tl? sch aJ« bi' 1 caren r ®lc LZr.» ::>■£«*?»■; «teie irJx, entdecken Mt worben, nach- “® ®>«8 sich aber *rbkcn hehrere Post- ba§ der Zuge be- von 150 bis . Wn 10% Uhr ld> bttroWch gelegt rwJU ^Wfnb. rartrge Mannn unb - lebhaft. Ler- s'Mr bamtl zu thnn. Wi an 3rme il |. ». ler Lahn unb üö:r Liliemngsver- i. Morgens 8—10«, ’ in; im bübischen :F?Xältt; in Peters- r 15—16o Kälte unb -ährtnb er am 4- i einten Aegenben täte die bis ju 15® •i. der Monat 20») .-i$ in einen Stall ; doch brachte noch •2v- Kälte.. 18öl|52 '."v/.br^tn war der wer See fror zu - i u ab M dieser ' ,^nnrr Morgens -'L an wir ibn Üina am Ma; r -n die Kähne, in . v( Jtalte wieder ine 2aa mit 14'- ^chfte Kille em ir anhergewöhnlich Kuller, int Januar Semerkens- «rs gtlmb war ,^r» Amt« M jljostau vom k.'^Iqlernen er- H u. uv?; :• 71 der janmff 1(i tu 12° unter »ällearade. 3® .4 bS folgenden 30 Rilt^’ • & am '&• 'noi lWk ie re«pl- cd. * Ufltef- Ri* -je 1880, Sonntag den 4. Januar Nr. 8 ichrmr Wi^ciger AMßk- «Ä IMsblrit fit den Kreis Klkßei. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. ^edafticnsbrirean: \ Schulstraße B. 18. ^xpeditionsvurean:__ Amtlicher Hkeil. Bekanntmachung. machen zu lasten. Gießen, am 2. Januar 1880. Großherzogliches Kreis am r. Gießen. Dr. B o e k m a n n. Betreffend: Das Ersatz-Geschäft für 188«. . . Mit Bezug auf die Bestimmungen der Deutschen Wehr-Ordnung, fordern wir 1860 geborenen ^M'lttarpfl.chttgen, ftuhe- «w*., ... 8-it .i»,s-»d Ito, smd d„.» Ota, $..rnM«, «... »to. ,md W™ I« »>*.. HvMM M «,.M »,,« So*.« in sh.» * n°« >-I°ni« «f «->" »*-* Schullehrer Peter rindeschme zu ßatv Aeutschlaud. Darmstadt, 31. Decbr. Schluß des Inhalts Großh. Regierungsblatts (Beilage Nr. 26): w t m . 12. Dienstenthebung. Am l^Oclbx. wurde der Schullel-rer Peter Göüel'von der ihm übertragenen Lehrerstelle an der Geckeindeschme zu Lam Lenhausen auf sein Nachsuchen enthoben und auf seiner seitherigen Strlle an der Gemeindeschule zu Angersbach belasten. 13. Dienstentlassung. Am 14. Octbr. wurde der Steueraufseher Wilhelm Reich zu Seligenstadt aus sein Nachsuchen seines Dienstes entlasten. 14. Ruhestandsversetzungen. Am 7. Octbr. wurde der Lehrer an der kath. Schule zu Nierstein Wilh. Hartmann auf sein Nachsuchen, am 20. Octbr. wurde der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Fürfeld Joh. Jacob Krafft aus sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner mehr als 50jährigen mit Eifer und Treue geleisteten Dienste, am 21. Octbr. wurde der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Langen Jacob Diehm, an dems. Tage wurde der Landgerichtsdiener bei dem Landgerichte Laubach Heinrich Heusing aus sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treu geleisteten Dienste, am 1. Novbr. wurde der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Gadernheim Konrad Bormuth aus sein Nachsuchen, an dems. Tage wurde der Landgestütsdiener bei dem Landeestüt Jacob Metzger, am 5. Novbr. der Schullehrer an der Gemeinde, schule zu Strebendorf Karl Kraußmüller auf sein Nachsuchen, am H. Novbr. wurde der Schullehrer an d-r Gemeindeschule zu Gau-Algesheim Joseph -cico- laus Göltz auf sein Nachsuchen, am 17. Novbr. wurde der Schullehrer an der evana- Schule zu Köngernheim Georg Gärtner aus sein Rachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen, mit Eifer und Treue geleisteten Dienste in den $ ^15. