V Freitag den 6. August Nr. 181 1880 Mlger Artige- md Amtsblatt für den Kreis Gießen «edaetionSbureaur l Schulstraße 8. 18. ExpedittonKbureaur / Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. krverkW. Amerika. New-Bork. (Der Wahlkampf in Nordamerika). Die Wahlkämpfe rildt Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh» Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 & * 16 16 20 16 16 9 4 «tzbach. SbtnM Ball im (5186 Joule. Hasselmann bis in die jüngste Zeit hinein von kleinen Leuten empfangen hatte. Nun hat sich der ehrenwerthe „Arbeiterfreund" in aller Stille unsichtbar gemacht und seine leichtgläubigen Freunde haben das Nachsehen. Es liegt in dieser Thatsache eine bittere Ironie. Man erinnert sich, daß Hasselmann noch ganz kürzlich durch die bekannten „Enthüllungen" seine ehemaligen Genossen moralisch zu „vernichten" suchte, und daß in diesen Enthüllungen die leidige Geldfrage eine sehr hervorragende Rolle spielte. Hier nun hat die bekannte Phrase von der „Ausbeutung der Arbeiter" eine neue, sehr eigenthümltche und sehr lehrreiche Beleuchtung erfahren. — Hoffentlich werden die Arbeiter aus dieser Lehre wirklich Nutzen ziehen und ernstlich über dieses fluchtartige Entweichen ihres einstigen Führers nachdenken. Aus Westphalen, 3. August. Die Handelskammer zu Duisburg hat seit dem deutsch-französischen Kriege im Jntereffe der Tabakstndustrie ihrer Bezirks- und Jahresberichten wiederholt den Antrag gestellt, daß die katserl. Tabaksmanusaktur in Straßburg ausgehoben werde. Da dieser Wunsch bis jetzt nicht in Erfüllung gegangen ist, die Straßburger Tabaksmanufaktur vielmehr in der neuesten Zeit mehr als je bemüht ist, ihren Geschäftskrcis über die Reichslande hinaus durch Errichtung von Filialen und Agenturen, sowie durch dtrecten Detailverkauf an Private auszudchnen, so hat die Handelskammer sich veranlaßt gesehen, eine Petition an das Reichsamt des Innern zu richten, in welchem diese Behörde gebeten wirb, den geschilderten Geschäftsbetrieb der Straßburger Manufaktur zu verhindern und die baldige Aufhebung dieses Ueberblcibsels der französischen Regie herbeizuführen. Eine Abschrift dieser Eingabe ist dem Handelsmintster mit der Bitte um Unterstützung zugesandt worden. München, 2. August. Folgendes ist der Wortlaut der Huldigungs- Adreffe der Zweiten Kammer an den König: Allerdurchlauchtigster Großmächtigster König I Allergnädigster König und Herr! Sieben Jahrhunderte find verflossen, seitdem die erhabene Dynastie Wittelsbach ihre Geschicke untrennbar mit dem bayerischen Volke verknüpft ha:; kein anderes unter den Herrschergeschlechtern der deutschen Nation hat eine gleiche geschichtliche Thatsache zu verzeichnen. Auf diese lange Vergangenheit blickt das bayerische Volk mit freudigen Gefühlen und mit berechtigtem Stolze zurück. Im Laufe der Zeit find neue Zweige dem alten Stamme zugewachsen, aber vom Rhein und Main bis zu den Alpen schlagen alle Herzea für den Königlichen Thron. Dem geeinten Volke war und ist das erhabene Herrscherhaus die sicherste Gewähr seines Bestehens und Gedeihens. So har es unter den deutschen Stämmen eine Stufe allseitiger Entwickelung erreicht, die keinen Vergleich zu scheuen braucht. Wie die durchlauchtigste Dynastie Wittelsbach stets treu zu ihrem Volke stand, so hat auch dieses niemals in seiner Treue gewankt, und die lebende Generation, festhaltend an der von den Vätern ererbten Tugend, gelobt in dieser feierlichen Stunde ihrem erhabenen Könige und dem Königlichen Hause für sich und ihre Nachkcmmeu die Bewahrung bayerischer Treue und Anhänglichkeit I Eure Königliche Majestät I Die gegenwärtig zum Landtag versammelten Abgeordneten des Königreichs können und dürfen nicht darauf verzichten, vor den Stufen des Thrones die Gefühle und Gesinnungen zum Ausdruck zu bringen, weiche das bayerische Volk er- füllen; der landesväterlichen Liebe und Fürsorge Eurer Königlichen Majestät gewiß, sieht daffelbe vertrauend in di- Zukunft. Möge es Eurer Königlichen Majestät gefallen, die allerehrerbietigsten Glückwünsche und die aus warmen Herzen entstammende dankbare Huldigung des getreuen Volkes aus Anlaß des in der Geschichte etnckg dastehenden Jubiläums der Dynastie allergnädigst ent- gegenzunehmen und die Gelobung unverbrüchlicher Treue und Anhänglichkeit an seinen König und Herrn und das Königliche Haus zu gestatten! Die Hand des Allmächtigen schütze Eure Königlich- Majestät, das Königliche Haus und mit ihm bas bayerische Volk! In alleriiefster Ehrfurcht erstirbt Eurer Königlichen Majestät allerunterthänigst treugehorsamste Kammer der Abgeord- neten. München, den 30. Juli 1880. Aus Bayern, 3. August. Der gemäßigt klerikale „Bayer. Kurier" schreibt: Einen argen Mißton hat die Festesfreude, weiche sich überall zu regen