U"ch ab-» Dlt. lrw’® S«i» n K>, d?8essc- ’ K“*n ,urs ?rth, >h, ’ MißT ; Plvgramme Mumbach. *nn> Vereins eigtesten Ver- 200 Commis- die traurige 'sneS lieben Theilnahm. ebenen. 3 Uhr vom lark nt Wo? sagt die- (6531 rderobe ^waschen und Kv (6o30 Maße Nr. 29. xedermauli. «rs.__ - Ak gj-» ; 16 Le s :1m O In XI icödM nt6*”«nb®: “SÄ ■ Mit WC .r gaifon, *”* «unb*"* SÄ*‘ Skr 23S. Freitag den 8. October 188«. Kichener MMM AnBZe- W AAtsblck fit tei Kni« Sich». 'Är.xx',) «■'»■•>• -» &mSPä1 “ää : wiTt Amtlicher PHeit. Bekanntmachung. Zufolge Anordnung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz tritt das unterm 2. August 1880 erlassene Local-Reglement wegen der Benutzung der Straßen von Hungen nach Laubach, sowie von Hungen über Hof-Graß und Rodheim nach Langd innerhalb des Kreises Gießen mit schwerem Fuhrwerk, statt mit dem 1. October l. I. erst mit dem 1. Januar 1SS1 in Kraft. Gießen, am 21. September 1880. Großherzogliches Kretsamt Gießen. ______________Dr. Boekmann.____________________________________________________ Bekanntmachung. Der Deutschen Milttärdienst-Versicherungsanstalt zu Hamburg ist von Großherzogltchem Ministerium des Innern und der Justiz die nachgesuchte Erlaubniß zum Geschäftsbetriebe im Großherzogthum Hessen ertheilt worden. Gießen, am 6. October 1880. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Die Zsolirung Rußlands. Die deutsch-feindliche Richtung, welche die russische Politik seit den Tagen des Berliner Congreffcs unter Leitung des Fürsten Gortschakoff etngeschlagen hat, führte zu jener Aufkündigung des Drei - Kaiser - Verhältnisies Seitens Deutschlands, die sich cor Jahr unb Tag vollzog, und die in der Reise des Fürsten Bismarck nach Wien ihren äußeren Ausdruck fand. So suchte die russische Politik denn selbstständig ihren Weg; aber ihre Bestrebungen, Allianzen zu finden, waren vergeblich. Frankreich, bet welchem man von St. Petersburg anklopfte, war wenig geneigt, auf ein Bündniß einzugeheu, das in seinen Consequenzen nothweridtgerweise den Revanchekrteg heraufbeschworen hätte. Die französischen Staatsmänner waren einsichtig genug, um die Folgen einer engeren politischen Verbindung mit Rußland zu überblicken, und sie schreckten vor der Verantwortlichkeit einer Politik zurück, die keine Chance für die Befestigung des Friedens darbot und deren Gefahren unmöglich zu übersehen waren. So wäre" denn Rußlands Streben nach neuen Allianzen vergeblich gewesen, wenn nicht der Mtntsterwechsei in England die Situation völlig verändert hätte. Rußland hatte durch dieses unerwartete Ereigniß von einer Seite eine Aussicht gewonnen, von der es irgend welche Unterstützung bisher am wenigsten erwarten konnte. Das neue englische Cab.net, dessen leitende Persönlichkeit — eines so großen politischen Rufes sich dieselbe auch erfreute — durch lange Jahre einer unfruchtbaren Opposition sich in gewisse Theorien verrannt hatte, vor deren Durchführung jeder praktische Staatsmann zurückgeschreckt wäre, beeilte sich, eine Action in Scene zu setzen, die man nicht umhin kann, als den Ausfluß einer Art von politischem Dilettantismus zu bezeichnen, wie man ihn am wenigsten bei englischen Staatsmännern hätte vermuthen sollen. Das russische Cabmet erkannte sehr bald, daß es weiter nichts zu thun habe, als die Hände in den Schooß zu legen und Herrn Gladstone gewähren zu lasten. Der Feuereifer, mit welchem der Letztere die gewaltsame Lösung derjenigen Fragen in die Hand genommen hatte, welche der Berliner Vertrag offen ließ, hat eine Situation in Europa geschaffen, die überall als eine unmögliche und höchst unerquickliche betrachtet wird — eine Situation, in der bei scheinbarer Einmüthigkeit der Mächte die tiefgehenden Jntereffen und Meinungsverschiedenheiten derselben auf's Klarste zu Tage träte. So lange die Gladstone'sche Politik einen gewissen Erfolg erzielte, das heißt, so lange es ihr gelang, diese Meinungsverschiedenheit der Mächte zu verdecken und die Cabinette zu gemeinsamen Schritten zu veranlasten, schien Alles, was von London aus geschah, den russischen Jntereffen zumeist zu dienen; daß hauptsächlich und ausnahmsweise England und nicht Rußland es war, welches auf eine Beschleunigung des Zerstückelungs-Proceffes der Türkei hinwirkte, konnte den russischen Jntereffen nur dienlich erscheinen. Wenn Rußland aus dem türkischen Kriege ohne directen Machtzuwachs hervorgegangen rst, wenn es auf dem Wege nach Konstantinopel trotz seiner schließlichen Siege keine Fortschritte gemacht hat, so ist dies hauptsächlich ter beim Friedensschluß eingetretenen Intervention der Mächte zuzuschreiben. Hier hatte das englische Cabinet das Pcävenire gespielt und Rußland durfte hoffen, daß jeder Erfolg, den die Politik des Cabinets von St. James erzielte, dazu beitragen werde, ihm die reifen Früchte in den Schooß fallen zu lasten. Aber eS ist anders gekommen; so wenig bis jetzt eine Entscheidung in den orientalischen Angelegenheiten stattgefunden hat, — das Eme darf bereits als feststehend angesehen werden, daß die englische Politik ein entschiedenes Fiasko erlitten hat, ein Fiasko sowohl in der Türkei selbst, wo trotz aller Collectivnoten, trotz der Flottendemonstration bisher nicht das Mindeste erreicht worden ist, als auch in Bezug auf die führende Rolle, die eS in dieser Angelegenheit gespielt hat. DaS französische Cabinet weigert sich entschieden, in irgend welche thatkräftige Action einzutreten, und so sehr man auch dem bisher hinter den Coulisten wirkenden Kammer-Präsidenten Gambetta die Absicht zuzutrauen geneigt war, eine Actionspolitik zu unterstützen, so dürfte selbst deffen weitreichender Einfluß nicht genügend erscheinen, den Widerstand der französischen Regierung gegen jede Interventions-Politik zu bestehen. Unter solchen Umständen sieht die russische Regierung sich heute erneut in der Lage, eine festere Basis für ihre auswärtige Politik zu