Itigtti. 1 n 1,1 Der (J^,. ijyg Skiffe ^eiprechr *" (Mt) '/-s wf>; n. ,nb ein Stuhl, °nJ-HäL, "uenw. 8.179. ht 'ersehenes dcken. nff- Str. E. 3L ^te des Kreises -sucht. ‘ det der Hxped. ivrtrn inen ommtnt Reinig- > Unkrautbeftand- der schädlichen de, wirb durch loses Verfahren, ^ings-Maschinrn) Kleesamen. von in, unter Garan- idns wichtig für wirthe. Franco- 0 Poste restante _____________(1476 : hiermit einem Publikum meinen jortwagm ig. Bei billigster eiorgsältigsttVer- ■j» 9' '(5? »* « 12. <*' hinter ven Asterweg^. ”k «!.«"• Ludwigsplah 169. HHHH :b Freunden ♦ djr/jt Hj In na, geb. J einer ge-1 c ALlch 4 (1484 ch *nUro * mar 1880. 4 g Janet. ♦ •SS rtba Wolf, gepr. ufmann sucht in einer ruW ehsten im Gachid 20 bef. die KW'ÄmV As» JMs ^Ksi ntlM-t. Aitß'» ** srr. S7. Erstes Blatt. Sonntag den 7. März 18SU. Kichener 'Anzeiger Anzeige- nb AmtsW fit hte Kreis Keßes. Erscheint täglich mtt Ausnahme des Montag». Peets niertrtjShrlich 2 Mark 20 Pf. mit tMHngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf» Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Im Hinblick auf die staitgehabte Einschleppung und die drohende zunehmende Verbreitung des Rückfallfiebers und verwandter gemeingefährlicher Ansteckungskrankheiten im Kreise und den Rachbarkreisen hat sich die Rothwendigkeit sanitärer Maßnahmen ergeben, deren Wirksamkeit und Erfolg nur dann erwartet werden kann, wenn der einzelne Erkrankungsfall unverzüglich zur Kenntniß der Polizeibehörde gelangt. Es ist deßhalb auf Grund der Kretsordnung vom 12. Juni 1874, Art. 78, unter Zustimmung des Kreis-Ausschuffes und mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 25. Februar 1880 für den Kreis Gießen und zunächst für die Dauer von 6 Monaten das nachstehende Polizei-Reglement von uns erlagen worden. §• 1 • Von jedem Falle einer Erkrankung an einer tpphuSartigen Krankheit (Unterleibstyphus, NückfalltyphuS, Flecktyphus) hat der behandelnde Arzt, sowie Jeder, welcher nach Besichtigung eines Kranken auf die Heilung desielben bezügliche Ratschläge ertheilt hat, unverzüglich und zwar unter Angabe des Namens, des Alters und der Wohnung des Erkrankten an das einschlägige Kreisamt -schriftliche Anzeige zu erstatten. S- 2- Unterlassung der nach §. 1 vorgeschriebenen Anzeige wird mit Geldstrafe bis zu 30 Jl. geahndet. Bestrafung tritt dann nicht ein, wenn jene Anzeige zwar nicht von dem Verpflichteten, so doch von anderer Seite unverzüglich erstattet worden ist. Diese Vorschriften werden hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Gießen, den 4. März 1880. Gwßherzogliches Kretsamt Gießen. ______Dr. Boekmann._____________________________ Bekanntma chu n g. Dem Comil6 zum Bau einer Secundärbahn von Station Mücke der Oberhessischen Eisenbahn über Laubach, Hungen und Echzell nach Friedberg ist die Erlaubntß zur Vornahme genereller Vorarbeiten von Großherzoglichem Ministerium der Finanzen ertheilt worden, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Gießen, am 5. März 1880. Großherzogliches Kreis amt Gießen. Dr. Boekmann. ____ Gefundene Gegenstände: 1 goldener Uhrschlüssel, 1 Loupe, 2 Taschenmesser, 1 Strickzeug. Die gefundenen Gegenstände sind auf der Polizeiwache (Schloßgaffe 258) aufbewahrt. Gießen, den 5. März 1880. Großherzogliche Poltzeiverwaltung Gießen. Fresenius. Deutschland. Darmstadt, 4. März. Das heute ausgegebene Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 4 enthält: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Staatsministeriums, den Transport explosiver, entzündlicher, ätzender und giftiger Stoffe auf dem Rheine betr. 2. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz, die Prüfung der Apotheker und Apothekergehülsen betr. Darmstadt, 5. März. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: Am 4. März den Oberamtsrichter des Amtsgerichts Herbstein Wilhelm Hofmann zum Oberamtsrichter des Amtsgerichts Altenstadt zu ernennen. m. Darmstadt, 5. März. (Landessynode. 3. Sitzung.) In heutiger Sitzung der Landessynode wird nach längerer Debatte, an welcher sich die Abgg. Curt- man, Buchner, Köhler, Werner, Draudt, Pauli, Weber, Dornseiff (Gießen) und Schlich betheiligen, die Wahl des Pfarrers Müller von Alsfeld als Stellvertreter des geistlichen Abgeordneten des Dekanats Alsfeld gegen 7 Stimmen für gültig erklärt. Die Beanstandung der Wahl rührt daher, daß der Gewählte, nachdem ihm das Wahlergebniß bekannt geworden war, erklärte, er werde die Wahl ablehnen, diese Ablehnung jedoch ebensowenig wie die Mittheilung von seiner Wahl in officieller Form geschehen war, er vielmehr nach einigen Tagen sich zur Annahme des Mandats bereit erklärt hatte. — Der in der gestrigen Sitzung eingebrachte Antrag der Abgg. Dieffenbach und Genossen auf Bestellung eines besonderen Ausschusses zur Vor- berathung des in Aussicht gestellten Entwurfes einer neuen biblischen Geschichte wird heute nach kurzer Debatte, in welcher namentlich von Seiten des Oberconsistorialraths Linß Namens des Kirchenregiments der Wunsch ausgesprochen wurde, den zu wählenden Ausschuß nicht nach kirchenpolitischen Rücksichten, sondern nach Fachrücksichten zu wählen, einstimmig angenommen, und es wurden in diesen Ausschuß gewählt die Abgg. Schäfer, Knauß, Engelbach, Hager und Strack. — Die Vorlage Großh. Oberconsistoriums, wonach vom 1. April 1880 ab das Einkommen der Geistlichen der Gehaltsklassen 3—7 wieder auf den in § 1 des Kirchengesetzes, die Classification des Diensteinkommens der evangelischen Geistlichen betreffend, vom 8. Januar 1876 bestimmten Betrag erhöht werden soll, stimmt die Synode ohne erhebliche Debatte zu. Allgemein wurde das Bedürfniß und das Wünschenswerthe dieser Einlösung eines gegebenen Versprechens anerkannt und besonders hervorgehoben, daß die Mehrbelastung des Central-Kirchenfonds in Folge dieser Maßregel eine fast verschwindende sei, da die vorgenommene Revision der Besoldungsnoten den größten Theil des Mehraufwandes deckt. Die ebenfalls als wünschenswerth anerkannte, gleichmäßige Erhöhung der Gehalte in den beiden ersten Classe muß nach Lage der finanziellen Verhältnisse und da eine Erhöhung der Kirchensteuer unter keinen Umständen erfolgen soll, vorerst ausgesetzt bleiben, wie der Vertreter des Großh. Oberconsistoriums, Geh. Rath Melior glaubt, jedoch nur bis zum nächsten Budget. — Da der von dem Abg. Wern her Namens des Finanzausschusses