’rein, rt nds5thr Hem q" Pra" Dr. z 1 S8e=, de,: ’ Königl esbäden je, ® des hiesiger Bach. (1685-1750) luo Lotti. (166'7-1740.) iandr° StradeUa. ^645-1678.) ■ Haendel. 1^-1759.) x MßadelsaOhn- Mdy-W-im) A. Mozart. (1756-1791.) -an Beethoven. (1770-1827.) > Haydn. (1732-1809.) itz Hauptmann. (1792-1868.) Kr. 287. Mittwoch den 8. December L88«ß Hießener Anzeiger Redactionsbureau r Expeditionsbureau r AiM- mi> AmkM sir dkl Kreis Eiche«. , ' " _ r, . t „IJt . * a - s. s x fi «reis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohiü } Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS.^^rch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheil. Zur Richtigstellung der von Herrn Wilhelm Wenzel in der Nummer 286 deS Gießimr Anzeigers veröffentlichen ^„Erklärung" sehen wir uns zu nachstehenden Bemerkungen veranlaßt: r , , r fc , . 1) Nachdem der evangelische Kirchenvorstand dahier beschlossen hatte, daß der Nachmittagsgottesdtenst um 5 Uhr abgehalten werden solle, haben wir in Gemäßheit des Art. 229 des für das ganze Großherzogthum gültigen Poltzetstrafgeseßes, wonach alle geräuschvollen öffentlichen Lustbarkeiten vor beendigtem Nachmtttagsgottesdienste verboten sind, Concessionen zu Concerten rc. nur für die Stunden nach beendigtem Nachmittagsgottesdienste ertheilt. 2) Diese auf allgemeiner gesetzlicher Bestimmung beruhende Anordnung (nicht localpoltzetlicher Befehl) wurde dem Herrn Kapellmeister Krausse, welcher uns gegenüber allein der Veranstalter der fraglichen Concerte ist, und welchem auch allein die Concession zur Abhaltung der Concerte ertheilt wurde, am Dienstag den 30. v. M-, also volle 6 Tage vor Abhaltung des Concerts am 5. d- M-, eröffnet. Es war ihm in keiner Weise verwehrt, gegen diese unsere Anordnung bet unserer vorgesetzten Behörde den Weg der Beschwerde zu betreten. Statt dessen wurde der Beginn des Concerts in dem am Freitag erschienenen Gießener Anzeiger auf 5 Uhr angesetzt, trotzdem, wie Herr Kapellmeister Krausse ausdrücktch erklärt hat, Herr Wenzel von ihm daraus aus« merksam gemacht worden war, daß das Concert erst um 6 Uhr beginnen dürfe. 3) Daß das Etablissement des Herrn Wenzel durch locale polizeiliche Verordnungen zu leiden habe, beruht ebenfalls auf unrichtigen Voraus« setzungen. Nach Artikel 229 des Poltzetstrafgesetzes sind an den ersten Tagen und am Vorabende der 3 hohen christlichen Feste, sowie in der ganzen Charwoche, einschließlich des Palmsonntags, alle öffentlichen Lustbarkeiten gänzlich untersagt. Diese Bestimmung ist gleichfalls eine für das ganze Land gültige Aefetz- liche Vorschrift und nicht eine für Gießen allein erlassene locale polizeiliche Verordnung. Es hängt daher deren Handhabung nicht von dem Belieben de Localpoltzeibeamten ab. Ueberdtes wird die fragl. Bestimmung, wie uns bekannt, nicht allein dahier, sondern auch in Darmstadt und Mainz, wie^essich von selbst versteht, gehandhabt. Dasselbe gilt bezüglich der Behauptung des Herrn Wenzel, daß während der Allerhöchsten Orts angeordneten Landestrauer seine Concerte verboten worden seien, während in Mainz und Darmstadt Concerte stattgesunden hätten, da in den genannten L-tädten zu der fraglichen Zett Concerte rc. nicht gestattet worden sind. Gießen, den 7. December 1880. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. Fresenius. __ in der Ricker1- andiung (»welbsl tot . r . . . i , egen bei eint W ' L ■ nohdem es betiir? • um W Uhr M (an mich w- dn Anianz von o cc HcnbtnSeitbleW m. tzä jpirii M « Hirditn^oritanb W vgeiktzlea rdbtnMmbfttvci auf circa 20W<*‘. Sinnt btrM« hin Nffi en ist- . ■ i’wes«* . fl-chtn ihrem Transitverkehr vollständig vernichtet; die Lage ki e,ne auHerst dr,iiglich und die Regierung habe alle Veranlässung, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln dagegen anzukämpfen. (Schluß folgt-) Darmstadt, 4. December. Gestern Nachmittag wurdm 4 Personen, dem Aibetterstand angehörig, nach stattgehabten Haussuchungen unter dec Anklage dcS Hochverraths verhaftet. Bet einem ver Betreffenden, der tn der Merck'schen Fabrik gearbeitet, fand man ein größeres Quantum Strichnin vor. — Die tn Darmstadt verstorbene Frau Geh. Rath Kohlermann, geb- Machenhauer, hat Se. König!. Hoheit den Großherzog zum Universalerben ihres 500,000 JL betragenden Vermögens mit der Bi te eingesetzt, den Nachlaß einer der Städte Darmstadt, Mainz oder Gießen zu überweisen, falls eine derselben sich verbindlich mache, ein Ftndelhaus damit zu gründen. Im Falle der Ablehnung soll eine Stiftung zum Zwecke der Unterstützung von hülssbedürftigen, unverhetratheten Civilbeamten-Löchtern (mit Ausschluß der Pfarrers-Töchter) gegründet werden. Die Stiftung soll den Namen „Kohler- mann'sche Stiftung" erhalten und unter der Aufsicht des Großh. Ministeriums stehen, welchem auch der Nachlaß zum Zwicke seiner Verwendung nach genauer Vorschrift überwiesen werden soll- Berlin, 2. December. Gestern Vormittag hat das neue verbefferte Repettrgewehr mit Magazin seine Feuerprobe im wahren Sinne des Worte- bestanden. Eine zu 100 Mann combinirte Compagnie des Gardc-Schützen- Bataillons, bet welchem bekanntlich daffelbe seit einigen Monaten eingesührt worden, war nach dem Tegeler Schießplätze gerückt, um dort vor der mit Prüfung dieser Waffe betrauten Jmmedtat-Commission und den dlreclen Vorgesetzten ein Musterschteßen vorzuführen. Die Compagnie gab zunächst, in zwei Gliedern rangirt, Schnellfeuer tn Linie auf die Colonnensche'.be, wobei sie auf 600 Meter Entfernung 99 pCt. Treffer erzielte; dann folgte Schützenfeuer eines ausgeschwärmten Zuges auf 36 m gebrochener Linie auf 400 Meter aufgestellte Figurenscheiben, wobei das Resultat 85 pCt. Treffer waren. Darauf fchoß ein Zug liegend auf 250 Meter Entfernung auf halbe Ftguren- scheiben,. sodann die Compagnie geschloffen auf 150 Meter auf Kopfscheiben. Den Schluß bildete Schießen auf Scheiben, die Kavallerie und Artillerie darstellten, auf 900, 1000 und 1100 Meter Entfernung, also auf Distanzen, bet denen nahezu die Sehkraft aufhört. Die Resultate waren bet jeder der Uebungen überraschend, so daß die Commission, deren Vorsitzender der General der Infanterie v. Groß, gen. v. Schwarzhoff, ist, nicht nur erstaunt, sondern überaus befriedigt war. In diesem Sinne wird denn wohl auch der Imme- dtätbertcht an den Kaiser sich aussprechen, der bis zum letzten Augenblicke gewillt war, dem Schießen beizuwohnen, aus Schonung jedoch an dem rauhen Tage sich lieber fernhalten sollte. Das gestrige Schießen hat die Einführung des betr. Repettr-Magaztns am Gewehre wohl entschieden, da dadurch eine jo rasante Feuerwirkung erreicht wird, wie sie bei der allen anderen überlegenen Infanterie des deutschen Heeres selbst bisher noch nicht gekannt war, für den Ernstfall eines Krieges aber wohl wesentlich mitentscheidend sein dürfte. Belgien. Brüssel, 4. December. Der ehemalige Bischof von Tournat, Msgr. Dumont, hat dem Herausgeber der Monatsschrift „Deutsche Revue", der sich brieflich an ihn gewandt, ein Antwortschreiben zukommen lassen, aus welchcm wir folgende Sätze wörtlich anführen: Wenn die Bischöfe tn Deutschland die wirkliche Lage der Dinge