Str. SO. Mittwoch den 7. April 1880. WWer HWigek Aizeige- nab Amtsblatt fit btn Kreis Gieße». sredaettp«-vrrrearr r Expedittoosbureau r } Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontggS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Der Frieden mit dem Vatikan. Ganz leicht und glatt vollzieht sich der Schluß des Culturfriedens keineswegs. Zwei harte Steine mahlen schlecht, und sowohl der Staat als die Küche scheinen wenig geneigt, die Angelegenheit über das Knie zu brechen. Zwar haben einige Sitzungen des preußischen Staatsmintsteriums den Erörterungen der kirchenpolitischen Lage gegolten, aber waS dabei beschlosien wurde, ist für wettere Kreise ein Buch mit sieben Siegeln geblieben. Die Officiösen find zurückhaltender als je, sie begnügen sich vorläufig damit, die Schwierigkeiten der Lage zu schildern. Die Klerikalen, welche hofften, daß der Brief dcs Papstes an den „ehe- maligen" Erzbischof Melchers von Köln genügen würde, um den Staat zu einer Aufhebung ober doch wenigstens eingehenden Revision der Malgesetze zu veranlaffen, finden sich sehr enttäuscht, - denn bei allem Entgegenkommen in zweifelhaften Lagen lautet zwar die staatliche Interpretation der Gesetze zu Gunsten der katholischen Kirche, aber von einer Außerkraftsetzung klarer gesetzlicher Vorschriften tst nirgends die Rede. Der Papst hat zwar den ersten und schwersten Schritt gethan, aber der Staat kann sich nicht über bestehende Gesetze hlnwegjetzen, und so tritt der eigenthümliche Fall ein, daß er von der Küche allmälig ein weiteres Entgegenkommen erwarten muß, wenn nicht der ganze Friedensschluß in die Brüche gehen soll. Die eigentliche Schwierigkeit liegt, wie die Curie schon früher hervorgehoben und vor Kurzem der bekannte Reichstagsabgeordmte Majunke ganz richtig bestätigt har, in der Exstenz deö Gerichtshofes für die geistlichen Angelegenheiten. Dieser Gerichtshof besteht einmal, und daran wird nichts geändert, ob die Küche ihn anerkennt oder nicht. Seine Uriheile können nicht cassirt, die Adjitzmg der Bischöfe kann nicht einfach rückgängig gemacht Werren. Auch eine Amnestie setzt die Bischöfe nicht ohne Weiteres wieder in ihr Amt ein. Es ist also schwer, um diese Klippe herumzukommen. Man hat die Amnestie empfohlen, der dann eine Wiederwahl der abgesetzten Bischöfe folgen soll. Wählt die Curie aber erst, so erkennt sie auch die Absetzung an, bestätigt der Staat die einst Abgesetzten, jo bezeugt er, daß diese Absetzung ungerecht war. Auf jedem Schritte rauchen neue Schwierigkeiten aus, ja die Kirche kann, weil sie die Bischöfe für nicht abgesetzt, für unabietzbar halt, nicht einmal die Wahl neuer Bischöfe vorschlagen, bevor sie dieselben nicht anderweitig befördert oder versorgt hat. So groß die Schwierigkeiten sind, die Mittel, sie zu beseitigen, müssen gefunden werben, denn sonst ist der Cultursrieden unmöglich. Die Sache ist nur die, daß der Staat sich in günstigerer Lage befindet, als die Kirche: er kann warten! Ob cs auch die Kirche kann? Das ist die Frage; jedenfalls will sie es nicht, und darum wird wohl in Kürze eine neue Nachgiebig- । leit des Papstes das Terrain ebnen. I AerttjchLand. Berlin, 3. April. Den Postbeamten ist Seitens ihrer obersten Behörde die Weisung zugegangcn, daß ihre und der Telegraphenbeamten Vernehmung als Sachverständige in strasgerlchtlichen und civtlproceffualijchen Fällen nur pattfinden darf, wenn die vorgesetzte Behörde erklärt, daß die Ver- nehmung dem dienstlichen Interesse keinen Nachtheil bereitet. Ebenso hat ein Post- und Teügraphenbeamter, bevor derselbe ein außergerichtliches Gutachten ubgibt, dazu die Genehmigung seiner vorgesetzten Behörde etnzuholen. Auch außer Dienst befindliche Post- und Telegraphenbeamte dürfen in strasgeucht- lichen Untersuchungen und Civilprocessen über Umstande, auf welche sich ihre Pflicht zur Amtsverschwiegenheit bezieht, als Zeugen nur mit Genehmigung ihrer früheren vorgesetzten Behörde vernommen werden. Die Genehmigung darf nur verjagt werden, wenn die Ablegung des Zeugnisses dem Wohle dis Reichs oder eines Bundesstaates Nachthell bringen würde. In civilproceflua- lrjchen Fällen sind die genannten Beamten zur Verweigerung des Zeugnisses betreffs derjenigen Thaisachen berechtigt, auf welche die Verpflichtung der Verschwiegenheit sich bezieht. Falls im Civilproceß die Verhaftung eines Postoder Telegraphenbeamten erfolgen joll, so muß Oer Gerichtsvollzieher der dem Beamten vorgesetzten Behörde von der Verhaftung Anzeige machen. Die Verhaftung darf erst ausgeführt werden, nachdem die vorgesetzte Behörde sür die amtliche Vertretung deö Schuldners gesorgt hat. Diese