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die evang. Psaristelle zu Grvß-Rohrheim; dotationsmäßiger Gehalt 3795 X Die evang. Planstelle zu Birkenau; dotationsmäßiger Gehalt 3654 X\ das Präsentationsrecht zu dieser Stelle steht dem Freiherrn Wambolt zu Umstadt zu, weicher dem Gesetze über die Classification des Diensteinkommens der evang. Geistlichen nicht beigetreten ist. Di- mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bonsweiher mit einem Gehalt von 900 X, Prüfen tationsrecht steht dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg zu. e Fenster ihrer Wohnung flüchten, um nicht dem verheerenden Elemente Preis gegeben zu werden. In den den beiden Flüssen nächst gelegenen Straßen sind Eisschollen aufgestaut, welche den gewöhnlichen Verkehr vollständig unmöglich machen. Das Wasser wächst ständig, und sind trotz des Neujahrsfestes alle Hände beschäftigt, um weiteres Unheil möglichst zu vermeiden. Kastel, 1. Jan. Das ist ein sorgenvolles Neujahr! Wie ist das starre Element aus einmal lebendig geworden! Nachdem bereits heute Morgen in Frankfurt der Main sich zu bewegen anfing, seine Eis- und Wassermassen abwärts schiebend, wurde es heute Mittag auch in dem benachbarten Kostheim lebendig. Da der Rhei» noch ganz fest ist, so staute sich das Eis von der Mündung des Maines an aufwärts in kolossalen Massen sich übereinanderschiebend. Natürlich schwoll zusehends das Wasser um einige Meter an, so daß ein großer Theil von Kostheim überfluthet ist, und das Wasser an einigen Gebäuden bis auf Fensterhöhe reicht. Das Eis ist wieder vollständig zur Ruhe gekommen, nachdem es, was im Weg war, zertrümmert. Einzelne Stücke der fast zwei Fuß dicken Schutzmauer, die am Main hersührt, sind wie Kartenblätter bei Seite geschoben. Selbst die Hauptstraße ist nicht mehr ganz passirbar. Natürlich mußten viele Häuser vollständig geräumt werden. Die Feuerwehr ist in beständiger Thätigkeit. In Kostheim werden heute Nacht wenig Leute ans Schlafen Lokale-. Gießen, 3. Januar. Die warme Temperatur, verbunden mit Regen, hat ein rasches Schmelzen von Schnee und Eis veranlaßt, wodurch naturgemäß Hochwasser mit Eisgang be- dingt wurde. Lvhn und Wieseck standen gestern sehr hoch, sind aber bereits wieder gefallen. Der Eisgang auf ersterer bat z. Th. einen sehr wunderlichen Verlauf genommen. Auf dem Krofdorfer Felde, speciell dem Krofdorfer Weg, sowie jenseits des Etsenbahndammes am Rodtberg lagerten sich die Schollen so masienhaft an, daß man glauben sollte, m die Polarregion versetzt zu sein. Gestern Abend traf das Eis der Ohm ein. Mächtige Schollen zerschellten an der Lahnbrücke. Die Badeanstalt kann sich Glück wünschen zu solchem Eisgang. Für sie konnte die Sache unangenehm werden. — Die Nachrichten vom Rhein und Main lauten nicht erfreulich. Dort bat der Eisgang bedeutenden Schaden schon angerichtet. Wir verweisen deS Näheren auf die Depeschen und vermischten Nachrichten in unserer heutigen Nummer. — Für die „Volksküche" sind noch weiter eingegangen: Frau Pfarrer Kistner 2 JL, N. N. 1 v4t, auf der Liebtgshöhe gesammelt 8 JL 33 Frau Justizrath Balser Ww. 6 JL, S. Reis 6 JL, gesammelt im Officier-Casiono 10 JL, in einer Gesellschaft gesammelt 1 JL 74 Summa 35 JL 7 mit den in früheren Nummern quittirten Beträgen nunmehr 1980 JL 58 H. Wir möchten gerne mit der Summe von 2000 unsere Sammlung schließen und bitten demnach um weitere Gaben, zumal ja Tag für Tag constatirt wird, daß die Volksküche dringend nothwendig war