1880 Nr. 1OS Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS Schulstraße B. 18. hulhof, Lerner. Oberk' [gölten. Berliner 2® [den des Köln W Lail Stielt*- vug° ft* RrdactivoSborea«: «xpe^ittsn-bureau r lilanbtopen. K. Snbree. neuer Allas- grltraße W Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Er. 31 enthält', oman m Moritz Das grüne m ^uliuä LotzMher. j von Mao 668- nter dkn LlhwM Bilder aus den liüpäliei8en’ karten» unfkarlfn’ mzeige», jSrW*«* 'S“« Äi* Telegraphische Depeschen. Wagner'« telegr. Eorrespsudrur ■ Darmstadt, 4. Mai. Der Großherzog ist mit seinen Töchtern, den Prinzessinnen Victoria und Elisabeth, einer Einladung zur kaiserlichen Tafel folgend, nach Wiesbaden abgereist. Beide Prinzessinnen reisen am nächsten Sonntag nach England. — Der Großherzog wird die Prinzesfinnen-Töchter Victoria und Elisa» beth auf ihrer Reise nach London begleiten und nach kurzem Aufenthalt daselbst hierher zurückkehren. Berlin, 4. Mai Der „Voss. Ztg." zufolge hat der Bundesrath gestern beschlosien, die geschäftliche Behandlung des Hamburger Gegenantrags gegen den preußischen Antrag auf Einverleibung Altonas und der Vorstadt St Pauli in die Zolllinie erst in 4 Tagen vorzunehmen; auch hierfür sei eine Anzahl Bundesrathsmitglieder noch ohne genügende Instruction. Der Lasker-Windthorst'jche Antrag/ daß der preußische Antrag ohne Zustimmung Hamburgs nicht durch einseitigen Beschluß des Bundesratbes erledigt werden könne, werde deshalb jetzt noch nicht etngebracht, vielmehr erst die Entschließung des Bundesrath.s abgewartet. — Die Stempelgesetz Commission des Reichstags berieth heute über die Quittungssteuer und lehnte dieselbe mit allen gegen eine Stimme ab. Konstantinopel, 4. Mai. Msgr. Vanutelli ist bemüht, eine Versöhnung der anti-hasiuntfttschen Armenier mit Rom Herbeizuführen. Der Pa. triarch Hassun reist nächsten Sonntag nach Rom ab. Berlin, 4. Mai. Reichstag. Eingegangen ist die Vorlage wegen Abschlusses des provisorischen Handelsvertrags mit der Schweiz. — Zur Berathung steht die cm 7. März 1880 zwischen Deutschland und Oesterreich abgeschlossene revidirte Elbschiff- fabrtsacte in erster Lesung. — Delbrück ist im Großen Ganzen mit dem Vertrage einverstanden. Nur die Bestimmung des Art k ls 4 scheint ihm bedenklich, daß die Zoll- pflichtigkeit der Maaren beim Ueberschreiten der Zollgrenze auf der Elbe ebenso eintrelen solle, wie beim Ueberschreiten der Zollgrenze auf dem Land. Dadurch wäre es möglich, den gesammten nach Altona und Hamburg gehenden Elbverkehr durch Verlegung der Zollgrenze auf die Elbe unterhalb dieser Städte der Verzollung zu unterwarfen. Redner beantragt Verweisung des Vertrages an eine Commission von 14 Mitgliedern. — Staatssecretär Hofmann meist nach, daß der Bundesrath schon jetzt das Recht einer derartigen Verlegung der Zollgrenze habe, die Bestimmung des Artikels 4 daher nicht die von Delbrück ihr beigelcgte Bedeutung habe. — Hierauf wird Delbrück's Antrag angenommen. Ohne Debatte werden genehmigt in erster und zweiter Berathung die deutschösterreichische Vereinbarung über die Beglaubigung öffentlicher Urkunden; ferner der provisorische deutsch-belgische Handelsvertrag, dieser nachdem er durch den Regierungs^ Commissär v. Ph.lippsborn befürwortet worden; ebenso die Gesetzentwürfe über die Con ular-Gerichtsbarkeit in Bosnien, der Herzegowina und Egypten. Die ttebersicht über Ausgaben und Einnahmen des Reiches pro 1878/79 werben nach kurzer Debatte genehmigt. — Es folgt hierauf die dritte Lesung des Socialistengesetzes. Liebknecht bezeichnet die Hamburger Reichstagswahl als Antwort des Volkes auf die Socialisten- vorlage und wendet sich gegen das Gesetz unter Geltendmachung der in erster und zweiter Lesung vorgebrachten Argumente seiner Partei . . Am Schluß seiner Rede, wobei er die Thätigkeit der Polizei-Organe, lernte die Reichs-Commission scharf angriff, richtete Liebknecht an ein Mitglied des Hauses «egen eines Vorganges in Worms den Vorwurf feiger Denunclation gegen ©ocmlbemofraten unb würbe deßhalb zur Ordnung gerufen. - Heeremann warm, mit Polizei maßregeln allein den Kampf gegen die Socialisten zu führen. Wirklich helfen könne nur eme Besserung der Lage der arbeitenden Classen und sorgfältige Pflege des religiv'en Sinnes. Redner erklärt sich gegen die Verlängerung des Socialistengesetzes bis 1884. Das Centrum werde aber der Verlängerung des Ges.