erstattete Bericht über die Voranschläge für den Cen- tralkirchenfonds für 1880/84 erst gegen Schluß der Sitzung zur Vertheilung an die Mitglieder gelangt, so ist die Berathung dieses Gegenstandes auf morgen vertagt. Berlin, 4. März. Es wird der „Köln. Ztg." mitgetheilt, der Reichskanzler habe am 28. Februar ein metallographirtes Rundschreiben an sämmt- liche RetchSbehörden erlassen, worin die Beamten angewiesen werden, sich der neuen, vom Unterrichtsministerium begünstigten Rechtschreibung nicht zu bedie- nen. Diesem Verbote soll sogar der Zusatz nicht fehlen, daß Zuwiderhandelnde Beamte in eine Ordnungsstrafe genommen werden sollen, die im Wieder- holungsfalle zu steigern wäre. Man könnte demnach nicht behaupten, daß der deutsche Reichskanzler sich dem preußischen Cultusminister sehr entgegenkommend gezeigt hätte. Denkbar wäre allerdings die Erklärung, daß Fürst Bismarck die deutsche Rechtschreibung von Reichs wegen geordnet sehe« möchte; ein Ge- danke, welcher alle Anerkennung finden würde, wie ja auch ein Antrag in diesem Sinne, wenn auch nicht von amtlicher Sette, schon angekündigt ist. Denkbar wäre ferner auch die Voraussetzung, daß der Fürst eine consequentere Durchführung der dem ministeriellen Orthographsibuche zu Grunde liegenden Regeln wünsche, ehe die Neuerung allgemein eingesührt würde. Aber mindestens ebenso wahrscheinlich ist die Annahme, daß dem Fürsten jede Neuerung auf orthographischem Gebiete ein Aergerniß sei und daß jenes Verbot als der Ausfluß seines Verdrusses zu gelten habe. Es liegt nahe, an bedeutsame polt- tische Folgen zu denken, welche sich an diese Verfügung des Reichskanzlers, der doch zugleich preußischer Mintstervräfident ist, fast unvermeidlich knüpfen müßen. Ein merkwürdiges Ereigniß wäre es jedenfalls, wenn orthographische Streitfragen eine Krisis in obern Regionen hervorriefen. Das Dehnungs-h und die großen Buchstaben haben bisher wohl manchem Schullehrer und noch tausend- mal mehr Schülern den Kopf warm gemacht: daß sie aber zu einer Macht heranwachsen würden, die einem Minister gefährlich werden könnte, haben weder ihre Freunde noch ihre Widersacher jemals geahnt. Jedenfalls wird, wenn unsere Mtttheilung sich in vollem Umfange und mttsammt den naheliegenden Folgerungen bestätigt, die Verwirrung in der deutschen Orthographie nur noch zunehmen. Wir beklagen dies nicht. Es ist schon längst unsere Ansicht, daß der deutschen Orthographie erst dann gründliche Hülfe kommen wird, wenn eine gründliche Consufion die Rothwendigkeit einer durchgreifenden Reform zur allgemeinen Ueberzeugung bringt. Einstweilen ist in Folge des Puttkamer'schen Erlaffes wenigstens ein Schritt vorwärts geschehen, und den werden sich die Freunde des Befferen nicht nehmen laffen. Berlin, 4. März. Der Gesetzentwurf über die Erhebung der ReichS- pempelabgaben enthält auch eine sog. Börsensteuer, welche außer den Actien, Schlußnoten, Schlußzetteln und Lombard-Darlehen auch Lotterie«Loose, Quittungen, Cheks und Giro-Anweisungen umfaßt. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Ein Blick aus die französische Preffe zeige, daß die monarchisch-kriegerischen Parteien die Conjecturen des „Times"-Correspondenten Blowttz über Hohenlohe's Reise, welche der Logik und des gesunden Menschenverstandes entbehren, in der Provinz verbreiten und weiter erfindungsreich auSsptnnen. Es beweise dies, wo in Frankreich das Bedürfniß vorhanden sei, Europa in Unruhe zu erhalten. Wie wett die genannten Parteien fich dadurch dem französischen Volke empfehlen, wiße man nicht; bei dem gewerbfleißigen Theile desielben werde es ihnen nicht gelingen. Hekerrerch. Praa, 4. Mürz. Im erzbischöflichen Seminar entstanden Unruhen unter den ausgewiegelten czechischen Zöglingen, weil Seminar. Dtrector Dr. Bauer verordnete, daß auch Czechen deutsch lese» sollen. ES instand ein- förmliche Scene. Di- Zöglinge erklärten: „Wir können und wollen nicht deutsch lesen.' Der Direktor droht mit Ausschließung, worauf dl« Er- bttterung wuchs und mehrere Tage hindurch fich die stürmischen Auftritte Iff M « Vermischte Friedberg, 4. März. Nachdem bereits in den letzten Tagen ein starker Stur« sich bemerklich machte, steigerte sich derselbe in der letzten Nacht zum Orkan, dabei fiel ein wölken» wiederholten. Die jungen Leute unterschrieben folgende Erklärung: „Die unterfertigten czechischen Zöglinge erklären, indem sie den Verdacht der Widersetzlichkeit ablehnen, daß sie deutsch nicht lesen können — und solidarisch bitten, von dieser Pflicht befreit zu werden." Die Schrift kam in die Hände des Cardinal-Erzbischofs, worauf dieser im Seminar erschien, den Zöglingen erst mild zuredete, dann, als dies nichts hals, sich erbittert aussprach und laut den „Narodni Listy" Folgendes sagte: „Wer in menschlicher Gesellschaft etwas gelten will, muß deutsch können, wer nicht deutsch kann, ist zum Schweigen in der Gesellschaft verurtheilt, ein stummer Hund. Deutsch lesen muß man und muß man können." Die „Narodni" bemerken, „der Erzbischof verdiene, daß stck jeder Czeche von ihm mit Verachtung abwende." Tags daraus erschien eine Deputation der Zöglinge beim Erzbischof, um Aufklärungen zu geben und Genugthuung wegen seiner verletzenden Aeußerungen zu verlangen. Der Erzbischof ließ die Deputation nicht zu Worte kommen und sagte kurz: „Jeder hat seinen freien Willen, das Seminar zu verlaffen oder deutsch zu lesen." Nach „Pokrok" hätte der Erzbischof von den am Hradschin erschienenen 81 czechische Seminaristen 4 zu sich kommen laffen und ihnen dahin nachgegeben, daß auch deutsche Seminaristen czechisch lesen müßten, worauf sich die Czechen zufrieden gaben und in's Seminar zurückkehrten. Schweiz. Airolo, 4. März. Wer Gotthardtunnel muß bis zum 1. Octbr. 