beginnt, die Verhandlung vor dem Würzburger Militärgericht gebracht. Die Schuldigen haben ihre Strafen, wenn sie cwch sehr viel gelinder ausgefallen sind, als der Staaisanwalt für angemeffen hielt. Aber wie in früheren ähnlichen Fällen, müffen wir auch diesmal wieder fragen: Wie war es möglich, daß solche systematische Schindereien fast 2 Jahre fortgesetzt werden konnten, ohne daß die Vorgesetzten, zunächst der Compagniechef etwas davon merkte? Wir gestehen, daß uns dies ein Räthsel ist. Der Herr Kriegsminister wird durch diesen Fall wohl belehrt worden sein, daß die wohlmeinendsten Verordnungen seinerseits auch nicht im Stande sind, Abhülfe zu schaffen. Wie wäre es denn nun, wenn für solche Vorkommniffe die Vorgesetzten consequent zur Verantwortung gezogen und ordentlich diSciplinirt würden? Das würden die Herren Officiere, welche es bisher etwa nicht thun, gewiß veranlassen, das Thun und Treiben ihrer Unterosfictere auch im Pui kte der Soldaten-Be« resp. Mißhandlung streng zu controliren und gegebenen Falles rechtzeitig einer Rohheit ein Ziel zu setzen, die jedes menschliche Herz aus's Tiefste empören muß. i 1880. (4616 cleii Jaln-Neckar-BahiL arm F Nestler E 5,2. schaftliche gaues 30. ;z Grossherzogs aenkhrlmg st«hk Hi Vorderhaus- w a?00 Monaten (83 Jahre 4 Monate) erreicht Diese merkwürdige Ziffer bot vier Herren aus der Buchdruckerei des Lloyd zu Triest, sämmtlich Angehörige des deutschen Reichs, willkommenen Anlaß, ihrem Patriotismus Ausdruck zu geben. Sie sandten nämlich an den bekanntlich in Gastein weilenden deutschen Kaiser ein Telegramm, in welchem sie dem greisen Monarchen zu dem glücklich erreichten Alter von Tausend Monaten herzlich gratulirten. Dir Gratulanten erhielten darauf noch an demselben Tage aus Gastein nachstehendes Dank-Telegramm: „Seine Majestät der Kaiser und König haben mich zu beauftragen geruht, Ihnen, sowie den übrigen drei Unterzeichneten des Telegramms für vasselbe Den Allerhöchsten Dank mit Dem Bemerken auszusprechen, wie namentlich Die angelegte Berechnung Das besondere Allerhöchste Jntereffe erregt hätte. Ge- heimerath Bork." — Um zu zeigen, wie weit man es in Der Gemüsezucht gebracht und auf welche Weife eine Vervielfältigung Der Ernten erzielt werden könne, Dafür wiro vom „Raff. B." ein Beispiel aus Sachsenhausen angeführt. Die erste unD zweite Ernte liefern Daselvst Wmterspinac und Wintersalat, welche im vorhergehenden Herbste angebaut woroen sind; ersterer wiro früher, letzterer (Zwischenbau) später geerntet und entwickelt sich vorzüglich nach Äberntung Des SpinatS. Hierauf folgt Salat, Der etwa in 6 Wochen brauchbar ist, als Dritte Ernte. Zwischen Den Salat werden Kohlrabi gepflanzt, welche sich hauptsächlich nach Entfernung Des Salats aus- bilDen unD ebenfalls nach 6 Wochen ausgenommen werden — vierte Ernte. Hierauf werden Wirsing und Krauskohlpflanzen gleichzeitig oder in einem Abstand von 14 Tagen gesetzt, welche man im halben September abbringt — 5. und 6. Ernte. Wenn aber, wie häufig geschieht, nach Wegnahme des Salats Zwergbohnen gesteckt werden, kann sogar noch eine siebente Ernte erzielt werden. Es verlangt eine solche Bewirthschaftung natürlich reichliche Düngung und fleißige Begießung. Trier. fUrweltlicher Fund.) In den Kiesgruben bei Wafferbilltg, Ehrang und Jffel sind in Der letzten Zeit wiederholt Kauzähne und Stoßzähne Des vorsünDfluthlichen Elephanten gefunden worden. Die Gesammtzahl der solchergestalt für unser Flußgebiet bekannten Funde ist eine erhebliche und neuerdings auch durch den Aufschluß der Gerolsteiner Höhle vermehrt worden. Es wird auf diese Weise immer mehr bestätigt, Daß in Dem vorweltlichen Zeitalter (der Diluvialzeit) die großen Dickhäuter der jetzigen heißen Zone zahlreich unsere Gegend bewohnt haben, als schon die Mosel mehr oder weniger tief ihr Bett in unsere Berge emgegraben hatte. Ein Fund bei Wafferbilltg beweist ferner, Daß in jener Vorzeit bereits auch der Mensch in hiesiger GegenD gelebt hat. (Tr. Z.) Frankfurt a. M., 4. August. Kommenden Samstag, den 7. d. Mts., werden die verbündeten Frankfurter Männergesang Vereine und Der Dilettanten-Orchester-Verein zum Besten Der bei Dem Feuerwerke aus dem Turnplätze Verunglückten ein großes Concert im zoologischen Garten veranstalten. Die gesammte Einnahme wird unverkürzt dem genannten Zwecke zu Gute kommen, da die Verwaltung der Neuen Zoologischen Gesellschaft auf jede Vergütung für Ueberlaffung deS Locals verzichtet hat. Den Acttonären und Abonnenten, welchen Der freie Eintritt gegen Vorzeigung ihrer Karten gestattet sein wird, soll Gelegenheit geboten werden, durch freiwillige Spenden das Ihrige zur Milderung des Unglücks Der schwer Betroffenenen beizutragen und bei Der allgemeinen Theilnahme, welche Die beklagenswerthen Opfer jener