kennten, so würde der Friede mit der römisch-katholischen Kirche nicht nur möglich, sondern auch leicht unter ehrenvollen Bedingungen zu erreichen fein, die weder die katholische Religion noch das Gewtffen der Bischöfe verletzen. Wenn sie daran glauben könnten, was leider thatsächliche Wahrheit ist, so würden sie vom Papst Leo XIII. über die perfide Handhabung der vattcanischen Diplomatie Erklärungen erbitten und verlangen. Ich bin Katholik tn innerster Seele; tch habe gelitten und leide mit meinen Brüdern tn Deutschland; aber tch sehe offen, daß sie das, was sie heute erleiden, hauptsächlich wegen der ehrgeizigen und weltlichen Absichten Leo's XIII. und zahlreich.» Prälaten feines Hofes erdulden. Es bedarf langer Zett, bis katholische Bischöfe zu dem Glauben gelangen, daß ein Papst etwas Anderes suche, als die Ehre Gottes und das Heil der Seelen. Die Bischöfe Deutschlands können sich bei den belgischen Bischöfen informtren. Ich hoffe, daß in ein oder zwei Jahren die gegenwärtige vaticanische Diplomatie dermaßen entlarvt sein wird, daß sie aufhört, eine Gefahr für den inneren Frieden der Staaten und den Frieden wahrhaft katholischer Gewiffen zu sein. Telegraphische Depeschen. Wagner's telegr. Correspondenz-Bureau. Paris, 6. Decbr. Madame Thiers ist gestorben. Straßburg, 6. Decbr. Der Landesausschuß ist heute Nachmittag mit einer kurzen Ansprache des Statthalters eröffnet worden. London, 6. December. „Daily News" ist zu folgender Mittherlung ermächtigt: Nachdem alle Mächte dem britischen Vorschläge, daß die bei Cattaro ankernden Flotten nach gegenseitiger Mittheilung sich nach ihren respec- tiven Bestimmungen zerstreuen sollen, beigetreten waren, erhielt Admiral Seymour den Befehl, das Signal zum Aufbruch zu geben. — „Times" erklärt: Die Flottendemonstration sei auf förmlichen Vorschlag der britischen Regierung zum Abschluß gebracht; wünsche Europa die vollständige Lösung der orientalischen Frage, so werde England nicht zurückstehen, allein sich nur dann rühren, wenn andere Mächte vorgehen. England habe keine Sonder-Jntereffen im Orient. — „Times" meldet aus Philadelphia vom 5. bs.: Die Jahresbot- schäft des Präsidenten Hayes empsi Hit Convertirang von 6proc. und 5proc. Obligationen im Benage von 672,000,000 Doll, in 31/»' oder 3procent ge' Ferner dringt die Botschaft auf Eclaß strenger Gesetze zur Unterdrückung ver Vielweiberei in Utah. New »Bork, 6. December. Nach amtlicher Mittheilung sind Ge- treide-Transporre im Belaufe von 5,419,055 Scheffel im Erie-Kanal von Eis eingeschloffen. Konstantinopel, 6. Decbr. Die Pforte, mit dem Studium der Maßregeln zur Erhöhung der Einnahmen beschäftigt, hat insbefondere die Erhöhung der Zollgebühren und einen neuen Zoll auf die Ausfuhr von Tabak tn's Auge gefaßt. — Die Pforte rieth der persischen Regierung an, die zahl, reichen nach Kurdistan geflüchteten persischen Familien zu amnestiren. Lokale-. Gießen, 7. December- Nach der neuesten Volkszählung betrug die SeelenzM »ach der vorläufigen Zusammenstellung incl. Militär 16,894. Vermischte-. Karlsruhe, 3. Decbr. In dem benachbarten Grünwinkel hat sich gestern Abends V2 6 Uhr ein entsetzliches Unglück zugetragen. Beim Abräumen des Schuller von einem frisch genrauerten Gewölbe, womit etwa 25 Arbeiter beschäftigt waren, $jt; : k.m d-efelben plvtzlflch^einen Krach und zugleich stürzte das Gewölbe zusammen, jaft alle in eine Tiefe von 30 Fuß mit sich reiyenb. Zwei kamen mit dem Schrecken da- von, 11 sind tobt, 1 schwer unb 11 leicht oeraunbet. Unter ben Tobten sind 7 oen heiroth.'te Maurer, die