Die Gebietsabtretungen an Griechenland und Montenegro und die Einführung von Reformen müssen beharrlich als unerläßliche Forderungen Europas bezeichnet werden. Wenn der Sultan erst klar einsieht, daß nötigenfalls ohne Zaudern stärkere Maßregeln ergriffen werden, wird ihn die Selbsterhaltung allein zur Nachgiebigkeit bewegen. Konstantinopel, 7. Juli. D'e Pforte hat den armenischen Reformentwurf Abeddin Paschas genehmigt und denselben den fremden Botschaftern mitgeiheilt, wobei sie hervorhob, daß die Reformen bereits in der Ausführung begriffen seien. Paris, 7. Juli. Der Klageantrag der Jesuiten beim Seine-Tribunal ist heute verhandelt, die Publikation des Unheils bis zum Freitag vertagt worden. Ragusa, 7. Juli. Die Montenegriner sollen ihre bisherigen Positionen bei Dulcigno geräumt haben uno nach Tust und Podgorizza marschiren. — Zwischen Türken aus Iakova und Christen aus Fandest hat ein Zusammenstoß stattgefunden, wobei einige Türken getödtet wurden. Paris, 7. Juli. Dem „Temps" zufolge beruhen die Gerüchte in Betreff einer englisch-französischen Flottensendung in die griechischen Gewäffer mehr auf den Wünschen der britischen Politik, als auf der genauen Kenntniß der Intentionen Frankreichs. Die Haltung Frankreichs auf der Berliner Conferenz verpflichte es keineswegs, die gemeinsamen Beschlüsse auszuführen. Der „Temps" meint, England könne seine Politik selbst realtsiren anstatt in Europa Jemand zu suchen, welcher für England die Kastanien aus dem Feuer hole. Vermischtes. Darmstadt, 7. Juli. Nack der nunmehr definitiv feststehenden Zeiteintheilung für vie Herbstübungen der Großh. Heff. 25. Division finden die Uebungen der 49. combinirten Brigade bei Darmstadt, und die der 50. Infanterie-Brigade bei Gau Algesheim statt und zwar die Uebungen der ersteren in der Zett vom 3. bis hui. 14. September, die der letzteren vom 2. bis incl. 13. September er. Die Uebungen im Regiment werden von den Infanterie - Regimentern Nr. 115 und 116 bei Darmstadt, von dem Infanterie-Regiment 117 bei Mainz und von dem Infanterie Regiment Nr. 118 bei Gau-Algesheim abgehalten werden. Das Dragoner- Regiment Nr. 23 hält seine Regimentsübungen in der Zeit vom 17. bis incl. 28. August bet Babenhausen, das Dragoner-Regiment Nr. 24 dagegen in der Zeit vom 19. bis 30. August bei Darmstadt, wo auch die Uebungen der 25. Cavallerie-Brigade vom 31. August bis 6. September er stattfinden werden. — Die 3. und 4. Eseadron Dragoner-Regiments Nr. 24 verlassen ihre Garnison bereits am 15. August, der Regiments Stab, die Leib- und 5. Eseadron Dragoner-Regiments Nr. 24 die ihrige am 16. August. Das Infanterie-Regiment Nr. 116 rückt am 21. August von Gießen ab und trifft am 25. August in Darmstadt resp. im Griesheimer Lager ein. Nach Beendigung der Detachements Uebungen der beiden combinirten Brigaden rückt die combinirte 50. Infanterie Brigade in einem Tagemarsch nach dem Divistons- Manöver-Terrain, welches sich auf der Linie Groß-Gerau-Darmstadt-Groß-Umstadt befindet, während die Uebungen der combinirten 49. Infanterie-Brigade unmittelbar an das Divisions- Manöver-Terrain anschließen. Die