-tzes auf ein Jahr jultunmen. - Günther (Nürnbergs will die Socialisten nur mit den Waffen des gemeinen Rechtes bekämpfen und wird gegen die Berlängei-ung des Ausnahm Gesetzes stimmen Statt der Strafbchingungen möge man lieber posttwe Maßregeln treffen, wie die Ausdehnung des F>astvflichtaesetzes — Graf Ballestrem bekämpft die Vorlage vom Standpunkte des Centrums — Die Generaldebatte wird geschlossen. In der Specialdebatte über S 1 wendet sich Hasselmann gegen die Vorlage. Durch das Social'stengesetz fei das allgemeine Wahlrecht illusorisch geworden- Die deutschen Arbeiter seien gezwungen, ick tel* s KeuLschlarrd. Darmstadt, 4. Mai. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: Am 10. April den ordentlichen Profesior an der Universität Rostock Dr. Gähtgens zum ordentlichen Profesior in der medicinischen Fakultät der Landes-Universität, insbesondere für das Lehrfach der Pharmakologie und Pharmakognosie, zu ernennen und in der gedachten Eigenschaft zu berufen. Berlin, 2. Mai. Ueber den dem Bundesrathe vorliegenden Entwurf, betreffend die Bezeichnung des Rauminhalts der Schankgefäße, erfährt man noch, daß es- den Wirihen fre^ftellt sein soll, die Bezeichnung des Sollinhalts der Schai kgefäße selbst vorzunehmen oder durch wen immer vornehmen zu lassen. Selbstcerständlich werden tn jedem Falle die Wirthe für deren R.ch» tigkeit verantwortlich sein. Weiter hört man, daß man wahrscheinlich die Wirthe verpflichten wird, vorschriftsmäßig geaichte und gestempelte Flüssigkeits» maße von dem ihren Schankgefäßen entsprechenden Inhalte im Schanklocale bereit zu halten, ihre Schankgefäße vor deren Gebrauch damit zu untersuchen, auch die den Gästen und Kunden verabreichten Quantitäten nachzumesien, falls dies verlangt werden sollte. Als Grund, weshalb nach dem Entwurf nur Schankgefäße, deren Sollinhalt einer Maßgröße entspricht, welche vom Liter aufwärts durch Stufen von >/, Liter, vom Liter abwärts durch Stufen von Zehrtheilen des Liters gebildet wird, zugelasien sind, während nach der Aich- ordnung vom 16. Juli 1869 Flüssigkeitsmaße für den öffentlichen Verkehr auch in Größen von Vie, V32 Liter zur Aichung und Stempelung zuge- laffen werden, wird in unterrichteten Kreisen angegeben, daß eine Revision der Maß» und Gewichtsordnung beabsichtigt werde, bei welcher alle dem reinen decimalen und metrischen System zuwiderlaufenden Maß» und Gewichtsgrößen von der Anwendung im öffentlichen Verkehr und von der Aichung ausgeschlossen werden sollen. Berlin, 3. Mai. Gegenüber der Fiction, daß der Art. 34 der Verfassung, wenn er von dem Gebiete der Hansestädte und dem umliegenden Gebiete spreche, dabei des älteren Hamburger Spr chgebrauchs bewußt gewesen, welcher zwischen einer regierenden Stadt und deren Landgebiete unterscheide, hebt die ,Nordd. Allg. Ztg." hervor, der Ausdruck „Gebiet" sei an allen Stellen bei Verfassung, worin er mindestens zwölfmal vorkomme, gleichbedeu» tend mit Staatsgebiet gebraucht. Eine Unterscheidung zwischen Stadtgebiet und Landgebiet lasse keiner dieser Artikel zu. Unter dem Ausdruck „Hanse» stadt" sei stets ein souveräner Staat in seiner Stellung- als Mitglied des Bundes bezw. Reichs begriffen gewesen. Es sei einleuchtend, daß diese souveränen Staaten in ihrer gesammten Ausdehnung weder als Freihäfen, noch überhaupt als Häfen denkbar seien. Hätte die FreihafensteUung durch die Verfassung in dieser Weise zugesichert werden sollen, so wäre es von Haus aus unmöglich gewesen, Hamburger Gebietsthrile in das einheitliche Reichs» zollgebiet^emMschlleßen Kreise AhauS berichtet der „Westfäl. Merkur" : Das Schmuggelwesen mit seinen Consequenzen