Behörde ist verpflich- iel, ohne Verzug die zu jenem Zwecke erforderlichen Anordnungen zu treffen und den Genchtsvollzieher mit einer entsprechenden Anweisung zu versehen. Berlin, 4. April. Das drohende Tabaksmonopol hat den Verein deutscher Tabakssabrikanten und Händler veranlaßt, zu einer Besprechung über die Situation, in welcher sich gegenwärtig die deutsche TabakStndustrie befindet und über die Mittel, welche zur Abwendung etwa drohender Gefahren zu ergreifen sind, die Vorstands-Mitglieder aus Montag, den 12. d. Mts., zu einer Sitzung nach Braunschweig zu berufen. Es werden den Mitgliedern des Vor- standeS in diesen Tagen die Einladungen zu dieser Sitzung zugehen und steht zu erwarten, daß kein Mitglied bet der Derathung fehlen wird. Im Uebrigen, bemerkt das „Berl. Tagebl.", sollte der Reichstag selbst doch endlich der Rolle müde sein, stets im Dunkeln zu tappen. Eine Interpellation, wie es denn eigentlich mit den Monopolplänen steht, würde josort Klarheit in die Sache bringen, da nicht anzunehmen ist, die Reichsregierung werde einer dtrecten Anfrage auS der Mitte des Hauses ausweichen und die bezügliche Erklärung verweigern. Andererseits aber würde eine solche Interpellation auch dazu beitragen, die Stellung der Parteien im Reichstage zu dieser Frage klar zu stellen, was auch dem Herrn Reichskanzler nur genehm sein kann, denn, wie wir schon früher ausführten, ist an eine Einbringung einer solchen Vorlage an den Reichstag so lange nicht zu denken, als derselben nicht von vorne herein die Majorität gesichert ist. — Der Berliner Friede hat, wie sich alltäglich zeigte, im Orient noch sattsam Sprengstoff hinterlassen, und wenn Rußland die Wirren daselbst wieder anfachen wollte, so gäbe ihm der Berliner Friede hierzu Handhabe genug. Letzerer war es denn auch nicht — und was macht sich übrigens Rußland überhaupt aus völkerrechtlichen Verträgen? —, der Rußland bislang abhielt, neue Wirren im Orient zu schaffen oder vielmehr die bestehenden in seinem Sinne zu vern erthen; sondern lediglich die politische Constellation seit Abschluß des deutsch-österreichischen Bündnisses und seit Beaconsfield sich jeder russischen Versuchung gegenüber fest zeigte und keine Masche deS Berliner Tractats zerreißen zu lassen willens war. Da nun Gladstone und die Liberalen von ter „tüikenfreundlichen" auswärtigen Politik Beaconsfields aus den Hauptansturm gegen dessen Regierung nahmen, so begreift es sich, daß die Friedensfreunde in Europa die Niederlage Beaconsfields bei den diesmaligen Wahlen ungern sehen. Uebrigens ist die Mehrheit der englichen Liberalen eine zu knappe, als doß sie die nöihige Sicherheit für eine abenteuerliche Politik im Orienr biettn könnte, und die Conservativen werden ihnen gerade hier schcnf auf die Karten sehen. Was aber uns die beste Gewähr für den europäischen Frieden von jeher war, das war die seit dem Congreß vom Fürsten Bismarck mit Festigkeit Rußland gegenüber eingenommene Politik. Und so verblendet wird man in Rußland denn doch nicht fein, gestützt auf eine schwache und unsichere Mehrheit eines englischen Ministeriums, eine Politik zu treiben, der Deutschland und Oesterreich sich mit Bestimmtheit entgegenstellen würden. Berlin, 4. April. Dem Bundesrath ist der Entwurf eines Gesetzes, betr. d.e Abänderung des Art. 4 des Münzgesetzes von 1873, Megange^ Danach soll an Stelle deö ersten Absatzes des Art. 4 folgende Bestimmung treten: „Der Gesammtbetrag der Reichs-Silbermünzen soll bis auf Weiteres 12 ,X für den Kopf der Bevölkerung des Reichs nicht übersteigen." Dir nach der bisherigen Bestimmung von 10 .X für den Kopf sich ergebende Betrag von 427,110,892.80 «X war bis Ende 1878 erreicht und daher die weitere Prägung eingestellt worden. Es hat sich nun ergeben, daß dieser Betrag hinter dem Verkehrsbedürfnisse zurückbleibt. Es ist dabei zu bemerken, daß an Nickel- und Kupfermünzen, für deren Ausprägung der Maxtmalbetrag auf 2J/2 «X. für den Kopf festgesetzt ist, nur 44J/2 Mill. cX, sonach nur wenig über 1 «X auf den Kops ausgeprägt sind, auch eine weitere Verstärkung der Umlaufsmenge an solchen Münzen nicht in Aussicht genommen ist. Der Gefahr einer Ueberlastung des Verkehrs mit Reichs-Silbermünzen wird überdies durch die unbedingte Annahmepflicht der Landeskassen und der Reichskasse genügend vorgebeugt. Nebenher würde die Annahme des Gesetzes eine erwünschte Gelegenheit bieten, zunächst den seit Einstellung der Silberkäufe im Mai v. Js. noch im Besitze des Reichs befindlichen Silberbarrenbestand von 339,000 Pfund fein mit einem Anschaffungswerth von 31,000,000 , in sicherheitspolizeilicher Beziehung gegen