Feldmanöver der Division finden auf dem vorbezeichneten Terrain in der Zeit vom 16. bis 22. September er. statt und zwar vom 16. bis 19. September in 2 Abteilungen gegen einander mit einmaligem Bivouac des Ganzen und 2 Bivouacs der Vorposten, und vom Lelrgraphislye Depeschen. Wagirer's telegr. (EsKrefptnttÄi - B^xrsrs. Straßburg, 7. Juli. Die „Elsaß Lothr. Ztg." erklärt gegenüber der gegen die Straßburger Tabaksmanusactur gerichteten Agitation, baß die Verwaltung im Jntereffe des Landes und in voller Übereinstimmung mit der Landesvertretung verpflichtet sei, das Institut so nutzbringend als möglich zu machen. Gegenüber der ausgiebigen Concurrenz der gesummten deutschen Fabrikation hier im Lande selbst, bleibe nur übrig, den allgemeinen deutschen Markt aufzusuchen und das deutsche Publikum mit dem elsässischen Tabak zu befreunden. Gleichwie bei dem bisher unangefochten gebliebenen Vorgehen des Münchener Hosbrauhauses werde den Consumenten die Reinheit und Preis- Würdigkeit der staatlichen Fabrikate von Genußmttteln nur zu Statten kommen. Der ursprünglich im Drange der Eceigniffe projectirt gewesene Verkauf der Tabaksmanusactur sei längst und definitiv aufgegebrn. Die Landesvertretung habe bereitwillig die Mittel zur Vergrößerung des Betriebes gewährt und die auf den Verkauf der Tabaksmanusactur gerichtete Agitation werde sich daher als resultatlos erweisen. (Wollend abwarten). Berlin, 7. Juli. Die „Prov.-Corresp." bespricht die Arbeiten der Landtagssesston und sagt bezüglich des neuen Kirchengesetzes : Man darf hoffen, daß die Ansichten sich bald klären werden über das, was die Staatsregierung mit der Vorlage beabsichtigte. Einstweilen haben die Landtagsverhandlungen und die veröffentlichten Actenstücke über die Wiener Besprechungen bereits eine bedeutende Klarheit darüber verbreitet, wo die Versöhnlichkeit und wo die Vereitelung der Friedensbestrebungen ist. Petersburg, 7. Juli. Der „Regierungsbote" meldet: Der Verweser des Marineministeriums, Viceadmiral Liszowsky, wurde zum Oberches der russischen Flotte im Stillen Ocean und sein Gehülse, Contre-Admiral Petschu- roff, zum Verweser des Marineministeriums ernannt. — Der „Ruff. Jnval." meldet aus Borschom vom 6. ds.: Der Vortrab des General Skobeleff besetzte am 9. Juni von Douzolum aus Chodjakala und am 23. Juni Baz, wo eine Befestigung mit Vorrathsdepot errichtet wird. Am 25. Juni recog- noscirte eine Kosakensotnte mit zwei Geschützen in der Richtung aus Artsch- man, von wo der Feind sich nach einem unbedeutendem Schüffewechsel zurückzog ; von der Atrek-Linie, sowie aus den von den Tekkinzen verlaffenen Dörfern dauert die Zusendung von Vorräthen nach Barni fort. Berg von Zimv Dir zur Hnstrll im alten EolltM dahier erforderlich veranschlaßt zu SuduMvMttz VoranMq u in unserem Bur Die Offerten entfpretenber Cawstag b Vormittag bei uns einzureiche mine deren Erössnu etwa erschienenen solgen wird. Tießen, am 6. „ Sreis 4584) M — Es ist interessant, zuweilen bu Resultate von Arbeitsversteigerungen, sei es bei der Commune, sei es beim Staate, zu erfahren. Der Voranschlag darf noch so gewtffenhaft