und auch m reichstem Maße ihren Zweck erfüllt. — Für die Nothleidenden in Oberschlesien gingen bei uns ein: Balth. Lenz 5 JL, gesammelt im Officier Eastno 47 JL, Eigenbrodt in Steinbach 6 JL Summa 58 JL, mit den bereits früher quittirten Beträgen nunmehr 432 80 Weitere freundliche Gaben nehmen wir gerne entgegen. - Heute Morgen wurde ein Handwerksbursche wegen Landstreicherei eingesteckt, welcher sich bereits seit dem 19. December, also volle 15 Tage, in der Stadt fechtend umhergetrteben, resp. in der Herberge logirt hatte. Wir haben schon des Oefteren auf ähnliche Fälle hingewiesen und vor der zu großen Gutmüthigkeit Seitens des Publikums gewarnt. Man muß nur selbst beobachten und zusehen, wie von einzelnen Strolchen das Mitleid guter Menschen mißbraucht wird. Ach bitte, schenken Sie mir nur ein Hemd, ich möchte gern morgen in die Kirche gehen, sagte den Tag vor Weihnachten ein Fechtbruder zu Schreiber dieses seiner Frau. Wie viele Hemden mögen diesem frommen Bruder gespendet worden sein, ohne daß er sich kirchlich erbaut, sondern die Hemden verkauft hatte, welche ihm gutmüthig gegeben wurden. Es wird uns mitgetheilt, daß in einem gewißen Hause der Besitzer desselben Hemden, Kleidungsstücke u. s. w. zu Hunderten von den Handwerksburschen kauft, um vielleicht damit einen lucrativen Handel nach auswärts zu treiben. Das Publikum möge doch endlich einsehen, daß es mit solchen Gaben nur das Stromerthum in die Stadt zieht. Welche Folge dieses haben kann, sehen wir ja aus der Epidemie, welche wir nun leider Gottes immer noch hier haben. Man gebe sein Scherflein den wohlthätigen Vereinen und Instituten, namentlich dem Frauenverein, Ärmenverein, Volksküche. Hier wird wirkliche Armuth unterstützt und Thränen getrocknet. Bei den Fechtbrüdern läuft man nur Gefahr, Abends auf der Herberge seine Gottespfcnnige in Fusel aufgehen zu sehen, verbunden mit Ausdrücken des Hohnes über die guten Menschen in Gießen. — Die „Volksküche" spendete heute Linsensuppe mit Dörrfleisch. Ein Wohl- thäter hatte sie mit 20 Pfund Dörrfleisch bedacht. Von der recht gut gekochten Speise kamen 721 Portionen zur Vertheilung hiervon wurden 112 verkauft, die übrigen 609 Portionen an Bedürftige abgegeben. Telegraphische Depeschen. Wagu-r'« telrgr. Korrespondenz • «Ute«». Petersburg , 2. Januar. Der Präsident des Minister - Comilös, Gras Pani Ignatjew, ist gestern Nachmittag nach achttägigem Leiden gestorben- Wiesbaden, 2. Januar. Das Rhetneis steht von der Loreley bis Main» fest. In Folge deffen sand ein großes Anschwellcn des Rheins und Mains und ein Dammbruch bei Rüsselsheim statt. Dieser Ott, sowie Kost, heim und Flörsheim, sind überschwemmt. Rüdesheim steht seit gestern Mittag wegen der Verstopfung des Bingerloches unter Wasier. Ueberall herrscht die größte Besorgniß. — 2 Uhr Nachmittags. Das Rbetneis unterhalb Aßmannshausen bis Lorch ist in Bewegung. In Aßmannshausen ist großer Schaden verursacht, auch der Eisenbahndamm beschädigt. Bei Rüdesheim steht das Eis fest. Das Maineis ist wieder in Bewegung. Es fanden weitere Dammbrüche statt. An den Hochheimer Weinbergen entstand bedeutender Schaden. In Flörsheim stürzte ein Haus ein. t ,wx. L Mainz, 2. Januar. Bei Fort Gustavsburg an der Mundung des Mains in den Rhem ist der Eisenbahndamm zerstört; das an der Eisenbahnbrücke stationirte Personal ist gerettet; für die Brücke droht Gefahr. Der Eisenbahnverkehr von hier nach Frankfurt und