Katastrophe in allen Kreisen finden, steht nicht zu bezweifeln, Daß Das Ergebniß Des Concertes ein recht günstiges sein wird. — sM a s s e n - V e r g i f t u n g.j Man entsinnt sich noch, daß vor einigen Monaten in Saint-Denis bet Parts ein großer Theil der Einwohner plötzlich unter Erscheinungen erkrankte, Die Darauf schließen ließen, Daß man es hier mit einer Maffenvergtftung zu thun hatte. Es stellte sich Denn auch alsbalD heraus, daß die Brode eines Bäckers in Saint-Denis, der seiner guten Waare wegen viel Absatz hatte, Arsenik enthielten und daß alle Diejenigen, welche von jenen Stoben gegessen, unter Den heftigsten Schmerzen erkrankt waren. Die sofort angestellten Ermittelungen ergaben, Daß ein Bäckergeselle, Namens Bauve, Das scheußliche Ber brechen begangen hatte. Dieser Bäcker erschien nun vor Dem Pariser Assisenhof. Baude ist 32 Jahre alt und ein verkommenes Subject. Er trank viel und hatte bereits bei seinem Lehr- herm, einem ehrenhaften Bäckermeister, verschiedene Schwindeleien verübt. Nichtsdestoweniger konnte sich dieser nicht entschließen, Baude aus seinem Dienst zu jagen, weil er trotz Allem und Allem Miteid mit diesem Menschen, Der Frau und Kinder hatte, besaß. Weit entfernt, sich dankbar zu zeigen, faßte Baude im Gegentheil ein lebhaftes Rachegefühl gegen seinen Lehrherrn. Dieses Rachegefühl wuchs, als Baude am legten Neujahr keine Gratification von feinem Meister, auf die er stark gerechnet hatte, erhielt. Von jetzt an sann Baude nach, wie er sich am besten rächen könne. Er hatte bald einen Plan gefaßt. Er kannte einen Arbeiter, Namens Schlegel, der in einer Glasfabrik in Saint-Denis beschäftigt war. Von D:efem ließ er sich eine Quantität Arsenik verschaffen unter dem Vorwand, es gegen Ungeziefer anwenden zu wollen. Im Besitz des GifteS begab er sich in den Pferdestall des Meisters, streute dasselbe in die Krippe eines der Pferde, — am anderen Tage war das Thier tobt. Kurze Zeit barauf, als wieber etwas vorgefallen war, wiederholte Baude dieses Verbrechen; ein zweites Pferd fiel demselben zum Opfer. Diese Rache aber genügte dem Gesellen noch bet Weitem nicht. Am 5. 'Jiprii begab er sich in die Backstube und warf sein Gift in den Backtrog, welcher den Teig zu l»o Broden enthielt. Die Untersuchung hat ergeben, baß es 120 Gramm Arsenik waren, bie Baube in ben Trog hineingeschüttet hatte, ein Quantum, das genügt, um 300 Menschen zu tövten. In der That sind Denn auch ungefähr 300 Menschen in Saint-Denis erkrankt, die mehrere Tage die furchtbarsten Schmerzen auszustehen hatten, von denen jedoch glücklicherweise Niemand gestorben ist. Komisch wahr bie Vernehmung all' Derjenigen, bie an jenem vergifteten Brobe erkrankt waren. Jeber mußte bie Art feiner Erkrankung beschreiben unb es kamen babei die drolligsten Ausdrücke zu Tage. Einige alte Damen gentrten sich, von ben Folgen, welche die Vergiftung bei ihnen hervorgcrufen, zu sprechen, unb ber Präsibent mußte seine ganze Berebt- famieit in Auwenbung bringen, um bic Damen zum Reben zu bringen. Der Gerichtshof sprach bem Angeklagten alle milbernben Umstände ab unb verurtheilte ihn zum Tode. Als Baude die Verkünbtgung bes Todcsurtheils vernahm, zuckte er zusammen, als ob er das Beil am Halse spürte. Er brach in ein furchtbares, wimmerndes Geheul aus unb bie Oenbatmcn mußten ihn fast bewußtlos aus bem Saal schleppen. Worms, 2. August. Der Fuhrknecht einer hiesigen Dampfmühle verhöhnte dieser Tage einen bieberen Arbeiter wegen seines einfachen Frühstücks (Hanbkäse unb Brob), während er mit seinem Complicen Rothwem trank unb sehr gut frühstückte. Der Großh. Gensdarmerie fiel bies auf, sie schenkte beßhalb bem Treiben bes Genannten Aufmerksamkeit unb fanb heraus, baß derselbe am Freitag 2 Säcke Korn im Werthe von 38 X vom Wagen seines Dienstherrn gestohlen unb an einen gleichfallsigen Feinschmecker um Den Preis von 20 Jt verkauft hatte. Lange Gesichter gab es nun, als Die Großh. Gensbarmerie kam, um sie in's Hotel Morgenstern abzuholen. Sie sinb gestänbig, seit kurzer Zeit in gleicher Weise 17 Säcke Korn ent; toenbet unb verwerthet zu haben, unb werben nun Gelegenheit finben, Betrachtungen barüber anzusteüen, was besser schmeckt, bie — Morgensternsuppe ober bas frugale Frühstück des Arbeiters, ber sich solches auf ehrliche Welse verdiente. In höchst raffinirter Weise scheinen die Betheiligten ihr Handwerk schon längere Zeit getrieben zu Haden. (N. W. Ztg.) Frankfurt, 2. August. Ein Bude, der für die Festzeit Geld brauchte, plünderte die väterliche Münzsammlung und verkaufte die einzelnen werthvollen Stücke nach ihrem Silberwerth. Die Münzen, die eingeschmolzen sein sollen, sind verloren. Ein anderer verschaffte sich sein Festgelb daburch^ baß er ein schweres seidenes Kleid und einen Sammetmantel der