1671. Rtotfpg. iS-6 J11 unserer “Äft D*irten & ?c ^nLKaffee- ?^no von halbe Stunde lfache Fälsch- ? UlaUosenei- tn- our darauf ?e nur echt ist lf deren Vor- 'ckt steht als. 'rte: Maria ln bei Herrn . weltberühmte ten: ßaramels -onat treffen- __(1489 Inlversitäts- 58. König!, gefertigte sehe bong) t, nehmen Mitteln den serkeit gibt versiegelten ;n Colonial- Conditoreien JepoBchilder (1493 lgea. Ms Jimmtr iu vmniethm. git 1.116. 'tod, destchntd iardmz'-mmern, Mai drztehbar. > em Pserdestall ^rüHbrg^ctr. mutig in meinem is, iu oermicihen- jaL ^acb.__ vohnung, welche m, tfliceniW Wasserleitung-c. iu oermtethen. ^^äiernelft zimmer zu ver- LO, 3. Stocks mmer an einen enmetben- ^euslabt n. §obnung in sltbend aus vier ballen Bequem- , |fl 3 rlkl-n vov lifrt. .A, •JÄ-» .,4, Dtm U oirec*. -s'K Alicenftra^ srr. ss. Dienstag den 9. März ISS«. ießener H(n;eiger AMize- uii Amtsblatt fit b?n Kreis Gieße«. r 1 Schulstraße B. 18. ---------------«rei- Vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit VrHngerkchn. Erscheint täglirh mit Ausnahme des MonrchG-. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Bekanntmachung. C. j,d,m 8.U. ..... .. ».. »ffi'MÄttÄÄ’ KSÄ» »" SSW?Ä W Äl»r,.T.w ?.?L'2Vch.».^ S.,,. ..».««* *“*" “Ä »»m. w. p ' Dr. Boekmann. _____________________________—-- mitanzugeben. Gießen, den 5. März 1880. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Gießen. Dr. Boekmann. Die Militär-Dorlage. ES gehört zu den herkömmlichen Phrasen, daß der Moloch des Militär- Etats Alles verschlinge und für andere Ausgaben keinen Raum lasse; wveflen lehrt die Geschichte, daß sich jedenfalls jetzt bereits ein begeres Verhättn.ß »wischen den einzelnen Zweigen des Staatswesens herausgebildet hat, a s es früher bestand. In dieser Beziehung enthielt die Rede des Abg. Gneist in der Miiitärdebaite, welche unter der Unruhe des Hauses großtentheils verloren ging, werthvolles Material, welches den Vorwurf des immer mehr um fick greifenden Militarismus entk-ästet. . , ,, ( c>n Bezug auf Preußen wies der Redner darauf h,n, daß dieser Staat seit der Zett Friedrich Wilhelms I. bis zur Zeit Friedrich Wilhelms■ HI. allerdings als Militärstaat angesehen werden müste, weil der größte Theil der Einnahmen des Staates für das Militär verwendet worden sei. So betrug die Militärlast unter Friedrich Wilhelm 1. 83 M., unter Friedrich dem Großen 75 pCt., unter Friedrich Wilhelm III. bis 1807 71 pCi., nach Einführung der allgemeinen Wehrpflicht nur 40 pCt. des Ganzen Sie beträgt jetzt nach gleichmäßiger Verihettung der Heeresiast nur 20 pCt. des ganzen Staatsbedarfs, während 80 pCt. für Eulinrzwecke verwandt werden. Es ist damit also die Myihe von einer bis in's Unerträgliche anwachsenden MiliiLUast ^zurückgew^esen^ fac8 deutschen Volkes fällt das Armee- budgei nicht in dem Maße in'S Gewicht, wie in alten Zeiten. In Preußen, wie auch sicherlich In allen deutschen Staaten, hat sich seit den Zeiten Friedrichs des Großen, in welchen Preußen, arm und schwach bevölkert, % säumst, lieber Einnahmen für das Heerwesen ausgeben mußte und nur 74 (ur Cultur- ,wecke verwenden konnte, sich das Verhältniß vollständig umgekehrt. Im Allgemeinen scheint man stch im Reichstage, wie auch rm Volke allmälia mit der neuen Armeevorlage zu befreunden, da sie von hervorragenden Seiten einmal als nothig hingestellt worden ist. Sie wird also angenommen werden und das Volk wird die neue Last gern tragen, wenn es dabei nur hoffen kann, daß der Friede wirklich eine Sicherung erhält. Gegenwärtig lckaut der volittsche Himmel wieder einmal klar und unbewölkt auf uns herab. Die Worte des Kaisers Wilhelm leuchten gleich der Sonne des Friedens, und hoffentlich dringen ihre Strahlen In das Herz unserer Nachbarvölker-____ Krutfchland. Darmstadt, 6. März. (Militärdienstnachrichten). Durch Verfügung des Kriegsmtntstertums wurden die Kas-rnen-Jnspectoren M arlert ber«,er von Gießen nach Ptllau, Dubois von Bruchsal nach Gießen, Muller von "ÄKstag. B-rathung über den vom Buudesrathe erstatteten >»eaienf6ah8be'ri6t über die in Verfolg des Soeialistengesetzes von der preußischen RegievüuggeUosstnen Maßregeln. — Bembel halt den Bericht für unzulänglich und arm Bekanntmachung. Durch Be.witU.ng d-- ,.»dwi..dschnftliche» Be>i.e---.-in» Gi.»en f=H.n 600-800 6.nl«.. ««I. e«.ie«.toff.l» -"“‘‘"ÄS,'”- M.I. swd «njll.nl M ,n» 20. 1. M «n... °n P,°i-n N LnM ÄÄ’X’X?"Ä M'L -»* * « " b" ** M «■“ Pfarr-Conferenz. Mittwoch den 10. März 1880 zu Gießen. Lang-Göns, den 2. März 1880. ' SfSSSffi Ä’nSÄb .2 ™ t* nieten anderen Orten verhängt werden müssen. Aus Berlin feien zahlreiche Personen nuSnemiefen die feit wahren nicht mehr als Socialdemokraten lN die Oestentlichk^t götreten seöen.^^ Gründe ^für "die Ausweisung würden aus alle Beschwerden nicht 9e0Cbeminifter Gras Eulenburg weist aus die schon im vorigen Jahre von ihm ge- dw Verhängung "des "Be'lagenmgszustandes^rechift?t1giem ' eSm S* S38SMS » W» äSäss. 7 SiÄHi swz’ää ä WWMMZKWZ wie vor lö t Der Minister schließt mit der Bitte, dav, w.e tm vorigen Jahre, so auch KSLfM^r^DLZKSSL«» für zu L gehknd " d.e geltend gemachten Gefahren eigentlich nicht vorge- U6<" ^ach wiederholter Replik Bebel's schließt der Präsident die Beraihung mid con- !>^'ers.?