Anzeigen. ikr Niger Lehran- Rt Herren können oWenfamilie Logis H erhalten. Wo? ^ritthen.^ £t'< - «arknnt^»u|f3 aUim j«äe^ D-H-L. E° S°EZ ^“nrnobTttt? 81« , , 5636 SU» Sä$S ' Vn eine rubiae ^-LEÜr A. 97 SfiSiS.*? rcs veltersivea. Huhn. aarene rt- ^>me vollst. Ein- sünsngrn Srding- Mgros-Haus. Off.u. deLLo.,Mnksa./M. i Möbelwagen nbtn Umzügen einem nunter billigster KnS empfohlen. mt WUw. fämtnten paaren wer? irompttr Wenung ltdrich Stillt, ÄMadl 154. dne den unjj reoweg, un Host n Löwen'. Empfehle ZllWrung aller ^dUebernahme von ibtn Preisen. Hochachtungsvoll JJHöss^ brtr, welcher englisch dl, zu 3-4 Kindern ■Eobnung im M ml Ängabe der A« Hit Die Exped- d.Ä taadbauS (keine istzerem SM oh g»! l" floninofi»1/?! rh( ooi 3“ Jj iu4 »toe B--«M sub 0 6656 , nöln trbt»Jb— K.-»i MW 188« Nr 208. . M G AedactionS bureau t svxpedition-bureau: A^cize- M Amtshiait für irn Kreis Kietzes. Schulstraße 1^. 19. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn, rnn Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart M P5. Amtlicher HHeil. Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 10. September 1878 über den Schutz ^^ßen, am 4. September 1880. der in fremde Verpflegung gegebenen Kinder unter 6 Jahren. „„.. „ .. Das Großhcrzoglichc Kmsamt Gießen an Die Großherrogltchen Bürgermeistereien deS Kreises (mit Ausnahme von Gießen), sowie an die Großberwalicke Volirei verwaltung Gießen und den Großherzoglichen Polizeicommiffär zu Arnsburg. $ 6 $ bfn ffirn6^rinr,H2.n8n@^^U®r Sx?1““ ? bom 151 3uni L 3- beauftragen wir Sie, nunmehr längstens bis Ende dieses Monats den betreffen, ob« ^^aW6Un0eI betnffs der in Ihren Gemeinden in fremder Pflege befindlichen Kinder unter 6 Jahren zugehen zu lassen oder aber Mittheilung, daß .eine solche Kinder vorhanden sind, damit von d^en Kreisärzten die vorgeschriebenen Revisionen vorgenommen werden können. Dr. Hoffmann, Reqterungsrath. Deutschland. Darmstadt, 4. Septbr. Nach den neuesten Reisedisposittonen des deutschen Kronprinzen wird derselbe morgen früh um 5 Uhr eintreffen und am Montag um 2 Uhr nach Mainz Weiterreisen, um sich von da mittelst Dawpfboot rach St. Goarshausen zu begeben. Berlin, 4. Skvtbr. Der Kaiser hat in Erlaß der von dem Kronprinzen abgehaltknen Jnspicirnng des Panzer-Geschwaders folget be Cabinets- oibre erlaffen: „Eurer kaiserlichen ur.b königlichen Hoheit Bericht vom 30. v- Mts. über den Verlauf der stattgehobtm Besichtigung und über den Zustand der Marine im Allgemeinen hat Mich sehr erfreut und Mir zur lebhaften Befriedigung gerecht. Ich wünsche dies auch der Marine gegenüber zum Aus- druck zu bringen und ersuche Eure-kaiserliche und königliche Hoheit, demzufolge diese Ordre zur Kenntniß des Chefs der Admiralität mit dem Ersuchen der weiteren Bekanntmachung bringen zu wollen. Bad Gastein, 9. August' 1880. gkz- Wilhelm. An den Kronprinzen des deutschen Reiches und Kronprinzen von Preußen, kaiserliche und königliche Hoheit." — Ueber den Socialisten-Congreß in der Schweiz bringt der „Baseler Grenzbote" folgenden Bericht: „Eine Viertelstunde vor dem ansehnlichen, rcbenumsäumien Torfe Ossingen, bei Andelfingen, liegt abseits der Heerstraße in romantischer Lage ob der Thur, zwischen düsteren Bäumen versteckt, daö uralte Schloß Wyden. Ehemals der Sitz gewaltthätiger Raubritter und später die Behausung der Amtleute des Bezirkes, ist eS seit vielen Jahren gänzlich uubewchnt und eine halbe Ruine- Kaum ein Vorüberreisender erfährt von der Existenz dieses verwitterten, weltvergeflenen Gemäuers und auch die Umwohner echten seiner kaum. Um so größeres Aufsehen erregte es in Ossingen urb in den. naheliegenden Häusern, als man vor etwa acht Tagen plötzlich Am in dem Schlöffe bemerkte. Freitag und die folgenden Tage kamen gegen 70 Männer mit fremdländischem Aeußeren von verschiedenen Seiten angereist und begaben sich ohne jede Anfrage und mit der