Bettler 80, Trunkenheit 8, Ruhestörung 113, Diebstahl 10 Br trug und Unterschlagung 6, Meldewesen 13, sonstige Sicherheitspolizei 14. Ferner wegen Thierquälerei 8, Prostitüirte 7, Sonnragsfeier 3, Concubinat 4, Übertretung der Feierabendstunde 10, falsches Maaß und Gewicht 1, wegen Vergehen gegen die Droschkenordnung 5, Straßenreinigung 18, Fahrordnung 5, sonstige Straßenpolizei 20, Baupolzei 3, Feuerpolizei 5, Steuerdefraudation 4, Oktroi 1. Gießen, 6. April. Unsere Theaterdirection ist, seit ihrem Wirken hieselbst, immer bestrebt gewesen, dem Publikum stets Gutes und Gediegenes zu bieten. Die Mitglieder setzten ihren Stolz darin, durch ihre Leistungen die Besucher zufrieden zu stellen und nicht durch Reclamen dieselben heranzuziehen, wie bas früher vielleicht der Fall gewesen Um so mehr dürfte es am Platze sein, das theatßrliebende Publikum ausnahmsweise auf die morgen Abend stattfindende Benefiz-Vorstellung für Frau C l a r a R o t h e aufmerksam zu machen. Frau Rothe hat „Deborah" gewählt, ein Schauspiel, welches noch immer, gut gegeben, seine Zugkraft bewährt hat. Die Benefiziantin, eine beliebte Dame unter den Künstlern, wird zwar nicht Mitwirken, ihre Stellung als Kindergärtnerin, welche sie angetreten, verbietet ihr solches, aber dieses darf doch nicht abbalten, der Dame am letzten Abend, wo ihr Name auf dem Theaterzettel figurirt, einen kleinen Tribut der Anerkennung zu zollen. Hoffentlich wird solches in reichem Maße geschehen. Vermischtes. Darmstadt, 3. April. fPostpersonnlnachrtchten.s 1) Uebertragen ist, zunächst com- missarisch, die Ober-Postdirectorstelle dem Postrath Hagemann von Köln; 2) ernannt sind: der Posttnspector Weberstedt in Darmstadt zum Postoirecior, der Postsecretär Umbrett ebendaselbst zum Ober-Postdirectionssecretär, der Postsecretär Käferstein ebendaselbst zum Ober-Postsecretär und der Telegraphenassistent Grbe in Mainz zum Ober-Telegraphenassistenten; 3) angestellt sind: die Postassistenten Gutmann in Büdingen und Uhrhan in Heppenheim; 4) versetzt sind: der Ober-Postdirector Deininger von Darmstadt nach Aachen, der Postkassirer, Posttnspector Schmcller von Darmstadt nach Gera unter Ernennung zum Postdirector, der Ober Postdirections- secretär Heft von Karlsruhe nach Darmstadt unter Ernennung zum Postkassirer, die Postkassirer Holfeld von Offenbach a. M. nach Frankfurt a. M. und Holtzheimer von Berlin nach Offenbach a. M., die Postsecretär Bocksch von Laasphe nach Offenbach a. M. und Werner von Friedberg t. Gr. H. nach Schirmcck; die Telegraphensecretäre de Ahna von Gießen nach Mainz und Wiese von Mainz nach Gießen; die Ober-Telegraphenassistenten Brlll von Darmstadt nach Mainz, Fassen von Mainz nach Coblenz. Horn von Gießen nach Frankfurt a. M., Lenninger von Darmstadt nach Gießen und Priddat von Wiesbaden nach Darmstadt; die Postassistenten Freund von Oppenheim nach Darmstadt und Gräff von Büdingen nach Mainz; der Telegraphenassistent Phil. Jul. Maurer von Altenkirchen, Regier.-Bez. Coblcnz, nach Oppenheim. Frankfurt, 4. April. Seit Beginn der Frühjahrs-Ausstellung im Palmcngarten hat sich dorten ein lebhafter Besuch aus Nah und Fern bemerkbar gemacht und können wir aus eigener Anschauung berichten, daß es in Wahrheit ein lohnendes Unternehmen ist, jetzt diesen Lieblingsplatz Aller aufzusuchen. Nicht allein die Blüthenhäuser und das Palmenhaus in seiner Pracht und dem reichen Inventar an Pflanzen und Blüthen aller Zonen, sondern auch die neuen Säle und Gesellschaftsräume überraschen durch ihre Großarcigkeit und reiche Ausstattung den Besucher. Man war bei der Anlage dieser neuen Räume daraus bedacht, das alte Liebgewordene zu wahren und vielen Wünschen gerecht zu werden. Die innere Ausstattung trägt wohl mehr den Charakter eines im feinsten Geschmacke eingerichteten Heims, als eines für öffentliche Zwecke benutzten Instituts; dies macht aber gerade den Aufenthalt daselbst so angenehm und sind auch Räume für geschloffene Gesellschaften nun in genügender Zahl vorhanden. Die Spuren des unglücklichen Brandes sind nun bald allerwärts verschwunden und sind eben die letzten Arbeiten zur Fertigstellung bei herrlichen Fahnden im Gange und werden auch diese bis zum Eintritt der eigentlichen Saison vollendet sein. Es ist erstaunlich, welch großes Werk hier in verhälinißmäßig so kurzer Zeit und bei sorgfältiger Ausführung geschaffen wurde. Die Blüthenhäuser zeigen eben einen herrlichen Flor, dem die Camelien, Azaleen und vorherschend die Rosen zur Zeit das Hauptgepräge geben. Aber nickt allein die Blüthen- und Gewächshäuser zeigen vollen Blüthenschmuck, sondern auch im Park beginnt bereits der