°ze?a"chL7^s°Entwur^'üb!r ÄUS des Soeialisten-Gesetzes bis 3t ^Agemdneter °. Hertling führt ans, daß das^nttum die S°-mlde.n°krMie^stets aui's Entschiedenste bekämpft habe, daß es aber dtes S bev Socialisten nicht zustimmen könne, da mit bloßen Po^zetmaßregeln: d n Mop SociQlbcmofr(ltie it)rem dcizukommen sei Hier könne nur dn cheligton helfen, nunaen Gottes. Nur die Wesen nach Nichts sei als die Auflehnung ßegen . A ipciale sdraae Rückkehr aller Klassen der Geftllschast zur w°^n GotteAcht k°.me erag lösen, v. Hertling beantragt ^oeber m schassen, dann werde auch statt des Ausnahmegeietzes Em allgeme be°n ^lussührungen v. Hertling's eine ^..^ustlmmen können- . b^ntrums aeaenüber dem Socialistengesetze. Das Eentrum Nuckwaitsconcentrnung des Centr 0 0 Wettkampf begriffen um den Einfluß auf den^Fürsten Bismörck, !ahör die seltsam unklare Haltung des Centrums beim Militärgesetze und-rü hier. bie Ertheilung der geforderten Vollmacht auf .. ,,v; f?inwei5 nui die Gefahren, welche Staat und Religion und weitete d Jahre unter Agitation erwachsen. — Namens der Deutschen Reichs- Ne!'erkl'r?sick!°Ml!ie^ebeu1a°lls'im Sinne" der Vorlage. - «ahlieich proteft.rt Hegen die Vorlage. Solche Vergewaltigung des Menschengeistes sei unmöglich. Jeder solcher Versuche müsse zu traurigen Resultaten führen. Wohl könne die Politik der Majoritatspartei die Entwickelung der Dinge auf einige Jahrzehnte hinaussckieben, aber am Ende werde doch die Lehre der Socialdeinokratie Siegerin bleiben. — Lasker tadelt, daß das Socialistengesetz so gehandhabt fet, daß schon die Bctheiligung von Socialdemokraten an und für sich harmlosen Vereinen genügt habe, um diese mit dem Gesetze zu treffen. Eine nochmalige Verlängerung dieses Ausnahmegesetzes werde diesem den Charakter einer ständigen Institution geben. Er werde darum die Verlängerung ablehnen. — Marquardsen erklärt, daß Lasker nur im eigenen Namen gesprochen, die nationalliberale Partei aber dem Gesetze zustimmen werde. — Bundesbeoollmächtigter Graf Eulenburg führt Lasker gegenüber aus, wie die Negierung in Ausführung des Gesetzes streng loyal und correct vorgegangen sei. — Windthorst spricht sich im Sinne v. Hertling's aus. — Die Vorlage wird darauf an eine Commission von 14 Mitgliedern verwiesen. Berlin, 6. März. Die „Nordd. Allg. Ztg." erklärt die Meldung verschiedener Blätter, der Kaiser habe bet seinem neulichen Besuche des Reichskanzlers diesen bettlägerig gefunden, mit allen daran geknüpften Vermuthungen für durchaus unbegründet. Es sei dem Fürsten Bismarck wegen erheblicher Erkältungen untersagt, das Zimmer zu verlassen. Das Bett zu hüten, sei derselbe keinen Tag genöthtgt gewesen. Er habe den Kaiser am 27. Februar zwar nicht wie sonst am Wagen, wohl aber an der Außenthür des ersten Vorzimmers in Uniform mit Helm und Degen empfangen. — Die „Nordd. Allg. Ztg." erklärt die Mittheilung der „Voss. Zig.", der Generalpostmetster habe für sein Ressort die Einführung der neuen Rechtschreibung zum 1. April angeordnet, für gänzlich unwahr. — Der „Reichs- anzeiger" meldet, daß Se. Mas. der Kaiser dem Seehandlungs - Prästdenten Bitter den Adel verliehen hat. — Heute Nachmittag 4 Uhr hielt Fürst Bismarck dem Kaiser Vortrag. Berlin, 6. März. Die „Nat.-Ztg." schreibt: Fast gleichzeitig mit der Kunde von dem Mordanschlag auf Graf Loris-Melikoff geht uns eine neue nihilistische Proklamation zu. Sie ist auf einem Octavblatt starken weißen Papiers mit ungleichmäßigen russtschen Lettern hergestellt, und zwar nicht mit der Druckpresse, sondern mit einem sog. Bürstenabzüge. Wir theilen das revolutionäre Bulletin in wörtlicher Uebersetzung als zeitgenössisches Actenstück mit, indem wir nur zwei Ausdrücke wildester persönlicher Beschimpfung gegen Kaiser Alexander, der sicher nichts weniger als den Vorwurf der Grausamkeit verdient, unterdrücken: Auf Befehl des Executtv-Comit^s ist um 6 Uhr 22 Min. des Nachmittags vom 5./17. Februar ein neues Attentat auf das Leben des . . . Alexander ausgeführt worden. Der Plan, auf dessen sicheres Gelingen man gehofft, ist vereitelt worden, da der Czar die gewöhnliche Eßstunde nicht innehielt. Die Explosion fand ihn aus dem Wege zum Speisesaal. So ist das Unglück unZ seres Vaterlandes gerettet worden. Mit tiefer Betrübniß erfüllt uns der Tod jener armen Soldaten, dieser unglücklichen gezwungenen Leibwächter des gekrönten ... Da indeffen die Armee es ist, auf welche der Despotismus sich stützt, so wird man sich auf derartige tragische Ereignisse gefaßt holten müssen, bis sie zu der Einsicht gelangt sein wird, daß die heiligsten Interessen des Vaterlandes von ihr erheischen, sich sür das Volk gegen den Czaren zu erklären. Noch einmal führen wir es ganz Rußland vor die Seele: Nur gezwungen haben wir den Kampf begonnen, gezwungen durch den Despotismus, durch den Druck der Tyrannei; unser Endzweck ist das Glück deS Volkes. Die Regierung ist das größte Hinderniß einer freiheitlichen Entwickelung des nationalen Lebens: sie läßt dem anständigen Manne nur die Wahl zwischen dem unbedingten Aufgeben eines jeden dem Volkswohl sich guwendenden Gedankens und dem Kampfe bis auf's Messer gegen die jetzigen Gewalthaber. Noch einmal erklären wir: Wir werden von diesem Kampfe nicht abstehen, bis Alexander II. seine Macht in die Hände des