steht bei uns im besten Flor. Kaum vergeht ein Tag, an welchem nicht Zolldefraudanten, meist von Grenzbeamten escordirt, dem königlichen Haupt-Zollamte zu Vreden vor» oefübrt werden. Es wird mehr von den Bauersleuten und Dörflern, als von Städtern mehr einzeln, als in Banden, mehr von Dilettanten, als von Pro- fesfionsschwärzern, mehr Tabak und Vieh als Kaffee und andere Producte aesckmuggelt. In den arbeits» und erwerblosen Wintermonaten mußte das Schmuggelhandwerk einer Menge von Familien der ärmeren Klassen den Un- teibalt verschaffen. Die durchschnittliche Waarenlast, welche ein Schmuggler, auf feinem Rücken verpackt, in einem Geschäftsgänge einschwärzt, beträgt 40 Dfund Die ehrliche Industrie (Tabaksfabrikanten und Händler, Vieh- bändl e wird empfindlich geschädigt, während der Handelsstand von weniger zartem Gewissen enormen Gewinn erzielen muß. Nicht mit Unrech wird in Raucherkreisen eine allgemeine Verschlechterung des Tabaks, zumal in den Krenibezirken befürchtet, da schlechter Tabak geschmuggelt, derselbe vielfach mU Meiernflemifdjt und unter dem Namen des besseren mit verkauft wird. I Frankreich. Daris. (Die Schule in Frankreich.) Der Drang, die Schule von der Kirche Xinirpn ist in Frankreich in dem Maße stärker geworden, als man die Zahl ^r Schulen vermehrt und das V?lksbildungswesen höher dotirt hat- Die Republik erkennt der Schulen verm y bic Wahrheit des Wortes: Wer die Schule hat, dem 6en?u ebenso. w _r u auch den Willen und die Macht, die althergebrachte schort b'eZukuM . st ) bre$en Das „allerchristlichste" Volk hat Glied um raivh h^iHframontane Kette gesprengt, die Frankreich fesseln half, und dadurch befestigt ?I^-^-» !kM-°aerade die Energie bei der Einführung der neuen Unternchtsgesetze wird bewahren, welche seit emem Jahrhundert Frank. machten Der französische Staat stürzte aus einer React.on und wSnHni? n ^ie andere aber stets erhielt sich der Clerus IN seiner Posttion, die er fpthft mit ungesetzlichen Agitationen sich zu erhalten bemüht. «uch ^tzt n.ch elbs^lt unge,ey^^ 3Q0 Schulen errichtet, die Republik ,nt mehr Unterrichtsstätten neugeschaffen, als das Kaiserreich in sechs lat in vier Jahren m y Frankreich die fünf Milliarden Knegs- zahren, und di-s geschah m «««Z tzn"-ueS Heer organisirte und ausrüstete und ^Kämpfe mit'ben gestürzten und wieder nach Herrschsucht strebenden kaiserlichen aUf mst klerikalen und radikalen Elementen durchfuhren mußte. und der Republik für das Schulwesen steigert sich ,°ch. Mnn ^man"den°Zustand in Bekrocht „eh?, in welchem dk- b-ft-h-nben Schn.en von dem Kaiserreich übernommen worden. Es ergab sich, daß 28,000 Schulen kein Schulhaus, 20,000 kein Inventar in brauchbarem Zustande besaßen. Außer den 2000 neuen Schulen galt es also, auch die alten auszustatten und sicherzustellen, und die Regierung gab aus dem neu begründeten Schulfonds in 5 Jahren an die Corn- munen mehr als 60 Millionen Fr cs. Subvention, die allein zur Ausstattung des Unterrichts diente, und weitere 60 Millionen als Darlehen zu Bauzwecken. Außerdem gab der Staat noch namhafte directe Unterstützungen, ein gutes Beispiel, dem die wohlsituirten Gemeinden nachahmten. Dadurch wurde erreicht, daß fast alle Ortschaften nunmehr gut ausgestattete Volksbildungsanstalten besitzen. , t Wissen ist Freiheit, und Freiheit ist Frieden, - so lautet die Parole der Republik, von bc man nur wünschen kann, daß Frankreich ihr treu bleibe, und daß auch and re Staaten ihr folgen möchten. Die Ausstattung des Volksbildungswesens in freigebiger und großartiger Weife ist ein bleibendes Verdienst der französischen Republik, denn dort wie überall ist die freie Bildung des Volkes die Grundlage zur Erhaltung und Förderung der Freiheit im Lande, zur Sicherstellung gegen das Ausland, die beste Propaganda für die Erhaltung des Weltfriedens. Türkei. Konstantinopel, 3. Mat. Die heute von den Botschaftern der Pforte übergebene Collectivnote besagt: „Da die Antwort der Pforte auf die erste Collectivnote bezüglich Montenegros nicht