"SthendenEe -kraße B. 151,5. »fei LE-KI. *4^ Arnold?dn trhfrPrx"1' bei* »DHfgjS °rkAZ ' A^K nretMermadier. üebeniehen en wird rasch (6390 ikorn, Kreuz. nhüte werden M nach neuesten ert. Schulßraße^lö. MftAnter. stern nächsten tzt. V. Plaul> chctz Tienslmädchm sucht sofort Stelle. terg, Brandgosse. ^Wohnung bellte bei Herrn zuß 9toöf ibuig- ichmifl'1 müchettN^ Anzeigen. JAneiber wünscht- ln Verbindung m y von Herrnr- °n die Ened. MKebwird lg keine Tpur > l, Hamm, ■ Aleidermacherin >em Hause Brschäs- Hause des Hem ■ Riegelpfad. meider. ofen» und Westen» Nr. 233. Mittwoch den 6. October ZSSO. Kichener 'Nlyeiger AllM- aal) ImtäMatt für dea Kreis Cicha. Erscheint täglich mit Ausnahme des Motttags Preis Vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post be»ogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. } Schulstraße B. 18. Deutschland. Darmstadt, 2. Octbr. Das Großherzogl. Regierungsblatt (Beilage Nr. 24) enthält: 1. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben dem Wendel Knaup zu Groß-Hausen, in Anerkennung der von demselben am 15. Juni l. Js. mit Muth und Entschlossenheit vollbrachten Rettung des 7 Jahre alten Philipp Bohrer zu Klein-Hausen vom Tode des Ertrinkens, eine Geldprämie Allergnädtgst zu verleihen geruht. 2. Bekanntmachung Großherzogltchen Ministeriums des Innern und der Justiz, die Vorbereitung zum Dienste eines Poltzetcommistärs betreffend. 3. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, den Locomottvbetrteb auf dem Anschlußgeleis von der Margarethenhütte nach dem Main-Weser Bahnhofe zu Gießen betreffend. 4. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Friedberg, die Umlagen der israelitischen Religions-Gemeinde zu Ober-Erlenbach mit Ober- und Rieder- Eschbach, im Kreise Friedberg, für 1880 betreffend. 5. Bekanntmachung Großherzogltchen Kreisamts Dieburg, die Umlagen der israelitischen Religions-Gemeinde zu Ober-Klingen für 1879 betreffend. 6 Ordensverleihung. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst zu verleihen geruht: am 5. Septbr. dem Major Rau im 2. Jxfan- terie-Regiment (Großherzog) Nr. 116 das Ritterkreuz 2. Klasse des Ludewigs- Ordens. 7. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. 8. Namensveränderung. 9. Dienstnachrtchten. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 8. August den von dem Herrn Fürsten zu Solms-Lich auf die evang. Pfarrstelle zu Ettingshausen präsentirten Pfarrer Friedrich Thomas Lahr von Willofs, — am 10. August den von dem Herrn Fürsten zu Löwe, stein Bentheim und dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg auf die evang. Pfarrstelle zu Sandbach-Neustadt präsentirten Pfarramts-Eandtdaten Emil Bernhard aus Gedern, — für diese Stellen zu bestätigen; am 20. August dem evang. Pfarrer Friedrich Daniel Schwörer zu Zell, in der königlich bayerischen Rheinpfalz, die evang. Pfarrftelle zu Osthofen, im Dekanate Worms, — am 25. August die Kreisbauaufseher-Aspiranten Heinrich Rau von Biebesheim und Konrad Freymann von Langd zu Straßenmetstern, — zu ernennen; am 7. Septbr. der unterm 29. August von Sr. Majestät dem deutschen Kaiser vollzogenen Ernennung des seitherigen commiffarischen Ober-Postdtrectors Hage- mann zum Ober-Postdirector zu Darmstadt die landesherrliche Bestätigung zu erthetlen. Am 3. Juli wurde der provisorische Lehrer an dem Schullehrer-Semtnar in Friedberg August Albert Theodor Kleinschmidt zum Lehrer an dieser Anstalt ernannt; am 23. Juli wurde dem Schullehrer Eduard Breidenbach zu Kirchheim eine Lehrerstelle an der Gemetndeschule zu Storndorf, — am 10. August wurde dem Pedellen am Schullehrer-Semtnar zu Friedberg Johannes Conrad die Stelle des Pedellen am Schullehrer-Seminar zu Alzey mit Wirkung vom 1. October d. Js. an, — am 17. August wurde dem Schulamts-Aspiranten Philipp Blatz aus Ober-Mörlen eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Herrnsheim — übertragen; am 20. August wurde der Bauaufseher Johannes Wenz zu Wörrstadt zum Hauptsteueramtsdiener bet dem Hauptsteueramt Darmstadt ernannt; am 1. September wurde dem Schullehrer Philipp Jacob Dietz zu Klein-Hausen eine erledigte Lehrerstelle an der kathol. Schule zu Lampertheim, — dem Schulamts-Aspiranten Ludwig Befand aus Stetn-Bockenhetm eine erledigte Lehrerstelle an der Gemrindeschule zu Groß-Wtnternhetm — übertragen ; am 4. Septbr. wurde der Lehrer an der Präparandenanstalt zu Lin- densels Franz Schrod zum Lehrer an dem Schullehrer-Seminar zu Bensheim mit Wirkung vom 1. October 1880 an und unter Belastung in der Kategorie der Volksschullehrer ernannt; am 15. Septbr. wurde dem Schulamts-Asptran- ten Karl Theodor Massing aus Asthetm, im Kreise Groß-Gerau, die Lehrer- stelle an der Gemetndeschule zu Heimersheim, im Kreise Alzey, übertragen. 10. Ausschließung von der Rechtsanwaltschaft. Rechtsanwalt Franz Haas zu Mainz ist durch rechtskräftiges Urtheil des Ehrengerichts der Anwalts- kammer zu Darmstadt vom 23. Juli von der Rechtsanwaltschaft ausgeschlossen worden. 11. Charakterertheilungen. 12. Dienstentlassungen. 13. Ruhestandsversetzung. Am 8. Septbr. wurde der Universitäts-Gar- tengehülfe Heinrich Weiß zu Gießen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste mit Wirkung vom 17. Septbr. an in den Ruhestand versetzt. (Schluß folgt.) Berlin. Bisher war man nach Aeußerungen von competenter Seite der Ansicht, daß die nächste und unmittelbarste Aufgabe, welche Fürst Bismarck sich zur Ausführung seines sozialen Programms als Handelsmtntster gestellt hat, die Ausarbeitung eines Entwurfs über die Arbeiter-Versicherung sein werde. Dem Anscheine nach sollen aber, ehe an die Detail-Ausführung einer solchen Vorlage gegangen wird, noch andere grundsätzliche Fragen entschieden und entwurfsmäßig bearbeitet werden. Der Reichskanzler soll nämlich an dem Grundsätze festhalten, daß die Arbeiterverstcherung nur in der Form einer Staatsoder Reichsversicherung ausführbar sei; es würde demnach jede Privat-Versicherung der Arbeiter ausgeschloffen sein. Um eine solche Versicherung unter Leitung und Garantie des Staates oder des Reiches möglich zu machen, sei es nothwendig, vorher dem gesammten Versicherungswesen eine feste gesetzliche Grundlage zu geben. Auf keinem Gebiete der Gesetzgebung mangelt es dem Staate in seinen Beamten so sehr an Autoritäten, wie auf dem