M?, 8.66 VfiÜÖ< Lotete ä$5 jSä 78M Lrrs"' «" -sm Sojiä n >mnatm_eukt. SiFfiÄiSS ! MenwaarengeschU i’rQmilicnlogiä, auch mit verschtieß- L ^vtrmber zu vcr» IMorstraße 223, ' Zimmer zu vmnir- )erru Metzgerinrisler aS-______________ : Dnki'lätte mit Hos- L'l- Ä. 108 zu oer; Mzchm. geräumige Scheuer, mm iür ein Tabak- itler oder Dtconomtn en 3 massive Fenster i ichwcr masst» eichene ür mit Schloß, sämmt« Meibung. rieb Müller jun, mftdbt D- 90. ««r""'" foarto »erben * S “*,,10 eine l^mitöc lkvweg, im Hose i gtotn". Empfehle luiftyning aller nb Uebanahme von M V*1 tzvchmdtungSvoü J. Höss^ L foreet ertheilt gegen -chülern N°M! räheres bei der W- . here lun$ *$ , hie an Kram-»0 l. leint, :'t,’ ed)5A ^SO Kriestlch iu Baue1'®! pK^'30 . ,^/vM^k 1880 Dienstag den 8. Juni sre. 130 Kicßener Anzeiger Aychk- neb AmlshM für ben Kreis Gieße«. } «chu.str-ß- B. !8. (TtFftiti«1 I Hitftrli t J__________________ Stafien. Deutschland. Darmstadt, 5. Juni. «Seine Königliche Hoheit der Großherzvg haben allergnädtgst geruht: _ _ ., Am 31. Mai den Kreisarzt zu Ober-Ingelheim Dr.August Scrtba von der ihm übertragenen Stelle eines Kreisarztes des Krets-Gesundheitsamtes Lauterbach, auf fein Nachiuchen, zu entheben und denselben tu seiner Stelle als Kreisarzt zu Ober-Ingelheim mit dem von dieser Stelle abhängenden Gehalt * um 1. Juni den Kreisarzt zu Ober-Ingelheim Dr. August S c r i b a auf sein Nachsuchen, wegen geschwächter Geiundheit, in den Ruhestand zu versetzen. — Am 31. Mai wurde der Hülfsgerichisschreiber bet dem AmtSgerickie Gießen Konrad Koch zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Friedberg 'rna'"Darwstadt, 5. Juni. Das Großherzogi. Regierungsblatt (Beilage 2 Uebersicht über dir Einnahmen und Ausgaben des Kirchen- und Schul- baufonds sür die Provinz Rheinhesien für das Jahr 1875. 2. Uebersicht über die Einnabmen und Ausgaben des Kirchen- und Schul» bausonds für die Provinz Rheinhissen für das Jahr 1876. 3. Uebersicht der für das Jahr 1880 von Großherzogüchem Ministerium des Innern und der Justiz vorgesehenen Umlagen zur Bestreitung von Com- munal - Bedürfnisten in den israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemetndeschule zu Nieder-Rodrn mit einem Gehalt von 900 «X Berlin, 5. Juni. In der heutigen Sitzung der Kirchengesetz-Com- misston wurde Art. 5 der Vorlage in der Fassung derselben nach Ablehnung der Anträge Bruel mit 15 gegen 6 Stimmen angenommen, ebenso wurde der Art. 6 genehmigt. Die Art. 7 und 8 wurden hierauf mit 12 gegen 9 Stim- mtT1 Berathung des § 5 erklärte sich der „Germania" zufolge v. Zedlitz- Neukirch für den Paragraphen. Uebrigens würden er und ferne Freunve dem Gesetze nicht zustimmen, wenn die §§ 4 und 9 unverändert blieben. Seine Anträge zu § 4 seien nicht von Mißtrauen gegen die Regierung dietirt, son- dern aus Jnteresie für die Majestät des Gesetzes. - ». Bennigsen kann für alle vorgeschlagenen Dispensationen keinen rechten Grund finden. Auf promistorische Eide lege er kein Gewicht. Falls der Erd dem Frieden hinderlich sein sollte, wolle er die Dispensations-Vollmmbt der Regierung nicht verwei- aern Mit den 4 und 9 sei das Gesetz ober unannebmbar. Der Eultus- minister erklärte, er bedürfe der Dispensation des § 2. Der W* beruhe auf dem Verordnungsrecht der Krone. Bruet wünscht unbedingten Wegfall des Eides aus Besolgung her Gesetze; er stellt einen darauf bezüglichen Antrag. Windthorst erklärt, er wolle überhaupt keinen politischen Eid. Der Friede sei nur im Einverständnisie mit Rom erreichbar. Nur die Ruckberufung der Bischöfe sei ohne eine Vereinbarung mit dem Papste möglich. ' v. Bennigsen hält den § 5 sür annebmbar und für den Frieden dienlich, weil voraussichtlich auch bei Annahme des § 4 nicht alle Bischöfe zuruckkehren würden. DaS Wichtigste sei die Anzeige, die man durch eine Klausel zu $ 1 London, 4. Juni. Ueber den Verbleib des unglücklichen Schulschiffes Atalanta" soll endlich ein Anzeichen entdeckt worden sein. Der Capitän des Schiffes, Scotia Queen, will