Dienstag den 6. Januar Nr. 2. 188«. Ä- E A«M- mh AÄsdktt sir he« Kreis Gieße«. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags «edactionsbnreaur \ «xpcditt-nsburcau- / Sd’ulftta*‘e B‘ 181 Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheit. B e k a n n t m u ch u n q. Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um Berechtigung zu in einjährig freiwilligen^ Militärdienst im Frühjahr 1880. Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen sich der im nächsten Frühjahr lfd. Jahres stattfindenden^rnbr. Prüfung zu unterziehen, werden hierdurch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Mudrmg des Ausschlusses von dieser Prüfung spätestens bis zum 1. Februar 1880 Lei der unterzeichneten Prüfungs-Commission einzureichen. Hinsichtlich der Anbringung der Gesuche wird im Speciellen das Folgende bemerkt: t (. . . 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubrmgen, wenn der sich Meldende im Großherzog t h u m Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem i 7. Lebensjahr erfolgen. 3. Das Gesuch muß von dem Belreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Acten forma t (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a) Geburts-Zeugniß ; . . A , b) Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpstegeii; c) ein Unbescholten heitszeugniß, welches von der PolizenObrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist, ck) einen selbstgeschriebenen Lebenslauf. . c 3 L 3 m a Zu p os. b. wird noch besonders darauf hingen iesen, daß in dem Einwiüiguvgs-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf und daß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein muß. , 5. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen (Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der sich Meldende geprüft sein will. , t M 6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung eingereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unvescholten- heitszeugniß beizulegen. r , „ Q . n Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gesteli '->rden, gibt die Prüfungs-Ordnung (Aul- 2 zur Ersatz-Ord. J. Theil der Wehr-Ord. vom 28. September 1875 — Reg.-Bl. Nr. 55 von 1875) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungs-Termins, sowie des Locals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt weitere Bekanntmachung. Eine specielle Ladung erfolgt nicht. Darmstadt, den 22. December 1879. , Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: » Spamer.______ Nr. 37 des Reichs - Gesetzblatts, aüsgegeben ven 31. December 1879, enthält: (Nr. 1353). Allerhöchster Erlaß, betreffend dec Benennung des Re.chSkanzl-r - Amt» »nd den Titel des Vorstandes dieser Behörde. Vom 24. December 1879. (Nr. 1354). Bekanntmachung, betreffend die Ernennung eints Bevollmächtigten zum Bundesrath. Vom 1. December 1879. Gießen, den 3. Januar 1880. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekman n.______________________________________________ Dä^GrößherzöAlche^St euer - Kommissariat Gießen an die Großh. Bürgermeistereien des Bezirks. Zur Wahrung der Besitzwechsel aus dem Jahre 1879 ersuchen wir Sie um baldigste Einsendung der Ortsexemplare der ^randkataster. Bescheinigungen über etwa im Laufe deö verstossenen Jahres abgebrannte oder niedergelegte und nicht bis jetzt wieder aufgeoautc Gebäude mutzten, falls solche noch Berücksichtigung finden sollen, umgehend anher vorgelegt werden. Gießen, 5. Januar 1880. Süssert. Politische Ueberstcht. Das alte Jahr konnte nicht scheiden, ohne einen neuen Beitrag für die Attentats-Epidemien zu liefern. Diesmal hatte sich diese sinnverwirrende Seuche, welche die Köpfe überspannter Socialisten krank macht, Spanten zum Schauplatz, das junge Königspaar als Opfer ausersehen. Es wird allmälig zum Gemeinplatz, von dem gütigen Walten der Vorsehung in solchen Fällen zu sprechen; wenn wir aber bedenken, welche gewaltigen Aenderungen in der Politik stattgesunden haben würden, wenn die abscheulichen Attentate stets ihren Zweck erreichen könnten, so haben aUe Völker vollen Anlaß, dem Schöpfer ebenso sehr zu danken, wie die