Gebiete des Versicherungswesens. Zur Lösung dieser Frage ist demgemäß die Berufung eines sachverständigen Betraths unumgänglich. Man meint deßhalb, daß die Autoritäten auf dem fraglichen Gebiete zuerst in den Wirthschaftsrath berufen werden. Eine gewisse Bestätigung erhalten die Schlußfolgerungen dadurch, daß im Handelsministerium die Arbeiter-Versicherung sich noch in den allerersten Vorstädten befindet. — Außer dem Könige von Sachsen sollen die Großherzöge von Mecklenburg, Oldenburg, Weimar, Baden und Hessen die Einladungen des Kaisers zum Kölner Domfest bereits angenommen haben; wer von den übrigen Fürsten anwesend sein wird, scheint noch nicht festzustehen; eine Zusage des Königs von Baiern ist jedenfalls schwerlich zu erwarten. Außer an die Staatsminister ist auch an eine Anzahl hervorragender Männer aus der militärischen Welt und aus den Kreisen der Wissenschaft und Kunst die kaiserliche Einladung ergangen. — Ausschreitungen russischer Soldaten und Zollbeamten gegen preußische Staatsangehörige an der Grenze gehören bekanntlich nicht zu den Seltenheiten, aber man hat nicht gehört, daß energisches Einschreiten der diesseitigen Organe mit Erfolg stattgefunden hätte. Die neuesten Meldungen über die Mißhandlung eines Ortsschöffen an der Grenze bei Schmallentngken sollen indessen doch arg verstimmt und den Entschluß einer eindringlichen Be- schwerdesührung zur Folge gehabt haben. Berlin, 3. Octbr. Die Auswanderung in Berliner Arbeiterkretsen ist in stetigem Wachsen begriffen und zeigt sich ganz besonders stark in der von den Zettverhältnissen und Reichsstempel-Projecten so arg bedrohten TabakS- branche. Seit längerer Zeit schon werden Woche für Woche zwölf, fünfzehn, auch zwanzig Cigarrenarbeiter allein von Berlin aus über das Weltmeer spe- dirt, ohne daß deswegen die den Lohn bis auf durchschnittlich kaum 12 Mark pro Woche niederdrückende Concurrenz verringert würde. Die Europamüden werden immer wieder durch neuen Zustrom aus der Provinz ersetzt, wo es vielfach noch schlimmer steht als hier, und was die reelle Concurrenz nicht thut, das wird durch das unselige Princip der industriellen Gefängnißarbeit bewirkt, vermöge deren fortwährend neue Cigarrenmacher aus ehemaligen Sträflingen herangebtldet werden. Dazu tritt ferner der Umstand, daß die freien Arbeiter gerade dieser Branche vielfach zu anderweitiger Beschäftigung nicht übergehen können, weil ihr Körperzustand ihnen nur eine leichtere Hantt- rung im Sitzen erlaubt. England. London, 3. Octbr. Die Minister Gladstone, Granville, Harcourt und Northbrook haben sich auf's Land begeben. Harttngton geht nach Balmoral zur Königin und verbleibt dort einige Zett. Die Nachricht, daß ein Cabtnetsrath auf morgen etnberufen sei, bestätigt sich nicht.____________________ Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Correspondenz-Bureau. Karlsbad, 4. Octbr. Der deutsch-böhmische Parteitag, an dem gegen 1800 Personen theilnahmen, hat einstimmig und ohne Debatte eine (gegenüber dem ursprünglichen Entwürfe modtfictrte) Resolution angenommen, worin der Beitritt zur Mödltnger und Brünner Resolution ausgesprochen, die Eintracht der Deutschen in Böhmen und Solidarität mit den übrigen Deutschen in Oesterreich betont und das Emverständniß mit den deutschen Retchsraths- und Landtags-Abgeordneten, namentlich in der Angelegenheit der Sprachenverordnung, erklärt wird. Die Versammlung nahm ferner einstimmig Resolutionen an über die Nothwendigkeit eines deutsch-österreichischen Parteitages und über Hebung des deutschen Schulwesens. München, 4. Octbr. In Folge des Ablebens des bayerischen Gesandten am italienischen Hose, Freiherr» v. Bibra, hat der König den Legattonsrath Dr. Rumpler mit der interimistischen Führung der gesandtschaftlichen Geschäfte beauftragt. Charkow, 4. Octbr. Bei dem hiesigen Militär-Kreisgertcht findet heute Proceßverhandlung gegen 14 Personen statt, welche politischer Verbrechen angeklagt find. Unter den Angeklagten figurirt ein Docent der hiesigen Universität, StaatSrath Sytztanko und dessen Sohn, ein Gymnasiast. Wien, 4. Octbr., Abends. Meldung der „Polit. Corresp." aus Gra- vosa. Admiral Seymour ist heute auf dem „Helikon" nach Cattaro abgegangen, von wo er unverwetlt nach Cetttnje weiterretst, um neuerlich nothwendig gewordene Rücksprache mit dem Fürsten von Montenegro wegen der eventuellen montenegrinischen Action gegen Dulctgno zu pflegen. Sämmtliche Geschwader sind heute nach Tcodo abgesegelt, ausgenommen das italienische und die deutsche Corvette „Victoria", welche morgen dahin abfahren. Paris, 4. Octbr., Abends. Die „Agence Havas" meldet auö Ragusa. Montenegro dringe auf sofortige Unterstützung von Seiten des Geschwaders. Man glaube, Seymour würde Montenegro rathen, Dulcigno sofort anzugreifen, indem er seine Unterstützung mit oder ohne Bethülfe der Mächte in Aussicht stellen werde. Genua, 4. October, Abends. Garibaldi ist hier eingetroffen und wurde bereits an Bord des Schiffes von den demokratischen Notabtlitäten begrüßt und bei der Landung mit Zurufen, Fahnen und Musik empfangen. Eö herrscht vollkommene Ordnung. London, 4. Octbr-, Abends. Die Minister Granville, Argyll, Chtl- ders, Hartmgton, Northbrock und Chamberlain hatten heute Nachmittag bei Gladstone in Downingstreet eine Zusammenkunft. Die Botschafter Deutschlands, Italien- und Rußlands hatten heute Unterredung mit Granville. Lokales. Gießen, 2. Oktober. [Die Dckanatssynode zu Gießen.) Am 27. September wurde die Synode des Dekanats Gießen in der Stadtkirche zu Gießen abgehalten. Es hatten sich 38 Mitglieder mit 40 Stimmen eingefunden. Zwei Pfarrer waren durch anderweitige ' Amtshandlungen verhindert worden, zu erscheinen. D'e Predigt hielt Herr Pfarrer Scrrba zu Alt-Buseck über Johs. 15,16. Unverkennbar machte dieselbe auf alle Anwesenden, geistlichen und weltlichen Standes, denen beiden die Wichtigkeit ihres Berufs und der Ernst ihrer Pflichten, mit der Hoffnung, daß ihr W-rken im Dienste des Herrn nicht vergeblich sei, recht dringend on'6 Herz gelegt wurde, einen recht tiefen Eindruck. Dekan Strack eröffnete und leitete bte Synode, welcke diesmal fast ausschließlich mit Wahlhandlungen zu thun hatte. 