ober iguS ober Aula R L.^en ettjen,' ^leid)Ne r^obeir 4 b« der ^zeigen, ‘^'««neintrite, —*L_^hufel. Tl,i S,mn’«r wj hung 31., 'local. iung: ^uozr.Uutnrichts- W'^tn Geueral- d Feier ft ueun- tungssistes. t werben ergeben^ rnch unb pünktlich Ctenogr.''Vereins: i. Xaum- dlanger 17221 ubetmer Wwe. ftnM. es alleinstehenden i reiferen Zähren rungen wirb mm (lemtrtn Familie rm Umgebung der >igers, Arztes ober itters Pension zu mob.mebrwöchent- lcht. komfortables, Schlafzimmer, guter Harten unb wobl- edr gewünscht. Ge- ■liii Lagespensions- Nr. 50 durch die »bursche, mgehen kann, wirb iagt die @EPtbitioi [/ZlO Mats- ^trfainntluitg Donneritagi I ben4.91*- 1 Slb-nY 8 m im (W» Cafe Ebel.^ (6891 aarcii Freitag den 5. November srr. 2S9 chichemr "SCincigcr AiM. 8Ä K»tsM fir bei Kms Kießrn. — —- "1™— >—* " - — —-«-«r- — " DrriS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh sqcbadiPn^buteaitt l Schulsiraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Mnntags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 PL. GT-edkttytttzdr»reaN r l »JNlkKMiW.R!" r> -™™ ^1 ..■■■IIIJIJ- JllLlKr"—" JJJL- " Amtlicher HheLl. Gießen, am 3. November 1880. Betreffend: Frostschaden an den Obstbäumen. Das Großherzogliche Kreis amt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welch- in Folg- unseres Ausschteibens vom 27. Juli I. I., Anzeiger Nr 175, auch die an den Staats- und Provinzialstraßen befindlichen Bäume In die uns übersandten Verzeichnisse haben aufnehmen assen, wollen uns 16ng»en8 Binnen drei Tugen besondere Uebersichien nach dem früheren Formulare sowohl über die ersrornen, als auch die gesund «eblieben-n Alleeoaume der Staats - "nd Pro« i straßen vorlegen. Von denjenigen G-oßherzoglichen Bürgermeistereien, die uns längstens bis zum 10. l. Mts. solche besondere Uebersichten ch 18 fl haben, nehmen wir an, ^aß die fraglichen Alleebäume nicht mitgezählt worden stnd. vr. Boekmann. __________________________ Bekanntmachung. Droschkenbesitzer Karl Huhn hat unter dem Heutigen die Erlaubniß erhalten, -ine Droschke mit der Nr. 2 nach Maßgabe des Droschkenreglements für die Provinzialhauptstadt Gießen vom 3. August 1878 in Betrieb zu setzen. Gießen, den 3. November 1880. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. p ' Fresenius. Demifsionsgerüchte. Ohne sonderlich große Aufregung vernahm Berlin am Montag die Wiener Sensations-Botschaft: Fürst Bismarck hat dem Kaiser sein Entlaffungs» gesuch fingereicht! Wie konnte diese Nachricht ehedem alle Welt in Verwir- iung setzen, hier ungemesienen Schrecken, dort maßlosen Jubel hervorrufend. Wie konnte diese Botschaft ehedem alle anderen gerade zur Diskussion stehenden Fragen im Fluge verdrängen, die politischen Kreise in Äthern halten und die unpolitischen mit Eins zu leidenschaftlichen Kannegießern umwandeln. Nichts von alledem war diesmal zu spüren. Mit einer fast befremdlichen Gleichgiltigkeit wurde die N.chrtcht ausgenommen; mag fern, daß man weiß, der Kaiser, werde die Demissionsgesuche seines Kanzlers nimmer bewilli- aen, und daß es dem Fürsten gar nicht ernstlich darum zu thun ist, entlasten au werden. Er will nur irgend eine Forderung durchsetzen, indem er nach oben hin die Cabinetsfrage stellt. In der Hauptsache erklärt sich indeß die Zurückhaltung der öffentlichen Dtscuzfion daraus, daß Niemand die Sensatious» m5^Eu4rhie;5 ist nicht blos Fürst Bismarck von einem Sensations'Corre- svondent'm gestützt worden, es regnete förmlich Mintster-Porteseuillcs in dm ^urnalen. Sollten die Herbstwtnde, die das vergilbte Laub von den Bäumen schütteln und über die Stoppelfelder fegen auch für Minister gefährlich sein? Fast konnte man das glauben, als der jüngste Sonntag ans allen Windrichtungen Nachricht brachte von dem gewaltsamen Sturz oder dem freiwilligen Rücktritt von Ministern. Zum Glück haben gle ch die nächsten Stunden die Lügen zu Nichte gemacht. Die Sonntagsmärch n zerfloffm vor dem ersten Lichtstrahl des nüchternen Werkeltages. Die Wiener officiöse „Montagsrevue" wollte besonders hoch überraschen und stürzte gleich zwei hochgebietende Minister, — He mächtigsten, die Europa hat, Bismarck und Gladstone. Die Nachricht vom Rücktritt Gladstone's klang gar so unglaublich nicht, He Situation des Premiers von St. James ist so unglücklich wie möglich und seine Demission würde ihn selbst und England aus argen Verlegenheiten retten Dennoch wurde dk letchtgeglaubte Nachricht vom