1880 dem Verkehr übergeben werden, die ganze Bahn erst 1884. Da jetzt jedoch erst der sog. Firststollen durch den Berg getrieben ist, erfordert die gänzliche Fertigstellung des Tunnels noch ungefähr 14 Monate, also 7 Monate über den contractltch festgestellten Termin. Für diese Zeitüberschreitung hätten die Unternehmer einen Strafsatz von 1,200,000 Frcs. zu zahlen. Doch nimmt man an, daß es diesbezüglich zu einem Arrangement kommen werde, da die Schwierigkeiten, welche sich der Ausführung entgegenstellten, ungeheuere und besonders in Airolo zum Thetl unvorhergesehene waren. Darin stimmen aber alle Berichte überein, daß das riesige Unternehmen bis jetzt in hohem Grade gelungen sei. — Die eigentliche Gotthardbahn wird von Luzern knapp am nördlichen Ufer des Vierwaldstädter Sees über Küßnacht, durch die Hohle Gasie, an dec Tells-Capelle vorbei nach Immenser führen. Von da am Rande des Zuger Sees und am Fuße des Rigi über Arth gelangt die Bahn längs des Lower- zer Sees bis Brunnen, um bis Flüelen wieder das Ufer des Vierwaldstävter Sees zu bestreichen. In Flüelen steigt die Eisenbahn sehr stark an, kehrt sich, bet dem furchtbar steil abstürzenden Pfaffensprung nächst Wasen, ununterbrochen m die Höhe strebend, dreimal im Kreise, um Göschenen, den nördlichen Ein- gangspunkt in den großen Gotthardtunnel, zu erreichen. Von Luzern bis hierher kommen nicht weniger als 26 bedeutende Tunnels und vier Brücken über den Reußfluß vor. Bei Airolo verläßt die Bahn das Gotthardgebirge, fällt tessinabwärts durch 11 Tunnels, geht sechsmal über den Tessin und krümmt sich in doppelten Kehrschleifen an den großen Abstürzen vor Faido und Gtornico hinunter bis Biasca. Rußland. Petersburg. Der Commandirende der Artillerie in Petersburg, Generaladjurant v. Kostanda, hat, wie die „M. Ztg." hört, am 21. Februar eine Untersuchung sämmtlicher Arttllerie-Kasernen des Petersburger Militärbezirks vorgenommen und dabei mehrere Artillerie-Ofsictere verhaften und vor das Militärkriegsgericht stellen lassen. Dem General waren nämlich an demselben Tage von dem Polizei-Obersten deS 3. Bezirks 6 Artiüerie-Explosions- Geschosse übergeben worden, die eine unbekannte Person in einem Pferde- Eisenbahnwagzon zurückgelaffen hatte. Diese Geschoffe konnten nur aus einer Artillerie-Kaserne stammen, da sie genau zu der Munition paßten, die der Artillerie in letzter Zeit überwiesen worden. — Nicht nur in Paris, sondern auch in Wien sind Nihilisten aufgetaucht und haben die Behörde veranlaßt, sich mit ihnen zu beschäftigen. Außer einem Techniker Namens Kortinsky befindet sich noch ein gewiffer Omiros Fafa unter dem Verdacht nihilistischer Umtriebe beim Wiener Landgerichte in Hast. Derselbe kam aus Odeffa in Wien au und wurde auf Verlangen der russischen Behörde verhaftet. Omiros Fasa verweigert jede Auskunft über seine Person, sowie über die bedeutenden Geldbeträge, die bet ihm vorgefunden wurden. Berlin, nie geahnten W und in geradezu — Denn im All so sicht es and, Werthen keines« «mäßigten $rer Auf dem Ausnahme gleid günstigsten Nach vermochten die 5 Das Geschäft wc keinem Verhältnis ju erleiden fatten. Werthe, ohne daß langt wärt Eine Ausr selbstredend auch sind. Zweifellos gedacht - eben Sveculmien de' hohen Pr^centso gehalten wird. ( gleich Null, und , . Auch für. vei war der ®fr U? »re V Men cbenfall! N"er Handels tocrf J* tafelt taet !'»«•« «SäS SÄ'; ,s'net 50013 26 2t9) Xtt Äis LS«; ■ssv«; LachS mit; Heimer gedenken nicht da. Loch VW * ' München Hchmrzeiichtr d' in Wüütemverg hem. Lchnkntfch Holzaxt eischia^ rathm und im daß er nur in >• zur Flucht aus r ßinne der Ankla- -richteten Schuldfi lrßung aufrecht Nord in idealem siahls. 2 Vergehen gemalt gerichteten und Ursula Wind Aaubes — Todess lassend, und Sinzic Ui der absoluten [ Lallen. Durch dm -esammtgefängnißst lustig erklärt. Telegraphische Depeschen. Waguer's telegr. Correspsndeur • Bureau. Berlin, 5. März. Die Budget-Commission des Reichstages beschloß, bei den im Etat beantragen Mernenbnuten ca. 1% Millionen abznsetzen. Berlin, 5-März. Reichstag. Rickert berichtet Namens der Budget-Commission über die gestern unerledigten Theile des Marine-Etats. Die Anträge der^ Commission stimmen wesentlich mit den Regierungsansätzen überein; nur werden 365,00t) Ji, die als erste Rate zum Bau einer neuen Corvette gefordert waren, zur Streichung vorgeschlagen. Das Haus tritt überall den Anträgen der Commission bei Bei Titel 29, der 1,500,000 Jl. für Herstellung einer zweiten Hafeneinfahrt in Wilhelmshaven fordert, bemängelt Meier die ungünstige und falsche Anlage der Einfahrt und führt aus, daß die Organisation der Marine einer größeren Decentralisation in der Verwaltung bedürfe. Bundes-Commifsar Wagner rechtfertigt die Organisation der Marineverwaltung den Angriffen des Vorredners gegenüber und hebt bezüglich des Baues in Wilhelms- ha»en hervor, das Baupr-ject sei sorgfältig geprüft und technisch wie nach jeder anderen Richtung hin unanfechtbar. Der Titel wird bewilligt, womit der Marine Etat erledigt ist. Der Etat des Reichstages wird ohne Debatte bewilligt. — Es folgt nunmehr die erste Berathung des Gesetzentwurfes, detr. das Faustpfandrecht für Pfandbriefe. Die Vorlage wird nach längeren Erörterungen einer Commission von 21 Mitgliedern über; wiesen. — Es folgt die erste Berathung des Gesetzentwurfs, betr. das Pfandrecht und die Zwangsvollstreckung an Eisenbahnen. Nach Befürwortung durch Staatssecretär v. Schelling und unerheblicher Discussion beschließt das Haus, die Vorlage derselben Commission wie den vorigen Gegenstand zu überweisen. Die Tagesordnung ist damit erledigt. — Lasker nimmt das Wort zu einer Erklärung, worin derselbe die gestrigen Ausführungen betr. den Capitän-Lieutenant v- Blanc richtigstellt. — Nächste Sitzung Sonnabend 11 Uhr. Tagesordnung: Berathung der Vorlage wegen Verlängerung der Geltungsdauer des Socialiften-Gesetzes. Paris, 5. März. Senat. Minister Ferry erklärt bei Befürwortung des Gesetzentwurfs, betr. die Unterrichtsfreiheit: die Vorlage sei eingegeben durch politische Gesichtspunkte. Die Congregation der Jesuiten sei eine permanente Verschwörung gegen den Staat, welcher in Bezug auf Moral und Politik nicht indifferent sein könne. Der christliche Unterricht sei nicht bedroht, da ja 120 von Priestern geleitete Anstalten und zahlreiche autorisirte Congre- gattonen beständen. Der Minister legt ferner dar, daß die Lage der Jesuiten m Frankreich immer eine ungesetzliche gewesen sei. — Morgen wird Ferry seine Rede sortsetzen. Petersburg, 5. März. Der Verbrecher, welcher das Attentat gegen Loris-Melikoff verübt hatte, ist heute Vormittag 11 Uhr mittelst Stranges auf dem Sernenofffchen Platze hingerichtet worden. Eme unzählige Menschenmenge war auf dem Platze versammelt. Der Richtplatz war von Militär umstellt. Die Ruhe wurde nirgends gestört. Petersburg, 5. März. Heute Morgen um HVi Uhr ist Mladetzki auf dem tLimeonowplatz gehenkt worden. Es war dort ein tragbares Holz- schaffot hergerichtet