zum Theil 6, 8 und 10 Kinder hinterlassen. An der Unglücks: stätte erschienen alsbald die Behörden von Karlsruhe und der Bezirksarzr, um bie nöthige erste Hülfe zu gewähren Ob Fahrlässigkeit vorliegt, kann bis jetzt noch nicht angegeben weiden. Die sonst als zuverlässige Geschäftsleute bekannten Bau-Unten nehiner, welche gestern Abend noch ins Amtsgefängniß abgeführt wurden, sind heut wieder entlassen morden. Sachverständige meinen, die Belastung des bei sehr feucht« Witterung geschlossenen Gewölbes, welches eine Spannung von etwa 30 Fuß halte sei zu groß gewesen. — (Eine merkwürdige Reliquie) aus Oberammergau passirte in diesen Tagen Gemünden, nämlich der Esel, auf dem Christus bei feinem feierlichen Einzuge in dos Oberammergauer Jerusalem saß. Ein reicher Engländer hat diesen Esel für eine hohe Summe gekauft, um ihn in seiner Heimath anstaunen zu lassen. .. — (@in tragikomisches Ereigniß) passirte am Sonntag Nachmittag einem Btt: liner Bürger im Aquarium. Um die possirlichen Purzelbäume des menschlichen Urvaters recht eingehend zu strzdiren, war er, als Kurzsichtiger eine goldene iBnUj tragend, dicht an bas^ Gitter "getreten. Mit kühnem Griff nahm ihm der Vierhänder, welcher ganz i'wch Menschenart am Golde hängt, die Brille von der Nase, hüpfte"au' bie höchste Spitze seines Kletterbaumes, setzte sich uffter allerhand Grimassen bie Brille auf und konnte nur durch den her beigerufenen Wärter dazu vermocht werden, die Brille wieder herauszugeben. In welchem Z stände sich diese befand, kann'man sich denken. Handel und Berkeyr. Gtesten, 7. December. Auf dem heutigen Wockenmarkt« kostet«: Butter per Pst,, jl 1,15 dtS JL 1.20, Hühnereier 1 Stück 7—k>H, 2 St. 00 GZnseeler 1 St. 11- 12 H. Ws« per Stück 5—9 Kasematte per Stück 3—0 Erbsen 1 Liter 22 H, Linsen 1 Liter 26 H, Lauben das Paar 60—00 Hühner p. St. JL 0.80—1.20, Hahnen p. St. 0.70—1.10, Gänse pr. Pfd. 51—60 H, Enten per Stück „4t 1.50-0 00, Dosenfleisch 66- CO H per Pfd., Kuh« und Rindfleisch 45—50 H, Kalbfleisch 50—00 H, Hammelfleisch 50- 66 Schweinefleisch 64—68 Kartoffeln per 100 Kilo Ji. 4.00 - 0.00 Zwiebeln p. Ltr. JL 10—0, Milch per Liter 16 und 18 H, Weißkraut 100 Stück JL. 4. 0—5.00. Geld liegt auf der Straße hört man oft sagen und wir können diesem Ausspruche nur beipflichten, wenn wir die vielen kleinen und großen Ausgaben berücksichtigen, die gemacht werden, ohne auch nur die geringste Gegenleistung dafür zu haben Am meisten trifft dies im Haushalte zu, was uns jede practische Hausfrau bestätigen kann. Es sind so manche Dinge, die billig hergestellt werden könnten, aber zur unrechten Zeit beschafft, viel Geld kosten, was leicht zu erhalten wäre. Besonders gilt dies von Wäsche unb Kleidungsstücken, zwei ziemlich kostspieligen Facioren einer Haushaltung. Wie oft wirb ein Wäsche- ober Kleidungsstück nicht unpassend oder unmodern und dann durch ein neues ersetzt, wenn es zweckmäßig geändert und modernisirt werden könnte. Viel läßt sich auf diese Weise in kinderreichen Familien sparen, wenn für den jüngeren Nachwuchs die entwachsenen Sachen der älteren Sprößlinge zurecht gemacht werden- Doch läßt sich dies natürlich nicht alles mit der Hand beschaffen, sondern es ist rathsam, sich der nimmer rastenden Gefährtin, der Nähmaschine zu bedienen. Eine solche Nähmaschine, die sich am besten für den Haushalt eignet, ist bie Original Singer Nähmaschine von ber Singer Manufacturing Company in New-Aork. Dieselbe näht ohne irgenb welche Veränderung ben feinsten Mull ebenso vorzüglich, wie dicken Stoff unb Leber, sie >st leicht