Mannheim ist eingestellt. — 1 Uhr 55 Min. Nachmittags. Das Rhetneis und das Maineis hat sich um H1/2 Uhr in Bewegung gesetzt, bisher ohne wettere Unfälle. — Mittags. Die Directton der Hessischen Ludwigsbahn macht Folgen des bekannt: Durch das Uebertreten des Mains zwischen Gustavsburg und Bischofsheim ist der Schutz- und Bahndamm durchbrochen und in Folg^ deffen der Eisenbahnverkehr von hier nach Frankfurt und Darmstadt eingesttlkt. Der soeben eingetretene Eisgang läßt baldige Wiederherstellung resp. Wiederaus- nähme des Verkehrs gen artigen. Stuttgart, 2. Januar. Der Eisgang des Neckars hat gestern und heute, durch Sprengungen vorbereitet, im Ganzen glücklich stattgefunden; eine gefahrdrohende Eisstopfung oberhalb von Cannstadt ist heute Mittag gelöst. St. Goarshausen, 2. Januar, Abends 7 Uhr. Das Rhemets an der Lorley ist losgebrochen und der Eisgang eingetreten. Worms, 2. Januar, Abends. Dav Rhetneis ist hier glücklich abgegangen. Seit 4 Uhr ist der Rhein eisfrei. Metz, 2. Januar. Das Moseleis ist gestern in's Treiben gekommen; die ganze Niederung bis Ars steht unter Wasier. Von Millery an der oberen Mosel wird weiteres Steigen gemeldet. Auch die Seille steigt und hat die Nußwiesen total überschwemmt. Straßburg, 2. Januar. Bei dem gestrigen Eisgang der Jll wurden durch die Hochfluth die leichten Holzbrücken, sowie das Wachschiff beschädigt. — Aus Metz, Nachmittags 2 Uhr, meldet die „Elsaß-Lothnng.-Ztg." : Die Mosel mit ihren Zuflüssen ist noch in stetem Steigen. Ein Gleiches wird von der Saar gemeldet. Stellenweise ist der Hochwasierstand von 1844 bereits überschritten. Frankfurt, 2. Januar. Heute Vormittag begab sich eine ziemliche Anzahl Frankfurter mit der Taunusbahn nach Castel, um die Verheerungen, welche das Maineis bei Kostheim angerichtet hat, zu sehen. Dieselben tarnen noch zeitig genug, um dem großartigen Schauspiel des Kampfes zwischen dem Main und noch feststehenden Rhein beizuwohuen, bis endlich kurz vor 12 Uhr Mittags der Rhein ausbrack. Haushoch wurde das Eis des Maines über- einander getbürmt und schob sich nach der Richtung von Weisenau vor die Eisenb hubrücke. Es krachte und zischte, bis sich endlich die ganze Masse des Rhein-Eifis in Bewegung setzte. Kostheims Bewohner räumten ihre Häuser; sie traten wohl daran; denn in wenigen Augenblicken hatten sie 14 Zoll Wasser mehr als im Jahre 1845. Der Main trieb zwischen seinem Eis die in Frankfurt weggeschwemmten Schiffe daher. Ein Schelch von Hilarius Geyer kam zuerst, der hintere Theil desselben war eingedrückt; hierauf folgte wohlverbunden e(n Stück der Wirth'schen Schwimm-Anstalt, dann die Trümmer von fünf anderen Schiffen, Flößholz 20.; hierauf ein Sohlennachen, von dem sich der Wächter, im Swlaf überrascht und mit seinem Fahrzeug abgetrieben, nach gefahrvoller Fahrt bei Hochheim durch kühne Sprünge von Scholle zu Scholle aus dem zum größten Theile zertrümmerten Schiffe gerettet hatte. Hieran schloß sich noch ein „Neckarer", der bei Hochheim auf's Land getrieben wurde. Von Kostheim bis Flörsheim zieht sich ein Eiswall bis zur Bahn. Der Easteler Bahnhof steht unter Wasser und ging der letzte Zug der Taunusbahn gegen 4 Uhr hierher ab; ob noch später Züge folgen können, ist ungewiß. Hier steht das langsam steigende Wasser mit 12i/2 Fuß bereits in der Schlachthausgasse. Wvrms, 2. Januar, Abends 10 Uhr. Durch plötzlich eingeheteneS Hochwasser sind die unteren Stadttheile unter Wasser