Flor und sind soeben 5000 Hyacinthen in voller Blüthe, 36,250 Tulpen, 2900 Narcissen und 300 Tayetten stehen auf den drei großen Parterres, die in den nächsten Tagen ihre herrlichen Farben zeigen werden. Diese Resultate nach dem so strengen und für viele Kinder Floras so verderblichm Winter müssen gewiß jeden Kenner und Liebhaber hoch erfreuen und auch wir waren bei unserem Besuch oftmals Zeuge der enthusiastischen Bewunderung. Kastel. Einen seltenen Appetit entwickelte in einer hiesigen Bierwirthschaft ein Chargirter des 87. Regiments. Derselbe verzehrte in aller Gemüthsruhe 32, sage zwei- unddreistig gekochte Eier nebst einem Milchbrödchen und einem Stück Schwarzbrot» und trank dazu zwei Schoppen Bier und ein Viertelchen Branntwein, In Halle stürzte sich ein Student der Theologie, nach glücklich bestandenem Examen, in die Saale und ertrank. Aus einem von ihm zurückgelassenen Schreiben geht bervor, daß er das Opfer eines amerikanischen Duells gewesen und daß der Versuch, seinen Gegner zur Abänderung der unmenschlichen Abrede zu veranlaffen vergeblich war. Sömmerda. Der Gewehrarbeiter N., der mit seinem Sohne in einer Fabrik arbeitete, konnte sich mit letzterem über eine bei einem Stück Arbeit vorgekommene Differenz nicht einigen. Da der Sohn dem Vater sein Unrecht wiederholt vorhielt, gerieth letzterer in eine iolche Muth, daß er das soeben aus dem Feuer gezogene glühende Eise seinem Sohne mit einer derartigen Gewalt in den Leib stieß, daß die SpiKe deffelben unter dem Rücken wieder herausfuhr. Der Unglückliche gab alSbald unter unsäglichen Schmerzen seinen Geist auf. Der Vater stellte sich, wie der „Post" geschrieben wird, sofort nach der That dem Gerichte. — Ein tragisches Ende fand die erste Artistin des „Circus Salamonski" in Odessa, Martha Fiscall. Sie stürzte nämlich, wie in der »Odessaer Prawda" zu lesen, am 22. v. M. während der Vorstellung der „Hirschjagd" vom Pferde zu Boden, worauf sämmtliche Jagdpferde Über ihren Körper dahinsprengten. Als man die unglückliche Künstlerin von der Erde hob, war sie von d'cn Hufen der Pferde förmlich z»sammengestampft und bereits eine Leiche. — sU n f a l l - S t a t i st i k.s Im Monat März er. wurden bei der Allgemeinen Unfall- Verstcherungs-Bank in Leipzig 8 Todesfälle, 5 lebensgefährliche Verletzungen, 5 Unfälle, die ihrer Natur nach eine gänzliche oder theilweise Invalidität der Beschädigten erwarten lasten, und 586 Unfälle, aus welchen sich für die Verletzten nur eine vorübergehende Erwerbsunfähigkeit Vorhersagen läßt, zusammen 604 Unfälle angemeldet. Von den 8 Todesfällen ereigneten sich 2 in Steinkohlenwerken, und je 1 Fall in einer Graupenmühle, einer Zuckerfabrik, einer Maschinenbauanstalt, einer Gußstahlfabrik, ferner in einer Mechanischen Baumwollweberei und durch eine Dreschmaschine im landwirthschaftlichen Betriebe. Die 5 lebensgefährlichen Verletzungen entfallen auf drei Maschinenbauanstalten, eine Zuckerfabrik und ein Baugeschäft, während die 5 Jnvaliditätsfälle in einem Steinkohlenwerk, einem Walzwerk, einer Kunstwollfabrik, einer Brückenbauanstalt und einer Hartgummiwaaren- sadrik vorgekommen sind. — Bis zum 31. December 1879 hat seit ihrem Bestehen (1. Juli 1871) die Allgemeine Unfall-Versicherungs^Bank in Leipzig nebst ihrem Zweiginstitute an Entschädigungen lediglich für Unfälle (33,136) von Arbeitern ausbezahlt die Summe von JL 7,371,235. 46 Davon für anerkannte haftpfliwtige (14783) Schadensfälle — JL 5,569,338. 05 H und für nichthaftpflichtige (18353) Schadensfälle — JL 1,801,897. 41 H. Schiflfebericht. Mitgetheilt von dem Agenten des norddeutschen Lloyd G. W. Dietz in Gießen. Bremen, 5. April. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Mosel, Capt. H. A. F. Neynaber, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 21. März von Bremen und am 23. März von Southampton abgegangen war, ist heute 6 Uhr Morgens wohlbehalten in New/ork angekommen. Hieße«, 3 bat ^.70 Herbo M-rtt wurden g Uarkt Hl an » Frankfl u 35 Nr. 4 J f (Berliner M affectiv hiesiger < d°. M Gerste 1 - Wt-ken F 16' Weizenkleie, 9rob sächlich 3 W 200 Pfund Wg Hrenksu Waren ca. 400 5 Es soll La-nbelle nac flon vergeben Die £)| roission au rnGns-Termi Lei der unter, Ro. 4) einzure Die Bei Gießen eingesek «erden. Franks 2388) WMWN |ut 8c a. wttben tui k 13 gifynlli 24,36 fn 2T WiW 499 fm, 3 Mtnfr 3,47 fm Dirbstai Hi rm SJmj J» . Sud 3100 Büches Md 49 r"i «11(6. .Die Beuern, ca. «W und Wntwch 6tj 1,, Die tzich,. «ÄSf 15 ■ «äuge. 2405)$tti6 8tElt«9, be, B-m? '««5: S°$ta-" fr »erb 1293*' bni 5- btt L.' Äjpt üftfe SH rotr ' ®au»=l jei 3, ■tett !, i° «ehr “ W» Abend ' Jau Rotht ‘•Mw Zugkraft itozen nach Mainz; l Koblenz, nach im Palmcngarten ft und können wir men ist, jetzt diesen lmenhauS in seiner rrn auch die neuen re LuLstattung den alte Liebgewordene feinsten Seschmaike ; lies machr aber osime Seiellschafien ves sind nun bald rnq dn herrlichen Satfon vollendet rzer Zeit und bei itn, Azaleen und dir Blllchrn- und t dnrur der Flor flttdfitn und 300 re herrlichen Farben tat so verderblichen r waren bei unjerw vierwirthl'chaft ein 16t 32, sage M jrjbrob und trank tandenem ®S«men- »tbt bervor, daß smen Gegner zur Fabrik arbeiiete, „enr nicht nn'gen. »il d«« £ t brrauSfuhr. n Daker stellte sich, v°ßln" jtf Mf< 6B“ ***** . -all in tKtl llfjj ferner b> IflM’jtafiÄ eine *$>’ fe fl*1 Handel und Verkehr. Gießen, 6. April. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. 1,05 WX 112, Hühnereier 1 Stück 5—0 Gänseeier per Stück 11—00^, Enteneier 1 Stück •6—00 Käse per Stück 5—8 Kasematte per Stück 3^, Erbsen 1 Liter 20 H, Linsen 1 Liter 24 Tauben das Paar-^L 1.00—0.00, Hühner per Stück X 1.50—1.70, Hahnen per St. X 1.50 bis 1.70, Enten per Stück X 2.00—3.00, Kartoffeln per 100 Kilo X 6.50—7, Zwiebeln p. Ctr. X 15—18, Milch per Liter 16 und 18 Ochsenfleisch 66—68 per Pfd., Kuh« und Rmdfleisch 48—56 Kalbfleisch 38—46 Hammelfleisch 60—70 H, Schweinefleisch 60^. Herborn (an der Köln-Gießener Eisenbahn), 5. April. Huf den heutigen hiesigen Markt wurden gebracht: 103 Ochsen, 214 Kühe und Rinder, 449 Schweine. Der nächste Markt ist am Montag, den 3. Mai l. J8. Frankfurt, 5. April. (Fruchtbericht.) Mehl Nr. 1 X 43, Nr. 2 X 41, Nr. 3 X 35, Nr. 4 X 31, Nr. 5 X 25, Roggenmehl % (Berliner Marke) X 26 50—00, do. 1 (Berliner Marke) 25.50—00.00, do. II (Berliner Marke) X 21.00—00.00. Weizen rffecttv hiesiger ab Bahnhof hier X 24.25—23.50, ab unserer Umgegend X 23.75—24.00, do. fremder je nach Qualität X 24.00—24.50, Roggen, je nach Qualität X 19.25—20.50, Gerste X 17—20.75, Hafer X 12—16.00, Kohlsamen X 00—00.00, Erbsen X 19—27, Wicken X 16—18, Linsen X 20—40, Bohnen, weiße, X 23—25, Roggenklete X —, Wetzenkleie, grobe und feine X —, Rüböl, detail, X 60. Stimmung unsicher. Hauptsächlich gefragt war: —. Dringend offerirt: —. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo.) Frankfurt, 5. April. Der heutige Dtehmarkt war gut befahren. Angetrieben waren ca. 400 Ochsen und Stiere, 250 Kühe und Rinder, 250 Kalber und 200 Hämmel. Sie taff, Mten sich: Ochsen 1. Qual. JL 67-69, 2. Qual. M. 60-62, Küb« und ?ynbcÄ r ^ual- 58~60r 2- Qual. M. 50-52, Kälber 1. Qual. M. 50-55, 2 Qual. 45 -50, Hämmel 1. Qual. X 60—62, 2. Qual. X 45-55 per 100 Pfd. ©chlacfcb gewicht. Schweine je nach Qualität das Pfund — H. ,. . Jüngere Personen, welche zu Katarrhen und Lungenverschleimungen geneigt sind, sollen ernstlich darauf bedacht sein, ihre Athmungsorgane zu kräftigen, um der Gefahr eines frühen Siechthnms zu entgehen. Neben dem Leberthrane und in den v?len Fallen, wo er auf die Dauer nicht vertragen wird, ist das Isländische Moos em feit Jahrhunderten erprobtes Kräftigungs- undHeilmittel für eine schwache Lunge. Der aus demselben dargestellte Thee ist in den Haushaltungen wohl bekannt; die rich- tigeBereitung desselben jedoch umständlich. Dem Apotheker Engelhard in Frankfurt a. M. ist es nun gelungen, die wirksamen Bestandtheile des isländischen Mooses in die Form einer Pasta zu bringen und dadurch den Gebrauch dieses überaus nützlichen und von Jedermann gut vertragenen Mittels in angenehmer und leichter Weise zu ermöglichen. Die Engelhard'sche Jsländ.-Moos-Pasta hat sich bereits einen wohlverdienten Ruf bei Solchen erworben, die in Folge schwächlicher und empfindlicher Ath- mungsorgane auf Heilmittel gegen die Gefahren der Schwindsucht angewiesen sind, und ist m den Apotheken zu haben. Briefkasten. arn k- $1”?. S1 ^ngesandt eignet sich in dieser Faffung nicht zur Veröffentlichung. Allerdings hatte es der Kapelle schon gestanden, wenn sie einem so stürmischen Verlangen des Publikums etwas entgegenkommender gewesen wäre. Vielleicht wird eS das nächste mal geschehen. AU gemeiner Anzeiger. Es soll das Ausbagqern und Anfahren von 4000 cbm Kies aus dem Lahnbette nach den Depots an der Badenburg im Wege öffentlicher Submission vergeben werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Sub- «risflon auf Baggerung und Anfuhr von KieS" bis zum Sub- AÜsstons-Termine am IO. April, Bormittags 9 Uhr, bei der unterzeichneten Eisenbahn-Bau-Jnspection Frankfurt (Oallus-Anlage No. 4) einzureichen. Die Bedingungen können bei dem Bahnmeister Herrn Gerhard zu Gießen eingesehen und ebendaselbst Offerten-Formulare in Empfang genommen werden. Frankfurt a. M-, den 2. April 1880. Königliche Eisenöahn-Bau-Znspeclion. 