suchen, und während der letzten Tage schwirrten denn auch eine Menge von Gerüchten durch die Luft, welche von Annäherungsversuchen derselben an Oesterreich unb Deutschland berichteten. Wir zweifeln nicht, daß alle diese Nachrichten vorläufig kaum eine tatsächliche Begründung haben; aber es spricht sich in ihnen doch sehr bezeichnend die Situation aus. Die Ungeschicklichkeit des englischen Cabinets hat die auf diese Politik gerichteten Hoffnungen gestört; die Noth- wendigkeit, eine neue Operationsbastö zu suchen, ist für die russische Regierung unzweifelhaft vorhanden, und unter solchen Umständen kann es nicht befremden, wenn in der nächsten Zeit in Wirklichkeit von Petersburg aus Versuche gemacht werden, sich der deutsch-österreichischen Politik zu nähern. Ob diese Versuche erfolgreich sein werden, das steht freilich dahin. ' Deutschland. m. Darmstadt, 6. October. Der Abgeordnete Baur hat Namens des vierten Ausschusses der zweiten Kammer Bericht erstattet über: 1. Die Eingabe der Gemeindevorstände zu Allendors a. d. L., Allertshausen, Climbach, Kesselbach, Londorf, Odenhausen, Rüddingshausen und Weitershain wegen Erbauung einer Secundärbahn von Lonoorf über Allendors a. d. Lda., Trais a. d. L., Mainzlar und Daubringen nach der Station Lollar der Main-Weser-Bahn; 2. die Eingabe des Tobias Deiß zu Offstein, im Auftrage des Comite's der Eisthalbahn, wegen Erbauung einer die Stadt Worms mit der Rheinbaierischen Stadt Grünstadt verbindenden Secundärbahn; 3. die Eingabe des Eisenbahn-Comite's Offenbach-Reinheim, bezw. der Bürgermeister der be- theiligten Ortschaften, wegen Erbauung einer Secundärbahn von Offenbach nach Reinheim ; 4. die Eingabe des Comite's für Erbauung einer Secundärbahn von Hungen nach Friedberg unter Anschluß an die projectirte Bahnlinie Mücke-Laubach-Hungen, wegen Ausmündung der Bahn über Berstadt, Wölfersheim, Södel, Melbach, Dorheim nach Friedberg; 5. die Eingabe der Bürgermeister der Gemeinden Echzell, Gettenau, Bingenheim und Reichelsheim, sowie der Fürstlich Braunfels'schen Bergwerksverwaltung der Grube Weckesheim, um Erbauung einer Secundärbahn von Grünberg oder Mücke über Laubach, Hungen, Berstadt, Echzell, Gettenau, Bingenheim, Reichelsheim und Dornassenheim nach Friedberg, und 6. die Eingabe des Eisenbahn-Comites zu schotten, die Erbauung einer Secundärbahn von Schotten nach Nidda betreffend. Nach einer- summarischen Wiedergabe des wesentlichen Inhalts dieser Eingaben führt der Bericht aus, daß der Ausschuß bereits früher den Antrag gestellt habe, an die Staatsregierung, das Ersuchen zu richten, die Frage der Erbauung von Secundäreisenbahnen in den. drei Provinzen des Großherzogthums nach allen in Betracht kommenden Seiten hin ohne Berzug einer eingehenden Prüfung zu unterwerfen und auf Grund des Ergebnisses hinsichtlich der für zweckmäßig erachteten Ausführung sowohl, als der Art und Weise der Aufbringung der nöthigen Mittel sobald als thunlich Vorlage zu machen. Da die bezügliche Vorlage noch aussteht, so liegt auch angesichts der oben erwähnten Gesuche nach Ansicht des Ausschusses irgend ein Grund zum näheren Eingehen auf die Sache für die zweite Kammer gegenwärtig nicht vor, und dies um so weniger, als die Anhäufung der auf Erbauung von Secundärbahnen gerichteten gleichzeitigen Gesuche auf die Nothwendigkeit eingehendster Prüfung zunächst von Seiten Großherzogl. Staatsregierung im Sinne der Erklärung derselben unzweifelhaft Hinweise. Der Ausschuß glaubt daher, lediglich beantragen zu sollen, im Ausschluß an das früher beantragte Ersuchen die in Rede stehenden 6 Vorstellungen nebst Anlagen vorerst an Großh. Staatsministerium zum geeigneten Gebrauch bei der in Aussicht gestellten allgemeinen Prüfung der Frage gelangen zu lassen. Berlin, 5. Oc-br. (Genoffenschaftsbanken in Deutschland). Der von Herrn Dr. Schulze-Delitzsch als derzeitigem Genoffenschafts-Anwalt heraus- gegebene „Jahresbericht über die auf Selbsthülfe gegründeten deutschen Erwerbs- und Wtrthfchaftsgenoffenschaften" liegt in der Ausgabe für 1879 vor. Derselbe zeigt, daß sowohl die Reserven der Vereine, als auch die Summe der den Vereinen anvertrauten Gelder gewachsen sind. Auch die Zahl der Ge- noffenschaften hat sich vermehrt: von 3146 Ende 1878 auf 3203 Ende 1879. Von denselben gehören: 1866 (gegenüber 1841 im Jahre 1878) zu den Kreditgenossenschaften (Vorschuß- oder Creditveretnen, Volks- oder Gewerbebanken); 649 (gegenüber 635 im Jahre 1878) zu den Genoffenschaften in einzelnen Gewerbezweigen; 642 (gegenüber 621 im Jahre 1878) zu den Consumvereinen); 46 (gegenüber 49 tm Jahre 1878) zu den Baugenoffenschaften. 3203. Es ist indessen zu beachten, daß die statistischen Ermittelungen stets hinten der Zahl der wirklich existtrenden Vereine Zurückbleiben, so daß Schulze- Delitzsch die Gesammtzahl der Genoffenschaften auf mindestens 3300 heran» schlagt. Auch in dieser Summe sind aber die sog. Raiffeisen'schen Darlehens- kaffen nicht inbegriffen. welche für die Creditbedürfntffe wenig bemittelter \ ländlicher Bezirke in erheblicher Menge, namentlich in Rveinpreußen, Heffen, Bayern und B^den verbreitet sind. Im Ganzen beträgt die Mttgliederzahl dec deutschen Genossenschaften über eine Million, der Umfang der im Jahre 1879 gemachten Geschäfte über 2000 Mill. X, die Ansammlung eigener Capitalien der Mitglieder in Geschäfts-Anthetlen und Reserven 170 bis 180 M'll. «X., die Summe der aufgenommenen Anlehen 350 bis 400 Mill. X Die Genossenschaften werden von einem allgemeinen Verbände umschloffen; demselben ist allerdings erst der kleinere Theil der Vereine (ca. 1100) belge- treten, indessen kommt das Wirken des Verbandes sämmtlichen Genoffenschaften zu Gute. Die Zahl der Unter- oder Landesverbände beträgt gegenwärtig 32. — Als ein Beispiel, wie eingehend Fürst Bismarck sich mit den Obliegenheiten seiner neuen Stellung als HandelSmtntster befaßt, mag die Thalsache