gesetzt. Das Rheine s bei Mannheim und Philippsburg ist ebenfalls im Abtreiben. Wien, 2. Januar. Der Eisstoß der oberen Donau hat sich in ver- Nothstandsdistricte durchstreisenden, nach den Nothstandsgaben lüsternen „Noch- l stands-Hyänen" vtgilirt wird. Kiel, 31. Decbr. Mit der endlich vor einigen Tagen erfolgten aller- höchst,« Bestätigung des abermals freisprechenden kriegsgerichtlichen Erkennt- nlsfes iß dem fo viel genannten ehemaligen Eommandanten des „Großen Kurfürsten" Kapitän ft. S-, Grasen Monts, ein Weihnachtsgeschenk zn Theil geworden ' d-sien mit ihm sich in weitesten Kreisen gar Manch- freuen werden. Wie das unglückliche Schiff nach dem Fiasco der Leutner'schen Gesellschaft wohl auf Nimmerwiedersehen in seinem Meeresgrabe bleiben wird, so auch darf die ganz Angelegenheit, die des Unerquicklichen so Vieles bot, jetzt als abgeschlossen gelten. Eln Weihnachtsgeschenk anderer Art ist unserm Platz, namentlich Zahlreichen Arbeiten und auf Arbeit wartenden flttßlgen Leuten da- durch bereuet worden, daß, wie eben bekannt wird, das recht großartige Werst-Etabliffement der ehemaligen Norddeutschen Schiffsbau-Gesellschast, deren aründlicher Zusammensturz so Viele in Mitleidenschaft zog, endlich wieder in feste und gut? Hände gelangt ist; die Schlesisch-Märkische Maschinenbau-Gesellschaft (vormals Egells), welche bereits seit lange für unsere Marine an- eifannt vorzügliche Maschinen liefert, hat das ganze große, unmittelbar an die kaiserliche Werft grenzende Terrain mit Gebäuden, Maschinen und Schiffs- Hellingen käuflich erworben und wird bereits in allernächster Zeit mit der Wie- dereröffnung des Betriebes beginnen. (Köln. Ztg.) gangener Nacht und heute Vormittag von Ätarbach aus In Bewegung gesetzt . m an en uw ouvm oic ^uujeu cmichtu, u»u umw# unb war heute Vormittag tO UHr bis unterhalb Krems vorgedrungen, wo der Rhein passiren sieht, obgleich letzteres seit gestern polizeilich verboten ist. Wiesbaden, 30. December. Der Hofrath Dr. Pagen st em er, der, bekannte Auaenarzt batte gestern in dem von ihm gepachteten Jagdrevier „Platte ein Jagen ^^stoltet Rack Beendigung der Jagd, gegen Abend, als derselbe bereis m seinem Maaen Vlatz ge?°mmen und sein Gewehr in eine andere Ecke des Wagens stellte, entlud sich das Gewehr und die Kugel durchschlug ihm dre Itnfe Hand, straffte dmin leickt die linke Oberseite des Körpers und durchschlug schließlich das Jochvem. S8e= wußtlos wurde der Schwerverwundete im Forsthaus „Zur Platte" untergebracht. (Derselbe ist leider am Neujahrstage gestorben) _ Handel und Verkehr. (fiieficii. 3 Januar. Auf dem heutigen Wochenmarkre kostete: Butter per Pfb. 0,85 1.05, Hühnereier per Stück 7—8 Käse per Stück 5 11 -9», Käsematte per Stua 3 Erbsen! Liter 23 1 Linsen 1 Liter25 Lauben das Paar 70^ HühnerpcrStuck u 1.00—1.30, Hahnen per Stück JL 0.80—1.20, Enten per ©tüd 1.50—-.00, Ganse pr. Pfund 45—65 Karroffeln per 100 Kilo x 6.00-7.00, Weißkraut, 100 6-8 Zwiebeln P-Etr- 9—10, Milch per Liter 16 und 18 Ochsenfletsch 68 H per Pfd.^ Kuh« u"b 48—56 Kalbfleisch 40 — 50 H, Hammelfleisch 50 — 60 Schweinefleisch 60 HM■■■■BP1 Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen Vom 20. December 1879 bis 2. Januar 1880. Aufgebote. December. 29. Polizei-Sergeant Hermann Emil Julius Najork von Spremberg, wohnhaft in Elberfeld, mit Marie Rühl, Tochter des Landboten Johannes Ruhl bon ®tüiv ierg. 31. Müller Adam Rink von der Plockenmuhle bei Wommelshausen, wohnhaft zu Heuchelheim, mit Margarethe Schmidt, Tochter des verstorbenen Mullers Jacob Schmidt von Hütte bet Wommelshausen. Eheschließungen. 