Volkes ntedergelegt, bis eine constituirende National'Versammlung die Grundlagen einer socialen Reform festgestellt haben wird. Wenn dieser erste Schritt gethan ist, dann endet unser Befretungswerk von selbst. Wir rufen allen russischen Bürgern zu, uns in unserem Kampfe gegen diesen verdammenden und unmenschlichen'Despotismus zu unterstützen, unter dessen Druck die edelsten Kräfte des Vaterlandes ersterben. Das Executive Comit6. — Nach einem Telegramm des Rotterdamer „N. Courant" aus Petersburg hat das Nihtltsten-Comtts die Summe von 6000 Rubel an das stnnlän- dische Garde-Regiment gesandt, um dieselben an die Angehörigen desselben, die bei der Explosion im Winterpalaste verwundet, oder an die Hinterbliebenen der Umqekommenen zu verthetlen. Hagen, 6. März. Der frühere Abg. Friedrich Harkort ist heute Mittag gestorben. ArauLreich. Paris, 6. März, Nachm. 3 Uhr 25 Min. An dem Mtnisterconseil, der heute früh abgehalten worden, wurde, wie bereits gemeldet, der Bericht verlesen, den der Justtzmintster gestern in Sachen Meyer-Hartmann an den Präsidenten der Republik erstattete. Indem der Bericht sich auf die Ergebnisse der Ermittelungen stützt, welche durch den Procurator der Republik in Gemäßheit des ministeriellen Circulars vom 12. Dctober 1875 vorgenommen worden und auf die Gutachten, welche am 2. März d. Js. sowohl von dem Vorstande des ParguetS am Seine-Tribunal, als auch von dem General- Procurator bei dem Appellhofe abgegeben worden, kommt derselbe zu dem gleichen Schluffe wie die vorgenannten Rechtsgelehrten, daß, da die Identität deS Jnculpaten und seine Betheiligung au den ihm zur Last gelegten That- sachen nicht festgestellt seien, die Auslieferung desselben nicht stattzufinden habe. Dieser Schlußantrag des Großsiegelbewahrers ist von dem Mtnisterrath angenommen und die Entscheidung dem russtschen Botschafter sofort zur Kennt- niß gebracht worden. — Der heute Vormittag im Mintsterconsetl verlesene Bericht des Justiz. mtmsterS Cazot kommt zu dem Anträge, Hartmann nicht an Rußland auszu- liefern, da seine Identität und Strafbarkeit nicht genügend sestzestellt seien. „Temps" schreibt: Die in einigen Zeitungen veröffentlichten angeblichen Manifeste eines revolutionären Comitss seien das Werk von Agents provo- cateurs, welche Frankreich und Rußland zu entzweien suchten. Paris, 6. März, Die Regierung hat Maßregeln für die Ausweisung Hartmann'S ergriffen. Derselbe wird wahrscheinlich nach einem Hafenplatz am Emtal gebracht werden, von wo er sich nach England einschiffen wird. Der Senat wählte Albert Grevy, Generalgouverneur von Algerien, zum »«absetzbaren Senator. 0 P<*iS, 6. März. Es heißt, Hartmann sei heute Nachmittag nach Dieppe abgereist, um sich Abends nach England einzuschiffen. ItaNeu. Rom, 6. März. „Diritto" veröffentlicht ein Resums der Reden des deutschen Botschafters v. Keudell und des Ministerpräsidenten Cairoli bet dem Bankete in der deutschen Botschaft anläßlich der Vollendung des Gotthard- Durchstiches. Herr v. Keudell gab der lebhaften Anerkennung Deutschlands für Italien Ausdruck. Dasselbe habe die Jnitiat.ve ergriffen zu diesem Riesenwerke, welches zwischen den Thälern des Rheins und des Po einen leichten Verkehr eröffnet und die Entfernung aus einige Stunden zwischen beiden Nationen verringert habe, die durch ein tapferes, aus seine hundertjährigen Traditionen, auf feine Unabhängkeit und Freiheit eifersüchtiges Volk getrennt sind. Dieses Werk eröffne die Aussicht aus eine friedliche Zukunft. Es sei n wAU verüben/ daß Italien moralisch wie finanziell den Hauptantheil habe an diesem Unternehmen und es sei demnach nur das Gefühl der Dankbarkeit, welchem ihm den Toast auf den König von Italien ausbringen ließe. Cairoli dankte dem Vertreter der großen deutschen Nation, welche mit Italien durch Bande unerschütterlicher Zuneigung vereinigt sei. Die gegenwärtige Feierlichkeit sei nrcht blos ein Fest der Wissenschaft, der Arbeit, der Industrie und des Handels, sondern auch für die heilige Sache des Friedens, welchem die Anstrengungen der Staatsmänner gewidmet seien und welche das höchste Ziel der italienischen Politik sei. Durch intimer zu gestaltende Beziehungen werde man eine mächtigere Solidarität der freundschaftlichen Interessen und Pflichten erreichen. Redner, welcher die sympathischen Gefühle Keudell's sür Italien kenne, sei wohl überzeugt, daß der bche Wunsch, den er für ihn sowohl, als den schweizerischen Gesandten ausdrückm könne, der sei, daß der neue Weg zwischen den drei Ländern die Freundschaft und natürliche Allianz der Arbeit und des freien Verkehrs befestige. Er denke nur an das glorreiche Deutschland und die arbeitsame Schwerz, wenn er aus den deutschen Kaiser und den schweizerischen Bundespräsidenten einen Toast ausbringe. Rom, 6. März. Die Nachricht des „Messagero", daß der Kriegsminister Circulare an die Militärdlstricte erlassen habe, sich für eine probeweise Mobilisirung bereit zu halten, wird von der „Liberta" für unbegründet erklärt.. Amerika. Rrtv-Norik, 5. März. Nach Meldung des „Herald" aus Hongkong triffl China große Kriegsvorbereitungen und macht ansehnliche Waffen- Ankäuse. Rio de Janeiro, 5. März. Die chilenische Flotte hat Arica angegriffen. Der Commandant des Schiffes „Huascar" ist