auf der Fahrt von Demerara nach QueenStown am 30. April etwa im 30° n. Br. und im 60° w. L. ein Floß entdeckt haben, welches allem Anschein nach auS Stücken eines englischen Kriegsschiffes zusam- mengezimmert war, und ,wei Tage darauf Leichen in weißen „JumperS («ne Corruption von „Jupe") gekleidet -nge.roffen haben. Derarnge Kleidungsstücke werden nur in der englischen Marine geführt; auch muß die „Atalanta durch jene Gewässer hindurchgekomm-n sein. . London, 5. Juni. Lord Ruffel und General Simmons wurden zu Vertretern Englands auf der Berliner Conseren, ernannt. Ilrankreich. Pari», 5. Juni. Auf morgen sind die Präfekten von 35 Departements hierher berufen worden, um von dem Minister deS Innern mündliche Instructionen bezüglich der Ausführung der Decrete vom 29. März entgegen- »«nehmen. Von den männlichen Cougregationen hat nicht eine, von den weiblichen eine einzige die Genehmigung nachgesucht. — General Chanzy reist beute Abend als außerordentlicher Gesandter und Vertreter Frankreichs bei den Leichenfeierlichkeiten der Kaiserin von Rußland nach Petersburg ab. Es befinden sich in seiner Begleitung einige höhere Osficiere. England. Ron», 5. Juni. Der „Ossavatore" constatirt, daß ein großer Theil der Katholiken, welche bisher sür ein gänzliches Feinhalten »on den Angelegenheiten Italien« waren, ihre Haltung zu ändern beginnen, und ist Überzeugt, daß, um der Autorität der Kirche angemessenen Gehorsam zu leisten, man sich in den Stand setzen müsse, unverzüglich und mit allen Kräften den eventuellen Befehlen des Papstes »achzukommeu. Der Papst sei nicht in der Lage, eine ersprießlichere Action sür das öffentliche Wohl anzuordnen, so lange er blv« unersabrene waffenlose Soldaten besitze. Er werde erst bann sich vollkommen freihalten können, wenn er in der Lage fei, ohne eine andere Sorge al» jene der Wohlfahrt der Kirche und Italiens, weise erwägend eine Entschließung in einem oder dem anderen Sinne und mit der Gewißheit werde fassen können, daß irr allen Fällen die italienischen Katholiken zur nachdrücklichen Ausführung Mainz- 4. Namensveränderungen. 5. Dienstnackmchten. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- anädiast geruht: am 8. April den von dem Frhrn. Wambolt von Umstadt auf die evang. Pfarrstelle zu Birkenau präsemirten Pfarramts - Eandidaten Karl Strack von Darmstadt sür diese Stelle zu bestätigen; am 20. April dem zweiten evang. Pfarrer Peter Schneider zu Wimpfen a. B. die evang. Pfarr- Kelle au Groß-Rohrheim zu übertragen. Am 6. Avril wurde dem Schullehrer Karl Otto zu Treis a. d. Lda. die I Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kesselbach Übertragen; am 8. April wurde der von dem Herrn Grafen zu Erbach-Erbach auf die eUedigle zweite Diaconatsstelle zu Erbach präsentirte Schullehrer Georg Ludw. Grenz daselbst Kit diele Stelle bestätigt; am 11. April wurde dem Schullehrer Johanne« Rückert »u Massenheim eine erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Großen-Buseck, dem Schulamtsaspiranten Georg Heberer aus R'chen eine erle- btate Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Mörfelden, dem Schullehrer Lud- wig Leonhard Martin zu Spiesheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule ,u Pfungstadt übertragen; am 13. April wurde der Gerichtsvollzieher-Aspirant Friedrich August Möbus aus Worm« zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Pfeddersheim ernannt; an dems. Tage wurde dem Finanzaspiranteni geti i- nanb Eckstorm zu Darmstadt das Patent als Geometer der 1. Klasse für den Kreis Darmstadt, am 15. April wurde dem Heinrich Gröninger auch Ockstadt das^Patent als Geometer der 2. Klaffe sür den Kreis Friedberg erthe ; am 16 Avril wurde der von dem Herrn Grasen zu Erbach-Erbach auf die erle- I dtg'te Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Laudenau präsentirte Schulamts- asvirar t Philipp Arras aus Erzbach für diese Stelle bestätigt; am 19. April wurde dem Schullehrer Philipp Geil zu Schwanheim eine Lehrerstelle au der Gemetndeschule zu Groß-Gerau übertragen; am 22. April wurde dem Karl Kolb aus Düdelsheim das Patent als Geometer der 1. Klaffe für den »reis Büdingen ertheilt; am 25. April wurde der Schulamtsaspirantin Charitas Leinberger aus Büdesheim eine Lehrerinnenstelle au der Gemeindelchule zu Weisenau übertragen; am 1. Mai wurden der Viceseldwebel im 1. Snfant.