Ocrtlichkeit anscheinend wohl vertraut, nach dem Schlöffe, diffen alterihümliches Thor sich hinter jedem An- n110 a ®6alb toie^er schloß. Dort trieben die Fremdlinge bis vergangenen Dienstag ein geheimnißvolles, der ganzen Umwohnerschaft rätselhaftes Wesen. Außer einigen von ihnen, die sich des Abends nach Ossingen begaben, bekam man während dieser Tage keinen der Schloßbewohner außerhalb der Thore zu Gesicht, mit Ausnahme der Wachen, welche die Wege zum Schloß absperrten und, von einem Posten auf dim Thurme benachrichtigt, Niemanden nahekom- men ließen. In der Nacht dagegen konnte man aus dem hell erleuchteten Gebäude bis weit gegen Morgen weithin schallende Stimmen vernehmen. Als sich nun am Sonnabend in Ossingen verschiedene Gerüchte über das seltsame Treiben auf Schloß Wyden verbreiteten, beschloß die Gemeindebehörde, über die unbekannten Bewohner des Cchloffes und ihre Absichten Erkundigungen Unznzichen, und begab sich deshalb am nächstfolgenden Tage der Gemeinde- Amman nach Wyden. Seine Ankunft rief offenbar Aufsehen hervor: denn während bis dahin im oberen Stockwerke lebhafte D-batt-n gepflogen worden waren, verstummten dieselben mit Einlastung des Gemeinde-Ammans sofort. Letzterer wurde hierauf von einigen Herren empfangen, die sich als ein Central- Comitä der Kranken-, Wander- und Alterskoflen deutscher Vereine der Schweiz" bezeichneten und angaben, daß die gedachten Corporationen eine Generalver- sammlung abhielten. Ein Ersuchen des Gemeinde-Ammanns um Zutritt zu den Verhandlungen wurde jedoch von den Herren ebenso höflich als bestimmt abgelehnt, worauf der Gemeindc-Ammann das Schloß wieder verließ. Da indeffen die sichtbar gewordenen Schloßbewohner keineswegs den Eindruck von einfachen Arbeitern, vielmehr von gebildeten unv zum großen Theile höherge- stellten Männern machten, welche der Rede sehr gewandt waren und überaus sicher auftraten, und da weiter in der Nacht verschiedene Nabewohnende und herbeigekommene Neugierige durch die geöffneten Fenster politische Reden gehört haben wollten, so wurde über alle diese Wahrnehmungen nach Andelfingen berichtet. Noch bevor aber die von dort angekündigten Beamten eintrafen, verschwand am Dienstag bei Morgengrauen die ganze Besatzung des Schlaffes, und man fand nichts als die leeren Räume; die unbekannten Gäste waren ebenso geheimnißvoll wieder abgezogen, wie ste erschienen waren. Seitdem aber ip der Schleier des Geheimniffes gelüftet worden und man weiß jetzt, wer die vorübergehenden Bewohner des einsamen Schlostes waren und was in besten Mauern getrieben und verhandelt wurde. Die unbekannten Männer waren nämlich die Häupter der deutschen Soctaldemokratie, die auf Wyden einen geheimen Congreß abhielten." Berlin, 4. Septbr. Die „Rordd. Allg. Ztg." berichtigt eine Anzahl von Zeitungsnachrichten, zunächst die Nachricht von beabsichtigten Unterhand, lungen mit Rom, welche bald in Kissingen, bald in Gastein, bald in Wien und jetzt gar durch den Erzbischof Melchers von Köln geführt werden sollten. Seit dem Aufhören der Verhandlungen, welche der jüngsten Kirchenvorlage vorher- gegangen seien, sei weder von der Curie noch von Preußen eine Anregung zu Unterhandlungen ausgegangen. Gewiß sei, daß Preußen keinen Augenblick die Absicht gehabt habe, solche Verhandlungen anzuregen. Die Behauptung von der Auflösung des Reichsamtes des Innern sei eine Erfindung wunderlicher Art und nicht die germgste Aussicht zu einer solchen Maßregel oder nur zur Umgestaltung der bisherigen Verfaffung dieses Reichsamtes vorhanden. Un- w,.hrheiten, wie die bevorstehende Aufhebung der gesetzlich bestehenden Kornzölle und das Verbot der Kartoffelausfuhr entsprangen der Speculation der Aufkäufer wie tendenziöser Agitation. — Die Reichsbank hat den Wechseldisconto auf 5V2 und den Lombarv- zinsfuß auf 6 pCt. erhöht. — Die Londoner Zeitungsnachricht, daß die deutsche Reichsbank Silber- thaler anstatt verlangten Goldes auszahlen wollte, entbehrt jeder thatsächlich-n Unterlage. Sicherem Vernehmen nach wird die Bank wie bisher unbeschränkt Gold auszahlen. Größerem Goldabfluste gegenüber steht lediglich entsprechende Erhöhung des Zinsfußes. Dow Neckar, 4. Septbr. Das „Hetdelb. Amtsbl.", welches theoretisch die allgemeine Wechselfähigkeit verteidigt, gibt trotzdem die folgenden höchst praktischen Winke. Bauersleute, Handwerker, Arbeiter! Unterschreibt nie einen Wechsel I Warum nicht? 