hier erwähnt werden, daß er sich das von den Düsseldorfer Preisrichtern nach Berlin geschickte Material, betreffend die Verleihung von Staatsmedatllen, nach Friedrichsruhe hat kommen lasten, um dastelbe mit eigenen Augen zu prüfen und kennen zu lernen. Berlin, 5. Octbr. In Betreff der Abschaffung der obligatorischen Civtlehe schreibt die „Germania" : „Der Justizmtntster Friedberg wird, wie liberale Blätter versichern, den Bestrebungen auf Abschaffung der obltgatori- schen Civtlehe und Aenderung des Civilstandsgesetzes entgegentreten. Bekanntlich bildet aber ein Minister für die Absichten des leitenden Staatsmannes kein Htnderntß und der Reichskanzler würde eoent. ad hoc das Portefeuille des Herrn Friedberg für einige Zett in Besitz nehmen. Die Eile, zu welcher der „Reichsole" mahnt, erscheint uns als ein Anzeichen, daß man auf die Stärke des „conservativen Hauches" im Lande nicht mehr mit der Zuversicht baut, wie vordem. Wir halten die Angelegenheit für nicht so eilig, wie die Conservativen und sind darum auch nicht so sehr geneigt, in die Agitation ein» zugretfen" Köln, 5. Octbr. Auf die Anfrage wegen Ueberretchung einer Jrnrne- dtat-Etngabe an den Kaiser durch eine Deputation rheinischer Notabeln ist, wie die „Köln. Volks Zig." mitthetlt, von Setten des köntgl. Hofmarschall-Amtes die Antwort etngelaufen, daß der Kaffer in der angeregten Frage beschlossen habe, vor der Oornbaufeter weder Deputationen noch Adressen irgend einer Art entgegenzunehmen. — Dieser Bescheid war wohl voranszuseben. Frankfurt a. M., 4. October. Der Ausschuß des Verbandes mittelrheinischer Bildungsvereine beschloß in seiner gestrigen Quartabversammlung, eine Aufforderung an alle Diejenigen zu erlassen, welche ihn bisher mit Vorträgen unterstützt haben, und solche, welche geeignet wären, Vorträge zu halten, um, einem Beschluß der Jahresversammlung entsprechend, in allen Vereinen des Verbandes Vorträge zu veranstalten. Die kleinen Vereine namentlich auf dem Lande haben nicht die Mittel, um Vortragende entsprechend zu honoriren, die meisten Vorträge müssen deßhalb von wohlwollenden Männern gratis lhöchstens gegen Ersatz der Reisekosten) gehalten werden. Es sollen vorher, um kostspielige Vorträge, namentlich solche mit Versuchen und Apparaten, zu ermöglichen, andere Vereine und Nichtmitglieder zugezogen werden. Ein Bedürfniß dazu hat sich schon bei den Gewerbevereinen gezeigt, die zu viele Vorträge rem gewerblicher oder technischer Natur veranstalten, welche nicht immer alle Mitglieder interessiren; viele dieser Vereine haben sich deßhalb den Bildungs- Vereinen angeschlossen und erst kürzlich haben die Gewerbevereine der Pfalz beschlossen, der Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung beizutreten. Der Arbeiterbildungsverein zu Worms hat den eben angedeuteten Weg bereits eingeschlagen und eine Reihe sehr interessanter und lehrreicher Vorträge unter Mithilfe des dortigen Gewerbcvereins und Nichtmitgliedern veranstaltet. Auch zur Aufstellung des aus 9 sehr lehrreichen Abtheilungen bestehenden Volksmuseums der Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung soll dieser Modus gewählt werden, da die Mittel des Verbandes sehr beschränkt sind. Es wäre zu wünschen, daß mehrere gebildete Männer diesem Wunsche des Verbandes entspräche und sich überhaupt für die so wichtigen Ziele der Bildungsvereine, denen wir bereits eine Menge von Fortbildungsschulen, Volksbibliotheken u. s. w. verdanken, mehr interessirten. Für die Errichtung von Bibliotheken und das vom Verbände angeschaffte Sciopticon bestehen zwei besondere Ausschüsse, denen von der Jahresversammlung je 1U0 X zur Anschaffung neuer Bücher und Bilder bewilligt wurde. Schenkungen aus Nachlässen und überflüssigen Büchrrvorräthen sind sehr erwünscht. — Um die immer noch geringe Einnahme deZ Verbandes zu erhöhen, beschloß der Ausschuß, den Antrag auf Aufnahme persönlicher Mitglieder, welche früher die von den Satzungen vorgeschriebene 2/3 Mehrheit nicht erhalten hatte, wieder aufzunehmen. Diese Einrichtung besteht bei fast allen Verbänden und hat sich als sehr vortheilhaft bewährt. In den Vorstand wurden die Herren Franz Wirth als Vorsitzender, Dr. Heumann von Darmstadt, Oberlehrer Chun, Dr. Bode und Rector Li ermann von Frankfurt a. M. gewählt. Schweiz. Bern. Im Canton Schwyz ist die vom Cantonrath befürwortete Wiedereinführung der Todesstrafe in der Volksabstimmung mit großer Majorität angenommen. Italien. Nom, 5. Octbr. Der Justizmtntster thetlte den Generalprocuratoren in einem Erlöste mit, daß mehrere Jesuiten aus Frankreich ihre Ordenshäuser in Italien wieder herzustellen suchten. Die Regierung könne dies nicht dulden. Die in einigen Provinzen des Reiches seit 1848, in Toskana seit 1874 gegen die Jesuiten getroffenen Verfügungen seien noch rechtskräftig. Das Ministerium erwarte, daß diese Verfügungen gewtflenhaft beobachtet würden. Telegraphische Depesche». Wagner'S telegr. Corrcfpondenz-Bureau. Berlin, 6. Octbr. Der „Nordd. Allg. Ztg." wird von bestens unterrichteter Seite mitgetheilt, daß die Zeitungsnachricht von der angeblich bevorstehenden Verlobung deS Großherzogs von Hessen mit der verwittweten Prinzessin Heinrich der Niederlande jeder Begründung entbehre. Pesth, 6. Octbr. Der „Pestber Lloyd" meint, es eröffneten sich für die Orient-Politik der Mächte drei Möglichkeiten. Diese bestünden entweder in der Unterstützung Englands, wenn sich die Ziele seiner Politik nicht von den Zielen des Berliner Vertrags trennten und die von England vorgeschlagenen Schritte billige und wirksame seien, oder in der Jsolirung Englands, wenn es auf eigene Gefahr schärfere Maßregeln herbetführen will, ohne dadurch das europäische Vertragsrecht zu alteriren und über seine souveräne Etgenberechtigung als Großmacht hinauszugretfen; oder endlich feste, ruhige Einfprache, wenn Letzteres der Fall sein sollte. Paris, 