als befriedigend er- erachtet werden konnte, so ersuchen auf Brfehl ihrer resp. Regierungen die Botschafter die hohe Pforte, sie binnen kurzer Frist in kategorischer Weise zu benachrichtigen, ob sie entschlossen oder nicht, die auf unregelmäßige Weise geräumten Punkte wieder zu besetzen, um sie gemäß der jüngsten Convention Montenegro zu überantworten. - Meße ne r WMger Aittchr- nd AmtsM fit iti Kreis Gießen. Quill, tbidner iutt NachM Irenen Chemiker. A. B. 23 an die ExK das nämliche zu thun, wie die russischen Anarchisten und die französischen Arbeiter. (Redner wird wegen dieser Aeußerung zur Ordnung gerufen.) Haffelmanu schließt mit den Worten: „Die Zeiten des parlarnentarffchen Geschwatzes sind vorbei, die Zett j mjrd angenommen. Zu § 2 befürwortet Reichensperger den Antrag, die Verlängerung nur bis 1882 zu genehmigen. Bundes-Bevollmächtigter Graf Eulenburg bittet um Ablehnung dieses Antrags und Annahme des Beschlusses in zweiter Lesung. Das Haus hält der?Beschluß derfetten Lesung aufrecht^ Bei der definitiven namentlichen Abstimmung erfolgt Annahme des Gesetzes mit 191 gegen 94 Stimmen. Nächste Sitzung morgen. Gewerbe-Anträge und Petitionen. Rom, 4. Mat. Die dem Cabinet günstig gesinnten Depultrten hielten heute eine Versammlung ab, welcher die Senatoren Alfiert und Pepoli bei- wohnten. Es wurde eine Commission gewählt zur Abfasiung eines Manifestes an die Italiener. Abends fand abermals eine Versammlung statt, in welcher das Manifest verlesen wurde. Präsident Pianciani wurde ermächtigt, ein Comitö mit dem Mandate zu betrauen, die Wahlen gemäß der Anschauung der Deputirten zu letten, welche am 29. April für die Regierung stimmten. Die Italic" meldet: Einige Deputirte der Rechten ersuchten Sella, Angesichts der bevorstehenden Wahlen die Führung der Partei neuerdings zu übernehmen. Sella lehnte indessen ab, indem er erklärte, er welle seine Actionsfreihett behalten. Die Wahlbewegung ist schon jetzt eine sehr lebhafte. Die Deputirten haben sich in die Provinzen begeben, um dieselbe zu organtsiren. — Der Justizmtntster erließ an die Gerichtsbeamten ein Circular, worin er unter aller Anerkennung der Rechte derselben, als Bürger nach ihrem Gewissen ihre Stimme abzugeben, dennoch denselben empsiehlt, als Beamte sich von Agitationen und politischen Leidenschaften fernzuhalten. - Der König empfing heute den Gesandten Grafen Corti. Lokales. «ießen, 5. Mai. sBienenzuchtverein Gießen.) Nach einer uns zugegangenen Mittbeiluna hält der Bienenzuchtverein für Gießen und Umgegend, nachdem er sich am 11 April constituirt bat, seine Versammlungen theils in Gießen, theils in nächster Umgegend, alle vier Wochen ab' Der Zweck des Vereins ist, die Liebe zur Bienenzucht zu wecken und zu fordern. Auch ist beschlossen worden, für Anfänger tn der Bienenzucht einen besonderen Kursus einzu- richten so daß auf diese Weise auch Neulingen in der Imkerei Rechnung getragen wird Die nächste Monatsversammiung genannten Vereins findet Samstag, vcn 8. SKat, im Kaffee Klein statt - Gästen ist der Besuch gern gestattet. Die uns mikgetheille Tagesordnung weis die Wahl des Vorstandes und einen Vortrag aus de» Gebiete der Aptstik auf; diesem soll eine weitere Besprec^ng^er^ Mitglieder folgem Ted)t lebhafte Bethetligung von Seiten der Bienenfreunde und somit ein frisches, fröhliches Gedeihen. Gießen, 5. April. (Sterblichkeit tn Gießen.I Im verflossenen Monat April ereigneten sich in Gießen im Ganzen 44 Todesfälle, nämlich 22 bei erwachsenen Personen und 22 bei Kindern. Von diesen letzteren befanden sich 11 im ersten und 11 »m 2. bis 15. Lebensjahre. Von den jüngsten Kindern starben 3 in Folge angeborener Lebensschwache, 2 an Gehirn- enttündunq, 2 an Krämpfen, je eins an Keuchhusten, Scharlach, Darmcatarrh und Abzehrung. Bet den älteren Kindern erfolgte der Tod 2 mal durch Lungenentzündung, 2 mal durch Gehirn entxünbunq 2 mal durch Scharlack, je einmal durch Darmschwindsucht, Lungenschwindsucht, Knochenfraß, Darmcatarrh und Verschwärung der Wirbelknochen. Bei