unter Berücksichtigung aller Umstände gemacht werden, immerhin gesckehen Angebote, welche zum Erstaunen sind. So wurden bei der gestern von Setten der Stadt abgehaltenen Arbeitsverfleige- rung nachstehende Resultate erzielt: Erd- und Planirarbeit, veranschlagt zu 6128,72 Jk, versteigert zu 4383,00 Jt., Maurerarbeit „ „ 1480,36 „ „ 1283,52 „ Frankreich. Paris, 6. Juli. Die Amnestie-Commission der Deputirtenkammer hielt heute noch eine zweite Sitzung und beschloß nach langer Diskussion einfach das Amendement Labtche anzunehmen, nur die Zett für die Verkündigung oer Begnadigungen der Regierung statt aus 3 Monate nur bis 14. Juli festzusetzen. Der sofort obgefaßte Bericht sollte der Kammer noch vorgelegr werden, voch war deren Sitzung bereits geschloffen. Nutzland. Petersburg. Der „Bereg" constatirt, daß die social-revolutionäre Partei den Muth habe stark sinken lassen. Die frühere Zuversicht sei geschwunden und die in Genf erscheinenden revolutionären Broschüren und Blätter seien an Inhalt und Zahl kärglicher geworden und beschränkten sich fast nur auf Schmähreden gegen den Grafen Loris-Melikoff und andere hochgestellte Personen. „Daher setzen uns die aus Paris einlaufenden Nachrichten gar nicht in Erstaunen, nach welchen sich in der letzten Zeit viele russische Emigranten an unsere Botschaft mit der Bitte gewandt haben sollen, ihnen freie Rückkehr nach Rußland und Verzeihung der Regierung für ihre frühere verbrecherische Thätigkeit auszuwirken. Diese Bitte ist sehr verständlich und natürlich, denn was bleibt diesen Leuten anders übrig? Die Mehrzahl ist völlig mittellos und Llnfähig, in einer mit Arbeitern so angefüllten Stadt wie Paris sich einen Erwerb zu schaffen. Auch die Zukunft verspricht ihnen nichts Gutes. Wie corrumpirt die Begriffe dieser Leute auch immer sein mögen, so müssen sie doch einsehen, daß ihre Ziele nicht die Ziele der Entwickelung des russischen Volkes, daß ihre Mittel entweder unsinnig oder empörend und schmachvoll sind und keinen Beifall finden können, mit Ausnahme einiger Pariser Straßenblättchen und der Genfer revolutionären Presse. Abgesehen von allem Anderen genügt dieses schon allein, um die Leute zur Erkenntniß zu bringen ...... Nach den Ereignissen von 1863 war Paris mit polnischen Emigranten angefüllt. Diese Emigranten befanden sich unter bedeutend besseren Bedingungen Sie erfreuten sich der Sympathie der französischen Gesellschaft und Regierung und konnten leicht die eine oder die andere Beschäftigung finden und auf diese Weise ihre Existenz sichern. Außerdem hatten sie noch ein Mittel in Reserve: Unterstützungen Seitens der reichen Emigranten und Kaiser Napoleon III. Unter solchen Bedingungen hätten sich die Emigranten mit dem Leben in der Fremde zuftieden geben können. Was geschah jedoch? Kaum wurde es 1872 bekannt, die russische Regierung gestatte einer bestimmten Kategorie von Emigranten die Rückkehr nach Rußland, als diese Erlaubniß auch von Vielen benutzt wurde und noch benutzt wird. Wir stellen diesen Vergleich zwischen der polnischen und russischen Emigration an, um zu conftatiren, daß der Wunsch der Emigranten, in