gefallen. Telegraphische Depeschen. Wagner'- telegr. Correfpantzeur - Bnrean. Konstantinopel, 7. März. Der britische Botschafter Layard hat der Pforte nonfkirl, die Berliner Signatarmächte würden eine internationale Commission zur Beilegung der griechisch.türkischen Differenzen aus Grundlage des 13. Protokolls des Berliner Vertrags emsetzen. Die Commission würde ihre Entscheidungen nach Stimmenmehrheit treffen und der Türkei und Griechenland ihre Beschlüsse bezüglich der neuen Grenzlinie durch eine Collecttv- Note der Mächte mittheilen. Der griechische Gesandte constatirte amtlich, daß seine Regierung die Unterhandlungsbasis der letzten Note Sawas Paschas für unannehmbar halte und die Wiederaufnahme der Unterhandlungen ablehne. — Aleko Pascha ist nach b?m District Herdjeli abgereist zum Zwecke der Untersuchung der dortigen Unruhen. Derselbe trifft in Hermanly mit Reuf Pascha behufs Verabredung gemeinsamer Maßnahmen zur Wiederherstellung der Ordnung zusammen. Petersburg, 7. März. Der „Regierunzsbote" veröffentlicht ein kaiserliches Rescnpt an den Großfürsten Constantin, welches seiner der russischen Flotte erwiesenen Dienstleistungen voll Anerkennung gedenkt. Washington, 7. März. Die Specialcommisston des Repräsentantenhauses zur Prüfung des Entwurfs, betreffend den Bau des interoceanischen Canals von Panama hat beschlossen, einen Bericht an das Repräsentantenhaus zu richten, welcher die Annahme einer gemeinschaftlichen Resolution beider Kammern empfiehlt, wonach auf das Kategorischste die Monroe-Doctrin auf- rechierhalten wird. Es wäre die Leitung und Controle des Verkchrs durch den Isthmus den Unionsstaaten zu unterstellen, und diese hätten jeden Versuch einer europäischen Macht, ein Prötectorat in einem unabhängigen amerikanischen Staate herzustellen, als dem Frieden und der Sicherheit des Landes gefährlich zu betrachten. Der Präsident der Vereinigten Staaten soll aufgefordert werden, Maßregeln zu ergreifen, um jeden obiger Erklärung zuwider- laufenden Vertrag aufzuheben. Wien, 7. März. Das „Ocherr. Corresp.-Bureau" meldet: Wie wir vernehmen, hat sich Kronprinz Rudolph mit der Prinzessin Stephanie von Belgien verlobt. Vermischtes. SQn au, 5. März. l.Wasser8noth.) Eine höchst aufregende Nacht war die vergangene für Alle, die von hohem Wasserstande der Kinzig zu leiden haben. War auch durch die diesige Behörve und durch unser Blatt eintretendes Hochwasier in Folge von Wolkenbrüchen zeitig angekündigl und zur Vorsicht ermahnt worden und waren deßhalb auch Seitens der Jnteressirten umfasiende Vorkehrungen getroffen worben, daran dachten Wenige oder vielleicht Niemand, daß die Kinzig einen so hohen Wafferstand, wie wir ihn in gleicher Höhe bei ihr eit langen Jahren nicht gesehen, erhallen sollte. Im Laufe des gestrigen Nachmittags schwoll die Kinzig Merklich an, aber gegen 10 Uhr Abends wälzten sich die Waffermaffen mit solcher Gewalt heran, wie es ältere Leute in solcher Weise gesehen zu haben sich nicht erinnern. - Es mußten außerordentliche Hülfsmtttel angewandt werden, um der Gewalt des entfeffelten Elements soweit als thunlich entgegenzuarbeiten, und so trat die Mannschaft der 6. Compagnie unseres Füsilierbataillons, ebenso in anerkennenswerthester Weise die sogenannte Sturmkolonne unserer frerwilllgen Feuerwehr zu erfolgreicher Aufführung von Dammbauten bei der Scndel- mühle (hier war das Wehr gebrochen und drang das Waffer in die Ställe, so daß das Vieh chleunigst gerettet werden mußte) in Aktion und verblieben sämmtltche Hülfeleistenden bis gegen 4 Uhr heute Morgen, von welchem Zeitpunkte ab ein Fallen bemerklich wurde, am Platze — Wie die Flutben gehaust haben und Alles zerstörten oder mit sich riffen, was ihnen in den Weg kam, dafür liegen viele Beweise vor: Vieh, Holz in Masse, Körbe, Möbel, Geräthschaften re. sogar ein Bahnwärterhaus, trieben in rasender Schnelligkeit vorüber. Heute Morgen fand sich noch ein todtes Schwein auf Heuser's Wiese vor. Hiobsposten aus der Umgegend werden wir in Masse zu erwarten haben. Daß daS ganze Kinzigthal fast einem See glich, ist selbstverständlich. . (Han. Anz.) — Zwischen WächterSbach und Salmünster wurde gestern Nachmittag der Eisenbahn- * dämm vom Hochwasser durchbrochen und müssen die Passagiere an der ftagltchen Stelle umstetgen. — Wie wir hören, hat das Hochwasser der Kinzig auch den Damm der Friedberger • Wolkenbruch ' f'i asß Mer mit mu6 nahezu W I Sohle ’ werden hoffentlich Such oer auf der trat aus seinen U Lahnivärterhausch' Z beschäftigt, = 9 Nassau, stllenm Wollend« unteren ' Hemdur im »mw,1 ES stellte sich nrn war. 6int M lich bei dem Sei Lermögenssteutt zu zweifeln - « Lerlust gearbeitet auf Dit Tagesord HolM im Gießen, Montag de von Lorniii soll im Gießener Wrictrn Wald nachverzeichnetes werben: A.B Scheith.sj Raun Buchen — Eichen 1,5 Nadel 1,5 B. Bau-, We 205 gityen‘& 1402 Men.A Die Zufaum Hache nad)^ Hießen, am 6 MW Bi Holzvet Montag be, N 'm Alb- Nnrten Buch W tapert int ^Hangen J*«k' ,5 r® '2 Hunde« 5,8 " Eie ÄitfÄ a. am e Bi I in j^thrriilü 0 Ütiibt ßb1,1 «lÄ"6 ! Ms B bei Utitgi. ir eine probe- ' uvbegn'lndet a ®«beu «ke« ^Sielen, iffife ^lto btibet, a*j ,7 * getrennt Mt 6« fei ’Meil bie Dankbarkeit. * Eairoli galten durch 'Se Feierlich, kadußrie und Reichem die höchste Ziel jungen werde und Pstichtea !