- Reaimeut Nr. 115 Johann Jacob Schäfer auS Reimenrod und der Bauauf- seber Johann Schneider zu Wendelsheim zu Steueraufsehern ernannt; am 2 Mat wurde der von dem Herrn Grafen zu Erbach-Erbach auf die Lehrer- ftklle an der Gemeindeschule zu Gersprenz präsentirte Schulamtsaspirant Karl Rocke» aus Wörrstadt sür diese Stelle bestätigt; am 4. Mat wurde dem Schullehrer Adolf Lutz zu Weinheim die Lehrerstelle an der evang. Schule zu ArmSheim übertragen; am 7. Mai wurde der von den fämmtlichen Siebefd Seiten zu Eifenbach auf eine erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule ?u Stockh-usen präsentirte Schullehrer Karl Altstadt zu Hadershausen sur rn-fe Stelle bestätigt; am 17. Mai wurden dem Schullehrer Heinrich Glitsch >u Grebenau die Lehrerstelle an der Gemeindeschule iu Ruttershausen und dem Schulamtsaspiranten Johann Georg Philipp Lehr aus Ernsthofen bte Lehrer- ßeUe an der Gemeindeschule zu Daubringen Übertragen. c Dienstentlaffung. Am 5. Mai wurde der Gerichtsvollzieher mit dem Am.sL?u Kedberg J-h-nn-» «eil mit Wirkung vom 1- Mai auf Nach- suchen ^setmsn^DiensteSö entlasten. Rnb; @lne mit einem evang. Lehrer »u besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschuie zu Numpenheirn mit einem Gehalt von 900 Jl. Zwei mit seminaristisch gebildeten Lehrern zu besitzende Lehrer stellen an der Volksschule zu Gießen mit einem Gehalt von 1200 IW dsiser Stellet (a7de^S?ad7mädch2u?e "besitzt der Stadtvorst'and zu Gießen LjLWkL K 5»-1 !«■= --------------------- Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag». Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. ftd?ern üfl 7 der Cultusminister dem Abg. Franz gegenüber, die „Staatspfarrer" seien im rechtlichen Besitze ihrer Pfründen und mußten dann geschützt werden. Für Beseitigung der betr. Bestimmungen sei die Situation noch nicht reif. — 3u § 8 erklärte der Minister, die vom Abg. Windthorst aeforderte Aufhebung des Sperrgesetzes sei unmöglich. Das Resultat der Abstimmung über die §§ 5 bis 8 ist bereits gemeldet. — Heute Nachmittag 1 Uhr fand der Trauergottesdienst für die verstorbene Kaiserin von Rußland in der russischen Botschafts-Capelle statt, welchem der Kaiser und sämmtliche Prinzen in tiefer Trauer, in russischer Uniform mit russischen Orden beiwohnten. Anwesend waren ferner Fürst Hohenlohe tn Vertretung des Reichskanzlers und alle Minister, die Generalität, die Botschafter und Gesandten, die Fürstin Bismarck und viele andere Damen, sowie alle hier anwesenden Rusten. — Der Kronprinz hat gestern Abend nach seiner Rückkehr von Magdeburg dem Fürsten Bismarck einen Besuch abgestattet. Rußland. Petersburg, 5. Juni. Heute Mittag fand im Beisein des Hofes, der Staatswüldenträger und der Generalität die Urbersührung der Leiche der Kaiserin aus dem Sterbezimmer nach der Schloßkirche statt, wo dieselbe bis zur Urbersührung nach der Peter-Pauls-Kathedrale bleibt. Die Beisetzung der Leiche erfolgt am Mittwoch. Türkei. Konstantinopel, 5. Juni. Es heißt, Layard habe vor seiner Abreise dem Sultan einen Cabtnetswechsel vorgeschlagen. Bezüglich der Stellung Said Paschas circuliren widersprechende Gerüchte; nach dem einen soll derselbe das Vertrauen des Sultans ununterbrochen besitzen, nach dem anderen wäre sein Rücktritt bevorstehend. Aegypten. Kairo, 5. Juni. Die hiesigen General-Consule sind zur Berathung von Modtficattonen für die Zusammensetzung der internationalen Gerichtshöfe zusammengetreten. Nachdem einige vorläufige Bestimmungen getroffen, hat sich die Conserenz vertagt, damit die General-Consule Instructionen ihrer Regierungen einholen. Amerika. Unter der Urberschrist: „Unreellttäten