1) Ihr könnt euere einmal gegebene Unterschrift nicht wieder zurücknehmen, so gern ihr es vielleicht thätet. 2) Der Wechsel muß am Verfalltage ohne Weigerung bezahlt werden, und zwar an den, welcher denselben in Händen hat. Dieser hat gar nicht zu fragen, ob ibr die Schuld wirklich gemacht habt oder nicht. 3) Seid ihr nicht im Stande, zu bezahlen, so folgt sofort der Protest, Wechselklage und Beitreibung, Alles mit vielen Kosten verbunden. In wenigen Tagen habt ihr den Gerichts- Vollzieher im Hause, und was das zu bedeuten hat, braucht wohl nicht erklärt zu werden. 4) Einreden können euch vor dem Bezahlen nicht retten. Es kann auch nichts helfen, daß ihr sagt, ihr wäret gar nichts oder ihr wäret nicht so viel schuldig; auch nicht einmal, daß ihr sagt, ihr hättet nicht so viel unterschrieben. Ihr habt eueren Namen unter den Wechsel geschrieben und müßt zahlen, so viel darauf steht. Und wenn euch auch versprochen wäre, der Wechsel solle nicht in Umlauf gesetzt oder er solle am Verfalltage prolon- gilt werden, so nützt es euch nichts, auf dieses Versprechen euch zu berufen. 5) Wenn ihr eine Schuld habt, versuchet alles Mögliche, sie zu tilgen; ver- kaufet oder entzieht euch lieber etwas, sollte es euch auch hart ankommen — aber unterschreibt keinen Wechsel dafür. Ihr übergebt euch in den meisten Fällen einem wildfremden Mcnfchen auf Gnade oder Ungnade. 6) Sprecht euch über euere Lage aus und fragt ehrliche Leute um Rath; Schnlven schänden nicht, wenn sie nicht auf schlechte Weise gemacht sind. Wenn der Wechsel- Eigenthümer auch Wort hält und nicht über euere Geldverlegenheit spricht, am Ende, wenn euch Haus und Hof verkauft wird, wird euere Lage doch aller Welt offenbar. 7) Bei Allem, was ihr thnt, bedenket das Ende. Mein seliger Großvater war ein kluger Mann, und golden war der Rath, den er immer wiederholte: „Thu', was du thuest, aber keinen Wechsel unterschreibe 1" 8) Schneide dir diese Warnung aus dem Blatt heraus, klebe sie an die Innenseite deiner Schlaskammerthüre, und lies sie wenigstens alle Sonntage einmal aufmerksam durch I Du und die Deinen fahren wohl dabei. Hesterreich. Przemsyi, 4. Septbr. Der Kaiser von Oesterreich ist 11 Uhr Vor- mittags hier eingetroffen und von der Bevölkerung enthusiastisch begrüßt worden. Auch auf der ganzen Fahrt von Krakau hierher wurde dem Kaiser von der Bevölkerung ohne Unterschied des Standes und der Consesston ein begei- ■ 4 Cabinetsbeschluß, betr- die Abtretung des Distrittes Dulcigno an Montenegro, oder Montenegrinern besetzten Positionen westlich res SeeS von Skutari. des Kaisers u 2‘ 5 Grum Berst Oberförster Freitag den Boranl Trumi FS tVi»"**“ t<8 besitzt"- uni i Satbi«8. *lli! .u »tflm I bl« 3' !««*®° Xi®«1' *S-(6<- b- i»"'6n 6al fein' e«chitJ' K, lieb praße. b g. Stunde an wurve iültf X'mTeften 3' S «t* htfSA toSeeeidtM"8 (eil bl« i°d'° ®!' , «Win M-"«»'" *1,,Zob2^ in IlWich 'N"" IM litt Liebe« wb ■Sdie n«ch Tchei" *’ *1 n nicht feinitw M habe Trhüisen, Lmdr. MchrfaL, Dnimsi ihrer Tha E'üdnhaupt Wt, her sich v ietortrt würden ip deS Kaisers Barth 3ut he»f Nr. 4315 Dom 1( gcmälbeS mit eir Magnesiahydrat Die Farbe unter Umstanden Gemäldes wird d von 150 Töt. ft 3lmmoniat[l0lWi ^"E'oudon, 4. Septbr. Unterhaus. Gladstone, bet seinem Erscheinen aut's Wärmste begrüßt, antwortet auf eine Anfrage Lawson's, er billige bie Dtscretton