ür Italien 1 sowohl, als « neue Weg n; der Arbeit echr Deutsch, unb ben aus Hong- liiche Waffen- it lilca ange« r Lavarb hat internationale ui Grundlage ilftlon würde el und Grle- ine Collrctiv« amckch, bah 1 Paschas für en Mchnr. - :dt der Unter« il Aeuf Pascha Lung derOlb- ntlicht ein kai- der russischen ^präsentanten- iteroceantschen ,'entantenhaus lution beider Oocttin aus- erkchrs durch jeden VersuL »n amerikani« ' des Landes soll aufge- una zuander- neftet ®lt ^ephanie von ad,t »ar dir Ae!ft5brucht° a tzlitknö der ' c?rt vielleicht ... pö!>e bei «l *fT * j ,'jwou 55 mit iolcher tl «■**» ' g Eomp-Mt " r(t tzenveU ? Steh ,CJ2 bü :m rl°,e- ’ (tt otn ^e- &jjS an einer Stelle zwischen Nordbahnhof und Bruchköbeler Wald beschädtat und soll der erste Zug heute Morgen in Folge dessen nicht abgegangen sein. Homburg v. d. H., 5. März. In der Nacht vom 3. auf 4. März muß im Gebirge cm Wolkenbruch medergegangen sein; denn gegen Morgen ergossen sich gewaltige Wassermassen -in unsere Vorstadt und schreckten die Bewohner aus dem Schlafe. Namentlich hatte Kirdorf durch welches ein sonst sehr harmloses Bächlein fließt, durch das andringende Wasser zu leiden rrnd mußten zwei stark mitgenommene Gebäude schleunigst abgesprteßt werden. Auch die Bewohner des Unterthores wurden unangenehm überrascht, als sich ihre immer etwas feuchten , mit schmutzig gelbem Wasser anfüllten. Am meisten haben jedoch unsere Curanlagen durch die Fluth Schaden genommen. Der sonst völlig ungefährliche Heerbach im Norbosten der An- lagen trat aus und alsbald ergoß sich das Wasser in zischenden und sprudelnden Cascaden in die Brunnen und vernichtete in wenigen Minuten die sorgsam gepflegten Beete um den Elisabeth, trunnen bin Su8^fd unfern ©tabtvettoaltung. Dir Kessel, in welckem letzterer Brunnen liegt, Ra"be gefüllt gewesen sein, denn die Schlammspuren reichen von der Sohle ms zum Rande. Die anderen Quellen haben alle mehr oder weniger gelitten, doch werden hoffentlich im Verlauf weniger Tage die Spuren der Verwüstung wieder beseitigt fein, duch der auf der Südseite ver Stadt durch das Hausmann'sche Etablissement fließende Eschbach ^t aus seinen Ufern und überschwemmte den ganzen Wiesencomplex, wodurch ein hölzernes fu?A-tinC 9Zclfe na$ südlicheren Zonen anzutreten. Man ist -eifrig beschäftigt, vte entstandenen Schaden wieder auszubeffern. , n N°ssa"' 4 März. Infolge eines in der vergangenen Nacht bei Ntederbrechen gefallenen Wolkenbruchs ist von 5 Uhr heute Morgen die Lahn so rapid gestiegen, daß sie in den unteren Straßen steht und in die Keller der nächsten Häuser eingedrungen ist. bem "H^n. Eour." geschrieben wird, kam bei den jüngsten Wahlen n m8Cr'2af - ""Lall zur Sprache, der unser Steuersystem in eclatanter Weise charaktertsirte. Es stellte sich nämlich heraus, daß ein bekannter Millionär nicht in die Wahlliste eingetragen n8Qb« der Millionär - steuerfrei sei! In Hamburg wird näm- Uch bei dem Selbstemschatzungssystem nur der Verdienst des Geschäft- berechnet, während eine Vermögenssteuer mcht besteht. Der Millionär wies nun — und an der Nichtigkeit ist nicht zu zweifeln — überzeugend nach, daß er in seinem Geschäfte in den drei letzten Jahren nur mit c lust ^arbeitet habe. Es ist auch neuerdingS wieder die Einführung einer Vermögenssteuer «auf Die Tagesordnung gebracht. 3 1 Handel und Verkehr. . , Frankfurt, 6. März. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war m ^eu kostet je nach Qualität der Centner JL 2.50—3.60, Stroh JL 2 00—3 50 Tltt2O-3^9nbAm Qual. ^0.90, 2 Qual. JL 0.80-00,' (X £ Pfund iAL. 1.20 30, 2. Qual. 1.10—20. Eier das Hundert itall. AL 6 30 bputfrfip ohpt r u ®anse Gxbfen ba8 Pfd. 28—32 geschälte Erbsen 32—37 Bohnen 27—29 Linsen Koblkau^2^lsE^"k das Stück 20-25 Rothkraut, 1 St. 25-30^, Kohlrabi 4-5 ffieln Wirsing-H, Kartoffeln 100 Ko. 8-1^ 60-70 \ l0 1 - A, l Stück 20 4. Ochsenflet,ch per Pfund Kuhfleisch 50-60 H, 45-55 A, fiammtU dn ^Chüe-^ ^7^^to2nneffiC,i^ r7?n4, ^0-2.30, ein Huhn JL1.50-2.30. eme Utntc JL 2.70—3.20, eine Taube 40—50 ,7 .,V°lkSküch-"v«th«lll° beut« 1016 halb« Portion«,. Verkauft würben Hierno» 47, 967 Portionen erhielten Arme, Kinder und Handwerksbschen. m tt 1 m entlegenen Gasse des alten Stadttheils von Madrid — Ealle Sortaleza - w atoHL°n' mQ6Eirt oon einem bescheidenen Miethhause ; dort lebt seit Jahren ein b,einCn,MmI »"einst viel genannt worden ist, Der einstige Verthetdiger von Metz, Bazatne Er lebt ein einfaches und ruhiges Familienleben. Madame Bazatne erhellt mit ib^er nock ""mcr. lachenden Schönheit und Liebenswürdigkeit die Schatten dieses Retiro. Mit dem Eb^ öwet Knaben, Pacco und Alfons, und ein Mädchen Eug^e das ffletoßSfpn V^rin. Bazaine lst in seiner Erscheinnng wenig gealtert, umsomeh/in seinen Gewohnheiten. Statt der körperlichen Hebungen, Fechten und Reiten, sind Lesen und bie Huf- ^r ihn Hauptbeschäftigungen geworden. Außerdem widmet e. sich eifr^ der Erziehung seiner Sohne. Ein Hausgenosse ist Antonio Alvarez, der Neffe ne' U(nb ber $8efrelcr des Gefangenen von St Marguerite. Besuche/ sind selten wenigen Franzosen, welche vorsprechen, schmeicheln dem Wirthe mit der Hoffnung auf seine Bazatne wünscht und glaubt an diese Wiederkehr; er hat sich in ? Kunden und hat nur für Einen Haß und unversöhnlichen Groll behalten und dieser Eine herßt - Marschall Mac Mahon. (Tribüne.) Holzverfteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 15. März 1880, von Vormittags 9 Uhr an, M im Gießener Stadtwalde, in ben Districten Waldshute und Annaberg -nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scheith. Prügech. Stockh. Retsh. Raummeter. Wellen. Buchen — 0,8 1,2 14330 Durchforstungswellen. Eichen 1,5 — — 50 Radel 1,5 12,3 51 2200 B. Bau-, Werk- und Nutzholz: 205 Fichten-Stämme mit 59,1 Fstm. 1402 Fichten-Stangenmit 69,93 Fstm. Die Zusammenkunft ist auf der Chauflee nach L'ch au der 6. Schneise. Gießen, am 6. März 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 1543) A. 93ramm. Holzversteigerung. Montag den IS. März d. I. soll irn Albacher Gemeindewald, Districten Buchwald und Roderde, nachverzeichnetes Holz öffentlich meist, bietend versteigert werden: 5 Buchen-Stämme mit 4,07 fm, 12 Nadel- „ „ 2,03 „ 35 Derbstangen „ 2,08 „ 295 Reisstangen „ 3,26 „ 105 rm Buchen-Scheit I. Qualität, 14 rm „ Knüppel, 42 rm Eichen- „ 22 rm Nadel- „ 15,1 Hundert Buchen-Reiswellen, 2 „ Eichen- „ 5,8 „ Nadel- 45 rm Buchen-Stöcke, I. Qualität, 2 rm Eichen- „ 10 rm Nadel- „ Der Anfang beginnt um 10 Uhr im District Buchwald und 11i/2 Uhr im District Roderde. Albach, am 6. März 1880. • Großherzogl. Bürgermeisterei Albach. 1526)______Schäfer. ________ ! Versteigerung. Mittwoch, den 10. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Gemeindehause zu Trohe folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden: 1 Kleiderschrank, 1 Tisch, 1 Ofen, 1 Kessel, 18 Centner Heu. .Gießen, den 4. März. , P39]________ Horn, Kreisbote. Dienstag den 9. März, Vormittags 11 Uhr, auf meinem Bureau ein vollständiges Bett öffentlich meistbietend versteigert werven. .Ließen, den 6. März 1880. 1515) Geißler, Gerichtsvollzieher. 1373) Stück veredelte und Stück noch nicht veredelte «irn- stämmchen sind billig zu haben im K-r»er'schen Garten in Gießen. Allgemeiner Anzeiger. ,M8) Holzversteigerungen in Gräflicher Oberförsterei Saubach. Versteigert werden: . , den 13. März I. zwischen Laubach und Jäger- haus in den Districten: 1) Scheppmaulsdickung und Forstwiese: 17 Buchcnstämme von 50—84 cm Durchm. und bis H rn Länge = 40,64 cbm 1 Fichtenstamm mit 0,54 cbm. 4 2) Birken: 4 Fichten-Prügelhoiz, 418 rm Buchen-Durchforstungsreiser in Schichten, 690 rm Fichten-Siangenholz (Latten- und Bohnenstangen). 3) Kirchberg: 3 starke, zu Hackklötzen geeignete Buchenstämme mit 6,65 cbm, 2 schöne Eschenstämme mit 2,44 cbm, wtläjtg Holz Nachmittags 2 Uhr auf dem Jägerhaus zum Ausqebote kommen wird. II. Mittwoch den 17. März d. I. im Reviere Thiergarten und zwar in den Dtstctcten: 1) Süßenkopf: on ^Buchen-Scheit-, 49 rm -Prügelholz, 69 rm-Stöcke, 190 rm -Reiser, A ^Kiefern-Prügel, 40 rm Fichten-Stangenholz, 396 Fichtenstangen (Letterbäume). ° 2) Lampertsthor: 228 rm Buchen-Scheit- und Prügelholz, 56 rm -Stöcke, 193 rm .Reiser, 10 Eichenstämme mit 5,27 cbm, 1 Hainbuche mit 0,32 cbm, 16 E chen- stangen von 12—14 cm Durchm., 23 Buchenstangen von 9—12 em Durchm. Zusammenkunft jedesmal um 10 Uhr Vorrwttags, am ersten Tage in der Scheppmaulsdickung an der etngezäunten Brandstelle, am zweiten im Süßenkopf bei Holznurnmer 1. - Steigliebhaber, welche das Stammholz im Kirchberg vorgezrigt zu erhalten wünschen, werden gebeten^ am bezeichneten Tag- längstens bis 12 Uhr Mittags auf dem Jägerhaus sich einfinden zu wollen. Laubach, den 3. März 1880.__Thum, Oberförster. Holzverfteigerüngen in der Iürfltichen Oberförflerci Hohensolms. Montag den 13. d. M. soll in den Districten „Fuchslöcher", ^Junkernwald" und „Mehlköppel", zunächst Oberlemp, nachstehendes Gehölz versteigert werden: 31 rm Kiefern-Prügelholz (meistens 2,5 m lang), 34 rm „ Stockholz, 1170 Wellen „ Reisholz, 7320 „ , Buchen Forstreiser, 88 Kiefern-Stämme von 15—41 cm ^Durchmesser und 5—16 m Länge mit 33 68 fm, 187 Stück starke Kiefern-Stangen. „ Zusammenkunft und der Anfang der Versteigerung ist DtoraenH praeiS 10 Uhr im District „Fuchslöcher". „Alsdann wird Dienstag den 16. d. M., Morgens präcis 1 °»nt?,n9c.n?/ in tem District „Buchenberg", zunächst Altenstädten, nachstehendes Gehölz versteigert: 82 rm Fichten-Stockholz, - 2030 Wellen „ Reisbolz, 800 „ E'chen.Stockschlagsreisholz, 215 Fichten-Stämme von 15—35 cm Durchmesser und 10—19 m Länge mit 89,42 fm, 222 Stück starke Fichten Stangen zu Sparren u. Letterbäumen geeignet. Hohensolms, am 6. März 1880. .co_. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. 15_______ DSrmer, 1518) Ein noch gutes Halbverdeck steht zu verkaufen. Zu erfragen bei Frau Klepp in Wetzlar, Neustadt. Holzverfteigerung in der Fürstl. Bberförsterei Lich. Montag den IS. März, von Morgens 9 Uhr an, in den Districten „Langberg" und „Mühlwäldchen"; Zusammenkunft In Langberg unweit Mühlsachsen: Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter. Wellen. Buchen- 100 21 51 2160 Eichen« — 2 — 50 Nadel- — 89 38 2750 Wetchholz— — — 100 sodann Nachmittags 1 Uhr am Erlesberg aus den Districten „Erlesberg und Häuserberg: 5670 Wellen Kiefern-Durchforstungsreisig und 1175 Ktefern-Bobnenstangen. Dienstag den 16. März, von Morgens 9 Uhr an, im District „Langberg"; Zusammenkunft unweit Mühlsachsen: 140 Fichtenstämme von 15—28 cm Durchmesser und 11—21 m Länge mit 59,90 cbm, 4 Eichenstämme mit 2,80 cbm, 6 Buchenstämme mit 6,17 cbm und 434 Frchtenstangen mit 43,21 cbm Inhalt. Lich, am 6. März 1880. 