Rücktritt Gladstone s rasch dementirt. In Bezug auf die Nachricht vom Rücktritt Bismarck's ließ das Dementi etwas auf sich warten. Es war aber auch ziemlich ubei flüssig. Niemand, der die politische Lage Deutschlands kennt, hat es geglaubt, daß Fürst Bismarck jetzt seine Demission gegeben hat, und das wegen der neuer» Heben Fricttonen der Hofpartei. Daß anläßlich unmittelbarer, von sehr hoher Seite kurz vor den Kölner Festlichkeiten geführten Unterhandlungen mit Rom eine gewisse Spannung bestand. das ist ja bekannt geworden. Aber mitten In ben Vorbereitungen für die großen socialpolitischen Vorlagen, drei Tage, nach, bem er sich bem Lanbtage al« Hm deisminlstet vorgestellt, wirb Fürst Bismarck btStofflin seine Entlastung doch nicht einreichen. Ebensowenig sind die Djffe- TMiim in Berua auf dir Ernennung eines Staatssccretärs des Auswäktlgen io heftig, um den Fürsten Bismarck so leicht zum Rücktritt oder selbst zum Rücktritts'gesuch zu bewegen. Deutschland. «erlin 2. Novbr. Der Landtag der preußischen Monarchie wurde am 28 Ociober im Namen Sr. Majestät durch den ersten Vicepräsid-nt-n d,z Staaismlnlstetiums Grasen zu Stolberg-Wernigerode eröffnet. Di- Er- öffnun srede konnte eine erfreuliche Wendung der Finanzlage M Staats zum B.si-in consiatiren. Sie kündigte ferner den Entwurf eines Gesetzes an, welches die Überweisung der Hälfte des Ertrages der Grund- und Gebäude- steuer an di- Communen und eine weiter- Erleichterung der direkten Besteuerung in Aussicht stellt. Auch behufs der Wetterführung der Verwaltungs. resorm wird di- Thätigkeit des Landtags in ausgedehntem Maße in Anspruch genommen werden. Bereits stnd dem Abgeordnetenhause mehrere darauf bezügliche Entwürfe zugegangen. Im Herrenhause wurde das bisherige Präsidium am 28. October durch Acclamation wieder gewählt. Im Abgeordnetenhause erfolgte am 29. October mit großer Stimmenmehrheit die Wiederwahl des Präsidenten Herrn v. Köller unb des ersten Vice-Präsidenten Herrn v. Benda; zum zwettkn Vice-Präsidenten wurde in engerer Wahl Herr Stengel gegen Herrn v. Heerenmn gewählt. Aus Grund des Social.stengesetzes hat düs Staatsministeriurn Unterm 28. October mit Genehmigung des Bundesrathes vrrorvnet, daß für die Dauer eines Jahres Personen, von denm eine Gefährdung der öffentlich n Sicherheit oder Ordnung zu befürchten ist, der Aufenthalt ü: Altona und einigen anderen Ortschaften untersagt werden kann. Auch Ati der Verhängung derselben Maßregel über das h mburgische Staatsgebiet bat cuf den mit Prenßm gemei-schaftlich gestellten Antrag Hamburgs der Bunde-rath seine Genehmigung ertheilt. — Ja Oesterreich - Ungarn hat fett dem Begmn der Verhandlungen der Delegationen die Spannung, mit welcher man der Entwickelung der Dinge auf der Balkanhalbmsel verfolgt, die Sorgen um die Angelegenheiten der inneren Politik fast ganz in den Hintergrund gedrängt. Der Nachdruck, mit welchem am 24. October in Erwiderung auf die Präsidenten der beiden Delegationen der Kaiser auf die augenblicklichen Schwierigkeiten der Lage hinwies, hat auf beiden Seiten der Leitha einen tiefen Eindruck hervorgebracht, ohne jedoch die Hoffnung auf eine friedliche Entwickelung der orientalischen Frage wesentlich herabzustimmen. Denn diese Hoffnung beruht vor Allem auf der Ueberzeugung von dem gemeinsamen Vorgehen Deutschlands und Oesterreichs in Betreff der Or entsragen, und diese Ueber» Aeugung ist durch die von dem Baron Haymerle in dem Budgetansschuß der Reichsrarh-Deleaation am 27. October abgegebenen Erklärungen neu gekräftigt worden. — Den dunklen Punkt am Horizonte der österreichischen Politik bilden augenblicklich die Beziehungen zu Serb en, über welche das den Delegationen vorgelegte Rothbuch wichtige Aufschlüffe gegeben hat. In einer D-p-schk vom 17. Ociober an ben österreich-ungarischen Minister-Prästbenten in Bllgrab besteht Baron H ymerle auf bem Rechte für Oesterreich, in ben Hanveisbeziehungen mir S-rbi n aus bem Fuße ber meistbegünstigsten Nation behanbelt zu werben, unb behält sich bei bet ersten Verletzung bes Primips ber Gieichbeiechtigung anberweitige wirksame Maßregeln vor. Eine Folge bleses Sch.it'es war, vaß am 23. Octvbcr ber serbische Mmlster-Prastbent Ristics feine Entlastung -inrelchte; doch Ist es bem Fürsten Milan bis jetzt noch nicht Ölungen, ein neues Cabinet zu bllben. In Wien gilt es für unzweiseihaft, ba6 Serbien schließlich nicht werbe umhin können, ben berechtigten