2388)___________________HeyL___ Holzversteigerung in den Waldungen des Gr. Majors Freiherr« Ferdinand von Nordeck M Rabenau in der Oberförsterei Treis a. d. Lumda. Montag, den 12. d. Mts., werben aus den Distrikten Struth und Münchwald versteigert: 13 Eichenstämme von 35—64 cm Durchmesser unv bis zu 15 m Länge mit 24,36 fm, 27 Nadelstämme von 16—23 cm Durchmesser und bis zu 13 m Länge mit 4 99 fm, 3 Buchenstämme von 35—43 cm Durchmesser und 8—10 m Länge mit 3,47 fm, 11 Derbstangen mit 0,69 fm, Hl rm Buchen-, 7 Eichen- und 2 Aspen-Scheiter, 29 „ Buchen- und 4 Eichen Knüppel, 3100 Buchen-Durchforstungs- und 2350 Buchen-Astreiser-, sowie 500 Eichen- und Radelholz-Retser-Wellen, 49 rm Buchen- und 19 rm Eichen- und Nadel-Stöcke. Die Versteigerung bez-nnt Vormittags präcis 9 Uhr im Dtstrict Struth bei Beuern, ca. 3/4 Stunde von den Oberhessischen Bahnstationen Großen- Buseck und Reiskirchen und wird Nachmittags gegen 1 Uhr im District Münchwald bei Großen-Buseck mit dem Durchforstungsreisholz fortgesetzt. Die Eichenstämme im District Struth sind von vorzüglicher Beschaffenheit ^und zu jedem Gebrauchszweck geeignet, dabei befindet sich ein zu einer Mühlwelle ganz besonders geeigneter Stamm von 59 cm Durchm. und 15 m Länge. Treis a. d. L. am 5. April 1880. 2405)Amendt, Oberförster. Holzversteigerung. den 9. April d. I., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Marienstiftswald, Di- flrict Sandacker, am Weg von Lich nach Nonneuroth, am Heuweg, 166 Raummeter Kiefern-Prügelholz, 65 „ „ Stockholz, 1640 Wellen „ Reisholz versteigert werden. Lich, den 5. April 1880. 2293) Winheim. AeUgevotenes. 2381) Franz. Bettftellen in Nußbaumholz empfiehlt I. Heck, Schreiner, Bleichstr. Schwarzen Lachemire in nur guten Qualitäten empfehlen 1 Gebrüder Scheel. Strickgarne, baumwollene und wollene, bester Qualität, billigst; insbesondere eine große Quantität Wollengarne zu außergewöhnlich billigen Preisen, empfiehlt (2379 _____Carl Hoffmann. 2383) Eine Parthie Packkistex zu vcr- kaufen bei____________Carl Wenzel. Blumenkübel in allen Größen empfiehlt billigst (2382 ___LouiS Lony. 2397) Frische Sämereien, sowie frühe Rosenkartoffel empfiehlt Frau Bob Ww., Neustadt D. 95. 2390) Ein elegantes, in gutem Zustande befindliches Dalbverdcck ist umzugsbilber ,,i verkaufen bei Pfarrer Matthes in Ettinas. Hausen bei Lich. Buckskmpostm, zu Kinderanzügen u. s. w. geeignet, empfehlen zu sehr billigen Preisen <9eDrfti)rr -Scfjeef, 2387) Neustadt._______ Ziehung schon 15. April (Stlbergewinne) Oppenheimer Dombau-Loose nur Mark franco gegen Posteinz«hlung. (H6714) Haasenstein öt Vogler 2394 in Frankfurt a. M. "Für Wirths empfehlen: Kegel u. Kegelkugeln in jeder Größe stets fertig auf Lager, Zeitungshalter, Kartrnpressen, Würfel, Würfelbecher, sowie olle Billard-Utensilien zu billigen und festen Preisen 2286) IV!oritz Gregori & Sohn. 1 Vorsicht. Aepfelwein empfiehlt H. Schnell, Brandgasse. 1 Vorzug!. Apfelwein im Schütaenhof, Ein doppelte Scheuer von Eichenholz, 48 Fuß hoch, 56 Fuß lang, 36 Fuß breit, verkaufe ich zum Abbruch. Geor< Sehen» 2353)________________ Veitsberg.__________ 2345) Alle Sorten Zemüsepssanzen find zu haben in der Handelsgärtnerei von Georg Becker Wwe. 2201) Eine Quantität Mist verkauft Ehr. Jungblut, Promenadehaus. Frfih-fiemiis-Pflanzen. Wirflng, Oberkohlrabi, Weißkraut, Akothkraut, Romischkohl, Blumenkohl, Salatpflanzen zu haben in der (2256 Handelsgärtnerei von Karl Berger. 2400) Universitätsstraße E- 52, wird noch bis Samstag verkauft: 5 junge Hühner, 4 große Oleandcrbäume, eine Germania in Oel gemalt (kolossale Größe, als Schmuck in einen Gesellschaftssaal sehr schön), Schreinerwerkzeug, 2 große Käfige, eine Schüsselbank u. s. w. Für Pfingsten empfehle ich: Schwarze Iyoner Seidenzeuge »nd Seidensammete, schwarten Cachemire t« verschiedenen rein wollenen Qualitäten, zu sehr billigen Preisen. 2409} J. Ch. Retter. MM" Herren-Wäsche: Weiße und bunte Hemden, Kragen, Manschetten, Chewis- fetten, Hemden-Ginfätze, Taschentücher, sowie seidene, wollene und baumwollene Unterjacken, Unterhosen, Socken. Stets das Neueste in schwarzen und farbigen Shlipsen, Hosenträgern, Glaes- und Sommer-Handschuhen, Regenschirmen für Damen u. Herren rc. empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen II. Kübsamen. NB. Herren-Hemden nach Maaß unter Garantie des Gut-Paffens liefere zu billigen Preisen. (2252 Liebig Companys Fleisch-Exlracl 164) aus FRAY-BENTOS (Süd-Amerika). IVTlir wenn Etiquette den Namenszug J. v. Lileblg in blauer Farbe trägt. Zu haben in Giessen bei den Herren : J. A. Busch Söhne, L. Kalkhof, Emil Fischbach, Apoth. Knoch, Apoth. Dr. Mettenheimer, R. Göbel, Gg. Wilh. Weidig, W. Heuser, Apoth. Dr. C. W. Hempel, Carl Schwaab, Heinzerling & Tribus. Me Färberei u. chem. Wasch-Anstalt van A. Vogt ßO, vis ä vis dem Glubgebäude, empfiehlt sich für bevorstehende Sommersaison im Ncinigcn der Damen- und Herren-Gardcrobe (unzertrennt), sowie Möbel- und Vordangstoffcn. Ebenso werden die Gegenstände in allen Modefarben aufgcfärbt. 