1530) Wimmenauer, Forstrath. Holzdcrsteigermg. Donnerstag den 11. März, soll im Daubringer Gememdewald in mehreren Districten nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 57 E'chen'Stämme bis zu 73 cm Durchmesser und 11 rn Länge, 1 Buchen - Stamm mit 42 cm Durchmesser und 4 m Länge, 21 Nadel-Stämme bis zu 23 cm Durchmesser und 12 m Länge, 41 Stück Fichten-Derbstangen, 45 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 12 „ Eichen- „ 36 „ Nadel- 11 „ Buchen-Knüppelholz, 9 „ Eichen- „ 105 „ Nadel- 650 Wellen Buchen-ReiSholz, 300 „ Eichen- „ 1560 „ Nadel- „ 15 Rmtr. Buchen-Stöcke, 13 „ Eichen- „ 24 „ Nadel- „ Der Anfang ist im District Buchen- berg, Morgens 9 Uhr, am Bau- und Werkholz. Daubringen, am 5. März 1880. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. 1505) Walter. Darmstädter Loose Gew. 26000 Mark i. W. 325 Loos. Preis 2 Mark per Holzwaarengeschäft. 1011) 1546) Köbl-r. 1500) d. Bl. gelangen zu lassen. (1474 in im Anschnitt- Maschhüte Emil Fischbach ((1272 empfiehlt Louis Lony. (.1529 Mosse in Cöln. 31 17 5225 22 680 26 27 Waschbütten, Waschkörbe, Waschklawmern Flur. I. 33 33 empfiehlt Länge, Nadel-Reisstangen von 4—7 cm Durchm. und 5—10 m Länge, rm Buchen- und Eichen-Scheiter, Kreuz, 1237 Acker am Altenfeld, 400 Acker daselbst Kberwurst besten Qualitäten, auch (1099 1503) Gesucht ein ordentliches Dienstmädchen vom Lande. Zu erfahren in der Exped. d. Bltts.| Aermischtc Anzeigen. 1534) Wegen hohen Alters will ich mein Haus, in welchem schon über 40 Jahre eine Bäckerei betrieben wurde, mit verschließbarem Hofraum, Scheuer und Stallung^ welches fick auch zu jedem andern Geschäft eignet, vermiethen oder verkaufen. Jakob Vogt, Bäcker. 1522) Ich warne hiermit Jedermann, meinem Sohne Ludwig Mohr etwas zu borgen, indem ich für Nichts hafte. Hans Heinrich Mohr II., Steinbach. Dienstag den $>. Mär; Nachmittags 2 Uhr, Zu verkaufen. 1371) Ein Garten, am Nahrungsberg gelegen, ist zu verkaufen. Nähres in Lit. B. Nr. 97, Weidengasse. Holzversteigerung Montag den LS. März, Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in dem Allertshäuser Gemeindewald, Districten Langenbruch, Buchkopf und Burghain, nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung kommen: 111 Eichenstämme von 17—45 cm Durchm. und 4—15 m Länge, 86 Nadel-Derbstangen von 9 bis 12 cm Durchm. und 8—13 m AeUgevoteues. 1547) Eiserne Bettstellen sind billigst zu haben.Flügelsgasse A. 94. Im Auftrag des Vorstandes des hiesigen Turnvereins I. Weitzenkorn. Stelle-Gesuch. 1533) Ein Commis sucht Stelle, am liebsten in einer Colonial- ober Eisen- Handlung. Gefl. Offerten unter Nr. 500 befördert die Exped. d. Bltts.____________ üorttsötföungs = unö flemerßeoerein. 1531) Dienstag den ». SÄätj, Abends 8 Uhr, wird in dem Locale des Herrn Carl Fuhr (6afe Klein) Herr Architekt A. Hug seinen dritten Vortrags über das Wohnhaus (Wohnhaus der Gegenwart) halten. Der Zutritt steht Jedermann frei. Der Vorstand. öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 27. Februar 1880. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. 1323) Lüdeking. Louis Wenzel, fließen, Seltersweg C. 63, Lithographische Anstalt, Buch- und (1180 Steindrnckerei für alle Arten Druckarbeiten. Capitalien bis zu X 4000 sind gegen erste Sicherheit sofort zu verleihen. Offerten bittet man schriftlich unter 1474 an die Exped. rm Eichen-Knüppel, Buchen-, Eichen- u. Nadel-Wellen, rm Buchen- und Eichen Stöcke. Die Zusammenkunft ist im District Langenbruch bei Stammholz Nr. 4. Das Eichen-Stammholz kommt zu- 1532) Borräthig bei I. Ricker: In dem unterzeichneten Verlage ist in Commission erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Karte der Umgegend von Gießen, zusammengesteüt aus Theilen der Sektionen Allendorf, Gießen, Gladenbach und Groß Linden der Karte des Großherzoglich Hessischen Generalquartiermeisterstabes. Maßstab 1/50000 d. nat. Gr. Preis: Mk. 2. Darmstadt, im März 1880. G. JonghauS, Verlag. Waschbutten in allen Größen mit extra starkem verzinntem Bandeisen gebunden, aus gutem böhmischem Holz gearbeitet, verkauft unter jahrelanger Garantie sehr billig M. Weissbäcker, Iandwirthschaftsschule zu Weilburg a. d. Kahn. 3 Fachklassen von Tertia aufwärts, 2 Vorschulklassen. Das Abgangszeugmß berechtigt rum einj.-freiw. Militärdienst. Beginn des neuen Schuljahrs 1. April. Anmeldungen bis zum 28. März an Director Matzat. Programme (gratis) und weitere Auskunft durch denselben. Das Curatorlum. (1205 gez. v. Wurmb, Regierungs-Präsident zu Wiesbaden. Für die lebeusversicheruBgs- d- Ecsparnissbank in Stuttgart • vermittelt Abschlüsse von Versicherungen Der Agent: A. Sehe j da, in Gießen. Turnerhut ist bis ;etzt für dcn Gießener Turnverein noch nicht gewählt worden, werde wenn derselbe bestimmt ist, die Turner durch den Anzeiger benachrichtigen. Gothaer Cervelatwurst, Zungenwurst, Mtgriesen für Schweine- und Hundefutter, stets zu haben bei (1030 P. I. Mobs, Seifensieder. Schützen-Verein. Mittwoch den 10. März, 1525) Abends 8 Uhr: Frankfurter Hof. 1523) Ein Schüler kann Kost und Wohnung erhalten. Näheres bei der Exp. d. Bltts.