aus Correciheit der jüngsten Erklärungen Lord Hartington s m bet Orientfrage. Angesichts der Delikatheit des Gegenstandes und der ungehör - gen Bedeutung, die den ministertllen Aeußerungen über apstracte Fragen bet- gelegt wird, habe er jener Antwort nichts htnzuzufugen. Er sei gewiß, daß Lawson bei ihm keinerlei Disposition argwöhne, die,bekannten Ansichten des Parlaments und die Ueberzeugungen des Landes zu überschreiten. Lord Harttngton theilt mit, General Roberts habe am 1. ds., 6 Uhr Abends, tele- graphtrt, daß Ayub Khans Armee ein- völlige Niederlage erlitten habe. Ec hoffe, daß die britischen Verluste vcrhältnißmäßig leicht seien. 3 Offictere und ismann seien tobt, 6 Osficiere und 57 Mann verwundet. Der Verlust der indischen Truppen sei unbekannt, aber er glaube nicht, daß derselbe außerordentlich groß sei. Der Körper des anscheinend jüngst ermordeten Lieutenams Maclaines sei im Lager Ayub Khans gefunden worden. Man vermuthet, daß Ayub in der Richtung von Herat geflohen sei. Cowen entwickelt seine gestern angekündigte Interpellation. Unterstaats- secretär Dilke erklärt: Er habe seinen früheren Antworten nichts htnzuzufug-n. Die Regierung verfolge einen friedlichen Zweck. Durch seine leidenschaftliche Sprache ver uchte Cowen die Bemühungen der Regierung zu durchkreuzen. Die Behauptung Cowens, England habe die Forcirung der Dardanellen und daS Bombardement Konstantinopels vorgeschlagen, sei vollständig unbegründet. Keine Awangsmaßregel gegen irgend eint Nationalität sei beabsichtigt. Man werde gewisienhaft dafür sorgen, die Rechte aller Nationalitäten und Eon- sesstonen in dem abzutretendem Gebiete zu schützen. Gladstone erklärt das europäische Concert als das werthvollste Instrument in den großen internationalen Fragen, so lange es auf uneigennützigen Principten beruhe. Wenn die Regierung auch zugebe, daß die Politik der Unab^ÄngiQteU M türkischen Reiches ausrechterhalten werden solle, so sei sie doch grundsätzlich darauf bedacht, die Einführung von Reformen in den türkischen Provinzen berbetzuführen. Wenn aber bie Pforte sich weigere, bie Reformen vollständig und in der richtigen Weise etnzusühren, so müffc bas türkische Reich selber für seine Integrität und Unabhängigkeit sorgen. Die Regierung werde mit Vor- Nckt unb Discretion verfahren, so lanae sie im Einvernehmen mit den anderen Mächten wirken könne, um von der Türkei die Erfüllung der cingegangenen Verpflichtungen zu erlangen. — Die Finonzbill wird In dritter Lesung angenommen. ^b„haus nahm die Jagdbill in der vom Untcrhause amendirten Kaffuna an. R-besdale erwähnt der gestrigen Rede Forsters. Earl Granville erklärt, er habe Briefe mit Forster gewechselt, in welchen dieser erkläre, er habe gesagt, bie Wiederholung des jüngsten Verfahrens dürfe Viele im Lause und anßerhalb deffelben veranlaffen, zu erwägen, ob eine Veränderung ber Verfassung des Oberhauses nicht raihsam und sogar selbst nothwendig sei. Granville fügt hinzu, Forster erkläre nur seine persönliche Ansicht geäußert zu hab»^ M Parlaments soll am Dienstag erfolgen. Türkei. London. 2. Septbr. Die „Times" bespricht den Erlaß Wilhelm'an die deutsche Armee mit wärmster Sympaihie. Sie zäh t dabei bie großartigen Erfolge der deutschen Armee auf und schildert den Unterschied zwischen Deutschland vor und nach 1870. Sie bewundert die rastlos ununterbrochene Thätigkeit des deutschen Generalstabes, dem gar nichts entgeht und ber alles für Deutschlands Nutzen ausbeutet. Allein die „Tnn^ kommt trotzdem zu dem Schluffe, daß die unendliche jährliche Blulsteuer Deutschland fast paralystre und den Fortschritt auf anderen Gebieten unmöglich mache. Di- Gefahren, welche vielleicht Deutschland drohen, mögen groß sein und vielleicht ziemlich bald realisirt werden, allein selbst bie Realistrung der größten Gefahren könnte kaum verberblicher für die Nation sein, als die