bedrohten Opfer der Attentatssucht. Es ist eine ständige Gefahr für den Frieden, daß man mit den überspannten Excessen verrückter großmannssüchtiger Individuen und mit den verzweifelten Schritten der Communisten, Socialisten und Nihilisten rechnen muß, eine bange Bedrückung bemächtigt sich aller Genlüther, welche in friedlicher Form aus dem Wege zur Freiheit vorschreiten wollen, und unter den Hoffnungen für das neue und bessere Jahr findet der innige Wunsch die erste Stelle, daß sich in allen Ländern und in allen Volksschichten der Gedanke siegreich Bahn brechen möge: Nimmermehr entsprießt wahre Freiheit eitler blutigen Saat! Alle Mtttheilungen, die aus Varzin nach Berlin gelangen, stimmen darin überein, daß der Reichskanzler in den nächsten Tagen dorthin zu kommen gedenkt. Die Taufe seines Enkelkindes soll möglichst bald stattfinden. Während der Festtage ließ leider der Gesundheitszustand des Fürsten die Reise nicht zu; eS war eine natürliche Folge der Vorsorge seines Leibarztes Dr. Struck, daß er ihm verbot, stch so körperlich anzustrengen, wie es die Thetlnahme an offi- ciellen Festen zur Folge hat. Fürst Bismarck hätte sich dann ebenfalls der großen Nenjahrsgrarnlation bet Hose anschließen und selbst osficiellen Empfang abhalten muffen. Fürst Bismarck wird, wie man hört, nur etwa 10 Tage hi Berlin verweilen und dann sich nach Frtedrichsruh begeben, von wo aus er erst zur Eröffnung des Reichstages zurückkehren wird. Die Gerüchte von neuen Fricttonen, welche bezüglich der Stellung des Kronprinzen zur Verstaatlichung der Eisenbahnen und zur Stmultanschulfrage colporttrt werden, gelten für unbegründet. Der Papst hat auf die Glückwünsche, welche ihm das heilige Collegium am Weihnachtsabend darbrachte, eine Anrede an die Cardtnäle gehalten, welche sich aus den Frieden bezieht, welcher bet der Geburt des Heilandes der Welt verkündet wurde und deffen Nothwendtgkett man heute noch lebhafter empfinde, wie unter andern Umständen. Der Papst freute stch, daß seine Aufforderung, die christliche Philosophie wieder in den Schulen zur Ehre zu bringen, Erfolg gehabt habe und hofft davon viel für die Zukunft der Gesellschaft. De» englischen Blättern sind Petersburger Nachrichten zugegan. gen, deren Glaubwürdigkeit sehr bezweifelt werben muß. Stc melden, es sei zu einer neuen Verständigung zwischen den drei Kaisern gekommen und die Aussicht vorhanden, daß eine Begleichung der Differenzen zwischen Rußland und England tu Asien erfolgen werde. Auch soll eine Aussöhnung zwj. scheu dein Czar und dem Großfürsten-Thronsolger stattgcsunden haben, bet der mmi sich über Reformen geeinigt und nur sestgestellt hätte, daß gegenwär- ttg den Nihilisten keine Concessionen gemacht werden durften. Von Bulgarien aus ist inzwischei, auch Dondnkow-Korsakow, der famose Organisator . es neuen Balkanreiches, nach Petersburg citirt worden. Es sind nunmehr alle entscheidenden Staatsmänner um den Czar versammelt und entscheidende Beschlüsse können nicht mehr lange auf sich warten lassen. Eine volle Klärung ver russischen Verhältnisse ist leider kaum zu erwarten, und gerade die Vertagung der Reformen birgt die ernstesten Gefahren für die Zukunft des Czarenreiches — das ist der Fluch der Attentate! Deutschland. Worms, 3. Januar. In Folge einer Stopfung des Eises oberhalb Gernsheim ist heyte Nacht das Wasser plötzlich stark gestiegen und har die Dämme überflathet. Die Bewohner der unteren Stadttheile wurden alarmirt und konnten sicb viele nur mit Noth retten. Wafferhöhe 5,70 Meter. Berlin, 3. Januar. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Gutem Vernehmen nach ermächtigte der Kaiser den Chef der Admiralität in einem längeren Schreiben zur Veröffentlichung eines umfassenden Berichts über den ganzen Verlaus der Untersuchung in Betreff des „Großen Kurfürsten" und sprach in warmen Worten sein Bedauern über den Vorfall aus, zugleich mir der Bitte, sich durch das unglückliche Eretgniß nicht entmuthigen zu lassen. Voraussichtlich werde der Bericht im Marine-Verordnungs-Blatt abgedruckt werden. Berlin, 3. Januar. Aus Gleiwitz schreibt man der „Berl. Bürger- Ztg.": Die Thatsache, daß, wo einmal der Nothstand vorhanden, es der nothleidenden Bevölkerung absolut unmöglich ist, auch noch die Steuern zu entrichten, andererseits der Umstand, daß es nahezu grausam sein würde, immer und immer wieder zu versuchen, die ja doch zum größten Thetl unein- ziehbaren Steuerrückstände im Wege der Exemtion beizutreiben und den Steuer-Censicen, die vielleicht noch dieses oder jenes im Haushalt entbehrliche Stück besitzen, dasselbe wegen Steuern als Pfandstücke zu nehmen, hat unfern ersten Bürgermeister Kreidel veranlaßt, bei dem königlichen Kreislandrath Grafen v. Strachwitz den Antrag zu stellen, der Kreisausjchuß resp. Kreistag des Test-Gleiwitzer Kreises wolle bei der Staatsregierung dahin petitiouirkn, daß in den Nothstands-Districten für die Monate Januar bis März 1880 die Erhebung der Staatsklassensteuer für die drei untersten Steuerstufen ganz sistirt und die Klaffensteuer-Rückstände aus dem Jahre 1879 niedergeschlagen werden. Der Kretsausschuß hat nicht nur dem Anträge stattgegeben, sondern denselben sogar dahin erweitert, daß die Klaffeusteuer der drei untersten Stufen bis zum 1. August d. I. erlaffen werde, und ist ein diesbezügliches Gesuch bereits an die königliche Staatsregierung gestellt worden. Es wäre dringend erwünscht, daß die Staatsregierung, den notorisch herrschenden Noth- stands-Verhältnissen Rechnung tragend, dieser Petition Berücksichtigung widerfahren lassen möchte. — Gegenüber der Mitthetlung der „Germania" aus Westfalen, daß den Standesbeamten Seitens eines Landrathsamtes die Weisung zugegangen sei, bet Anmeldung von Geburten und Sterbesällen sich nach dem Namen des Geistlichen zu erkundigen, welcher die Taufe bezw. Beerdigung vorgenommen, und Anzeige zu erstatten, wenn der betr. Geistliche zur Vornahme der kirchlichen Handlung nach den Maigesctzen nicht berechtigt gewesen sei, kann die „Nordd. Allg. Ztg." nach eingezogener Information-cktlf das Bestimmteste versichern, daß keinem einzigen Kreise Westfalens Weisungen wie die obigen zugegangen seien. — Der „Retchs-Anz." publicirt die vom 31. December dattrte, vom Stellvertreter des Reichskanzlers, Graf Stolberg, und dem österreichischen Botschafter Gras Szechenyi in doppelter Ausfertigung unterzeichnete Erklärung über die Verlängerung deS deutsch österreichischen Handelsvertrages bis Ende Juni unter den bereits bekannten Einschränkungen. Wiesbaden, 3. Januar. Das Rheineis ist längs des ganzen Rheingaues aufaebrochen und ohne großen Schaden anzurichten, abgetrieben.^ Flörsheim, 3. Januar. Am Untermain ist der Eisgang vorüber. Rüsseloheim und Bischofsheim haben großen Schaden erlitten. St. Goarshausen, 3. Januar, Vorm. 10 Uhr. Nachdem das RheineiS gestern Abend an der Loreley sich nochmals gestellt hatte, findet heute starker Eisgang statt. Mitten im Strom treibt ein großes Schiff und viel Bauholz. Koblenz, 3. Januar, Abends. Das Rheineis trieb heute früh 6 Uhr in dichten Massen vorbei; seit Mittags 12 Uhr ist der Eisgang schwächer. Der Wasserstand des Rheins ist heute Abend 5 Uhr 7,30 Meter, seit 11 Uhr Vormittags 21 Centimeter gefallen. Zwischen Bacharach und Bingerbrück ist der Etsenbabnkörper an einzelnen Stellen abgerutscht und find beide Geleise aus einige Tage unbefahrbar. Das Mosel-Eis ist vollständig abgegangen. Wafferstand am Pegel bei Trier heute früh 9 Uhr 6,30 Meter. Das Wasser fällt. Metz, 3. Januar. Die Mosel fällt. Der Eisgang ist ohne wesentlichen Scdaven verlaufen. Die Gefahr an der oberen Mosel ist beseitigt. Oppeln, 3. Januar. Der Minister des Innern, der Finanzminister, der Oberpräsident v. Scydewitz und der Landeshauptmann v. Uthmann sind heute hier eingetroffen, um in einer Plenarsitzung der hiesigen Regierung weitere Maßregeln bezüglich des Nothstandes zu beschließen. Hesterreich. Wien, 3. Januar. Meldungen der „Poltt. Corresp." Aus Konstantinopel. Kondiriotis ersuchte in einem Schreiben Sawas Pascha dringend, den nächsten Conferenztag anzusetzen, widrigenfalls die griechischen Delegtrten die Ermächtigung, die Verhandlungen zu sistiren, bet ihrer Regierung etnholen würden. — Aus