10 Wahlen von weltlichen Abgeordneten zur Dekanatssynode und deren Stellvertretern wurden geprüft und genehmigt, wiewohl der Dekanatsausschuß die Wahl des Stellvertreters in der Pfarrei Steinbach, wobei keine absolute Majorität erzielt worden war, beanstandet halte. Die besonderen Umstände, unter denen die Wahl vollzogen worden war, mögen die Mitglieder der Synode bestimmt haben, per majora gegen den Antrag des Ausschuffes zu entscheiden. Hierauf trug der Dekan, nachdem er den Vorsitz seinem Stellvertreter, Pfarrer Hüffe ll zu Groß-Linden, abgetreten hatte, den Rechenschaftsbericht vor. liebet die Personalveränderungen des Dekanats thetlte er mit, daß der erste Geistliche zu Gießen, Pfarrer Dr. Seel, weil er glaubte, den Anforderungen des schwierigen Amtes in der Stadt wegen seines vorgerückten Alters nicht mehr genügen zu können, daffelbe freiwillig niedergelegt habe. An seine Stelle habe der Stadtrath einstimmig den bisherigen Gymnasiallehrer zu Worms, Dr. Naumann, gewählt. In Beuern habe Pfarrer Röschen zu Winnerod wegen geschwächter Gesundheit das Spectal- vtcariat ntederlegen müffen, an seine Stelle sei Pfarrer Scriba von Alt-Buseck getreten. Leider könne die Pfarrei Beuern noch nicht anderweitig besetzt werden, da das dasige Pfarrhaus auch den bescheidensten Ansprüchen nicht mehr genüge und ein Umbau over wenigstens eine durchgreifende Reparatur noch nicht habe bewerkstelligt werden können. Erledigt seien ferner Leihgestern und Watzenborn. In Leihg?stern sei das alte, nicht mehr bewohnbare Pfarrhaus abgebrochen worden, um für den Neubau des Schulhauses Platz zu gewinnen, dagegen habe sich die Gemeinde verbindlick gemacht, nach einigen Jahren ein neues Pfarrhaus zu erbauen. Dieser Umstand hindere auch die Wieverbesetzung von Watzenborn, da Leihgestern von da aus versehen werden muffe, während Garbentetch von Hausen aus pastortrt werde. Der Dekanatsausschuß habe 3 Sitzungen gehalten, in deren ersterer er noch wegen Regulirung der Besoldungsverzeichniffe zu thun hatte, während er in den beiden anderen die kirchlichen Wahlen geprüft bade. An Die Stelle des bisherigen Rechners der Dekanatskaffe, des Herrn Rechtsanwalts Dorns ei ff, der dieselbe unentgeltlich mit der größten Gewissenhaftigkeit verwaltet habe, sei der Kreisbureau-Gehtlfe Döring getreten. Eine Prüfung der Rechnung durch die Dekanats« Synooe sei nicht mehr nöthtg, da dieselbe durch Großherzogltche Rechnungskammer revi- dtrt werde. Der Dekan habe bis jetzt 2 Kirchenvisttationen, in Hausen und Heuchelheim, gehalten, außerdem aber bei 18 Schulvisitationen den Religionsunterricht geprüft. Wenn auch nicht zu verkennen sei, daß solcher durch das neue Schulgesetz zu sehr zurückgedrängt und beeinträchtigt werde, so sei er doch in den meisten Schulen mit dem Resultat zufrieden gewesen und habe nur einige Lehrer zu größerem Fleiß auffordern müssen. Unser Zweigverein der Gustav-Adolf-Stiftung habe am 20. Juni sein Jahresfest zu Watzenborn abgehalten. Dasselbe sei so zahlreich besucht gewesen, daß man genöthlgt war, den Gottesdienst, wobei Herr Pfarrer Dr. Naumann gepredigt habe, im Freien abzuhalten. Die Collecte mit circa 41 Jt. sei der Gemeinde Herbstein gegeben worden. Hier würde nun der nothwendige Kapellenbau in Angriff genommen werden. An Beiträgen seien aus allen Gemeinden des Dekanats, mit Ausnahme von dreien und denen, welche zum Zweigverern Butzbach gehörten, 870 JL 95 zusammen gekommen Die Reformattonscollecic habe 136 JL 54 H betragen, außerdem habe der Fiaurnveretn zu Gießen 560 JL verwendet. Das Dekanat Gießen pflege jährlich ein gemeinsames Missionsfcst mit dem Dekanat Grünberg zu feiern. Diesmal sei letzteres an der Reihe gewesen Das Fest sei am 22. Aug. zu Geilshausen gehalten worden. Auch in Beuern habe die Gemeinde bei Wiedereröffnung der vom Blitz beschädigten Kirche ein kleineres Missionsfest gefeiert. Die Missionscollecle am Sonntag nach Epiphanias habe 143 72 H betragen, worunter Burkhardsfelden mit 22 80 H besonders hervorzuheben sei. Außerdem wuroen in verschiedenen Gemeinden Gaben für die Mission gesammelt. In Gießen habe die Halbbatzen-Collecte 490 JL betragen; außerdem habe der Frauenverein 100 nach Grönland gesendet. Der im vorigen Jahre gegründete Verein für innere Mission für Gießen und die Umgegend habe eine Erweiterung erfahren, und sei auf Oberheffen ausgedehnt worden. Sein erstes Werk, die Gründung eines Hospitals für scrophulöse Kinder, habe einen günstigen Erfolg gehabt; es seien 18 Kinder mit gutem Erfolg verpflegt worden; der Anmeldungen seien so viele, daß man auf Erweiterungen gedenken müsse. Ein anderes Unternehmen dieses Vereins sei die Gründung einer Herberge zur Heimath in Gießen. Wenn man bedenke, welchen Versuchungen die wandernden Handwerksburschen oft in anderen Herbergen ausgesetzt seien, so werde man erkennen, wie gerade in Gießen die Errichtung einer christlichen Herberge, wo den Gästen eine gesunde Wohnung und Nahrung bei billigem Preise, dazu noch religiöse Anregung geboten werde, ein wahres Bedürfniß gewesen sei. Auch habe dieselbe bis jetzt Anklang gefunden, doch bedürfe sie noch sehr einer kräftigen Unterstützung, weßwegen sie den Mitgliedern der Synode zu empfehlen sei; auch Naturalgaben, wie Kartoffeln, seien sehr erwünscht. Austritte aus der Landeskirche zu einer frei religiösen Gemeinde seien nicht vorgekommen, dagegen seien zu Alt-Buseck und Lang-Göns, sowie zu Burkhardsfelden, 2 Familien zu der Gemeinde der separaten Lutheraner zu Allendorf und Klein-Linden, welche sich den Namen „Zlonsgemetnde der unvereinbarten Ausgb. Confession" gegeben habe, übergetreten. Wenn man auch den secttrerischen und unduldsamen Geist dieser Gemeinde nicht billigen könne, so müßte man doch ihre Opferwilligkeit zur Befriedigung ihrer religiösen Bedürfnisse Änderen zur Nachahmung empfehlen. Sie seien kaum 100 Seelen stark und unterhielten einen besonderen Geistlichen, auch gingen sie darauf aus, ein Pfarrhaus, sowie ein gottesdienstliches Local zu erbauen. In Alt-Buseck sei ein Mädchen aus einer Baptistenfamilie in einer evangelischen Kirche con- firmirt worden; dagegen in Beuern eine Person zu den Baptisten übergetreten Die Kirchlichkeit, insbesondere der Kirchenbesuch, habe bei uns keine Abnahme erfahren, hier und da eher das Gegentheil. Letzteres werde z. B. von Gießen und Albach und theil- weise von Groß-Buseck berichtet. Die Zahl der Kirchenbesucher betrage durchschnittlich 