26. Zinngi-ß-l Joh-nn.s H-inrA Zufall von Lüneburg mit Wttheimin« Louise Friederike Marie Johannette Susanne Lang, Tochter des verst. Actuariatsgehilfen Karl Lana von Gießen. 31. Fabrikarbeiter Heinrich Friedrich Paul von Gießen mit Elisabethe Pracht Tochter deS verst. Fabrikarbeiters Johann Wilhelm Pracht von Herborn. Januar. 2. Der Hautbotst im II. Großherzogl. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 116 Franz Geißler von Traupitz mit Johannette Karoltne Müller, Tochter des Metzgers Adam Julius Muller von Gemünden. Geborene. December. 13. Elisabethe Katharine, Tochter des Fuhrmanns Georg Stuhles 16. Emma Johanna, Tochter des Arbeiters Theodor Wanke 15. Dorothea Henriette, Tochter des Heizers Heinrich Waag. 21. Hermann Emil Heinrich Ludwig, Sohn d^^^rs Friedrich Emil Ludwig Alexander Welcker. 20. Dem Heizer Julius Benkner eme Tochter 21. Wilhelm, Sohn des Rentners Christian Gottlieb Helm. 16. Dem Schuhmacher Johannes Siek eine Tochter. 22. Konrad, außerehelich von auswärts. 20. Heinrich Friedrich Wilhelm, Sohn des Bremsers Johannes Wilhelm Bar. 24. Karoltne T°chter des Cigarrenmachers Wilhelm Dogelhöfer. 21. Katharine Karoline Elisabethe, Tochter des Schneiders Johann Fischer. 22. Wilhelm Emil, Sohn des Schreiners Georg Lmd. 24. Marie Elisabethe, Tochter des Aufsehers Karl Dörmer. 18. Franz Gregor, außerehelich von auswärts 21. Anna Katharine, außerehelich von auswärts. 29. Ludwig Emil, Sohn des Schlossers Christian Schnecko. 24. Recha, Tochter des Kaufmanns Karl Mayer. 27. Wilhelm Karl, Sohn des Oeeonomen Friedrich Simon. 28. Marie Dorothea, Tochter des Hilfsführers Johannes Seth. 29. Malwine Wilhelmine Clothilde, außerehelich von auswärts. Januar. 1. Marte Sophie, Tochter des Lademeister-Diätars Johannes Semmler. 1. Ein außerehelicher Sohn von auswärts. Gestorbene. December. 19. Emma, 2 Jahre alt, Tochter des Gastwirths Christian Jungblut. 20. Commis Edmund Zachert, 40 Jahre alt, von Kurnik. 20. Schneider Friedrich Lixfeld, 42 Ihre alt, von Obernvorf, Kreis Wetzlar. 25. Der Großh. Professor Dr. Rudolf Buchhetm, 59 Jahre alt. 25. Dem Lokomotivführer Moritz Flett ein todtgeborener Sohn. 26. Albert August Adolf Hermann, 2 Jahre alt, Sohn des Weißbinders Martin Mehrfeld. 25. Taglöhnerin Katharine Elisabethe Knoblauch, 46 Jahre alt, von Gelnhaar. 27. Marie Köhler, geb. Pfeil, 74 Jahre alt, Ehefrau des Schreinermeisters Jacob Köhler. 25. Müller und Mühlarzt Johannes Eichenauer, 39 Jahre alt, von Landenhausen- 27. Weber Heinrich Lang, 55 Jahre alt, von Strebendorf. 27. Wilhelmine Reifenberg, geb. Wagner, «1 Jahre alt, Wittwe des Kreisamtsgehtlfen Franz Reifenberg. 28. Theodore Rüti, geb. Oeser, 73 Jahre alt, Wittwe des Revierförsters Rüti. 2". Konrad Klappert von Kraftsolms. 29. Dienstmädchen Anguste Göbel, 17 Jahre alt, von Darmstadt. 30. Taglöhner Christian Schmandt, 58 Jahre alt, von Watzenborn. 31. Der vormalige Insinuations-Mandatar Georg Frank, 70 Jahre alt. 31. Karoline Währum, geb. Feldhaus, 75 Jahre alt, Wittwe des Schreinermeisters Michael Währum. 31. Marie Leng, geb. Hoch, 68 Jahre alt, Ehefrau des Rentners Wilhelm Leng. Januar. 1. Weißbinder Wilhelm Neumann, 50 Jahre alt, von Amöneburg. 1. Ein todtgeborener außerehelicher Sobn von auswärts. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getaufte Den 28. December. Dem Schreiner Emil Heinrich Müller eine Tochter, Georgine Karoline, geb. den 8. November. Denselben. Dem Schutzmann Johannes Ochs eine Tochter, Meta Katharine, geb. den 3. December. Denselben. Dem Ingenieur Friedrich Dröscher ein Sohn, Johannes Julius, geb. den 5. October Den 1. Januar. Ein unehelicher Sohn, Eduard Heinrich, geb. den 12. November. Denselben. Dem Kaufmann Karl Wilhelm Nowack eine Tochter, Mathilde Hedwig, geb. den 8. November. Denselben. Dem Handschuhmacher Friedrich Wilhelm Wirsig ein Sohn, Friedrich Wilhelm Rudolf, geb. den 20. November. Beerdigte. Den 30. December. Wilhelmine Reifenberg, geb. Wagner, Wittwe des verst. Kreis- amtsgebülfen Franz Reifenberg, alt 72 I. 10 M. 2 T-, gest. den 27. December. Denselben. Theodore Rüti, geb. Oeser, Wittwe des verst. Großh. Oberförsters Jakob Rüti, alt 73 I. 7 M. 14 T-, gest. den 28. December. Berichtigung. In der gestrigen Quittung muß es statt: A. Heß ^1-^5 heißen. Schlosser, Pfarrer. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Montag bett 12 Januar I. I., Nachmittags 2 Uhr, Mlen die an die Großhcrzvgltche Polizei-Verwaltung abgeiiefert-n gefundenen, von den Verlierern binnen der gcsetzten Frist nicht reclamirten Gegenstände zu Gunsten der Armenkasse gegen Baarzahlung in dem Saale des alten Kathhaus-r öffentlich versteigert werden. Gießen, den 27. December 1879. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. A. 93ramm. 92) Die Lieferung des Bedarfs an Tannen-Scheitholz, Tannen-Reiserwellen Coaks, Braunkohlen, Brennol, (raff. Rubol und Möhringöl) Petroleum, Dochte, Stea- rinlichte, ZündhöUer, Lampengläser, Hanf- heede,Reiserbesen,Piasavabesen, Pecbfakeln, Kernseife, Harzseife, Schmiergellemen, Schwämme, Waschleder, Putztucher, Putzlappen, Rüböl, rohes, Rüböl, gereinigtes, Vulkanöl, Talg, Bindfaden, Chlorkalk, Deslnfectionsflüssigkeit.Klebßumml, Plomben, Stiele, diverse, soll im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Termin hierzu wird auf den 12 Januar 1880, Vormittags 11 Uhr, in das Geschäftslocal der unterzeichneten Direction Hierselbst anberaumt. Die Offerten, deren Eröffnung m Gegenwart etwa persönlich erschienener Submittenten stattfindet, sind francirt mit der Aufschrift „Submission auf Lieferung von Betriebsmaterialien" in dem bezeichneten Termin an uns einzureichen. Die Lieferungsbedingungen nebst zugehörigen Bedarfsnachweisungen sind bei unserer Central-Materialien-Verwaltungs- und Rechnungsstelle Hierselbst einzusehen und können gegen portofreie Einsendung eines Baarbetrags von 50 H pro Exemplar von derselben bezogen werden. Cassel, den 20. December 1879 Königliche Direction der Main-Weser-Bahn. SRpntag den 3. dH. Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Bürgermeisterei-Bureau rn Wieseck 4 Hobelbänke, 2 Kleiderfchränke, 1 Tisch. 2- Kommoden, 2 W'rthstische, 2 Bänke öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 3. Januar 1880. 12g) Geißler, Gerichtsvollzieher. Iettgeöotenes. 119) Hasen und Rehbraten sind stets auf Bestellung zu haben bei Wildhandler^bel, Marktstraße. 128) 3—400 Centner gutes Heu zu verkaufen. Wo ? sagt dte Exped. d. BlttS. Anerkannt bester Vervielfaltig-ung-s-Apparat einseitig 8°, *°, Folio Mk.4. 6. 9. „• 3 zweiseitig » • » • 6. 9. IS. 55 Emballage 85 Pf. Ttate 60 Pf. pr. Glas Masse zur Selbetanfert. od. Naobrail. 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