Philippopel, Die Provinztal-Vertretung bewilligte 65,000 türkische Pfund zur Unterstützung vom Nothstande hartbedrängter Gemeinden sowie 30 000 Pfund zur Verthetlung an die Flüchtlinge. Wien, 3. Januar. Der Etsstoß hat stch in Wien heute Vormittag in Bewegung gesetzt und geht bis jetzt glatt ab. Einzelne Stauungen haben den Austritt des Wassers aus dem Jnundationsgebiet verursacht. Das Sperrschiff, welches den Donaukanal absperrte, hat den gewaltigsten Eismassen Widerstand geleistet und bewährte sich unübertrefflich. Momentan ist für Wien kaum eine Gefahr vorhanden. Wien, 3. Jan., Abends. Der Etsstoß bei Krems ist noch feststehend. Die Ortschaften des linken Ufers sind überschwemmt. Der bis heute Abend festgestandene Etsstoß bet Ftschamend setzte sich Abends 8 Uhr in ganzer Brette in Bewegung, wodurch die Wassergefahr für Wten gehoben scheint. Der Westbahnhof in Kaiserebersdors ist überschwemmt, die Bahngeleise stehen ungefähr 20 Centtrn. hoch unter Wasser, Güter und Wagen sind geborgen. Prag, 3. Jan., 8 Uhr Abends. Auf der Moldau nächst Melnik ist eine EiSverstopfung etngetreten, die Umgebung von Wrbno, Luzna und Blonim ist inundirt. Schweiz. Bern, 3. Januar. Nach einem vom Bundesrathe aufgestellten Voranschläge betraaen die Kosten für das 8. Baujahr der Gotthardbahn vom 1. Octbr. 1879 bis 30. Septbr. 1880: für den großen Tunnel 14,212,434 Francs, für die Zufahrtltnien 34,221,465, an allgemeinen Ausgaben 5,492,032, zusammen 53,925,931 Francs. Irankreich. Paris, 2. Januar. Der „Temps" bringt Einzelheiten über den Neujahrsempfang im Elysöe und berichtet: Als Fceycinet die Botschafter einzeln begrüßt hatte, zeigte der deutsche Botschafter, Fürst Hohenlohe, dem Conseil- Präsidenten Freycinet den Empfang eines Telegramms vom Fürsten Bismarck an, worin dieser ihn ersucht, dem Conseil-Präsidenten seine persönlichen Glückwünsche auszudrücken und ihm mttzuthetlen, daß, so sehr er das Scheiden des Botschafters Grasen St. Ballier bedauere, er lebhaft wünsche, daß die freund- schädlichen und friedlichen Beziehungen beider Länder aufrechterhalten bleiben. Fürst Hohenlohe fügte in eigenem Namen wettere verbindliche Äußerungen hinzu und wies auf die Beziehungen hin, durch die seine Familie mit derjenigen Freyciiret's verbunden sei. Freycinet dankte und bat Hohenlohe, dem Fürsten Bismarck seinen sehnlichen und aufrichtigen Wunsch zur Erhaltung der freundschaftlichen und friedlichen Beziehungen zu übermitteln, durch die Frankreich mit Deutschland verbunden sei. Er sei glücklich, daß der Uebec- mittler seiner Wünsche Fürst Hohenlohe sei; die schon lange zwischen den beiderseitigen Familien (Freycmet's und Hohenlohe's) bestehenden freundschaftlichen Beziehungen noch enger zu knüpfen, werde ihm zur größten Freude gereichen. Paris, 3. Januar. Freycinet empfing von allen Mächten sympathische Antworten auf die Notification des neuen Cabinets. — Als der Conseilspräsident heute das Personal des Ministeriums empfing, erklärte er, er habe sich nicht für ein bestimmtes Verhalten entschieden, aber er sei fest entschlossen, alle Maßregeln zu ergreifen, welche geeignet wären, gute Dienste zu thun. — Der Ausbruch des Seine-Eises hat heute Besorgmß erregende Verhältnisse angenommen. Das Wasser ist plötzlich und beträchtlich gewachsen. Die Eis- schollen führen vielerlei Trümmer und Geräthschaften mit sich. Der Verkehr über mehrere Brücken ist untersagt. Spanien. Madrid, 3. Januar. Die Untersuchung gegen Otero nimmt ihren Fortgang. Otero zeigt keine Rme. Er hatte sich dem Trünke ergeben. Man glaubt, daß er gehemmißvolle Beziehungen hatte; aber er gesteht in dieser Beziehung Nichts. Amerika. New-Nork, 3. Januar. Die Bark „Giacomino" ist in Baltimore mit 5 Passagieren und 6 Personen von der Mannschaft der „Borussia" eingetroffen, welche in einem kleinen Boote 250 Meilen von den Azoren ausgesunden wurden und furchtbar gelitten hatten. Rio de Janeiro, 3. Januar. Anläßlich der Einführung neuer Steuern sind Unruhen ausgebrochen. Die Regierung unterdrückte dieselben und traf Maßnahmen behufs Vorbeugung der Wiederholung derartiger