Mutter, mehrere hundert Mark wertb, für 30 JL versetzte. Zu bedauern ist nur, daß zuerst andere Menschen im Verdacht ber Täterschaft stauben — Heber ben „Fastenkünstler" Dr. Tanner schreibt ein Arzt an ben „Stanbard": „Die ärztliche Welt ist an bie maßlose Leichtgläubigkeit ber Menschen, sobalb es sich um eine „Wunber- geschtchte" hanbelt, so sehr gewöhnt, baß sie auch im Falle von Tanner's vierzigtägigem Fasten es nur lächelnd mit ansehen konnte, mit welchem Feuereifer die kostspieligen transatlantischen Telegramme vom Publikum verschlungen werden. Was mich betrifft, so muß ich erklären, daß ich cs nicht glaube, baß Dr. Tanner einzig unb allein von Wasser lebt. Es liegen ber Wissenschaft bis jetzt keine Thatsachen vor, bie bafür sprechen würben, baß ein Mensch vier Wochen lang ohne Nahrung, fest ober löslich, leben könne, unb wenn vier Wochen, warum nicht länger. Es riecht bie ganze Historie etwas stark nach bem alten Samum. Dr. Tanner hat sich einem schrecklichen Experiment unterzogen, baß ihm aber Nahrungsmittel in bteser ober jener Art, ober etwa, was wir Aerzte paratriptische Agentten, wie Kaffein, Theobromin, nennen, zugeführt werben — ich zweifle nicht Daran. In keinem Falle habe er selbst oDer seine Anstifter irgend welchen Anspruch auf Die Theilnahme Der wissenschaftlichen und gebildeten Welt bei diesem albernen und ganz nutzlosen Geschäfte, unb ich muß meine Collegen in New-Aork tabeln, baß sie solchen Unsinn unterstützen; benn es ist traurig, Männer ber Wissenschaft auf Seite deS Unsinns zu finben- Wir haben übrigens bei uns Gelegenheit genug, ben Hungertob zu stubiren, ben Hungertob, welchen Noth unb Elenb herbeiführen. Was brauchen wir Da Die StaDien des Verhungerns zu beobachten, die ein thörichter Mensch durchmacht?" Bochum, 31. Juli. Die „Westf. Volks.-Ztg." schreibt: „Die Zeche Baaker Mulde bei Linden ist am Versinken; der Schacht ist in einer Tiefe von 30 Lachtern von der Wetter- l sohle ob völlig eingestürzt. Die Pumpe ist bereits in Die Tiefe gegangen, der riesige Dampfkessel ist gefolgt, und daß ganze Gebäude, deffen Umgebung man abgesperrt hat, scheint von der Erde verschlungen zu werden. Man vernimmt in der Nähe ein unheimliches unterirdisches Getöse. Zum Glück gelang cs, die zahlreiche Belegschaft frühzeitig zu warnen und zu letten; auch zwei zurückgebliebene Arbeiter, für die man schon Befürchtungen hegte, kamen noch vor der Katastrophe wohlbehalten zu Tage. Es wird wohl lange dauern, ehe bie Zeche wieder in Betrieb gesetzt werben kann; ber Schaben ist groß unb eine große Anzahl von Arbeitern wirb brotlos werben " Groß warb ein. In unserer Stabt ist ein Gegenfüßler bes amerikanischen Fastenheros i Dr. Tanner aufgetreten. Ein junger Mann hat in einem hiesigen Gasthause infolge einer W wir vrrneh zur Ladung gM ontenen Winter He^nben, n kören und ist dtmstlbe" W auch jedenfalls Amin in einem so V wünschen wir, daß Vie Ttit reiche sei, ton WohlthätigkMCc 9 Ut Seite von J® Adapf M12^ BatkhuhN' ein HalPortion ; noch (,n‘ 'At bic hiesig G SÄ*” jLeib-Dragonr^SM itstü 5SÄ-* können- _____ Frankfurt, - Mecht befahren. Alte 4 2.50-3.00, Strol 2. Qual- JL 0.70—01 Hundert ital JL 6.20 rind FarreMich 45- 70-75 4 ein Hch eine Taube 50-00 , 0.00-0, daS Ge <00-0 H, Gelberübe Memrttig 1 Stück (K HO H, Erbsen das ? Gurken 6-0 H. ÄnAz btn Vormstac loll in der L. Fiet Eisschrank versttiger Gießen, den 5. Ai Geißle Ieilgei M) Ein Wohn! und Garten in sehr c °>g zu verkaufen. Ni MhsW y Stauer in Ueffor Dr m q M M Mche, fötanen anderen NWfe Mi«,, stadem Berd, Wein Lahrer hinkende Bote, Kalender für 1881, 5U2) bet Wilhelm Klee. Wiederverkäufer erhalten hohen Rabatt. 5205) Zwei deutsche Setter, (Hündinnen), 3 Monate alt, sowie ein Paar junge Dachshunde, beide reinster Race, werden billig abgegeben im Thiergarten bei Braunfels. Göbel, Mrster. Zwiebelkuchen frisch, jeden Montag, Mittwoch und Freitag, Morgens 9Vz Uhr, bei 5109) August Noll, im Stern. von der Großherz. Saline Bad Nauheim aus gradirter Soole dargestellt, ausgezeichnet durch seine Schärfe und Leichtlöslichkeit, ist stets vorräthig und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann J. « ■>. Bapst auf dem Markt in Gießen. (2687 Großherzogl. Salinen- und Bergamt Bad Nauheim. Java-Ausschuft- Cigarreu mit am erikanisch e r Einlage per Stück 3 Pfennige empfehlen (4991 J. 1. Busch Söhne. Gis uni) Gis schränke liefert billigst (2734 H. Schwall, Hess. Hof. «Mn: " 3^^ »<11, ^nti 8 S ;p-un9 E lchen b(n H elals Qu8; ■ 411 M16,6 , e,l*t •**«% ««‘‘Si** --»«Ls» »ät ä ?iUm!8* ‘ iuh.®“u ba Utbexlafiung w " 5hnniiig, m Ä""iei ■n in al 1°°°' WM ffintta M mta -W’UWjtftMj jU ll)Un ciitiB m6emt:?)tni8 M alle diejenigen; taa£t wmn. Die jofort ute tag ichru^licke An -of. Lande iji deieile bei feinem Lehr. riibL Xidjtböejiottjeniget • eei! er trog Allem und ’< Beit entfernt, fid) -• rrzrn feinen Lehrherm. ' -r.:u ton iemm Mnster, i- sie er sich am b^en rrt ter, Kamens Schlegel, > lieh a sich eine Qmm- »Lenden zu wollen. 