mit oblongem Galgen nebst Schandpsahl und Arrnjünder- treppe, die durch einen zwölf Schritt langen Holzsteg mit einer Art wenig erhöhter Bühne verbunden war. Militär stand vier Halbbataillone stark im Carrö um den Richtplatz herum. Das Publikum wurde durch Gendarmerie auf ungefähr 150 Schritt von dem Richtplatz gehalten. Viele Generäle und Officiere waren anwesend. Fünf Minuten nach 11 Uhr erschien der Wagen mit dem Verurteilten, der tn schwarzer Kleidung da saß, oben mit dem Rücken gegen Eisenstäbe gefeffelt. Mladetzki ist von kleiner Gestalt, schwarzem Haar mit kleinem Schnurrbart, sah etwas bleich aus, hielt aber den Kops sehr hoch und musterte das Publikum herausfordernd, indem er den Kopf hin und her warf. Vor und hinter dem Richtkarren ritt eine Sotnie Kosaken mit eingelegten Lanzen. Der Wagen fuhr*im Schritt bis zur Richtbühne. Der Verbrecher warf sich ordentlich empor, um seine Umgebung zu mustern. Ein Gensd'arm band ihn im Carr6 los. Mladetzki richtete sich auf und wandte sich mit lauter Stimme an das Volk, deffen Rettung, wie er behauptete, fein Ziel gewesen. Darauf wurde er nach dem L>chandpfahl geführt. Dort wurde ihm nach einleitendem Trommelwirbel das Urtheil unter präsentirtem Gewehr verlesen. Ein Geistlicher nahte sich daraus und hielt ihm das Kreuz hin, aber Mladetzki sagte, er fühle sich nicht schuldig, er habe zwar auf Melikow geschossen, aber nur, um das Volk zu retten. Dann verneigte er sich nach allen Seiten. Vier Henkersknechte, entlassene Sträflinge, hoben ihn jetzt, nachdem der Scharfrichter ihm eine sackleinene Hülle übergezogen, auf die dreistufige Richttreppe; der Strik wurde befestigt und die Treppe weg- gezogen. Der sichtbare Todeskampf dauerte drei Minuten. Nach 28 Minuten wucde der Leichnam Heruntergelaffen, in einen hölzernen Sarg gelegt und, nachdem ein Arzt den erfolgten Tod festgestellt, zum Schindanger gebracht. Aus dem Richtplatz wurden kurz nach der Hinrichtung drei anständig gekleidete junge Leute verhaftet und nach der am Felde liegenden Caserne gebracht. Darmstadt, 6. März, Mittags. Die erste Kammer bewilligte gleichfalls 100,000 JL aus den paratesten Mitteln der Staatskaffe zur Abwehr eines Nothstandes in den ärmeren LinbeStk-ilen.__ Lokales. Gießen, 6. März. (Sitzung der Stadtverordneten am 4. März.) Anwesend: Herr Büigermeister Bramm, Herr Beigeordneter Heß; von Seiten Der Stadtverordneten die Herren Batst, Gail, Grüneberg, Hornberger, Kauf, Ad. Nolt, Aug. Nolt, Petri, Pfannmüller, Scheel, Schopbach, Wenzel und Wortmann. — Durch Wegzug des Herrn Oekonom Wagner hat sich bic Ergänzung des Wirsenvorstandes nölhtg gemacht. Ais (Srfaßmann hierfür wurde Herr Oekonom Helfrich gewählt. — In die Ein- schätzungs ° Commission für die Weinsteuer werden die seitherigen Mitglieder Maier, Master, Bramm, Ludw. Theod. Felsing und Andreas Weidig, sowie du Ersatzmänner A Zinßer, Lndw. Textor und Karl Münch wicdcrgcwählt. — Die Abgabe von Holz aus der Hand im Jahre 1879 hat den Ertrag von 256 50 H ergeben, dessen Genehmigung erfolgt. — Das Gesuch des Bahnwärters Wiegel um Erlaubniß zur Aufstellung eines Bretterhäuschens am Bahnwärterhaus Nr. 4 an der Grünbergerstraße wird unter der Bedingung genehmigt, daß nur Holz und Wirkhjchaftsgegenstände darin aufbewahrt werden und Gesuchftcller sich verpstichtet, diesen Schuppen auf Seitens der Stadt etwa ergehende Aufforderung hin zu entfernen. — Die Vertheiiung der v. Krug'schen und Lony'schen Stiftungszinsen wird, wie tn früheren Jahren, den Mitgliedern der Stadtverordneten, welche auch Mitglieder der Armen-Depmation sind, übertragen — Nach einem Rcjcript Großh. Ministeriums des Innern und Der Justiz hat Seine König! Hoheit der Großherzog Die Annahme der Stiftung Des Kupferschmieds Karl Ludwig Kirsch genehmigt. Außer Dem Betrage von 2j71 JL 43 /H, deren Zinsen zur Unterstützung bedürftiger Einwohner der Stadt zu verwenden sind, wurden noch die Zinsen von 343 zur Instandhaltung der Gräber des Stifters und seiner Ehefrau bestimmt und bewilligte Die heutige Versammlung für den Friedhofsdzener jährlich 6 JL zur Herrichtung Der Gräber. — Die in Der Realschule seither bestehende comblnirte Prima soll, da Die Schülerzahl in derselben eine zu große ist, in 2 Klassen getheilt werden. Es macht sich infolge dessen die Herrichtung eines weiteren Schuljaales nöthig und wurden seitens der Direetion die entsprechenden Pläne eingereicht. Dieselben wurden mit Ausnahme einiger Punkte genehmigt. — Hierauf wurde Die Genehmigung zur Aufstellung einiger Laternen von der Wieseckbrücke bis Liebigsstraße er- theilt. — Für Die Unterhaltung Des unter Der HarDt befinDlichen Feldweges wurden seither jährlich 30 JL verausgabt. In einer Eingabe ist nun seitens des Unternehmers das Gesuch um Bewilligung von weiteren 15 JL, die derselbe für Material und Ausbesserung des Weges verausgabt haben will, gestellt. Die Versammlung sieht sich jedoch nach den Bemerkungen der Baudeputalion veranlaßt, das Gesuch abzulehnen. - Gegen die Genehmigung mehrerer Kostendicreturen hat Die Versammlung keine Einwendungen. — Auf früher eingegangene Beschwerde mehrerer Bewohner Der Schwarzlach, sowie auf VerwenDung Des Kreis-Gesundheitsamtes hatte Großh. Kreisaml Die Entwässerung des Terrains in der Schwarzlach verfügt. Es wurde beschlossen, das Wasser dort abzuleiten, wenn mit Den dortigen Grundeigenthümern eine Verständigung erzielt wird. — Der Kostenvoranschlag für Herstellung der Nordanlage, welche schon früher beschlossen worden war, wurde genehmigt. Derselbe stellt sich auf 8015 JL — Großh. Polizei- verwalrung hat in Betreff der Verlegung des Wachtloeales der Schutzmannschaft nach dem städtischen Hause in der Weidengaffe verschiedene Bevenken zur Geltung gebracht, so namentlich der ungünstigen Lage der Weidengasse für den Mittelpunkt der Stadt, von welchem aus es nur möglich sei, daß die Polizei allen an sie gestellten Anforderungen entsprechen könne u. s. w. erwähnt und schlägt u. A. das Schulhaus in der Schulstraße als passendstes Wachtlocal vor. Da jedoch Die Darin befindlichen 2 großen Schulsäle in Anbetracht der großen Anzahl der in denselben unterrichteten Kinder nicht entbehrt, auch andere Localitäten für diese Klaffen nicht beschafft werden können, beschließt die Versammlung, bei ihrem früheren Beschlüsse, das Wachtlocal in das städtische Hauö tn der Weidengaffe zu