en " fe* dm l Wnbete htu?8 bet Dieselbe ' 5”/o Rabatt, liege» -lIWa|d)ine jejt an außer Nabel trägt. r ift ein kleinerer mwaarengesLU nilienlogis, auch mit verschließ- tptember zu ver- tlhorsttaße 223. LteleS Familien- mnem mitZube- nietben. feie fßitttoe cmilitnlogi§ von. m PoiMen lern 1. Zult zu vn- >utz. Menieur. ^udtbör m meinem mnietben. rg ttewidflt !^oümmg in mei- ist zu vermielhen eiu, Holzhdlg. i unteres Hauses, n :l, ist zu vn- Alittnstrch. _ , im ^vrderhaüse ild zu beziehen. Ilaqust Kr-Ü., Rimmer zu ocr- fMgffe S. 160. Iu oermielh^ Kirchendiener. ■^crnjalterfttebi ^loais, im früher T Franksurterstr., ®1. cctobn jii KM** ' -bgcsM-K 1 unb °llm nirtben und ?cr »nziige». '•**£' i°S> 611 Uin «"rtI „ld. Ujt wAt unter wng fragen frankfurter dlnd aus 8 Keller, Holz- &, auf ß-”f» %5?S, frnbom have Etlinger. Hausen ck ""Siethen. Nr. IM. Dienstag dey 6. Juli 1SSO. Hießemr HtWM Adrige - uni Amtsblatt fir btn Arris Gieße«. Der geschäftstreibende Staat. Die Nachricht, daß die kaiserliche Tabaksmanufactur in Straßburg in allen großen deutschen Städten Filialen zu eröffnen gedenkt, um ihre Fabrikate zu verschleißen, zeigt, daß man in Regierungskreisen nicht mehr der alten Tradition folgt, die „Geschäfte" des Staates, seine Concurrenz im privaten Erwerbsleben zu beschränken. Große moralische Eroberungen wird die Regierung mit den Regietabaken nicht machen, und ein günstiges finanzielles Resultat wird kaum länger zu erzielen sein, als bis man die k. k. Jnsernaltas Rauchdufie extramuros aus Neugier probirt hat. Der Zweck, Stimmung für das Monopol zu machen, dürfte noch weniger erreicht werden, denn die Zahl derer, welche ihm die blühende deutsche Tabaksindustrie opfern wollen, ist zu gering. Als ein neuer Versuch, der privaten Erwerbsthättgkeit Concurrenz zu machen, findet das Vorgehen keinerlei Sympathie. Nicht etwa nur im Tabaksgeschäft, sondern auch in vielen andern Erwerbszweigen empfindet man die Geschästsmacherei des Reiches wie einzelner Staaten als einen Uebelstand. Der Kampf um das Dasein ist schon jetzt schwer, die Concurrenz scharf, und es ist nicht nöthig, daß der Staat sich noch dazu gesellt, um sein Schcrflein aus dem Erwerbsleben herauszuziehen. Die Reichsbank bedrückt mit ihren Privatdiscontirungen unter dem von ihr festgestelllen Zinssatz das kleine Geldgeschäft; Militärarbeitsstätten, die Maschinenwcrkstätten der Staatseisen- bahnen, die Zuchthausarbeit, Staatsdruckereien, allerlei staatliche industrielle Etabliffements, die Staatsdomänen, selbst untergeordnete Dinge, wie die Verpachtung der Bahnhofs.Restaurationen u. s. w. haben in neuester Zeit vielfach zu Beschwerden der privaten Erwerbskreise geführt, sei es, weil einzelne Ungerechtigkeiten dabet unvermeidlich sind, oder weil die Concurrenz bitter empfunden wird. Bestehen bereits so viele Einmischungen des Staates in das Erwerbsleben, ruft dies schon lebhafte Klagen hervor, so sollte man jedes weitere Vorgehen auf diesem Wege vermeiden. Selbst der größte Erfolg des Staates ist hierbei kein Gewinn, sondern vermindert nur die Steuer groschen aus dem freien Erwerbe. Durch alle neuen Pläne, wie z. B. Reichseisenbahn, Reichs- verficherungswesen, TabakSmonopol, oder gar Reichszeitungen für Annoncen, geht außerdem ein verdächtiger socialistischer Zug, und in der That jubeln über diese staatlichen Organisationen einzelner Erwerbszweige nur die Soctaldemokraten. Ktulschland. Berlin, 3. Jul«. So sehr der Ernst der Situation in der letzten Sitzung des Abgeordnetenhauses auch alle Betheiligten ergriffen hatte, fehlte es doch nicht an einem Momente der ausgelaffensten Heiterkeit während der Abstimmung. Das Centrums.Mitglied für Saarburg, Kaufmann