6. Octbr. Nachrichten aus London zufolge wird die türkische Note als unannehmbar betrachtet. Alle Mächte sollen die Aufrechterhaltung des europäischen Concertes wünschen und Vorschläge Englands erwarten. Man glaubt, die Blokirung türkischer Häfen werde vorgeschlagen werden. London, 6. Octbr. Aus Capetown wird gemeldet: Die britischen Truppen, welche zur Unterstützung der von den Basutos umringten Engländer ausgesandt waren, kamen in Mohales Hock an, wo sie den Feind angriffen und alsbald schlugen. Der Verlust der britifchen Truppen war unbedeuteno. — „Times" und „Daily News" bezeichnen die Note der Pforte als eine Beleidigung Europas. „Daily News" glaubt, Gladstone werde durch die Großsprechereien der Pforte sich nicht beirren lassen. Wenn sich England zurück- ziehe, würde Rußland weiter vorgehen. Das Resultat hiervon könnte nur die Demütbigung Englands und die Verirrung Europa- sein. Wien, 6. Octbr. Meldung der „Polit. Corresp.": Die europäische Flotte ankert theils in der Bucht von Teodo, theils längs der Küste von Bianca bis Gionovich. Der Erbprinz von Montenegro, Danilo, ist heute in Cattaro eingetroffen. Zwischen den Mächten finden zur Zett lebhafte Verhandlungen statt über die der Pforte in Wort und That zu ertheilende Antwort auf deren letzte Note. Die dadurch entstehende Pause dürfte mehrere Tage dauern. — Meldung der „Polit. Corresp.": Einige Mächte sind bemüht, die üblen Wirkungen der Haltung der Pforte zu mildern; allein die Position der Pforte hat sich in Folge der letzten Note auch bei diesen Mächten wesentlich verschlimmert. Paris, 6. Octbr., Abends. Die Abendzeitungen mißbilligen die Note der Pforte, sprechen sich aber für eine reserotrte Haltung Frankreichs aus. Paris, 7. Octbr. In Betreff der türkischen Note erklärt das „Journal des Debats", dieselbe übersteige Alles, was von dem bösen Willen der Pforte zu erwarten gewesen sei. Die Pforte rechne darauf, die Mächte zu trennen. Um die Hoffnungen der Pforte zu vereiteln und das Einverständniß der Mächte aufrecht zu erhalten, sei es nicht nothwendtg, daß die Mächte sämmtliche Fragen gleichzeitig zu regeln beabsichtigten, sondern es sei mit Dulctgno zu beginnen. Die Mächte müßten schnell auf das Ziel vorschreiten und der Pforte einen wirksamen Beweis von der Einigkeit und Entschloffenhett Europas geben. Später würden die Mächte auch die übrigen türkischen Fragen zu regeln haben. — Im Badeort Ax (Departement Ariege) ist eine Feuersbrunst ausgebrochen, 35 Gebäude sind niedergebrannt; der Brand dauert noch fort. Lokales. Gießen, 7. Oktober. (Sterblichkeit tn Gießen.j In der Woche vom 26. September bis 2. October ereigneten sich tn Gießen 8 Todesfälle. Ein Kind im ersten Lebensjahre starb an Lungenentzündung. Von 4 Kindern, die zwischen dem 2 und 15. Jahre standen, erlagen drei der Diphtheritjs und eins den Masern. Bet erwachsenen Personen war Lungenentzündung, Bronchienentzündung, Lungenschwindsucht je einmal Todesursache.______________________G. Vermischtes. Alsfeld, 5. October. Gestern Nachmittag brachten zwei Gensdarmen einen Burschen von ca. 20 Jahren von Romrod hier ein welcher einen jungen Kaufmann wegen eines ganz geringfügigen Wortwechsels mit einem schweren Hammer — sog. „Bickel" — von hinten derart auf den Kopf geschlagen, daß derselbe sofort bewußtlos zusammensank. Die Wunde soll eine lebensgefährliche sein und verfügte sich das Gericht bereits an Ort und Stelle, um das Nöthige zu constatiren. Die Mutter des Schwerverletzten wird um so mehr bedauert, als sie vor 4 Jahren den ältesten braven, hoffnungsvollen Sohn in Amerika verlor, kurz darauf eine Tochter und voriges Jahr den Vater dem unerbittlichen Tod hmgeben mußte. Und nun schwebt ihre ganze Stütze und einziger blühender braver Sohn in Lebensgefahr, hervorgerufen durch die ruchlose Hand eines Elenden, über den die Erbitterung in hiesiger Gegend eine sehr große ist. Mainz, 6. October. In der die Bürgerschaft unserer Stadt seit Wochen aufregenden Angelegenheit der Erbauung einer öffentlichen Zwecken dienenden städtischen Halle wurde heute Abend von dcn Stadtverordneten nach mehrmaligem Htnausschicben endlich ein definitiver Beschluß gefaßt. Entgegen den Anträgen der Majorität der Bau- und Finanz Commission, die den Bau bis zur definitiven Feststellung des Platzes der zukünftigen Brücke ausgesetzt, eventuell die Gartenfronre gewählt haben wollte, verblieb die Stadtverordneten-Versammlung (nach dem Anträge des Herrn Oppenheimer) bei ihren früheren Beschlüffen, die Halle an dem Nhcinufcr zu erbauen, und beschloß weiter, unbeschadet der Lage der zu erbauenden Brücke, sofort mit dem Bau zu beginnen, bezw. die Vorarbeiten vornehmen zu laffen — Bezüglich des Antrags des Stadtverordneten Göoecker, die Stadtverordneten-Versammlung wolle sich über den Standort der Brücke aussprechen, wurde auf Antrag des Dr. Wenzel mit allen g-'gen 6 Stimmen beschlossen, dem Ministerium in Darmstadt zur Kenntniß zu bringen, daß man die Lage mit der Ausmündung auf die große Bleiche am geeignetsten halte. Mainz, 4. October. sBöse Uebrrraschung.j Als heute Vormittag auf dem Polizei- Bureau Feuer angezündct wurde, ertönte plötzlich in dem Ofen ein heftiger Knall und ein Loch in der Ofcnthüre zeigte, daß eine Kugel durchgedrungen war. Die im Ofen befindlichen Steinkohlen wurden hierauf entfernt und man entdeckte in denselben einen glühend gewordenen Revolver, aus welchem der Schuß gedrungen war. Wie der geladene Revolver unter die Kohlen und in den Ofen kam, ist noch ein Räthsel. (M. N.) Halle a. S., 3. October. Gestern Abend gegen 10 Uhr machte der Thürmer der hiesigen Marienkirche. Kachel mit Namen, auf eine furchtbare Art seinem Leben ein Ende. Er stürzte sich nämlich von der die beiden sehr hohen sog. Hausmannstdürme verbindenden Brücke herunter, schlug auf das Schieferdach der Kirche und dann, einen weiten Bogen beschreibend, mir furchtbarer Gewalt auf