Verficherungspräuue, welche jetzt hierfür bezahlt wurde. London, 4. S-Ptbr. Unterhaus. Parnell beantrag, der Finanzbill den § 8 der irischen Wähler-Registrirungsbill, die das Oberhaus verworfen, anzuhängen. Der Staatsfecretär für Irland, Forster, bekämpft den Antrag als eine zu extreme Maßregel und tadelt scharf das Verhalten des Oberhauses. Wenn bas Oberhaus eine Verachtung des Unterhauses in ähnlicher Weise wiederhole, dürfte die Zeit kommen, wo es nicht nur rathsam, sondern noch- wendig sei, eine Veränderung in der Verfassung des Oberhauses »u erwägen. (Beifall der Liberalen). Das Unterhaus vertrete das Volk ; die Mitglieder des Oberhauses verdankten ihre Stellung einfach dem Zusalle der Geburt. Northcote protestirt energisch gegen solche Aeußerungen gegen das Oberhaus, die ihn mit dem höchsten Erstaunen und Bedauern erfüllten, da sie von einem Minister kämen. — Das Unterhaus verwarf Parnell's Antrag mit 58 gegen 23 Stimmen. Eine Einzelberathung der Finanzbill wurde erledigt. Das Oberhaus nahm die Begräbnisbill, sowie bie Bill, betr. bie Urbeiterhaftpflicht in bei vom Unterhause amendirten Faffung an. London, 4. Septbr. Ein Telegramm des „Evening Standard" aus Kurrachce von heute meldet, daß eingegangene officielle Nachrichten bie Niederlage Ayub Khan's bestätigen, General Roberts habe 10,000 Gefangene Tid)t8(of_bm ®etlagten Uge (in Stück steifen Lehm ober Fensterkitt auf die Stelle, an welcher das Loch gemacht werden soll. In diesen Lehm oder Fensterkitt mache map bann ein bis auf die Glasfläche hinunter reichendes Loch, das so groß ift, als das durch das G as ru bohrende werben soll. In dieses Loch gleße man dann etwas wemg geschmolzenes Blei, worauf, wenn das Glas nicht ganz besonders dick 'ft, das fofoit Dittrtckswalde in der Provinz Posen wird derselbe Wundcrschwindel ausgeführt wie in Lourdes. Ein polnisches ultramontanes Blatt berichtet darüber: „Viele K'üppel seien auch diesmal in Dittrichswalde gewesen; vor Allem aber sei aus 4 Melbern, welche den Teufel in sick hatten, derselbe ausgetrieben worden. Man bade die Weiber zur Wunderquelle geführt und mit dem Wasser derselben begossen, damit die bösen Geister aus ihnen herausführen; diesc aber hätten gewaltig gebrüllt und hätten nicht weichen wollen. Darauf habe von dort ver^ sammelten Pilgern sich ein Litthauer in einem groben Kittel welcher den Anzug emes Moncke verbullte gemeldet und es übernommen, die Teufel auszutrerben. Bet dreien sei ihm dies aud aelunven ; der vierte aber habe nickt ausfahren wollen und erklärt, er werde nicht welchen zumal er nicht wisse, wohin. Zuerst habe er in eine Heerde Sckweine fahren wollen; bles hab ibm aber der TeufelsauStreiber verwehrt und ihm anempfohlen, m einen Säufer, welcher von trqenbtoo tm Graben laq, ju fahren. Der Teufel fei alsbann auch^auSgefahren wobei b°« Gesicht be« besessenen Weibe« schwarz petooroen, bie Zunpe au« bem Munbe herausgetreten ' unb bie Bäume im benachbarten Waive sich zur Erbe geneigt hatten »o« einjtg «tfreu liebe boran ist. baß ba« erwähnte polnische Blatt stch bei biefer Gelegenheit darüber be, klagt, baß stch m Folge seiner Wundergeschichten »iele Polnische Leser von chm abzuwenbee beginnen^ * E'finbung) D-m kaiserlichen Patentamt liegt gegenwärtig ein Patentgesuch eine« Ingenieur« Emil Capitaine vor, welche« allem Anscheine nach °°" ^dr großem Interest kkir untere ^nbuftrte ru werben versprich' Dasselbe betrifft eine neue Kraftmaschine unb wu am l ^üli d a nach effolgter gesetzsicher Vorprüfuung seitens des ka-ierlichen Pa.entamte« tm .Deutschen Reichsanzeiger unb Königlich Preußischen Staats-Anzeiger" unttr d-er «ezeicknun, „Gaskraf'maschine mil einer gegen Abkühlung geschützten Verlanger^gbeSCyltnbetS^ — E« soll ourcki bie von bem Eifivder angegebene eigenartige Maschine da« P'°Uem ll ° sein bie aus ben Kob,en dieses W 7hk/ConSo^bebwgten'KühLng des Perbrennungs-Naume« nicht m^lid- DermifchteS. Darmstabt, 2. September. sPostpersonalnachrichten.j 1) Versetzt finb: ber Post fecretair Schnittspahn von Daimstabt nach Lirgnitz unb bet P ostieeretair Seibert von Metz nach Mainz. 