ihre Heimath zurückzukehren, durch die Erkenntniß ihrer Verirrungen hervorgerufen wird. Diese Erkenntniß ist aufrichtig; sie sehen, daß ihre rosigen Pläne und Rollen verschwinden, und daher ist es wahrscheinlich, daß diese Leute sich mit der bestehenden Ordnung versöhnen werden. Die Versöhnung hat bereits begonnen. Die höchste Exekutiv-Commission hat es für möglich gehalten, in Bezug auf eine bestimmte Kategorie auf administrativem Wege ausgewiesener Personen die Politik des bedingungslosen Vergessens des Geschehenen anzuwenden. Ohne irgend welche Rathschläge ertheilen und die Grenzen, die der Presse gezogen sind, überschreiten zu wollen, sprechen wir unseren auftichtigen Wunsch aus, daß auch in Bezug auf die Emigranten ein Unterschied zwischen der Schuld und dem Unglück gemacht werden möge. Wir gehen sogar noch weiter und wagen es auszusprechen, daß eine solche Maßregel zeitgemäß wäre.- Durch dieselbe würde der Sphäre des normalen bürgerlichen Lebens eine Menge von Personen zurückgegeben werden, die von der Gesellschaft ausgefchlossen bleiben, weil es ihnen nicht möglich ist, ihre früheren Plätze wieder einzunehmen. Eine solche Maßregel würde vielen Familien die Ruhe wredergeben und Manches verzagte Mutterherz trösten. Die Theaterbüyne der Propaganda ift eingestürzt. Warum sollen unter den Trümmern nicht die hervorgezogen werden, die, voll Lebenskraft und Jugend, gebessert und, Dank der bitteren Erfahrung, auf den richtigen Pfad gebracht werden können! Viele derselben haben viel gelernt und können Vjeles vergessen. Es liegen viel Gründe vor, die für Verzeihung und Vergessen des Gewesenen sprechen. in «MM, ober Sttitaj ben ,N«il W 40, bti ’W** -°->L «Lr 4in ^'06 fm 410 Etchen-St ja fm, zz ^."tr. GH 'b0 Hundert Q geschälte Me*unbtn “ftS* Di, a?« ’Ä <6l8)^r Königs 9 Nw,.ntz'"- > •«% > »Ä’2 1» 1*3; 2*«4ntä J? Nß- Tabi- ZLr «H untr, ^ul'an er(t f[at ninffin Bin» u. "’N" Reform, «'m NMtna 1 *tr Suäfü^tung 81 Sdnt'tttBunoi i™ Frniag uer, i!mii«i,$ofitionen 3Q marjä)irtn. — kül Zusammenstoß tt Gerüchte in Br, tchischen Gewässer gmaum Kenntniß auf der Berliner lüsse auszuführen. Ttalipren anstatt Konten aus dem t m ffionat Zml hin edmi im ersten Lebenör eriagtn 4 der Limgen- it Sch/agfluß, je eine rauzmitimg, eitrigem u. du; tttrn mad)U t «tränt beim itd mb von 3 anbtttn unk nve burd> Darm- ^lrellriachr bezeichnet: ne, Lllngmmtziindimg, von LodrSf-Len. nam- inm -intern erfolgten, j kn -mdmi im ersten G. > euch ovirrem Frauen- wenn 6ch die Damen, ^kne in Scene gesetzt an zu arrangiren. t, nnt in kletnnem ; werben unb Dauben ßrnwohaer Aie-enö tn -nd) m dw»-rth-»I- "r °-»ndM dn SM d-Mt«’Ä iS» ^vnvtdnav P mi in es bei da JSK: l.**B tp <*?