Ansprüchen Oesterreichs Genüge zu leisten. - Die Hinberuiffe, auf welche bte französische Regierung bisher in ber Ausführung ber Märzbecrete stieß, würben zwar äußerlich überall rasch üb-rwunben, nichtsbestowenlger aber hat ber foribauernbe «eine Krieg mit ben renitenten, vielfach von ben Sympathien des Publikums unterstützten Congregationen einen sehr peinlichen Einbrnck gemacht, so baß bas Ministerium sich entschlosten hat, bte nothwenbigen Maßregeln möglichst rasch >u vollziehen. In ber Thal scheint e« bringenv geboten, ber den Rabikalen in bie Hänbe arbeitenben überaus heftigen klerikalen unb legitimistischen Agi- tativn möglichst schnell bie Veraulaffung zu entziehen, aufregenbe Auftritte in Scene zu setzen. Von ber in bieseu Kreisen herrschenben mit den tollkühnsten Plänen st» tragenben Erbitterung legt bas Royalisten-Bauket in La Roche unb bie auf bemselben gehaltene Rebe bes Generals Charette ein gewiß nicht leicht zu nehmeubes Zeuguiß ab. — Die Kammern stnb auf ben 5. November elnbernsen. England. London, 2. November. Sir Thomas Bouch, der Erbauer ber ring', stürzten Tayb.ücke, ,st gesto ben. Wie es heißt, halte ihn der Untergang seines stolzesten Bauwerkes so geschmerzt, daß er gebrochenen Hetzens starb. - Uebet ein. Mindestens hundert Schiffe sollen durch dieselben an'S Land getrieben worden sein. Rußland. Petersburg. Vor einigen Tagen haben an der Moskauer Universität arge Studentenunruhen stattgefunden. Anlaß zu diesen Tumulten gab die Zurückweisung einer Studenten-Petitton durch den Rector der Moskauer Universität. Die Petition war von fast sämmtlichen Hörern der Universität gefertigt und enthielt u. A. folgende Forderungen: Studentenfreiyeit, wie die« selbe an den Universitäten im Westen Europas besteht; Berechtigung der Studenten, akademische, nicht politische Vereine zu stiften; Berechtigung, wäh- rend der Studienzeit heirathen zu dürfen; volle Frecheit in Bezug auf die Kleidung, das Wohnen, das gesellschaftliche Leben u. s. w., und Berechtigung, an den Prosefforen.Wahlen theilnehmen zu dürfen. Die Zurückweisung dieser Petition führte so arge Tumulte herbei, daß die Vorlesungen sistict werden mußten. Telegraphische Depeschen. Wagner'- telegr. Gorrefpandenz-Bureau. Fulda, 3. November. Bisthums-Verweser Hahne ist heute Abend gestorben. New-Nork, 3. November. Die Wahlberichte derjenigen S aalen, wo das Wahlresultat als zweifelhaft galt, constatiren ebenfalls den Sieg der Republikaner. Garfield verfügt in New Kork, Maine und Connecticut allein, selbst wenn in den übrigen Staaten die Demokraten siegen sollten, unter allen Umständen über 192 Wahlstimmen. Die Wahl G irfield's ist demnach durchaus als sicher zu betrachten, da nur 185 Stimmen erforderlich sind. Der „New-Kork Herald" berechnet die Wahlstimmen Gcufield's auf 202. Die demokratischen Journale räumen ein, daß die demokratische Partei unterlegen ist. Die „New-Kork World" bezeichnet die Wahl Äarsteld's als die thatsäch- liche Wiederwahl Grants. Berlin, 3. Novbr. Die „Nordd. Allg. Ztg." erklärt die Nachrichten, wonach Fürst Bismarck das Handelsministerium wieder abgeben wolle, weil er sich überzeugt habe, daß die Geschäfte deffelben mit seinen sonstigen Aufgaben nicht verträglich seien, für irrthümlich und unrichtig. Im Gegentheil erfährt das Blatt aus sicherer Quelle, der Reichskanzler erblicke nach wie vor eine Erleichterung seiner Gesammtaufgabe dacin, daß er die Leitung des Handelsministeriums in Händen habe, und sei entschlossen, dieselbe, so viel an ihm liege, zu behalten. Die Veranlassung dazu, baß er für j tzt eine Verminderung seiner Geschäfte durch theilweise Vertretung gewünscht habe, liege in einem hoffentlich bald vorübergehenden Unwohlsein, welches ihn in vergangener Woche befallen habe. Er hoffe, sobald es seine Gesundheit erlaube, die Arbeiten namentlich bezüglich der die Vorbereitung für die Rrichsgesetzzebung betr. Geschäfte bald wieder aufzunehmen. — Die in Zeitungen veröffentlichten Gerüchte von einer im Militär- Cabinet bevorstehenden Personaloeränderung entbehren gutem Vernehmen nach jeder Begründung. Dublin, 3. November. 