2) In Rubestanb getreten ist ber Postseeretair Sona in Mainz. Darm stabt, 2. September. Gestern Nachmittag gegen 4 Uhr würbe plötzlich bie biestge Garnison alarmirt unb entwickelte sich alsbalo ein höchst interesiante« militari,che« Schau- ivi l Da sagten bie Trompeter bet Kavallerie unb Artillerie burch bie Straßen, um tüte Alarmsignale zu blasen, währenb anbererseils bie Tamboure Alarm schlugen unb von allen Seiten Offiziere unb Mannschaften nach ben betreffenben Kasernen ertten. Die Alarmirung tarn so unerwartet, baß z B., wie uns erzählt wirb, ein Btigabeeommanbeur von derselben gerade beim Diner überrascht würbe, welches er mit mehreren höheren Offizieren in ber Anno- straße einnahm, während bie Capelle des Leibgarbe-Regiment« vor der betr Wohnung eoneertirte. Trotzdem sammelten sich die Truppen so wunderbar rasch, daß aum w Minuten "ach d m er ft en Signale auf dem ^um Rendez-vous bestimmten Exereierplatz vor dem Rheintpor bereits die verschiedenen Schwadronen im Trab eintrafen, welchen die Artillerie und einzelne Compagnien der Infanterie aus dem Fuße folgten Von da eilten die Truppen so ott mit Marich^ sicherung nach bet Gegend de« GtieSheimet Lagers, in welchem da« 2^Jnf.-Regt. Nr llk > sit cantonnirt und verrielh alsbald bet Donner der Geschütze den Beginn eine« befugen Ge^ckts. Ohne tm Besitze der demselben zu Grunde liegenden Generalidce zu fern, wird et selbst für den Fachmann, welcher sich einem Truppentheile angeschlosien. schwterig fttw eine genaue Uebersicht L i rüber zu geben, doch war leicht ersichtlich, daß das ursprungkck, da« Baiackenlager besegt haltende Wesleorp« von dem angieifenbm Osteorp« nach heftigem Widerstande Muckgeworfen würbe. Das Gefecht hatte verschiedene büchst spannende Momente, namentttch aber auch brillante Cavallerieattaquen aufzuweisen unb wurde dasselbe nach einer heftigen Ka-onabe aus bim Griesheimer Schießplatz abgebrochen, klebrigen« tarn es bei demsttben auch vor. baß einzelne Truppentheile ihre eigene Artillerie beschost-n. Das interessante Schauspiel batte zahlreiche «uschauer uno barunter sogar viele Vertreterinnen de« ichonen Geschlechts herbeigelockt. Wiesbaden, 30. August sGerichtS-Entscheidung.l Die Nichtannahme emes eiiige- schriebtnen Briefes seitens eines Hausbesitzers entbindet nach einem gestern ergangenen E^nn.mß des Amtsgericht« denselben nicht, die daraus entstehenden Wirkungen zu tragen. Der Beklagte hatte ein «eonimandirtes Kündigungsschreiben eine« Wi.ther« nicht aeeeptirt, sondern zuruckgehen lasten und als der Absender seinen Brief durch die Post zuruckerhielt, war die Zeit zu einer Lell nochmaligen Kündigung verstrichen. Der so benachthetiigte Mteth» klagte daher auf Anerkennung der boloie vereitelten Kündigung und die,em Anträge gemäß verurtheilte der ®e- Paris, 4. Septbr. Den Aeußerungen der Blätter läßt sich entnehmen, daß umer den Mtnistern eine gewisse Meinungsverschted°nhei bezügl.ch der fettens der Kongregationen abgegebenen Erklärung und der Anwendung Märzdekrete herrscht. „Temps" (bas Organ Freyctnet s) widerspricht der Nachricht? daß jene Erklärung der vorherigen Gutheißung Freycinet s uMerbreitet worden fei Temvs" sindet keinen Grund, warum mehrere Blätter sich so La t über einen im wesentlichen friedlichen Schritt des Papste- und Eplsco- pates ereifern und der Regierung Vorwürfe machen wegen einer Erklärung, welcher dieselbe fremd bleibt. tzngtand. , „ . i'orn soll aut dahiefi raithe des dahter, als: Mr. Nr. m 27 139/eo ' £ t u ~ .. r rt& der Kaiser nach Besichtigung i Cabinetsbeschluß, betr. die Abtretung ves ^uicigno an fremde Offictcre weilen, nach Schloß Krysowtce. Irankreich. Telegraphische