3° sie dasjelbe in die Achpe ! $rt darauf, als wieder (vtä Pferd ßel demfelda ta mtbl 8m 5. fytit teld)n den Teig zu lob Irjenif waren, die Baudr , z-L> Menschen zu ivvien | s erhanh, t)\t mehrne t rMrcherwnie Niemand - uoa terzisteien Lrode i Md es kamen dabei die :: d« Folgen, welche bu taste ferne ganze Beredt- : der Serichlöbof jpta- I u ic6c 818 Sauee ttt । .... er das Beil am Hch h Aendarmeri mußten ihr -.imühle verhöhnte dieser tot und Brod), wahrend ler Lroßh. Sensdamene ' :mkeit und fand Heraul rt13en feines Diensthem 2U JL verkauft hatte. - .» «n s Hotel W- ir„ 17 Säcke Sorn ttv 7 vnrachlungen ba«w ., Srübitiiif des Arbeiters, ($. b. z^) 7jä, 5, ',Tr t -itfl n0* u •" . 3* L, »«• 'J ... jS*»* Wette von halb 9 Uhr Abends bis Mitternacht folgende Speisen verzehrt: Einen Paprika- Rostbraten mit Erdäpfel, ein Wiener Schnitzel mit Zuckererbsen, ein Rindssilet mit Nockerln, rtne Schwetns-Earbonade mit Kürbis, eine Viertel Ente mit Gurken, eine Portion Gansbraten, ein halbeö Backhuhn, einen Rostbraten mit Zwiebeln, ein Beefsteak mit Et, eine geröstete Kalbsleber, eine Portion Hirn mit Nieren, ein Kalbspörkölt, ein Gulyasfletsch, eine Portion gebackene Gansleber und ein Hühnchen-Eingemachtes mit Kohlrüben; hierzu trank er 11/2 Liter Bier, 21/2 Liter alten Wein und drei Flaschen Sauerwasscr. Das war die Mahlzeit, die er infolge der Wette eingenommen hatte; zum großen Staunen seiner zahlreichen Zuschauer verlangte er aber hierauf noch eine Omelette, die er sich gleichfalls ausgezeichnet schmecken ließ. Der Viel- freffer soll sich — wie „Nagyvarad" versichert — am Tage nach dem Bravourstücke ganz wohl befunden haben. Limburg, 4. August. (Fruchtmarkt.) Rother Wetzen X 20.00, Weißer Wetzen X 20 00, Korn X 15.65, neues Korn X 15.50, Gerste X 00.00, Hafer, X 8.40, Erbsen X —. (Durchschnittspreis pro Malter.) Kartoffeln (50 Kilo) X 0.00. SehllTsberieiit, Mitgetheilt von dem Agenten des norddeutschen Lloyd C. W. Dietz in Gießen. Bremen, 4. August. Der Postdampfer Neckar, Capt. W. Wtlligerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 24. Juli von Newyork abgegangen war, ist heute 4 Uhr Morgens wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Paffagtere, Post und Ladung 6 Uhr Morgens die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 140 Paffagtere und volle Ladung. Butzbach, 3. August. Seit einigen Tagen circulirt in unserer Stadt wieder das Gerücht, die hiesige Garnison sollte aufgehoben werden. Wir sind in der Lage, zur Beruhigung der aufgeregten Grmüther darüber aus guter Quelle Mittbeilung machen zu können und zwar dahin gehend, daß von einer gänzlichen Aufhebung der hiesigen Garnison durchaus nicht die Rede ist, möglicher Weise findet am 1. April 1881 ein Truppenwechsel statt, das heißt, es wird beabsichtigt, die hier garnisonirenden 2 Escadrons des 2. Großh. Heff. Dragoner-Regiments lLeib-Dragoner-Regtment) Nr. 24 nach Darmstadt zu verlegen und an deren Stelle ein Infanteriebataillon, wahrscheinlich das neu zu errichtende 3. Bataillon des Großh. Heff. Infanterie-Regiments Nr. 116 hterselbst zu dislociren. (?) Ein höherer Jntendanturbeamte von Kaffel war wegen dieser Angelegenheit gestern hier anwesend, um das Casernement einer eingehenden Besichtigung zu unterziehen und um sich gutachtlich darüber äußern zu können, ob cs möglich sei, ohne erhebliche Baukosten die hiesige Kaserne zu einer Infanterie-Kaserne umzubauen. Genannter Herr soll nach stattgehabter Einsichtnahme sich dahin geäußert haben, daß fraglicher Umbau ohne erhebliche Kosten und Zeitaufwand möglich sei. Weitere Mitthetlungen über -diese für unsere Stadt so hochwichtige Frage hoffen wir unseren verehrten Lesern s. Z. machen -zu können. (W. B.) Eingesandt. Wie wir vernehmen, wird der „Gießener Zitherkranz", veranlaßt durch mehrere an ihn «rgangene Aufforderungen, nächsten Samstag Abend in dem von Herrn L ony aufs Freundlichste zur Verfügung gestellten Saale seines Bterkellers ein Concert veranstalten. — Schon verlang enen Winter hatten wir öfters Gelegenheit, den, größtenthetls aus tüchtigen Zithersptelern bestehenden, strebsamen jungen Verein in kleineren Kreisen sowohl, als auch in Concerten zu hören und ist demselben auch der wohlverdiente reichlichste Beifall zu Theil geworden. Es wird deßhalb auch jedenfalls von vielen Setten mit Freuden begrüßt werden, wenn der erwähnte Verein in einem so schönen Local wie der Lony'sche Bierkeller zu concerttren beabsichtigt und wünschen wir, daß die Einnahme, welche, wie wir hören, zur Vereinscaffe fließen soll, eine recht reiche sei, umsomehr, als oer „Gießener Zttherkranz" schon viele Opfer bet Veranstaltung von Wohlthätigkeits-Concerten gebracht hat. K- Handel und Verkehr. Frankfurt, 4. August. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war schlecht befahren. Altes Heu kostete je nach Qualität der Centner X 4.00—0.00, neues Heu X 2.50—3.00, Strob X 3.00—0.00. Butter das Pfd. im Großen 1. Qual. X 0.80—00, 2. Qual. X 0.70-00, im Detail das Pfd. X 1.00—00, 2. Qual. X 0.90—00. Eier das Hundert ital. X 6.20, deutsche Eier 4.80 X, Ochsenflei)ch per Pfund 65—70 ^, Kuh, Rind und Farrenfleisch 45-60 H, Kalbfleisch 45-55 Hammelfleisch 40-65 H, Schweineßetsch 70-75 H, ein Hahn X 2.50-2.00, ein Huhn X 2.00-2.30, eine Ente 2 70-3.20, eine Taube 50-00 H, Kapaunen X 3-3.50, Wätscher Hahn X 5—12. Kartoffeln 100 Ko. X 0.00—0, das Bescheid 10 Kohlrabi 5—8 H, Blumenkohl 1 St. 30-70^9», Wirsing 00—0 Gelberüben 1 Bund 6-10 H, Zwiebeln 1 Bund 20 Sellerie das Stuck 50^. Meerrettiq 1 Stück 00-00 H, Spargel das Pfund 00—00 Radieschen 3—4H, Artischoken 50 Erbsen das Pfund 00 H, Romain-Salat 30-00 Dohnen 100 Stück 0.00—0 X. Aufruf. Am 29. v. Mts., Nachmittags um 6 Uhr, ist ein so furchtbares Hagelwetter über die Gemarkungen Hungen, Villtngen, Inheiden und einen großen Theil von Bellersheim niedergegangen, wie es seit Menschengedenken nicht vorgekommen ist. Die Beschädigungen an Fensterscheiben, Dächern und Schornsteinen sind ganz bedeutend. In der Stadt Hungen sind allein an 1000 Fensterscheiben eingeschlagen worden. Der Hagel, in der Größe von Taubeneiern, fiel so dicht, daß in einem Zeitraum von kaum 10 Minuten der Boden zollhoch mit Eis bedeckt war. Am anderen Mittag sah man den Hagel in Gräben und Niederungen buchstäblich noch fußhoch liegen. Die Verheerungen^, welche dieses Unwetter angerichtet hat, find ganz erschrecklich. Alle Halmfrüchte mit Ausnahme des hier wenig gezogenen Korns, sind fast total vernichtet. Gärten, Kraut- und Kartoffelfelder sind zerhackt und verwüstet,- so daß die schönsten Hoffnungen einer Jahreserndte zerstört erscheinen. Von den betroffenen 9000 Morgen mit überhaupt 3000 Seelen, von denen der überwiegende größte Theil vom Ackerbau lebt, sind nur 13 Personen versichert und ist deßhalb der Jammer unter der ämeren Bevölkerungsclaffe sehr groß. Zur Linderung des Nothstandes sind die Unterzeichneten zu einem Unter- stützungs.Comit^ zusammengetreten und erlaflen an alle edelen Menschenfreunde, insbesondere an diejenigen, welche mit Glücksgütern gesegnet sind, die dringende Bitte, ihnen Beiträge zu obigem Zwecke gefällig zukommen zu laflen. Zusendungen an uns bitten wir an den mit unterzeichneten Herrn Kammer- rath Demme zu adreffiren, und werden wir über deren Verwendung demnächst öffentlich Rechnung ablegen. Hungen, den 2. August 1880. fr Das Comite zur Unterstützung der Hageibeschädigten von Hungen und Umgegend: Gurken 6—0 Samstag den 7. August, Vormittags 10 Uhr, soll in der L. Flkttffchen Hofraithe ein Eisschrank verstngert werden. Gießen, den 5. August 1880. 5208) Geißler, Gerichtsvollzieher. May, Oberamtsrichter. Demme, Kammerrath. Bender, Bürgermstr. Eberwein, Apotheker. Max Heß, Kaufmann. Dr. Frank v. Lichtenstein, Kreisarzt. K. Detzberger, Gerichtsvollzieher. Bopp, Bürgermstr. von Bellersheim. Reitz, Bürgermstr. von Inheiden. Zimmer, Bürgermstr. von Villingen. Auch die Exped. d. Bl. erklärt sich zur Empfangnahme von Gaben bereit. Allgemeiner Anzeiger, großer Ausverkauf von. Tapeten, und. Möbeln wegen Räumung des Lokals. 5209) Ein Parthie liegengebliebene Damenkleider werden um den Färberlohn abgegeben bei D. Jtlein, Färber, Wallthorstraße. Aeikgeöotenes. 5054) Ein Wohnhaus mit Hinterhaus und Garten in sehr guter Lage preiswürdig zu verkaufen. Näheres Flugelsgasse A. 87. Zur Einmacbzeit empfehle: Ch. A.Pasteur’s Essigessenz Frankfurter Essigessenz, begutachtet von den Herrn Hofrath Dr. Rud. von Wagner in Würzburg, G h. Hofrath Professor Dr. R. Frejenius, Wiesbaden, Prof- Rud. Böttcher, Frankfurt, und verschiedenen anderen ärztlichen Autoritäten. Einfachste Mittel zur Herfiellung eines gesunden dem Verderben nicht ausgesetzten Weinessigs. Eine Flasche ä M. 1 gibt 5 Liter besten Einmachessig oder 10 Ltr. Sp-ise-Essig. Zu haben bei (5199 ffo. Seibel. 