verlegen, vorläufig zu bebauen. Im Anschluß hieran genehmigt Die Versammlung die Herrichtung eines provisorischen Haftlocals nach Dem sich auf 416 JL stellenden Kostenvoranschlage. — Ein eingegangenes Gesuch auf Lieferung von Straßen- ichildern konnte nicht berücksichtigt werden, da die in demselben geforderten Preise sich höher stellen, altz Die der Firma, mit der ein Abschluß bereits erfolgt ist. — Herrn Dr. Zett wird gestattet, einige von dem früheren Projeete abweichende Aenderungen an seinem Neubau vor zunehmen. — Genebmigt werden ferner die Gesuche der Herren Mettenheimer & Schnltheiö, Martin Scheel, Wode, Friedrich Müller, Fritz Kühn, Christian Noll, Heinzerling & Tribns, Ferdinand Krailing, Friedrich Schneider, Jnl. Bach. Fischer und Emil Loos, welche um Erlaubniß zur Vornahme von Bauvcränderungen reip Ausführung verschiedener Bauten ein» gekommen waren. — Wegen Verbreiterung der Wetzsteinsgaffe waren in früheren Sitzungen schon Berathungen gepflrgen worden. Nach einer Erklärung des Heun Commerzienrath Gail will derselbe den zur Verbreiterung genannter Straße nöthigen Streifen Gelände von seinem Garten am Oswaldsberg abtnten, wenn Die Stadt die Versetzung der Mauer und Herstellung des Spaliers übernimmt und die Linie längs des Marktes als Baulinie bezeichnet, sowie ihm schließlich ein in der Sandgaffe gelegenes Stück Gelände in der Größe von 18 Hl Meter überläßt. Die Baudepulation hatte beantragt, auf diese Bedingungen einzugehen und trat die heutige Versammlung diesem Anträge bei. Gießen, 6. März. Von allen Seiten wird über Hochwaffer und dadurch angerichtete Zerstörungen geklagt. Bei uns stand diesmal die Wieseck (nach amtlichen Meffungen) 6 Eenti- meter höher als bei Der Hochfluth im vorigen Jahre, während bei Der Lahn noch 2 Centimcter fehlten. Die Post unD Eisenbahnzüge erleiden durch die statigehabten Zerstörungen selbstver- ständlich unliebsame Verspätungen. iiHigte gleich' zur Kbwehr $Mdjen« ön Militär l Ml-dehki bai'« Y°I,. ^lunbtt, wenig lle W iU H^’acmerie enerälr und &et Wggeu 1 E dem schwarzem r den Kopf ’ 8l>»f bin nl« äojittn Gichtbühne. Zu mustern, h auf und er behaup- chl geführt, "heil untn nb hielt ihm ii habe zwar inn verneigte Plnge, hoben rgkzogen, auf Lr.-ppe weg- 28 Minuten t und, nach, bracht. Aus leidete junge z.) änroefent): Luidtverordnetm l, Sag. Roll, nn. - Durch tnDti nölhig ge- - $n dir S>u- te. Morler, utr S- jingtr, f der Hund rm ■folgt. — Das lhauschms am jjitljmiftt, tiod ßch vnpfüchl«. tntjmitu. — eit in frühem nnttvDtpuiancn tit Dtt Zajlij Hal ferfchmievs Karl ßinien zur Untere tit Zmjen do» nimmt und ba Hnrichlung dtr die Schültrzahl nfolgt desim die i tit ckttiprechtnr nut. — Hinauf tn itttbn jährlich umBtwilligunz rrauögadl haben r i8au6tpuiaii08 cndicrcturm hat Dt aehrntt es hallt 0"^' lUrDt deschlosteu, ,,iüLnv>gung «- ,5cn ftüder bt> Sroyh- Schaft -ach dw , 1C namtnM 51 •«“‘S |.w. $a )(Md) r'^r-’nS^,n' :UJL sich hbhtt „7 Je« 7. * »tubau vor ‘en 55$ ■ low't f* ^s'-er^ rrat dtt .."S •‘‘‘Sl bruchartiger Regen. Heute früh hatten wir denn in Folge davon ein Hochwasser, wie es die ältesten Leute sich nicht erinnern. Zwilchen Ockstadt und Friedberg ein See, zwischen Nauheim, Friedberg, Fauerbach ein See, zwischen Dorheim, Bauernherm, Ossenheim, Fauerbach und Bruckenbrücken ein See. In Zicgcnberg mußte man das Vieh aus den Ställen flüchten, weil dieselben unter Wasser standen; das Wasier kam so rasch, daß es nicht möglich war, die Keller zu räumen, wodurch Einzelnen ein ungeheuerer Schaden erwuchs; in Niedermörlen riß die Ufa die steinerne Brücke ein, das halbe Dorf stand unter Wasier, cs wurde Sturm geläutet; die mit vielen Opfern hergcstellte Flußcorrection scheint den Fluthen vollständig zum Opfer gefallen zu sein; in Obermörlen soll Vieh in den Ställen ertrunken sein; in Nauheim nahm das Wasser den Steg an den Stedhäusern mit und riß die Brücke im Parke an dem Gasbadhaus ein; zwischen der Saline und Friedberg steht kein Steg mehr; das Wasier reicht an einzelnen Stellen bis zum Städter Weg; hier in Friedberg unterwühlte das Wasser der Seebach in der Vorstadt zum Garten ein Haus, so daß dieses abgesprießt werden mußte; die Usavorstadt steht theil- weise unter Wasier, die Flutb geht durch alle 24 Bogen des ViaductS; bei den Gerbhäusern mußte eine Familie mittelst Nachen aus dem von den Fluthen umspülten Häuschen gerettet werden; die Hockenmühle liegt auf einer Insel, das Wasier nahm einen Tbeil des Maschinenhauses mit; einzelne G-höfte tn Fauerbach stehen unter Wasirr; die Chaussee bei der Görbel- heimer Mühle ist überschwemmt; kurzum, eine derartige Überschwemmung war seit Menschengedenken nicht da. Heute Morgen dauert der Sturm mit zeitweisen Regenschauern noch fort. Auch von weiter her wird gemeldet, daß das Unwetter entsetzlich hauste. München, 28. Februar. (Schwurgerichts Gestern Abend ging vor dem oberbayerischcn Schwurgerichte die Verhandlung gegen den Doppel-Raubmörder Matthäus Wild von Bernbach in LDürttemberg zu Ende. Der Angeklagte Ist geständig, im September v. I. seinen Dienst- Herrn, Lohnkutscher Lindner in Weilheim, und dessen Haushälterin, Ursula Wind, mit einer Holzaxt erschlagen und dann bestohlen zu haben, schützt jedoch vor, mit denselben in Streit ge- rathen und im Verlaufe desielben mit der Mistgabel von Beiden angegriffen worden zu sein, so daß er nur in Nothwehr gehandelt habe, nachdem es ihm unmöglich gewesen, einen Ausweg zur Flucht aus der Scheune zu finden. Der k. Staatsanwalt beantragt ein „Schuldig" im Sinne der Anklage, der Vertheidiger dagegen die Verneinung der auf Mord und Raub gerichteten Schuldfrage, hielt dagegen den Gesichtspunkt des Todtschlages, bezw. der Körperverletzung aufrecht. An die Geschworenen wurden 14 Fragen gestellt, von welchen dieselben die auf Mord in idealem Zusammenflusie mit dem Verbrechen des Raubes, auf 2 Vergehen des Diebstahls, 2 Vergehen Der Unterschlagung und auf 2 Vergehen des Widerstandes gegen die Staatsgewalt gerichteten bejahten. Der königliche Staatsanwalt beantragte bezüglich der an Lindner und Ursula Wind verübten Morde im rechtlichen Zusammenflusie mit zwei Verbrechen des Raubes — Todesstrafe; bezüglich der übrigen Reatc die Strafausmesiung dem Gerichte über- lasiend, und Einziehung des zum WiDerstande benützten Revolvers; der Vertheidiger erklärte, bei der absoluten Form der beantragten Todesstrafe