das Marktpflaster auf. Der Unglückliche, ein Mann in den 60er Jahren, war natürlich sofort tobt; was ihn zu dem Selbstmord getrieben, ist nicht bekannt. Das Amt des Thurmwächters verwaltete der Mann, mit kurzer Unterbrechung, schon seit mehr als 20 Jahren Marburg, 4. October. Gestern entleibte sich durch Erdroffeln mittelst eines an den Stollen einer Bettstelle befestigten Strickes in einem hiesigen Gasthaus ein unbekannter Fremder. Derselbe war vorgestern hier eingetroffen, hatte sich gestern Nachmittag auf sein Zimmer begeben und als er sich bis zum späten Abend nickt sehen ließ, auch auf Rufen und Klopfen nicht antwortete, wurde die Thüre gewaltsam geöffnet und fand man ihn in fast ganz liegender Stellung vor dem Bette bereits erstarrt. Bei Durchsuchung seiner Effeeten fand man nichts, was auf seinen Namen, Stand oder Heimalh hinwies, wohl aber mit Blut befleckt ein Tuck und einen Schirm, sowie einen Dolch, der ebenwohl bis ans Heft Blutjpuren zeigte, so daß anzunehmen ist, ein begangenes Verbrechen habe den Selbstmörder zu seiner letzten That geführt. Eine Gasthausrechnung von vor 14 Togen aus Fulda fand sich bei ihm vor und etwa 500 X Geld. Sein Koffer ist mit verschiedenen Expeditionszetteln aus dem Harz beklebt. Leibwäsche und Kleidung sind noch ganz neu. Hanau, 4. October. Gestern Morgen gegen halb 9 Uhr setzte ein verübtes Verbrechen-- wie es verdammenswerthcr nicht gedacht werben kann, unsere Stadt in Aufregung, nämlich ein Attentat auf das Leben unseres Postdirectors Herrn Lins, eines in Ehren ergrauten Beamten, der nahezu 50 Jahre dem Staate mit größter Pflichttreue seine Dienste gewidmet und der sich hier allgemeinster Achtung und Beliebtheit erfreut. Kurz nach 8 Uhr drang ein bis vor einigen Monaten hier bediensteter Postbrleftiäger Namens Spahn von Höf und Haid (Kreis Fulda), der wegen Verweigerung des Dienst- gehorsams entlassen werden mußte, tn das Bureau seines früheren Ehefs und gab auf Letzteren fünf Revolverschüsse ab, von denen vier trafen, davon ist namentlich einer, welcher am Halse eindringend, die Lunge verletzte, lebensgefährlich. Auf sofortiges Herbeieilen zweier Postbediensteten, des Unterbeamten Weingart und des Secretär Bär, welch Letzterer mit Aufgebot aller seiner Kräffe den Händen Spahn's den Revolver entrarn, wurde es dem unheimlichen Eindringling, der immerhin noch einen Schuß (es war ein sechsläufiger Revolver) abgeben konnte, unmöglich gemacht, weiteres Unheil anzurichien. Es kostete Mühe, den Attentäter dingfest zu machen, um ihn der Behörde zu überliefern. Nach heute Morgen Über den Zustand des Herrn Postdirectors Lins eingezogenen Erkundigungen ist der Verlauf bis jetzt den Vcrhältniffen nach befriedigend. (H A ) — Eine ergötzliche Verhandlung spielte sich jüngst vor dem Landgericht München II ab. Unter der Anklage des Vergehens im Amt waren nämlich erschienen der Bürgermeister Caspar Häring und der Gcmeindediencr Leonhard Angermeier von Unterweilbach, Gerichts Dachau. Ersterer hatte vom Bezirksamt den Auftrag erhalten, den Dienstknecht Mathias Moosraincr in Oberweilbach davon in Kenntniß zu setzen, daß deffen früherer Dienstherr den Antrag auf Zu> M öcr Kr deSAgrnffn I. trich.Pnvatli, \M Peter Angeklagten, wegen Mblgi bat das Groß Gießen am 15. erkannt: Angeklagte gesetzten 5 und wird von 4 Wo des Versa satz der wachsenen lagen verr Auch ti das Nech auszug d dessen K Angeklag Anzeiger Die Richt,gl Urtheilssorniel dst Vollstreckbar ichrinigt. Gießen, den! Ne Michtsschreibei Aw in der Ober Montag d wird der Buch Off m ^UNd! öell-Romrod e «A-W c«. 20 Ci , l'/2 C 6o?, unb R, “**Blrtenb K "* * Mn Äl, 1 M',? äfs Ml W 6257) be'I -sK ßlukde« ° flDi ih-n -ntb-l -S-ö' ÄS »*"’*» 'S hchen Schien a- ÄÄ??» Ä" dntm tiefen W __ sBnwick dieses mit einem 3 Lermiethung««J - not) einmal, d-> London, in der rcmi^M1 bestehende Semeis endigt irontn, wu( * "haste Verwende Ant, rfle mehrere ^.müht, die Position der 6n lvesenttich .Engländer "WenteuD. kl’“ "n- b'®* ’"b Mi. ntt nur die N die Note >chS anS. 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N.) der Lhürmer der Leben ein Ende, iime verbindenden weiten Bogen deiche, ein Mann in „neben, ist n'cht lerbrechung, !-h°° leist eines an den »ek-nn-erS»^. ; jeia 3im|n l'N «*8,1 srtS* rfr®’4’,“' rückschaffuna in den Dienst gestellt habe, ferner den genannten MooSratner um den Grund deS Dienstentlaufens zu befragen, hierüber ein Protocoll aufzunehmen und folches mnerhalb 24 Stunden an das Bezirksamt zurückzusenden. In Folge dieser Anordnung schickte Häring den Gemeindediener am 20. Mai b. Js. nach Oberweilbach, um den MooSratner zu befragen, warum er den Dienst verlassen; am anderen Tag, nachdem der Gemerndedtener gemeldet, was ihm Moosrainer mitgetheilt, ließ der Bürgermeister den Gemcrndeschretber ein Protocoll auf- setzen, worin enthalten war, daß MooSratner vor der Gemeindeverwaltung erschienen war, an- gegeben habe, daß er wegen roher Behandlung den Dienst verlassen und dann das Protocoll eigenhändig unterzeichnet habe. Allein Moosrainer war weder erschienen nock hatte er das Protocoll unterzeichnet, sondern der Gemeindedirner hatte im Auftrag des Bürgermeisters das Protocoll, damit dieses schneller an daS Bezirksamt zurückgelangr, mit, dem Namen MooSrainer unterzeichnet. Zu seiner Verthetdigung erzählte nun Bürgermeister Häring unter Heiterkeit des Publikums — auch die Richter konnten nicht ernst bleiben —, daß ihn die Bauern bloß deß- wegen zum Bürgermeister gewählt hätten, weil seine Tochter gar so schon lesen und schreiben könne; er selbst könne weder lesen noch schreiben, seine Tochter schreibe für ihn und besorge die ganze Bürgermeisterei; er habe gemeint, es sei gleich, ob der Gemeindediener den Namen deS MooSrainer unterschreibe, oder dieser selbst, dann habe lhn das „Cito auf dem bezirksamtlichen Schreiben ganz auseinander gebracht. Hätte er gewußt, daß