im Exportgeschäft" schreibt die in Rio Janeiro erscheinende „Allg. deutsche Ztg." für Brasilien: „Zur richtigen Wahrung ihrer Jntereffen werden manche Fabrikanten einen Hang zu unreellen Lieferungen, der ihren überseeischen Verbindungen ebenso schaden muß, wie er es im Inlands thun würde, steuern müssen. So hat, um nur einen Artikel anzuführen, sich noch keine Marke deutschen Bieres im Auslande eine dauernde Beliebtheit verschaffen können, denn sobald ein solches Fabrikat durch einige gute Sendungen in Aufnahme gekommen, pflegt es durch geringere Nachlieferungen seinen guten Namen wieder etnzubüßen. So hat z. B. der Verbrauch einiger Biersorten (die das Blatt namhaft macht) in Südamerika ganz entschieden abgenommen." Daffelbe Blatt macht seine Leser darauf aufmerksam, daß der hauptsächlichste Ausfuhrartikel der Provinz Para der Kautschuk sei und bemerkt dann: „Deutschlands directer Handel mit Para ist sehr unbedeutend, der Umfang des tndirecten, der sehr bedeutend sein soll, läßt sich aber nicht ermitteln. Unter den im Jahre 1876 ausgeführten Producten sind auch Chinarinde für 235,917 «y*t. und auf 362,644 «A chilenische Strohhüte angegeben, beides aus Bolivia kommend. Bet der immer höheren Bedeutung, welche die Gummi- Manufaktur in Deutschland gewinnt, wäre es doch sehr wünschenswerth, daß endlich der leidige Zwischenhandel aufhörte und durch Initiative deutscher Kaufleute und Gummiwaaren-Fabrtkanten ein directer commercteller Verkehr zwischen Deutschland und Para in's Leben gerufen würde." Telegraphische Depeschen. Wagner« telegr. Eorrespsuderrz ° Bvrea». Mainz, 7. Juni, Morgens. Ein Extrazug mit circa 300 Mitgliedern des hiesigen Vereins „Moguntta", der gestern eine Lustparthie nach Heidelberg gemacht, erlitt Abends 10 Uhr bet Lampertheim einen Zusammenstoß, in Folge dessen dem Vernehmen nach viele Personen nicht unerheblich verwundet wurden. Berlin, 6. Juni. In den politischen Kreisen wird dem Artikel der „Kölnischen Zeitung" im heutigen ersten Blatte, betitelt: „Fürst Bismarcks Urthetl über die Lage", worin ein Gespräch des Reichskanzlers mit einem hoch- gestellten Diplomaten über die Kirchenvorlage wtedergegeben wird, große Bedeutung beigelegt. Paris, 6. Juni. Bei dem heutigen Rennen um den großen Preis von Parts (100,000 Frcs.) war „Robert the Devtl" (englisches Pferd) erstes, „Destrier" zweites und „Milan" drittes Pferd. Wien, 6. Juni. Der Zusammentritt der Botschafter-Conferenz in Berlin ist nunmehr auf den 16. Juni festgesetzt. Lokales. Gießen, 5. Juni. fNach der Redaction des. Sonntagsblattes eingefanbt.J Das sechste Concert des Concert-Vereins brachte uns gestern die auf der Durchreise zu Dem dreitägigen Lübecker Musikfeste befindliche Familie des Herrn Jean Becker aus Mann- Leim. Wir hatten von Neuem die Freude, die Vorzüge des in jeder Beziehung ausgezeichneten Violinspielers, die das hiesige Publikum schon einige Male in dem Florentiner Quartette entzückt haben, bewundern zu können. Fräulein Jeanne Becker wies sich als ausgezeichnete Cla- viersptelerin mit seelenvollem Vortrage und vollendeter Technik, Herr Hans Becker, der Violoncellist spielte Grützmackers „Ungarische Fantasie" vortrefflich, wiewohl uns sein Spiel in den Quartetten fast noch höher befriedigte, was wohl in der Eigenart der Composition gelegen sein mag. — Wie in dem Florentiner Quartette so zeigte sich auch hier bei dem Zusammenipielen der hochmusikaltschen Familie die genaueste Einübung und das innigste harmonische Zusammenwirken. — Was die Wahl des Programms betrifft, so muß dieselbe für das kiesige musikver- ständige Publikum durchaus entsprechend bezeichnet werden. Dies gilt namentlich auch in Bezug auf die Quartettvorträge (Nr. I und V), über deren Componisten — und besonders in den hier vorgetragenen Stücken — die Besten unter den Kritikern längst ihr vollwichtiges Endurtheil abgegeben haben. Wenn wir recht unterrichtet sind, so hat Gießen zuerst die Ehre gehabt, das Quartett von Jean Becker" in dieser