20—30% der Bevölkerung. lieber die Theilnahme an dem Nachmittagsgottesoienst werde aber durchweg geklagt, nur in Alt-Buseck werde solche noch eine erfreuliche genannt In Burkhardsfelden und Oppenrod halte Der Lehrer wenigstens alle 14 Tage einen Lesegottesdienst, der namentlich in der zuerst genannten Gemeinde fleißig besucht werde. Die leider öfters vorkommende Verwaltung von Pfarreien durch benachbarte Geistlichen, wobei meistens nur ein sonntäglicher Gottesdienst statt- fände, trage zur Vernachlässigung des nachmittäglichen Gottesdienstes bet unD doch sei Die Herab- minDerung und noch mehr die Beseitigung desselben ein unverkennbarer Uebelstand, indem Dadurch der Sonntag immer mehr seiner wahren Bestimmung entzogen und zu einem Tage weltlicher Lust herabgewürdigt werde. In Gießen hätten während Der letzten Jahre recht gut besuchte Fastengottesdienste stattgefunden, wobei der dasige kirchliche Gesangverein in anerkennens- werther Weise rnitgewirkt habe. Die Katechisrnuslehre werde in den Landgemeinden meistens 3 — 4 Jahre und zwar größtentheils regelmäßig besucht, dies gelte namentlich von b-r weiblichen Juzend, weiche z. B. in Pobl-Göns 1-2 Jahre länger als die männliche theilnehme. In Heuchelheim und Allendorf a. d. Lahn besuchten Bursche und Mädchen bis zum 20 Jahre die Katcchismuslehre In Gießen entziehe sich die männliche Jugend fast gänzlich Der Theilnahme unD werDe mitunter in diesem Widerstreben von den Eltern unterstützt. Bel dieser Gelegenh-it wurde Daran erinnert, wie vor einigen Jahren die Dekanatssynode den dringenden Wunsch ausgesprochen habe, es möchte In den einzelnen Gemeinden am Herkommen festgehalten werden und die Kirchenvorstände möchten die Geistlichen hierbei kräftig unterstützen, namentlich sich persönlich bei der Katechismus- lehre beteiligen. lieber dauernde Abnahme der Zahl der Abendmahlsbesucher werde nirgends geklagt wenn auch gerade Im verflossenen Jahre in mehreren Gemeinden 10—20—30 Personen weniger communielrt hätten. In den meisten Gemeinden betrage die Zahl der Abendmahlsgäste 10 biß 2(»% mehr als die Zahl der Einwohner, in 6 Pfarreien weniger; am auffallendsten fei der Unterschied in Gießen, wo bei einer Einwohnerzahl von 14,380 nur 1377 am Abendmahl theil- nehmen, also wenig mehr als 10% der Bevölkerung. Im ganzen Dekanat communicirten bei einer Bevölkerung von 36,130 Köpfen 27,791. Tauf und Confirmattons-Verweigerungen seien aus den Landgemeinden keine zu verzeichnen, dagegen fänDen sich in Gießen noch einige ungetaufte Kinoer von ’/2 Jahr und darüber; auch leien daselbst 6 bloß bürgerlich vollzogene Eheschließungen vorgekommen. Die Zahl Der unehelichen Kinder habe auffallend gegen früher abgenommen und es fei eine Anzahl Gemeinden zu verzeichnen, wo im letzten Jahre keine vorgekommen seien, z. B. Groß-Linden und Kein-Linden, Kirch-Göns, Albach, Watzenborn, in Hausen seien seit 1870 keine unehelichen Kinder geboren, in Heuchelheim unter 405 Geborenen nur 5. Dagegen werde allgemein geklagt, daß allzu früher ehelicher Umgang immer allgemeiner werde. Em verderblicher Einfluß werde den winterlichen Spinnstuben zugeschrieben und das umsomehr well daß Spinnen fast allgemein abgekommen sei und andere Arbeiten wenig betrieben würden. Die Sonntagsbeiligung sei, was die Arbeiten auf dem Felde betreffe, allgemein lobenS- werth, dagegen arbeiteten nicht wenige Handwerker den Sonntag Morgen in ihren Werkstätten und hielten dadurch Die Gesellen und Lchrjungen vom Kirchenbesuch ab. Auch sei es ein bedauerlicher Uebelstand, daß vielfach die Juden am Sonntag Morgen in den Dörfern umher- gingen, Hanvel zu treiben und an Bezahlung von Geldforderungen zu erinnern. lieber Die Verwendung des Nachmittags zum übertriebenen Wlrthshausbesuch werde allgemein geklagt. Was der Verein für Sonntagsheiligung, der sich voriges Jahr in Gießen gebildet habe, aus- gerichtet, sei nicht bekannt worden. ~ Eine Ehescheidung ist in Alt-Buseck vorgekommen, Selbstmorde 7 in Gießen und 1 in Groß-Linden; wegen Diebstahl kam eine Bestrafung in Alt-Buseck vor und eine in Oppenrod, 11 in Gießen. Der Sinn für christliche Wohlthätigkeit ist noch in den meisten Gemeinden vorhanden. Im Allgemcinen sind die Opfer und Collecten in Folge der geldarmen Zeit ein wenig, aber unbedeuteno, gefallen; sie betrugen JL 23.4". Dagegen wurde die christliche Mildthätigkelt im vorigen Jahr in anderer Weise vielfach in Anspruch genommen. Es wurden Sammlungen für die Abgebrannten zu Heuchelheim, meistens mit gutem Erfolge, veranstaltet, hier und da auch für die von Ueberschwemmung schwer heimgesuchte Gemeinde Ginsheim. Im Laufe des Winters wurden in Gießen reichliche Gaben für die daselbst gegründete Suppenanstalt gespendet. Schließlich ist noch zu bemerken, daß der kirchlichen Armenpflege neue Wittel durch die Überweisung der Neujahrscollecte und die Opfer bei Hochzeiten und Kindtaufen zugewiesen worden sind. Möchten nun auch die Kirchenvorstände diese und andere Mittel, wie gering sie auch hier und Da sein mögen, zur Hebung des kirchlichen Lebens gebrauchen. Der Voranschlag für Dekanatskosten für 3 Jahre mit 1311 JL. 49 wurde einstimmig genehmigt. Die hierauf vollzogenen Wahlen lieferten folgendes Resultat: Zum Dekan wurde der bisherige, Pfarrer Strack von Lang-Göns, wiedergewählt, zum Stellvertreter Pfarrer Dr. Naumann zu Gießen, da der bisherige, Pfarrer Hüff ell zu Groß Linden, eine Wiederwahl im Voraus abgelehnt hatte. Der Dekanatsausschuß blieb derselbe, nämlich: Rechtsanwalt Dorns eiff zu Gießen, Bürgermeister Wagenbach zu Alt-Buseck und Pfarrer Elotz zu Hausen, ebenso die Ersatzmänner, Pfarrer Weicker zu Kirchberg und Bürgermeister Lang zu Wieseck. Wegen vorgerückter Tageszeit mußte die Discussion über die von Pfarrer Schlosser und theilwelse vom Kirchenvorstande zu Gießen gestellten Anträge auf die nächste Synode verschoben werden. Gießen, 5. Octbr. [25. Stiftungsfest der freiw. städt. Feuerwehr.) Vom wünschens- werthesten Wetter begünstigt konnte das Fest seinen ungestörten Verlauf nehmen. Auf die von Selten des Vorstandes ergangene (StnlaDung fanden sich am Samstag Abend bei dem geschloffenen Commers in Wenzel's ©arten die noch lebenden Gründer der Feuerwehr beinahe vollzählig ein. Ehrengäste, Darunter Die Vertreter des Kreisamtes, Der städt. Behörden, des Officiercorps