den verstorbenen Erwachsenen wurde als Todesursache angegeben Lungenschwindsucht 7 mal, Altersschwache 3 mal, Krebs 2 mal, Lungenentzündung, Lungenemphysem, Kindbettfieber, Brtgbttsche Krankheit, Herzverfettung, Leberentartung, Knochenfraß, übermäßiger Spirituosengenuß je einmal. Ein Mann starb an einer Schußwunde, die er sich in selbstmörderischer Absicht beigebracht halte und tn einem Falle konnte eine Todesursache nickt angegeben werden. %n gleichnamigen Monate des Jahres 187* hatten wir hier im Ganzen 51 Sterbfalle, wovon 22 bet Kindern im ersten und 10 bei Kindern vom 2. b,s 15. Lebensjahre sich ereigneten. Im April 1879 betrug die Gesammtzahl 36, davon 9 bei Kindern im ersten und 9 bei Kindern vom 2. bis 15. Jahre. G‘ Gießen. 5. Mai. Derselbe Bursche, welcher s. Z. von einem Wirthe eine Drehorgel ausschwindelte und dieselbe später in einer hiesigen Herberge versetzte, stahl einem Nebenarbeiter eine Jacke. Er wurde verhaftet - Ein Frauenzimmer vcn einem benachbarten Orte, schwindelte auf denNamen einer hiesigen Familie zwei Paar Schuhe aus. Die Schwindlerin wird sich dieserhalb zu verantworten haben. ri — Ein Bettler und Stromer < seinem Handwerk nach ein Metzger> verübte gestern Nachmittag anläßlich seiner Verhaftung einen Heidenscandal auf dmr Seltersweg Em Schutzmann in C'vil ertappte den Menschen als er bettelte. Der Fechtbruder hatte die RreSt daß er von dem Schutzmann dessen Legttimationskarte in seine Hand ver- fanate was natürlich verweigert wurde. Als der Schutzmann nun zugriff und ihn fortfüdren wollte, bekam er von dem Arrestanten mit einem Knüppel zweimal über den Kopf und mit der Faust in's Gesicht gehauen. Es zerrten sich nun der einzelne Schutzmann und der kräftige Verhaftete so lange aus der Straße herum, (ohne daß von dem zahlreich umherstehenden Publicum trotz Aufförderns es auch nur Jemand der Mühe werth gehalten hätte, dem ersteren zur Hülfe beizuspringen) bis em stadt. Beamter und noch zwei städt- Arbeiter hinzukamen und den Transport nach dem Arrest- hcmsunterstützten. Hübsch ist das von Seiten der Umstehenden nicht gewesen. Man foate frob sein, daß die Polizei mit den fechtenden Vagabonden in hiesiger Stadt aufräumt und nicht noch den Beamten ihr schwieriges Amt durch em un Moment passives Verhalten erschweren, ja sich vielleicht noch darüber aufhalten, wenn gegen einen solchen renitenten Burschen Gewalt angewandt werden muß. \ Vermischtes. Darmstadt, 3. Mai. Vom 9. bis 30. April l. I. sind in dem St. Rochushospitale in Mainz 4 an Rückfalltypbus Erkrankte ausgenommen wo »den; dieselben sind sammtlich vaga- bundirende, arbeitslos umherztehende männliche Personen, über deren vorherigen Aufenthalt nur unsichere Angaben erlangt werden konnten. (D- Ztg.) Darmstadt, 2. Mai. Nachdem seit längerer Zeit in den Recurrenshospitälern zu Gießen und Friedberg Kranke nicht mehr zugegangen waren und die nunmehr noch vorhandenen Kranken lediglich chronischer Nachkrankheiten der überstandenen Recurrens halber noch der Behandlung bedurften, so wurden mit Beginn dieses Monats die genannten Hospitäler aufgehoben. Die Gesammtzahl der im Recurrenshospitale zu Gießen behandelten Kranken belief sich auf 200, darunter 178 männlichen und 22 weiblichen Gescklechts; genesen entlasten wurden von die,en 183 (163 M-, 20 W ), gestorben sind 17 (15 M., 2 W-). Im Recurrenshospitale zu Friedberg waren verpflegt worden 76 Kranke, wovon 76 männlichen und 2 weiblichen Geschlechts und von diesen geheilt entlasten wurden 69 (67 M-, 2 W ) und der Krankheit erlagen 5(M.); 4 blieben theils wegen chronischen Lungenleiden, theils wegen Schwäch-zustänven in Behandlung. Die Mortabilität der Epidemie, welche sich nach den Ergebnissen der Hojpttalbchandlung etwa auf 6,0 pCt. berechnet, ist eine relativ hohe und zwar vorzugsweise deßhalb, well die Erkrankten fast sämmtlick schlecht genährte Individuen waren, die durch die Strapazen des unstäten Umherziehens bei ungünstigen Wnte>ungsverhältnisten, durch unzulängliche Ernährung