4867) Eichen- und Buchenbohlen, Hackklötze und Hackbretter bei H. Keck._____ Sommerröcke verkauft um damit zu räumen unter Ein- kaufspreisen (4617) H. Nübsamen. Heue holl. Vollhärioge, per Stück 12 Pfg., wieder etngetrosfen (5197 H. F. Nassauer, __ Kreuz B. 114. Cirrmachfässer in allen Größen billig bei 5155) H Becker, Küfer, Schloßgasse. Reparaturen werden bestens besorgt. Um mit meinen großen Vorräthen von Tapeten und Borden in den neuesten Mustern möglichst schnell zu räumen verkaufe ich dieselben unter dem Fabrikpreis und gebe bet Abnahme von größeren Partien noch besonderen Ra- Batt. Zurückgesetzte Tapeten und Rester zum P-q-ierwerth. In Möbeln empfehle ich gut gearbeitete Kanapees, Causeusen, Stuhle und Sessel, sowie Rohrstühle, Strohstühle, Klappsessel, Comptoir-und Garten- stühle, ovale Tische, Spieltische, Ausziehtische, Glasschränke, Kleiderschranke, Kommoden, sowie Bettstellen mit und ohne Matratzen, Wollmatratzen; Gold- und Politurleisten, Vorhangsstangen und Holzrosetten in allen Größen, sowie Goldleisten zum Einrahmen, Spiegel- und Spiegelgläser in allen Größen. Blamentische, Kinderstühle, Korbsessel, Vorlageteppiche, Cocosmatten und Läufer, gemalte Rouleaux, Rouleauxstoffe und Möbelstoffe, Vorhangszeuge und Marquisenleinen in allen Breiten. Garderobehalter, Schirmständer, Servrr- tische, Etageren, Wandmappen, Wachstücher und Ledertuche. Roßhaare, Seegras, Bettfedern und Sprungfedern in guter Qualität zu sehr billigen Preisen. Wiederverkäufern besonderen Rabatt. 4OT Ohr. Reiber, am ton;. W mit verstellbarem Stahlnadelbett zur Herstellung von Strümpfen ohne Naht sowie Mlb-n'de^Ädens^unter J E. F. Hein, JhUntburg. 4525) Für den großen Bedarf an Obstbäumen zur nächsten Verpflanz« reit babe mir eine große Anzahl Stämmchen gesichert und erlaube mir ver- ebrliche Gartenliebhaber und Gemeindevorsteher zu ersuchen, jetzt schon Ihren etwaigen Bedarf anzugeben, um allen Anforderungen im Herbst genügen zu können. Gießen. Carl Deines, Land sch aftsaärtner. Eine Muster-Collektion der von Herrn J. Bertram, in Sieg- butft fabrtcirten Thonwaaren: als Blumentöpfe, Pflanzenständer, Baumstämme, Jardinisren u. s. w. halte einem verehrltchen Publikum bestens empfohlen und lade zu deren Besichtiauna ergeben» ein. B. Ffeifier, Geschirrhandlung, Neuen-Bäuen. 164) Apoth. Fischbach. Gg. L. Göbel, Schwaab, aus FRAY-BENTOS Heinzerling & Tribus. wenn die Etiquette den Namenszag blauer Farbe trägt. Zu haben in Giessen bei den I F. A. Busch Söhne, L. Kalkhof, Apoth. Dr. Mettenheimer, E Apoth. Dr. C. W. Hempel, Carl l Wilhelm Klee, Papier- & Schreibmaterialienhandlung, Griessen, Marktstraße, empfiehlt sein Lager in »ämmtl. Schulbüchern, Heften und allen son- stigen Schnlartikeln, ferner in Büreau-Requtsiten aller Art.(2550 Samstag den 7. August 1880: CONCEBT veranstaltet vom (Giessener Xithei'liran® im Saale des Lony'schen MerKellers. Kassenöffnung 7'/r Uhr. — Anfang 8 Uhr Abends. Entree 3S Pfg. 5202) Programm. I. Theil. 1. Gesellschaftsmarsch, für 6 Schlag-Zithern, Guitarre und Flöte von Horlbeck. 2. Oesterreichische Volkslieder............. I. Bartl- 3. Ein Herz und ein Sinn, Walzer . Gutmann. 4. Ruffisches Gebet, für 2 Streich- und 2 Schlag-Zithern ... „ Roscowicz II. Theil. 5. Freiya-Marsch, für 6 Schlag-Zithern, Guitarre und Flöte . „ Kamm. 6. Schöne Gedanken, Ländler, Duett P> Renk. 7. Rendezvous im Zillerthal, Potpourri, arr. ...... „ Brandt. 8. Gruß aus der Ferne, Polka-Mazurka ......... „ Gutmann III. Theil. 9. Meeresstille, Solo für Schlag- und Streich-Zither .... „ Gutmann. 10. Kanarien-Polka ................ Scheffl. 11. Die Sängerin Kamm- 12. Immer heiter ........... Bök. Programme an der Kaffe. co Vf- E CD Etiquetten. cd ( FR. CHR. PIETSCH in GIESSEN ) O) d S öl N ö B Grosse Auswahl moderner Schriften. Schnellste Anfertigung von grösseren Plakaten. Declarationen © l-. "cs $2 tO CQ ÖD c CD ä Programme, Festlieder, jfäeim’s etc. JWaaren- | 1 Etiquetten. :cd E * & Wechseln, Anweisungen, Aaclnren, Circulairen, . Notas, und VisitenkftxAL de» von Werken, Aettschrislen, ZZroscüüren^ Katalogen SctiÖiister Ausfü^^ , Vsche Universität,s-I)r,f , —- c,£erei Nerlobullgs-, j^OCHZEITS- und Uvig^riefe. 4616) Eine Parthie zurückgesetzte leinene Kragen von 20 4 an das Stück, sowie bunte Hemden verkauft, um damit zu räumen, zu sehr billigen Preisen _______II. Kübsamen. ^Kinmachfäsfer in jeder beliebigen Größe sind sehr billig zu haben bei (4948 S. Elsoffer, Bahnhofsstraße. Bunsiauer Kochgeschirr sowie steinerne EinmachStöpfe in jeder Größe bei (5181 ____________PH. Wagner, Neustadt. 4456) Rouleauxstangen, Weinflaschen, ein viersitziger Comptoirpult, 1 großer Küchenschrank, 1 Divan werden billig abgegeben. I. Rothenberger, Lindenplatz. larinirte Häringe Bohnen-u. Gurkenfässer empfiehlt (5045 Louis Lony. empfiehlt (5179 C. Roth, Neue Baue. neueste Muster, un- apeten, glaublich billig,Musterkarten versenden auf Wunsch franco und umsonst. Aber nicht an Tapezierer sondern nur an Privatleute; da es uns absolut nicht möglich, auf diese unglaublich billigen Preise noch Rabatt bewilligen zu können, Tapezierer aber gewohnt sind hohe Prozente zu genießen. 