und der Vorstand der freiw. Gail'schen Feuerwehr waren zahlreich erschienen unD bekundeten dadurch das Interesse, welches sie Der Sache der Feuerwehr cntgegenbrachten. Der Commers wurde Durch eine Ansprache des I. Hauptmanns, Rechtsanwalt Weldlg eröffnet. In Der Ansprache warf er einen kurzen Rückblick auf die verflossenen 25 Jahre und drückte den Gründern den Dank aus. Er führte an, daß Se. Könlgl. Hoheit der Großherzog allergnäDlgst geruht habe, einem Der Mitgründer Der Feuerwehr und bis heute noch actives thätiges und unverdrossenes Mitglied, Kamerad Georg ©lieber in Anerkennung seiner Verdienste die silberne Verdienst- Medaille zu verleihen. Ein kräftiges Hoch auf Se. Königi Hoheit drückte den Dank der Versammelten aus. Sodann brachte der Redner noch ein gleich stürmisches Hoch auf die Gründer der Feuerwehr aus. Kamerad St le der, sichtlich gerührt durch die wohlverdiente Auszeichnung, dankte in kurzen Worten für diese. Hierauf hielt Herr Heinrich Ferber, Der erste Hauptmann Der Feuerwehr, welcher im Jahre 1855 auf Anregung von Carl Metz aus Heidelberg (Dem Vater Der freiw. Feuerwehren) hier in Gießen die Feuerwehr unter nicht sehr günstigen Verhältnissen ins Leben rief, eine recht warme Ansprache an die Anwesenden. Er bedauerte namentlich, daß unsere jungen Bürger sich der Sache der Feuerwehr so fern hielten, da seien die ältercn Bürger zu ihrer Zelt doch ganz anders gefilmt gewesen. Sem Hoch galt Der freiw. städt. Feuerwehr. Der II. Hauptmann der freiw städt. Feuerwehr, Carl Demuth, begrüßte hierauf Die Gäste und brachte ihnen den Dank der Feuerwehr aus. Als Vertreter der Stadt brachte sodann Herr Bürgermeister ©ramm der Feuerwehr für ihre Opferwilligkeit und Nächstenliebe einen kräftigen Salamander. Ihm folgte der II. Hauptmann Der freiw. Gail'schen Feuerwehr, Herr Georg Marx in einer Ansprache. Herr Stadtverordneter Han- steln brachte ein Hoch auf die Vereinigung der beiden hiesigen Feuerwehren aus. Herr Ph. U h i, erster Sprecher des Turnvereins, berührte, an unseren großen Schiller erinnernd, die Zuneigung der Turner zu der Feuerwehr. Sem Hoch galt den beiden hiesigen Feuerwehren und ihrem Bestreben. Herr Hauptmann von St Paul, als Vertreter des Regiments, brachte Dem, der mit dem Fener und durch das Feuer Deutschlands Einheit hergestellt, Seiner Majestät dem Kaiser ein stürmisch aufgenommenes Hoch aus. Herr Stadtverordneter Carl Wenzel toaftirte alsdann auch noch auf die Verschmelzung der beioen Feuerwehren unter einem Branddirector und Herr Stadtverordneter Hom bcrger drückte wiederholt denselben Den Dank Der Stadt und ihrer Bewobner aus. Unter diesen Reden, Singen diverser Lieder und dem Spiel unserer Regimentsmusik waren die Stunden nach Mitternacht herangerückt. Es wurde noch manches schöne Wort gesprochen, noch manches Hoch ausgebracht, bis daß um 2 Uhr der Commers seinen Schluß fanD. Am Sonntag Morgen mahnte Der Weckruf Der Reglmintsmusik Daran, daß heute der eigentliche Festtag der Feuerwehr fei. Mit den ersten Bahnzügen trafen die Vertreter der auswärtigen Feuerwehren ein. Unter den Klängen der Musik wurden dieselben nach dem Stand- quarticr im .Frankfurter Hof" geleitet. Hier entwickelte sich denn auch aißbalD ein lebhaftes Treiben. Alte Bekannten begrüßten sich aufs beste und drückten ihre Freude auf fröhliches Wiedersehen aus Mittlerweile war es Zeit zur Aufstellung Des Zugs geworden Voran eine Ablhellung Der Steigmannschaften, foDann Die Musik, hierauf die GrünDer Der Feuerwehr, Diese folgte Dann, selbst mit ihren Geräthen unD an diese reihten sich bann Die hiesigen und auswärtigen Gäste an. Auf dem Oswald'schen Garten wurden die Planübungen der Feuerwehr ausgeführt, während am Merz'schen Hause in der Bahnhofstraße ein directer Feuerangriff mit Rettungsversuchen u. s. w. stattfand. Von hier marschirte der Zug um die (fast gar nicht beflaggte) Neue Anlage durch die festlich geschmückte innere Stadt nach dem Kirchenplatz, woselbst sich der Zug auflöste. Das Festessen um 2 Uhr in Wenzel's Garten war nicht so zahlreich besucht, als man hätte erwarten sollen. Eröffnet wurde dasselbe durch eine Ansprache des I. Hauptmanns O- Weidig. Herr Beigeordneter Heß, als Vertreter der Stadt, begrüßte die fremden noch Gießen gekommenen Gäste. Er berührte in launiger Weise den heiligen Florian, als Beschützer gegen Feuersgefahr. Er meinte, man solle sich nickt so fest auf diesen Schutzpatron verlassen, sonDern eher auf dessen Stellvertreter, eine gute Feuerwehr. Sein Hoch galt der heute ihren Ehrentag feiernden freiw. städt. Feuerwehr. Herr Dr. Hans ult von Homberg dankte als Vertreter Der fremden Gäste der Feuerwehr für die freundliche Einladung Stadtverordnete Hanstein berührte auck hier toieoer als Gründer die Verschmelzung der beiden Feuerwehren Sein Hoch galt der Vereinigung derselben. Der Hauptmann der Feuerwehr von Allenvorf, Herr Bieber, brachte den Dank der dortigen Feuerwehr denjenigen Mitgliedern der F. St.F., welche s. 3- Im mitten Winter Den weiten Weg nicht gescheut unD Dortjelbfl Die Feuerwehr gegründet hätten. Es folgten noch Diverse ReDen unD Toaste, welche alle zu berühren zu weit führen würde. Nach Aufheben der Tafel wurde ein Spaziergang mit Musik nach dem Philosophenwald angetreten. Bei dem herbstlichen Wetter jedoch konnte von einem längeren Aufenthalte im Freien keine Rede sein und so wurde Denn nach kurzer Rast Der Rückmarsch nach Der StaDt wieder angetreten. Am Abend fand sodann Bankett in Wenzel's Garten statt Bei dem offenen Charakter desselben ließ sich erwarten, daß Der große Raum überfüllt wurde und diese Erwartung hatte nicht getäuscht. Kopf an Kopf s-rß dlchgedrängt die Menge der Anwesenden, hörte Die diversen Reden, fang die Lieder mit unD amüsirte sich sichtlich. Biß in Die späte Nacht hinein Dauerte das muntere fröhliche Treiben, ohne daß ein Mißton Die Feier störte. Die freiwillige stäDttsche Feuerwehr Darf sich freuen, einen solchen schönen Festtag gefeiert zu haben. Sie hoffte, daß Die Bewohner Der Stadt sie an diesem Tag durch Sckmücken der Häuser ehren würde und sie hatte sich in dieser Hoffnung nicht getäuschl. Sie dankt dies der . _a Banket $' **'*&»«' Di! fflerl z«st- und / mb jw« ®,t ’ Dienstag und ki Meldung de' Gießen, o strich Frauen unb ’S« 320] * 'M ü sacken, Aula (taiaj Ich Filsch, c lata