Zusammensetzung zu hören; wir wünschen von Herzen," daß wir bald wieder Gelegenheit haben werden, die vortrefflichen, gefeierten Künstler bet uns zu sehen. Vermischtes. — Die Bremer Lebensversicherungs-Bank ist Seitens der am 3. Juni stattgefundenen Generalversammlung ermächtigt worden, vom 1. Juli d. J8. ab ihre Wirksamkeit auch auf andere Branchen des Versicherungswesens auszudehnen, und Renten-, Aussteuer- und Militärdienst-Versicherungen zu übernehmen. Letztere werden voraussichtlich bald überall die verdiente Beachtung finden, da durch dieselben jeder Militärpflichtige bei seinem Eintritt in das Heer oder in die Flotte in den Besitz der erforderlichen Mittel gelangen kann. Es wurde ferner beschlossen, bankseittg für Interessenten', die bei ihrem Eintritt in den Staatsdienst erforderlichen Cautionen, wenn sie es beantragen, zu hinterlegen, sowie auch Cor- porationsversicherungen seitens Behörden oder Personenveretnen zuzulaffen. Die Generalversammlung beschloß endlich, die Maximalsumme der zu übernehmenden Versicherungen von 30,000 auf 45,000 X zu erhöhen und den Jntereffenten, welche momentan nicht in der Lage sein sollten, Die fälligen Prämien zu zahlen, diesen unter Berechnung von Verzugszinsen eine Stundungsfrist von zwölf Monaten, statt bisher sechs einzuräumen Durch dies jedenfalls höchst zweckmäßige und praktische Vorgehen der Bremer Lebensversicherungs-Bank wird dieselbe mit Recht eine immer größere Bedeutung erlangen. — Die Geschichte von dem bei vier Todten etngesperrten und aus Furcht gestorbenen Mädchen in Magdeburg wird als erfunDen widerrufen. n, Ha"au, 4. Juni. Eine Vergiftungsgeschichte, leider mit traurigem Ausgange, trua sich gestern hier zu. Ein Knabe von etwa 9 Jahren pflückte auf einer Weise Herbstzeitlose, eine der gefährlichsten Giftpflanzen, die zur Zett gerade ihren Samen ansetzen. Drei kleinere Kinder kosteten von dem unreifen Samen und Die Folge «Davon war, daß das eine Kind Diese Unbor* c 1 i eit mit dem Leben zahlen mußte, die beiden anderen liegen schwer erkrankt darnieder und erscheint es noch fraglich, ob sie gerettet werden. Wir bitten Eltern und Lehrer, die Kinder auf tote Gefährlichkeit dieser Pflanze, welche in diesem Jahre überaus stark verbreitet ist unb d»e 'n allen ihren Theilen (Blatt, Zwiebel, Samen) starkes Gift birgt, immer und immer wieder aufmerksam zu machen. j o Oberhessen, 1. Juni. Der 1879er Rechenschaftsbericht der Landesbrandkasse liefert wieder einmal den klarsten Beweis, daß sich unsere Provinz, trotz der vielfach noch vorhandenen Stroh- unD Schinveldäcker und der mangelhaften Löschanstalten in vielen kleinen abgelegenen Orten rühmen darf, daß in ihr die Feuersbrünste weit seltener vor- Eotnmen, wie in Rheinhessen trotz seiner durchgängig sehr soliDen Bauart und meist überall gut^ orgamsirten Loschwesen. In letztgenannter Provinz kamen an Entschädigungen und Ab- schatzungskosten 511(111 X 88 zur Auszahlung, in Oberheffen, dessen Versicherungskapital hinter bcmjenigen Rheinhessens nur um etwa 15 pCt. zurückbleibt, dagegen erst 215 911 X 90 H, ein gewiß schreiendes Mißverhältnis welches nicht etwa nur in diesem Jahre zu Tage getreten ist. Die Folge hiervon ist, daß Oberhessen an Brandvcrsicherungßbeiträgen für das laufende Jahr 340,812 X zu entrichten hat, obwohl es nur 215,911 x empfing während die Provinz Rheinheffen mit 511,111 x Brandschäden erst 415,123^ Beiträge au'fzubrinaen verpflichtet ist. (H. $-) 8 Volkmarsen, 1. Juni. Heute verbreitete sich das Gerücht von einem schrecklichen Ereigniß, das im Walde bei Wildbadeffen, Kreis Warburg, Station der Westfälischen Bahn von grausam ruchlosen Händen verübt worden ist. Der Oberförster des Gutsbesitzers Herrn v. Frede war mit seinem Eleven heute früh 5 Uhr in den Wald gegangen- Um 10 Uhr wurden beide als Leichen im Walde gefunden und von dem Auffinder auf einem Karren, Den derselbe, um Holz zu holen, mit sich führte, zum Entsetzen der Angehörigen in's Dorf gebracht. Die That soll von Wilddieben