19 Hauptführer der Agrar-Liga sind in Anklagestand versetzt. Die Anklage lautet auf Verschwörung, um die Pächter an der Bezahlung des gesetzlichen Pachtzinses zu hindern und beschuldigt die Angeklagten, sie hätten die Eigentümer an der Einziehung des Pachtzinses, der Verpachtung der Landgüter durch Zusammenrottung großer Menschenmassen gehindert und aufreizende Reden gegen Diejenigen gehalten, welch- den Pachtzins bezahlten und leerstehende Pachtgüter pachteten. — Der Anwalt des Ministeriums legte am Dienstag dem Queensbench« Gerichtshöfe die Anklage gegen die Mitglieder der Agrar-Liga vor. Unter den Angeklagten befinden sich die Parlamentsmitglieder Parnell, Dillon, Sexton und Biggar, ferner Brennan, Sullivan und Evan. Ooonoghue ersuchte die Liga schriftlich, ihn als Mitglied der Liga aufzuuehmen. — Die Meldung des „Eoening Standard" über die Verhaftung D-llon's hat sich nicht b-stältgt. — Die „Dublin Gazette" veröffentlicht einen Erlaß des Viceköaigs, welcher eine Verstärkung der Polizei in der Grafschaft Cork anordnet. London, 3. November. Der britische Botschafter in Berlin, Lord Odo Rüssel, hat sich am Montag zu Gladstone nach Howarden begeben. — Der „Standard" bespricht die Situation und sagt, das Experiment des europäischen Concertes habe in der Jsolirung Englands geendet. Hätte Gladstone das europäische Concert auf ein gründliches Einvernehmen Englands mit Deutschland und Oesterreich basirt, so wäre sein Plan thunlich gewesen. Wenn Gladstone vor diesem persönlichen Opfer zurückschreckte, so habe er jetzt ein größeres zu bringen, denn er habe eine scharf? diplomatische Niederlage erlitten. Die Jsolirung Englands sei zu offen, um in Abrede gestellt werden zu können. England trete aus dem gelösten europäischen Concert heraus ohne Bundesgenossen und ohne ein befriedigendes Resultat erzielt zu haben. Paris, 3. November. Die Ausweisungen von Angehörigen der Con- gregationen werden in den Provinzen sortgesitzt; in Paris haben indeß keine pattgefunden. Der Cardinal Desprez in Toulouse protestirte im Ordenshause zum heiligen Herzen Jesu und entfernte sich mit der Erklärung, daß er der Gewalt weiche. In vielen Orten wurden die Polizei Agenten excommunicirt. — General Charette hat wegen einer aufrührerischen Rede am 25. v. Mts. in Rocke sur-Konne eine Vorladung vor den Untersuchungsrichter erhalten. Paris, 3. Novbr., Abends. Bei Ausweisung der Kapuziner in Nantes wurden zugleich gegen 600 Anhänger derselben aus dem Ordenshause entfernt; 20 Verhaftungen erfolgten. In Lyon wurde bei Ausweisung der Maristeu ein Arbeiter durch einen Schlag mit einem Stockdegen schwer verwundet. Die Gerichtshöfe sind, da die gelten beendigt, heute wieder zusammengetreten. — Der internationale Post-Congreß unterzeichnete heute die Convention, betr. die Beförderung von Postpaketen. Der Präsident des Congrefles, Minister Cochery, sagte den M tgliedern Dank für ihre Thätigkeit und schloß mit dem Ausdrucke des Wunsches, daß die von den Delegtrten kundgegebenen freundschaftlichen Gesinnungen über den Congreß hinaus fortdauern möchten. Der Generalpostdirector der Niederlande, Hofstede, dankte Namens der auswärtigen Mitglieder für den Empfang in Frankreich. Minister Barthelemy war erschienen, um siär von den D-!egirten in verabschieden. " Lokales. Gieren, 4. November. Der Knecht eines hiesigen Fabrikanten, welcher am verflosienen Dienstag mit seinem Wagen Schlackensand geholt hatte, wurde spät Abends in der Nähe der Wellersburg schwer verletzt aufgefunden. Es waren ihm von einem Rade mehrere Rippen konnte bis heute nicht festgestellt werden. Der Verletzte wurde per Droschke nach der hiesigen Klinik verbracht. — Gestern Vormittag lieferten sich Krofdorfer und LaunLbacher Burschen m der „Stadt Cassel" eine gründliche Schlacht, wobei das Wirthschafks Iiventar ziemlich schlecht wegkam. Einer der Hauptkrakehler, welcher dem Wirthe in den Finger gebissen, mußte in der Sandgasse darüber nachdenken, daß es nicht gut sei, wenn man in der Stadt seinen Rohhe.len freien Lauf läßt. — Heute Nacht waren die Straßen lebhaft frequentirt. lieber 1'0 Rekruten, welche nach Coblenz zum Augusta-Regiment transportirt wurden, mußten hier übernachten und kamen noch spät in die Wirthjchaften; außerdem trafen um I Uhr die Elsässer Rekruten für oas hiesige Regiment ein. Dieselben wurden nach der Kaserne geleitet. Vermischtes. D a r m st a d t, 1. November. sPostpersonalnachrichten.) 1. Versetzt sind die Post- secretäre Schlegel von Worms nach Darmstadt und Kaiser von Homberg, Reg.