wie distolute Lebensweise heruntergekommen, der Krankheit nicht zu widerstehen vermochten. Von den Aerzten und dem Wartepersonal der genannten Krankenanstalten ist im weiteren Verlaufe der Epidemie Niemand ergriffen worden und war die Erkrankung des Herrn Prof. Perls die einzige, welche sich bei den in den Hospitälern verkehrenden Personen ereignete. (D. Ztg.) Marburg, 3. Mai. Gestern Nachmittag war auf der Steinmühle bei Kappel ein Brand ausgebrochen, der nicht unerhebliche Beschädigungen am Dachstuhl eines Gebäudes anricktete. Ohne fremde Hülfe wurden die Bewohner Kappels, denen eine Anzahl dort anwesender hiesiger Studirender energische Hülfe leistete, alsbald Herr des Feuers. Düsseldorf. Der „D. Anz." bringt folgence hübsche Geschichte: Das Klavierspiel seiner Töchter machte einem Vater viel Verdruß, der Mutter aber viele Freude Kürzlich kam Papa Abends etwas übel gelaunt nach Hause und als er gerade aus dem Zimmer die Melodie ertönen hörte: „Du bist verrückt mein Kindl" da wurde er es beinahe wirklich. Er riß die Flügelthür auf, zerrte das Pianino bis auf den Flur und kollerte dasselbe die Treppe hinab Da hatte er den Schaden I Nicht allein das Instrument ging aus allen Fugen, sondern auch das Treppengeländer brach an mehreren Stellen. — sEin polygottes Fest.) Im Vatikan wurde am 18. April ein großes polygotles Fest zu Ehren der Thronbesteigung Papst Leo XIII. gefeiert. Die große Halle des Konsistoriums erschien für diesen Zweck besonders geeignet. Auf dem Throne saß der Papst selbst, umgeben von den Personen des päpstlichen Hofes, zwei Kardinälen, einer Anzahl von Erzbischöfen, Bischöfen und anderen Prälaten, den Gesandten von Oesterreich, Frankreich, Spanien und Portugal und anderen Mitgliedern des diplomatischen Corps, den Chefs der geistlichen Orden und vielen Mitgliedern des römischen Adels. In Gegenwart dieser distinguirten Zuhörerschaft recitirten die Schüler der Propaganda kurze Gedichte in 49 Sprachen über verschiedene Themen, worin, dem Programm gemäß, der Name des Papstes, seine Thaten, seine hohen Ziele, die Heiligkeit seines LcbenS, sein unermüdlicher Eifer für den Glanz der katholischen Welt, daS Wohl der menschlichen Gesellschaft und die Fortschritte der Wissenschaft gefeiert wurden. Nach einer einleitenden Anrede Don Michele Crmtlien s begannen die eigentlichen Recitationcn, deren Reigen das Thema über das römische Pontificat eröffnete und diese wechselten mit Absingung von Nationalgesängen in chaldäischer, arabischer, türkischer, signalesischer, armenischer, griechischer, georgischer, bulgarischer, rumänischer und anderen Sprachen. Den Schluß machte der Vortrag des „Apparuit" von Saini durch den sixtimschen Chor. Fürstenwalde. [6m aufgedeckter Schatz.) Ein schweres Gewitter zpg sich Sonntag den 25. v. M. gegen Abend zusammen und breitete sich von Köpenick bis Kunnersdorf hinter Frankfurt a. d. O aus. An verschiedenen Stellen schlug der Blitz, so auch in die Kirche zu Fürstenwalde ein, ohne zu zünden. Der Blitz traf hier den Aliar, den er durchschlug und dabei den Schatz theilweise offen legte, den vor Hunderten von Jahren ein Erzbischof, als die Stadt einst vom Feuer zerstört wurde, einmauern ließ, damit, falls ein ähnliches Unglück die Stadt einst wieder treffen sollte, Mittel zum Wiederaufbau vorhanden wären. Der nunmehr aufgebeckte Schatz, aus Gold und Silberbarren bestehend, ist vorläufig der Regierungskasse zu Fürstenwalde übergeben worden. Schon vor etwa 30 Jahren bat der damalige dortige Supirintendent Schulz den zum Besuche in Fürstenwalde anwesenden König Friedrick Wilhelm IV , den Schatz für die (Stabt „heben" zu dürfen; bet König verweigerte die Bitte, da man den Willen des Stifters deffelben ehren müße. — Ein schrecklicher Auftritt, der in verschmähter Liebe seine Deranlasiung gefunden, hat über eine sehr geachtete Familie in Berlin unsägliche Trauer gebracht. Der in einer Weingroßhandlung angcstellte Küfermeistcr Franz Th., der Sohn eines sehr wohlhabenden elsässischen Weingutsbesitzers