Barthel Haanen aus Köln, war, wie das „Tagebl." berichtet, von den Schriftführern nicht verstanden worden. Präsident v. Köller interpellirt ihn also: Herr Abg. Haanen Sie haben mit Nein gestimmt? „Nein!" antwortete der Gefragte unter großer Heiterkeit des Hauses — denn man wußte nun ebenso wenig al« vorher, wie die Abstimmung gelautet hatte. Der Präsident wiederholte als». Herr Abgeordneter ich bitte Sie, Ihre Abstimmung zu wiederholen! Nein I" repltctrte der Angeredete. Erneuter Ausbruch der Heiterkeit, denn eigentlich war man noch ebenso klug als vorher. — Von der Physiognomie, welche der Sitzungssaal während der Culturkamps-Debatten bot, liefert das Kl Souni.“ folgende Schilderung: Die Tribünen des Abgeordnetenhauses waren in den letzten Tagen stets „überfüllt", wie der officielle Ausdruck lautet. Es sind natürlich fast ausnahmslos Fremde, die bei der unerträglichen Litze sich stundenlang auf die Tribüne setzen, um einen Genuß zu haben, der eigentlich, bet Lichte betrachtet, gar keiner ist. Aber wer in den Sessionstagen in Berlin ist, würde sich einen schweren Vorwurf machen, wenn er nach der heimathlichen Provinz zurückkehrte, ohne wenigstens einer Sitzung des Abgeordnetenhauses betgewohnt zu haben. „An einer Sitzung hat man genug", meinte ein biederer Westfale, „es ist doch ganz anders, als man sich es gedacht hat. Allerdings tragen die Verhandlungen einen anderen Charakter, wie man eS vermuthct, wenn man bisher nur die Parlamentsbertchte in den Zeitungen aeleien bat." Es fließt Neulinge auf der Tribüne, die ganz entrüstet darüber werden wie wenig feierlich „dort unten" verhandelt wird. In Nichts unter- scheidet sich solch' eine Sitzung von dem Tagen des heimathlichen Bürgerver- eches als daß es höchstens noch ungenirter hergeht als dort. Man läßt ein- »-Ine' Redner ganz ungenirt sprechen und unterhält sich in Gruppen ganz laut, di- Abgeordneten wechseln fortwährend die Plätze, kommen und gehen, ,o daß nicht einmal der bunte Situalionsplan zur Orientirung verhilft und bei den klubörern die komischsten Verwechselungen der hervorragenden Persönlichkeiten Vorkommen " Die Hitze ist unerträglich, die ausgestellten Blechkästen mit Eis erzielen^ntcht den geringsten Abkühlungs-Effekt, da die ganze Einrichtung so unpraktisch °'s möglich ist. Einzig die Zuführung snscher durst> Eis gekub ter hprmittelß Ventilatoren könnte helfen. Aber daraus isi baß <£)auß nicht SSÄäSh. i. schen Parlamentarismus bisher beispiellos gewesen. Kann man es dann dem «remden der den Vormittag über schon tapfer hcrumgelausen ist, verargen, wenn ihn schließlich Hitze und Müdigkeit übermannend Unverständlich aus | Schulstraße B. 18. Erscheint tLgttch mit Ausnahme des MvUtchOs. Preis sierlchabrttch 2 Mark 20 Pf. mit Dringertyhn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. dem allgemeinen Gesumme dringt die Stimme des Redners zu ihm herauf, immer aus weiterer Ferne scheint sie ihm zu klingen, und zum Entsetzen der Nachbarschaft ist der Hörer — glücklich eingeschtäfen. Die Glocke des Präsidenten weckt ihn jäh aus seinen Träumereien und nun muß er noch erfahren, daß er eine höchst wichtige Rede des Cultusministers v. Puttkamer glücklich verschlafen habe. Enttäuscht, müde linb ärgerlich verläßt er das Haus, in der Heimath aber wird er Wunderdinge von seinem Aufenthalte im Abgeordnetenhause erzählen, innerlich sich freuend, daß er die parlamentarische Strapaze nicht täglich durchzumachen hat, sondern ruhig Alles in seiner Zeitung lesen kann. — Die Bestimmung des § 134 der Reichsgewerbeordnung, nach welcher Fabrikinhaber verpflichtet find, die Löhne ihrer Arbeiter in baarem Gelbe auszuzahlen, wirb nach einem vom „Reichs-Anz." erwähnten Erkenntniß bes Reichsgerichts, I. Sträfsenats, vom 19. April b. Js., burch die Auszahlung der Arbeitslöhne in Dons, welche als Zählung für Waaren dienen, die von bestimmten Händlern zu beziehen find, und Einlösung der Bons durch die Fabrikkaffe, verletzt. — Der Rechtsgrundsatz: Unkenntniß des Gesetzes schützt nicht vor Strafe — findet, nach einem vom „Reichs- und Staats-Anzeiger" angezogenen Erkenntniß des Reichsgerichts, II. Strafsenats, vom 16. April d. Js., nur auf Strafbestimmungen, nicht aber auf civilrechtliche Bestimmungen, deren Un- kenntniß die Strafthat veranlaßt hat, Anwendung. „Befand sich der Angeklagte in dem Jrrthum, daß die Beschlagnahme des Grundstücks die Pertinenzstücke nicht berühre, so fehlte ihm die Kenntniß des zum Thatbestande des Vergehens aus §137, Str.'G-B., gehörenden Thatumstandes der erfolgten Beschlagnahme, und diese Nichtkenntniß muß dem Angeklagten zu Gute kommen, selbst wenn sie aus der Unkenntniß einer nicht dem Strasrechtsgebiet angehörenden Rechtsnorm entsprungen ist, da der § 59, 1 des Str.-G.-B., nicht zwischen entschuldbarer oder unentschuldbarer Unkenntniß unterscheidet. Nur auf die Unkenntniß des einschlägigen Strafgesetzes kann sich der Angekl^^. nicht berufen." — Den Invaliden des letzten Krieges war es durch die Novelle.um Militärpensionsgesetze im Jahre 1874 freigestellt worden, innerhalb 6 Mj^te, nachdem dieselbe in Gesetzeskraft übergegangen, statt des in Anspruch ne$, menden Civilversorgungsscheins die Zahlung einer Anstellungs-Entsch^^^ von monatlich 6 «X zu verlangen, was den Verzicht auf den erwähnten Schein in sich schloß. Viele, welche von dieser Befugniß Gebrauch gemacht, ^en dies nachträglich bereut und im Laufe der Zeit versucht, durch $OT(id,un$.en bei den Landwehrbezirks - Commandos ihre erste Erklärung zurückzun^^^ Dieselben find jedoch insgesammt abschläglich beschieden worden, da das Ministerium erklärt hat, von dem Gesetze zu Gunsten Einzelner nicht treten zu dürfen. Da diese noch fortdauernd etnlaufenden Gesuche sich K^eu, tend gemehrt haben, so sind die unteren Militärbehörden mit gleichlauten^^ lithographirten Ablehnungs-Formularen versehen worden. Dieses Borges wird wohl von weiteren nutzlosen Anträgen zurückhalten. — Die gemeinsame Sitzung der beiden Landtagshäuser wurde im Abgeordnetenhause um 8 Uhr durch den Präsidenten des Herrenhauses, Herzog von Ratibor, eröffnet. Der Viceprästdent des Staatsministertums, Graf zu Stolberg, verlas eine königl. Botschaft, dattrt aus Ems vom 28. Juni, wodurch die Session geschloffen wird. Dff dies geschehen, so bedarf es allerdings noch der Beihülfe eines begleitenden Kavaliers, um das tobte oder sterbende Thier, vor deffen Berührung die „zarten" Pariserinnen natürlich zurückschrecken, von dem mörderischen Schaft abzunehmen. Die Chronisten des high-life versichern, daß die eleganten Damen dieses Spiel „allerliebst" finden. Deutsche Damen dürften wohl das Gegentheil denken — von dieser Jagd und den Jägerinnen. Berlin. Hiesige Localblätter behaupten, daß ein hiesiger Wucherer sich in Folge des Wuchergesetze« erhängt habe, weil er etwaige Strafen wegen seiner Geldgeschäfte gefürchtet habe. Derselbe soll sich vom Schuhmacher zum sogen. „Capitalisten" aufgeschwungen haben und in der Verzweiflung über das Wuchergesetz habe er nach jenen Meldungen sich an einem Spiegelhaken eines Zimmers in der Villa, die er in einem der Vororte Berlins bewohnt, erhängt. Auf den Tisch hätte er einen Brief an seine Frau gelegt, in dem folgender classische Satz vor- läme: ... Die mich durch das Wuchergesctz drohenden Verluste kann ich nicht überleben; liebe Frau, Du"hast keine Zinsen genommen, Du kannst Allcns einklagen" .... Mit diesem Tröste ist 'der Edle hinübergeschlummert in'S Jenseits. Mainz, 28. Juni. Zum Lampertheimer Eisenbahn-Unglück. Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren, ist über die Ursache des bedauernswerthen Zusammenstoßes bis jetzt so viel festgestellt, daß dieselbe Niemanden zur Last gelegt werden kann. Der Zugführer hatte die Instruction, daß vor der Station Lampertheim eine Kreuzung sei; vor Lampertheim fuhr nun auch wirklich ein Zug an dem Extrazug vorbei, der Zugführer war deßhalb zu dem Glauben berechtigt, die Bahn sei bis Bischofsheim frei und fuhr veßhalb mit voller Kraft. Der entgegenkommende Zug bemerkte die Gefahr noch rechtzeitig, um Contredampf zu geben, fuhr auch bereits rückwärts, als der Zusammenstoß erfolgte. Die bedauerliche Ursache des den Umstanden nach noch mit Glück verbundenen Unglücks war sonach die, daß statt einer Kreuzung deren zwei stattfanden, von denen die zweite nicht in der Instruction gestanden zu haben scheint. ® ) Monzernheim, 28. Juni. Als ein Curiosum sind die Kuren eines hiesigen Einwohners zu betrachten. Ein gewisser G. hatte eine Kuh, welche mit Perlsucht, einer unheil- hären Krankheit, behaftet war. Als nun unser „Arzt" zu Rathe gezogen wurde, erklärte er ^anz unverfroren, man möge nur täglich die Haut losziehen, das Thier werde sich dann wieder «holen! Sehnliche Fälle kommen öfters vor, und doch holt sich das Publikum immer wieder hei dem medicinischen Herrn Rath. — [(Sin merkwürdiges Stück Makulatur.) Im Eisenbahnwagen fiel kürzlich mein Blick zufällig auf die Emballage, in welche meine Einkäufe eingewickelt waren, und erregte unter denselben ein altes Papier mit steifen Schriftzügen meine Aufmerksamkeit in hohem Grade. Dieses Document bildete nämlich offenbar das Bruchstück des Tagebuches eines Schließers der Case- anatten oder einer Gefängniß-Anstalt von Rastatt, in welchem derselbe augenscheinlich die Zeit und Stunde eingetragen hat, zu welcher die im Jahre 1849 verurtheilten und dort befindlichen Politischen Gefangenen zum Tode durch Erschießung abgeführt wurden. Daffelbe lautet wörtlich folgendermaßen: 1849. Den 7. August, Morgens 4 Uhr: Ernst Essenhaus, Schriftführer vom Festungsbote. Den 9. August, Morgens 4 Uhr: Biedenfeld; war in früheren Jahren Major, wurde Hann pensionirt. Er wurde in der Revolution zum Oberst beim 1. Regiment gewählt. Den 11. August, Morgens 4 Uhr: Tiedemann von Heidelberg, war früher Officier in griechischen Diensten, er wurde zum Gouverneur der Festung Rastatt von Mirowlowsky ernannt. Den 11. August, Abends V28 Uhr: Heilig, früher Wachtmeister bei der Artillerie, bei her Revolution wurde er Major und Artillerie Director rc. Den 17. August, Morgens 4 Uhr: Bönning, Anführer der Schweizer Legion Den 25. August, Morgens 4 Uhr: Benzinger und Zenthöfer. Ersterer war früher Dorporal und wurde bann Hauptmann, trug viel an ber Beschießung von Niederbühl bei; Hetzerer war früher Büchsenmacher im Gießhause zu Karlsruhe, er war im Jahre 1848 bei Hecker und Struve im Oberlanv, wurde gefangen und im Jahre 1849 in Folge der Revolution wieder freigelaffcn. Er wurde Hauptmann in dem Freicorps und bann Kannonier in der Festung Rastatt, wo er sehr thätig an der Beschießung von Niederbühl war. Den 24. August, Abends ^8 Uhr: Miniescy, früher Officier. MM— Den 3. September, Abends 1/27 Uhr: Jacobys Schreinergeselle in Mannheim, wurde zum Commandant der Leopoldsfeste ernannt, welcher Niederbühl beschießen ließ. Den 12. September, Morgens 5 Uhr: Schade, früher Kellner in Karlsruhe, wurde von den Revolutionären zum Adjutant ernannt und eommandtrte den Ausfall an der Eisenbahn. In demselben Monat: 1 