■** ° 1263,51 t ' 166,70 „ '2966.24 •___ anleinthellung stl ■:r T o«* :?Tm4LttunD}war ' 2" M b£ • ' 'n 9 dis 3U. «g* .:-i 1j Ä bis 6-69- ■ vctirfft® * a^cabron . *i ^,5(1 «7 .,* m» :• •t*4"'«, t'** ^qnt »ofll n»n * m Hl ® 20. bi6 incl. 22. September Manöver der ganzen Division gegen einen markirten Feind, mit einem Bivouae deS Ganzen. Die 50. InfanterierBrigade wird excl. deS Füsilier-Bataillons Infanterie-Regiments Nr. 118 noch am 22. September mittelst Eisenbahn tn ihre Garnison befördert, wohin auch das Jnfanterie-Regimenr Nr. 116 am 23 September auf gleiche Weise gelangt, während alle übrigen Truppentheile am 23. September mittelst Fußmarsches tn ihre Garnisonen zurückkehren. (L- Z-) Hanau. Der „Han. «nz * berichtet: In dem benachbarten Amtsorte L. ereignete sich dieser Tage eine Geschichte, die dem bekannten Ausspruch Ben Aktba's: „Alles schon da- gewesen" wahrscheinlich em Schnippchen schlagen wird. Auf dem israelitischen Friedhöfe des genannten Ortes, woselbst die GraSnutzung dem Todtengräber zusteht, ist die diesjährige Grasernte unter den Hammer gekommen; e« stand wenigstens klar und deutlich am Friedhöfe angeschlagen: „DaS Gras auf diesem Friedhöfe ist gepfändet. Der Gerichtsvollzieher rc." Das Merkwürdigste an der Sache ist nun, daß, wie wir hören, gerade ein Jsraelite diesen Pfändungsantrag gestellt hat; der Mann scheint demnach wenig Pietät für diesen geweihten Ort zu haben. — (Moderne Pferdcverschönung.1 Sine von England auf uns übergekommene, die Schönheit der Pferde nur beeinträchtigende Unsitte, die des KurzscheerenS der Schweife, scheint sich leider verallgemeinern zu wollen. Daß der Schweif nicht nur als Zierrath fungirt, sondern dem Pferde, besonders in der warmen Jahres-eit, zum Abwehren der Fliegen von Schenkeln und Flanken unentbehrlich ist, scheinen die Herren Pferdefriseure nicht zu wisien. Mainz, 3. Juli. Gelandet wurden bet Kostheim vorgestern Abend ein älterer, anscheinend den besseren Ständen angehöriger Herr, sowie gestern Abend eine anständig gekleidete Dame. Beide hatten schwarze Glacehandschuhe an. Der Dame war der Mund mit einem Knebel zugestopft, waS auf ein Verbrechen schließen W. Mainz, 4. Juli. Bei einem jüngst vor den hiesigen Gerichten verhandelten Processe bei welchem es sich um einen schamlosen Betrugs- und Erpreffungs-Versuch mit einem untergeschobenen Kinde handelte, spielten zwei hier practictrende Hebammen eine sehr eigentümliche Rolle, so daß der in der Sitzung anwesende Kreisarzt öffentlich seinen Tadel gegen die beiden Personen aussprach und sich weitere Schritte gegen dieselben vorbehtelt. Diese angedrohten Schritte haben eine umfängliche gerichtliche Untersuchung zur Folge gehabt und ist eine der beiden Hebammen dieser Tage in Haft genommen worden. Wie ich höre, sollen sehr merkwürdige Dinge, u. A. die Geschichte eines ungewöhnlichen Balles, bei der Hebamme zu Tage kommen.(Frkf. Zig.) Schiffs bericht. Mttgethetlt von dem Agenten des norddeutschen Lloyd. E W. Dietz in Gießen. Bremen, 7. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Main, Capt. I. Barre, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 26. Juni von Newyork abgegangen war, passirte gestern 7 Uhr Abends Hurst Castle und hat um 9 Uhr Abends die Reise nach hier fertgesetzt. Derselbe überbringt 189 Passagiere und volle Ladung. Handel und Verkehr. Gießen, 7. Juli. Auf dem gestrigen Viehmarkte waren zugetrieben: 1190 Stück Rindvieh und 232 Schweine. Die Preise stellten sich denen vom letzten Markte gleich. Es zeigte sich bet gutem Vteh große Kauflust und war solches sehr gesucht Nächster Markt Dienstag, den 20. und Mittwoch, den 21. d. Mts., am letzteren Tage Krämermarkt (zweiter Kirschenmarkt). Limburg, 7. Juli. (Fruchtmark-) Rother Weizen 21.40, Weißer Wetzen 00.00, Korn JL 17.20, Gerste 00.0Saatgerste JL 00.00, Hafer, JL 8.80, Erbsen v4L —. (Durchschnittspreis pro Malter.) Kartoffeln (50 Kilo) Jn 0.00. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. In Folge der stets zunehmenden Zahl der Steuerpflichtigen will ich von jetzt an bis auf Weiteres auch Nachmittags u. z. von 2y2 bis 5 Uhr Steuerzahlungen an den gew. Amtstagen annchmen. Gleichzeitig erinnere ich wiederholt an die nach den Steuerzetteln von der Erhebung ausgeschlossenen Tage. Gießen, den 8. Juli 1880. Walther, Diftr.-E nnehmer. Vergebung von Zimmerarbeit. Die zur Herstellung von Repositorien im alten Colleggebäude auf dem Brand dahier erforderliche Zimmerarbeit, veranschlagt zu 1089,12 JL soll im Submissionsweg vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen in unserem Bureau zur Einsicht offen. Die Offerten sind versiegelt, mit entsprechender Aufschrift versehen, längstens biS Samstag den 10. Juli, Vormittags 10 Uhr, bei uns einzureichen, in welchem Termine deren Eröffnung in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten erfolgen wird. Gießen, am 6. Juli 1880. Großh. Kreisbauamt Gießen. 4584) Holzapfel. Holzverfteigerung in der Königlichen Oberförstern Brand- oberndorf. Freitag den 16. Juli er., Morgens 10 Uhr, werden im fiscaltschen Wald-Dtstrlct Höllheck 40, des Schutzbezirks Cleeberg, öffentlich meistbietend versteigert: 14 Eichen-Stämme von 1,42 km, 68 Etchen-Stangen I. Elaste von 8,12 km, 307 Eichen-Stangen II. Elaste von 18,42 km, 902 EichemStangen III. Elaste von 27,06 km, 410 Eichen-Stangen IV. Elaste von 8,20 km, 18 Rmtr. Eichen-Knüppel, 33,60 Hundert Eichen-Wellen II. El. (ungeschälte Reiser, find nicht eingebunden). Zusammenkunft auf dem neuen Wege an der diesjährigen Schlaggrenze. Die Herrn Bürgermeister und Ortsvorsteher werden um gefällige Bekanntmachung ersucht. Brandoberndorf, den 6. Juli 1880. Der König!. Oberförster: 46 i 8) Bender. Arbeitsversteigerung. Montag den 12. ds. MtS«, Nachmittags 2 Uhr, soll in der Rathhausstube zu Leihgestern das Pflastern der Keller rc., im neuen Schulgebäude daselbst, veranschlagt zu 260 Jt., öffentlich an den Wenigst- fordernden in Accord vergeben werden. Leihgestern, den 3. Juli 1880. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. I. A.: 4588) Ferd. Broel. Samstag den 10. Juli l. J., Nachm. 1 Uhr, werden in der Flett'schen Hofraithe (Gasthaus zum Schwanen) nachstehende Gegenstände meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden: 12 tannene Fensterrahmen, 1 tannener Klecherschrank, 1 tannener Eckscbrank, 1 Wandschränkchen, 1 Console, 2 Stuhlgestelle, 5 tannene Stubenthüren, 3 Hobelbänke, 1 Schränkchen, 2 Kommoden, 1 Nähmaschine, 1 ovaler Tisch, 1 Sopha. Gießen, den 8. Juli 1880. 4637) Bauer, Gerichtsvollzieher. NeUgevotenes. 4616) Eine Parthie zurückgesetzte leinene Kragen von 20 $ an das Stück, sowie bunte Hemden verkauft, um damit zu räumen, zu sehr billigen Preisen ____________H. Rübwainen. Zu verkaufen. 