2399) Schöne Ausführung. Billigste Preise. Harktempfehhiug. Die alte bekannte Firma Urff ist an Franzisko Hoch übergegangen. D'kik'de empfiehlt Offenbacher Pfeffernüsse in ganz vorzüglicher Güte, sowie hu gebrannten Mandeln nebst Magenbrod u. s. w. Stand aus dem Markt- Hochachtungsvoll Franziska Hoch 2389) aus Offenbach a. M. Aerwiethungen. 2384) Ein unmöblirtes Stübchen zu ver- mstt Hennin Flügelsgasse 9o. 2385) In Lit. E- Nr. 86 vor dem Sel- tersihor ist ein Logis von 6 Zimmern nebst Zubehör zu vermiethen und Mitte Juli d. I- zu beziehen._____________________ 2291) Der untere e>tocf meines Hauses (2 Zimmer mit Zugehör > ist per 1 Juli zu vermiethen. H. Beppler, Ludwigsstr. 2253) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei August Htlgardt. _ 2403) Zwei ineinanderg'ehende Ltüb- chen zu vermietben. Messerschmied Schwan. 24W) Eine möblirte Stube mit Cabinet zu vermiethen. Lang, Oberförster, Franks. Straße Nr. 81. 2273.) Der obere Stock meines Hauses ist anderweit zu vermiethen. '_________A. Wallenfels Wittwe. 2269) Der zweite Stock meines Hauses bestehend aus 5 Zimmern, Küche, abgeschlossenem Corridor nebst allem Zubehör ist bis zum 1. Juli beziehbar. W. Nusag, Frankfurterstraße. 821) Zwei schon möblirte Zimmer sind zusammen oder einzeln, in der Nähe der neuen Aula, vom 1. März oder 1. April ab zu vermiethen. Auch werden daselbst Schüler in Pension genommen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. M vermiethen. 2334) In meinem Hause auf der Nordanlage die erste Etage, bestehend aus fünf Zimmern, Küche, zwei Bodenkammern, Gartenantheil und allen Bequemlichkeiten und per 1. Mai beziehbar. _____W Seulina 2324) Ein Stübchen mit Beit zu ver- mietben. Wetzsteingasse A- 33. 2304) Em möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei Chr. Reiber am Kreuz. 2055) Ein großes gut möblir'tes Zim- mer, mit oder ohne Cabinet, zu vermiethen. Gartenstraße B. 165,6. 13964T Ein Famillenlogis zu vermiethen. Jakob Reiber, Gartfeld. 2297) Ein Familienlogis zu vermieten .________________Moog, Flugelsgasse. 2364) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Bleichstraße C. 385/l0. 2367) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen bei___________Bäcker Kuhn. Ein Wohnhaus in bester Geschäftslage mit 2 schönen Läden ist unter sehr günstigen Bedingungen zu verkaufen, oder auf eine Reihe von Jahren zu permiethen. Näheres unter H. 310 postlagernd Marburg. (2362 Vermischte Anzeige«. 24Q1) Ein Mädchen , in Haus-, und Küchenarbeit erfahren, wird auf Johanni zu miethen gesucht. H. Schäfer, Markkstraße 209. "Gesucht ein Mädchen, das selbstständig kochen und Hausarbeit gründlich verrichten kann. Nur wirklich tüchtige brave Mädchen mit guten Zeugniffen versehen, wollen sich ' elden Hoher Lohn zugesichert. Eintritt, sofort oder später. Nähere Adreffe bei der Ex- pediüon d. Bltts. (S404 1880) Dr. phil. C. WetzeU’z Pensionat für Gymnasiasten. Laubach bet Gießen. Jährl. Preis 750 Prospekte arafts. Ein zuverlässiges (2313 Mädchen mit guten Zeugnissen zu alsbaldigem Ein- tritt gesucht E. 77. 2250) Ein angehender Kellner gesucht C. Stein, „ Restauration Busch". 1792) Zur Saison empfehle sämrntliche Neuheiten in Daruenkragen, Krausen, LavaüiereS, Borstecker, Schürzen, Perlkragen, Chenille- fichuS, gestickte Unterröcke, Taschentücher, Corsetten, sowie Handschuhe n größ'er Äuswabl zu den billigsten Preisen. Robert Haas, Selterswrg C. 59. XXXXXXXXXXXXXIXXXXXXXXXXXX x W Confirniandeii- und x x Knaben-Anzüge § billigst bei (2190 X * Docter & Hatz» x XXXXXXXXXXXXIXXXXXXXXXXXXX Oppenheimer Uiiniliaii-Liiiisc, Ziehung am 15. April, sind in der Ehzped. cL. Bl. ä 3 M. pt haben. Vorschule des Gymnasiums zu Giessen. Ostern 1880 wird die zweite Klasse der Vorschule des Gymnasiums für Knaben im Alter von 7—8 Jahren errichtet. Zum Eintritt in die unterste Klasse der Vorschule ist das Alter von 6 Jahren erforderlich. Wir müssen die Eltern, welche ihre Kinder später dem Gymnasium übergeben wollen, darauf aufmerksam machen, daß der sicherste Weg zur Aufnahme die Borbildung der Gymnafial-Vorschule ist. Von Ostern 1882 ab werde l zur Aufnahme in Sexta des Gymnasiums unnach fichtlich die Kenntnisse gefordert, welche in der 3. Vorschulklasse erreicht werden. Auch können dann auf anderem Wege vorbereitete Knaben bei der Aufnahme in Sexta nur insoweit Berückfichti- gung finden, als die zuläsfige Schülerzahl dieser Klaffe eS gestattet. Der Unterricht in der Vorschule beginnt Montag den 12. April, Vormittags 8 Uhr. Anmeldungen nimmt der Unterzeichnete täglich in seinem Amtszimmer (Sprechstunde 2—3) und Freitag den 9. April, von Vormittags 9 Uhr ab, in dem Conferenzzimmer des Gymnasiums entgegen. 