Depeschen. Wagner'S trlegr. Correspondenz-Bureau. Darmstadt, 5. S.ptember. Der deutsche Kronprinz ist beute früh 5’/j Uhr hier eingetroffen und im Schloß abgestiegen. Um 11'/, Uhr begab sich der Kronprinz mit dem Großherzog zum Besuche der Großherzoglichen Kinder nach Schloß Wolfsgarten und kehrte um 3 Uhr von dort zurück. Um 5 Uhr findet tm Schlöffe ein militärisches Diner und Abends rm Hoftheater eine Extravorstellung statt. Zara, 5. September. Ein britisches Panzerschiff, an deffen Bord Viceadmiral Seymour, und die Panzerbrigg „Temeratre" sind in Gravosa 5. September. Die deutsche Corvelte „Victoria" erhielt heute Befehl, nach Ragusa abzufahren. t ir, Raaufa, 5. Septbr. Im Laufe des Vormittags trafen eine deutsche und zwei englische Eorvetten hier ein. Es sind nunmehr 14 Kriegsschiffe tm hiesigen Hafen versammelt. — Das italienische Geschwader (zwei Fregatten und ein Aorso) unter Admiral Fincati ist heute früh hier eingetroffen. Sobald da« französische und das deutsche Geschwader eingetroffen sein werden, wird unter dem Vorsitze des Admirals Seymour ein Krtegsrath stattfinden, um über die allgemeinen Operationen an der albanestschen Küste Beschluß zu fasten. Der russische Admiral Bremer hat sich nach Cetttnje begeben. Lokales. Gleüen 6 September. Das am Samstag Abend vom hiesigen Citherkranz gegebene Coneert im L.ib'scken Saale erntete den reichsten Beifall der Zuhörer. N-m-ntlich waren e8 >wei Soll« sowie das Quartett „Traumbild" des au« 12 Pteeen bestehenden Programms, welche meisterhaft gezielt uno auch vom Publikum gebühtenb anerfannt wurden. — Einer fidelen Gesellschaft, welche am Samstag Abend ein Fäßchen auf der „Germania getrunken, stieg der Dunst fo in ben Kopf, daß sie Ihren Uebermuth °N diversen Stegen und Warnungstafel auf den Wiesen nach dem Philosophenwald ausubten und d e ersteren Spor en, letzteren jedoch ausrisien und quer über den Weg legten. Die Gesellschaft halte jedoch Pech, lndem bie Polizei heule Morgen sich ihrer sehr sorglich annabm. Der Mahnzettel wird be- denkltch ausfallen. ___________ Schftflteberleht» Mitgetheilt von dem Agenten des norddeutschen Lloyd, C. W. Dietz in Gießen. Rremen 4. Septbr. lPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Oder, Eavt C Leist/vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 22. August von Bremen und am 24. August von Southampton abgegangen war, ist heute 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newport angekommen. Handel und Verkehr. Frankfurt, 4. S-Vtbr. (Marktbericht., Der heutig« H-u- und Strbhmarkt war °ut befahren Altes Heu kostete je nach Qualität der Eentner M 2.50—3.50, neues Heu 0 00-0 00 Strohs 2.30-2.70 Butter das Pfd. .m Großen 1. Qual. JL 1.00-00 ^Qual. £ 0.90-00, ta Detail da« Pft. ^ 4.40-00, 2. Qual JL 1 30-00h «arW wundert ttal X 7 00 deutsche Eier 5.00 X. Ochsensteuch per Pfund 65 70 Kuh , Rind" SÄ 45 V0TÄ® "b-55 ^ Hammelfleisch 40 65 4, Schwnnefletsch 75—80 JK ein Labn X 1.80—2.20, ein Huhn X 1.90—2.10, eine Ente 2.70—3.20, eine Taube' 50—60 Kapaunen J4 0-0.00, Wätscher Hahn b—00. Kartoffeln 100 Ko. u c 7 s,ag (Aeickeid 0 00 H Kohlrabi 3—6 Blumenkohl 1 St. 40—90 Wirsing Gelberüben 1 Bund 0-0 Zwiebeln 1 Bund 00 Sellerie das Stück 6 fr Meerrettig 1 Stück 00—00 H, Spargel das Pfund 00—00 Radieschen 0 0^, ^ischoken 50 Erbsen das Pfund 20 Romain-Salat 30-00 ^, Bohnen 1 Eentner 8 10 X, Gurken das Hundert X 1.80—2. ■ gOcymucrr ]ino uno v kaiserlichen Barbiers bilden Dir i/armirung n. aiMfrar von ünfdbtn KchHt find: der Pep i Heibcy von Äetz nad) ' V * Ubr wurde plöxlick Vir rtei mihtätiidio vchau- die Snaßrn, um ihn id)lugm unü von eilen Lrtherkranz gegebene Ximtutlid) waren eS Wurden Programms, wurden. n 2uf dn „Germania" । didrrien Ttrgrn und dre erfieren zerstörten, rast hatte sedach Pch, Mahnzettel wird bi: Ätaia' erhielt ft« eint beutfehe ^igsichiffk tm *in A»iso) untet ! frniliifische und km Voifitzt dej aögtmeinen Opi- »Mr aomiral 1 lm Hi H*n 'lnt ln ®taoo|a ®ont«nt9t, qut ßevftellutiA von Wandgemälden. A. Keim in_ ^"ö^tirgt?1 ■ MZMMWR?'» «it ihren Wasiermasien einen io bedeutenden Tiefgang -.»Ursachen, daß -in Belasten mittelst kämttch^e 5Ä.bloßen Dampfmaschlnen, 11 (bebe rn-' W’3 . blrf °c r „ S äustl, w ■ i re » tatfib» Mer r6B 9 a «aten^ I41A yieile,.