mpfehlen 3 A e 2 Buchenei Brei Elchen, rttr verschiedener Stä S «Wit i« bil Hc Äubmift taufen bei -LWc Ä3- ®”‘ei SÖ38 i Aep 6562)____ RckÄ 6502) Der fiattgesundm shMen ist gel Freitag dl Vormittag- findet auf dem Eiserne der Verl fiiitn von Eisen, jowie tveißietlm Meistzebot statt eingeladen werde Gießen, den 5 Troßherzogliche1 *'-:k Ätt '870 ^>b- J8fn»in loh,.» Urr Fl* drL M«n UQ6 1 j. " Op»ent»; in6fn Porhondk«. Ä9' °btt Wilbt^atigttjt |0 MBnrturijen sm lf un» ba aut "'desMmns lesptlib«. ®'Utl durch bit lu'rn zugkwiesen Jyring fit Boranjchlag etan wurde der Pfarrer «ine Wieder, ^«chi^anwalt Man« ,u Lantz inet Schlosser chft« Synode ver- Vem wünschenS- «n. Sus die von dem gelchlossenen >he vollzählig ein. Ossiciercorps und ekündeten dadurch Kommers wurde Zn der Ansprache :en Gründern den idlgft geruht habe, nd unverdrossenes silbnnc Berdienst- n Dank der Vorauf bie Gründer nte Auszeichnung, der erste Haupt- tz aus Heidelberg cht sehr günstigm i. 6x bedauerte fern Wien, da jein Hoch galt der Karl Demulh, i. Als Vertreter litt Opfemilligkeit fmann der frei»- verordneter Hanaus. Herr Ph- mnntrnb, die Zu- Fmcrwehren und egiments, brachte ergestellt, Seiner ^verordneter Karl Feuirwehren unter verholt denselben gen diversn Lieder macht herangerülkt. nacht, bis daß um in, daß heute bj . Vertreter der aus- n na» dem isbald ein »WM reute auf fw^g wrven $oran to der Feuerwehr, W le hiesigen und au - ngn, der geuetN iet geuerangnff Jül verlüfs'"' -d»<°^te ihm "bl; ig.6t.8-. SjjpS U t'-ühren 6 ito «a» btm «uf- SÜSS*-* rA**" Einwohnerschaft und wird sich jeder Zeit dessen etnqedenk sein lassen, wenn wo Gott vor sei, eine «cfahrvoUe Stunde über unsere Stadt heretnbrechen iolltc. Wir wollen unseren Festbericht schlteßen mit dem Wablspruch- Gott zur Ehr. dem Nächsten zur WeKr. Gießen. 5. October. Eine Anzahl junger Leute, welche in der Sonntags Nacht nach Schluß des Bankets in Wenzel's Garten diversen Umfug verübten, z. B. Werfen mit Glasern und Flaschen, Prügeln eines Kellners, Aushängen der Thüren, Lauten der Glocke ic, wurde von den Schutzleuten abgefaßt und zur Anzeige gebracht. . . _ ... - Ein Bursche, welcher beute Nacht ‘/212 Uhr tn der Wallthorstraße dte Fensterladen m t einem Prügel bearbeitete und trotz verschiedener Bermahnung von Schutzleuten hiervon nicht ablteß, mußte nach der Bachgasse verbracht werden. - Von Bewohnern der Wetzsteinsgasse wird lebhafte Klage geführt über den trostlosen Zustand, worin das Pflaster dortsclbst sich befindet. Was dte Pflasterer an gangbarem Weg übrig gelassen, hätte die Gasfabrik aufgenssen. Bei dem eben ein* getretenen Regenwetter sei die Straße, auch noch zum Jahrmarkt führend, fast un- p assirb a r. Eingesandt. Seit einiger Zeit hat sich am Neuenweg in einer Restauration eine Kneipe tablirt, in welcher es theilweise sehr stürmisch hergehen muß Da wird nicht gesungen und laut gesprochen, sondern wahrhaft gebrüllt und dadurch die Nachtruhe und die Ruhe von Kranken in empfindlicher^Weise gestört. Auch bleiben die Besucher fragt Kneipe nicht in loco sondern es wird auf die Straße gezogen und ruhige Bürger und Passanten sind Insulten ausgesetzt. Man sollte doch erwarten, daß junge Leute von Bildung einigermaßen Rücksicht darauf nehmen würden, daß sie sich innerhalb der Stadt befinden, daß es Kranke und Wöchnerinnnen giebt, welche wahrlich nicht durch solchen Scandal beruhigt werden. Hoffentlich dienen diese Zeilen dazu, besagte Herren auf das Unstatthafte ihres Treibens aufmerksam zu machen. Hilft dies nicht, so ist löbl. Polizeibehörde gebeten, einmal sich die Herren genauer anzusehen und dadurch Ruhe zu verschaffen Handel und Verkehr. Gießen, 5 October. Auf dem heutigen Wockenmarkte koürte: Butter per Pfd. Jfc 1,00 btk Jt 1.05, Hühnereier 1 Stück 6-0H, 2 St. 0 X Gänseeier 1 Stück 00-00 Käse per Stück 5—10 X Käsematte per Stück 3—0^, Erbsen 1 Liter 22 H, Linsen 1 Liter 25 Lauben das Paar 40—50 H, Hühner p. St. JL 0.80—1.00, Hahnen p. St. JL 0.50—0.70, Gänse pr. Pfd. 45—50 Enten per Stück JL 1.40—1.60, OLsenfleisch 66-68 H per Pfd-, Kuh. und Rindfleisch 48—50 X Kalbfleisch 45—50 H, Hammelfleisch 60-70 H, Schweinefleisch 66—68 X Karkoffeln per 100 Kilo «♦€ 3.00—4, Zwiebeln v. Etr JL 6—7.00, Milch per Stier 16 und 18 H, Weißkraut 100 Stück M. 6.00—7.0, Zwetschen per Etr. Ji. 0.00—0. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Ä. B r a m m. 6562) Die Berichtigung der im Monat August d. I. gerichtlich erkannten Forst- und Feldstrafen muß in den ersten 25 Tagen dieses Monats und zwar mit Ausschluß des 12., 13. und 14., an den gewöhnlichen Zahltagen Dienstag und Samstag bet Großherzoglicher Districts-Einehmerei Gießen I bei Meidung der Beitreibung erfolgen. Gießen, den 2. October 1880. Großberzogllche Bürgermeisterei Gießen. Main-Weser-Vahn. 6502) Der am 18. September er. stattgefundene Verkauf alter Bahn- schwellen ist genehmigt worden. Gerhard, Bahnmeister. Freitag den 8. ds. Akts., Vormittags von 10 Uhr ab, findet auf dem Hofe der Zeughaus- Eiserne der Verkauf ausrangtrter Utensilien von Eisen, Guß, Zink und Zinn, sowie weißletnener Fltckabfälle gegen Meistgebot statt, wozu Kaufliebhaber etngeladen werden. (6522 Gießen, den 5. Oktober 1880. Großherzogliche Garnison-Verwaltung. fleuc Rollmöpse und marinirte Häringe empfehlen (6521 I. A. Busch Söhne. Blütlienmehl per Pfund 21 Pfg., offerirt (6507 Carl Schulze II., Neue Baue. Einmachfässer in jeder Größe empfiehlt (6471 Carl Heilt Schloßgasie. Neue holl. Häringe, per Stück 8 Feinst. Limb. Käse empfiehlt (6465 Robert Stuhl* Marklstr. 23. :S empfiehlt zu billigen Preisen (6399 Robert Stuhl, Marktstraße 23. Strickgarne, Frauenstrümpse, Kinderstrümpse, Socken, Beinlängen, Gamaschen, 2 <$> JeikgeSotenes. Frisch eingetroffen. Mainzer Sauerkraut empfehlen (6520 I. A Busch Söbne. | Aepfelmost im „Frankfurter Hof.“ Buchenes und tannenes Brennholz, Eichen- und Buchkn-Dohien verschiedener Starke bei (6511 R. Rech. 6513) Einige Fuder Pferdemist ab- zuyeben-__Bahnhofstraße 127. ” 6510) Mehrere Wagen KuhmLst billig zu verkaufen bei L. Wolf, Wallthor. 