zu hanbhaben, von einfacher Construction und zeichnet sich badurch, sowie burch ihre Dauerhaftigkeit unb solche geschmackvolle Ausführung von anberen Nähmaschinen aus. Besonders sei erwähnt, baß bieselben jetzt mit neu erfundenen Standeinrichtungen geliefert »erben, welche bas Treten wesentlich erleichtern unb ein völlig geräuschloses Arbeiten ermöglichen. Auch finb bieselben mit Fußrollen versehen, so baß bie Maschine ohne Mühe leicht von einem Platze ,um andern gerollt werben kann, währenb sie früher getragen werden mußte. Neue sinnreiche Apparate, bie ben Original Singer Nähmaschinen jetzt beigegeben werben, ermöglichen selbst Ungeübten Arbeiten, wie Faltenlegen, Einfassen und Stickereien nut staunenswerther Accuratesse unb Schnelligkeit herzustellen Die berühmte Fabrik dieser Maschinen fertigt jedes Theilchen dazu selbst an und ist somit in ber Lage, das Beste billigst zu liefern. Außer Familien-Nähmaschinen liefert bie Manufacturing Company in New-Aork Nähmaschinen für jebes nur benkdare Gewerbe unb für Fabrikation^ zwecke, selbst Riesennähmaschinen, bie nur mit Dampfkrast in Bewegung gesetzt werden können In ganz Deutschland sind ihre Fabrikate burch ben General-Agenten Herrn G. Neidlinqer zu Haden, ber auch am hiesigen Orte (Neichensanb-Bahnhofstraße) eine Filiale hat unb können wir Jebem, ber sich bafür interessirt, nur empfehlen, di.se vorzüglichen Maschinen in Augenschein zu nehmen Da sich Herr Neidlinger nicht nur nebenbei, sondern ausschließlich mit dem Nähmaschinengeschäste befaßt, ist er als Fachmann in der Lage, Jedem für seinen Zweck das Richtige zu liefern. Jedem Käufer läßt derselbe gründlichen Unterricht ertheilen und leistet für alle Maschinen volle schrisilichc Garantie. Die Preise für die Original Singer Nähmaschinen sind billiger, als für andere Nähmaschinen. Dieselben werden bereitwilligst gegen niedere Ratenzahlungen, abgegeben unb selbst alte Maschinen in Zahlung astgenommen, so baß auch in dieser Hinsicht nichts zu wünschen übrig bleibt. Allgemein Cokes Gegenwärtiger Preis in der Gasanstalt K 1— per Centner. „ ,, in's Hans geliefert „ 1.05 „ Wird das Zerkleinern deS Cokes gewünscht, so weroen hierfür 10 H per Centner berechnet. Der Transport in das Haus erfolgt von der Gasanstalt aus bei Abnahme von mindestens 5 Cmtner, von Herrn Emil Pistor auch in kleineren Quantiäten.____________________________________________________(7804 Tuche, Buckskins und Paletolsstoffe in großer Auswahl und allen Qualitäten empfiehlt 7722) Martin Scheel, Marktplatz er Anzeiger. 7832) Einem hiesigen und auswärtigen Publikum, sowie meinen früheren Kunden zur gefl. Nachricht, daß ich, von Amerika zurückgekehrt, mich wieder mit Kleidermachen beschäftigen werde. Durch längeren Aufenthalt in größeren Städten glaube ick darin jeden Anforderungen entsprechen zu können- Auguste Friesse, geb. Meier, Seltersweg bei Mefferschmied Reinig. Aufträge werden auch' im Laden bei Geschwister Meier entgegengenommen. = Nürnberger Lebkuchen, = sammtliche Sorten von F. G. Metzger & H. Häberlein tn Nürnberg 8 empfiehlt Schwaab’s Aelicatessenhandlung. 7950) Ebel. Cohlheyer. 1 Hausmacher-Beinen, um damit zu räumen, zu Selbstkostenpreisen bei Äug. Haubach. Bekanntmachung. 