£ .($'!< W ,.7tb6{ 11p •$* ‘SSI Ä'S Grummetgras- Berfteigerung in der Oberfdrsterei Schiifenberg. Freitag den 10 lfd. Mts», Vormittags 9 Uyr, soll das Grummetgras von den fis- calischen Wiesen in den Gemarkungen Leihgestern, Schtffenberg und Watzen» born versteigert werden. Gießen, den 3. September 1880. Großh. Obersörsterei Schiffenberg. 5749)Georgi. 519 Hofraithe in der Stefans- mark, 254 Grabgarten daselbst, 58011____________ Mittwoch den 8. d. Ms., Vormittags 10 Uhr, sollen in der Fletllschen Hofraithe zwet Kleiderschränke meistbietend versteigert Montag den 18. Oktober, Vormittags 11 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hofraithe des Tapezier Heinrich Beppler, dahier, als: Flur- Nr. Mtr. 27 13%o 27 13%s ri . x . meistbietend versteigert werden Gießen, den 5. September 1880. Großherzogl- Ortsgencht Gteßen. Müll er. ^Gießen, den 6. September 1880. , 5M)^ Geißler, Gertchtsvollzteher. Mittwoch drn 8. ds. Ms., Vorrnitttags 10 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofrasthe dahter 2 vollständige Betten und. 1 Knchenschrank m t Glasaufsatz melftbtetend versteigert werden. , .OOA Gießen, den 6. September 1880. 5806) Geißler, Gertchtsvollzteher. Keikgeöotenes. 5804) 3 Morgen Grummet-Gras ab- zugeben (Oberau). , , Justus Müller, HLtel Emho^^ 5803) 4% Morgen Grummetgras im Heegstrauch verkauft H. Adami. Allgemeiner Anzeiger. Aufforderung. 5527) Im Grundbuch der Gemarkung Allendorf a. d. Lahn sind ohne Erwerbittel zugeschrieben: I. Dem Adam Knorz in Dudenhofen die „Aecker obig dem Weller" V1I/266. VIII/II und V1II/12. II. Dem Friedrich Agel daselbst IX/I22 Acker auf der Schtldrechst III. Dem Johannes Loh, Schultheiß Sohn, daselbst VII/221 und V1II/37 Acker an und obig dem Wellerweg. Von diesen Grundstücken sind bescheinigtermaßen auf Grund Kaufs und Erbschaft °ßn fccn jj(nt,etn des Johannes Hofmann, Konrad Sohn, Karl, Katharine und Louise Hofmann, 2) VI1I/11 von Konrad Knorz, Kaspar Sohn und Ehefrau Anne Marte, geborene Agel, ßhefrflU 3) VIII/I2 von Johannes Muller, Joh. Sohn, Ehefrau Louise, geb. Gerhard 4) IX/121 von Ludwig Schaefer, 5) VII/221 unb VIII/37 von Johannes Krombach, Johs. Sohn, alle in Dudenhofen. . , , . Da die bisherigen Eigenthümer der genannten Grundstücke und bezrehungs. weise deren Erben unbekannt oder doch nicht zu ermitteln sind, so ergeht auf Antraa die Aufforderung, etwaige Ansprüche an das Eigenthum der angeblich durch^^Ersitzung ettwor"benen Liegenschaften bis zum 10. Ottober dieses Jahrc dahier anzumelden, widrigenfalls die Anerkennung der behaupteten Ersitzung unterstellt/ über Letztere Urkunde ertheilt und unbeschränkte Ueberschreibung im Grundbuch verfügt werden wird. Gteßen, am 13. August 1880. Großherzogltches Amtsgericht Gteßen. Gebhardt. Bekanntmachung. 5789) Dte bis jetzt fällig gewesene Communalsteuer pro 1880/81 (1.-3. Ziel) kann tn den nächsten acht Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkasie bezahlt werden. Gteßen, den 4. September 1880. Der Stadtrentmeister: _________Enders.___ — Ginladung. 5787) Der Verabredung gemäß lade ich sämmtliche Mitglieder der Gemeindevertretung zu der ersten regelmäßigen freien Ber- sammlung ein, die nächsten D t e n st a g d e n 7. S e p t e m b e r, Abends 8 Uhr, im Cafs Ebel stattfinden soll. Gießen, den 4. September 1880. Dr. Naumann, Pfarrer. Regulir-Füllofen, Wormser Ofen, Patent-Kochherde in schöner Auswahl empfiehlt (5404 A. Kröll. 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