6413) Eine größere Stcinsammlung mit schönen Versteinerungen billig zu verkaufen- Wo? sagt die Exped- d. Bl- Einmachsässer in jeder beliebigen Größe sind sehr billig zu haben bei (4948 €5._ Elsoffer, Bahuhofsstraße. öaoäa □□□□□□□□ eoaoaaDaaaa O 5873) Die neuesten D | Samen-Mäntel ° 8 empfehlen in größter Auswahl zu Q billigsten Preisen Q g Gebr. Stamm, g OBOiDQQa^naööö aaaaQaaapga 6430) Mein auf's Beste assortirte Cigarreniager bringe in empfehlende Erinnerung. Achtungsvoll __Rud. Göbel. Süßer und rauscher Aepfelweln bei L. Herbert, 6257) Mäusburg. gektanate Zerste als billigster und bester Kaffeezusatz empfiehlt (6467 Robert Stuhl, _______________Markkstraße 23. Aepfelrnost 1 bei Louis Möser im „Kühlen Grund." Obstgeläe und Apfelkraut empfiehlt (6466 Nobert Stuhl, Marktstraße 23. Mettes Sauerkraut I 6343) bei C Roth, Neue Baue. Aechte Wiener Würstchen unv Frankfurter Würstchen 6320) empfiehlt: Carl Scliwaab’s Deliratessenhandlung. 6463) Nachdem sämmtltche Neuheiten in Damenkleiderstoffen, Regen- und Wintermänteln in reicher Auswahl eingegangen, empfehle solche zu billigen festen Preisen. 6463 M. Kaan. »orm. S. Weimersheim. "Das Neueste in Besatzartikeln, als: Franzen, Borden, Perlgimpen rc., Perlmutter-, Fantasie- und Stoff-Knopse, Seide, Zwirne und Besatzlitzen in allen Farben, empfiehlt zu äußerst billigen Preisen und tn schöner Auswahl 6127) J. H. Fuhr? Sonnenstraße 104. Für jeden Pferdehals paffend zu stellende Patent - Stell - Kummete 4 von F. Martens & Co., Stralsund, empfiehlt Ü zu Fabrikpreisen | 6334) Louis Senner, ¥ Sattlermeister in Gießen. 4565 Herzo[LBanperischnle z.HolztienÄer. a * Errichtet FACHSCHULEN für 1831/32. I BAUHANDWERKER, MUEHLEN- und MASCHINENBAUER. B3 2 Wintersemester 3. November. Vorunterricht 5. October. Pensionat. Ke 1 ' Programm gratis. Director G. Haarmann. IW (Kaplansgafse) anwesend sein. bringt hiermit einem geehrten hiesigen sowie auswärtigen Publikum sein Geschäft in empfehlende Erinnerung. (6516 August Becker, Stickfabrikant von St. Gallen, Wird vom 8. bis 10. October in seinem Depot Gießen _________________________________________________(6512 | "H4at Heinrich Gebhard N5usSdt | 5 Buchbinder g Local Veränderung. 6402) Von heute an befinden sich meine Geschästs- und Wohnungsräume in dem Hause des Herrn Heinrich Kinkel, Conditor. Marktstraste D. 205. Gießen, den 1. October 1880. Für Wirthe. 6497) Unterzeichneter erlaubt sich dte Herren Wirthe auf die neuesten Veränderungen an den Bierapparaten, wie solche durch Gesetz in ganz Preußen etngeführt sind, aufmerksam zu machen. Dieselben garanttren außer Zuführung frischer, reiner Luft, auch die absolute Trockmbett des Luftkeffels. Apparate stets vorräthig. H. Schairslädt* Metallgtester. Das Zuschneiden und Ansertigen von DltMenEletdekN lehrt die Unterzeichnete tn zwei- und vier- wöchentlichen Cursen, in und außer dem Hause, nach einem selbstverfaßten Lehrbuche. (5979) Marie Struth, Gartfeld, bei Hrn. Jutzi. 6525) Bekanntmachung. Viele Anfragen aus dortiger Gegend veranlassen mich zu erklären, daß meine alt bewährten und von vielen Taufenden mit größtem Erfolg ange« wandten Rich. Dran-t's Schwcher-Mm nur ächt in den folgenden Apotheken zu haben sind: Allendorf in der Apotheke, Coblenz Jesuiten-Apotheke, Frank- furt a. M- Adler- und Engel - Apotheke; ferner in den Apotheken zu Friedberg, Gießen, Nauheim, Nidda, Vilbel rc. Da sehr oft andere Pillen für meine Schweizer-Pillen verkauft werden, so bitte ich beim Ankauf genau darauf zu achten, daß die Pillen in einem Blechschächtelcherr mit rother Etiquette und weißem Kreuz, worin mein Namenszug steht, verpackt sind. Rich. Brandt, Apotheker, Zchaffhauscn (Schweiz). XXXXXXXXXXXXIXXXXXXXXXXXXX 8 Der Ausverkauf 8 8 fertiger 8 IlliiTfii-d'MiiilH'iililiiileri X ÄZnn X X von H | Tobias Bylinski, | X Seltersweg 21, im Laden des x J Herrn Bang, * X wird unwiderruflich X | Scimsteeg <1ch 9. Oktober || X geschlossen. (6492 X XXXXXXXXXXXXIXXXXXXXXXXXXX Wermietßungen. 6458) In meinem Hause Ludwigsplatz ist der zweite Stock mit allen Bequemlichkeiten und Gartenantheil alsbald zu beziehen. _______Daniel Schmall, Schloßgass^. 6515) Möblirtes Zimmer zu vermie- then.____________________Neustadt D. 27. 6524) Gut möblirtes Zimmer mit Cabi- net zu vermiethen. Wilh. Herbert, am Markt. Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei E. Etchenberg Wwe., 6523)__________Reichensand C. 224. 6457) Ein freundlich möbltrteS Zimmer zu vermiethen bei _____________Bäcker Eger, Lindenplatz. 6517) Für einen anständigen Arbeiter ein kleines Zimmer zu vermiethen. ________________Caplansgasse C- 219. 5160) Zwei möblirte Zimmer und ein desgleichen mit Cabinet zu vermiethen. ____________Bismarckstraße B. 170,12. 6414) Der untere Stock meines Hauses, 5 Zimmer mit Zubehör, ist zu vermiethen und alsbald beziehbar. _____________Georg Philipp Gail. 6226) Ein möblirtes Zimmer, zu ver- miethen. S. Katzcuftcin, Seltersberg. 5889) Ein freundliches Logis an eine stille Familie, alsbald beziehbar, zu t>er miethen. Grünbergerstraße Lit B. 151^. 5603) Ein kleines Familienlogis zu oer; miethen bei Kennel am Niegelpfad. 6272) Ein möblirtes Zimmer zu oer- miethen.____________Löwengasse C. 160. 6183) Freundlich möblirtes Zimmer in der Nähe des Justtzgebäudcs. Näheres in der Exped. d. Bltts.__ 6082) Ein schönes Logis zu vermiethen L- Schmitt, Glaser, Canzleiberg B. 67. 5880) Ein kleines Familienlogis von 2 Zimmern, Cabinet nebst Zubehör, ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. Näheres bei________I. Blitz. 5582) Eine hübsche Mansardenwohnung zu vermiethen._________W. Seultng._ 6434) »Zum Lindenhof". Möblirte Zimmerau vernriethen. 6501) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Bäcker Kuhn auf dem Kreuze 5387) Ein möblirtes Zimmer per ersten Oktober zu vermiethen. LoutS Lony. 5178) Ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen._________Neue Bäue B- 79. 4364) Wohnung von 5 Zimmern rc- zu vermiethen.________Wallt horstraße 145. 6267) Ein kleines möblirtes Zimmer zu vermiethen. Sonnenstraße B. 59. 6482) Am Ludwigsplatz ist ein gut möblirtes Zimmer, mit oder ohne Kabinet, auf Verlangen mit Mittagstisch, alsbald zu vermiethen. Näheres in der Exp. d Bl. Ein schön möblirtes Zimmer zuH miethen._____________Bahnhofstraße 92. 6499) Zwei kleine möblirte Zimmer zu vermiethen.________ Lindenplatz A. 242. 6473) Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer an einen oder zwei Herren zu vermiethen. Wo? sagt die Exp. d. Bl. 6419) Sandgasse 165 ein Logis sofort beziehbar, zu vermiethen. Näheres im Hause selbst.