2161) Der GrosiherwgUche Gymnasial Director. Grvtzhkyogl. Gymnasium zu Gießen. Beginn des neuen Schuljahres: Monrag dcn 12. April, Vormittags 7 Uhr. Anmeldung neuer Schüler: Freitag ven 9. April, Vormittags 9 — 12 Uhr, im Conferenzzimmer des Gymnaflums. Aufnahme und Nachprüfungen: Samstag den lu. April, von Vormittags 8 Uhr ab. 2160) Großherzogliche Direktion. GroHerzogliihc Realschule 5$u Giessen. Die Aufnahmeprüfung findet Samstag den 10. April von 8 Uhr Vormittags an statt. Anmeldungen werden am vorhergehenden Tage von 8 12 und 2 — 4 Uhr im Amtszimmer des Unterzeichneten in Empfang genommen. Der Unterricht beginnt Montag den 12. April, Vormittags 7 Uhr. Giessen, den 4. April 1880. Grossherzogliche Realschuldirektion. 2359)__Sohlas»._______________ 3. Mochte f)ül='SrOöidärrn’ri’i in Darmstadt. Färberei von Damengarderobe Gegenständen aller Art, in Seide, Wolle und gemischten Stoffen. Möbelstoffen, Vorhängen, Teppichen, Decken, Herrenkieidungsstücken rc. Färberei a ressort. Druckerei. 1762) Chemische Wasch-Anstalt. Schöne Ausführung. Billige Preise. Die Agentur (Annahmestelle) von Frl. K. Klos in Gießen vermittelt gefällige Aufträge portofrei unv zu Originalpreisen. Für Auswärtige! 2375) In einer isr. Familie finden zwei Schüler gleichviel welcher Confession sehr billig Kost und Logis. Näheres in der Exp. d. Blattes. Kellner-Lehrling ' gesucht. 2363) Gasthaus zur Stadt Mainz. 2371) Schlaf-Stelle in der Maigasse C. 20. Alte abgetragene Zöpfe werden nach einer ganz neuen Methode, wieder in ihren ursprünglichen Farben, aufgefärbt und für Haltbarkeit garantirt. 2380- Georg Petri, Seltersweg. 2396) Einen gewandten Burschen auf die Pulvermühle gesucht. Ein durchaus zuverlässiger Maschinenwärter 2391) Zum Riesen' in Wetzlar. suchen in dauernde Stellung Gebrüder WaLdschmidt, Haupt-Agentur einer alten deutschen Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit mit einem nicht unbedeutenden Prämien - Jncasso ist sofort anderweit zu besetzen. Cautionsfähige Bewerber belieben sich unter Z. 168» bei Rudolf IVIosae (Jean Boeck) Gießen zu melden. (2392 -für SdjiietÖer. Tüchtige Rock-, Hosen- u. Westenarbeiter sofort gesucht von (2398 Georg Kid & Sohn. Stellengesuch. Ein Ladenmädchen aus gebildeter Familie, sucht entweder hier ober auswärts Stelle, am liebsten Colonialwaaren- oder feineres Conditoreigeschäst. Offerten bitte man unter No. D. in der Expedition dieses Blattes nieder- znlegen.(2395 2407 tiefuudeii in der Alicenstraße ein alter Plüschteppich- Abzuholen gegen Erstattung der Jnserat- gebühren Wetzsteingasse A. 38. 2406) 10 Etr. Kornstroh sucht ____Wilh. Schmoll. Gesuch. 2406) 2 Mädchen, Geschwister, je 17 u 14 Jahre alt (Waisen), aus einer französischen Colome (gut erzogen), suchen Stelle. Näheres beim Kellner Daniel, Hess- Hof. 2347) Tüchtige Maurergesellen und Handlanger finden dauernde Beschäftigung bet Ph. Größer jun., __Maurermeister.________ 1 giilmöblirtes Zimmer in nächster Nähe der Aula sofort zu mte» then gesucht; wenn möglich monatweise. Briefe aus die Expedition d. Bl. unter 0. M. 10 erbeten (2354 2377) Zwei Realschüler erhalten Kost und Logis.Reichensand 2271. Ein wahrer Schatz für die unglücklichen Opfer der Sei bst befleck« siy; (ADnante) und geheimen Ausschweifungen ist das berühmte Werk: (263 Dr. Ketau's Selbstdewahrung 77. Aufl. Mit 27 Abbild. Preis 3 Mk. Lese es Jeder, der an den schrecklichen Folgen dieses Lasters leidet, seine aufrichtigen Belehrungen retten jährlich Tausende vom sichern Tode. Zu beziehen durck (!5. pönicke's Schul-Buchhandlung in Leipzig, sowie durch jede Buchhandlung in Gießen. Herrn- und Damrnflrnhhüte werden gewaschen, gefärbt und fayonnirt. Muster oorräthig.. 2240) E. L. Gail, Schulstraße. 2376) Arbeiter können Schlafstelle er- balten. Kaplansgasse C- 219. Gesellen H. Sack, Schreiner-^ Theater in Giessen. Mittwoch den 7. April 1880 r! (Benefizvorstellung für Frau Clara Rothe) Deborah oder Christ nnd Jüdin. Schauspiel in 5 Acten von MosenthaU 2402) Die Direction. Verantwortliche Red actio n: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.