Dor- kommnifse. Telegraphische Depeschen. Waguer'S telegr. Correspondenz - vrrrea«. Mainz, 4. Januar. Da das Els des Oberrheins seit gestern Abend in Bewegung ist und das Wasser rapid stieg, so ist der untere Stadttheil wieder überschwemmt. Petersburg, 4 Januar. Der „Regierungsbote" veröffentlicht folgende Ernennungen von Botschaftern: Lobanoff's für London, Novikoff's für Konstantinopel, Oubrtl's für Wien und Saburow's für Berlin. Fiume, 4. Januar. Der Lloyddampser Benaco ist gestern Abend bei dichtem Nebel bei Punta Faresina aufgefahren; zwei Dampfer eilten zu Hülfe. Worms, 4. Januar, Nachmittags. Der Rhein ist hier gegenwärtig im Fallen. In der Rtedgegend sind durch ungeheure Ueberschwemmung große Verheerungen angertchtet; der Eisenbahndamm ist thetlweise weggeschwemmt und der Eisenbahnverkehr daselbst eingestellt. Ganze Dörfer sind unter Wasser gesetzt und deren Bewohner geflüchtet. Wien, 4. Januar, Abends. Nach den dem Central-Ueberschwemmungs- Comite bis 7J/2 Uhr Abends zugegangenen Nachrichten passirte der Kremser Etsstoß Nachmittags Tulla. Auch der Etsstoß von Hatnburg und Preßburg ist abgegangen. Der Kaiser und die Kaiserin besuchten am Nachmittag Freu- denau und erkundigten sich eingehendst nach den Eisverhältniffen. Bremen, 4. Januar. Der am 19. Decbr. von New-Aork mit voller Ladung Stückgüter nach Bremen abgegangene Frachtdamper „Hansa" des Norddeutschen Lloyd strandete auf Ter Schelling und verlor die Schraube; eS sind sofort Maßregeln zur schleunigsten Hülfebringung getroffen. Dresden, 4. Januar. Der Eisgang der Elbe ist blsher günstig verlaufen, der momentane Wafferstand am Dresdener Elbpegel 270 Zentimeter über Null. Bei Ptrna und Dresden fällt das Wasser seit Mittag, bei Leit- merttz steigt es noch in Folge des Eises der Eger. Das Eis der Mulde bewirkte einen Dammbruch bei Schlunzig und Ueberschwemmung bei Schedewitz und Waldenburg, zerstörte auch mehrfach Brücken. Lokales. Gießen, 29. December. Nachdem in heutiger Sitzung des Provinzialausschusses der erste Gegenstand vertagt worden war, wurde in Sachen: die Reclamation des Gemeinderatheß zu Scbw.lbenrod wegen Beitrags der Gemeinde Münch-Leusel zu den Kosten der Fortbildungsschule betreffend, das Urtheil erster Instanz als nichtig aufgehoben, die Gemeinde Schwabenrod in die Kosten des Verfahrens und zur Zahlung eines Aversionalbetrages von 20 in die Provinzialkasse verurthcilt. Gteße-n, 30. December. In heutiger Sitzung des Provinzialausschuffes mußten zwei Gegenstände wiederholt vertagt werden, da daS Beweismaterial immer noch nicht genügend war, um eine Entscheidung zu fällen. un. j’jrgen. ’ ®eI«it ift E'e" $»tto= rN« V'2<2,434 •5,492,032, er den Neunter einzeln m Conseil- en Äismarck hd)tn Glück- vchnden des 1 dle freund, tittn bleiben, ^^ßerungen 1 derjeni' Wt, dem )a: Tchütung En, d^ch dir if der Hebet, 'chen den bei. sreundschast. ößten Freude i fyNpithislhe bet Confeils- t n, er habe si eitfLlossen, t zu thun. - i Lerhältaifse L Lie TiS- Der Letkehr o nimmt ihren nzrbrv. Man )i in dirfet Br- Jn Sachen des Ortsarmenverbands Gedern gegen den Landarmcnverband Schotten, 'wegen Unterstützung des Maurus Auth, wurde die Klage als unbegründet abgewtesen, Kläger in die Kosten des Verfahrens und zur Zahlung eines Aversionalbetrages von 20 JL in die Provinzralkasse verurtheilt. In Sachen des Ortsarmenvcrbandes Homberg gegen den Landarmenverband Alsfeld, -wegen Unterstützung des Franz d'Avis, wurde Beklagter für schuldig erkannt, an den Kläger den eingeklagten Betrag zu ersetzen, die Kosten des Verfahrens zu tragen und an die Provinzial- Easse den Aversionalbetrag von 30 zu zahlen. In Sachen des Ortsarmenverbands Hainchen gegen den Ortsarmenverband Bellmuth, wegen Unterstützung der Marie Kropp, wurde zu Recht erkannt, daß die Klage, insoweit sie auf Ersatz der Kosten vor dem 19. März 1879 gerichtet ist, als unbegründet abzuwetsen und Kläger in die Kosten des Verfahrens, sowie zur Zahlung eines Aversionalbetrages von 10 JL in die Provmzialkasse zu verurtheilen sei. • Die von gestern auf heute vertagte Sache, die Beschwerde der Israeliten zu Londorf, wegen