hatte die Bekanntschaft der beiden Töchter einer in der Thiergarten- straße wohnenden Rentierfamilie gemacht und schloß sich mit Erlaubniß der Eltern den jungen Damen auf den Ausflügen der Familie derselben an. Der junger Elsässer, ein sehr gebildeter, kräftiger junger Mann, hatte bald die Herzen der beiden Mädchen im Sturme erobert, nur wußte keine, welche er von ihnen bevorzuge, da er beide mit gleicher Achtung und Zuvorkommenheit behandelte. Am Sonntag hatix die Familte in Begleitung Th.'s eine befreundete Familie in Friedenau besucht, welche erst vor acht Tagen nach dort in Sommerwohnung übergesiedelt ist Das dortige Beisammensein gestaltete sich zu einer wahren Familienfestlichkeit, da ein in der besuchten Familie stattfindender Geburtstag Bekannte und Freunde derselben von nah und fern herbeigezogcu hatte. Bei einer passenden Gelegenheit erklärte Th. der jüngeren der beiden Schwestern seine Liebe, die ihn nun hochbeglückt der in der Mitte der Gesellschaft weilenden Mutter zuführte, welche nach Rücksprache mit ihrem Gatten derselben die Verlobung mittheiltc. Niemand hatte im allgemeinen Jubel die ältere Schwester der glücklichen Braut beachtet, nur diese selbst bemerkte, daß bei der Verkündigung der Verlobung die Schwester bis an d,e Lippen erblerckte und balv darauf verschwunden war. Sie ging nach einiger Zeit derselben nach, um sie zu trösten, da sie den Grunv ihres Kummers zu kennen glaubte. Ein herzzerreißender Schrei erschreckte gleich darauf die Gesellschaft aufs Tiefste und Alle eilten, um die Veranlassung zu ergründen. In einem Hintcrzimmer lag die ältere der beiden Schwestern von Blut überströmt auf dem Sopha, die Hände gefaltet und krampfhaft ein Bild des Bräutigams der Schwester umspannt haltend. Das unglückliche Mädchen liebte den jungen Elsässer mit leidenschaftlicher Gluth und hatte immer gehofft, die Wahl deffelben werde auf sie fallen, ein Jrrthum, der dadurch hervorgerufen und genährt wurde, daß der junge Mann ihr, allerdings auf ihren ausgesprochenen Wunsch, seine Photographie schenkte. Als ihr verhängniß- voller Jrrthum ihr klar wurde durch seine Erklärung, hatte sie in der Küche der befreundeten Familie ein Messer aus dem Spind entnommen und in einem Anfalle von Geistesgestörtheit in wahrhaft schrecklicher Weise sich die Pulsadern zerschnitten. Durch das noch zeitige Dazwischen» kommen der Schwester ist eine Verblutung verhindert worden und ist ärztlicherseits Hoffnung auf Erhaltung des Lebens des unglücklichen Mädchens vorhanden. — [Unfall-Statistik.) Im Monat April cr. wurde bei der Allgemeinen Unfall- Versicherungs Bank in Leipzig 11 Todesfälle, 4 lebensgefährliche Verletzungen, 5 Unfälle, die ihrer Natur nach eine gänzliche oder theilweise Invalidität der Beschädigten erwarlen laffen, und 590 Unfälle, aus welchen sich für die Verletzten nut eine vorübergehende ErwerbS- • Unfähigkeit Vorhersagen läßt, zusammen 610 Unfälle angemeldet. Von den 11 Todesfällen ereigneten sich 3 in Steinkohlenwerken, 2 in Papierfabriken und je 1 in einer Draht- und Kettenfabrik, in einer Maschinenbauanstalt, in einer Dampfschleiferei, in einer Kammgarnspinnerei, in einem Zimmergeschäft und bei einem tandwirthschaft« lichen Betriebe. Die 4 lebensgefährlichen Verletzungen entfallen auf 1 Zu^erfabrck, 1 Mechanische Weberei, 1 Steinkohlenwerk und 1 Mühlenbetrieb, während die 5 JnvaliditätSfälle in 1 Steinkohlen- werk, 1 Drahtstiftfabrik, 1 Mechanischen Werkstätte, 1 Kesselschmiede und 1 Torfwerk vorge- fomnien sind. Handel und Verkehr. Herborn (an der Köln:Gießener Eisenbahn), 3. Mai. Auf den heutigen hiesigen Markt würden gebracht: 113 Ochsen, 289 Kühe und Rinder, 844 Schweine. Der nächste Markt ist am Montag, den 24 Mai l. Js _____________________ Allgemein Am 3. Pfingsttage: Missionsfest M Waldgirmes bei Metzlar. 