__________________________ 1524) Zum 1. April wird ein Hausmädchen gesucht, das nähen und bügeln fann Näheres in der Exped. d. Bl. Wer liefert billigst Cigarren „Espana Kaiser" bei größeren Posten. Franco-Off. sub N. 5808 befördert die Annoncen-Expedition vyn Rudolf werden die zum Nachlaß des ft- G Eiß- ner gehörende Immobilien, als: Nr. OMtr. 75 Hofraithe auf dem billigst zu verkaufen bei MNwktN Louis Rothenberger, 673 ____________Neuenweg 193. Philipp Pfeiffer, Tiefenweg D. 48, empfiehlt billig eine große Auswahl Bunzlauer Gesundheits- Kochgeschirr.________(1318 Dr. Pattison’s Gichtwatte, bestes Heilmittel gegen Gicht und Rheumatismen aller Art, als: Gesichts-, Brust-, Hals- und Zahnschmerzen, Kopf-, Hand- und Fußgicht, Gliederreißen, Rücken- u.Lenden- weh. [H. 6218]. In Packeten ju 1 X und halben zu 60 H bei (818 Hch. Wallach. Strohhüte für Herren und Damen werden gewaschen, gefärbt und modernisirt. Muster liegen zur Ansicht bereit. (1542 Louis Gail, Mäusburg D. 8. —1545)—Gesucht ein Mädchen für Haus- Arbeit.____________Wilhelmstraße C. 18. 1544) In einer gebildeten Familie finden 1 auch 2 Pensionäre von Ostern an freundliche Aufnahme. Näheres in der Exped- d. Blttts.____ 1541) Zwei tüchtige Arbeiter sucht Wilhelm Stumpf, Herrnkleidermacher> Wallthoistraße 135. erst jur Versteigerung. Allertshausen, dcn 6. Marz 1880. Großh- Bürgermeisterei Allertshausen. 1527) Römer._________ Holzversteigerung. Freitag den 12. ds. Mts. toercen im Langsdorfer Gemeindewald folgende Holzsortimente versteigert: 134 Eichen-Stämme von 15—45 em Durchmeffer, 80 Flchten-Stämme von 14—38 cm Durchmeffer und 10—22 m Länge, 100 F'.chten-Derbstgn. von 5—20 m Länge, 270 Kiesern-Stümme von 15—45 em Durchm., eignet sich zu Schnitt« holz, 610 Kiefern-Derbstangen, 6 Buchev-Stämme von 42—72 cm Durchmeffer, 8,98 fm enthaltend, 12 Hainbuchen-S'ämme, 3,16 fm enthaltend. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr im Distr ct Stock oeier. Langsdorf, den 4. März 1880. Großh. Bürgermeisterei Langsdorf. Ein eleganter Glaslaudauer ft mit 2 Pferden und completem Geschirr und viele sonstige Gewinne. Loose SS v zu haben bei allen Loosenverkäufern, wx sowie bei der unterzeichneten einzigen Generalagentur, wo auch die weiteren fX Bedingungen zu erfragen. Moritz Strauss Junior in Mainz, 1320) Staatseffecten- & Loosen-Geschäft. Gewinne in Pferden werden auf Wunsch gegen Baar zurückgekauft. 2 bis 3000 Mark werden von einem hiesigen Geschäftsmann, gegen gute Hypothek von mehr als doppelter Sicherheit zu leihen gesucht. Gefl. Offerten wolle man unter Chiffre F. R. 170 an die Expedition dss. Blattes gelangen lassen.__(1508 1519) Vier Lungstein - Treppenstufen- werden zu kaufen gesucht. Näheres zu erfragen bei____________Bäcker Kuhn. 1540) Hüte zum Waschen und Fayonniren nehmen an Pauly (f Schmidt. V. W. Strohhüte werden zum Waschen, Färben und Fa?o- niren angenommen. (1535 Johanna Lang am Markt. 1425) Ein irrten hinter du alten Eichen zu verpachten- Asterweg 127. 1244 Zwei Realschüler können Kost und Logis erhalten- Seltersweg C- 61. 1473) Ein Drechsler und ein Stuhl« machcr auf sofort gesucht von I Häuser, Drechsleru.Stuhlmacher, Neuenw. B-179. Anzahl 20000 Stück ,0 Pfprfip Ziehung 14. April 1880. 19 rieiuc Aermielyunge». 1536) Ein Familienlogis zu vermiethen und den 1. April beziehbar. ______Christian Noll, Kaplansgasse. 1537) Ein kleines Familrenlogis und eine Werks:älte ist zu vermiethen. Neuenweg Llt. B- 116. 331) Der 2^ Stock meines Hauses ist zu vermiethen und gleich beziehbar. 9 Emil Pistor. 870) Ein Logis von 4 Zimmern mit. Gartenantheil nebst Zubehör und eine Mansardenwohnung von 3 Zimmern nebst Zubehör alsbald zu vermiethen. ___________I. Iutzi, Gartfeld A- 121. 1369) Eine schöne freie Wohnung, möb- lirt an einen anständigen Herrn zu ver- miethen. _______________Dr. Weber. 1396) Ein Familienlogis zu vermiethen- Jakob Reiber, Gartfeld 1506) Ein kleines möblirtes 3immer und eine Schlafstelle sind zu vermiethen- Neuenweg Lit. B. 116. 1512) Der dritte Stock meines Hauses, bestehend aus 7 Zimmern nebst Zubehör- ist zu vermiethen. __________Chr. Pctri, Alicenstraße. 889) Ein Geschästslokal an frequenter Straße zu vermiethen und bis 1. Mav beziehbar. Näheres bei I. Blitz. Verantwortliche Redaction: A- Scheyda. - Druck und Verlag der Brühsi'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. In all« nier m-dtijch werden, denn niet st-tS ist i bein, --eich- st Mich unb Hl> ju verschaff«»- fit die tu überschreiten Ngnitlich «ein, dkl Z-nSsnß etl gegen chn erließ. Es verdie schreibet der Ei> ächrt: „Da Angebot unb ft dürsmsi bn Ein finden, einem ( man es beiden würde der Wm heil unb bei Mischung bti 1 rvickeller. Da Gefahr verknm zuiechen, ohne drobt. Diese joNö tuns lechers unb bai die Lage, In wt Verordnungen s sie hat Gesstze während bie S Denjenigen fäll Dieses u wo es sich um Manipulationel bei den Ehrens Nothlage ton i sich bewähren n gliche Desecte aber wird den ’ ^rikampf besei Mut Macht, g ftre ionische R W canonische < *8 M «td SMrt w folg! ali 8« teinj] sehr r Nie, “W M Itatn ,, , Darm Weiter G'Ueiii. Wirt: ? batoiif L Sen aUf9en‘ unb ?1 °der Lei e>eti ütlb f bei«T 8‘mae SiÖ" **