sich anderweitige Schritte Vorbehalten zu wollen. Durch das hierauf erlassene Urtheil wurde der Angeklagte zur Todesstrafe und in eine Gesammtgefängnißstrafe von 3 Jahren verurthcilt, sowie der bürgerlichen Ehrenrechte verlustig erklärt Börsenwochcn-Bcricht. (Originalbericht deS Bankhauses Max Levenftein, Berlin W„ Charlottenstraße SS.) Berlin, 6. März. Die abgelaufene Woche war eine sehr bewegte. In einem ttie geahnten Umfange hat sich die Ueberspeculation auf allen Verkehrsgebieten geäußert und in geradezu beängstigender Weise ist daraus das Verkaufsangebot hervorgegangen. — Wenn im Allgemeinen noch weitere Rückgänge auch nicht ausgeschlossen sein dürften, so sicht es andererseits doch ziemlich fest, daß eine Gefahr bei innerlich gesunden Werthen keineswegs vorhanden ist und daß ein Ankauf derselben zu den so erheblich ermäßigten Preisen wohl in Erwägung zu ziehen wäre. Auf dem internationalen SpeculationSmarkte wurden alle Werthe ohne jede Ausnahme gleich sehr von der Baissebewegung in Mitleidenschaft gezogen. Selbst die günstigsten Nachrichten, welche über die Bilanz der Kreditanstalt verbreitet wurden, vermochten die Rückwärtsbewegung nicht zu unterbrechen, geschweige aufzuhalten. — Das Geschäft war im Allgemeinen von weniger Bedeutung und stand durchaus in keinem Verhältniß zu den enormen Abschlägen, welche sowohl Creditaktien, wie Franzosen zu erleiden hatten. In gleicher Weise litten Oesterreichisch-Ungarische und Russische Werthe, ohne daß auch der Verkehr in denselben zu einer größeren Entwickelung gelangt ivärc. Eine Ausnahmestellung nahmen eigentlich nur Deutsche Bahnen ein, obwohl selbstredend auch diese von der rückgängigen Bewegung nicht ganz verschont geblieben si nd. Zweifellos besteht auf diesem Gebiete — es ist hierbei an die speculativen Devisen gedacht — ebenfalls ein starkes Hausse - Engagement; es kommt hierbei aber den Spcculanten der Umstand zu Gute, daß diese Bahnen von der Reichsbank zu einem hohen Pr^centsotze bcliehen werden, und dadurch der Zwang zum Verkauf vorläufig gehalten wird. In leichten Bahnen, sowie überhaupt in Cassa-Devisen war das Geschäft gleich Null, und stellten sich die Course durchweg schwächer. Auch für Bank-Actien endet die Woche mit nicht unerheblichen Verlusten, dabei war der Verkehr außerordentlich beschränkt. Nur Disconto - Commandit - Antheile zeigten größere Belebtheit zu allerdings wesentlich rückgängigem Preise. Deutsche Bank schließen ebenfalls um mehrere Prozent niedriger. Darmstädter lagen schwach. Auch Berliner Handelsgesellschaft konnten der weichenden Tendenz nicht länger Widerstand leisten. Aendert sich die allgemeine Situation der Börse nur einigermaßen, dann darf bei diesem Papier auf eine erhebliche Steigerung gerechnet werden. Größeres Interesse zeigte sich für junge 40procentige Gothaer Grundcrcditbank, die vielfach gegen alte vollgezahlte eingetauscht wurden. In BergwerkS-Aktien war die Tendenz eine entschieden flaue, hervorgerufen durch rückgängige Eisen- und Kohlenvreise. Es gilt dies namentlich von Dortmunder Union, die in ganz unberechtigter Weise bis auf 124 pCt. hinaufgetrieben waren und welche daher auch dm größten Verlust zu erleiden hatten. Auch Laurahütte, welche anfänglich eine Sonderstellung einzunehmen schienen, mußte diese schließlich aufgeben. Nicht besser erging es den Kassenwerthen, wobei bedauerlicher Weise in der Bewerthung ein Unterschied nicht gemacht wurde. Neu eingelührt wurde Rheinhessisches Bergwerk, welches ungeachtet der flauen Haltung freundliche Aufnahme fand. Es wurden darin täglich größere Abschlüsse zu steigenden Eoursen vollzogen. Jnduftriepaptere lagen recht stille. Es ist hier auch nicht ein einziges Papier Lnzugeben, welches sich durch nennenswerthe Umsätze ausgezeichnet hätte, und war fast Alles rückgängig. Schering-Actien, welche man in voriger Woche auf die Neu-Emission und namentlich darauf hin zu treiben suchte, daß die Gründer das Bezugsrecht für sich allein auszuüben beabsichtigen, gaben nach, weil noch in letzter Stunde zu Gunsten der Actionäre auf das Bezugsrecht verzichtet wurde. Man befürchtet namentlich, daß die Emission nicht gelingen werde. (1529 Handel und Verkehr. Gießen, 6. März. Auf Dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd ^0 95 bis 1.06, Hühnereier per Stück 5—0 H, Gänseeier per Stück 10—00 Enteneier per Stück 6—0 Käse per Stück 5—9 Käsematte per Stück 3 Erbsen 1 Liter 20 H Linsen 1 Liter 22 H, Tauben das Paar JL 0.80, Hühner per Stück JL 1.00—1.50, Hahnen per Stück JL 1.00 bis 1-70, Enten per Stück JL 2.00—3.00, Kartoffeln per 100 Kilo 8—9.00, Zwiebeln p- Ei* 14—15, Milch per Liter 16 und 18 H, Ochsenfleisch 66—68H per Pfd., Kuh« und Rindfleisch 48—56H, Kalbfleisch 40—46 Hammelfleisch 45—60 H, Schweinefleisch 60 H. Die bereits wegen ihrer großen Vorzüglichkeit und Reellität in vielen Tausenden von Familien eingeführte Amerikanische Brillant-Glanz-Stärke von Fritz Schulz jr in Leipzig veranlaßt uns auch dieses Mal, die geehrte Damenwelt darauf aufmerksam zu machen. Die beim Gebrauch dieser Glanz-Stärke (kein Zusatz, also kein Stärke- Glanz oder dergl.) hervorgehende Eleganz der Wäsche macht erstere fast unentbehrlich für reden Haushalt und ist dabei der billige Preis, welcher pro Paquet nur 20 H betragt, dazu angethan, die Einführung derselben in jedem Haushalt zu ermöglichen Die Einfachheit beim Gebrauch derselben garantirt selbst der ungeübten Hand ein sicheres Gelingen. Für die absolute Unschädlichkeit dieser Glanz-Stärke, sowie für die Hervorbringung eines schönen atlasartigen Glanzes übernimmt der Fabrikant jede Garantie. Lager davon halten die meisten guten Colonialwaaren-, Droguen- und Seifen-Handlungen. Auszug aus den Sisndesamtsregistern des Standesamts Gießen Vom 28. Februar bis 5. März 1880. Aufgebote. Februar. 28. Der Großherzogl. Reallehrer Dr. August Nies von Gießen mit Helene Rabenau, Tochter des verst. Großherzogl. Rechnungsraths i- P. Georg Wilhelm Rabenau von Gießen. 29. Bierbrauer Christian Heinrich Louis Herpichböhm von Sonneberg mit Katharine Lettermann, Tochter des verst. Weichenwärters Johann Jost Lettermann von Goßfelden. 3. Fabrikant Ernst Georg Throm von Ziegenhain mit Antonie Kiesewetter, Tochter des Com- merzienraths Ernst Kiesewetter von Arnstadt. 3. Postassistent Johannes Rudolf Goldmann von Laubach mit Marie Schmidt, Tochter des verst. Metzgermeisters Balthasar Schmidt von Gießen. 