badischer Dragoner, welcher bei der Revolution anstatt einzuhauen, überging, wie noch viele Andere. Den 28. September, Morgens 5 Uhr: 2 badische Soldaten, welche ihre Kameraden zum Treubruch anhielten. Den 5. Oktober, 5 Mr Morgens: Gottfried Bauer, er war schon aus den Case- mattcn und wurde mit einer Abtheilung Gefangener an die Eisenbahn transportirt. Feldwebel Beck erkannte den Pionier an der Eisenbahn, meldete es den umherstehenden Gensdarmen, welche ihn wieder in die Stadt brachten, wo seine Sachen genauer untersucht wurden. Er wurde vom Standrecht zum Tode bann verurtheilt. Den 8. October, Morgens V27 Uhr. Kielmarx und Kohlbecker. Ersterer war früher Feldwebel und wurde dann von seinen Soldaten und Officieren zum Adjutant gewählt, er hielt mehrere aufrührische Reden und war beim Ausfall bei der Rheinau und Steinmauern sehr thätig, wurde auch stark verwundet. Letzterer war Soldat und blieb es auch, er hielt sehr viele Reden rc-, weigerte sich als er ausmarschiren sollte in Freiburg und war überhaupt einer der größten Aufwickler. Den 19. October: 2 preußische Soldaten und 1 preußischer Lieutenant. Hiermit bricht dieses merkwürdige Schriftstück ab^ welches mir die Jahre 1848 und 1849 mit ihrem tollen Thun und Treiben und ihrem so traurigen Nachspiel leohaft in's Gedächtniß zurückgerufen hatte. (D. Rchsp.) Verzeichnis der Mittelpreise der gewöhnlichsten Verbrauchsgegenstände in der Stabt Gießen vom Monat Juni 1880. Je 50 Kilogramm kosten Mark und Pfennige. 12 6s 85 10 Je i/2 Kilogramm kostet Mark und Pfennige.__ 25 68 10 7C 50 60 13 3 13 60 50 14 50 85 23 80 23 20 29 36 28 25 76 50 56 60 70 17 20 16 18 18 20 20 28 11 14 Q ’Z ■9' ZU ö- 3 3 <5 pov N- «3 rr 3 275 D Q ■AL -5> ,3 e g CQ 30 D 4 48 © ■ /L^t öS c AL z>9| ko 146 _ 3 O In allen Zeitungen der Welt findet man Stellengesuche, Vacanzen, An- und Verkaufs-Gesuche rc., billig und discret besorgt durch Haasen- stein Vogler in Frankfurt a. M. Ein Beweis, welch allgemeines Vertrauen diese älteste Annoncen - Expedition besitzt und sich zu bewahren versteht. (4212 Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. ' Betr.: Die Vergebung der Zinsen des Vermächtnisies deS Christian Gerhard Hast für das Jahr 1880. 4572) Anmeldungen wegen Berücksichtigung bei Vergebung der oben bezeichneten Zinsen haben bis zum 14. d. Mts. einschließlich auf dem Bürgermeisterei-Bureau zu geschehen. Gießen, den 3. Juli 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Submission. 4510) Die Gemeinde Ober-Hörgern beabsichtigt zur Herstellung einer Quell- wttsierleitung die Lieferung von gußeisernen ---Wafserleitungsröhren, veranschlagt zu JL. 653,75, sowie die damit verbundenen Pstaster- arbeiten, veranschlagt zu 628,75 auf dem Submtsstonswege zu vergeben. Bedingungen, Voranschläge und Zeichnung können den 6. und 7. Juli in meinem Geschäftszimmer eingesehen und die Offerten von da ab bis zum IO* l. I., Abends 7 Uhr, eingereicht werden. Später einlaufende Offerten finden keine Berücksichtigung. Die Offerten muffen mit der Aufschrift: „Submission für die Quellwasier- Leitung zu Ober-Hörgern" unter Bezeichnung der betieff. Arbeit versehen sein. Die Eröffnung der Submission erfolgt Montag den 12. Juli, Morgens 10 Uhr, auf der Großherzogl. Bürgermeisterei Ober-Hörgern. Ltch, den 1. Juli 1880 K. Schön, Bezirksbauausseher. IJergeßunfl von Schreinerarbeiten. Die Lieferung der zur Einrichtung des botanischen Instituts und der Universitäts-Bibliothek in dem alten Colleggebäude dahier erforderlichen Mobiliar-Gegenstände, veranschlagt zu 5484,14 M * Ml 153 tm u.' ^Ntnbtiö' “nl)> M Perjonen n . fyllü werben. NÄV Dynan {M. Dynai; Sohlen. 1 ;n hnb) in tte^t mit jQ. SÄ$ ‘**«8 tas»