-Bez. Cassel, nach Worms; 2. in den Ruhestand getreten ist der Postverwalter Musch m Ermenrod; 3. gestorben ist der Postverwalter Friederich in Stockstadt. Darmstadt, 2. November. Gestern Abend mißhandelte der in der kleinen Kaplanet- gasse wohnhafte Handarbeiter W. seine Familie derart, daß auf Veranlassung der Nachbarschaft die Schutzleute etnschritten. W. suchte der ihm drohenden Verhaftung dadurch zu entgehen, daß er aus dem Fenster des zweiten Stockes herabsprang, aber auf einen Kehrichthaufen fiel, keinen Schaden nahm und ins Arresthaus verbracht wurde. Heute Morgen fand man ihn m seiner Zelle erhängt. Mainz, 1. November. Ein schändliches Verbrechen wurde heute Nacht hier verübt. Zwei Leute, welche im Begriffe waren, nach Hause zu gehen, wurden auf dem Markte von mehreren anderen Leuten ohne alle Veranlassung zusammengestochen, während die Tyäter davonflohen. Der Zustand der Verletzten ist derart, baß fast gar keine Hoffnung vorhanden '.st, sie am Leben zu erhalten. Die Polizeibehörde ist in voller Thätigkeit, um Diejenigen zu ermitteln, dle das schändliche Verbrechen begangen haben, ^bis jetzt leider ohne Erfolg. ES ist für die Zustande doch bezeichnend, wenn harmlose Leute auf dem Wege nach Hause auf offener Straße zusammengestochen werden. (Frkf. Jl.) Frankfurt, 2. November. Bet dem gestrigen Fischfang im großen Weiher des Thiergartens wurden sechs Centner Karpfen und Karauschen gefangen und an einen hiesigen Fischer verkauft; eine mindestens eben so große Menge ist im Teich zurückgelasscn worden. Auch in Homburg wurde der Schloßgartenweiher ausgefischt und daraus acht Centner Karpfen, Vz Eentner Hechte und 4V3 Centner Futterfijch, gezogen. Ein vor neun Jahren eingesetzter Spiegelkarpfen (Bamberger) wurde gefangen, aber wieder eingesetzt; er hatte das respektable Gewicht von ca. 20 Pfund. — Heute verunglückte in der Anilinfabrik zu Höchst ein Arbeiter dadurch, daß er in das Kammrad der Maschine kam. Augenblicklicher Tod war die Folge. — Heute Mittag war der Main mit vorbeitrcibenden Holzscheitern bedeckt. Dieselben rühren von einem bet Offenbach zu Grunde gegangenen Holzschiffe her. Schleswig, 31. October. Ein entsetzliches Unglück ereignete sich vorgestern hier. Die beiden jüngsten Söhne des allgemein geachteten Kaufmanns C. F. Josten hier wurden gegen 6 Uhr auf ihrem Zimmer von dem Dienstmädchen tobt gefunden. Der jüngste circa ' 13jährige Knabe hatte eine Schußwunde in der Brust, während der ältere 15jährige einen ; Schuß in die Schläfe erhalten hatte und mit einem Revolver in der Hand auf dem Boden l lag. Der rasch herbetgerufene Arzt konnte nur den Tod der beiden Knaben constatiren und sprach derselbe die Vermuthung aus, daß der ältere Knabe den jüngeren aus Unvorsichtigkeit erschossen und sich dann aus Verzweiflung über diese beklagenswerthe That selbst den Tod gegeben he.be. Friedberg, 31. October. Nachdem man im vorigen Herbste beim Auswerfen der Gräben zum Legen der Entwässerungsröhren 759 Meter westnordwestlich von Dornassenheim noch in dem südlichsten Tyetle der Gemarkung Weckesheim eine römische Brgräbnißstätte (nicht blose Einzelgräber) zu Tage gefördert hatte, wurden diesen Herbst ebenfalls in einer Entfernung von 7b0 Meter von Dornassenheim in direkt entgegengesetzter Richtung die Fundamente römischer ' Gebäude stellenweise blosgelegt. Eine eigenthümliche geringe Terrainerhebung besonders an dem । in eine Wiese vorspringenden Theile kennzeichnet die Stelle. Es hat diese Römerstätte bis jetzt schon eine Ausdehnung von 150 Schritten im Durchmesser, ohne daß deren Anfang und Enoe bestimmt sind. Die Fundstücke bestehen außer mit Mörtel verbundenen Mauerwerken in Gefäße- ' resten, worunter DoUumreste und größere Stücke aus terra sigillata mit schönen Verzierungen, ' in römischen Ziegel- und Schteferstücken, schön zugehauenen Steinen aus porösem Basalt oder \ Lava, in Nägeln, Hufeisen, die in dem römischen Boden sich befunden haben sollen, in Knochen l und anderen Gegenständen. Aus einer späteren Zeit fand sich durchaus nichts Eerkennbares. ! Ein Zusammenhang der Begräbnißstätte mit der Niederlassung ist nicht festgestellt. Beide Stellen ? sind vemerkenswerth, da sie näher an den östlichen noch nicht festgestellten Pfahlgraben unserer t Wetterau führen und von römischen Alterthümern in dieser Gegend noch nichts bekannt war. — Die Bedeutung der Bienenzucht berechnet Pastor Sauppe in Luckendorf, Präsident ? des sächsischen btenenwtrthschaftltchen Hauptvereins, wie folgt: Aus jedem der 17,000 Bienen- t stocke, welche Sachsen besitzt, fliegen täglich 10,000 Bienen aus, gleich 170 Millionen, jede t täglich 4mal, gleich 680 Mill , in 100 Tagen gleich 680,000 Mill. Jede Biene befliegt vor i der Heimkehr 50 Blüthen, mithin haben die Vereinsbienen 3,400,000 Blüthen besucht. ' Wird |i von je 10 Blüthen nur eine befruchtet, so ergeben sich 34 *,000 Mlll befruchtete Blüthen Der i, Kohn für die Befruchtung von 5000 Blüthen sei 1 so haben die VereinSbienen jährlich . 