ihrer Berechtigung am Gemeindewalde betreffend, endete damit, daß der von der Gemeinde Londorf verfolgte Recurs als unbegründet verworfen, und das Erkenntntß des Kreis- ausschuffcs des Kreises Gießen, wonach den israelitischen dieselben Rechte wie den christlichen Ortsbürgern zucrkannt worden sind, lediglich bestätigt wurde, unter Verurtheilung der Gemeinde Londorf in die Kosten des Verfahrens und zur Zahlung eines Aversionalbetrages von 40 JL in die Provinzialkaffe. Gießen, 5. Januar. Im Monat December ti. I. wurden von Seiten der Schutzmannschaft arretirt: Bettler 32, Obdachlose 1, wegen Scandal 5, wegen Trunkenheit 7, Diebstahl 7, auf Requisition wurden 9 Personen arretirt, Schulkinder 13. Anzeigen erfolgten in sanitätspolizeilicher Beziehung wegen schädlicher Ausdünstung 3, bösartiger Thiere 2, -in ficherheitspolizeilicher Beziehung gegen Bettler 33, Ruhestörung 109, Diebstahl 14 Meldewesen 15, sonstige Sicherheitspolizei 19. Ferner wegen Thterquälerei 4, Concubtnat 2, lieber tretung der Feierabendstunde 66, wegen Vergehen gegen die Droschkenordnung 2, Straßen- retnigung 1, Fahrordnung 8, sonstige Straßenpolizet 13, Feuerpolizei 1, Steuerdefraudation 1, -Oktroi 20. Summa sämmtlicher Anzeigen 323 gegen 461 im Monat November v. I. Gießen, 5. Januar. Durch den letzten Eisgang ist die Lahnbrücke der Straße Madenbach-Biedenkopf (zwischen Wolfgrüben und Eckelshausen) derart beschädigt worden, daß dieselbe gesperrt und der Verkehr über dieselbe bei Strafe verboten worden ist. — Die Schutzmannschaft räumt eben gründlich mit den sich hier wochenlang herumtreibenden Fechtbrüdern auf. Heute früh wurden wieder 5 solcher Burschen wegen Landstreichens eingesteckt. Einige derselben waren 4, 5 Wochen und noch länger in hiesiger Stadt. Was mögen diese wohl zusammengeklopft haben! — An Geschenken gingen für die „Volksküche" weiter bei Hrn. C. Wenzel ein: von H. Euler 20 Pfund Dörrfleisch, Meyerfeld & Meier 200 Pfund Reis, Metzger Metzger 18 Pfund Ochsenfleisch, Fuhrmann Euler, Neustadt 1 Korb Kartoffeln und 1 desgl. Gelberüben, I W. Kurz 50 Pfund Reis, A. Stern 150 Pfund Kartoffeln, Grünebaum sen. 8 Stück chandtücker u. 1 Serviette, Debus eine Anzahl Sellerie u. Fletschzwiebel, Schmücker 6 St. Handtücher, Armenpfleger Haßler 25 Pfd. Nudeln, F. H. 10Pfd. Reis, M. Engel 25 Pfb. Erbsen. — Die „Volksküche" vertheilte gestern 599 Portionen, davon wurden verkauft 29 Portionen, die übrigen an Arme, Kinder und Handwerksburschen. Heute wurden vertheilt 701 Portionen, hiervon verkauft 119 Portionen, die übrigen 582 an Arme u. s. w. Vermischtes. Darmstadt, 31. December. sPostpersonalnachrichtenj Angestellt ist der Postassistent Freund in Oppenheim. D armstad t, 2. Januar. Wie man uns mtttheilt, ist der Eisenbahndammbruch bei Bischofsheim, welcher den Betrieb der Ludwigsbahn zwischen Darmstadt und Mainz unmöglich mackt, etngetreten zwischen Bischofsheim und der Etsenbahnbrücke über den Rhein, entstanden zufolge Austritts des Mains unterhalb Rüffelsheim. Sodann ober war dir Lommunication zufolge Beschädigung des Schienengeleises heute auch gehemmt zwischen Bischofsheim und Nauheim, da auch oberhalb Rüffelßbeim, nach Raunheim zu, der Main über sein Bett gedrungen ist und die Gegend bis über die Bahnlinie überschwemmt hat. Etwa um 9 Uhr MorgenS trat heute jener Dammbruch ein; die ersten Züge gingen noch bis Mainz. Eine Zeit lang war der Bahnhof in Bischofsheim selbst durch plötzlichen enormen Wafferandrang mehrere Fuß hoch überschwemmt Morgen sollen wieder Züge bis Bischofsheim gehen. Bis wann der Damm wieder hergestellt sein kann, läßt sich noch nicht sagen. (D. Ztg.) Offenbach, 31. December. Aus einem Fenster des dritten Stockes der hiesigen Kaserne fiel gestern Morgen ein Soldat der zehnten Compagnie des 4. Großh. Hess. Infanterie- Regiments Nr. 118 (Prinz Karl). Derselbe blieb jedoch, trotz der bedeutenden Höhe, von welcher er herabfiel, nicht tobt, sondern wurde sehr schwer verletzt in's Lazareth verbracht' Ob hier ein Selbstmordversuch oder ein Unfall vorliegt, ist augenblicklich nicht zu constatiren. Der Verunglückte soll ein