4631) Ein HauS mit Scheune, Stallung und guten Kellerräumen, worin sich leicht 2 Geschäfte betreiben lassen, ist zu ver- kaufen durch J. Blitz. 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Bender, zur letzten Ruhestätte geleiteten, sage hiermit den herzlichsten Dank. Gießen, den 8. Juli 1880. Andreas Rinn, Oeconom. i Schang des P Siißen, -«W. BI Mi bi. » Das Obei ( staMen. Es habe Bezirk der 49. I a. bie b. bis c. bie d. die i Den Gros bch zuzustellen fmi ihre Loosunasi Die zur Sollte ein von seinem btt Bon dei Reserve II. Klc Zusenden, inzwi Die Groß D rechtzeitig zur i ließen, Die u 5*1 «X L*» Staat Itt Ptn'tfl)' Snitt t 4589) Fr. Seibel, Mausburg. Mit der Düsseldorfer Ausstellung ist eine große (4626 Der Vorstand. Eintritt Mk. 1. (4615 Mont. 12/7 7. A. Rec. (4620 Loose ä 2 Mark. (Auf 10 Loose 1 Freiloos) durch Herrn F. Nestler E 5, 2. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch in Gießen. Heues Heu kauft; wer sagt die Exped. d- Bl. 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Näheres bei Wirth I. Thoma, Löwengasse 106. 4625) Durch Versetzung des Hrn. Lotz , ist dessen Logis anderweit zu vermiethen. __________Joh. Arnold, Asterweg. 4632) Ein Familienlogis zu vermiethen und gleich beziehbar. _________Waüthorstraße A. 143. 4623) Zwei kleine Familienlogis zu ver- miethen bei Gg. Hammel, Mühlgasse 83. 4470) Gartfeld A. 1157 ist der dritte Stock (6 Zimmer rc.) zu vermiethen ___________________Neuenhagen. 4633) Der mittere Stock meines Hauses vis-ä-vis von Wenzels Garten, bestehend aus 5 Zimmern nebst allem Zubehör, ist bis 1. Septbr. oder auch schon 1. August zu vermiethen. I. B. Singer. 4172) In meinem Hause im Gartfeld (Steinstraße) ist die dritte Etage, bestehend aus 6 Zimmern, Küche, abgeschlossenem Corridor, Bodenkammern und allen Bequemlichkeiten zu vermiethen und per 15. Juli beziehbar. ______ W. Seuling. 4152) Der erste Stock des August Ackermann'schen Hauses, Frankfurter Straße Lit. E- 41, bestehend aus 8 Zimmern, 2 Speicherkammern, Keller, Holzstall rc., ist per 1. Oktober, auf Wunsch auch früher, zu vermiethen._______________ 4535) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Sonnenstraße B- 59. 4551) Sandgasse D. 165 ist das untere Logis zu vermiethen. Näheres in meiner Wohnung Schießgärten Adolf Hoß. 4567) Familienwohnung, 4 Zimmer, Gartenantheil und alle Bequemlichkeiten, zu vermiethen. O. Mögenburg, Weinsaal. 4543) Ein Logis, 4—5 Zimmer, zu vermiethen.__L Huhn. 3021) Ein schönes Familienlogis von 6 bis 12 Zimmern mit Vorgarten rc. auf dem Seltersberg zum 1. Juli zu vermiethen.______________Pütz, Ingenieur. . 4398) Die dritte Etage meines Hauses in der Bahnhofstraße, bestehend aus sieben Zimmern mit Zubehör und allen Bequemlichkeiten ist zu vermiethen. Aug. MontanuS. empfiehlt 2951)_____________ Zu verkaufen. 4630) Ein Haus mit Nebenbau und schönem Garten, vor dem Wallthor gelegen, ist billig unter sehr günstigen Zahlungsbedingungen zu verkaufen durch I. Blitz. 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