3175) Beginn: 10 Uhr Vormittags._____________________ Das Neueste in ächt französischen Cattunen empfiehlt E F. Holberg, Kirchenplatz. er Anzeiger. vx MAhAathA < von 50 Han bis zu den feinsten empfiehlt K.OÄI>dllltll<52607) j^e Fangmann» Alle Sorten aus das Feinste gerieben, fertig zum Anstrich, rasch und VOllGUT P©X1 hart trocknend, sowie alle zum Anstreichen erforderlichen Lacke, Firnisse, Pinsel etc. empfiehlt 2951)_______________________ 2449) Hartgebrannte Ningofen Back- steine, h mille 20 Dachziegeln, a mille 22 JL, sind stets zu haben auf der Ziegelei Londorf bei Kneisel. Fr Seibel, Mäusburg. Vorzüglichen Aepselwein bei Gastwirth Schäfer, 3152) Gründ er gcr Straße. I-,. „ sodann ui di >rn 2 N mit 3. * " 4 " " UkllNho! D'° *n 'S bolldtdlckfiß tu®1*/!! ( in unserem W Li»«* ! ' ».fei« f« u»d'-*E , W Ilm»'** jlllbr, jtniti» Men®'“! dl" . 3055)_____St Freitag den giatmiito sollen drei städtis mott auf sechs Ja Zusammenku^s Gießen, den 5 Großherzogl. Bü 3184) A. 2 Dienstag dei Vormllto sollen in dem ■jaule die zur Elbe challe für Mäi Dauarbeiten und i rersteigert werden Mainnarbeit, beii 'Steinbauerarbkik steinm, mansch Steinhauerarbeit steinen, veransch Zimmerarbeit, ve Dachdeckcrarbeit, Schrem-rarbeit, Schlossers» beit, Malerarbeit, 'Weißbinderarbeit, Spenglerarbeit, Wstirerarbe//, Wn, Äormifch/ch Sedmgungen können Dem Mischen Bai [ -werden. Tichn, den 3.1 Bürger, 313o) A. P. HitagH dw Naä>miiiaas .^UPlätze offen den: 1 2" der neuen Wh 2 N mit 3' " >, 4' ” (Ecke) 5 n mit 6.' " " Aßen, bjA :4* A'gm J"ita8 »tn 7 „.^lnitlaa- ft. 3180) steinen, veranschl. zu . . Zimmerarbeit, veranschl. zu dem 3 sodann um der Ludwigs- und Bismarck- an 3140) 1762,22 3081,79 1083,35 2142,53 1126,95 910,11 653,69 232,50 460,80 Dachdeckesarbeit, Schrem rarbest, Schlofferaibeit, -Glaserarbeit, Wetßbinderarbeit, Spenglerarbeit, Pstästirerarbett, 16 18 22 28 Ubr mittlere Tiefe, m. 25,5 23 19 15 Bauer, Gerichtsvollzieher. :<■. bet tbtilvetlt 3nwlibltit bff । neuen Mädchensckulbause Straßenfront. m. um 2 Uhr (wiederholt) an der Schtllerstraße, gegenüber straße zwischen de» Universitäts- und Realschul-Gebäuden 1. Platz mit 2 „ „ 3- „ „ 4. ;n, btibtn Staestm B "{lampibaft nn Ad bki , gjtitn liebte bei jW* V .i-hi w M4 et'-a-'E Plan, Voranschläge und Uebernahms- bedingungen können schon vorher auf dem städtischen Baubureau eingesehen werden. Gießen, den 3. Mai 1880. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 3135) A. Bramm. mitt aie i?« ' .n fiit Bit betteunteltt L rcn 9eiite8fleii8rti)tit ® ! jtitiqe : tn irjMerieit« M« _ 3136) A. Bramm. . tr eene® w» lttvll...., Freitag, den 7. l. Mts., - Tiitt auf he ! des Naü minaas sollen nachstehende "■ Bauplätze öffentlich versteigert wer- e 'i . . den : ttlaS'n 5 (N V J ic,EUfllb "anb^nbl4' I ^!'-> bei u ^anfttn ! ton ^biet^Mt ' W weicht faity» a6" 3>g.) ' etnt 2,®'bai>bt« l>ert Wbwt W fi^4te: Daä a, . '»8.» fc ' "'nahe wirklich. £ m< dasselbe die r«^ n N6 tlb!*iu,n8 iniabl t6n L kum8/24 Uhr. Entree 35 Ffg. 3021) Ein schönes Famitienlogis oon 6 bis 12 Zimmern mit Vorgarten rc. auf dem Seltersberg zum 1. Juli zu ver- liefere zum Eiserne Träger, Säulen und sonstige Bauartikel zu haben bei wozu ergebenst einladet 3150) 3071) Möblirtes Zimmer bei Wwe Löber, Neuenweg 194. 2630) Der 3. Stock meines Hauses, 6 Zimmer, Mädchenkammer und Wasserleitung rc., ist auf Juli oder August zu Obengenannte Gemälde, begutachtet und toxirt von Geh. Baurath Prof. o. Ritge» und genehmigt von Großh. Polizeioerwaltung sollen mittelst Ausgabe von 720 Sonett ä 1 ji. ausgeloost werden. 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Am Himmelfahrttage: Tanz-Musik auf der llaMurg, Lony s Bierkeller. 3151) Am 6. Mai (Himmelfahrttag) eröffne ich wieder selbst meinen Bierkeiler zu täglichem Besuch UN d bitte um W e l I e r * b tt r y Am Himmelfahrttage: Co nee et Am Himmelfahrttage: Crosses Coneert ausgeführt von der Kapelle des 2. Großh. Jnf.-Negts. No. llß, unter Leitung ihres Kapellmeisters Herrn C. Krausse. ÄgeulfürRehlabake. 3173) Eine bereits eingesührte Pfälzer Tabakdandlung sucht einen mit der Branche und Kundschaft vertrauten Agenten für Gießen und Umgegend. Offerten mit Referenzen unter Chiffre