ordentlicher Mann und kein Grund äbzusehen sein, warum er selbst Hand an fick gelegt haben sollte. Deßbalb bleibt nur die Ansicht, daß er sich unvorsichtigerwelse zu weit über die ziemlich brcice Fensterbrüflung binaus gelegt, dabei das Uebergewicht erhielt und hinunter fiel. Ciu anderer Soldat, der an ihm vorüber ging als er zum Fenster hinaus sah und noch einige Worte mit ihm sprach, fand ihn, alS er gleich darauf in den Hof kam, schon beschädigt dort auf dem Pflaster liegen. (Off. Ztg ) Frankfurt, 31. December. (Auch ein Jubiläumlj Eine kaum anderthalb Jahre verheirathete Frau bekam im Laufe dieser Woche ihr 25. Dienstmädchen, welches Jubiläum der lustige Gemahl nicht ohne eine kleine Festlichkeit hingehen ließ, indem er zum Schrecken der Frau einige Freunde einlud. Mainz, 3. Januar. Das gestern Mittag so urplötzlich eingetretene Hochwasser hat in allen Straßen, welche der Ueberschwemrnung ausgesetzt waren, einen großen Schaden angerichtet. Die meisten Leute hotten keine Vorsorge getroffen und als die Fluthen andrangen, war es zumeist schon zu spät, noch während des Ausräumens wurden die Leute von dem Wasser überrascht und aus Kellern und Wohnräumen mußten sie flüchten. Als die Hochfluth anbrauste, waren viele Familieu auf dem hochgelegenen Rheinufer, um sich das Schauspiel anzusehen, als sie aber wieder in die Stadt zurückkehren wollten, war ihnen der Weg abgeschnitten. Fußhoch waren bereits die Straßen überschwemmt und Fuhrleute und Wagen mußten den Verkehr mit der Stadt unterhalten. Um 6Vr Uhr gestern Abend hatte das Wasser seinen höchsten Stand, 21 Fuß, erreicht, von da ab fiel es wieder sehr rasch und zeigte heute Vormittag 8 Uhr das Pegel 17 Fuß 1 Zoll. Alle Straßen sind wieder vom Wasser frei, leider sind aber sämmtliche Keller gefüllt. Die Nachrichten, die heute Nacht und heute Vormittag sowohl vom Ober-, als auch vom Unter-Rhein einliefen, sind sehr betrübend, In Mannheim stauten sich die hochgeschwollenen Fluthen des Neckars derart, daß die Eismassen 4 beinaufwärts getrieben wurden und enormen Schaden verursachten. Nach einer heute Vormittag 8 Uhr an das Kreisbauamt eingelaufencn Depesche soll das Eis des Oberrheins bereits bei Nackenheim eingetroffen sein, das gleichzeuig dorten angekommene Hochwasser bat in der dortigen Gegend Alles überschwemmt. Bei Bingen haben sich bi' Eismassen derart gestaut, daß heute Nacht die Mannschaften des hiesigen Festungs-Artillcrie-Regiments telegraphisch aufgeboteu wurden, sich sofort mit Sprengmaterial nach Bingen zu begeben, um Hülfe zu bringen. Die Leute erhielten noch in der Nacht ihre Ordre zugestellt. Auch aus den übrigen Orten des Rhcingaues laufen sehr betrübende Nachrichten ein. (Fr. Jr.) Handel und Be^'^ 5 Frankfurt, 3. Januar. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war ziemlich befahren. Heu kostete je nach Qualität der Centner JfL 2.50—4, Strob JL. 2.53—3.50. Butter das Pfund im Großen 1. Qual. JL 1 — 0.0, 2 Qual, 0.93, im Detail das Pfund JL 1.20—00, 2. Qual. JL 1.10—00. Eier das Hundert deutsche Ji. 7, italienische 10, Ganze Erbsen das Pfo. 28—32 H, geschälte Erbsen 33—37 Bohnen 27—29 H, Linsen 40—50 H. Weißkraut das Stück 10 — 20 H, Rothkraut, 1 St. 15 —30 Kohlrabi 5 —8 Kohlkraut — Blumenkohl 1 St. 40—80 Wirsing 8—15 Kartoffeln iOÖ ftilc 6.50 Jt, Zwiebeln 25 Bund — JL. Merrettige Stück — H, 1 Srück — H. Ochsensterich per Pfund 65—70 H, Rindfleisch 50—60 H, Kuhfleisch 50—60 H, Kalbfleisch 50—55 Hammelfleisch 40—65 H, Schweinefleisch 65—70 ein Hahn JL. 0.70—1.50, ein Huhn 1 — 1.50, eine Ente JL 1.80—2.50, Gans JL 4.50—12, eine Taube 50—60 H. tat, in Baltimore Borussia" ein» Azoren aufet» Wrunz murr drückte bül* ttrarrigrt Dor- ^etathes die gestern Abend Stabilen Mtlicht fob Wikoß's für trn abenb M (,Len « (Btnung groß- rfitrrmmt unb «t Msi-r «*’ btt st«* ’ i «it voller r ^Schraube; £ günstig vtt' <0 Lentiaeter ' 6H 8-1*' l “ '««iw b>> J Sch»«-i» Bekanntmachung. Neber das Vermögen der Gebrüder : Ludwig Diehl und Johannes , Diehl von Birklar ist Mittwoch den 31. December 1879, Nachmittags 3 Uhr, das förmliche Concursverfahren eröffnet worden. Zum