verübt worDen sein. Dem Oherförster, Der leider eine Frau mit 5 Kindern hinterläßt, war die rechte Hand, jedenfalls in dem Moment, als er auf die Schurken anlegte, durchschoffen; ein zweiter Schuß traf ihn in's Bein und ein dritter, der ihm den Todesstoß gab, hatte ihm das Herz durchbohrt. Sein Begleiter war mit einem Schuß in die Brust niedergestreckt. GensDarmerie und Polizisten sind in voller Thätigkeit. Möge es ihnen gelingen, der Verbrecher habhaft zu werden. (<£ u, yj — Bei einer landgerichtlichen Verhandlung in Bamberg (29. Mai) stürzte sich plötzlich der angeklagte Dieb, Taglöhner Betz, mit voller Wuth auf den Staatsanwalt und packte ihn am Hals. Wer weiß, was geschehen wäre, wenn der Gensdarm sich nicht im Nu auf den Kerl geworfen und ihn überwältigt hätte. — (Die Nachtfröste und die Ernte.j Der „B. V." schreibt man: Der Schaden, den die Nachtfröste in der zweiten Hälfte des Mai den Getreidefeldern zugefügt haben, stellt sich jetzt als viel bedeutender heraus, als man Anfangs gefürchtet hatte. In dem größten Thetle Ost- und Westpreußens, in ganz Posen und der Mark zeigen sich die Roggenfelder von oben so weiß, wie zur Zeit der Reife. Es haben deßhalb viele Besitzer auch schön jetzt den Roggen abgemäht, auf jeden weiteren Ertrag aus demselben verzichtend, und glücklich schätzen sich in einzelnen Kreisen diejenigen, die mit einem Verluste von 1/3 bis 1/2 der sonstigen Ernte abzukommen glauben, geringeren Schaden hat der Frost an Dem Sommergetreide gemacht, nur früh bestellte Erbsen- und Wickensaaten haben so gelitten, daß zur weiteren günstigen Entwickelung schon recht warmes fruchtbares Wetter erforderlich ist. Die Küstenstrichs scheinen durch den Frost nicht, oder doch nur sehr geringen Schaden erlitten zu haben, wie denn auch später Roggen, der zur Zeit der ärgsten Nachtfröste noch nicht geschoßt Latte, unverletzt geblieben ist. — sAuch ein Gedenktag.) Am 1. Juni waren es volle vierhundert Jahre, seitdem daS Institut der heiligen Inquisition eingeführt wurde. Am 1 Juni H80 hat nämlich der damals in Toledo versammelte spanische Reichstag das ihm vom Cardinal Pedro Gonzalez de Mendoza unterbreitete und von dem Königspaare Ferdinand und Isabella der Katholischen gutgeheißene Project, ein Glaubensgericht einzusetzen und demselben sogar das Recht der Ketzerverbrennung einzuräumen, zum Gesetze erhoben. Das königliche Paar ernannte noch am selben Tage zwei Inquisitoren, die aber später, weil sie gegen die Ketzer etwas zu milde waren, durch den strengen Thomas de Torquemado ersetzt wurden, ter bekanntlich 88- 0 Menschen zur größeren Ehre Gottes dem Flammentode überliefert hat. In Spanien herrschte die Inquisition bis zum Jahre 1808 und während ihrer Amtsthätigkeit hat sie dort 31,911 Ketzer verbrennen lassen. Heutzutage beschränkt sich inoeß die ganze Thätigkeit des Cardinal-Groß.Inquisitors auf das unschuldige Vergnügen, hie und da ein Buch auf den Index zu setzen und so für daffelbe Reclame zu machen. — (Schachteln aus Papiermaffe.s In Boston macht man nach dem „Eng." jetzt Papp- kasten und Schachteln unmittelbar aus Papiermasse; die Schachteln u. a. werden in jeder Ge- ßalt und Größe hergestellt. Nach dem Trocknen gebt ein Theil der Schachteln durch eine zweite Maschine, wo ihnen erhabene Verzierungen aufgepreßt werden. Don dem Augenblicke ab, wo bie Papiermaffc aus ber Verpackung genommen und der Maschine übergeben ist, bis zur Ablieferung der fertigen Schachtel wird von keinerlei Handarbeit Gebrauch gemacht. Mik einem Satze dieser Maschinen, der etwa 200 Arbeiter ersetzt, können täglich 30,000 Schachteln gemacht werden, zu einem Preise, der nicht den dritten Theil der mit der Hand herqestellten Schachteln beträgt. — Eine neue Gctreideart, welcke mehr Nahrungsstoff enthalten soll, als Mais, Roggen und Gerste, und die selbst in den dürrsten Gegenden des Westens fortkommen soll, findet sich, Dem Ackerbaudepartement des Staates Kansas zufolge, neuerDings in Kansas uno Neu Mexio vor. Diese