er wegen der Bürgermeisterei noch in seinen alten Tagen vor daß Gericht müsse, so hatte er lieber das ganze „Geraffel hergeschenkt und wär« betteln gegangen. In seinem ganzen Leben nehme er kein Bürgermeisteramt mehr an. Der Gemeindediener kann auch nur sehr schlecht lesen unv schreiben und glaubt, er dürfe für seinen „Vetter" Moosrainer unterschreiben. Das Bezirksamt Dachau thetlte in einer Note mit, daß der Bürgermeister Häring sehr schwach an Geist sei. Der Staatsanwalt beantragte gegen Häring 1 Monat Gefängniß und gegen Angermaicr 8 Tage Gefängntß; das Gericht erkannte indeffen auf Freisprechung, weil e8 an der rechtßwidr-gen Absicht fehle. Mlt einem tiefen Bückling verließ der würdige Gemeindevorstand mit seinem Diener den Saal. — (Verwickelt.i Actuar: „Wen bringen Sie da?" — Gensdarm; „Melde gehorsamst: dieses mit einem Zimmermann verheirathete Fraucnzimmer befaßt sich als Zimmerfrau mit der Vermiethung von Herrenzimmern für Zimmerherrn, und —" — Actuar: „Anhalten, langsam — noch einmal, das soll der Teufel nachschreiben " London, 4. October. Ein schreckliches Unglück ereignete sich gestern in Manchester in der römi'ch-katholischcn Kirche des heil. Aloysius. Während die aus 400 bis 500 Personen bestehende Gemeinde den oberen Raum des Gebäudes verließ, wo soeben die dritte Mrffe beendigt worden, bruch einer der Querbalken, die von einer Mauer zur anderen reichen, zusammen. und 80 bis 100 Personen stürzten in das unten gelegene Schulzimmer, eine Höhe von mindestens 20 Fuß. Eine Frau blieb auf der Stelle tobt und zwanzig andere Personen, von denen 5 bt8 6 Beinbrüche erlitten hatten, mußten nach dem Hospital geschafft werden. Eingesandt. Die Ergänzungswahlen für den Stadtvorstand stehen vor der Thür. Von einer Besprechung über aufzustellende Candidaten verlautet noch nichts in der Bürgerschaft, e8 sei denn das einzeln hervortretende Agiren gewtffer Personen. Einsender dieses hält es jedoch für eine dringende Notwendigkeit, wenn sich über aufzustellende Candidaten öffentlich ausgesprochen wird resp. wenn für diejenigen abtretenden Stadtverordneten (welche au8 Krankheit oder sonstiger Ursache ablehnen) richtiger Ersatz gefunden wird. Die Sache angeregt zu haben, möge Zweck dieser Zeilen sein. X. Handel und Verkehr. Frankfurt, 6. October. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war schlecht befahren. Heu kostete je nach Qualität der Ctr. X 2.00—3.00, Stroh X 2.00—0.00. Butter das Pfd. tm Großen 1. Qual. X 1.00—00, 2. Qual. X 0.90—00, im Detail das Pfv. X 1.20—25, 2. Qual. X 1.10—00. Eier das Hundert ttal. X 8.00, deutsche Eier 6.00 X Ochsenflench per Pfund 65—70 Kuh-, Rind und Farrenfleisch 45-60 H, Kalbfleisch 45-55 H, Hammelfleisch 40—65 Schweinefleisch 70-80 H, ein Hahn X 1.30 bis 1.80, ein Huhn X 1.70—2.00, eine Ente X 2.00—2.20, eine Taube 45—50 Gans X 5.00-6.00, Hasen das Stück X 3.50—4.00, Feldhuhn X 1.00-1.50, Rehbock das Pfd. 75—80 H, Kapaunen X 0—0.00, Wälscher Hahn X 0—0. Kartoffeln 100 Ko. X 5.50—6, Kohlrabi 6—8 H, Blumenkohl 1 St. 20 — 50 H, Wirsing 10—15 H, Gelberüben 1 Bund 10—20 Zwiebeln 1 Bund 6 Sellerie das Stück 6 Meerrettig 1 Stück 00—00 H, Spargel das Pfund 00—00 H, Romain-Salat 30 - 00 Endivien 10—0 H, Rothkraut 15-20 H, Weißkraut 10—20 Arttschoken 50 Erbsen das Pfd. 00 Bohnen 1 Ctr 10—14 X, Gurken das Hundert X 0.50—1.50, Essiggurken das Hundert 00 H. Limburg, 6. October. (Fruchtmarkt.) Rother Weizen X 18.70, Weißer Wetzen X 00.00, Saatwe,zen X 19.00, Korn X 16.25, Gerste X 10.30, Hafer X 6.55, Erbsen X• 00.00. (Durchschnittspreis pro Malter.) In der Privatklagesache des Agenten I. I. Burk zu Garbenteich , Privatklägers gegen den Land- wirth Peter Heller II. daselbst, Angeklagten, wegen Beleidigung hat das Großh. Schöffengericht zu Gießen am 15. Juni 1880 für Recht erkannt: Angeklagter ist der ihm zur Last gesetzten Beleidigung überführt und wird in eine Gesammtstrafe von 4 Wochen und in die Kosten des Verfahrens, söwie zum Ersatz der dem Privatkläger erwachsenen nothwendtgen Auslagen verurtheilt. Auch wird dem Privatkläger das Recht zuerkannt Urtheils- auszvg binnen einer Woche nach desien Zustellung einmal auf des Angeklagten Kosten im Gießener Anzeiger bekannt zu machen. Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urtheils be- scheinigt. Gießen, den 23. Septbr. 1880. Neidh art, Gerichtsschreiber, des Großherzoglichen Amtsgerichts. Fischerei in der Oberförsterei Romrod. Montag den 11. Oktober, wird der Buchhölzerteich bei Romrod, 1 Stunde von der Bahnstation Zell-Romrod entfernt, ausgefischt und das muthmaßliche Ergebniß ca. 20 Ctr. Karpfen und 1V2 Ctr. Hechte von Vormttttags 10 Uhr ab, in größeren und kleineren Parthien öffentlich meistbietend versteigert. Romrod, den 6. Oktober 1880. Großherzog!. Oberförsteret Romrod. 6556)_______Seyd.____________ Frcttsft den 8. d Mts., Vormittags 10 Uhr, werden in der Hofraithe des Hrn. L. Flett hier folgende Gegenstände: 1 Schrank, 1 Commode, 1 Sopha, 1 Spiegel, 1 Theke, 4 Wirthstische, 7 Wirthsbänke, 1 Kleiderschrank, 2 vollständige Betten öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 4 Oktober 1880. 6542) Bühner, Gerichtsvollzieher. Süßer und raufcher iepfelwein bei L. Herbert, 6257) Mäusburg. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. 