7945) In dem Handels-Register des unterzeichneten Gerichts wurden folgende Einträge vollzogen resp. ge- löscht. Am 13. November d. I.: Julius Bach dahier betreibt seit 1877 unter der Firma „Jul Bach" eine Handlung in Holz- und Eifen- beinschmtzereien rc. und hat feiner Ehefrau Julie, geb. Reiber, Procura erthellt; Albert Kaufmann ist seit An- fang November v. I. Inhaber eines Bankgeschäfts dahier, unter der F»rma seines Namens. Am 1. December d. I.: Es treiben unter der Fitma ihres Namens: Daniel Heil dahier seit 1875 eine Cigarren- und Flaschenbier-Handlung; Jofeph Mark daselbst seit dem 1. April 1880 ein Weißwaaren- und Ausstattungsgeschäft; Wilhelm Montanus daselbst seit 1. November d. I. eme Colonial- waaren-Handlung; Gustav Kautz seit Oktober 1877 ein Garderobe-Geschäft; Heinrich Friedrich Nassauer dahier unter der Firma „H. F. Nassauer" seit Anfang Juli d. I. eine Colonialwaaren-Haudlung; Peter Joseph Möbs dahier seit 1878 unter der Firma „P. I. Möbs" eine Setfenhandlung; Am 2. December d. I.: Jean Boeck betreibt unter der Firma seines Namens seit etwa 4 Wochen ein Woll- und Kurz- rraarengesckäft und hat seiner Ehefrau Kunigunde, geb. Mayen- fchein. Procura ertheilt; Carl Stückrath dahier ist seit etwa 3 Monaten Inhaber einer Möbelhandlung mit der Firma seines Namens, seine Ehefrau Anna, geb. Gräff, hat Procura; Werner Dietz hier betreibt seit ewigen Wochen unter der Firma W. Dietz" eine Cigarrenfabrik; Georg Unverzagt dahier hat die seinem Sohne Carl Unverzagt s. Z. ertheilte Procura entzogen; Am 4. December d. I : Wilhelm Hanstein dahier betreibt seil 3 Jahren ein Agentur-Geschäft in Colontal-Waaren unter der Firma „Wilh. Hanstein" und hat seiner Ehefrau Marie, geb. Wilker, Procura verliehen; Die Firmen: Wilhelm Flett, Heinrich Schmitt I., Friedrich Leib und Marcus Engel dahier sind in Folge der Geschäfts-Auf- gab ' seitens der Inhaber erloschen. Als Rechner und Vorstandsmitglied des Consum - Vereins „Main-Weser- Hütte" zu Lollar n urde an Stelle M ausgesch'edenen Cour. Grünewald, W. Balser zu Gießen erwählt. Gießen, am 4. December 1880. Großherzogl. Amtsgericht Gießen. Gebhard t. Glässing. Mtn frM sslistntb^' >K.< Aufforderung. Forderungen an den Nachlaß der Friedrich Nlös Eheleute von Lindenstruth find binnen 14 Tagen bei Meidung der Nichtberückstchtigung dahier anzu- melden. Grünberg, am 6. December 1880. Großherzogl. Amtsgericht Grünberg. - können diesem An- , jU^abtn be d°d LretE 'n. ä«4 l-i» 1 bt von einem W Den mußte- W6 oeigegeden-^- affen uno fc,‘v e ke-übmte^/, : m der W, IQjnmactunnj^, . dc und ,ur M ■ Jeiuegun« B'w ,^.8°«*;;, । SS? g -- , fr»-; *•£ ia|q ih * ' öE pnU-tslj 11-124. Mdäkj 1^244,1^« 4 0.70-1.10, <04 p Kinderstrümpfen zu herabgesetzten Preisen. w X Geschw. Feth, X M 7962) Seltersweg. 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Danksagung. 7959) Allen Denen, welche unserem lieben und unvergeßlichen Söhnchen Karl Debus durch Begleitung zu seinem Grabe die letzte Ehre erwiesen, sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. Die trauernden Eltern. Todes Anzeige. Verwandten und Bekanntcu hiermit die traurige Mittheilung von dem gestern erfolgten Tode unserer unverg-ßlichen Mutter, Großmutter und Schwest-r Irau Christine Schmidt Wittwe zu Erbach. Gießen, den 7. December 1880. Die trauernde Schwester: 7966) Johannette Eiff. Werunetßrmgen. 7967) Ein Famtlienlogis, gleich beziehbar, ist zu vermiethen bei 7969 > Ein neuhergerichtetes FamUien- Logis, bestehend aus 6 Zimmern nut Zubehör, ist bis zum 15. Februar 1881 anderweitig zu vermiethen u. kann dasselbe auch früher bezogen werden. A Wallenfels Wittwe. 7947) Ein kleines Familien-Logis zu vermiethen bei Karl Plank, Bäcker, ____Wolkengasse. 7350) Das seither v. Hrn. Hauptmann von Gerhardt bewohnte Logis ist durch dessen Wegzug anderweit '.u vermiethen. Gießen. 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