neue Getreideart wird verschiedentlich als „Pampasreis", „Reiskorn" ober „egyptisches Korn" bezeichnet unb soll von aus Südrußlanb eingeroanberten Mennoniten nach ben Vereinigten Staaten gebracht worden sein. — (Borax-Waffer zum Händewaschens Eß entfernt sofort allen Schmutz und Flecken von den Händen und heilt alle Riffe und Schrunden. Um es herzustellen, werfe man einige robe Stücke Borax in eine große Flasche unb schütte Wasser barauk. Wenn ber Borax auf* gelöfl ist, schütte man noch mehr Wasser hinzu, bis es zuletzt nicht mehr absorbirt wird unb ein Bodensatz sich in ber Flasche bildet In das Waffer nun, in welchem man die Hände nach der Arbeit waschen toitt, schütte man so viel aus der erwähnten Flasche, daß es recht weich wird. Es reinigt gründlich unb ist heilenb. Bei bcm Gebrauche dieses Mittels werden Die Hände stets in guter Beschaffenheit sein — glatt, weich und weiß. Verzeichnis der Mittelpreise der gewöhnlichsten Verbrauchsgegenstande in der Stadt Gießen vom Monat Mai 1880. Je 50 Kilogramm kosten Mark und Pfennige G X^i x^ x^ X-9) X$ X. x 4 x$ MX x^ x^ X 12 25 10 50 9 90 2 80 8 38 2 50 3 12 12 50 13 25 14- 23- 761 23- 29- 28- 30 — e E 2 E Ed X. />MX. X. ^3) X- /3f X* /3) 4 -X. 113 -68 36- -60 44 25 60 70 | E •6- 50 “56 N xH» 30) Q O) 8? Ä?.E Z 20 28 16 18 3^ /3) 171111 2013 e E gelilff** «. W' Di-S 1 Bremen, 4 Wt. »■ Bremens m N-wvoik anget- Breinen, - Hapt. ß Kist, v» nnc am 25. ApN in Ntwyorl angek- 8rtmtn,5. H. Hein-ke, vom » Jat, iß 3891) 5 Min-Wer-Ba der Wismarer ' fortgesetzt. Gießen, ükp Die die, wahrend des von 3-3 Ul Thore (alte Meal Jmpspslichti vmngeii d'e im di früheren Jahrgän ES Dürfen zur Impfung geb Wir laben Kinder zu benutze u-ientgeltlich gesch Kosten bie Impft lassen. Kinder, können in ben D Alle in tim Elchen Strafe acht Gießen, d W*"' ien 5 „ EUrnbah«. Bezirk S, fStrecke Gasse 3905) Die Anl M°l'kleinschlag,zu ^ta.en von minbef ^ahnwageneinerS ^"kfurt soll im 2 fe?0eben ,DC c ptan sinh ''^uMhon a , Aaltfleinf* sro”,e*ffio« den KM ^8 de soll q. Mittag ^aithe be?L'El'Sem als.- ^org^ 5lur. I. L Dstr. 202 8I5 ’SStoJ 81,41 hlB6,^orf gebracht". | ön ltlt« eine Fra« fc ent- °ls er auf dir I dnller, der ihm ! ®“ einem tzchuß in I 'Weit Mö^eeS (t u. a.) 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Juni. fPer transatlantischen Telegraph.^ Der Postdampfer Hohenstaufen, Capt. F. Hrmbeck, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 17. Mai von Bremen und am 29. Mai von Southampton abgegangen war, ist gestern 9 Uhr Morgens wohlbehalten in Newvork angekommen. Bremen, 5. Mat. fPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Oder, Capt. 6 Leist, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 23 Mai von Bremen unv am 25. April von Southampton abgegangen war, ist gestern 9 Uhr Moregns wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 5. Junt. fPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Berlin, Capt. H. Heincke, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 19. Mai von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten in Baltimore angekommcn. Handel und Verkehr. fÄÄÄ»S?Ä,5 45—Kuh-, Rind- und Farrenfleisch 45—60 ^», Kalbfleisch ? Hammelfleisch 45—6d Schweinefleisch 65—70 ein Hahn 200 2 30 KHuhn X 2.00 - 3.50, eine Ente x 2.70-3.20, eine Taube 60-00 I,Kapaumn ^3-3 50 w JL 6—12 Kartoffeln 100 Ko. X 0—0.00, Weißkraut das Stück 00—0(13»' ™ r«00^' K°hk°bi 7-10 4, nm°r Blumenk°hl1 St 40-e» 4 2BhPnfl 00 00 4 Zwiebeln 1 Bund 6 Meerretttg 1 Stück 12—20 Lattich per Portion Q 2al °n. nb ** « MÄH««1 "Wollen, äÄ,i Ang. Nauheimer Wiltwe, Neue Anlage C. 40, hält sich zur Anfertigung von Grab-Denkmälern, Monumenten, Einfassungen, Gedenksteinen etc. nach jeder Zeichnung und in jeder Steingattung in geschmackvoller Ausführung —.und billiger Preisnotirung bestens I 3901) empfohlen. Zugleich empfehle die so beliebten Ziersteine von Syenit, welche ich stets vorräthig auf Lager halte. — Die von Herrn Friedhofaufseher Noll gemachte Aussage, dass er fragliche Steine selbst direct beziehe und solche demzufolge billiger liefern könne als ich, beruht auf Unwahrheit, Indem ich fragl. Herrn diese Steine lieferte; Aerwietyrmgen. 