provisorischen Verwalter wird Herr G i l b e r t e ip | in Birklar ernannt. Forderungen gegen ! Lie beiden Gemeinschuldner sind bis zum 20. Januar k. Js. bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Gerichts schriftlich oder zu Protocoll, sowohl dem Betrage und dem Rechtsgrunde nach, als auch unter Angabe des beanspruchten Vorzugsrechts, anzumelden. In der Tagfahrt । Montag den 26. Jan. k. I., Vormittags 9 Uhr, soll über die definitive Ernennung des | Eoncursverwalters und Bestellung eines Gläubigerausschusses verhandelt werden, auch die Prüfung der angemeldeten Forderungen und Vorzugsrechte Statt finden. Zugleich wird in Folge des -erkannten offenen Arrestes allen denjenigen Personen, welche eine zur Concursmaffe gehörige Sache der Ge- metnschuldner im B 158) sucht MS Dr. Dornseiff, Schulstratze 85) ■ Geld - Cours. 161) Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. JL 16 16 20 16 16 9 4 4. 10-14 10—13 25—30 65-69 65 53-57 17—23 Der Vorsihknd^des Aufsichtsrath's: Reparaturen an Uhren und Musikwerken werden schnell und billig ausgeführt von (238 Rob. Hartmann, Uhrmacher, Lindenplatz Nr. 30. t Earl Hensel, (68 Colonial-, Eisenwaaren- u. Holzhdlg. Mit Hochachtung _____Herrn, Awg. Muller* Basalt- m. Bergbau-Actim-GeseMaft in Giessen. Nicht nur jedem Kranken, nein, auch allen Gesunden, besonders aber allen sorgsamen Familienvätern rann iw schleunigste Bestellung der Broschüre: Gratis-Auszug aus Dr. Arry S Naturheilmethode nicht dringend genug empfohlen werden. Rlchter's Verlags-Anstalt in Leipzig versendet dies für alle Leidenden sehr wichtige und nützliche Buch gratis u. franco nach allen Orten. (21 151) Freunden und Bekannten die schmerzliche Mttheiluna, daß unsere liebe unvergeßliche Mutter Rertha Canhmann, geb. Carl, Wittwe des verstorbenen Pfarrers Gustav Landmann, < ©onntog Abend 11 Uhr nach längerem Leiden sanft dem Herrn ent- I schlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden HinterbliebenenB Die Beerdigung findet Mittwoch Nachmittag 2 Uhr vom Sterbehause aus statt. Eberheffische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. Generalversammlung Mittwoch den 7. Januar, Abends 7 Uhr^ Oppenheimer Dombau - Loose sind in der Exped. d. Bltts. 3 3 Mk. zu haben. Mauofaclur- k Modewaaren zu ganz erstaunlich billigen Preisen bei kann sofort angefatzr»» werden ä Mk. 1.80 per Einspänner bei mindestens 55 Centn er Ladung. Vorspann gratis. jFr» Te jrtor auf der Hardt. Ausverkauf von 20-Francs-Stücke . . . do. in Va . Englische Souoereigns . Russische Imperiales . Holländische fl. 10-Stücke Ducaten ...... Dollars in Gold . . . 5 B^ufs Aenderung unserer Statuten in Den Paragraphen 1, 3, J.. ' . 0, 24, 30, 33, 35, 39 laden wir die Herren zu emer außerordentlichen Generalversammlunq aus Mttttvoch -en 14. Januar, Nachmittags 5 Uhr, 'n Vem Bureau unserer Gesellschaft ergebenst ein. Stimmzettel können vor Beginn der Versammlung gegen Depon.rung der Jetten tn Empfang genommen werden. Auszuleihen. 974 Mark liegen in hiesiger Kirchen« kasse gegen genügende Sicherheit zum Aus« leihen bereit Heuchelheim, den 3. Januar 1880. 116) Schleenbecker, Kirchenrechner. 121) Ein braver Junge kann das Schuhmachergeschast erlernen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts._______________________ 127) Ein Mädchen sucht sofort eine Stelle. Zu erfragen bei der Erpedition d. Bltts. Dir Gartenlaube Mustrirtes Wochenblatt Preis 1 Mk. 60 Pf. vierteljährlich bringt im ersten Quartal 1880 die Novellen: „Ledige Kinder" von Hermann von Schmid, „Frühlingsblümchen" von A. Godin, sowie einige kleinere Erzählungen. Diesen werden sich, dem Programm unseres Blattes gemäß, Artikel aus dem Leben der Zett nebst belehrenden und unterhaltenden Aussätzen aller Art anschließen. Die Verlagshandlung von Ernst Keil in Leipzig. Alle Postämter und Buchhandlungen nehmen Bestellungen an. Riegenturnens: Dienstag den 6. er bas der Männerabtheilung: Samstag den 10. er. Der Eurmvart. ■£.**** Giessen JSeltersweg c. 177. Papiere & Bureau-Requisiten Agentur UND lager von J. C. 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