68 Millionen Pfennig gleich 680,000 Nutzen geschaffen, den Niemand beachtet. Es hat mithin jeder Bienenstock einen Werth für die gesammte pflanzliche Bodenkultur von 40 — Fünfzig Studenten fuhren am 23. v. M. auf einem Schleppboot von Imuiden aus auf die See hinaus, um die Abfahrt des großen Packetbootes „Prinzeß Amalie" anzusehen. Das nur zur Flußschifffahrt erbaute Boot wurde bei der hochgehenden See bald ein Spiel der Wellen, von dem es derart umhergeschleudert wurde, daß sechsundzwanzig der Insassen ins Meer stürzten und ertranken. Von den übrigen vierundzwanztg kehrten nur zwölf ans Ufer zurück, das Schicksal von zwölfen ist ungewiß, man hofft, daß sie von der Mannschaft der ; „Prinzeß Amalie" gerettet sind und sich an Bord dieses Schiffes befinden. Gewißheit hierüber wird man jedoch erst haben, wenn die „Prinzeß Amalie" in Southampton, ihrem Bestimmungsorte, einlaufen wird. Schifffeberieht. Mitgetheilt von dem Agenten des norddeutschen Lloyd, C. W. Dietz in Gießen. Bremen, 2. Novbr. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Hermann, i Capt. H. Baur, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 20. Oktober von Bremen j abgegangen war, ist heute wohlbehalten in Baltimore angekommen. Handel und Verkehr. Frankfurt, 3. November. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war i gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Ctr. X 3.00—4.25, Stroh X 2.50-3 00 Butter das Pfd. tm Großen 1. Qual. X 0.95—00, 2. Qual. X 0.80—85, im Detail bas Pfd. X 1.25—36, 2. Qual. X 1.15—20. Eier das Hundert X 6—8. Ochsenfletfch per Pfund 60—70 H, Kuh-, Rind und Farrenfleisch 45—60 H, Kalbfleisch 50—70 Hammelfleisch 35—65 H, Schweinefleisch 76—80 ein Hahn X 0.80—1.30, ein Huhn 90-1.20, eine Ente X 3.50—4.00, eine Taube 50—00 H, Gans X 5.00—8.00, Hasen das Stück X 3.00—4.00, Feldhuhn X 1.00 — 1.50, Rehbock das Pfd. 75—80 Kapaunen X 0—0.00, Wälscher Hahn X 5—6. Kartoffeln 100 Ko. X 4.00—5.50, Kohlrabi 7—9 H, Blumenkohl 1 St. 15—50 H, Wirsing 15—20 H, Gelberüben 1 Bund 0—0 H, Zwiebeln 1 Bund 0 Sellerie das Stück 0—00 Meerrettig 1 Stück 00—00, Spargel das Pfund 00—00 Romain-Salat 00-00 Endivien 10—0^, Rothkraut 15—20 Weißkraut 15—20 Artischoken 50 Erbsen das Pfd. 00 Limburg, 3. November. (Fruchtmarkt.) Nother Weizen X 18.70, Weißer Weizen X 00.00, Saatkorn X 17.00, Korn X 16.10, Gerste X 10.60, Hafer X 6.55, Erbsen ' X 00-00, Kartoffeln X 0.00. (Durchschnittspreis pro Malter.) Temperatur in Gießen. Oktober 1880. Niederste..........— 4,0 o R. Mittlere..........+ 6,49 „ Mittel früherer Jahre........+ 7,17 „ Höchste ........• . +15,0 „ Niederschlag an 23 Tagen.......5,89 Par. Zoll. „ im Mittel früherer Jahre an 14 Tagen . . 1,89 „ roeM' ieIt Nen' Ke 7253)/^ lejilon, Har""- Capital •■SS karren. und 6c mit Los thi< Fcil! Me. 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Es Hs mcultut von 40 JL boot von Imuiben avl zzeh Amalie" anjujebir See bald ein Spiel « wanzig der Jnsasien it len nur zwölf an? Use von ber Äannichast v, •en. Srwißbeit him-r ton, ihrem Bestimm^ ’li't, rnach^!!"' "‘»"ft; Ws *Äru ■5.50, ■*,55* * Hili Laubsägen hol; in Ahorn, Mahagoni und Nußbaum, empfiehlt in oroß'r Auswahl (6749 Wilhelm Seibert, Marktstraße. Culmbacher Erportbier Löflnnd's Mal)-Ertracte die Material - und Farbwaaren - Handlung von Gg. Wilh. Weidig, Markt 8. Der Journallesezirkel von E. Heinemann s Univ.-Buchh. Si Antiq. (Fr. E. Fehsenfeid) enthält 26 verschiedene illusirirte Journale unterchaltenden und belehrenden Inhalts. Der Abonnementspreis beträgt vierteljährlich nur 3 Mk. 50 Pfg. Zweimal wochent- lich Wechseltag. Abonnenten werden jederzeit ausgenommen.