6544) Die Stelle eines academtsch gebildeten Veterinärarztes dahier, mit welcher ein fixer Jahresgehalt von 1000 verbunden, ist baldthun- lichst zu besetzen. Bewerbungen um dieselbe sieht man unter Vorlage der bezüglichen Zeugniffe entgegen. Büdingen, 5 October 1880. Großherzogliches Kreisamt Büdingen. K l i e t s ch. Bekanntmachung. Einschreib - Briefsindungen können auch außerhalb der Schalter - Dienst- stunden gegen eine besondere Gebühr von 20 H zur Beförderung eingeliefert werden. Bezüglich der Dienststellen, bei welchen die Einlieferung zu geschehen hat, besagen die Aushänge auf den Schaltervorplätzen das Nähere. Gießen, den 5. October 1880. Kaiserliches Postamt. I. V.: _________________________Ritsert._________________________ Bekanntmachun g. Amtliche Verkaufsstellen für Postwerthzeichen bestehen bei den Herren Louis Wenzel, Seltersweg; Heinzerling Af Tribus, Kreuz; Ph. Rau # Co., Wallthorstraße; I. W. Kurz, Neustadt und Gmil Orbig, Bahnhofsstraße. Vertragsmäßig sind die Herren Verkäufer verpflichtet, stets eine entsprechende Anzahl von Postwerthzeichen vorräthig zu halten, dieselben nach Bedarf rechtzeitig zu ergänzen und die einzelnen Marken zu keinem höheren, als dem Betrag ihres Wertstes an das Publikum abzugeben. Im Allgemeinen findet dieser Verkauf während der ganzen Zeit, in welcher das Geschäftslocal des Verkäufers geöffnet ist, jedenfalls aber innerhalb der für den Verkehr mit dem Publikum festgesetzten Dienststunden der Orts-Postanstalten statt. Gießen, den 5. October 1880. Kaiserliches Postamt. I- V.: Ritsert. 6564) Den Empfang der Neuheiten für Herbst- und Wintersaison zeigen ergebenst an und empfehlen ganz besonders unser großes Lager in Buckskins und Paletotstoffen. G-ebrüder Scheel, Neustadt. Modell - Hüte sind in schöner Auswahl etngetroffen. 6565) Johanna Lang, am Markt. Darmstädter Pferdemarkt Loose (Generaldebit Moritz Strauß junior in Mainz) sind ä T Mark per Stück bei «■■■bhh allen Looseuverkäufern ■■■■■ 6066 zu haben. 6463) Nachdem sämmtlicke Neuheiten in Damenkleiderstoffen, Regen- und Wintermänteln in reicher Auswahl eingegangen, empfehle solche zu billigen festen Preisen. 6463 M. Haan. vorm. S. Weimersheim. Samstag den 9. ds. Mts - werden in der Flett'schen Hofraithe dahier gegen Baarzahlung versteigert: um 1 Nhr: Erne Parthie Ladenreale, von 2 Uhr an: 1 Sopha, 1 Taschenuhr, 1 deSgl. mit Medaillon, 1 Kommode mit Glasaufsatz, 1 Sopha, 1 Schrank, 1 Nachttisch, 8 Oeldruckbilder, 1 Spiegel, 1 großer Schrank, 1 Kasten, 1 Tisch und 1 Nähmaschine. Gießen, den 7. Oktober 1880. 6572) Geißler, Gerichtsvollzieher. Aeikgeöolenes. 6554) Ein Fasselochs, roth, Vogelsberger Nace, l3/< Jahr alt, zu verkaufen bei Heinrich Scheid II., Wirth zu Harbach. Dr. Pattison’s tiichtwatte, bestes Heilmittel gegen Gicht und Rheumatismen aller Art, als: Gesichts-, Brust-, Hals- und Zahnschmerzen, Kopf-, Hand- und Fußgicht, Gliederreißen, Rücken- u. Lenden weh. [H. 62050.] In Packeten zu 1 X und halben zu 60 H bei (6563 ____ Hch. Wallach. Frische Hefe 6555) bei Carl Wei big, Sonnenstraße Einmachfässer in jeder Größe empfiehlt billigst (6562 Louis Lony. Neue boll. Häringe, beste Qualität h 6 Pfg., empfiehlt 6569) S. Elsoffer, Marktstr. 205. Strickgarne, Frauenstrümpse, Kinderstriimpse, Socken, Beinlängen, Gamaschen, Z o* j=r VL empfiehlt zu billigen Preisen (6399 Robert Stuhl, Marktftraße 23. Jtal. Maronen empfiehlt (6568 Emil Fischbach. 6413) Eine größere Stcinsammlung mit schönen Versteinerungen billig zu ver- kaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. |e6raiintß Zerste als billigster und bester Kaffeezusatz empfiehlt (6467 Robert Stuhl, Marktstraße 23. C/ir. Reiber am Kreuz 5717) Löwengasse C. 160. miethen. Dr. zu oermiethen- W. Seuling. Bürger-Club 6559) oermiethen. Wallthorstraße 145. wird bekannt gemacht werden. (6178 empfiehlt gut und billig Julius Schuhe und 6083^ Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch in Gießen. Freitag den 8. d- Mts., Abends 8V2 Uhr, im Cafe Klein: Generalversammlung der außerordentl. Mitglieder. Emil Schmall im Frankfurter Hof. F. C. B. Koch. Joh. Hch. Leib. Im Auftrag deS Vorstandes: Aug. Hug. Der Ausverkauf von Tapeten, Möbeln und Spiegeln wird im 1. Stock fortgesetzt. \ son- (2506 Carl Krailing. I. Kreiling. Fr. Leib. Carl Loos. I. Mann. Fr. Meesmann. fianörnerfierlcfjufe Öes flenjeröoßrems. 6570) Wegen baulicher Veränderungen in unserem Schullokale kann der Abendunterricht vorerst noch nickt ftaltfinden. Der Beginn derselben Wilhelm Klee9 Papier- & Schreibmaterialienhandlung, Griessen, Marktstraße, empfiehlt sein Lager in sämmtl. Schulbüchern, Heften und allen stigen Schulartikeln, ferner in Büreau-Reqnisiten aller Art. ( Gg. Emil Möhl. I. Noll. Aug. Oppenheimer. I. Ricker. Chr. Nübsamen. A. Scheyda. G. H. Schirmer. Rob. Simon. G. Schmidrborn. I. B. Spiegel. PH. Uhl. Chr. Wallen- fels. Will). Wallensels. PH. Walther. Carl. Wenzel. August Becker, Stickfabrikant von St. Gallen, wird vom 8. bis 10. October in feinem Destot Gießen (Kaplansgasfe) anwesend fein.(6512 6549) Die Schuldner des Hrn. Apotheker Laubingee werden aufgefordert, ihre Schuldbeträge an mich abzuführen, andernfalls die Beitreibung dem Gerichtsvollzieher übertragen werdet! wird. Gießen, den 6. Oktober 1880. Th. Baist, Rechtsanwalt. Der Journallesezirkel von E. Heinemann s Univ.-Buchh. Sf Antig. (Fr. E. Fehsenfeid) enthält 26 verschiedene illustrirte Journale unterhaltenden und belehrenden Inhalts. Der Abonnementspreis beträgt vierteljährlich nur 3 Mk. 50 Pfg. Zweimal mödjent; lich Wechseltag. Abonnenten werden jederzeit ausgenommen. (3809 Gymnasiast oder Realschüler findet gegen mäßige Vergütung Pension in einer kleinen Familie. Wohnung Gartenstraße Nähere Aus- kunst ertheilt die Exped. d. Bl. 6566) In einer gestern stattgefundenen Versammlung wurde die Gründung eines Vereins der deutschen Fortschrittspartei Local - Veränderung. 6402) Von heute an befinden sich meine Geschäfts - Wohnungsräume in dem Hause des Herrn Heinrich Hinkel, Conditor, Marktstrasie D. 208. Gießen, den 1. October 1880. S. Elsoffer beschlossen. Es liegt nicht in der Absicht, andere liberale Vereine zu bekämpfen, wir halten indeß im Hinblick auf die demnächstige! Reichstags-Wahl ein festes Zusammenstehen und Zusammenwirken entschieden liberaler Männer für eine dringende Nothwendig- keit. Auf die Zustimmung des größeren Theils unserer Mitbürger dürfen wir wohl rechnen und laden alle Gleichgesinnten ein, sich unserem Verein anzuschließen. Ein provisorischer geschäftsführender Ausschuß wurde ernannt — die definitive Wahl des Ausschusses bleibt einer demnächst zu berufenden Generalversammlung vorbehalten, um den neu eintretenden Mitgliedern Gelegenheit zur Mitwirkung zu geben. Beitritts-Erklärungen nimmt Jever der Unterzeichneten entgegen. Gießen, den 6. October 1880. 