3885) Ein Stübchen mit Bett ist preiswürdig zu vermiethen. Löwengasse C. 161. 3897) Ein Logis im 2. Stock, 6 Zimmer mit Zubehör und 2 Bodenkammern, in der Bismarckstraße zu vermiethen. Näheres bei ___________L. Huhn. Für Gärtner. Ein ca 1,5 ha großer Garten mit schönem Wohn- und Warmhaus, 1 Stunde von 2 Bahnstationen entfernt, in welchem bisher schon Handelsgärtnerei betrieben wurde, soll nebst einer neu angelegten circa 25 a großen Baumschule, für w-lche namentlich em gutes Absatzgebiet vorhanden, verpachtet werden. Gefällige hierauf bezügliche Anerbietungen beliebe jr.an unter 0.1918 bet Rudolf VSohbc, Frank- Todes - Anzeige Freunden und Verwandten die schmerzliche Nachricht, daß unser liebes Töchterchen Anna Orth im 3. Lebensjahr den 5. Juni nach schwerem Leiden gestorben ist. Vermischte Anzeigen. Einen braven jungen Mann mit nöthigen Schulkenntnissen, der die Steuer-Conrnus- sariats-Arbeiten zu erlernen wünscht, sucht 3886) Steuer-Commissär Lüsfert. Verspätet! Unfern lieben K . . l M . y, W.....m M . . l zu ihrem Geburtstage die herzlichste Gratulation. (3892 Frohsinn. Danksagung. 3903) Allen Denjenigen, welche unseren unvergeßlichen Gatten und Vater Jean Leyerzapf zu seiner letzten Ruhestätte begleitet, sowie für die vielen Blumen- spenden, unseren herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. 3827) Zwei schöne Zimmer (Beletage) mit oder ohne Möbel per 1. August zu vermiethen._________Gartfeld A. 1155/iQ. 2870) Mein seitheriges Geschäftslocal iw Einhorn habe ich tu vermiethen. S. Reutlinger. 3792) In meinem Hause im Gartfeld (Steinstraße) ist eine schöne Wohnung, bestehend aus drei Zimmern, Küche, Bodenkammer, abgeschlossenem Corridor und allen Bequemltchkeiten zu vermiethen und per 15. Juli l. I. beziehbar. __ _______W. Seuling. 3565) An eine ruhige Familie eine freundliche Wohnung, vis-ä-vis der Badeanstalt, zu vermiethen. 1396) Ein Familienlogis zu vermiethen. ___Jakob Reiber. Gartfeld 3798) Ein schön möblirtes Zimmer zu vermiethen bei Frau Oberförster <$inen* brodt, Marktplatz Nr. 8.______________ 3851) Ein Familienlogis zu vermiethen und gleich beziehbar. _________________Wallthor Lit. A. 143. 3849) Ein anständiger Arbeiter kann Schlafstelle erhalten. Markfftraße D. 218. 3902) Ein Mädchen vom Lande auf sofort gesucht. Näheres bei der Exp. ds- Blattes.___ Die Verzinner A. Dayral Ole sind hier eingetroffen, um nur kurze Zeit ihr Geschäft auszuüben. Jede ihnen übergebene Arbeit wird binnen 24 Stundengeliefert. Die Herren haben sich überall das beste Vertrauen des Publicums erworben; sie verzinnen Kupfer, Eisenblech, Weißbleich, Eisen, Stahl und andere Metalle. (3895 Arbeitsplatz am Seltersthor. 3568) Ein tüchtiger rnverlässiger Arbeiter findet dauernde Beschäftigung. Näheres bei der Expedition d. Bltts._______________ 3744) Ein stüd. forest. ertheilt gegeir billiges Honorar Schülern Nachhilfe in der Mathematik. Näheres bei der Exped. d. Bltts.__ 3854) Es wird per sofort ein Lehrling mit guten Schulkenntnissen gesucht. Selbstgeschriebene Offerten wolle man unter M. 6 30 an die Exp. ds. Bl. gelangen lassen.____ Wlasergeselle (Rahmenmacher) gesucht von 3855) Glaser Hoch in Wetzlar. 3815) Für ein Material-, Eisen- und- Colomalwaaren-Geschäft in einem Land- städtchen wird ein junger Mann aus guter Familie mit den nöthigen Vorkenntnisfen: als Lehrling unter günstigen Bedingungen gesucht. Offerten besorgt die Exped. d. Bltts. 3838) Ein braves Mädchen für HcuÄ- arbeit und Küche sucht _____________Frau Mitprediger Lips. 3840) Ein stud. math. ertheilt Privat-^ unterricht. Adr. zu erfragen an der Exp. d. Bltts.____ 3853) Ein unverheiratheter junger Mann sucht- per 15. Juni 3 schöne unmöblirte Zimmer zu miethen. Gest. Offerten unter L. 8 20 befördert die Exp. d. 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