____________________ fl. 3untj sel. lüroe. in Sonn. Dieser aus den besten Sorten nach einer eigentümlichen durch lange Erfahrung erprobten Methode gebrannte Kaffee zeichnet sich ebenso durch Fein- heit wie durch Kraft des Aroma aus, so daß sein Gebrauch allen anderen Sorten gegenüber nicht nur einen beffern, sondern auch einen billigeren Trank ~ sich mein Kaffee in wenig Jahren nicht nur durch ganz Deutschland zahlreiche Freunde getr. Süübirnen in schöner Waare empfiehlt J. Heller* 0 Neues Mainzer Sauerkraut, 0 0 Nene Victoria-Erbsen, V o Bohnen und Linsen v 0 in sehr schöner Wa -re, empfiehlt V § Curl Sony, § a 7235) am Neuenweg. Q ^^00000000002 6413) Eine größere Steinsammlung -mit schönen Versteinerungen billig zu verkaufen^ Wo,? sagt die Exped. d. Bl. Steinkohlen und Stückkohlen, la. gew. Nuß- und ungew. Nußkohlen, Hess. Braunkohlen I Buchen- und Tannen-> trocken, Scheitholz I empfiehlt . 0?^ jj. Bramm, Neustadt 97. 7245) Die so sehr beliebte Söbinkenroulnde ist wieder eingetroffen in Carl Schwaab’s Delicatessenhandlung. Unterjacken und Unterhosen «mpfichlr gut und billig C6178 Julius Zchul,c. fieschästs-Nnzeiqe. Einem hiesigen, sowie auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich am hiesigen Platze, Ecke der Heuchelheimer und Krosdorser Straße D-114, eine Färberei errichtet Hao-. Es wird mein Bestreben sein, bei mäßigen Preisen die mir er- theilten Aufträge schön und gut aus- zusühren. Achtungsvoll Georg Delius; NB. A f m«i er Bleiche kann nach wie vor Wäsche gebleicht und ge- trocknet werden. (6881 Pelzwaaren werden nach neuester Mode umgearbeitet und liegen Muster der neuesten Damenkragen und Barette zur Einsicht bereit. Reparatu en an Pcljwaaren werden schnell, gut und billig ausgeführt bei A Schultheis irrn, 6802) Kürschnermeister, (SJLO. Seltersweg Waarenr 4 Kleiderschränke, 2 Waschschränkchen, 1 Tisch, 1 Stsß- karren, 1 Parthie Schubkastenknöpfe und Schlüsselschilder, 1 Chatulle mit Löffeln und Gabeln, eine Parthie Feilen und Hobeleisen, 4 ovale Tische. Die Versteigerung füllt nrcht aus. Gießen, 2. November 1880. 7228) Dauer Gerichtsvollzieher. Meinverfleigerung. Samstag den 6. November, Vormittags 11 Uhr, werden in einem hiesigen Weinkeller: ca. 1210 Liter Weißwein und ca. 110 „ Rothwein in 6 verschiedenen Fässern öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Die Zusammenkunft ist auf meinem Büreau Vormittags 10Vz Uhr. Gießen, 27 Oktober 1880. 7238) Bühner, Gerichtsvollzieher. Montag den 8. November, Mittags 1 Uhr, will die untere Schäferei^Gesellschaft zu Burkhardsfelden ca. 70 Jährlingshämmel, erster Qualität, öffentlich meistbietend versteigern der Gesellschaft: 7233) Konrad Blei. rNlltö,concentrirtes, gegenHusten, Catarrhe, Lrustleiden; mit Ei fen^ gegen Gleich sucht und Glutarrnuth; Mit ChlNM^ als Lrästigungs- mittel für Frauen; Mit für schwächliche, mit englischer Krankheit behaftete Kinder, sowie für Lungenleidende; mit Leberthran^ viel leichter pi nehmen und p ertragen als der Leberthran für sich; Lader - Malz-Extract^ von Kadeär^en beiSchwücheMänden vielfach angewendet. Lölinnd'g MalMrtract Londons, die wirksamsten, wohlschmeckendsten und leicht- verdaulichsten Hustenbonbons. Firma: Ed. Löflund in Stuttgart. W E N Z E I/S G A n T E X. Sonntag den 7. November 1880 EM" Eröffnung ""äfcSS Öes TUinter=QJarmen =) flartens- «ROSSES CONCERT, ausaeführt von der Kapelle des 2. Großb. Hess. Ixf.-Regiments Nr. 116, unter Leitung des Kapellmeisters » Herrn C. Hrausse. Anfang 7 Uhr. — Entree SO Pfg. Dienstag den 9. November: II« COlWCrt von der Kapelle. Anfang 9i^ Uhr. — Entree 3.® Pfg- g<^> Bei diesen Concerten ist das Rauchen vor Schluß der II. Abteilung nicht erlaubt. Freitag, den 12. November: I« AllOOMeiliesat ■ COnCer^« Anfang 7 Uhr. Entre 70 Pfg. 99 Das Rauche» in den Abonnement Concerten ist durchaus nicht gestattet ll/M Weisse®. 7254) tjikheiter ConcerMJcrcin M. 7187) B W. A. Mozart. 1. von 2. Z. Hmzdn. 7> 3. L. van Beethoven. n Jl. Schumann. 4. » 5. a) C. Eckert. •n mit obligatem b) 6. für Clavier Solo 7. Der Concertflügel ist aus der Fabrik von R. Ibach in Barmen. wenden. LBUiS WEMZEI •n » r> 7) 7> a) b) c) . Nähere Auskunft ertheilt Vermietherin Frau LangSVorf, Lindenplatz 244. Wermiethungen. 7240) Eine kleine Familienwohnung zu vermiethen bei Wilh. Hosch, Neue Baue 83._ begleitung . . . „Gondoliera“ desgl. Violoncell . . . Rondo capriccioso Barcarole Am Spinnrad Sonntag den 7. November 1880, Abends präcis*) 5 Uhr, im ClubsMe unter Leitung des Grossh. Univ.-Musikdirectors Herrn A. Felchner und unter gefälliger Mitwirkung der Frau Or. Rösing aus Cassel und des Herrn Musikdirector Emil Kayser aus Elberfeld, sowie des durch auswärtige Künstler verstärkten Vereins- Orchesters. Ouvertüre zur Oper „Rosamunde“ Symphonie in Es-dur a) Adagio, Allegro, b) Andante, b) Menuetto, Allegretto. d) Finale. Arie für Sopran : „Auf starkem Fitlige“ aus der „Schöpfung“, mit Orchesterbegleitung . . . Clavierconcert in C-moll, op. 37, mit Orchesterbegleitung a) Allegro con brio. b) Largo, c) Rondo. 