5. Schneider Konrad Oehler von Ober-Ohmen mit Katharine Henriette Biehn, Tochter des verst. Haarschneiders Heinrich Philipp Biehn von Köppern. 5. Dienstmann Christian Heinrich Lemp von Gießen mit Katharine Magdalene Gräf von Laubach. 5. Schneider Friedrich Heinrich Martin Dührkop von Boltzenburg mit Katharine Henriette Wagner, Tochter des Taalöhners Johannes Wagner III. von Gambach. 5. Fabrikant August Wilhelm Hermann Küchel von Butzbach mit Louise Burkhardt, Tochter des verst. Kaufmanns Georg Burkhardt von Gießen. Eheschließungen. Marz. 1. Kaufmann Joseph Mark von Fritzlar mit Helene Mayer, Tochter des Kaufmanns Alexander Mayer von Gießen. Geborene. Februar. 25. Karoline Charlotte, Tochter des Oeeonomen Georg Ockel. 28. Ernst Anton Franz Heinrich, Sohn des Buchbandlungsagenten Victorian Wendelin Böttinger. 1. März. Dem Kaufmann Albert Müller eine Tochter. 28. Karl Adalbert, Sohn des Schlossers August Sudheimer. 28. Helene Margarethe Barbara Karoline, Tochter des Post-Secretärs a. D. Karl Weber. 1. Dem Schuhmacher Theodor Schlitt eine Tochter. 29. Johann Gottlob und Karl Theodor, Zwillingskinder des Schreiners Johannes Lenz. 29. Louise, Tochter des Schneidermeisters Johann Heinrich Schmitt. 27. August Wilhelm, Sohn des Weißbinders Georg Karl Wilhelm Seipp. 2. Ludwig, Sohn des Gemüsehändlers Ludwig Reh. 1. Wilhelm, Sohn des Steinbrechers Wilhelm Valentin. 29. Marie, Tochter des Ober-Güter- Jnspectors Christoph Ries. 29. Friedrich, Sohn des Anatomie-Dieners Heinrich Balser. Gestorbene. Februar. 28. Margarethe Magdalene, 24 Jahre alt, Tochter des Postschaffners Johann Georg Vaubel. 26. Schuhmacher Johannes Linker, 28 Jayre alt, von Nieder-Gemünden. 28. August Hermann, 38 Jahre alt, von Krampf. 1. März. Karl, 16 Jahre alt, Sohn des Fuhrmanns Adolf Hillgärtner. 2. Karoline Wilhelmine Louise Euler, geb. Dörr, 40 I. 9 M. alt, Ehefrau des .Bürgermeisterei- und StanDesamtsgehülfen Ernst Euler. 2. Eleonore Witt- linger, geb. Brunner, 72 Jahre alt, Wittwe des Kreisarztes Dr. Georg Friedrich Wittlinger. 1. Ein unbekannter Mann, etwa 40 Jahre alt. 2. Bartholomäus Reul, 78 Jahre alt, von Lind- Heim. 3. Julie Kröcker, geb. Schimpf, 34 Jahre alt, Ehefrau des Flurschützcn Martin Kröcker. 3. Katharine, 11 Monate alt, Tochter des Bahnwärters Georg Jung. 5. Dem Zimmermann Louis Bieber ein tobtgeborener Sohn. 5. Fritz, 20 Jahre alt, Sohn des Grubenbesitzers Friedrich Meesmann. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Den 28. Februar. Dem Großh. Profesior der Theologie Dr. Bernhard Stade eine Tochter, Emma Johanna, geb. den 8. December. Den 29. Februar. Dem Loeomotivheizer Philipp Kehr eine Tochter, Margarethe Christiane Marie Louise, geb. den 26. Januar. Denselben. Dem Schuhmacher Johannes Siek eine Tochter, Marie Sophie, geb. den 16. Deeember. Denselben. Dem Fuhrmann Wilhelm Wilke ein Sohn, Wilhelm, geb. den 10. Januar. Den 4. März. Dem Glaser Johannes Hirz ein Sohn, Otto Karl, geb. den 9. Jan. Beerdigte. Den 1. März. Margarethe Magdalene Vaubel, des Postschaffners Johann Georg Vaubel chel. Tochter, alt 24 I. 3 M. 4 T., gest. den 28. Februar. Den 3. März. Karl Hillgärtner, Schuhmacherlehrling, des Fuhrmanns Adolf Hillgärtner ehel. Sohn, alt 16 I. 7 M. 26 T., gest den 1. März. Den 4. März. Eleonore Wittlinger, geb. Brunner, des verst. Großherzogl. Kreisarztes Dr. Friedrich Wittlinger Wittwe, alt 72 I. 3 M. 22 T., gest. den 2. März. Denselben. Karoline Wilhelmine Euler, geb. Dörr, Ehefrau des Bürgermeisterei- Secrctärs Ernst Euler, alt 40 I 9 M., gest den 2. März. Allgemeiner Anzeiger. Wichtige Mittheilung. Grieger-Verein * In seiner Sitzung vom 22. December 1879 hat die dritte Strafkammer des Tribunals erster Instanz in Berlin die Firma Eduard Mayer, Dragoner- Straße Nr. 26 zu 600 Mark Strafe oder 60 Tage Gefängnis; und 500 Mark Entschädigung an die Societe anonyme de la Destillerie de la Bönedictine, Liqueur der Abtei zu Fecamp, verurthetlt, wegen Übertretung des Gesetzes über Fabrikmarken, indem er Nachahmungen des ächten Benediktiner Liqueur verkauft hat. Der General-Director: 249) A. Legrand aine. p p Gießen, den 7. Marz 1880. 1517) Hiermit erlaube ich mir, Ihnen die ergebene Mittheilung zu «lacken, daß ich meine Journal - Expedition, verbunden mit Schreibmaterialien-Handlung, in Lit. A. 22V, Brand- und Lindengafse»Ceke verlegt habe. Sie um Ahr ferner geneigtes Wohlwollen ersuchend, zeichne Hochachtungsvoll Herrn. Goes. Dienstag den 9. März, Abends 8V2 Uhr. im Vereinslocat (Restauration Bramm, Neustadt): Generalversammlung. Tagesordnung: 1) Bericht deS Rechnungs-Prüfungs-Ausschusses. 2) Abstimmung über die vorgeschlagenen Statutenänderungen. 3) Der Delegirtentag des Landesverbandes Hess. Kriegervereine, Wahl der Vertreter. 4) Feier deS Geburtstag- Seiner Majestät des Kaisers. 1513) Der Vorstand. Holzverfteigerung. 1 Freitag den 12. ds. Mts. werden tm Langsdorser Gemetndewalv folgende Holzsortimente ersteigert: 134 Etchen-Stämme von 15—45 em Durchmesser, 80 Fichten-Stämmevon 14—38 cm Durchmesser und 10—22 m Länge, 100 Fichten-Derbstgn. von 5—20 m Länge, 270 Kiefern-Stämme von 15—45 cm Durchm., eignet sich zu Schnittholz, 610 Ktesern-Derbstangen, 6 Buchen-Stämme von 42—72 cm Durchmeffer, 8,98 fm enthaltend, 12 Hainbuchen-Stämme, 3,16 fm enthaltend. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr im Dtstrtct Stockmeier. Langsdorf, den 4. März 1880. Großh. Bürgermeisterei Langsdorf. 1500)______Köhler.___________ Holzversteigerung. Donnerstag den 11. März, soll im Daubringer Gememdewald in mehreren Distrikten nachverzetchneteS Holz versteigert werden: 57 Eichen.Stämme bis zu 73 cm Durchmeffer und 11 m Länge, 1 Buchen - Stamm mit 42 cm Durchmeffer und 4 m Länge, 21 Nadel-Stämme bis zu 23 cm Durchmeffer und 12 m Länge, 41 Stück Fichten-Derbstangen, 45 Rmtr. Buchen-Schettholz, 12 „ Eichen- „ 36 „ Nadel- 11 „ Buchen-Knüppelholz, 9 „ Eichen- „ 105 „ Nadel- 650 Wellen Bucken-Reisholz, 300 „ Eichen- 1560 „ Nadel- 15 Rmtr. Buchen-Stöcke, 13 „ Eichen- „ 24 „ Nadel- „ Der Anfang ist im Distrikt Buchenberg, Morgens 9 Uhr, am Bau- und Werkholz. Daubringen, am 5. März 1880. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. 