___________ 6411) Ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen. Marburgerstraße A. 179. Zu vermicthm möblirte Zimmer, auf Verlangen auch mit Kost. (6401) Rothenberger, Caplansgasse. 6347) Ein möblirtes ZimmerHt Cabinet zu vermiethen bei ___C. Stückrath, Gartfeld. > ,6174) Möblirtes Zimmer ! mit Kost zu vermiethen. Seltersweg C. 61. \ 5195) Ein Logis, 2 Zimmer, Cabinet, I Küche, zu vermiethen. _____ Adolf Hoß, Schießgärten. 6527) Ein Laden nebst Werkstätte oder Comptoir bis 1. Januar zu vermiethen. • __Sonnenstraße B. 106. , 6256) Eine Scheuer nebst Stallungen ' für 4 Pferde zu vermiethen von Aug. Nauheimer Wwe. Vermischte Anzeigen. 6587) Zwei Schüler von Auswärts welche die hiesigen Lehranstalten besuchen wollen, finden mit oder ohne Beköstigung, : gegen mäßige Vergütung, bei einer ruhigen tfamthe freundl. Aufnahme. Wo? sagt die Exped. d- Bltts. ’ Plandbriel-Verloosiiög । der Fmnksurtk^MMhkkenbank. i Bei der heute vor Notar und Zeugen stattgehabten Verloosung sind die in dem ! untenstehenden Verzeichniß aufgeführten Nummern zur Rückzahlung per I. Januar ; 1881, mit welchem Tag die Verzinsung endigt, verloost und bezw. gekündigt worden. • B®* Aus früheren Verloosungen rückständig sind die in dem Verzeichniß mit fetter Schrift aufgesührten Nuinmern. l%ige Guldenpfandbriefe. Lit. A. (fl. 1000.) No. 7. 22. 63. 74. 1J0. 120. 285. 382. i „ B. (fl. 500.) No. 142. 151. 200. 244. 293. 318. 369. 380. 565 591. 608. „ C. (fl. 100.) No. 32. 48. 58. 84. 463. 567. 642 664. 680. 696. 721. 759. 831. 848. 930. 980 986 <%ige Markpfandbriefe, Lit. H. (JL 5000.) No. 76. 244. „ N. Ul 2000.) No. 86. 152. 187. 235. „ 0. vjl 1000.) No. 1. 12 77. 86. 103. 107. 240. 260. 284. „ P. 500.) No- 41. 46 78. 87. 89. 90. 130. 141. 203. „ Q. (^ 200.) No. 3. 39. 64. 76. 98. 138. 168. 225. 273. „ R. 300.) No. 25. 43. 144. 153. 154. 170. 273. 293. nldenpfandbriefe. Sämmtltche noch in Umlauf befindliche Stücke, so weit fie nicht fchou aus früheren Derloosungen rückständig sind, werden hierdurch gekündigt. IVz’/o’g® Mark Pfandbriefe. (Jahrgänge 1874 und 1875, Serie VII.) Lit. K. (v*. 1500.) No. 14. 82. 86. 119. 120. 122. 126. 138. 152. 174. 181. 190- 194. 196. 197. 209. 219. 221. 222. 224. 293. 294. 295- 343. 352. 357. 361. 449. 450. 478. 479. 484. 485. 489- 582. 583. 724. 786. 905. 906. 908. 927. 929. 939. 946- 1010. 1018. 1029. 1038. 1039. 1047. „ L. (J4 600.) No. 25. 31. 37. 38. 41. 52. 67. 184. 191. 255. 286. 315 325. 329. 368. 415. 417. 598. 615. 662. 711. 713. 717. 944- 974. 1045. 1066, 1141 „ M. (J£ 300.) No. 32. 106. 211. 219 229. 329. 350. 407. 493. 502. 506. 531- 535. 64S 671. 715. 771. 774. 782. 783. 818. 905. 948. 982. 1005. 1072. 5Ü/Oige Pfandbriefe« Sämmtliche noch ausstehende Stücke sind bereits früher gekündigt und hat, von wenigen verloosten Stücken'abgesehen, die Verzinsung geendigt bei Serie m, mir dem 1. December 1879, „ VI, „ „ 1. März 1880, „ IV, VIII u. X, „ „ 15. Mai 1880. Den Inhabern der heute verloosten und gekündigten Pfandbriefe stellen wir frei, dieselben gegen 40/gige Pfandbriefe zum Cours von 98% umzutauschen, insofern die Einreichung der Stücke zum Umtausch bis zum 31. October er. erfolgt- Die Auslieferung der neuen mit Januar- und Juli-Coupons versehenen 4% Pfandbriefe findet alsdann vom 1. bis 15. November statt und werden die bis 1. Januar 1881 laufenden Zinsen der verloosten und gekündigten Stücke gleichzeitig mitoergütet. Die nicht umgetauschten Pfandbriefe weiden vom 31. December 1880 ab gegen Rückgabe der Stücke nebst den noch nicht fälligen Zinscoupons und den Talons zurückbezahlt. Umtausch und Einlösung ersolgen bei unserer Casse (am Salzhaus No. 4) und unseren sämmilichtn Einlösungsstellen, insbesondere in Gießen bei Herrn Aron Heichelheim. Ebendaselbst können Formulare für die Anmeldung zum Umtausch in Empfang, genommen werden. Frankfurt a. M, den 22. September 1880. Die Direction. 6509) Dr. Haag bju Kriegerverein Gießen. i-D Momrtsversammlung: Donnerstag den 7. October im Vereinslocal. 6514) Der Vorstand. 6518) Den geehrten Damen hierdurch die Nachricht, daß mein Cursus im Unfertigen von Damenkleidern Donnerstag den 7. Oktober beginnen wird. C. Schneider. 6519) Zwei Schirme stehen geblieben bei ___L. Kattrein. 5976) Schüler hiesiger Lehranstalten finden freundliche, liebevolle Aufnahme in einer geb. Familie. Auf Wunsch Beaufsichtigung der Schularbeiten. Anfragen zu richten Seltersweg 66.________________ 6385) Die neuen Muster der Danienhiite sind eingetroffen und werden alte Filzhüte billigst nach denselben umgear- bettet. Louis G-ail, _____ Mäusburg. 6491) Ein tüchtiger Zuschneider wünscht mit einem Kaufmann in Verbindung zu treten wegen Anfertigung von Herrengarderobe. Off. u. 8. H. an die Exped. d^Bltts._____ Für Schneider. 6506) Rock-, Hosen- und Westen- macher gesucht bet H. Mulch, Herrenkletdermacher. 6393' Für eine Handlung landwirtd- schaftl. Maschinen (ausländische Modelle neuester Consttuction) wird ein thätiger Mann als Theilhaber gesucht. Die Modelle liegen zur Einsicht hei mir aus und wollen sich Neflectanten unter Angabe ihrer Verhältnisse melden. ________Ludw. Zimmer, Grünberg. Ein neuer Enrsus tm Französischen u. Englischen (Grammatik, kaufmännische Correspondenz, Conversation) beginnt mit dem 13. October a. c. Anmeldungen werden bis dahin von Unterzeichnetem entgegenaenommen. 6398) Lehrer W. Plaut. 6498) Eine perfecte Kletdermacherin sucht in und außer dem Hause Beschäftigung. Näheres im Hause des Herrn Bahnmeister Gerhard Riegelpfad. Stricklumpen kauft zu höchsten Preisen 6453)__Aug. Haubach. _ 6436) Ein Schüler kann gegen mäßige Vergütung Kost und Wohnung erhalten bet Buchbinder I. P. Sann, Bismarckstr. 6369) Herrenhüte werden zu Damenhüten nach neuesten Formen umgeändert. C. L. Grail, Schulstraße 19. Verantwortliche Redaktion: A. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckeret (Fr. Chr. Pietsch in Gießen. Wir, Gemeinden mi pfeM |W ® ; welche in ihre einzuleiten uni W zugleich angel dem Amte Großherzoglich L Sir t im Ul rinn 1 2 3 4) 5) BetL Abwe! Die Das Te gebrannt word die Albanesen in Erfahrung Schrrckgefpenfl Wer fo Demonstratioi M thvN, ft, G erung mü JA und aß. Sache aber Qr 5Urfce der er hÄct^runl3 fc«ron, । 8 d-w bo», \ M.*" Milch 2 T »die bn in u g. hie i-i t.N b,