6513) Einige Fuder Pferdemist ab- zugeben.____________Bahnhofstraße 127. 6550) 7— s Wagen guter Kuhmist sind zu verkaufen. Bäcker Steinberger. Dornseiff. L. Georgi. F. Habenicht. E. Hanau. Will). Herbert. L. Homberger. M. Homberger. Wilh. Hosch. I. Jughardt. A. Katz. L. Kauf. Karl Keil. Otto Kemps. Bekanntmachung. 6317) Zeige hiermit erqebenst an, daß ich Obstbäume (aus Norddeutschland bezogen), in Commission übernommen habe, mit dem Bemerken, daß ich solche zu demselben Preis ablass', wie dieselben an die Mitglieder des landwirthschaftlichen Bezirksverein Friedberg abgegeben werden. Die Probestämmc sind von zwei Sachverständigen geprüft und als sehr schön und ohne Frostschaden befunden worden. Bestellungen bitte bis zum 15 October abzuaeben. Karl Berger, Handelsgärtner. Aepfel werden gekauft von Der deutsche Reicht die Handelskai Theile der dc mag ftMQP weitesten W ist, zumeist bei Eifer, mit hi Politik des 3 Schuld trägt, der ganze Ch< gen Staatsmc handeln möd)t gen Regimin wolle, sedensi Urtheile zu! gufatntnenfä bekannt gewo Von de. wort auf die schafllichen In der Letzteren - rung gant ob« „conseil supe: noch der letzte ob ihr Urthei und ihailächli wirthfchastlichi Wenn \ mit absMn datz tin toixt Gesetzgebung - die Frag richtig der * ihnen i unserer Gewe dem Weltma: entspringen, d wir Interesse, Erwnbttateg Belieben der zu höien. s. bekommt, ist Tendenz ^1 geuuz wird tbtilt nicht । dadurch erst die Tilcusst Parlamenter welche das leid-r ju hj rotmfgfeft . ‘™e Miemati b'm d'r N N t» n di, tl, llnb gg, .0 ft s Ss ZS: 5880) Ein kleines Familienloais von 2 Zimmern, Cabinct nebst Zubehör, ist zu oermiethen und kann alsbald bezogen werden. Näheres bei I. Blitz. 6183) Freundlich möblirtes Zimmer in der Nähe des Justizgebäudes. Näheres in der Exped. d. Bltts.______________________ - 6082) Ein schönes Logis zu oermiethen. L- Schmitt, Glaser, Canzleiberg B. 67. ~5582) Eine hübsche Mansardenwohnung Neue holl. Häringe, per Stück 8 Feinst. Limb. Käfe empfiehlt (6465 Robert Stuhl, Marktftr. 23. Blütlienmehl per Pfund 24 Pfg., ostenrt (6507 Carl Schulze II.» Neue Bäue. Stets frisch gebrannten reinschmeckenden per Mk. 1,30, 1,30,1,70 und 1,90 empfiehlt (6167 Robert Stuhl, Marktstraße 23. Eirtmachfäsfer in jeder Größe empfiehlt (6471 Carl Heil, Schloßgaffe. Feinst marittirte l«.Üotlhcirmge empfiehlt (6538 H. F» Hasauer» Obstgelöe und Apfelkraut empfiehlt (6466 Robert Stuhl, Marktstraße 23. la. neue holl. Vollhäringe in extra schöner Waare per Stück 8 empfiehlt (6539 __H. F. Nassauer. Unterjacken und Unterhosen Herrengarderobe wird gut und billig gewaschen und gewendet bei (6530 H. Seibel, Marktstraße Nr. 29. Gänsebraten jeden Abend im Haus und über die Straße. Restauration Lony, 6573)_____Reichensand-B cknhofstr. 6567) Im Atelier des Hrn. Rahn finden von heute ab täglich photograph. Aufnahmen und zwar bei jedem Wetter statt. C. Rennette, Colodzie S Nachfolger. Wermiethungen. 6561) Der untere Stock meines Hauses in den Schießgärten, 3 Zimmer mit Zubehör, ist, Ende Oktober beziehbar, zu ver- miethen.______________Konrad Leib. 6557) Ein kleines Familienlogis zu oermiethen bei Knoll.__________________ 6560) Ein möblirtes Zimmer in der Marktstraße auf sogleich zu oermiethen. __Louis Lony. 6552) In der Ca plansgasse Nr. 220 ist ein möblirtes Zimmer zu oermiethen. ___________________L. Möbus. 6143) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen in L't. E- 16,3, Ecke des Selters- bergs und Wilhelmstraße.___ 5875) Em freundllwes Familienlogis, 5 Zimmer mit allem Zubehör, sowie Theil am Garten alsbald zu oermiethen bei Chr. Keller, Grünbergerstraße. 5544) Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer zu oermiethen. Grünberger Straße B. 151/. 5195) Ein Logis, 2 Zimmer, Cabinet, Küche, zu oermiethen. Adolf Hoß, Schießgärten. 6256) Eine Scheuer nebst Stallungen für 4 Pferde zu oermiethen von ______ Aug. Nauheimer Wwe. 6527) Ein Laden nebst Werkstätte ober Comptoir bis 1- Januar zu oermiethen. Sonnenstraße B. 106. 6184) Zu oermiethen: Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet, ebener Erde, in der Nähe der Klinik. ___________Frankfurter Str. Lit. E- 28. 5178) Ein gut möblirtes Zimmer zu oermiethen.Neue Bäue B- 79. 6457) Ein freundlich möblirtes Zimmer zu oermiethen bei _____________Bäcker Eger, Lindenplatz. 6458) In meinem Hause Ludwigsplatz ist der zweite Stock mit allen Bequemlichkeiten und Gartenantheil alsbald zu beziehen. ______Daniel Schmall, Schloßgasse. 4364) Wohnung von 5 Zimmern re. zu 6347) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu oermiethen bei C. Stückrath, Gartfeld. 5102) In meinem neuerbauten Hause, Bleichstrase, ist die Bel-Etage, 5 Zimmer, zu oermiethen- Näheres Seltersweg. ___A. Huhn. 6419) Sandgasse 165 ein Logis sofort beziehbar, zu oermiethen. Näheres im Hause selbst._______________________________ 6543) Ein kleines Logis zu oermiethen- _____________W. Löber, Brandgasse. Ein schön möblirtes Zimmer zu ver- miethen._____________Bahnhofstraße 92. 6272) Ein möblirtes Zimmer zu ve>- Vermischte Anzeigen. 6551) Einen Glaser Gesellen sucht __________________G. Götz in Wetzlar. 6477) Meine Wohnung befindet sich seit heute bei Herrn Kirchendiener Knoll, hinter der Kirche. Phil. Horeyseck, _______Schnndermcistcr. Gesucht ein ordentliches Dienstmädchen. (6571 ______Rothenberger, Caplansgasse. Reparaturen u. Ueberziehen von Regenschirmen wird rasch und gut besorgt von (6390 J. Weitzenkorn, Kreuz. 6.558) Meine Wohnung befindet sich von heute ab bei Herrn Kraiisch, Schloßgaffe. Itiel», Menstlnann.