1505) Walter. Versteigerung. Montag den 8. März d. I., Nachmittags 3 Uhr, werden in der Wohnung des Herrn Schuhmachermeisters Meister dahier — Mai- gasie — folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung verkauft: 1 Kleiderschrank, 1 kleiner Schrank, 1 Spiegel, 1 Waschtisch, 1 Nachttischchen, 6 Bilder, 1 Wanduhr, 1 Nähtischchen. Gießen, den 5. März 1880. 1507)Bühner, Gerichtsvollzieher. Dienstag den 9. März, Vormittags 11 Uhr, soll auf meinem Bureau ein vollständiges Bett öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 6. März 1880. 1515)_______Geißler, Gerichtsvollzieher. Dienstag den 9. März, Vormittags 11 Uhr, soll auf meinem Bureau ein Secretär öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 6. März 1880. 1514)Geißler, Gerichtsvollzieher. 1518) Ein noch gutes Halbverdeck steht zu verkaufen. Zu erfragen bei Krau Klepp in Wetzlar, Neustadt. Aeikgeöoteves. 1123) Ein gebrauchter Hotel OmnibuS sehr billig zu verkaufen bei __________________Chr. Horehfeck. 1511) Gelbe Kohlrabi, Dickwurz und Spreu zu verkaufen in Lit. D. 155. An die Hausfrauen. Ungeachtet aller Anfeindungen ist und bleibt (180 Hudson’s Seifenextract das beste, billigste und unschädlichste Mittel zum Waschen, Reinigen u. Scheuren aller Gegenstände. Unwiderlegliche Beweise sind: Dir große goldene Medaille 1877 und daS Ehrendiplom 1879 der franz. Aoademie nationale tn Paris. Höchste Auszeichnung für Waschpräparate: Weltausstellung Paris 1878. Täglicher Verbrauch in England, über 500,000 Pallete a Vt Pfund. Zu haben in allen Colonial-, Material- und Droguenhandlungen. Freiwillige Gail'frhe Feuerwehr jjeiicriifoerltimmhmfl Montag den S. März, Abends 8 Uhr, i32i) Restauration Spies Ä”6 Tagesordnung: 1) Jahresbericht. 2) Rechnungsablage. 3) Vorstandswahl. Sämmtliche Mitglieder sind verpflichtet in vollständiger Uniform zu erscheinen. Der Vorstand. 1262) Zum Anfertigen von Hütten, Hallen, Garten- fpalieren, Wafchpfählen und allen in dieses Fach einschlagenden Artikeln, sowie zum Decken dieser Hallen und Hütten mit Schiefer, Ziegeln Asphaltdachpappe und geölter Leinwand, halte mich unter Zusicherung promp- tester und reellster Bedienung bestens empfohlen. t Jacob Helfendem, Marburger Straße. Cofles-Anzeige. 1498) Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß mein sehr lieber Sohn Fritz heute Vormittag seinem Lungenleiden erlegen ist. Gießen, den 5. März 1880. Fr. Meesmann. Die Beerdigung findet Sonntag, den 7. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr statt. 2 bis 3000 Mark werden von einem hiesigen Geschäftsmann gegen gute Hypothek von mehr als doppelter Sicherheit zu leihen gesucht. Gefl. Offerten wolle man unter Chiffre F. R. 170 an die Expedition dss. Blattes gelangen lassen.(1508 1502) Eine sächsische Cigarrenfabrik ersten Ranges wünscht in Gießen einen Agenten für den provisionsweisen Verkauf ihrer Specialitäten neuen Systems (Preislage: 30—60 per mitte) zu engagiren. Nur Reflektanten mit Prima-Referenzen belieben ihre Adressen sub R. K. 337 an Haafenstein 86 Vogler in Dresden einzusenden. [H. 3907 a] 1499) Ein Logis mit Garten, eventuell ein kleineres Haus wird zu miethen gesucht. Gefällige schriftliche Offerten mit Preisangabe sub Chiffre H. G. H. 8. befördert die Exped. d. Bltts. 1519) Vier Lungstein - Treppenstufen werden zu kaufen gesucht. Näheres zu erfragen bei Bäcker Kuhn. I Mahnungs-Gesuch. Eine Familienwohnung von 4 Zimmern mit Zubehör pro 1. April (in der Nähe des Wallthors) gesucht. Offerten mit Preisangabe nimmt die Exped. d. Bltts. unter Chiffre H. A. entgege». (1494 1503) Gesucht ein ordentliches Dienstmädchen vom Lande. Zu erfahren in der Exped. d. Bltts.____ 1390) Zum Weißzeugflicken oder dg'l Arbeiten sucht noch einige Tage Beschäftigung. A. Graulich bei Küfer Hilgärtner, Löwengasse 1522) Ich warne hiermit Jedermann, meinem Sohne Ludwig Mohr etwas zu borgen, indem ich für Nichts hafte. HanS Heinrich Mohr II., _______Steinbach.___________ F. St. F. § Montag: Jungblut. 1507) Ein braves Kindermädchen gesucht. Schutftraße B. 30. Iiiriierliiile angekommen. C. £. Gail, Schulstraße 19. (1521 Hausfrauen prüfet! Durch die Anwendung der Amerikanischen Drillant Glan; Stärke C von Fritz Schul; jun. in Leipzig ist das Geheimniß gelöst, der Wäsche ohne jeden Zusatz eine blendende Weiße, brillanten Glanz sowie elastische Steifheit zu verleihen. Diese Stärke ift das „Non plus ultra« der Neuheit; durch dieselbe wird vieler Aerger um verlorene Mühe erspart; denn, überraschend in ihrer Wirkung, ist durch die beigegebene einfache Gebrauchsanweisung selbst der ungeübten Hand ein sicherer nie geahnter Erfolg garantirt. 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Bach. 1510) Die Mansardenwohnung, welche Herr Verwalter Schneider, Alicenstraße' Nr. 98, bewohnte, mit Wasserleitung rc. ist per 1. Juni anderweit zu vermiethen. ___________________H. Adami. 1492) In der Nähe der Kaserne ift ein freundlich möblirtes Zimmer zu vermiethen. Näheres _________Brandgasse Nr. 220, 3. Stock 1496) Ein kleines Zimmer an einen anständigen Arbeiter zu vermiethen. ___________________ Neustadt 35. 1495) Die Mansarden - Wohnung in meinem Vorderhause, bestehend aus vier Zimmern, 3 Kammern und allen Bequemlichkeiten zu vermiethen. August Ackermann, Franks. Str. E. 41. 1512) Der dritte Stock meines Hauses, bestehend aus 7 Zimmern nebst Zubehör ist zu vermiethen. Chr. Petri, Alicenstraße. Theater in Giessen. Sonntag den 7. Mär; 1880: (6. Vorstellung im 1. Abonnement) Stadt und Lund oder Der Viehhändler von Oberösterreich. Characterbild mit Gesang in 3 Akten von Friedr. Kaiser. Montag den 8. Mürz 1880: (7. Vorstellung im 1. Abonnement) Onkel Präftig. Lebensbild in 5 Akten nach dem Fritz Reuter'schen Roman: „Ud mine Strom- tid“, für die Bühne bearbeitet v. Fischer. 1516) Die Direction. V. w. Verantwortliche Redaktion: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (gr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Hierzu ei* zweites Blatt nnb eine Beilage. 3°> l Aosteiknngskrar «wartet werde mm 12- 25. Februar v Von j behandelnde 811, jiiar unter än{ Unterst Bestich Dt.se ! Gte Dur. enget auft t Bewe' Angabe des P im Bahnhose nutanzugebni. ®iej Es geht Etats Alles t lehrt die ®(f( Mische« den. scher bestand du MMdel sich -reisenden ,, In Bez« seit der fyit ch-dings als »toataro del Ms Glotzen 75 J kiOhlU«z b, W W na Rt« Staat! Mn! MitirlH w Bet btt nicht ttlj sich, des ®t Einnah We bettoet .Im Al g“äIt« mit ®ei e" «tnnia •*» und | > kann, Mut d» ,