9 Io Ouvertüre zur Oper „Genoveva“ . . (zum ersten Male). „Das Lied“ für Sopran, mit Clavier- Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind in der Ricke r’schen Buchhandlung (Sonntags nur bis 12 Uhr) und in der R u d o 1 p Ifsehen Musikalienhandlung ä 2.50 (Sperrsitz ä Jt. 3.50) zu haben. Vielen Anfragen zu begegnen, diene einem verehelichen Publikum zur Nachricht, daß der WInter-Garten nicht nur allein bei Concerten geöffnet und geheizt, sonvern stets einem wohlwollenken Publikum ahne Entrö geöffnet tn. Zugleich erlaube ich mir für den Nachmittag und Abend den Winter - G-arten bestens zu einpfedlen. Table d’Höte ä Mk. 1.50, Abonnement a Mk. 1, Restauration ä la carte, Diners, Soupers ä part stets servirt. Cafe-Gesellschaften die größte Aufmerksamkeit. Achtungsvoll Unterricht. (Zweckmässig zu Weihnachts- Geschenken). Den geehrten Eltern und Damen die Anzeige, daß ich in einigen Tagen in Gießen eintreffen werde, um einen Lehr-Cursus im Anfertigen künstlicher Blumen- und Topfpflanzen zu eröffnen. Eine Methode, um Blumen natürlicher und schneller zu fertig-n cxistirt nicht. 7241) G. Stahl aus Altona. 7220) Herrschaften, welche ordentliche Mädchen auf Weihnachten oder gleich zu brauchen haben, für Haus, Küche und Kinder, wollen sich gefälligst an mich D. Csser I. Mendelssohn-Bartholdy. Ant. Kubinstem. K. Wughanpt. Kran; Schubert. Abonnement für S Concerto (Fersonenbillet) 2.40. „ 6 „ (Familienbilist bis zu 4 Pers,) M. 7, 6918) Möblirte Zimmer zu vermiethen. ________Gartenstraße 165,5, parterre. 6962) Im (Llubgebäude ist ein möb; lirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. 7088) Schön möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Th. Brück, Schloßgasse B. 1. 7103) Em großes schön möblirtes 3mi= mer zu vermiethen. Gartenstraße 165,6. 7181) Ein freunol. Familienlogis mit allem Zubehör zu vermiethen. Brand 207. 7185) Ein möblirtes Zimmer zu Der? miethen. Gg. Lony Wwe., Neuenweg. 7231) Em möblirtes Zimmer in der Nähe der neuen Aula, Bleichstraße Lit. C. Nr. 38Vio, zu vermiethen. 7237) Ein Lagerplatz in der Nähe des BaKnhofs ver 1. Januar 1881 zu verpachten. Näheres bei Hrn. ^r. Semmler. Wermischie Anzeigen. 7249) Verloren ein Manschettenknopf von Schildpatt mit eingelegter Krone. Abzugeben gegen Belohnuag _______________________Alicenstrgße 100. 7247) Ein Knadenhut von hellgrauem Filz, mit kleiner Feder zur Seite, ist abhanden gekommen. Rückgabe erbeten an die Exped. d. Bltts. 7243) 1 gut möbl. Zimmer zu verm. Lit. C. 1, am Kreuz. 7244) Ein kleines und ein größeres Logis zu vermiethen. W. Löber, Brandgässe. 7092) Familienlogis, 1. Stock mit Mansarde, bestehend aus 7 Zimmern, 2 Cabi- nets und Küchen nebst allem Zubehör, ist zusammen oder getrennt zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Frankfurter Straße 323. 7195) Ein geräumiges möblirtes Zimmer mit Alkoven zu vermiethen. Pauly «fr Schmrdt. 7205) Möblirtes Zimmer zu vermiethen. Neustadt D. 57. 7188) Em möblirtes Zimmer mit Kost zu vermiethen. Neustadt D. 85. 6985) Der 2. Stock in meinem Hause in der Bahnhofstraße zu vermiethen und per 1. Januar 1881 zu beziehen- _______________Wilhelm Reiber. 6953) Möblirtes Zimmer zu vermie- then bei Carl Stückrath, Ga'tfeld. 68411 Mehrere Zimmer mit oder ohne Möbel sofort zu verntiethen. _____________________H. Kühn. 6806) Eine neuhergerichtete Wohnung, bestehend aus 8 Zimmern, 2 Speicherkammern, Holzstall ?c. sofort zu vermiethen. Näheres Bleichstraße Lit. E. Nr. 39,5. 6986) Ein kleines Logis zu vermiethen. Joseph Ruckstuhl, Steinstraße, _____________________Gartfeld.___ 6547) Ein möblirtes, sowie ein un- möblirtes Zimmer zu vermiethen Näheres bei I. Blitz. 7194) Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen- Flügelsgasse'Lit. A. 87. 6636) Zwei inemandcrgehende möblirte Zimmer zu vermiethen. __________Jüngst, Wilhelmstraße 18. 6621) Zwei möblirte Parterre-Zimmer zu vermiethen. Aug Nauheimer Wwe. 5160) Zwei möblirte Zimmer und ein desgleichen mit Cabinet zu vermiethen. _________Bismarckstraße,B. 170,12- 6666) Em schön möblirtes Zimmer zu verm. im Merz'schen Hause, Reichenf.-Bahnhofstr. Fr. 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