5159. Bonner Kahnenfabrik Bonn. -Dermietßungen. I 5210) Ein Familienlogis zu vermiethcn ________bei Karl Euler am Hamm. 5214) Ein freundlich möblirtes Zim- mer, in der Nähe des Justizgebäudes, zu vermieden. Näheres durch die Exp. d. Bl. 5178) Ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen. Neue Baue B- 79. 5115) Ein kleines Familienlogis, gleich beziehbar, zu vermiethen. Reichensand Lit. C- 129. 5108) Eine geräumige Mansardenwohnung vermielhet Heinrich Ruckstuhl II., Gartfeld. 5005) Zwei kleinere Familienlogis mit allen Bequemlichkeiten zu vermiethen. _________________W. Seuling. 4994) In dem von mir erkauften Liittringhaus'schen Hause auf dem Seltersweg sind 2 schone Familienlogis, bestehend aus je 3 Zimmern mit Cabinet, schöne Küche, sowie allein Zubehör zu vermiethen und per 15. September beziehbar Friedrich Kühne jun., Seltersweg. 4930) Ein freundliches möblirtes Zimmer mit Cabinet in der Nähe der neuen Aula ist preiswürdig zu vermiethen. Zu erfragen in der Exped. d. Bl._____________ 4768) Der obere Stock meines Hauses, Anfangs October beziehbar, zu vermiethen. Heinrich Dogt, Ludwigsplatz. 4671) Ein Familienlogis mit Zubehör ist per 1. October zu vermiethen. Näheres bei LouiS Lony, Marktstraße. 4347) Familienlogis zu vermiethen- Knoll, Kirchendiener. 4364) Wohnung von 5 Zimmer rc- zu vermiethen. Wallthorstraße 145. 4346) Das von Herrn Verwalter Krebs bewohnt gewesene Familienlogis, im früher Thorn'schen Hause in der Frankfurterstr., ist zu vermiethen und am 1. October zu beziehen._______________________________________ 4152) Der erste Stock des Angriff Ackermann'schen Hauses, Frankfurter Straße Lit. E. 41, bestehend aus 8 Zimmern, 2 Speicherkammern, Keller, Holzstall rc., ist per 1. Oktober, auf Wunsch auch früher, zu vermiethen. 5184) Ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen.__Gartfeld A. 117. 5195) Ein Logis, 2 Zimmer, Cabinet, Küche, zu vermiethen. ___________Adolf Host, Schießgärten. 5198) Zwei ineinandergehende, am Kreuz gelegene, gutmöblirte Zimmer, Bel- Etage, per 1. Oktober zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl._________ 5201) Mein zweiter Laden ist per 15. September zu vermiethen. Friede. Bang. Mermischte Anzeigen. 5213) Ein ordentliches Dienstmädchen, mit guten Zeugnissen versehen, gesucht ______________________Asterweg A. 105. 5311) Ein braves Dienstmädchen gesucht- Wo? sagt die Exped. d- Bl- Oesucbt ein ordentliches Dienstmädchen. 5206) Schulstraße 21, 2 Treppen hoch- 5203) Ein Ladenmädchen wird in ein hiesiges Colonialwaaren-Geschäft gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. 5212) In einer gebildeten Familie, nahe den Unterrichtsanstalten, finden junge Leute volle Pension. Auf Wunsch auch Beaufsichtigung der Schularbeiten. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 5204) Unserem lieben zu seinem heutigen Geburtstage die besten Glückwünsche. _______________ Frohsinn. ■TfcaaBBBTMWff ME 5207) Ein militärfreier junger Mann, 23 Jahre alt, gegenwärtig in einer Fabrik als Buchhalter thätig, sucht unter bescheidenen Ansprüchen per Oktober Stellung als Buchhalter oder Magazinier. Gefl. Off. unter L. L. 18 an die Exped. d. Bl. 8 6A mm werden stets von jeder Gegend nachgewiesen durch (4912 Treusch, Fahrg. 63, Frankfurt a. M- 4944) Ein möbl. Zimmer mit Cabinet per 1. Sepbtr. zu mieihen gesucht. Offerten beliebe man u. C. 50 an die Exped- ds. Bltts. zu richten.' 5182) Man sucht für einen jungen Mann bei einer anständigen Familie ein möblirtes Zimmer mit voller Kost und bittet um Anträge mit Preisangabe unter K. 105 an die Exped. d. Bl.__ 5200) Eine gebildete Dame von mittlerem Alter wird gesucht zur Führung der Haushaltung und als Gesellschafterin für einen älteren Herrn. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 5128) Ein wachsamer Hofhund zu kau gesucht. Joy. Fischer, ' AUcenstraße E. 104. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Ke. gg IM die zu dm euren, hatten nur «nimmt, »ährend m d-S Antrags f Wies auf Erden die sich ihrer Stm deren Ueberzengnng dm Verhandlungen der Erklärung gem «en deS Papste Seschist trollte, in Aschen KriegSerü Märisch-paMsch Seine gesetzt, der hat und befien Er Die rein te wurde schwerlich denisatz nicht yij schon Hierarchie tu unterwerfen, spielt Werten; he ihnen Milche ßi[ ikchen Mchte, in i diese Anmaßung ar MeStinjm zwrsche t'zogen. Im Laus Belgien und Hrin Lchöpser deS Uri Wien, als 06 fein gegenüber ju gone neendi“, aber tr einen sulchen unmi Jeleden wieder vo oatikanischen Soncii Seien wird. M, Slonie gefotnrnen, Mß, sondern 66d We In ihm sobald Ihne Mit wüßte sich ut »«en stellen. Wirst man WW einen s W» in d hat nie ® daher nich Wen Qn W auftanchre, i Ml «tat solche A ’ „ß'f^offeti, lw'tt für Rom deff-n Ä?’ ,onb b H Cn ""d Ml dnrd S»ch! l?Ä «6 Seo Xur zeugt ,Ad teenl betont m lll(n ,«aß bl nU*' । °abw, ?"S'N, t tetfen J'M bi fielmehr ?' M die b?L *lber IW) instar